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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Art von dreidimensionalem
doppelseitigen Stoff, der im Wesentlichen aus zwei äußeren, aus
einem Gewebe oder einer Strickware gebildeten Flächenkörpern besteht, die voneinander
beabstandet und miteinander durch mit den vorgenannten Flächenkörpern verwebten
oder verwirkten Bindefäden
verbunden sind, die sich im Wesentlichen senkrecht zu den sich gegenüberliegenden
Flächen
der beiden Flächenkörper erstrecken
und mit diesen verbunden sind, ohne an den Außenflächen zu erscheinen.
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Stand der
Technik
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Solche
doppelseitigen Stoffe sind auf den Gebiet der Textilindustrie hinlänglich bekannt
und wurden ursprünglich
dazu verwendet, Samt- oder Plüschstoffe
herzustellen, indem die Bindefäden
im mittleren Teil des so hergestellten dreidimensionalen Gewebes
oder der so hergestellten dreidimensionalen Strickware durchgeschnitten
wurden.
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Es
wurde im Übrigen
bereits seit Jahrzehnten vorgeschlagen, solche dreidimensionalen
Strukturen zu verwenden, die somit die Eigenschaft aufweisen, im
Verhältnis
zu flachen Geweben oder Strickwaren sehr dick zu sein, um Artikel
herzustellen, die sehr gute Eigenschaften im Hinblick auf Wärmeisolation,
Tragekomfort, Komprimierbarkeit und Rückstellung nach einer Kompression,
usw. aufweisen, deren beiden Seiten entweder aus ähnlichen
Fäden oder
aus Fäden
mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen können.
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Zu
Informationszwecken, es wurde beispielsweise vorgeschlagen, solche
doppelseitigen Stoffe auf dem Bekleidungsgebiet mit dem Ziel der
Wärmeisolierung
einzusetzen, um den Tragekomfort zu verbessern. In einem solchen
Fall ist es möglich,
Artikel herzustellen, deren eine Seite auf hydrophilen Fäden aufbaut,
und die andere aus hydrophoben Fasern besteht.
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Diese
dreidimensionalen Materialien werden auch weitestgehend zur Ausbildung
textiler Verstärkungen
von Verbundmaterialien eingesetzt. Das Dokument
DE 4140826 A beschreibt beispielsweise
einen doppelseitigen Stoff mit einer Konturierung, die durch Verändern der
Bindungsteilung auf einer speziellen Maschine erzielt wird.
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Generell
kann gesagt werden, dass alle diese dreidimensionalen doppelseitigen
Stoffe als Grundlage eine Struktur von der Art haben, die dazu dient,
Doppelsamtstoffe herzustellen, deren Verbindungsfäden im Gegensatz
zur Technologie der Samtstoffe nicht durchgeschnitten werden.
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Bei
allen bislang gemachten Vorschlägen
haben, sowohl was die gewebten als auch die gestrickten dreidimensionalen
Artikel angeht, wobei Letztere sich ebenfalls in zwei Gattungen
einteilen lassen, und zwar diejenigen, die durch das Kettmaschenverfahren
und diejenigen, die auf Maschenkulierrund- oder -flachstrickmaschinen
mit doppelter Fontur oder doppeltem Nadelbett erhalten werden, die
sich ergebenden Produkte im Allgemeinen eine konstante und gleichmäßige Dicke,
mit Ausnahme der besonderen Fälle,
bei denen wie in der
DE
4140826 A auf spezielle Maschinen zurückgegriffen wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Man
hat jedoch, und genau das macht den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung aus, eine neue Art einer gewebten oder gestrickten dreidimensionalen
textilen Struktur herausgefunden, die mit den herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung von Doppelsamt oder -plüsch erhalten
wird, und die so wie sie ist ohne Durchschneiden der Bindefäden zwischen
den beiden äußeren textilen
Strukturen verwendet wird, die im Gegensatz zu Artikeln aus dem
Stand der Technik unterschiedlich dicke Bereiche aufweisen, die
dem Artikel einen Profileffekt verleihen. Erfindungsgemäß sind in
manchen Bereichen des Stoffs die Bindefäden von mindestens zwei unterschiedlichen
Arten, besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, sich zusammen- oder
zurückzuziehen,
wobei die beiden Arten von Bindefäden sich ergänzend so
zusammenwirken, dass sie unterschiedlich dicke Bereiche bilden,
die dem Stoff einen Profileffekt verleihen.
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Unter
den Fähigkeiten,
sich zusammen- oder zurückzuziehen
versteht man, dass die Fäden
eine Elastizität
aufweisen, die bewirkt, dass ihre Länge abnimmt, wenn sie einer
geringen Spannung unterworfen werden, oder sich aber auch zusammenziehen
oder schrumpfen können,
wenn sie beispielsweise einer Wärmebehandlung
unterzogen werden. Diese Fähigkeiten,
sich zusammen- oder zurückzuziehen,
kommen entweder bei den Herstellungsabläufen des eigentlichen Stoffs
oder aber bei einer Nachbehandlung zum Ausdruck.
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Eine
solche Möglichkeit,
dreidimensionale Strukturen zu erhalten, die Profileffekte aufweisen,
ergibt sich:
- • aus der speziellen Wahl des
Web- oder Strickmaterials, das zur Herstellung der Struktur verwendet
wird;
- • aus
der Auswahl der Fäden,
die im Aufbau der Oberflächengewebe
oder -gestricke und der Verbindungsfäden zum Tragen kommen;
- • aus
der Wahl der Bindungsarten, die zur Herstellung der Außenflächen sowie
der Verbindungsbereiche verwendet werden.
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Was
die Materialart betrifft, so wird man, was das Weben anbelangt,
Webstühle
verwenden, welche die Herstellung von Doppelgeweben ermöglichen,
d.h. mindestens zwei Grundketten für die Herstellung der äußeren Webflächen und
zwei Bindefädenketten
umfassen, die von einer Jacquardmaschine gesteuert werden.
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Was
das Stricken betrifft, werden vorzugsweise Maschenkulierstrickmaschinen
mit doppelter Fontur und im Spezielleren Rundstrickmaschinen verwendet,
bei denen sich auf einer Fontur eine Jacquardmusterung einstellen
lässt.
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Es
ist auch vorstellbar, Kettmaschenstrickmaschinen und insbesondere
eine Raschelmaschine mit zwei Nadelbetten zu verwenden, die mindestens
vier Legeschienen umfassen, wobei die beiden äußeren Schienen (die vordere
und hintere Schiene) es ermöglichen,
die Oberflächengestricke
herzustellen, und die beiden mittleren Schienen es ermöglichen,
die Bindefäden
aus unterschiedlichen Materialien herzustellen, wobei das Einfädeln je
nach Disposition so erfolgt, dass in bestimmten Bereichen verschiedene
Fäden komplementär zusammenwirken
können.
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Was
die Auswahl an Fäden
betrifft, die im Aufbau des erfindungsgemäßen Artikels zum Tragen kommen,
werden für
die Grundfäden,
welche die (gewebten oder gestrickten) Oberflächenlagen bilden sollen, gleich
oder unterschiedlich beschaffene Fäden verwendet, und was die
Bindefäden
betrifft, werden mindestens zwei Arten von Fäden verwendet, die unterschiedliche
Fähigkeiten
haben, sich zusammen- oder zurückzuziehen.
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Was
die Arbeitsbindungen anbelangt, wird sowohl bei den gewebten als
auch auf denjenigen Artikeln, die auf einer Kettmaschen- oder Kulierstrickmaschine
erhalten werden, der Profileffekt dadurch erzielt, dass bestimmte
Bereiche der Struktur hergestellt werden, indem man die beiden unterschiedlich
beschaffenen Bindefadenarten sich ergänzend einarbeiten lässt.
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In
der folgenden Beschreibung wird die Erfindung im Spezielleren für die Herstellung
einer gestricktem dreidimensionalen textilen Struktur beschrieben,
die auf Maschenkulierstrickmaschinen mit Doppelfontur hergestellt
wird, wovon mindestens eine mit einem Nadelauswahlsystem ausgestattet
ist.
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In
einer solchen Ausführungsform:
- • bestehen
die Außenlagen
der dreidimensionalen Strickware aus zwei Jersey-Gewirken (Uni oder Jacquard), die aus
gleichen oder unterschiedlichen Fäden hergestellt werden;
- • diese
beiden Außenlagen
werden mit Reihen von Verbindungsfäden, die auf den beiden Fonturen
eingearbeitet werden, miteinander verbunden, wodurch Maschen entstehen,
oder werden einfach von den Nadeln aufgenommen oder kuliert; und
- • bestimmte
Gewirkreihen umfassen die Kombination zweier Arten von Verbindungsfäden, die
voneinander verschiedene Fähigkeiten
besitzen, sich zusammen- oder zurückzuziehen, und die in diese
Reihe entsprechend einer sich ergänzenden Nadelauswahl eingearbeitet
werden.
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Es
können
zwei Kombinationen unterschiedlich beschaffener Fäden zur
Herstellung eines erfindungsgemäßen Produkts
verwendet werden.
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In
der ersten Kombination wird der Profileffekt direkt beim Stricken
ohne ergänzende
Bearbeitung erzielt, wobei es der Bindefaden ermöglicht, den Rückzug zu
erhalten, der von einem unter Spannung eingestrickten elastischen
Faden gebildet wird, wobei der zweite Bindefaden seinerseits aus
einem synthetischen oder natürlichen
herkömmlichen
Faden besteht.
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Rein
informatorisch kann man in einem solchen Fall zum Beispiel als dehnbaren
Faden einen Faden mit einem Elasthankern verwenden, der mit einem
Polyester- oder Polyamidfaden umsponnen ist, und als nicht dehnbaren
Faden ein Polyester- oder Polyamidmonofilament oder ein Polyester-
oder Polyamidmultifilament. Auf diese Weise wird der Rücksprung
direkt am Ausgang der Maschine durch das Zurückziehen des unter Spannung
eingestrickten umsponnenen Fadens erhalten.
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Nach
der zweiten Ausführungsform
wird das Profil dadurch erhalten, dass Fäden verwendet werden, die unter
der Einwirkung einer Wärmebehandlung
unterschiedliche Schrumpfungseigenschaften aufweisen.
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In
einem solchen Fall kann man zum Beispiel eine Kombination aus nicht
fest vorverdrehten texturierten Polyester- oder Polyamidfäden und
fest vorverdrehten texturierten Polyester- oder Polyamidfäden verwenden.
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Vor
allem, wenn man einen Artikel erhalten möchte, der eine sehr gute Stauchfestigkeit
aufweist, kann man auch einen durch nicht feste Vorverdrehung texturierten
Polyester- oder Polyamidfaden (Hochbauschgarn), und als die andere
Art von Verbindungsfaden einen Monofilament-Polyester- oder Polyamidfaden
verwenden.
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Man
kann ebenfalls Litzenschnüre
verwenden, die ein starkes Rücksprungvermögen in der
Größenordnung
von 30% oder mehr aufweisen.
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In
der folgenden Beschreibung wird die Erfindung für die Herstellung einer aus
einer zweilagigen Strickware gebildeten dreidimensionalen Struktur
beschrieben, die auf einer Maschenkulierstrickmaschine mit doppelter
Fontur hergestellt wird, wovon mindestens eine Fontur mit einem
Nadelauswahlsystem ausgestattet ist.
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Es
wird auch beschrieben, dass die Erfindung für die Herstellung einer solchen
Strickware eine Rundstrickmaschine mit Mehrfachrippscheiben oder
-platinen einsetzt, die Nadeln gleichzeitig an der Rippscheibe und
am Zylinder umfasst, die Nadeln entsprechend einer Rechts-/Rechts-Bindungsanordnung
positioniert sind, wobei die Auswahl der Nadeln am Zylinder durch
ein Jacquard- oder ein mechanisches System erfolgt.
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Es
ist offensichtlich, dass dies nicht einschränkend ist, und dass die entsprechenden
Artikel auch auf einer Flachstrickmaschine mit doppelter Fontur
hergestellt werden könnten,
die ebenfalls mit einem Nadelauswahlsystem ausgestattet ist.
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Die
Erfindung und die sich daraus ergebenden Vorteile werden jedoch
dank der nachstehend beispielhaft aber nicht einschränkend wiedergegebenen
Ausführungsbeispiele
verständlicher.
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Zusammenfassende
Beschreibung der Zeichnungen
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Die
beigefügten
Schemadarstellungen stellen die Art und Weise dar, in der das erfindungsgemäße Produkt
hergestellt wird.
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1 stellt
den allgemeinen Aufbau einer doppelseitigen dreidimensionalen Struktur
nach dem Stand der Technik dar, wobei 2 den allgemeinen
Aufbau einer doppelseitigen Strickware aus dem Stand der Technik
zeigt;
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die 3a, 3b, 3c stellen
den Grundarbeitszyklus zur Herstellung einer erfindungsgemäßen dreidimensionalen
gestrickten Struktur dar, die nach der Herstellung Profileffekte
aufweist, die durch eine Veränderung
der Dicke der gebildeten Strickware erhalten werden, wobei 3 schematisch
und perspektivisch eine Strickware darstellt, die insgesamt auf
Grundlage der in den 3a, 3b, 3c dargestellten
Bindung hergestellt wurde;
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die 4a bis 4f stellen
den Strickzyklus einer erfindungsgemäßen dreidimensionalen Struktur
dar, wobei die links befindlichen grafischen Darstellungen die Positionierung
der Außenflächen und
der Verbindungsfäden
während
des Strickvorgangs wiedergeben, und die rechts befindlichen grafischen Darstellungen die
endgültige
Struktur nach dem Zurückziehen
oder Rücksprung
eines der Bindefäden
wiedergeben, wodurch es möglich
wird, Erhebungs- und Vertiefungseffekte durch abwechselnde gestrickte
Bereiche zu erzielen, welche die Form kleiner nebeneinandergesetzter
Quadrate haben, wie sie in 5 dargestellt
sind;
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6 stellt
den Grundzyklus einer profilierten, erfindungsgemäß hergestellten
Strickware dar, wovon eine der Flächen auch einen Jacquard-Effekt
aufweist;
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7 ist
eine vereinfachte Schemaansicht einer nach dem nachstehenden vierten
Ausführungsbeispiel
erhaltenen Strickware;
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8 stellt
das Bindungsschema dar, das zur Herstellung der Strickware von 7 verwendet
wird;
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9 stellt
das Fadenwiederaufnahmeschema dar, das zur Herstellung der Strickware
von 7 verwendet wird;
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10 ist
eine vereinfachte Schemaansicht einer nach dem fünften Ausführungsbeispiel erhaltenen Strickware;
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11 stellt
das Bindungsschema dar, das zur Herstellung der Strickware von 10 verwendet
wird;
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12 stellt
das Fadenwiederaufnahmeschema dar, das zur Herstellung der Strickware
von 10 verwendet wird;
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13 ist
eine Tabelle, die das Bindungsschema darstellt, das es ermöglicht,
den im sechsten Ausführungsbeispiel
beschriebenen Stoff durch Weben zu erhalten;
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die 14 und 15 sind
Schnittansichten in Richtung der Kettfäden des nach dem Bindungsschema
von 12 hergestellten Gewebes, die vor bzw. nach einer
Wärmebehandlung
gezeigt sind.
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Art und Weise
zur Umsetzung der Erfindung
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Wie
vorstehend gesagt, stellt 1 den allgemeinen
Aufbau einer dreidimensionalen zweilagigen Textilware dar, die nach
dem Doppelsamt-Herstellungsverfahren
hergestellt ist und sich somit aus zwei Außenflächen (A, B), die aus einem
Gewebe oder einer Strickware bestehen, zusammensetzt, die voneinander
beabstandet und miteinander durch Bindefäden verbunden sind, die mit
den Flächen
(A) verwebt oder verstrickt sind.
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2 wiederum
stellt den allgemeinen Aufbau einer doppelseitigen Strickware dar,
die auf einer Doppelfonturmaschine hergestellt wurde, und die somit
eine Fläche
(A) umfasst, die an der Rippscheibe hergestellt wurde und eine Jerseybindung
bildet, die Fläche
(B) aus einem Faden hergestellt wurde, der gleich oder verschieden
von dem ist, der die Fläche
(A) bildet, und ebenfalls eine Jersey- oder Prismabindung bildet,
wobei die beiden Flächen
mit einem sogenannten Bindefaden miteinander verbunden sind, der
nach einer Rechts-/Rechts-Bindung eingearbeitet ist, wobei der Bindefaden
von den Fäden
verdeckt wird, welche die oberflächlichen
Jerseybindungen bilden.
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Ein
solches Doppelgewebe kann beispielsweise entsprechend den Lehren
der FR-A-2 344 659
hergestellt werden, deren Inhalt sofern Bedarf besteht, in die vorliegende
Anmeldung mitaufgenommen wird.
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Erfindungsgemäß wird auf
eine den Lehren dieses Dokuments vergleichbare Weise eine dreidimensionale
Doppelstrickware hergestellt, wovon zumindest manche Bereiche Muster
bilden, die durch ein Mindern der Dicke erzielt werden, die durch
die Länge
der Verbindungsstege der Bindefäden
vermittelt wird, welche die beiden gestrickten Außenflächen miteinander
verbinden.
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Dazu
geht man in den Bereichen, wo man solche Effekte herstellen möchte, auf
die durch die 3a bis 3c dargestellte
Weise vor.
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In
diesen Bereichen wird eine Grundbindung verwendet, die auf drei
aufeinanderfolgenden Fallplatinen hergestellt wird.
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So
wird zuerst an der ersten Fallplatine (3a) eine
Jerseybindung an der Rippscheibe gleichzeitig mit einem ersten Bindefaden
(F1) verstrickt, der einerseits im Bereich der Rippscheibe eine
Jerseybindung bildet und andererseits auf einer Nadelauswahl im
Bereich des Zylinders eingearbeitet wird, indem er mit diesen Nadeln
geführt
wird oder Maschen bildet. In dem wiedergegebenen Beispiel wird der
erste Bindefaden (F1) über
eine Wechselfolge von fünf
Nadeln in den Zylinder geführt.
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An
der folgenden Fallplatine (3b) wird
ebenfalls eine Jerseybindung an der einem zweiten Bindefaden (F2)
zugeordneten Rippscheibe hergestellt, der seinerseits ebenfalls
eine Jerseybindung bildet und auf die fünf Nadeln geführt wird
oder daran Maschen bildet, die an der vorherigen Fallplatine in
Ruhestellung waren.
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Schließlich wird
an der dritten Fallplatine (3c) eine
Jerseybindung im Bereich des Zylinders hergestellt.
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Indem
man auf diese Weise vorgeht, erhält
man eine dreidimensionales Strickware, deren Fläche (A) (Rippscheibenseite)
zweimal dichter ist als die Fläche
(B) (Zylinderseite).
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Indem
die Bindefäden
(F1) und (F2) verwendet werden, die voneinander unterschiedliche
Wärmeschrumpfungseigenschaften
haben, erhält
man, wenn die gesamte Länge
der Strickware so hergestellt wird, dass die wie in den 3a bis 3c dargestellte
Bindung wiederholt wird, nach einer Wärme- und Endbearbeitung, einen
wie in 3 schematisch dargestellten Artikel, der in Wechselfolge
unterschiedlich dicke parallele Streifen aufweist.
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Es
ist auch möglich,
wenn man den Strickzyklus variiert, indem man beispielsweise wie
aus 4 ersichtlich ist, drei entsprechend 2 aufeinanderfolgende
Zyklen, gefolgt von drei Zyklen ablaufen lässt, bei denen die Positionierungen
der Bindefäden
(F1, F2) umgekehrt sind, nach einer Wärmeschrumpfungsbehandlung unterschiedlich
dicke versetzte Bereiche zu erzielen, die zum Erhalt eines Schachbrettmusters
führen, das
aus im Verhältnis
zu den angrenzenden Bereichen vertieften Bereichen besteht.
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Im Übrigen ist
es möglich,
lokalisierte Effekte zu erzielen, indem die Bindebereiche mittels
der beiden komplementären
Fäden nur
für bestimmte
Gewirkreihen hergestellt werden, die voneinander durch Bereiche getrennt
sind, in denen die Bindung in jeder Reihe mittels ein und derselben
Fadenart erhalten wird.
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Andere
erfindungsgemäße dreidimensionale
Strickwarenarten lassen sich auf eine andere Weise herstellen, wie
vor allem aus 6 hervorgeht.
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In
einer solchen Ausführungsform
wird eine Rundstrickmaschine mit Doppelfontur verwendet, deren Zylinder
es zulässt,
eine Auswahl von der Art Jacquard zu treffen.
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Eine
solche Maschine ist dazu ausgestattet, dass an jeder Fallplatine
drei Fäden
gleichzeitig auf die Nadeln der Rippscheibe und des Zylinders verteilt
werden, nämlich
der Faden, der die Jerseybindung an der Rippscheibe bilden soll,
derjenige, der die Jerseybindung am Zylinder bilden soll, und zwar
nach einer Jacquard-Auswahl, und der Bindefaden, der die beiden
gestrickten Flächen
verbindet, wobei der Bindefaden eine Jerseybindung an der Rippscheibe
bildet und entsprechend einer Jacquard-Auswahl am Zylinder eingearbeitet wird.
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Die
folgende Fallplatine wird auf ähnliche
Weise hergestellt, indem eine Jerseybindung an der Rippscheibe,
eine Jerseybindung auf den Nadeln, die bei der vorhergehenden Fallplatine
in Ruhestellung waren, und eine Bindung einerseits auf allen Nadeln
der Fallplatine und andererseits auf den Nadeln hergestellt wird, die
eine Jerseybindung am Zylinder bilden.
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In
einem solchen Fall wird eine Strickware erhalten, die an der Rippscheibe
eine einheitliche Fläche aufweist,
und die im Bereich des Zylinders Reihen von Jacquardjersey aufweist.
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Indem
wie vorstehend auf die Möglichkeiten
der unterschiedlichen Schrumpfung zwischen den beiden Bindefäden Einfluss
genommen wird, ist es möglich,
weniger dicke Bereiche zu erhalten, wobei die Bereiche, die eine
Erhebung bei den Bindefäden
bilden, den stärksten
Schrumpfungs- oder Kontraktionsbetrag haben.
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Es
empfiehlt sich, anzumerken, dass man in dieser Ausführungsform,
was die am Zylinder erzeugte Jerseybindung betrifft, eine Jacquardstruktur
antrifft, wobei der Faden auf einer Auswahl von Nadeln eingearbeitet
wird und dann über
eine bestimmte Anzahl von Nadeln, auf denen die Jacquard-Ergänzung hergestellt wird,
zur nächsten
Fallplatine schwebt.
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Beispiel 1
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Es
werden erfindungsgemäße Strickwaren
auf einer Rundstrickmaschine mit Doppelfontur hergestellt, die ein
elektronisches Auswahlsystem für
die Nadeln des Zylinders umfasst.
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Eine
solche Maschine weist die folgenden Kennzeichen auf:
| • Durchmesser: | 30
Zoll (76,2 cm) |
| • Teilung: | 18
(18 Nadeln auf 25,4 mm) |
| • Anzahl
Fallplatinen: | 36 |
| • Gesamtanzahl
an Nadeln an Rippscheibe und Zylinder: | 3264 |
| • Abstand
(E) zwischen dem Umfang der Rippscheibe und dem oberen Rand des
Zylinders: | 8
mm |
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Um
das erfindungsgemäße Gewirk
herzustellen, werden die folgenden Fäden verwendet:
Jersey
Rippscheibe: texturiertes Polyestergarn FTF 167 dtex
Jersey
Zylinder: texturiertes Polyestergarn FTF 220 dtex
Bindefäden F1:
texturiertes Polyestergarn FTF, dampfbehandelt, 167 dtex
Bindefäden F2,
die in den Bereichen verwendet werden, in denen ein Kontraktionseffekt
erzielt
werden soll: texturiertes Polyestergarn FT, nicht fixiert, 165 dtex.
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Diese
Strickware wird in Gänze
entsprechend der wie in 2 dargestellten Bindung hergestellt.
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Die
Garn- oder Fadenlänge,
die pro Maschinendurchlauf abgezogen wird, beträgt 535 cm für die Fäden, die den Jersey an der
Rippscheibe bilden, und 608 cm für
den Jersey am Zylinder. Hingegen wird für die Bindefäden, da
diese in Jacquard gestrickt werden, der Abzug nicht gemessen.
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Die
Zufuhr der Fäden
für den
Rippscheiben- und Zylinderjersey erfolgt mittels positiver Fadenzubringer
oder positiver Fournisseure.
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Was
die Bindefäden
betrifft, erfolgt die Zufuhr in Anbetracht dessen, dass sie nach
einer Jacquard-Bindung eingearbeitet werden, mittels Jacquard-Fournisseuren
(Typ IRO).
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Am
Ausgang der Maschine erhält
man eine Strickware, deren Außenflächen aus
zwei Jerseystrukturen bestehen, die durch die Bindefäden miteinander
verbunden sind.
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Nach
der Herstellung wird das rohe Gewebe bei 130°C im Stück gefärbt.
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Unter
Einwirkung von Wärme
findet eine Schrumpfung der Bindefäden (F2) auf Grundlage von
texturiertem Polyester FT statt, was eine Dickenabnahme des Stoffs
in den Bereichen nach sich zieht, in denen sich diese Bindefäden befinden.
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Das
fertige Gewebe wiegt 380 g/m2 und hat eine
Breite von 160 cm.
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Es
weist parallele Rippen auf, deren Dicke in den Bereichen mit dem
Bindefaden F1 zwischen 4 mm, und 2 mm in den Bereichen mit dem Bindefaden
F2 variiert.
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Beispiel 2
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Beispiel
1 wird wiederholt, nur, dass der Strickvorgang entsprechend der
in 4 dargestellten Bindung erfolgt, d.h., dass in
Wechselfolge drei Strickzyklen bei umgekehrter Auswahl der Nadeln
erfolgen, auf denen die Bindung der Fäden stattfindet, die unterschiedliche
Rücksprünge aufweisen.
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Nach
einer Wärmebehandlung
wird eine Strickware erhalten, die Profileffekte in Form kleiner
Quadrate aufweist, deren Dicke zwischen 4 mm bei den dicksten Bereichen
und 1 mm bei den vertieften Bereichen variiert.
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Beispiel 3
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Auf
einer Rundstrickmaschine, die ebenfalls mit einer Jacquardauswahl
am Zylinder ausgestattet ist, wird ein erfindungsgemäßer Artikel
aus denselben Fadenarten wie in den vorhergehenden Beispielen hergestellt,
mit Ausnahme, dass am Zylinder ein Jacquardjersey für die Blickseite
hergestellt wird. Dieses Gewirk wird nach einer wie in 6 dargestellten
Jacquardbindung hergestellt.
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Es
werden zwei Bindefäden
mit unterschiedlichen Eigenschaften verwendet, wobei die Bindefäden an der
Rippscheibe in Jersey und auf der Nadelauswahl des Zylinders eingestrickt
werden.
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Die
Verteilung des Fadens an den Nadeln jeder Fallplatine erfolgt mit
Hilfe von drei Fadenführern
oder einem einzigen Fadenführer,
der drei Kanäle
zur Führung
der Fäden
umfasst. Das Kulieren und Abwerfen werden geregelt, um eine Verteilung
entsprechend den Nadeln des betreffenden Zylinders und der betreffenden Platine
zu erzielen.
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Beispiel 4
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Auch
andere technische Strickverfahren, vor allem das Kettstrickverfahren,
ermöglichen
es, erfindungsgemäße Stoffe
zu erlangen. So kann eine Strickware, welche das in 7 schematisch
dargestellte Aussehen hat, dadurch erhalten werden, dass eine Raschelstrickmaschine
verwendet wird. Ein Bindungsschemabeispiel ist in 8 schematisch
dargestellt, das sechs unterschiedliche Fadengelege einsetzt.
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Nachstehend
wird eine Tabelle detailliert dargestellt, in der für jedes
der verwendeten Fadengelege B1 und B6, Folgendes ausgewiesen wird:
- – in
einer ersten Spalte das Bindungsschema, das herkömmlicher Weise dem Versetzen
der Fäden
in Bezug auf die Legebarre entspricht, und die spezifische Sequenz
angibt, die gegebenenfalls sukzessive wiederholt werden muss;
- – in
einer zweiten Spalte der verwendete Fadentyp; und
- – in
einer dritten Spalte der Fadenabzug in Abziehvorrichtungen pro Gestell.
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Bei
diesem besonderen Beispiel läuft
die verwendete Raschelmaschine mit einer Geschwindigkeit von 900
Spielen/Minute, was einer Produktion von 20 m/h entspricht. Der
Abstand zwischen den Nadeln beträgt 2,5
mm, und die erhaltene Strickware besitzt 20 Maschen pro Zentimeter
und ein Gewicht von 280 g/m2.
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Beispiel 5
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Ein
weiteres Bindungsschemabeispiel, das auf derselben Raschelstrickmaschine
eingesetzt wurde, ist in 11 schematisch
dargestellt, das sechs unterschiedliche Fadengelege einsetzt.
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Die
nachstehende Tabelle entspricht der beim Beispiel 5 wiedergegebenen
Tabelle.
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In
dem dargestellten Beispiel läuft
die verwendete Maschine auf dieselbe Weise wie bei Beispiel 5.
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Beispiel 6
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Wie
bereits angemerkt, kann die Erfindung auch entsprechend einem technischen
Ketten-/Schusswebverfahren eingesetzt werden. Ein solches Beispiel
ist in den 13 bis 15 dargestellt.
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So
zeigt 13 das Bindungsschema, das bei
einem besonderen Beispiel eingesetzt wird, das sechs unterschiedliche
Kettfäden
auf einem Doppelwebstuhl ohne Schneidevorgang am Schlagarm verwendet.
Eine solche Maschine umfasst auf den beiden Gelegen in der Kette
96 Fäden
pro Zentimeter. Das erhaltene Gewebe besitzt 26 Schussfäden pro
Zentimeter.
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In
dem dargestellten Beispiel sind die Kettfäden mit den Nummern 1, 2, 4
und 5 fest vorverdrehte Polyesterfäden, die zwei Enden mit 167
dtex und 48 Filamente umfassen. Die den beiden Bindefäden handelt
es sich um unterschiedliche Fäden.
Der erste Bindefaden, und zwar der Kettfaden Nr. 3, ist ein glatter
Monofilament-Polyesterfaden
mit 115 dtex. Der zweite Kettfaden, und zwar der Kettfaden Nr. 6,
ist ein vorverdrehter Polyesterfaden mit 167 dtex und 48 Filamenten.
Die verwendeten Schussfäden
stimmen mit den Kettfäden
1, 2, 4 und 5 überein.
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Nach
dem Webvorgang erhält
man, wie in 14 gezeigt, ein Gewebe mit zwei
Flächen,
die durch die beiden verschiedenen Bindekettfäden verbunden sind, und zwar
den Kettfaden Nr. 3 und den Kettfaden Nr. 6.
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Nach
der Wärmebehandlung,
und wie in 15 dargestellt ist, weist das
Gewebe, da sich der Kettfaden Nr. 6 stärker zusammengezogen hat als
der Kettfaden Nr. 3, dort einen weniger dicken Bereich auf, wo der
Kettfaden Nr. 6 die Rolle des Bindefadens spielte.
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Im übrigen Gewebe
ist der Kettfaden Nr. 6 im Inneren des Gewebes verborgen, um keine
auf der Fläche
des Gewebes schwebenden Fäden
zu bilden. Somit wird man vorzugsweise die in 15 rechts
dargestellte Fläche
als Außenseite
des Gewebes verwenden.
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Die
Artikel, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden,
lassen sich in zahlreichen Anwendungen einsetzen, bei denen man
Tragekomfort-, Isolationseigenschaften bei gleichzeitigen Erhebungs-
und Vertiefungsmustern erhalten möchte, die mit den Verfahren
aus dem Stand der Technik unmöglich zu
erzielen waren.
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Selbstverständlich ist
die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern umfasst alle Varianten, die nach demselben Grundgedanken
hergestellt werden.