DE60218461T2 - Halterung für eine Satellitenantenne - Google Patents

Halterung für eine Satellitenantenne Download PDF

Info

Publication number
DE60218461T2
DE60218461T2 DE60218461T DE60218461T DE60218461T2 DE 60218461 T2 DE60218461 T2 DE 60218461T2 DE 60218461 T DE60218461 T DE 60218461T DE 60218461 T DE60218461 T DE 60218461T DE 60218461 T2 DE60218461 T2 DE 60218461T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjustable support
support element
satellite antenna
mount
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60218461T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60218461D1 (de
Inventor
Alain Guennec
Sebastien Bonnet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomson Licensing SAS
Original Assignee
Thomson Licensing SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomson Licensing SAS filed Critical Thomson Licensing SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE60218461D1 publication Critical patent/DE60218461D1/de
Publication of DE60218461T2 publication Critical patent/DE60218461T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q3/00Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system
    • H01Q3/02Arrangements for changing or varying the orientation or the shape of the directional pattern of the waves radiated from an antenna or antenna system using mechanical movement of antenna or antenna system as a whole
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/125Means for positioning

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für eine Satellitenantenne.
  • Aufgrund der Entwicklung von Satellitenfernsehen sind Satellitenantennen, besonders Parabolantennen, die im allgemeinen Sprachgebrauch als "Satellitenschüsseln" bezeichnet werden, weit verbreitet. Solche Satellitenschüsseln müssen bekanntermaßen sorgfältig ausgerichtet werden, damit ein guter Empfang gewährleistet ist. Damit die Elevations- und Azimutausrichtung solcher Antennen, besonders von Antennen für Privathaushalte, erfolgen kann, wurden einfache Antennenhalterungen entwickelt, bei denen beispielsweise ein Kugelgelenk für zwei Rotationsfreiheitsgrade sorgt. In einem entriegelten Zustand dieses Gelenks wurde die Schüssel freihändig so lange geschwenkt, bis eine angemessene Ausrichtung erzielt worden war; danach wurde das Gelenk verriegelt, um die Schüssel in dieser Ausrichtung festzulegen. Verschiedene Lösungen sind beispielsweise in den folgenden Patentanmeldungen vorgeschlagen worden: GB 2 226 705 , JP07307606 oder WO00/44063.
  • Für bevorstehende Anwendungen wie interaktives Fernsehen, Hochgeschwindigkeits-Internetzugang über Satellit usw. werden kleine und wirtschaftliche Satellitenantennenauslegungen benötigt, dank derer ein Benutzer nicht nur ein Downlink-Signal vom Satelliten empfangen, sondern auch Daten in der Uplink-Richtung zum Satelliten senden kann.
  • Für das Uplink-Senden ist die Ausrichtung der Satellitenantenne auf den Satelliten viel kritischer als für den Downlink, weil die Empfangscharakteristik der Satellitenschüssel auf der Erde, aufgrund der Tatsache, dass die Schüssel sehr schmal und auf den Satelliten gerichtet ist, außer dem Signal vom Satelliten sehr geringes Rauschen empfängt, während eine Satellitenantenne, die in der Lage sein muss, Uplink-Signale von zahlreichen Satellitenschüsseln an verschiedenen Orten auf der Erde zu empfangen, viel stärkerem Rauschen ausgesetzt ist. Für bidirektionale Anwendungen wird deshalb davon ausgegangen, dass Satellitenantennen auf der Erde mit einer Genauigkeit von ungefähr 0,1 Grad ausgerichtet werden müssen. Hierbei handelt es sich um einen Präzisionsgrad, der mit den herkömmlichen, oben beschriebenen Satellitenschüsselhalterungen nicht zuverlässig erreicht wird.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine einfache und wirtschaftliche Halterung für eine Satellitenantenne bereitzustellen, die schnell und mit hohem Präzisionsgrad ausgerichtet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird mit einer verstellbaren Halterung für eine Satellitenantenne gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Wenn das erste Basiselement der Antennenhalterung an einer entsprechenden Unterstruktur und die Satellitenantenne an ihr erstes fein verstellbares Stützelement montiert sind, lässt sich eine schnelle und grobe Verstellung einfach dadurch durchführen, indem das erste grob verstellte Stützelement so lange gedreht wird, bis ein Downlink-Signal von einem gewünschten Satelliten empfangen wird, wonach das fein verstellbare Stützelement für eine Feinausrichtung verwendet wird. Bei dem grob verstellbaren Stützelement kann es sich zwar wie im Stand der Technik einfach um ein von Hand gedrehtes Gelenk handeln, aber das fein verstellbare Stützelement umfasst vorzugsweise einen Verstellaktuator, durch den geringfügige Drehungen im Bereich von 0,1 bis 1 Grad zuverlässig und wiederholbar veranlasst werden können.
  • Für die Verstellung in der Elevations- und der Azimutrichtung kann eine zweistufige Konstruktion verwendet werden, bei der das erste Basiselement und die Stützelemente für das Verstellen eines Rotationsfreiheitsgrades bestimmt sind, und eine zweite Stufe, die ein zweites Basiselement, ein zweites grob verstellbares Stützelement und ein zweites fein verstellbares Stützelement umfasst, für den zweiten Rotationsfreiheitsgrad vorgesehen ist. Hier ist das erste Basiselement starr an das zweite fein verstellbare Stützelement gekoppelt; insbesondere können sie als einteiliges Element ausgebildet sein.
  • Das zweite Stützelement braucht nicht mit den anderen Elementen zusammen in eine einzige Vorrichtung integriert zu sein; es kann sich beispielsweise um einen Mast oder eine andere Art von entsprechender Unterstruktur handeln, an dem die Halterung für die Satellitenantenne montiert ist, wobei eine grobe Verstellung zwischen dem Mast und dem zweiten grob verstellbaren Stützelement während der Montage erfolgt.
  • Der Verstellaktuator sollte vorzugsweise so ausgelegt sein, dass er die durch ihn gekoppelten Stützelemente bezüglich einander verriegelt, wenn er nicht angesteuert wird. Ein derartiger Aktuator kann einfach eine Schraube und eine Mutter, die bezüglich einander gedreht werden können, einen pneumatischen oder hydraulischen Kolben, eine motorisierte Translationsstufe usw. umfassen.
  • Nach einer ersten Gruppe bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung umfasst der Aktuator eine an einem der Stützelemente montierte Schraube und eine drehbar am anderen Stützelement montierte Mutter, die die Schraube in Eingriff nimmt. Bei einer ersten Ausführungsform dieser Gruppe ist die Schraube starr an dem einen Stützelement gehalten und die Mutter an eine Kreuzschiene gekoppelt, die das andere Stützelement in Eingriff nimmt und dort allmählich in Bezug auf die Schwenkachse verschiebbar ist. Als Alternative kann die Schraube allmählich verschiebbar mit dem einen Stützelement in Eingriff stehen, und das andere Stützelement, an dem die Mutter drehbar montiert ist, umfasst ein Führungsmittel zum Führen der Schraube in ihrer Längsrichtung.
  • Nach einer zweiten bevorzugten Ausführungsform ist auch der Aktuator aus einer Schraube gebildet, und diese Schraube hat ein Umfangsprofil, vorzugsweise eine Umfangsnut in der Nähe des Kopfs der Schraube, die mit einem der Stützelemente drehbar in Eingriff steht, wobei der Gewindeabschnitt der Schraube eine Gewindebohrung des anderen Stützelements in Eingriff nimmt. Der die Nut in Eingriff nehmende Abschnitt des einen Stützelements hat vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt, so dass es frei in der Nut kippen kann, wenn die Stützelemente bezüglich einander geschwenkt werden.
  • Zusätzlich sollte die Schraube mit einer Kontermutter zum Verriegeln der Schraube, sobald eine korrekt ausgerichtete Position gefunden worden ist, ausgerüstet sein.
  • Nach einer anderen Ausführungsform umfasst der Aktuator zwei Schrauben, die so in Gewindebohrungen eines der Stützelemente montiert sind, dass die Spitzen dieser Schrauben einander gegenüberliegen, wobei sich ein Drehzapfen des anderen Stützelements zwischen den Spitzen erstreckt. Wenn die Spitzen der beiden Schrauben weit voneinander entfernt sind, können die beiden Stützelemente bezüglich einander frei von Hand und so lange gedreht werden, bis der Drehzapfen auf eine der beiden Spitzen trifft. Eine Feinverstellung kann ausgeführt werden, indem der Abstand zwischen den Spitzen auf ein Minimum reduziert wird und beide Schrauben synchron gedreht werden, so dass eine Spitze den Drehzapfen schiebt, während die andere Spitze gleichzeitig zurückweicht. Diese Art von Aktuator ist besonders für die Azimut-Verstellung geeignet.
  • Zur problemlosen Erzielung der gewünschten Verstellungsgenauigkeit sollte die Steigung der Schraube/n so gewählt werden, dass eine Drehung der Schraube/n einer Drehung des fein verstellbaren Stützelements von weniger als 0,5° entspricht. Um den Verstellvorgang nicht umständlicher als nötig zu machen, sollte die Drehung des fein verstellbaren Stützelements pro Schraubendrehung mindestens 0,1° betragen.
  • Vorzugsweise sollten Mittel vorliegen, um die Basis- und Stützelemente nach dem Verstellen bezüglich einander festzulegen. Besonders wenn zwei Rotationsfreiheitsgrade zu verstellen sind, ist es wichtig, zuerst den einen festzulegen, bevor der andere verstellt wird. Wenn die Basis- und Stützelemente aneinander festgelegt werden, ist natürlich darauf zu achten, dass keine Bewegung erfolgt, die das Verstellen zunichte machen würde. Ein sehr vorteilhaftes Verriegelungsmittel zu diesem Zweck ist ein Exzenter, der auf einer die Rotationsachse definierenden Welle montiert ist und zwischen einer Verriegelungsposition, in der er die Elemente in einen Reibeingriff drängt, und einer Entriegelungsposition, in der der Reibeingriff gelöst ist, geschwenkt werden kann. Da der Exzenter nahe der Rotationsachse montiert ist, ist jedes möglicherweise beim Verriegeln von ihm ausgeübte Drehmoment sehr gering. Wenn der Exzenter mit einem der Elemente beider Seiten der Welle in Kontakt kommt, neigen insbesondere auf diese beiden Seiten ausgeübte Reibungskräfte dazu, einander auszugleichen.
  • Als zusätzliches Verriegelungsmittel kann ein Basiselement mit einem kreisförmigen Schlitz versehen sein, der auf seine Rotationsachse zentriert ist; das grob verstellbare Stützelement, das um diese Rotationsachse schwenkbar ist, hat einen Gewindeabschnitt, der sich durch den Schlitz erstreckt und unter Verwendung einer Mutter am Schlitz befestigt werden kann. Diese Art von Befestigungsmittel eignet sich besonders zur Befestigung, wenn ein grobes Verstellen für einen Freiheitsgrad ausgeführt worden ist und bevor das Feinverstellen angefangen hat. Eine leichte Schwenkbewegung des grob verstellbaren Stützelements, die durch Befestigen der Schrauben verursacht werden kann, kann danach bei der Feinverstellung ausgeglichen werden.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht einer Halterung für eine Satellitenantenne nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit Azimut- und Elevationsverstellmechanismen,
  • 2 einen Teil derselben Halterung unter einem anderen Winkel und insbesondere den Elevationsfeinverstellmechanismus,
  • 3 einen Querschnitt des Azimutfeinverstellmechanismus der Halterung aus 1,
  • 4 eine erste modifizierte Ausführungsform des Elevationsverstellmechanismus,
  • 5 eine zweite modifizierte Ausführungsform des Elevationsverstellmechanismus,
  • 6 eine erste modifizierte Ausführungsform des Azimutverstellmechanismus,
  • 7 eine zweite modifizierte Ausführungsform des Azimutverstellmechanismus und
  • 8 Verriegelungsmittel für den Azimutverstellmechanismus.
  • Die in 1 gezeigte Halterung umfasst ein erstes fein verstellbares Stützelement 1, das ungefähr L-förmig ist. Es hat einen ungefähr vertikalen Schenkel 10 und einen ungefähr horizontalen Schenkel 11. Ein Schlitz 12 erstreckt sich durch den gesamten Schenkel 10 und den größten Teil von Schenkel 11. Eine zylindrische Stange 13 erstreckt sich durch eine Bohrung, die am Winkel zwischen den Schenkeln 10, 11 des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 ausgebildet ist, und ist in einem ersten Basiselement 3 gehalten.
  • Ein erstes grob verstellbares Stützelement 2 ist ebenfalls drehbar an der Stange 13 montiert. Das grob verstellbare Stützelement 2 ist aus einer Stange 20 mit rechteckigem Querschnitt gebildet, die zwei Kreuzschienen 21 und 22 trägt. Wie am besten aus 2 ersichtlich ist, hat die Kreuzschiene 21 zwei nach oben gerichtete Endabschnitte 23, in denen Löcher ausgebildet sind, durch die sich die zylindrische Stange 13 drehbar erstreckt.
  • Es ist anzumerken, dass in 2 nur ein linker Abschnitt des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 zu sehen ist; der Abschnitt rechts vom Schlitz 12 wird nicht gezeigt, damit die Verstellmittel 26 bis 29 zu sehen sind, die unten genauer erläutert werden.
  • Die andere Kreuzschiene 22 hat mit Gewinden versehene Endabschnitte 24, die sich durch in den vertikalen Seitenflügeln 31 des ersten Basiselements 3 gebildete Schlitze 30 erstrecken und mittels Muttern 25 in einer gegebenen Position am Basiselement 3 befestigt werden können. Die Schlitze 30 haben die Form von Kreisausschnitten, die sich konzentrisch um die zylindrische Stange 13 erstrecken.
  • Ein Gewindebolzen 26 erstreckt sich senkrecht von der Oberfläche der Stange 20 in den Schlitz 12 des Schenkels 11. Er erstreckt sich durch eine nicht gezeigte Bohrung der Stange 20 und ist mittels Kontermuttern an den oberen und unteren Seiten der Stange 20 an dieser befestigt, wobei in der Figur nur die obere Seite zu sehen ist. Der Gewindebolzen 26 trägt eine in einem Käfig 28 gehaltene Rändelmutter 27. Der Käfig 28 hat Öffnungen, durch die ein Benutzer die Mutter 27 drehen kann, wodurch der Käfig 28 entlang dem Gewindebolzen 26 nach oben und unten verlagert wird. Der Käfig 28 hat zwei sich seitlich erstreckende Arme 29, die symmetrisch im linken und im rechten Abschnitt des Schenkels 11 des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 ausgebildete Schlitze 14 in Eingriff nehmen.
  • Die Elemente 1, 2, 3 bilden einen Elevationsverstellmechanismus der Antennenhalterung. Das Verstellen erfolgt, indem zunächst die Ausrichtung des grob verstellbaren Stützelements 2 bezüglich des Basiselements 3 grob eingestellt wird. Dies lässt sich bewerkstelligen, indem das Element 2 von Hand so lange gekippt wird, bis eine am Schenkel 10 montierte Antenne ein schwaches Satellitensignal empfängt, oder indem der Winkel zwischen dem Basiselement 3 und dem grob verstellbaren Stützelement 2 auf einen vordefinierten Wert eingestellt wird, indem beispielsweise eine Schablone zwischen die Stange 20 und eine Basisplatte 32 des Stützelements 3 eingeführt, der Winkel zwischen den beiden und der Schablone angepasst und das grob verstellbare Stützelement 2 unter Verwendung der Muttern 25 befestigt wird.
  • Dann wird eine Feinverstellung durchgeführt, indem die Position des fein verstellbaren Stützelements 1 bezüglich des grob verstellbaren Stützelements 2 eingestellt wird, indem die Mutter 27 so lange gedreht wird, bis optimale Empfangsbedingungen erreicht sind. Die Steigung des Gewindebolzens 26 ist so eingestellt, dass der Bolzen 26 selbsthemmend ist, d. h. dass auf die Stützelemente ausgeübter Druck nicht zur Drehung des Bolzens 26 führt. Im Einzelnen sollte die Steigung so eingestellt sein, dass eine Drehung der Mutter 27 einer Drehung des fein verstellbaren Stützelements 1 um ungefähr 0,1° bis 0,5° entspricht, wenn für den Satelliten, auf den die Antenne ausgerichtet ist, von einem Strahlöffnungswinkel von 0,1° ausgegangen wird.
  • Die Basisplatte 32 bildet ein zweites fein verstellbares Stützelement für einen Azimutverstellmechanismus. Dieser Mechanismus umfasst ferner einen Mast 5, der ein zweites Basiselement bildet, und einen Mastadapter 4, der ein zweites grob verstellbares Stützelement bildet. Der Mast 5 hat einen zylindrischen Querschnitt, und der Mastadapter 4 hat eine in 1 nicht im Einzelnen gezeigte Montagebuchse, in die ein Endabschnitt des Masts 5 eingeführt und befestigt werden kann, indem der Mast 5 in eine beliebige Azimutausrichtung gedrückt wird.
  • Das Basiselement 3 kann bezüglich des Mastadapters 4 um einen Bolzen 40 gedreht werden. Dieser Bolzen 40 erstreckt sich durch zwei Plattenelemente 41, 42 des Mastadapters 4 und zwischen diesen beiden durch einen Stab 33, der Teil des Basiselements 3 ist. An einem Ende des Bolzens 40 befindet sich eine Mutter 43 in Kontakt mit dem unteren 41 der beiden Plattenelemente, am anderen ein exzentrischer Hebel 44. In der in 1 gezeigten Position ist der Hebel 44 in einer nach unten gedrehten, verriegelten Position, in der er die Plattenelemente 41, 42 gegen den Stab 33 gedrückt hält, so dass keine Azimutdrehung des Basiselements 3 bezüglich des Mastadapters 4 möglich ist.
  • In einer entriegelten, nach oben gedrehten Position des Hebels 44 gehen die Plattenelemente 41, 42 und der Stab 33 auseinander und können gedreht werden. Da sich dieser Verriegelungsmechanismus an der Azimutdrehachse der Antennenhalterung befindet, kann durch eine auf den Verriegelungshebel 44 ausgeübte Kraft kein Drehmoment in der Azimutrichtung erzeugt werden. Da der Stab 33 zwischen den Plattenelementen 41, 42 liegt, kann das Basiselement außerdem nicht durch Reibungskräfte gedreht werden, die auftreten können, wenn der Hebel 44 zwischen seiner verriegelten und entriegelten Position gedreht wird. Nachdem ein Verstellen der Azimutausrichtung der Antenne erfolgt ist, kann sie so durch Verriegeln des Hebels 44 nicht zunichte gemacht werden.
  • Ein Mechanismus zum Feineinstellen der Azimutausrichtung der Antenne ist in der Halterung verborgen. In 1 ist nur ein Teil eines Gewindebolzens 45 zum Ansteuern dieses Verstellmechanismus zu sehen. Der eigentliche Mechanismus wird daher anhand von 3 beschrieben. Diese Figur ist ein teilweise horizontaler Schnitt durch die Halterung aus 1 auf der Höhe von Stab 33. Dieser Stab 33 hat einen Vorsprung 34, der sich nach hinten in die Halterung erstreckt. An einem Endabschnitt des Vorsprungs 34 ist ein leicht längliches Loch 35 ausgebildet. Der Endabschnitt erstreckt sich in einen Kasten 46, der starr an das Ende des Gewindebolzens 45 gekoppelt ist. Ein fest in den Wänden des Kastens 46 gehaltener Stift 47 erstreckt sich durch das Loch 35. Der Gewindebolzen 45 erstreckt sich durch eine Öffnung in einer Seitenwand 36 des Basiselements 3. Eine sich um den Gewindebolzen 45 erstreckende Druckfeder 415 drängt den Kasten 46 von der Seitenwand 36 weg, so dass eine von dem Gewindebolzen 45 gehaltene Mutter 48 stets fest außen gegen die Wand 36 gedrückt wird. Durch Drehen der Mutter 48 kann der Stab 33 in beide Richtungen um die durch den Bolzen 40 definierte Achse gedreht werden, wodurch eine Feinverstellung des Azimutwinkels der Antenne erreicht wird.
  • Sobald eine zufriedenstellende Verstellung des Azimutwinkels erfolgt ist, kann sie unter Verwendung einer Kontermutter 49 festgelegt werden.
  • Auch hier ist die Steigung des Bolzens 45 so gewählt, dass eine Drehung der Mutter 48 einer Drehung zwischen 0,1° und 0,5° entspricht. Der gesamte Verstellbereich des Mechanismus zur Azimutfeinverstellung kann ungefähr 2° betragen.
  • Einige modifizierte Ausführungsformen der Elevations- und Azimutverstellmechanismen für Antennenhalterungen nach der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die restlichen Figuren besprochen. Wenn nichts Gegenteiliges erwähnt wird, kann jeder beliebige Elevationsverstellmechanismus mit jedem beliebigen Azimutverstellmechanismus und umgekehrt kombiniert werden. Elemente dieser Ausführungsformen, die bereits oben beschriebenen Elementen entsprechen, haben dieselben Bezugszahlen und werden nicht erneut im Einzelnen erläutert.
  • 4 ist eine Einzelheit eines modifizierten Elevationsverstellmechanismus. Das erste grob verstellbare Stützelement 2 ist mit dem von 1 identisch, abgesehen von der Art und Weise, auf die der Gewindebolzen 26 an der Stange 20 montiert ist. Wie im Falle von 1 erstreckt sich der Bolzen durch eine Bohrung in der Stange 20, die dieses Mal in der Figur zu sehen ist und die Bezugsnummer 219 trägt. Hier hat die Stange 20 zwei Klauen 211, mit denen eine Verstellmutter 212 an der oberen Seite der Stange 20 am Ende der Bohrung 219 gehalten wird. Die Verstellmutter 212 hat einen gerändelten Abschnitt 213 mit breiten Durchmesser, der sich über die Seiten der Stange 20 hinaus erstreckt und den ein Benutzer leicht halten und von Hand drehen kann. Durch Drehen der Verstellmutter 212 wird der Gewindebolzen 26 axial verlagert.
  • Am oberen Ende des Gewindebolzens 26 ist eine Gabel 214 mit zwei Zinken ausgebildet, die sich entlang den seitlichen Flanken des Schenkels 11 erstrecken und einen Bolzen 215 tragen, der sich durch einen im Schenkel 11 gebildeten kurzen Schlitz 14 erstreckt.
  • An einem unteren Ende des Gewindebolzens 26 ist eine Kontermutter 217 gezeigt. Nach dem Verstellen der Elevation der Antenne durch Drehen der Verstellmutter 212 kann sie festgelegt werden, indem die Kontermutter 217 so gedreht wird, dass die Stange 20 zwischen den beiden Muttern 212, 217 eingeklemmt wird. Um dabei eine Drehung der Verstellmutter 212 zu verhindern, hat die Verstellmutter einen Sechskantabschnitt 218, der von einem Schraubenschlüssel gehalten werden kann.
  • Bei dieser Ausführungsform ist der Schlitz 12 aus 1 nicht erforderlich.
  • Bei den Ausführungsformen in 1 und 4 ist im Schenkel 11 des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 ein Schlitz 14 ausgebildet. Dieser Schlitz 14 ist nötig, weil im Falle von 1 der Käfig 28 und im Falle von 4 der Gewindebolzen 26 selbst nur linear verlagerbar sind und der Radius, in dem die Arme 29 oder der Bolzen 215 den Schenkel 11 in Eingriff nehmen, entsprechend der Winkelausrichtung des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 variieren kann. Dieser Schlitz 14 könnte durch ein kreisförmiges Loch ersetzt werden, das genau mit den Armen 29 bzw. dem Bolzen 215 zusammenpasst, wenn der Gewindebolzen 26 schwenkbar an der Stange 20 montiert wäre.
  • Eine weitere modifizierte Ausführungsform, bei der kein derartiger Schlitz oder kein derartiges längliches Loch notwendig ist, geht aus 5 hervor. Bei dieser Ausführungsform hat die Stange 20 eine Gewindebohrung, in der der Gewindebolzen 26 in Eingriff steht und verstellt werden kann, indem er um seine Achse gedreht wird. Eine den Gewindebolzen 26 in Eingriff nehmende Kontermutter 217 ist an einer Seite der Stange 20, in diesem Fall an der oberen Seite, vorgesehen. Der Gewindebolzen 26 hat einen zylindrischen Kopfabschnitt 220, dessen Oberseite so ausgebildet ist, dass sie von einem Schraubendreher in Eingriff genommen werden kann. Eine vom Schenkel 11 gehaltene zylindrische Stange 15 nimmt eine Umfangsnut 221 dieses Kopfabschnitts in Eingriff. Bei der gezeigten Ausführungsform hat der Schenkel 11 einen Schlitz 12, wie in 1 gezeigt, und die Stange 15 erstreckt sich über diesen Schlitz 12. Die Tiefe der Nut 221 ist so eingestellt, dass die Stange 15 die Nut 221 nicht verlässt, solange der Gewindebolzen 26 die Bohrung der Stange 20 in Eingriff nimmt. Die Elevationsfeinverstellung erfolgt, indem zunächst der Gewindebolzen 26 so lange mit einem Schraubendreher gedreht wird, bis ein zufriedenstellender Elevationswert erreicht ist, wonach der Gewindebolzen 26 unter Verwendung der Kontermutter 217 festgelegt wird.
  • Als Alternative ist es möglich, dass die Bohrung des verstellbaren Elements 2 kein Gewinde für den Eingriff mit dem Gewindebolzen 26 aufweist. In diesem Fall könnte der Gewindebolzen 26 unter Verwendung zweier Kontermuttern 212, 217 gehalten werden, wie aus 4 hervorgeht.
  • 6 ist ein horizontaler Querschnitt entlang derselben Ebene wie in 3 und zeigt eine erste modifizierte Ausführungsform des Azimutverstellmechanismus. Bei dieser Ausführungsform sind Gewindebohrungen in gegenüberliegenden Seitenwänden 36 des Basiselements 3 ausgebildet. Zwei Gewindebolzen 45 erstrecken sich durch diese Bohrungen. Die Bolzen 45 haben plattenförmige innere Endabschnitte, die einander gegenüberliegen. Der Vorsprung 34 hat einen kreisförmigen Endabschnitt 37, der sich in einem Raum zwischen den inneren Enden der beiden Bolzen 45 befindet. Das äußere Ende jedes Bolzens ist mit einem Innensechskant zur Aufnahme eines Inbus-Schlüssels oder mit einer entsprechenden Struktur zur Ineingriffnahme einer anderen Art von Schraubendreher versehen.
  • Bei der in 6 gezeigten Konfiguration liegt ein Abstand zwischen dem kreisförmigen Endabschnitt 37 und dem plattenförmigen Endabschnitt eines der Gewindebolzen 45. Bei dieser Konfiguration ist das Basiselement 3 bezüglich des Mastadapters 4 um durch den Abstand definierten Winkel frei drehbar. Dementsprechend gestattet diese Ausführungsform ein erstes grobes Azimutverstellen, wenn der Adapter 4 an dem Mast 5 montiert wird, und ein zweites grobes Verstellen, indem das Basiselement 3 über den durch den Abstand definierten Winkel gedreht wird.
  • Für eine Feinverstellung wird der Abstand auf Null eingestellt. Dann wird die Azimutposition der Antenne verstellt, indem beide Gewindebolzen 45 um denselben Betrag und in dieselbe Richtung gedreht werden. Wenn die korrekte Azimutposition gefunden worden ist, wird der Mechanismus verriegelt, indem die Bolzen 45 in entgegengesetzte Richtungen gedreht werden, so dass der kreisförmige Endabschnitt 37 zwischen ihnen verklemmt wird. Außerdem können an den äußeren Enden der beiden Bolzen 45 Kontermuttern 49 platziert werden.
  • Bei der Ausführungsform in 7 sind die beiden Gewindebolzen 45 durch eine einzelne zylindrische Welle 410 ersetzt, die sich durch beide Bohrungen in den gegenüberliegenden Seitenwänden 36 erstreckt. Nur eine dieser Bohrungen muss ein Gewinde aufweisen, das den ersten schmalen Gewindeabschnitt 411 der Welle 410 in Eingriff nimmt. Ein zweiter schmaler Abschnitt 412 der Welle 410 kann gegebenenfalls ein Gewinde aufweisen. In einem dicken Abschnitt 413 der Welle 410 zwischen den beiden schmalen Abschnitten 411, 412 ist eine Umfangsnut 414 ausgebildet. Die Breite dieser Nut 414 ist so gewählt, dass sie den kreisförmigen Endabschnitt 37 des Vorsprungs 34 ohne Abstand in der axialen Richtung der Welle 410 aufnimmt.
  • Diese Ausführungsform kann als eine Variation der Ausführungsform aus 6 angesehen werden, bei der die beiden Gewindebolzen 45 zu einer einzelnen Welle kombiniert werden, so dass es zur Ausführung der Feinverstellung nicht mehr nötig ist, die beiden Bolzen 45 getrennt zu bewegen.
  • Zur Verriegelung der Elevationsverstellung der Antennenhalterung kann ein Mechanismus zum Verriegeln der Elevationsposition vorgesehen sein, der ähnlich dem oben unter Bezug auf 1 beschriebenen Azimutverriegelungsmechanismus ist. Dieser Mechanismus zur Verriegelung der Elevationsverstellung ist in 8 dargestellt. Er umfasst eine Kontermutter 16, die an einem Ende der Stange 13 montiert ist, und einen exzentrischen Hebel 17, ähnlich dem Hebel 44 in 1, der am anderen Ende der Stange 13 montiert ist und um eine Achse gedreht werden kann, die senkrecht zu der der Stange 13 ist. Die Stange 13 erstreckt sich durch die vertikalen Flügel 38 des Basiselements, durch die nach oben gedrehten Endabschnitte 23 der Kreuzschiene 21 des ersten grob verstellbaren Stützelements 2 und durch den Bereich, in dem sich die Schenkel 10, 11 des ersten fein verstellbaren Stützelements 1 treffen.
  • In der in 8 gezeigten Position drücken der exzentrische Hebel 17 und die Kontermutter 16 von außen gegen die vertikalen Flügel 38 und drängen diese in Kontakt mit den Endabschnitten 23. Die Endabschnitte 23 werden ihrerseits gegen das erste fein verstellbare Stützelement 1 gedrückt. Auf diese Weise stehen alle drei Elemente 1, 2, 3 der Halterung in Reibeingriff und können sich nicht bezüglich einander drehen. Wenn der Hebel 17 angehoben ist, entspannen sich die vertikalen Flügel 38 und die Endabschnitte 23 und gehen auseinander, so dass sie sich wieder um die Stange 13 drehen können.
  • Da der Hebel 17 und die Kontermutter 16 nur mit dem Basiselement 3 in direkten Kontakt kommen, sind die Stützelemente 1, 2 mit keinem Drehmoment beaufschlagt, wenn der Hebel 17 geschlossen ist, so dass eine mit offenem Hebel 17 durchgeführte Elevationsverstellung nicht versehentlich zunichte gemacht wird, wenn der Hebel 17 geschlossen wird. Dementsprechend kann die Halterung leicht und problemlos zu einem bestimmten Satelliten verstellt werden, indem beispielsweise zunächst eine grobe Verstellung des Elevations- und des Azimutwinkels vorgenommen wird, so dass ein Signal vom Satelliten klar erfassbar ist. Als nächstes erfolgt eine Feinverstellung des Azimutwinkels, der Azimutverstellmechanismus wird unter Verwendung des Hebels 44 verriegelt, der Elevationswinkel wird fein verstellt und schließlich wird der Elevationsverstellmechanismus unter Verwendung des Hebels 17 verriegelt.

Claims (13)

  1. Verstellbare Halterung für eine Satellitenantenne mit Folgendem: – einem Basiselement (5), – einem Mittel zur Azimutverstellung der Antenne mit einem ersten grob verstellbaren Stützelement (4), das um eine erste Achse bezüglich des Basiselements (5) schwenkbar ist, und einem ersten fein verstellbaren Stützelement (3), das bezüglich des ersten grob verstellbaren Stützelements (4) um eine zweite Achse (40) parallel zur ersten Achse schwenkbar ist, und – einem Mittel zur Elevationsverstellung der Antenne, dadurch gekennzeichnet, dass das Elevationsverstellmittel Folgendes umfasst: – ein zweites grob verstellbares Stützelement (2) mit einer Stange (20) und einer daran montierten ersten und einer zweiten Kreuzschiene (21, 22), wobei die erste Kreuzschiene (21) an einem Ende der Stange (20) montiert und entlang einer senkrecht zur zweiten Achse (40) verlaufenden dritten Achse (13) drehbar an dem ersten fein verstellbaren Stützelement (3) befestigt ist, wobei die zweite Kreuzschiene (22) bezüglich des ersten fein verstellbaren Stützelements (3) beweglich ist und mit Mitteln (24, 25) zur Befestigung des zweiten grob verstellbaren Stützelements (2) an dem ersten fein verstellbaren Stützelement (3) in einer gegebenen Position versehen ist, – ein zweites fein verstellbares Stützelement (1) mit einem vertikalen Schenkel (10) und einem horizontalen Schenkel (11), die ein L-förmiges Element bilden, das schwenkbar dort an dem ersten fein verstellbaren Stützelement montiert ist, wo die Schenkel aufeinandertreffen, so dass das zweite fein verstellbare Stützelement (1) um die dritte Achse (13) bezüglich des zweiten grob verstellbaren Stützelements (2) schwenkbar ist, – wobei mindestens eines der grob verstellbaren Stützelemente (4) über einen Verstellaktuator (26, 27, 28, 29; 45, 46, 47; 26, 212, 214; 26, 220, 221; 45, 37; 410, 37) an ein fein verstellbares Stützelement (1, 3) gekoppelt ist.
  2. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 1, wobei der Verstellaktuator (26, 27, 28, 29; 45, 46, 47; 26, 212, 214; 26, 220, 221; 45, 37; 410, 37) im nicht angesteuerten Zustand die Stützelemente (1, 2, 3, 4) bezüglich einander verriegelt.
  3. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Aktuator ein an einem der Stützelemente (1; 2; 3) montiertes Steckgewindeelement (26, 45) und ein am anderen Stützelement (2; 1; 4) montiertes Empfangsgewindeelement, das das Steckgewindeelement (26) drehbar in Eingriff nimmt, umfasst.
  4. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 3, wobei das Steckgewindeelement (26) starr an dem einen Stützelement (2) gehalten ist und das Empfangsgewindeelement (27) über ein Element (28, 29) an das andere Stützelement (7) gekoppelt ist, das bezüglich des anderen Stützelements (1) in dessen radialer Richtung verlagerbar ist.
  5. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 3, wobei das eine Stützelement (1) ein Führungsmittel (14) umfasst, bezüglich dessen das Steckgewindeelement (26, 45) in einer radialen Richtung des einen Stützelements (1) verlagerbar ist, und das andere Stützelement (2) ein Führungsmittel (219) zum Führen des Steckgewindeelements (26, 45) in einer Umfangsrichtung umfasst, wobei beide Richtungen bezüglich der Achse (13) der beiden Stützelemente (1; 2) definiert sind.
  6. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein einen Teil des Aktuators bildendes Steckgewindeelement (26; 410) ein Umfangsprofil (221; 414), das drehbar mit einem der Stützelemente (1; 3) in Eingriff steht, und einen Wellenabschnitt (411) aufweist, der mit dem anderen Stützelement (2; 4) in axial verlagerbarem Eingriff steht.
  7. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 6, wobei das Profil (221; 414) eine Nut ist, die mit einem Abschnitt (15; 37) des einen Stützelements (1; 3) mit kreisförmigem Querschnitt in Eingriff steht.
  8. Halterung für eine Satellitenantenne nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei das Steckgewindeelement (26; 45; 410) eine Kontermutter hat.
  9. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Aktuator zwei Steckgewindeelemente (45) umfasst, die in Gewindebohrungen eines der Stützelemente (3) montiert sind, wobei die Spitzen der Steckgewindeelemente (45) einander gegenüberliegen und sich ein Drehzapfen (37) des anderen Stützelements (3) zwischen den Spitzen erstreckt.
  10. Halterung für eine Satellitenantenne nach einem der Ansprüche 3 bis 9, wobei das/die Gewindeelement/e eine solche Steigung hat/haben, dass eine Drehung des/der Elements/e einer Drehung eines fein verstellbaren Stützelements (1; 3) von weniger als 0,5° und vorzugsweise mindestens 0,1° entspricht.
  11. Halterung für eine Satellitenantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens einer der Achsen von einer Welle (13; 40) definiert ist, die mindestens zwei Stützelemente (1, 2, 3, 4) schwenkbar koppelt.
  12. Halterung für eine Satellitenantenne nach Anspruch 11, wobei ein exzentrischer Hebel (17; 44) so an der Welle (13; 40) montiert ist, dass er zwischen einer Verriegelungsposition, in der er die Elemente (1, 2; 3, 4) in Reibeingriff drängt, und einer Entriegelungsposition, in der der Reibeingriff gelöst ist, schwenkt.
  13. Halterung für eine Satellitenantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste fein verstellbare Stützelement (3) einen kreisförmigen Schlitz (30) hat, der um die dritte Achse (13) herum zentriert ist, und das grob verstellbare Stützelement (2), das um diese Achse (13) schwenkbar ist, einen Gewindeabschnitt (24) hat, der sich durch diesen Schlitz (30) erstreckt.
DE60218461T 2002-09-20 2002-09-20 Halterung für eine Satellitenantenne Expired - Lifetime DE60218461T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP02292308A EP1401049B1 (de) 2002-09-20 2002-09-20 Halterung für eine Satellitenantenne

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60218461D1 DE60218461D1 (de) 2007-04-12
DE60218461T2 true DE60218461T2 (de) 2007-11-15

Family

ID=31896992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60218461T Expired - Lifetime DE60218461T2 (de) 2002-09-20 2002-09-20 Halterung für eine Satellitenantenne

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6932307B2 (de)
EP (1) EP1401049B1 (de)
AT (1) ATE355630T1 (de)
DE (1) DE60218461T2 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7600349B2 (en) 2003-02-26 2009-10-13 Unirac, Inc. Low profile mounting system
TWI236180B (en) * 2004-04-28 2005-07-11 Wistron Neweb Corp Fine tuning mechanism for rotation angle, and the satellite antenna using the same
CN101678315B (zh) 2007-03-05 2014-11-12 株式会社日本触媒 吸水剂及其制造方法
US8648150B2 (en) 2009-03-04 2014-02-11 Nippon Shokubai Co., Ltd. Method for producing water absorbent resin
CN101872884B (zh) * 2009-04-23 2013-03-20 键吉科技股份有限公司 一种卫星碟形天线固定架及应用其的卫星碟形天线组
WO2011123726A2 (en) * 2010-03-31 2011-10-06 Linear Signal, Inc. Apparatus and system for a double gimbal stabilization platform
US9422957B2 (en) 2011-02-01 2016-08-23 Thomas & Betts International Llc Panel clamp
US20130048811A1 (en) * 2011-08-30 2013-02-28 Yi-Chen Tseng A mounting kit
TWI497812B (zh) * 2011-11-29 2015-08-21 Wistron Neweb Corp 角度調整機構及其天線系統
US10897071B2 (en) * 2013-01-16 2021-01-19 Haeco Americas, Llc Universal adapter plate assembly
US10079424B2 (en) 2015-09-16 2018-09-18 Viasat, Inc. Multiple-assembly antenna positioner with eccentric shaft
CN112383929A (zh) * 2020-11-04 2021-02-19 中国联合网络通信集团有限公司 天线调整设备、方法及计算机可读存储介质
CN116315592B (zh) * 2023-03-03 2023-09-29 河北北斗天汇科技有限公司 一种高稳定的卫星系统用抗干扰天线

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3510877A (en) * 1967-09-07 1970-05-05 Int Standard Electric Corp Antenna positioning device for following moving bodies
SE429374B (sv) * 1980-04-15 1983-08-29 Luxor Ab Feste
DE3127855A1 (de) * 1981-07-15 1983-06-30 AEG-Telefunken Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang Halterung fuer eine in azimut- und elevationsrichtung schwenkbare parabolantenne
JPS61288502A (ja) * 1985-06-14 1986-12-18 Toshiba Corp アンテナ方向調整装置
DE8629519U1 (de) * 1986-11-05 1987-01-02 Wilhelm Sihn jun. KG, 75223 Niefern-Öschelbronn Vorrichtung zum Halten einer Parabolantenne
GB8824353D0 (en) * 1988-10-18 1988-11-23 Gribby S T Mount for dish antenna
JPH07307606A (ja) * 1994-05-12 1995-11-21 Sony Corp 衛星放送受信アンテナ取付け装置
JPH10107524A (ja) * 1996-09-27 1998-04-24 Dx Antenna Co Ltd 衛星放送受信アンテナ取付装置
US6045103A (en) * 1998-07-17 2000-04-04 Lucent Technologies, Inc. Multiple axis bracket with keyed mount
US6211845B1 (en) * 1999-09-28 2001-04-03 Avaya Technology Corp. Bracket mount for precise antenna adjustment
US6317093B1 (en) * 2000-08-10 2001-11-13 Raytheon Company Satellite communication antenna pointing system

Also Published As

Publication number Publication date
US6932307B2 (en) 2005-08-23
EP1401049A1 (de) 2004-03-24
EP1401049B1 (de) 2007-02-28
ATE355630T1 (de) 2006-03-15
DE60218461D1 (de) 2007-04-12
US20040069915A1 (en) 2004-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2222202B1 (de) Schubkasten mit Frontverstellung
DE60218461T2 (de) Halterung für eine Satellitenantenne
DE102015101829B4 (de) Spannklaue zur Anbringung an einer Gleitschiene eines Operationstisches
DE60011580T2 (de) Befestigungsvorrichtung
DE202018106525U1 (de) Fahrradsattelbefestigungs-Anordnung
WO2010136228A1 (de) Vorrichtung zur befestigung einer frontblende an einer seitenzarge eines beweglichen möbelteils eines möbels, schubkasten und möbel
EP2880334A1 (de) Ringmutter
AT505713B1 (de) Befestigungsvorrichtung
WO2001027409A1 (de) Armlager für eine gelenkarmmarkise
EP1726403A2 (de) Klemmhebel mit höhenverstellbarem Gegenlager
DE10110311C2 (de) Scharnier mit Höhenverstellschraube
EP2553328B1 (de) Mastbefestigung für strassenleuchte
DE3141158C2 (de) Führungsvorrichtung für einen ein- und ausfahrbaren Einsatz im Korpus eines Schrankes
EP1085257B1 (de) Beleuchtungsscheinwerfer mit Verdrehschutz
DE3605860C1 (de) Vorrichtung zur Befestigung einer Mikrowellenantenne mit in der Elevation einstellbarem Flaechenreflektor
AT390471B (de) Moebelscharnier mit einer seiten- und tiefeneinstelleinrichtung
AT514903B1 (de) Scharnier
DE2733831C2 (de) Scharnierarm eines Tür- oder Möbelscharniers mit drei Einstellrichtungen
DE69512375T2 (de) Vorrichtung um einen Heizkörper an einer Unterlage zu befestigen
DE102022105130A1 (de) Hypomochlion eines Operationstisches
DE4216612A1 (de) Einachsscharnier
EP3704337B1 (de) Bandteil
DE102004020751B4 (de) Halte- und Justiereinrichtung für eine Satellitenantenne
EP0087070A2 (de) Leuchtengehäuse
DE20103148U1 (de) Justiervorrichtung für ein in einer Gebäudeöffnung einsetzbares Einbauteil, z.B. einen Fenster- oder Türrahmen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition