DE60220426T2 - Montageanordnung eines innenverkleidungsteils in einem kraftfahrzeug - Google Patents

Montageanordnung eines innenverkleidungsteils in einem kraftfahrzeug Download PDF

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Montageanordnung eines Fahrzeuginnenteils, in welcher das Fahrzeuginnenteil an einem Fahrzeugkörper montiert ist, unter Verwendung einer Befestigungsvorrichtung.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine Montageanordnung für ein Fahrzeuginnenteil ist in WO 99/67542 offenbart. In dieser Montageanordnung ist ein Innenteil an einen Fahrzeugkörper montiert mit einer Befestigungsvorrichtung (ein Clip bzw. eine Sicherung) mit einem Abschnitt, der mit dem Fahrzeugkörper (fahrzeugkörperseitiger Eingriffsabschnitt) in Eingriff ist, einem Abschnitt, der mit dem Innenteil (ein innenteilseitiger Eingriffsabschnitt) in Eingriff ist, und einem flexiblen Band bzw. einem Streifen, das den fahrzeugkörperseitigen Eingriffsabschnitt und den innenteilseitigen Eingriffsabschnitt verbindet. Die Kraft, die durch den Eingriff des innenteilseitigen Eingriffsabschnitts mit einem Vorsprung erzeugt wird, der in dem fahrzeugseitigen Eingriffsabschnitt ausgebildet ist, d.h. einen Zugwiderstand, ist eingestellt, um kleiner zu sein als die Kraft, die durch den Eingriff des fahrzeugkörperseitigen Eingriffsabschnitts mit dem Fahrzeugkörper erzeugt wird. Wenn eine vorbestimmte Kraft, die das Innenteil entfernt, auf den Vorsprung einwirkt, der an der Fahrzeugkörperseite ausgebildet ist, wird der innenteilseitige Eingriffsabschnitt von dem Vorsprung gelöst. Bei einer Bewegung des Innenteils weg von dem Fahrzeugkörper dient das Band dazu, das Innenteil vom Wegbewegen von dem Fahrzeugkörper durch einen Abstand gleich wie oder größer als ein vorbestimmter Wert zu halten.
  • In der konventionellen Montageanordnung, wie vorangehend beschrieben, zu der Zeit oder nach einem Montieren des Innenteils an den Fahrzeugkörper kann das Band, das den fahrzeugkörperseitigen Eingriffsabschnitt und den innenteilseitigen Eingriffsabschnitt verbindet, ein reibungsloses Montieren des Innenteils an den Fahrzeugkörper beeinträchtigen. Außerdem kann ein Abschnitt zwischen dem fahrzeugkörperseitigen Eingriffsabschnitt und dem Band oder zwischen dem innenteilseitigen Eingriffsabschnitt und dem Band verdreht oder beschädigt werden, wenn das Innenteil von dem Fahrzeugkörper weg abgehoben wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Montageanordnung, die angepasst ist, um ein Innenteil für ein Fahrzeug an einem Körper des Fahrzeugs zu montieren, hat einen ersten Eingriffsabschnitt, welcher mit dem Fahrzeugkörper in Eingriff und an diesem befestigt ist, wobei der erste Eingriffsabschnitt unter einer vorbestimmten Last abgehalten wird, sich von dem Fahrzeugkörper zu lösen, einen zweiten Eingriffsabschnitt, welcher mit dem ersten Eingriffsabschnitt verbunden ist, wobei der zweite Eingriffsabschnitt mit dem Innenteil in Eingriff und an diesem befestigt ist, und unter der vorbestimmten Last von dem Innenteil gelöst wird, und einen Bewegungsbegrenzungsabschnitt, der mit dem zweiten Eingriffsabschnitt verbunden ist und in einem Innenraum, der in dem Innenverkleidungsteil bzw. Innenteil ausgebildet ist, in einem Zustand aufgenommen ist, bei dem der zweite Eingriffsabschnitt mit dem Innenteil in Eingriff ist. Der Bewegungsbegrenzungsabschnitt begrenzt eine Bewegung des Innenteils weg von dem Fahrzeugkörper mit einem Abstand, welcher gleich oder größer als ein vorbestimmter Abstand ist, wenn der zweite Eingriffsabschnitt von dem Innenteil gelöst ist, um von dem Fahrzeugkörper weg bewegt zu werden.
  • Der Bewegungsbegrenzungsabschnitt hat einen Endabschnitt, der in dem Innenraum, in dem der Bewegungsbegrenzungsabschnitt gehalten ist, bewegbar ist. Der erste Eingriffsabschnitt ist an einem ersten Ende der Montageanordnung vorgesehen, der zweite Eingriffsabschnitt ist an einem mittleren Abschnitt der Montageanordnung vorgesehen und der Bewegungsbegrenzungsabschnitt ist an einem zweiten Ende der Montageanordnung vorgesehen.
  • Der Bewegungsbegrenzungsabschnitt hat ein Ende, das als ein Ankerabschnitt dient, der mit dem Innenteil in Eingriff steht, um die Bewegung des Innenteils zu begrenzen, und einen flexiblen Abschnitt, der den Ankerabschnitt und den zweiten Eingriffabschnitt verbindet. Der zweite Eingriffsabschnitt und der Bewegungsbegrenzungsabschnitt haben im Wesentlichen flache Formen, die sich in verschiedene Richtungen erstrecken.
  • Gemäß der Ausführungsform der Erfindung in dem Zustand, in dem das Innenteil an dem Fahrzeugkörper montiert ist, ist der erste Eingriffsabschnitt in Eingriff mit dem Fahrzeugkörper und an diesem befestigt, ist der zweite Eingriffsabschnitt in Eingriff mit dem Innenteil und an diesem befestigt, und ist der Bewegungsbegrenzungsabschnitt innerhalb des Innenraums platziert, der in dem Innenteil ausgebildet ist. Wenn eine vorbestimmte Last (Zugfestigkeit) auf das Innenteil wirkt, wird der zweite Eingriffsabschnitt von dem Innenteil gelöst bzw. abgehoben, während der erste Eingriffsabschnitt abgehalten wird, sich von dem Innenteil zu lösen. Wenn sich das Innenteil weg von dem Fahrzeugkörper bewegt, dient der Bewegungsbegrenzungsabschnitt dazu, eine Bewegung des Innenteils weg von dem Fahrzeugkörper mit einem Abstand zu begrenzen, welcher gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist.
  • In dem Fall, wo der zweite Eingriffsabschnitt der Montagevorrichtung in Eingriff mit dem Innenteil ist, beeinträchtigt der Bewegungsbegrenzungsabschnitt ein Montieren des Innenteils an den Fahrzeugkörper nicht, weil er sich in dem Innenraum befindet, der in dem Innenteil ausgebildet ist.
  • Wenn sich der Bewegungsbegrenzungsabschnitt in dem Innenraum befindet, der in dem Innenteil ausgebildet ist, wird dem Ende des Bewegungsbegrenzungsabschnitts gestattet, sich innerhalb des Innenraums zu bewegen. Es ist unwahrscheinlich, dass der Bewegungsbegrenzungsabschnitt gedreht wird, wenn das Innenteil von dem Fahrzeugkörper weg bewegt wird, wodurch die Bruchfestigkeit vergrößert wird.
  • Der erste Eingriffsabschnitt, der zweite Eingriffsabschnitt und der Bewegungsbegrenzungsabschnitt sind jeweils an einem Ende, einer mittleren Position, und dem anderen Ende der Montageanordnung ausgebildet. In der vorangehend beschriebenen Anordnung kann der zweite Eingriffsabschnitt mit einem Teil des Innenraums des Innenteils in dem Zustand in Eingriff gelangen, in dem der Bewegungsbegrenzungsabschnitt innerhalb des Innenraums des Innenteils platziert ist. Der Innenraum des Innenverkleidungsteils bzw. Innenteils kann teilweise als ein Abschnitt dienen, mit welchem der Eingriffsabschnitt in Eingriff gelangt. Dies macht es möglich, die Anordnung bzw. Gestaltung des Innenteils zu vereinfachen, um ein Montageverhalten zu verbessern.
  • Eine Spitze des Endes des Bewegungsbegrenzungsabschnitts ist als ein Ankerabschnitt ausgebildet, welcher in Eingriff mit der Innenfläche des Innenteils ist, um die Bewegung von diesem zu begrenzen. Ein Verbindungsabschnitt, der den Ankerabschnitt und den zweiten Eingriffsabschnitt verbindet, ist als ein elastisches Element ausgebildet. Der Verbindungsabschnitt ist fähig, einen Schlag bzw. eine Einwirkung zu absorbieren, der durch die Bewegung des Innenteils weg von dem Fahrzeugkörper verursacht wird. Darüber hinaus, da der Ankerabschnitt mit der Innenfläche des Innenteils in Eingriff ist, kann die Bewegung des Innenteils verlässlich begrenzt werden.
  • Der zweite Eingriffsabschnitt und der Ankerabschnitt des Bewegungsbegrenzungsabschnitts haben im Wesentlichen flache Formen, die sich in verschiedene Richtungen erstrecken. Dies macht es möglich, das Innenteil mit dem Loch, mit welchem der zweite Eingriffsabschnitt in Eingriff steht, mit ausreichender Festigkeit mit dem Ankerabschnitt in Eingriff zu bringen, um die Bewegung des Innenteils weg von dem Fahrzeugkörper zu begrenzen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die vorangehenden und/oder weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlicher, in welchen gleiche Bezugszeichen verwendet werden, um gleiche Elemente zu bezeichnen und worin:
  • 1 eine Ansicht ist, die eine Ausführungsform einer Montageanordnung eines Fahrzeuginnenteils gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 eine Ansicht ist, die ein Montageloch zeigt, das in einer Säule ausgebildet ist, die in 1 gezeigt ist;
  • 3 eine Ansicht ist, die ein Montageloch zeigt, das in einem Säulenbesatz ausgebildet ist, der in 1 gezeigt ist;
  • 4 eine Vorderansicht einer Montagevorrichtung selbst ist, die in 1 gezeigt ist;
  • 5 eine Ansicht von unten von der Montagevorrichtung ist, die in 4 gezeigt ist;
  • 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Montagevorrichtung ist, die in 4 gezeigt ist;
  • 7 eine Schnittansicht, die entlang der Linie 7-7 von 4 genommen ist;
  • 8 eine vergrößerte Ansicht von Abschnitt A von 6 ist; und
  • 9 eine vergrößerte Ansicht von Abschnitt B von 6 ist.
  • Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
  • Hiernach wird eine Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen beschrieben. 1 zeigt einen Säulenbesatz 20 als ein Fahrzeuginnenteil, welches an einer Säule 10 eines Fahrzeugskörpers unter Verwendung einer Montagevorrichtung 30 montiert ist. Ein rechteckiges Montageloch 11, das in 2 gezeigt ist, ist in der Säule 10 ausgebildet, während ein trapezförmiger Innenraum 22 mit einem rechteckigen Loch 21, das in 3 gezeigt ist, welches in dem unteren Ende ausgebildet ist, in dem Säulenbesatz 20 ausgebildet ist.
  • Wie in 4 bis 10 gezeigt ist, hat die Montagevorrichtung 30 einen ersten Eingriffsabschnitt 31 an einem Ende von dieser (unterer Endabschnitt, welcher in 4 gezeigt ist), einen zweiten Eingriffsabschnitt 32 an einem mittleren Abschnitt von dieser, und einen Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 an dem anderen Ende von dieser, welche einstückig aus einem synthetischen Harzmaterial (z.B. faserverstärktes Nylon) ausgebildet sind. Der erste Eingriffsabschnitt 31 hat einen haubenartigen Abschnitt 31a und ein Paar von eingreifenden Krallen 31b. Der haubenartige Abschnitt 31a ist angepasst, um elastisch an einem ringförmigen Umfang einer Innenfläche der Säule 10 anzugrenzen, und jede der eingreifenden Krallen 31b ist angepasst, um sich elastisch zu deformieren und durch das Montageloch 11 durchzugehen, um mit einer Außenfläche der Säule 10 in Eingriff zu sein. Der erste Eingriffsabschnitt 31 ist, wie vorangehend erwähnt, mit der Säule 10 in Eingriff und an dieser befestigt, wenn er in das Montageloch 11 der Säule 10 eingepasst ist, um vom Ablösen von der Säule 10 abgehalten zu werden, wenn eine vorbestimmte Last (Zugkraft) aufgebracht wird.
  • Der zweite Eingriffsabschnitt 32 hat eine rechteckige Basisplatte 32a und ein Paar von eingreifenden Krallen 32b. Die rechteckige Basisplatte 32a ist angepasst, um an einer Außenfläche des Innenraums 22 anzugrenzen und jede der eingreifenden Krallen ist angepasst, um sich elastisch zu deformieren und durch das Montageloch 21 durchzugehen, und um auf eine Innenfläche des Innenraums 22 zu passen. Ein Abschnitt 32c, in welchem ein Paar von eingreifenden Krallen 32b ausgebildet sind, hat eine im Wesentlichen flache Form. Der zweite Eingriffsabschnitt 32 wird in das Montageloch 21 des Säulenbesatzes eingepasst, um mit einem Abschnitt 22a des Innenraums 22 des Säulenbesatzes in Eingriff zu gelangen und an diesem befestigt zu sein. Der Abschnitt 32c des zweiten Eingriffsabschnitts 32 wird von dem Innenraum 22 gelöst, wenn eine vorbestimmte Last (Zugkraft) aufgebracht wird.
  • Der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 hat einen Ankerabschnitt 33a und eine flexiblen Abschnitt 33b. Der Ankerabschnitt 33a ist an einem Ende des Bewegungsbegrenzungsabschnitts 33 vorgesehen und ist angepasst, um die Bewegung des Säulenbesatzes 20 zu begrenzen, wenn er mit dem Abschnitt 22a des Innenraums 22 in Eingriff ist. Der flexible Abschnitt 33b ist als die Verbindung vorgesehen, die den Ankerabschnitt 33a und den zweiten Eingriffsabschnitt 32 verbindet. Der flexible Abschnitt 33b hat einen flexiblen gekrümmten Abschnitt mit einer flachen bandartigen Form an der mittleren Stelle. Während der zweite Eingriffsabschnitt 32 mit dem Säulenbesatz 20 in Eingriff ist, wie in 1 gezeigt ist, wird der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 innerhalb des Innenraums 22 gehalten. Beim Lösen des zweiten Eingriffsabschnitts 32 von dem Säulenbesatz 20 wird der Säulenbesatz 20 von der Säule 10 abgehoben. Dann funktioniert der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33, um den Säulenbesatz 20 an einem Wegbewegen von der Säule 10 um einen Abstand, der einen vorbestimmten Wert übersteigt, zu hindern.
  • Bezug nehmend auf die 4 bis 6 hat der Ankerabschnitt 33a von einer fächerartigen flachen Form eine Breite W1 (kleiner als W2 als die Länge der langen Seite des Montagelochs 21, das in 3 gezeigt ist) und hat eine Dicke T1 (kleiner als T2 als die Länge der kurzen Seite des Montagelochs 21, das in 3 gezeigt ist). Die Richtung, in welche sich die flache Form des Ankerabschnitts 33a erstreckt, ist um 90° verschieden von der Richtung, in welcher sich die flache Fläche des Abschnitts 32c erstreckt. Außerdem befindet sich der Ankerabschnitt 33a derart innerhalb des Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20, dass der Ankerabschnitt 33a nicht gefesselt, sondern darin beweglich ist, wie in 1 gezeigt ist.
  • In dieser Ausführungsform wird zuerst der Ankerabschnitt 33a der Montagevorrichtung 30 in das Montageloch 21 des Säulenbesatzes 20 eingefügt. Die Montagevorrichtung 30 wird dann um 90° gedreht, so dass der flexible Abschnitt 3a der Montagevorrichtung 30 in das Montageloch 21 des Säulenbesatzes 20 eingefügt wird. Dann werden beide eingreifende Krallen 32b und der Abschnitt 32c des zweiten Eingriffsabschnitts 32 unter Druck an das Montageloch 21 des Säulenbesatzes 20 angepasst, um beide eingreifende Krallen 32b mit der Innenfläche des Aufnahmeabschnitts 22 einzurasten. Entsprechend ist die Montagevorrichtung 30 an dem Innenraum 22 des Säulenbesatzes 20 montiert.
  • In einem Zustand, in dem die Montagevorrichtung 30 mit dem Innenraum 22 des Säulenbesatzes 20 montiert ist, sind beide eingreifende Krallen 31b des ersten Eingriffsabschnitts 31 durch ein Einpassen dieser eingreifenden Krallen 31b unter Druck an das Montageloch 11 der Säule 10 an die Außenfläche der Säule 10 gesichert. Der Säulenbesatz 20 kann daher unter Verwendung der Montagevorrichtung 30 an die Säule 10 montiert werden.
  • In dieser Ausführungsform, wenn der Säulenbesatz 20 unter Verwendung der Montagevorrichtung 30 an die Säule 10 montiert wird, bleibt der erste und der zweite Eingriffsabschnitt 31, 32 der Montagevorrichtung 30 jeweils mit der Säule 20 und dem Säulenbesatz 20 im Eingriff und fixiert. Der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 der Montagevorrichtung 30 wird innerhalb des Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20 gehalten, wie in 2 gezeigt ist.
  • Wenn eine vorbestimmte Last (Zugkraft) auf den vorangehend beschriebenen Säulenbesatz 20 aufgebracht wird, wird der zweite Eingriffsabschnitt 32 der Montagevorrichtung 30 von dem Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20 in dem Zustand gelöst, in dem der erste Eingriffsabschnitt 31 der Montagevorrichtung 30 mit der Säule 10 in Eingriff ist. Der Säulenbesatz 20 wird dann gelöst und bewegt sich weg von der Säule 10. Zu dieser Zeit wird der Säulenbesatz 20 an einem Wegbewegen der Säule 10 um einen Abstand, der einen vorbestimmten Wert übersteigt, durch den Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 der Montagevorrichtung 30 gehindert.
  • Wie vorangehend beschrieben ist, in der Ausführungsform in dem Zustand, in dem der zweite Eingriffsabschnitt 32 der Montagevorrichtung 30 im Eingriff mit dem Innenraum 22 des Säulenbesatzes 20 ist, wird der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 der Montagevorrichtung 30 innerhalb des Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20 gehalten. Folglich beeinträchtigt die Montagevorrichtung 30 ein Montieren des Säulenbesatzes 20 auf der Säule 10 nicht.
  • In der Ausführungsform befindet sich der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 auch derart in dem Innenraum 22 des Säulenbesatzes 20, dass das Ende des Bewegungsbegrenzungsabschnitts 33, d.h. der Ankerabschnitt 33a, nicht eingeschränkt ist (sich innerhalb des Innenraums 22 frei bewegen kann). Es ist daher unwahrscheinlich, dass der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 beim Ablösen und Bewegen des Säulenbesatzes 20 weg von der Säule 10 verdreht wird. Dies macht es möglich, die Bruchfestigkeit des Bewegungsbegrenzungsabschnitts 33 zu verbessern.
  • Auch in dieser Ausführungsform hat die Montagevorrichtung 30 den ersten Eingriffsabschnitt 31 an einem Ende von dieser, den zweiten Eingriffsabschnitt 32 an einem mittleren Abschnitt von dieser und den Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 an dem anderen Ende von dieser. In dem Zustand, in dem der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 3 innerhalb des Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20 platziert ist, ist es möglich, den zweiten Eingriffsabschnitt 32 in Eingriff mit dem Abschnitt 22a des Innenraums 22 des Säulenbesatzes 20 zu bringen. Da der Abschnitt 22a mit dem zweiten Eingriffsabschnitt 32 in Eingriff ist, kann die Anordnung bzw. Konstruktion des Säulenbesatzes 20 vereinfacht werden, was einen einfachen Montagevorgang ermöglicht.
  • Auch in der Ausführungsform hat der Bewegungsbegrenzungsabschnitt 33 den Ankerabschnitt 33a und den flexiblen Abschnitt 33b. Der Ankerabschnitt 33a ist an einem Ende des Bewegungsbegrenzungsabschnitts 33 vorgesehen und mit dem Säulenbesatz 20 in Eingriff, um eine Bewegung von diesem zu begrenzen. Der flexible Abschnitt 33b ist an einer Verbindungsstelle vorgesehen, die den Ankerabschnitt 33a und den zweiten Eingriffsabschnitt 32 des Bewegungsbegrenzungsabschnitts 33 verbindet. Wenn der Säulenbesatz 20 von der Säule 10 abgehoben wird, ist der flexible Abschnitt 33b fähig zum Reduzieren des Schlags bzw. der Wirkung, die durch das Ablösen des Säulenbesatzes 20 verursacht wird. Der Eingriff des Ankerabschnitts 33a mit dem Innenraum des Säulenbesatzes 20 kann zuverlässig eine Bewegung des Säulenbesatzes 20 weg von der Säule 10 beschränken.
  • In der Ausführungsform ist der Säulenbesatz 20 als das Innenteil an die Säule 10 als der Fahrzeugkörper montiert. Jedoch kann ein anderes Innenteil an den Fahrzeugkörper in derselben Art und Weise wie die vorangehende Ausführungsform oder in der veränderten Art und Weise an den Fahrzeugkörper montiert sein. In der Ausführungsform hat der flexible Abschnitt 33b einen gekrümmten bzw. gebogenen Abschnitt an seiner Mitte.
  • Jedoch muss solch eine Krümmung nicht an der Mitte vorgesehen sein, sondern eine andere Gestaltung kann verwendet werden. Darüber hinaus, obwohl der gekrümmte Abschnitt im Wesentlichen in der Mitte des flexiblen Abschnitts 33b in der Ausführungsform ausgebildet ist, kann die Ausführungsform ohne solch einen gekrümmten Abschnitt als ein Modifikationsbeispiel ausgeführt werden. Ebenfalls kann die Form von jedem Abschnitt der Montagevorrichtung 30 modifiziert werden, wenn es zweckmäßig ist.

Claims (7)

  1. Montageanordnung, die angewendet wird, um ein Innenverkleidungsteil für ein Fahrzeug an einem Fahrzeugkörper zu befestigen, welche Folgendes aufweist: einen ersten Eingriffsabschnitt (31), welcher mit dem Fahrzeugkörper in Eingriff und an diesem befestigt ist, wobei der erste Eingriffsabschnitt unter einer vorbestimmten Last abgehalten wird, sich von dem Fahrzeugkörper zu lösen; einen zweiten Eingriffsabschnitt (32), welcher mit dem ersten Eingriffsabschnitt (31) verbunden ist, wobei der zweite Eingriffsabschnitt mit dem Innenverkleidungsteil in Eingriff und an diesem befestigt ist, und unter der vorbestimmten Last von dem Innenverkleidungsteil gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bewegungsbegrenzungsabschnitt (33) mit dem zweiten Eingriffsabschnitt (32) verbunden ist und in einem Innenraum, der in dem Innenverkleidungsteil ausgebildet ist, in einem Zustand aufgenommen ist, bei dem der zweite Eingriffsabschnitt mit dem Innenverkleidungsteil in Eingriff ist, wobei der Bewegungsbegrenzungsabschnitt (33) eine Bewegung des Innenverkleidungsteils weg von dem Fahrzeugkörper mit einem Abstand begrenzt, welcher gleich oder größer als ein vorbestimmter Abstand ist, wenn der zweite Eingriffsabschnitt von dem Innenverkleidungsteil gelöst ist, um von dem Fahrzeugkörper weg bewegt zu werden.
  2. Montageanordnung nach Anspruch 1, wobei der Bewegungsbegrenzungsabschnitt (33) einen Endabschnitt hat, der in dem Innenraum, wo der Bewegungsbegrenzungsabschnitt gehalten ist, bewegbar ist.
  3. Montageanordnung nach Anspruch 1, wobei der erste Eingriffsabschnitt an einem ersten Ende der Montageanordnung vorgesehen ist, der zweite Eingriffsabschnitt an einem mittleren Abschnitt der Montageanordnung vorgesehen ist, und der Bewegungsbegrenzungsabschnitt an einem zweiten Ende der Montageanordnung vorgesehen ist.
  4. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, wobei der Bewegungsbegrenzungsabschnitt ein Ende, das als ein Ankerabschnitt dient, der mit dem Innenverkleidungsteil in Eingriff steht, um die Bewegung des Innenverkleidungsteil zu begrenzen, und einen flexiblen Abschnitt hat, der den Ankerabschnitt und den zweiten Eingriffsabschnitt verbindet.
  5. Montageanordnung nach Anspruch 4, wobei der zweite Eingriffsabschnitt und der Bewegungsbegrenzungsabschnitt im Wesentlichen flache Formen haben, die sich in unterschiedliche Richtungen erstrecken.
  6. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Fahrzeugkörper eine Säule (10) ist.
  7. Montageanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Innenverkleidungsteil ein Säulenbesatz (20) ist.
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