DE60300067T2 - Einstell- Einrichtung eines Energieaufnehme-Systems einer Kraftfahrzeuglenksäule - Google Patents

Einstell- Einrichtung eines Energieaufnehme-Systems einer Kraftfahrzeuglenksäule Download PDF

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Alain Carrer
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    • B62D1/16Steering columns
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems einer Kraftfahrzeug-Lenksäule. Die Lenksäule ist auf einer Trägereinheit montiert, die durch Befestigungsvorrichtungen fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden ist, wobei eine der genannten Befestigungsvorrichtungen mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption aufweist.
  • Es gibt Lenksäulen mit einer oder mehreren Kapseln zur Energieabsorption, die direkt entlang der/den Befestigungsachse(n) montiert sind (siehe US-A-5775172). Die Energieabsorption jeder Kapsel hängt demnach von der Befestigung der Trägereinheit an der Karosserie des Fahrzeugs ab.
  • Bei der Serienproduktion, wie dies in der Automobilindustrie üblich ist, ist es schwierig, eine präzise und konstante Befestigung der Befestigungsvorrichtung und demnach des Befestigungsdruckes der Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption zu realisieren und zu gewährleisten. Da die Energieabsorption dieser Kapseln direkt von der Befestigung abhängt, hat dies eine unpräzise Energieabsorption zur Folge. Bei heutigen und zukünftigen Kraftfahrzeugen wird es jedoch immer unerlässlicher, dass die Merkmale der passiven Sicherheit präzise und effizient sind.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems zu bieten, die die vorstehend beschriebenen Nachteile beseitigt und die eine einfache und präzise Einstellung des gewünschten Wertes der Energieabsorption ermöglicht.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel bezieht sich die Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems auf eine Kraftfahrzeug-Lenksäule. Die Lenksäule ist auf einer Trä gereinheit montiert, die durch mehrere Befestigungsvorrichtungen, die jeweils eine Befestigungsachse aufweisen, fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden ist. Bei dieser Ausführung weist mindestens eine der genannten Befestigungsvorrichtungen mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption auf, die an der genannten Trägereinheit entlang ihrer Trägerachse angebracht ist. Die genannte, mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption ist mit Hilfe von Verbindungsvorrichtungen an der genannten Trägereinheit befestigt, wobei die Befestigungsachse und die Trägerachse sich decken. Die genannten Verbindungsvorrichtungen sind von der genannten jeweiligen Befestigungsvorrichtung unabhängig, so dass eine Regelung der Befestigung durchgeführt werden kann, um die gewünschte Befestigung der genannten Verbindungsvorrichtungen im Hinblick auf das Erzielen der gewünschten Energieabsorption zu gewährleisten. Das heißt, dass die Regelung der Befestigung der genannten, mindestens einen Kapsel zur Energieabsorption unabhängig vom Befestigungswert der genannten Befestigungsvorrichtung der Trägereinheit an der Karosserie des Kraftfahrzeugs ist.
  • Von Vorteil bei dieser Erfindung ist, dass mindestens eine der Befestigungsvorrichtungen zwei Kapseln zur Energieabsorption aufweist.
  • Gemäß der Erfindung weisen die Verbindungsvorrichtungen eine Trägerstange auf, die an einem Ende einen Vorsprung und am anderen Ende einen Gewindebereich aufweist, der eine Mutter aufnimmt, um die Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption mit dem gewünschten Wert an der Trägereinheit zu befestigen. Die Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption weisen eine Durchgangsöffnung für die Trägerstange auf, damit sie auf der genannten Trägerstange zwischen dem Vorsprung und der Mutter montiert werden können. Die Trägerstange weist eine Durchgangsöffnung für die entsprechende Befestigungsvorrichtung der Trägereinheit an der Fahrzeugkarosserie auf.
  • Gemäß einer besonders interessanten Ausführung der Erfindung weist die Trägerstange einen kreisförmigen Abschnitt auf, dessen Durchmesser etwas geringer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung der Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption, die auf diese Weise mittig auf der genannten Trägerstange angeordnet sind. Der Vorsprung weist einen Abschnitt in Form eines runden Kranzes auf, dessen Außendurchmesser genau dem Außendurchmesser des kreisförmigen Umfangs der Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption entspricht, und dessen Innendurchmesser genau dem Durchmesser der Durchgangsöffnung der Kapsel oder Kapseln entspricht. Die genannte Trägerstange weist ein Ende mit einem Feingewinde auf, das eine Mutter aufnimmt, deren Querschnitt genau die gleichen Abmessungen aufweist wie der Vorsprung, so dass die gleiche Kontaktfläche mit der genannten, mindestens einen Kapsel und der Mutter oder dem Vorsprung beziehungsweise mit den beiden Kapseln entsteht.
  • Gemäß der Erfindung ist die Trägerstange des Weiteren auf der Seite des Vorsprungs durch einen Betätigungsabschnitt mit mindestens einer Betätigungsöffnung, die genau senkrecht zur Trägerachse, d. h. zur Befestigungsachse, verläuft, verlängert, wobei der Umfang des genannten Betätigungsabschnitts aus einer zylinderförmigen, runden Auflagefläche besteht, die eine entsprechende Wicklung zur Energieabsorption führt.
  • Letztendlich bestehen die Trägerstange, der Vorsprung und der Betätigungsabschnitt zum Zwecke der Senkung der Herstellungskosten aus dem gleichen mechanischen Bauteil.
  • Zur Erleichterung der Einpassung der Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption weist jede Kapsel zur Energieabsorption eine axiale Ausstülpung auf, die in die entsprechende Öffnung der Trägereinheit eindringt, um bei einem Schlag jeglichen Metallkontakt zwischen den festen und den beweglichen Bauteilen zu vermeiden.
  • Die Steuervorrichtung gemäß der Erfindung weist mindestens eine Befestigungsvorrichtung auf, die zwei Kapseln zur Energieabsorption aufweist, wobei jede Kapsel an der entsprechenden Fläche der Trägereinheit anliegt.
  • Gemäß einem besonderen Aufbau der Erfindung weist die Lenksäule eine Lenkwelle auf, die drehbar um eine Lenkachse in einer Röhre befestigt ist. Die Röhre ist zwischen zwei Stützen angeordnet, die mit einem Verbindungselement verbunden sind. Die beiden Stützen und das Verbindungselement sind Bestandteil der Trägereinheit. Die beiden Stützen verlaufen genau parallel zur Lotebene durch die Lenkachse. Jede Stütze weist einen äußeren Flügel auf, der genau senkrecht zur genannten Stütze verläuft. Auf jedem der äußeren Flügel ist eine längliche Öffnung angeordnet, deren Querschnittsachse der Feststellachse der entsprechenden Kapseln zur Energieabsorption entspricht, d. h. der Befestigungsachse, wobei die genannte längliche Öffnung eine Form aufweist, die parallel zur entsprechenden Stütze verläuft, um im Falle eines Schlags die gewünschte Verschiebung des Trägerelements zu ermöglichen.
  • Des Weiteren tritt jede der beiden länglichen Öffnungen an der Seite des Lenkrads hervor.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung gehören die beiden Flügel der gleichen Sitzfläche an, die durch eine Schweißverbindung fest mit dem Verbindungselement und mit jeder der beiden Stützen verbunden ist, wobei es sich bei den Befestigungsvorrichtungen der Trägereinheit um Befestigungsschrauben handelt.
  • Abschließend, gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung, sind für jede der beiden Befestigungsachsen die Befestigungsvorrichtungen, die Kapsel oder Kapseln zur Energieabsorption und die Verbindungsvorrichtungen identisch.
  • Die Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems einer Lenksäule gemäß der Erfindung weist somit den Vorteil auf, dass ein Gleiten des beweglichen Trägerelements auf dem festen Trägerelement mit einem vertretbaren Kraftaufwand ermöglicht wird. Das Befestigungssystem der Kapseln kann im Fertigungsbetrieb eingestellt werden und ist unabhängig von der Montage im Kraftfahrzeug.
  • Die beiden Kapseln, die beidseitig der U-förmigen Schelle des beweglichen Trägerelements angeordnet sind, durchläuft eine Stange, die einen Vorsprung aufweist, dessen Außendurchmesser genau dem Außendurchmesser der Kapseln und dessen Innendurchmesser genau dem Innendurchmesser der Kapseln entspricht.
  • An der Verlängerung des Außendurchmessers, die als Zentrierelement der genannten Kapseln dient, ist ein Feingewinde angebracht, das eine Anpassung der Befestigung der Mutter entsprechend dem Kraftaufwand des gewünschten Gleitens ermöglicht.
  • Die Auslegung jeder der Stangen ermöglicht eine Befestigung der Lenksäule am Fahrzeug mit Hilfe von Befestigungsschrauben, die durch die genannten Stangen verlaufen, ohne den voreingestellten Kraftaufwand für das Gleiten der U-förmigen Schelle zu beeinflussen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende Beschreibung mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Bezug auf die entsprechenden beiliegenden Zeichnungen deutlich, wobei:
  • 1 eine Längsansicht entlang der Achse einer Kraftfahrzeug-Lenksäule ist, an welcher eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems angebracht ist;
  • 2 eine Queransicht in Richtung II aus 1 ist;
  • 3 eine teilweise Schnittansicht der Ebene III-III aus 1 ist;
  • 4 eine teilweise Explosionszeichnung der 3 ist;
  • 5 eine Unteransicht in Richtung V der in 2 dargestellten beweglichen Trägereinheit ist;
  • 6 eine Schnittansicht der Ebenen VI-VI aus 5 ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems bezieht sich insbesondere auf eine Kraftfahrzeug-Lenksäule, von der ein Ausführungsbeispiel in den 1 und 2 dargestellt ist.
  • Egal, wie die Erfindung möglicherweise ausgeführt ist, besteht die Lenksäule immer aus einer Lenkwelle 1, die sich um eine Lenkachse 3 dreht. Diese Lenkwelle ist drehbar in einer Röhre 2 befestigt. Die Lotebene, die durch die Lenkachse verläuft, ist mit 4 bezeichnet.
  • Die Röhre 2 ist an einer Trägereinheit 7 angebracht, die an der Karosserie des Fahrzeugs 10 befestigt ist. Diese Trägereinheit 7 weist zwei Elemente auf: ein festes Trägerelement 8 und ein bewegliches Trägerelement 9. Das feste Trägerelement 8 und das bewegliche Trägerelement 9 sind an der Karosserie des Fahrzeugs 10 befestigt und bleiben während des normalen Gebrauchs des Fahrzeugs fest mit der Karosserie 10 verbunden. Lediglich bei einem Schlag verschiebt sich das bewegliche Trägerelement 9 in Bezug auf das feste Trägerelement 8 mit Hilfe des Energieabsorptionssystems.
  • Im Folgenden wird in der Beschreibung für ein und dasselbe Element die Bezeichnung innen oder innen liegend in Bezug auf die Lenkachse 3 oder in Bezug auf die Lotebene 4 dieser Lenkachse 3 für das verwendet, was dieser Achse oder Ebene am nächsten liegt, bzw. außen oder außen liegend, was sich am weitesten entfernt davon befindet. Bei ein und demselben Element wird als vorn bezeichnet, was sich in der Nähe des nicht dargestellten Lenkgehäuses 26 befindet, bzw. wird als hinten bezeichnet, was sich in der Nähe des ebenfalls nicht dargestellten Lenkrads 25 befindet.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, das nicht in den Abbildungen dargestellt ist, weist die Trägereinheit nur das bewegliche Trägerelement auf, das direkt an der Karosserie des Fahrzeugs befestigt ist.
  • Die Röhre 2 ist zwischen zwei Stützen 11 und 12 angeordnet, die mit einem Verbindungselement 13 verbunden sind. Die beiden Stützen 11 und 12 und das Verbindungselement 13 sind Bestandteil des beweglichen Trägerelements 9.
  • Die beiden Stützen 11, 12 verlaufen genau parallel zur Lotebene 4, die durch die Lenkachse 3 verläuft, und das Verbindungselement 13 verläuft genau senkrecht zur genannten Lotebene 4. Jede Stütze 11, 12 (5 und 6) weist jeweils einen äußeren Flügel 15, 16 auf, der genau senkrecht zu der entsprechenden Stütze 11, 12 und zur Lotebene 4 verläuft.
  • Auf jedem der äußeren Flügel 15 und 16 ist eine längliche Öffnung 17 bzw. 18 angeordnet, die eine Form aufweist, die parallel zur Lotebene 4 verläuft, d. h. zur entsprechenden Stütze 11, 12. Jede der beiden länglichen Öffnungen 17 und 18 tritt an einer Seite des Lenkrades 25 hervor.
  • Die beiden äußeren Flügel 15 und 16 gehören der gleichen Sitzfläche 14 an. Die Sitzfläche 14 ist durch mehrere Schweißnähte fest mit dem Verbindungselement 13 und mit jeder der beiden Stützen 11 und 12 verbunden.
  • Im Fall einer in ihrer Position verstellbaren Lenksäule wie in den 1 und 2 dargestellt, wird die Röhre 2 durch ein Befestigungssystem 27, dessen Befestigungsachse 28 genau senkrecht zur Lotebene 4 verläuft, in der gewählten Position befestigt und festgestellt.
  • Die Trägereinheit 7 ist mit mehreren Befestigungsvorrichtungen, die jede eine entsprechende Befestigungsachse aufweisen, fest mit der Karosserie des Fahrzeugs 10 verbunden. In den Abbildungen sind zwei Befestigungsvorrichtungen dargestellt, bei denen es sich um Befestigungsschrauben 53 handelt und die jede eine entsprechende Befestigungsachse 5 und 6 aufweisen.
  • Gemäß der Erfindung weist mindestens eine der Befestigungsvorrichtungen mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption 31, 32 (3 und 4) auf, die an der genannten Trägereinheit 7 entlang ihrer Trägerachse angeordnet ist und die mit Hilfe von Verbindungsvorrichtungen an der genannten Trägerein heit 7 befestigt ist. Die Befestigungsachse und die Trägerachse decken sich in der Befestigungsachse 5, 6.
  • Bei jeder der beiden Befestigungsvorrichtungen, bei denen es sich um entsprechende Befestigungsschrauben 53 handelt, die eine entsprechende Befestigungsachse 5, 6 aufweisen, weisen die Verbindungsvorrichtungen eine Trägerstange 41 auf. Jede Trägerstange 41 weist an einem Ende 49 einen Vorsprung 42 und am anderen Ende 50 einen Gewindebereich 43 auf, der eine Mutter 51 aufnimmt, um die beiden Kapseln zur Energieabsorption 31, 32 mit dem gewünschten Wert an der Trägereinheit 7 zu befestigen. Jede Kapsel zur Energieabsorption 31, 32 weist eine Durchgangsöffnung 39, 40 für die Trägerstange 41 auf, damit sie auf der genannten Trägerstange 41 zwischen dem Vorsprung 42 und der Mutter 51 montiert werden kann. Die genannte Trägerstange 41 weist eine Durchgangsöffnung 46 für die entsprechende Befestigungsschraube 53 der Trägereinheit 7 an der Fahrzeugkarosserie 10 auf.
  • Die Trägerstange 41 weist einen kreisförmigen Abschnitt auf, dessen Durchmesser etwas geringer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnungen 39 und 40 der beiden Kapseln zur Energieabsorption 31 und 32, die auf diese Weise mittig auf der genannten Trägerstange 41 angeordnet werden. Der Vorsprung 42 weist einen Abschnitt in Form eines runden Kranzes auf, dessen Außendurchmesser genau dem Außendurchmesser des kreisförmigen Umfangs der Kapseln zur Energieabsorption 31 und 32 entspricht und dessen Innendurchmesser genau dem Durchmesser der Durchgangsöffnungen 39 und 40 der genannten Kapseln 31 und 32 entspricht. Die Trägerstange 41 weist ein Ende 50 mit einem Feingewinde 43 auf, das eine Mutter 51 aufnimmt, deren Querschnitt genau die gleichen Abmessungen aufweist wie der Vorsprung 42, so dass die gleiche Kontaktfläche mit jeder der beiden Kapseln 31 und 32 entsteht bzw. wenn lediglich eine Kapsel vorhanden ist, mit der genannten Kapsel 31 und der Mutter 51, oder mit der Kapsel 32 und dem Vorsprung 42.
  • Die Trägerstange 41 ist auf der Seite des Vorsprungs 42 durch einen Betätigungsabschnitt 44 mit einer Betätigungsöffnung 45 verlängert, die genau senkrecht zur Trägerachse verläuft, d. h. zur Befestigungsachse 5 oder 6.
  • Die Trägerstange 41, der Vorsprung 42 und der Betätigungsabschnitt 44 bestehen aus dem gleichen mechanischen Bauteil. Jede Kapsel zur Energieabsorption 31, 32 weist eine entsprechende axiale Ausstülpung 37, 38 auf, die in eine entsprechende längliche Öffnung 17, 18 der Trägereinheit 7 eindringt. Wie in den 3 und 4 dargestellt, weist jede Trägerstange 41 eine erste Kapsel zur Energieabsorption 31 auf, deren eine Auflagefläche 33 an der Auflagefläche 47 des Vorsprungs anliegt und deren andere Auflagefläche 35 an einer unteren Fläche 21, 22 des entsprechenden äußeren Flügels 15, 16 anliegt, wobei die Ausstülpung 37 der genannten Kapsel 31 in die längliche Öffnung 17, 18 des äußeren Flügels 15, 16 eingreift. Jede längliche Öffnung 17, 18 weist einen quer liegenden Abschnitt auf, dessen Achse sich mit der entsprechenden Befestigungsachse 5, 6 der Kapseln zur Energieabsorption 31 und 32 deckt und dessen Abmessungen etwas größer sind als die der radialen Ausstülpungen 37 und 38.
  • Jede Trägerstange 41 weist auf die gleiche Weise eine zweite Kapsel zur Energieabsorption 32 auf, deren eine Auflagefläche 36 an einer oberen Fläche 19, 20 des entsprechenden äußeren Flügels 15, 16 anliegt. Die Ausstülpung 38 der genannten Kapsel 32 greift in die längliche Öffnung 17, 18 des äußeren Flügels 15, 16 ein und weist Abmessungen auf, die etwas geringer sind als die des entsprechenden Abschnitts der genannten länglichen Öffnung 17, 18. Die axialen Ausstülpungen 37 und 38 ermöglichen es, bei einem Schlag jeglichen Metallkontakt zwischen den festen und den beweglichen Bauteilen zu vermeiden.
  • Die entsprechende Mutter 51 wird auf den Gewindebereich 43 der entsprechenden Trägerstange 41 aufgeschraubt und liegt dabei an der Auflagefläche 34 der zweiten Kapsel zur Energieabsorption 32 an. Die Regelung der Befestigung der beiden Kap seln zur Energieabsorption 31, 32 an der oberen Fläche 19, 20 und an der unteren Fläche 21, 22 des entsprechenden äußeren Flügels 15, 16 wird mittels der Befestigung der Mutter 51 mit dem gewünschten Wert vorgenommen, wobei die Trägerstange 41 mit Hilfe der Betätigungsöffnung 45 durch Drehung befestigt wird. Mit jeder Befestigungsschraube 53 mit der entsprechenden Stange 54 und dem Gewindeabschnitt 57 wird anschließend diese Einheit am festen Trägerelement 8 und der Karosserie des Fahrzeugs 10 befestigt. Der Kopf 55 der Befestigungsschraube 53, der sechseckig sein kann, liegt mittels eines Tellerfeder 58 mit seiner Auflagefläche 56 am Betätigungsabschnitt 44 an, um eine entsprechende elastische Wicklung zur Energieabsorption 59 unter Spannung zu halten, die zuvor auf der zylinderförmigen, runden Auflagefläche, die zum Zweck der Führung der Wicklung den Umfang des genannten Betätigungsabschnitts 44 bildet, montiert wurde.
  • Die Befestigung der Befestigungsschraube 53 erfolgt mit Hilfe der Auflagefläche 48 des Gewindeabschnitts 50, die an der unteren Fläche 24 des festen Trägerelements 8 anliegt, dessen obere Fläche 23 an der Karosserie 10 des Fahrzeugs anliegt.
  • Auf diese Weise sind die Verbindungsvorrichtungen unabhängig von den entsprechenden Befestigungsvorrichtungen, so dass die Regelung der Befestigung vorgenommen werden kann, um eine gewünschte Befestigung der genannten Verbindungsvorrichtungen im Hinblick auf das Erzielen der gewünschten Energieabsorption zu gewährleisten, d. h. dass die Regelung der genannten Befestigung der Kapseln zur Energieabsorption 31 und 32 unabhängig vom Wert der Befestigung der genannten Befestigungsvorrichtung 53 der Trägereinheit 7 an der Karosserie 10 des Fahrzeugs ist.
  • Die beiden Kapseln 31 und 32, die auf beiden Seiten der U-förmigen Schelle des beweglichen Trägerelements 9 angebracht sind, werden von einer Stange 41 durchlaufen, die einen Vorsprung 42 aufweist, dessen Außendurchmesser genau dem Außendurchmesser der Kapseln 31 und 32 entspricht und dessen Innen durchmesser genau dem Innendurchmesser der Kapseln 31 und 32 entspricht.
  • An der Verlängerung des Außendurchmessers, die als Zentrierelement der genannten Kapseln 31 und 32 dient, ist ein Feingewinde 43 angebracht, das eine Anpassung der Befestigung der Mutter 51 entsprechend dem Kraftaufwand des gewünschten Gleitens ermöglicht.
  • Die Auslegung jeder der Stangen 41 ermöglicht eine Befestigung der Lenksäule am Fahrzeug mit Hilfe von Befestigungsschrauben 53, die durch die genannten Stangen 41 verlaufen, ohne den voreingestellten Kraftaufwand für das Gleiten der U-förmigen Schelle zu beeinflussen.
  • In dem in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsvorrichtungen, die Kapseln zur Energieabsorption und die Verbindungsvorrichtungen der genannten Kapseln für jede der beiden Befestigungsachsen 5 und 6 identisch.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zur Steuerung eines Energieabsorptionssystems einer Kraftfahrzeug-Lenksäule, wobei die genannte Lenksäule auf einer Trägereinheit (7) montiert ist, die durch mehrere Befestigungsvorrichtungen mit jeweils einer Befestigungsachse (5, 6) fest mit der Karosserie des Fahrzeugs (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der genannten Befestigungsvorrichtungen mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) aufweist, die an der genannten Trägereinheit (7) entlang ihrer Trägerachse angeordnet ist und die mit Hilfe von Verbindungsvorrichtungen an der genannten Trägereinheit (7) eingespannt ist, wobei die Befestigungsachse und die Trägerachse (5, 6) sich decken und die genannten Verbindungsvorrichtungen unabhängig von der genannten jeweiligen Befestigungsvorrichtung sind, so dass eine Regelung der Befestigung durchgeführt werden kann, um die gewünschte Befestigung der genannten Verbindungsvorrichtungen im Hinblick auf das Erzielen der gewünschten Energieabsorption zu gewährleisten, wobei die Regelung der Befestigung der genannten, mindestens einen Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) unabhängig vom Befestigungswert der genannten Befestigungseinrichtung der Trägereinheit an der Karosserie des Kraftfahrzeugs ist.
  2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Befestigungsvorrichtungen zwei Kapseln zur Energieabsorption (31, 32) aufweist.
  3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtungen eine Trägerstange (41) aufweisen, wobei die genannte Trägerstange (41) an einem Ende (49) einen Vorsprung (42) aufweist und am anderen Ende (50) einen Gewindebereich (43), der eine Mutter (51) aufnimmt, um die genannte, mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) mit dem gewünschten Wert an der Trägereinheit (7) zu befestigen, wobei die genannte, mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) eine Durchgangsöffnung (39, 40) für die Trägerstange (41) aufweist, damit sie an der genannten Trägerstange (41) zwischen dem Vorsprung (42) und der Mutter (51) montiert werden kann, und wobei die genannte Trägerstange (41) eine Durchgangsöffnung (46) für die entsprechende Befestigungsvorrichtung der Trägereinheit (7) an der Fahrzeugkarosserie (10) aufweist.
  4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstange (41) einen kreisförmigen Abschnitt aufweist, dessen Durchmesser etwas geringer ist als der Durchmesser der Durchgangsöffnung (39, 40) der genannten, mindestens einen Kapsel zur Energieabsorption (31, 32), die mittig auf der genannten Trägerstange (41) angeordnet ist, wobei der Vorsprung (42) einen Abschnitt in Form eines runden Kranzes aufweist, dessen Außendurchmesser genau dem Außendurchmesser des kreisförmigen Umfangs der genannten, mindestens einen Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) entspricht und dessen Innendurchmesser genau dem Durchmesser der Durchgangsöffnung (39, 40) der genannten, mindestens einen Kapsel (31, 32) entspricht, und die genannte Trägerstange (41) ein Ende (50) mit einem Feingewinde (43) aufweist, das eine Mutter (51) aufnimmt, deren Querschnitt genau die gleichen Abmessungen aufweist wie der Vorsprung (42), so dass die gleiche Kontaktfläche mit der genannten, mindestens einen Kapsel (31, 32) und der Mutter oder dem Vorsprung entsteht.
  5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstange (41) auf der Seite des Vorsprungs (42) durch einen Betätigungsabschnitt (44) mit mindestens einer Betätigungsöffnung (45), die genau senkrecht zur Trägerachse und zur Befestigungsachse (5, 6) verläuft, verlängert ist.
  6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Betätigungsabschnitts (44) aus einer zylinderförmigen, runden Auflagefläche besteht, die eine entsprechende Wicklung zur Energieabsorption (59) führt.
  7. Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstange (41), der Vorsprung (42) und der Betätigungsabschnitt (44) aus dem gleichen mechanischen Bauteil bestehen.
  8. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte, mindestens eine Kapsel zur Energieabsorption (31, 32) eine axiale Ausstülpung (37, 38) aufweist, die in eine Öffnung (17, 18) der Trägereinheit (7) eindringt, um bei einem Schlag jeglichen Metallkontakt zwischen den festen und den beweglichen Bauteilen zu vermeiden.
  9. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Befestigungsvorrichtung zwei Kapseln zur Energieabsorption (31 und 32) aufweist, wobei jede Kapsel (31, 32) an der entsprechenden Fläche (19, 21) der Trägereinheit (7) anliegt.
  10. Steuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenksäule eine Lenkwelle (1) aufweist, die drehbar um eine Lenkachse (3) in einer Röhre (2) befestigt ist, wobei die genannte Röhre (2) zwischen zwei Stützen (11, 12) angeordnet ist, die mit einem Verbindungselement (13) verbunden sind, wobei die beiden Stüt zen (11, 12) und das Verbindungselement (13) Bestandteil der Trägereinheit (7) sind und die beiden Stützen (11, 12) genau parallel zur Lotebene (4) durch die Lenkachse (3) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stütze (11, 12) einen äußeren Flügel (15, 16) aufweist, der genau senkrecht zur entsprechenden Stütze (11, 12) verläuft, wobei auf jedem der äußeren Flügel (15, 16) eine längliche Öffnung (17, 18) angeordnet ist, deren Querschnittsachse der Befestigungsachse der entsprechenden Kapsel zur Energieabsorption entspricht, wobei die genannte längliche Öffnung (17, 18) eine Form aufweist, die parallel zur entsprechenden Stütze (11, 12) verläuft, um im Falle eines Schlags die gewünschte Verschiebung des beweglichen Trägerelements (9) zu ermöglichen.
  11. Steuerelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden länglichen Öffnungen (17, 18) an der Seite eines Lenkrades (25) hervortritt.
  12. Steuerelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Flügel (15, 16) der gleichen Sitzfläche (14) angehören, die durch eine Schweißverbindung fest mit dem Verbindungselement (13) und mit jeder der beiden Stützen (11, 12) verbunden ist.
  13. Steuervorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Befestigungsvorrichtungen der Trägereinheit um Befestigungsschrauben (53) handelt.
  14. Steuervorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser der Befestigungsachsen (5, 6), der Befestigungsvorrichtungen, der genannten, mindestens einen Kapsel zur Energieabsorption und der Verbindungsvorrichtungen identisch sind.
DE60300067T 2002-02-15 2003-02-06 Einstell- Einrichtung eines Energieaufnehme-Systems einer Kraftfahrzeuglenksäule Expired - Lifetime DE60300067T2 (de)

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FR0201966 2002-02-15
FR0201966A FR2836110B1 (fr) 2002-02-15 2002-02-15 Dispositif de reglage d'un systeme d'absorption d'energie d'une colonne de direction de vehicule automobile

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DE60300067D1 DE60300067D1 (de) 2004-11-11
DE60300067T2 true DE60300067T2 (de) 2005-10-20

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