DE60219108T2 - Rillenwalzvorrichtung - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft Techniken für Nuten-Rollvorrichtungen, und insbesondere betrifft sie Verbesserungen solcher Vorrichtungen die sich auf das Erzielen und Aufrechterhalten einer gewünschten Ausrichtung zwischen Nutenrollen und einem Werkstück, und somit das Erzielen und Aufrechterhalten einer Spurverfolgung zwischen den Nutenrollen und dem Werkstück beziehen, sodass die gerollte Nut quer zur Werkstückachse verläuft.
  • Die vorliegende Erfindung ist besonders nützlich in Verbindung mit einer tragbaren Nuten-Rollvorrichtung, die ausgebildet ist, um mit einem fest abgestützten Rohr im gegenseitigen Eingriff zu sein, sodass sie während des Vorgangs der Rollnutbildung rund um den Umfang des Rohrs umläuft. Während die Erfindung hierein in Verbindung mit solch einer Nuten-Rollvorrichtungen dargestellt und beschrieben wird, wird demgemäß verstanden und gewürdigt werden, dass die Erfindung auf Vorrichtungen zur Rollnutbildung anwendbar ist, bei welchen die Nuten-Rollvorrichtung fest abgestützt ist, und das Rohr, in das die Nut eingebracht werden soll, sich während des Vorgangs der Nutbildung im Bezug auf diese Vorrichtung rotiert.
  • Nuten-Rollvorrichtungen sind wohlbekannt und enthalten im Allgemeinen ein Paar im Bezug zueinander verstellbare Gehäuseteile oder Stützteile, auf denen eine Antriebs- oder Abstützrolle bzw. eine Spann- oder Nutenrolle drehbar gelagert ist, zwischen denen ein Rohr, in das die Nut eingebracht werden soll, während des Vorgangs der Nutbildung eingelegt ist. Die zwei Rollen weisen eine zusammenpassende Kontur auf, und in diese Hinsicht ist die Antriebsrolle mit einer Umfangsnut versehen, und die Nutenrolle ist mit einem Umfangsansatz versehen, sodass ein Rohr zwischen diesen bei einer relativen Rotation der Nutenrollen und einem relativen radialen Verlagern der Rollen im Bezug zueinander mit einer Umfangsnut versehen wird. Die Antriebsrolle wird durch ein Handwerkzeug oder einen Antriebsmotor gedreht, abhängig vom bestimmten Typ der Nuten-Rollvorrichtung.
  • Oft wird eine relative Verlagerung zwischen den Rollenträgern unter Verwendung von mit einem Gewinde versehenen Vorschubschrauben-Anordnungen zwischen den Trägern erzielt, wobei diese einen Schraubenbauteil enthalten, welcher manuell gedreht wird, entweder von Hand oder durch ein Werkzeug, wie etwa einem Schraubenschlüssel. Die Rollenträger sind für eine lineare oder schwenkende Verlagerung aufeinander zu und voneinander weg untereinander verbunden, und in beiden Fällen wird die Vorschubschraube in eine Richtung gedreht, um die Rollen auseinander zu bringen, sodass das Einsetzen des Endes einer Röhre oder eines Rohrs zwischen diese erleichtert wird, und dann wird die Vorschubschraube in die Gegenrichtung gedreht, um die Nutrollen mit dem Rohr in Eingriff zu bringen. Das Rohr, die Abstützrolle und die Nutenrolle werden dann im Bezug zueinander rotiert, und die Vorschubschraube wird manuell in die Richtung gedreht, in welcher die Nutenrolle zur Abstützrolle hin verlagert wird, um zunehmend am Rohr eine Umfangsnut auszubilden. Wenn der erwünschte Nutendurchmesser erreicht ist, wird die relative Rotation gestoppt, und die Vorschubschraube wird in die Gegenrichtung gedreht, bis der Zwischenraum zwischen den beiden Rollen ausreicht, um das mit einer Nut versehene Rohr daraus entfernen zu können.
  • Es ist wohlbekannt, dass es für das Rohr und die Notenrollen-Achsen notwendig ist, dass diese während eines Vorgangs einer Rollnutbildung richtig aufeinander ausgerichtet sind, sodass die Spur der Nut quer zur Rohrachse verläuft. Eine Fehlausrichtung am Beginn des Vorgangs der Rollnutbildung kann dazu führen, dass die Spur der Nut im Bezug auf die Rohrachse spiralförmig verläuft, worauf das Rohr oder das Werkzeug in die Richtung „wandert", in der sich die Rollen und das Rohr in axialer Richtung lösen. Das Spurproblem ist beim Betrieb aller Nuten-Rollvorrichtungen vorhanden, einschließlich derer, bei denen die Rollenträger auf andere Weise als durch eine Vorschubschraube relativ verlagert werden, beispielsweise mittels einer Hydraulik, wie im US-Patent Nr. 3.995.466 , an Kunsmann, gezeigt ist, welches eine Nutenrolle gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, und manuell über einen schwenkbaren Hebelarm, wie im US-Patent Nr. 5.079.940 , an Pulver u.a. offenbart ist. Es wurden zahlreiche Versuche unternommen, um eine Nuten-Rollvorrichtung mit einem Merkmal zur selbstständigen Spurverfolgung vorzusehen, und zu diesen Versuchen zählte das vorsehen von Zähnen an einer äußeren Oberfläche der Abstütz- oder Antriebsrolle, welche das Rohr und die Nutenrollen im Bezug zueinander axial nach Innen drängen, wie im US-Patent Nr. 5.528.919 an McGrady u.a. offenbart. Andere Versuche enthielten das Stützen des Rohrs, an dem eine Nut ausgebildet werden soll, in einem Winkel auf die Achsen der Nutenrollen, wie in dem vorerwähnten Patent an Kunsmann offenbart ist, und indem die Achse der Spann- oder Nutenrolle im Bezug auf die Achse der Abstützrolle geneigt ist, wie im US-Patent Nr. 4.041.747 an Elkin, und im US-Patent Nr. 2.975.819 an Costanzo u.a. offenbart ist. Noch weitere Versuche enthielten die Konturierung der äußeren Oberfläche der Abstütz- oder Antriebsrolle, in Form eines Kegelstumpfes oder eines Konus, wie im US-Patent Nr. 5.279.143 an Dole offenbart, und das vorsehen einer Hilfsrolle, die mit der äußeren Oberfläche eines Rohrs, das mit einer Nut versehen werden soll, im Eingriff ist, wobei die Rolle im Bezug auf die Achse des Rohrs, das mit einer Nut versehen werden soll, eine geneigte Achse aufweist, wie im vorerwähnten Patent an Costanzo u.a. offenbart ist.
  • Während alle der vorhergehenden Anordnungen eine selbstständige Spurverfolgung begünstigen, erhöhen sie in unerwünschter Weise die Kosten der Nuten-Rollvorrichtung, da sie zusätzliche und/oder speziell ausgebildete Bauteile für die Vorrichtung benötigen, wodurch sowohl die Wartungskosten der Vorrichtung, als auch deren Herstellungskosten erhöht werden. Darüber hinaus ist bei Geräten, welche eine Vorschubschraube verwenden, um die Nutenrollen relativ zueinander verlagern, die Abnutzung der Vorschubschraube oft ein Problem, wie auch die Möglichkeit eines Verklemmens, und eines höheren Eingangsdrehmoment-Erfordernisses, als erwünscht. Weiters kann die Vorschubschraube eventuell beschädigt werden, wenn die Nuten-Rollvorrichtung fallengelassen wird, was im Einsatz häufig passiert. Außerdem bewirken die Kräfte, die erforderlich sind, um ein dickwandiges Rohr mit einer Nut zu versehen, wie etwa ein 5 Zoll Sch. 40 Rohr, dass die Achse der Abstütz- oder Antriebsrolle abgelenkt wird, und somit die Versuche, eine Spur sauber zu verfolgen, negativ beeinflusst werden. Daher war es bisher nicht möglich, unter Verwendung von nur einem grundlegenden Nutenbildungsgerät, eine volle Bandbreite von Rohrgrößen, beispielsweise von 1-1/4 Zoll bis 12-Zoll, mit einer Rollnut zu versehen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Verbesserungen bei Nuten-Rollvorrichtungen bereitgestellt, welche die vorhergehenden und andere Probleme minimieren oder überwinden, die in Zusammenhang mit dem Aufbau und dem Betrieb bisher verfügbarer Nuten-Rollvorrichtungen vorgefunden wurden. Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Abschrägung an dem Nutbildungs-Ansatz der Nutenrolle vorgesehen, welche während des Vorgangs der Rollnutbildung eine relative axiale Verlagerung eines Rohrs und der Nutenrollen nach Innen zueinander hin fördert.
  • Ein weiteres Ziel ist das Vorsehen einer Nuten-Rollvorrichtung mit verbesserten Fähigkeiten zur selbstständigen Spurverfolgung.
  • Noch ein weiteres Ziel ist es, eine Nutenrollen-Struktur bereitzustellen, die eine verbesserte Fähigkeit zur selbstständigen Spurverfolgung aufweist.
  • Ein weiteres Ziel ist das Vorsehen einer Nutenrollen-Montageanordnung, welche bei Nuten-Rollvorrichtungen verbesserte Fähigkeiten zur selbstständigen Spurverfolgung bereitstellen.
  • Noch ein weiteres Ziel ist das Bereitstellen einer Rollnuten-Bildungseinheit, die in der Lage ist, eine größere Bandbreite an Rohrgrößen mit Rollnuten zu versehen, als dies mit bisher erhältlichen Vorrichtungen möglich war.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die vorhergehenden, sowie andere Ziele, werden zum Teil offensichtlich sein, und zum Teil hiernach in Verbindung mit der schriftlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, vollständiger dargelegt, wobei:
  • 1 eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung einer Nuten-Rollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine schaubildliche Darstellung der zusammengefügten Bauteile ist, die in 1 gezeigt sind;
  • 3 eine Aufrissansicht von vorne der in 2 gezeigten Nuten-Rollvorrichtung ist, wobei zwischen der Antriebs- und der Nutenrolle ein Rohr dargestellt ist, welches mit einer Nut versehen werden soll;
  • 4 eine Querschnittsansicht durch die Abstütz- und Nutenrolle entlang der Linie 4-4 der 3 ist;
  • 5 eine Aufrissansicht von vorne der Nuten-Rollvorrichtung ist, wobei das Lager für das äußere Ende der Antriebsrolle entfernt ist, und wobei die Vorrichtung eine weitere Ausführungsform einer Antriebsrolle gemäß der Erfindung aufweist;
  • 6 eine Querschnittsansicht der Vorschubschraube und der Nuttiefen-Stellschraube der Vorrichtung entlang der Linie 6-6 der 5 ist;
  • 7 eine Seitenansicht einer Abstütz- oder Antriebsrolle ist;
  • 8 eine Seitenansicht einer weiteren Abstütz- oder Antriebsrolle ist;
  • 9 eine Seitenansicht einer Nutenrolle gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 10 eine Querschnittsansicht durch die Abstütz- und Nutenrollen entlang der Linie 10-10 der 5 ist.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Im Folgenden wird detaillierter auf die Zeichnungen eingegangen, wobei die Darstellungen nur der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung dienen, und nicht den Zweck haben, die Erfindung einzuschränken. 1-4 zeigen die Nuten-Rollvorrichtung 10, welche einen ersten Träger in Form eines Gehäuses 12 und einen zweiten Träger in Form eines Arms 14 aufweist, der mittels eines Gelenkszapfens 16 an dem Gehäuse 12 montiert ist, sodass er um eine Schwenkachse 18 in entgegengesetzte Richtungen schwenkend verlagert werden kann. Das Gehäuse 12 trägt eine Abstütz- oder Antriebsrolle 20 die um eine Rollenachse 22 drehbar ist, welche zur Schwenkachse 18 parallel verläuft, und der Arm 14 trägt eine Spann- oder Nutenrolle 24, die um eine Rollenachse 26 drehbar ist. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, wie im Folgenden hierin vollständiger beschrieben wird, ist die Rollenachse 26 im Bezug auf den Arm 14 festgelegt, und weist einen leichten Winkel hinsichtlich der Rollenachse 22 auf. Die Rollen 20 und 24 sind geeignet, die Wand eines Rohrs P zwischen sich aufzunehmen, und sie weisen, wie hierin im Folgenden detaillierter beschrieben ist, weibliche bzw. männliche Nutenrollen auf, die zusammenwirken, um, in Reaktion auf eine relative Drehung zwischen den Rollen und dem Rohr, sowie eine radiale Verlagerung der Rolle 24 zur Rolle 20 hin, während solch einer relativen Drehung in Rohr P eine Umfangsnut zu rollen.
  • In der in 1-4 dargestellten Ausführungsform kann die Abstütz- oder Antriebsrolle 20 um die Achse 22 angetrieben werden, und zu diesem Zweck, und in der hierin im Folgenden vollständiger. dargelegten Weise, ist sie am axialen äußeren Ende 28 einer Antriebswelle 30 montiert, welche sich durch das Gehäuse 12 erstreckt, und durch geeignete Lager 32 bzw. 34 nahe dem vorderen und hinteren Enden des Gehäuses drehbar gestützt wird. Die Antriebswelle 30 trägt ein Antriebszahnrad 36, welches gegen eine Drehung gegenüber der Welle passend an dieser gesichert ist, und das Zahnrad 36, und somit die Antriebswelle 30, kann über ein Ritzel und eine Untersetzungsgetriebeanordnung, die nicht gezeigt sind, mittels einer Kurbel 38 gedreht werden. Somit wird zu erkennen sein, dass eine manuelle Drehung der Kurbel 38 zu einer Drehung der Antriebswelle 30 und der Abstützrolle 20 führt, und dass die Drehung der Antriebsrolle 20 mit dem zwischen dieser und der Rolle 24 eingelegten Rohr P, wie hierin im Folgenden näher beschrieben wird, während eines Vorgangs der Rollnutbildung bewirkt, dass die Vorrichtung 10 um den Umfang des Rohrs wandert, während die Nut in dieses gerollt wird.
  • Wie am besten in 3 zu sehen ist, weist der Gegenwirkungs-Arm 14 ein erstes Ende 40 auf, welches mittels eines Zapfens 16 so an dem Gehäuse 12 schwenkbar befestigt ist, dass die Schwenkachse 18 oberhalb der Rollachse 22 liegt und zu dieser seitlich zu einer Seite hin versetzt ist. Der Arm erstreckt sich seitlich quer über das Gehäuse 12 und die Rollachse 22, und hat ein zweites Ende 42, das an der Seite, die der Schwenkachse 18 gegenüberliegt, von der Rollachse 22 seitlich abgesetzt ist. Wie im Folgenden hierin detaillierter beschrieben ist, ist das Ende 42 des Arms 14 durch einen Vorschubschrauben-Mechanismus 44 mit dem Gehäuse 12 verbunden, durch welchen der Gegenwirkungs-Arm in entgegengesetzte Richtungen um die Achse 18 geschwenkt wird, um die Nutenrolle 24 radial zur Antriebsrolle 20 hin und von dieser weg zu verlagern, und das Ende 42 des Gegenwirkungs-Arm trägt weiters eine Stellschraube 46, um die Verlagerung des Arms, und somit der Nutenrolle 24, zur Abstützrolle 20 hin zu beschränken, sodass ein gewünschter Durchmesser für die Nut, die in das Rohr P gerollt wird, vorgesehen wird.
  • In der in 1-4 dargestellten Ausführungsform weist die Abstütz- oder Antriebsrolle 20, die auch in 7 gezeigt ist, axiale äußere bzw. innere Enden 20a bzw. 20b auf, sowie eine runde äußere Oberfläche, welche einen ersten Teil enthält, der eine Umfangsausnehmung 48 vorsieht, und einen zweiten Teil, der von den Oberflächen 50 und 52 festgelegt wird, welche sich axial außerhalb bzw. axial innerhalb neben der Ausnehmung 48 befinden. Das äußere Ende 20a der Rolle 20 ist durch einen Lagerwellenteil 54 festgelegt, welcher für den im Folgenden hierin dargelegten Zweck eine Klemmfeder-Ausnehmung 56 darin aufweist, und das innere Ende 20b der Rolle ist vorzugsweise durch einen runden Flansch 58 festgelegt, der sich von den Oberflächen 50 und 52 radial nach Außen hin erstreckt, um einen Anschlag vorzusehen, sodass ein Rohr P, in das die Nut eingebracht werden soll, während des Vorgangs der Rollnutbildung im Bezug auf die Nutenrollen positioniert wird. Wie am besten in 1 und 4 zu sehen ist, hat die Rolle 20 gemäß dieser Ausführungsform weiters eine axiale Durchgangsbohrung 60, und die Lagerung der Rolle wird durch das axiale äußere Ende 28 der Antriebswelle 30, das in dem inneren Ende der Bohrung 60 in der Rolle 20 aufgenommen ist, und ein Halteelement 62 bereitgestellt, welches an dem Gehäuse 12 entfernbar montiert ist, um das äußere Ende der Rolle zu stützen. In dieser Hinsicht enthält das Halteelement 62 insbesondere einen Basisteil 64, durch den das Halteelement unter Verwendung eines Paars Schrauben 66 mit Inbuskopf an der Frontwand des Gehäuses 12 entfernbar montiert ist, einen Hülsenteil 68 und einen Überbrückungsteil 70, durch den der Hülsenteil axial außerhalb des Gehäuses 12 und koaxial zur Rollenachse 22 gehalten wird. Der Hülsenteil 68 ist ausgebildet, um den Wellenteil 54 der Rolle 20, vorzugsweise mit einer dazwischen angeordneten Lagerbuchse 72, und drehbar zu lagern. Solch eine Halterung begrenzt die Abweichung der Rollenachse 22 in Reaktion auf die Belastung durch hohe Kräfte gegen die Abstützrolle 20 während eines Vorgangs der Rollnutbildung. Ohne solch eine Stütze für das axial äußere Ende der Rolle 20 würde solch eine Abweichung in Verbindung mit der Rollnutbildung bei 4 Zoll Sch. 40 bis 12 Zoll Sch. 40 Rohren wahrscheinlich auftreten, wenn Bauteile der Nuten-Rollvorrichtung verwendet werden, die bemessen sind, um 1-1/4 Zoll bis 3-1/2 Zoll Sch. 10 Rohre zu handhaben. Somit erlaubt die Verwendung des Halteelements 68 und die Struktur der Abstützrolle 20 für deren axial äußeres Ende, das von dem Halteelement gestützt werden soll, dass eine einzelne Nutenroll-Basiseinheit einen vollen Bereich an Rohrabmessungen von 1-1/4 Zoll bis zu 12 Zoll handhabt. Wie hierin im Folgenden zu erkennen sein wird, kann das Halteelement 62 von dem Gehäuse 12 entfernt, und die Abstützrolle 20 durch eine ähnliche Rolle ohne einen Lagerwellenteil 54 ersetzt werden, wobei die Vorrichtung dann in Verbindung mit dem Rollen von Nuten in die dünnwandigeren Rohre von 1-1/4 Zoll bis 3-1/2 Zoll Sch. 40 verwendbar ist.
  • Es wird zu erkennen sein, dass die Stützung der Rolle 20 gegen eine Abweichung von der Rollenachse 22, wie hierin oben beschrieben, die gewünschte Spurverfolgung im Zusammenhang mit dem Rollen von Nuten in dickwandige Rohre begünstigt. Hinsichtlich der Montage des Halteelements 62 und der Rolle 20 auf dem Gehäuse 12, wird die Rolle 20 zuerst mit dem Halteelement zusammengesetzt, indem der Lagerwellenteil 54 durch die Lagerbuchse 72 und den Hülsenteil 68 eingesetzt wird, und die letzteren Bauteile unter Verwendung einer Klemmfeder 74, welche in der Ausnehmung 56 in dem axial äußeren Ende des Lagerwellenteils 54 eingesetzt wird, axial untereinander verbunden werden. Das axial innere Ende der Rolle 20 wird dann auf das äußere Ende 28 der Antriebswelle 30 aufgesetzt, und die Antriebsrolle wird durch eine Schraube 76 mit Inbuskopf, welche sich durch die Bohrung 60 erstreckt und mit dem äußeren Ende 28 der Antriebswelle 30 durch eine Schraubverbindung verbunden ist, an der Antriebswelle 30 befestigt. Um das Halteelement 62 fest an dem Gehäuse zu montieren, werden dann die Kopfschrauben 66 durch dafür vorgesehen Öffnungen 78 in dem Basisteil 64 des Halteelements und in Gewindelöcher 80, die dafür in der Frontwand des Gehäuses 12 vorgesehen sind, eingesetzt.
  • Wie oben erwähnt, und wie aus den 5, 8 und 10 der Zeichnungen zu erkennen ist, kann, wenn das Halteelement 62 und die Rolle 20 von dem Gehäuse 12 entfernt sind, eine ähnliche, in den letzteren Figuren mit 20A bezeichnete Abstützrolle an dem axial äußeren Ende 28 der Antriebswelle 30 montiert werden, um die Rollnutbildung bei dünnwandigen Rohren zu ermöglichen. Wie aus der obigen Beschreibung klar hervorgeht, weist die Rolle 20A eine nicht gezeigte axiale Bohrung auf, um das äußere Ende 28 der Welle 30 aufzunehmen, und die Rolle ist durch eine Schraube mit Inbuskopf an der Welle befestigt, die der Schraube 76, mit der die Rolle 20 an der Antriebswelle befestigt ist, ähnlich, jedoch kürzer als diese ist.
  • Wie aus den 4 und 9 der Zeichnungen erkennbar ist, hat die Spann- oder Nutenrolle 24 eine im Bezug auf die Stützrolle 20 passende Kontur, und enthält demgemäß axial äußere und innere Enden 24a bzw. 24b, runde äußere Oberflächenteile 82 und 84, welche den Oberflächenteilen 50 bzw. 52 der Rolle 20, und 50a bzw. 52a der Rolle 20A gegenüberliegen, sowie zwischen den Oberflächen 82 und 84 einen runden Rollansatz 86, der sich radial nach außen hin erstreckt und der Ausnehmung 48 der Rolle 20, oder der Ausnehmung 48a der Rolle 20A gegenüberliegt. Die Nutenrolle 24 wird mittels eines Zapfen- oder Wellenbauteils 88 und einem zwischen der Welle und der Nutenrolle angeordneten Lagerbauteil 90 für eine Rotation im Bezug auf den Gegenwirkungs-Arm 14 an diesem Montiert. Gemäß eines anderen Aspekts der Erfindung enthält der Rollansatz 86 eine äußere Rolloberfläche 92, welche axial äußere und innere Enden 92a bzw. 92b aufweist. Für die meisten Vorgänge zur Rollnutbildung ist die Oberfläche 92 parallel zu der Achse 26 der Nutenrolle. Im Zusammenhang mit der Rollnutbildung bei 4 Zoll-6 Zoll Sch. 40 Rohren, ist die Oberfläche 92 jedoch im Bezug auf die Achse 26 unter einem Winkel x geneigt, sodass sie im Bezug auf die Achse in Richtung von dem äußeren Ende 92a zum inneren Ende 92b hin zusammenlauft. Die Neigung beträgt vorzugsweise 2° und wenn der Ansatz 86 mit der Außenseite eines Rohrs im Eingriff ist, das zwischen die Nuten- und die Abstützrolle eingelegt ist, spannt, wie aus der in 4 gezeigten strukturellen Beziehung zwischen dem Ansatz 86 der Nutenrolle und der Ausnehmung 48 der Abstützrolle zu erkennen ist, die geneigte Oberfläche 92 das Rohr axial nach Innen hin, gegen den Flansch 58 der Abstützrolle, vor, um die gewünschte Spurverfolgung zu begünstigen. Die Neigung der Rollenoberfläche der Nutenrolle gleicht auch einiges an Biegeabweichung aus, die durch das Aufbringen hoher Kräfte bei der Rollnutbildung dickwandiger Rohre auftreten kann.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind, wie in 7 und 8 dargestellt, die Oberflächenteile 50 und 52 der Abstützrolle 20 und die Oberflächenteile 50a und 52a der Abstützrolle 20A mit Zähnen versehen, vorzugsweise in Form einer Rauten-Rändelung, und die axialen inneren und äußeren Oberflächen, bezüglich dem inneren Ende der entsprechenden Rolle, haben eine axiale Länge L1 bzw. L2. Die Länge L2 ist geringer als die Länge L1, um eine Fehlausrichtung eines Rohrs, in das die Nut eingebracht werden soll, im Bezug auf die Nutenrollen während der Anfangsphase eines Vorgangs der Rollnutbildung auszuschließen. Insbesondere wenn die Nutenrolle mit einem Rohr, in das die Nut eingebracht werden soll, anfänglich in Eingriff gelangt, und das Material des Rohrs in die Nut oder Ausnehmung in der Abstützrolle gedrängt wird, neigt in dieser Hinsicht der Teil des Rohrs, der über den Oberflächenteilen 52 oder 52a liegt, dazu, sich radial von der Oberfläche nach außen hin auszuweiten, wodurch der Kontaktbereich zwischen der Rollenoberfläche und dem Rohr verringert wird. Demgemäß wird, wenn die Länge L2 anfänglich gleich der Länge L1 ist, das Verwinden oder die Fehlausrichtung durch den Kontaktverlust zwischen dem Rohr und der Oberfläche 52 oder 52a gefördert. Indem daher die Länge L2 geringer ausgebildet wird, als die Länge L1, führt das Ausweiten dazu, dass der Eingriffbereich zwischen den Oberflächen 50 und 52 oder 50a und 52a und dem Rohr zueinander gleich bleibt, wodurch eine Fehlausrichtung minimiert oder eliminiert wird, und die Spurverfolgung verbessert wird. Während eine rautenförmige Rändelung bevorzugt ist, ist zu verstehen, dass andere Werkzeugkonfigurationen vorgesehen sein können. In Zusammenhang mit der Rollnutbildung bei einer vollen Bandbreite von Rohrgrößen von 1-1/4 Zoll bis 12 Zoll, ist die Länge L1 eine Minimallänge, die erforderlich ist, um ein Verrutschen oder eine Fehlausrichtung zwischen der Abstützrolle und dem Rohr, in das die Nut eingebracht werden soll, auszuschließen, und L1 liegt, beispielsweise, im Bereich von 0,354 Zoll bis 0,383 Zoll. Als ein Beispiel im Hinblick auf die verschiedenen Rohrabmessungen beträgt weiters die Länge L1 für die Abstützrolle zur Rollnutbildung von 1-1/4 Zoll bis 1-1/2 Zoll Sch. 10 und Sch. 40 Stahl 0,380 Zoll; für 2 Zoll bis 6 Zoll Sch. 10 und 2 Zoll bis 3-1/2 Zoll Sch. 40 Stahl 0,358 Zoll; für 4 Zoll bis 6 Zoll Sch. 40 Stahl 0,354 Zoll; Für 8 Zoll bis 12 Zoll Sch. 10 Stahl 0,383 Zoll; und für 2 Zoll bis 8 Zoll Kupfer 0,358 Zoll. Die Längen L1 und L2, und insbesondere L1, sind teils durch die Geometrie der Nutenform bestimmt, und vorzugsweise ist, innerhalb der geometrischen und funktionellen Grenzen, L1 so lange wie möglich, und L2 so kurz wie möglich. Dementsprechend wird klar sein, dass Dimensionsbeziehungen entwickelt werden können, welche sich von den vorhergehenden unterscheiden, um im Hinblick auf eine Fehlausrichtung eine gewünschte Steuerung zu erzielen.
  • Gemäß noch einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Nutenrollen 24, wie in 10 dargestellt, für die volle Bandbreite an Rohrgrößen, in die eine Nut eingebracht werden soll, so auf dem Gegenwirkungs-Arm 14 montiert, dass die Achse 26 der Nutenrolle in einer Ebene, welche quer zu einer Referenzebene durch die Achse 22 der Abstützrolle liegt, und welche Referenzebene in der Ausrichtung der in 3 und 5 der Zeichnungen gezeigten Bauteile vertikal ist, in einem Winkel y auf die Achse 22 der Abstützrolle angeordnet ist. Wie weiters aus 10 zu erkennen ist, befindet sich durch den Winkel y der Rollansatz 86 der Nutenrolle in dem Selben Winkel y1 im Bezug auf die Rollnut 48 der Abstützrolle 20. Der Winkel y kann 10 bis 2° aufweisen, und beträgt vorzugsweise 2°. Der Winkel der Achse der Nutenrolle im Bezug auf die Achse der Abstützrolle, bezogen auf die oben beschriebene Beziehung von Quer- und Umformebene, unterstützt eine bessere Spurverfolgung.
  • Jedes der oben beschriebenen Merkmale, nämlich das Vorsehen von Rändeloberflächen, unterschiedlicher Länge, die Neigung der Rolloberfläche der Nutenrolle und das Montieren der Nutenrolle unter einem Winkel zur Achse der Abstützrolle funktionieren bis zu einem gewissen Maß einzeln, um die Ausrichtung und die Spurverfolgung zu verbessern. Optimale Ergebnisse werden jedoch erzielt, wenn die Merkmale der Rändelung und der Nutenrollen-Montage hinsichtlich der Rollnutbildung über volle Bandbreite an Rohrgrößen, die oben dargelegt wurden, kombiniert werden, und zusätzlich dazu durch die Verwendung der Stützung für das äußere Ende der Abstützrolle in Verbindung mit der Rollnutbildung bei dickwandigen Rohren, und durch die Verwendung einer Nutenrolle mit einer geneigten Rolloberfläche in Verbindung mit der Rollnutbildung bei 4 Zoll-6 Zoll Sch. 40 Rohren.
  • Gemäß noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist, wie am besten in 2 und 6 zu sehen ist, der obgenannte Vorschubschrauben-Mechanismus 44 an dem Gehäuse 12 und dem Gegenwirkungs-Arm 14 angeordnet und steht strukturell mit diesen in Wechselwirkung, um das Aufbringen eines seitlichen Schubs auf die Vorschubschraube während des Vorgangs der Rollnutbildung auszuschließen, und um den Vorschubschrauben-Bauteil vor Schaden zu schützen, der durch einen Schlag gegen diesen entsteht, beispielsweise wenn die Nuten-Rollvorrichtung fallen gelassen wird. Insbesondere weist der Vorschubschrauben-Mechanismus in dieser Hinsicht ein Vorschubschrauben-Element 100 mit oberen und unteren Enden 102 bzw. 104 auf, wobei die Ausrichtung der Vorrichtung der in 4 der Zeichnungen gezeigten entspricht. Das obere Ende 102 enthält einen Werkzeugkopf 106 mit einer nicht-kreisförmigen Öffnung 108, welche sich axial in diesen hinein erstreckt, um ein passendes Werkzeug, wie etwa einen Ratschenschlüssel, aufzunehmen, durch welchen die Vorschubschraube um die Vorschubschraubenachse 110 drehbar ist. Der Werkzeugkopf 106 enthält weiters Paare von durch diesen verlaufenden, diametral gegenüberliegenden Öffnungen 112, um die Kugelsperre eines Ratschenschlüssels aufzunehmen, sodass dieser an der Vorschubschraube gesichert ist. Die Vorschubschraube 100 enthält weiters einen Schaftteil 114, der sich von dem inneren Ende des Werkzeugkopfes 106 zu dem unteren Ende 104 der Vorschubschraube erstreckt, und der Schaft 114 enthält einen gewindelosen Schaftteil 116, der sich von dem Werkzeugkopf 106 axial nach unten hin erstreckt, sowie einen Gewinde-Schaftteil 118, der sich von dem Schaftteil 116 zu dem unteren Ende 104 der Vorschubschraube erstreckt. Das obere Ende der Vorschubschraube 100 ist mittels eines Drehzapfens 120, der eine Zapfenachse 122 aufweist, an dem Gegenwirkungs-Arm 14 schwenkbar montiert, und das untere Ende der Vorschubschraube ist mittels eines Drehzapfens 124, der eine Zapfenachse 126 aufweist, schwenkbar mit dem Gehäuse 12 verbunden. Der Drehzapfen 120 ist mit einer Bohrung 128 versehen, die sich quer durch den Zapfen erstreckt, um den gewindelosen Schaftteil 116 der Vorschubschraube aufzunehmen und drehbar zu lagern, und der Drehzapfen 124 ist mit einer Gewindebohrung 130 versehen, die sich quer durch den Zapfen erstreckt, um mit dem Gewinde des Gewinde-Schaftteils 118 der Vorschubschraube in Eingriff zu sein. Dementsprechend wird zu erkennen sein, dass die Drehung der Vorschubschraube in entgegengesetzte Richtungen um die Achse 110 den Gegenwirkungs-Arm 14 zum Gehäuse 12 hin und von diesem Weg verlagert, und somit die Nutenrolle 24 radial zur Abstützrolle 20 hin und von dieser weg verlagert. Da die Vorschubschraube 100 in der Lage ist, sowohl im Bezug auf das Gehäuse 12, als auch auf den Gegenwirkungs-Arm 14 zu schwenken, verhindert dies in vorteilhafter Weise das Aufbringen eines seitlichen Schubs gegen die Vorschubschraube, wenn diese gedreht wird, um die Nutenrolle 24 während eines Vorgangs der Rollnutbildung mit einem Rohr in Eingriff zu bringen, das zwischen die Nutenrolle und die Abstützrolle eingelegt ist. Es wird selbstverständlich klar sein, dass solch eine Schwenkbewegung der Vorschubschraube durch vergrößerte Öffnungen 132 bzw. 134 im Gehäuse 12 bzw. im Gegenwirkungs-Arm 14 ermöglicht wird, durch welche die entsprechenden Teile des Vorschubschrauben-Schafts sich erstrecken.
  • Wie oben erwähnt, ist die Tiefen-Stellschraube 46 geeignet, die Verlagerung des Gegenwirkungs-Arms 14 zum Gehäuse 12 hin zu begrenzen, und somit die Verlagerung der Nutenrolle 24 zur Abstützrolle 20 hin, wodurch demgemäß die Tiefe der in ein Rohr gerollten Nut bestimmt wird, und somit der Durchmesser der Nut. Zu diesem Zweck weist die Stellschraube 46 einen Gewindeschaft 136, der mit dem Gewinde einer sich quer durch den Drehzapfen 120 erstreckenden Gewindebohrung 138 im Eingriff ist, und am oberen Ende des Schafts 136 einen Werkzeugkopf 140 auf, welcher mit einer nicht-kreisförmigen Ausnehmung 142 versehen ist, um ein passendes Werkzeug aufzunehmen, durch welches die Stellschraube im Bezug auf den Zapfen 120 drehbar ist. Das untere Ende 144 des Schafts 136 liegt so über dem Schwenkzapfen 124, dass es mit diesem in Eingriff gelangt, um die Verlagerung des Gegenwirkungs-Arms im Bezug auf das Gehäuse 12 zu beschränken. Demgemäß wird zu erkennen sein, dass der ursprüngliche Abstand zwischen dem Ende 144 und dem Zapfen 124 in Verbindung mit der Rollnutbildung eines vorgegebenen Rohrs einstellbar ist, um die Tiefe der Nut, die in das Rohr gerollt werden soll, zu bestimmen.
  • Das Gehäuse 12 ist mit einem Griff 146 versehen, durch welchen die Nuten-Rollvorrichtung von einem Standort zum anderen getragen werden kann, und im Allgemeinen sind während eines solchen Transports die Vorschubschraube und die Stellschraube im Bezug auf den Drehzapfen 124 an dem Gehäuse 12 so angeordnet, dass das Ende 144 der Stellschraube beträchtlich von dem Drehzapfen beabstandet ist. Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung sind die Vorschubschraube und der Gegenwirkungs-Arm so ausgebildet, dass sie axial auf die Vorschubschraube relativ verlagerbar sind, wenn ein Stoß auftritt, der anderenfalls unerwünschte und potentiell schädigende Kräfte auf die Gewinde der Vorschubschraube und der Bohrung 130 aufbringen würde. Insbesondere ist in dieser Hinsicht, wie in 6 dargestellt, der Drehzapfen 120 mit einer axial durch diesen verlaufenden Bohrung 148 versehen, und der gewindelose Teil 116 des Vorschubschrauben-Schafts ist rund um seinen Umfang mit einer durchgängigen bogenförmigen Ausnehmung 150 versehen, welche in der Bohrung 148 angeordnet ist, wenn der Werkzeugkopf 106 mit dem Drehzapfen 120 im Eingriff ist. Das Ende der Bohrung 148, das sich in das axial äußere Ende des Drehzapfens 120 erstreckt, ist mit einem Gewinde versehen, um ein Kugelsperren-Einsetzgehäuse 152 mit Außengewinde aufzunehmen, welches eine Sperrkugel 154 und eine Feder 156 trägt, durch welche die Kugel im Drehzapfen axial in die Ausnehmung 150 hinein vorgespannt ist. Es wird daher klar sein, dass ein Einschlag nach unten hin auf den Gegenwirkungs-Arm 14 in 2 und 6 zu einer Verlagerung der Sperrkugel 154 radial aus der Ausnehmung 150 heraus führen wird, und somit zur Freigabe des Gegenwirkungs-Arms für eine axiale Verlagerung im Bezug auf die Vorschubschraube entlang deren Schaft 114 bis zu der Grenze, die durch den Abstand zwischen dem Ende 144 der Stellschraube und dem Drehzapfen 124 bestimmt wird. Es wird weiters klar sein, dass solch eine Freigabe zwischen dem Gegenwirkungs-Arm und der Vorschubschraube das Gewinde der Vorschubschraube auf dem Schaftteil 118 und das Gewinde in der Bohrung 130 des Drehzapfens vor potentiellem Schaden schützen wird, der sich ergibt, wenn die Gewinde axial gegeneinander gepresst werden.
  • Während hierin ein beachtlicher Schwerpunkt auf die Strukturen der und die strukturellen Wechselwirkungen zwischen den Bauteilen der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gelegt wurden, wird zu würdigen sein, dass viele Änderungen der hierin offenbarten Ausführungsformen durchgeführt werden können, und dass andere Ausführungsformen erdacht werden können, ohne vom Schutzumfang abzuweichen, wie er von den Ansprüchen definiert ist. Demgemäß ist klar zu verstehen, dass der oben beschriebene Gegenstand nur beispielhaft, und nicht als eine Einschränkung der Erfindung ausgelegt werden soll.
  • Der Ausdruck „Sch." ist als „Schedule" („Tabellenwert") zu verstehen, und 1 Zoll = 25,4 mm.

Claims (4)

  1. Nuten-Rolle (24) für die Verwendung beim Rollen einer Nut in ein Rohr, welches eine Achse aufweist, wobei die Nuten-Rolle eine Rotationsachse (26) und ein äußere Oberfläche (82, 84) aufweist, die sich umlaufend um die Rotationsachse (26) erstreckt und axial äußere und innere Enden (24b, 24a) aufweist, wobei die äußere Oberfläche (82, 84) zwischen den Enden (24a, 24b) einen radial nach Außen vorstehenden, sich umlaufend erstreckenden Rollansatz (86) enthält, wobei der Ansatz (86) eine äußere Rolloberfläche (92) mit axial äußeren und inneren Enden (24b, 24a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Rolloberfläche (92) zwischen ihren äußeren und inneren Enden (24b, 24a) eine Abschrägung aufweist, um ein Rohr, welches mit einer Nut versehen wird, sowie die Nuten-Rolle (24) im Bezug zueinander axial nach innen vorzuspannen, während eine Nut in das Rohr gerollt wird.
  2. Nuten-Rolle (24) nach Anspruch 1, wobei die Abschrägung etwa 2° beträgt.
  3. Nuten-Rollvorrichtung (10), welche eine Nuten-Rolle (24) gemäß Anspruch 1 oder 2, sowie eine Abstützrolle (20), Mittel (12), welche die Nuten-Rolle (24) und die Abstützrolle (20) für eine Rotation um eine erste Achse (26), bzw. eine zweite Achse (22) trägt, und Mittel (14) aufweist, um die Nuten- und die Abstützrollen radial aufeinander zu und voneinander weg relativ zu verlagern, wobei die Abstützrolle (20) ein axial äußeres Ende (20a) und eine radial äußere Oberfläche aufweist, welche eine sich umlaufend erstreckende Rollnut (48) enthält.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Nuten-Rolle (24) und die Abstützrolle (20) so gelagert sind, dass die erste Achse (26) und die zweite Achse (22) im Bezug zueinander in einem Winkel angeordnet sind.
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