DE60222010T2 - Rotationsdetektor - Google Patents

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    • G01D1/00Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
    • G01D1/18Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application with arrangements for signalling that a predetermined value of an unspecified parameter has been exceeded
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    • G01D18/00Testing or calibrating apparatus or arrangements provided for in groups G01D1/00 - G01D15/00
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Näherungssensor des induktiven, kapazitiven, magnetischen oder photoelektrischen Typs oder einen mechanischen Lageschalter, der verwendet wird, um eine Rotationsüberwachung durchzuführen, insbesondere bei der Unterdrehzahl- oder Überdrehzahl-Überwachung einer Drehbewegung.
  • Rotationssensoren werden häufig und in zahlreichen Industriezweigen verwendet, um eine Überwachung der Bewegung, des Schlupfes, des Reißens eines Transportbandes, des Reißens eines Treibriemens usw. durchzuführen. Sie vereinen in einem einzigen Gerät herkömmliche Funktionen der Erfassung des Vorhandenseins eines Zielobjekts in der Nähe oder in Kontakt mit dem Sensor durch ein Fühlerorgan und Funktionen der Verarbeitung durch Zählen der von dem Sensor während einer vorgegebenen Zeit empfangenen Informationen zum Vergleich mit beispielsweise einer im Voraus an dem Gerät eingestellten Frequenz, bei der ein Auslösen erfolgt, sodass am Ausgang ein binäres Signal, das Ergebnis dieses Vergleichs, abgegeben wird. Auf diese Weise wird ein preiswertes Gerät erzielt, das gut geeignet ist, um mit den einfachen Problemen der Unterdrehzahl oder der Überdrehzahl umzugehen.
  • Das Dokument EP 1 130 403 beschreibt einen Rotationssensor, an dem ein Zielobjekt vorbeiläuft, dessen Frequenz des Vorbeikommens in Bezug auf eine Normalfrequenz des Vorbeikommens überwacht werden soll. Dieser Sensor umfasst Bedienerkommunikationsmittel, bestehend aus einer Drucktaste und einer Elektrolumineszenzdiode LED zur Kommunikation, an dem Sensor. Die Drucktaste dient dazu, den Sensor in eine Arbeitsbetriebsart oder eine Lernbetriebsart zu versetzen. Die Lernbetriebsart ermöglicht dem Mikrocontroller des Sensors, eine Normalfrequenz des Vorbeikommens zu messen und einen Arbeitsbereich des Sensors um diese Normalfrequenz herum auszuwählen. In der Lernbetriebsart dient die der Drucktaste zugeordnete Kommunikations-LED beispielsweise dazu, die Bedienungsperson bei der Einstellung des gewünschten Arbeitsbereichs des Sensors zu führen. Zudem umfasst ein solcher Sensor im Allgemeinen auch eine Anzeige-LED, die das Abbild des Zustands des Ausgangs anzeigt.
  • Es ist jedoch umständlich, während der Montage eines Rotationssensors in der statischen Betriebsart den Abstand vom Zielobjekt so zu justieren, dass sich dieses Letztere in der Reichweite des Sensors befindet. Deshalb wäre es wünschenswert, dem Monteur während der anfänglichen Justierphase Informationen zu liefern, die ihm angeben, ob das Zielobjekt in einem zufriedenstellenden Abstand innerhalb der Reichweite des Sensors platziert ist oder nicht. Es gibt einige Rotationssensoren, die zu diesem Zweck neben einer LED zur Anzeige des Abbilds der Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts eine weitere LED für eine spezifische Anzeige besitzen, deren Zustand vom Abstand zwischen dem Zielobjekt und dem Sensor abhängig ist. Diese Lösung ist jedoch teuer, da sie ein zusätzliches Anzeigebauelement erfordert, das nur während der anfänglichen Justierphase gebraucht wird und außerdem in einem Erzeugnis von geringer Größe einen übermäßigen Stromverbrauch zur Folge haben kann, insbesondere in der Version mit Zweidraht-Stromanschluss.
  • Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, diesen Nachteilen abzuhelfen, indem sie eine wirtschaftliche Lösung vorschlägt, die der Bedienungsperson Informationen liefert, die ihm während der Phase des Justierens des Sensors angeben, ob sich das Zielobjekt in der Reichweite des Sensors befindet oder nicht.
  • Deswegen beschreibt die Erfindung einen Rotationssensor, der ein binäres Ausgangssignal abgibt und eine Melde-LED umfasst, wobei der Zustand des binären Aus gangssignals und der Melde-LED in einer Frequenzbetriebsart von der Frequenz des Vorbeikommens eines Zielobjekts an dem Sensor abhängig ist. Der Sensor ist dadurch gekennzeichnet, dass er über eine statische Betriebsart verfügt, in welcher der Zustand der Melde-LED vom Abstand D zwischen dem Zielobjekt und dem Sensor abhängig ist.
  • Gemäß einem Merkmal ist der Zustand des Ausgangssignals in der statischen Betriebsart vom Abstand D zwischen dem Zielobjekt und dem Sensor abhängig.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal umfasst der Sensor ein Auswahlorgan, das in eine erste Stellung oder in eine zweite Stellung versetzt wird, wobei es ermöglicht, die statische Betriebsart und die Frequenzbetriebsart auszuwählen. Dieses Auswahlorgan wird auch verwendet, um das Lernen des Sensors in der Frequenzbetriebsart zu parametrieren. Vorzugsweise ist das Auswahlorgan aus einer Drucktaste gebildet, deren gedrückter Zustand der zweiten Stellung entspricht.
  • Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung deutlich, wobei sich auf eine Ausführungsform bezogen wird, die als Beispiel gegeben ist und durch die beigefügten Zeichnungen dargestellt wird, worin
  • 1 eine schematische Darstellung eines Sensors gemäß der Erfindung zeigt,
  • 2 die verschiedenen Betriebsarten des Sensors darstellt.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, hat ein Erfassungsgerät 10 zur Aufgabe, die Frequenz des Vorbeikommens eines oder mehrerer Zielobjekte 20 zu überwachen, um eine Un terdrehzahl und/oder eine Überdrehzahl in Bezug auf eine Normalfrequenz des Vorbeikommens zu erfassen.
  • Das Erfassungsgerät 10, im vorliegenden Dokument "Sensor" genannt, kann entweder ein induktiver Näherungssensor, ein kapazitiver Näherungssensor, ein magnetischer Näherungssensor oder genauso eine photoelektrische Zelle sein, der bzw. die das Vorbeikommen eines Zielobjekts, das sich in einem Abstand D vom Sensor befindet, überwacht, oder aber ein mechanischer Lageschalter, der das Vorbeikommen eines Zielobjekts überwacht, das mit dem Sensor in Kontakt kommt. Die nachstehend dargestellte Ausführungsform entspricht einem Näherungssensor.
  • Bekanntermaßen umfasst ein solcher Sensor 10 ein Fühlerorgan, das auf ein Vorbeikommen des Zielobjekts 20 empfindlich reagiert und die Informationsaufnahme des Sensors 10 darstellt. Das Fühlerorgan sendet ein Fühlersignal aus, dessen Zustand vom Abstand von dem Zielobjekt 20 abhängig ist. Dieses Fühlersignal wird über eine Verstärker- und Signalformungsstufe an eine Verarbeitungseinheit weitergeleitet, die es verarbeitet, um über eine Leistungsstufe ein binäres Ausgangssignal 15 abzugeben, das entweder im Zustand 0 oder aber im Zustand 1 sein kann. Bei Verwendung des Sensors 10 als Rotationswächter ist folglich in der Frequenzbetriebsart das binäre Ausgangssignal 15 von der Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts an dem Sensor abhängig. Beispielsweise kann erwogen werden, dass das Ausgangssignal 15 im Zustand 1 ist, wenn die Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts 20 größer als eine festgelegte Frequenz ist, bei der ein Auslösen erfolgt, und andernfalls im Zustand 0, wobei eine Hysterese berücksichtigt wird. Ebenso kann erwogen werden, dass das Ausgangssignal 15 im Zustand 1 (bzw. 0) ist, wenn die Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts 20 innerhalb eines Arbeitsbereichs um eine bestimmte Nennfrequenz des Vorbeikommens herum enthalten ist, und im Zustand 0 (bzw. 1) außerhalb dieses Bereichs. Der Sensor 10 umfasst außerdem eine Melde-LED 16, beispielsweise von gelber Farbe, die herkömmlich das Abbild des Ausgangs 15 ist.
  • Außerdem umfasst der Rotationssensor 10 Bedienerkommunikationsmittel 11, die an einen Mikrocontroller angeschlossen sind und eine Kommunikations-LED 12, beispielsweise von grüner Farbe, sowie ein Auswahlorgan 13, das in eine erste Stellung oder in eine zweite Stellung versetzt ist, umfassen. Die Kommunikations-LED 12 wird andererseits häufig verwendet, um die Versorgung des Sensors anzuzeigen.
  • Der Rotationssensor arbeitet gemäß einer Frequenzbetriebsart 30, die zwei Unterbetriebsarten einschließt: eine Arbeitsbetriebsart 31 und eine Lernbetriebsart 32. Die Arbeitsbetriebsart 31 entspricht der üblichen Funktionsweise des Sensors 10, in der dieser das Vorbeikommen eines Zielobjekts überwacht und ein binäres Signal 15 in Abhängigkeit von der Frequenz des Vorbeikommens dieses Zielobjekts 20 ausgibt. In der Arbeitsbetriebsart 31 ist die Melde-LED 16 direkt das Abbild des binären Ausgangssignals 15, beispielsweise leuchtend, wenn das binäre Ausgangssignal 15 im Zustand 1 ist. Sie kann folglich eine in der Nähe des Sensors befindliche Bedienungsperson dabei unterstützen, die korrekte Funktion des Sensors zu überprüfen.
  • Die Lernbetriebsart 32 ermöglicht, das Parametrieren des Sensors 10 durchzuführen. Diese Lernbetriebsart umfasst beispielsweise die folgenden Phasen:
    • – Messen einer Normalfrequenz des Vorbeikommens anhand eines Zielobjekts, das an dem Sensor mit einer Referenzgeschwindigkeit vorbeiläuft,
    • – Berechnen einer Frequenz, bei der ein Auslösen erfolgt, und einer Frequenz, bei der ein Rückstellen erfolgt, anhand der gemessenen Normalfrequenz des Vorbeikommens und anhand eines von der Bedienungsperson gewählten Arbeitsbereichs.
  • Um die Lernbetriebsart 32 zu aktivieren, dann den Sensor 10 in dieser Lernbetriebsart 32 zu parametrieren, um insbesondere den gewünschten Arbeitsbereich auszuwählen, benutzt die Bedienungsperson das Auswahlorgan 13 und die Kommunikations-LED 12 gemäß einem geeigneten Kommunikationsprotokoll, wie etwa jenem, das in dem Dokument EP 1 130 403 beschrieben ist.
  • Trotzdem ist vor dem Anlernen des Sensors 10 ein erster Vorgang erforderlich, um sich von der korrekten Positionierung des Zielobjekts 20 zu überzeugen, d. h. um sich davon zu überzeugen, dass der Abstand D zwischen dem Zielobjekt 20 und dem Sensor 10 in der Reichweite des Sensors 10 enthalten ist, wenn das Zielobjekt 20 an dem Sensor 10 vorbeiläuft. Dieser Justiervorgang wird bei der anfänglichen Montage des Sensors, beim Einbau eines Zielobjekts 20, aber auch bei periodischen Wartungen durchgeführt.
  • Wenn der Justiervorgang durchgeführt wird, während ein in Rotation befindliches Zielobjekt 20 vorbeiläuft, kann er sehr gefährlich werden, da sich bewegliche Teile in der Nähe der Bedienungsperson befinden. Es ist folglich in höchstem Maße wünschenswert, dieses Justieren vor jeglichem Betrieb der Maschine, an welcher der Sensor 10 befestigt ist, durchzuführen. Wenn aber der Justiervorgang bei einer sehr niedrigen Geschwindigkeit oder einer Geschwindigkeit von null erfolgt, um diese Gefahr zu vermeiden, dann ist die Integrationszeit, die der Sensor 10 benötigt, um eine Geschwindigkeit zu berechnen und ein entsprechendes Signal zu senden, gezwungenermaßen sehr lang, was das Justieren der Reich weite mühselig macht. Außerdem benötigt die Bedienungsperson während dieses Justiervorgangs einen schnellen Informationsrücklauf, der ihm angibt, ob das Zielobjekt 20 im richtigen Abstand vom Sensor 10 ist.
  • Deshalb beschreibt die Erfindung einen Rotationssensor 10, bei dem es möglich ist, diese Justierung mit Hilfe einer zusätzlichen Betriebsart, statische Betriebsart 35 genannt, vorzunehmen. In dieser statischen Betriebsart 35 ist der Zustand der Melde-LED 16 nicht mehr von der Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts 20 abhängig, wie in der Arbeitsbetriebsart 31, sondern ist nur von der Position des Zielobjekts 20 in Bezug auf den Sensor 10, d. h. vom Abstand D zwischen dem Zielobjekt 20 und dem Sensor 10, abhängig. Beispielsweise ist die LED 16 nur dann leuchtend, wenn der Abstand D zwischen dem Zielobjekt 20 und dem Sensor 10 innerhalb der Reichweite des Sensors 10 ist. Folglich kann eine Bedienungsperson, die das Justieren des Sensors 10 vornimmt, Informationen, die angeben, ob der Sensor 10 (oder das Zielobjekt 20) korrekt positioniert ist, direkt sehen, was ihr ermöglicht, das Justieren des Abstands D recht rasch auszuführen.
  • In der statischen Betriebsart 35 ist das binäre Ausgangssignal 15 im Allgemeinen vom Abstand D zwischen dem Zielobjekt 20 und dem Sensor 10 abhängig, wobei es sich so wie die Anzeige-LED 16 verhält, kann aber auch weiterhin von der Frequenz des Vorbeikommens des Zielobjekts 20 abhängig sein, wie in der Frequenzbetriebsart 30. Im ersteren Fall ist die statische Betriebsart 35 dann der Betriebsart eines herkömmlichen Näherungssensors, der nicht als Rotationswächter arbeitet, ähnlich.
  • Vorteilhafterweise ermöglicht die statische Betriebsart 35 auch, indem sie nämlich zulässt, dass die Position des Zielobjekts von Hand oder automatisch verändert wird, jederzeit, am Ende der Herstellung, aber auch vor Ort, zu verifizieren, dass der Sensor 10 tatsächlich eine Hysterese bei der Reichweitenerfassung aufweist. Diese Hysterese wird vom Erbauer eingestellt und ist erforderlich, um jede Gefahr eines Zurückschnellens des Fühlerorgans zum Zeitpunkt ansteigender oder fallender Flanken des Zielobjekterfassungsfühlersignals zu minimieren. Es ist äußerst wichtig, diese Hysterese zu verifizieren, denn bei einer Verwendung als Rotationswächter würde ein solches Zurückschnellen unvermeidlich einen Fehler in die Zählung einbringen und folglich ein potenziell fehlerhaftes Ausgangssignal 15 des Sensors 10 erzeugen.
  • Da die statische Betriebsart 35 und die Lernbetriebsart 32 niemals gleichzeitig vorkommen, wie in 2 angegeben ist, werden gemäß der Erfindung die Bedienerkommunikationsmittel 11, die während der Lernbetriebsart 32 gebraucht werden, auch benutzt, um die statische Betriebsart 35 oder die Frequenzbetriebsart 30 auszuwählen, ohne die Funktionalitäten des Sensors 10 zu beeinträchtigen. Es ist dann sehr vorteilhaft, eine statische Justierbetriebsart 35 wie weiter oben beschrieben bei den Rotationssensoren 10, die schon eine Lernbetriebsart 32 besitzen, bereitzustellen, da dann keine Hinzufügung zusätzlicher Bauelemente erforderlich ist. Auf diese Weise wird unproblematisch ein zusätzlicher Dienst erbracht, der für die Bedienungsperson beträchtlich ist, um sie beim Zustandebringen ihrer Montageleistung zu unterstützen.
  • Insbesondere ermöglicht das Auswahlorgan 13, die statische Betriebsart folgendermaßen auszuwählen:
    • – Wenn sich das Auswahlorgan 13 des Sensors 10 zum Zeitpunkt der Spannungszuschaltung zu dem Sensor 10 in der ersten Stellung befindet, wird die Frequenzbe triebsart 30 (einschließlich der Arbeitsbetriebsart 31 und der Lernbetriebsart 32) ausgewählt.
    • – Wenn sich das Auswahlorgan 13 des Sensors 10 zum Zeitpunkt der Spannungszuschaltung zu dem Sensor 10 in der zweiten Stellung befindet, wird die statische Betriebsart 35 ausgewählt.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform ist das Auswahlorgan aus einer einfachen Drucktaste 13 gebildet, die in der Nähe der Kommunikations-LED 12 platziert ist, wodurch eine einfache Lösung für den Sensor 10 beibehalten wird. Die erste Stellung des Auswahlorgans entspricht dem freigegebenen oder nicht aktivierten Zustand der Drucktaste 13 und die zweite Stellung dem gedrückten oder aktivierten Zustand der Drucktaste 13.
  • In dieser Ausführungsform verlangt der Übergang aus der Frequenzbetriebsart 30 in die statische Betriebsart 35, die Versorgung des Sensors 10 zu unterbrechen, dann die Drucktaste 13 zu drücken und den Sensor 10 wieder zu versorgen. Umgekehrt verlangt der Übergang aus der statischen Betriebsart 35 in die Frequenzbetriebsart 30, die Versorgung des Sensors 10 zu unterbrechen, dann den Sensor 10 wieder zu versorgen, ohne die Drucktaste 13 zu drücken. Sobald eine der beiden Betriebsarten, die statische Betriebsart 35 oder die Frequenzbetriebsart 30, ausgewählt ist, hat die Drucktaste 13 keinen Einfluss mehr auf ein Zurückgehen in die Frequenzbetriebsart 30 oder die statische Betriebsart 35, solange die Versorgung des Sensors 10 nicht unterbrochen wird. Auf Grund der Verwendung einer Drucktaste versetzt eine Unterbrechung der Versorgung des Sensors 10 während des normalen Betriebs den Sensor standardmäßig automatisch in die Frequenzbetriebsart 30, die dem normalen Betrieb entspricht, da die Drucktaste 13 standardmäßig in einer freigegebenen Stellung ist.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist das Auswahlorgan 13 aus einem bistabilen Schalter mit zwei Stellungen gebildet. In diesem Fall wird ein Näherungssensor erzielt, der zwei verschiedene Betriebsarten besitzt, die genauso verwendbar sind: Wenn sich der Schalter bei der Spannungszuschaltung in einer ersten Stellung befindet, arbeitet der Sensor in der Frequenzbetriebsart als Rotationswächter mit einem Ausgangssignal, dessen Zustand von der Frequenz des Vorbeikommens eines Zielobjekts abhängig ist, und wenn sich der Schalter bei der Spannungszuschaltung in einer zweiten Stellung befindet, arbeitet der Sensor in der statischen Betriebsart wie ein herkömmlicher Näherungssensor mit einem Ausgangssignal, dessen Zustand von der Position eines Zielobjekts abhängig ist.
  • Selbstverständlich ist es möglich, weitere Varianten und Verbesserungen an Einzelheiten zu ersinnen oder gar die Verwendung gleichwertiger Mittel in Aussicht zu nehmen, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzukommen.

Claims (8)

  1. Rotationssensor (10), der ein binäres Ausgangssignal (15) abgibt und eine Melde-LED (16) umfasst, wobei der Zustand des binären Ausgangssignals (15) und der Melde-LED (16) in einer Frequenzbetriebsart (30) von der Frequenz des Vorbeikommens eines Zielobjekts (20) an dem Sensor (10) abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (10) über eine statische Betriebsart (35) verfügt, in welcher der Zustand der Melde-LED (16) vom Abstand (D) zwischen dem Zielobjekt (20) und dem Sensor (10) abhängig ist.
  2. Rotationssensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der statischen Betriebsart (35) der Zustand des Ausgangssignals (15) vom Abstand (D) zwischen dem Zielobjekt (20) und dem Sensor (10) abhängig ist.
  3. Rotationssensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der statischen Betriebsart (35) die Melde-LED (16) leuchtet, wenn der Abstand (D) vom Zielobjekt (20) innerhalb der Reichweite des Sensors (10) liegt.
  4. Rotationssensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Auswahlorgan (13) umfasst, das in eine erste Stellung oder in eine zweite Stellung versetzt wird, wobei es ermöglicht, die statische Betriebsart (35) und die Frequenzbetriebsart (30) auszuwählen.
  5. Rotationssensor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswahlorgan (13) auch verwendet wird, um das Lernen des Sensors (10) in der Frequenzbetriebsart (30) zu parametrieren.
  6. Rotationssensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswahlorgan aus einer Drucktaste (13) gebildet ist, deren gedrückter Zustand der zweiten Stellung entspricht.
  7. Rotationssensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenzbetriebsart (30) ausgewählt wird, wenn sich das Auswahlorgan (13) bei der Spannungszuschaltung zu dem Sensor (10) in der ersten Stellung befindet.
  8. Rotationssensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die statische Betriebsart (35) ausgewählt wird, wenn sich das Auswahlorgan (13) bei der Spannungszuschaltung zu dem Sensor (10) in der zweiten Stellung befindet.
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