DE602584C - Verfahren zur Herstellung klopffester Brennstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung klopffester Brennstoffe

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DE602584C
DE602584C DE1930602584D DE602584DD DE602584C DE 602584 C DE602584 C DE 602584C DE 1930602584 D DE1930602584 D DE 1930602584D DE 602584D D DE602584D D DE 602584DD DE 602584 C DE602584 C DE 602584C
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Germany
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gaseous
benzene
methane
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Expired
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DE1930602584D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Feiler
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G50/00—Production of liquid hydrocarbon mixtures from lower carbon number hydrocarbons, e.g. by oligomerisation
    • C10G50/02—Production of liquid hydrocarbon mixtures from lower carbon number hydrocarbons, e.g. by oligomerisation of hydrocarbon oils for lubricating purposes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur klopffester Brennstoffe Es ist bekannt, Methan und seine gasförmigen Homologen durch Erhitzen mit oder ohne Katalysatoren bei beliebigen-Drucken in flüssige benzolhaltige Kohlenwasserstoffe überzuführen. Das Verfahren kann entweder kontinuierlich, z. B. in Rohren oder Kammern, oder diskontinuierlich, z. B. in Cow pern, ausgeführt werden. Dabei verlassen die Reaktionsgase mit etwa 8oo bis iioo° die Reaktionszone und müssen zur Gewinnung des Benzols auf gewöhnliche Temperatur abgekühlt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß man 'das geschilderte Verfahren in ganz besonders vorteilhafter Weise durchführen kann, wenn man zu polymerisierende, gasförmige, ungesättigte Kohlenwasserstoffe unmittelbar in die heißen, bei der Umwandlung von Methan und seinen gasförmigen Homologen beim Leiten durch erhitzte Rohre oder Kammern entstandenen benzolhaltigen Gase einführt. Das aus dem Methan oder den Methanhomologen herrührende Benzol. ergibt mit den aus den gasförmigen, ungesättigten Kohlenwasserstoffen entstehenden flüssigen Kohlenwasserstoffen einen wertvollen klopffesten Brennstoff. Die zu polymerisierenden, gasförmigen, ungesättigten Kohlenwasserstoffe können unmittelbar hinter der Reaktionszone, in der die Benzolbildung erfolgte, entweder für sich oder mit anderen Gasen und Dämpfen eingeführt werden. Die bei der Umwandlung von Methan und seinen gasförmigen Homologen erhaltenen Gase und Dämpfe können, bevor sie mit den zu polymerisierenden Kohienwasserstoffen zusammengebracht werden, eine zusätzliche Heizung erfahren.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren werden beispielsweise gasförmige Olefine oder Acetylen hinter der ersten Reaktionszone zugesetzt, wobei zu beachten ist, daß die Umwandlungstemperatur dieser gasförmigen Kohlenwasserstoffe niedriger liegt als die Temperatur der ersten Reaktionszone; man verwendet z. B. bei der Umwandlung von Methan in Benzol (Reaktionstemperatur iooo bis iioo°) die fühlbare Wärme der abziehenden Gase für die Umwandlungsreaktion von Olefinen in Benzol.
  • Die die Benzolabsorptionsanlage verlassenden Gase können im Kreislauf wiederverwendet werden.
  • Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von anderen bekannten Zweistufenverfahren, bei denen die in der ersten Stufe entstehende Wärme in der zweiten Stufe ausgenutzt wird, dadurch, daß hier in der zweiten Stufe eine ganz spezielle Reaktion, nämlich die Polymerisation von gasförmigen Kohlenwasserstoffen, ausgeführt wird und auf diese Weise Höchstausbeuten an flüssigen Kohlenwasserstoffen unter bestmöglicher Wärmeausnutzung erhalten werden. Beispiel Durch einen mit Schamotte gefüllten Cowper (Höhe 6,25 m, 1. W. a6o rnm), der periodisch auf iooo° aufgeheizt wird, schickt man von oben pro Reaktionsperiode 6 cbm 85%iges Methan (bei gewöhnlicher Temperatur gemessen). Vor dem unteren Cowperende führt man in die rund iooo° heißen, benzolhaltigen Gase während der Reaktionsperiode 3 cbm eines durch thermische Spaltung von deutschem Rohöl erhaltenes Gemisch von folgender Zusammensetzung:
    8,o Volumprozent C3Ha + C4H8,
    32,0 C2 H4,
    11,6 - H2,
    36,2 - CH4,
    11,0 - C2H8 -f- C3H3,
    1,2 - N2,
    wodurch eine Mischtemperatur von rund 8oo° entsteht. Man erhält insgesamt ia cbm Gas (gewöhnliche Temperatur) von folgender Zusammensetzung:
    o,6 Volumprozent C3118 + C4Hg, .
    3,6 - C24, ..
    42,4 - H2,
    51,2 - CH4,
    0,8 - C2 Ho --f- C3 H8,
    114 . - . . N2,
    sowie 750 g flüssige Kohlenwasserstoffe, welche zu 6o °/a aus Benzol bestehen, der Rest ist Toluol, Xylol, Diphenyl, Naphthalin, Phenanthren, Anthracen usw. Die flüssigen Kohlenwasserstoffe werden nach Kühlung des Gases teils durch Niederschlagen der Nebel im elektrischen Hochspannungsfeld, teils. mittels aktiver Kohle gewonnen. Die im Restgas verbleibenden Olefine können nach Konzentration wieder dem Verfahren zugeführt werden, ebenso das restliche methanhaltige Gas.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von klopffesten Brennstoffen für Benzinmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß zu polymerisierende, gasförmige, ungesättigte Kohlenwasserstoffe unmittelbar in die heißen, bei der Umwandlung von Methan und seinen gasförmigen Homologen beim Leiten durch erhitzte Rohre oder Kammern entstandenen benzolhaltigen Gase eingeführt werden.
DE1930602584D 1930-09-03 1930-09-03 Verfahren zur Herstellung klopffester Brennstoffe Expired DE602584C (de)

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