DE602586C - Elektrische Entladungsroehre mit einer Gluehfadenkathode, die an einem oder mehreren zwischen ihren Enden liegenden Punkten unterstuetzt wird - Google Patents
Elektrische Entladungsroehre mit einer Gluehfadenkathode, die an einem oder mehreren zwischen ihren Enden liegenden Punkten unterstuetzt wirdInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/15—Cathodes heated directly by an electric current
- H01J1/18—Supports; Vibration-damping arrangements
Landscapes
- Discharge Lamp (AREA)
- Solid Thermionic Cathode (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. SEPTEMBER 1934
12. SEPTEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 602586 KLASSE 21[g GRUPPE 13
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 19-31 ab
Bei Verwendung elektrischer Entladungsröhren, insbesondere solchen für den Empfang
oder die Verstärkung elektrischer Schwingungen, die meist mit einer Glühfadenkathode
versehen sind, die zwischen zwei Poldrähten ausgespannt ist und an einem oder mehreren zwischen ihren Enden hegenden
Punkten unterstützt wird, tritt häufig der Nachteil auf, daß durch die Entladungsröhren
in der z. B. aus einem Lautsprecher bestehenden Wiedergabevorrichtung knisternde
Geräusche verursacht werden.
Die Erfindung, die sich auf eine elektrische Entladungsröhre mit einer Glühfadenkathode
bezieht, die an einem oder mehreren zwischen ihren Enden liegenden Punkten an für
andere Zwecke als für die Stromzuführung bestimmten Unterstützungsteilen befestigt ist,
bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden oder wenigstens erheblich zu verringern.
Gemäß der Erfindung· wird die Glühkathode an die zur Unterstützung dienenden
Teile angelötet. Es ist nämlich festgestellt worden, daß die auftretenden Störungen u.a.
auf die bisher übliche Unterstützungsart der Glühkathode zurückzuführen sind. In der
Regel wird letztere von Haken getragen, an welchen die Glühkathode aufgehängt wird.
Für eine besondere Befestigung der Kathode an den nicht für die Stromzuführung, sondem
nur für die Unterstützung bestimmten Haken wurde keine Sorge getragen. Wenn
man nun gemäß der Erfindung die Glühkathode an den zur Unterstützung dienenden Teilen festlötet, so lassen sich die Störungen,
die bisher auftraten, größtenteils vermeiden.
Das Anlöten der Kathode an die Stützglieder erfolgt zweckmäßigerweise mit Silberoxyd.
Silberoxyd zersetzt sich bei verhältnismäßig niedriger Temperatur, während das
frei werdende metallische Silber eine gute Verbindung
zwischen der Kathode und dem Stützglied herstellt.
In der Zeichnung ist eine Entladungsröhre gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Diese Entladungsröhre weist eine aus Glas bestehende Wand 1 auf, an der ein Füßchen 2
mit einer Quetschstelle 3 angeschmolzen ist. In diese Quetschstelle sind die Elektroden der
Entladungsröhre eingeschmolzen. Diese Elektroden bestehen aus einer Anode 4, einem Gitter
5 und einer Glühkathode 6. Letztere besteht aus einem zickzackförmig hin und her
*) Vok dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Henricus- van Hoek in Eindhoven, Holland.
geführten Draht und ist mit ihren Enden an
den Poldrähten 7 befestigt, die mit Stromzuführungsleitungen
verbunden sind. In der Quetschstelle 3 und in dem Glasstab 8, der
durch die Stützdrähte 9 der Anode getragen •wird, sind Haken 10 befestigt, die ausschließlich
zur Unterstützung der Glühkathode dienen. Diese Haken bestehen aus Metall, z. B. aus
Molybdän. Die Glühkathode 6, die aus Wolfram bestehen kann, ist an die Haken 10
angelötet. Dieses Löten kann dadurch erfolgen, daß zwischen die Haken und die Glühkathode
ein wenig mit Wasser angemengtes Silberoxyd gebracht und der Verbindungspunkt erhitzt wird.
Gewünscht enfalls kann das Elektrodengebilde mit federnden Teilen ausgestattet werden,
welche die Glühkathode gestreckt halten. Vorteilhaft können die Haken 10 durch
ao Federn gebildet werden.
Es hat sich gezeigt, daß diese Befestigung der Glühkathode an den Unterstützungshaken
auf die Beseitigung der Störungen, die bisher auftraten, einen sehr günstigen Einfluß hat.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Elektrische Entladungsröhre mit einer Glühfadenkathode, die an einem oder mehreren zwischen ihren Enden liegenden Punkten an für andere Zwecke als für die Stromzuführung bestimmten Unterstützungsteilen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühfadenkathode an diesen Unterstützungsteilen angelötet ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühfadenkathode mittels SiIb er oxy ds an die Unterstützungsteile angelötet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen'
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL357444X | 1930-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE602586C true DE602586C (de) | 1934-09-12 |
Family
ID=19785273
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN32246D Expired DE602586C (de) | 1930-07-19 | 1931-06-17 | Elektrische Entladungsroehre mit einer Gluehfadenkathode, die an einem oder mehreren zwischen ihren Enden liegenden Punkten unterstuetzt wird |
Country Status (4)
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Also Published As
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