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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Herstellung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere verzweigtkettigen
Kohlenwasserstoffen.
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2,2,3-Trimethylbutan,
auch Triptan genannt, ist ein verzweigtkettiger Kohlenwasserstoff
mit hoher Octanzahl, der in bleifreiem Flugbenzin und bleifreiem
Fahrbenzin verwendet werden kann (siehe z. B.
WO 9822556 und
WO 9949003 ). Die bekanntesten Verfahren
zu dessen Herstellung setzen teure Ausgangsmaterialien ein oder
ergeben sehr rohe Gemische, die oft nur kleine Anteile an Triptan
enthalten.
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Das
US-Patent US-A-4 059 647 offenbart
die Herstellung von Triptan aus Methanol oder/und Dimethylether
in Gegenwart von ZnI
2, wobei Wasser als
Nebenprodukt am Ende der Reaktion abdestilliert wird.
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Es
wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Triptan entdeckt, das
eine hohe Ausbeute an Triptan und/oder eine hohe Selektivität in bezug
auf Triptan ergibt.
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Gemäß einem
Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein kontinuierliches oder
halb-kontinuierliches Verfahren
zur Herstellung von Triptan und/oder Tripten aus Methanol und/oder
Dimethylether in Gegenwart einer wirksamen Konzentration an Katalysator,
der Zinkhalogenid umfaßt
und für
die Umwandlung von Methanol und/oder Dimethylether in Triptan und/oder
Tripten aktiv ist, in einem Reaktor, wobei in dem Verfahren gleichzeitig
erzeugtes Wasser als eine Dampfphase von dem Katalysator abgetrennt
wird, während
der Katalysator in einer flüssigen
oder festen Phase bleibt. Das Abtrennen des Wassers in der Dampfphase
von dem Katalysator in einer flüssigen/festen
Phase kann in dem Reaktor oder in Downstream-Produktrückgewinnungsstufen unter
Rückführung des
Katalysators in den Reaktor durchgeführt werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung werden in dem Reaktor
eine aktive Form und eine wirksame Konzentration des Katalysators,
der Zinkhalogenid umfaßt,
gehalten.
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Die
vorliegende Erfindung liefert außerdem ein kontinuierliches
oder halb-kontinuierliches Verfahren zur Herstellung eines Produktes,
umfassend einen verzweigtkettigen Kohlenwasserstoff mit 7 Kohlenstoffen, das
mindestens eines von Triptan und Tripten ist, wobei das Verfahren
das Erwärmen
einer organischen Speisung, umfassend mindestens eines von Methanol
und Dimethylether, in Gegenwart eines Katalysators, umfassend Zinkhalogenid,
bei einer Temperatur von mindestens 100°C zur Herstellung eines Gemisches,
umfassend (i) Methanol und/oder Dimethylether und (ii) ein Kohlenwasserstoff-Reaktionsprodukt,
umfassend den Kohlenwasserstoff, umfaßt, und wobei in dem Verfahren
der Katalysator in dem Reaktor in wirksamer Form und in einer wirksamen
Konzentration gehalten wird und gleichzeitig erzeugtes Wasser im
Verlauf der Reaktion aus dem Reaktor entfernt wird. Der Kohlenwasserstoff
wird dann gewöhnlich
von dem Gemisch abgetrennt.
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Die
vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Verfahren zur Herstellung
eines Produktes, umfassend einen verzweigtkettigen Kohlenwasserstoff
mit 7 Kohlenstoffen, das mindestens eines von Triptan und Tripten ist,
wobei das Verfahren das Erwärmen
einer organischen Speisung, umfassend mindestens eines von Methanol
und Dimethylether, in Gegenwart eines Zinkhalogenids bei einer Temperatur
von mindestens 100°C
zur Herstellung eines Gemisches, umfassend (i) Methanol und/oder
Dimethylether und (ii) ein Reaktionsprodukt, umfassend den Kohlenwasserstoff,
umfaßt,
und wobei gleichzeitig erzeugtes Wasser im Verlauf der Reaktion aus
dem Reaktor entfernt wird. Der Kohlenwasserstoff wird dann gewöhnlich von
dem Gemisch abgetrennt.
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Die
vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Verfahren zur Herstellung
eines Produktes, umfassend einen verzweigtkettigen Kohlenwasserstoff
mit 7 Kohlenstoffen, das mindestens eines von Triptan und Tripten ist,
welches das Erwärmen
einer organischen Speisung, umfassend mindestens eines von Methanol
und Dimethylether (DME), in Gegenwart eines Zinkhalogenids zur Herbeiführung einer
Reaktion und das Stoppen der Reaktion vor der vollständigen Umwandlung
des Methanols oder Dimethylethers und das Rückgewinnen des Kohlen wasserstoffes
umfaßt,
und wobei gleichzeitig erzeugtes Wasser im Verlauf der Reaktion
aus dem Reaktor entfernt wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von
Triptan und/oder Tripten bereitgestellt, wobei das Verfahren:
das
Einspeisen eines Reaktantenstroms, umfassend Methanol und/oder Dimethylether,
in einen Reaktor, und
das Kontaktieren des Reaktantenstroms
mit einem Zinkhalogenid-Katalysator in dem Reaktor zur Herstellung eines
Produktgemisches, umfassend Triptan und/oder Tripten, umfaßt;
dadurch
gekennzeichnet, daß das
Produktgemisch eine erste flüssige
Phase und eine zweite flüssige
Phase umfaßt
und gleichzeitig erzeugtes Wasser im Verlauf der Reaktion aus dem
Reaktor entfernt wird.
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Vorzugsweise
wird in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung eine organische
Speisung, umfassend mindestens eines von Methanol und Dimethylether
(DME), in Gegenwart eines Zinkhalogenids zur Herbeiführung einer
Reaktion erwärmt,
und die Reaktion wird vor der vollständigen Umwandlung des Methanols oder
Dimethylethers gestoppt und das Kohlenwasserstoffprodukt rückgewonnen.
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Vorzugsweise
wird in der vorliegenden Erfindung ein Gemisch aus Methanol und
Dimethylether verwendet. Dies hat den Vorteil, daß der Dimethylether
weniger Wasser erzeugt als von dem Methanol erzeugt wird. Vorzugsweise
erzeugt etwas des Dimethylethers Methanol in dem Reaktor. Wird Methanol
in Downstream-Verfahren des Verfahrens verwendet, beispielsweise
beim Waschen gasförmiger
Freisetzungen oder zur Unterstützung
von Abtrennungen, kann die Menge an Methanol, die durch Dimethylether
ersetzt werden kann, in dem Verfahren eingeschränkt sein, wenn Methanol/Dimethylether
aus den Downstream-Verfahren in den Reaktor zurückgeführt werden.
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Das
Zinkhalogenid ist üblicherweise
Zinkiodid oder -bromid oder ein Gemisch davon, kann jedoch auch
Zinkchlorid oder -fluorid sein. Am stärksten bevorzugt ist das Zinkhalogenid
Zinkiodid. Ein geeignetes Salz von Zinkhalogenid ist vorzugsweise
wasserfrei, es kann jedoch auch in Form eines festen Hydrats verwendet
werden.
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Der
Katalysator, umfassend Zinkhalogenid, kann in aktiver Form und in
wirksamer Konzentration in dem Reaktor gehalten werden, indem Halogenidverbindungen,
beispielsweise Iodwasserstoff und/oder Methyliodid, aus der/den
Downstream-Produktrückgewinnungsstufe(n)
in den Reaktor zurückgeführt werden.
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Alternativ
oder zusätzlich
können
in den Reaktor Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Methyl-substituierte
Verbindungen, die die Reaktion stimulieren, eingeführt werden.
Solche Verbindungen können
Methyl-substituierte Verbindungen, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus aliphatischen cyclischen Verbindungen, aliphatischen heterocyclischen
Verbindungen, aromatischen Verbindungen, heteroaromatischen Verbindungen
und Gemischen davon, umfassen. Insbesondere können solche Verbindungen Methylbenzole,
wie Hexamethylbenzol und/oder Pentamethylbenzol, umfassen. Vorzugsweise
werden solche Kohlenwasserstoffe aus der Reaktionszusammensetzung
in (einer) Downstream-Produktrückgewinnungsstufe(n)
rückgewonnen und
in den Reaktor zurückgeführt.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein kontinuierliches
oder halb-kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Triptan
und/oder Tripten bereitgestellt, wobei das Verfahren das Einspeisen
einer organischen Speisung, umfassend Methanol
und/oder Dimethylether,
in einen Reaktor und
das Erwärmen der organischen Speisung
mit dem Zinkhalogenid-Katalysator in dem Reaktor zur Herstellung eines
Produktgemisches, umfassend Triptan und/oder Tripten, umfaßt;
dadurch
gekennzeichnet, daß das
Produktgemisch eine erste flüssige
Phase, eine Dampfphase und eine optionale zweite flüssige Phase
umfaßt.
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Die
beiden flüssigen
Phasen können,
sofern vorhanden, durch einfache Trennungstechniken, wie Dekantieren,
getrennt werden. Dieser Trennungsschritt kann kontinuierlich oder
halb-kontinuierlich
in periodischen Intervallen durchgeführt werden.
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Die
erste flüssige
Phase ist typischerweise eine hydrophile Phase, die mindestens eine
der folgenden Verbindungen umfaßt:
Wasser, Methanol und Dimethylether. Die erste flüssige Phase kann außerdem den Zinkhalogenid-Katalysator
umfassen. Der Katalysator kann vollständig gelöst sein, oder es kann auch
eine feste Phase vorliegen und der Katalysator kann teilweise in
der ersten flüssigen
Phase gelöst
sein. Vorzugsweise werden die erste flüssige Phase und jede feste
Phase im Reaktor zurückgehalten.
Alternativ können
sie entfernt und zur Rückgewinnung
von Wasser verarbeitet werden, bevor sie rückgeführt werden. Alternativ oder zusätzlich kann
der Katalysator aus der ersten Phase rückgewonnen und gegebenenfalls
für die
erneute Verwendung regeneriert werden.
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Die
zweite flüssige
Phase ist, sofern vorhanden, typischerweise eine hydrophobe Phase,
die das Triptan- und/oder Tripten-Produkt umfaßt. Gegebenenfalls können auch
andere ölige
Produkte wie Nebenprodukte der Reaktion in der zweiten Phase vorliegen.
Beispiele möglicher
Nebenprodukte umfassen paraffinische und olefinische Kohlenwasserstoffe,
besonders verzweigte paraffinische und olefinische Kohlenwasserstoffe, und
aromatische Kohlenwasserstoffe. Die hydrophobe Phase hat im allgemeinen
eine kleinere Dichte als die hydrophile Phase. In der hydrophoben
Phase können
außerdem
eines oder mehrere von Methanol, Dimethylether, Methylhalogenid
(z. B. -iodid) und Wasser gelöst
sein.
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In
einer bevorzugt Ausführungsform
wird die zweite flüssige
Phase, sofern vorhanden, von der ersten flüssigen Phase abgetrennt und
aus dem Reaktor rückgewonnen.
Die zweite flüssige
Phase, sofern vorhanden, umfaßt
im allgemeinen das gewünschte
Triptanprodukt und/oder Tripten, das in das gewünschte Triptanprodukt umgewandelt
werden kann. Triptan ist bei der Herstellung von Fahr- und Flugbenzin,
speziell bleifreiem Fahr- und bleifreiem Flugbenzin, verwendbar.
Ein Teil oder alle der Kohlenwasserstoffnebenproduktverbindungen
in der zweiten Phase können
auch bei der Produktion von Fahr- und Flugbenzin verwendet werden. Folglich
kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung ferner den Schritt
der Rückgewinnung
der zweiten flüssigen
Phase aus dem Reaktor und daraus wiederum die Rückgewinnung von Kohlenwasserstoffen,
die Triptan und/oder Tripten enthalten können, umfassen. Optional kann
mindestens ein Fahr- oder Flugbenzinadditiv zu den Kohlenwasserstoffen,
die aus der rückgewonnen
zweiten flüssigen
Phase rückgewonnen
wurden, zugegeben werden. Das rückgewonnene
Triptan- und/oder Tripten-Produkt kann als Fahr- oder Flugbenzin, vorzugsweise
bleifreies Fahr- oder Flugbenzin, oder als ein Additiv dafür eingesetzt
werden. Vorzugsweise kann die zweite flüssige Phase gereinigt werden,
beispielsweise durch Destillation, um ihre Konzentration an Triptan
und/oder Tripten zu erhöhen.
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Zusätzlich zu
der ersten flüssigen
Phase und optionalen zweiten flüssigen
Phase umfaßt
das Produktgemisch eine Dampfphase. Die Dampfphase kann mindestens
eine der folgenden Verbindungen umfassen: Wasserstoff, Wasserdampf,
Triptan und Tripten, Methanol und/oder Dimethylether. In einer bevorzugten
Ausführungsform
wird Wasser von dem Katalysator abgetrennt, indem zumindest ein
Teil der Dampfphase aus dem Reaktor abgezogen wird. In einer bevorzugten
Ausführungsform
kann der Dampf kondensieren und wird gereinigt, beispielsweise durch
Destillation, um dessen Konzentration an Triptan und/oder Tripten
zu erhöhen. Die
Dampfphase kann mittels Kondensation und Destillation gereinigt
werden, um einen Produktwasserstrom, der zur Entsorgung rein genug
ist, ein Kohlenwasserstoffprodukt, umfassend Triptan und/oder Tripten,
und einen Rücklaufstrom,
der nicht umgesetzte Speisungskomponenten enthält, bereitzustellen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung in einem Reaktor,
der geeigneterweise ein adiabatischer Reaktor ist oder wärmeabführende Kühlschlangen
besitzt, die bis zu 20% der Reaktionswärme entfernen können, durchgeführt werden.
Der Reaktor ist mit einem Speisungseinlaß ausgestattet, durch welchen
bei der Verwendung zusammentreffende Umlaufgase, frisches Methanol und/oder
Dimethylether und rückgeführtes Methanol
dringen. Bei der Verwendung reagieren in dem Reaktor Methanol und/oder
Dimethylether in Gegenwart eines Katalysators, der Zinkhalogenid
umfaßt,
unter Erzeugung eines Gemisches, umfassend Wasser, Kohlenwasserstoffe
(einschließlich
Triptan und/oder Tripten) und nicht umgesetztes Methanol. Während der
Verwendung enthält
der Reaktor eine hydrophile flüssige
Phase, die den Zinkhalogenid-Katalysator umfaßt, und eine Dampfphase, die
Wasser und Triptan-Produkte umfaßt, und gegebenenfalls eine
zweite, obere hydrophobe Phase, die Kohlenwasserstoffe umfaßt. Wasser
wird aus dem Reaktor durch Entfernen der Dampfphase aus dem Reaktor
entfernt. Das Triptan-Produkt wird aus dem Reaktor durch Entfernen
der Dampfphase und gegebenenfalls aus der/den flüssigen Phase(n), die aus dem Reaktor
entfernt wurde(n), rückgewonnen.
Die Katalysatorkomponenten (Halogenid und gegebenenfalls Zink), die
aus dem Reaktor in Verfahrensströmen,
die für
die Produktrückgewinnung
entfernt wurden, entfernt wurden, werden in den Reaktor rückgeführt, um
in dem Reaktor eine wirksame Konzentration des Katalysators, der
Zinkhalogenid umfaßt,
aufrechtzuerhalten.
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Das
aus dem Reaktor (aus der Dampfphase und gegebenenfalls der flüssigen Phase)
rückgewonnene Triptan
und/oder Tripten kann bei der Herstellung von Fahr- oder Flugbenzin,
speziell bleifreiem Fahr- oder bleifreiem Flugbenzin, verwendet
werden. Mindestens eine Fahr- oder
Flugbenzinkomponente kann zu dem rückgewonnenen Triptan/Tripten-Produkt
zugegeben werden. Das resultierende Gemisch kann als Fahr- oder Flugbenzin,
vorzugsweise bleifreies Fahr- oder Flugbenzin, oder als ein Additiv
dafür eingesetzt
werden.
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Methanol
und/oder Dimethylether, das in der rückgewonnenen Dampfphase vorliegt,
kann in den Reaktor rückgeführt werden.
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Die
Reaktorinhalte können
gemischt werden. Dieser Mischschritt kann unter Verwendung irgendeines geeigneten
Verfahrens durchgeführt
werden, beispielsweise unter Verwendung eines mechanischen Rührers und/oder
durch Einführen
eines Gases oder einer Flüssigkeit
in den Reaktor. Jeder geeignete mechanische Rührer kann eingesetzt werden.
Vorzugsweise umfaßt
das Gas, das durch den Reaktor geperlt werden kann, um dessen Inhalte
zu bewegen, rückgeführten, nicht
umgesetzten Dimethylether. Zusätzlich
oder alternativ kann das Mischen einfach als ein Ergebnis der Reaktanten
und/oder des Katalysators, die in den Reaktor eingeführt werden,
erreicht werden.
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Obwohl
das Mischen für
eine leichtere Reaktion wichtig ist, kann es aber auch die Trennung
der zweiten flüssigen
Phase von der ersten flüssigen
Phase, sofern diese in dem Reaktor vorliegt, inhibieren. Dieses Problem
kann gemildert werden, indem die Rührgeschwindigkeit verringert
wird. Vorzugsweise wird jedoch zumindest ein Teil des Produktgemisches
zumindest teilweise vor der vollen Kraft der Bewegung geschützt, so daß es sich
in mindestens zwei flüssige
Phasen trennen kann.
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Folglich
wird gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
ein kontinuierliches oder halb-kontinuierliches
Verfahren zur Herstellung von Triptan und/oder Tripten bereitgestellt,
wobei das Verfahren:
das Bereitstellen einer Reaktionszone
und einer Trennzone;
das Einspeisen einer organischen Speisung,
umfassend Methanol und/oder Dimethylether, in die Reaktionszone;
das
Kontaktieren des Reaktantenstroms mit einem Zinkhalogenid-Katalysator
zur Herstellung eines Produktgemisches, umfassend Triptan und/oder
Tripten, umfaßt;
wobei
das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß sich mindestens ein Teil
des Produktgemisches in der Trennzone befindet, so daß es sich
in mindestens zwei flüssige
Phasen trennen kann.
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Die
Reaktionszone und die Trennzone stehen vorzugsweise in Flüssigkeitsverbindung
miteinander. Die Reaktionszone und die Trennzone können in
einer einzelnen Vorrichtung bereitgestellt werden, beispielsweise
unter Verwendung eines Reaktors mit einer Reaktionszone und einer
Trennzone.
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Alternativ
können
die Reaktionszone und die Trennzone unter Verwendung separater Vorrichtungen bereitgestellt
werden, beispielsweise durch Koppeln eines Reaktors an einen Trennbehälter. Mehrere
Reaktionszonen und/oder Trennzonen können eingesetzt werden. Beispielsweise
kann ein Reaktor mit einer Reaktionszone und einer Trennzone an
einen separaten Trennbehälter
gekoppelt sein.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung wird ein Reaktor mit mindestens einer Reaktionszone
und mindestens einer Trennzone eingesetzt. Vorzugsweise wird die
Konfiguration der Reaktions- und Trennzone einen guten Dampf/Flüssigkeitskontakt
und gutes Mischen bereitstellen, gleichzeitig jedoch auch für eine gute
Flüssigkeits/Flüssigkeitstrennung
sorgen. Beispielsweise können
die Reaktions- und Trennzonen unter Verwendung eines Gitters oder
einer perforierten Platte getrennt sein. Während der Verwendung kann das
Produktgemisch frei zwischen den Reaktions- und Trennzonen durch
die Öffnungen
oder Perforationen in dem Gitter/der Platte fließen. Werden die Reaktorinhalte
auf einer Seite der Platte/des Gitters gemischt, werden die Reaktorinhalte
auf der anderen Seite der Platte/des Gitters zumindest teilweise
vor der vollen Mischkraft geschützt.
Folglich befinden sich die Reaktorinhalte auf der anderen Seite
des Gitters in der Trennzone und können sich in mindestens zwei
Phasen trennen. Der Rührer
kann in Kombination mit einem oder mehreren Prallblechen eingesetzt
werden, die in dem Reaktor angeordnet werden können, um die Beruhigungswirkung
der Trennzone zu verbessern, während
das Gas/Flüssigkeitsmischen
aufrechterhalten wird.
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Das
Gitter oder die perforierte Platte kann in dem Reaktor angeordnet
und 0 bis 60°,
vorzugsweise 0 bis 45°,
stärker
bevorzugt 0 bis 30° und
am stärksten
bevorzugt 0 bis 15°,
in bezug auf die Horizontale plaziert werden. In einer Ausführungsform
wird das Gitter oder die Platte im wesentlichen horizontal angeordnet.
Die Reaktorinhalte unter dem Gitter oder der Platte werden bewegt,
wodurch sich über
dem Gitter oder der Platte die Trennzone bilden kann. Vorzugsweise
grenzt/grenzen die Kante(n) des Gitters oder der Platte an die Innenwände des
Reaktors. Die Kante(n) kann/können
von den Innenwänden
des Reaktors beabstandet sein oder in physischer Verbindung damit
stehen.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform
können
die Reaktorinhalte relativ frei durch die Öffnungen oder Perforationen
des Gitters/der Platte fließen.
In einer alternativen Ausführungsform
kann der Fluß des Produktgemisches
von der Reaktionszone zur Trennzone durch ein mechanisches Laufrad
oder durch die Gasheberwirkung der Blasen in dem Reaktor angetrieben
werden. Der derartige Fluß durch
die Trennzone kann beispielsweise kontrolliert werden, indem eine
Barriere oder ein Überlauf
zwischen der Reaktionszone und der Trennzone positioniert wird und
die Triebkraft dadurch/darüber
durch Kontrollieren der Flüssigkeits-/Dampf-
oder Flüssigkeits-/Flüssigkeits-Grenzflächenniveaus
auf jeder Seite kontrolliert wird. Folglich kann das Produktgemisch
bei der Verwendung von der Reaktionszone in die Trennzone entweder
kontinuierlich oder in periodischen Intervallen fließen.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung werden die Inhalte der Reaktionszone in eine weitere
Reaktionszone eingeführt,
bevor sie in die Trennzone eingeführt werden. Wird mehr als eine
Reaktionszone auf diese Weise verwendet, kam die Konzentration nicht
umgesetzter Reaktanten in dem Produktgemisch unter einen Grenzwert
verringert werden, bevor das Produktgemisch in die Trennzone eingeführt wird.
Dies kann in vielen Fällen
von Vorteil sein, da hohe Konzentrationen nicht umgesetzter Reaktanten
wie Methanol und/oder Dimethylether die Trennung des Produktgemisches
in zwei flüssige
Phasen inhibieren können.
Daher umfaßt
ein bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung den Schritt des
Sicherstellens, daß die
Wasser-, Methanol- und/oder Dimethylether-Konzentration der Inhalte
der Trennzone geeignet ist, sicherzustellen, daß die Inhalte der Trennzone
mindestens zwei flüssige
Phasen umfassen.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann in einem Reaktor, ausgestattet
mit Wärmezuführmitteln
und/oder mit Wärmeabführmitteln
wie Kühlschlangen,
durchgeführt
werden. Bevorzugt können
solche Wärmeabführmittel
bis zu 20% der Reaktionswärme
abführen.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt in einem
adiabatischen Reaktor durchgeführt.
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In
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird das Methanol/DME für gewöhnlich mit
dem Zinkhalogenid bei einer Temperatur von mindestens 100°C erwärmt. Bevorzugt
wird das Methanol/DME mit dem Zinkhalogenid bei einer Temperatur
von 100 bis 300°C,
bevorzugt 100 bis 250°C,
stärker
bevorzugt 150 bis 250°C,
erwärmt.
Beispielsweise kann die Temperatur 100 bis 170°C oder 180 bis 230°C betragen.
Die Reaktionszeit beträgt
für gewöhnlich 0,1
bis 6 h, beispielsweise 0,3–3
h. Niedrigere Temperaturen werden längere Reaktionszeiten erfordern.
Daher kann eine Reaktion, durchgeführt bei 190 bis 220°C eine Reaktionszeit
von 5 bis 100 min, beispielsweise 10 bis 80 min erfordern. Auf der
anderen Seite kann eine Reaktion, durchgeführt bei 120 bis 170°C, Reaktionszeiten
von 0,2 bis 20 h, beispielsweise 15 bis 60 min, erfordern. Die Reaktionszeiten
oder -temperaturen sind für
DME für
gewöhnlich
niedriger als für
Methanol. Die Zeiten können
die Reaktionszeiten in einer halb-kontinuierlichen Reaktion oder
die Verweilzeit (einschließlich
der durchschnittlichen Verweilzeit) für kontinuierliche Verfahren
sein. Die Reaktion kann hinsichtlich der Umwandlung des Methanols oder
Dimethylethers durch regelmäßige Probennahme
in der Reaktion (für
ein halb-kontinuierliches oder kontinuierliches Verfahren) oder
im Reaktionsabfluß für ein kontinuierliches
Verfahren und dann Analyse durch eine geeignete Technik wie beispielsweise
Gasflüssigchromatographie
oder Massenspektroskopie überwacht werden.
Die Umwandlung kann 75–95%
betragen, ist bevorzugt jedoch geringer als 75%, stärker bevorzugt geringer
als 50%. Bevorzugte Umwandlungen betragen 5–75%, beispielsweise 10–50% oder
genauer 20–40%.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung wird für gewöhnlich bei erhöhtem Druck
wie 5–100
barg, bevorzugt 10–100
barg, wie 50–100
barg, durchgeführt.
Der Druck kann autogen sein oder kann auch durch die Gegenwart eines
zusätzlichen
Inertgases, wie Stickstoff oder Argon, und/oder bevorzugt durch
die Gegenwart von zusätzlichem
Wasserstoff bereitgestellt werden. Es können Mischungen von Wasserstoff
mit Gasen, die zu der Reaktion inert sind, verwendet werden. Es
kann ein Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid verwendet werden.
Das Molverhältnis
von Wasserstoff zu jeglichem vorhandenem Kohlenmonoxid kann mindestens
5:1 betragen. Bevorzugt enthält
der Wasserstoff in der Reaktion im wesentlichen kein zusätzliches
Kohlenmonoxid.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung kann auch in Abwesenheit oder
Gegenwart von Ethylen, Propylen und/oder Butenen wie 2-Buten durchgeführt werden.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt in Gegenwart
von mindestens einem olefinischen Initiator oder Co-Reaktanten,
geeigneterweise mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, durchgeführt. Geeignete Quellen
solcher olefinischen Initiatoren und/oder Co-Reaktanten sind leicht
gecrackte Rohbenzine wie katalytisch gecracktes Benzin und dampfgecracktes
Benzin.
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Das
Verhältnis
von Methanol und/oder Dimethylether und Wasser zueinander und zu
dem Zinkhalogenid-Katalysator, das in der Reaktion eingesetzt wird,
kann stark variieren. Da Methanol, Dimethylether und Wasser in einer
oder mehreren flüssigen
Phasen in dem Reaktor und der Dampfphase vorliegen können, und das
Zinkhalogenid in flüssiger
oder fester Phase vorliegen kann, werden die Konzentrationen an
Methanol-, Dimethylether-, Wasser- und Katalysatorkomponenten, bezogen
auf Gewichtsteile in dem Reaktor, ausschließlich jeglicher Kohlenwasserstoffkomponenten
oder -phase, ausgedrückt.
Beispielsweise macht der Katalysator für insgesamt (ausschließlich Kohlenwasserstoffkomponenten
oder -phase) 100 Gewichtsteile Methanol, Dimethylether, Wasser und
Katalysator bevorzugt mehr als 50 Teile und weniger als 99 Teile,
stärker bevorzugt
mehr als 70 Teile und weniger als 95 Teile und am stärksten bevorzugt
mehr als 80 Teile und weniger als 90 Teile aus. Wasser macht bevorzugt
weniger als 50 Teile und mehr als 0, stärker bevorzugt weniger als 25
Teile und am stärksten
bevorzugt weniger als 10 Teile aus. Methanol und Dimethylether werden
den Rest für
100 Gewichtsteile ausmachen. Die Kohlenwasserstoffkomponenten/-phase
werden/wird hinzukommen. Das Verhältnis von Methanol zu Dimethylether
kann von nur Dimethylether bis nur Methanol variieren. Wenn bevorzugt,
kann die Zusammensetzung so gewählt
werden, daß die
Löslichkeit
des Katalysators in der flüssigen
Phase oder Phasen bei der Reaktionstemperatur maximiert, der Betrieb
der Erfindung jedoch nicht auf Reaktorzusammensetzungen, in denen
keine feste Phase vorhanden ist, beschränkt wird.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung kann in Abwesenheit oder Gegenwart
eines organischen Verdünnungsmittels
durchgeführt
werden. Geeignete Verdünnungsmittel
umfassen flüssige
Alkane. Solche Alkane können
linear sein und 9-20, beispielsweise 10-18 Kohlen stoffatome umfassen.
Beispiele für
geeignete Alkane umfassen Decan oder Dodecan. Alternativ zu linearen
Alkanen können
auch cyclische Kohlenwasserstoffe eingesetzt werden. Solche Kohlenwasserstoffe
umfassen cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexane und
flüssige
aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol und dessen Alkyl-substituierte
Derivate wie Toluol oder Xylol. Das Verdünnungsmittel kann auch ein
oxygenierter Kohlenwasserstoff wie eine Carbonsäure oder ein Carboxylatester
sein. Geeignete Ester können
aus Alkansäure
mit 1-6 Kohlenstoffen und einem Alkanol mit 1-6 Kohlenstoffatomen
abgeleitet sein. Ein spezielles Beispiel für eine geeignete Carbonsäure ist Essigsäure. Ein
spezielles Beispiel für
einen geeigneten Carbonsäureester
ist Methylacetat. Am stärksten
bevorzugt wird die Reaktion der vorliegenden Erfindung in Gegenwart
aromatischer Verbindungen wie Methylbenzolen, beispielsweise Hexamethylbenzol
und/oder Pentamethylbenzol, durchgeführt. Bevorzugt werden solche
Methylbenzole rückgewonnen
und in den Reaktor aus der/den Downstream-Produkttrennungsstufe(n) rückgeführt, um
so ihre bestehende Konzentration im Reaktor im stationären Zustand
zu halten. Geeignete Verdünnungsmittel
können
Kohlenwasserstoffnebenproduktkomponenten umfassen, die aus der hydrophoben flüssigen Phase
oder der Dampfphase, wie oben beschrieben, abgetrennt wurden und
dann in den Reaktor rückgeführt werden.
Solche rückgeführten Kohlenwasserstoffe
können
aromatische Verbindungen, wie Methylbenzole, beispielsweise Hexamethylbenzol
und/oder Pentamethylbenzol; Naphthene; Olefine und Alkane umfassen.
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Es
kann von Nutzen sein, einiges von dem Wasserprodukt als einen Waschstrom
rückzuführen, um
so jeglichen Katalysator, der in der zweiten flüssigen Phase gelöst ist,
auszuwaschen.
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Das
Verfahren in Abwesenheit von zusätzlichem
Wasser ist insbesondere mit Methanol als Reaktant wertvoll. Auch
die Wasserkonzentration im Reaktor muß durch die Entfernung von
Produktwasser begrenzt werden, um so eine wirksame Konzentration
an Katalysator zu halten. Ist Wasser ein Nebenprodukt des Verfahrens,
wird es geeigneterweise im Verlauf der Reaktion aus dem Reaktor
entfernt, um so eine Konzentration im stationären Zustand in dem Verfahren
zu halten.
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Daher
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Triptan und/oder Tripten
aus Methanol und/oder Dimethylether in Gegenwart einer wirksamen
Konzentration an Katalysator, der für die Umwandlung von Methanol
und/oder Dimethylether in Triptan und/oder Tripten aktiv ist, in
einem Reaktor, wobei in dem Verfahren gleichzeitig erzeugtes Wasser
als eine Dampfphase aus dem Katalysator entfernt wird, während der
Katalysator in einer flüssigen
oder festen Phase bleibt. Das Abtrennen des Wassers in der Dampfphase
aus dem Katalysator in einer flüssigen/festen
Phase kann in dem Reaktor oder in Downstream-Produktrückgewinnungsstufen
unter Rückführung des
Katalysators in den Reaktor durchgeführt werden.
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Das
Wasser kann auch unter Verwendung von Techniken wie beispielsweise
mit Trocknungsmitteln, wie Magnesiumsilicat oder Molekularsieben,
z. B. Zeolithen wie 3A oder 13X, üblicherweise in Nicht-Säure-Form,
z. B. in Metallform, wenn das Metall ein Alkalimetall sein kann
(z. B. Na oder K) und/oder Zink, z. B. Na/Zn-Form, aus dem Reaktor
entfernt werden.
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Wird
die Reaktion in Abwesenheit von Wasser oder in Gegenwart eines Trocknungsmittels
durchgeführt,
kann das Zinkhalogenid getragen sein, wie auf einem inerten Träger, wie
Aktivkohle oder einem anderen der nachstehend als Träger für die Base
aufgeführten,
wobei beispielsweise 1–10%
(Gew.) Zinkhalogenid auf dem Träger
vorliegen können.
Das Zinkhalogenid kann durch Imprägnieren und dann Trocknen auf
den Träger aufgebracht
werden.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann in Abwesenheit oder Gegenwart
einer Base, die organisch sein kann, durchgeführt werden. Geeignete Basen
umfassen sekundäre
oder tertiäre
Amine, wie ein Di- oder Trialkylamin, worin jedes Alkyl 1-6 Kohlenstoffe
aufweist, wie Ethyl oder Butyl. Beispiele für geeignete Basen umfassen
Dibutylamin, Tributylamin und aromatisches Dialkylamin. Wird ein
aromatisches Amin eingesetzt, kann die aromatische Gruppe eine substituierte
Phenylgruppe wie Tolyl oder Xylyl sein.
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Die
Base kann auch anorganisch sein. Geeignete anorganische Basen umfassen
Metalloxide, -hydroxide, -alkoxide (z. B. Methoxid, Ethoxid oder
t-Butoxid) und -carboxylate. Das Metall in der Base kann ein Alkali-
oder Erdalkalimetall sein, beispielsweise Na, K, Ca und Mg. Bevorzugt
ist das Metall jedoch Zn. Daher umfassen besonders nützliche
Basen Zinkoxid, Zinkmethoxid und Zinkacetat. Nach Bedarf kann die
Base auf einem inerten Träger,
z. B. einem organischen oder anorganischen, wie Siliciumdioxid,
Aluminiumoxid, Siliciumdioxid/Aluminiumoxid oder Aktivkohle, getragen
sein; ein Beispiel ist Zinkacetat auf Aktivkohle. Die Base kann
in den Reaktor mit dem Methanol und/oder Dimethylether oder als
ein separater Speisestrom eingeführt werden.
Die Base kann kontinuierlich oder in regelmäßigen Abständen in den Reaktor eingeführt werden.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung kann in Gegenwart von Wasserstoff
durchgeführt
werden. Der Wasserstoff kann in den Reaktor als frische Speisung
und/oder als eine Komponente in einem Rückführungsstrom eingeführt werden.
Somit kann der Wasserstoff als ein separater Speisestrom oder zusammen
mit dem Katalysator und/oder einem der anderen Reaktanten in den
Reaktor eingeführt
werden. Alternativ oder zusätzlich
kann die Reaktion auch in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators,
der löslich
oder unlöslich
sein kann, durchgeführt
werden. Der Katalysator umfaßt üblicherweise
ein Metall der Gruppe VIII (des Periodensystems in Advanced Inorganic
Chemistry von F. A. Cotton und G. Wilkinson), beispielsweise Ni,
Ru, Rd, Pd, Os, Ir, Pt und Ru. Bevorzugte Beispiele umfassen Katalysatoren,
die im wesentlichen aus Ruthenium, Nickel und/oder Palladium bestehen
oder diese enthalten. Bevorzugt wird ein Ru-Katalysator eingesetzt,
gegebenenfalls in Gegenwart von Re. Das Metall der Gruppe VIII liegt
bevorzugt auf einem inerten Träger
wie Aktivkohle, beispielsweise künstlicher
Kohle, oder Aluminiumoxid, Siliciumdioxid oder Siliciumdioxid/Aluminiumoxid
vor. Die Mengen des Metalls der Gruppe VIII in dem getragenen Katalysator
können
0,01–30
Gew.-% (ausgedrückt als
Metall) umfassen: beispielsweise kann ein getragener Ni-Katalysator 0,01–10 oder
10–30
Gew.-% Ni umfassen.
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Bevorzugte
Katalysatoren umfassen Ru, Ni oder Pd auf Kohlenstoff, Ru auf Aluminiumoxid
und Ru und Re (in relativen Gewichtsmengen von 2–6:1) auf C. Der am stärksten bevorzugte
Katalysator ist Ru/C, wo beispielsweise die Menge an Ru in dem Katalysator
0,01–10
Gew.-% beträgt.
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Die
Reaktion der vorliegenden Erfindung kann, wenn die Temperatur unter
100°C liegt,
in Gegenwart des Hydrierungskatalysators, im wesentlichen in Abwesenheit
von Wasserstoff durchgeführt
werden. Liegt die Temperatur jedoch über 100°C, wird die Reaktion bevorzugt
in Gegenwart von Wasserstoff durchgeführt. Daher kann in einer halb-kontinuierlichen
Reaktion, die das Erwärmen
der Reagenzien auf eine bestimmte Temperatur umfaßt, der
Wasserstoff zugegeben werden, wenn das Reaktionsgemisch eine Grenztemperatur
erreicht hat. Dem ähnlich,
kann der Wasserstoff in einem kontinuierlichen Verfahren, das eine
Phase mit nied rigerer und höherer
Temperatur umfaßt,
zugegeben werden, wenn die Phase mit der höheren Temperatur erreicht ist.
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Das/der
dem Reaktor zugeführte
Methanol und/oder Dimethylether kann/können kontinuierlich oder halb-kontinuierlich
eingeführt
werden. Bevorzugt werden das Methanol und/oder der Dimethylether
dem Reaktor kontinuierlich zugeführt.
Das Methanol und/oder der Dimethylether können, bevor sie in den Reaktor
eingeführt
werden, vorgewärmt
werden. Geeignete Vorwärmtemperaturen
liegen im Bereich von 30 bis 200°C. Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann mit dem erwärmten Methanol/DME
in Gegenwart von Zinkhalogenid entweder mit direktem Kontakt zuerst
bei der Reaktionstemperatur oder mit einem Vorwärmschritt, in dem das Methanol
mit Zinkchlorid bei einer Temperatur von weniger als 100°C erwärmt wird,
vor dem Erwärmen
auf die Reaktionstemperatur durchgeführt werden. Der Reaktantenspeisestrom
kann gegebenenfalls einen Zinkhalogenid-Katalysator enthalten. Alternativ
oder zusätzlich
kann der Reaktor vorher mit dem Katalysator beladen werden. Ferner
kann der Katalysator alternativ über
einen separaten Speisestrom in den Reaktor eingeführt werden.
-
Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann in halb-kontinuierlichem
Betrieb durchgeführt
werden, in dem Methanol/DME mit Zinkhalogenid in einem geschlossenen
Gefäß üblicherweise
unter Bewegung der flüssigen
Phase und insbesondere mit Stickstoff und/oder Wasserstoff in der
Dampfphase erwärmt
wird. Bevorzugt bildet die Dampfphase weniger als ein Drittel des
Volumens der flüssigen
Phase, insbesondere weniger als ein Fünftel, z. B. 5–30%, wie
beispielsweise 5–20%.
Die Reaktanten werden auf übliche
Weise in das Gefäß gegeben,
das dann unter Druck gesetzt und danach erwärmt wird, wobei der schrittweise
Betrieb während
der Erwärmung
der Gefäßinhalte
auf die Betriebstemperatur stattfindet. Das Fortschreiten der Reaktion kann
wie oben beschrieben überwacht
werden. Am Ende des Reaktionszeitraumes kann das Gefäß abgekühlt und
seine Inhalte wie nachstehend beschrieben aufgearbeitet werden.
Alternativ können
die niedrigsiedenden Komponenten der Gefäßinhalte abdestilliert werden,
wodurch eine Aufschlämmung
aus einem festen Produkt zurückbleibt,
die Zinkhalogenid in Methanol/DME und gegebenenfalls Wasser umfaßt. Das
feste Produkt kann in einer weiteren diskontinuierlichen Reaktion
weiter verwendet werden, nachdem weiteres Methanol oder DME zugegeben
worden ist. Das Destillat aus niedrigsiedenden Komponenten kann
dann nach Bedarf gereinigt werden, um so eine an Triptan und/oder
Tripten reiche Fraktion rückzugewinnen.
-
Bevorzugt
wird das Verfahren der vorliegenden Erfindung kontinuierlich durchgeführt. Die
Reaktion kann in einem kontinuierlich gerührten Tankreaktor unter kontinuierlicher
Einspeisung von Methanol/DME in einen bewegten Reaktor, der Zinkhalogenid
enthält,
oder einer kontinuierlichen Einspeisung von Methanol/DME und Zinkhalogenid
entweder zusammen oder separat in den bewegten Reaktor stattfinden.
In beiden Fällen
wird kontinuierlich ein Teil des Produktes entfernt. Das Verfahren
kann kontinuierlich in einem Pfropfenströmungsreaktor oder einem Reaktor
mit einem sich bewegenden Katalysatorbett, das eine erwärmte Zone eines
Reaktors durchläuft,
durchgeführt
werden. Das durch eines der beiden kontinuierlichen Verfahren erzeugte
Gemisch kann dann wie beschrieben aufgearbeitet werden.
-
Die
Rückgewinnung
der gewünschten
Kohlenwasserstoffe aus dem Reaktionsgemisch, das Zinksalz umfaßt, kann
wie folgt von statten gehen. Wenn das Zinksalz in Lösung ist
und zwei flüssige
Schichten vorliegen, eine obere hydrophobe und eine untere hydrophile
(die das Zink enthält),
können
die beiden Schichten getrennt und die obere Schicht fraktionell
so destilliert werden, daß jegliches
Methanol aus flüssigen
Kohlenwasserstoffen abgetrennt wird. Das Methanol kann zur Wiederverwendung
rückgeführt und
die flüssigen
Kohlenwasserstoffe als ein Mischinhaltsstoff für Benzin verwendet werden.
Alternativ können
die flüssigen
Kohlenwasserstoffe durch fraktionelle Destillation weiter gereinigt
werden, um so einen Destillationsschnitt, der reicher an Triptan
oder Tripten ist, zu produzieren. Gegebenenfalls kann auch die hydrophile
Schicht zur Entfernung von Methanol oder DME (gegebenenfalls mit
etwas Wasser), das zur Wiederverwendung rückgeführt werden kann, destilliert
werden. Das restliche Zinkmaterial in der hydrophilen Schicht ist
in dem Verfahren für gewöhnlich noch
immer aktiv und kann zur Wiederverwendung mindestens einmal, beispielsweise
1–4 Mal, rückgeführt werden.
Zu gegebener Zeit kann das Zinkhalogenid weniger wirksam werden
und bedarf der Regeneration. Dies kann durch Isolation eines Zink-enthaltenden
Feststoffes aus der hydrophilen Schicht, beispielsweise durch Konzentrierung
der Schicht, erfolgen, wodurch eine Feststoffaufschlämmung zurückbleibt. Der
Feststoff kann dann abgetrennt und zur Extraktion jeglicher vorhandener
organischer Kontaminanten gegebenenfalls mit einer hydrophoben Flüssigkeit
extrahiert werden. Dieses Extraktionsverfahren hinterläßt frisches
Zinkhalogenid, das in dem Verfahren mit Methanol oder DME wiederverwendet
werden kann. Geeignete Flüssigkeiten
für den
Extraktionsschritt umfassen Alkane mit 5-20 Kohlenstoffen, wie Hexan.
-
Ist
andererseits mindestens etwas von dem Zinksalz in dem aus dem Reaktor
entfernten Reaktionsgemisch bereits in Suspension, kann der Feststoff
in der Suspension (z. B. durch Filtration) abgetrennt und extrahiert
werden, wie oben beschrieben, um so wiederverwendbares Zinkhalogenid
zu erhalten. Die aus dem Feststoff in dem Suspensionsreaktionsgemisch
abgetrennte Flüssigkeit
liegt für
gewöhnlich
in Form zweier flüssiger
Schichten vor, die, wie oben beschrieben, getrennt und verarbeitet
werden können.
-
Enthält das Reaktionsgemisch
als solches oder nach der Abtrennung unlöslicher Feststoffe nur eine flüssige Phase,
dann kann die flüssige
Phase durch Destillation konzentriert werden, um so eine Suspension und/oder
zwei flüssige
Phasen zu bilden, von denen jede, wie oben beschrieben, verarbeitet
werden kann.
-
In
einem kontinuierlichen Verfahren wird das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
bevorzugt als eine flüssige
Schicht flashdestilliert oder abgetrennt, wodurch eine hydrophile
Schicht zurückbleibt,
die das Zinkhalogenid und Methanol enthält, die, wenn letztere eine
Einspeisung waren, jeweils oder beide in den Reaktor rückgeführt oder
in dem Reaktor zurückbehalten
werden können,
insbesondere nach der Entfernung jeglichen Wassers.
-
Das
Methanol oder DME werden teilweise in ein Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
umgewandelt, das für
gewöhnlich
Alkane, insbesondere verzweigte Alkane, mit 4-8 Kohlenstoffen, in
einer Menge von 20–70%,
bevorzugt 30–65%,
stärker
bevorzugt 40–60%,
und höhersiedende
Alkane und/oder Aromaten in einer Menge von 80–30%, beispielsweise 70–35% oder
bevorzugt 60–40%,
enthält,
wobei alle % auf der Basis des Gewichts des Kohlenwasserstoffreaktionsproduktes
ausgedrückt
werden.
-
Das
Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt enthält für gewöhnlich mindestens 10%, beispielsweise 10–60%, bevorzugt
20–50%
Trimethyl-substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoff mit 7 Kohlenstoffen,
insbesondere Triptan, gegebenenfalls gemischt mit Tripten. Beispielsweise
kann das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt 10–50%, bevorzugt 20–50% Triptan
und bis zu 20%, beispielsweise 1–20%, bevorzugt 5–15% Tripten
umfassen.
-
Das
Kohlenwasserstoffprodukt kann auch Isoalkane mit 4-8 Kohlenstoffen
wie Isobutan und/oder Isopentan umfassen. Naphthene, Olefine und
Aromaten können
auch vorliegen. Diese umfassen Hexamethylbenzol. Ein bevorzugtes
Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt ist eine Mischung aus 20–50% Triptan
und 5–15% Tripten.
Das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt kann insgesamt 25–60% Trimethyl-substituierte
Kohlenwasserstoffe mit 7 Kohlenstoffen, 35–5% Iso-C4-
und -C5-Alkane und 35–50% höhersiedende aliphatische und
aromatische und/oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe enthalten.
Solche Mischungen bilden eine andere Ausführungsform der Erfindung.
-
Nach
dem Entfernen aus dem und Rückführen des
Halogenids in den Reaktor (zum Erhalt einer wirksamen Konzentration
an Katalysator in dem Reaktor) kann das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
oder die Mischung nach Bedarf als ein Mischinhaltsstoff in Benzinen
wie beispielsweise bleifreien Flugbenzinen verwendet werden, muß zunächst jedoch
destilliert werden, um die Triptan- und Triptenfraktionen zu konzentrieren.
Bevorzugt wird das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt oder die Mischung
vor der Verwendung für
diesen Zweck jedoch hydriert, um Tripten in Triptan umzuwandeln;
Details der Bedingungen usw. wurden oben beschrieben.
-
Es
gibt eine Vielzahl bevorzugter Wege zur Kommerzialisierung des Verfahrens,
von denen einige nachstehend beschrieben werden.
- (A)
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann das Umsetzen von Methanol
und/oder DME und des Zinkhalogenids zur Bildung eines Gemisches
aus Methanol und/oder DME und des Kohlenwasserstoffreaktionsproduktes
umfassen. Das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt kann dann aus Methanol/DME,
dem Zinkhalogenid oder beiden, beispielsweise durch Abtrennung als
eine andere flüssige
Phase oder durch Destillation abgetrennt werden. Das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
kann dann separat mit Wasserstoff über einem Hydrierungskatalysator,
wie oben beschrieben, beispielsweise bei einem Druck von 1–10 bar und
einer Temperatur von 10–100°C, bevorzugt
10–50°C, hydriert
werden. Die Hydrierung wandelt das Tripten (und andere Alkene) in
Triptan (und andere Alkane) um.
- (B) Alternativ kann, statt das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
vor der Hydrierung des Produktes abzutrennen, die Hydrierung vor
der Abtrennung durchgeführt
werden. Nach der Hydrierung können
das Triptan und anderer Alkane durch Destillation aus Methanol oder
DME abgetrennt werden, das/die zur Wiederverwendung rückgeführt werden
kann/können.
- (C) In einer noch anderen Alternative kann die Reaktion von
Methanol/DME mit dem Zinkhalogenid zumindest teilweise in Gegenwart
von Wasserstoff entweder in Gegenwart oder Abwesenheit des Hydrierungskatalysators
durchgeführt
werden. Zum gewünschten
Umwandlungszeitpunkt kann das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
aus dem Zinkhalogenid und gegebenenfalls aus Methanol/DME abgetrennt
werden, bevorzugt gefolgt von Hydrierung über dem Katalysator, insbesondere
wenn in dem Zinkhalogenidreaktionsschritt kein Hydrierungskatalysator
verwendet wurde. Nach Bedarf kann der Hydrierungskatalysator in
beiden Schritten verwendet werden. Enthält das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt
kein Tripten, wird das Kohlenwasserstoffreaktionsprodukt bevorzugt
aus dem Zinkhalogenid und gegebenenfalls aus Methanol/DME ohne weitere
Hydrierung abgetrennt.
-
In
all diesen drei Alternativen (A) bis (C) wird das Nebenprodukt Wasser
in einer Dampfphase aus dem Zinkhalogenidkatalysator abgetrennt,
der in einer flüssigen
oder festen Phase gehalten wird.
-
Nach
Bedarf kann die Reaktion der vorliegenden Erfindung in zwei Schritten
durchgeführt
werden. Dies ist besonders dann von Nutzen, wenn Methanol als Ausgangsmaterial
eingesetzt wird, oder wenn der Zinkhalogenidkatalysator wenig aktiv
ist. Der erste Schritt kann bei weniger als 100°C durchgeführt werden, um so die Umwandlung
des Methanol-Ausgangsmaterials zu bewirken. Der zweite Schritt kann
bei mehr als 100°C
durchgeführt
werden, um so zumindest einige verzweigte C4-C8-Kohlenwasserstoffe zu bilden. Nach Bedarf
kann das Methanol bei weniger als 100°C in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels
vor dem ersten Reaktionsschritt erwärmt werden. Dies ist insbesondere
dann von Nutzen, wenn die Reaktion in einem halb-kontinuierlichen
Reaktor durchgeführt
wird, oder wenn ein kontinuierlicher Reaktor mit nur einem Zinkhalogenid-Festbett
eingesetzt wird.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Hydrierung,
das die Hydrierung mit Wasserstoff und einem Hydrierungskatalysator
umfaßt,
einer Mischung, umfassend Triptan und Tripten in einem Gewichtsverhältnis von
20–50:1–20, wie
20–50:5–15. Die
Mischung umfaßt
bevorzugt auch Isoalkane mit 4-8 Kohlenstof fen (z. B. in einer Menge
von 10–60%
aller von Triptan, Tripten und anderer Isoalkane) und enthält speziell
auch Alkane, Cycloalkane und Aromaten mit einem Sp. von mehr als
85°C in einer
Gewichtsmenge von 35–50%,
basierend auf allen von Mischung, Isoalkanen und höhersiedenden
Komponenten.
-
Bevorzugt
wird die Mischung durch das Umsetzen von Methanol und/oder DME mit
dem Zinkhalogenid in dem Verfahren der Erfindung mit oder ohne Abtrennung
des Kohlenwasserstoffreaktionsproduktes gefertigt.
-
Die
Erfindung wird in den folgenden Beispielen und anhand der Zeichnungen,
in denen die 1 und 2 schematische
Diagramme eines Apparates sind, der zur Durchführung der vorliegenden Erfindung
geeignet ist, veranschaulicht. 3 zeigt
einen Graphen aus Analysen von Zusammensetzungen, die während kontinuierlicher
Reaktionen vorgenommen wurden. 4 stellt
schematisch einen Apparat für
die kontinuierliche Herstellung und Rückgewinnung von Triptan dar.
-
Bezüglich der
Zeichnungen zeigt 1 einen Apparat, der zur Durchführung einer
ersten Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung geeignet ist. Der Apparat
umfaßt
einen zylindrischen Reaktor 10, der durch eine Reihe von
Platten 16 und 18 in eine Reaktionszone 12 und
eine Trennzone 14 geteilt ist. Die Platte 18 ist
ein Prallblech, das an einem Band vertikal zum horizontalen Kreisquerschnitt
des Reaktors positioniert ist. Die Platte 16 ist eine schräge Platteneinheit
an einem Winkel zur Horizontale. Die Trennzone 14 steht über einen
oberen Einlaß 22 und
einen unteren Auslaß 24 in
Flüssigkeitsverbindung
mit der Reaktionszone 12.
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Im
Betrieb wird ein Reaktantenstrom, der Methanol umfaßt, kontinuierlich
durch den Einlaß 20 in
die Reaktionszone 12 gespeist. Ein Gas, das beispielsweise
Wasserstoff umfaßt,
und rückgeführter Dimethylether werden
durch den Einlaß 25 in
den Reaktor 10 geblasen. Die Reaktionszone 12 wird
bei 200°C
und einem Druck von 13 bar gehalten. Unter den Reaktionsbedingungen
reagiert Methanol in Gegenwart eines Katalysators, der Zinkiodid
umfaßt,
unter Erzeugung eines Gemisches, das Wasser, Kohlenwasserstoffe
(umfassend Triptan) und nicht umgesetztes Methanol umfaßt.
-
Die
Reaktionszone 12 ist in Flüssigkeitsverbindung mit der
Trennzone 14. Demgemäß kann,
nachdem die Inhalte der Reaktionszone 12 den Füllstand
P erreicht haben, zumindest ein Teil des in der Reaktionszone 12 erzeugten
Produktgemisches über
den Einlaß 22 frei
in die Trennzone 14 fließen. In der Trennzone 14 wird das
Produktgemisch vor der durch den Gasstrom erzeugten Bewegung geschützt. So
kann sich das Produktgemisch in der Trennzone 14 absetzen
und in eine leichte hydrophobe Phase und eine schwerere hydrophile Phase
trennen. Die hydrophobe Phase umfaßt Kohlenwasserstoffe, einschließlich etwas
von dem Triptanprodukt, und wird zur weiteren Reinigung (nicht gezeigt)
kontinuierlich über
die Leitung 26 aus der Trennzone rückgewonnen. Die hydrophile
Phase umfaßt
das nicht umgesetzte Methanol und wird zur Wiederverwendung über den
Auslaß 24 in
die Reaktionszone 12 rückgeführt.
-
Über der
hydrophoben Phase liegt auch eine Dampfphase vor. Diese Dampfphase
umfaßt
auch das meiste des Triptans und der Wasserprodukte. Daher wird
der Dampf durch den Auslaß 27 aus
dem Reaktor 10 rückgewonnen
und kondensiert (nicht gezeigt) und durch Destillation gereinigt
(nicht gezeigt).
-
2 zeigt
einen Apparat, der zur Durchführung
einer zweiten Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung geeignet ist. Der Apparat umfaßt einen
Reaktor 110, der durch ein horizontales 1-mm-Gitter 116 in eine
erste Reaktionszone 112 und eine Trennzone 114 eingeteilt
ist. Der Reaktor ist mit einem Satz Prallblechen 118, 120 und
einem mechanischen Rührer 122 ausgestattet.
Der Rührer 122 erstreckt
sich in die Reaktionszone 112. Der Reaktor ist mit zwei
Einlässen 124 und 134 für Flüssigkeitseinspeisungen
und einem optionalen Einlaß 136 für Gas ausgestattet.
Der Reaktor ist des weiteren mit einem Auslaß 140 für die erste
flüssige
Phase, einem Auslaß 130 für die Gasphase
(und die zweite flüssige
Phase, sofern vorhanden) und einem zweiten optionalen Gasauslaß 138 ausgestattet.
Die Auslasse 138 und 130 sind miteinander verbunden
und führen
in einen Produkttopf 144. Der Auslaß 130 für die Gas-/zweite
flüssige
Phase ist mit einer Spülung
mit einer organischen Verbindung (n-Hexan) 142 ausgestattet.
-
Bei
Betrieb wird der Reaktantenstrom, der Methanol und/oder Dimethylether
(DME) umfaßt,
kontinuierlich durch den Einlaß 124 in
die Reaktionszone 112 gespeist. Die Inhalte der Reaktionszone 112 werden
mit dem mechanischen Rührer 122 bewegt.
Die Reaktionszone 112 wird bei 200°C gehalten. Unter den Reaktionsbedingungen
reagieren Methanol und/oder DME in Gegenwart des Katalysators, der
Zinkiodid umfaßt,
unter Erzeugung eines Gemisches, das Wasser, Kohlenwasserstoffe
(einschließlich
Triptan) und nicht umgesetztes Methanol umfaßt.
-
Die
Inhalte des Reaktors 110 können durch die Öffnungen 132 des
Gitters 116 frei zwischen der Reaktionszone 112 und
der Trennzone 114 fließen.
Das Gitter 116 schützt
jedoch das Produktgemisch in der Trennzone zumindest teilweise vor
der vollständigen
Kraft der Bewegung, die durch den Rührer 122 erzeugt wird.
So kann sich das Produktgemisch in der Trennzone 114 absetzen
und in eine schwerere hydrophile Phase 128 (erste flüssige Phase)
und eine optionale leichte hydrophobe Phase 126 (zweite
flüssige
Phase) trennen. Die hydrophobe Phase 126, sofern vorhanden,
umfaßt
schwerere Kohlenwasserstoffe und wird über die Leitung 130 kontinuierlich
aus der Trennzone rückgewonnen.
Die schwerere flüssige
Phase umfaßt
den Zinkiodid-Katalysator, Wasser, Methanol usw. Der Reaktor enthält außerdem eine
Dampfphase 146, die Dimethylether, Wasser und Kohlenwasserstoffe,
einschließlich
Triptan, umfaßt.
Diese Dampfphase (die Wasser und Triptan umfaßt) wird durch den Auslaß 130 zusammen
mit der zweiten flüssigen
Phase, sofern vorhanden, oder durch die Leitung 138 entfernt.
Das Triptanprodukt kann aus der Dampfphase durch Kondensationsdestillation
(nicht gezeigt) rückgewonnen
werden.
-
Unter
Verwendung der Ausrüstung
wie in 2 gezeigt (Durchlaufeinheit – OTU), wurden kontinuierliche
Experimente durchgeführt,
in denen ein Dimethyletherreaktant kontinuierlich eingespeist und
die Reaktionsprodukte (einschließlich Wasser und Triptan) und
nicht umgesetzter Dimethylether kontinuierlich entfernt wurden. 2 veranschaulicht
die Ausrüstung,
wobei durch den Einlaß 134 optional
eine Iodwasserstofflösung
in dem Reaktor bereitgestellt wird, um so in dem Reaktor eine wirksame
Konzentration an Katalysator, der Zinkhalogenid umfaßt, aufrechtzuerhalten.
Der Reaktor (110), die Innenausrüstung {Rührer (122), Prallbleche
(118) und Gitterplatte (116)} und die Produktentnahmeleitung
(130) wurden aus HastelloyTM B2
konstruiert. Die restlichen Leitungen waren aus 316L-Edelstahl.
Der Reaktor hatte ein Volumen von 300 ml; mit einem Volumen bei
Normalbetrieb von 200 ml. Erwärmt
wurde mittels eines Heizmantels (nicht gezeigt), wobei die Temperatur
unter Verwendung eines inneren Temperaturmeßstutzens/Thermoelements gesteuert
wurde. Der Reaktordruck wurde durch einen Druckgeber an der optionalen
Speisegasleitung gemessen und unter Verwendung entweder des Ventils
an der Flüssigkeit/Dampf/Gas-Entnahmeleitung 130 und/oder
des Ven tils an der Dampf/Gas-Entnahmeleitung 138 gesteuert.
Zur Anzeige der Flüssigkeitsgrenzfläche in dem
Reaktor wurde eine/ein Nukleonenquelle/Detektor (nicht gezeigt)
verwendet. Um inniges Mischen der Katalysatorphase und der Reaktanten
sicherzustellen, wurde ein Gasdispersionsrührer (122) verwendet.
Die Kombination von Rührergestaltung/Rotationsgeschwindigkeit,
Gitterplattegröße und Prallblechkonfiguration
stellte das Mischen in der ersten Reaktionszone (112) und
Abtrennung der Katalysatorphase und der hydrophoben Produktphase (126) über der
Gitterplatte sicher. Das aus dem Reaktor entfernte Produkt wurde
zur Abtrennung aus dem Abgas abgekühlt und in einem Produkttopf
(nicht gezeigt) gesammelt. Das zweiphasige Produkt wurde abgelassen
und durch Standard-Analysetechniken analysiert.
-
Beispiel 1
-
Der
Reaktor wurde mit 200 ml eines Gemisches aus Zinkiodid und Methanol
in einem Molverhältnis von
1:2 beladen. Nach Verschließen
des Reaktors wurde die Rührergeschwindigkeit
auf 1000 U/min eingestellt und die Inhalte auf 200°C erwärmt. Nach
2 Stunden unter diesen Bedingungen wurde mit der Dimethyletherspeisung
in den Autoklaven bei einer Geschwindigkeit von 53 g/h begonnen.
Flüssigkeit/Dampf/Gas
wurde über
die Leitung 130 aus dem Reaktor entfernt, um so den Druck zu steuern
und die flüssigen
Inhalte in dem Reaktor bei einer konstanten Speisegeschwindigkeit
und -temperatur zu halten. Nach 24 Stunden Betrieb wurde die Einheit
stillgelegt, die Dimethyletherspeisung wurde gestoppt und der Reaktor
wurde abgekühlt.
Das Abgas aus der OTU war vorwiegend nicht umgesetzter Dimethylether.
Die Ergebnisse aus diesem Beispiel sind in den Tabellen 1 und 2
angegeben. Die kumulative Ausbeute an Triptylprodukten (Triptan
plus Tripten) im Verlauf der Zeit ist in 3 gezeigt.
-
Beispiel 2
-
Dieses
Beispiel wurde unter Verwendung derselben Vorgehensweise wie in
Beispiel 1 durchgeführt, außer daß gleichzeitig
mit dem Dimethylether wässerige
Iodwasserstoffsäure
in den Reaktor gespeist wurde. Des weiteren betrug die Dimethylethereinspeisungsgeschwindigkeit
59 g/h. Nach 44 Stunden Betrieb wurde die Dimethylethereinspeisung
gestoppt. Das Abgas aus der OTU war vorwiegend nicht umgesetzter
Dimethylether. Die Ergebnisse aus diesem Beispiel sind in den Tabellen
1 und 3 angegeben. Die kumulative Ausbeute an Triptylprodukten im
Verlauf der Zeit wird in
3 dargestellt. Dieses Beispiel
demonstriert, daß die
Zugabe von Iodid zu dem System dem Verlust von Methyliodid aus dem
System entgegenwirkt und so in dem Reaktor eine wirksame Konzentration
an Katalysator, der Zinkiodid umfaßt, aufrechterhält. Dies
verbessert die Ausbeute an Triptylspezies. Tabelle 1
| | Beispiel
1 | Beispiel
2 |
| Dauer,
h | 24 | 38 |
| Durchschnittlicher
Reaktordruck, barg | 12,6 | 10,4 |
| Temperatur, °C | 200 | 200 |
| Dimethylethereinspeisung
g/h | 53 | 59 |
| HI-Einspeisung,
g/h | 0 | 1,3 |
| Abgasgeschwindigkeit,
g/h | 46 | 47 |
| wässeriges
Produkt | | |
| Gewicht,
g | 108 | 262 |
| Wasser,
Gew.-% | 59 | 49 |
| Methanol,
Gew.-% | 34 | 37 |
| Dimethylether,
Gew.-% | 5 | 5 |
| Kohlenwasserstoffprodukt | | |
| Gewicht,
g | 54 | 116 |
| Triptan,
Gew.-% | 7,5 | 7,1 |
| Tripten,
Gew.-% | 8,1 | 9,9 |
Tabelle 2
| Beispiel
1 |
| vergangene Zeit h | Triptenherstellung | Triptanherstellung | kumulative
Herstellung |
| Tripten
g | Triptan
g | Triptyle
g |
| 4 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| 8 | 1,1 | 1,0 | 1,2 | 1,0 | 2,2 |
| 12 | 1,0 | 0,9 | 2,2 | 1,9 | 4,1 |
| 16 | 1,1 | 1,0 | 3,3 | 2,9 | 6,2 |
| 20 | 0,7 | 0,6 | 3,9 | 3,5 | 7,5 |
| 24 | 0,5 | 0,5 | 4,4 | 4,0 | 8,4 |
Tabelle 3
| Beispiel
2 |
| vergangene Zeit h | Triptenherstellung | Triptanherstellung | kumulative
Herstellung |
| Tripten
g | Triptan
g | Triptyle
g |
| 6 | 1,9 | 0,6 | 1,9 | 0,6 | 2,6 |
| 10 | 2,0 | 1,6 | 4,0 | 2,2 | 6,1 |
| 14 | 0,8 | 0,6 | 4,8 | 2,7 | 7,6 |
| 18 | 2,3 | 1,7 | 7,1 | 4,4 | 11,5 |
| 22 | 1,9 | 1,5 | 9,0 | 5,9 | 14,9 |
| 26 | 1,3 | 1,1 | 10,3 | 7,0 | 17,3 |
| 30 | 0,6 | 0,6 | 10,9 | 7,6 | 18,5 |
| 38 | 0,5 | 0,6 | 11,5 | 8,2 | 19,7 |
-
4 stellt
in schematischer Form einen Apparat zur kontinuierlichen Herstellung
und Rückgewinnung
von Triptan dar. Unter Betrachtung von 4 umfaßt der Apparat
einen Reaktor (30), der geeigneterweise ein adiabatischer
Reaktor ist oder über
wärmeabführende Kühlschlangen
(nicht gezeigt) verfügt,
die bis zu 20% der Reaktionswärme
abführen
können.
Der Reaktor (30) ist mit einem Speiseeinlaß (33)
ausgestattet, der mit einem Speisevorwärmer (31) versehen
ist, durch den bei Betrieb zusammentreffend Rücklaufgase, bereitgestellt
durch die Verfahrensleitung (32), frisches Methanol und/oder
Dimethylether durch die Verfahrensleitung (34) und Rücklaufmethanol
durch die Verfahrensleitung (35) laufen. Bei Betrieb reagieren
in dem Reaktor das Methanol und/oder der Dimethylether in Gegenwart
eines Katalysators, der Zinkiodid umfaßt, unter Erzeugung eines Gemisches,
das Wasser, Kohlenwasserstoffe und nicht umgesetztes Methanol umfaßt. Bei
Betrieb enthält
der Reaktor eine obere hydrophobe flüssige Phase, eine untere hydrophile
flüssige
Phase, umfassend den Zinkiodid-Katalysator, und eine Dampfphase,
umfassend Wasser und Triptanprodukte.
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Der
Reaktor ist mit einem Auslaß (36)
für die
hydrophobe flüssige
Phase ausgestattet. Der Reaktor ist mit einem Auslaß (37)
für die
Dampfphase, die im Betrieb durch den Speisevorwärmer läuft, ausgestattet. Bei Betrieb
läuft die
hydrophobe flüssige
Phase aus dem Reaktor aus dem Auslaß (36) durch den Zwischenkühler (38)
zur Waschsäule
(39), wo sie mit Rücklaufwasser,
das aus Verfahrensleitung (40) kommt, gewaschen wird. Das
Waschwasser extrahiert Iodidverbindungen, die bei Betrieb durch
die Leitung (41) in den Reaktor zurückgeführt werden, um so eine wirksame
Konzentration an Katalysator, der Zinkiodid umfaßt, in dem Reaktor aufrechtzuerhalten.
Die gewaschene flüssige
Phase läuft
durch Leitung (43) in die Verdampfungseinheit (42),
aus der ein schweres flüssiges
Produkt über
Leitung (44) extrahiert wird. Bei Betrieb wird der Dampf
aus der Verdampfungseinheit (42) in den Dekanter (45)
geführt.
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Die
Dampfphase, die Wasser und Kohlenwasserstoffe, einschließlich Triptan,
anfaßt,
wird aus dem Reaktor durch den Speisevorwärmer (31) zur Destillationssäule (46)
entfernt. Die kondensierte Flüssigkeit
aus dem Vorwärmer
(31) wird durch Verfahrensleitung (74) in den
Dampfraum des Reaktors als Spray zurückgeführt, um so das Schäumen und/oder
die Sublimation von Hexamethylbenzol zu unterdrücken. Über die Leitung (32)
wird aus dem Kopf der Säule
(46) Rücklaufgas
in den Reaktor geführt.
Das Rücklaufgas
umfaßt
Wasserstoff, Dimethylether, Methyliodid und große Mengen Kohlenwasserstoffe.
Außerdem
wird aus dem Kopf der Säule
(46) kondensierbares Material entnommen, das als Rückfluß in die
Säule (46) über Leitung
(47) zurückgeführt wird,
und ein Teil des kondensierten Materials wird zum Butanverdampfer
(48) geführt,
aus dem die Flüssigkeit
zum Teil über
Verfahrensleitung (49) rückgeführt wird, um so das kondensierte
Material im Kopf der Säule
(46) zu vereinigen, und ein Teil wird zur Entfernung von
Verunreinigungen wie Dimethylpentan über die Leitung (50)
gespült.
Der Dampf aus dem Butanverdampfer (48) wird über Verfahrensleitung
(51) zur Butanwäsche
(52) geführt,
aus deren Kopf das Butanprodukt über
Verfahrensleitung (53) entfernt wird. Die Wäsche wird
bei Betrieb über
Leitung (54) mit Rücklaufwasser
versorgt. Der Grundbestandteil aus der Butanwäsche wird über Verfahrensleitung (55)
durch den Öl-Dekanter
(56) rückgeführt. Die
dekantierte Ölphase
aus dem Dekanter (56) wird mit dem Grundbestandteil aus
dem Butanverdampfer (48) vereinigt. Die wässerige
Phase aus dem Dekanter wird woandershin geschickt („Wasserdestillationsanlage” (64)).
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Bei
Betrieb wird die obere Phase aus dem Dekanter (45) über Verfahrensleitung
(57) in den Extraktor (58), der ein Mehrstufen-Gegenstrom-Flüssig-Flüssig-Extraktor
ist, geführt
und mit Methanol, bereitgestellt über Verfahrensleitung (59),
wässerigem
Methanol, bereitgestellt über
Leitung (68), und Wasser, bereitgestellt über Leitung
(66), extrahiert, wodurch ein Kopfprodukt, das über Leitung
(60) zur „Reindestillieranlage", Destillationssäule (61)
geführt
wird, und ein Bodenprodukt, das über
Leitung (73) zum Dekanter (56) geführt wird, erzeugt
werden. Aus dem Kopf der „Reindestillieranlage" (61) wird
ein gemischtes C5/C6-Kohlenwasserstoffprodukt über Verfahrensleitung (62)
entnommen. Aus dem Boden der „Reindestillieranlage" wird ein roher Triptanproduktstrom über Verfahrensleitung
(63) entnommen.
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Die
Destillationssäule
einer „Wasserdestillieranlage" (64) wird
zur Aufnahme von Material aus dem Ölabsetzer (56) über Verfahrensleitung
(65) und Wasserphase aus dem Dekanter (45) bereitgestellt.
Der Boden der „Wasserdestillieranlage" wird zum Teil zur
Versorgung der Flüssigphasenwäsche (39)
mit Wäsche über Verfahrensleitung
(40), zum Teil zur Versorgung der „Butanwäsche"-Einheit (52) mit Wäsche über Verfahrensleitung
(54), zum Teil zur Versorgung des Extraktors (58)
mit Wasserspeisung über
Verfahrensleitung (66) verwendet, und der Rest wird als
Abfall über
Verfahrensleitung (67) ausgeworfen. Über Verfahrensleitung (68) wird
außerdem
ein flüssiger
Seitenabzug aus der Säule
(64) als Speisung des Extraktors (58) entnommen.
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Bei
Betrieb wird rohes Triptan aus dem Boden der „Reindestillieranlage" (61) entnommen
und über Verfahrensleitung
(63) in die „Triptan-Destillieranlage", Destillationssäule (69), überführt. Aus
dem Kopf der Säule
(69) wird über
Verfahrensleitung (70) ein reines Triptanprodukt entnommen.
Aus dem Seitenabzug (71) der Destillationssäule (69)
wird ein C8-Kohlenwasserstoffprodukt
entnommen. Aus dem Boden der „Triptan-Destillieranlage" (69) wird über Verfahrensleitung
(72) ein Rücklaufstrom
in den Flüssigphasenverdampfer (42)
geführt.
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Der
in 4 gezeigte Apparat kann zur Herstellung und Rückgewinnung
von Triptan aus Methanol verwendet werden.
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Weitere Experimente
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In
diesen Experimenten wurden diskontinuierliche Reaktionen durchgeführt. Sie
sind daher nicht erfindungsgemäß. Sie können jedoch
zur Veranschaulichung der Wege zum Halten einer wirksamen Konzentration des
Katalysators, der Zinkhalogenid umfaßt, verwendet werden.
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Die
folgenden Experimente veranschaulichen Reaktionen von Methanol in
Gegenwart von Zinkoxid, die Wirkung von Zinkoxid auf die Bildung
von Kohlenwasserstoffen und eine Reaktion, ausgehend von Methyliodid
und Zinkoxid. Das letzte Experiment veranschaulicht die Wichtigkeit
der Rückführung von
Iodid für
das Halten des Katalysators in aktiver Form oder in einer wirksamen
Konzentration.
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Ein
Hastelloy B2-Autoklav wurde mit Reaktanten in den in Tabelle 4 gezeigten
Gewichtsteilen beladen. Der Autoklav wurde mit Stickstoff auf 13
barg unter Druck gesetzt, auf 200°C
erwärmt
und bei dieser Temperatur gehalten, während das Reaktionsgemisch
gerührt
wurde. Die Gesamtreaktionszeit vom Beginn der Erwärmung der
Reaktion bis zum Beginn des Abkühlens
der Reaktion wird in Tabelle 4 gezeigt. Nach dem Abkühlen auf
Umgebungstemperatur wurden die Reaktionsprodukte rückgewonnen
und die Kohlenwasserstoffschicht isoliert und analysiert. Die Menge
der Kohlenwasserstoffschicht und die Gesamtselektivität für Triptan, basierend
auf Methylspezies, die in den Autoklaven geladen wurde, sind in
Tabelle 4 gezeigt. Tabelle 4
| Ref. | MeOH
g | Zinkiodid
g | Methyliodid
g | Zinkoxid
g | Zeit
h | Kohlenwasserstoff
gesamt g | Triptylselektivität % |
| G100899 | 14,7 | 75 | 0 | 0 | 2 | 4,1 | 26 |
| D280700 | 15,0 | 75 | 0 | 1 | 2 | 2,9 | 13 |
| D080600 | 15,0 | 42 | 0 | 10 | 2 | 0,0 | 0 |
| G12299 | 0,0 | 0 | 60 | 20 | 4 | 3,7 | 12 |
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Die
folgenden Experimente veranschaulichen eine Reaktion in Gegenwart
zusätzlicher
aromatischer Kohlenwasserstoffe als Initiatoren und daher als Komponenten,
die zum Halten des Zinkhalogenid-Katalysators in aktiver Form oder
in einer wirksamen Konzentration verwendet werden können.
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Ein
dickwandiges Glasreaktionsgefäß wurde
mit Zinkiodid, Methanol und aromatischem Kohlenwasserstoff in den
in Tabelle 5 gezeigten Gewichtsteilen beladen. Das Reaktionsgemisch
bestand aus einer klaren flüssigen
Phase und einer festen Phase. Das Reaktionsgefäß wurde verschlossen und in
einem Ofen, der bei der Reaktionstemperatur gehalten wurde, plaziert.
In diesen Experimenten wurden die Reaktionsröhrchen nicht bewegt. Am Ende
der Reaktionszeit wurden die Reaktionsröhrchen aus dem Ofen entfernt
und konnten auf Umgebungstemperatur abkühlen. Nach der Reaktion und
dem Abkühlen
bestand das Reaktionsgemisch aus einer festen Phase und einer oder
zwei flüssigen
Phasen. Das Röhrchen
wurde weiter abgekühlt,
geöffnet und
die Inhalte mit Chloroform (5 Teile) und Wasser (3 Teile) extrahiert.
Die beiden homogenen flüssigen
Phasen wurden analysiert, und die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.
Die Analysen für
(MeOH + DME), alle Kohlenwasserstoffe und Triptylspezies sind Gew.-%-Werte,
die aus der Normalisierung der Komponenten, die in die Chloroformphase
extrahiert wurden, stammen. Tabelle 5
| Ref. | aromatische Kohlenwasserstoffe
(g) | Zinkiodid (g) | MeOH
(g) | Zeit min | TC | MeOH
+ DME Gew.-% | Kohlenwasserstoffe
gesamt Gew.-% ¶ | Triptyl Gew.-% | Triptyl Sel.† % |
| WF37/02 | | | 12 | 2,4 | 74 | 200 | * | * | * | * |
| WF35/02 | HMB | 0,01 | 12,1 | 2,44 | 90 | 200 | 68,33 | 19 | 4,91 | 27 |
| WF35/04 | HMB | 0,10 | 12,1 | 2,62 | 90 | 200 | 10,11 | 72 | 3,82 | 25 |
| WF42/01 | HMB | 0,10 | 10,09 | 2,05 | 160 | 180 | 45,83 | 41,59 | 7,63 | 25 |
| WF34/02 | Mesitylen | 0,34 | 12,09 | 2,41 | 50 | 200 | 11,34 | 72,27 | 7,93 | 19 |
| WF26/03 | TTBB | 1,22 | 8,11 | 1,61 | 90 | 200 | 11,68 | 82,29 | 3,93 | 20 |
- * während
dieser Reaktionszeit hat sich keine Kohlenwasserstoffschicht gebildet
- ¶ Gesamtgehalt
Kohlenwasserstoffe = 100 – DME
(Gew.-%) – MeOH
(Gew.-%) – MeI
(Gew.-%)
- † Selektivitäten schließen aromatischen
Initiator von Berechnung aus;
- HMB – Hexamethylbenzol;
TTBB – Tri-tert-butylbenzol
-
Das
folgende Experiment veranschaulicht eine Reaktion in Gegenwart eines
zusätzlichen
Reaktionsproduktes als Initiator und daher als Komponenten, die
zum Halten des Zinkhalogenid-Katalysators in aktiver Form oder in
einer wirksamen Konzentration verwendet werden können.
-
Ein
dickwandiges Glasreaktionsgefäß wurde
mit Zinkiodid (10 Teile), Methanol (2 Teile) und Reaktionsprodukt,
das das Kohlenwasserprodukt aus einer kontinuierlichen Reaktion,
wie in Beispiel 1 beschrieben, ist, (0,1 Teile) wie in Tabelle 5
gezeigt, beladen. Das Reaktionsgemisch bestand aus einer klaren
flüssigen
Phase und einer festen Phase. Das Reaktionsgefäß wurde verschlossen und in
einem Ofen bei der Reaktionstemperatur plaziert. Am Ende der Reaktionszeit
wurde das Reaktionsröhrchen
aus dem Ofen entfernt und konnte auf Umgebungstemperatur abkühlen. Nach
der Reaktion und dem Abkühlen
bestand das Reaktionsgemisch aus einer festen Phase und einer oder
zwei flüssigen
Phasen. Das Röhrchen
wurde weiter abgekühlt,
geöffnet und
die Inhalte mit Chloroform (5 Teile) und Wasser (3 Teile) extrahiert.
Die beiden homogenen flüssigen
Phasen wurden analysiert, und die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
Die Analysen für
(MeOH + DME), alle Kohlenwasserstoffe und Triptyl spezies sind Gew.-%-Werte,
die aus der Normalisierung der Komponenten, die in die Chloroformphase
extrahiert wurden, stammen. Tabelle 6
| Ref. | Zinkiodid
g | MeOH
g | zugegebener Kohlenwasserstoff
g | Zeit min | TC | MeOH
+ DME Gew.-% | Kohlenwasserstoffe,
gesamt Gew.-% | Triptyl Gew.-% | Triptyl-Sel. % |
| WF37/02 | 12 | 2,4 | 0 | 74 | 200 | | | | |
| WF54/02 | 10 | 2,0 | 0,1 | 37 | 200 | 8,78 | 74,46 | 13,62 | 18 |
- * während
dieser Reaktionszeit hat sich keine Kohlenwasserstoffschicht gebildet
-
Die
folgenden Experimente veranschaulichen Reaktionen in Gegenwart zugegebener
Alkohole als Initiatoren und daher als Komponenten, die zum Halten
des Zinkhalogenid-Katalysators in aktiver Form oder in einer wirksamen
Konzentration verwendet werden können.
-
Ein
dickwandiges Glasreaktionsgefäß wurde
mit Zinkiodid, Methanol und einem Alkohol oder Ether, wie in Tabelle
4 gezeigt, beladen. Das Reaktionsgemisch bestand aus einer klaren
flüssigen
Phase und einer festen Phase. Das Reaktionsgefäß wurde verschlossen und in
einem Ofen bei der Reaktionstemperatur plaziert. Am Ende der Reaktionszeit
wurde das Reaktionsröhrchen
aus dem Ofen entfernt und konnte auf Umgebungstemperatur abkühlen. Nach
der Reaktion und dem Abkühlen
bestand das Reaktionsgemisch aus einer festen Phase und einer oder
zwei flüssigen
Phasen. Das Röhrchen
wurde weiter abgekühlt,
geöffnet
und die Inhalte mit Chloroform (5 Teile) und Wasser (3 Teile) extrahiert.
Die beiden homogenen flüssigen
Phasen wurden analysiert, und die Ergebnisse sind in Tabelle 7 gezeigt.
Die Analysen für
(MeOH + DME), alle Kohlenwasserstoffe und Triptylspezies sind Gew.-%-Werte,
die aus der Normalisierung der Komponenten, die in die Chloroformphase
extrahiert wurden, stammen. Tabelle 7
| Ref. | Alkohol/Ether
g | Alkohol/Ether
g | ZnI2 g | MeOH g | H2O g | Zeit min. | DME
+ MeOH Gew.-% | Kohlenwasserstoffe gesamt Gew.-% | Triptyl Gew.-% | Triptyl Sel.† % |
| WF15/04 | | | 52,7 | 15,3 | | 197 | * | * | * | * |
| WF10/07 | EtOH | 2,64 | 41,03 | 8,79 | 1,01 | 155 | 34 | 56,34 | 13,44 | 24 |
| WF12/01 | IPA | 3,65 | 45,29 | 7,79 | 2,18 | 30 | 20,15 | 75,87 | 6,18 | 8 |
| WF12/04 | IPA | 3,65 | 45,29 | 7,79 | 2,18 | 55 | 9,74 | 88,06 | 11,76 | 14 |
| WF13/01 | 2-BuOH | 2,25 | 42,87 | 9,03 | 1,64 | 30 | 25,15 | 69,83 | 11,09 | 16 |
| WF13/04 | 2-BuOH | 2,25 | 42,87 | 9,03 | 1,64 | 60 | 8,22 | 84,44 | 16,8 | 20 |
| WF9/08 | MTBE | 2,08 | 32,18 | 8,32 | 0 | 35 | 42,16 | 55,56 | 5,30 | 10 |
- * während
der Reaktionszeit hat sich keine Kohlenwasserstoffschicht gebildet
- † Triptylselektivitäten berechnet
unter Ausschluß der
Ausgangsmaterialien, die von dem Initiator stammen, wie der entsprechende
Ether von Alken.