DE602965C - Drehzahlmesser - Google Patents

Drehzahlmesser

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DE602965C
DE602965C DEA56685D DEA0056685D DE602965C DE 602965 C DE602965 C DE 602965C DE A56685 D DEA56685 D DE A56685D DE A0056685 D DEA0056685 D DE A0056685D DE 602965 C DE602965 C DE 602965C
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DE
Germany
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piston
tachometer
cylinder
pressure
pump
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DEA56685D
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/20Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by fluid means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Drehzahlmesser Gegenstand des Hauptpatentes. ist ein Drehzahlmesser, welcher aus einem mit seitlichen Öffnungen versehenen Zylinder und einem in dem Zylinder arbeitenden. Kolben, auf den in entgegengesetzter Richtung eine von der Meßwelle abgeleitete Fliehkraft einerseits und ein ständig strömendes Druckmittel andererseits wirken und der mit einer steuernden Kante den Drudkmittelauslaß aus den seitlichen Öffnungen des Zylinders steuert, besteht und welcher sich dadurch kennzeichnet, d'aß als .steuernde Kante die ebene Grundfläche des Kolbens dient, auf welcher der Druck des Druckmittels unmittelbar lastet. Bei der im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung ist der Meßzylinder selbst mit dem Stumpf der Meßwelle gleichachsig gelagert, während -die Fliehkräfte durch seitlich angelenkte Zentrifugalhebel auf den Meßkolben übertragen werden. Die den Gegenstand der Erfindung des Hauptpatentes, bildende Verwendung eines Kolbens mit ebener Grundfläche als steuernder Kante und Aufnahmefläche für den Meßdruck ermöglicht eine Vereinfachung des Drehzahlmessers in der Weise, daß unter schräger, zweckmäßig senkrechter Anordnung des Meßzylinders zur Achse des Meßwellenstumpfes der den Meßdruck steuernde Kolben selbst als Fliehgewicht verwandt wird. Durch diese den. Gegenstand der Erfindung bildende Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatentes werden außer der durch den Fortfall besonderer Fliehkraftpendel erzielten wesentlichen Vereinfachung in Bau und Ausführung des Drehzahlmessers noch folgende Vorteile erreicht: Bei dem in dem Hauptpatent dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Einstellung :des. Meß-druckes, und damit die Genauigkeit der Messung durch Kolbenreibung beeinträchtigt, die die Fliehkraftpendel bei der Verstellung des Meßkolbens zu überwinden haben. Bei Verwendung des Meßkolibens selbst als Fliehgewicht unter schräger oder besser senkrechter Anordnung des Meßzylinders zur Kolbenachse nimmt diese während ihres Umlaufs alle möglichen Ne gungswinkel von o bis 36o' zur Lotrichtung und. daher auch zur Erdschwere ein. Infolgedessen erfährt der Kolben durch die Erdschwere eine sinusförmig verlaufende Kraftwirkung, welche den Kolben, bald in der einen und bald in der anderen Richtung zu bewegen versucht und dadurch die Reibungskräfte fast völlig aufhebt. Ferner wird durch die Anordn:ung des Kolbens gemäß der vorliegenden Erfindung auch die Empfindlichkeit des Drehzahlmessers bedeutend erhöht, da die der Druckluft entgegenwirkende Fliehkraft um so mehr zunimmt bzw. abnimmt, je weiter der Kolben durch die Fliehkraft nach.. außen bewegt bzw. .durch den ständigen Luftdruck entgegen der Fliehkraft nach innen zurückgedrückt wird, so daß sich ein sehr empfindlicher labiler Meßpunkt einstellt.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung im Schnitt.
  • In der Zeichnung ist i die umlaufende Welle, deren, Drehzahl gemessen werden soll. Senkrecht zu der Welle i ist ein. zylindrisches Gehäuse 2 angeordnet, welches durch eine Zwischenwand 2a in- zwei Teile geteilt ist. In dem Teil 26 ist ein Kolben 7 frei beweg..lich angeordnet, während der arndere Teil 2c als Zylinder für den Kolben; io einer Luftpumpe ausgebildet ist. Die äußeren Enden des Druckluftzylinders 2b und des Pumpenzylinders 2c stehen durch Leitungen 3 bzw. 6 mit dem mittleren Teil des zylindrischen Gehäuses 2 in Verbindung. Die Kolbenstange ii des Pumpenzylinders io greift an einem Zapfen, i2 an, der exzentrisch an einer feststehenden Lagerhülse 16 gelagert ist, so daß bei dem Umlauf des Gehäuses 2 der Pumpenkolben io in seinem Zylinder hin und her bewegt wird und -die durch eire Ansaugeöffnung 17 angesaugte Luft verdichtet. An das Gehäuse 2 ist, wie bei dem Hauptpatent, eine Druckleitung 13 angeschlossen, welche nach einem Druckmesser' 14 führt. An dem Druckzylinder 2b sind Ausgleichöffnungen 15 vorgesehen, die bei der Bewegung des Kolbens 7 nach innen freigelegt werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist ähnlich wie bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform des Drehzahlmessers. Die bei dem Umlauf der Welle i durch :den hin und her bewegten Pumpenkolben io erzeugte Druckluft strömt durch -die Leitungen 6 .und 5 in den Raum 2b oberhalb des Kolbens 7 und wirkt der durch denn Umlauf der Welle erzeugten Fliehkraft des Kolbens 7 entgegen. Mit steigendem Druck wird der Kolben 7 entgegen der Fliehkraft zurückbewegt, bis er die Ausgleichöffnungen 15 freigibt, so daß die Druckluft frei abströmen kann. Es stellt sich infolgedessen bei jeder Umlaufgeschwindigkeit ein Gleichgewichtszustand. ein, bei dem die Ausgleichöffnungen 15 so weit freigegeben sind, daß die durch die Pumpe io jeweils erzeugte Druckluft abströmen kann. In diesenv Zustand gibt der Luftdruck oberhalb des Kolibens:7 ein Maß für die Drehzahl, so daß diese an dem entsprechend geeichten Druckanzeiger 14 unmittelbar abgelesen werden kann.
  • Sobald nach Intätigkeitsetzen der Vorrichtung der Kolben .7 durch die Fliehkraft in dem Zylinderteil 2b nach außen bewegt wird, wird die Luft zwischen der Wandung 211 und dem Kolbenboden verdünnt. Diese Luftverdünn.un.g wirkt auf den Kolben als Luftbremse und verhindert dessen plötzliches Herausschleudern, bevor die Pumpe io genügend Druckluft gefördert hat, um: den Gleichgewichtszustand herzustellen. Um zu verhindern, daß während des Betriebes der Vorrichtung ein wenn auch nur geringes Überströmen von Druckluft zwischen dem: Kolben 7 und der Zylinderwandung nach dem als Luftbremse wirkenden Raum unterhalb des Kolbenbodens stattfindet, ist der mittlere Teil des Kolbens, 7 stark abgesetzt ausgeführt und der danebenliegende Teil der Zylinderwandung mit Öffnungen 18 versehen; so daß etwa zwischen dem Kolben und der Zylinderwandung hindurchtretende Druckluft durch die Öffnung 18 frei nach außen abströmen kann, ohne. ,in, den Raum unterhalb des Kolbenbodens zu gelangen.
  • Die Erfindung ist im einzelnen nicht auf die dargestellteAusführungsform beschränkt; beispielsweise ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Luftpumpe, welche gegebenenfalls auch mehrere Pumpenkolben aufweisen kann, und .der unter der Einwirkung der Fliehkraft stehende Kolben in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. Wesentlich ist in jedem Falle, daß die der Druckluft entgegenwirkende Spannkraft durchdieFliehkraft des Kolbens selbst hervorgerufen wird. An Stelle von Druckluft kann gegebenenfalls auch ein anderes Druckgas oder eine Druckflüssigkeit verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehzahlmesser nach Patent 569 262, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Steuerung der Ausflußöffnung dienende Kolben (7) selbst als Schwungmasse zur Erzeugung der Fliehkraft dient:
  2. 2. Drehzahlmesser nach Anspruch i, bei welchem das Druckmedium .durc'h eine von: der zu messenden Welle angetriebene Pumpe geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (7) für die Ausflußöffnung und der zur Erzeugung des Druckmediums dienende Pumpenkolben: (io) in einem mit der Welle umlaufenden gemeinsamen Zylindergehäuse angeordnet ist.
  3. 3. Drehzahlmesser nachAnspruch i, gekennzeichnet,durch an dem. Druckzylinder (2b) , des. Kolbens! (7) vorgesehene Öffnungen (i8), welche den Raum zwischen der Zylinderwandung und dem abgesetzten mittleren Teil des- Kolbens (7) mit der Außenluft in Verbindung setzen.. q.. Drehzahlmesser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kolbenbodens ein nach außen abgeschlossener Raum vorgesehen ist, in welchem bei der Bewegung des Kolbens nach außen ein Unterdruck entsteht, der ein plötzliches Herausschleudern des Kolbens beim Inbetriebsetzen, des Drehzahlmessers verhindert.
DEA56685D 1928-10-14 1929-01-30 Drehzahlmesser Expired DE602965C (de)

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DEA56685D DE602965C (de) 1928-10-14 1929-01-30 Drehzahlmesser

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DEA55625D DE569262C (de) 1928-10-14 1928-10-14 Drehzahlmesser
DEA56685D DE602965C (de) 1928-10-14 1929-01-30 Drehzahlmesser

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DE602965C true DE602965C (de) 1934-09-20

Family

ID=34888384

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DEA56685D Expired DE602965C (de) 1928-10-14 1929-01-30 Drehzahlmesser

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