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Diese
Erfindung betrifft einen Medikamentenspender mit einem Medikamentenbehälter, der
einen Spende- bzw. Abgabemechanismus umfasst, der durch eine Betätigungsvorrichtung
betätigbar
ist. Der Spender ist insbesondere zur Verwendung als eine Inhalationsvorrichtung
geeignet.
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Es
ist bekannt, Patienten mit in einem Aerosol enthaltenen Medikamenten
zu behandeln, zum Beispiel bei der Behandlung von Atmungsstörungen. Es
ist auch bekannt, für
eine derartige Behandlung Medikamente zu verwenden, die in einem
Aerosol enthalten sind und die an einen Patienten mittels einer
Inhalationsvorrichtung verabreicht werden, die ein rohrförmiges Gehäuse oder
Hülse,
in dem/der sich der Aerosolbehälter
befindet, und ein Auslassrohr aufweist, das aus dem rohrförmigen Gehäuse heraus
führt.
Derartige Inhalationsvorrichtungen werden im Allgemeinen als Dosieraerosole
(Metered Dose Inhalors, MDIs) bezeichnet. Die in derartigen Inhalationsvorrichtungen
verwendeten Aerosolbehälter
sind so ausgestaltet, dass sie eine vorbestimmte Medikamentendosis
auf jede Betätigung
hin abgeben, mittels eines Auslassventilelements an einem Ende,
das entweder durch ein Niederdrücken
des Ventilelements, während
der Behälter
stationär
gehalten wird, oder durch ein Niederdrücken des Behälters, während das
Ventilelement stationär
gehalten wird, geöffnet
werden kann. Bei der Verwendung von derartigen Vorrichtungen ist
der Aerosolbehälter
in dem rohrförmigen
Gehäuse
so platziert, dass das Auslassventilelement des Behälters über eine
Stütze mit
dem Auslassrohr, zum Beispiel einer Düse oder einem Mundstück, kommuniziert
bzw. in Verbindung steht. Wenn sie zur Abgabe von Medikamenten verwendet
wird, zum Beispiel bei der Bronchodilatationstherapie, dann hält der Patient
das Gehäuse
in einem mehr oder weniger aufrechten Zustand und das Mundstück oder
die Düse
der Inhalationsvorrichtung ist in dem Mund oder der Nase des Patienten
platziert. Der Aersolbehälter
wird zu der Stütze
hin gedrückt,
um eine Medikamentendosis aus dem Behälter abzugeben, die dann durch
den Patienten inhaliert wird.
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Es
ist auch bekannt, Trockenpulver-Inhalationsvorrichtungen zur Abgabe
eines inhalierbaren Medikaments zu verwenden. In einem Aspekt umfassen
derartige Spender im Voraus abgemessene Dosen eines pulverförmigen Medikaments,
zum Beispiel in Kapseln oder Blistern. In einem anderen Aspekt umfassen
derartige Spender ein Reservoir eines pulverförmigen Medikaments, aus dem
Dosen vor dem Abgabeprozess, oder gleichzeitig damit, abgemessen
werden. In jedem Fall kann die Vorrichtung für eine passive Medikamentenfreisetzung
ausgestaltet sein, bei der das Medikament einfach an einer Abgabeposition
zur Vernebelung in Aerosolform (Aerosolisation), als Antwort auf
die Inhalation des Patienten, verfügbar gemacht wird. Alternativ
kann ein aktiver Freisetzungsmechanismus verwendet werden, wobei
ein „Puff" von Gas oder Luft
an der Abgabeposition vorgesehen wird, um bei der Aerosolisation
des Pulvers, vor der Inhalation des Patienten oder gleichzeitig
damit, zu helfen. Derartige Vorrichtungen werden im Allgemeinen
Trockenpulver-Inhalatoren mit aktiver Freisetzung (Active Release
Dry Powder Inhalors, Active DPIs) genannt. Die Quelle des unter Druck
stehenden Gases oder Luft ist im Allgemeinen ein Aerosolbehälter, aber
kann auch durch andere geeignete Mittel, wie beispielsweise ein
Pumpen- oder Kolbenmechanismus, vorgesehen werden.
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Es
ist auch bekannt, Spritzen für
die Abgabe von injizierbaren Medikamenten an einen Patienten zu
verwenden. Herkömmlich
verlassen sich Spritzen auf ein Punktieren der Haut des Patienten
durch eine hohle Nadel, durch welche das injizierbare Medikament
(in Lösungs-
oder Suspensionsform) an die Muskeln oder das Gewebe des Patienten
abgegeben wird. Kürzlich
entwickelte Systeme ohne Nadeln für die Abgabe von injizierbaren
Mitteln verwenden eine Hochgeschwindigkeitsinjektion von Arzneimitteln oder
Impfstoffen mit einer Partikelrezeptur durch die Haut und in jedes
physikalisch zugängliche
Gewebe. Andere Systeme ohne Nadeln verwenden eine ähnliche
Hochgeschwindigkeitsinjektion von Arzneimitteln oder Impfstoffen,
die auf ein geeignetes Trägerpartikel
beschichtet sind. Derartige Systeme ohne Nadeln können so
konfiguriert sein, dass sie eine Quelle von unter Druck stehender
Luft oder Gas umfassen, die auf eine Freisetzung hin Energie vorsieht,
um die Medikamentenpartikel zur Injektion in die Haut anzutreiben.
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Man
kann verstehen, dass eine effektive Medikamentenabgabe an den Patienten,
unter Verwendung einer Inhalationsvorrichtung wie beispielsweise einem
MDI oder aktiven DPI, wie oben beschrieben, zu einem gewissen Grad
von der Fähigkeit
des Patienten abhängt,
die Vorrichtung manuell zu betätigen (z.B.
Abgeben des Aerosols), und die Betätigung davon mit einem ausreichend
starken Einatmen zu koordinieren. Für einige Patienten, insbesondere
junge Kinder, die Älteren
und Personen mit Arthritis, kann eine manuelle Betätigung der
Vorrichtung Schwierigkeiten darstellen. Andere Patienten finden
es schwierig, ein verlässliches
Einatmen mit der Betätigung
der Vorrichtung zu koordinieren. Beide dieser Patientengruppen laufen
Gefahr, dass sie nicht die angemessene Medikamentendosis erhalten.
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Man
sollte auch verstehen, dass eine effektive Medikamentenabgabe an
den Patienten, unter Verwendung einer Spritze oder eines Injektionssystems
ohne Nadeln, wie oben beschrieben, auch Sorgfalt und Geschicklichkeit
erfordert.
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Die
gemeinsam im Besitz befindliche Internationale (PCT) Anmeldung WO-A-01/41849,
am 14.06.2001 veröffentlicht,
offenbart einen Medikamentenspender, der keine kontrollierte manuelle
Betätigung
durch den Patienten erfordert. In einem Aspekt umfasst der Spender
einen Medikamentenbehälter
mit einem Abgabemechanismus, wie beispielsweise einem Ventil oder
Kolben, und eine Betätigungsvorrichtung
zum Betätigen
des Abgabemechanismus. In einem anderen Aspekt umfasst die Vorrichtung
einen aktiven DPI oder ein Injektionssystem ohne Nadeln, mit einer
Quelle von unter Druck stehender Luft oder Gas, mit einem Abgabesystem
wie beispielsweise einem Ventil oder Kolben, und einer Betätigungsvorrichtung
zum Betätigen
des Abgabemechanismus. Eine Betätigung
reagiert auf die Aufbringung von nicht-mechanischer (z.B. elektrischer) Energie
an eine Antriebseinrichtung der Betätigungsvorrichtung. Die nicht-mechanische
Energie kann wiederum als Reaktion auf die Wahrnehmung des Atems
eines Patienten vorgesehen werden.
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Die
Anmelderin hat nun Verbesserungen und Variationen an dem in der
zuvor erwähnten
PCT-Anmeldung offenbarten Spender entwickelt. Die Verbesserung umfasst
eine Regel- bzw. Einstelleinrichtung, die angepasst ist um zu ermöglichen,
dass Medikamentenbehälter
unterschiedlicher Größen von dem
Gehäuse
angenommen werden.
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Als
weiterer Stand der Technik können WO-A-00/55072,
WO-A-01/28615, US-A-5,451,105, WO-A-01/41845 und WO-A-01/41846 erwähnt werden.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Medikamentenspender gemäß Anspruch
1 bereitgestellt.
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Geeigneterweise
umfasst der Medikamentenbehälter
einen Freisetzungsmechanismus zum Freisetzen eines Medikaments davon,
wie beispielsweise ein Ventil oder ein anderer geeigneter Mechanismus,
der auch eine Messfunktion vorsehen kann. In einem anderen Aspekt
kann der Medikamentenbehälter
so angeordnet sein, dass er als Antwort auf ein Auslösen des
Aerosolbehälters
bricht, wodurch die Medikamenteninhalte davon für eine Energiezuführung zugänglich gemacht
werden. In einem Aspekt liegt der Medikamentenspender in der Form
eines aktiven DPI vor, bei dem ein „Puff" von Luft oder Gas (z.B. Helium) aus
einem Aerosolbehälter,
Pumpen- oder Kolbenmechanismus abgegeben wird, um eine Dosis von
einem freigesetzten Trockenpulver-Medikament zu aerolisieren. In
einem anderen Aspekt liegt der Medikamentenspender in der Form eines
Injektionssystems ohne Nadel vor, bei dem komprimierte Luft oder
ein komprimiertes Gas (z.B. Helium) mit einer hohen Geschwindigkeit
aus dem Aerosolbehälter
abgegeben wird, um eine Dosis eines Trockenpulver-Medikaments zur
Injektion in die Haut anzutreiben. Geeigneterweise umfasst der Aersosolbehälter, der
sich, so wie er hierin verwendet wird, auf jeden geeigneten Behälter zur
Aufnahme eines flüssigen
Gases unter Druck bezieht, somit komprimierte Luft oder ein komprimiertes
Gas (z.B. Helium).
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Der
Freisetzungsmechanismus umfasst eine Einrichtung, um ein Medikament
aus dem Medikamentenbehälter
zur Freisetzung an einen Patienten zugänglich zu machen. Die Freisetzung
kann aktiv in dem Sinne sein, dass ein Medikament aktiv aus dem Behälter abgegeben
wird, oder die Freisetzung kann passiv in dem Sinne sein, dass ein
Medikament lediglich für
eine Freisetzung zugänglich
gemacht wird, wenn die Freisetzungseinrichtung betätigt wird.
Eine Freisetzung kann an eine Abgabeposition zur Abgabe an den Patienten
erfolgen, oder alternativ kann es einen weiteren Transportschritt
geben, bei dem das Medikament aus einer Nicht-Abgabeposition in eine Position transportiert
wird, in der das Arzneimittel zur Abgabe an den Patienten bereit
ist.
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In
einem Aspekt wird das Medikament im Voraus vor einer Freisetzung
abgemessen. Zum Beispiel ist das Medikament vorher in Kapseln, Streifen- oder Bandform abgemessen.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Medikamentenbehälter ein Reservoir für ein Medikament (z.B.
in Pulverform), und eine Messeinrichtung ist zum Abmessen einer
Menge (z.B. nach Volumen oder nach Gewicht) eines Medikaments aus
dem Reservoir vorgesehen.
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Geeigneterweise
umfasst die Regeleinrichtung eine variable Eingriffseinrichtung.
In einem Aspekt umfasst die variable Eingriffseinrichtung einen ersten
Eingreifer, der sich an einem ersten Teil des Medikamentenspenders
befindet, und einen zweiten Eingreifer, der sich an einem zweiten
Teil des Medikamentenspenders befindet, wobei der erste und zweite
Eingreifer mit dem Medikamentenbehälter (z.B. an einer Vielzahl
von Positionen) in Eingriff bringbar sind.
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Bei
einer ersten Ausführungsform
umfasst die Regeleinrichtung eine Kupplung und einen Antriebsplattenmechanismus,
der sich mit einer Gleitwelle verbindet, die den Medikamentenbehälter aufnimmt.
Ein Kopplungsmechanismus ist mit der Antriebsplatte verbunden. Die
Kupplung lässt
zu, dass die Welle ihre Ruheposition findet, ohne irgendeine Last
aufzubringen. Sobald der Kopplungsmechanismus aktiviert wird, ergreift
die Kupplung die Welle und die Antriebsplatte wird nach unten gezogen.
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Bei
einer zweiten Ausführungsform
umfasst die Regeleinrichtung einen Zahnstangen- und Radmechanismus.
Eine Medikamentenbehälter-Anordnung
ist mit einer Vielzahl von Rädern
versehen, die geeignet sind mit einer Zahnstange, die sich an der Innenseite
eines Gehäuses
befindet, in Eingriff zu gelangen. Wenn die Vorrichtung aktiviert
wird, gelangen die Räder
mit der Zahnstange an dem Körper
in Eingriff. Die Räder
setzen sich fest, was ermöglicht,
dass sich die Dosenanordnung mit dem Körper bewegt, was bewirkt, dass
die Dose ausgelöst
wird. Nach dem Auslösen
wird die Aktivierung angehalten, die Drähte beginnen sich zu entspannen
und der Körper und
die Dosenanordnung können
in ihre Ruhestellung zurückkehren.
Geeigneterweise ist die Medikamentenbehälter-Anordnung ferner mit einem
Kragen mit einem Zahnstangenprofil versehen, mit dem die Räder während einer
Aktivierung auch in Eingriff gelangen können. Geeigneterweise erfolgt
eine Aktivierung mittels einer Kupplungsvorrichtung.
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Bei
einer dritten Ausführungsform
umfasst die Regeleinrichtung einen flexiblen Beutel, der ein viskoses
Fluid enthält,
wobei er sich geeigneterweise in der Basis des Gehäuses befindet.
Wenn der Medikamenten- oder
Aerosol-) Behälter
durch das Gehäuse
aufgenommen wird, bildet sich der flexible Beutel um die Dose herum
aus, um einen Null-Bezugspunkt vorzusehen.
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Bei
einer vierten Ausführungsform
umfasst die Regeleinrichtung einen Antriebskeilmechanismus, wobei
der Antriebskeilmechanismus keilförmige Zähne aufweist, die mit einem
gezahnten Wagen bzw. Schlitten zusammenwirken, der angepasst ist um
den Medikamentenbehälter
aufzunehmen. Geeigneterweise entspricht die Anzahl der Zähne an dem
Schlitten der Anzahl der Zähne
an dem Antriebskeil. Die keilförmigen
Zähne an
dem Antriebskeil gestatten einen Eingriff des Schlittens an unterschiedlichen Positionen,
abhängig
von der Höhe
des verwendeten Medikamentenbehälters.
Geeigneterweise ist eine Antriebsplatte mit dem Antriebskeil in Kontakt.
Geeigneterweise sind einer oder mehrere Kupplungsmechanismen an
der Antriebsplatte angebracht, an einem Ende, und an dem fernen
Ende an dem Schlitten, an dem anderen Ende. Wenn der Schlitten aus
einer Ladeposition in die Eingriffsposition gedreht wird, gelangen
die Zähne
an dem Schlitten mit den keilförmigen
Zähnen
an dem Antriebskeil in Eingriff. Wenn der Schlitten weiter gedreht
wird, wird der Medikamentenbehälter
in die Abgabeposition gedreht und wird ausgelöst. Sobald ausgelöst wurde,
wird der Schlitten zurück
in die Ruhestellung gedreht.
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Geeigneterweise
wird der Abgabemechanismus aus der Gruppe ausgewählt, die aus einem Ventil-,
Pumpen- oder Kolbenmechanismus besteht. Vorzugsweise umfasst der
Abgabemechanismus einen Messmechanismus.
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In
einem Aspekt umfasst der Abgabemechanismus ein Ventil. Geeigneterweise
ist das Ventil ein Schieber. Andere Ventilsysteme umfassen, aber
sind nicht darauf beschränkt,
Tellerventilsystme, Keilschiebersysteme, Doppelplattenschiebersysteme, Kugel-
und Winkelventilsysteme, Systeme von Rückflussventilen mit Klappe,
Endhahnventilsysteme und andere ähnliche
Ventilsysteme. Das Ventildesign ist typischerweise eine Funktion
des Bereitstellens einer vorbestimmten Dosierung oder Menge des
in dem Behälter
enthaltenen Medikaments an einen Nutzer.
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Wenn
der Medikamentenbehälter
ein unter Druck stehender Aerosolbehälter ist, umfasst das Ventil
typischerweise einen Ventilkörper
mit einer Einlassöffnung
durch welche eine Medikamenten-Aerosolrezeptur den Ventilkörper verlassen kann,
und einen Öffnungs-/Schließmechanismus
mittels dessen ein Fluss durch die Auslassöffnung steuerbar ist.
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Das
Ventil kann ein Schieber sein, wobei der Öffnungs-/Schließmechanismus einen Dichtungsring und
einen durch den Dichtungsring aufnehmbaren Ventilschaft umfasst,
der einen Abgabedurchgang aufweist, wobei der Ventilschaft gleitend
innerhalb des Rings bewegbar ist, aus einer Position mit geschlossenem
Ventil in eine Position mit offenem Ventil, bei der das Innere des
Ventilkörpers
in Verbindung mit dem Äußeren des
Ventilkörpers
steht, über
den Abgabedurchgang.
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Typischerweise
ist das Ventil ein Dosierventil. Die Messvolumen betragen üblicherweise
von 10 bis 100 μl,
wie beispielsweise 25 μl,
50 μl oder
63 μl. Geeigneterweise
definiert der Ventilkörper
eine Messkammer zum Abmessen einer Menge von einer Medikamentenrezeptur,
und einen Öffnungs-/Schließmechanismus
mittels dessen der Fluss durch die Einlassöffnung an die Messkammer steuerbar
ist. Vorzugsweise weist der Ventilkörper eine Probenahmekammer
auf, die mit der Messkammer über
eine zweite Einlassöffnung
in Verbindung steht, wobei die Einlassöffnung mittels eines Öffnungs-/Schließmechanismus
steuerbar ist, wodurch der Fluss einer Medikamentenrezeptur in die
Messkammer reguliert wird.
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Das
Ventil kann auch ein „Freifluss-Aerosolventil" mit einer Kammer,
und einen Ventilschaft umfassen, der sich in die Kammer erstreckt
und relativ zu der Kammer zwischen Abgabe- und Nicht-Abgabepositionen
bewegbar ist. Der Ventilschaft weist eine Konfiguration auf, und
die Kammer weist eine innere Konfiguration auf, die derart sind,
dass ein abgemessenes Volumen dazwischen definiert wird, und derart,
dass der Ventilschaft während
einer Bewegung zwischen seinen Nicht-Abgabe- und Abgabepositionen
aufeinanderfolgend: (i) einen freien Fluss von einer Aerosolrezeptur
in die Kammer zulässt,
(ii) ein geschlossenes abgemessenes Volumen für eine unter Druck stehende
Aerosolrezeptur zwischen der äußeren Oberfläche des
Ventilschafts und der inneren Oberfläche der Kammer definiert, und
(iii) sich mit dem geschlossenen abgemessenen Volumen innerhalb
der Kammer bewegt, ohne dass das Volumen des geschlossenen abgemessenen
Volumens abnimmt, bis das Messvolumen mit einem Auslassdurchgang
in Verbindung steht, wodurch eine Abgabe des abgemessenen Volumens
von unter Druck stehender Aerosolrezeptur zugelassen wird. Ein Ventil
dieser Art wird in U.S. Patent Nr. 5,772,085 beschrieben.
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Das
Ventil kann auch eine Struktur und Wirkung ähnlich denjenigen Aerosolventilen
aufweisen, die in der europäischen
Patentanmeldung Nr. EP-A-870,699
und der PCT Patentanmeldung Nr. WO99/36334 beschrieben werden.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Abgabemechanismus einen Kolben,
wie es beispielsweise in einer Spritze für die Abgabe von einem injizierbaren
Medikament an einen Patienten geben kann. Ausführungsformen mit mehreren Kolben
und mehreren Spritzenkammern werden auch in Betracht gezogen. Die
Spritzeninhalte können
zum Beispiel flüssig,
Lösungen,
Suspensionen, in partikulärer
oder in gefriergetrockneter Form sein. Ein Rückzieh- oder Rückstellmechanismus
wird typischerweise für
den Kolben vorgesehen.
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Herkömmliche
Spritzen sind darauf angewiesen, die Haut eine Patienten mit einer
hohlen Nadel zu punktieren, durch die das injizierbare Medikament (in
Lösungs-
oder Suspensionsform) an die Muskel oder das Gewebe eines Patienten
abgegeben wird. Kürzlich
entwickelte Systeme ohne Nadeln zur Abgabe von injizierbaren Mitteln
verwenden eine Hochgeschwindigkeitsinjektion von Arzneimitteln oder
Impfstoffen mit einer Partikelrezeptur durch die Haut und in jedes
physisch zugängliche
Gewebe. Andere Systeme ohne Nadeln verwenden eine ähnliche
Hochgeschwindigkeitsinjektion von Arzneimitteln oder Impfstoffen,
die auf ein geeignetes Trägerpartikel
beschichtet sind.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Abgabemechanismus einen Pumpenmechanismus,
wie er in einem Spender zur Abgabe einer flüssigen oder Lösungs- (z.B.
wässrige
Lösung)
Form eines Medikaments aufgefunden werden könnte. Die Pumpe kann das Medikament
direkt an den Patienten (z.B. als ein Nasenspray) abgeben, oder
die Pumpe kann das Medikament an eine Zwischenposition abgeben, an
der weitere Energie darauf zugeführt
wird, um die Medikamentendosis weiter anzutreiben, zu aerolisieren
oder anderweitig an den Patienten zu leiten.
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Ein
Rückstellmechanismus
kann zum Zurückstellen
des Abgabemechanismus, nach einer Betätigung davon, vorgesehen sein.
Der Rückstellmechanismus
kann zum Beispiel eine Feder, einen Motor, mechanische Anordnung
oder eine Rückstellkopplung
umfassen. Der Rückstellmechanismus kann
in Aspekten einen Teil des Abgabemechanismus oder einen Teil des
Antriebsmechanismus bilden. Alternativ kann er ein vollständig separater
Mechanismus sein.
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Der
Begriff „Antriebseinrichtung" wird hierin verwendet,
um jegliche Mittel bzw. Einrichtungen zu definieren, die in der
Lage sind die erforderte Antriebstätigkeit vorzusehen. Der Antrieb
lässt geeigneterweise
eine Bewegung zu, um die Antriebstätigkeit umzukehren. Somit lässt er geeigneterweise
beides zu, eine Betätigung
und ein Zurückstellen
des Abgabemechanismus. Während
die Antriebstätigkeit
fast immer kraftbetrieben ist, kann die Rückstellbetätigung kraftbetrieben sein
oder sie kann eine einfache, nicht kraftbetriebene Entspannungstätigkeit,
oder eine Kombination dieser Alternativen, sein.
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In
Aspekten wird die Antriebseinrichtung in Kombination mit einem Getriebemechanismus
(gear mechanism) verwendet. Der Getriebemechanismus steigert das
durch die Antriebseinrichtung vorgesehene Drehmoment (Kraft), wobei
dadurch ermöglicht wird,
dass relativ kompakte Motoren, die eine geringe Energie und ein
geringes Drehmoment erzeugen, verwendet werden. Kompaktheit ist
ein Schlüsselerfordernis
von tragbaren Medikamentenspendern, insbesondere von denjenigen,
die für
eine Hand-gehaltene
Nutzung und/oder Tragbarkeit in der Tasche ausgestaltet sind. Die
Anmelder haben auch herausgefunden, dass eine gesteigerte Gebrauchseignung erhalten
werden kann, falls elektronische Steuersysteme vorgesehen werden,
um den Betrieb der Antriebseinrichtung zu steuern.
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Die
Antriebseinrichtung kann auch konfiguriert sein um den Medikamentenbehälter an
jedem Punkt während
der Antriebstätigkeit
umzurühren (z.B.
vibrieren oder schütteln).
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Die
Antriebseinrichtung umfasst typischerweise einen Motor, vorzugsweise
einen elektrisch angetriebenen Motor. Der Motor kann einen Linear- oder
Drehantrieb vorsehen, aber Linearmotoren sind am besten geeignet.
Der Motor kann zum Beispiel einen DC-Elektromotor, einen piezoelektrischen
(PZ) Motor, einen Solenoid-Motor oder einen Linearmotor umfassen.
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Die
Antriebseinrichtung kann auch eine Fluidpumpe, wie beispielsweise
eine Luftpumpe oder hydraulische Pumpe, umfassen.
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Die
Antriebseinrichtung kann eine direkte Antriebstätigkeit aufweisen, derart,
dass eine Betätigung
von ihr direkt in einer Betätigung
des Abgabemechanismus resultiert. Alternativ kann die Antriebseinrichtung
durch eine Art von Kopplung an den Behältersitz/Spendersitz gekoppelt
sein. Diese Kopplung kann eine direkte Kopplung sein, oder sie kann eine
Art von Energiespeichermechanismus oder Auslösemechanismus umfassen. Es
werden zum Beispiel Ausführungsformen
in Betracht gezogen, bei denen die Antriebseinrichtung verwendet
wird, um ein Federauslösesystem
mit Energie zu versehen, wobei die Betätigung davon in einer Bewegung
des Behältersitzes/Spendersitzes
resultiert, um den Abgabemechanismus zu betätigen.
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Die
Kopplung der Antriebseinrichtung kann sich verformen, oder einen
Phasenübergang
durchmachen, um zu einer Änderung
der Form/Abmessung der Kopplung zu führen, was dazu dient, den Abgabemechanismus
zu betätigen.
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Vorzugsweise
umfasst die elektrische Stromenergie einen elektrischen Stromfluss
durch die Kopplung oder Rückstellkopplung.
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Vorzugsweise
umfasst die Kopplung, oder irgendeine Rückstellkopplung, einen Draht,
Streifen, Spule oder Rohr.
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Anordnungen
mit mehreren Streifen, Drähten,
Spulen oder Rohren werden auch in Betracht gezogen. Die multiplen
Streifen, Drähte,
Spulen oder Rohre können
auf jegliche geeignete Art angeordnet werden, einschließlich Parallel-
oder Reihenanordnungen und Bündelanordnungen.
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Die
Kopplung kann mit jeder geeigneten Beschichtung beschichtet sein,
oder innerhalb jeder geeigneten Ummantelung, einschließlich einer Schrumpffolienumhüllung, ummantelt
sein.
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In
einem besonderen Aspekt umfasst die Kopplung einen oder mehrere
Drähte,
die sich als Antwort auf die Aufbringung einer nicht mechanischen
Energie darauf zusammenziehen.
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Vorzugsweise
beträgt
der Grad des Zusammenziehens der Kopplung zwischen 2% bis 8%.
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Bei
Ausführungsformen
umfasst die Kopplung eine Legierung, die einen Phasenübergang
auf ein Erwärmen
hin durchmacht (Formgedächtnislegierungen).
Bestimmte Formgedächtnislegierungen
machen auch eine Änderung
der Form auf ein Wiederabkühlen
hin durch, ohne äußerlich
angewandte Energie. Derartige Zweiwege-Formgedächtnislegierungen werden auch
zur Verwendung hierin in Betracht gezogen.
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Bei
einer Ausführungsform
ist die Formgedächtnislegierung
eine binäre
Legierung, vorzugsweise eine Nickel-Titan-Legierung, wie beispielsweise
eine Nickel-Titan-Legierung, die von 5% bis 95%, vorzugsweise von
20% bis 80%, Nickel nach Gewicht, und von 95% bis 5%, vorzugsweise
von 80% bis 20%, Titan nach Gewicht umfasst. Mit einer Nickel-Titan-Legierung
ist eine Legierung gemeint, die im Wesentlichen aus Nickel und Titan
besteht, obwohl andere Elemente, wie beispielsweise Cu und Nb, in
kleinen (z.B. Spuren) Mengen vorhanden sein können.
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Bei
anderen Ausführungsformen
ist die Formgedächtnislegierung
eine tertiäre
Legierung, vorzugsweise eine Kupfer-Aluminium-Nickel-Legierung oder
eine Kupfer-Zink-Aluminium-Legierung. Spuren von anderen Elementen
können
auch vorhanden sein.
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Bei
weiteren Ausführungsformen
umfasst die Kopplung eine Legierung, die einen Phasenübergang
auf die Aufbringung eine magnetischen Felds darauf durchmacht (magnetische
Formgedächtnislegierungen).
Diese Materialien sind im Allgemeinen intermetallische, ferromagnetische
Legierungen, die Zwillingsvarianten bei der martensitischen Phase, oder
Niedertemperaturphase, des Materials aufweisen. Geeignete magnetische
Formgedächtnislegierungen
sind zum Beispiel in dem U.S. Patent Nr. 5,958,154 beschrieben.
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Bei
einer Ausführungsform
weist die magnetische Formgedächtnislegierung
eine austenitische Kristallstruktur oberhalb einer charakteristischen Phasenumwandlungstemperatur
auf, und weist auch eine martensitische Zwillingskristallstruktur
unterhalb der Phasenumwandlungstemperatur auf. Die Legierung weist
eine magneto-kristalline
Anisotropie-Energie auf, die ausreichend ist, um eine Bewegung von Zwillingsgrenzen
der martensitischen Zwillingskristallstruktur, als Antwort auf eine
Aufbringung eines magnetischen Felds auf die martensitische Zwillingskristallstruktur
hin, zu ermöglichen.
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Wenn
eine magnetische Formgedächtnislegierung
verwendet wird, umfasst der Medikamentenspender vorzugsweise eine
Magnetfeldquelle, die bezüglich
der Kopplung in einer Ausrichtung angeordnet ist, dass sie auf die
Kopplung ein Magnetbetätigungsfeld
in einer Richtung aufbringt, die im Wesentlichen parallel zu einer
ausgewählten
Zwillingsgrenzenrichtung der martensitischen Zwillingskristallstruktur
des Kopplungsmaterials ist.
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Alternativ
umfasst der Medikamentenspender vorzugsweise eine magnetische Vorspannungsfeldquelle,
die bezüglich
der Kopplung in einer Ausrichtung so angeordnet ist, dass sie ein
magnetisches Vorspannungsfeld auf die Kopplung aufbringt, und eine
magnetische Betätigungsfeldquelle,
die bezüglich
der Kopplung in einer so Ausrichtung angeordnet ist, dass sie ein
magnetisches Betätigungsfeld auf
das Kopplungsmaterial in einer Richtung aufbringt, die im Wesentlichen
senkrecht zu der Ausrichtung des aufgebrachten magnetischen Vorspannungsfelds
ist.
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Eine
bevorzugte magnetische Formgedächtnislegierung
ist das Betätigungsvorrichtungsmaterial mit
einer Legierungszusammensetzung, die als Ni65-x-yMn20 + xGa15 + y definiert
ist, wobei x zwischen 3 Atom-% und 15 Atom-% liegt, und y zwischen
3 Atom-% und 12 Atom-% liegt. Vorzugsweise umfasst das Betätigungsvorrichtungsmaterial
eine Legierungszusammensetzung, die als Ni65-x-yMn20 + xGa15 + y definiert
ist, wobei x zwischen 6 Atom-% und 10 Atom-% liegt, und y zwischen
5 Atom-% und 9 Atom-% liegt; oder bei der x zwischen 12 Atom-% und
15 Atom-% liegt, und y zwischen 3 Atom-% und 6 Atom-% liegt; oder
bei der x zwischen 10 Atom-% und 14 Atom-% liegt, und y zwischen
3 Atom-% und 6 Atom-% liegt; oder bei der x zwischen 7 Atom-% und
11 Atom-% liegt, und y zwischen 3 Atom-% und 7 Atom-% liegt. In
einem besonders bevorzugten Aspekt ist die Legierung Ni50Mn26Ga25.
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Eine
andere bevorzugte magnetische Formgedächtnislegierung ist die Legierung
mit der Zusammensetzung (NiaFebCoc)65-x-y(MndFeeCof)20 + x(GagSihAli)15 +
y, wobei x zwischen 3 Atom-% und 15 Atom-% liegt, und y zwischen
3 Atom-% und 12 Atom-% liegt, und bei der a + b + c = 1, bei der
d + e + f = 1, und g + h + i = 1.
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In
bevorzugten Aspekten liegt b zwischen Null und 0,6, c liegt zwischen
Null und 0,6, und e, f, h und i sind jeweils Null; oder b und c
sind jeweils Null, e liegt zwischen Null und 0,6, f liegt zwischen
Null und 0,6, und h und i sind jeweils Null; oder b, c, e und f
sind jeweils Null, h liegt zwischen Null und 0,5, und i liegt zwischen
Null und 0,5.
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Andere
geeignete Formgedächtnislegierungen
umfassen diejenigen, die auf Ionenaustausch-Polymer-Kompositwerkstoffen
basieren, wie sie in „Ionic
Polymer-Metal Composites (IPMC) As Biomimetic Sensors, Actuators & Artificial Muscels – A Review", M. Shahinpoor,
Y. Bar-Cohen, J. O. Simpson und J. Smith, wie unter http://www.unm.edu/~amri/paper.html,
beschrieben sind.
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Andere
potentiell geeignete Formgedächtnislegierungen
umfassen diejenigen, die auf zusammenziehbaren Polymeren basieren,
wie sie beispielsweise in „Review
of Artificial Muscle based on Contractile Polymers", Massachusetts Institute
of Technology Artificial Intelligence Laboratory Memo Nr. 1330,
November 1991, David L. Brock, beschrieben sind.
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Vorzugsweise
weisen die einen oder mehreren Drähte einen Durchmesser von 30
bis 400 Mikrometer auf, vorzugsweise von 50 bis 150 Mikrometer.
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Vorzugsweise
umfasst die Kopplung von zwei bis zwanzig, vorzugsweise sechs bis
zwölf Drähte, die
sich als Antwort auf die Aufbringung einer nicht mechanischen Energie
darauf zusammenziehen. Die Drähte
können
auf jede geeignete Art angeordnet sein, einschließlich Parallel-
oder Reihenanordnungen und Bündelanordnungen.
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In
einem anderen Aspekt umfasst die Kopplung einen Streifen, der mehrere
Schichten von unterschiedlichen Metallen aufweist. Geeignete Streifen
umfassen typischerweise eine Vielzahl von Materialschichten, wobei
jedes Material einen unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten
aufweist.
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Bevorzugte
Beispiele von Streifen umfassen diejenigen mit mehreren Schichten
von unterschiedlichen Metallen (z.B. Bimetallstreifen), und Streifen mit
zumindest einem piezoelektrischen Material. Geeignete piezoelektrische
Materialien umfassen piezoelektrische Keramiken, wie beispielsweise
Zusammensetzungen aus Bleizirconat und Bleititanat, und piezoelektrische
Kristalle, die im Allgemeinen polykristalline ferroelektrische Materialien
mit der Perovskit-Struktur sind. Derartige piezoelektrische Materialien
verformen sich im Allgemeinen als Antwort auf die Aufbringung von
einem elektrischen Feld.
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In
einem Aspekt ist die Kopplung als Antwort auf ein Erwärmen verformbar,
das von einem elektrischen Stromfluss in dem Bereich von 0,01A bis 100A,
vorzugsweise von 0,1A bis 5A, stammt.
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In
einem anderen Aspekt ist die Kopplung als Antwort auf die Aufbringung
eines elektrischen Felds verformbar, insbesondere wenn die Kopplung
ein piezoelektrisches Material umfasst.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Kopplung als Antwort auf ein Magnetfeld
von 0,01 bis 100 Tesla verformbar. Das Magnetfeld kann zum Beispiel
durch einen Permanentmagneten oder durch einen Elektromagneten erzeugt
werden.
-
In
einem bevorzugten Aspekt umfasst die Antriebseinrichtung zusätzlich eine
Getriebeeinrichtung, um die dadurch vorgesehene Kraft (Drehmoment)
ins Schnelle zu übersetzen.
Dies ermöglicht es,
dass Motoren mit einem relativ geringen Drehmoment (die typischerweise
kompakt sind, eine hohe Geschwindigkeit haben, und mit niedrigem
Leistungsbedarf) verwendet werden können.
-
Die
Anmelder haben bestimmt, dass Übersetzungsverhältnisse
von 20:1 bis 1000:1, insbesondere von 50:1 bis 500:1, vorzugsweise
von 100:1 bis 200:1, am besten geeignet sind.
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Bei
einem besondere Beispiel beträgt
die Kraft, die erforderlich ist um das Ventil eines typischen Dosieraerosols
(Metered Dose Inhalor, MDI) zu betätigen, von 20 bis 40 N. Aber
falls eine Getriebeeinrichtung verwendet wird, können Motoren verwendet werden,
die in der Lage sind, ein Drehmoment von weniger als 1 Nm vorzusehen.
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Die
Getriebeeinrichtung kann jeden geeigneten Getriebemechanismus umfassen.
Spezielle Beispiele umfassen Kurvenantriebe, Schraubenantriebe,
Hebel, Kurbelwellen, Riemenscheiben und Hydraulikgetriebe. Vorzugsweise
ist der Getriebemechanismus relativ kompakt.
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Der
Medikamentenspender der Erfindung ist zur Verwendung mit Medikamentenbehältern mit
verschiedenen Größen, Formen
und/oder Herstellungstoleranzen konfiguriert. Es ist deshalb wünschenswert,
dass der Medikamentenspender hierin eine Lokalisierungseinrichtung
umfasst, um die Position des Medikamentenbehälters zu lokalisieren. Der
Lokalisierer kann auch derart wirken, dass er kontinuierlich die
Position des Medikamentenbehälters
verfolgt, z.B. während
irgendeinem bestimmten Antriebsvorgang. Der Medikamentenspender
umfasst auch vorzugsweise eine Nulleinstellungseinrichtung, um den Medikamentenbehälter an
einer definierten Nullposition darin zu positionieren.
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Der
Lokalisierer, Verfolger und/oder die Nulleinstellungseinrichtung
können
mechanische und/oder elektronische Komponenten umfassen, wie beispielsweise
jegliche bekannte elektronische Positionswahrnehmungseinrichtungen.
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Geeigneterweise
ist die Antriebseinrichtung als Antwort auf einen elektrischen Stromfluss
in dem Bereich von 0,01A bis 100A, vorzugsweise von 0,1A bis 5A,
betätigbar.
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In
einem weiteren Verbesserungsaspekt ist der Medikamentenspender mit
einer Entkopplungseinrichtung versehen, die geeignet ist zuzulassen, dass
der Medikamentenbehälter
zu einer Nicht-Abgabeposition (Deaktivierung des Abgabemechanismus)
zurückkehrt,
unabhängig
von einem Zurücksetzen
des Antriebsmechanismus (z.B. Kopplungsmechanismus). Sobald der
Medikamentenbehälter
in die Nicht-Abgabeposition zurückgekehrt
ist, kann er wieder gefüllt
werden. Es gibt zwei Vorteile beim Ermöglichen, dass der Medikamentenbehälter vor
einem vollständigen
Zurücksetzen
des Kopplungsmechanismus wieder gefüllt wird: erstens, es kann
sein, dass mehrere Dosen in schneller Abfolge gegeben werden müssen, und
zweitens, um sicherzustellen, dass die richtige Wirkstoffkonzentration
in dem Medikamentenbehälter
platziert ist.
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Geeigneterweise
ist die Entkopplungseinrichtung aus einer ersten Nicht-Abgabeposition
durch eine Abgabeposition in eine zweite Nicht-Abgabeposition bewegbar. Die zweite
Nicht-Abgabeposition kann die gleiche sein wie die erste Nicht-Abgabeposition
oder sie kann unterschiedlich zu ihr sein.
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Geeigneterweise
wird eine Bewegung der Entkopplungseinrichtung in einer Richtung
in eine Bewegung des Medikamentenbehälters (oder Aerosol-Behälters) zwischen
einer Abgabeposition und Nicht-Abgabepositionen übersetzt.
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Geeigneterweise
umfasst die Entkopplungseinrichtung einen Getriebemechanismus der
in der Lage ist, den Medikamentenbehälter aus einer Nicht-Abgabeposition
durch eine Abgabeposition und zurück zu einer Nicht-Abgabeposition
zu bewegen. Der Getriebemechanismus kann Zahnräder und/oder Hebel umfassen.
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Eine
erste Ausführungsform
von diesem „Entkopplungs-" Verbesserungsaspekt
stellt eine Entkopplungseinrichtung bereit mit einer mehrseitigen
oder mehrbogigen Nocke bzw. Ansatz, die entweder direkt oder indirekt
mit einem Medikamentenbehälter
in Kontakt ist, und einem Kopplungsmechanismus, der sich von dem
Nocken zu einem festen Punkt an dem Medikamentenspender erstreckt.
Vorzugsweise weist die Nocke an ihrer Mitte eine Kupplung auf, die
ermöglicht,
dass jeglicher durchhängender
Teil bei den Drähten
nach einer Entspannung aufgenommen wird. Wenn der Kopplungsmechanismus aktiviert
wird, dreht sich die Nocke und übt
einen nach unten gerichteten Druck auf den Medikamentenbehälter aus,
wobei sie ihn in eine Abgabeposition bewegt. Sobald das Medikament
abgegeben ist, dreht sich die Nocke schnell weiter zurück in eine
Ruhestellung, wobei sich der Medikamentenbehälter zurück in die Nicht-Abgabeposition
bewegt.
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Eine
zweite Ausführungsform
von diesem „Entkopplungs-" Verbesserungsaspekt
stellt eine Entkopplungseinrichtung bereit mit einem Träger, der an
seinem Mittelpunkt drehbar angelenkt ist, wobei der Träger zwischen
einer ersten Nicht-Abgabeposition durch eine Abgabeposition in eine
zweite Nicht-Abgabeposition, durch Aktivierung eine Kopplungsmechanismus,
bewegbar ist. Geeigneterweise ist ein erstes Ende des Trägers an
einem festen Punkt angebracht, zum Beispiel an dem Gehäuse, und
das zweite Ende des Trägers
ist an dem Medikamentenbehälter,
wie beispielsweise eine Abgabedose, angebracht. Auf eine Aktivierung
des Kopplungsmechanismus hin wird der Träger aus seiner ersten Nicht-Abgabeposition durch
die Abgabeposition in seine zweite Nicht-Abgabeposition bewegt. Wenn die Abgabeposition
erreicht ist, wird der Wirkstoff aus dem Medikamentenbehälter abgegeben.
Wenn der Träger
durch die Abgabeposition durchgeht, schreitet er schnell zu der
zweiten Nicht-Abgabeposition
voran, geeigneterweise mit der Hilfe von einer Rückführventilfeder. Der Kopplungsmechanismus,
der verwendet wird um den Träger
aus seiner ersten Position in seine zweite Position zu bewegen,
umfasst geeigneterweise zwei oder mehr Drähte, die an gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses
angebracht sind.
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Eine
dritte Ausführungsform
von diesem „Entkopplungs-" Verbesserungsaspekt
stellt eine Entkopplungseinrichtung bereit mit einer oberen Krone
und einer Druckkrone, wobei die zwei Kronen miteinander in Eingriff
sind. Die Druckkrone ist mit einem Medikamentenbehälter in
Kontakt. Eine Aktivierung eines Kopplungsmechanismus, zum Beispiel
Kopplungsdrähte,
bewirkt, dass sich die obere Krone dreht, was wiederum eine nach
unten gerichtete Kraft auf den Medikamentenbehälter durch die obere Krone
ausübt,
wobei der Medikamentenbehälter
in eine Abgabeposition bewegt wird. Geeigneterweise verwenden die
zwei Kronen eine Zahn/Zahn- oder
Kugel/Zahn-Anordnung um in Eingriff zu gelangen. Geeigneterweise
ist eine Kupplung vorgesehen, um zu ermöglichen, dass der Kopplungsmechanismus
in die Ruhestellung zurückkehrt.
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In
einem weiteren Verbesserungsaspekt umfasst die Verbesserung eine
Antriebsunterstützungs- bzw.
Antriebsassistent-Einrichtung, um den Antriebsmechanismus mit einem
mechanischen Vorteil zu versehen. Die Antriebsassistent-Einrichtung
kann gleichzeitig wie die Aktivierung des Antriebsmechanismus wirken,
oder sequentiell mit ihr. Zum Beispiel kann eine erhöhte Bewegung
des Abgabemechanismus, wie beispielsweise ein Ventil oder Kolben,
bezüglich
der Abnahme in der Länge
von einem Drahtkopplungsmechanismus erhalten werden. In SMA-Drahtantriebsaspekten
beträgt
die Abnahme in der Länge
des Drahts lediglich wenige Prozent von der Gesamtlänge des
Drahts, zum Beispiel 2 bis 8%. Dafür, dass der Abgabemechanismus
ausreichend bewegt wird, so dass das Arzneimittel abgegeben wird,
würde die
erforderliche Länge
des Drahts folglich beträchtlich
und in vielen Fällen
unpraktisch sein. Durch eine Aufnahme des Antriebsassistenten (z.B. Drahtassistent),
kann die kleine Abnahme in der Länge
des Drahts, auf eine Aufbringung von nicht mechanischer Energie
hin, in eine größere Bewegung des
Abgabemechanismus übersetzt
werden. Alternativ kann eine Änderung
in dem Arbeitsprofil des Kopplungsmechanismus erhalten werden.
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Geeigneterweise
sieht die Antriebsassistent-Einrichtung einen mechanischen Vorteil
bei der Aktivierung des Antriebsmechanismus vor. Geeigneterweise
besteht der mechanische Vorteil darin, eine erhöhte Bewegung des Abgabemechanismus
bezüglich
der Bewegung des Antriebsmechanismus vorzusehen. Alternativ besteht
der mechanische Vorteil darin, eine erhöhte Kraft bei dem Hub des Abgabemechanismus
vorzusehen.
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Geeigneterweise
umfasst die Antriebsassistent-Einrichtung einen Getriebemechanismus,
der den Antriebsmechanismus und den Abgabemechanismus verbindet.
Geeigneterweise umfasst der Getriebemechanismus Zahnräder und/oder
Hebel.
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Bei
einer ersten Ausführungsform
der „Antriebsassistent-" Verbesserung umfasst
die Antriebsassistent-Einrichtung einen oder mehrere Hebel und einen
oder mehrere Drehpunkte, wobei ein oder mehrere Antriebsmechanismen
an zumindest einem Hebel angebracht sind, und wobei zumindest einer der
einen oder mehreren Hebel mit einem Medikamentenbehälter in
Kontakt ist. Wenn der Antriebsmechanismus aktiviert wird, zum Beispiel
wenn sich die Drähte
zusammenziehen, wird die Hebel- und Drehanordnung derart bewegt,
dass eine nach unten gerichtete Kraft auf einen Medikamentenbehälter ausgeübt wird,
wobei der Medikamentenbehälter
in eine Abgabeposition bewegt wird. Eine Anzahl von alternativen
Anordnungen kann in Betracht gezogen werden, die das erforderliche
Ergebnis vorsehen würden,
wobei eine Anzahl von ihnen ausführlicher
nachstehend beschrieben wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf diese bestimmten Anordnungen beschränkt, und sämtliche Anordnung liegen im
Bereich der Erfindung.
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Bei
einer zweiten Ausführungsform
der „Antriebsassistent-" Verbesserung umfasst
die Antriebsassistent-Einrichtung einen drehbaren Zylinder mit einer
nach unten spiralförmig
verlaufenden Führungsspur,
wobei ein Führungsarm
an dem unteren Ende an einem Medikamentenbehälter befestigt ist, wobei sich
der Führungsarm
innerhalb der Führungsspur
befinden kann, und ein oder mehrere Antriebsmechanismen an einem
Ende an dem drehbaren Zylinder befestigt sind. Vorzugsweise umfasst
der drehbare Zylinder auch eine Kupplung, um den Antriebsmechanismen
zu helfen in die Ruhestellung zurückzukehren. Wenn sich der Antriebsmechanismus
(Antriebsmechanismen) bewegt, beginnt sich der Zylinder zu drehen,
was bewirkt, dass sich der Führungsarm
nach unten auf eine vertikale Art bewegt, und bewirkt, dass sich
der Medikamentenbehälter
in eine Abgabeposition bewegt. Vorzugsweise ist eine Feder zwischen
dem Boden des Zylinders und der Dose vorgesehen. Die Feder wird
vorgesehen, um jegliches Rutschen zwischen dem Führungsarm und der Führungsspur
aufzunehmen. Sobald das Medikament abgegeben wurde, bringt die Kraft
der komprimierten Ventilfeder den Medikamentenbehälter und die
Antriebsassistent-Einrichtung in ihre Ruhestellung zurück.
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Bei
einer dritten Ausführungsform
des „Antriebsassistent-" Verbesserungsaspekts
umfasst die Antriebsassistent-Einrichtung einen gebogenen Träger, der
an jedem Ende mit einem Kopplungsmechanismus verbunden ist, wobei
der Träger
eine Kerbe in der unteren Oberfläche
von ihm entfernt hat. Geeigneterweise befindet sich die Kerbe zentral
in der unteren Oberfläche
des Trägers.
Der Träger
ruht an jedem Ende auf zwei vertikalen Schlitten, die wiederum mit
der Spenderdose verbunden sind. Wenn sich der Antrieb bewegt, werden
beide Enden des Trägers nach
unten gezogen, bis der Träger
gerade und die Kerbe geschlossen ist, was wiederum die zwei vertikalen
Schlitten dazu drängt
die Spenderdose in eine Abgabeposition zu bewegen. Wenn sich der
Antrieb wieder entspannt, biegt sich der Träger wieder und die Spenderdose
bewegt sich nach unten in die Nicht-Abgabeposition.
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Bei
einer vierten Ausführungsform
des „Antriebsassistent-" Verbesserungsaspekts
umfasst die Antriebsassistent-Einrichtung eine Anordnung, die geeignet
ist das Arbeitsprofil des Antriebsmechanismus zu ändern, um
den Abgabemechanismus zu aktivieren. Anfänglich wird eine große Kraft
vorgesehen, gegen die der Antrieb arbeitet. Wenn sich die Betätigung des
Antriebs fortsetzt, schaltet sich die Kraft um, so dass sie mit
den Drähten
arbeitet. Eine derartige Anordnung kann durch eine Feder- und Hebelanordnung,
oder zum Beispiel durch eine Federstahlplatte vorgesehen werden.
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In
einem weiteren Verbesserungsaspekt umfasst die Verbesserung die
Bereitstellung eines Medikamentenspenders, der eine Nutzungskonfiguration und
eine Lagerkonfiguration aufweist, wobei der Medikamentenspender
in seiner Lagerkonfiguration kleiner als in der Nutzungskonfiguration
ist.
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Geeigneterweise
umfasst das Gehäuse
eine Teleskopanordnung, zum Beispiel konzentrische Zylinder, die,
wenn sie in der Lagerkonfiguration sind, ineinander geschachtelt
sind, aber bei der Nutzung ausgefahren werden. Geeigneterweise setzen
sich die konzentrischen Zylinder aneinander fest, wenn sie ausgefahren
sind. Der Antriebsmechanismus, zum Beispiel ein Kopplungsdrahtmechanismus
wie beispielsweise ein SMA-Draht, ist geeigneterweise an dem äußersten
konzentrischen Zylinder angebracht, wobei der Kopplungsmechanismus
schlaff ist, wenn die Vorrichtung in der Lagerkonfiguration ist, aber
gespannt gehalten wird, wenn die Vorrichtung in die Nutzungskonfiguration
ausgefahren ist. Der äußerste Zylinder
mit der daran angebrachten Kopplungsvorrichtung kann eine doppelwandige
Konstruktion aufweisen, die oben verschlossen ist, wobei die Kopplungsvorrichtung
zwischen den zwei Wänden für einen
zusätzlichen
Schutz eingeschlossen ist. Die äußere Wand
kann länger
als die innere Wand sein.
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In
einem weiteren Verbesserungsaspekt wird eine Wegwerf-Medikamentenbehälteranordnung
zur Aufnahme in einen Medikamentenspender vorgesehen, mit einem
Medikamentenbehälter
mit einem Schaft, einer oberen Kappe, einem Schaftantrieb, der geeignet
ist den Schaft durch eine Öffnung
in der Mitte davon anzunehmen, wobei der Antriebsmechanismus von
der oberen Kappe an dem Schaftantrieb angebracht ist. Geeigneterweise
weist der Schaftantrieb ferner eine Auslassöffnung auf, durch die das Medikament
abgegeben werden kann. Geeigneterweise erstrecken sich eine Anzahl
von Antriebskopplungsmechanismen von der oberen Kappe zu dem Schaftantrieb;
geeigneterweise umfassen die Kopplungsmechanismen Drähte, zum
Beispiel Formgedächtnislegierungsdrähte. Geeigneterweise
ist der Medikamentenbehälter
mit einer Hülse
versehen, die geeigneterweise elektrisch und/oder thermisch isolierend
ist. Geeigneterweise haben der Medikamentenbehälter und die obere Kappe einen
Abstandshalter dazwischen angeordnet.
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Eine
derartige Wegwerf-Medikamentenbehälteranordnung würde viele
Vorteile aufweisen, zum Beispiel würden jegliche Toleranzfragen
aufgrund von Variationen bei der Medikamentenbehältergröße überwunden werden, und eine
Ermüdung
des Kopplungsmechanismus würde
verringert werden, da der Kopplungsmechanismus nur für die Anzahl
von in dem Medikamentenbehälter
enthaltenen Dosen halten müsste.
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Vorzugsweise
umfasst der Medikamentenspender zusätzlich eine elektrische Energiequelle, um
elektrischen Strom vorzusehen, oder um ein elektrisches Feld vorzusehen,
oder zum Betrieb eines Elektromagneten, um ein Magnetfeld vorzusehen.
In einem Aspekt umfasst die elektrische Energiequelle ein galvanisches
Element, oder eine Batterie von galvanischen Elementen, die wiederaufladbar
sein können.
In einem anderen Aspekt umfasst die elektrische Energiequelle eine
photovoltaische Zelle, oder eine Batterie von photovoltaischen Zellen.
In einem weiteren Aspekt umfasst die elektrische Energiequelle einen
Konverter, zum Umwandeln von mechanischer Energie in elektrische
Energie. In einem weiteren Aspekt umfasst die elektrische Energiequelle
einen Kondensator zur lokalen Speicherung von Ladung. Geeignete
Kondensatoren umfassen diejenigen, die als „Super-Kondensatoren" bekannt sind, mit
einem hohen Verhältnis
von Kapazität
zu Größe, wie
beispielsweise diejenigen, die aus festen Elektroden und einem flüssigen Elektrolyt
bestehen.
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Jegliche
bekannte Systeme zum Leistungsmanagement und -erhaltung können mit
der elektrischen Energiequelle verwendet werden, um die Leistungsabgabe
davon zu verwalten und/oder zu erhalten. Energie kann auf eine Vielzahl
von Arten erhalten werden, um zu ermöglichen, dass die Vorrichtung länger mit
einer gegebenen Energiequelle, wie beispielsweise einer Batterie,
betrieben werden kann. Energieerhaltungs- oder Energiesparmethoden
haben zusätzliche
Vorteile hinsichtlich der Verringerung von Größenerfordernissen der Stromquelle
(z.B. Batterie), und somit des Gewichts und der Tragbarkeit des
Medikamentenspenders.
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Eine
Vielzahl von Energiesparmethoden sind verfügbar, die im Allgemeinen eine
Reduzierung des Stromverbrauchs mit sich bringen. Eine derartige Methode
ist es eine Uhr- oder Zeitgeberschaltung zu verwenden, um den Strom
in gleichmäßigen oder vorbestimmten
Intervallen an und aus zu schalten. Bei einer anderen Methode kann
das System selektiv bestimmte elektronische Vorrichtungen, wie beispielsweise
visuelle Anzeigeeinheiten oder Sensoren, an-/ausschalten, um diese
Vorrichtungen lediglich dann zu betreiben, wenn es erforderlich
ist, dass sie eine bestimmte Abfolge von Ereignissen durchführen. Somit
können
unterschiedliche elektronische Vorrichtungen in variierenden Intervallen,
und für
variierende Zeiträume,
unter der Steuerung des Systems an- und abgeschaltet werden. Das
Stomverteilungssystem kann auch auf einen Sensor antworten, wie
beispielsweise ein Bewegungs- oder Atemsensor, der bei Nutzung der
Vorrichtung aktiviert wird.
-
Leistungsarme
oder „Mikroleistungs-" Komponenten sollten
in der Elektronik wo möglich
verwendet werden, und falls eine Hochleistungsvorrichtung für eine bestimmte
Funktion erforderlich ist, sollte diese in einen leistungsärmeren Standby-Modus gesetzt
oder abgeschaltet werden, wenn sie nicht erforderlich ist. Ähnliche
Betrachtungen treffen bei der Auswahl von Wandlern zu. Ein spannungsarmer
Betrieb ist wünschenswert,
da eine Verlustleistung im Allgemeinen mit der Spannung zunimmt.
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Für leistungsarme
digitale Anwendungen werden im Allgemeinen komplementäre Metalloxid-Halbleitervorrichtungen
(CMOS-Vorrichtungen) bevorzugt, und diese können durch ein Durchsuchen nach
niedrigen Ruheströmen
besonders ausgewählt werden.
Taktgeschwindigkeiten von Prozessoren und anderen Logik-Schaltkreisen
sollten auf das Minimum reduziert werden, das für einen Rechendurchsatz erforderlich
ist, da sich der Stromverbrauch mit der Frequenz erhöht. Netzspannungen
sollten auch auf Minimalwerten gehalten werden, die mit einem verlässlichen
Betrieb vereinbar sind, weil eine Verlustleistung beim Laden innerer
Kapazitäten
während des
Umschaltens proportional dem Quadrat der Spannung ist. Wo möglich sollten
Netzspannungen den gleichen Durchsatz an die Schaltung aufweisen, um
zu verhindern, dass Strom durch Eingangsschutzschaltungen fließt. Logische
Eingaben sollten nicht schwebend gelassen werden, und Schaltungen sollten
so angeordnet sein, dass der Stromverbrauch bei den meisten gewöhnlichen
Logik-Ausgabezuständen
minimiert ist. Langsame Logik-Übergänge sind
nicht wünschenswert,
da sie dazu führen
können,
dass relativ große
Klasse-A Ströme
fließen.
Resistoren können
in der Stromversorgung an individuelle Vorrichtungen aufgenommen
werden, um den Strom im Falle eines Ausfalls zu minimieren.
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Bei
einigen Steuerungsanwendungen sind Vorrichtungen, die zwischen an-
und ausgeschalteten Zuständen
umschalten, gegenüber
denjenigen bevorzugt, die eine analoge (z.B. lineare) Steuerung zulassen,
weil weniger Leistung bei eingeschalteten Zuständen mit einem geringen Widerstand,
und ausgeschalteten Zuständen
mit einem geringen Strom, abgegeben wird. Wenn lineare Komponenten
verwendet werden (z.B. bestimmte Typen von Spannungsregulatoren),
dann sollten Typen mit niedrigen Ruheströmen ausgewählt werden. Bei einigen Schaltkreiskonfigurationen
ist es bevorzugt, geeignete reaktive Komponenten (z.B. Induktoren
und Kondensatoren) zu verwenden, um eine Verlustleistung in resistiven
Komponenten zu verringern.
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Jeglicher
elektrischer Stromkreis kann eine Spannungsverstärkungseinrichtung zur Erzeugung einer
höheren
Spannung verwenden, als die Versorgung durch das galvanische Element
oder die Batterie von galvanischen Elementen ist, zum Beispiel einen
spannungserhöhenden
oder invertierenden Schaltkreis, oder einen DC-DC-Konverter, der einen Oszillator,
Transformator und Gleichrichter aufgenommen hat.
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Der
elektrische Schaltkreis kann eine oder mehrere Energiespeicherkomponenten,
wie beispielsweise Kondensatoren oder Induktoren, aufgenommen haben,
um einen verzögerungsfreien
Strom zuzuführen,
der groß genug
ist um die Temperatur der Streifen oder Drähte um die erforderliche Rate auf
die erforderliche Temperatur zu erhöhen.
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Der
Eingabe zu dem elektrischen Stromkreis kann mit der elektrischen
Energiequelle mittels einer mechanischen, elektro-mechanischen oder
elektronischen Umschaltkomponente verbunden sein.
-
Die
Ausgabe des elektrischen Stromkreises kann mit den Streifen oder
Drähten,
oder mit einem Elektromagneten mittels einer mechanischen, elektro-mechanischen
oder elektronischen Umschaltkomponente verbunden sein, oder durch
eine Komponente die zulässt,
dass der Ausgangsstrom auf eine lineare oder digitale (z.B. impulsbreitenmodulierte)
Art gesteuert wird.
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Geeignete
Steuerprofile (z.B. über
Impulsbreitenmodulation) umfassen diejenigen, bei denen die Temperatur
einer Formgedächtnislegierungskopplung
anfänglich
auf eine Haltetemperatur (H) erhöht
wird, die gerade unterhalb der Übergangstemperatur
(T) ist. Eine Betätigung
der Kopplung kann dann durch ein Erwärmen der Kopplung auf eine Temperatur
(A) erreicht werden, die gerade oberhalb der Übergangstemperatur ist. Dies
kann schnell erreicht werden, da die Haltetemperatur (H) nahe an der Übergangstemperatur
(T) ist. Wenn die Wärmequelle
ausgeschaltet ist, hört
auch eine Betätigung schnell
auf, weil das Abkühlen
von einer Temperatur (A), lediglich gerade oberhalb der Übergangstemperatur
(T), auf die Übergangstemperatur
lediglich eine kleine Temperaturabnahme umfasst.
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Die
Streifen- oder Drahtkomponenten können von der Batterie unter
Verwendung einer Umschaltkomponente, ohne zusätzliche Energieversorgungsschaltungen,
betrieben werden.
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Geeigneterweise
umfasst der Medikamentenspender zusätzlich ein Steuergerät zum Steuern der
Menge von elektrischem Stromfluss durch die Kopplung oder an einen
Elektromagneten.
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Geeigneterweise
umfasst der Medikamentenspender zusätzlich einen Zeitgeber zum
Steuern der Zeitdauer von elektrischem Stromfluss durch die Kopplung
oder an einen Elektromagneten.
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Geeigneterweise
umfasst der Medikamentenspender zusätzlich einen lokalen elektrischen Speicher,
wie beispielsweise einen Kondensator oder Induktor.
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Geeigneterweise
ist der Medikamentenspender mit einem manuellen Eingriff bzw. Override
versehen, um eine Betätigung
der Vorrichtung in dem Fall eines Verlust von elektrischer Energie
zu ermöglichen.
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Geeigneterweise
ist der Medikamentenspender mit Kindersicherungsmerkmalen versehen,
um eine unerwünschte
Betätigung
davon durch ein junges Kind zu verhindern.
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In
einem Aspekt ist der Behälter
ein Aerosolbehälter,
vorzugsweise mit einem Dosierventil an dem Abgabeauslass. In einem
anderen Aspekt dient der Behälter
für ein
Medikament in Lösungsform
(z.B. wässrige
Lösung),
mit einem Pumpenabgabemechanismus.
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In
einem Aspekt umfasst der Aerosolbehälter eine Suspension eines
Medikaments in einem Treibmittel. Das Treibmittel umfasst vorzugsweise
flüssiges
HFA134a, HFA-227, Helium oder Kohlendioxid.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Aerosolbehälter eine Lösung eine Medikaments in einem Lösungsmittel.
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Das
Medikament wird vorzugsweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Albuterol, Salmeterol, Fluticason-Propionat, Fluticason-Furoat,
Beclomethason-Dipropionat, Salzen oder Solvaten davon, und jeglichen
Mischungen davon, besteht. Alternativ kann der Spender zum Abgaben
eines Impfstoffes verwendet werden.
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Vorzugsweise
ist das Ventil ein Schieber.
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Vorzugsweise
ist das Ventil ein Dosierventil. Bei alternativen Ausführungsformen
kann ein Abmessen einer Medikamentendosis durch einen gepulsten
elektrischen Stromfluss durch die Kopplung, oder an den Elektromagneten,
für eine
gewählte
Abgabezeit, erreichbar sein.
-
Vorzugsweise
ist der Behältersitz
so geformt, dass er mit der Basis des Medikamentenbehälters oder
Aerosolbehälters,
für eine
Aufnahme von ihr, gut zusammenpasst. Vorzugsweise ist der Behältersitz so
geformt, dass er mit der Spitze des Abgabemechanismus, für eine Aufnahme
von ihm, gut zusammenpasst. Besonders bevorzugt ist der Spendersitz ferner
so geformt, dass er die Wände
des Medikamentenbehälters
oder Aerosolbehälters
stützt.
Insbesondere bevorzugt bilden der Behältersitz und der Spendersitz
in Kombination ein Gestell für
den Medikamentenbehälter
oder Aerosolbehälter.
-
Vorzugsweise
umfassen der Behältersitz und
der Spendersitz ein elektrisch leitfähiges Material, und der Behälter ist
davon elektrisch isoliert.
-
In
einem Aspekt umfasst der Abgabemechanismus ein elektrisch isolierendes
Material.
-
In
einem anderen Aspekt umfasst der Abgabemechanismus ein elektrisch
leitfähiges
Material, und ein Isolator ist zwischen dem Abgabemechanismus und
dem Spendersitz vorgesehen.
-
Vorzugsweise
reagiert eine Verformung der Kopplung, und folglich eine Betätigung des
Abgabemechanismus, auf einen durch einen Patienten betätigbaren
Auslöser.
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In
einem Aspekt umfasst der Auslöser
eine Knopf-, Schaltungs- oder Hebelanordnung.
-
In
einem anderen Aspekt ist der Medikamentenspender in der Form eines
Inhalators zur Abgabe eines inhalierbaren Medikaments. Eine Inhalation kann
durch die Nase oder den Mund erfolgen. Vorzugsweise reagiert eine
Betätigung
des Antriebsmechanismus, und folglich eine Betätigung des Abgabemechanismus,
auf einen durch einen Patienten betätigbaren Auslöser mit
einem Sensor, der den Atem eines Patienten wahrnimmt. Die Betätigung des
Antriebsmechanismus (z.B. durch einen elektrischen Stromfluss dadurch)
kann auf die Erfassung des Einatmens eines Patienten ansprechen.
Alternativ kann eine Betätigung
des Antriebsmechanismus (z.B. durch einen elektrischen Stromfluss
dadurch) auf einen Auslöser
ansprechen, der mit irgendeinem Punkt in dem Atemmuster des Patienten
gekoppelt ist, wie beispielsweise dem Ende des Ausatmens.
-
In
einem Aspekt umfasst der Sensor ein durch Atem bewegbares Element,
das als Reaktion auf den Atem eines Patienten bewegbar ist. Vorzugsweise
wird das durch Atem bewegbare Element aus der Gruppe ausgewählt, die
aus einem Flügel,
Segel, Kolben, einer Membran und einem Flügelrad, besteht.
-
Eine
Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements kann durch jede geeignete
Technik zur Erfassung einer Bewegung erfassbar sein. Geeignete Techniken
umfassen optische Detektoren, magnetische Detektoren oder Detektoren,
die eine Erfassung von kapazitativen Effekten nutzen.
-
Optische
Detektoren können
verwendet werden, um eine Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements
zu erfassen, durch ein Versehen des Elements mit einer gemusterten äußeren Oberfläche, zum
Beispiel Streifen in einer Strichcode-artigen Anordnung, und einem
Platzieren des optischen Detektors, so dass er zu der gemusterten
Oberfläche
hin zeigt. Eine Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements ändert die
Menge von der Lichtquelle, die zurück auf den optischen Detektor
reflektiert wird, wenn der Strahl über die gemusterte Oberfläche geht.
Die Streifen können
so angeordnet sein, dass die Richtung der Bewegung des Elements
erfasst werden kann.
-
Magnetische
Detektoren können
verwendet werden, um die Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements
durch die Verwendung einer magnetischen Schaltvorrichtung zu erfassen.
Ein Lesegerät befindet
sich an dem Spender und ein magnetisches Material ist in dem durch
Atem bewegbaren Element eingebettet (oder umgekehrt). Eine Bewegung
des durch Atem bewegbaren Elements führt zu einer Änderung
des von dem Lesegerät
erfahrenen Magnetfelds. Alternativ kann eine Halleffekt-Vorrichtung
verwendet werden, wobei ein Halbleiter die Stärke des Magnetfelds des magnetischen
Materials an dem durch Atem bewegbaren Element misst.
-
Eine
Erfassung von kapazitativen Effekten kann verwendet werden, um eine
Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements zu erfassen, durch ein
Hinzufügen
eines leitfähigen
Teils an dem Element, und auch an einem zweiten festen Teil des Spenders.
Eine Bewegung des durch Atem bewegbaren Elements führt zu einer Änderung
der Kapazität,
die gemessen werden kann.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Sensor einen Drucksensor zum Wahrnehmen
des mit dem Atem eines Patienten assoziierten Druckprofils. Ein Druckwandler
ist ein Beispiel eines geeigneten Drucksensors.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Sensor einen Luftflusssensor zum
Wahrnehmen des mit dem Atem eines Patienten assoziierten Luftflussprofils.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Sensor einen Temperatursensor zum
Wahrnehmen des mit dem Atem eines Patienten assoziierten Temperaturprofils.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Sensor einen Feuchtigkeitssensor
zum Wahrnehmen des mit dem Atem eines Patienten assoziierten Feuchtigkeitsprofils.
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In
einem anderen Aspekt umfasst der Sensor einen Gassensor zum Wahrnehmen
des mit dem Atem eines Patienten assoziierten Sauerstoff- oder Kohlendioxidprofils.
Das chemische Profil des eingeatmeten und ausgeatmeten Teils des
Atemzyklus variiert, und dies kann ferner als ein Messinstrument verwendet
werden.
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Geeigneterweise
umfassen die Atemdaten Atemzyklusdaten, FEV und/oder Spitzenflussdaten.
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In
einem Aspekt kann die Kopplung dem Luftfluss ausgesetzt werden,
der von der Inhalation oder dem Ausatmen des Patienten herstammt,
um bei dem Kühlen
der Kopplung nach einer Betätigung des
Abgabemechanismus zu helfen. Andere aktive Kühlmechanismen können verwendet
werden, wie beispielsweise eine Gebläsekühlung.
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Vorzugsweise
umfasst der Medikamentenspender einen Betätigungs- oder Dosiszähler zum Zählen der
Anzahl von Betätigungen
des Abgabemechanismus oder der Freisetzung von Dosen davon. Der
Betätigungs-
oder Dosiszähler
kann mechanisch oder elektronisch sein. Besonders bevorzugt ist
der Betätigungs-
oder Dosiszähler
von der Kopplung unabhängig,
so dass ein Zählen
sogar dann auftreten wird, wenn der Abgabemechanismus manuell betätigt wird.
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Vorzugsweise
ist ein manueller Eingriff vorgesehen, um eine manuelle Betätigung des
Abgabemechanismus zu ermöglichen.
Der manuelle Eingriff kann so ausgestaltet sein, dass er sämtliche
Situationen abdeckt, bei denen die Kopplung nicht auf die normale
Art betätigt
wird. Diese werden Situationen umfassen, bei denen eine Betätigung nicht
auftritt (z.B. aufgrund eines Stromausfalls). Alternativ wird dies
Situationen umfassen, bei denen eine Betätigung auftritt, aber ein Zurücksetzen
der Kopplung fehlschlägt
(z.B. weil die Energie in einem „kontinuierlich eingeschalteten" Modus ist), und
eine manuelle Zurücksetzung,
Entkopplung (z.B. durch ein Trennen bzw. Lösen der Kopplung), oder es
wird eine „Schaltkreisunterbrechung" verwendet.
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Die
Erfindung wird nun weiter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, bei denen:
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1a eine
Seitenansicht im Schnitt eines ersten Medikamentenspender ist, der
in WO-A-01/41849 beschrieben wird; 1b eine
Seitenansicht des Medikamentenspenders von 1a ist; 1c eine
Draufsicht im Schnitt eines Teils des Behältersitzes des Medikamentenspenders
der 1a und 1b ist;
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2a–2c Schnittansichten
eines Spritzenspenders sind, der in WO-A-01/41849 beschrieben wird,
in Ruhe-, Auslöse-
beziehungsweise Einziehpositionen;
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3 eine
Schnittansicht einer Entkopplungseinrichtung mit einer Dreiseiten-Nocke
ist;
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4a eine
Schnittansicht einer Entkopplungseinrichtung mit einer Nocke mit
mehreren Nasen bzw. Nocken ist, und 4b eine
Seitenperspektive eines Teils der Entkopplungseinrichtung ist;
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5 eine
Schnittansicht einer Entkopplungseinrichtung mit einem gelenkigen
Träger
ist;
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6a bis 6c Seitenperspektiven
und Schnittansichten von unterschiedlichen Entkopplungseinrichtungen
mit einer oberen und Druckkrone zeigen;
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7 eine
Schnittansicht einer Entkopplungseinrichtung mit einem magneto-rheologischen Fluid
zeigt;
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8a und 8b Schnittansichten
von Drahtunterstützungseinrichtungen
sind, die einen einzelnen Hebel verwenden;
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9 eine
Schnittansicht einer Drahtunterstützungseinrichtung mit einem
Haltehebel ist;
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10 eine
Schnittansicht einer Drahtunterstützungseinrichtung mit zwei
Keilhebeln ist, und eine manuelle Aktivierungsvorrichtung zeigt;
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11 eine
Schnittansicht einer Drahtunterstützungseinrichtung mit einer
Scheren-artigen Hebelanordnung ist;
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12 eine
Schnittansicht einer Drahtunterstützungseinrichtung mit einer
Führungsspur
und einem Führungsarm
ist;
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13 eine
Schnittansicht einer Drahtunterstützungseinrichtung mit einem
gebogenen Balken ist, in Nicht-Abgabe- und Abgabepositionen;
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14 eine
Seitenperspektive einer Regeleinrichtung der Erfindung mit einer
Antriebswelle und Antriebsplatte ist;
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15 eine
Seitenperspektive und Schnittansicht einer Regeleinrichtung der
Erfindung mit einer Zahnstangen- und Radanordnung ist;
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16 eine
Seitenperspektive einer Regeleinrichtung der Erfindung mit einem
steigenden Keildesign ist;
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17a und 17b Schnittansichten
eines Medikamentenspenders mit einer Lager- und Nutzungskonfiguration
sind, 17c eine alternative Anordnung
eines Spenders in der Lagerkonfiguration ist; und
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18 eine
Schnittansicht einer Wegwerf-Medikamentenbehälteranordnung
mit Kopplungsdrähten
ist.
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Die 1a und 1b zeigen
ein Dosieraerosol zur Abgabe eines Medikaments zur Inhalation durch
einen Patienten. Der Inhalator umfasst ein rohrförmiges Gehäuse 10, in dem sich
ein Aerosolbehälter 20 befindet.
Ein Abgabeauslass 12 führt
seitlich von dem geschlossenen Ende des Gehäuses 10. Bei der dargestellten
Ausführungsform
ist der Auslass 12 in der Form eines Mundstücks, dass
für ein Einführen in
den Mund des Patienten vorgesehen ist, aber er kann, falls es gewünscht wird,
als eine Düse zum
Einführen
in das Nasenloch des Patienten ausgestaltet sein.
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Der
Aerosolbehälter 20 weist
einen Ventil-Abgabemechanismus 22 in der Form eines Schiebers
auf. Ein Ventilschaft 24 ist mit einer Stütze 14 verbunden.
Die Stütze 14 ist
mit einem Auslassdurchgang 16 versehen, der ermöglicht,
dass eine abgegebene Dosis durch den Abgabeauslass 12 durchgeht.
Man wird zu schätzen
wissen, dass eine Abgabe der Dosis erfordert, dass der Aerosolbehälter 20 niedergedrückt wird,
um den Schieber-Abgabemechanismus 22 zu betätigen und
ein Medikament in den Auslass 12 abzugeben, von dem es durch
einen Patienten inhaliert werden kann.
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Man
kann sehen, dass der obere Teil des Aerosolbehälters 20 durch einen
Behältersitz 30 aufgenommen
wird. Der Behältersitz 30 ist
innerhalb des Gehäuses,
entlang einer Spur 18, die in die Wand des Gehäuses 10 geschnitten
ist, gleitend bewegbar. Der Behältersitz 30 umfasst
einen ersten elektrisch leitfähigen
Abschnitt 32 mit aufnehmenden Seitenwänden 33, um den Aerosolbehälter 20 aufzunehmen,
und einem zweiten Abschnitt 34, der einen manuellen Betätigungsknopf
zur Verwendung als ein manueller Eingriff, ausbildet. Der erste
Abschnitt 32 ist an dem zweiten Abschnitt 34 über Schraubenverbinder 36, 37 verbunden.
Man kann auch sehen, dass der Hals 26 des Ventils 22 durch
einen elektrisch leitfähigen
Ring 40 aufgenommen wird, der um den Hals 26 des
Ventils 22 herum passt. Der Ring 40 selbst ist
an dem unteren Teil 11 des Gehäuses 10 befestigt.
Mehrfache Längen
eines Formgedächtnislegierungsdrahts 50a, 50b, 50c, 50d verbinden
den ersten Abschnitt 32 des Behältersitzes 30 mit
dem leitfähigen
Ring 40. Wie durch eine Ansicht von 1c offensichtlich
wird, umfassen die mehrfachen Längen
des Formgedächtnislegierungsdrahts 50a, 50b, 50c, 50d tatsächlich einen
einzelnen Draht 50, der mehrere Male um den Behältersitz 30 und
den Ring 40 herum gewickelt ist. Der Draht 50 umfasst eine
Nickel-Titanium-Legierung
die sich als Reaktion auf dem Fluss von elektrischem Strom dadurch
zusammenzieht. Man wird somit zu schätzen wissen, dass, wenn ein
elektrischer Strom durch die mehrfachen Längen von Draht 50a, 50b, 50c, 50d durchgeht,
der Behältersitz 30 und
der Ring 40 zueinander gezogen werden, wenn sich der Draht 50 zusammenzieht.
Eine Betätigung
des Ventil-Abgabemechanismus 22 und
eine Abgabe einer Medikamentendosis wird dadurch resultieren.
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In
dem Fall eines Ausfalls von elektrischem Stromfluss wird man zu
schätzen
wissen, dass der manuelle Betätigungsknopf 34 manuell
nach unten gedrückt
werden kann, um den Ventil-Abgabemechanismus 22 zu betätigen.
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1c zeigt
eine Draufsicht des ersten Abschitts 32 des Behältersitzes 30.
Man kann sehen, dass der erste Abschnitt 32 mit Zinnen 31, 31 um
seinen Umfang herum versehen ist. Erste und zweite Punkte der Drahtanbringung 38, 39 sind
derart vorgesehen, dass ein erstes Ende des Formgedächtnislegierungsdrahts 50 an
dem ersten Anbringungspunkt 38 befestigt ist. Der Draht 50 wird
dann um die erste Zinne 31 herum gewickelt, und nach unten
zu dem Ventilsitz 40 gezogen, der in verbindet, bevor er
ihn zu der zweiten Zinne 31 führt, um die er herum gewickelt
wird, und so weiter, bis mehrere Drahtschleifen 50a, 50b, 50c den
Ring 40 mit dem Behältersitz 30 verbinden.
Das Ende des Drahts 50 wird schließlich fest gezogen und an dem
Endpunkt der Befestigung 39 befestigt. Bei alternativen
Ausführungsformen kann
ein (Fest-) Spannungsmerkmal enthalten sein, wie beispielsweise
ein Schraubspannungsmechanismus, zur Verwendung bei der Spannung
des Drahts. Schraubenverbinderlöcher 36, 37 sind
vorgesehen, um eine Schraubverbindung mit dem oberen Teil 34 des
Behältersitzes 30 zu
ermöglichen.
Ein Energieverbinder 35 ist vorgesehen, um eine Verbindung
des ersten Abschnitts 32, und folglich des Drahts 50,
mit einer elektrischen Energiequelle vorzusehen.
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2a, 2b und 2c zeigen
schematische Darstellungen einer Spritze zur Abgabe eines Medikaments
durch Injektion in Ruhe-, Auslöse- beziehungsweise
Einziehpositionen. Die Spritze umfasst ein hohles rohrförmiges Tonnen-
bzw. Trommelgehäuse 110a–c, das
eine Medikamentenkammer 120a–c definiert. Ein Abgabeauslass 112a–c führt seitlich
von dem geschlossenen Ende der Kammer 120a–c. In Verbindung
mit dem Auslass 112a–c
ist eine hohle Nadel 114a–c vorgesehen, durch die ein Medikament
abgeben wird.
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Die
Medikamentenkammer 120a–c weist einen Arzneimittelmechanismus 122a–c in der
Form einer Kolbenstange auf. Die Kolbenstange 122a–c ist innerhalb
der Kammer 120a–c
bewegbar, um das Volumen von ihr zu verändern, und folglich, um jegliche darin
enthaltene Medikamentenrezeptur (im Allgemeinen in Lösungsform)
durch den Auslass 112a–c an
die hohle Nadel 114a–c
auszustoßen.
Man wird somit zu schätzen
wissen, dass eine Abgabe des Medikaments erfordert, dass der Kolben 122a–c niedergedrückt wird,
um ein Medikament in den Auslass 112a–c abzulassen, und folglich
an die hohle Nadel 114a–c, durch die es durch die
Haut eine Patienten injizierbar ist.
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Man
kann erkennen, dass der obere Teil 124a–c des Kolbens 122a–c durch
einen Betätigungssitz 130a–c aufgenommen
wird. Der Betätigungssitz 130a–c ist innerhalb
des Gehäuses 110a–c, entlang
der Spur 118a–c,
die in die Wand des Gehäuses 110a–c geschnitten
ist, gleitend bewegbar. Ein Formgedächtnislegierungdraht 150a–c verbindet
den Betätigungssitz 130a–c mit einer
festen Ankerposition 140a–c an der Basis des Gehäuses 110a–c. Der
Draht 150a–c
umfasst eine Nickel-Titanium-Legierung, die sich als Reaktion auf
den Fluss von elektrischem Strom dadurch zusammenzieht. Man kann
somit zu schätzen
wissen, dass, wenn ein elektrischer Strom durch den Draht 150a–c durchgeht,
der Betätigungssitz 130a–c und folglich
der Kolben 122a–c
nach unten zu der festen Ankerposition 140a–c gezogen
werden, wenn sich der Draht 150a–c zusammenzieht. Eine Betätigung des
Kolben-Abgabemechanismus 122a–c und eine
Abgabe des Medikaments durch den Auslass 112a–c und die hohle
Nadel 114a–c
werden dadurch resultieren.
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In 3 umfasst
die Entkopplungseinrichtung eine Dreiseiten-Nocke 210 mit
drei Spitzen 211a–c
und drei Ruheseiten 212a–c. Die Nocke wirkt mit einem
Medikamentenbehälter 220 über einen Schlitten 230 zusammen.
Zwischen der Nocke 210 und dem Schlitten 220 befindet
sich ein Kugellager 232 und eine Feder 250. Eine
Anzahl von Formgedächtnislegierungsdrähten (nicht
gezeigt) sind radial an der Nocke 210 und an einem festen
Punkt an dem Spender (nicht gezeigt) angebracht. Wenn eine Betätigung anfängt und
sich die Drähte
(nicht gezeigt), die mit der Nocke 210 verbunden sind,
zusammenziehen, beginnt eine Spitze 211a eine nach unten
gerichtete Kraft auf die Kugel 232 auszuüben, die
wiederum eine nach unten gerichtete Kraft auf den Schlitten 230 ausübt. Der
Medikamentenbehälter 220 wird
nach unten in eine Abgabeposition bewegt. Wenn die Spitze 211a vorbei
ist, dreht sich die Nocke 210 schnell weiter, wobei die
Feder 250 eine nach oben gerichtete Kraft auf die Kugel 232 ausübt, was bewirkt,
dass sich die Nocke 210 in eine Ruhestellung an der Ruheseite 212c setzt.
Der Medikamentenbehälter 220 kehrt
in seine Nicht-Abgabe- und Wiederbefüllungsposition zurück. Kopplungsdrähte (nicht
gezeigt) werden dann fortfahren sich zu entspannen, bis ihre Ruhestellung
erreicht ist. Eine Kupplung 260 an der Mitte der Nocke 210 dreht
sich in eine umgekehrte Richtung, um die Kopplungsdrähte (nicht
gezeigt) um die Nocke 210 wieder aufzuwickeln, bis sie
straff bzw. gespannt und bereit sind, die Nocke für eine weitere
Betätigung
anzutreiben.
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In 4a umfasst
die Entkopplungseinrichtung eine Nocke mit mehreren Nasen 311 und
Vertiefungen 312. Die Nocke wirkt mit einem Medikamentenbehälter 320 über ein
Gehäuse 330 und
einen Schaft 331 zusammen. Zwischen dem Schaft 331 und
der Nocke 310 befindet sich ein Kugellager 332, das
in einer der Vertiefungen 312 ruht. Eine Anzahl von Formgedächtnislegierungsdrähten 340 sind
radial an der Nocke 310 und an einem festen Punkt an dem
Spender (nicht gezeigt) angebracht. Wenn eine Betätigung anfängt und
sich die mit der Nocke 310 verbundenen Drähte 340 zusammenziehen,
beginnt die Nase 311a eine nach unten gerichtete Kraft
auf die Kugel 332 auszuüben,
die wiederum eine nach unten gerichtete Kraft auf den Schaft 331 ausübt. Der Medikamentenbehälter 320 wird
nach unten in eine Abgabeposition bewegt. Wenn die Spitze der Nase 311a vorbei
ist, dreht sich die Nocke 310 schnell weiter, wobei die
Feder 350 eine nach oben gerichtete Kraft auf die Kugel 332 ausübt, was
bewirkt, dass sich die Kugel 332 in eine Ruhestellung in
einer Vertiefung 312a setzt. Der Medikamentenbehälter 320 kehrt
in seine Nicht-Abgabe- und Wiederbefüllungsposition zurück. Kopplungsdrähte 340 werden
dann fortfahren sich zu entspannen, bis ihre Ruhestellung erreicht
ist. Eine Kupplung 360 an der Mitte der Nocke 310 dreht
sich in eine umgekehrte Richtung, um die Kopplungsdrähte 340 um
die Nocke 310 wieder aufzuwickeln, bis sie straff und bereit
sind, die Nocke für
eine weitere Betätigung
anzutreiben (4B).
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In 5 umfasst
die Entkopplungseinrichtung zur Verwendung in einem Medikamentenspender,
wie hierin zuvor beschrieben, einen Scheren-artigen Träger 410, der an seinem
Mittelpunkt 411 gelenkig angebracht ist, wobei das obere
Ende des Trägers 410 an
einem festen Punkt in dem Gehäuse 420 befestigt
ist, und das untere Ende des Trägers 410 an einem
Medikamentenbehälter 430 angebracht
ist. Zwei Drähte 440a, 440b sind
an dem Träger 410 an dem
gelenkigen Punkt 411 angebracht, wobei die anderen Enden
der Drähte
an gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses
angebracht sind. In der Ruhestellung wird ein Draht ausgefahren
bzw. ausgedehnt sein, so dass er straff ist, während der andere Draht schlaff
ist. Wenn sich der straffe Draht zusammenzuziehen beginnt, fängt der
Träger
an gerade zu werden und übt
eine nach unten gerichtete Kraft auf die Spenderdose aus, wobei
er sie nach unten bewegt. An dem Punkt wenn der Träger gerade
ist, wird die Spenderdose in der Abgabeposition sein, und ein Wirkstoff
wird freigesetzt. Sobald die gerade Position des Trägers vorüber ist,
wird der Träger
in seine gegenüberliegende
Ruhestellung gedrängt,
durch eine sich erholende bzw. zurückfedernde Ventilfeder (nicht
gezeigt), die frei von der Kraft wird, die auf sie wirkt, was zulässt, dass
die Dose wieder gefüllt
wird. Die Drähte
werden sich unabhängig
entspannen, wobei ein gespannter Draht und ein schlaffer Draht übriggelassen
werden.
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In 6a umfasst
die Entkopplungseinrichtung, die zur Verwendung in einem Medikamentenspender
geeignet ist, wie hierin zuvor beschrieben, eine obere Krone 510,
die mit einer Vielzahl von Zähnen 511 versehen
ist. An der oberen Oberfläche
der oberen Krone 510 ist eine Freilauf-Kupplung 512 angebracht,
an der ein oder mehrere Kopplungsdrähte 513 angebracht
sind. Unterhalb der oberen Krone 510 befindet sich eine
Druckkrone 520, die mit einer Vielzahl von Zähnen 521 versehen
ist, die mit den Zähnen 511 der
oberen Krone 510 in Eingriff gelangen. Die Druckkrone 520 nimmt
einen Medikamentenspender 530 auf. Wenn sich die Kopplungsdrähte 513 während einer
Betätigung
der Vorrichtung zusammenziehen, dreht sich die obere Krone 510 in eine
Richtung im Uhrzeigersinn. Wenn sich die Zähne 511 über die
Zähne 521 bewegen,
wird eine nach unten gerichtete Kraft auf die Druckkrone 520 ausgeübt, die
den Medikamentenspender 530 nach unten in eine Abgabeposition
bewegt. Sobald die Zahnspitze 514 und die Zahnspitze 524 ausgerichtet
sind, hat der Medikamentenspender 530 seine Abgabeposition
erreicht, und der Wirkstoff wird abgeben. Eine leichte weitere Drehung
der oberen Krone 510 bewirkt, dass die Zahnspitzen 514, 524 außer Eingriff gelangen,
und der Medikamentenspender 530 in seine Ruhestellung zurückkehrt,
mit der Hilfe einer zusammengedrückten
Ventilfeder (nicht gezeigt), die frei von der Kraft wird, die auf
sie wirkt. Wenn sich die Kopplungsdrähte 513 entspannen,
dreht sich die Kupplung 512 in eine Richtung entgegen dem
Uhrzeigersinn, wobei sie in ihre Startposition zurückkehrt,
wobei sie bereit für
die nächste
Betätigung
ist.
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6b zeigt
eine alternative Vorrichtung zu derjenigen, die in 6a gezeigt
wird. Die Entkopplungseinrichtung umfasst eine Druckkrone 520,
die einen Medikamentenbehälter 530 aufgenommen
hat, wobei die Druckkrone 520 mit einer Vielzahl von Zähnen 521 versehen
ist. Die obere Krone 510 umfasst eine Kupplung 512 und
eine Vielzahl von Kopplungsdrähten 513.
Anstelle, dass die obere Krone mit Zähnen versehen ist, ist sie
mit einer Kugel 515 und Feder 516 Anordnung versehen,
wobei die Kugel 515 mit einer Mulde 525 in Eingriff
gelangt. Wenn die Vorrichtung aktiviert wird, ziehen sich die Kopplungsdrähte 513 zusammen,
was bewirkt, dass sich die obere Krone 510 dreht. Wenn
sich die obere Krone 510 dreht, wird eine nach unten gerichtete
Kraft durch die Kugel 515 auf die Zahnspitze 524 ausgeübt. Die
Druckkrone 520 wird nach unten bewegt, wobei der Medikamentenspender 530 in
eine Abgabeposition bewegt wird. Wenn die Kugel 515 vertikal über der
Spitze 524 ausgerichtet ist, erreicht der Medikamentenspender 530 seine
Abgabeposition, und der Wirkstoff wird abgeben. Eine leichte weitere
Drehung der oberen Krone 510 bewirkt, dass die Kugel 515 und
Spitze 524 außer
Eingriff gelangen, wobei der Medikamentenspender 530 in
seine Ruhestellung zurückkehrt
und die Kugel 515 in der Mulde zur Ruhe kommt, die an die
Mulde 525 angrenzt (nicht gezeigt).
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Eine
weitere Anordnung wird in 6c gezeigt,
die eine Kegelrad-Anordnung
verwendet. Dies lässt
zu, dass die Drähte
vertikal in der Vorrichtung angebracht werden, wobei die vertikale
Bewegung mittels des Kegelrads in eine radiale Bewegung überführt wird.
Die obere Krone 510 umfasst eine Kupplung 517 und
eine Gruppe von Zähnen 511.
Die obere Krone 510 gelangt mit einer Druckkrone (nicht
gezeigt) in Eingriff, wie in 6a beschrieben.
Der obere Teil 518 der oberen Krone 510 weist
eine Form auf die geeignet ist, mit einer entsprechenden Form 541 an
dem Kegelrad 540 in Eingriff zu gelangen. Das Kegelrad 540 umfasst
eine Kupplung 542 und eine Anzahl von Kopplungsdrähten 543.
Wenn die Vorrichtung aktiviert wird, ziehen sich die Kopplungsdrähte 543 zusammen
und bewirken, dass sich das Kegelrad 540 dreht. Die Form 541 gelangt
mit der Form 518 in Eingriff, was bewirkt, dass sich die
obere Krone 510 dreht. Die Entkopplungsvorrichtung fährt dann
fort zu arbeiten, wie in 6a beschrieben.
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7 zeigt
eine Entkopplungseinrichtung mit einem magneto-rheologischen Fluid 610, das
in einem zwischen einem Kolbenring 620 und einem Napfring 630 erzeugten
Raum enthalten ist. Ein oder mehrere Kopplungsdrähte 640 sind zwischen
dem Kolbenring und einem Medikamentenbehälter (nicht gezeigt) befestigt.
Wenn ein Strom nahe dem magneto-rheologischen Fluid 610 angelegt
wird, wird das Fluid 610 fest. Wenn sich die Drähte 640 zusammenziehen,
wird der Medikamentenbehälter
(nicht gezeigt) nach unten in eine Abgabeposition gezogen. Wenn
der Strom weggenommen wird, wird der Feststoff 610 wieder
fluid, wobei sich der Kolben 620 unter der Kraft einer
Ventilfeder (nicht gezeigt) schnell nach oben bewegt, was zulässt, dass
der Medikamentenbehälter
(nicht gezeigt) in seine Ruhestellung zurückkehrt. Wenn sich die Drähte abkühlen, bewegt die
Kompressionsfeder 650 den Kolben zurück in seine Ruhestellung.
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8a zeigt
Drahtunterstützungseinrichtungen
mit einem einzelnen Hebel 710, der an einem Ende an einem
Kopplungsdraht 720 angebracht ist, wobei das andere Ende
des Drahts an dem Gehäuse (nicht
gezeigt) angebracht ist. Das andere Ende des Hebels 710 ist
an dem Medikamentenbehälter 730 angebracht,
wobei der Hebel 710 und der Behälter 730 bezüglich einander
bewegbar sind. Ein Drehpunkt 711 existiert an einem Punkt
zwischen dem angebrachten Draht 720 und der Mitte des Hebels 710. Wenn
sich der Draht 720 zusammenzieht, dreht sich der Hebel 710 um
den Drehpunkt 711 herum, wobei sich das andere Ende des
Hebels nach unten bewegt und sich bezüglich des Behälters 730 dreht,
der in eine Abgabeposition bewegt wird.
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Eine
alternative Anordnung, die einen einzelnen Hebel verwendet, wird
in 8b gezeigt. In dieser Anordnung ist die Hälfte des
Hebels 710, die an dem Draht 720 angebracht ist,
gebogen und umfasst den Drehpunkt 711. Das andere Ende
des Hebels 710 weist einen Vorsprung 712 auf,
der mit dem Medikamentenbehälter 730 in
Eingriff gelangt. Wenn sich der Draht 720 zusammenzieht,
schwenkt der Hebel 710 um den Drehpunkt 711 herum,
wobei der Vorsprung 712 mit dem Behälter 730 in Eingriff
gelangt und ihn in eine Abgabeposition bewegt.
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9 zeigt
eine Drahtunterstützungseinrichtung
mit einem ersten 810 und zweiten 820 Hebel, von
denen jeder einen ersten 811, 821 und zweiten 812, 822 Hebelarm
umfasst, wobei der zweite Hebelarm 812, 822 kürzer als
der erste Hebelarm 811, 821 ist. Die ersten und
zweiten Arme von jedem Hebel sind an einem ersten Ende von jedem 813, 823 verbunden,
um einen Drehpunkt 830 auszubilden. Das zweite Ende des
ersten Hebelarms 811, 821 ist an einem Kopplungsdraht 840 angebracht,
wobei das andere Ende des Kopplungsdrahts an dem Hauptkörper der
Vorrichtung oder einem Ankerpunkt darin (nicht gezeigt) angebracht
ist. Der zweite Hebelarm 812, 822 von jedem Hebel
ruht auf einer Einrichtung 840, das an der Dose angebracht
ist. Eine Kerbe 831 ist an dem Drehpunkt 830 vorgesehen,
um zu ermöglichen,
dass sich der erste und der zweite Hebel 810, 820 um
den Drehpunkt 830 herum schwenken. Wenn sich die Drähte 840 zusammenziehen,
werden die ersten Hebelarme 811, 821 der ersten
und zweiten Hebel 810, 820 nach unten gezogen,
was die ersten und zweiten Hebel 810, 820 drängt, sich
um den Drehpunkt 830 herum zu drehen, bis sich die Kerbe 831 schließt und eine
Halteposition erreicht ist. Wenn sich die zwei Hebel 810 und 820 drehen,
drückt
der zweite Hebelarm 812, 822 von jedem Hebel nach
unten auf eine obere Platte 850, was den Medikamentenbehälter in
eine Abgabeposition bewegt.
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10 zeigt
eine Drahtunterstützungseinrichtung
mit einem ersten 910 und zweiten 920 Hebel, die
an einem Drehpunkt 930 verbunden sind und auf einer Spenderdose 940 ruhen.
Kopplungsdrähte 911, 921 sind
an den Hebeln 910, 920 angebracht, wobei das andere
Ende der Kopplungsdrähte 911, 921 an
einem festen Punkt an dem Spender (nicht gezeigt) angebracht sind.
Wenn sich die Drähte 911, 921 zusammenziehen,
schwenken die zwei Hebel 910, 920 um den Drehpunkt 930 herum
und drücken nach
unten auf die Spenderdose 940. Die Dose wird nach unten
in eine Abgabeposition bewegt. Ein weiterer Aspekt dieser Anordnung
sieht einen Mechanismus zur Abgabe aus der Dose vor, wenn das Zusammenziehen
der Drähte
fehlschlagen sollte. Eine Kugel 950 ist vorgesehen, die
innerhalb der zwei Hebel 910, 920 ruht. Ein Knopf 960 ist
oberhalb der Kugel 950 vorgesehen, und der Knopf 960 nimmt
eine Feder 961 auf, um den Knopf 960 in einem
Nicht-Abgabemodus zu halten. Auf ein Drücken auf den Knopf 960 hin
wird die Feder 961 zusammengedrückt und bewirkt, dass die untere
Kante des Knopfes 962a, 962b auf die Kugel 950 wirkt.
Die Kugel wiederum bewegt sich nach unten in die keilförmigen Hebel 910, 920,
was bewirkt, dass die zwei Hebel 910, 920 um den
Drehpunkt 930 schwenken und nach unten auf die Spenderdose 940 drücken.
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11 zeigt
eine Drahtunterstützungseinrichtung
mit einer Anzahl von ersten Hebeln 1010a–c und einer
Anzahl von zweiten Hebeln 1020a–c, die auf eine kreuzweise
Art angeordnet sind. An dem Punkt, an dem sich die Hebel 1010a, 1020a, 1010b, 1020b und 1010c, 1020c kreuzen,
sind Drehpunkte 1030a–c
ausgebildet. Drehpunkte 1031a–b und 1032a–b sind
auch da ausgebildet, wo die Hebelenden zusammenkommen. Die oberen
Enden der Hebel 1010a und 1020 sind an einem festen
Punkt in dem Spender 1040 schwenkbar verbunden 1033a, 1033b.
Die unteren Enden der Hebel 1010c und 1020c sind
mit zwei weiteren Hebeln 1010d und 1020d verbunden,
wobei Drehpunkte 1030c und 1032c ausbildet werden.
Die anderen zwei Enden der Hebel 1010d und 1020d sind
verbunden und an einem festen Punkt an dem Medikamentenbehälter 1050 schwenkbar
angebracht 1033c. Kopplungsdrähte 1060a–c erstrecken
sich zwischen den Punkten 1031a und 1032a, 1031 und 1032 und 1031c und 1032c.
Auf eine Aktivierung der Vorrichtung hin ziehen sich die Kopplungsdrähte 1060a–c zusammen, was
bewirkt, dass sie das gesamte Hebelsystem verlängert und eine nach unten gerichtete
Bewegung der Spenderdose 1050 in eine Abgabeposition bewirkt.
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12 zeigt
eine Drahtunterstützungseinrichtung
mit einem drehbaren Zylinder 1110, der eine spiralförmig nach
unten verlaufende Führungsspur 1111 und
eine Kupplung 1112 an der Mitte davon umfasst. Eine Anzahl
von Kopplungsdrähten 1120 sind radial
an der Oberseite des Zylinders 1110 angebracht, wobei das
andere Ende der Kopplungsdrähte 1120 an
einem festen Punkt des Spenders (nicht gezeigt) angebracht ist.
Ein Führungsarm 1130 ist
mit einer Kappe 1131 verbunden, wobei die Kappe 1131 über einen
Medikamentenbehälter 1140 gepasst
ist, der in einem Kragen 1141 sitzt. Zwischen dem Boden des
Zylinders 1110 und der Oberseite der Kappe 1131 befindet
sich eine Feder 1150. Der Führungsarm 1130 ist
in der Führungsspur 1111 positionierbar. Wenn
die Vorrichtung aktiviert wird, ziehen sich die Kopplungsdrähte 1120 zusammen,
was bewirkt, dass sich der Zylinder 1110 dreht. Wenn er
sich dreht, bewirkt die spiralförmig
verlaufende Führungsspur 1111,
dass sich der Führungsarm 1130 auf
eine vertikale Art nach unten bewegt, wobei die Kappe 1131 bewirkt,
dass sich der Medikamentenbehälter 1140 in eine
Abgabeposition bewegt.
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13 zeigt
eine Drahtunterstützungseinrichtung
mit einem gebogenen Balken 1210, wobei der Balken 1210 eine
Kerbe 1211 aufweist, die in die untere Oberfläche des
Balkens in der Mitte geschnitten ist. Ein Kopplungsdraht 1220a,
b ist an jedem Ende des Balkens angebracht, wobei das andere Ende
von jedem Kopplungsdraht 1220a, b an einem festen Punkt
in dem Spender (nicht gezeigt) angebracht ist. Der Balken 1210 ruht
an jedem Ende auf zwei vertikalen Schlitten 1230a, b, die
wiederum mit dem Medikamentenbehälter
(nicht gezeigt) verbunden sind. Wenn die Vorrichtung aktiviert wird,
ziehen sich die Kopplungsdrähte 1220a,
b zusammen, wobei beide Enden des Balkens 1210 nach unten
gezogen werden, bis der Balken gerade und die Kerbe 1211 geschlossen
ist. Eine nach unten gerichtete Kraft wird auf die zwei Schlitten 1230a,
b ausgeübt, die
wiederum den Medikamentenbehälter
(nicht gezeigt) in eine Abgabeposition drängt. Wenn sich die Drähte 1220a,
b wieder entspannen, biegt sich der Balken 1210 wieder
und der Medikamentenbehälter (nicht
gezeigt) kehrt in die Nicht-Abgabeposition
zurück.
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14 bis 16 zeigen
unterschiedliche Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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14 zeigt
eine Regeleinrichtung mit einem Schlitten 1310, der eine
Antriebswelle 1311 aufweist, die sich von der Oberseite
von ihm erstreckt. Der Schlitten 1310 nimmt einen Medikamentenbehälter 1320 auf,
der auf einem Behältersitz 1330 sitzt. Der
Schlitten 1310 ruht auch auf dem Behältersitz 1330. Die
Antriebswelle 1311 des Schlittens 1310 ist in
einer Öffnung
in einer Antriebsplatte 1340 positionierbar, die eine Kupplung 1341 in
der Mitte von ihr aufweist. Eine Anzahl von Kopplungsdrähten 1350 erstrecken
sich von der Antriebsplatte zu einem festen Punkt in dem Spender
(nicht gezeigt). Die Kupplung 1341 gestattet es, dass die
Welle 1311 ihre Ruhestellung findet, ohne irgendeine Last
aufzubringen. Sobald die Vorrichtung aktiviert wird, ergreift die Kupplung 1341 die
Welle 1311 und die Drähte 1350. Die
Antriebsplatte 1340, der Schlitten 1310 und der Medikamentenbehälter 1320 werden
nach unten in eine Abgabeposition gezogen. Sobald sich die Drähte 1350 vollständig zusammengezogen
haben und der Medikamentenbehälter 1320 ausgelöst wurde, gibt
die Kupplung 1341 die Antriebswelle 1311 frei und
lässt zu,
dass sich der Medikamentenbehälter 1320 unter
einer Ventilfeder (nicht gezeigt) zurücksetzt. Bei einer Variation
der in 14 gezeigten Vorrichtung können die
Drähte 1350 in
einem leichten Winkel befestigt sein, derart, dass ein Zusammenziehen
der Drähte
bewirkt, dass die Kupplung 1341 und die Antriebswelle 1311 in
Eingriff gelangen, und wenn sich die Drähte 1350 abzukühlen beginnen,
die Kupplung 1341 gelöst
würde.
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15 zeigt
eine Regeleinrichtung mit einem Zahnstangen- und Radmechanismus.
Eine Dosenanordnung 1410 umfasst eine Spenderdose 1411,
einen Kragen 1412 mit einem Zahnstangenprofil 1413,
und eine Vielzahl von Rädern 1414,
vorzugsweise vier. Die Dosenoanordnung 1410 befindet sich
in einem Körper 1420,
der zwei vertikale Zahnstangen 1421 auf gegenüberliegenden
Innenseitenoberflächen
des Körpers,
und einen oder mehrere Kopplungsdrähte 1422 enthält, die
an der Außenseite
des Körpers 1420 an
einer Position angebracht sind, die durch die Drahtlänge definiert
wird. Die Position der Dosenanordnung 1410 in dem Körper 1420 wird
durch einen Schaftblock (nicht gezeigt) in dem Mundstück 1440 definiert.
Die Zahnstangen 1421 und Räder 1414 finden eine
Position, in der sie ineinandergreifen können. Auf eine Aktivierung
der Vorrichtung hin beginnt sich der Draht 1422 zusammenzuziehen,
was eine vertikale Verschiebung des Körpers 1420 bewirkt.
Wenn diese Verschiebung auftritt, greifen die Räder 1414 mit der Zahnstange 1421 an dem
Körper 1420 und
dem Zahnstangenprofil 1413 an dem Kragen 1412 ineinander.
Die Räder 1414 setzen
sich fest, was ermöglicht,
dass sich die Dosenanordnung 1410 mit dem Körper 1420 bewegt,
wodurch ein Auslösen
der Dose 1411 bewirkt wird. Nach dem Auslösen wird
die Aktivierung angehalten, die Drähte 1422 beginnen
sich zu entspannen, und der Körper 1420 und
die Dosenanordnung 1410 kehren in ihre Ruhestellung zurück.
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16 zeigt
eine Regeleinrichtung mit einem Schlitten 1510, der an
einem Ende geschlossen ist und bei dem sich an dem Ende eine Anzahl
von kegelstumpfartigen keilförmigen
Zähnen 1511 befindet.
Der Schlitten ist geeignet einen Medikamentenbehälter (nicht gezeigt) aufzunehmen,
mit einer Anzahl von Störkeilen 1512,
um den Behälter
am Platz zu halten. Die keilförmigen
Zähne 1511 wirken
mit einem Antriebskeil 1520 zusammen, der eine Vielzahl von
Zähnen 1521 aufweist,
die gleich der Anzahl von keilförmigen
Zähnen 1511 sind.
Ein Loch 1522 in der Mitte des Antriebskeils 1520 hat
eine Welle 1531 von einer Antriebsplatte 1530 darein
eingeführt.
Eine Anzahl von Kopplungsdrähten 1540 erstrecken
sich von der Antriebsplatte 1530 zu einem festen Punkt
an dem Spender (nicht gezeigt). Wenn der Schlitten 1510 aus
einer Ladeposition in die Eingriffsposition gedreht wird, gelangen
die Zähne 1511 an
dem Schlitten mit den keilförmigen
Zähnen 1521 an
dem Antriebskeil 1520 in Eingriff. Wenn der Schlitten 1510 weiter
gedreht wird, wird der Medikamentenbehälter (nicht gezeigt) in die
Abgabeposition bewegt und wird ausgelöst. Sobald er ausgelöst wurde,
wird der Schlitten 1510 zurück in die Ruhestellung gedreht.
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17a und 17b zeigen
eine Medikamentenvorrichtung mit einer Lager- (17a) und einer Nutzungskonfiguration (17b). Der Medikamentenbehälter 1610 sitzt in
einem Behältersitz 1620 und
ihn umgeben eine Vielzahl von konzentrischen Zylindern 1630.
Zwischen dem äußeren Zylinder 1631 und
dem Behältersitz 1620 sind
zumindest zwei Kopplungsdrähte 1640 angebracht,
wobei die Kopplungsdrähte 1640 in
der Lagerkonfiguration schlaff sind. Wenn die Vorrichtung genutzt
werden soll, werden die konzentrischen Zylinder 1630 derart
ausgefahren, dass die Kopplungsdrähte 1640 nun gespannt
sind. Wenn die Kopplungsdrähte 1640 aktiviert
werden und sich zusammenziehen, gibt der Medikamentenbehälter 1610 seine
Ladung ab. 17c zeigt eine ähnliche
Vorrichtung in der Lagerkonfiguration, bei der der äußere Zylinder 1631 einen
doppelwandigen Aufbau aufweist.
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18 zeigt
eine Wegwerf- bzw. Einweg-Medikamentenbehälteranordnung 1710 mit
dem Medikamentenbehälter 1711,
der einen Schaft 1712 aufweist. An der Oberseite des Medikamentenbehälters 1711 befindet
sich eine obere Kappe 1713. An der Unterseite des Medikamentenbehälters 1711 ist ein
Schaftantrieb 1714 mit einer Öffnung 1715 darin, um
den Schaft 1712 aufzunehmen. Ein Kopplungsmechanismus 1720a,
b ist zwischen der oberen Kappe 1713 und dem Schaftantrieb 1714 vorgesehen. Wenn
die Vorrichtung aktiviert wird, zieht sich der Kopplungsmechanismus 1720a,
b zusammen, was den Schaft 1712 durch den Schaftantrieb 1714 drängt und
die Dosis abgibt. Sobald der Medikamentenbehälter 1711 leer ist,
wird die gesamte Anordnung weggeworfen und mit einer neuen Anordnung ersetzt.
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Bei
alternativen Ausführungsformen
können das
Pulvermess- und Transportsystem und das Aerosolisationssystem durch
eine gekoppelte SMA-Drahtanordnung
betätigbar
sein. Zum Beispiel kann die SMA-Drahtanordnung aufeinanderfolgend das
Abmessen, den Transport und die Aerosolisation betätigen.
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Man
wird erkennen, dass alle Teile des Spenders oder der Betätigungsvorrichtung,
welche die Medikamentensuspension berühren, mit Materialien wie beispielsweise
Fluorpolymermaterialien (z.B. PTFE oder FEP) beschichtet sein können, welche
die Neigung eines Medikaments daran anzuhaften vermindern. Alle
beweglichen Teile können
auch daran aufgebrachte Beschichtungen aufweisen, die ihre gewünschten
Bewegungscharakteristika steigern. Reibungsbeschichtungen können deshalb
aufgebracht werden, um einen Reibungskontakt zu vergrößern, und
Gleitmittel (z.B. Silikonöl)
verwendet werden, um einen Reibungskontakt zu vermindern, je nachdem, wie
es notwendig ist.
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Der
Medikamentenspender der Erfindung ist geeignet zur Abgabe eines
Medikaments, insbesondere für
die Behandlung von Atmungserkrankungen, wie beispielsweise Asthma
und chronische Emphysenbronchitis (COPD).
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Geeignete
Medikamente können
somit ausgewählt
werden aus zum Beispiel schmerzlindernden Mitteln, z.B. Codein,
Dihydromorphin, Ergotamin, Fentanyl oder Morphin; Präparaten
für den
Hals, z.B. Diltiazem; Antiallergika, z.B. Cromoglycat (z.B. als das
Natriumsalz), Ketotifen oder Nedocromil (z.B. als das Natriumsalz);
Antibiotika, z.B. Cephalosporine, Penicilline, Streptomycin, Sulphonamide,
Tetracycline und Pentamidin; Antihistamine, z.B. Methapyrilen; enzündungshemmende
Mittel, z.B. Beclomethason (z.B. als das Dipropionat-Ester), Fluticason
(z.B. als das Propionat-Ester), Flunisolid, Budesonid, Rofleponid,
Mometason (z.B. als das Furoat-Ester), Ciclesonid, Triamcinolon
(z.B. als das Acetonid), 6α, 9α-Difluor-11β-Hydroxy-16α-Methyl-3-Oxo-17α-Propionyloxy-Androsta-1,4-Dien-17β-Carbothioicsäure S-(2-Oxo-Tetrahydro-Furan-3-yl)
Ester oder 6α, 9α-Difluor-17α-[(2-Furanylcarbonyl)Oxy]-11β-Hydroxy-16α-Methyl-3-Oxo-Androsta-1,4-Dien-17β-Carbothioicsäure S-Fluormethylester;
Hustenmittel, z.B. Noscapin; Broncho-Dilatoren, z.B. Albuterol (z.B.
als freie Base oder Sulphat), Salmeterol (z.B. als Xinafoat), Ephedrin,
Adrenalin, Fenoterol (z.B. als Hydrobromid), Formoterol (z.B. als
Fumarat), Isoprenalin, Metaproterenol, Phenylephrin, Phenylpropanolamin,
Pirbuterol (z.B. als Acetat), Reproterol (z.B. als Hydrochlorid),
Rimiterol, Terbutalin (z.B. als Sulphat), Isoetharin, Tulobuterol
oder 4-Hydroxy-7-[2-[[2-[[3-(2-Phenylethoxy)Propyl]Sulfonyl]Ethyl]Amino]Ethyl-2(3H)-Benzothiazolon; PDE-Inhibitoren, z.B.
Cilomilast oder Roflumilast; Leukotrien-Antagonisten, z.B. Montelukast,
Pranlukast und Zafirlukast; Adenosin 2a Agonisten, z.B. (2R,3R,4S,5R)-2-[6-Amino-2-(1S-Hydroxymethyl-2-Phenyl-Ethylamino)-Purin-9-yl]-5-(2-Ethyl-2H-Tetrazol-5-yl)-Tetrahydro-Furan-3,4-Diol
(z.B. als Maleat); α4 Integrin-Inhibitoren, z.B. (2S)-3-[4-({[4-(Aminocarbonyl)-1-Piperidinyl]Carbonyl)Oxy)Phenyl]-2-[((2S)-4-Methyl-2{[2-(2-Methylphenoxy)Acetyl]Amino}Pentanoyl)Amino]Propanoicsäure (z.B.
als freie Säure
oder Kaliumsalz); Diuretika, z.B. Amilorid; Anticholinergetika,
z.B. Ipratropium (z.B. als Bromid), Tiotropium, Atropin oder Oxitropium;
Hormone, z.B. Cortison, Hydrocortison oder Prednisolon; Xanthine,
z.B. Aminophyllin, Cholin-Theophyllinat, Lysin-Theophyllinat oder
Theophyllin; therapeutische Proteine und Peptide, z.B. Insulin oder
Glukagone. Es wird einem Fachmann klar sein, dass, wo es angemessen
ist, die Medikamente in der Form von Salzen (z.B. als Alkalimetall-
oder Aminsalze oder als Säurezusatz-Salze) oder
als Ester (z.B. niedrige Alkylester) oder als Solvate (z.B. Hydrate)
verwendet werden, um die Aktivität
und/oder Stabilität
des Medikaments zu optimieren.
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Bevorzugte
Medikamente werden aus Albuterol, Salmeterol, Fluticason-Propionat und Beclomethason-Dipropionat,
und Salzen und Solvaten davon, z.B. das Sulfat von Albuterol und
das Xinafoat von Salmeterol, ausgewählt.
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Medikamente
können
auch in Kombinationen abgegeben werden. Bevorzugte Rezepturen, die Wirkstoffkombinationen
enthalten, enthalten Salbutamol (z.B. als die freie Base oder das
Sulfatsalz) oder Salmeterol (z.B. als das Xinafoat-Salz) oder Formoterol
(z.B. als das Fumarat-Salz) in Kombination mit einem entzündungshemmenden
Steroid, wie beispielsweise einem Beclomethason-Ester (z.B. das Dipropionat)
oder einem Fluticason-Ester
(z.B. das Propionat) oder Budesonid. Eine besonders bevorzugte Kombination
ist eine Kombination aus Fluticason-Propionat und Salmeterol, oder
einem Salz davon (insbesondere das Xinafoat-Salz). Eine weitere Kombination
von besonderem Interesse ist Budesonid und Formoterol (z.B. als
das Fumarat-Salz).
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Man
wird verstehen, dass die vorliegende Offenbarung lediglich dem Zweck
der Darstellung dient, und dass sich die Erfindung auf Modifikationen, Variationen
und Verbesserungen daran, innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche, erstreckt.