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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Datenspeicherungslaufwerke einer automatischen
Datenspeicherbibliothek, die tragbare Datenspeicherkassetten in
Aufbewahrungsregalen aufbewahrt und die tragbaren Datenspeicherkassetten
zwischen den Aufbewahrungsregalen und den Datenspeicherungslaufwerken transportiert,
um die tragbaren Datenspeicherkassetten an den Datenspeicherungslaufwerken
einzubinden bzw. die Einbindung zu lösen, und insbesondere die Zuordnung
dieser Datenspeicherungslaufwerke und die Virtualisierung dieser
Datenspeicherungslaufwerke in Bezug auf Hostanwender, die mit der
Bibliothek Daten austauschen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Automatisierte
Datenspeicherbibliotheken werden in steigendem Maße zur Speicherung
von großen
Datenmengen verwendet, typischerweise von Daten, auf die von Hostanwendungen
selten zugegriffen wird. Die Daten werden auf tragbaren Datenspeicherkassetten
gespeichert, die in Aufbewahrungsregalen aufbewahrt werden. Beispiele
der tragbaren Datenspeicherkassetten sind Kassetten, die einen Abschnitt
eines Magnetbands oder eine optische Platte enthalten.
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Wenn
durch die Bibliothek auf die Daten zugegriffen wird, ergreift ein
Zugriffsroboter, der durch eine Robotersteuerung der Bibliothek
betätigt
wird, die gewünschte
Datenspeicherkassette aus dem Aufbewahrungsregal, in dem sie aufbewahrt
wird, und transportiert die tragbare Datenspeicherkassette zwischen
den Aufbewahrungsregalen und Datenspeicherungslaufwerken, um die
tragbaren Datenspeicherkassetten an den Datenspeicherungslaufwerken
einzubinden bzw. die Einbindung zu lösen, und gibt die tragbare
Datenspeicherkassette an dasselbe oder ein anderes Aufbewahrungsregal
zurück.
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Automatisierte
Datenspeicherbibliotheken sind gelegentlich in der Weise beschaffen,
dass selbst beim Vorhandensein mehrerer Hostanwendungen die Bibliothek
und ihre Datenspeicherungslaufwerke für jede Hostanwendung als ihre
eigene Bibliothek und ihre eigenen Laufwerke erscheinen. In einem
Beispiel ist eine bestimmte Gruppe von Aufbewahrungsregalen und
wenigstens ein Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerk
jeweils einer Hostanwendung zugeordnet. Bei einer Datenanforderung
von der Hostanwendung wird durch den Zugriffroboter der Bibliothek
auf die tragbare Datenspeicherkassette, die die geforderten Daten
enthält,
zugegriffen und an das Datenspeicherungslaufwerk geliefert, das
der Hostanwendung zugewiesen ist, damit es von der Hostanwendung
verwendet wird. Die Hostanwendung kann somit eine Reihe von Einbindungen
an einem bekannten Laufwerk ausführen. Das
ist von Standpunkt des Host sehr wirkungsvoll, da sein Laufwerk
stets verfügbar
ist und die Laufwerkadressierung direkt und unmittelbar erfolgt.
Die Bibliothek kann außerdem
so erscheinen, dass sie der Hostanwendung direkt zugewiesen ist,
wobei der Zugriffroboter tatsächlich
gemeinsam verwendet wird. Das ist jedoch vom Standpunkt der Laufwerknutzung dahingehend
weniger wirkungsvoll, dass dann, wenn nicht jede der Hostanwendungen
ihr zugeordnetes Datenspeicherungslaufwerk (bzw. Laufwerke) ständig verwendet,
die Laufwerke häufig
unbenutzt sind. Da die Laufwerke verschiedenen Hostanwendungen zugeordnet
sind, ist eine Hostanwendung, die besonders aktiv ist, nicht in
der Lage, Laufwerke von einer anderen Hostanwendung zu "borgen", und wenn z.B. alle
zugeordneten Laufwerke verwendet werden und Daten von einer weiteren
Datenspeicherkassette benötigt
werden, muss die Hostanwendung möglicherweise
warten, bis die Hostanwendung selbst die Einbindung einer Kassette
löst oder
ihr Laufwerk freigibt, um auf Daten auf der anderen Kassette zuzugreifen. Jedes "Borgen" eines Laufwerks
von einer anderen Hostanwendung würde die Neukonfigurierung wenigstens
der Gerätetreiber
für die
beiden Hostanwendungen erforderlich machen. Sollte der Bedarf an
einer Hostanwendung steigen, können
dieser Hostanwendung keine neuen Laufwerke zugewiesen werden, ohne
wenigstens die Hostanwendung neu zu konfigurieren.
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In
einem weiteren Beispiel ist bei den Hostanwendungen kein direkter
Datenaustausch mit einem Datenspeicherungslaufwerk zugelassen. Stattdessen
wird eine "virtuelle" Bibliothek realisiert,
die eine Cachespeichereinrichtung (typischerweise Plattenlaufwerke)
verwendet, um Daten, die von Hostanwendungen empfangen werden, zu
speichern, und wirkt, als ob die Cachespeichereinrichtung das Datenspeicherungslaufwerk
ist und die Daten auf die tragbare Datenspeicherkassette schreibt.
Auf die Daten kann erneut zugegriffen werden, während sie sich in dem Cachespeicher
befinden, was als "Cachespeicher-Treffer" ("Cache hit") bezeichnet wird.
Wenn auf die Daten nicht erneut zugegriffen wird, lädt die Bibliothek
die Daten von der Cache-Speichereinrichtung unter
Verwendung des Datenspeicherungslaufwerks, das von der Bibliothek
ausgewählt
wurde, zu einer Kassette herunter. Wenn Daten von der Hostanwendung
angefordert werden und sich nicht im Cachespeicher befinden, ein
so genannter "Cachespeicher-Fehltreffer" ("Cache miss"), verwendet die
Bibliothek eine Tabelle, um die Kassette zu finden, die die Daten
speichert, betätigt
den Zugriffroboter, um auf die Kassette zuzugreifen, sucht ein verfügbares Datenspeicherungslaufwerk,
betätigt
den Zugriffsroboter, um die Kassette an dem Laufwerk einzubinden, liest
die Daten von der Kassette und lädt
die Daten zum Cachespeicher hoch. Vom Standpunkt der Bibliothek
ist die Verwendung der Bibliothekskomponenten vernünftig. Die
Cachespeichereinrichtung ist jedoch teuer und erhöht die Kosten
und die Komplexität.
Die Cachespeichereinrichtung muss ausreichend groß sein,
um große
Datenmengen zu behandeln, und muss gute Algorithmen zum Einspeichern
und Zurückspeichern
haben, um das übermäßige Auftreten
von "Cachespeicher-Fehltreffer"-Situationen zu vermeiden.
Die Hostanwendungen tauschen mit dem Cachespeicher Daten aus und
nicht direkt mit einem Laufwerk, und jede Hostanwendung kann die
Verwendung von gemeinsam genutzten Komponenten beanspruchen, was
zu einer in geringerem Maße
vorhersagbaren Leistungsfähigkeit
führt.
Sollte ein Laufwerk ausfallen und muss ersetzt werden, kann die Hostanwendung
möglicherweise
nicht in der Lage sein, sich aus dem Ausnahmezustand wiederherzustellen,
insbesondere dann, wenn kein anderes Laufwerk zur Verfügung steht.
Es kann möglich
sein, die Neukonfiguration auf eine Änderung der Seriennummer zu
begrenzen, falls die Laufwerke in allen anderen Gesichtspunkten
gleichwertig sind. Eine Aufwertung, ein Austausch oder eine gemeinsame
Nutzung von gleichwertigen Laufwerken (Laufwerke mit wenigstens
einem unterschiedlichen Merkmal) ist ohne eine Haupt-Neukonfiguration,
die die unterschiedlichen Merkmale berücksichtigt, nicht zulässig. Eine beschränkte gemeinsame
Nutzung von Laufwerken kann durch eine Hostanwendung bereitgestellt
werden, die zwischen verschiedenen Hostprozessoren partitioniert
ist, die Partitionierungen müssen
sich jedoch ständig
gegenseitig über
ihre Verwendung des Laufwerks informieren, um synchron zu bleiben,
und eine gemeinsame Nutzung außerhalb
der Hostanwendung ist nicht zulässig.
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Die
US-Patentveröffentlichung
Nr. 5 522 055 offenbart ein elektronisches Ablagesystem, das ein Aufzeichnungsmedium,
eine Terminaleinheit, die Zugriffsanforderungen ausgibt, und einen
Beförderungsmechanismus
zum Einsetzen des ersten Aufzeichnungsmediums oder des zweiten Aufzeichnungsmediums
in ein Aufzeichnungsmedium-Laufwerk in Reaktion auf eine Zugriffsanforderung,
die von der Terminaleinheit ausgegeben wird, enthält. Die
US-Patentveröffentlichung
Nr. 5 522 055 spiegelt sich in dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche wider.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System einer automatisierten
Datenspeicherbibliothek bereitzustellen, das gemeinsam genutzte
Komponenten wirksam verwendet.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, eine Erweiterung von Hostanwendungen oder der Bibliothek
zuzulassen, um den Vorteil von zusätzlichen Laufwerken zu erhalten,
ohne dass eine Neukonfiguration der Hostanwendungen oder der Bibliothek
erforderlich ist.
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Ein
Zuordnungssystem und ein durch Computer realisiertes Verfahren werden
bereitgestellt, um physische Datenspeicherungslaufwerke einer automatisierten
Datenspeicherbibliothek zuzuordnen. Die Bibliothek bewahrt eine
Vielzahl von tragbaren Datenspeicherkassetten in Aufbewahrungsregalen
auf, und ein Zugriffsroboter transportiert die tragbaren Datenspeicherkassetten
zwischen den Aufbewahrungsregalen und den Datenspeicherungslaufwerken,
um die tragbaren Datenspeicherkassetten an den Datenspeicherungslaufwerken
einzubinden bzw. die Einbindung zu lösen.
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Das
Zuordnungssystem umfasst einen Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter, der mit
der Bibliothek gekoppelt ist, die auf die Anforderungen nach Datenspeicherungslaufwerken
z.B. von einer oder mehreren Hostanwendungen anspricht. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
weist eine Vielzahl von physischen Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerken
einem Vorrat zu und ordnet die Datenspeicherungslaufwerke aus diesem
Vorrat zugunsten der Hostanwendungen zu bzw. hebt die Zuordnung
auf.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung gibt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter beim Empfangen
einer Anforderung nach einem Datenspeicherungslaufwerk dann, wenn
alle Datenspeicherungslaufwerke des Vorrats zugewiesen sind, der
Bibliothek an, alle Einbindungen einer tragbaren Datenspeicherkassette
in Bezug auf die Anforderung zu halten. Zusätzlich zeigt ein Laufwerkabbild-Anbieter
beim Empfangen der Anforderung dann, wenn alle Laufwerke zugewiesen
sind, an, dass das angeforderte Laufwerk momentan nicht zur Verfügung steht,
um einen nachfolgenden Befehl, der eine eingebundene tragbare Datenspeicherkassette
anfordert, zu erfüllen.
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Die
Antwort kann eine Pseudo-Beendigungsantwort, die hier mit "nicht bereit" angegeben ist, umfassen.
Dadurch wird der Hostanwendung bestätigt, dass sie ein Datenspeicherungslaufwerk
besitzt und erforderlichenfalls einen Neuversuch ausführen oder
ihren nächsten
Befehl in Bezug auf das Laufwerk ausgeben kann. Wenn der nächste Befehl nicht
erfordert, dass das Laufwerk bereit ist oder die tragbare Datenspeicherkassette
eingebunden und bereit ist, kann die Bibliothek in der Lage sein,
den Befehl sofort abzuwickeln.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter wartet nach der Bereitstellung der
Angaben auf eine Anforderung zur Beendigung der Zuordnung eines
Datenspeicherungslaufwerks und zur Auflösung der Einbindung einer tragbaren
Datenspeicherkassette an das nicht zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk und
ordnet dieses Datenspeicherungslaufwerk der Anforderung nach einem
Laufwerk zu und gibt der Bibliothek an, den Haltezustand der Einbindung
in Bezug auf die Anforderung aufzuheben.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter weist zusätzlich wenigstens eines der
Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerke außerhalb des Vorrats als Ersatzlaufwerk
zu. Dann ordnet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter nach der Bereitstellung
der Angaben eines der Ersatzlaufwerke, wovon wenigstens eins vorhanden
ist, der Anforderung zu und gibt der Bibliothek an, den Haltezustand
der Einbindung in Bezug auf die Anforderung aufzuheben.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter wartet in einer alternativen Ausführungsform
eine vorgegebene Zeitperiode, und wenn während der vorgegebenen Zeitperiode
eine Anforderung nach Beendigung der Zuordnung eines Datenspeicherungslaufwerks und
Auflösung
der Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette an das nicht
zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk erfolgt, ordnet er das nicht zugeordnete
Datenspeicherungslaufwerk der Anforderung zu; ansonsten ordnet der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter nach dem Ablaufen der Zeitperiode das
Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk der Anforderung zu.
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Als
eine weitere Ausführungsform
umfasst die Bibliothek eine Vielzahl virtueller Bibliotheken, und
wenigstens eine aus der Vielzahl virtueller Bibliotheken besitzt
eine höhere
Priorität
als die anderen virtuellen Bibliotheken. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
ermittelt die Priorität
der virtuellen Bibliothek der virtuellen Laufwerkanforderung, und
wenn die virtuelle Bibliothek eine höhere Priorität besitzt, ordnet
er das Ersatzlaufwerk in Reaktion auf. die Anforderung zu und gibt
der Bibliothek an, den Haltezustand der Einbindung in Bezug auf
die Anforderung aufzuheben.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Verwendung von Ersatzlaufwerken beschränkt. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter erhöht einen
Zählerstand
immer dann, wenn die Anforderung empfangen wird und alle Datenspeicherungslaufwerke
des Vorrats zugeordnet sind. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter vergleicht
den erhöhten
Zählerstand
mit einem vorgegebenen Grenzwert, und wenn der erhöhte Zählerstand kleiner
als der vorgegebene Grenzwert ist, ordnet er das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk zu.
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Als
eine weitere Ausführungsform
sendet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter zusätzlich nach der Zuordnung des
Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks eine Nachricht, die die Verwendung
des Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks angibt. Die gesendete Nachricht
enthält
in einer Ausführungsform
eine Benachrichtigung an einen Systembetreiber, dass eine Aktion
unternommen werden kann, um ein Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk an den Vorrat
zu übertragen.
Das Übertragen
eines Ersatzlaufwerks an den Vorrat hat z.B. erhöhte Kosten für die Bibliothek
zur Folge. Wenn die Übertragung
erfolgt, fügt der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk
dem Vorrat hinzu, wobei er das Laufwerk als Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk löscht.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst die gesendete Nachricht als Bonus zusätzlich eine Benachrichtigung,
dass ein Misslingen der Übertragung
des Ersatzlaufwerks an den Vorrat die zukünftige Nichtverfügbarkeit
von Ersatz-Datenspeicherungslaufwerken
zur Folge haben wird, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter löscht beim
Fehlen einer Anforderung zur Übertragung
wenigstens eines Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks
an den Vorrat die Zuweisung von wenigstens einem aus der Vielzahl von
Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerken
als Ersatzlaufwerk, so dass die zugewiesenen Ersatzlaufwerke nicht
mehr zugewiesen sind.
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Folglich
wird der Hostanwendung ein Laufwerk zugeordnet, sobald die Zuordnung
eines Laufwerks aufgehoben wird, oder es wird ein Ersatzlaufwerk
zugeordnet. Bei Bedarf wird das System mit Ersatzlaufwerken vorsorgt,
und wenn die Systemanforderung steigen, kann der Systembetreiber
wahlweise die Anzahl von Datenspeicherungslaufwerken in dem Vorrat
vergrößern, indem
er dem Vorrat ständig
Ersatzlaufwerke hinzufügt,
ohne dass er zuerst eine Vertriebsangestellten kontaktieren muss.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zu ermöglichen,
dass allen Hostanwendungen Zugang zu einem oder mehreren gemeinsam
genutzten Datenspeicherungslaufwerken einer automatisierten Datenspeicherbibliothek
gewährt
wird, und der Eindruck entsteht, dass die Laufwerke dem Host zugeordnet
sind, ohne dass eine Cachespeichereinrichtung erforderlich ist.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Hinzufügen, Löschen oder
Ersetzen von Laufwerken zu ermöglichen,
ohne dass eine Neukonfiguration der Hostanwendungs-Gerätetreiber
erforderlich ist.
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Ein
Virtualisierungssystem lenkt Datenübertragungen zwischen Hostanwendungen
und physischen Datenspeicherungslaufwerken einer automatisierten
Datenspeicherbibliothek. Die Bibliothek bewahrt eine Vielzahl tragbarer
Datenspeicherkassetten in Aufbewahrungsregalen auf und stellt einen
Zugriffroboter bereit, um die tragbaren Datenspeicherkassetten zwischen
den Aufbewahrungsregalen und den Datenspeicherungslaufwerken zu
transportieren.
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Wenigstens
ein Laufwerkabbild-Anbieter ist mit der Hostanwendung verbunden
und liefert wenigstens ein Abbild wenigstens eines virtuellen Datenspeicherungslaufwerks
an die Hostanwendung, wobei feste Kennungen und feste Mengen von Antworten
für jedes
der virtuellen Laufwerke an die Hostanwendung bereitgestellt werden
und die Datenübertragung
zwischen der Hostanwendung und den Datenspeicherungslaufwerken eines
Vorrats aus "n" Datenspeicherungslaufwerken
der automatisierten Datenspeicherbibliothek gelenkt wird.
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Ein
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter ist mit den Laufwerkabbild-Anbietern
verbunden. Zu jedem Zeitpunkt hat der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter eine
Anzahl "m" aus dem Vorrat von "n" physischen Datenspeicherungslaufwerken
den Laufwerkabbild-Anbietern zugewiesen und "n" – "m" aus dem Vorrat von Datenspeicherungslaufwerken
sind als frei und zur Zuweisung zur Verfügung stehend angegeben. Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter reagiert auf ein Trigger-Ereignis, das ein
virtuelles Laufwerk für
die Hostanwendung anfordert, indem er eines der "n" – "m" Datenspeicherungslaufwerke des Vorrats als
virtuelles Laufwerk festlegt, wodurch die Festlegung für einen
Laufwerkabbild-Anbieter
für die
anfordernde Hostanwendung als eines aus der festen Vielzahl von
virtuellen Laufwerken angezeigt wird.
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Der
Laufwerkabbild-Anbieter kennzeichnet das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk
an die anfordernde Hostanwendung als einer der festen virtuellen
Laufwerke und lenkt die Datenübertragungen an
das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk durch die anfordernde
Hostanwendung als das virtuelle Laufwerk.
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Bevor
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter ein Laufwerk festlegt, kennzeichnet
er das virtuelle Laufwerk für
die anfordernde Hostanwendung als "nicht bereit". "nicht
bereit" umfasst
z.B. einen berichteten Zustand, dass in das Laufwerk kein Medium
geladen ist.
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In
einer Ausführungsform
umfasst das Trigger-Ereignis eine Anforderung durch die anfordernde Hostanwendung,
eine ausgewählte
der tragbaren Datenspeicherkassetten als ein virtuelles Datenspeicherungslaufwerk
einzubinden. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter gibt der Bibliothek
an, welches der "n" – "m" Datenspeicherungslaufwerke
des Vorrats das Laufwerk ist, das für die Hostanwendung zum Einbinden
der ausgewählten
Datenspeicherkassetten vorgesehen ist.
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Als
eine alternative Ausführungsform
umfasst das Trigger-Ereignis
eine "Reservierungs"-Anforderung durch
die anfordernde Hostanwendung nach einem virtuellen Datenspeicherungslaufwerk des
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieters.
Die "Reservierungs"-Anforderung wird
durch den Laufwerkabbild-Anbieter empfangen, der den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter über eine
Anforderung nach einem Laufwerk des Vorrats benachrichtigt. Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter gibt der Bibliothek zusätzlich an,
dass das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk für die anfordernde Hostanwendung
zum Einbinden einer tragbaren Datenspeicherkassette festgelegt ist, die
für das
Datenspeicherungslaufwerk ausgewählt wurde,
das durch die feste Kennung als das virtuelle Laufwerk gekennzeichnet
ist.
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Als
eine weitere Ausführungsform
umfasst das Trigger-Ereignis einen Befehl durch die anfordernde
Hostanwendung nach einem virtuellen Datenspeicherungslaufwerke.
Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter gibt der Bibliothek zusätzlich an,
dass das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk für die anfordernde Hostanwendung
zum Einbinden einer tragbaren Datenspeicherkassette festgelegt ist,
die für
das Datenspeicherungslaufwerk ausgewählt wurde, das durch die feste
Kennung als das virtuelle Laufwerk gekennzeichnet ist.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter reagiert auf ein Detrigger-Ereignis,
das die Hostanwendung betrifft und ein Datenspeicherungslaufwerk
bezeichnet, das für
die Detrigger-Hostanwendung
festgelegt ist, indem er angibt, dass das Datenspeicherungslaufwerk
von dem Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter freigegeben
ist, und fügt
das Laufwerk den freigegebenen Datenspeicherungslaufwerken des Vorrats hinzu.
In einer Ausführungsform
umfasst das Detrigger-Ereignis einen Befehl der Detrigger-Hostanwendung,
die Einbindung einer der tragbaren Datenspeicherkassetten von dem
festgelegten Datenspeicherungslaufwerk, das als eines der virtuellen
Datenspeicherungslaufwerke gekennzeichnet ist, zu lösen. In
einem derartigen Fall liefert der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter eine Angabe
für die
Bibliothek, die das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk als das virtuelle
Laufwerk kennzeichnet, bei dem die tragbare Datenspeicherkassette
eingebunden ist. In einer weiteren Ausführungsform umfasst das Detrigger-Ereignis
einen Befehl von der Hostanwendung, das festgelegte Datenspeicherungslaufwerk
freizugeben, das als eines der virtuellen Datenspeicherungslaufwerke
gekennzeichnet ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst das Detrigger-Ereignis
die Nichtverwendung des festgelegten Datenspeicherungslaufwerks
für Dauer einer
vorgegebenen Sperrperiode. Beim Ablauf der Dauer der vorgegebenen
Sperrperiode stellt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter fest, ob
eine der tragbaren Datenspeicherkassetten an dem festgelegten Datenspeicherungslaufwerk
eingebunden bleibt und benachrichtigt die Bibliothek, die Einbindung
der eingebundenen tragbaren Datenspeicherkassette zu lösen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst die Bibliothek eine Vielzahl von virtuellen Bibliotheken,
wobei wenigstens einer aus der Vielzahl von virtuellen Bibliotheken
eine höhere
Priorität
zugewiesen ist. Wenn daher "m" – "n" gleich
null ist, was bedeutet, dass alle Datenspeicherungslaufwerke festgelegt sind,
und bei einem Trigger-Ereignis für
ein virtuelles Laufwerk der virtuellen Bibliothek mit höherer Priorität hebt der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter die Zuordnung eines Datenspeicherungslaufwerks
aus einer virtuellen Bibliothek mit niedrigerer Priorität auf, benachrichtigt
den Laufwerkabbild-Anbieter über
die Aufhebung der Zuordnung, benachrichtigt die Bibliothek, die
Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette aus dem nicht zugeordneten
Datenspeicherungslaufwerk zu lösen,
und legt das nicht zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk als virtuelles
Laufwerk der virtuellen Bibliothek mit höherer Priorität fest.
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Außerdem können die
Datenspeicherungslaufwerke in dem Vorrat der Datenspeicherungslaufwerke
des Laufwerkbetriebsmittel-Anbieters
hinzugefügt,
gelöscht
oder ausgetauscht werden, der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter kennzeichnet
jedoch die virtuellen Laufwerke als unverändert.
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In
einer Ausführungsform
kommuniziert der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter mit dem Laufwerkabbild-Anbieter unter Verwendung
einer Laufwerkabbild-Tabelle mit einer Liste der virtuellen Datenspeicherungslaufwerke,
die das Abbild umfassen, und die Datenspeicherungslaufwerke angeben,
die als virtuelle Laufwerke festgelegt sind.
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Für ein vollständigeres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung sollte auf die folgende detaillierte
Beschreibung Bezug genommen werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
erfolgt.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Schaubild eines Virtualisierungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine isometrische Ansicht einer automatisierten Datenspeicherbibliothek,
bei der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung realisiert werden können;
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3 ist
ein Prinzipschaltplan der automatisierten Datenspeicherbibliothek
von 2 zusammen mit Hostanwendungen und Komponenten
zwischen den Hostanwendungen und der automatisierten Datenspeicherbibliothek,
bei denen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung realisiert werden können;
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die 4A und 4B sind
eine Draufsicht bzw. eine Stirnansicht einer beispielhaften Datenspeicherkassette,
die in den Aufbewahrungsregalen der automatisierten Datenspeicherbibliothek
der 2 und 3 aufbewahrt werden können;
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die 5A und 5B sind
Darstellungen von beispielhaften Laufwerkabbild-Tabellen gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 ist
eine Darstellung einer beispielhaften Laufwerktabelle gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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7 ist
eine Darstellung einer beispielhaften Bibliothekabbild-Tabelle gemäß der vorliegenden Erfindung;
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8 ist
ein Ablaufplan, der eine Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Konfigurieren oder Ändern der
Konfiguration der Laufwerke der automatisierten Datenspeicherbibliothek
der 2 und 3 darstellt;
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9 ist
ein Ablaufplan, der eine Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung für den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
von 1 darstellt;
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die 10A und 10B stellen
einen Ablaufplan dar, der eine Ausführungsform des Verfahrens der
vorliegenden Erfindung für
den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter von 1 für Trigger-Ereignisse zeigt;
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11 ist
ein Ablaufplan, der eine Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung für den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
von 1 für
Detrigger-Ereignisse
darstellt; und
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die 12A, 12B und 12C sind Ablaufpläne, die eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung für
den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter von 1 zum Verriegeln
von Datenspeicherungslaufwerken darstellt.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Diese
Erfindung wird in der folgenden Beschreibung in bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen
gleiche oder ähnliche
Elemente darstellen. Während
die Erfindung in Bezug auf die beste Art zum Lösen der erfindungsgemäßen Aufgaben
beschrieben wird, wird ein Fachmann anerkennen, dass im Hinblick
auf diese Erkenntnisse Veränderungen
ausgeführt
werden können,
ohne vom Erfindungsgedanken oder Umfang der Erfindung abzuweichen.
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In
den 1 bis 3 ist eine Ausführungsform
eines Virtualisierungssystems 10 dargestellt, das Datenübertragungen
zwischen Hostanwendungen wie etwa die Hostanwendungen 11, 12 und
Datenspeicherungslaufwerken 15 einer automatisierten Datenspeicherbibliothek 17 lenkt.
Die Bibliothek bewahrt eine Vielzahl tragbarer Datenspeicherkassetten 14 in
Aufbewahrungsregalen 16 auf und stellt einen Zugriffroboter 18, 20 zum
Transportieren der tragbaren Datenspeicherkassetten zwischen den Aufbewahrungsregalen
und den Datenspeicherungslaufwerken bereit.
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Wenigstens
ein Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 30 ist mit einer oder
mit mehreren Hostanwendungen 11, 12 verbunden
und stellt ein Abbild von wenigstens einem festen virtuellen Datenspeicherungslaufwerk
an jede Hostanwendung bereit, während
er tatsächlich
Datenübertragungen
zwischen der Hostanwendung und Datenspeicherungslaufwerken eines
Vorrats von "n" Datenspeicherungslaufwerken 15 der
automatisierten Datenspeicherbibliothek lenkt. Die Laufwerke 15 der
Bibliothek werden somit von den Hostanwendungen gemeinsam genutzt.
Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter stellt das Abbild in Datenübertragungen
mit dem Host dar, wobei feste Kennungen und feste Mengen von Antworten
auf die Hostanwendung für
jedes der virtuellen Laufwerke verwendet werden, so dass die Hostanwendung
mit dem äußeren Erscheinungsbild
versehen ist, dass alle virtuellen Laufwerke des Host die gesamte
Zeit dem Host zugeordnet sind. Die zugrunde liegenden physischen
Laufwerke können
bei verschiedenen Zugriffen unterschiedlich sein, und Laufwerke
können
hinzugefügt,
gelöscht
oder ersetzt werden, ohne dass jeweils eine Neukonfiguration des Hostanwendung-Gerätetreibers
erforderlich ist.
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Ein
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 ist mit den Laufwerkabbild-Anbietern 30 verbunden.
Zu jedem Zeitpunkt hat der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter eine
Anzahl "m" aus dem Vorrat von "n" Datenspeicherungslaufwerken den Laufwerkabbild-Anbietern zugewiesen,
und "n" – "m" Laufwerke
des Vorrats von Datenspeicherungslaufwerken sind als frei und zur
Zuweisung zur Verfügung
stehend angegeben.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 reagiert auf ein Trigger-Ereignis
durch Anfordern eines Laufwerks für das virtuelle Laufwerk der
Hostanwendung und legt eines der "n" – "m" Datenspeicherungslaufwerke des Vorrats
als das virtuelle Laufwerk fest, wobei er die Festlegung für den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
für die
anfordernde Hostanwendung als eines der festen virtuellen Laufwerke
angibt.
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Der
Laufwerkabbild-Anbieter 30 kennzeichnet das festgelegte
Datenspeicherungslaufwerk an die anfordernde Hostanwendung als eines
der festen virtuellen Laufwerke und lenkt Datenübertragungen durch die anfordernde
Hostanwendung 11, 12 zu dem festgelegten Datenspeicherungslaufwerk 15 als das
virtuelle Laufwerk.
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Vor
der Festlegung eines physischen Laufwerks als ein virtuelles Laufwerk
kennzeichnet der Laufwerkabbild-Anbieter 30 das virtuelle
Laufwerk an die anfordernde Hostanwendung als "nicht bereit". "nicht
bereit" umfasst
z.B. eine Pseudo-Beendigungsantwort
eines berichteten Zustands, dass in das Laufwerk kein Medium geladen
ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung gibt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 beim
Empfang einer Anforderung nach einem Datenspeicherungslaufwerk dann,
wenn alle Datenspeicherungslaufwerken des Vorrats zugeordnet sind,
der Bibliothek an, alle Einbindungen einer tragbaren Datenspeicherkassette
in Bezug auf die Anforderung zu halten. Beim Empfang der Anforderung
kann außerdem dann,
wenn alle Laufwerke zugeordnet sind, eine Angabe gemacht werden,
dass das angeforderte Laufwerk zum Einbinden einer tragbaren Datenspeicherkassette
zur Verfügung
steht, gegenwärtig
jedoch nicht verfügbar
ist, um einen folgenden Befehl, der eine eingebundene tragbare Datenspeicherkassette erfordert,
auszuführen.
Der Hostanwendung 11 wird somit versichert, dass sie ein
Datenspeicherungslaufwerk bekommen wird und einen Neuversuch ausführen kann
oder ihren nächsten
Befehl in Bezug auf das Laufwerk ausgeben kann. Wenn der nächste Befehl
nicht erfordert, dass das Laufwerk bereit ist oder die tragbare
Datenspeicherkassette eingebunden und bereit ist, kann die Bibliothek
in der Lage sein, den Befehl abzuwickeln.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 wartet nach der Bereitstellung
der Angaben auf eine Anforderung zur Aufhebung der Zuordnung eines
Datenspeicherungslaufwerks und der Auflösung der Einbindung einer tragbaren
Datenspeicherkassette an dem nicht zugeordneten Datenspeicherungslaufwerk
und ordnet das nicht zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk der Anforderung
nach einem Laufwerk zu und gibt der Bibliothek an, den Haltezustand der
Einbindung in Bezug auf die Anforderung aufzuheben.
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In
einem Beispiel können
außerdem
ein oder mehrere Bibliotheksabbild-Anbieter 43 für virtuelle Bibliotheken
vorgesehen sein, und diese umfassen dann eine Gruppe der virtuellen
Bibliotheken und eine Gruppe der Aufbewahrungsregale 16,
die durch den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 39 definiert sind.
Die Datenspeicherungslaufwerke 15 werden von virtuellen
Bibliotheken gemeinsam genutzt, die Aufbewahrungsregale 16 werden
jedoch vorzugsweise getrennt genutzt.
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Eine
Hostanwendung 11, 12 kann einen Hostprozessor
wie etwa einen IBM RS/6000 oder einen IBM eServer pSeries Prozessor
und alle Anwendungen, die auf dem Prozessor ablaufen, oder eine der
mehreren Anwendungen, die auf dem Hostprozessor ablaufen, umfassen.
Deswegen sind die Hostanwendungen so dargestellt, als ob sie jeweils
ein Verarbeitungssystem mit einem Prozessor 36 und einer
Speichereinrichtung 38 enthalten.
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Die
automatisierte Datenspeicherbibliothek 17 umfasst als Beispiel
eine automatisierte Bibliothek mit Bandkassetten-Speicher- und Abrufeinrichtungen, um
auf Datenspeichermedien zu speichern bzw. auf diese zuzugreifen,
die physische Einheiten der Magnetbandkassette enthalten wie etwa
eine Einheit IBM 3584. Die automatisierte Datenspeicherbibliothek 17 kann
alternativ eine Bibliothek mit optischen Speichern und Abruffunktionen
oder eine Bandkassettenbibliothek usw. enthalten, die hier jeweils
als Datenspeicherkassetten zum Speichern definiert sind. Die Datenspeicherungslaufwerke 15 lesen
Daten von dem Medium und/oder schreiben Daten auf dieses und können einen
Prozessor umfassen. Die Bibliothek umfasst ferner eine Robotersteuereinheit 41 zum
Steuern des Zugriffroboters 18, 20 und einen Bibliothekverwalter 40.
Der Zugriffroboter 18, 20 umfasst einen Greifer 20,
der an einer ausgewählten tragbaren
Datenspeicherkassette 14 in Eingriff gelangt, und eine
Zugriffeinrichtung 18 zum Bewegen des Greifers zwischen
einem Aufbewahrungsregal 16 und einem Laufwerk 15 oder
zwischen Aufbewahrungsregalen. Der Zugriffroboter 18, 20 kann
außerdem
einen Strichcode-Scanner 22 oder ein ähnliches optisches Erkennungssystem
enthalten, das an dem Greifer 20 angebracht ist, um kennzeichnende
Kassettenaufkleber zu "lesen". Die Datenspeicherungslaufwerke
können
optische Plattenlaufwerke oder Magnetbandlaufwerke sein und die
tragbaren Datenspeicherkassetten können Kassetten oder Patronen umfassen,
die optische bzw. magnetische Medien oder eine andere entnehmbare
Speichereinrichtung enthalten.
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Die
Robotersteuereinheit 41 und der Bibliothekverwalter 40 umfassen
wenigstens einen Computerprozessor und eine zugehörige Speichereinrichtung
und sind mit einer Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 42 und
einem Endgerät 28 verbunden.
Der Computerprozessor kann z.B. einen Prozessor IBM RS/6000 enthalten.
Alternativ können
die Robotersteuereinheit 41 und der Bibliothekverwalter 40 jeweils
einen Computerprozessor enthalten, wobei die Computerprozessoren
miteinander verbunden sind. In dem Beispiel umfasst der Bibliothekverwalter 40 einen
Computerprozessor 45 und eine zugehörige Speichereinrichtung 46.
Das Endgerät 28 kann
eine Station zum Lesen eines Datenspeichermediums umfassen, wie
etwa eine Diskette oder einen CD-ROM.
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Der
Bibliothekverwalter 40 ist mit den Laufwerken 15 verbunden
und steuert deren Lade/Entladeaktionen und verwandte Aktionen, und
der Bibliothekverwalter 40 ist mit der Robotersteuereinheit 41 verbunden
und koordiniert deren Betrieb. Der Bibliothekverwalter ist über die
Schnittstelle 42 mit den Hostanwendungen 11, 12 verbunden.
Der Bibliothekverwalter 24 besitzt eine Bibliothekverwalter-Datenbank, die in
der Speichereinrichtung 46 (typischerweise ein oder mehrere
Festplattenlaufwerke oder Flash-EEPROM) gespeichert ist, für Tabellen
und Programme. Datenzugriffbefehle und Informationen, die auf ausgewählten tragbaren
Datenspeicherkassetten 14 aufzuzeichnen sind oder von diesen
gelesen werden sollen, werden zwischen den Laufwerken 15 und
den Hostanwendungen übertragen,
wobei sie durch den Datenabbild-Anbieter 30 gelenkt werden.
Der Bibliothekverwalter 40 definiert jede tragbare Datenspeicherkassette
in Bezug auf ihre Kennung, die typischerweise eine Band-Seriennummer
oder VOLSER ist, oder alternativ in Bezug auf ihren Standort.
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Die
Hostanwendungen 11, 12 sind typischerweise durch
eine oder mehrere Komponenten zwischen der Hostanwendung und der
automatisierten Datenspeicherbibliothek mit der Bibliothek 17 verbunden.
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Ein
Beispiel der dazwischenliegenden Komponenten ist ein Hostbusadapter 50.
In einem Beispiel umfasst der Hostbusadapter 50 Schnittstellen 52 und 53 zur
Verbindung an die jeweiligen Anschlüsse, um eine Verbindung mit
der Bibliothek oder anderen dazwischenliegenden Komponenten und
mit den Hostanwendungen 11, 12 wie etwa PCI, ESCON,
FICON SCSI, FIBER CHANNEL usw. herzustellen. Der Adapter umfasst
einen Prozessor 54 und einen nichtflüchtigen Speicher 55 sowie
geeignete Puffer und Zwischenverbindungen. Ein Beispiel eines Hostbusadapter 50 umfasst
einen IBM eServer pSeries Gigabit-Faserkanal-Adapter. Die Hostanwendung 12 ist
mit einer Schnittstelle 53 dargestellt, die einen Adapter
umfassen kann.
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Ein
weiteres Beispiel einer Zwischenkomponente umfasst ein Gateway oder
einen Router 56 mit einer Vielzahl von Schnittstellen 57 mit
den geeigneten Anschlüssen,
um mehrere Prozessoren in einem Netzwerk miteinander zu verbinden,
wie oben erläutert
wurde. Der Gateway oder der Router umfasst einen Prozessor 58 mit
einem nichtflüchtigen
Speicher 59 zum Speichern des Betriebssystems usw. Ein
Beispiel eines Gateway oder eines Router ist der IBM 2180 SAN Data-Gateway.
Weitere geeignete Terminologien für den vorliegenden Adapter,
Router oder Gateway sind "Steuereinheit", "Richtgerät" oder "intelligenter Schalter", wobei einem Fachmann
weitere Anwendungsmöglichkeiten
erscheinen.
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Die
Prozessoren 54, 58 können Mikroprozessoren umfassen,
wie etwa den Intel i960.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
Laufwerkabbild-Anbieter 30 und/oder
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 in einer der Hostanwendungen 11, 12,
in einer Zwischenkomponente 50, 56 oder in der
automatisierten Datenspeicherbibliothek 17 eingebettet
sein. Als ein Beispiel sind die Laufwerkabbild-Anbieter 30 jeweils in einem
Gerätetreiber
der zugehörigen Hostanwendung 11, 12 enthalten,
und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter ist in einer Komponente 56 enthalten,
die zwischen den Hostanwendungen und der automatisierten Datenspeicherbibliothek 17 liegt.
Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter muss sich in einer Komponente,
die mit jedem der Hosts verbunden ist, oder in Hostbusadaptern der
Hosts, die einen Laufwerkabbild-Anbieter aufweisen, befinden. Als
ein weiteres Beispiel umfassen der bzw. die Laufwerkabbild-Anbieter 30 eine Komponente 50, 56,
die sich zwischen der bzw. den Hostanwendungen 11, 12 und
der automatisierten Datenspeicherbibliothek 17 befindet,
und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 umfasst eine
Komponente, die sich zwischen dem Hostbusadapter 50 oder
dem Host und der Bibliothek 17 befindet. Als ein weiteres
Beispiel umfassen die Laufwerkabbild-Anbieter 30 Gerätetreiber
der zugeordneten Hostanwendungen 11, 12 und der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 umfasst eine Komponente
der automatisierten Datenspeicherbibliothek 17, wie etwa den
Bibliothekverwalter 40. Ein weiteres Beispiel umfasst den
bzw. die Laufwerkabbild-Anbieter 30,
die in einer Komponente 50, 56 enthalten sind,
die sich zwischen der Hostanwendung und der automatisierten Datenspeicherbibliothek
befindet, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 umfasst
eine Komponente der automatisierten Datenspeicherbibliothek 17.
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Sowohl
der bzw. die Laufwerkabbild-Anbieter 30 als auch der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 39 sind
vorzugsweise in der automatisierten Datenspeicherbibliothek 17 enthalten.
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Jeder
der Prozessoren 36 der Hostanwendung 11, 12,
die Prozessoren 54, 58 der Zwischenkomponenten 50, 56 und
der Prozessor 45 des Bibliothekverwalters 40 der
Bibliothek können mit
einem Betriebssystem und Anwendungsprogrammen versehen sein und
können
Betriebsprogramme in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung umfassen. Jeder Prozessor kann mit
einer Datenbank 38, 55, 59 bzw. 46 versehen
sein, die eine Speichereinrichtung (typischerweise einen nichtflüchtigen
Speicher oder ein oder mehrere Festplattenlaufwerke) für Tabellen
und Programme enthält.
Die Anwendungsprogramme können
ein oder mehrere Computerprogrammprodukte umfassen, die computerlesbaren Programmcode
enthalten. Das Computerprogrammprodukt der vorliegenden Erfindung
kann mit einem Anwendungsprogramm bereitgestellt und in der vorgesehenen
Speichereinrichtung gespeichert werden, kann mit einer Diskette
oder einem CD-ROM am Endgerät 28 bereitgestellt
werden und einen Fertigungsgegenstand enthalten, kann von einem
der Hostsysteme 11, 12, vom Internet oder durch
andere ähnliche
Mittel empfangen werden. Die Forderung bei den Speichermedien oder
Speichern besteht darin, dass sie digitale Darstellungen von computerausführbaren
Befehlen speichern. Der computerlesbare Programmcode steuert die
Einheiten über
ihre Computerprozessoren oder Prozessoren.
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In
den 4A und 4B ist
ein Beispiel einer tragbaren Datenspeicherkassette 14 dargestellt, die
z.B. eine Magnetbandkassette umfasst. Die Kassette 14 weist
einen kennzeichnenden Aufkleber 60 an einem äußeren Rand 61 auf.
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Die 5A und 5B veranschaulichen Beispiele
der Laufwerkabbild-Tabellen 70, 71, die durch
den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 erzeugt und geführt werden
und dem Laufwerkabbild-Anbieter 30 von 1 bereitgestellt
werden und in denen der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter die zugeordneten
und festgelegten Laufwerke des Vorrats von Datenspeicherungslaufwerken
zu den virtuellen Laufwerken jeder Hostanwendung abbildet. Die Laufwerkabbild-Tabellen
können
von den Laufwerkabbild-Anbietern von dem Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter z.B. nach
jeweils einer halben Sekunde gelesen und aktualisiert werden oder
jeder Laufwerkabbild-Anbieter kann bei Bedarf auf die zugeordnete Laufwerkabbild-Tabelle
zugreifen. Der Laufwerkabbild-Anbieter muss die Tabelle nicht jedes
Mal aktualisieren, sondern kann nach Änderungen suchen.
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Die
Laufwerkabbild-Tabelle enthält
eine Liste 75 der virtuellen Laufwerke, die der Laufwerkabbild-Anbieter
führen
und dafür
Antworten bereitstellen muss. In Bezug auf SCSI z.B. kann die Liste 75 eine
feste Adresse wie etwa eine Bandlaufwerk-LUN-Kennung für jedes
der virtuellen Laufwerke umfassen. Der Laufwerkabbild-Anbieter stellt
ein Abbild an eine Hostanwendung von einem oder mehreren virtuellen
Datenspeicherungslaufwerken feststehend bereit, und diese Laufwerke
werden mittels der Liste 75 gekennzeichnet. Die feste Liste
wird durch eine Kennzeichnung der Charakteristiken jedes virtuellen
Laufwerks 76 ergänzt,
so dass der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter feste Kennungen und
feste Gruppen von Antworten an die Hostanwendung für jedes
der virtuellen Laufwerke bereitstellen kann. Die Charakteristiken
können
z.B. eine eindeutige Seriennummer für das virtuelle Laufwerk enthalten.
Die Kennzeichnung kann als weiteres Beispiel die gleiche Adresse
für das
virtuelle Laufwerk enthalten. Als zusätzliches Beispiel kann das
virtuelle Laufwerk mit Charakteristiken versehen sein, die einen Typ
oder die Herstellerbezeichnung und eine Modellnummer enthalten.
Dies ermöglicht,
dass der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
die feste Gruppe von Antworten von seiner Datenbank festlegt. Als
eine alternative Ausführungsform
kann die Laufwerkabbild-Tabelle des Laufwerkbetriebsmittel-Anbieters
lediglich eine Kennung 75 für jedes virtuelle Laufwerk umfassen
und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter kann die Charakteristiken 76 für jedes
virtuelle Laufwerk führen.
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Wenn
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter Laufwerke aus dem Vorrat physischer
Laufwerke der Bibliothek für
den Laufwerkabbild-Anbieter für
die Hostanwendung festlegt, werden diese Laufwerke ebenfalls gekennzeichnet 77,
z.B. in Bezug auf SCSI durch LUN gekennzeichnet. In dem dargestellten Beispiel
stellt "*" eine Angabe dar,
dass kein physisches Laufwerk gegenwärtig als virtuelles Laufwerk zugewiesen
ist. Ein "W" bedeutet, dass ein
physisches Laufwerk zugewiesen wird, jedoch gegenwärtig kein
Laufwerk zugewiesen ist, wie später
erläutert wird.
Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter kann optional außerdem die
Charakteristiken 78 jedes zugewiesenen physischen Laufwerks,
wie etwa Seriennummer, Typ, Herstellerbezeichnung und/oder Modellnummer
bereitstellen.
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Bei
zusätzlicher
Bezugnahme auf 6 führen der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter 35 und/oder der
Bibliothekbetriebsmittel-Anbieter 39 von 1 eine
Laufwerktabelle 80 der physischen Laufwerke 81 und
ihrer gegenwärtigen
Zuweisung oder des gegenwärtigen
Status 82. Die Tabelle 80 enthält vorzugsweise außerdem die
Charakteristiken 83 von jedem der physischen Laufwerke,
wie oben angegeben wurde.
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Bei
zusätzlicher
Bezugnahme auf 7 kann die Bibliothek 17 der 2 und 3 so
beschaffen sein, dass sie mit den Hostanwendungen direkt verbunden
ist und z.B. Anforderungen empfängt, dass
die Bibliothek gekennzeichnete tragbare Datenspeicherkassetten 14 aus
den Aufbewahrungsregalen 16 an gekennzeichneten virtuellen
Laufwerken einbindet. Um diese Anforderung auszuführen, umfasst
die Bibliothek wenigstens eine Bibliothekabbild-Tabelle 85.
Diese Tabelle kennzeichnet die virtuellen Bibliotheken 90 und
die virtuellen Laufwerke 87, die für jede virtuelle Bibliothek
festgelegt sind. Außerdem
kann die Bibliothek die Priorität 88 der
virtuellen Bibliothek angeben und welche virtuelle Bibliothek oder
welches virtuelle Laufwerk berechtigt ist 89, ein Ersatzlaufwerk
zu verwenden. Diese Informationen werden an die Hostanwendungen
mittels des Bibliothekabbild-Anbieters 43 von 1 bereitgestellt.
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Jeder
virtuellen Bibliothek ist eine Gruppe von Aufbewahrungsregalen 16 zugeordnet.
Die gleiche virtuelle Bibliothek kann von mehreren Hostanwendungen
gemeinsam genutzt werden, oder sie kann eine getrennte virtuelle
Bibliothek für
jede Hostanwendung umfassen, oder es kann eine Mischung vorhanden
sein. Die Tabelle 85 kennzeichnet die virtuellen Bibliotheken
in der Spalte 90, und die Gruppe von Aufbewahrungsregalen 16 der 2 und 3, die
allen virtuellen Bibliotheken zugewiesen sind, sind in der Spalte 91 gekennzeichnet.
Es ist einem Fachmann bekannt, dass die Aufbewahrungsregale einer
automatisierten Datenspeicherbibliothek durch den Bibliothekverwalter
partitioniert sein können,
so dass jeder virtuellen Bibliothek eine spezielle Gruppe von Aufbewahrungsregalen,
wie etwa die Aufbewahrungsregale 92 bis 96 in 3 zugewiesen
ist. Die virtuellen Bibliotheken werden durch den Bibliothekbetriebsmittel-Anbieter 39 von 1 angeordnet.
Die virtuellen Bibliotheken wie auch die Hostanwendungen nutzen
alle oder die meisten physischen Laufwerke 15 der Bibliothek 17 der 2 und 3 vorzugsweise
gemeinsam, wie in der Spalte 97 dargestellt ist. Bestimmte
Datenspeicherungslaufwerke können
von einem Vorrat von "n" Laufwerken für eine virtuelle
Bibliothek zurückgehalten
werden, da sie von einem Typ sind, der nicht die Anforderung der
virtuellen Laufwerke erfüllt.
Ein Beispiel ist ein langsames Laufwerk, das nur in bestimmten Situationen nützlich ist.
Ein weiteres Beispiel ist ein Streaming-Laufwerk, das für Aufzeichnungen
geringer Datenmengen nicht geeignet ist.
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In
den dargestellten Tabellen 70, 71, 80 und 85 der 5A, 5B, 6 und 7 ist
als Beispiel das physische Laufwerk "DR3" in
der Laufwerkabbild-Tabelle 70 als virtuelles Laufwerk "AA" zugewiesen und befindet
sich in der virtuellen Bibliothek "0".
Die Zuordnung des Laufwerks wird aufgehoben, wenn es durch die Hostanwendung
freigegeben wird oder wenn die Hostanwendung einen Befehl ausgibt, um
die Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette, die in dem
Laufwerk eingebunden ist, zu lösen.
Das physische Laufwerk "DR1" ist in der Laufwerkabbild-Tabelle 71 für die virtuelle
Bibliothek "1" zugewiesen und ist
als virtuelles Laufwerk "EE" festgelegt. "(L)" ist eine Angabe,
dass das physische Laufwerk an der Hostanwendung als virtuelles
Laufwerk verriegelt ist, bis es durch die Hostanwendung besonders
freigegeben wird, und die Zuordnung des Laufwerks wird nicht aufgehoben,
wenn die Hostanwendung einen Befehl ausgibt, um die Einbindung einer
tragbaren Datenspeicherkassette, die in dem Laufwerk eingebunden
ist, zu lösen.
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Die
relativen Prioritäten 88 der
virtuellen Bibliotheken bedeuten, dass dann, wenn die Anzahl "n" – "m" der Datenspeicherungslaufwerke des
Vorrats gleich null ist, was anzeigt, dass alle Laufwerke des Vorrats
zugewiesen wurden, eine Hostanwendung mit höherer Priorität, z.B.
Priorität "0" ein Laufwerk verwenden kann, das bereits
für eine
Hostanwendung mit niedrigerer Priorität, z.B. Priorität "1" festgelegt wurde. Bei der Verwendung
von virtuellen Bibliotheken stellen die Tabellen die Möglichkeit
dar, physische Laufwerke 97 virtuellen Bibliotheken 90 zuzuweisen,
wodurch ein Vorrat von Datenspeicherungslaufwerken definiert wird.
Wenn lediglich eine Bibliothek verwendet wird, bilden alle Datenspeicherungslaufwerke
mit Ausnahme der Ersatzlaufwerke den Vorrat der Laufwerke. Das physische
Laufwerk "DR2" ist momentan keinem
virtuellen Laufwerk zugewiesen und wird als "FREED" ("freigegeben") bezeichnet und
steht zur Zuweisung zur Verfügung.
Das physische Laufwerk "DR7" ist als ein "SPARE"-Laufwerk ("Ersatzlaufwerk") reserviert und
kann nur in dem Fall verwendet werden, wenn die Anzahl "n" – "m" der Datenspeicherungslaufwerke des
Vorrats gleich null ist, was anzeigt, dass alle Laufwerke des Vorrats
zugewiesen wurden und es entweder keine Neuzuordnung der Priorität gibt oder
alle Laufwerke, die neu zugeordnet werden könnten, eine hohe Prioritätszuweisung
haben. Wenn Ersatzlaufwerke berechtigt wurden, wie durch die Spalte 89 gezeigt
ist, ordnet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter dann eines der Ersatzlaufwerke
der Anforderung zu. Alternativ wartet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
eine vorgegebene Zeitspanne ab, und wenn während der vorgegebenen Zeitspanne
eine Anforderung nach Aufhebung der Zuordnung eines Datenspeicherungslaufwerks
und nach Lösen
der Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette an dem nicht
zugeordneten Datenspeicherungslaufwerk ausgeführt wird, ordnet er das nicht
zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk der Anforderung zu; ansonsten
ordnet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk
nach dem Ablauf der Zeitperiode der Anforderung zu.
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Nach
der Zuordnung des Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks sendet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
eine Nachricht, die die Verwendung des Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks
angibt. Die gesendete Nachricht kann eine Benachrichtigung an einen
Systemverwalter umfassen, dass eine Aktion unternommen werden kann,
um das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk an den Vorrat zu übertragen.
Das Übertragen
eines Ersatzlaufwerks an den Vorrat wird z.B. erhöhte Kosten
für die
Bibliothek zur Folge haben. Wenn die Übertragung ausgeführt wird,
fügt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk
dem Vorrat hinzu und löscht das
Laufwerk als ein Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk.
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Als
Bonus kann die gesendete Nachricht zusätzlich eine Benachrichtigung
umfassen, dass ein Misslingen der Übertragung des Ersatzlaufwerks
an den Vorrat zur Folge hat, dass zukünftig keine Ersatz-Datenspeicherungslaufwerke
verfügbar
sind, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter löscht beim Fehlen einer Anforderung,
wenigstens ein Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk
an den Vorrat zu übertragen,
die Zuweisung der Vielzahl von Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerken als Ersatzlaufwerke
wenigstens an eine virtuelle Bibliothek, so dass die zugewiesenen
Ersatzlaufwerke für
die virtuelle Bibliothek oder alternativ in dem Bibliothekssystem
nicht mehr zugewiesen sind.
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In
der Laufwerkabbild-Tabelle 70 der virtuellen Bibliothek 0 besitzt
das virtuelle Laufwerk "BB" kein festgelegtes
Datenspeicherungslaufwerk und stellt den Zustand dar, dass die Hostanwendung
ein physisches Laufwerk anfordert. Es steht jedoch kein physisches
Laufwerk zu Verfügung,
weder ein Ersatzlaufwerk noch ein Laufwerk aus einer virtuellen Bibliothek
mit niedrigerer Priorität
noch ein virtuelles Laufwerk mit niedrigerer Priorität. Deswegen
bedeutet "W", dass gewartet werden
muss, bis in dem normalen Betrieb der Bibliothek ein Datenspeicherungslaufwerk
verfügbar
wird.
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8 veranschaulicht
eine Ausführungsform
des Verfahrens zum Konfigurieren der Datenspeicherungslaufwerke 15 der
Bibliothek 17 der 2 und 3 oder
zum Konfigurieren der virtuellen Bibliotheken.
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Die
Konfiguration beginnt im Schritt 100 bei einer Inbetriebnahme
oder Initialisierung der Bibliothek. Alternativ kann ein physisches
Laufwerk hinzugefügt,
gelöscht
oder ersetzt werden und die Neukonfiguration beginnt im Schritt 101.
Als eine weitere Alternative kann ein Systembetreiber, nachdem er ein
Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk verwendet und die oben erläuterte Nachricht
erhalten hat, sich entscheiden, ein oder mehrere Ersatzlaufwerke
dem Vorrat von Laufwerken hinzuzufügen, was im Schritt 102 beginnt.
Wenn der Systembetreiber vor der Wahl steht, das Ersatzlaufwerk
in einem Vorrat zu verwenden oder das Laufwerk als ein Ersatzlaufwerk
zu verlieren und sich dazu entscheidet, das Laufwerk zu verlieren
(ein unwahrscheinlicher Fall), könnte
der Schritt 102 außerdem
eine Neuzuordnung des früheren
Ersatzlaufwerks oder von Laufwerken in einen "nicht zugewiesenen" Zustand vorsehen. In diesem Fall ist
tatsächlich
keine Neukonfiguration der Bibliothek erforderlich.
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Der
Schritt 105 kann in der Situation verwendet werden, in
der die Verwendung von virtuellen Bibliotheken optional ist, und
legt fest, ob virtuelle Bibliotheken realisiert werden. Wenn virtuelle
Bibliotheken realisiert werden, bestimmt "ja" im
Schritt 106 die nächste
virtuelle Bibliothek, die zu konfigurieren ist. Wenn keine virtuellen
Bibliotheken realisiert werden, d.h. "nein",
wird die physische Bibliothek für
eine einzige Gruppe von virtuellen Laufwerken konfiguriert. Der
Prozess kann durch den Bibliothekbetriebsmittel-Anbieter und/oder
den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter durchgeführt werden, und der Bibliothekbetriebsmittel-Anbieter
wird benötigt,
wenn virtuelle Bibliotheken realisiert werden. Wenn keine virtuellen Bibliotheken
realisiert werden, umfasst die Bibliothekabbild-Tabelle 85 von 7 lediglich
eine einzige Bibliothek, wobei die Spalte 90 entbehrlich
wird.
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Im
Schritt 110 werden die physischen Laufwerke, die für die Bibliothek
zur Verfügung
stehen, bestimmt. Diese Informationen können durch den Systembetreiber
bereitgestellt werden, oder sie können eine Vorzugseinstellung
enthalten, bei der z.B. alle von den mehreren Laufwerken durch alle
virtuellen Bibliotheken gemeinsam genutzt werden. Im Schritt 11 werden
die Ersatzlaufwerke gekennzeichnet. Die Ersatzlaufwerke können zu
dem Zeitpunkt festgelegt werden, wenn die Bibliothek 17 der 2 und 3 verkauft
oder installiert wird, oder sie können durch den Systembetreiber
eingestellt werden, um den für
die Bibliothek gezahlten Preis zu regeln. Die Anzahl der physischen
Laufwerke "n" in dem Vorrat von
Laufwerken für
die virtuelle Bibliothek ist die Anzahl der verfügbaren physischen Laufwerke
PD, verringert um die Anzahl der Ersatzlaufwerke SD.
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Im
Schritt 120 werden die Anzahl der virtuellen Laufwerke
und die festen Kennungen von jedem der virtuellen Laufwerke z.B.
von dem verantwortlichen Systembetreiber oder von dem Gerätetreiber zur
Datenübertragung
mit jeder Hostanwendung bestimmt. Dies umfasst die von der Hostanwendung
zu verwendende Kennung, um die festen virtuellen Laufwerke zu adressieren,
und die in der Spalte 75 der 5A und 5B sowie
in der Spalte 87 von 7 dargestellt
ist und für
die in der Spalte 82 von 6 gezeigte
Zuordnung verwendet wird. Die Kennzeichnungsinformationen 76, 83 können außerdem an
diesem Punkt erhalten werden. Im Schritt 115 werden die
relativen Prioritäten
z.B. durch den Systembetreiber festgelegt. Als Alternative können relative
Prioritäten
für die
virtuellen Laufwerke festgelegt werden. Die resultierenden relativen
Prioritäten
werden in der Spalte 88 von 7 postiert.
Dann bildet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter im Schritt 121 die
Laufwerkabbild-Tabelle (Tabellen) 70, 71 für jeden
Laufwerkabbild-Anbieter. Die Master-Laufwerkabbild-Tabellen werden
in dem Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter geführt, wobei sie die zugeordneten und
festgelegten Laufwerke des Vorrats der Datenspeicherungslaufwerke
den virtuellen Laufwerken jeder Hostanwendung zuordnen. Wie oben
erläutert wurde,
kann auf die Laufwerkabbild-Tabellen zugegriffen werden, und sie
können
durch die Laufwerkabbild-Anbieter periodisch von dem Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
aufgefrischt oder aktualisiert werden, oder jeder Laufwerkabbild-Anbieter
kann bei Bedarf auf die zugeordnete Laufwerkabbild-Tabelle zugreifen.
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Im
Schritt 125 stellt der Bibliothekbetriebsmittel-Anbieter
fest, ob alle virtuellen Bibliotheken konfiguriert wurden. Wenn
das der Fall ist oder wenn keine virtuellen Bibliotheken konfiguriert
wurden, endet der Prozess wie dargestellt durch den Schritt 126. Wenn
nicht alle virtuellen Bibliotheken konfiguriert wurden, schleift
der Prozess zurück
zum Schritt 106, um die Konfiguration der nächsten virtuellen
Bibliothek zu beginnen.
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9 veranschaulicht
den Prozess des Laufwerkabbild-Anbieters 30 von 1,
wenn eine Hostanwendung einen Befehl für ein virtuelles Laufwerk im
Schritt 135 bereitstellt. Beispiele von Ereignissen sind
ein Befehl INQUIRY; ein Befehl SEARCH zum Suchen nach bestimmten
Daten von einer eingebundenen tragbaren Datenspeicherkassette; ein Befehl
READ zum Lesen von Daten von einer eingebundenen tragbaren Datenspeicherkassette;
ein Befehl WRITE zum Schreiben von Daten auf eine eingebundene tragbare
Datenspeicherkassette; ein Befehl RESERVE zum Reservieren eines
Datenspeicherungslaufwerks für
eine spätere
Verwendung; ein Befehl RELEASE zum Freigeben eines reservierten
Datenspeicherungslaufwerks; oder weitere ähnliche Typen von Befehlen.
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Der
Laufwerkabbild-Anbieter bestimmt in den Schritten 141 und 143,
ob der von der Hostanwendung empfangene Befehl ein Trigger-Ereignis oder
ein Detrigger-Ereignis darstellt. Wenn der Befehl ein Trigger-Ereignis
darstellt, benachrichtigt der Laufwerkabbild-Anbieter im Schritt 144 den
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter über
das Ereignis und kennzeichnet das virtuelle Laufwerk und kann die Hostanwendung
kennzeichnen. Wenn der Befehl ein Detrigger-Ereignis darstellt,
benachrichtigt der Laufwerkabbild-Anbieter im Schritt 149 den
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter über
das Ereignis und kennzeichnet das virtuelle Laufwerk und kann die
Hostanwendung kennzeichnen.
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Im
Schritt 140 sucht der Laufwerkabbild-Anbieter das virtuelle
Laufwerk in der Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 der 5A und 5B für die virtuelle
Bibliothek.
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Der
Schritt 136 legt fest, ob der Befehl vom Schritt 135 ein
physisches Laufwerk benötigt,
um die Antwort auf das Ereignis fertigzustellen. Die Befehle SEARCH,
READ und WRITE erfordern z.B. alle ein physisches Laufwerk. Ein
Befehl INQUIRY erfordert kein physisches Laufwerk, und eine Antwort
kann durch den Laufwerkabbild-Anbieter ohne Laufwerk bereitgestellt
werden, wobei die Antwort im Schritt 137 bereitgestellt
wird. Der Laufwerkabbild-Anbieter antwortet als das adressierte
virtuelle Laufwerk und verwendet die Charakteristiken des Laufwerks
aus der Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 der 5A, 5B oder
gleichwertig. Die Befehle SEARCH, READ und WRITE werden von einer
Hostanwendung bereitgestellt, wenn eine tragbare Datenspeicherkassette
in dem festgelegten physischen Laufwerk eingebunden ist, daher wird
ein Befehl MOUNT an die Bibliothek bereitgestellt worden sein.
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Befehle,
die zur Zuordnung und Festlegung eines physischen Laufwerks als
ein virtuelles Laufwerk führen,
werden als Trigger-Ereignisse bezeichnet und umfassen Befehle RESERVE
und andere Befehle, die die Wirkung einer Anforderung nach einem
Laufwerk haben. Befehle, die zu einer Aufhebung der Zuordnung eines
physischen Laufwerks führen,
werden als Detrigger-Ereignisse
bezeichnet und enthalten Befehle RELEASE und andere Befehle, die
die Wirkung zum Freigeben eines Laufwerks haben. Befehle RESERVE
und RELEASE sowie Befehle, die ein virtuelles Laufwerk anfordern
oder freigeben, werden durch den Laufwerkabbild-Anbieter empfangen.
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Im
Schritt 142 stellt der Laufwerkabbild-Anbieter anhand der
Laufwerkabbild-Tabelle fest, ob ein physisches Laufwerk für das virtuelle
Laufwerk des Befehls festgelegt ist. Wenn ein physisches Laufwerk für das virtuelle
Laufwerk festgelegt ist, d.h. "ja", lenkt der Laufwerkabbild-Anbieter
im Schritt 143 die Datenübertragung zwischen der anfordernden
Hostanwendung und dem festgelegten Datenspeicherungslaufwerk des
Vorrats von "n" Datenspeicherungslaufwerken
der automatisierten Datenspeicherbibliothek. Die Datenübertragung
wird bei Bedarf in Abschnitte zerlegt und übersetzt, so dass die Datenübertragung vom
Standpunkt der Hostanwendung in der Weise erscheint, dass sie zwischen
der Hostanwendung und dem virtuellen Laufwerk erfolgt. Die Datenübertragung
umfasst alles, was erwartungsgemäß als Ergebnis
des Befehls folgt und enthält
die Übertragung von
Daten usw. mit allen erwarteten Kopfabschnitten usw.
-
Wenn
die Hostanwendung einen Befehl MOUNT an die Bibliothek ausgegeben
hat, wird wahrscheinlich ein Befehl SEARCH usw. an das virtuelle
Laufwerk ausgegeben. Der Befehl kann vor der Aktualisierung der
Laufwerkabbild-Tabelle durch den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
empfangen werden. Deswegen stellt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter, bevor
er im Schritt 142 ein physisches Datenspeicherungslaufwerk
aus dem Vorrat festlegt, anhand der Laufwerkabbild-Tabelle fest,
dass kein physisches Laufwerk für
die anfordernde Hostanwendung festgelegt wurde, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
antwortet der anfordernden Hostanwendung im Schritt 150 mit
einer Pseudo-Beendigungsantwort, die die Wirkung des Informierens
der Hostanwendung hat, dass die Anforderung empfangen wurde und
das virtuelle Laufwerk "nicht
bereit" ist, einen
Befehl auszuführen,
der eine eingebundene tragbare Datenspeicherkassette erfordert.
Der Laufwerkabbild-Anbieter übermittelt
zwei Typen von Pseudo-Beendigungsantworten. Wenn in einem Beispiel
das virtuelle Laufwerk in der Laufwerkabbild-Tabelle als wartend "w" angegeben wird, übermittelt der Laufwerkabbild-Anbieter,
dass das virtuelle Laufwerk "bereit
wird". In einem
alternativen Beispiel übermittelt der
Laufwerkabbild-Anbieter "Kassette
nicht vorhanden" an
das virtuelle Laufwerk. In jedem Fall ist die Antwort "nicht bereit" keine Angabe dafür, dass
eine angeforderte Tätigkeit
beendet wurde. Sie ist dagegen eine Form der Befehlszurückweisung
auf Grundlage einer der beiden Ursachen.
-
Beim
Schritt 136, der wie oben erwähnt angibt, dass kein physisches
Laufwerk erforderlich ist, wie etwa ein Befehl INQUIRY, RESERVE
oder RELEASE, antwortet der Laufwerkabbild-Anbieter als das adressierte virtuelle
Laufwerk unter Verwendung der Charakteristiken des virtuellen Laufwerks
aus der Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 der 5A, 5B.
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In
den 10A und 10B bezieht
sich der Schritt 160 auf das Auftreten eines Trigger-Ereignisses
wie etwa der Empfang eines Befehls 161 MOUNT, eines Befehls 162 RESERVE
oder einer Anforderung 163 nach einem Laufwerk wie etwa
eine Anforderung "bist
du dort" mit oder
ohne eine Anforderung zum Verriegeln des Laufwerks. Die Anforderung
wird durch den Laufwerkabbild-Anbieter
empfangen, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter wird im Schritt 144 von 9 benachrichtigt,
oder wenn ein Befehl MOUNT direkt von der Bibliothek oder der virtuellen
Bibliothek empfangen wird, wird er an den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
als ein direktes Trigger-Ereignis
bereitgestellt.
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Im
Schritt 170 legt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter das
virtuelle Laufwerk fest, für
welches das Trigger-Ereignis von der Hostanwendung vorgesehen ist.
Dies wird typischerweise aus der Benachrichtigung oder aus dem eigentlichen
Befehl festgelegt. Im Schritt 172 legt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter die Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 von den 5A und 5B für das virtuelle
Laufwerk fest.
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Nachdem
die Laufwerkabbild-Tabelle eingerichtet wurde, greift der Laufwerkabbild-Anbieter
im Schritt 175 auf die Laufwerkabbild-Tabelle zu. Im Schritt 176 bestimmt
der Laufwerkabbild-Anbieter aus der Laufwerkabbild-Tabelle, ob ein
physisches Laufwerk für
das virtuelle Laufwerk des Ereignisses festgelegt ist. Wenn das
Laufwerk festgelegt wurde, endet der Prozess im Schritt 177,
und der Laufwerkabbild-Anbieter lenkt die Datenübertragungen zwischen der anfordernden
Hostanwendung und dem Datenspeicherungslaufwerk als das virtuelle
Laufwerk, wie im Schritt 143 von 9 dargestellt
ist.
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Wenn
kein Laufwerk festgelegt wurde, stellt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
im Schritt 180 z.B. anhand der Laufwerktabelle 80 in 6 fest,
ob "n" – "m" größer als
null ist. Wenn "n" – "m" größer als null
ist, d.h. "ja", sind nicht alle
physischen Laufwerke zugeordnet worden, und ein physisches Laufwerk
ist deswegen für
die Zuordnung und Festlegung für
die anfordernde Hostanwendung verfügbar. Wie oben erläutert wurde,
kann der Vorrat der Laufwerke lediglich Datenspeicherungslaufwerke
umfassen, die mit den Charakteristiken des virtuellen Laufwerks
kompatibel sind.
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Viele
der physischen Laufwerke können
z.B. Streaming-Laufwerke sein, und das angeforderte virtuelle Laufwerk
kann dagegen ein Start-Stop-Laufwerk sein.
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Wenn
ein physisches Laufwerk zur Verfügung
steht, so dass "n" – "m" > 0, ordnet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
im Schritt 185 das physische Laufwerk dem virtuellen Laufwerk
zu, wodurch das physische Laufwerk für die anfordernde Hostanwendung
festgelegt wird. Wenn mehr als ein Laufwerk zur Verfügung steht,
kann die Auswahl des speziellen Laufwerks gemäß einem geeigneten Algorithmus
ausgeführt
werden. Das Laufwerk, das die Charakteristiken aufweist, die dem
virtuellen Laufwerk am nächsten
kommen, kann z.B. ausgewählt
werden. Als weiteres Beispiel kann das Laufwerk ausgewählt werden,
das am längsten
unbenutzt war. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter erhöht deswegen "m" auf den Wert "m" +
1.
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Beim
Zuordnen des physischen Datenspeicherungslaufwerks im Schritt 185 aktualisiert
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter die Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 von 5A oder 5B.
Wie oben erläutert
wurde, ordnet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter die zugeordneten und festgelegten Laufwerke
des Vorrats der Datenspeicherungslaufwerke den virtuellen Laufwerken
jeder Hostanwendung zu. Auf die aktualisierten Laufwerkabbild-Tabellen
kann durch die Laufwerkabbild-Anbieter periodisch von dem Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
zugegriffen werden, oder jeder Laufwerkabbild-Anbieter kann bei
Bedarf auf die zugehörige
Laufwerkabbild-Tabelle zugreifen. Die Laufwerktabelle 80 von 6 wird
ebenfalls aktualisiert und kann die Zuordnung des Laufwerks vom
Schritt 185 umfassen. Im Schritt 187 gibt der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter der Bibliothek an, den Haltezustand
einer Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette in Bezug
auf die Anforderung aufzuheben, wie im Folgenden erläutert wird.
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Wenn
kein physisches Datenspeicherungslaufwerk zur Verfügung steht,
was durch den Schritt 180 angegeben wird, der feststellt,
dass "n" – "m" gleich
null ist, wobei "nein" angibt, dass eine
Anforderung nach einem Datenspeicherungslaufwerk empfangen wurde,
wenn alle Datenspeicherungslaufwerke des Vorrats zugeordnet sind,
gibt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter im Schritt 190 der
Bibliothek an, alle Einbindungen einer tragbaren Datenspeicherkassette
in Bezug auf die Anforderung zu halten. Auf diese Weise löst die Bibliothek
keine Einbindung aus, die beginnen würde, den Zugriffroboter zu
bewegen, um die gewünschte
Datenspeicherkassette auszuwählen,
wobei kein physisches Laufwerk zur Verfügung steht, an dem die Kassette
eingebunden werden könnte.
Die Verhinderung einer Einbindung ohne Laufwerk vermeidet eine mögliche Blockierung
des Zugriffroboters mit einer Kassette, die an einem Laufwerk eingebunden
werden soll, während
der gleiche Zugriffroboter erforderlich sein könnte, um die Einbindung einer
anderen Kassette zu lösen,
um das Laufwerk, an dem die Einbindung gelöst wird, verfügbar zu
machen. Außerdem
wird im Schritt 190 eine Pseudo-Beendigungsantwort an die
Einbindungsanforderung bereitgestellt, die eine mögliche "Befehls"-Blockierung in dem
Zustand verhindert, wenn Befehle nur in einer Reihenfolge behandelt
werden können. Nachdem
ein Laufwerk verfügbar
ist und die Einbindung einer Kassette gelöst wurde, wird die Einbindung
im Schritt 187 freigegeben. Wenn der Schritt 180 angibt,
dass kein Laufwerk zugeordnet ist, postiert der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
im Schritt 280 eine Angabe "W" in
der Laufwerkabbild-Tabelle (z.B. Tabelle 70 von 5A)
für den
Laufwerkabbild-Anbieter, die angibt, dass der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
auf ein freigegebenes Laufwerk wartet.
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Außer dem
einfachen Warten darauf, dass bei einem gegenwärtig zugeordneten Laufwerk
die Zuordnung aufgehoben wird, können
verschiedene optionale Alternativen verwendet werden, um ein physisches
Laufwerk zuzuordnen. Diese Alternativen werden im Folgenden erläutert und
können
in einer beliebigen Reihenfolge realisiert werden.
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Wenn
der Schritt 180 angibt, dass kein Laufwerk zur Verfügung steht,
führt die
Verbindung 208 zu 10b und
zum Schritt 210. Der Schritt 210 bezieht sich
auf die Situation, in der virtuellen Bibliotheken oder virtuellen
Laufwerke relative Prioritäten
zugewiesen sind, wie in der Spalte 88 der Bibliothekabbild-Tabelle 85 von 7 dargestellt
ist. Deswegen bestimmt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter im Schritt 210 bei
einer Vielzahl von virtuellen Bibliotheken, wobei wenigstens eine
der virtuellen Bibliotheken eine höhere Priorität besitzt
als eine andere der virtuellen Bibliotheken, die Priorität der virtuellen
Bibliothek oder des angeforderten virtuellen Laufwerks und ob die
anfordernde virtuelle Bibliothek oder das anfordernde Laufwerk eine
höhere
Priorität
besitzt. Wenn die anfordernde virtuelle Bibliothek oder das anfordernde
Laufwerk eine höhere
Priorität
besitzt, wählt
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter im Schritt 211 ein
Datenspeicherungslaufwerk aus einer virtuellen Bibliothek mit niedrigerer
Priorität.
Im Schritt 212 hebt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
die Zuordnung des ausgewählten
Datenspeicherungslaufwerks aus der Laufwerkabbild-Tabelle der virtuellen Bibliothek
mit niedrigerer Priorität
auf, benachrichtigt den Laufwerkabbild-Anbieter über die Aufhebung der Zuordnung
und benachrichtigt die Bibliothek, im Schritt 215 die Einbindung
aller tragbaren Datenspeicherkassetten von dem nicht zugeordneten
Datenspeicherungslaufwerk zu lösen.
Der Laufwerkabbild-Anbieter kennzeichnet das virtuelle Laufwerk des
nicht zugeordneten Datenspeicherungslaufwerks an seine Hostanwendung
als "nicht bereit". Im Schritt 220 ordnet
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter das nicht zugeordnete Datenspeicherungslaufwerk
der virtuellen Bibliothek mit der höheren Priorität zu. Die
Verbindung 222 führt
zum Schritt 186, in dem das Laufwerk in der Laufwerkabbild-Tabelle
auf das virtuelle Laufwerk der anfordernden Hostanwendung festgelegt
wird und jeder Haltezustand einer Einbindung im Schritt 187 aufgehoben
wird. Alle Tätigkeiten,
die im Schritt 150 durch den Laufwerkabbild-Anbieter in
eine Warteschlange aufgenommen wurden, werden als Ergebnis der Schritte 185, 186 und 187 der
Warteschlange entnommen.
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Wie
oben erläutert
wurde, kann der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter zusätzlich wenigstens eine aus
der Vielzahl von Bibliotheks-Datenspeicherungslaufwerken außerhalb
jedes Vorrats als ein Ersatzlaufwerk zuordnen. Dann kann der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
der Anforderung ein Ersatzlaufwerk zuordnen. Bei einem Beispiel
müssen
Ersatzlaufwerke verwendet werden, wenn in Situationen mit niedrigerer
Priorität
keine physischen Laufwerke zugewiesen werden. Alternativ kann ein
Ersatzlaufwerk nur für
virtuelle Bibliotheken mit hoher Priorität angefordert werden. Wenn
daher der Schritt 210 feststellt, dass die anfordernde
virtuelle Bibliothek oder das anfordernde virtuelle Laufwerk eine
hohe Priorität
besitzt, stellt der Schritt 230 fest, ob die Verwendung
eines Ersatzlaufwerks berechtigt ist. Unabhängig davon, ob die Priorität der Hostanwendung
bei der Feststellung eine Rolle spielt, kann die Berechtigung von Ersatzlaufwerken
z.B. aus der Spalte 89 der Bibliothekabbild-Tabelle 85 von 7 ermittelt
werden.
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Selbst
wenn Ersatzlaufwerke berechtigt sind, kann ihre Verwendung begrenzt
sein. Als ein Beispiel wird im Schritt 240 ein Zeitglied
gesetzt, um eine Zeitdauer zuzulassen, in der bei einem Datenspeicherungslaufwerk
die Zuordnung aufgehoben und dieses freigegeben wird, was durch
den Schritt 243 erfasst wird. Wenn ein Laufwerk freigegeben
wird, was durch den Schritt 243 erfasst wird, führt die
Verbindung 205 zum Schritt 185 von 10A, um das freigegebene Laufwerk zuzuordnen.
Wenn kein Laufwerk freigegeben wird, was durch den Schritt 243 angegeben
wird, stellt der Schritt 245 fest, ob die Dauer des Zeitglieds
abgelaufen ist. Wenn das nicht der Fall ist, d.h. "nein", schleift der Prozess
wieder zum Schritt 243, um auf ein freigegebenes Laufwerk
zu warten.
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Wenn
die Dauer des Zeitglieds abgelaufen ist, kann eine weitere Einschränkung der
Verwendung eines Ersatzlaufwerks verwendet werden. Als ein Beispiel
kann die Verwendung von Ersatzlaufwerken auf eine vorgegebene Anzahl
der Verwendungen beschränkt
werden. Wie erläutert
wird, kann es für den
Systembetreiber erforderlich sein, Laufwerke dem Vorrat von "n" Laufwerken hinzuzufügen und eine unbegrenzte Verwendung
von Ersatzlaufwerken zu verhindern. Im Schritt 253 erhöht der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
im Einzelnen einen Zähler
immer dann, wenn die Anforderung nach einem Ersatzlaufwerk empfangen
wird, wenn alle Datenspeicherungslaufwerke des Vorrats zugeordnet
sind. Im Schritt 254 vergleicht der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
den erhöhten
Zähler
mit einem vorgegebenen Grenzwert, und wenn der erhöhte Zähler kleiner
als der vorgegebene Grenzwert ist, ordnet er im Schritt 255 das
Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk der virtuellen Bibliothek der Anforderung
zu. Die Laufwerktabelle 80 von 6 und die
Bibliothekabbild-Tabelle 85 von 7 werden
aktualisiert, wodurch das Laufwerk von einem Ersatzlaufwerk zu einem
freigegebenen Laufwerk gemacht wird, der Vorrat der Laufwerke von "n" vorübergehend
auf einen Wert "n" + 1 vergrößert wird
und das Laufwerk in der Spalte 97 der Tabelle 85 der
virtuellen Bibliothek der Anforderung zugewiesen wird. Die Verbindung 205 führt zum Schritt 185 von 10A zur Zuordnung des freigegebenen Laufwerks
an das virtuelle Laufwerk der anfordernden Hostanwendung.
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Als
eine Option versendet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter zusätzlich nach
der Zuordnung des Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks
im Schritt 260 eine Nachricht, die die Verwendung des Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks
angibt. Die versandte Nachricht enthält in einer Ausführungsform eine
Benachrichtigung an den Systemverwalter, dass eine Aktion unternommen
werden kann, um ein Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk
an den Vorrat zu übergeben.
Die Übergabe
eines Ersatzlaufwerks an den Vorrat führt beispielsweise zu erhöhten Kosten für die Bibliothek.
Wenn die Übergabe
ausgeführt wird,
fügt der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
das Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk dem Vorrat dauerhaft hinzu,
wobei er das Laufwerk als ein Ersatz-Datenspeicherungslaufwerk löscht.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst die versandte Nachricht als Bonus zusätzlich eine Benachrichtigung,
dass ein Misslingen der Übergabe des
Ersatzlaufwerks eine zukünftige
Nichtverfügbarkeit
von Ersatz-Datenspeicherungslaufwerken zur Folge hat, und der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter löscht beim
Fehlen einer Anforderung zum Übergeben
wenigstens eines Ersatz-Datenspeicherungslaufwerks an den Vorrat
die Zuweisung der Datenspeicherungslaufwerke als ein Ersatzlaufwerk,
so dass die Zuweisung des zugewiesenen Ersatzlaufwerks aufgehoben
wird. Wie oben erläutert
wurde, kann die Verwendung durch den vorgegebenen Grenzwert vom
Schritt 254 beschränkt
werden.
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In
dem Fall, bei dem im Schritt 230 kein Ersatzlaufwerk berechtigt
ist oder der erhöhte
Zähler vom
Schritt 253 den vorgegebenen Grenzwert vom Schritt 254 erreicht
hat, wartet der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter im Schritt 282 auf
eine Anforderung nach der Aufhebung der Zuordnung eines Datenspeicherungslaufwerks
und dem Lösen
einer Einbindung einer tragbaren Datenspeicherkassette an dem nicht zugeordneten
Datenspeicherungslaufwerk, wodurch das Datenspeicherungslaufwerk
freigegeben wird. Wenn kein Laufwerk freigegeben ist, was im Schritt 282 festgestellt
wird, setzt sich der Prozess in einer Schleife fort. Beim Aufheben
der Zuordnung eines Laufwerks führt
der Schritt 282 zur Verbindung 205 von 10A zur Zuordnung des nicht zugeordneten Datenspeicherungslaufwerks
zu dem virtuellen. Laufwerk für
die Hostanwendung, die das Laufwerk im Schritt 185 anforderte,
und zur Angabe an die Bibliothek, den Haltezustand aller Einbindungen
in Bezug auf die Anforderung im Schritt 187 aufzuheben.
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Außer der
Freigabe aller gehaltenen Bibliothekseinbindungen liefert der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
eine Angabe an das festgelegte physisches Datenspeicherungslaufwerk,
an dem eine gehaltene oder zukünftige
Einbindung ausgeführt
werden soll. Die Angabe umfasst das Eintragen in die Laufwerktabelle 80 von 6,
auf die durch die Bibliothek zugegriffen wird. Als eine zusätzliche
Alternative für
eine Freigabe einer gehaltenen Einbindung wird die Angabe des festgelegten
Datenspeicherungslaufwerks mit der Freigabeangabe, die an die Bibliothek übertragen
wird, bereitgestellt.
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11 betrifft
Detrigger-Ereignisse vom Schritt 300. Ein Beispiel eines
Detrigger-Ereignisses umfasst die Nichtverwendung eines festgelegten
Datenspeicherungslaufwerks während
einer vorgegebenen Dauer eines Zeitglieds. In einer Ausführungsform
wird die Beendigung einer Funktion, die die Verwendung eines Laufwerks
umfasst, im Schritt 310 erkannt, und im Schritt 311 wird
ein Zeitgeber für
dieses Laufwerk zurückgesetzt.
Der Schritt 312 setzt die Verfolgung des Zeitgebers fort
und gibt an, wann die Zeitdauer abgelaufen ist.
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Andere
Detrigger-Ereignisse umfassen eine Anforderung 315 DEMOUNT,
um die Einbindung der Kassette an dem virtuellen Laufwerk zu lösen und
die Kassette an anderen Punkt wie etwa ein Aufbewahrungsregal zu
bewegen; ein Befehl 316 RELEASE, um ein reserviertes virtuelles
Datenspeicherungslaufwerk freizugeben; und eine Laufwerk-Freigabeangabe 317.
Wie oben erläutert
wurde, wird ein Befehl DEMOUNT typischerweise an die Bibliothek
bereitgestellt und ist kein Befehl, der im Schritt 135 von 9 durch
den Laufwerkabbild-Anbieter empfangen wird. Die Bibliothek bestimmt
beim Empfangen des Befehls DEMOUNT das physische Datenspeicherungslaufwerk,
das für
das virtuelle Laufwerk festgelegt ist, löst die Lösung der Einbindung aus und
informiert den Laufwerkbetriebsmittel- Anbieter über den Befehl. Ein Befehl
RELEASE oder ein Befehl, der die Freigabe eines virtuellen Laufwerks
fordert, wird im Schritt 135 von 9 durch
den Laufwerkabbild-Anbieter empfangen. Der Laufwerkabbild-Anbieter
stellt im Schritt 143 fest, dass es sich um ein Detrigger-Ereignis
handelt; und benachrichtigt im Schritt 149 den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter. Im Schritt 320 von 11 legt
der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter das virtuelle Laufwerk fest,
für welches
das Detrigger-Ereignis von dem anfordernden Host vorgesehen ist.
Dies wird typischerweise aus dem eigentlichen Befehl festgestellt.
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Der
Schritt 325 stellt fest, ob eine tragbare Datenspeicherkassette
in dem Laufwerk eingebunden ist. Dies kann z.B. von dem Bibliotheksprozessor 45 von 1 festgestellt
werden. Ein Befehl DEMOUNT hat ein Lösen der Einbindung der tragbaren Kassette
durch den Zugriffroboter zur Folge, so dass der Schritt 325 angibt,
dass in dem Laufwerk keine Kassette eingebunden ist. Die anderen
Detrigger-Ereignisse
können
bei einer tragbaren Datenspeicherkassette, die in einem Laufwerk
eingebunden ist, nicht auftreten und können kein Lösen der Einbindung umfassen.
Wenn eine Kassette in dem Laufwerk eingebunden ist, gibt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
der Bibliothek an, dass die Einbindung der Kassette im Schritt 326 gelöst werden
soll.
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Im
Schritt 330 bestimmt der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
die Laufwerkabbild-Tabelle 70, 71 von 5A oder 5B für das virtuelle
Laufwerk oder für
das physische Laufwerk, wenn die Schritte 310 bis 312 das
physische Laufwerk verwenden.
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Der
Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter hebt dann im Schritt 331 die
Zuordnung des Laufwerks vom virtuellen Laufwerk für die Hostanwendung
auf. Der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter gibt dann im Schritt 343 an,
dass das Laufwerk freigegeben ist, wobei "m" auf "m" – 1
verringert wird. Wenn Ersatzlaufwerke verwendet werden, stellt der
Schritt 340 optional fest, ob das nicht zugeordnete Laufwerk
ein gemeinsam genutztes Laufwerk ist. Wenn das der Fall ist, bringt
der Schritt 341 das Laufwerk wieder in seinen ursprünglichen
Zustand, indem "n" auf "n" – 1 verringert
wird. Wenn das Laufwerk ein Ersatzlaufwerk ist, kann der Systembetreiber
anschließend
auf die Nachricht vom Schritt 260 in 10B reagieren und dem Vorrat ein oder mehrere
Ersatzlaufwerke hinzufügen.
Wenn das Laufwerk kein Ersatzlaufwerk ist, geht der Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
direkt zum Schritt 345. Im Schritt 345 werden
die Tabellen aktualisiert, das Laufwerk wird entweder in seinen
ursprünglichen
Zustand als ein Ersatzlaufwerk in der Laufwerktabelle 80 von 6 zurückgeführt, oder das
Laufwerk wird in der Laufwerktabelle von 6 als freigegeben
angegeben.
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Die 12A bis 12C stellen
das Verriegeln und Entriegeln eines Datenspeicherungslaufwerks an
einer virtuellen Bibliothek dar. Der Schritt 400 von 12A stellt ein Trigger-Ereignis 160 von 10A dar, bei dem ein Laufwerk mit einer Verriegelung
angefordert wird. Der Schritt 401 ist mit dem Schritt 185 von 10A gleichwertig zum Festlegen des Laufwerks auf
das virtuelle Laufwerk und umfasst zusätzlich das Hinzufügen von "Verriegelung" zu der Laufwerktabelle,
was durch das Laufwerk "DR1" der Laufwerktabelle 80 von 6 veranschaulicht
wird.
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Der
Schritt 410 von 12B stellt
ein Detrigger-Ereignis 300 von 11 dar,
bei dem ein Laufwerk durch die Hostanwendung mit einer Freigabe der
Verriegelung freigegeben wird. Der Schritt 411 kann unmittelbar
nach dem Schritt 300 auftreten und umfasst eine Feststellung,
ob der Befehl eine Freigabe der Verriegelung enthält. Wenn
das der Fall ist, wird die Verriegelung durch den Laufwerkbetriebsmittel-Anbieter
im Schritt 412 in der Laufwerktabelle 80 von 6 freigegeben.
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Der
Schritt 420 stellt ein Detrigger-Ereignis 300 von 11 dar,
das keine Freigabe einer Verriegelung umfasst, wie etwa ein Befehl
DEMOUNT. Der Schritt 421 stellt fest, ob das Laufwerk verriegelt
ist, indem z.B, auf die Laufwerktabelle 80 von 6 Bezug
genommen wird. Wenn das Laufwerk nicht verriegelt ist, wird der
Prozess der Schritte 320 bis 345 von 11 ausgeführt. Wenn
das Laufwerk verriegelt ist und im Schritt 412 von 12B nicht entriegelt wird, wird das geforderte
Ereignis im Schritt 425 ausgeführt und die Tabellen bleiben
im Schritt 426 unverändert,
so dass das Laufwerk dadurch auf die Hostanwendung verriegelt bleibt.
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Die
Schritte der oben genannten Prozesse können im Ablauf geändert oder
kombiniert oder in Einzelheiten verändert werden, falls das erforderlich ist.
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Während die
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung genau erläutert wurden, sollte klar sein,
dass ein Fachmann Modifikationen und Anpassungen an diesen Ausführungsformen
vornehmen könnte,
ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, der in den
folgenden Ansprüchen
dargestellt ist.