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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Leuchtstoffpasten für die Herstellung
von Plasmabildschirmen. Genauer gesagt, diese Erfindung betrifft
Pasten mit einem Leuchtstoff, der seine Helligkeit nahezu beibehält, nachdem
das Bindemittel der Paste durch Verbrennen entfernt wurde.
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Stand der
Technik
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Es
besteht ein steigender Bedarf an Plasmabildschirmen sowohl für die private
Unterhaltung als auch für
Computeranwendungen. Damit sich solche Plasmabildschirme auf dem
Markt durchsetzen können,
müssen
sie die gleiche Leistungsfähigkeit
wie herkömmliche
Kathodenstrahlröhren
oder eine bessere Leistungsfähigkeit
aufweisen. Wie bei Kathodenstrahlröhren hängt die Leistungsfähigkeit
von Plasmabildschirmen von der Leistungsfähigkeit der Leuchtstoffe ab,
die bei der Herstellung der Bildschirme verwendet werden, sowie von
deren Anwendung.
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Bei
der Herstellung eines Plasmabildschirms werden die Leuchtstoffe
unter Anwendung eines Siebdruckverfahrens auf der inneren Bildschirmoberfläche in Form
eines Musters aufgebracht, wobei Pasten verwendet werden, die Leuchtstoffe
enthalten, die rotes, grünes
und/oder blaues Licht emittieren. Beispiele für typische Leuchtstoffe für Plasmabildschirme
umfassen den Leuchtstoff (Y,Gd)BO3:Eu, der
rotes Licht emittiert, den Leuchtstoff BaMgAl14O23:Eu2+, der blaues
Licht emittiert, und den Leuchtstoff Zn2SiO4:Mn, der grünes Licht emittiert. Die Siebdruckfähigkeit
der Pasten, die einen Leuchtstoff enthalten, sowie die Qualität der Plasmabildschirme
hängen
z. B. von der Viskosität
der Pasten, der Dicke, in der die Pasten aufgebracht werden, der Thixotropie
der Pasten, der Oberflächenspannung
der Pasten und dem Grad, in dem das Bindemittel durch Verbrennen
entfernt wurde, ab. Pastenzusammensetzungen für die Herstellung von Plasmabildschirmen
enthalten gewöhnlich
einen Leuchtstoff sowie zusätzlich
ein Bindemittel, ein organisches Lösungsmittel, Dispergiermittel
und Weichmacher. Die Pasten enthalten den Leuchtstoff gewöhnlich in
einer Menge im Bereich von 35 bis 65 Gew.%. Beispiele für die Bindemittel,
die bisher verwendet wurden, umfassen Ethylcellulose und Polymethylmethacrylate.
Die Menge an Bindemittel in den Pasten kann im Bereich von 0,5 bis
10 Gew.% liegen. Das Dispergiermittel wird zugegeben, damit eine
haltbare Paste erhalten wird, d. h., damit die Leuchtstoffteilchen über einen
langen Zeitraum hinweg homogen in der Paste suspendiert werden können, ohne
dass Feststoffe ausfallen. Die Viskosität der Pasten für die Herstellung
von Plasmabildschirmen liegt gewöhnlich
im Bereich von 30000 bis 60000 mPa·s (Centipoise (cP)).
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Die
Pastenzusammensetzung sollte so gewählt werden, dass sich die Helligkeit
der Leuchtstoffe während
der Herstellung der Bildschirme nicht oder nur geringfügig verändert. Genauer
gesagt, die Bildschirme werden während
deren Herstellung in einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre etwa
1 bis 2 Stunden lang auf etwa 500°C
erwärmt,
um die organischen Bestandteile, die in der Paste enthalten sind,
durch Verbrennen zu entfernen. Dieser Schritt, bei dem die organischen
Bestandteile in der Paste durch Verbrennen entfernt werden, kann
sich deutlich negativ auf die Helligkeit der Leuchtstoffe, die für die Herstellung
eines Plasmabildschirms verwendet werden, auswirken. Dies trifft
besonders für
Leuchtstoffe zu, die aktivierende Ionen enthalten, die oxidiert
werden können,
wie z. B. für
BaMgAl14O23:Eu2+. Der Helligkeitsverlust bei diesem Leuchtstoff, der
blaues Licht emittiert und der bei der Herstellung von Plasmabildschirmen
verwendet wird, kann nach dem Verbrennen der organischen Bestandteile
mehr als 20 % betragen.
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Die
Veröffentlichung
US-B-6248501 beschreibt eine lichtempfindliche Harzzusammensetzung,
umfassend eine photopolymerisierbare ungesättigte Verbindung mit einer
ethylenisch ungesättigten
Gruppe, einen Photopolymerisationsinitiator, der ein freies Radikal
bildet, wenn er mit Licht bestrahlt wird, und einen Leuchtstoff,
dessen Oberfläche
behandelt wurde, einen lichtempfindlichen Film und ein Verfahren
zur Herstellung eines Fluoreszenzmusters unter Verwendung dieses
Films, sowie eine Platte für
einen Bildschirm.
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Die
Veröffentlichung
US-A-5643685 beschreibt ein Elektrolumineszenzelement, umfassend,
in der folgenden Reihenfolge, ein Substrat, eine erste Elektrode,
eine erste isolierende Schicht, eine Licht emittierende Schicht,
eine zweite isolierende Schicht und eine zweite Elektrode, sowie
ein Verfahren zur Herstellung des Elektrolumineszenzelements. Die
Licht emittierende Schicht wird durch Beschichten der ersten isolierenden Schicht
mit einer Sollösung,
die mehrere Metallelemente, die in einem bestimmten Verhältnis vorliegen,
enthält,
und durch Erwärmen
der Überzugsschicht,
um eine Oxidschicht zu bilden, hergestellt.
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Die
Veröffentlichung
US-A-5198679 beschreibt einen Erdalkalimetallhalogenidleuchtstoff,
der mit zweiwertigem Europium aktiviert wurde, sowie einen Bildschirm,
der diesen Leuchtstoff enthält
und der ein Strahlungsbild speichern kann. Der Bildschirm, der ein
Strahlungsbild speichern kann, umfasst eine Leuchtstoffschicht mit
einem Bindemittel und einem darin dispergierten anregbarem Leuchtstoff.
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Die
Veröffentlichung
EP-A-1111966 beschreibt einen Lumineszenzbildschirm, umfassend eine
erste Elektrode, eine zweite Elektrode, eine organische Licht emittierende
Schicht, die zwischen der ersten und der zweiten Elektrode angeordnet
ist, sowie ein Lumineszenzmaterial, das Licht aus der organischen
Licht emittierenden Schicht absorbiert und in Licht mit einer anderen
Wellenlänge
umwandelt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, weitestgehend
zu verhindern, dass die Helligkeit eines Leuchtstoffes für die Herstellung
eines Plasmabildschirms abnimmt, wenn die organischen Bestandteile,
die in einer Paste für
die Herstellung des Bildschirms enthalten sind, durch Verbrennen
entfernt werden.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Pasten bereit zu stellen,
die bei einem Siebdruckverfahren zur Herstellung eines Plasmabildschirms
verwendet werden können.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Pasten für die Herstellung
von Plasmabildschirmen bereit zu stellen, die einen Leuchtstoff
enthalten, der blaues, rotes oder grünes Licht emittiert, und die
sich durch eine verbesserte Beständigkeit
bzw. Haltbarkeit auszeichnen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchtstoffpaste für die Herstellung
von Plasmabildschirmen, umfassend einen Leuchtstoff, der in einer
organischen Paste dispergiert ist, wobei die Paste ein Polyvinylbutyral,
Stearinsäure, α-Terpineol
und ein Phthalat umfasst.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Patentansprüchen
angegeben.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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Die 1 ist
ein Diagramm, das den Einfluss des Bindemittels und des Dispergiermittels
auf die Viskosität
der Pasten zeigt.
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Die 2 ist
eine elektronenmikroskopische Aufnahme einer unter Anwendung eines
Siebdruckverfahrens erhaltenen Beschichtung, die unter Verwendung
einer erfindungsgemäßen Leuchtstoffpaste
mit einem blauen Leuchtstoff für
die Herstellung eines Plasmabildschirms hergestellt wurde, nachdem
das Bindemittel durch Verbrennen entfernt wurde.
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Die 3 ist
eine elektronenmikroskopische Aufnahme einer unter Anwendung eines
Siebdruckverfahrens erhaltenen Beschichtung, die unter Verwendung
einer erfindungsgemäßen Leuchtstoffpaste
mit einem roten Leuchtstoff für
die Herstellung eines Plasmabildschirms hergestellt wurde, nachdem
das Bindemittel durch Verbrennen entfernt wurde.
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Die 4 ist
eine elektronenmikroskopische Aufnahme einer unter Anwendung eines
Siebdruckverfahrens erhaltenen Beschichtung, die unter Verwendung
einer erfindungsgemäßen Leuchtstoffpaste
mit einem grünen
Leuchtstoff für
die Herstellung eines Plasmabildschirms hergestellt wurde, nachdem
das Bindemittel durch Verbrennen entfernt wurde.
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Genaue Beschreibung
der Erfindung
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Die
erfindungsgemäßen Leuchtstoffpasten
für die
Herstellung von Plasmabildschirmen werden gewöhnlich hergestellt, indem eine
Dispersion eines Leuchtstoffpulvers in einem organischen Gemisch,
umfassend ein spezifisches Bindemittel, ein spezifisches Lösungsmittel,
einen spezifischen Weichmacher und ein oder mehrere Dispergiermittel,
hergestellt wird, wobei mindestens eines der Dispergiermittel Stearinsäure ist. Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung entdeckten, dass die Stearinsäure, die
als Dispergiermittel verwendet wird, ein wesentlicher Bestandteil
ist, der die Beständigkeit
der Zusammensetzungen verbessert, und dass die Zugabe von Stearinsäure dazu
führt,
dass die Helligkeit des Leuchtstoffes in der Paste für die Herstellung
von Plasmabildschirmen erhalten bleibt. Wenn Stearinsäure in Kombination
mit einem Polyvinylbutyral, das als Bindemittel dient, verwendet
wird, wird eine Paste mit einer hervorragenden Haltbarkeit erhalten,
und die Helligkeit des Leuchtstoffes dieser Paste bleibt erhalten.
Es ist bevorzugt, dass die Helligkeit des Leuchtstoffes nach dem
Entfernen des Bindemittels durch Verbrennen zu mindestens 90 % erhalten
bleibt.
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Entsprechend
einem bevorzugten Verfahren werden der Leuchtstoff, das Lösungsmittel
und ein oder mehrere Dispergiermittel, die mindestens Stearinsäure umfassen,
zusammengebracht. Diese Bestandteile werden ausreichend lang, gewöhnlich über einen
Zeitraum von 1 bis 2 Stunden, miteinander vermischt, um eine gleichförmige Dispersion
der Leuchtstoffteilchen zu erhalten. Dann werden der Weichmacher
und das Bindemittel zu der Leuchtstoffdispersion gegeben, und die
Bestandteile werden weiterhin miteinander vermischt, gewöhnlich über einen
Zeitraum von 1 bis 2 Stunden, wobei eine Paste erhalten wird. Beispiele
für bevorzugte
Leuchtstoffe, die in den erfindungsgemäßen Leuchtstoffpasten für die Herstellung
von Plasmabildschirmen verwendet werden, umfassen den Leuchtstoff
(Y,Gd)BO3:Eu (der rotes Licht emittiert),
den Leuchtstoff BaMgAl14O23:Eu2+ (der blaues Licht emittiert) und den Leuchtstoff
ZnzSiO4:Mn (der grünes Licht emittiert). Als Lösungsmittel
wird erfindungsgemäß α-Terpineol
verwendet. Beispiele für
andere Dispergiermittel, die zusätzlich
zu Stearinsäure
verwendet werden können,
umfassen Menhadenfischöl,
Glyceryltrioleat und Polyethylenglycole. Der Weichmacher ist erfindungsgemäß ein Phthalat,
bevorzugt Diisobutylphthalat. Das Gewichtsverhältnis von Stearinsäure zu Bindemittel
liegt bevorzugt im Bereich von 1:1 bis 1:2,5. Es ist besonders bevorzugt,
dass dieses Gewichtsverhältnis
etwa 1:2,5 beträgt.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Beispielen genauer beschrieben.
Die Beispiele 1-1 und 1-2 sind erfindungsgemäße Beispiele. Die übrigen Beispiele
sind Referenzbeispiele.
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Beispiele
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In
einem 600 ml Becherglas wurden 150 bis 200 g eines Leuchtstoffes
(BaMgAl14O23:Eu2+) für
die Herstellung eines Plasmabildschirms, der blaues Licht emittiert,
mit 25 bis 50 g eines Lösungsmittels
(α-Terpineol oder
Isobutylalkohol), 5 bis 10 g Menhadenfischöl und 4 bis 6 g eines Dispergiermittels
(Stearinsäure
oder ein Polyethylenglycol), die zuvor in 16 bis 20 g desselben
Lösungsmittels
gelöst
worden waren, gemischt. Diese Materialien wurden 1 bis 2 Stunden
lang miteinander vermischt, um eine Dispersion des Leuchtstoffes
herzustellen. Danach wurden 4 bis 6 g Diisobutylphthalat, der als
Weichmacher diente, und 5 bis 15 g eines Bindemittels (Ethylcellulose
oder ein Polyvinylbutyral) zugegeben; das Bindemittel war zuvor
in 25 bis 35 g des Lösungsmittels
gelöst
worden. Die Paste wurde dann weitere 1 bis 2 Stunden lang gemischt.
Die Pasten wurden in Kunststoffbehältern, die mit einem Deckel
verschlossen werden konnten, gelagert. Die Viskosität wurde
unter Verwendung der Vorrichtung Brookfield RV Torque, DV-III Model
Rheometer, bei 20 Umdrehungen/Minute bestimmt. Zum Entfernen des
Bindemittels durch Verbrennen wurden 8 g der Paste in eine Glasschale
eingebracht und an Luft bei 20 SCFH in einem Ofen entsprechend dem
folgenden Programm erwärmt:
Erwärmung der
Paste mit einer Geschwindigkeit von 10°C/Minute bis 110°C
Behandlung
der Paste bei 110°C,
1 Stunde lang
Erwärmung
der Paste mit einer Geschwindigkeit von 10°C/Minute bis 500°C
Behandlung
der Paste bei 500°C,
1 Stunde lang
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Die
Helligkeit der Leuchtstoffpulver wurde von und nach dem Entfernen
des Bindemittels durch Verbrennen gemessen, und die Ergebnisse sind
in der Tabelle 1 als prozentuale Resthelligkeit (bezogen auf die Helligkeit
des Leuchtstoffes vor dem Verbrennen des Bindemittels) angegeben.
Wenn die Paste unter Luftabschluss erwärmt wurde, wurde die Helligkeit
des Leuchtstoffes verringert und es trat eine Farbverschiebung auf.
Die Beständigkeit
der Paste wurde visuell anhand des in dem organischen Medium ausgefallenen
Leuchtstoffes, nachdem die Paste eine Zeit lang gelagert worden
war, überprüft. Wenn
nach einer Lagerung über
einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten keine sichtbaren Ausfällungen
von Feststoffen in dem organischen Medium auftraten, hatte die Paste
eine hervorragende Haltbarkeit. Wenn nach einer Lagerung über einen
Zeitraum von mindestens 2 Wochen keine oder nur geringe Ausfällungen
von Feststoffen in dem organischen Medium auftraten, hatte die Paste
eine gute Haltbarkeit. Selbst wenn festgestellt wurde, dass im oberen
Bereich der Paste eine geringe Ausfällung auftrat, hatte die Paste
eine gute Haltbarkeit, wenn die Feststoffe durch 1- bis 2-stündiges Mischen
der Paste unter Verwendung einer Walzenmischvorrichtung wieder in
der Paste gelöst werden
konnten. Wenn nach einer Lagerung über einen Zeitraum von 1 bis
2 Tagen Ausfällungen
von Feststoffen in dem organischen Medium auftraten, war die Paste
nicht haltbar. Die Feststoffe, die in einer nicht haltbaren Paste
ausgefallen waren, konnten durch Mischen der Paste unter Verwendung
einer Walzenmischvorrichtung nicht wieder in der Paste gelöst werden.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben; die Eigenschaften
jeder Pastenzusammensetzung wurden jeweils zweimal bestimmt.
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Schlüssel für die Tabelle 1
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- EC = Ethylcellulose
- Butvar = ein Polyvinylbutyral
- SA = Stearinsäure
- PEG = ein Polyethylenglycol
- IBA = Isobutylalkohol
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Eine
bevorzugte Pastenzusammensetzung mit dem Leuchtstoff BaMgAl14O23:Eu2+,
der blaues Licht emittiert, für
die Herstellung eines Plasmabildschirms mit einer Resthelligkeit
von etwa 90 % nach dem Verbrennen der organischen Bestandteile hatte
die folgende Zusammensetzung: 150 bis 200 g des Leuchtstoffes, 25
bis 50 g α-Terpineol,
5 bis 10 g Menhadenfischöl,
4 bis 5 g Stearinsäure
(gelöst
in 16 bis 20 g α-Terpineol), 4
bis 6 g Diisobutylphthalat und 5 bis 15 g eines Polyvinylbutyrals
(gelöst
in 25 bis 35 g α-Terpineol). Der beobachtete
Helligkeitsverlust des Leuchtstoffes nach dem Entfernen des Bindemittels
durch Verbrennen betrug in den meisten Fällen 8 bis 9 %, der auch beim
Erwärmen
des Leuchtstoffpulvers allein auftritt. Die Gegenwart der organischen
Verbindungen führte
dazu, dass eine geringfügige
zusätzliche
Verringerung der Helligkeit auftrat. Die erfindungsgemäßen Ergebnisse
sind deutlich besser als die Helligkeitsabnahme von gewöhnlichen, blaues
Licht emittierenden Leuchtstoffen für die Herstellung von Plasmabildschirmen
nach dem Entfernen des Bindemittels durch Verbrennen, die gewöhnlich im
Bereich von 20 bis 25 % liegt. Die gemessene Abnahme der Helligkeit
eines handelsüblich
erhältlichen
Leuchtstoffes, der blaues Licht emittiert, nach dem Entfernen des
Bindemittels durch Verbrennen betrug z. B. 17,6 %. Hervorragende
Ergebnisse werden erfindungsgemäß ebenfalls
erhalten, wenn die zuvor beschriebene Pastenzusammensetzung, an
Stelle des Leuchtstoffes, der blaues Licht emittiert, (Y,Gd)BO3:Eu (d. h., einen Leuchtstoff, der rotes
Licht emittiert) oder Zn2SiO4:Mn
(d. h., einen Leuchtstoff, der grünes Licht emittiert) enthält. In diesen
beiden Fällen
betrug die Resthelligkeit der Leuchtstoffe nach dem Entfernen des
Bindemittels mehr als 90 %, bezogen auf die Helligkeit der Leuchtstoffe vor
dem Verbrennen der Bindemittel.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung führt
die Verwendung von Stearinsäure,
die ein geringes Molekulargewicht hat und die als Dispergiermittel
dient, zu einer erhöhten
Viskosität
der Paste, wodurch die Haltbarkeit bzw. Beständigkeit der Paste verbessert
wird, verglichen mit einer herkömmlichen
Paste, die unter Verwendung eines Polyethylenglycols (PEG), das
als Dispergiermittel dient, hergestellt wurde. Die 1 ist ein
Diagramm, das den Einfluss des Bindemittels und des Dispergiermittels
auf die Viskosität
der Pasten für die
Herstellung von Plasmabildschirmen zeigt. Die 1 zeigt,
dass Stearinsäure
(SA) einen großen
Einfluss auf die Viskosität
hat. Dies trifft besonders dann zu, wenn Ethylcellulose (EC) an
Stelle eines Polyvinylbutyrals (wie z. B. Butvar) als Bindemittel
verwendet wird.
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Die 2 ist
eine elektronenmikroskopische Aufnahme einer unter Anwendung eines
Siebdruckverfahrens erhaltenen Beschichtung, die unter Verwendung
des Leuchtstoffes für
die Herstellung eines Plasmabildschirms von Beispiel 1, der blaues
Licht emittiert, hergestellt wurde, nachdem das Bindemittel durch
Verbrennen entfernt wurde. Die Leuchtstoffbeschichtung, die in dieser
Figur gezeigt ist, ist sehr homogen und beständig. Die 3 und 4 zeigen ähnliche
elektronenmikroskopische Aufnahmen von unter Anwendung eines Siebdruckverfahrens
erhaltenen Beschichtungen, die unter Verwendung der Leuchtstoffe
erhalten wurden, die rotes bzw. grünes Licht emittieren, nachdem
die Bindemittel durch Verbrennen entfernt wurden. Die Ergebnisse
der Beispiele zeigen, dass die Leuchtstoffbeschichtungen, die unter
Verwendung der erfindungsgemäßen Pasten
erhalten wurden, sehr homogen und beständig sind.