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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Ventilvorrichtung für einen Trinkbehälter, beispielsweise
eine Limonadenflasche, eine Schoppenflasche, eine Getränketüte, einen
Beutel, eine Kanne, einen Schlauch, einen Papierbecher oder eine
Plastiktasse. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Verwendung
der Ventilvorrichtung.
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Das
Fluid innerhalb des Trinkbehälters
kann ein leicht fließendes
sein, beispielsweise Milch, Saft, Limonade oder Wasser, jedoch kann
es auch ein viskoseres sein, wie Joghurt, Suppe, Pudding oder Eis. Das
Fluid kann auch durch Kohlendioxid oder andere Gase unter Druck
gesetzt sein.
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Stand der
Technik und Nachteile desselben
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Gemäß dem Stand
der Technik und zusätzlich
zu normalen Kappen existieren mehrere Typen von Verschlussvorrichtungen,
die verhindern, dass ein Fluid frei aus einem Trinkbehälter ausfließt.
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US 5.975.369 und
US 5.465.876 offenbaren Beispiele
derartiger Verschlussvorrichtungen. Um jedoch eine derartige Vorrichtung
zu öffnen
oder zu schließen,
muss der Benutzer eine mechanische Bewegung eines in der Vorrichtung
vorhandenen Schließmechanismus
ausführen.
Jedoch sorgt eine derartige Vorrichtung für ein schlechtes Abdichten von
Gas bei einem unter Druck stehenden Fluid im Trinkbehälter, beispielsweise
einer mit Kohlensäure versetzten
Flüssigkeit,
beispielsweise einer Limonade.
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Das
US 4.135.513 entsprechende
Dokument NO 137258 offenbart eine Ventilvorrichtung, die verhindern
kann, dass unter Druck stehende Flüssigkeit aus einem Trinkbehälter ausleckt.
Jedoch ist die Vorrichtung auf solche Weise beschaffen, dass sie
eine Ventilschließkraft
gegenüber
einem möglichen
Flüssigkeitsüberdruck
innerhalb des Trinkbehälters
erhöht.
Die Ventilvorrichtung ist demgemäß nicht
für Behälter geeignet,
die eine unter Druck stehende Flüssigkeit
enthalten.
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GB 1.453.968 offenbart eine
Strömungs-aktivierte
Ventilvorrichtung für
eine Schoppenflasche, wobei der Zweck der Erfindung u. a. darin
besteht, den Unterdruck zu minimieren, den ein Baby anwenden muss,
um Flüssigkeit
aus einer Auslassschnauze der Schoppenflasche zu saugen. Die Ventilvorrichtung
verfügt über eine
Platte zwischen der Auslassschnauze und der Schoppenflasche. Die
Platte ist so beschaffen, dass sie eine Belüftung für kontinuierlichen Druckausgleich
zwischen dem Innenraum der Flasche und dem Umgebungsdruck schafft.
Die Platte ist auch mit einer Auslassöffnung und einer externen Klappe
versehen, die die Auslassöffnung
der Platte nachgiebig bedeckt. Die Klappe wird durch die aus der
Schoppenflasche herausfließende
Flüssigkeit
aufgedrückt,
woraufhin sie aufgrund ihrer Elastizität schließt, wenn das Herausströmen von
Flüssigkeit
endet. Daher öffnet
ein derartiges Klappenventil immer für das Ausfließen von
Flüssigkeit,
wenn der Druck in der Auslassschnauze niedriger als der Druck innerhalb
der Schoppenflasche ist, beispielsweise wenn die Flasche mit der
Obenseite nach unten gehalten wird, wobei sie ausreichend Flüssigkeit enthält, damit
das Klappenventil öffnet.
Dadurch schafft das Ventil einen Druckausgleich gegen den Druck
im Inneren der Flasche. Aufgrund der Belüftung für kontinuierlichen Druckausgleich
kann die Ventilvorrichtung nicht dazu verwendet werden, für eine Abdichtung
gegen eine unter Druck stehende Flüssigkeit in der Flasche zu
sorgen.
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US 5.607.073 offenbart ebenfalls
eine Ventilvorrichtung für
eine Schoppenflasche. U. a. besteht die Ventilvorrichtung aus einem
durch Unterdruck aktivierten externen Sitzelement, das elastisch
und beweglich zwischen zwei Haltern innerhalb einer Auslassschnauze
für die
Flasche aufgehängt
ist. Das Sitzelement ist mit einem Ventilsitz versehen, der eine Auslassöffnung einer
Platte zwischen der Schoppenflasche und der Auslassschnauze bedeckt.
Wenn der Druck in der Auslassschnauze niedriger als der Druck im
Inneren der Schoppenflasche ist, öffnet der Ventilsitz, um die
Flüssigkeit
herausfließen
zu lassen. Dadurch wird ein Druckausgleich des Ventils entgegen
dem Druck innerhalb der Flasche erzielt. Wie die Vorrichtung gemäß
GB 1.453.968 sorgt die Ventilvorrichtung
gemäß
US 5.607.073 für keine
Abdichtung gegen unter Druck stehende Flüssigkeiten in der Flasche.
Darüber
hinaus verfügt
die letztere Vorrichtung über
keinerlei Belüftung,
durch die ein Druckausgleich des Flaschendrucks gegen den Umgebungsdruck
geschaffen werden kann. Daher wird, wenn Flüssigkeit aus der Flasche gesaugt
wird, in ihrem Inneren ein allmählich
zunehmender Unterdruck erzeugt, der den Ventilsitz allmählich stärker gegen
die Auslassöffnung
drückt,
was das Trinken aus der Flasche erschwert.
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Die
Veröffentlichungen
US 2.959.314 ,
US 4.928.836 , WO 99/38423 und WO 01/92133
offenbaren weitere Verschlussvorrichtungen aus dem Stand der Technik
zum Verhindern eines unbeabsichtigten Herausfließens eines Fluids aus einem
Trinkbehälter.
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Aufgabe der
Erfindung
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Die
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile im Stand
der Technik zu beseitigen.
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Die
vorliegende Ventilvorrichtung und das Verfahren dienen zum Verhindern
des Verspritzens von Fluid, wenn ein Benutzer Fluid aus einem Trinkbehälter saugt.
Durch die Vorrichtung wird der Trinkbehälter automatisch abgedichtet,
wenn die Saugkraft durch den Benutzer nachlässt.
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Art zum Lösen der
Aufgabe
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Die
Aufgabe wird durch Merkmale gelöst,
wie sie in der nachfolgenden Beschreibung und den folgenden Patentansprüchen spezifiziert
sind.
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U.
a. gehören
eine Ventilvorrichtung für
einen Trinkbehälter
sowie ein Verfahren zum Verwenden der Ventilvorrichtung zur Erfindung.
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In
seiner Gebrauchsposition ist das Ventil mit mindestens einer Öffnung in
einem dem Trinkbehälter
zugeordneten Wandabschnitt verbunden. Der Wandabschnitt wirkt als
Trennwand zwischen dem Innenraum des Trinkbehälters und der äußeren Umgebung.
Daher wird der Trennwandabschnitt mit dem vereinfachten Begriff
Trennwand bezeichnet. Die Trennwand kann einen Teil des Trinkbehälters selbst bilden,
oder sie kann eine Trennwand einer Kappe bilden, die druckdicht
dem Trinkbehälter
zugeordnet wird. Das Ventil ist so ausgebildet, dass es das Ausfließen eines
Fluids aus dem Trinkbehälter öffnet und schließt, wobei
das Fluid aus einer stromabwärtigen Trinköffnung fließt. Vorzugsweise
ist die Trinköffnung für eine Trinkschnauze,
einen Trinkhalm oder eine andere geeignete Trinkeinrichtung ausgebildet.
Daher kann die vorliegende Ventilvorrichtung trennbar relativ zum
Trinkbehälter
angeordnet sein.
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Im
Prinzip bestehen die meisten Ventile aus einem Aktivierungselement
und einem Dichtungselement, wobei das Aktivierungselement dem Dichtungselement
zugeordnet ist und es dieses zwischen einer offenen und einer geschlossenen
Position verstellen kann. Das Aktivierungselement verfügt über eine
Betätigungseinrichtung
und mindestens ein Stützelement,
beispielsweise Streben oder mindestens einen Schaft, um aktivierende
Bewegungen auf das Dichtungselement zu übertragen. Beispielsweise kann
der Schaft durch eine Öffnung
in der genannten Trennwand hindurchgeführt werden, möglicherweise kann
der Schaft durch eine jeweilige Öffnung
in der Trennwand durchgeführt
werden, wie ein Schaft, der ein Dichtungselement aktiviert, das
so angeordnet ist, dass es die zugehörige Öffnung in der Trennwand verschließt. Das
Dichtungselement, beispielsweise ein Ventilkopf, ist am Ventilschaft
angebracht, und es wird mit einer speziellen Kraft dicht gegen die
Trennwand gedrückt,
wobei diese Kraft beispielsweise durch eine elastische Einheit erbracht
wird, die am Ventilschaft befestigt ist, oder wobei die Kraft mittels der
Form des Aktivierungselements geliefert wird.
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Die
Erfindung beruht darauf, dass das Aktivierungselement durch Druck
beeinflusst wird, wobei eine Druckkraft das Dichtungselement in
die offene Position zum Herausfließen des Fluids verstellt. Dies ist
in Bezug auf die Ventilvorrichtungen gemäß
GB 1.453.968 und
US 5.607.073 nicht neu.
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Jedoch
unterscheidet sich das vorliegende Aktivierungselement dadurch wesentlich
vom Stand der Technik, dass es entgegen dem Umgebungsdruck P1 des
Trinkbehälters
einen Druckausgleich erfährt
und dass es so angeordnet ist, dass es den Fluidauslass immer dann öffnet, wenn
der Druck P2 der Trinköffnung
um einen vorbestimmten Druckwert niedriger als der Umgebungsdruck
P1 ist. Da das Aktivierungselement einen Druckausgleich entgegen dem
Umgebungsdruck P1 und nicht entgegen einem Druck P3 innerhalb des
Trinkbehälters
erfährt,
ist die Aktivierung des Ventils im Prinzip unabhängig vom Druck P3 des Behälters. Daher
kann der Druck P3 des Behälters
den Umgebungsdruck P1 überschreiten,
ohne dass das Ventil zum Auslassen von Fluid öffnet. Demgegenüber öffnen die
Ventilvorrichtungen gemäß
GB 1.453.968 und
US 5.607.073 unter entsprechenden
Druckbedingungen so, dass Fluid ausläuft.
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Vorzugsweise
wird ein Druck P2, der um einen vorbestimmten Druckwert niedriger
als der Umgebungsdruck P1 ist, dadurch aufgebaut, dass sein Benutzer
Luft ansaugt und dann Fluid durch die Trinköffnung ausfließt. Dadurch
wird in der Trinköffnung ein
Unterdruck P2 erzeugt. Wenn dieser Unterdruck P2 mit dem Umgebungsdruck
P1 im Ausgleich steht, wird ein sich ergebender Differenzdruck (P1-P2)
erzeugt, der das Aktivierungselement mit einer Ventilöffnungskraft
F1 bewegt, während
der Differenzdruck (P1-P2) aufrecht erhalten bleibt.
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Gemäß der Erfindung
verfügt
das Aktivierungselement des Ventils über eine bewegliche Membran,
die um eine Achse an der Trennwand herum ausgebildet ist und die
mit mindestens einer flexiblen Zone versehen ist. Die Membran ist
mit einem Umfangsrand versehen, der der Außenseite der Trennwand druckdicht
zugeordnet ist und der die mindestens eine Öffnung der Trennwand umgibt.
Dadurch wird zwischen der Membran und der Trennwand eine Kammer
gebildet. Wenn die Membran durch Druck beeinflusst wird, bewegt
sie sich auf solche Weise, dass sich die Membranform ändert. Mittels
des mindestens einen Stützelements
wird die Änderung
der Membranform in eine axiale Ventilöffnungskraft F1 umgesetzt,
die auf das Dichtungselement übertragen
wird und auf dieses einwirkt. Zumindest in der Gebrauchsposition
ist die stromabwärtige Seite
der Kammer druckdicht mit der Trinköffnung verbunden, so dass der
genannte Unterdruck P2 an die Kammer geliefert werden kann, um dadurch
den die Membran bewegenden Differenzdruck (P1-P2) zu erzeugen, der
für ein Öffnen zum
Ausfließen
vor Fluid sorgt. Vorteilhafterweise kann der Verbrauch des Fluids
im Trinkbehälter
vorgenommen werden, während kontinuierlich
Luft in ihn eingelassen wird. Jedoch hängt dies vom Typ des Fluids
und dem im Trinkbehälter
herrschenden Druck P3 ab.
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Der
Ventilvorrichtung kann ein Deckel zugeordnet sein, der in seiner
Gebrauchsposition mit dem Trinkbehälter oder einer Kappe desselben
verbunden ist. Der Deckel kann mit einer Trinkschnauze oder einem
Sauger geformt oder damit versehen sein, durch den ein Benutzer
die Ventilvorrichtung aktivieren kann und das Fluid im Trinkbehälter trinken
kann. Wenn der Deckel druckdicht mit dem Trinkbehälter verbunden
ist, muss er mit Belüftungsoptionen
zur Außenseite
der Membran versehen sein, beispielsweise in Form mindestens einer
Belüftungsöffnung im
Deckel. Möglicherweise
kann eine kontrollierte Verzögerung
der Reaktionszeit der Ventilvorrichtung dadurch bewerkstelligt werden,
dass die Größe und/oder
die Anzahl der mindestens einen Belüftungsöffnung eingestellt werden.
Eine derartige Einstellung kann auch mögliche Membranschwingungen dämpfen, wie
sie während
des Gebrauchs auftreten können.
Diese Trinkschnauze oder der Sauger können auch exzentrisch in Bezug
auf das Zent rum des Deckels, beispielsweise an einer Tasse oder
einem Becker mit großer
Oberfläche,
platziert sein.
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Beispielsweise
kann das Dichtungselement aus einer schließbaren Schnauze oder einem schließbaren Ring
bestehen, der für
ein Ausfließen von
Fluid durch das Aktivierungselement geöffnet oder geschlossen werden
kann. Das Dichtungselement kann auch aus einem Ventilkopf mit einer
geeigneten Dichtfläche
bestehen, die so angeordnet ist, dass sie dichtend an einem Ventilsitz
anliegt, beispielsweise einem ringförmigen Gebiet um die Öffnung in
der Trennwand herum. Alternativ kann der Ventilkopf als Stopfen
mit einer kegelförmigen
Dichtfläche
geformt sein, die auf abdichtende Weise in der Öffnung der Trennwand sitzen
kann. Der Ventilkopf kann aus einem weichen Material bestehen, oder
er kann mit einer getrennten, angepassten Dichtung zum Abdichten
gegen den Ventilsitz versehen sein. Möglicherweise kann der Ventilkopf
durch einen gesonderten Schaft mittels eines Kugelgelenks befestigt
sein. Dadurch kann sich der Kopf relativ zum Ventilschaft bewegen,
und er kompensiert mögliche
Unregelmäßigkeiten
in der Öffnung
in der Trennwand. Ein gesonderter Ventilschaft und/oder Ventilkopf
ermöglicht
auch die Verwendung verschiedener Materialien und/oder Herstellverfahren
für die
zwei Teile.
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Um
einen Ventilschaft in der Öffnung
der Trennwand zu zentrieren, kann die Öffnung beispielsweise mit von
ihr vorstehenden Führungen
versehen sein. Zu diesem Zweck kann auch ein Ventilschaft mit kreuzförmigem Querschnitt
oder ein durchbrochener und rohrförmiger Ventilschaft verwendet werden.
Darüber
hinaus ermöglichen
es diese beiden Schaftkonfigurationen, dass Fluid durch die Öffnung fließt, wenn
der Schaft durch sie geführt
wurde.
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Zusätzlich zum
genannten mindestens einen Stützschaft,
oder anstelle desselben, kann die Membran auch mit Stützrippen
versehen sein, und/oder sie kann über eine Stützkonfiguration verfügen, beispielsweise
dadurch, dass die Membran mit geeigneten Sicken versehen ist. Dadurch
kann die Membran einen Druckeinfluss in eine Ventilöffnungskraft
F1 wandeln und diese übertragen,
die auf das Dichtungselement des Ventils wirkt. Die Membran kann auch
aus zwei oder mehr Teilen mit verschiedenen Materialeigenschaften
zusammengebaut werden. Beispielsweise kann die Membran mit einer
flexiblen Zone aus einem flexiblen Material und einer Stützzone mit
einem Stützmaterial
aufgebaut sein. Die vorliegende Ventilvorrichtung kann auch aus
einem oder mehreren trennbaren Teile zusammengebaut werden, so dass
das Reinigen und/oder ein Austausch des mindestens einen Teils erleichtert
ist.
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Wenn
die Membran mit mindestens einem elastischen Höcker versehen wird, der mit
der Kammer in Verbindung steht, kann für einen weiteren Schutz gegen
ein Verspritzen von restlichem Fluid in der Ventilvorrichtung gesorgt
werden. In der Gebrauchsstellung ist der mindestens eine Höcker demselben
Unterdruck P2 ausgesetzt, wie er in der Kammer an der Innenseite
der Membran vorliegt, wodurch der mindestens eine Höcker schrumpft,
wenn das Ventil offen ist. Wenn der Unterdruck P2 nachlässt und
der Druck mit dem Umgebungsdruck P2 im Gleichgewicht steht, dehnt
sich der mindestens eine Höcker
elastisch aus, um dadurch restliches Fluid aus der Trinköffnung der
Trinkschnauze, dem Trinkhalm oder einer anderen der Trinköffnung zugeordneten
Trinkeinrichtung anzusaugen.
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Weitere
Einzelheiten der Erfindung werden durch die folgenden beispielhaften
Ausführungsformen
veranschaulicht.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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Nachfolgend
werden mehrere, nicht beschränkende,
beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben. Komponenten, wie sie bei den beispielhaften
Ausführungsformen
offenbart werden, können
in Kombinationen zusätzlich
zu denen, wie sie bei den Beispielen offenbart sind, verwendet werden.
Beispielsweise können
alle Varianten der vorliegenden Ventilvorrichtung an verschiedenen
Varianten von Kappen und Trinkbehältern verwendet werden. Demgemäß können alle
Varianten von Verbindungen zwischen relevanten Teilen der Ventilvorrichtung
und den verschiedenen Varianten von Kappen und Trinkbehältern verwendet
werden. Die folgenden Figuren veranschaulichen die beispielhaften
Ausführungsformen.
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1a–1b zeigen
eine Kappe für
einen Trinkbehälter,
wobei diese mit der vorliegenden Ventilvorrichtung versehen ist,
und die Figuren veranschaulichen den prinzipiellen Funktionsmodus
der Ventilvorrichtung, wobei die 1a die
Vorrichtung in ihrer geschlossenen Stellung zeigt, während die 1b dieselbe
in ihrer offenen Stellung zeigt;
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2 zeigt
ebenfalls eine Kappe für
einen Trinkbehälter,
die mit einer Variante der Ventilvorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist,
wobei die Ventilvorrichtung mit einem Deckel mit einer Trinkschnauze
und einer entfernbaren Schutzabdeckung verbunden ist;
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2a–2b zeigen
einen Schnitt von Einzelheiten am Umfang des Deckels und der Schutzabdeckung
gemäß der 2,
wobei die 2a die mit dem Deckel verbundene
Abdeckung zeigt, während
die 2b die vom Deckel getrennte Abdeckung zeigt;
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3 zeigt
einen Schnitt von Einzelheiten im Zentrum der Ventilvorrichtung
gemäß der 2;
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4a–4b zeigt
die Kappe gemäß der 2,
die auf einer Flasche platziert ist, wobei jede Kappe mit einem
Deckel und einer abnehmbaren Schutzabdeckung versehen ist, wobei
jedoch die Figuren zwei verschiedene Varianten einer Trinkschnauze
für die
Kappe zeigen; und
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5a–27e zeigen weitere Varianten der aktuellen Ventilvorrichtung.
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Darüber hinaus
sind die Figuren schematisch, und sie können hinsichtlich ihrer Form
und ihrer Relativabmessungen etwas verzerrt sein. Nachfolgend sind ähnliche
Figureneinzelheiten im Wesentlichen mit denselben Bezugszahlen gekennzeichnet.
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Beispielhafte
Ausführungsformen
der Erfindung
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Die 1a–1b veranschaulichen
den prinzipiellen Funktionsmodus der vorliegenden Ventilvorrichtung.
Die Figuren zeigen einen Trinkbehälter in Form einer Flasche 2,
die an ihrer Öffnung 4 mit
einer Kappe 6 versehen ist. Die Flasche 2 verfügt über einen
Innendruck P3, der größer als
der Umgebungsdruck P1 um die Flasche 2 sein kann, beispielsweise dann,
wenn die Flasche 2 eine mit Kohlensäure versetzte Flüssigkeit
enthält.
Im Inneren ist die Kappe 6 mit einer konzentrischen und
flachen Trennwand 8 versehen, die mit einer zentralen Öffnung 10 versehen
ist. Die Trennwand 8 ist um die Längsachse 11 der Kappe 6 herum
ausgebildet. Zwischen der Trennwand 8 und der Stirnwand 14 der
Kappe 6 ist eine konzentrische Membran 12 angeordnet.
Die Membran 12 ist entlang ihrem Umfangsrand 15 druckdicht mit
der Seitenwand 16 der Kappe 6 ver bunden, und sie
ist auch mit einer flexiblen Zone in Form einer umfangsmäßig positionierten
und konzentrischen, ringförmigen
Sicke 18 versehen. Die Membransicke 18 ist nachgiebiger,
wenn sich die Membran 12 bewegt. Mit dem Inneren 22 der
Membran 12 ist in ihrem Zentrum ein Schaft 20 verbunden.
Der Schaft 20 steht entlang der Längsachse 11 durch
die Öffnung 10 der Trennwand 8 vor,
und ihr Querschnitt ist kleiner als der Durchmesser der Trennwandöffnung 10.
An seinem freien Ende ist der Schaft 20 mit einem flachen Ventilkopf 26 versehen,
der so angeordnet ist, dass er druckdicht an einem Ventilsitz 28 im
Inneren 30 der Trennwand 8 ruht. In der Kappe 6 existiert
demgemäß zwischen
der Trennwand und der Membran 12 eine Saugkammer 32,
die mit einer Trinköffnung 34 in der
Seitenwand 16 der Kappe 6 Verbindung steht, wobei
die Trinköffnung 34 durch
einen Trinkkanal in Form eines Rohrstummels 36 gebildet
ist. Zwischen der Membran 12 und der Stirnwand 14 ist
eine Außenkammer 38 vorhanden,
die mit einer Belüftungsöffnung 40 in
der Kappe 6 verbunden ist, so dass die Kammer 38 mit
dem Umgebungsdruck P1 im Druckausgleich steht. Die Außenkammer 38 wirkt
dadurch als Schutzdeckel für
die Membran 12.
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Die
Ventilvorrichtung wird durch Saugen durch die Trinköffnung 34 hindurch
aktiviert, wodurch in der Saugkammer 32 ein Unterdruck
P2 erzeugt wird. Der sich ergebende Differenzdruck (P1-P2) wirkt
dadurch mit einer Druckkraft F1, die über den Schaft 20 an
den Ventilkopf 26 übertragen
wird, auf die Membran 12. Wenn die Druckkraft F1 eine entgegengesetzt
gerichtete Druckkraft F2 überschreitet, die
durch einen möglichen Überdruck
P3 innerhalb der Flasche 2 hervorgerufen ist, wird die
Membran 12 zur Trennwandöffnung 10 bewegt,
wobei der Druck P3 auf die Oberfläche 42 des Ventilkopfs 26 wirkt. Dadurch
werden der Schaft 20 und der Ventilkopf 26 in
die offene Stellung bewegt, siehe die 1b. Wenn
der Unterdruck P2 und die Kraft F1 nachlassen, kehrt die Membran 12,
aufgrund ihrer flexiblen Zone, in ihre inaktive Stellung zurück, und
sie schließt
das Ausfließen,
siehe die 1a.
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Bei
einem Überdruck
P3 in der Flasche 2 muss die Oberfläche des durch den Unterdruck
beeinflussten Inneren 22 der Membran 12 wesentlich größer als
diejenige der durch den Überdruck
beeinflussten Fläche 42 des
Ventilkopfs 26 sein. Durch geeignetes Verteilen der Oberflächen dieser
Flächen 22, 42,
kann ein Benutzer das Ventil dadurch öffnen, dass er durch Saugen
einen moderaten Unterdruck P2 in der Saugkammer 32 erzeugt,
und zwar selbst bei einem relativ hohen Überdruck P3 im Inneren der Flasche 2.
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Die 2 und 3 zeigen
eine bevorzugte Ausführungsform
der Ventilvorrichtung gemäß der Erfindung,
wobei die Vorrichtung trennbar in einem externen Gehäuse 46 einer
Kappe 6 angebracht ist. Die 3 zeigt
vergrößerte Schnittdetails
der Vorrichtung. Diese Figuren zeigen auch eine Kappe 6, die
mit einer konzentrischen und flachen Trennwand 8 mit einer
zentralen Öffnung 10 versehen
ist. Dadurch ist die Kappe 6 mit einem externen und einem internen
Abschnitt versehen. Das externe Gehäuse 46 ist konzentrisch
um die Längsachse 11 der
Kappe 6 ausgebildet, wobei diese Achse 11 zentrisch
in der Trennwandöffnung 10 liegt.
Das Gehäuse 46 ist
zwischen der Trennwand 8 und einer Außenverlängerung 47 der Seitenwand 16 der
Kappe 6 vorhanden. Konzentrisch innerhalb des Gehäuses 46 und
orthogonal zur Achse 11 ist eine ebene Membran 48 angeordnet.
Die Membran 48 ist an einem Umfangsmontagering 49 befestigt,
der druckdicht und trennbar am Gehäuse 46 befestigt ist.
Für diese
Druckabdichtung wird eine Seite des Montagerings 49 mit
einer Dichtung 50, 51 versehen. Diese Membran 48 ist
auch mit einer Umfangssicke 18 versehen.
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Die
Membran 48 ist auch mit einer zentralen Trinköffnung in
Form eines Ausfließlochs 52 versehen.
In diesem Ausfließloch 52 ist
ein Schaft 20 angeordnet, der durch die Öffnung 10 der
Trennwand 8 axial aus ihm vorsteht. Der Schaft 20 ist
durch radiale Stäbe 54 an
der Membranwand um das Loch 52 herum befestigt, wodurch
das Ausfließen
von Fluid durch das Loch 52 ermöglicht ist, wenn das Ventil
geöffnet
ist. An seinem freien Ende ist der Schaft 20 schwenkbar über ein
Kugelgelenk 55 mit einem kegelförmigen Ventilkopf 56 verbunden.
An seinem Umfang ist der Ventilkopf 56 als flexible, verjüngte Dichtung 57 ausgebildet,
die druckabdichtend mit dem Inneren 30 der Trennwand 8 und
um deren Öffnung 10 herum
in Kontakt treten kann.
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An
ihrer Außenseite 58 und
um die Ausfließöffnung 52 herum
ist die Membran 48 mit einer flexiblen, ringförmigen Dichtung 60 versehen.
Die Dichtung 60 ist auch mit einem inneren Verbindungsbund 62 ausgebildet.
Der Bund 62 ist so beschaffen, dass er druckdicht und trennbar
zu einer ringförmigen
Rille 64 um einen ersten Endabschnitt 65 eines
konzentrischen Trinkkanals 66 in einem gesonderten Deckel 68 passt.
In einem zweiten Endabschnitt 67 des Trinkkanals 66 ist
der Deckel 68 als Trinkschnauze 70 ausgebildet.
Darüber
hinaus sind ein externer Abschnitt eines Deckelgehäuses 72 und
ein interner Abschnitt einer Kappenverlängerung 47 mit komplementären Verbindungsrillen 73 versehen.
Dadurch kann der Deckel 68 trennbar am Kappengehäuse 46 und
dem Äußeren der
Membran 48 angebracht werden. Bei dieser Verbindung wird
das Deckelgehäuse 72 gegen
den Montagering 49 der Membran 48 sowie dessen
Dichtungen 50, 51 gedrückt, um dadurch zu gewährleisten,
dass die Membran 48 druckabdichtend an der Trennwand 8 angebracht
ist. Gleichzeitig ist der Trinkkanal 66 druckabdichtend
und lösbar
mit dem Ausfließloch 52 der
Membran 48 verbunden. Der Deckel 68 ist mit einer
Belüftungsöffnung 74 in
einer Außenkammer 75 versehen,
die zwischen der Membran 48 und dem Deckel 68 liegt,
wodurch die Kammer 75 im Druckausgleich mit dem Umgebungsdruck
P1 steht. Die Membran 48 ist auch um ein bestimmtes Stück entfernt
von der Trennwand 8 platziert, so dass zwischen ihr und
der Trennwand 8 eine Saugkammer 76 vorhanden ist.
Wenn ein Unterdruck P2 über
die Trinkschnauze 70 an die Saugkammer 76 geliefert
wird, bewegt sich die Membran 48 zur Trennwand 8,
wodurch der Schaft 20 und der Ventilkopf 56 verstellt
werden und sie das Ventil öffnen,
um Fluid ausfließen
zu lassen.
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Darüber hinaus
ist die Kappe 6 der 2 mit einem
Innengewinde 77 sowie einem Abschraubsperrring 78 mit
Sperrnasen 80 versehen. Dies ist Stand der Technik. Die
Nasen 80 sind so angeordnet, dass sie mit nicht dargestellten
Haken an einem Trinkbehälter
in Kontakt treten, um dadurch zu verhindern, dass sie Kappe 6 unbeabsichtigt
von der Flasche abgeschraubt wird. Der Sperrring 78 wirkt als
Abdichtung zwischen dem Trinkbehälter 2 und der
Kappe 6. Um die Abdichtung zu zerstören, muss der Umfang der Kappe 6 einer
beträchtlichen
Torsionskraft unterzogen werden. So zeigt eine zerstörte Dichtung
ein zuvor erfolgtes Öffnen
des Trinkbehälters 2 an.
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Eine
derartige Anzeige eines Öffnens
ist jedoch unzureichend, wenn der Trinkbehälter mit einer Kappe 6 mit
einer Trinkschnauze 70 versehen ist, durch die ein Fluid
im Behälter 2 fließen kann.
Der Deckel 68 der Kappe 6 sowie die zugehörige Trinkschnauze 70 können daher
mit einer Schutzeinrichtung in Form einer Schutzabdeckung 82 versehen sein,
die den Deckel 68 bedecken kann. Die Schutzeinrichtung
ist in der 2 dargestellt, wobei die 2a und 2b Einzelheiten
der Abdeckung 82 und des Deckels 68 zeigen. Der
Deckel 68 und die Abdeckung 82 sind in einem Primärverbindungsabschnitt 84 an
der Trinkschnauze 70 und einem Sekundärverbindungsabschnitt 86,
der umfangsmäßig am Umfang
der Abdeckung 82 liegt, lösbar verbunden. Im Primärverbindungsabschnitt 84 sind
der Deckel 68 und die Abdeckung 82 durch komplementäre Verbindungsteile
einer Flanschverbindung 88 verbunden. Im Sekundärverbindungsabschnitt 86 sind der
Deckel 68 und die Abdeckung 82 durch eine komplementäre Rille 80 und
eine Zunge 91 verbunden, die im Wesentlichen in einer radialen Richtung
ausgerichtet sind. Vor dem Auseinanderziehen der Rippe 90 und
der Zunge 91, wenn die Abdeckung 82 erstmals entfernt
wird, sind der Deckel 68 und die Abdeckung 82 im
Sekundärverbindungsabschnitt 86 verbunden,
siehe die 2a. Danach ist durch den Primärverbindungsabschnitt 84 eine
Verbindung geschaffen, siehe die 2b, was
das zuvor erfolgte Öffnen
des Trinkbehälters 2 anzeigt.
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In
den 5a–12b sind, u. a., verschieden geformte Membranen 92,
andere Schaftausführungen
sowie andere Ausführungsformen
des Dichtungselements dargestellt. In allen diesen Figuren ist die
Ventilvorrichtung durch einen gesonderten Deckel 94 umgeben,
der anders als der in den 2 und 3 dargestellte
Deckel 68 geformt ist. Mittels einer Schnappverbindung 99 ist
der Deckel 94 druckdicht mit der Trennwand 8 verbunden.
Der Deckel 94 ist mit einer Belüftungsöffnung 74 in eine
Außenkammer 98 hinein
versehen, wodurch die Kammer 98 und die Membran 92 auf
Druckausgleichsweise zum Umgebungsdruck P1 in Verbindung stehen.
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Die 5a–9b zeigen
den Deckel 94 in druckdichter Verbindung mit einer Trennwand 8 in
einer Kappe 6. In den 10–12b ist der Deckel 94 druckdicht mit
einer Trennwand 8 zwischen der Ventilvorrichtung und einem
Trinkbehälter 2 verbunden.
Darüber
hinaus ist der Deckel 94 in den 5a–12b als Trinkschnauze 100 geformt, die einen
zentralen Trinkkanal 102 umgibt.
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In
den 5a–12b ist die Membran 92 an ihrer Innenseite 22 eben,
und sie ist orthogonal zur Längsachse 11 angeordnet,
wobei sie entlang ihrem ebenen Abschnitt relativ starr ist. Auch
bei dieser Membran 92 ist die Außenseite 58 des Ausfließlochs 52 durch
eine flexible, ringförmige
Dichtung 104 mit einem inneren Verbindungsbund 106 umgeben,
wobei die beiden Komponenten 104, 106 etwas verschieden
von den entsprechenden Komponenten der 2 und 3 geformt
sind. Der Verbindungsbund 106 umgibt einen ersten Endabschnitt 108 des
Trinkkanals 102 in druckabdichtender und trennbarer Weise,
wohingegen ein zweiter Endabschnitt 110 des Trinkkanals 102 mit
dem Deckel 94 verbunden ist. An ihrem Umfangsrand 15 ist
die Membran 92 mit einem sich axial erstreckenden, flexiblen
Bundabschnitt 112 versehen, der in einer axialen Richtung
zusammengedrückt
werden kann und nachgiebig ist, wobei eine axiale Kompression dafür sorgt,
dass sich der Bundabschnitt 112 radial nach außen biegt.
Der Bundabschnitt 112 erzeugt auch einen Abstand zwischen der
Membran 92 und der Trennwand 8, die die Saugkammer 114 der
Ventilvorrichtung bilden. Ein spezieller Unterdruck P2 innerhalb
der Saugkammer 114 sorgt für die genannte Kompression,
woraufhin der flexible Bundabschnitt 112 axial gestreckt
ist. Damit der Bundabschnitt 112 axial nachgiebig sein
kann, kann sein Umfang mit sich axial erstreckenden und elastisch
flexiblen Streben 116 versehen sein, siehe die 5a–5b.
Derartige Streben 116 sind so angeordnet, dass sie einer
axialen Kompression der Membran 92 einen speziellen Widerstand
entgegensetzen, wobei sie in einer radialen Richtung flexibel sind.
Nach der Kompression strecken die elastischen Streben 116 den
Bundabschnitt 112 in axialer Richtung.
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Wie
angegeben, zeigen die 5a–12b auch
verschiedene Typen von Dichtungselementen sowie verschiedene Typen
von Schäften,
die fest am Ausfließloch 52 der
Membran 92 angebracht sind. Mit Ausnahme der 6a–6b zeigen
alle Figuren nur den im Ausfließloch 52 platzierten
Schaft.
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In
den 5a–5b,
den 9a–9b, der 10 und
den 12a–12b ist
das Ausfließloch 52 mit
einem Schaft 118 mit kreuzförmigem Querschnitt versehen,
der an der Membranwand um das Loch 52 herum befestigt ist,
wobei die Form des Schafts 118 eine unbehinderte Fluidströmung durch das
Ausfließloch 52 ermöglicht.
In den 5a–5b und
der 10 ist das freie Ende des Schafts 118 mit
einem flachen Ventilkopf 120 mit einer umgebenden, flexiblen
und umfangsmäßig verjüngten Dichtung 122 versehen.
Die 5a und 10 zeigen
das Ventil in seiner geschlossenen Stellung, wohingegen die 5b das
Ventil in seiner offenen Stellung zeigt, wobei der Bundabschnitt 112 zusammengedrückt ist
und die Streben 116 radial zur Längsachse 11 gebogen
sind.
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In
den 9a–9b ist
das freie Ende des Schafts 118 mit einem pfropfenförmigen Ventilkopf 124 versehen,
der, wenn das Ventil geschlossen ist, abdichtend an einer Ringdichtung 126 anliegt,
die um die Öffnung 10 der
Trennwand 8 herum ausgebildet ist, siehe die 9a.
Wenn das Ventil offen ist, sind der Schaft 118 und der
Ventilkopf 124 in den Trinkbehälter 2 gedrückt, siehe
die 9b.
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In
den 12a–12b ist
das freie Ende des Schafts 118 mit einer Spitze 128 versehen. Gleichzeitig
ist die Trennwand 8 mit einer elastisch nachgiebigen Zone 130,
der Spitze 128 gegenüberstehend,
ausgebildet. Die nachgiebige Zone 130 bildet vollständig oder
teilweise hindurchgehende Schlitze 132, die in einem Kreuz 134 in
der Trennwand ausgebildet sind, wobei das Kreuz 134 in
den Trinkbehälter 2 vorsteht.
Das Ventil öffnet,
wenn die Membran 92 eine Schlitzöffnungskraft F2 auf die Schaftspitze 128 ausübt, um die
Schlitze 132 nach außen
und voneinander weg zu drücken,
siehe die 12b. Wenn die Kraft F1 nachlässt, schließen die Schlitze 132 elastisch
gegeneinander, siehe die 12a.
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In
den 7a–7b ist
das Ausfließloch 52 mit
einem rohrförmigen
Schaft 136 versehen, der, in seiner Rohrwand, mit mindestens
einer Öffnung 138 versehen
ist, die ein Fließen
zwischen dem Trinkbehälter 2 und
dem Trinkkanal 102 sowie ein Fließen zur Saugkammer 114 ermöglicht.
An seinem freien Ende ist der Schaft 136 mit dem flachen
Ventilkopf 120 und dessen Ringdichtung 122 versehen. Die 7a und 7b zeigen
das Ventil in seiner geschlossenen bzw. offenen Stellung.
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In
den 8a–8b ist
das Ausfließloch 52 auch
mit einem Schaft 140 mit kreuzförmigem Querschnitt versehen,
der durch radiale Stäbe 54 an der
Membranwand befestigt ist. Das freie Ende des Schafts 140 ist
mit einer Spitze 142 versehen, die sich in die Öffnung 10 der
Trennwand 8 und zu die Öffnung 10 bedeckenden
Spiralwindungen 144 erstreckt, die das Dichtungselement
des Ventils bilden. Die Windungen 144 werden vorab unter
Spannung gesetzt, und sie ruhen druckabdichtend aneinander, wenn
sie sich in der inaktiven Stellung befinden, siehe die 8a.
Wenn der Unterdruck P2 in die Saugkammer 114 eingeleitet
wird, um die Flüssigkeit 92 zu aktivieren,
drückt
die Schaftspitze 142 axial gegen das Zentrum der Spiralwindungen 144.
Dadurch werden die Windungen 194 voneinander weg und in
den Trinkbehälter 2 gedrückt, so
dass das Ventil öffnet, um
Fluid ausfließen
zu lassen, siehe die 8b. Vorzugsweise sind die Spiralwindungen 144 als
Teil der Trennwand 8 ausgebildet.
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Die 11a–11b zeigen auch einen Schaft 146, der
durch radiale Stäbe 54 an
der Membranwand befestigt ist. Ein mittlerer Abschnitt einer gesonderten
und exzentrisch positionierten Klappendichtung 148 ist
trennbar mit einem Montagenippel 150 an der Innenseite 30 der
Trennwand 8 verbunden. In seiner geschlossenen Stellung
bedeckt ein erstes Außensegment 152 der
Dichtung 148 die Öffnung 10 der
Trennwand 8, siehe die 11a.
Das Ventil öffnet,
wenn der Schaft 146 dieses Dichtungssegment 152 in
den Trinkbehälter 2 drückt, siehe
die 11b.
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Die 6a–6b zeigen
den mittleren Abschnitt derselben Klappendichtung 148,
der lösbar mit
einem Montagenippel 150 an der Innenseite 30 der
Trennwand 8 verbunden ist. Jedoch liegt der Montagenippel 150 zentrisch
zur Achse 11. Darüber hinaus
ist die Trennwand 8 mit zwei Öffnungen 10, 10' versehen, die
beide durch die Klappendichtung 148 bedeckt sind. Die Öffnung 10 ist
durch das erste äußere Dichtungssegment 152 bedeckt,
wodurch ein entgegengesetztes zweites äußeres Dichtungssegment 152 die Öffnung 10' bedeckt. Ein
erster Schaft 156 und ein zweiter Schaft 158 sind
um das Ausfließloch 52 der
Membran 92 herum mit der Innenseite 22 derselben
verbunden. Die Schäfte 156, 158 erstrecken
sich mit verschiedenen Längen
in die Trennwandöffnungen 10 bzw. 10'. Auf eine Ventilöffnungsaktivierung
der Membran 92 hin tritt der erste und längere Schaft 156 zunächst mit
dem ersten Dichtungssegment 152 in Kontakt, und er verschiebt
es, wodurch das Ausfließen
von Fluid durch die Öffnung 10 gestartet
wird. Bei einer weiteren axialen Ventilöffnungsbewegung der Membran 92 tritt
auch der zweite und kürzere
Schaft 158 mit dem zweiten Dichtungssegment 154 in
Kontakt und verschiebt es. Durch diese Vorgehensweise wird das Ventil
sequenziell und fortschreitend geöffnet, was sich dann als besonders
nützlich
erweisen kann, wenn der Druck P3 innerhalb des Trinkbehälters 2 hoch
ist.
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Die 13a–18c zeigen beispielhafte Ausführungsformen, bei denen, im
Gegensatz, die Membran der Ventilvorrichtung als Trinkschnauze um den
zentralen Trinkkanal herum ausgebildet ist. In den 5a–12b ist der Deckel 94 mit diesen Komponenten
versehen. Darüber
hinaus fällt
in den 13a–15e die
Trennwand 8 mit einer Stirnwand einer Kappe 6 zusammen,
wohingegen in den 16a–18c die
Trennwand 8 einen Teil eines Trinkbehälters 2 bildet.
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In
den 13a–18c ist
die Membran mit einem zentrischen, sich axial erstreckenden und rohrförmigen Membranstummel
versehen, der einen nach außen
gerichteten Trinkkanal bildet und die Trinköffnung der Membran bildet,
wobei ein zugehöriger
Endabschnitt fest mit dem oberen Teil der Membran verbunden ist.
Darüber
hinaus ist die Membran als Trinkschnauze ausgebildet, die den Membranstummel
umgibt, wobei die Membran an ihrem Umfang druckdicht mit der Trennwand 8 verbunden
ist. Dadurch bildet die Membran eine Saugkammer, in die sich der
Membranstummel erstreckt. Bei allen diesen Figuren ist der freie
Endabschnitt des Membranstummels auf eine Weise, die ein Hindurchströmen erlaubt,
mit dem kreuzförmigen
Schaft 118 verbunden. Der Schaft 118 ist durch
die Öffnung 10 der Trennwand
hindurchgeführt,
wobei sein freies Ende mit dem Ventilkopf 120 und dessen
umfangsmäßiger Ringdichtung 122 versehen
ist.
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In
den 13a–14 ist
eine Membran 160 mit einer äußeren, zylindrischen Trinkschnauze 162 ausgebildet,
die einen zentralen, sich axial erstreckenden Membranstummel 164 umgibt,
mit dem der kreuzförmige
Schaft 118 auf eine Weise verbunden ist, die ein Herausfließen ermöglicht.
Die Membran 160 ist auch mit einem sich axial erstreckenden, flexiblen
Bundabschnitt 166 versehen, der über einen sich radial erstreckenden
Membranabschnitt 167 mit der Trinkschnauze 162 versehen
ist, und der durch die genannte Schnappverbindung 99 druckdicht
mit einer Kappe 6 verbunden ist. Die Membran 160 bildet dadurch
eine Saugkammer 168. Der Bundabschnitt 166 ist
so ausgebildet, dass er eine axiale Kompression sowie Nachgiebigkeit
ermöglicht,
und er verbiegt sich bei axialer Kompression radial zur Längsachse 11 hin.
Dadurch öffnet
das Ventil, um Fluid ausfließen zu
lassen. Um ein unbeabsichtigtes Aktivieren der Ventilvorrichtung
zu verhindern, ist der Bundabschnitt 166 entlang seinem
Umfang mit sich axial erstreckenden und elastisch flexiblen Streben 170 versehen,
siehe die 13a. Wenn ein Unterdruck P2
an die Saugkammer 168 geliefert wird, sind die Streben 170 so
ausgebildet, dass sie der axialen Kompression einen speziellen Widerstand
entgegensetzen, jedoch einem Verbiegen radial nach innen wenig Widerstand
entgegensetzen. Jede Strebe 170 besteht aus zwei axialen
Strebenelementen 170a, 170b, deren benachbarte
Endflächen 170a' bzw. 170b' von komplementärer Form
sind, und die an ihren radialen Außenseiten scharniermäßig verbunden sind,
siehe die 13a'. Dadurch sind die Strebenelemente 170a, 170b so
ausgebildet, dass sie gegeneinander sperren, wenn die Ventilvorrichtung
inaktiv ist und sich der Bundabschnitt 166 axial erstreckt.
Bei Aktivierung und Kompression des Bundabschnitts 166 fallen
die Elemente 170a, 170b mittels der scharniermäßigen Lagerung
radial ein, siehe die 13b. Ein
vergrößerter zugehöriger Schnitt
ist in der 13b' dargestellt. In der 14 umgibt
ein konzentrisches Schutzgehäuse 172,
das mit der Kappe 6 verbunden ist und das aus einem Verstärkungsmaterial
hergestellt ist, den Bundabschnitt 166. Das Schutzgehäuse 172 kann
auch als gesonderter Schutzring (in den Figuren nicht dargestellt)
ausgebildet sein, der trennbar um den Bundabschnitt 166 der
Membran 160 herum platziert ist.
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Die 15a–16c zeigen ebenfalls beispielhafte Ausführungsformen,
bei denen die Membran der Ventilvorrichtung als Trinkschnauze um
einen zentralen Trinkkanal herum geformt ist. Jedoch ist die Membran
nicht mit einem sich axial erstreckenden, flexiblen Bundabschnitt 166 versehen.
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In
den 15a–15e fällt die
Trennwand mit einer Stirnwand einer Kappe 6 zusammen, wobei die
Membran direkt an der Trennwand 8 angebracht ist, beispielsweise
durch Verkleben oder eine Wärmebehandlung.
In den 16a–16c bildet
die Trennwand 8 einen Teil eines Trinkbehälters 2,
wobei die Membran mittels einer Schnappverbindung 99 druckdicht
mit der Trennwand 8 des Trinkbehälters 2 verbunden
ist.
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Die
Membran ist mit einem zentrischen, sich axial erstreckenden, rohrförmigen Membranstummel versehen,
der einen nach außen
führenden
Trinkkanal bildet, der die Trinköffnung
der Membran bildet, wobei ein zugehöriger Endabschnitt fest mit
dem oberen Teil der Membran verbunden ist. Dadurch bildet die Membran
eine Saugkammer, in die der Membranstummel vorsteht. In den 15a–15c ist der freie Endabschnitt des Membranstummels
auf eine Weise, die ein Hindurchfließen ermöglicht, auch mit dem kreuzförmigen Schaft 118 verbunden,
der durch die Öffnung 10 der
Trennwand 8 hindurchgeführt
ist und mit dem Ventilkopf 120 und einer Ringdichtung 122,
die so angeordnet ist, dass sie die Öffnung 10 verschließt, versehen
ist.
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Die 15a–15c zeigen eine Membran 174, die mit
einer zentral vorstehenden Trinkschnauze 176 versehen ist,
die, über
einen schrägen,
flexiblen Membranabschnitt 178, druckdicht an der Trennwand 8 der
Kappe 6 platziert ist. Die Trinkschnauze 176 umgibt
einen zentralen, sich axial erstreckenden Membranstummel 179,
mit dem der kreuzförmige Schaft 118 und
der Ventilkopf 120 auf eine Weise verbunden sind, die ein
Hindurchfließen
erlaubt. Die Membran 174 bildet dadurch eine Saugkammer 180. Bei
einer Druckaktivierung der Membran 174 ist der flexible
Membranabschnitt 178 für
eine nachgiebige Bewegung in der radialen Richtung ausgebildet. Wenn
der Ventilkopf 120 des Schafts 118 abstützend an
der Trennwand 8 platziert ist, kann diese Flexibilität der Membran 174 auch
für eine
Vorbelastung derselben auf druckabdichtende Weise gegen die Trennwand 8 genutzt
werden. Darüber
hinaus zeigt die 15c das Ventil in seiner offenen
Stellung.
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In
der 15a ist die Membran 174 durch eine
Schutzabdeckung 182 abgedeckt und umgeben dargestellt,
wodurch eine unbeabsichtigte Aktivierung und Verschmutzung der Membran 174 verhindert
wird. Durch eine Schnappverbindung 99 ist die Membran 174 druckdicht
mit der Kappe 6 verbunden.
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Die 15d–15e zeigen den Membranstummel 179, der
entlang seinem Innenumfang mit elastischen, radialen Nasen 186 versehen
ist. Die freien Enden der Nasen 186 sind so angeordnet, dass
sie schließend
aneinander liegen, wenn die Ventilvorrichtung inaktiv ist. Wenn
andererseits ein Unterdruck P2 an die Saugkammer 180 geliefert wird,
sind die Nasen 186 so beschaffen, dass sie sich nach außen biegen
und in der Richtung eines Ausströmens
von Fluid öffnen.
Die Nasen 186 verhindern das Auslaufen von Fluid, wenn
die Ventilvorrichtung inaktiv ist. Die Nasen 186 können auch
eine unidirektionale Drosselvorrichtung bilden, die gewährleistet, dass
der Unterdruck P2 eine Zeit lang in der Saugkammer 180 herrscht,
nachdem der Benutzer damit aufgehört hat, Fluid aus dem Trinkbehälter 2 zu
saugen. Dadurch kann das Ventil für eine anschließende Weile
offen gehalten werden, so dass Luft allmählich in den Trinkbehälter 2 eingelassen
wird. Dadurch wird auch die Ventilvorrichtung von darin verbliebenem
Fluid geleert. Die Nasen 186 verhindern auch das Eintreten
unerwünschter
Objekte, beispielsweise Insekten, in die Ventilvorrichtung und den
Trinkbehälter 2.
Darüber
hinaus zeigt die 15e das Ventil in seiner offenen
Stellung.
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Die 16a–16c zeigen eine Membran 188, die ebenfalls
mit einer zentralen, vorstehenden Trinkschnauze 176 versehen
ist, die einen zentrischen, sich axial erstreckenden Membranstummel 179 bildet,
mit dem der kreuzförmige
Schaft 118 und der Ventilkopf 120 auf eine Weise
verbunden sind, die ein Hindurchfließen erlaubt. Mittels einer Schnappverbindung 99 ist
die Membran 188 druckdicht mit der Trennwand 8 des
Trinkbehälters 2 verbunden.
Dadurch bildet die Membran 188 eine Saugkammer 190.
Diese Membran 188 ist ebenfalls mit einem schrägen Membranabschnitt 192 versehen.
Jedoch ist der Membranabschnitt 192 mit mehreren konzentrischen,
ringförmigen
Sicken 194 versehen, die so angeordnet sind, dass sie bei
einer Bewegung der Membran 188 nachgiebig sind.
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In
den 16b–16c ist
der Ventilvorrichtung eine einklappbare Trennwand 196 eines Trinkbehälters 2 zugeordnet.
In der 16b ist die Vorrichtung als
in den Trinkbehälter 2 eingeklappt dargestellt,
wobei die einklappbare Trennwand 196 durch eine Schutzdichtung 198 bedeckt
ist. Die 16c zeigt die Trennwand 196 in
einem ausgeklappten Zustand nach dem Entfernen der Dichtung 198.
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Die 17a–18c zeigen eine Membran 200, die an ihrem
Umfangsrand 15 mit mehreren konzentrischen, ringförmigen Sicken 202 versehen
ist. Die Membransicken 202 sind in der axialen Richtung angeordnet,
und dadurch ist die Membran 200 so ausgebildet, dass sie
wie ein Balg in der axialen Richtung aufspringt. Die Membran 200 ähnelt dadurch
der Membran 188 gemäß den 16a–16c, dass sie mit einem zentralen, sich axial
erstreckenden Membranstummel 179 versehen ist, mit dem
der kreuzförmige
Schaft 118 und der Ventilkopf 120 auf solche Weise
verbunden sind, dass ein Hindurchfließen möglich ist. Die Membran 200 ist
ebenfalls mit einer zentralen, vorstehenden Trinkschnauze 204 um den
Membranstummel 179 herum versehen. Jedoch ist die Trinkschnauze 204,
aufgrund der sich axial erstreckenden Sicken 202, etwas
anders als die Trinkschnauze 176 gemäß den 16a–16c geformt. Mittels einer Schnappverbindung 99 ist
die Membran 200 druckdicht mit der Außenseite 96 einer Trennwand 8 in
Form der einklappbaren Trennwand 196 eines Trinkbehälters 2 verbunden,
siehe die 16b–16c.
Dadurch bildet die Membran 200 eine Saugkammer 206.
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In
der 17a ist die Ventilvorrichtung
in einen Trinkbehälter
eingefaltet dargestellt, wobei die einfaltbare Trennwand 196 durch
die Schutzdichtung 198 bedeckt ist und die Membransicken 202 durch die
Dichtung 198 zusammengedrückt sind. Auf dieser Kompression
ist das Ventil in der offenen Stellung platziert. Andererseits zeigt
die 17b das Ventil in seiner geschlossenen
Stellung nach dem Entfernen der Dichtung 198 und einem
Geradestrecken der Membransicken 202 in der axialen Richtung.
Im Gegensatz dazu zeigt die 17c eine
einfaltbare Trennwand 208, die an der Außenseite 96 des
Trinkbehälters 2 montiert
ist.
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In
den 18a–18c sind
die Ventilvorrichtung gemäß den 17a–17c sowie die einfaltbare Trennwand 208 gemäß der 17c an der Außenseite 96 des
Trinkbehälters 2 angeordnet,
der beispielsweise eine mit pasteurisierter Flüssigkeit gefüllte Tüte ist.
Darüber
hinaus ist ein Wandgebiet 209 des Trinkbehälters 2,
das um die Achse 11 der Vorrichtung und dem Ventilkopf 120 derselben
gegenüberliegt,
mit ringförmigen
Teildurchbrüchen 210 versehen,
siehe die 18a. Eine Schutzdichtung 212, die
mit einer durch Druck aktivierten Anzeigeeinrichtung 214 gegenüber der
Trinkschnauze 204 versehen ist, bedeckt die Ventilvorrichtung
und die einfaltbare Trennwand 208. Um den Trinkbehälter 2 zu öffnen, kann
ein Benutzer einen Finger 216 gegen die Dichtung 212 und
deren Anzeigeeinrichtung 214 drücken. Dadurch wird der Membranschaft 118 gegen das
Wandgebiet 209 des Trinkbehälters 2 gedrückt, so
dass dieses entlang den Durchbrüchen 211 lose abgebrochen
wird und in den Trinkbehälter 2 gedrückt wird,
siehe die 18b. Gleichzeitig wird die Anzeigeeinrichtung 214 verformt,
so dass ein Anzeigemuster erscheint, das das Öffnen des Trinkbehälters 2 anzeigt.
Dann wird die Dichtung 212 entfernt, wodurch die Ventilvorrichtung
in eine zur Benutzung bereite inaktive Stellung gebracht ist, siehe
die 18c.
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Die 19a–19c zeigen eine Kappe 6, die mit einer
konzentrischen Trennwand 218 versehen ist. Die Trennwand 218 ist
mit einem vertieften Mittelabschnitt 220 ausgebildet, der
mit einer zentralen und axialen Öffnung 10 versehen
ist. Auch ist eine Membran 222 mit einem vertieften Mittelabschnitt 224 versehen,
der in den vertieften Mittelabschnitt 220 der Trennwand 218 passt.
Die Membran 222 ist etwas entfernt von der Trennwand 218 platziert,
so dass zwischen ihnen eine Saugkammer 226 vorhanden ist.
Gemeinsam mit einem äußeren und umdrehbaren
Deckel 228 ist die Membran 222 druckdicht und
lösbar
innerhalb eines Außengehäuses 230 der
Kappe 6 platziert. Der Deckel 228 ist auch mit
einer Belüftungsöffnung 74 versehen.
Darüber
hinaus ist ein mittlerer Abschnitt des Deckels 228 mit
einer axial vorstehenden Trinkschnauze 232 ausgebildet, die
in den vertieften Mittelabschnitt 224 der Membran 222 passt.
Die Schnauze 232 ist mit einer Trinköffnung 234 versehen,
die sich axial durch sie erstreckt, wobei ein zugehöriges Ende
mit einer abbrechbaren Dichtung 236 versehen ist. Die Membran 222 ist
mit einem sich axial erstreckenden, rohrförmigen Membranstummel 238 versehen,
der axial aus dem Ausfließloch 252 der
Membran 222 und von deren Saugkammer 226 weg steht,
um sich so in die Trinköffnung 234 der
Schnauze 232 zu erstrecken. Dies bildet die Transport-
oder Lagerposition des Deckels 228, siehe die 19a, in der die Dichtung 236 nicht zerstört ist und
den Auslass 239 des Membranstummels 238 bedeckt.
Der Deckel 228 ist auch mit einem Griffring 240 versehen,
der in dieser Position vom Deckel 228 absteht. Dadurch
kann der Deckel 228 aus dem Gehäuse 230 gezogen werden,
woraufhin er umgedreht wird und wieder in seiner Gebrauchsposition
in das Gehäuse 230 zurück gesetzt
wird. In der Gebrauchsposition ist die Trinköffnung 234 der Trinkschnauze 232 an
einer solchen Position platziert, dass ein Außenabschnitt des Membranstummels 238 bedeckt
und umgeben ist. Dadurch wird die Dichtung 236 zerstört, und
es existiert eine druckdichte Gleitdichtung um den Membranstummel 232 herum,
siehe die 19b, wodurch die Aktivierungseinrichtung
für ihre
Funktion vorbereitet ist. In dieser Stellung ist auch eine Außenkammer 242 zwischen der
Membran 222 und dem Deckel 228 vorhanden, die über die
Belüftungsöffnung 74 im
Deckel 228 in Druckausgleich mit dem Umgebungsdruck P1
steht. Der Membranstummel 232 ist auch mit einem kreuzförmigen Schaft 244 verbunden,
der so ausgebildet ist, dass er ein Hindurchfließen zulässt, und der durch die Öffnung 10 der
Trennwand 218 geführt
ist. An seinem freien Ende ist der Schaft 244 mit dem Ventilkopf 120 und
einer Ringdichtung 122 versehen. Die 19c zeigt die in ihre offene Stellung gebrachte
Ventilvorrichtung.
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Die 20a–26c zeigen weitere Ausführungsformen der vorliegenden
Ventilvorrichtung, bei denen die Membran als Balg geformt ist, der
sich konzentrisch und axial um die Längsachse 11 erstreckt.
Dadurch ist der Balg mit einem ersten Endabschnitt versehen, der
druckdicht der Außenseite einer
Trennwand zwischen der Ventilvorrichtung und einem Fluid innerhalb
eines Trinkbehälters 2 zugeordnet
ist, wobei der Membran abstützend
ein Dichtungselement zugeordnet ist, das öffnet oder schließt, um ein
Ausfließen
von Fluid zu ermöglichen. Ein
zweiter und axial entgegengesetzter Endabschnitt der Membran ist
als Trinköffnung
geformt. Zwischen dem ersten und dem zweiten Endabschnitt bildet
der Balg einen Trinkkanal, und der Innenraum des Balgs bildet eine
Saugkammer. Der Balg ist mit flexiblen Zonen ausgebildet, die sich
umfangsmäßig und
radial zusammenziehen können.
Mittels Abstützelementen
wird die Kontraktion des Balgs in eine Ventilöffnungskraft F1 umgesetzt.
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Die 20a–20c, die 22a–22c, die 23 und
die 25 zeigen alle einen Membranbalg 246,
der sich konzentrisch und axial erstreckt. Entlang seinem Umfang
ist der Balg 246 mit sich axial erstreckenden Sicken 248 versehen,
die einen axialen Verstärkungseffekt
auf den Balg 246 ausüben.
Darüber
hinaus ist der Membranbalg 246 durch Kraft übertragende,
axiale Streben 250 verstärkt. Mittels der Sicken 248 kann
der Balg 246 eine umfangsmäßig und radiale Kontraktion
erfahren. Um eine radiale Kontraktion zu ermöglichen, ist der Umfang des
Balgs 246 mit einer äußeren Gelenkzone 252,
einer mittleren Gelenkzone 254 und einer inneren Gelenkzone 256 ausgebildet.
Die Streben 250 sind über
die mittlere Gelenkzone 254 miteinander gekoppelt. Die
innere Gelenkzone 256 ist an einem ersten Endabschnitt 258 des
Balgs 246 platziert. Ferner bildet die Gelenkzone 256 bei
diesen beispielhaften Ausführungsformen
einen Umfangsrand 15 des Membranbalgs 256, dem
eine Öffnung 10 der
Trennwand 8 zugeordnet ist. Jedoch ist die äußere Gelenkzone 252 an
einem axial entgegengesetzten, zweiten Endabschnitt 260 des
Balgs 246 platziert, in dem eine Trinköffnung 262 ausgebildet ist.
Der Innenraum des Balgs 246 bildet eine Saugkammer 264.
Wenn ein Unterdruck P2 an die Saugkammer 264 geliefert
wird, führt
der Balg 246 Kontraktions- und Dehnungsvorgänge in der
axialen Richtung aus, wodurch eine axiale Ventilöffnungskraft F1 ausgeübt wird.
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In
den 20a–20c ist
der erste Endabschnitt 258 des Membranbalgs 246 mit
einem umfangsmäßigen und
flexiblen Dichtungsrand 266 versehen, der den Umfangsrand 15 der
Membran mit einer Öffnung 10 in
einer Trennwand 8 einer Kappe 6 verbindet, wobei
der Dichtungsrand 266 an der Außenseite 96 der Trennwand 8 positioniert
ist und er die Öffnung 10 druckdicht
umgibt. Der Endabschnitt 258 ist auch mit Schaftöffnungen 270 auf
eine Weise, die ein Hindurchfließen erlaubt, mit einem hohlen Schaft 268 verbunden.
An seinem freien Ende ist der Schaft 268 mit einem kegelförmigen Ventilkopf 272 versehen,
der so ausgebildet ist, dass er ein Schließen der Trennwandöffnung ermöglicht,
siehe die 20b. In Verbindung mit dem Membranbalg 246 können auch
andere Typen von Schäften
und Ventilköpfen
verwendet werden. Jedoch ist der zweite Endabschnitt 260 relativ
zur Trennwand 8 fixiert, so dass sich der Balg bei Kontraktion
axial zur Trennwandöffnung 10 erstreckt,
um dadurch den Ventilkopf 272 in seine offene Stellung
zu drücken,
siehe die 20c. Der Endabschnitt 260 ist
durch einen konzentrischen und starren Mantel 274, der
den Balg 246 umgibt, an der Trennwand 8 befestigt.
Ein Ende des Mantels 274 ist mit dem Endabschnitt 260 verbunden,
wohingegen sein anderes Ende druckdicht mit einem Verbindungsabschnitt 276 eines äußeren Kappengehäuses 278 verbunden
ist. Der Balg 246 und der Mantel 274 bilden eine
Außenkammer 280, die
durch eine Belüftungsöffnung 282 im
Mantel 274 mit dem Umgebungsdruck P1 kommuniziert. In der 20a sind der Mantel 274 und der Balg 246 durch eine
Schutzabdeckung 284 umgeben, die mit einem weiteren Verbindungsabschnitt 246 außerhalb,
am Kappengehäuse 278,
verbunden ist.
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Die 21 zeigt
einen Membranbalg 288, der dem bereits genannten Balg 246 ähnelt. Mittels axialer,
elastischer Streben 290 ist der Membranbalg 288 mit
in der axialen Richtung gekrümmter
Form ausgebildet, wodurch eine mittlere Gelenkzone des Balgs 288 redundant
ist. Der Balg 288 ist auch in einem durch einen Mantel 274 umgebenen
externen Kappengehäuse 278 platziert.
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In
den 22a–22c ist
der Balg 246 auch durch einen konzentrischen und starren
Mantel 292 mit etwas anderer Form als der des Mantels 274 gemäß der 20 umgeben, da dieser Mantel 292 auch
druckdicht mit dem Verbindungsabschnitt 276 des Kappengehäuses 278 verbunden
ist. Der Mantel 292 ist mit einer Belüftungsöffnung 282 versehen, und
er bildet eine Außenkammer 294.
In diesen Figuren endet der erste Endabschnitt 258 des
Membranbalgs 246 in einer Schnauze in der Form einer konvergierenden
Kegelspitze 296, siehe die 22a. Die
Spitze 296 ist mit sich axial erstreckenden, schließbaren Schlitz öffnungen 298 versehen,
die aus der inneren Gelenkzone 256 des ersten Endabschnitts 258 des
Balgs 246 hervortreten. Wenn die Kegelspitze 292 durch
den Unterdruck P2 und die axiale Kraft F1 beeinflusst wird, wird
sie einem die Schnauze öffnenden
Drehmoment ausgesetzt, wodurch die Schlitzöffnungen 298 nach
außen
und auseinander gedrückt
werden, siehe die 22b. Die Kegelspitze 296 und
ihre Schlitzöffnungen 298 bilden dadurch
das Dichtungselement des Ventils. Der erste Endabschnitt 258 ist
mit einem umfangsmäßigen und flexiblen
Dichtungsrand 302 versehen, der druckdicht und trennbar
um die Trennwandöffnung 10 herum
angeordnet ist. Jedoch liegt bei dieser beispielhaften Ausführungsform
der Dichtungsrand 302 an der Innenseite 30 der
Trennwand 8 der Kappe 6 an. Dadurch ist zwischen
der Trennwandöffnung 10 und
der Schnauze ein Luftein-lass 304 gebildet, wenn der Balg 246 zusammengedrückt ist,
und die Schnauze ist offen, siehe die 22c.
Wenn die Schnauze geschlossen ist, dichtet der Dichtungsrand 302 wieder gegen
die Trennwand 8 ab, wobei der Lufteinlass 304 geschlossen
ist.
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Die 23 zeigt
den Balg 246 und die Kegelspitze 296 gemäß der 22. Bei dieser beispielhaften Ausführungsform
ist der erste Endabschnitt 258 mit einem breiteren umfangsmäßigen und
flexiblen Dichtungsrand 306 versehen. Der zweite Endabschnitt 260 ist
mit einem konzentrischen und starren Mantel 308 verbunden,
der an seinem freien Ende mit einem radialen Flansch 310 versehen
ist. Dadurch bildet der Flansch 310 eine Trennwand zwischen
dem Balg 246 und einem Trinkbehälter 2. Der Flansch 310 ist
um eine größere Öffnung 312 des Trinkbehälters 2 herum
verbunden, wobei der Dichtungsrand 306 lösbar und
druckabdichtend an der Innenseite 30 des Flanschs 310 platziert
ist. Dieser Mantel 308 ist auch mit einer Belüftungsöffnung 282 versehen,
und er bildet eine Außenkammer 214.
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Die 25 zeigt
eine alternative Ausführungsform
des Membranbalgs 246, bei der der erste Endabschnitt 258 desselben
mit einer Verbindungshülse 316 versehen
ist, die um einen Auslassstummel 316 eines Ventils einer
Aerosolflasche 310 passt. Beim Aktivieren des Balgs 246 wird
der Stummel 318 axial in die Flasche 320 gedrückt, wodurch
das Ventil öffnet,
damit Fluid ausfließen
kann. Ein Umgebungsmantel 322 mit einer Belüftungsöffnung 282 bildet eine
Außenkammer 324 zwischen
dem Balg 246 und dem Mantel 322, wobei der Mantel 322 an
einem freien Ende über
eine Schnappverbindung 99 druckdicht mit der Aerosolflasche 320 verbunden
ist.
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Die 24a–24b zeigen den Mantel 308, den Flansch 310 und
die Öffnung 312 des
Trinkbehälters 2 gemäß der 23.
Jedoch ist bei dieser beispielhaften Ausführungsform ein nicht mit Sicken versehener,
flexibler Membranbalg 326 verwendet. An seinem ersten Endabschnitt 328 endet
der Balg 326 ebenfalls in einer Kegelspitze 328,
die mit sich axial erstreckenden und schließbaren Schlitzöffnungen 330 versehen
ist. Die Schlitzöffnungen 330 bilden
ein Kreuz 332, siehe die 24a', 24b', die beide radiale Schnitte durch die Ventilvorrichtung
zeigen. Zwischen den Schlitzöffnungen 330 ist
das Innere der Kegelspitze 328 mit radialen, dreieckigen
Streben 334 versehen, die in der Kegelspitze 328 zusammenlaufen.
An axial entgegengesetzten Dreiecksecken sind die Streben 334 innerhalb
einer konzentrischen, mittleren Gelenkzone 336 des Membranbalgs 326 angebracht.
Entgegengesetzt zu den mittleren Dreiecksecken der Streben 334 ist
das Äußere des Balgs 326 mit
einem umfangsmäßigen und
flexiblen Dichtungsrand 338 versehen, der lösbar und
druckdicht am Flansch 310 platziert ist. Zwischen der Gelenkzone 336 und
dem zweiten Endabschnitt 260 ist der Balg 326 mit
einer glatten Membranwand 340 ausgebildet, die, in ihrer
inaktiven Stellung, parallel zur Längsachse 11 verläuft, siehe
die 24a. Der Balg 326 umgibt
eine innere Saugkammer 342, wohingegen der Mantel 308 eine
Außenkammer 344 bildet,
die über
ihre Belüftungsöffnung 282 mit
dem Umgebungsdruck P1 kommuniziert. Wenn ein Unterdruck P2 an die
Kammer 342 geliefert wird, zieht sich der Balg 326 radial
zusammen, siehe die 24b. Dadurch wird ein die Schnauze öffnendes
Drehmoment an die Kegelspitze 328 geliefert, das die Schlitzöffnungen 330 nach
außen
und voneinander weg drückt,
siehe die 24b', wodurch das Ventil öffnet.
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Die 26a–26c zeigen einen Membranbalg 346, der
durch zwei Kunststofffolien oder mit Kunststoff beschichtete Folien 348, 350 gebildet
ist, die miteinander verschweißt
sind und mit sich axial erstreckenden Verstärkungen 352 versehen
sind. Diese Verstärkungen 352 können aus
axialen Verstärkungselementen
oder Verstärkungssicken
in den Folien 348, 350 bestehen. Ein erster Endabschnitt 354 des
Balgs 346 ist mit einer Schnauze ausgebildet, die in einen
dehnbaren Membranring 356 konvergiert. Der Ring 356 tritt
an einer inneren Gelenkzone 358 am ersten Endabschnitt 354 des
Balgs 346 hervor, wobei er das Dichtungselement des Ventils bildet.
Bei dieser beispielhaften Ausführungsform
bildet die Gelenkzone 358 einen Umfangsrand 15 des Membranbalgs 346,
der in den expandierbaren Membranring 356 übergeht.
Der Membranring 356 ist ebenfalls mit einem Umfangsbund 360 versehen,
der mit dem Trinkbehälter 2 verbunden
ist und so die Trennwand zwischen dem Balg 346 und dem
Behälter 2 bildet.
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Ein
zweiter und axial entgegengesetzter Endabschnitt 362 des
Balgs 346 ist als Trinköffnung 364 geformt.
Zunächst
schließt
eine Dichtung 366 die Trinköffnung 364, siehe
die 26a–26b,
die zwei verschiedene Ansichten des Trinkbehälters 2 zeigen. Um
für Zugang
zur Ventilvorrichtung und zum Fluid innerhalb des Trinkbehälters 2 zu
sorgen, wird die Dichtung 366 vor dem Gebrauch abgezogen.
Dadurch wird die Trinköffnung 364 freigelegt,
so dass Zugang zu einer Saugkammer 368 geschaffen ist,
die durch den Balg 346 gebildet ist. Beim Ausüben eines Unterdrucks
P2 auf die Saugkammer 368 zieht sich der Balg 346 radial
zusammen, wodurch ein die Schnauze öffnendes Drehmoment den Membranring 356 radial
nach außen
drückt
und ihn öffnet,
siehe die 26c.
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Die 27a–27e zeigen eine weitere beispielhafte Ausführungsform,
bei der die vorliegende Ventilvorrichtung in einer konzentrischen
und geschlossenen Kappe 370 platziert ist, die mit einem
radialen Einlassrohr 372 und einem diametral platzierten
radialen Auslassrohr 374 versehen ist. Das Einlassrohr 372 kann
mit einem Trinkhalm 376 verbunden werden, wohingegen das
Auslassrohr 374 als Trinkschnauze 378 geformt
werden kann, siehe die 27e.
Alternativ kann das Einlassrohr 372 mit einem Gewinde 379 versehen
sein, siehe die 27d. Das Gewinde 379 kann
in einen Softdringbehälter, beispielsweise
eine Tüte
oder einen Trinkbeutel (nicht dargestellt), eingeschraubt werden.
Dadurch kann die Kappe 370 lösbar mit einem Trinkbehälter 2 verbunden
werden.
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Das
Einlassrohr 372 und das Auslassrohr 374 sind mit
einer Einlasskammer 380 bzw. einer Auslasskammer 382 verbunden,
die beide in der geschlossenen Kappe 370 platziert sind.
Die zwei Kammern 380, 382 sind nebeneinander positioniert,
wobei sie durch eine axial ausgerichtete Kappenwand 384 getrennt
sind. Die Kappenwand 384 ist im Schnitt in der 27a deutlich dargestellt, siehe die 27b, die eine Schnittlinie 27a-27a durch die Kammern 380, 382 zeigt.
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Darüber hinaus
ist die Kappe 370 mit einer radialen Trennwand 386 versehen,
die die Kammern 380, 382 von einer flachen Membran 388 trennt,
die an der Außenseite 96 der
Trennwand 386 angeordnet ist. Die Membran 388 ist
an ihrem Umfangsrand 392 mit ringförmigen Sicken 390 versehen.
Ferner wird die Membran 388 druckdicht mit der Trennwand 386 verbunden,
und sie ist entfernt von ihr positioniert, wodurch zwischen den
beiden eine Saugkammer 394 vorhanden ist. Auch umgibt ein äußerer Deckel 396 die
Membran 388 auf druckdichte Weise. Der Deckel 396 ist
ein Stück
entfernt von der Membran 388 platziert, wodurch eine Außenkammer 398 gebildet
ist, die über
eine Belüftungsöffnung 74 im Deckel 396 mit
dem Umgebungsdruck P1 kommuniziert. Die Trennwand 386 ist
mit einer zentralen Öffnung 10 versehen,
die die Einlasskammer 380 mit der Saugkammer 394 verbindet.
Darüber
hinaus ist die Trennwand 386 mit einer exzentrisch positionierten
Trinköffnung 400 versehen,
die sich nach außen erstreckt
und die Saugkammer mit der Auslasskammer 382 verbindet,
siehe die 27b–27e.
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Ein
zentraler Abschnitt der Membran 388 ist mit einer verstärkten axialen
Membranverlängerung 402 ausgebildet,
die sich durch die zentrale Öffnung 10 der
Trennwand 386 erstreckt. Der Öffnung 10 gegenüberstehend
ist die Membranverlängerung 402 mit
einem eingeschränkten
Mittelabschnitt 404 ausgebildet, und an ihrem freien Endabschnitt
ist die Membranverlängerung 402 mit
einem aufgeweiteten Bundabschnitt 406 ausgebildet, der
druckdicht in das Innere 30 der Trennwand 386 passen
kann. Dadurch wirkt die Membranverlängerung 402 sowohl
als Ventilschaft als auch als Ventilkopf. In der 27c ist die Membran 388 als dann aktiviert
dargestellt, wenn ein Unterdruck P2 auf die Saugkammer 394 wirkt.
Dadurch wird die Membranverlängerung 402 axial
in die Einlasskammer 380 gezogen, wodurch sie öffnet, um Fluid
durch, u. a., die exzentrische Trinköffnung 400 auszulassen.
Pfeile in der 27c kennzeichnen die Richtung
der Herausfließens.