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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich unter anderem auf die Verteilung
und Vernetzung von Fernsehen, Video und anderen Signalen.
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Herkömmliche
Distributions- bzw. Verteilungssysteme verwenden einen Server und
einen oder mehrere Empfänger,
die in einem Netzwerk verteilt sind. Derartige Systeme verteilen
einen Inhalt direkt zu jedem Empfänger, und typischerweise wird
jeder Empfänger
durch einen einzelnen Anwender gesteuert bzw. ist mit einer einzelnen
Primärausgabeeinrichtung
verknüpft.
Derartige Systeme sind für
eine große
Anzahl weit verteilter Anwender geeignet, jedoch nicht ideal für die Verteilung
eines Inhalts zu Clustern bzw. Anhäufungen von Anwendern.
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Es
ist bekannt, lokale Server zum Verteilen von Inhalt zu derartigen
Anwenderclustern zu verwenden, jedoch lässt die Verwendung derartiger
lokaler Server die Zahl der Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten
der Steuerung von und Kommunikation zwischen derartigen lokalen
Servern und beim Bereitstellen eines geeigneten Dienstes für jeden
Systembenutzer steigen, ungeachtet dessen, von welchem lokalen Server
sie einen Inhalt empfangen.
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Derartige
Schwierigkeiten werden verschlimmert, wenn ein Bereich verschiedener
Datentypen zu verteilen ist, wenn Benutzer instationär sind,
wobei verschiedene lokale Server zu unterschiedlichen Zeiten verwendet
werden, wenn die Beibehaltung einer zentralisierten Steuerung des
Systems gewünscht
ist, wenn eine direkte Abrechnung der Benutzer für die Verwendung des Systems
erwünscht
ist, wenn individuelle Benutzer verschiedene Bedürfnisse oder Ausnahmen im System
erfordern, und wenn eine Erhöhung
des Interaktionsniveaus zwischen individuellen Benutzern und dem
System erwünscht
ist.
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Die
Erfindung soll diese Probleme abmildern oder zumindest eine sinnvolle
Alternative bereitstellen.
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Bestimmte
Aspekte der Erfindung finden besondere Anwendung bei einem Medienverteilungs-/Vernetzungssystem,
das in einer Multi-User- bzw. Multi-Raumumgebung verwendet wird,
oder bei einem lokalen Netzwerk. Viele der hier beschriebenen Ausführungsbeispiele
(in jeder Ausgestaltung oder in jedem Ausführungsbeispiel) sind auf Systeme
in Hotels und deren Installation und Verwendung gerichtet. Der Ausdruck "Hotel" soll vorzugsweise
so verstanden werden, dass er jede Form einer Einrichtung umfasst,
wo Gäste
vorübergehend
in einem Zimmer oder einem ähnlichen
Teil untergebracht sind, ob gegen Bezahlung oder nicht. Die hier
beschriebenen Ausführungsbeispiele
und die Systeme, Verfahren und Merkmale können auch leicht in einer anderen
Umgebung installiert und verwendet werden, insbesondere in Schiffen,
insbesondere Kreuzfahrtschiffen, Flugzeugen, Zügen, Krankenhäusern, einer
Vielzahl von Wohnstätten,
beispielsweise Wohnblöcken oder
Eigentumswohnanlagen, Häusergruppen,
Büros oder
Gruppen von Büros,
Fabriken, Geschäften
oder Geschäftsgruppen,
Schulen und weiteren Arbeitseinrichtungen, Handelseinrichtungen
oder Erziehungseinrichtungen, Stationen, Lufthäfen und anderen Transportanschlussstellen.
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Die
WO 00/08858 offenbart ein Umverteilungssystem, das von verschiedenen
Quellen empfangene Audio/Videosignale zu lokalen Empfängern umverteilt.
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Die
Erfindung ist durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1 definiert.
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Weitere
bevorzugte Merkmale der Erfindung werden nachstehend lediglich als
Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines Medienverteilungs-/Vernetzungssystems,
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2 eine
ausführlichere
schematische Darstellung des Medienverteilungs-/Vernetzungssystems
von 1,
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3 eine
ausführlichere
schematische Darstellung einer Abwandlung des Medienverteilungs-/Vernetzungssystems
von 1,
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4 eine
noch ausführlichere
schematische Darstellung einer Abwandlung des Medienverteilungs-/Vernetzungssystems
von 1,
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5 ein
Blockschaltbild eines Servers in den Systemen der 1, 2, 3 und 4,
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6 eine
schematische Darstellung zwischen einem Zentral-Server, einer Vielzahl
von Kopfstation-Servern
(HES's) und einer
Vielzahl von lokalen Steuereinheiten (LCUs),
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7 ein
Zustandsdiagramm von Videoausgabesitzungszuständen und Übergängen zwischen diesen Zuständen gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel,
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8 ein
Zustandsdiagramm von Audioausgabesitzungszuständen und Übergängen zwischen diesen Zuständen gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel,
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9 ein
Zustandsdiagramm von Laptop-Konnektivitätssitzungszuständen und Übergängen zwischen
diesen Zuständen
gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel,
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10 ein
Zustandsdiagramm von Internet-im-Fernsehen-Sitzungszuständen und Übergängen zwischen diesen Zuständen gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel,
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11 eine
Darstellung von Merkmalen eines Menüs und anderer Steuerschirme
hinsichtlich Lesezeichen,
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12 eine
schematische Darstellung der Verschachtelung von zwei Videodateien
während
einer Übertragung über einen
gemeinsamen Kanal, und
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13 eine
schematische Darstellung der Verschachtelung von vier Videodateien
während
der Übertragung über zwei
separate Kanäle.
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Als
Nächstes
wird eine Übersicht über das
System gegeben. Darauf folgt eine ausführlichere Beschreibung von
Kommunikationen im System einschließlich der Verarbeitung und
Verteilung von an einer Stelle empfangenen Daten, insbesondere hinsichtlich
der Installation von Software und der Erzeugung von Diagnoseinformationen.
Dann folgt eine Beschreibung des Zustands des Systems für bestimmte
Benutzer und des Verwendens von Lesezeichen für einen Inhalt durch einen
Benutzer. Dann wird die Verschachtelung von Daten beschrieben, die
ein wichtiges Merkmal des Systems ist, und die die Vielseitigkeit
des Systems beim Handhaben eines Bereichs unterschiedlicher Datentypen
erhöht.
Schließlich
werden die allgemeinen Funktionsfähigkeiten des Systems und alternative
Ausführungsbeispiele
beschrieben.
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1. Systemübersicht
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Das
in 1 gezeigte Medienverteilungs-/Vernetzungssystem
bzw. Datenverteilungssystem unterstützt den Empfang von Datenströmen von
einem zentralen Hub- bzw. Zentral-Server, der einen Server 1 einschließt. Der
zentrale Hub-Server 1 liefert Datenströme zu einer oder mehreren Stellen 50 entfernt
vom Hub-Server 1, und die den Stellen zugeführten Datenströme können auf
die Anforderungen der Stelle zugeschnitten werden. Insbesondere
liefert der zentrale Hub Datenströme zu einem oder mehreren Hotels
entfernt vom Hub-Server 1,
und die den Hotels zugeführten
Datenströme
können
auf die Anforderungen des Hotels zugeschnitten werden.
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Obwohl
lediglich eine Stelle in 1 gezeigt ist, ist ersichtlich,
dass der Hub-Server 1 in den meisten Fällen Daten zu mehr als einer
Stelle liefert.
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Ein
lokales Verteilungssubsystem befindet sich an jeder Stelle. Komponenten
eines derartigen lokalen Verteilungssubsystems (ein lokaler Server,
der als Kopfstation-Server 2 bezeichnet wird, eine lokale
Steuereinheit (LCU) 3 und ein TV 5) sind in 1 dargestellt.
Weitere Komponenten sind in den 2 bis 4 dargestellt
und werden nachstehend ausführlicher
beschrieben.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden die Datenströme
durch einen Satellitensender 52 vom Hub gesendet und durch
einen Satellitenempfänger 54 an
jeder Stelle empfangen.
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Beim
Empfang an einer Stelle werden die Datenströme verarbeitet und in einer
Datenbank 340 gespeichert, die sich im Kopfstation-Server
(HES) 2 befindet, der die Verteilung von Datenströmen zu lokalen
Steuereinheiten (LCUs) 3 an bestimmten Orten, beispielsweise
insbesondere Zimmern, an der Stelle steuert.
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Bei
alternativen Ausführungsbeispielen
kann die Datenbank 340 vom Kopfstation-Server 2 separat ausgebildet
sein, jedoch ist sie mit ihm verknüpft.
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Das
System von 1 ist in 2 genauer
gezeigt. Der Satellitensender 52, der Satellitenempfänger 54 und
der Satellit 56 sind in 2 nicht
gezeigt.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist auch ein Rückkanal
vom HES an einer Stelle zu dem Hub-Server 1 über ein
Ethernet-Netz 4, eine Firewall 7, Router 8,
eine asymmetrische digitale Teilnehmerleitung (ADSL) 9 und
das Internet 10 vorgesehen. Bei alternativen Ausführungsbeispielen
wird eine derartige Internetverbindung zum Verteilen von Datenströmen vom
Hub zu den Stellen anstelle oder zur Unterstützung der Satellitenverbindung
verwendet.
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Obwohl
lediglich eine einzelne LCU 3 in 1 und 2 gezeigt
ist, ist ersichtlich, dass allgemein eine große Anzahl von LCUs mit jedem
HES verbunden ist. Beispielsweise befindet sich in einem Hotel typischerweise
ein Netz von LCUs, wobei sich eine LCU in jedem Gästezimmer
befindet.
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Eine
Abwandlung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
ist in 3 näher
gezeigt. Das geschaltete digitale Punkt-zu-Punkt-Verteilungsnetzwerk 11 verwendet
ein Internetprotokoll (IP) und insbesondere das Benutzerdatagrammprotokoll (UDP/IP).
In einem Einrichtungsraum 116 versorgt die Downlink-Leitung 120 von der
terrestrischen Fernsehantenne 118 einen Empfänger und
MPEG-Encoder 152, der einen Server 2 (obwohl ein
Server 2 in der Zeichnung gezeigt ist, können mehrere
derartige Server verwendet werden) mit digitalen MPEG-Videoströmen 154 für die empfangenen
terrestrischen Fernsehprogramme. Die Downlink-Leitung 124 von
der Satellitenschüssel 122 versorgt
einen Dekoder/Entstörer 158,
der dem Server 2 digitale MPEG-Videoströme 160 für die empfangenen
Satelliten-Fernsehprogramme zuführt.
Ferner weist die Videowiedergabeeinrichtung 162 einen digitalen
Ausgang auf und führt
dem Server 2 digitale MPEG-Videoströme 164 für die Videoprogramme
zu. Der Server 2 wählt
aus, welcher der Videoströme
in welches Zimmer 112 zu senden ist, und platziert die
ausgewählten
Videoströme
im digitalen Netz 11 unter Verwendung von UDP/IP oder TCP/IP, wobei
jeder zum ausgewählten
Zimmer 112 adressiert ist. In jedem Zimmer 112 ist
der Fernseher 114 mit dem Netz 11 durch eine lokale
Steuereinheit (LCU) 3 verbunden, die den zu diesem Zimmer 112 adressierten
Videostrom empfängt,
dekodiert und die resultierenden analogen Video- und Audiosignale
dem Fernseher 5 zuführt.
Jede LCU 3 kann auch Anforderungen über das Netz 138 zum
Server 2 senden, beispielsweise um den der LCU zugeführten Fernseh-/Videokanal
zu ändern.
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Das
Netz 11 kann eine Bandbreite von bis zu 10 Mbps zum Kommunizieren
zwischen dem Server 2 und jeder LCU 3 unterstützen. Die
zum Bereitstellen dieser Bandbreite erforderlichen Komponenten variieren aufgrund
der unterschiedlichen Topologie jedes Hotels, beispielsweise der
Anordnung von Gängen,
Aufstiegsrohren und dem Ort des Einrichtungsraums 116,
in dem sich der/die Server 2 befinden. Die erforderliche
Bandbreite von 10 Mbps pro LCU 3 kann unter Verwendung
eines geschalteten Netzes bereitgestellt werden, das mit einem oder
mehreren Hochgeschwindigkeits- (100 Mbps) Schal tern 168 versehen
ist, die jeweils bis zu dreiundzwanzig Anschlüsse aufweisen, beispielsweise
elf Anschlüsse,
die wiederum mit dem/den Servern 2 (und miteinander) über einen
Gigabit-Schalter oder Hochgeschwindigkeits-Hintergrundnetzwerk-Verbindungsschalter 170 verbunden
sind. Jede LCU 3 ist mit dem Netz über einen 100 Mbps-Schalter 168 und
ein Verkabelungssystem 172 mit unabgeschirmter verdrillter
Leitung (UTP) der Kategorie 5 (ANSI/EIA/TIA-568-1991) verbunden,
das bei bis zu 10 Mbps arbeitet. Jeder Schalter 168 ist
mit dem Hintergrundnetz 174 unter Verwendung eines Gigabitschalters 70 und
eines UTP-Verkabelungssystems 176 der Kategorie 5 verbunden,
das bei bis zu 100 Mbps arbeitet. Der/die Server 2 ist/sind
direkt mit dem Gigabitschalter 170 verbunden.
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Diese
Architektur kann für
kleinere Installationen vereinfacht werden, die keine hohen Bandbreiteanforderungen
haben, indem 10/100 Mbps-Schalter mit weniger Anschlüssen verwendet
werden, und indem ein Verkabelungssystem mit geringerer Geschwindigkeit
für das
Hintergrundnetzwerk verwendet wird.
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Verbindungen
zwischen dem HES 2 und LCUs 3 können bei
verschiedenen Ausführungsbeispielen über eine
Verkabelung, insbesondere der Kategorie 3, Kategorie 5,
Telefon oder Koaxialverkabelung, Mikrowellen oder eine andere elektromagnetische
Signalverbindung, Satellitenübertragung,
Bluetooth und Kombinationen aus diesen Medien errichtet werden.
In bestimmten Umgebungen, beispielsweise in Zügen, kann eine Verbindung zwischen
dem HES 2 und LCUs 3 mittels Funkverbindungen
anstelle, oder bei bestimmten Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit einer Verkabelung errichtet werden.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden Daten zwischen dem HES und einer LCU unter Verwendung eines
Benut zer-Datagramm-Protokolls (UDP/IP) übertragen. Bei alternativen
Ausführungsbeispielen
werden andere Kommunikationsprotokolle verwendet, insbesondere andere
Punkt-zu-Punkt-Kommunikationsprotokolle.
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Jede
LCU ist mit zumindest einer Einrichtung verbunden, üblicherweise
mit zumindest einem Fernseher 5 oder einer anderen Anzeigeeinrichtung.
Die LCU kann auch eine Benutzereingabe von einer Fernsteuereinheit 23 empfangen.
Ein Benutzer kann daher den Betrieb einer mit der LCU verbundenen
Einrichtung steuern oder mit dem HES beispielsweise zur Anforderung
bestimmter Daten oder eines bestimmten Inhalts kommunizieren.
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Der
HES vergleicht die Datenanforderung mit Steuerkriterien zur Bestimmung,
beispielsweise ob die angeforderten Daten verfügbar sind, und ob der Benutzer
auf diese Daten zugreifen darf.
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Die
LCU vermittelt eine Kommunikation zwischen dem HES und mit der LCU
verbundenen Einrichtungen.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
empfängt
der HES eine Vielzahl von Daten, einschließlich Audio-/Video-Daten entweder
vom Hub oder von einer anderen Quelle, wie dem Internet oder Satellitenfernsehen
oder Rundfunk, und verteilt diese Daten zu den LCUs. Die LCUs geben
im Allgemeinen diese empfangenen Daten zu einer zugehörigen Einrichtung,
beispielsweise einem Fernseher, aus.
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Eine
LCU verarbeitet die empfangenen Daten vor der Ausgabe der Daten
zu einer zugehörigen
Einrichtung. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die zwischen
dem HES und einer LCU übertragenen Daten
beispielsweise digitale Daten, und zwischen dem HES und der LCU übertragene
digitale audiovisuelle Daten werden typischerweise in analoge audiovisuelle
Daten umgewandelt, bevor sie zu einem mit der LCU verbundenen Fernseher
ausgegeben werden.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel überträgt der HES
auch Steuer- und Informationsnachrichten zu LCUs. Derartige Nachrichten,
beispielsweise EPGs, können
durch den HES erzeugt werden.
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1.1 LCU
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
hat jede LCU 3 gemäß 2 einen
Haupt-Ethernet-Anschluss 17 und kommuniziert mit dem HES 2 über einen
Kommunikationsweg 11 und ein Ethernet-Netz 4.
Jede LCU 3 hat auch einen Gast-Ethernet-Anschluss 16 und einen seriellen
Anschluss 18, die es einem Gast ermöglichen, seinen Laptop 6 anzuschließen. In 1 ist
eine Verbindung des Laptops 6 mit dem Gast-Ethernet-Anschluss 16 als
Beispiel gezeigt. Jede LCU 3 ist mit einer entsprechenden
Fernsehanlage 5 verbunden. Der Laptop 6 kommuniziert
mit der Firewall 7 über
eine sichere Punkt-zu-Punkt-
(PPP) Verbindung 12. Die sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindung 12 in 1 stellt
natürlich
keine direkte physikalische Verbindung zwischen dem Laptop und der
Firewall dar. Vielmehr wird diese sichere Punkt-zu-Punkt-Verbindung über die
LCU 3 und den Kommunikationsweg 11 aufgebaut.
Eine Fernsteuereinheit 23 führt der LCU 3 Benutzereingabebefehle zu.
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Zwei
Netzschnittstellen sind in der LCU 3 vorgesehen: eine zum
Kommunizieren mit dem Kopfstation-Server (HES) 2 und eine
für den
Gast zum Anschließen
seines Laptops 6. Die Netzverbindung zwischen der LCU und
dem HES geschieht über
ein 10Base-T-Ethernet-Netz 4, das unter Verwendung einer
FJ-45-Verbindungseinrichtung bei 10 Mbps läuft, mit der eine verdrillte
Cat-5-Leitung verbunden ist. Zwei unterschiedliche Verfahren sind
bereitgestellt, um einem Gast den Zugriff auf das Internet über den "Hochgeschwindigkeits"-Internet-Gateway
des Hotels zu ermöglichen;
ein serieller Anschluss 18 und ein 10Base-T-Ethernet-Anschluss 16.
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Der
10Base-T-Anschluss 16 läuft
bei 10 Mbps und der Laptop wird unter Verwendung eines Cat-5-Kabels
verbunden, das in einen RJ-45-Anschluss am Teleport eingesteckt
wird. Der Anschluss ist wie für
einen Hub verdrahtet, so dass keine Kreuzverkabelung erforderlich
ist.
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Der
serielle Anschluss 18 ist eine 9-Wege-D-Buchse, die eine
Verbindungsgeschwindigkeit von 115,2 Kbps unterstützt.
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Der
Laptop 6 verbindet sich mit dem System unter Verwendung
eines TCP/IP-Protokolls (entweder über IEEE 802.3-Ethernet für die 10Base-T-Verbindung 16 oder
PPP für
den seriellen Anschluss 18).
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1.2 Kopfstation-Server
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Obwohl
der HES 2 in den 1 und 2 als
einzelner Server gezeigt ist, ist ersichtlich, dass der HES 2 ein
logischer Server ist, der als ein oder mehrere physikalische Server
in Abhängigkeit
beispielsweise von der Anzahl von zu bedienenden LCUs 3 installiert
sein kann, die wiederum beispielsweise von der Anzahl von Hotelzimmern
abhängen
kann.
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Im
HES gibt es verschiedene Server-Anwendungen, einschließlich einer
Zugangsverwaltungseinrichtung ("Access
Manager") 21,
einer Abrechnungsverwaltungseinrichtung ("Billing Manager") 22, einem Gateway-Server 20,
einer Upgrade-Verwaltungseinrichtung ("Upgrade Manager") 310, einer Medien verwaltungseinrichtung 311 und
einer Kommunikationsverwaltungseinrichtung 312 und einer
Konfigurationsverwaltungseinrichtung 176.
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Die
Zugangsverwaltungseinrichtung 21 steuert alle vom System
angebotenen Dienste einschließlich einer
Zugangserlaubnissteuerung für
Dienste für
jeden Gast. Die Abrechnungsverwaltungseinrichtung 22 steuert
alle Aspekte der Abrechnung für
die vom Gast verwendeten Dienste. Der Gateway-Server 20 steuert und überwacht
jede Verbindung zwischen einem mit der LCU verbundenen Laptop und
der Firewall, die das Hotel über
die ADSL-Verbindung mit dem Internet verbindet. Der Gateway-Server
führt der
Abrechnungsverwaltungseinrichtung verbindungs- und verwendungsbasierte
Daten zur Verarbeitung zu.
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Der
Gateway-Server stellt sicher, dass Pakete sicher an ihre Ziele innerhalb
und außerhalb
des Systems geleitet werden, verwaltet die Sitzungen, einschließlich Initiierung
und Beendigung und überwacht
Verkehrsflüsse
und sammelt Statistiken.
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Der
HES 2 ist mit einem Eigenschaftsverwaltungssystem ("Property Management
System") 15 verbunden.
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Der
HES 2 wird nunmehr näher
unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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Der
HES 2 verarbeitet Eingangsströme in einer Vielzahl von Formaten
(analog, digital, komprimiert, verschlüsselt, usw.) und gibt digitale
Ströme
im MPEG-2-Format zum Schalter 170 aus, der das Internet-Gruppen-Verwaltungsprotokoll
(IGMP) unterstützt.
Eine Kanalsteuereinrichtung verwendet IGMP zum Ermöglichen der
LCUs 3 an der Teilnahme an einem der gemeinsam genutzten
strombasierten Mediendienste. Das UDP/IP-Transportprotokoll wird
zum Senden von MPEG-2-Strömen
zu der LCU 3 verwendet.
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Der
HES 2 umfasst Medienaufnahme-, Kompressions- und Streaming-Funktionen
und umfasst eine Medienverwaltungseinrichtung 311, die
medienbezogene Ereignisse verarbeitet. Die Medienverwaltungseinrichtung 311 sammelt
Kanal- und Planungsinformationen von einer Konfigurationsverwaltungseinrichtung 176 und
führt dann
Nachrichten zu einer bestimmten Kanalverwaltungseinrichtung 178.
Diese Nachrichten legen Aktionen dar, die zu unternehmen sind; beispielsweise
Laden einer Bestandsdatei oder Streamen eines Bestands auf einer
bestimmten Karte/einem bestimmten Kanal. Die Konfigurationsverwaltungseinrichtung 176 speichert
ein zentrales Depot von systemweiten Informationen. Diese Daten
werden zum Steuern vieler Aspekte einer bestimmten Installation
verwendet. Eine Untergruppe der Konfigurationsverwaltungseinrichtungsdatenbank
speichert HES 2-spezifische Informationen. Diese identifizieren
die verschiedenen Server, die registrierten Karten, die zugewiesenen
Kanäle,
die geladenen Medienbestände
und den Gesamtzeitplan.
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Der
Server kann auch die folgenden Komponenten umfassen: Fernseh- und
Radiokarten 280, 282, 284, die analoge
RF- und Satellitensignale empfangen und diese in digitale Signale
im MPEG-2-Format umwandeln; Fernseh- und Radiokarten, die digitale
Signale im MPEG-2-Format empfangen, Ausgabekarten 286, die
eine MPEG-2- oder MP3-Datei über
das Hotelnetzwerk an mehrere Empfänger senden, und die Software für den HES 2,
beispielsweise die Kanalverwaltungseinrichtung 178, Streaming-Komponenten,
usw. Der HES 2 kann beispielsweise einen Einschub mit 8
Einheiten zum Befestigen in einem "19 inch"-Gehäuse
darstellen. Im Gehäuse
gibt es ein Motherboard (beispielsweise einen Intel 700 MHz-Prozessor,
ein 256 MB RAM und eine 18 GB Festplatte), einen PCI-Bus mit 24 Schlitzen
für die
Medienkarten, eine 100 Mbps-Netzwerkkarte, eine Stromversorgungszufuhr
und einen Ventilator. Der HES verwendet einen DHCP-Client zum Anfordern
von IP-Adressen für
jede installierte Karte, und einen SNMP-Client, der über jede Änderung
im Status der Karten zu einem SNMP-Server in der Kanalsteuereinrichtung
berichtet. Jede im HES 2 installierte Medienkarte 280–284 ist
mit dem IGMP-Schalter 170 durch
einen freien Anschluss der Kategorie 5 mit einem Anschluss am
Schalter 170 verbunden. Gibt es mehr als einen HES 2,
ist jeder HES 2 mit einem Hub verbunden, so dass sie mit
anderen Einrichtungen über
das Netz kommunizieren können.
Der Schalter 170 ist mit dem Netz über seinen Uplink-Anschluss
verbunden. Der Schalter unterstützt
IGMP und läuft
bei 100 Mbps. Die Anzahl der Anschlüsse im Schalter 170 und
die Anzahl der Schalter hängen
jeweils von der Installation ab.
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Der
HES umfasst zumindest eine Festplatte 350, auf der für die Verteilung
verfügbare
Daten gespeichert sind. Die Datenbank 340 befindet sich
auf oder über
der oder jeder Festplatte 350, oder in alternativen Ausführungsbeispielen
auf einem separaten Speichermedium, wie einer anderen Festplatte,
wobei dann die oder jede Festplatte 350 eine Kopie zumindest
einiger der in der Datenbank gespeicherten Daten enthält.
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1.3 Firewall
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist eine Firewall 7 vorgesehen. Die Fähigkeit zum Lenken aller Laptop-Konnektivitätssitzungen
zum Internet über
eine IP-Adresse verringert Kosten und erhöht die Sicherheit.
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1.4 Hub
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Der
Hub umfasst eine Speichereinrichtung in der Form einer in einem
Speicher installierten Datenbank 13 und zumindest einen
im Hub-Server 1 enthaltenen Prozessor.
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Inhalt
und verwandte Informationen, einschließlich Filme, Musik, Software
und Softwareverbesserungen, Stehbilder, EPGs oder Informationen
hinsichtlich EPGs, Spiele und Anwendungen sind in einer mit dem Hub-Server 1 verbundenen
Datenbank 13 gespeichert. Verteilung von Inhalt zu Stellen
wird durch den Hub-Server 1 gesteuert.
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Informationen
hinsichtlich Inhalt, Verwendung des Inhalts und der Verteilung werden
am Hub empfangen, gespeichert und verarbeitet und nach Bedarf an
Stellen gesendet. Insbesondere speichern die mit dem Hub-Server 1 verbundenen
Datenbanken 13 Informationen hinsichtlich des Inhalts und
von Inhaltsdateien und EPGs, wie Titel, Status, Digitalisierungsstatus,
Bestellinformationen, Vorbereitungsinformationen, Lizenzinformationen,
Laufzeit, Kategorie, Dateigröße, Dateiname,
Künstler,
Genre, Kernalbumstatus, Sprache, Datei-ID, Dateistatus, Anbieter,
Qualitätssteuerstatus.
Derartige Informationen können
durch den Hub-Server 1 modifiziert werden.
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Weitere
in der Datenbank 13 gespeicherte Informationen umfassen
Stellen- bzw. Hotel-Einzelheiten, einschließlich des Orts, ID, Stadt,
Telefonnummer, Systemeinzelheiten, Konfigurationsdateien, Preis
und Aktualisierungseinzelheiten.
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Der
Hub-Server verwaltet die Verteilung der in der Datenbank gespeicherten
Daten zu Stellen, beispielsweise Hotels. Die Daten werden über eine
dedizierte geleaste Leitung zu einem Satelliten-Kommunikationsanbieter
gesendet, der für die Übertragung
der Daten vom Satellitensender 52 und den Empfang der Daten
am Satellitenempfänger 54 verantwortlich
ist.
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Eine
Verarbeitungseinrichtung in der Form eines Prozessors am Hub-Server
ist verantwortlich für
die Ausbildung von Daten zur Verteilung an die Stellen. Wie nachstehend
näher beschrieben,
sind insbesondere in Verbindung mit der Upgrade-Verwaltungseinrichtung
bestimmte Datensätze
durch XML-Headerdateien
verknüpft,
die den Inhalt und die Korrelation der Datensätze beschreiben. Die XML-Headerdateien
liefern auch Anweisungen darüber,
wie Daten beim Empfang an einer Stelle zu verarbeiten und/oder zu
speichern sind.
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Verbindungen
zwischen dem Hub-Server 1 und Hotels oder anderen Stellen
ermöglichen
die Übertragung
von Informationen hinsichtlich einer Inhaltsverwendung und anderer
Informationen zwischen dem Hub-Server 1 und den Hotels
oder anderen Stellen. Derartige Informationen enthalten an bestimmten
Hotels oder anderen Stellen verfügbaren
Inhalt, die gesamte und verfügbare
Speicherkapazität,
Informationen hinsichtlich des verfügbaren Inhalts, Kanalinformationen
und Verwendungsinformationen, entweder insgesamt oder individuell,
beispielsweise pro Zimmer, pro Aufenthalt, pro Gast, pro Hotel oder
pro Zeiteinheit. Derartige Daten werden vom Hub-Server 1 und Datenbanken 13 gespeichert
und verarbeitet.
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Wie
nachstehend näher
beschrieben, können
natürlich
alle Daten hinsichtlich des Systems oder der Verwendung des Systems
von Komponenten des Systems zu dem Kopfstation-Server gesendet werden,
in einer Datenbank am Kopfstation-Server gespeichert und danach
zum Hub-Server gesendet werden. Der Hub-Server kann so jeden Aspekt
des Systems überwachen.
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Ein
Rückkanal
ist zwischen jeder Komponente des Systems an jeder Stelle und dem
Hub-Server vorgesehen. Der Hub-Server kann auch Datenstücke, einschließlich Software,
zu jeder Komponente des Systems zu jeder Stelle verteilen. Allerdings
wird die Verteilung des Inhalts lokal gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
gesteuert, was nachstehend näher
beschrieben ist.
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Gemäß einer
Implementierung des bevorzugten Ausführungsbeispiels werden die
Datenströme über eine
Satellitenverbindung zu dem HES 2 gesendet, und Dateien
werden aus den Datenströmen
am HES 2 extrahiert, wenn die Dateien für dieses Hotel bestimmt sind.
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Die
Liste von Hotels oder anderen Stellen, zu denen ein Datenstrom gerichtet
ist, ist in einer XML-Datei enthalten, die mit den Daten zu dem
Satelliten-Kommunikationsanbieter gesendet wird. Es liegt in der
Verantwortung des Satelliten-Kommunikationsanbieters, die Datenströme aus den
vom Hub gesendeten Daten auszubilden.
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Die
Datenströme
enthalten Video- und Audioprogramme, Bildschirmaufnahmen, elektronische
Programmführer,
ausführbare
Dateien, Informationsanfragen, Befehle, Anwendungen und Anwendungsaktualisierungen.
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Insbesondere
enthalten die Datenströme
Verbesserungen einschließlich
Softwareverbesserungen und die Verbesserungen werden automatisch
am Server beim Empfang der Dateien aus den Datenströmen ausgeführt.
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1.5 Laptop-Konnektivität
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Die
Laptop-Konnektivitätsfunktion
ermöglicht
einem Gast die Verbindung eines PCs mit dem Internet durch Verbinden
des PCs mit dem Gast-Ethernetanschluss der LCU-Einheit. Verkehr
wird über
das Systemnetzwerk zu einer externen Firewall und dann zum Internet
gelenkt.
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Der
Gast erreicht einen Zugang zum Internet mit minimalem Aufwand. Folgendes
wird angenommen:
- – Der Gast-Laptop hat eine
allgemein zuverlässige
10BaseT-fähige Ethernet-Schnittstelle.
- – Der
Gast-Laptop hat einen allgemein zuverlässigen TCP/IP-Netzstapelspeicher.
- – Ist
eine statische IP-Adresse für
den Gast-Laptop definiert, hat er auch eine definierte Einstellung
für einen
Gateway- und Domain Name-Dienst (DNS) -Server.
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Die
LCU bietet das Folgende für
den Laptop:
- – Ein DHCP-Server gibt eine
IP-Adresse, Gateway- und DNS-Server
zu einem Laptop mit einem DHCP-Client aus.
- – Es
wird eine IP-Adresse für
einen Laptop mit statischer IP-Adresse vorgegeben. Dies ermöglicht dem Laptop-Verkehr
das Durchlaufen zum Netz mit einer gültigen lenkbaren IP-Adresse.
- – DNS-Anforderungsumlenkung
zu einem lokalen DNS-Server, wenn der Laptop eine feste Einstellung
hat.
- – Arbeitet
als Gateway, wenn der Laptop das Vorhandensein eines Gateways erwartet.
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Der
HES führt
IP-Adressen für
die zweite Schnittstelle der LCU und für den Laptop zu, wenn er die Aktivierung
der Laptop-Schnittstelle anfordert.
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Die
hauptsächliche
Initialisierung wird durchgeführt,
wenn der Kopfstation-Server zum ersten Mal eine Funktion zum Starten
der Laptopverbindungs-RJ45-Funktion aufruft.
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Eine
Funktion wird aufgerufen, um einen TCP/IP-Stapelspeicher mit dem
LCU-Gast-Ethernetanschluss zu verbinden.
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Die
dem Laptop zugeordnete IP-Adresse wird zu der LCU-Hosttabelle hinzugefügt.
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Schließlich wird
eine Funktion zum Starten eines DHCP-Servers am Gast-Ethernetanschluss gestartet.
Dieser Server ist zum Bereitstellen lediglich einer Adresse konfiguriert,
die dem Laptop zugeordnet wird. Er ist auch zum Bereitstellen der
Adresse eines DNS-Servers (gegenwärtig derselbe wie der der LCU
durch den Kopfstation-Server in seinem eigenen DHCP-Dienst angebotene)
und zum Einstellen des Vorgabe-Gateway
des Laptops als die LCU selbst eingerichtet.
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Der
HES hat eine IP-Adresse für
den LCU-Gast-Ethernetanschluss bereitgestellt, eine IP-Adresse zum
Zuweisen zum Laptop und eine Netzmaske, die die zwei Adressen als
zu demselben Subnetz gehörend beschreibt,
wobei eine Unterscheidung von der IP-Adresse des Hauptnetzwerkanschlusses
vorgesehen ist.
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Dieser
Grad des Aufbaus reicht zum Unterstützen eines Laptops mit einem
DHCP-Client aus. Er sendet eine Anforderung für einen DHCP-Server zum LCU-Gastanschluss
rund – die
LCU antwortet mit der zugeordneten IP-Adresse, der DNS-Servereinstellung
und sich selbst als Vorgabe-Gateway. Verkehr vom Laptop kommt an
der LCU an, die diesen dann aus ihrem eigenen Vorgabe-Gateway lenkt,
der durch den HES bereitgestellt ist. An der LCU für den Laptop
ankommender Verkehr wird durch den Gastanschluss unter Verwendung
normaler Lenkprozeduren gelenkt.
-
1.6 Internet im TV
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden Internet-im-TV-Sitzungen
durch einen Windows 2000-Server veranstaltet, der Citrix-Terminal-Dienste
ablaufen lässt.
-
Eine
im Windows 2000-Citrix-Terminal-Server installierte Citrix-Sitzungsverwaltungseinrichtung überwacht
eingeloggte Citrix-Sitzungen und benachrichtigt die Gateway-Verwaltungseinrichtung,
wenn eine Sitzung geschlossen wird. Der Dienst kann eine Anforderung
zum Ausloggen einer benannten Benutzersitzung annehmen.
-
Ein
im Handel erhältlicher
Internetexplorer wird für
Internet-im-TV verwendet. Er kommuniziert mit dem Stromanschlussserver
der Gateway-Verwaltungseinrichtung unter Verwendung von XML zum
Anfordern von Einzelheiten über
den Benutzer und den Tarif, Ankündigen
des Verlassens einer Anwendung und des Ablaufs einer Teilnahme.
Alle angeforderten Parameter werden durch die Gateway-Verwaltungseinrichtung
zu der LCU in der Anforderung zum Starten des Citrix-Client gesendet.
-
Genbrowse
ist im Windows 2000-Citrix-Terminalserver installiert und für alle Benutzer
verfügbar.
-
2. Kommunikation
im System
-
Es
folgt nun eine abstrakte Übersicht
der Kommunikationen, die zwischen dem Hub-Server 1, der
in Hauptquartieren bereitgestellt ist, dem in jedem Hotel installierten
HES 2 und LCUs. Die Übersicht
klärt die
Rolle jedes Servers und der Kerndienste, die Kommunikationen unterstützen. 4 zeigt
die Architektur und die Kerndienste, auf die in der Übersicht
Bezug genommen wird.
-
Gesichtspunkte
des HES, die sich auf die Auswahl, Speicherung und Umverteilung
von Inhalt und anderer Daten beziehen, insbesondere Software, sind
näher beschrieben.
Diese Aspekte des HES beinhalten den Gateway-Server 20,
der eine Verbindung zwischen dem HES und der Außenwelt bereitstellt, die Verbesserungs-
bzw. Upgrade-Verwaltungseinrichtung, die ankommende Daten verarbeitet,
und die für
eine Verwaltung der Verbesserung, Aktualisierung oder des Ladens
von Inhalt oder anderen Datentypen auf hohem Niveau verantwortlich
ist, und die Kommunikationsverwaltungseinrichtung, die ausgehende
Daten verarbeitet, und die zum Überwachen
und Kommunizieren von Diagnosedaten und Daten bezüglich der
Systemverwendung oder Ereignissen verantwortlich ist.
-
Besonderer
Augenmerk wird auf die Datentypen gelegt, die zwischen dem Hub,
dem HES und den LCUs gesendet werden, und wie diese Daten gespeichert
und verarbeitet werden, und auf die Verteilung und Installation
von Software, die Erzeugung und Verteilung von Diagnoseinformationen
hinsichtlich verschiedener Einrichtungen im System und die Verteilung,
Speicherung und Analyse von Informationen bezüglich Benutzerpräferenzen
und Aktionen am HES und am Hub.
-
Dann
folgt eine Beschreibung, die näher
auf die Steuerung der Verteilung von Daten zu einem Benutzer eingeht
und die Interaktion eines Benutzers mit dem System, insbesondere
das Markieren eines Inhalts oder anderer Datentypen und die Abrechnung
eines Benutzers.
-
Schließlich werden
Merkmale des Systems hinsichtlich der Verteilung verschiedener Inhalts-
oder Datentypen zu einem Benutzer und die Ausgabe dieses Inhalts
oder dieser Daten durch verschiedene Ausgabeeinrichtungen beschrieben.
-
2.1 Gateway-Server
-
Der
Gateway-Server 20 stellt, wie in den 1, 4 und 5 gezeigt,
einen einzelnen Zugangspunkt zwischen der Außenwelt und dem System dar.
Der Gateway-Server ist mit einem RAID-5-Plattensystem ausgestattet,
so dass große
Dateien sicher gespeichert werden können, so dass ein Plattenfehler
nicht die Neuübertragung
von Dateien erfordert. Der Gateway-Server umfasst zwei Kernkomponenten.
-
Die
primäre
Einrichtung zum Laden von Daten in Installationen, beispielsweise über ganz
Europa, ist der Satellitenempfänger 54 und
die Downlink-Verbindung 330. Die Downlink-Verbindung ist eine
immer offene Verbindung, die mit zwei Mbps läuft, und ist ein vollständig geführter Dienst.
-
Über die
Downlink-Verbindung übertragene
Dateien werden vor der Übertragung
vom Satellitensender 52 verschlüsselt und werden mit einer
Kennzeichnung versehen, so dass die Empfangssoftware bestimmen kann,
ob die Dateien zu laden oder zu ignorieren sind. Die Empfangssoftware
entschlüsselt
den ankommenden Strom und bestimmt, ob die Datei in den HES 2 zu
laden ist. Die durch die Software verarbeiteten Ströme werden
in im Strom-Header benannte Dateien und Verzeichnisse geschrieben.
-
Der
Gateway-Server 20 unterstützt eine Kommunikationseinrichtung
zwischen dem HES 2 und dem Hub-Server 1 und verwaltet
die physikalischen Details der Verbindung mit dem Hub-Server, so
dass eine Vielzahl verschiedener Kommunikationsoptionen ohne eine
Umkonfiguration der internen Anwendungen unterstützt werden kann. Der Gateway-Server
kümmert
sich auch um das Puffern von zu dem Hub-Server 1 zu sendenden
Nachrichten, wenn die Verbindung fehlschlägt.
-
Jedes
Hotel ist mit einer 1 Mbps-ADSL-Verbindung 9 versehen,
die durch eine Vielzahl nationaler Telekommunikationsanbieter installiert
ist und verwaltet wird. Allerdings unterstützt der Gateway-Server in Abwandlungen
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
eine gemietete Leitung, ISDN- oder POTS-Modemverbindungen.
-
2.2 Stromverwaltungsdienste
-
Während der
Gateway-Server 20 als Kommunikationsbrücke zwischen dem HES und dem
Hub-Server dient, gibt es zwei Kerndienste, die für das Lenken,
Verwalten und Verarbeiten der Ströme und Dateien verantwortlich
sind, die zwischen dem HES und dem Hub-Server übertragen werden.
-
Diese
Dienste werden als Verbesserungs- bzw. Upgrade-Verwaltungseinrichtung 310,
die ankommende Daten handhabt, und Kommunikationsverwaltungseinrichtung 312 bezeichnet,
die ausgehende Daten handhabt.
-
Die
Eigenschaften von Eingangsströmen
und der Betrieb der Verbesserungsverwaltungseinrichtung und die
Eigenschaften der Ausgangsströme
und der Betrieb der Kommunikationsverwaltungseinrichtung werden
nun beschrieben.
-
2.3 Eingehende Ströme
-
Der
primäre
Weg für
Daten, die in das System zu laden sind, ist über die Satellitenverbindung 330.
Die Satellitenverbindung hat eine geführte, immer offene, Downstream-Bandbreite
von 2 Mbps. Die HES-Software verwendet das Internet (über die
ADSL-Leitung 9) zum Anfordern eines Schlüssels zum
Entschlüsseln
des ankommenden Bestands und auch zur Anforderung, dass defekte
Pakete neu übertragen
werden.
-
Die
folgenden Daten werden vom Hub-Server 1 zum HES 2 über die
Satellitenverbindung 330 übertragen:
- • Medienbestände 314;
Video- und Audiodateien im MPEG-2-Format und EPGs.
- • Anwendungsversionen;
die Boot-Bilddatei für
die LCU, Objekt- und ausführbare
Dateien für
jede HES-Anwendung, ausführbare
Dateien mit DDL- und DML-Befehlen zum Verbessern ("Upgraden") der Datenbank am
HES.
- • Konfigurationsinformationen 320;
Konfigurationsdaten für
Anwendungen haltende Dateien und DML-Scripts zum Laden von Konfigurationsinformationen
in die Datenbank.
- • Benutzer-Schnittstellenbestände 322;
Java-Server-Seiten, Bild- und Grafikdateien und Java-Archivdateien,
die das "Aussehen
und die Griffigkeit" der
Benutzerschnittstelle definieren und steuern.
-
Wie
nachstehend näher
beschrieben, werden derartige Daten üblicherweise mit einer XML-Headerdatei übertragen,
die den Inhalt und die Korrelation von Komponentenabschnitten der
Daten definiert, und diese XML-Headerdatei definiert, wie die Daten
beim Empfang am Kopfstation-Server zu verarbeiten sind.
-
2.4 Operation der Verbesserungsverwaltungseinrichtung
("Upgrade-Manager")
-
Der
Upgrade-Manager 310 stellt einen Rahmen bereit, in dem
die nachstehend beschriebenen Transaktionen verarbeitet werden können. Das
XML-Schema ist für
jede Klasse einer nachstehend angeführten Eingabe- und Ausgabedatei
definiert.
-
Der
Upgrade-Manager 310 überwacht
durch Software in den Arbeitsbereich 308 heruntergeladene Dateien.
Diese Überwachung
wird über
die Verbindung 201 durchgeführt.
-
Ist
eine vollständige
Datei in den Arbeitsbereich 308 heruntergeladen, wird der
Inhalt der Datei aus dem Dateinamen bestimmt. Beispielsweise kann
ein Index ".sw" eine Zip-Datei mit
einer Softwareversion angeben. Der Vorteil dieses Ansatzes besteht
darin, dass eine einzelne Datei alle Komponententeile der Version, die
eine XML-Datei enthalten kann, oder einen XML- oder anderen Header
einkapselt, der den Inhalt der Version, Anwendungsobjekt und ausführbare Dateien,
ein Installationsprogramm, Hilfe und Unterstützungsdokumentation definiert.
-
Im
Fall einer Datei, die eine Softwareversion enthält, definiert die XML-Datei
oder der Header die Beziehung zwischen den Komponententeilen der
Version und kann einen Identifizierer enthalten, der identifiziert, in
welche Systemkomponente die Software zu installieren ist, und wann
die Software zu installieren ist. Gemäß Abwandlungen des bevorzugten
Ausführungsbeispiels
analysiert der HES die XML-Datei oder den Header und den Inhalt
der Version und entscheidet selbst, auf welche Systemkomponente
die Software zu richten ist. Softwareversionen können auf einen beliebigen Teil
des Systems gerichtet sein, einschließlich den HES selbst und LCUs.
-
Bei
einer alternativen Implementierung wird eine XML-Datei heruntergeladen,
die den Upgrade-Manager über
den Namen und den Inhalt einer nachfolgenden herunterzuladenden
Datei informiert. Dies ist eleganter und flexibler, erfordert aber
etwas mehr Komplexität
im Upgrade-Manager, da die Inhaltsdatei nicht unbedingt die nächste heruntergeladene
Datei ist und tatsächlich
nie heruntergeladen werden kann, so dass der Upgrade-Manager eine Überprüfung durchführen und
Fehler zurück
zum HES melden muss und dann verwaiste XML-Dateien aufräumen muss.
-
Hat
der Upgrade-Manager 310 den Inhalt der Datei(en) bestimmt,
die heruntergeladen wurden, erzeugt der Upgrade-Manager einen Nachfolgerinhaltverwaltungsprozess 314–322 zum
Manipulieren der Dateien. Eine Entkopplung der Verarbeitung der
Dateien vom Upgrade-Manager belässt
den Upgrade-Manager-Prozess als Rahmen, innerhalb dessen eine diverse
Kollektion von Inhaltprozessoren unterstützt werden kann.
-
2.4.1 Medienbestand
-
Die
Klasse von Herunterladedateien umfasst eine Folge großer Dateien
mit einer XML-Headerdatei, die den Inhalt und die Korrelation der
Dateien in der Kollektion definiert. Ein typischer Videobestand
wird in 500 Mb-Dateien mit dem Film ausgeliefert, und einem EPG,
das eine Serie weiterer MPEG-, JPEG- und Textdateien sein kann.
Eine Audiodatei kann als einzelne 5 Mb-Datei mit einem EPG im Fall
einer Single ausgeliefert werden, während eine CD als Kollektion
von 5 Mb-Dateien und einem EPG ausgeliefert wird.
-
Gemäß 4 kopiert
der Inhaltverwaltungsvorgang 314 die Dateien als Kollektion
aus dem Arbeitsbereich 308 in die Medienverwaltungseinrichtung
und lässt
das Installationsprogramm zum Aktualisieren des in der LCU gespeicherten
Registers der Medienbestände
ablaufen.
-
2.4.2 LCU-Bootbild
-
Das
meiste der Software in einer LCU ist nicht permanent installiert,
sondern wird jedes Mal beim Booten einer LCU installiert, woraufhin
eine Boot-Bilddatei in die LCU geladen wird. Die Boot-Bilddatei
enthält
die Software und andere von der LCU geforderte Daten.
-
Eine
Aktualisierung der Software an der LCU gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfasst daher die Übertragung
einer neuen Boot-Bilddatei vom Hub zu einem HES und nachfolgend
eine Übertragung der
Boot-Bilddatei zu der LCU.
-
Das
LCU-Bootbild ist eine einzelne ausführbare Datei, die mit einer
XML-Datei geliefert wird, die definiert, wann das Upgrade anzuwenden
ist. Gemäß 4 kopiert
der Inhaltverwaltungsvorgang 316 die Boot-Bilddatei in
das bestimmte Verzeichnis auf dem HES und fügt einen Eintrag im Scheduler
mit Anweisungen hinzu, wann die LCUs neu zu booten sind.
-
In
alternativen Ausführungsbeispielen
wird eine bestimmte Software in eine LCU ohne eine neu zu bootende
LCU und ohne eine Neuinstallierung weiterer Software in der LCU
installiert. Bei diesen alternativen Ausführungsbeispielen wird die Software
vom HES übertragen,
mit dem Inhalt oder anderen Daten nach Bedarf verschachtelt, so
dass der Betrieb der LCU nicht unterbrochen wird. Die Software wird
lokal in der LCU bis zum geeignetsten Moment für die Installierung der Software
gespeichert, um eine minimale Störung
des für
einen Benutzer vorgesehenen Dienstes vorzusehen.
-
2.4.3 HES-Anwendungen
-
In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden alle Verbesserungen bzw. Upgrades für HES-Anwendungen über formelle
Installationsprogramme durchgeführt.
Ein Upgrade ist als einzelne Herunterladedatei verpackt, bei der
es sich um eine gezipte Datei mit allen zur erfolgreichen Durchführung des
Upgrades erforderlichen Dateien handelt. Das Installa tionsprogramm
ist zum Laden eines neuen Objektcodes und ausführbaren Elementen verantwortlich,
sowie für
die Anwendung von Änderungen
bei Datenbankschemata und eines Inhalts über DDL- und DML-Scripts. Das
Installationsprogramm kann die Wiederholung der Installation veranlassen,
wenn ein Fehler beim Installieren einer oder mehrerer Komponenten
auftritt.
-
Gemäß 4 kopiert
der Inhaltverwaltungsprozess 318 die Upgrade-Datei in das
bestimmte Verzeichnis auf dem HES und fügt einen Eintrag im Scheduler
mit Anweisungen darüber,
wann das Upgrade anzuwenden ist, zusammen mit dem Namen des Programms
hinzu, das zum Installieren der Dateien ablaufen muss.
-
2.4.4 Konfigurationsinforatationen
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden alle Änderungen
bei im System gehaltenen Konfigurationsinformationen über formelle
Installationsprogramme ausgeführt.
Ein Upgrade ist als einzelne Herunterladedatei verpackt, die eine
gezipte Datei mit allen zur erfolgreichen Durchführung der Verbesserung erforderlichen
Dateien ist. Das Installationsprogramm ist zum Ersetzen vorhandener
Konfigurationsdateien und die Anwendung von Änderungen bei einem Datenbankinhalt über DML-Scripts
verantwortlich. Das Installationsprogramm kann die Wiederholung
der Installation veranlassen, wenn ein Fehler beim Installieren
einer oder mehrerer Komponenten auftritt.
-
Gemäß 4 kopiert
der Inhaltverwaltungsvorgang 320 die Upgrade-Datei in das
bestimmte Verzeichnis im HES und fügt einen Eintrag im Scheduler
mit Anweisungen darüber,
wann das Upgrade anzuwenden ist, zusammen mit dem Namen des Pro gramms
hinzu, das zum Installieren der Dateien ablaufen muss.
-
2.4.5 Benutzerschnittstellenanlagen
-
Die
Klasse von Herunterladedateien ist eine Sammlung von Java-Server-Seiten,
Bild- und Grafikdateien und Java-Archivdateien, die das "Aussehen und Empfinden" der Benutzerschnittstelle
definieren und steuern. Eine XML-Header-Datei definiert den Inhalt
und die Korrelation der Dateien in der Sammlung bzw. Kollektion.
Das Upgrade ist als einzelne Herunterladedatei verpackt, die eine
gezipte Datei mit allen zur erfolgreichen Durchführung des Upgrade erforderlichen
Dateien ist.
-
Gemäß 4 kopiert
der Inhaltverwaltungsvorgang 322 die Upgrade-Datei in das
bestimmte Verzeichnis im HES und fügt einen Eintrag im Scheduler
mit Anweisungen darüber
hinzu, wann das Upgrade anzuwenden ist, zusammen mit dem Namen des
Programms, das zum Installieren der Dateien abzulaufen hat.
-
Es
liegt in der Verantwortlichkeit jedes Inhaltverwaltungsprozesses 314–322,
den Upgrade-Manager 310 über seinen Status während der
Ausführung
zu informieren und beim Beenden den Abgeschlossen-Status dem Upgrade-Manager
zu berichten.
-
Der
Upgrade-Manager 310 berichtet den Status der Inhaltverwaltungsprozesse
zurück
zum Hub-Server 1 über
eine Kommunikationsverwaltungseinrichtung bzw. einen Kommunikationsmanager 312.
Schlägt
die Installation der Dateien oder Anlagen fehl, wird die Entscheidung über die
zu unternehmende Abhilfeaktion im Hub-Server 1 getroffen.
-
2.5 Ausgabeströme
-
Wie
nachstehend näher
beschrieben, ist der Kommunikationsmanager für die Kommunikation von Daten
vom Kopfstation-Server
zum Hub-Server verantwortlich. Der Kommunikationsmanager ist mit
einer Datenbank 340 verbunden, in der zum Hub-Server zu
sendende Daten gespeichert sind. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird die Datenbank 340 auch zur Speicherung von vom Hub-Server
empfangenen Daten verwendet. Verbindungen zwischen anderen Komponenten
des Kopfstation-Server,
beispielsweise des Upgrade-Managers 310 und insbesondere
der Inhaltverwaltungsvorgänge 314 bis 322 und
beim bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Datenbank 340 ist in 4 nicht
gezeigt.
-
Der
primäre
Weg für
vom HES 2 zum Hub-Server 1 zu übertragenden Daten ist über ein
virtuelles privates Netz ("Virtual
Private Network",
VPN). Die Verbindung zwischen dem VPN und jedem Hotel ist die 1 Mbps-ADSL-Verbindung 9.
Die folgenden Daten werden vom HES zum Hub-Server über das
VPN übertragen:
- • Empfangsbestätigung von über die
Satellitenverbindung 330 empfangenen Dateien
- • Benachrichtigung
des Hub-Servers über
den Status der Installation der Dateien
- • Diagnoseinformationen.
Der HES kann Diagnoseinformationen zum Hub-Server unmittelbar senden
(beispielsweise Simple Network Management Protokoll (SNMP)-Fallen)
- • Ereignisprotokolldaten
- • Verwendungsdaten.
-
Die
Daten sind typischerweise in einer Datenbank im Kopfstation-Server
gespeichert, und werden auf Wunsch zum Hub-Server übertragen. Daten werden üblicherweise
periodisch zum Hub-Server übertragen, beispielsweise
einmal am Tag, obwohl, wie vorstehend beschrieben, manche Daten
sofort gesendet werden.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind Prioritätsdaten
mit den Daten verbunden, die zu dem Hub-Server zu senden sind, und
die Übertragung
zum Hub-Server hängt
von diesen Prioritätsdaten
ab.
-
Beispielsweise
haben bestimmte Verwendungsdaten, wie eine Aufzeichnung aller Tasteneingaben
eines Benutzers über
einen bestimmten Zeitabschnitt, wie nachstehend beschrieben, eine
geringe Priorität,
und werden daher einmal am Tag zum Hub-Server gesendet. Andere Daten,
wie Diagnoseinformationen, die Fehler bei Komponenten des Systems
berichten, haben zugehörige
Prioritätsdaten,
die variabel sind und die Wichtigkeit der Daten darstellen. Beispielsweise
würde ein
ernster Fehler, der ein Abstürzen
des Systems verursacht, in der Übertragung
von Diagnoseinformationen zu dem HES resultieren, die eine sehr
hohe Priorität
hätten.
Der HES überträgt derartige
Daten sofort zum Hub-Server.
-
Andere
Daten, wie ein Datum, die Zeit, eine Benutzeridentifikation oder
eine Systemkomponentenidentifikation sind optional mit vom HES zum
Hub-Server gesendeten Daten verknüpft.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann das System zur Speicherung beliebiger Daten in einer Datenbank
im HES und zum Übertragen
der beliebigen Daten zum Hub-Server konfiguriert sein, die durch
eine beliebige Komponente des lokalen Verteilungssubsystems erzeugt
werden.
-
Eine
XML-Datei wird durch den HES erzeugt, die den Inhalt und die Korrelation
von Komponenten von Daten identifiziert, die vom HES zum Hub gesendet
werden.
-
Die
bestimmten Daten, die im HES gespeichert sind, die Regeln, die zur
Bestimmung von Prioritätsdaten
angewendet werden, und die für
eine Steuerung der Übertragung
von Daten zum Hub-Server angewendeten Regeln werden durch eine im
HES ablaufende Anwendung bestimmt. Diese Anwendung und die Parameter,
die sie zur Bestimmung dieser Dinge anwendet, können durch einen Benutzer vor
Ort oder durch die Übertragung
eines Upgrades oder einer Änderung
der Anwendung geändert
werden, die vom Hub-Server gesendet wird.
-
2.6 Betrieb des Kommunikationsmanagers
-
Der
Kommunikationsmanager 312 stellt einen Rahmen bereit, in
dem nachstehend beschriebene Transaktionen verarbeitet werden können. Das
XML-Schema ist für
jede Klasse der nachstehend beschriebenen Eingangs- und Ausgangsdateien
definiert.
-
2.6.1 Diagnose
-
Gemäß 4 kann
der Kommunikationsmanager 312 im HES Diagnoseinformationen
von einer beliebigen Komponente im Hotel zum Hub-Server immer bei
Bedarf übertragen.
Diese Informationen werden zum Benachrichtigen einer Managementkonsole
(nicht gezeigt) am Hub-Server über
eine Aufgabe verwendet, die sinnvoll angegangen werden muss, weshalb
Installationen pro-aktiv durchgeführt werden können.
-
Die
Management- bzw. Verwaltungskonsole gibt Daten zu einem Benutzer
am Hub über
einen Anzeigeschirm aus, und der Be nutzer kann die Leistung des
Systems an bestimmten Stellen oder über eine Vielzahl von Stellen überwachen.
-
Die
Verwaltungskonsole kann auch Nachrichten automatisch senden. Empfängt die
Verwaltungskonsole beispielsweise Daten, die einen ernsten Fehler
an einer bestimmten Stelle darstellen, kann sie automatisch eine
Email-Nachricht zu einer verantwortlichen Person an dieser Stelle
senden und einen Alarm an der Stelle und am Hub auslösen.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist die Verwaltungskonsole auch das Senden der Daten zu einer
bestimmten Stelle als Antwort auf den Empfang bestimmter Daten von
dieser Stelle an. Bei einem Beispiel instruiert die Verwaltungskonsole
das Neusenden der Daten im Ansprechen auf den Empfang von Daten
von einer Stelle, die angeben, dass zu einer Stelle gesendete Daten
nicht korrekt empfangen wurden. Gemäß einem weiteren Beispiel instruiert
die Verwaltungskonsole das Senden und die Installation eines Teils
einer Software an einer Stelle als Antwort auf den Empfang von Daten
von einer Stelle, dass ein entsprechender Softwareteil an der Stelle
versagt.
-
Jede
Komponente, die Diagnoseinformationen senden kann, formatiert die
Daten entweder unter Verwendung des SNMP-Protokolls oder sendet die Daten als
XML-Dateien. Die Daten werden zu einer Ereignisüberwachungseinrichtung 324 gesendet,
die die Dateien dann zum Kommunikationsmanager für eine nachfolgende Übertragung
zum Hub-Server 1 weiterleitet.
-
Wie
vorstehend beschrieben, sind Prioritätsdaten mit Diagnoseinformationen
verbunden, und die Übertragung
der Diagnoseinformationen zum Hub-Server hängt von diesen Prioritätsdaten
ab.
-
Die
Diagnoseinformationen können
sich auf jeden Aspekt des Systems beziehen. Beispielsweise beziehen
sich bestimmte Diagnoseinformationen auf den Erfolg oder sonstiges
des Herunterladens und der Installation von Softwareversionen oder
anderen hier beschriebenen Daten. Dieses Herunterladen und die Installation
werden auch in Abhängigkeit
von Diagnoseinformationen initiiert. Bestimmte Diagnoseinformationen werden
auch als Antwort auf vom Hub oder einem HES angeforderte Tests erzeugt.
-
Diagnoseinformationen
beinhalten von Komponenten des Systems erzeugte Fehlernachrichten.
Kann beispielsweise eine Abrechnungsverwaltungseinrichtung bzw.
ein Abrechnungsmanager (der zur Abrechnung von Gästen eines Hotels verantwortlich
ist) im HES nicht mit dem Eigentumsverwaltungssystem (PMS) 15 in 2 kommunizieren,
erzeugt der Abrechnungsmanager eine Fehlernachricht, die zu der
Ereignisüberwachungseinrichtung
gesendet wird, die eine hohe Priorität zuordnet und sie zum Kommunikationsmanager
weiterleitet, der sofort Daten zur Verwaltungskonsole am Hub-Server
sendet.
-
2.6.2 Ereignisprotokolle
und Verwendungsdaten
-
Beruhend
auf einem Zeitplan sammelt ein Archivmanager 326 alle Verwendungsdaten,
Buchungsprotokolle und Ereignisprotokolle und sendet sie zum Hub-Server
unter Verwendung des Kommunikationsmanagers. Alle zum Hub-Server
gesendeten Daten sind als XML-Dokumente formatiert.
-
2.7 Verwendungsdaten
-
Es
folgt eine ausführlichere
Beschreibung bestimmter Verwendungsdaten, die am HES und dem Hub überwacht,
gespei chert und verarbeitet werden, und die zuvor in Verbindung
mit dem Kommunikationsmanager beschrieben wurden.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
beinhalten diese Verwendungsdaten Daten hinsichtlich des Betrachtens
bestimmter Informationsteile, beispielsweise Filme oder Programme,
die auf Video-on-Demand-Basis verfügbar sind, oder geplanter Dienste
oder öffentlich
verfügbarer
Kanäle,
oder der Verteilung bestimmter Musikstücke, Alben oder Pakete, und
enthalten ferner Daten hinsichtlich eines Internetzugangs. Diese
Daten werden verschiedentlich pro Zimmer, pro Benutzer oder pro
Zeitabschnitt aufbewahrt.
-
Es
ist insbesondere von Nutzen, diese Daten pro Benutzer aufzubewahren,
und in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden diese und natürlich
eine Reihe von weiteren benutzerbezogenen Daten aufbewahrt.
-
Insbesondere
werden bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
alle Anweisungen im HES 2 aufgezeichnet. Diese Anweisungen
beinhalten insbesondere alle von einem Benutzer im Zimmer des Benutzers kommunizierten
Anweisungen, beispielsweise und insbesondere jene zu oder über die
LCU 3 und/oder den Fernseher 5, wie sie von der
Fernsteuerung 23 und/oder einer Folientastatur/Tastatur
(nicht gezeigt) gesendet werden. In bestimmten Implementierungen
dieses weiteren Ausführungsbeispiels
beinhalten diese Anweisungen (bzw. beinhalten auch) vom Hub-Server 1 zum
HES 2 gesendete Anweisungen und vom HES 2 zu den LCUs 3 gesendete
Anweisungen.
-
Die
Aufzeichnung bzw. der Datensatz der Anweisungen ist mit Daten korreliert
bzw. verbunden, die im HES, und bei bestimmten Ausführungsbeispielen
im zentralen Hub-Server 1 gespeichert sind oder dort zugänglich sind.
Das System ermöglicht
die Ausbildung einer Aufzeichnung hinsichtlich be stimmter Benutzerpräferenzen
und der Historie der Benutzung. Die Aufzeichnung bzw. der Datensatz
für einen
bestimmten Benutzer ist von Servern an verschiedenen Hotels zugänglich,
und bei der Ankunft eines Benutzers in einem bestimmten Hotel, wo
das System installiert ist, kann der Aufbau des Systems im Zimmer
des Benutzers in Abhängigkeit von
dem Benutzerdatensatz zugeschnitten werden.
-
Die
Datensätze
der Anweisungen sind in bestimmten Ausführungsbeispielen beispielsweise
mit einer bestimmten Benutzeridentität, der Firma, für die ein
bestimmter Benutzer arbeitet, Zeit und Datum der Verwendung, der
Identität
bestimmter Hotels oder Einrichtungen, den Eigenschaften eines bestimmten
Zimmers, dem Preis und der Bezahlung der Informationen, dem Ansprechen
auf Marketing- oder Verkaufsinformationen, der Internetverwendung
oder mit der Verwendung von Hoteleinrichtungen korreliert bzw. verknüpft.
-
Die
Datensätze
der Anweisungen werden zum Hub-Server gesendet, wo eine Analyse
der Datensätze der
Anweisungen ausgeführt
wird und das Benutzerprofil erzeugt oder aktualisiert wird. Ein
Benutzerprofil wird von einem bestimmten HES bei der Ankunft eines
Benutzers an einer bestimmten Stelle heruntergeladen und von diesem
HES vorübergehend
gespeichert. Die Benutzerprofile werden permanent im Hub-Server
gespeichert. Bei alternativen Ausführungsbeispielen werden Benutzerprofile
aufbewahrt und eine Analyse verteilt über den Hub-Server und alle
HESs im System ausgeführt.
-
Eine
Vielzahl statistischer Analyseverfahren einschließlich einer
Durchschnittsbildung, Korrelationen und zeitliche Analysen werden
bei Datensätzen
von Anweisungen und bei Benutzerprofilen im Hub angewendet. Diese
Verfahren können
beispielsweise pro Benutzer, pro Stelle, pro Firma oder pro Zeitabschnitt
angewendet werden. Ergebnisse dieser statis tischen Analyse können beim
Erhalt einer Anforderung von einem bestimmten HES erzeugt werden.
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
wird eine derartige statistische Analyse von einzelnen HES selbst
durchgeführt.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird die Identität
des Benutzers dem System beim einchecken mitgeteilt, obwohl bei
alternativen Ausführungsbeispielen
die Benutzeridentität
dem System bei der Eingabe einer PIN-Nummer durch einen Benutzer
mit einer Fernsteuereinheit im Zimmer des Benutzers mitgeteilt wird.
Die PIN wird über
die LCU zum HES gesendet.
-
Der
Systemaufbau in einem Benutzerzimmer ist abhängig vom Benutzerdatensatz
zugeschnitten. Primär
sind der für
den Benutzer angezeigte Menübildschirm,
der Inhalt und andere Daten, die dem Benutzer am einfachsten zur
Verfügung
gestellt werden, und die dem Benutzer präsentierten Abrechenoptionen
in Abhängigkeit
vom Benutzerdatensatz zugeschnitten. Enthält der Benutzerdatensatz allerdings
einen Datensatz von Aktionen oder Präferenzen hinsichtlich Umgebungs- oder anderen Parametern,
beispielsweise der Raumtemperatur oder des Beleuchtungspegels, können derartige
Umgebungs- oder
andere Parameter in Abhängigkeit vom
Benutzerdatensatz zugeschnitten sein.
-
Nachstehend
wird ein Arbeitsbeispiel für
die Aufzeichnung von Anweisungen unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
-
Ein
Benutzer besucht ein Hotel mit HES 1000 und LCUs 1001–1003.
Der Benutzer gibt verschiedene Anweisungen in die LCU in seinem
Zimmer ein, beispielsweise in die LCU 1001. Die Anweisungen
werden vom HES 1000 aufgezeichnet und zum Kompilieren eines
Profils für
diesen bestimmten Benutzer ver wendet. Nach dem Auschecken des Benutzers
sendet der HES 1000 das Profil zum Hub-Server 1.
-
Zu
einem späteren
Zeitpunkt checkt der Benutzer in ein anderes Hotel mit einem HES 1010 und
LCUs 1011–1013 ein.
Der Benutzer gibt bestimmte persönliche
Details ein, die zum Hub-Server 1 gesendet werden. Diese
Details ermöglichen
dem Hub-Server 1 das Abrufen des mit diesem bestimmten
Benutzer assoziierten Profils. Das abgerufene Profil wird in den
HES 1010 heruntergeladen und zum Zuschneiden des Systems
verwendet.
-
Beispielsweise
verändern
sich die einem Benutzer dargestellten bestimmten Daten und Datenmenüs in Abhängigkeit
vom abgerufenen Profil.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das Benutzerprofil im HES während
des Benutzeraufenthalts gespeichert und wird gelöscht, wenn der Benutzer auscheckt,
oder wenn der Benutzer das System über einen vorbestimmten Zeitabschnitt
nicht benutzt hat. Das im HES gespeicherte Benutzerprofil wird auch periodisch
aktualisiert, üblicherweise
beim Herunterladen einer aktualisierten Version vom Hub, wenn der
Benutzer über
längere
Zeit in einem Hotel bleibt.
-
Benutzeranweisungen
können
von einer Vielzahl verschiedener LCUs während eines Benutzeraufenthalts
aufgezeichnet werden, wenn ein Benutzeridentifizierer erhalten wird,
immer wenn der Benutzer eine andere LCU verwendet.
-
Bei
alternativen Ausführungsbeispielen
muss der Benutzer persönliche
Details in das System nicht selbst eingeben, vielmehr werden die
Details aus Daten gewonnen, die der Benutzer beim Einchecken angibt, oder
beispielsweise von seinen Kreditkartendaten oder Treuekartendaten.
-
Bei
einem alternativen Beispiel, das eine Variante des vorstehend beschriebenen
ist.
-
Während die
vorstehenden Beispiele insbesondere auf Ausführungsbeispiele in Hotels gerichtet
sind, finden sich die in diesen Beispielen definierten Merkmale
in Ausführungsbeispielen
in einem Bereich anderer Umgebungen, beispielsweise in jenen nachstehend
näher beschriebenen
Umgebungen.
-
2.8 Verwendung von XML
und Beispiele einer Kommunikation im System
-
XML
wird bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
des Systems verwendet, da es einen Rahmen bereitstellt, in dem Datentypen
und Beziehungen zwischen diesen Datentypen definiert werden können, wobei ein
vielseitiger und mächtiger
Rahmen zur Verteilung und Verarbeitung bezogener Datenstücke oder
Datentypen bereitgestellt wird. Es liefert auch ein sehr übertragbares
Format, da jede XML-fähige
Einrichtung eine XML-Datei oder einen XML-Header verstehen kann.
Andere Sprachen oder Protokolle, die ähnliche Merkmale bereitstellen,
können
in alternativen Ausführungsbeispielen
verwendet werden.
-
XML
ermöglicht
die Erzeugung und Formatierung eines Dokuments, einer Seite oder
einer Dateistruktur und die Definition von Regeln zur Verarbeitung
dieses Dokuments, der Seite oder der Datei. Markierungen können für verschiedene
Datentypen im Dokument, der Seite oder Datei erzeugt werden, und
Beziehungen zwischen den Datentypen können definiert werden.
-
Eine
bestimmte XML-Datei wird unter Verwendung eines XML-Prozessors und
entsprechend einem bestimmten XML-Schema oder Document Type Definition
(DTD) analysiert. Bei dem bevorzugten Beispiel ist der XML-Prozessor
mit verschiedenen Anwendungen verbunden, die der Analyse folgende
Daten verarbeiten.
-
Daten
werden zwischen Komponenten des Systems, beispielsweise zwischen
LCUs und dem HES, zwischen Komponenten des HES und zwischen dem
HES und dem Hub-Server im XML-Format oder mit einem XML-Header gesendet.
-
Dateien
im XML-Format oder XML-Header werden auch durch Komponenten des
Systems erzeugt, beispielsweise den Kommunikationsmanager 312,
den Upgrade-Manager 310, die Inhaltsverwaltungsprozesse 314 bis 322,
den Gateway-Server 20, den Hub-Server 1, die Verwaltungskonsole,
die LCUs 3, die Ereignisüberwachungseinrichtung 324 und
den Archivmanager 326.
-
Ein
Beispiel der Verteilung der Daten vom Hub-Server zu einer Komponente
des lokalen Verteilungs-Subsystems und der Verteilung von Daten
von der Komponente des lokalen Verteilungs-Subsystems zum Hub bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird nun beschrieben.
-
Eine
Datendatei wird im XML-Format vom Hub-Server 1 zum Satelliten-Kommunikationsanbieter
mit einer XML-Headerdatei gesendet, die definiert, zu welcher Stelle
die Datendatei zu verteilen ist. Die XML-Datei wird vom Satelliten-Kommunikationsanbieter
analysiert, die Datendatei wird in einen Transportstrom aufgenommen,
der in Abhängigkeit
von den Informationen im XML-Header adressiert ist, und der Transportstrom wird
vom Satellitensender 52 zu Satellitenempfängern 54 an
den Stellen gesendet.
-
Nun
wird die Verarbeitung der Datendatei an einer Stelle beschrieben,
zu der der Datenstrom adressiert ist. Die Datendatei wird vom Gateway-Server 20 zum
Upgrade-Manager 310 geführt.
Die Datendatei wird vom Upgrade-Manager analysiert und eine XML-Markierung
identifiziert die Datei dahingehend, dass sie Medienbestände enthält.
-
Ein
Inhaltsverwaltungsprozess 314 wird gestartet und weitere
XML-Markierungen identifizieren den Inhalt, Ort und die Korrelation
von MPEG-Dateien, die Filmdaten enthalten, und den Inhalt, Ort und
die Korrelation der Beschreibung von Inhaltsdateien in der Datendatei.
-
Wie
vorstehend beschrieben, kopiert der Inhaltsverwaltungsprozess 314 die
Dateien an bestimmte Orte in der Datenbank 340.
-
Dann
wird eine Datenanforderung von einer LCU 3 zu dem HES 2 gesendet.
Die LCU 2 sendet diese Anforderung als XML-Datei, die am
HES analysiert wird. Die analysierte Anforderung wird dann der geeigneten Anwendung
im HES zugeführt.
Als Antwort wird eine Datendatei erzeugt, die Daten aus der Beschreibung
von Inhaltsdaten enthält,
die früher
in der Datenbank 340 gespeichert wurden, und Anzeigeinformationen
enthält. Eine
XML-Headerdatei wird erzeugt, die den Inhalt und die Korrelation
der Beschreibung von Inhaltsdaten und Anzeigedaten definiert. Die
Datendatei und die XML-Headerdatei werden zu der LCU gesendet, die
die XML-Headerdatei analysiert und den Inhalt der Datendatei an
geeignete Prozesse in der LCU weiterleitet. Daten werden dann auf
dem TV 5 angezeigt.
-
Ein
Benutzer wählt
weitere Daten in Abhängigkeit
von den angezeigten Daten aus, und eine Datenanforderung wird von
der LCU zu dem HES als XML-Datei gesendet, die dann am HES analysiert
wird. Die analysierte Anforderung wird der geeigneten Anwendung
im HES zugeführt,
und als Antwort werden MPEG-Daten, die früher in der Datenbank 340 gespeichert
wurden, zu der LCU gestreamt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird ein XML-Header mit dem MPEG-Strom gesendet, der analysiert
wird und Informationen hinsichtlich des MPEG-Stroms bereitstellt.
-
In
den vorstehend beschriebenen Prozessen werden auch Daten von der
LCU zu dem HES gesendet, die jeden von einem Benutzer durchgeführten Tastendruck
darstellen, und in der Datenbank 340 gespeichert. Ähnliche
Benutzereingabedaten werden auch von anderen LCUs im lokalen Verteilungssubsystem
gesendet und auch in der Datenbank 340 gespeichert. Bei
diesem Beispiel werden verbundene Daten mit den Tastendruckdaten
gespeichert, d.h., die Zeit und das Datum der Durchführung des
Tastendrucks, ein Komponentenidentifizierer, der identifiziert,
von welcher LCU die Tastendruckdaten gesendet wurden, Daten, die
die auf dem TV 5 angezeigten Daten darstellen, wenn der
Tastendruck ausgeführt
wurde, und Daten, die andere durch die LCU zum Zeitpunkt des Tastendrucks
durchgeführte
Prozesse darstellen.
-
Einmal
am Tag werden alle diese Benutzereingabedaten und nicht dringende
diagnostische oder andere Daten vom HES zum Hub über die Verbindung 9 gesendet.
Die Daten werden als XML-Datei mit XML-Markierungen gesendet, die
den Inhalt und die Korrelation der Daten in der Datei definieren.
Beim Empfang am Hub-Server wird der XML-Abschnitt der Datei analysiert
und die Daten werden zu den geeigneten Anwendungen geführt und
nach Bedarf gespeichert oder verarbeitet.
-
Die
Tastendruckdaten werden in einem Speicher im Hub gespeichert, und
ein Prozessor wird zum Analysieren der Tastendruckdaten und ähnlicher
Daten verwendet, die früher von
der hier beschriebenen Stelle und von anderen Stellen empfangen
und gespeichert wurden. Bei diesem Beispiel soll die Analyse die
Effektivität
bestimmter Menübildschirme
bestimmen; durch Analysieren, wie ein Benutzer durch ein Menü navigiert,
beispielsweise durch Bestimmen, wie oft zu einem bestimmten Menübildschirm
zurückgekehrt
wird, und wie lange ein Benutzer einen bestimmten Menübildschirm
betrachtet, kann bestimmt werden, wie leicht ein Menübildschirm
verstanden wird oder wie verwirrend er ist.
-
Typischerweise
findet die Aufzeichnung von Tastendruckdaten, wie vorstehend beschrieben,
lediglich eine begrenzte Zeit lang statt, oder an einer eingeschränkten Anzahl
von Stellen statt, und bestimmte Studien und Analysen von Aspekten
der Leistung des Systems haben eine vorbestimmte Dauer.
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In
diesen Studien werden Anweisungen vom Hub zu HESs als Benutzer gesendet,
um zu definieren, welche Daten zu speichern und zum Hub zu senden
sind. Derartige Anweisungen sind in der Form von Daten, die Studienparameter
definieren, die wiederum mit einem XML-Header gesendet werden oder
in einer XML-Datei enthalten sind. XML wird analysiert und die die
Parameter definierenden Daten werden zu der geeigneten Anwendung
im HES gesendet. Alternativ werden die Studienparameter lokal durch
einen Operator eingestellt.
-
Aus
den vorstehenden Beispielen ist ersichtlich, dass bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der Hub zentral Aspekte des Verteilungssystems verwalten kann, obwohl
die Verantwortlichkeit für
die Verteilung und Darstellung von Daten und die Kommunikation in
einem lokalen Verteilungssubsystem an einer bestimmten Stelle am
HES an dieser Stelle laufenden Anwendungen übertragen ist.
-
Wie
beschrieben, werden bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Parameter
und Anwendungen für
die Verteilung und Darstellung von Daten und die Kommunikation an
einem bestimmten lokalen Verteilungssubsystem vom Hub gesendet und
installiert und Daten werden zurück
zum Hub gesendet, was bedeutet, dass kein lokaler Eingriff durch
einen Betreiber erforderlich ist, um das System zu betreiben. Allerdings kann
ein Betreiber lokal bei Bedarf intervenieren, um derartige Parameter
oder Anwendungen zu steuern oder zu ändern.
-
Als
weiteres Beispiel definieren die folgenden XML-Dokument-Typ-Definitionen
("Document Type
Definitions", DTDs)
das Format der zwischen dem Hub-Server und dem HES gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
geführten
Daten.
- • Inhalt
und Korrelation von Dateien in einem Video-"Paket"
- • Inhalt
und Korrelation von Dateien in einem Audio-"Paket"
- • LCU-Software-Versionsdetails
- • HES-Anwendungssoftware-Versiondetails;
Inhalts- und Installationsdetails für Dateien in der Software-Version
- • Inhalt
und Korrelation von Dateien in einer Version des Benutzerschnittstellenbestands 322
- • Inhalt
und Struktur von Diagnoseinformationen
- • Inhalt
und Struktur von Ereignisprotokollen
- • Inhalt
und Struktur von Verwendungsdaten.
-
Anforderungen
von Daten im XML-Format können
auf bestimmten Eigenschaften der Daten beruhende Anforderungen sein.
Beispielsweise können
alle Daten eines bestimmten Typs, beispielsweise durch eine bestimmte
XML-Markierung angegeben, angefordert werden, oder einige dieser
Daten, eingeschränkt
durch ein weiteres Kriterium; beispielsweise alle Daten eines bestimmten
Typs, die in einem bestimmten Zeitabschnitt gespeichert wurden.
-
3. Verwendung
von Lesezeichen
-
Die
Lesezeichenfunktion, die den Benutzern das Stoppen und Starten von
Streaming-Diensten von einer definierten Position aus ermöglicht,
wird nachstehend beschrieben.
-
Es
wird ein Überblick über den
Lesezeichenprozess, die Erzeugung und Speicherung von Lesezeichendaten
und die als oder mit Lesezeichendaten gespeicherten Datentypen gegeben.
Dann werden spezifische Beispiele der Verwendung von Lesezeichen
bei Video-, Audio-, Internet-im-TV- und Laptop-Konnektivitätsdiensten unter Verwendung
von Zustandsdiagrammen beschrieben, die mögliche Systeme veranschaulichen.
-
Wird
bei herkömmlichen
Systemen ein MPEG-Strom angehalten, beinhaltet seine erneute Auswahl eine
neue Gebühr
und der Dienst wird wieder von Anfang an gestartet.
-
Bei
bevorzugten Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Systeme ist es möglich, sicherzustellen, dass
beim Stoppen eines Stroms aus irgendeinem Grund der Austrittspunkt
mit einem Lesezeichen markiert wird, sicherzustellen, dass beim
Stoppen einer Internetsitzung das System weiß, wie viel Zugriffszeit dem
Benutzer verbleibt, Dienste zu einem späteren Zeitpunkt vom Austrittspunkt
an neu zu starten, ein Menü von
Lesezeichenelementen oder Diensten anzuzeigen, die zum Wiederaufnehmen/Neustarten
verfügbar
sind, und Ausgaberesourcen beim Stoppen, Unterbrechen oder Umschalten
der Ausgabe eines Inhalts neu zuzuweisen.
-
Der
Lesezeichenvorgang ermöglicht
das Anhalten von Streaming-Diensten auf eine Benutzeranforderung
hin und dann den Neustart von derselben Position zu einem späteren Zeitpunkt.
Wird der Strom gestoppt, werden die Medienresourcen freigegeben,
was eine bessere Ausnutzung und Verfügbarkeit des Medienservers
erleichtert.
-
Verschiedene
hier beschriebene Ausführungsbeispiele
sind auf die Verteilung von Inhalt gerichtet. In den meisten dieser
Ausführungsbeispiele
kann diese Verteilung des Inhalts auf einen Befehl eines Benutzers hin
gestoppt oder unterbrochen werden, üblicherweise durch Betätigung einer
Fernsteuerung. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Inhalt
automatisch mit einem Lesezeichen versehen, wenn die Verteilung dieses
Inhalts gestoppt oder unterbrochen wird, oder wenn die Ausgabe eines
neuen Inhalts angefordert wird, indem in einer Datenbank 340 in
einem HES den Inhalt identifizierende Daten und Daten gespeichert
werden, die den letzten Teil des Inhalts identifizieren, der zu
der lokalen Steuereinheit gesendet wurde.
-
Beispielsweise
kann ein Benutzer für
zwei verschiedene Filme bezahlen, wobei ein Video-on-Demand-Aspekt
des Systems angewendet wird. Es kann dann zwischen den beiden Filmen
umgeschaltet werden. Bei jedem Umschalten von einem Film zu einem
anderen wird der Punkt im Film, an dem umgeschaltet wird, mit einem
Lesezeichen versehen, und beim Zurückschalten zu diesem Film wird
der Film vom letzten Lesezeichenpunkt aus ausgegeben (oder einem
früheren
Lesezeichenpunkt, wenn dieser durch den Benutzer ausgewählt wird).
-
Bei
Abwandlungen des bevorzugten Ausführungsbeispiels kann die Ausgabe
eines Inhalts unterbrochen oder gestoppt und beim Senden oder bei
einer Sendeanforderung von Daten vom HES zur LCU mit einem Lesezeichen
versehen werden. Derartige Daten können beispielsweise eine allgemeine
Mitteilung, eine Nachricht, ein Alarmruf oder ein Feueralarm sein.
Des Weiteren kann eine Entscheidung darüber, ob eine Ausgabe eines
Inhalts zu unterbrechen oder zu stoppen und mit einem Lesezeichen
zu versehen ist, in Abhängigkeit
von der Prioritätsstufe
der Daten (beispielsweise hätte
ein Feueralarm immer Priorität)
und einer Benutzerpräferenz
und entsprechend Vorzugsregeln getroffen werden.
-
Weitere
Lesezeichendaten enthalten Verschlüsselungsinformationen, insbesondere
einen Code, der die Entschlüsselung
des Inhalts am Lesezeichenpunkt ermöglicht, Abrechnungsinformationen,
insbesondere Informationen hinsichtlich der Bezahlung für einen
bestimmten Inhaltsteil durch einen Benutzer, Berechtigungsinformationen
bezüglich
dessen, wie viel weiteren Inhalt ein Benutzer empfangen darf, und
Zeitinformationen hinsichtlich der Zeit, wann der bestimmte Inhalt
mit einem Lesezeichen versehen wurde. Bei bestimmten Ausführungsbeispielen
werden Lesezeicheninformationen automatisch gelöscht, wenn auf den mit einem
Lesezeichen versehenen Inhalt nicht innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts
wieder zugegriffen wird.
-
3.1 Dienstzustandsänderungen
-
Die
folgende Analyse präsentiert
eine detaillierte Darstellung der tatsächlichen durchgeführten Aktionen,
wenn Anforderungen für
verschiedene Diensttypen ankommen, d.h., Video-, Audio-, Laptop-Konnektivitäts- und
Internet-im-TV-Dienste.
-
3.1.1 Video
-
On-Demand-Videoströme werden über das
System initiiert. An jedem Punkt während des Abspielens des Videostroms
kann der Benutzer die Unterbrechung oder das Anhalten dieses Dienstes
anfordern.
-
Hält ein Gast
einen Film durch Auswählen
von Stopp auf der Fernsteuerung oder auf einem Bildschirm an, markiert
ein Stopp-Icon den Strom derart, dass der Gast den angehaltenen
Film zu einem späteren
Zeitpunkt von dem Austrittspunkt an wieder aufnehmen kann.
-
Eine
Unterbrechung des Dienstes veranlasst eine Unterbrechung des Stroms,
woraus sich ein Stehbild auf dem TV ergibt. Nach einer konfigurierbaren
Pauseperiode wird der Strom mit einem Lesezeichen versehen, woraufhin
das Bild vom TV verschwindet. Die Medienserver-Resourcen werden
freigegeben.
-
Möchte der
Benutzer den Dienst innerhalb der Pauseperiode wieder aufnehmen,
wird der Strom neu gestartet.
-
Möchte der
Benutzer einen mit einem Lesezeichen versehenen Videostrom neu starten,
bestimmt das System die letzte Position, die Verfügbarkeit
der geeigneten Medienserver-Resourcen und initiiert dann den Dienst
von dieser Position an.
-
Das
Zustandsdiagramm in 7 identifiziert die Hauptzustände des
Videostroms und Übergänge, die die
Zustandsänderungen
veranlassen.
-
Die
Funktion StartService in 7 beinhaltet oder umfasst Internet-im-TV,
Laptop-Konnektivität, Nachrichten,
Mitteilungen, Videostrom, Audiostrom und Weckruffunktionen.
-
Die
Funktion ChangeTVState in 7 enthält oder
umfasst die Funktionen TV Aus (der Fernseher ist ausgeschaltet),
TV Standby (der Fernseher ist in Bereitschaft geschaltet) und analoges
Fernsehen.
-
Der
Gast hat die Option, entweder einen angehaltenen Inhalt vom Beginn
an wieder aufzunehmen oder den Inhalt vom Austrittspunkt wieder
aufzunehmen.
-
Bei
bevorzugten Ausführungsbeispielen
präsentiert
ein Auswahlbildschirm zum Starten eines Dienstes, der gekauft, aber
noch nicht abgeschlossen ist, Optionen zum Wiederaufnehmen, Abspielen
vom Beginn oder Abbrechen.
-
Der
Ausdruck StartService in 7 in der Zustandstabelle bedeutet,
dass bei der Auswahl eines neuen Dienstes, während ein vorhandener Dienst
einer LCU immer noch aktiv zugeordnet ist, der vorhandene Dienst
automatisch mit einem Lesezeichen versehen und geschlossen wird.
-
Bei
alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein Stopp-Übergang
vom Abspielzustand im Videozustandsdiagramm in 7 in
Videoende geändert
werden. Des Weiteren ist ein neuer Stoppübergang von der Ausgabe in
einen Lesezeichenzustand möglich,
und ein neuer Neustartübergang
ist vom Lesezeichenzustand in den Ausgabezustand möglich.
-
3.1.2 Audio
-
On-Demand-Audioströme werden über das
System initiiert. An einem beliebigen Punkt der Ausgabe eines Audiostroms
kann der Benutzer das Unterbrechen oder Anhalten des Dienstes anfordern.
Die Unterbrechung der Dienste verursacht eine Unterbrechung des
Stroms. Nach einer konfigurierbaren Unterbrechungsperiode wird der
Strom mit einem Lesezeichen versehen. Die Medienserver-Resourcen
werden gelöscht.
-
Wählt der
Benutzer die Wiederaufnahme des Dienstes innerhalb der Pausenperiode,
wird der Strom neu gestartet. Möchte
der Benutzer einen mit einem Lesezeichen versehenen Audiostrom neu
starten, bestimmt das System die letzte Position, die Verfügbarkeit
geeigneter Medienserver-Resourcen und initiiert dann den Dienst
von der Position aus.
-
Das
Zustandsdiagramm in 8 identifiziert die Hauptzustände des
Audiostroms und Übergänge, die die
Zustandsänderungen
verursachen.
-
Die
Funktionen startService[Ankündigung]
und startService[Wecken] in 8 beziehen
sich auf alle Dienste, die einen Summer benötigen.
-
Die
Lesezeichenregeln des Audiodienstes können die Prioritätsstufe
einer Ankündigung
berücksichtigen.
Ist die Ankündigungspriorität mit einem
Summer verbunden, wird der Audiostrom mit einem Lesezeichen versehen
und beendet.
-
In
alternativen Ausführungsbeispielen
kann der Stopp-Übergang
vom Abspielzustand im Audiozustandsdiagramm in 8 in
Audioende geändert
werden. Ein neuer Stopp-Übergang
ist auch möglich
von der Ausgabe in den Lesezeichenzustand, und ein neuer Neustartübergang
ist möglich
vom Lesezeichen- in den Ausgabezustand. Der startService-Übergang,
der eine Bewegung vom Abspielen bzw. Ausgeben in einen Lesezeichenzustand
definiert, kann zum Beinhalten aller Dienste ausgedehnt werden,
die einen Summton erfordern.
-
3.1.3 Laptop-Konnektivität
-
Benutzer
können
eine Laptop-Konnektivitätssitzung über das
System initiieren. Sitzungen sind für eine systemkonfigurierte
Sitzungsperiode (normalerweise 24 Stunden) gültig. Während dieser Periode kann der
Benutzer seine Sitzung benutzen, verlassen und wieder aufnehmen. Überschreitet
die Sitzung die Sitzungsperiode, muss der Benutzer eine neue Sitzung
starten.
-
Das
Zustandsdiagramm in 9 identifiziert die Hauptzustände für eine Laptop-Sitzung
und die Übergänge, die
Zustandsänderungen
verursachen.
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3.1.4 Internet-im-TV
-
Benutzer
können
eine Internet-im-TV-Sitzung über
das System initiieren. Sitzungen sind für eine systemkonfigurierte
Sitzungsperiode (normalerweise 24 Stunden) gültig. Während dieser Periode kann der
Benutzer seine Sitzung benutzen, verlassen und wieder aufnehmen. Überschreitet
die Sitzung die Sitzungsperiode, muss der Benutzer eine neue Sitzung
starten.
-
Das
Zustandsdiagramm in 10 identifiziert die Hauptzustände einer
Internet-im-TV-Sitzung und die Übergänge, die
Zustandsänderungen
verursachen.
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Weitere
Internetsitzungspakete, entweder für Internet-im-TV oder Laptop-Konnektivitätssitzungen, sind
für einen
Benutzer gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
verfügbar.
Beispielsweise kann mit dem Benutzer, beruhend auf dem Datentyp
oder der Datenmenge, abgerechnet werden, die zum Benutzer gesendet
wird, oder beruhend auf der Verbindungs zeit. Ein von einem Gast
gekauftes Paket kann unbegrenzten Internetzugang innerhalb eines
festen Zeitabschnitts liefern oder eine feste Zahl von Logins oder
kann eine Gebührenerhebung
proportional zur Verbindungszeit oder dem Typ oder der Menge der übertragenen
Daten liefern oder kann unbegrenzten Zugang bis zu einer bestimmten
Grenze bei zusätzlichen
Gebühren
beim Überschreiten
dieser Grenze bereitstellen.
-
Internetsitzungen
können
mit einem Lesezeichen versehen werden, wobei das bestimmte Internetsitzungspaket
berücksichtigt
wird, das für
einen bestimmten Benutzer anwendbar ist.
-
Es
ist anzumerken, dass bei alternativen Ausführungsbeispielen ein Löschen als
bestimmte Option auf der Seite zum Wiederaufnehmen des Dienstes
nicht verfügbar
sein kann.
-
Des
Weiteren überbrücken bei
bestimmten Ausführungsbeispielen
die speziellen Funktionstasten der Fernsteuerung den Browser und
können
daher zu einem inkonsistenten Zustand im Browser und der LCU führen; wird
beispielsweise Stopp auf der Fernsteuerung gedrückt, nimmt der Browser immer
noch an, dass ein Strom ausgegeben wird, obwohl die LCU das Anhalten
des Stroms angefordert hat. Diese speziellen Tasten können am
Kopfstation-Server zum Vermeiden dieser Art von Inkonsistenz ignoriert
werden.
-
3.2 Benutzererfahrung
-
Die
für einen
Benutzer bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel verfügbaren Fähigkeiten
des Systems werden nun beschrieben. Dann folgt eine ausführliche
Beschreibung des Menü-
und der Steuerbildschirme, die einem Benutzer präsen tiert werden, gefolgt von
einer Beschreibung, wie diese Menü- und Steuerbildschirme durch
das System erzeugt werden.
-
Die
folgende Analyse identifiziert auch, wie die Benutzererfahrung mit
den vorstehend beschriebenen Zustandsdiagrammen zusammenhängt.
-
Wie
vorstehend beschrieben, wird ein vor seinem Abschluss angehaltener
Bezahldienst "mit
einem Lesezeichen versehen".
Dieses definiert den Punkt, an dem der Dienst neu gestartet wird,
oder den verbleibenden Zeitabschnitt für Internetsitzungen, der Online
verbracht werden kann.
-
Das
Hauptmenü ist
zum Darstellen einer Extraoption "nicht beendeter Inhalt" aktualisiert.
-
Wurde
ein Bezahldienst vor seiner Beendigung angehalten, erscheint eine
Menüoption "nicht beendeter Inhalt" (oder ein ähnlicher
Titel von maximal 19 Zeichen) im Hauptmenü, das einem Benutzer präsentiert wird.
Diese Option wird nur angezeigt, wenn es Lesezeichendienste oder
zeitlich unvollständige
Dienste gibt. Die Auswahl dieser Option führt zu den neuen Zeiten, die
einen Zugang zum mit einem Lesezeichen versehenen Streaming-Inhalt
und anderen angehaltenen Diensten ermöglichen.
-
Wird
diese Menüoption
ausgewählt,
wird der Benutzer zu einem "Statusbildschirm" geführt, der
zeigt, welche bestimmten Titel oder Dienste, beispielsweise eine
Laptop-Internetsitzung,
nicht abgeschlossen sind. Diese unbeendeten Dienste werden in chronologischer
Reihenfolge mit dem jüngst
betrachteten Titel an oberster Stelle angezeigt. Der Bildschirm
zeigt auch, wie viel Zeit für
einen Dienst verbleibt, oder die Zeit, zu der Zugangsrechte ablaufen.
Diese Zugangszeit ist durch Uhrzeit (24-Stunden-Uhr) und Datum definiert.
-
Die
Dienstzustandsseite zeigt alle mit dem Lesezeichen versehenen Streaming-Dienste
und andere zeitbasierte Dienste an, die der Benutzer gestartet (gekauft)
und vor Beendigung gestoppt hat (dies könnte auch einen Audiostrom
beinhalten, der gegenwärtig
abgespielt wird). Die Dienste werden mit Informationen angezeigt,
die die verbleibende Zeit (angezeigt in Stunden und Minuten) und
die Zeit ausführlich
angeben, zu der der Dienstzugang aufhört (angezeigt als Datum und
Zeit). Der Benutzer kann über
die Liste nicht beendete Inhalte navigieren und dann das Neustarten
oder Entfernen eines bestimmten Elements durch Auswählen eines
Dienstes bestimmen.
-
Der
Benutzer kann entweder einen Dienst wieder aufnehmen oder seinen
Hinweis auf dem Statusbildschirm löschen. Dies gilt besonders
für Material
für Erwachsene,
um dem Benutzer eine mögliche
Peinlichkeit zu ersparen. Das Auswählen eines dieser Titel oder
Dienste und das Drücken
von OK führt
zu einem Bildschirm, der den ausgewählten Titel/Dienst aufweist
und eine Auswahl zum Wiederaufnehmen des Dienstes oder Löschen des "Lesezeichens" bietet, während die
Auswahl von "Löschen" den Benutzer zum
Statusbildschirm zurückkehren
lässt.
-
Die
Auswahl von "Wiederaufnahme" lässt die
Dienste wie folgt wieder aufnehmen:
Audio- und Videodienste
werden von ihrer Lesezeichenposition an wieder aufgenommen, die üblicherweise der
Punkt ist, an dem sie angehalten wurden.
-
Sitzungen
der Internet-im-TV- und Laptop-Konnektivitätsdienste werden wieder aufgenommen.
Eine Internetzsitzung (bei der der Gast eine Online-Zeit gekauft
hat) wird bei der Homepage neu gestartet, was dem Gast das Surfen
für den
Rest der ursprünglich
gekauften Zeit ermöglicht.
-
Außer für Material
für Erwachsene
ist keine Eingabe einer PIN oder Zimmernummer erforderlich. Erwachsenendienste
erfordern die Eingabe einer PIN vor der Dienstwiederaufnahme.
-
Verwendet
der Gast die Navigationsbildschirme zur erneuten Auswahl eines Dienstes,
der nicht abgeschlossen wurde, wird der Dienst ohne weitere PIN-
oder Zimmernummereingabe auf die gleiche Weise wieder aufgenommen,
wie wenn der Dienst, wie vorstehend beschrieben ausgewählt worden
wäre.
-
Kann
der Dienst nicht wieder aufgenommen werden, da beispielsweise kein
Videostrom zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist, wird dem Gast ein
Mitteilungsbildschirm gezeigt, der angibt, dass der Benutzer es
später
noch einmal versuchen soll.
-
Der
ausgewählte
Dienst wird mit Optionen zur Wiederaufnahme des Dienstes angezeigt.
Die Auswahl von Wiederaufnahme veranlasst das Neustarten des Dienstes:
Kann
der angeforderte Dienst nicht wieder aufgenommen werden, wird ein
geeigneter Mitteilungstext angezeigt. Dies geschieht, wenn ein Audio-
oder Videodienst nicht wieder aufgenommen werden kann (beispielsweise
wenn keine Resourcen auf einem geeigneten Medienserver verfügbar sind),
oder wenn eine Internet-im-TV- oder Laptop-Konnektivitätssitzung
nicht gestartet werden kann (beispielsweise wenn es zu viele Teilnehmer
für den
Dienst gibt).
-
Die
Ausnahmeinformationen werden im Buchungsprotokoll aufgezeichnet.
-
3.3 Menü/Steuerbildschirme
-
Merkmale
der Menü-
und anderen Steuerbildschirme hinsichtlich des Lesezeichenvorgangs
werden nun näher
unter Bezugnahme auf 11 beschrieben.
-
3.3.1 Hauptmenü
-
Der
Hauptmenübildschirm
hat Platz für
sieben Hauptmenüoptionen: "TV und Familie", "für Erwachsene", "Musik", "Internet", "Hoteldienste" und "nicht beendeter Inhalt".
-
Wurde
ein abrechenbarer Dienst bezahlt, aber noch nicht abgeschlossen,
erscheint die Option "nicht beendeter
Inhalt" oben in
der sichtbaren Menühierarchie.
Die Auswahl dieser Option stellt eine Verbindung zu einem "Statusbildschirm" her, der zeigt,
welche bestimmten Titel oder Dienste nicht abgeschlossen sind.
-
Eine
Vorgabemenüoption
wird hervorgehoben – beispielsweise
durch Anzeigen einer Box um die Option. Die Vorgabemenüoption wird
nachstehend als Fokus beschrieben. Beim Hauptmenü ist der Fokus auf "TV und Familie" eingestellt: die
populärste
Hauptmenüoption.
-
3.3.3 Statusbildschirm
-
Der
Statusbildschirm ist über
die Option "nicht
beendeter Inhalt" auf
dem Hauptmenübildschirm
zugänglich.
-
Der
Bildschirm listet Elemente eines nicht beendeten Inhalts auf, wie
Filme, Musik oder Internetverbindungssitzun gen. Es gibt keine TV-
und Filme-Grafik, da der nicht beendete Inhalt über alle Genres zusammengefasst
ist.
-
Der
Bildschirm zeigt die für
Dienste wie Internet-im-TV verbleibende Zeit an, was pro Stunde
gekauft werden kann. Der Bildschirm zeigt auch "Zugang bis" an, was die Zeit angibt, nach der der
Dienst nicht länger verfügbar ist.
Es ist erforderlich, eine Abschaltung für Filme usw. einzuführen, wenn
der Hub einen alten Inhalt als Teil eines Zeitplans entfernen möchte. "Zugang bis" wird als 24 Stunden-Referenz + Datum
gegeben, das als Ziffer + Name des Monats oder Abkürzung definiert
ist.
-
Die
Auswahl eines Titels und das Drücken
von OK ruft den nächsten
Bildschirm auf.
-
Der
Benutzer kann zum Hauptmenü entweder
durch Drücken
einer "Menü"-Taste auf der Fernsteuerung
oder durch Auswählen
einer Hauptmenüoption
oben am Bildschirm zurückkehren.
-
Die
nicht beendeten Dienste werden nach Kauf sortiert, wobei die jüngst gekauften
ganz oben stehen. Der Fokus ist auf "weitere Optionen" gelegt, wenn es welche gibt, ansonsten
liegt er auf dem ersten nicht beendeten Titel/Dienst.
-
3.3.3 Löschen/Bildschirm
Wiederaufnehmen
-
Der
ausgewählte
Titel oder Dienst wird auf dem Löschen-/-Wiederaufnehmen-Bildschirm
bestätigt.
-
Die
Auswahl von Abbrechen und das Drücken
von OK auf der Fernsteuerung bewirkt eine Rückkehr des Benutzers zum vorhergehenden
Bildschirm, während
die Auswahl von Wiederaufnahme und das Drücken von OK auf der Fernsteuerung
einen Audio- oder Videodienst von dem Punkt an neu startet, an dem
er angehalten wurde. Es ist nicht erforderlich, wieder die PIN-
oder Zimmernummer einzugeben.
-
Die
Wiederaufnahme einer Internetsitzung nimmt den Dienst von der Internet-Homepage
für eine
Periode gleich der verbleibenden Sitzungszeit wieder auf.
-
Der
Gast hat die Möglichkeit
zum Löschen
der Bezugnahme auf einen Titel, den der Gast aus Empfindlichkeitsgründen nicht
angezeigt haben will.
-
Der
Strom startet unmittelbar von dem Punkt an, an dem der Gast ihn
zuletzt verlassen hat. Der Soundtrack ist wie ursprünglich ausgewählt.
-
Es
ist möglich,
dass wenn der Gast die Wiederaufnahme eines Dienstes wünscht, kein
Videostrom verfügbar
ist. Ein Mitteilungstext darüber
wird angezeigt.
-
3.3.4 Zugang zu nicht
beendetem Inhalt vom Hauptmenübildschirm
-
Der
Gast kann die nicht beendete Inhaltsoption auf dem Hauptmenübildschirm
nicht bemerken oder ihre Bedeutung nicht erkennen. In diesem Fall
kann der Benutzer eine Neuauswahl eines zuvor gekauften Films durch
das bekannte Durchlaufen einer Navigation zurück durch die Menübildschirme
versuchen. Selbst wenn der Gast die Bedeutung der Option Nicht beendeter
Inhalt auf dem Hauptmenübildschirm
nicht erkannt hat, wird sie auf allen Menübildschirmen bis zum Auswahlbildschirm
angezeigt.
-
Der
Gast kommt an einem Auswahlbildschirm an, an dem er einen Film neu
starten/wieder aufnehmen möchte,
der zuvor gekauft wurde. Der Auswahlbildschirm enthält eine
Zusammen fassung des Films und drei Menüoptionen. Das System erkennt,
dass der Film bereits gekauft wurde, und der Auswahlbildschirm präsentiert
dem Gast die Optionen zum Wiederaufnehmen des Films vom Austrittspunkt
an oder zum Neustarten des Films von Beginn an oder zur erneuten
Auswahl.
-
Die
Wiederaufnahme des Films ist frei, jedoch ist das Neustarten von
Beginn an gebührenpflichtig.
Der Gast muss keine PIN- oder Zimmernummer eingeben. Möchte der
Gast den Film von Beginn an neu starten, fordert der nächste Bildschirm
den Benutzer zur Auswahl oder zur erneuten Auswahl einer Sprachauswahl
auf. Möchte
der Gast nicht erneut für
einen zuvor gekauften Film bezahlen, hat er die Option zur Auswahl
zum Abbrechen zum Zurückkehren
zum vorhergehenden Bildschirm. Der Film beginnt mit der Anzeige
von Bedarfstasten während
einer konfigurierbaren Periode, die dann vom Bildschirm verschwinden.
-
3.4 Entwurfseinzelheiten
-
Der
folgende Abschnitt beschreibt Elemente, die die vorstehend beschriebene
Funktionalität
unterstützen.
Insbesondere werden Änderungen
berücksichtigt,
die zum Verbessern eines Systems zum Unterstützen der Lesezeichenfunktionalität erforderlich
sein können.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die für
einen Benutzer verfügbaren
verschiedenen Menübildschirme
in der Form von Java-Server-Seiten. Derartige Java-Server-Seiten
enthalten eine Lesezeichendienst-Statusseite, eine Dienstwiederaufnahme-/Neustartseite,
audioplay.jsp- und videoplay.jsp-Seiten, die einen Lesezeichenprozess
unterstützen,
eine purchase.jsp-Seite, die eine PIN bei der Wiederaufnahme eines
Streaming-Dienstes für
Erwachsene anfordert, und servicevod.jsp- und serviceaod.jsp-Seiten,
die eine Wiederaufnahme oder ein Neustarten ermöglichen.
-
Geeigneter
Text und Übersetzungen
sind in den Eigenschaftsdateien enthalten.
-
Zum
Unterstützen
der Lesezeichenfunktionalität
sind verschiedene Änderungen
bei Java-Klassen oder Anwendungen im System erforderlich. Beispielsweise
unterstützen
Dienstklassen Verfahren, die bei Lesezeichen- und Zeit-Diensten
arbeiten. Es kann auch erforderlich sein, den Gateway-Server 20 zu
verbessern und Vorkehrungen für
die HES-LCU API zu treffen, um zusätzliche Informationsnachrichten
bereitzustellen.
-
Die
Datenbank am HES muss aktualisiert werden, um eine neue Kategorie,
einen neuen Dienst und eine geeignete Konfiguration zum Initiieren
der Lesezeichenstatusseite zu umfassen. Geeigneter Text und Übersetzungen
müssen
in der Datenbank enthalten sein.
-
Der
Abrechnungsmanager bzw. die Abrechnungsverwaltungseinrichtung muss
vielleicht verbessert werden, wenn ein System verbessert wird, um
den Lesenzeichenprozess zu unterstützen.
-
3.5 Benutzeraktionen
-
Wie
vorstehend beschrieben, kann die Lesenzeichen-bei-Stopp-Funktion einen
Audio- oder Videostrom stoppen und den Punkt des Austritts aufzeichnen,
eine Internetsitzung stoppen und die verbleibende Zugangszeit aufzeichnen
(gekaufte Zeit minus vergangene Zeit), um einem Gast die Wiederaufnahme
eines Audio- oder Videodienstes vom Punkt des Austritts hinsichtlich
bestehender Zugangsrechte zu ermögli chen,
einem Gast die Wiederaufnahme einer Internetsitzung von der Internet-Homepage
für einen
Zeitabschnitt gleich der verbleibenden Zugangszeit zu ermöglichen.
Im Allgemeinen nimmt der Gast den nicht beendeten Dienst wieder
auf, ohne dass er wieder eine Gebühr bezahlen muss und ohne erneute
Eingabe einer Zimmernummer oder PIN.
-
Nachstehend
ist eine Tabelle möglicher
Benutzeraktionen und deren Auswirkungen auf Video-bei-Bedarf- ("Video-on-demand", VoD), Audio-bei-Bedarf-
("Audio-on-demand", AoD), Internet-im-TV-
und Laptop-Internet-Dienste dargestellt.
-
-
-
-
4. Zuweisung
von Ausgaberesourcen
-
Die
Zuweisung und das Entziehen von Ausgaberesourcen wird nun unter
Bezugnahme auf die 1, 2 und 5 beschrieben.
-
In
bevorzugten Ausführungsbeispielen
können
für die
Verteilung eines Inhalts vom HES 2 zu LCUs 3 verwendete
Resourcen nicht ausreichen, um einen Inhalt gleichzeitig zu allen
ECUs zu verteilen, und somit einen Zugang für alle möglichen Benutzer zu einem Inhalt
zur selben Zeit zu ermöglichen.
Typischerweise können
derartige Ausgaberesourcen aus Wirtschaftlichkeitsgründen beschränkt sein,
obwohl die hier beschriebenen Systeme skalierbar sind und allen
möglichen
Benutzern einen Zugang zu einem Inhalt gleichzeitig ermöglichen,
wenn ausreichende Ausgaberesourcen vorgesehen sind, und es ist unwahrscheinlich,
dass eine derartige Forderung im realen Leben auftritt.
-
Bei
derartigen bevorzugten Ausführungsbeispielen
werden Ausgaberesourcen automatisch freigegeben, wenn die Verteilung
des Inhalts zu einer LCU für
einen bestimmten Zeitabschnitt unterbrochen oder angehalten wird,
und der Inhalt wird automatisch mit einem Lesezeichen versehen,
indem die vorstehend beschriebenen Prozesse angewendet werden. Die
Ausgaberesourcen können
dann anderen LCUs bei Bedarf zugeordnet werden. Wird die Verteilung
des ursprünglichen
Inhalts wieder aufgenommen, beispielsweise indem der Benutzer die
Pausetaste oder die Wiedergabetaste auf der Fernsteuereinheit 23 drückt, werden
die Lesezeicheninformationen abgerufen, weitere Ausgaberesourcen
werden der LCU zugewiesen und die Verteilung des ursprünglichen
Inhalts wird vom Punkt aus wieder aufgenommen, wo sie unterbrochen
oder angehalten wurde.
-
Typischerweise
ist ein oder sind mehrere Ausgabecomputer mit dem HES verbunden
oder in diesem enthalten. Die Ausgabecomputer weisen Festplatten 350,
auf denen für
die Verteilung für
Benutzer verfügbarer Inhalt
gespeichert ist, und Ausgabekarten 286 auf, die jeweils
die Ausgabe einer Vielzahl von Datenströmen oder Ausgabekanälen 360 steuern.
Die Datenbank 340 kann über
der oder jeder Festplatte 350 platziert sein oder kann
als separates Speichermedium platziert sein, wobei in diesem Fall
die oder jede Festplatte Kopien zumindest einiger Daten in der Datenbank 340 speichert.
Typischerweise sendet der HES Anweisungen zu einem Ausgabecomputer
zum Streamen einer bestimmten Datei, beispielsweise mit einem Film,
an eine bestimmte IP-Adresse, üblicherweise
die IP-Adresse einer bestimmten LCU. Der Ausgabecomputer ist zum
Abrufen der geeigneten Daten von einer Festplatte 350 verantwortlich
und zum Sicherstellen, dass der Strom korrekt adressiert und mit
der richtigen Geschwindigkeit ausgegeben wird. Typischerweise wird
der Strom von einem Ausgabekanal 360 auf eine Ausgabekarte
zu einer Vermittlungsstelle, typischerweise einer IGMP-Vermittlung 170 für die Weiterverteilung
zur geeigneten LCU geführt.
-
Der
HES überwacht
den Betrieb des Ausgabecomputers oder der Ausgabecomputer, beispielsweise dahingehend,
ob alle Ausgabekanäle
bereits belegt sind. Beim Empfang eines Unterbrechungsbefehls von
einer bestimmten LCU und üblicherweise
nach einer bestimmten Periode werden Lesezeichendaten im HES gespeichert,
und der HES weist den Ausgabecomputer zum Verfügbarmachen des bestimmten Ausgabekanals einer
Ausgabekarte an, die Daten zu dieser LCU hat fließen lassen.
Wird eine Anforderung zur Wiederaufnahme der Verteilung eines mit
einem Lesezeichen versehenen Inhalts für eine LCU durch den HES empfangen, werden
die Lesezeichendaten abgerufen und ein Ausgabekanal eines Ausgabecomputers
wird dieser LCU zugewiesen.
-
Allgemein
gesagt können
bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
Ausgaberesourcen in der Form von Ausgabekanälen jeder Ausgabekarte durch
eine Steuereinrichtung in der Form eines Prozessors zur Verteilung
von Daten zu einer bestimmten LCU zugewiesen und entzogen werden,
um sie zur Verteilung von Daten zu einer beliebigen LCU nach Bedarf
verfügbar
zu machen.
-
Die
Zuweisung und die Freigabe werden bei Bedarf dynamisch durchgeführt.
-
Bei
einem Beispiel gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
wird ein Ausgabekanal einer LCU durch einen Prozessor in der Form
der Medienverwaltungseinrichtung bzw. des Medienmanagers 311 als Komponente
des HES im Ansprechen auf eine Anforderung von Daten von dieser
LCU zugewiesen, und Daten werden zu der LCU über den Ausgabekanal gestreamt.
Während
des Streaming der Daten wird der Ausgabekanal freigegeben und ein
anderer Ausgabekanal wird zum Fortsetzen des Datenstreaming zugewiesen.
Das Zuweisen und Freigeben der Kanäle wird gleichzeitig durchgeführt, so
dass Daten kontinuierlich zu der LCU strömen, oder bei einer Abwandlung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels,
dass ein Benutzer den Eindruck hat, dass die Daten kontinuierlich
fliesen.
-
Gemäß Abwandlungen
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
geschehen die Freigabe eines Ausgabekanals und die Zuweisung eines
anderen Ausgabekanals nicht gleichzeitig. In diesem Fall werden
Daten vorübergehend
während
der Umschaltperiode in einem Speicher in der LCU oder dem HES zum
Sicherstellen eines kontinuierlichen Datenstreaming gespeichert.
-
Ein
erster Ausgabekanal wird dynamisch unter der Steuerung eines Prozessors
durch einen zweiten Ausgabekanal beim Datenstreaming zu einer LCU
gemäß einem
Beispiel ersetzt, wenn der erste Ausgabekanal aufgrund einer Fehlfunktion
betriebsunfähig
wird.
-
5. Umleitung
von Datenanforderungen
-
Gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
können
Benutzer auf das Internet über
eine Internet-im-TV-Anwendung oder einen tragbaren oder anderen
Computer zugreifen, der über
einen Ethernetanschluss 16 oder einen seriellen Anschluss 18 verbunden
ist.
-
Verbindungsanforderungen
für einen
Internetort laufen von der LCU zu dem HES, dann über die Firewall 7 und
werden dann zum adressierten Internetort weitergeleitet, wenn sie
Kriterien erfüllen,
die von der Firewall beurteilt werden, und wenn eine Internetverbindung
verfügbar
ist.
-
Hat
eine angeforderte Webseite beispielsweise einen möglichen
ungeeigneten Inhalt, was durch die Firewall 7 unter der
Steuerung des HES 2 bestimmt wird, wird die Datenanforderung
durch die Firewall gestoppt, und Daten werden zu der LCU zur Anzeige
für einen
Benutzer zurückgegeben,
die angeben, dass die angeforderte Webseite nicht verfügbar ist.
-
Ist
es außerdem
nicht möglich,
die Datenanforderung zu erfüllen,
beispielsweise wenn eine Internetverbindung nicht verfügbar ist,
oder wenn eine Komponente des lokalen Systems nicht arbeitet, dann
werden wiederum Daten zur LCU zur Anzeige für einen Benutzer zurückgegeben,
die angeben, dass die angeforderten Daten nicht verfügbar sind.
-
In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann der HES durch die Steuerung der Firewall die zu einem Benutzer
als Antwort auf eine Datenanforderung gesendeten Daten, beispielsweise
Internetdaten, unabhängig von
einer Eigenschaft der angeforderten bestimmten Daten, und ob die
angeforderten bestimmten Daten verfügbar sind oder nicht, steuern.
-
Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden beispielsweise immer dann, wenn eine Internetsitzung gestartet
wird, ungeachtet dessen, welche Internetdaten vom Benutzer angefordert
werden, bevorzugte Webseiten zur LCU gesendet. Beispielsweise können die
hoteleigenen Webseitendaten zu der LCU gesendet werden. Danach werden
Datenanforderungen normal verarbeitet, und angeforderte Daten werden
zum Benutzer zurückgegeben,
wenn sie verfügbar
oder erlaubt sind.
-
Bei
diesem Beispiel ist die Datenanforderung durch eine Anforderung
für die
hoteleigenen Webseitendaten ersetzt.
-
Ein
Prozessor und ein Speicher sind am HES zur Bestimmung, wann eine
Internetzsitzung gestartet wird, und zum Zurückgeben der bevorzugten Daten
zu der LCU beim Empfang der ersten Datenanforderung vorgesehen.
-
Verschiedene
weitere Kriterien können
durch den Prozessor zur Bestimmung spezifiziert werden, wie Datenanforderungen,
insbesondere Internetdatenanforderungen, zu verarbeiten sind. Beispielsweise
kann ein Benutzer begrenzten Zugang lediglich zu bestimmten Internetorten
haben, wenn er nicht die geeignete Gebührenoption gekauft hat, oder
ein Benutzer muss einen Identifizierer eingeben und kann auf bestimmte
Internetorte nur in Abhängigkeit
von diesem Identifizierer zugreifen. Gibt es keinen erlaubten Zugang,
werden Datenanforderungen durch Anforderungen für andere Daten unabhängig von
den Eigenschaften der angeforderten Daten ersetzt.
-
6. Verschachtelter
Inhalt
-
Aspekte
des Systems hinsichtlich der Verschachtelung des Inhalts werden
nun beschrieben, insbesondere die Verschachtelung verschiedener
Inhalttypen bei Übertragungen
zwischen einem HES und einer LCU, wobei auf die 1, 2 und 3 Bezug
genommen wird. Verschiedene Fähigkeiten
des Systems, die aus der Verschachtelung des Inhalts entstehen,
werden näher
beschrieben, insbesondere die Verschachtelung von Internet- und
Audio-/visuellen Daten, und der Eindruck für einen Benutzer, dass zumindest
ein offensichtlich kontinuierlicher Strom von Daten in Echtzeit
gleichzeitig mit der Zufuhr anderer Daten zugeführt werden kann.
-
Die
Verschachtelung von mehr als zwei Datensätzen und die selektive Steuerung
eines oder mehrerer verschachtelter Sätze von Daten auf einen Befehl
eines Benutzers hin wird auch beschrieben.
-
Eine
Vielfalt von Daten wird zwischen dem HES und einer LCU übertragen,
insbesondere Audio-/Videodaten, insbesondere digitale Fernseh-/Videosignale,
Textdaten, Stehbilder, Bewegtbilder, EPGs, Spiele, Computerdaten,
insbesondere Computerprogramme oder Internetdaten. Bei bevorzugten
Ausführungsbeispielen
werden derartige Datensätze
in Abschnitte unterteilt und Abschnitte von einem Satz von Daten
werden mit Abschnitten anderer Sätze
von Daten verschachtelt.
-
Der
erste Satz von Daten kann ein bestimmter Inhaltsteil sein, beispielsweise
ein Film, und der zweite Satz von Daten kann ein anderer Inhaltsteil
sein, beispielsweise ein anderer Film.
-
Die
Abschnitte des ersten Datensatzes und die Abschnitte des zweiten
Datensatzes werden üblicherweise
zeitlich innerhalb eines Datenstroms verschachtelt. Typischerweise
wird jeder Abschnitt des ersten Datensatzes in jeweils einem eines
ersten Satzes von Paketen übertragen,
und jeder Abschnitt des zweiten Datensatzes wird in jeweils einem
eines zweiten Satzes von Paketen übertragen, wobei die Pakete üblicherweise IP-Pakete
sind.
-
Beim
Empfang an einer LCU werden die Abschnitte des ersten Satzes der
Daten zur Bildung des ersten Satzes der Daten verarbeitet, und die
Abschnitte des zweiten Satzes der Daten werden zur Bildung des zweiten
Satzes der Daten verarbeitet.
-
Die
Abschnitte des ersten Satzes der Daten und die Abschnitte des zweiten
Satzes der Daten können auch
zu einer Ausgabeeinrichtung neu übertragen
werden, ohne zuerst neu kombiniert zu werden. Beispielsweise ist
in einem Beispiel der erste Satz der Daten Audio-/visuelle Daten
im MPEG-Format, die einen Film darstellen, und jedes Paket mit einem
Abschnitt des ersten Satzes der Daten wird durch die LCU empfangen, und
dann zu einem mit der LCU verbundenen Fernseher in Echtzeit gestreamt.
Der zweite Satz der Daten sind Internetdaten, und jedes Paket mit
einem Abschnitt des zweiten Satzes der Daten wird an der LCU empfangen und
zu einem mit der LCU verbundenen Computer gestreamt.
-
Sind
Größe und Inhalte
der verschachtelten Pakete der Daten geeignet durch eine Anwendung
am HES gewählt,
entsteht der Eindruck für
den Benutzer, dass zumindest ein kontinuierlicher Strom von Daten empfangen
wird, wenn tatsächlich
zwei verschachtelte Sätze
von Daten empfangen werden.
-
Die
LCU kann entweder auf einen Befehl eines Benutzers hin oder automatisch
unabhängig
die Übertragung
eines beliebigen der verschachtelten Sätze von Daten steuern, die
von dem HES zu der LCU übertragen
werden.
-
Die
Verschachtelung des Inhalts ist insbesondere von Vorteil, wenn eine
LCU mit mehr als einer Einrichtung verbunden ist, da sie eine Übertragung
des Inhalts zu, und für
den HES zur Kommunikation mit jeder Einrichtung über die LCU gleichzeitig ermöglicht.
-
Ein
Beispiel der Verschachtelung eines Inhalts ist in 12 gezeigt.
-
Ein
erster Videobestand (VID1) wird zu dem HES 2 über die
Satellitenverbindung 52, 54, 56 in 1 übertragen
und durch den HES 2 gespeichert.
-
Ein
zweiter Videobestand (VID2) wird danach zu dem HES 2 über die
Satellitenverbindung übertragen und
durch den HES 2 gespeichert.
-
Die
LCU 3 fordert an, dass VID1 in Echtzeit auf der Fernsehanlage 5 abgespielt
wird, und dass VID2 gleichzeitig in Echtzeit auf dem Laptop 6 abgespielt
wird.
-
Der
Medienmanager teilt VID1 und VID2 in N jeweilige Datenpakete VID1(1),
VID1(2) ... VID1(N) und VID2(1), VID2(2) ... VID2(N) ein. Die N-Datenpakete
werden dann in verschachtelter Form VID1(1), VID2(1), VID1(2), VID2(2)
usw. gesendet. Jedes Paket wird dann von der LCU 2 empfangen
und entweder zum Fernseher 5 oder zum Laptop 6 nach
Eignung gerichtet.
-
13 zeigt
die gleichzeitige Ausgabe von vier Videos VID1, VID2 (vom TV 5 und
Laptop 6, wie vorstehend beschrieben) und VID3 und VID4
(vom TV 5' und
Laptop 6',
die mit einer anderen LCU verbunden sind).
-
VID1
und VID2 werden in verschachtelter Form zu einer ersten LCU (in 12 mit "KANAL 1" bezeichnet) gesendet,
und VID3 und VID4 werden in verschachtelter Form zu einer zweiten
LCU (in 12 mit "KANAL 2" bezeichnet) gesendet.
-
Vorzugsweise
ist jedes Datenpaket VID1(1), VID2(1), VID3(1), VID4(1) usw. ein
IP-Paket mit einer IP-Adresse der korrekten LCU. Alternativ können die
Signale frequenzmultiplext sein, und jede LCU hat ihren eigenen
dedizierten Frequenzkanal.
-
Obwohl
in dem vorstehenden Beispiel VID1 bis VID4 zuvor empfangen und durch
den HES 2 gespeichert werden, ist ersichtlich, dass einer
oder mehrere der Videobestände
empfangen und sofort zu einer LCU ohne Zwischenspeicherschritt weitergeleitet
(verschachtelt mit einem anderen Videobestand) werden können.
-
Bei
einem alternativen Ausführungsbeispiel
können
Audio-/Videosignale
(beispielsweise VID1(1), VID2(2) ... VID1(N)) mit Internetsignalen
verschachtelt werden, was einem Benutzer das Surfen im Internet
unter Verwendung des Laptops 6 ermöglicht, während er einen Film auf dem
Fernseher 5 anschaut.
-
Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
kann der HES eine Informations- oder Fehlernachricht zum Benutzer
(beispielsweise hat der Benutzer ein Zeitlimit hinsichtlich der
Gebührenberechnung
erreicht) senden und die Übertragung
von Audio-/Videodaten und/oder Internetsignalen wird unterbro chen,
während
die Nachricht auf dem Fernseher 5 oder Laptop 6 angezeigt
wird. Auf die Benutzerantwort auf die Mitteilung hin (beispielsweise
durch Senden eines Signals zu der LCU unter Verwendung der Fernsteuerung,
woraufhin die LCU eine Nachricht zum HES sendet), wird die Unterbrechungsperiode
beendet und die Übertragung
der Audio-/Videodaten und/oder Internetsignale wird wieder aufgenommen.
Bei einer Abwandlung dieses Ausführungsbeispiels
wird die Übertragung
der Audio-/Videodaten und Internetsignale zusammen mit den Nachrichtendaten (d.h.
Verschachtelung von drei Datensätzen)
fortgesetzt, und die Audio-/Videodaten und/oder Internetsignale werden
gepuffert, während
die Nachrichtendaten angezeigt werden.
-
Obwohl
die Videobestände
VID1, VID2 in 12 durch die LCU in Echtzeit
empfangen und weiter übertragen
werden, ist ersichtlich, dass verschiedene Typen von verschachteltem
Inhalt auf verschiedene Arten verarbeitet, gespeichert und geleitet
werden können.
Beispielsweise können
manche Datenpakete an der LCU vor einer Speicherung oder Weiterübertragung
zu einer verbundenen Einrichtung kombiniert werden.
-
7. Fähigkeiten
des Systems
-
Einige
Fähigkeiten
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
in Hotels werden nun beschrieben. Gleiche oder ähnliche Fähigkeiten erzielen auch Varianten
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
in von Hotels verschiedenen Umgebungen.
-
Das
System liefert einen minutiös
zugeschnittenen Inhalt über
einen pan-europäischen
Satelliten mit einer vollen Bedarfsprogrammierung in einer Vielzahl
von Sprachen und Hoteldienste direkt für den Gast. Man kann einen
Gewinn aus speziell für
einen Gast gemachten Programmen ziehen, mit zugeschnittenen Lösungen,
beruhend auf Faktoren wie einem Gastprofil, Belegungsraten und Zimmerausnutzung.
-
Das
System bietet neue Dienste, verbesserte Verfahren und verwaltet
den Inhalt.
-
Alle
angebotenen Dienste sind das Ergebnis einer intensiven Forschung
bezüglich
der Bedürfnisse
sowohl von Gästen
als auch Hoteliers. Alle neuen Dienste beruhen auf andauernden Forschungen.
Das System bietet bis zu minutiös
zugeschnittenem Inhalt speziell für jeden Gast mit entworfenen
Diensten, um das Verhalten des Gasts im Zimmer wiederzuspiegeln.
-
Das
System ist das erste, das jede Anweisung auf dem Server aufzeichnet.
-
Das
System liefert eine digitale "Jukebox" für Hotelgäste. Die
Auswahl von Alben wird überprüft und regelmäßig aktualisiert,
um Anforderungen von Gästen
zu genügen.
-
Das
System bietet auch eine einzelne sichere Verbindung zu einem hoteleigenen
Verwaltungssystem. Wichtige wertvolle Dienste wurden zur Steigerung
der Belegschaftsleistung und Verbesserung der Gastzufriedenstellung
entworfen.
-
Das
System kann Nachrichten zu individuellen Gästen und Zielinformationen
zu speziellen Gästegruppen
weiterleiten, beispielsweise Konferenzabgeordnete über Konferenzzeiten
und Verhandlungsorte informieren.
-
8. Alternative Ausführungsbeispiele
-
Viele
der hier beschriebenen Ausführungsbeispiele
(hinsichtlich jeden Aspekts oder Ausführungsbeispiels) sind auf Systeme
in Hotels und deren Installation und Verwendung ge richtet. Allerdings
können
die Ausführungsbeispiele
und Systeme, Verfahren und Merkmale, die hier beschrieben sind,
auch in anderen Umgebungen installiert und verwendet werden, insbesondere
in Multi-User- oder Multi-Room-Umgebungen. Derartige Umgebungen
umfassen insbesondere
Schiffe, insbesondere Kreuzfahrtschiffe
Flugzeuge
Züge
Krankenhäuser
Mehrfachwohneinheiten,
beispielsweise Wohnblöcke
oder Eigentumswohnungen
Häusergruppen
Büros oder
Gruppen von Büros,
Fabriken, Geschäfte
oder Gruppen von Geschäften,
Schulen und andere Arbeits-, kommerzielle oder Erziehungsumgebungen
Bahnhöfe, Flughäfen und
andere Transportanschlussstellen.
-
Natürlich ist
eines der Merkmale der bevorzugten Ausführungsbeispiele, dass sie leicht
auf verschiedene Umgebungen, wie die vorstehend beschriebenen, mit
geringer oder keiner Modifikation übertragen werden können.
-
Dementsprechend
sollen Bezugnahmen auf einen Gast auch Benutzer solcher Ausführungsbeispiele in
solchen Umgebungen enthalten.
-
Ein
Merkmal der bevorzugten Ausführungsbeispiele
besteht darin, dass Signale, Daten oder Informationen, die verteilt
werden, nicht auf Audio-/Video-, insbesondere Fernseh-Signale, Daten
oder Informationen beschränkt
sind, und bevorzugte Ausführungsbeispiele
sind auch nicht auf die Bereitstellung von Unterhaltungsdiensten
beschränkt.
-
Gewiss
liefern bevorzugte Ausführungsbeispiele
allgemeine Informationen, Benachrichtigungsdienste, Alarmrufe, Preis- und Gebühreninformationen,
Unterrichtsmaterial, Dokumente in elektronischem Format oder gewiss
andere Materialtypen, die elektronisch gespeichert oder übertragen
und durch einen lokalen Server abgerufen oder empfangen werden können.
-
In
bestimmten Ausführungsbeispielen
wird das System in Krankenhäusern
zur Bereitstellung einer Benachrichtigung, von Alarmrufen und Dienstplaninformationen
für Krankenschwestern, Ärzte und
andere Krankenhausbedienstete verwendet. In manchen dieser Ausführungsbeispiele
sind lokale Steuereinheiten, oder alternativ lokale Server, mit
von der Belegschaft mitgeführten
Pagern verbunden.
-
In
bestimmten Ausführungsbeispielen
in Schulen, Hochschulen, Universitäten und anderen Unterrichtungsumgebungen
wird das System zur Bereitstellung von Unterrichtsmaterial, wie
Vorlesungsmitteilungen, Lehrbuchmaterial und Audio-/-Videomaterial verwendet,
und um eine Kommunikation zwischen Lehrern und Studenten zu ermöglichen,
sowie zur Bereitstellung allgemeiner Benachrichtigungen, eines Zeitplans
und von Informationsdiensten.
-
In
bestimmten Ausführungsbeispielen
in Häusergruppen
wird das System zur Bereitstellung von Unterhaltung, wie terrestrisches
und Satellitenfernsehen, Radio, Audio, Video-on-Demand, disponierte Filme und Spiele,
Unterrichtungsmaterial wie Lehrbuchmaterial, Unterrichtung, Vorlesungsmitteilungen
und Audio-/Videomaterial, Werbung, sowohl allgemein als auch zielgerichtet,
Bank- und andere Finanzdienste, Einkaufsdienste und allgemeine Informationen
verwendet.
-
In
bestimmten Ausführungsbeispielen
in Hotels, auf Schiffen, in Zügen,
Flugzeugen, Bahnhöfen
und Flughäfen
wird das System zur Bereitstellung zusätzlich zu dem vorstehend beschriebenen
Material und Diensten zur Bereitstellung eines Zeitplans, Ticketerwerbs,
Reservierung, Wetter- und anderer reisebezogener Informationen verwendet.
-
In
bestimmten Ausführungsbeispielen
in Büros,
Fabriken und anderen Arbeitsplatzumgebungen wird das System zur
Bereitstellung von einem Zugang zu Dokumenten in elektronischer
Form, zur Erfassung einer Angestellten-Anwesenheit, für Tagebuch-
und Planungsdienste, Gehaltinformationen und -dienste, Trainingsmaterial
und logistische Informationen zusätzlich zu dem vorstehend beschriebenen
Material und Diensten verwendet.
-
Das
Folgende ist bei jeder hier beschriebenen Ausgestaltung oder jedem
Ausführungsbeispiel
oder wie in der beiliegenden Zeichnung gezeigt anwendbar.
-
Merkmale,
die sich auf die Speicherung von Informationen beziehen, können durch
geeignete Speicherorte oder Speicher implementiert sein. Merkmale,
die sich auf die Verarbeitung von Informationen beziehen, können durch
einen geeigneten Prozessor oder eine Steuereinrichtung entweder
als Software oder Hardware oder als Kombination daraus implementiert
werden.
-
Analoge
Verfahrensschritte zu allen vorstehend beschriebenen Vorrichtungsmerkmalen
und umgekehrt liegen im Schutzbereich der Erfindung. Verschiedene
Merkmale und vorstehend beschriebene Ausgestaltungen, einschließlich Verfahrens- und Vorrichtungsmerkmale
und Ausgestaltungen können
in jeder beliebigen Weise kombiniert werden.
-
Der
Anmelder hat das Geschmacksmusterrecht oder das Urheberrecht an
der beiliegenden Zeichnung.
-
Die
Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen
beschrieben, und Modifikationen im Detail liegen im Schutzbereich
der Erfindung.
-
Jedes
in der Beschreibung und (gegebenenfalls) den Ansprüchen und
der Zeichnung offenbarte Merkmal kann unabhängig oder in geeigneter Kombination
vorgesehen sein.