DE60217882T2 - Verbindungsvorrichtung mit sicherer befestigung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden eines Leitungsendes mit einer Bohrung, die in einem Fluidtransportleitungselement ausgebildet ist. Dieses Element kann ein Fluidabgabeelement, wie z. B. eine Pumpe, oder ein Fluidaufnahmeelement, wie z. B. eine andere Leitung, ein Behälter, usw. sein.
- Eine derartige Verbindungsvorrichtung (siehe z. B. das Dokument WO-A-96/22487) umfasst im Allgemeinen ein rohrförmiges Gehäuse, das einen Innenkanal für die Aufnahme des Leitungsendes begrenzt. Das Leitungsende wird in einer vorgegebenen axialen Position im Innenkanal des rohrförmigen Gehäuses mit Hilfe von Haltemitteln gehalten, wie z. B. eine Scheibe mit verformbaren Krallen, die dazu bestimmt sind, mit der Außenfläche des Leitungsendes in Eingriff zu kommen, oder ein Riegel, der zwischen einer vorstehenden Position, in der er einen fest mit dem Leitungsende verbundenen Bund hintergreifen kann, um sich jeglichem Rückzug des Leitungsendes aus dem Innenkanal des rohrförmigen Gehäuses zu widersetzen, und einer ausgerückten Position radial beweglich ist, in der der Riegel den Bund freigibt
- Die Verbindungsvorrichtung umfasst ferner Mittel zur Befestigung des rohrförmigen Gehäuses der Verbindungsvorrichtung in der Bohrung des Elements in einer vorgegebenen axialen Position. Das rohrförmige Gehäuse kann beispielsweise in die Bohrung des Elements geschraubt oder mit Kraft in dieselbe eingedrückt werden. Im letzten Fall kann das rohrförmige Gehäuse beispielsweise außen mit Reliefelementen in Form von Widerhaken versehen sein, um seine Befestigung in der Bohrung zu verbessern. Die vorgegebene axiale Position entspricht einer Position, für die die Haltbarkeit der Befestigung optimal ist und/oder einer Position, in der das rohrförmige Gehäuse mit Dichtungselementen zusammenwirken kann. Derartige Befestigungsmittel sind von den Haltemitteln, wie z. B. den Krallenscheiben oder den radial beweglichen Riegeln getrennt, d.h. dass diese Mittel unabhängig arbeiten, und ein Leitungsende kann in dem rohrförmigen Gehäuse gehalten werden, selbst wenn dieses nicht korrekt in der Bohrung befestigt ist. Wenn die Befestigungsmittel zum Befestigen des rohrförmigen Gehäuses in der Bohrung von den Haltemitteln zum Halten des Leitungsendes in dem rohrförmigen Gehäuse getrennt sind, ist eine visuelle Kontrolle derzeit das einzige Mittel, um zu prüfen, ob das rohrförmige Gehäuse korrekt in der Bohrung des Leitungselements angebracht ist. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass eine Bedienungsperson nicht bemerkt, dass das rohrförmige Gehäuse nicht korrekt montiert ist. Wird der Kreislauf unter Druck gesetzt, besteht die Gefahr eines Lecks und noch gefährlicher die Gefahr eines Ausstoßes des rohrförmigen Gehäuses aus der Bohrung (Peitscheneffekt).
- Demzufolge besteht ein bis heute nicht auf praktische Weise erfüllter Bedarf an einer Verbindungsvorrichtung der vorgenannten Art, die sicher angebracht werden kann.
- Hierzu sieht man erfindungsgemäß eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Leitungsendes mit einer in einem Fluidtransportleitungselement ausgebildeten Bohrung vor, wobei die Vorrichtung ein rohrförmiges Gehäuse umfasst, das einen Innenkanal für die Aufnahme des Leitungsendes begrenzt, sowie Mittel zum Halten des Leitungsendes in einer vorgegebenen axialen Position in dem Innenkanal und Mittel zum Befestigen des rohrförmigen Gehäuses in der Bohrung in einer vorgegeben axialen Position, wobei die Mittel zum Befestigen des rohrförmigen Gehäuses getrennt von den Mitteln zum Halten des Leitungsendes sind. Mittel für den Anschlag der Endfläche des Leitungsendes sind so an dem rohrförmigen Gehäuse angebracht, dass sie zwischen einer Position, in der sie derart in den Innenkanal vorstehen, dass sie sich dem Eindrücken des Leitungsendes bis in seine vorgegebene axiale Position widersetzen, und einer Position beweglich sind, in der sie derart ausgerückt sind, dass sie den Durchtritt des Leitungsendes in seine vorgegebene axiale Position freigeben, und die Anschlagmittel sind so ausgebildet, dass sie derart mit dem Element zusammenwirken, dass sie von ihrer vorstehenden Position in ihre ausgerückte Position übergehen, wenn das rohrförmige Gehäuse bis zu seiner vorgegebenen axialen Position in die Bohrung gedrückt wird.
- Wenn das rohrförmige Gehäuse nicht korrekt in der Bohrung des Transportleitungselements angebracht ist, kann so das Leitungsende nicht bis in seine vorgegebene axiale Position in den Innenkanal eingebracht und demzufolge nicht am rohrförmigen Gehäuse befestigt werden. Die Tatsache, dass die Verbindung nicht umgesetzt werden kann, stellt somit ein Signal dar, das den Benutzer davor warnt, dass das rohrförmige Gehäuse nicht korrekt platziert ist.
- Gemäß einem besonderen Ausführungsbeispiel umfassen die Anschlagmittel mindestens eine Lamelle, die ein Ende hat, das mit dem rohrförmigen Gehäuse so verbunden ist, dass sie elastisch zwischen einem verformten Zustand, in dem ein freies Ende der Lamelle in den Innenkanal vorsteht, und einem Ruhezustand verformt werden kann, in dem das freie Ende der Lamelle ausgerückt ist.
- Vorteilhafterweise ist die Lamelle dann nahe ihrem freien Ende mit einem Vorsprung versehen, der zum Außenraum des rohrförmigen Gehäuses hin vorsteht, um mit einer Oberfläche der Bohrung zusammenzuwirken, wobei die Bohrung eine Vertiefung umfasst, um den Vorsprung aufzunehmen, wenn das rohrförmige Gehäuse in seiner vorgegebenen axialen Position ist.
- Wenn das rohrförmige Gehäuse nicht korrekt in der Bohrung des Transportleitungselements angebracht ist und ein Leitungsende in das rohrförmige Gehäuse eingefügt wird, bringt die Einführbewegung des Leitungsendes in den Innenkanal das Leitungsende mit dem freien Ende der Lamelle in Kontakt, so dass, wenn die Einführbewegung des Leitungsendes fortgesetzt wird, das Leitungsende das rohrförmige Gehäuse in die Bohrung mitnimmt, bis der Vorsprung gegenüber der Vertiefung der Bohrung ankommt. Das freie Ende, das in seinen Ruhezustand zurückkehrt, ist dann aus dem Innenkanal ausgerückt und macht den Durchgang für das Leitungsende bis in seine vorgegebene axiale Position frei.
- Vorzugsweise hat der Vorsprung ferner eine radiale Oberfläche, die eine Schulter bildet, die dazu bestimmt ist, mit einer entsprechenden radialen Oberfläche der Vertiefung zusammenzuwirken und sich einer Ausziehkraft des rohrförmigen Gehäuses aus der Bohrung zu widersetzen.
- Auf diese Weise ermöglicht der Vorsprung die Umsetzung einer Befestigung durch Einrasten des rohrförmigen Gehäuses in die Bohrung.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Studium der folgenden Beschreibung eines besonderen, die Erfindung nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels.
- Es wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen zeigen:
-
1 einen perspektivischen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung, -
2 eine zur1 analoge Ansicht einer nicht korrekt montierten Verbindungsvorrichtung während des Einführens eines Leitungsendes in dieselbe, -
3 eine zur2 analoge Ansicht der Verbindungsvorrichtung, nachdem das Leitungsende in dieselbe eingeführt wurde. - Unter Bezugnahme auf die Figuren ist die hier beschriebene Verbindungsvorrichtung dazu bestimmt, die Verbindung zwischen einem Leitungsende
1 , das außen mit einem Bund2 versehen ist, mit einer Bohrung3 eines Elements4 einer Fluidtransportleitung zu ermöglichen, wie z. B. einem Fluidaufnahmeelement, wie ein Behälter, oder ein Fluidabgabeelement, wie eine Pumpe. - Die Bohrung
3 mündet nach außen über zwei aufeinander folgende Kammern mit zunehmendem Durchmesser, nämlich eine Zwischenkammer5 und eine Eintrittskammer6 . Eine Schulter7 bildet den Übergang zwischen der Eintrittskammer6 und der Zwischenkammer5 , während eine Schulter8 den Übergang zwischen der Zwischenkammer5 und der Nennweite der Bohrung3 bildet. Die Bohrung3 umfasst zwei Vertiefungen, die aus Schlitzlöchern9 gebildet sind, die diametral entgegengesetzt in der Eintrittskammer6 ausgebildet sind, um an der Außenseite des Elements4 zu münden. - Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung umfasst ein allgemein mit
10 bezeichnetes, rohrförmiges Gehäuse, das einen Innenkanal11 begrenzt, der dazu bestimmt ist, das Leitungsende1 aufzunehmen, und hat ein Ende12 , über das das rohrförmige Gehäuse10 dazu bestimmt ist, in die Bohrung3 des Elements4 eingeführt zu werden, sowie entgegengesetzt dazu ein Ende13 , über das das Leitungsende1 in den Innenkanal11 eingeführt werden soll. - Das Ende
12 ist mit einer Hülse14 versehen, die einen Träger für Dichtungselemente15 und16 (O-Ring-Dichtungen) bildet, die einen Innendurchmesser haben, der einem Außendurchmesser des Leitungsendes1 entspricht, sowie einen Außendurchmesser, der einem Innendurchmesser der Hülse14 entspricht, der selbst im Wesentlichen einem Außendurchmesser des Endes12 des rohrförmigen Gehäuses10 und einem Innendurchmesser der Zwischenkammer5 entspricht. Die Hülse14 hat einen Außendurchmesser, der einem Innendurchmesser der Eintrittskammer6 entspricht. Die Hülse14 ist mit dem Ende12 des rohrförmigen Gehäuses10 über eine Sollbruchstelle (abbrechbarer Steg) verbunden, der unter einer axialen Kompressionskraft bricht. - Das Ende
13 des rohrförmigen Gehäuses10 ist so ausgestaltet, dass es einen Riegel in Form eines Ringes17 enthält, der auf bekannte Weise ein transversal ausrückbares Hindernis für den äußeren Bund2 des Leitungsendes1 bildet. Das Ende13 umfasst somit eine Kammer18 , in die der Innenkanal11 mündet und die den Ring17 aufnimmt, der im Ruhezustand von in den Figuren nicht sichtbaren elastischen Laschen derart zurückgedrückt wird, dass der Ring17 relativ zum Innenkanal11 axial verschoben ist. Der innerste Teil der Kammer18 bildet eine Aufnahme für den Bund2 des Leitungsendes1 , in der er durch den in seinem Ruhezustand befindlichen Ring17 axial gehalten wird, der so eine axiale Rückhalteposition für das Leitungsende1 in dem Innenkanal11 definiert (siehe3 ). Es versteht sich, dass der Ring17 dank einer Schrägfläche19 beim Durchtritt des Bundes2 zurückweicht (nach unten in den Figuren), so dass er koaxial zum Innenkanal11 angeordnet ist, und dann unter der Wirkung der elastischen Rückstelllaschen wieder in seine Ruhestellung zurückkehrt, nachdem der Bund2 den Ring17 passiert hat. Um die Verbindungsvorrichtung zu lösen, muss die Bedienungsperson entgegen den elasti schen Laschen auf den Ring17 drücken, um den Bund axial aus der Kammer18 zu befreien. - Das rohrförmige Gehäuse
10 umfasst ferner Anschlagmittel für den Anschlag der Endfläche des Leitungsendes1 . Die Anschlagmittel umfassen zwei Lamellen20 , die sich axial in dem rohrförmigen Gehäuse an zwei diametral entgegengesetzten Positionen befinden und ein Ende21 haben, das mit dem rohrförmigen Gehäuse10 verbunden ist, und entgegengesetzt dazu ein freies Ende22 . Die Lamellen20 können zwischen einem verformten Zustand, in dem das freie Ende22 in den Innenkanal11 vorsteht, und einem Ruhezustand elastisch verformt werden, in dem das freie Ende22 ausgerückt ist. Die Lamellen20 sind auf der Seite ihres freien Endes22 mit einem zum Außenraum des rohrförmigen Gehäuses10 vorstehenden Vorsprung23 versehen. Der Abstand zwischen den Vorsprüngen23 ist größer als der Innendurchmesser der Eintrittskammer6 , wenn die Lamellen in ihrem Ruhezustand sind, und im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser der Eintrittskammer6 , wenn die Lamellen20 in ihrem vorstehenden Zustand sind. - Jeder Vorsprung
23 hat einerseits in Bezug auf die Einführrichtung des rohrförmigen Gehäuses1 in die Bohrung3 hinten eine radiale Oberfläche24 , um eine Schulter zu bilden, die dazu bestimmt ist, mit einer entsprechenden radialen Oberfläche25 des Schlitzloches9 zusammenzuwirken, derart, dass sie sich einer Ausziehkraft des rohrförmigen Gehäuses10 aus der Bohrung3 widersetzt, und andererseits vorne eine geneigte Oberfläche, die eine Rampe26 bildet, die dazu bestimmt ist, mit dem Rand der Eintrittskammer6 der Bohrung3 zusammenzuwirken, um die Lamelle20 in ihren verformten Zustand zu bringen (dieser Rand kann übrigens abgeschrägt sein, um dieses Zusammenwirken zu erleichtern). Die Schlitzlöcher9 und die Vorsprünge23 bilden auf diese Weise Mittel zur Befestigung des rohrförmigen Gehäuses durch Einrasten in die Bohrung3 . - Die Montage der Verbindungsvorrichtung am Element
4 besteht im Einrasten des rohrförmigen Gehäuses10 in die Bohrung3 des Elements4 . Das rohrförmige Gehäuse10 wird über sein Ende12 derart in die Bohrung3 eingeführt, dass die Rampen26 der Vorsprünge23 , wenn sie mit dem Rand der Eintrittskammer6 der Bohrung3 des Elements4 in Kontakt kommen, die Verformung der Lamellen20 von ihrem Ruhezustand in ihren verformten Zustand bewirken. Die freien Enden22 der Lamellen20 stehen dann in den Innenkanal11 vor. In2 stellt man fest, dass in diesem Stadium, wenn das Leitungsende1 in das rohrförmige Gehäuse10 eingebracht ist, die Endfläche des Leitungsendes an den freien Enden22 der Lamellen20 anstößt. Der Abstand zwischen den freien Enden22 und dem Ring17 ist kleiner als der, der den Bund2 von der Endfläche des Leitungsendes1 trennt, derart, dass das Halten der Leitung durch den Ring17 nicht möglich ist, solange die Lamellen20 in ihrem verformten Zustand sind. Die Bedienungsperson wird demzufolge darüber informiert, dass die Montage des rohrförmigen Gehäuses10 in der Bohrung nicht abgeschlossen ist. - Wenn die Einführbewegung des rohrförmigen Gehäuses
10 in die Bohrung3 fortgesetzt wird (unter der Wirkung der Bedienungsperson, die entweder das rohrförmige Gehäuse10 selbst bewegt, wenn das Leitungsende1 nicht eingebracht ist, oder das Leitungsende1 bewegt, das während seines Einführens in das rohrförmige Gehäuse10 an den freien Enden22 anliegt), kommen die Vorsprünge23 gegenüber den Schlitzlöchern9 an, derart, dass die Lamellen20 elastisch in ihren Ruhezustand zurückkehren können. Die in den Schlitzlöchern9 angeordneten Vorsprünge23 widersetzen sich dann jeglicher Ausziehkraft zum Herausziehen des rohrförmigen Gehäuses aus der Bohrung3 und definieren auf diese Weise eine axiale Befestigungsposition des rohrförmigen Gehäuses10 in der Bohrung3 . Man kann Indexierungsmittel für eine Indexierung des rohrförmigen Gehäuses10 relativ zur Bohrung3 vorsehen, um sicherzustellen, dass die Vorsprünge23 mit den Schlitzlöchern9 ausgerichtet sind, wenn das rohrförmige Gehäuse10 seine axiale Befestigungsposition erreicht. Andernfalls können die Vorsprünge gegenüber den Schlitzlöchern9 angeordnet werden, indem man das rohrförmige Gehäuse10 in der Bohrung3 dreht. Ferner können die Schlitzlöcher9 durch eine Nut ersetzt werden, wodurch die Notwendigkeit einer Indexierung entfällt. - Während der Einführbewegung des rohrförmigen Gehäuses
10 in die Bohrung3 löst sich die Hülse14 , wenn sie auf die Schulter8 trifft, und wird auf das Ende12 gedrückt. In diesem Zustand nimmt die Zwischenkammer5 die beiden O-Ring-Dichtungen15 ,16 auf. - In
3 erkennt man das Leitungsende1 , wie es in dem rohrförmigen Gehäuse10 befestigt ist und mit dem Innenkanal11 desselben in Eingriff steht. Die Länge des Leitungsendes1 jenseits des Bundes2 ist derart, dass das Leitungsende1 die O-Ring-Dichtungen15 ,16 erreicht, wenn es in seiner im rohrförmigen Gehäuse10 gehaltenen Position ist. - Ferner stellt man fest, dass die Schlitzlöcher
9 , welche die Vertiefungen bilden, einen Zugriff auf die Vorsprünge23 gestatten, und, wenn kein Leitungsende1 mit dem rohrförmigen Gehäuse10 in Eingriff steht, ein Eindrücken der Vorsprünge23 mittels eines Werkzeuges ermöglichen, um das Herausziehen des rohrförmigen Gehäuses10 aus der Bohrung3 zu ermöglichen. - Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, und man kann daran Ausführungsvarianten vornehmen, ohne dabei den Schutzumfang der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert ist, zu verlassen.
- Insbesondere sind andere Befestigungsarten als eine Rastverbindung denkbar.
- Ferner können die Befestigungsmittel von den Anschlagmitteln getrennt sein.
- Darüber hinaus können die Rückhaltemittel sich von den beschriebenen unterscheiden und beispielsweise eine Krallenscheibe umfassen, die stromabwärts der Anschlagmittel angeordnet ist, derart, dass diese den Zugriff vom Leitungsende auf die Scheibe verhindern oder freigeben, je nachdem, ob sie in ihrer vorstehenden Position oder in ihrer ausgerückten Position sind.
Claims (7)
- Vorrichtung zum Verbinden eines Leitungsendes (
1 ) mit einer Bohrung (3 ), die in einem Fluidtransportkreiselement (4 ) ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung umfasst: ein rohrförmiges Gehäuse (10 ), das einen Innenkanal (11 ) für die Aufnahme des Leitungsendes begrenzt, Mittel (17 ) zum Halten des Leitungsendes in einer vorgegebenen axialen Position in dem Innenkanal und Mittel (23 ) zum Befestigen des rohrförmigen Gehäuses in der Bohrung in einer vorgegebenen axialen Position, wobei die Mittel zum Befestigen des rohrförmigen Gehäuses getrennt von den Mitteln zum Halten des Leitungsendes sind, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (22 ) für den Anschlag der Endfläche des Leitungsendes so an dem rohrförmigen Gehäuse angebracht sind, dass sie zwischen einer Position, in der sie derart in den Innenkanal vorstehen, dass sie sich dem Eindrücken des Leitungsendes bis in seine vorgegebene axiale Position widersetzen, und einer Position beweglich sind, in der sie derart ausgerückt sind, dass sie den Durchtritt des Leitungsendes in seine vorgegebene axiale Position freigeben, und dass die Anschlagmittel (22 ) derart ausgebildet sind, dass sie so mit dem Element zusammenwirken, dass sie von ihrer vorstehenden Position in ihre ausgerückte Position übergehen, wenn das rohrförmige Gehäuse bis zu seiner vorgegebenen axialen Position in die Bohrung gedrückt wird. - Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Anschlagmittel mindestens eine Lamelle (
20 ) umfassen, die ein Ende (21 ) hat, das mit dem rohrförmigen Gehäuse (10 ) so verbunden ist, dass sie elastisch zwischen einem verformten Zustand, in dem ein freies Ende (22 ) der Lamelle in den Innen kanal (11 ) vorsteht, und einem Ruhezustand verformt werden kann, in dem das freie Ende der Lamelle ausgerückt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Lamelle (
20 ) nahe ihrem freien Ende (22 ) mit einem Vorsprung (23 ) versehen ist, der zum Außenraum des rohrförmigen Gehäuses hin vorsteht, um mit einer Oberfläche der Bohrung (3 ) zusammenzuwirken, wobei die Bohrung eine Vertiefung (9 ) umfasst, um den Vorsprung aufzunehmen, wenn das rohrförmige Gehäuse in seiner vorgegebenen axialen Position ist. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
23 ) eine radiale Oberfläche (24 ) hat, die eine Schulter bildet, die dazu bestimmt ist, mit einer entsprechenden radialen Oberfläche (25 ) der Vertiefung (9 ) zusammenzuwirken und sich einer Ausziehkraft des rohrförmigen Gehäuses (10 ) aus der Bohrung (3 ) zu widersetzen. - Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung von einem Schlitzloch (
9 ) gebildet ist, das außen am Element (4 ) mündet, um einen Zugang (3 ) zum Vorsprung (23 ) von außerhalb des Elements zu ermöglichen. - Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei das rohrförmige Gehäuse (
10 ) ein Ende (12 ) hat, mit dem es in die Bohrung (3 ) eingefügt werden soll und das durch mindestens ein Dichtungselement (15 ,16 ) mit Hilfe eines zylindrischen Trägers (14 ) verlängert ist, der vorübergehend von diesem Ende absteht, wobei das Dichtungselement derart ausgebildet ist, dass es im Betrieb die Dichtheit zwischen dem Element (4 ) und dem Leitungsende (1 ) gewährleistet. - Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei der zylindrische Träger für das Dichtungselement (
15 ,16 ) aus einer Hülse (14 ) gebildet ist, die mit dem vorgenannten Ende des rohrförmigen Gehäuses (10 ) derart über eine Sollbruchstelle verbunden ist, dass sie sich bei der Montage des rohrförmigen Gehäuses in der Bohrung des Elements auf dieses Ende des rohrförmigen Gehäuses schieben kann.
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