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Die
Erfindung betrifft ein Druckerzeugnis, welches in mehrere Klappseiten
faltbar ist, und ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen
Erzeugnisses.
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Im
Bereich der Druckerzeugnisse aus Papier, welche eine grafische Information
aufweisen, insbesondere solche, welche eine Karte oder einen Lageplan
einer Ausstellung, einer Stadt oder eines anderen Ortes darstellen,
ist es üblich,
dass derartige Erzeugnissen mit beachtlichen Abmessungen in mehrere
Klappseiten gefaltet werden, um den Transport zu erleichtern. Aufgrund
häufiger
Handhabung neigen diese Erzeugnisse dazu, dass ihre äußeren Seiten
schnell abgenutzt sind. Eine bekannte Lösung besteht darin, zumindest
eine der Seiten eines derartigen Druckerzeugnisses zwischen steiferen
Deckblättern
eines anderen Dokuments einzufügen,
und möglicherweise
zu verkleben. Solche Druckerzeugnisse haben dennoch eine beachtliche
Dicke und einen beachtlichen Platzbedarf, wodurch die Handhabung
nicht einfach ist.
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Aus
der DE-A-42 39 974 ist ein Druckerzeugnis bekannt, welches aus drei
Schichten gebildet wird. Die Zwischenschicht ist in Klappseiten
aufgeteilt, von denen ein Bereich klebefähig ist, und die Klappseiten
aufgrund der klebefähigen
Bereiche erlauben, die drei Schichten untereinander zu verbinden.
Diese Klappseiten können
eine seitliche Bewegung derart ausführen, dass alternativ die eine
oder die andere ihrer Seite im oberen Bereich des Druckerzeugnisses
erscheint. Das Druckerzeugnis kann nicht in einem kontinuierlichen
Verfahren hergestellt werden.
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Eine
andere Lösung
ist in der Druckschrift EP-0 288 472 beschrieben. Es handelt sich
um ein Druckerzeugnis, welches akkordeonartig, dann als "Z" derart gefaltet ist, um ein Minimum
an Platz einzunehmen. Jede der zwei Außenseiten eines derartigen
Druckerzeugnisses ist mit einem starren Bereich, der gegenüber dem
gefalteten Erzeugnis leicht erhöhte
Abmaße
aufweist, verklebt. Diese starren Bereiche bilden die erste und
die vierte der Deckblätter.
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Ein
derartiges Druckererzeugnis besitzt einen Nachteil. Es kann nicht
kontinuierlich hergestellt werden, da die Bereiche, welche die Deckblätter bilden,
Blatt nach Blatt eingebracht werden. Die Komplexität, die Dauer
und die Kosten des Herstellungsverfahrens, welches aus Drucken und
Falten des Kartenteils jedes Erzeugnisses vor dem Verkleben mit
den Deckblättern,
welche zuvor selbst bedruckt werden, besteht, begrenzt die Benutzung
und die Verbreitung eines derartigen Produkts.
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Es
ist besonders dieser Nachteil, den die Erfindung beabsichtigt zu
beseitigen, indem sie ein in mehrere Klappseiten faltbares Druckerzeugnis
vorschlägt,
wel ches durch Deckblätter
geschützt
ist und leicht handhabbar ist.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung ist, ein derartiges Druckerzeugnis durch
Druck und Bearbeitung in einem kontinuierlichen Verfahren herzustellen,
um attraktive Herstellungskosten und relativ kurze Herstellungszeiten
zu erhalten.
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In
dieser Hinsicht hat die Erfindung als Gegenstand ein Druckerzeugnis
aus Papier, das in mehrere Klappseiten gefaltet werden kann, von
denen mindestens eine eines der Deckblätter des Erzeugnisses bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis zumindest eine erste
kaschierte Zone umfasst, welche vorgesehen ist, eines der Deckblätter des
Erzeugnisses zu bilden, und zumindest eine andere kaschierte Zone
umfasst, welche vorgesehen ist, eine der Faltlinien des Dokuments
zu bilden.
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Dank
der Erfindung erhält
man ein Druckerzeugnis aus Papier dessen Abmaße, einmal gefaltet, genügend reduziert
sind, damit es leicht handhabbar ist und einfach verstaubar in einer
Tasche eines Kleidungsstücks
oder einem Beutel ist, oder einfach in einer Verpackung von Massenkonsumprodukten
einfügbar
ist. Der Teil des Erzeugnisses, welcher die Informationen enthält, befindet
sich, wenn gefaltet, geschützt
zwischen zwei steifen Deckblättern,
welche durch eine doppelte Lage Papier gebildet wird. Gleichermaßen erhält man eine
relativ solide Hauptfaltlinie dank der Kaschierung.
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Gemäß den vorteilhaften,
aber nicht obligatorischen Aspekten der Erfindung, weist das Druckerzeugnis
aus Papier eine oder mehrere der folgenden Charakteristi ken auf:
- – das
Druckerzeugnis umfasst zwei erste kaschierte Zonen, die zur Bildung
der zwei Deckblätter
des Erzeugnisses dienen. Die andere kaschierte Zone, die eine Faltlinie
bildet, grenzt an mindestens eine kaschierte Zone an, die eine der Deckblätter bildet.
In einer bevorzugten Ausführungsform
verbindet die andere kaschierte Zone, die eine Faltlinie bildet,
die zwei ersten kaschierten Zonen, die zur Bildung von zwei Deckblättern eines
selben Dokuments vorgesehen sind. Vorteilhafterweise umfasst die
kaschierte Zone Mikroperforationen, die die Faltlinie verwirklichen.
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Die
Erfindung betrifft gleichermaßen
ein Verfahren zur Herstellung mindestens eines Druckerzeugnisses
aus Papier, welches in mehrere Klappseiten zusammenfaltbar ist,
von denen zumindest eine eines der Deckblätter des Erzeugnisses bildet, und
insbesondere ein Verfahren, welches Schritte umfasst, bei denen:
- – a)
man kontinuierlich mindestens eine Fläche einer Papierbahn bedruckt,
mit Ausnahme mindestens einer ersten Zone, die dazu dient, eines
der Deckblätter
zu bilden und mindestens einer anderen Zone, die dazu dient, eine
Faltlinie zu definieren, wobei man die Zonen mit einem Klebstoff
beschichtet,
- – b)
man die bedruckte Papierbahn in zwei bedruckte Längsbahnen teilt,
- – c)
man die beiden bedruckten Längsbahnen
Fläche
auf Fläche
verbindet, indem mindestens eine der mit einem Klebstoff beschichteten
Zonen, die auf einer dieser Bahnen gebildet wird, mit einer korrespondierenden
Zone, die auf der anderen Bahn gebildet wird, kaschiert,
- – d)
man eine einzige der so verbundenen Bahnen derart schneidet, dass
das Druckerzeugnis gemäß der Faltlinie
gefaltet werden kann.
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Gemäß vorteilhafter,
aber nicht notwendiger Aspekte der Erfindung, umfasst das Verfahren
ein oder mehrere zusätzliche
Schritte, in welchen:
- – e) man die so gebildeten
Bahnen gemäß anderer
vorher festgelegter Faltlinien in mehrere Klappseiten derart faltet,
dass die zwei ersten kaschierten Zonen die Deckblätter des
Druckerzeugnisses bilden.
- – f)
man quer die Papierbahnen schneidet, um die Druckerzeugnisse zu
vereinzeln.
- – Nach
Schritt b) und vor Schritt c) oder nach Schritt c) und vor Schritt
d) verwirklicht man die Faltlinie entlang der kaschierten Zone durch
Mikroperforationen.
- – Bei
Schritt d) schneidet man die Bahn einerseits längs eines zu jedem Deckblatt
und einer bedruckten Zone der Bahn gemeinsamen Rands und andererseits
längs der
kaschierten Zone, die die Faltlinie eines benachbarten Erzeugnisses
definiert.
- – Bei
Schritt d) schneidet man die Bahn nur längs der kaschierten Zone, die
die Faltlinie eines benachbarten Erzeugnisses definiert.
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Vorteilhafterweise
umfasst das Verfahren einen Schritt:
- – g) nach
Schritt b), bei dem man einen Teil von einer der Bahnen auf einen
anderen Teil derselben Bahn kaschiert, um die Deckblätter des
Erzeugnisses zu bilden.
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Die
kontinuierliche Herstellung eines solchen Druckerzeugnisses ausgehend
von einer bedruckten Papierbahn erlaubt es, einen Vertrieb im großen Maßstab und
mit geringen Kosten zu gewährleisten, beispielsweise
im Rahmen einer öffentlichen
Kampagne.
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Die
Erfindung wird besser verstanden und andere ihrer Vorteile werden
klarer erscheinen im Licht der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform
eines Druckerzeugnisses entsprechend der Erfindung und zweier Herstellungsverfahren,
die ausschließlich
als Beispiele genannt sind und sich auf die beigefügten Zeichnungen
beziehen, in welchen:
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die 1 eine
perspektivische Ansicht eines Druckerzeugnisses entsprechend der
Erfindung in einer geöffneten
Position ist;
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die 2 eine
Teilansicht von oben einer kontinuierlichen bedruckten Papierbahn,
die Druckerzeugnisse enthält,
welche durch die 1 dargestellt sind, im Laufe
einer Herstellung gemäß einem
ersten Prozess vor der Teilung der Papierbahn in zwei gleiche Papierbahnen
und der Kaschierung;
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die 3 ist
eine perspektivische Teilansicht zweier bedruckter Bahnen vor der
Kaschierung, welche nach der Teilung der Ausgangsbahn gemäß dem ersten
Prozess erhalten wurden, und deren Seiten einander gegenüber liegen;
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die 4 ist
eine Teilansicht von oben zweier Bahnen, welche durch 3 dargestellt
werden, die kaschiert sind;
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die 5 ist
eine perspektivische Teilansicht des Druckerzeugnisses dargestellt
in 4 nach dem teilweisen Zerschneiden der oberen
Papierbahn und Abspaltung eines Druckerzeugnisses;
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die 6 ist
eine Teilansicht von oben einer kontinuierlich bedruckten Papierbahn
gemäß einem zweiten
Herstellungsverfahren, vor der Teilung der Papierbahn in zwei ungleiche
Bahnen und vor Kaschierung;
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die 7 ist
eine perspektivische Teilansicht der zwei bedruckten und ungleichen
Bahnen, erhalten nach der Teilung der ursprünglichen Bahn gemäß dem zweiten
Verfahren, deren Seiten einander gegenüber liegen; und
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die 8 ist
eine Teilansicht von oben zweier in 7 dargestellten
kaschierten Bahnen, die teilweise mit einem Kleber bedeckte Zonen
aufweisen, beim Falten.
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Das
in 1 gezeigte Druckerzeugnis 1 hat einen
Grundkörper
in einer im Wesentlichen Rechteckform. Eine längliche Faltlinie 2 erstreckt
sich über das
ganze Druckerzeugnis gemäß einer
im Wesentlichen senkrechten Richtung zu zwei kurzen Seiten 3 und
4 des Erzeugnisses, welche sie verbindet. Sie teilt das Erzeugnis
in zwei im Wesentlichen gleiche Teile 1a und 1b.
Diese Faltlinie 2 ist verwirklicht durch einen mikroperforierten
Rand einer Zone, die aus zwei Lagen Papier besteht. Auf jeder Seite
des Erzeugnisses 1, und sich nach außen erstreckend, bilden zwei
Zonen mit doppelten Lagen die Deckblätter 5 und 6 des
Erzeugnisses 1. Die Deckblätter 5 und 6 haben
im Wesentlichen eine Rechteckform, wobei eine der langen Seiten
7 oder 8 mit einem Teil der kurzen Seite 3 oder 4 des Druckerzeugnisses 1 verbunden
sind. Die langen Seiten 7 und 8 haben eine Länge, die im Wesentlichen der
Hälfte
der Länge
der kurzen Seiten 3 und 4 entspricht. Jedes Deckblatt 5 oder 6 ist
zwischen einer langen Seite 9 des Erzeugnisses und der Faltlinie 2 angeordnet.
Auf diese Weise verbindet die Faltlinie 2 eine kurze Seite
10 oder 11 eines Deckblattes 5 oder 6 mit einer
anderen kurzen Seite 10 oder 11 eines anderen Deckblatts 5 oder 6.
Das Erzeugnis 1 umfasst gleichermaßen transversale Faltlinien 12,
die sich über
die ganze Länge
des Erzeugnisses zwischen dessen langen Seiten 9 und 13 erstrecken.
Diese Linien sind regelmäßig beabstandet
und verlaufen im Wesentlichen parallel zu den kleinen Seiten 3 und
4 des Erzeugnisses. Sie ermöglichen
eine Faltung mit parallelen Falten des Erzeugnisses in mehrere Klappseiten 14,
beispielsweise akkordeonartig.
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Um
das Erzeugnis zu schließen,
klappt man die Teile 1a, 1b des Erzeugnisses entsprechend
der Faltlinie 2 eines auf das andere zusammen und faltet danach
gemäß der transversalen
Faltlinien 12 das Erzeugnis 1 über sich selbst derart, dass
die gesamten bedruckten Klappseiten 14 sich zwischen den beiden
Deckblättern 5 und 6 befinden.
Um das Erzeugnis zu öffnen
reicht es aus, die Deckblätter 5 und 6 voneinander
weg zu führen,
um die Klappseiten 14 entsprechend der Linien 12 zu
entfalten, und dann die Teile 1a, 1b gemäß der Faltlinie 2 aufzuklappen. Das
Zusammen- und Auffalten gemäß der Faltlinie 2 wird
vereinfacht durch Mikroperforationen 2a, welche in 4 dargestellt
sind.
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Um
solche Druckerzeugnisse herzustellen bedruckt man gemäß einem
ersten Verfahren kontinuierlich eine Papierbahn 15, dargestellt
in 2. Bedruckt wird der größte Teil einer Seite 16 der
Bahn 15. Diese Bahn umfasst neben den bedruckten Zonen 16a die
Zonen 17a, 17b und 18a, 18b,
die auf ihren Seiten entgegengesetzt zur Seite 16 bedruckt sind.
Diese Zonen 17a, 17b und 18a, 18b,
welche für ein
Kaschieren vorgesehen sind, erstrecken sich über die ganze Länge der
Bahn 15. Sie haben die Form eines rechteckförmigen Bandes,
dessen Breite im Wesentlichen der Länge der kurzen Seiten 10 und 11
der Deckblätter 5 und 6 des
Druckerzeugnisses entspricht. Nur die Zonen 17a und 18a sind
mit Klebstoff bedeckt. Zwei aneinander anstoßende Zonen 18a und 17b befinden
sich auf der einen und auf der anderen Seite der longitudinalen
Achse AA', die die Breite
der Papierbahn 15 in zwei Bahnen gleicher Breite 15a und 15b unterteilt.
Die anderen zwei Zonen 17a und 18b bilden die äußeren, längs verlaufenden
Ränder
der Papierbahn 15.
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Die
Papierbahn 15 umfasst gleichermaßen mehrere Zonen 19a,
die mit einem Klebstoff eingestrichen sind, und 19b ohne
Klebstoff, die sich über die
Breite des Papiers erstrecken und im Wesentlichen parallel zur Breite
der Bahn 15 verlaufen. Diese mit Klebemittel zuvor bestrichenen
Zonen 19a, die gleichmäßig beabstandet
sind, verbinden auf diese Weise eine außen liegende, längs verlaufende,
zuvor mit einem Klebemittel bestrichene Zone 17a mit einer zuvor
mit einem Klebemittel bestrichene Zone 18a, welche entlang
der Achse AA' verläuft. Man
erhält
auf diese Weise eine Papierbahn 15, bei der eine Seite 16
teilweise mit einem Klebemittel bestrichen ist, wodurch eine durchgehende
Vernetzung über
die ganze Breite der Bahn gebildet wird. Diese Vernetzung umfasst
die längs
verlaufenden Zonen 17a, 17b, 18a, 18b,
welche zueinander parallel sind und im Wesentlichen parallel in
Richtung S der Abwicklung der Bahn sind. Die Zonen 19a, 19b,
welche schmaler sind, sind zueinander parallel über die Breite der Bahn 15 angeordnet
und sind im Wesentlichen senkrecht zur Richtung S der Abwicklung
der Bahn angeordnet. Auf diese Weise erhält man zwei parallele Serien 15a, 15b von
benachbarten Bereichen 20, welche jede durch zwei Segmente
der parallelen Zonen 17a, 18a und 17b, 18b,
die durch die parallelen Zonen 19a bzw. 19b miteinander
verbunden sind, begrenzt sind. Jeder Bereich 20 entspricht
im Wesentlichen einer Hälfte
der bedruckten Fläche
des Druckerzeugnisses 1.
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Die
Papierbahn 15 enthält
gleichermaßen vorgeformte
Faltlinien 12 in ausreichender Zahl, um die endgültige Faltung
zu erhalten, welche parallel zur Richtung S der Abwicklung der Papierbahn 15 über deren
ganze Länge
angeordnet sind. Wenn man die Papierbahn 15 gemäß ihrer
longitudinalen Achse AA' zerschneidet,
erhält
man zwei longitudinale Papierbahnen 15a, 15b,
beide mit einer Breite im Wesentlichen äquivalent zur Hälfte der
ursprünglichen Breite.
Wie die 3 zeigt, wenn man die beiden
Papierbahnen 15a, 15b derart Fläche gegenüber Fläche anordnet,
dass die zuvor mit Klebemittel bestrichenen Zonen 17a, 18a und 19a exakt
den Zonen 18b, bzw. 17b bzw. 19b gegenüberliegen,
befinden sich die bedruckten Bereiche 20 ebenfalls gegenüber. Wenn
man die beiden Papierbahnen 15a, 15b durch Kaschieren
der Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, 19a und 19b verbindet,
wie 4 zeigt, erhält
man eine längs
verlaufende Bahn 15c mit einer Breite, die im Wesentlichen äquivalent
ist zur Breite einer halben ursprünglichen Bahn 15,
und die aus einer doppelten Lage aus Papier besteht.
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Die
längs verlaufenden
Ränder
dieser Bahn 15c werden durch die kaschierten Zonen 17a, 17b, 18a und 18b gebildet.
Sie bilden auf diese Weise die Deckblätter 5 und 6 des
Druckerzeugnisses. Auf die gleiche Weise wirken die Zonen 19a und 19b zusammen.
Die bedruckten Bereiche 20 der zwei Bahnen 15a und 15b,
die derart übereinander
angeordnet sind, dass die bedruckten Seiten gegenüberliegen, werden
gleichmäßig durch
die kaschierten Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, 19a und 19b begrenzt.
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Diese
Papierbahn 15c hat somit im Wesentlichen die Erscheinungsform
einer Abfolge von Faltentaschen. Diese "Faltentaschen" 21 haben gemeinsame Bereiche,
welche durch längliche
Ränder 17a, 17b, 18a und 18b der
Papierbahn und durch die Zonen 19a und 19b gebildet
werden. Wie die 5 zeigt reicht es aus, mit den
bekannten Techniken, solche die als "KISS-CUTTING" bezeichnet werden, eine
einzige 15b der beiden übereinliegenden
Bahnen 15a, 15b aufzuschneiden, um die Klappseiten 14 des
endgültigen
Druckerzeugnisses zu erhalten. Eine Schnittlinie 22 befindet
sich längs
jedes "inneren" Randes der kaschierten
Zonen 17a, 17b, 18a und 18b,
wodurch die Deckblätter
gebildet werden, und parallel zur Richtung S der Abwicklung der
Bahn. Diese Linie 22 ist auf Höhe der Überschneidungen mit den Zonen 19a, 19b unterbrochen.
Auf einer Seite von jeder Zone 19a und 19b befindet
sich eine Schnittlinie 23, welche parallel zu der Zone 19a, 19b verläuft, und
die die zwei Schnittlinien 22 verbindet.
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Eine
Tasche 21, begrenzt durch die zwei Zonen 19a, 19b und
zwei Zonen 17a, 17b, 18a, 18b,
die diesbezüglich
die langen und kurzen Seiten bilden, weist zwei Abschnitte mit Schnittlinien 22 verbunden mit
einer Schnittlinie 23 auf.
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Ausschließlich die
Tasche 21, die sich am Anfang der Bahn 15c befindet,
besitzt keine Schnittlinie 23.
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Ein
Zuschneiden einer einzigen Bahn 15b gemäß ihrer Linien 22 und 23 ermöglicht es,
die Tasche 21 zu öffnen
und den Bereich 20 der Bahn 15b gemäß der Faltlinie 2 zu
entfalten, wobei die Faltlinie 2 durch einen Rand einer
Zone 19b gebildet wird, indem man, mittels des gleichen
Werkzeugs, mit dem zugeschnitten wurde, Mikroperforationen 2a einbringt,
um eine geradlinige Faltlinie 2 zu erhalten.
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Das
Druckerzeugnis 1 wird folgend in parallele Falten zusammengefaltet,
beispielsweise akkordeonartig, wobei den vorgeformten Faltlinien 12 derart
gefolgt wird, dass die übereinander
liegenden bedruckten Bereiche 20 zwischen den beiden Deckblättern 5 und 6 zu
liegen kommen.
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Es
genügt
dann die Papierbahn entlang der kaschierten Zonen 19a, 19b zu
zerteilen, um die Druckerzeugnisse 1 zu individualisieren.
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In
einem zweiten Herstellungsverfahren wird ein zu dem in 1 gezeigten
identisches Druckerzeugnis 1 hergestellt, ausgehend von
einer bedruckten Papierbahn 15'. Das zweite Herstellungsverfahren
unterscheidet sich vom vorhergehenden durch die in den 6, 7 und 8 dargestellten Schritte.
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Die
in 6 dargestellte Papierbahn 15' ist auf einer
Seite 16' bedruckt.
Sie umfasst, neben den bedruckten Zonen, zwei Zonen 17'a und 18'a, welche mit
einem Klebemittel bestrichen sind, und zwei Zonen 17'b, 18'b ohne Klebemittel.
Dieses Zonen 17'a, 17'b, 18'a, 18'b sind auf der
Rückseite
der Seite 16' auf
ihren Flächen
bedruckt. Diese Zonen 17'a und 18'a, in ihrer
Form analog zu den Formen der Zonen 17a und 18a,
welche in dem vorhergehenden Herstellungsverfahren beschrieben wurden,
befinden sich für
die eine Zone 17'a
zwischen einer bedruckten Zone 20' und einer Zone 18'b, welche an
einen der längs
verlaufenden äußeren Ränder der
Bahn 15' angrenzt.
Die Zone 18'a befindet
sich im Wesentlichen auf einer der Seiten der längs verlaufenden Achse A1A1' der Papierbahn 15'. Eine erste
bedruckte Zone 20' befindet
sich zwischen den Zonen 17'a und 18'a, eine zweite
bedruckte Zone 20' befindet
sich zwischen dem anderen längs
verlaufenden, äußeren Rand
der Bahn 15' und
der Zone 17'b,
welche sich auf der anderen Seite der Achse A1A1' befindet.
Jede der Zonen 17'a, 17'b, 18'a, 18'b hat eine Breite,
die in etwa der Breite der Deckblätter 5' und 6' ist.
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In
analoger Art zur Papierbahn 15, welche im Rahmen des ersten
Herstellungsverfahrens beschrieben wurde, enthält die Papierbahn 15' mit einem Klebemittel
bestrichene Zonen 19'a
und Zonen 19'b ohne
Klebemittel, welche nach dem Kaschieren die Faltlinien 2' definieren.
Wenn man diese Papierbahn 15' gemäß der Linie
B-B', die dem längs verlaufenden
Rand der Zone 17'b,
die sich im Kontakt mit der bedruckten Zone der Bahn 15' befindet, entspricht,
aufschneidet, erhält
man zwei Bahnen 15'a und 15'b. Diese zwei
längs verlaufenden
Bahnen weisen einen gleichen bedruckten Bereich 16' auf und sind
von unterschiedlicher Breite. Die Papierbahn 15'a weist eine
bedruckte Zone von gleicher Breite wie die Bahn 15'b auf, der durch
die Zonen 17'a, 17'b, 18'a und 18'b eingefasst
ist.
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Wie 7 zeigt,
wenn man die beiden Papierbahnen 15'a und 15'b derart gegenüberliegend anordnet, dass die
bedruckten Zonen und die Zonen 19'a und 19'b einander zugewandt sind, erhält man eine
längs verlaufende
Bahn 15'c,
welche eine zentrale Zone mit doppelter Dicke aufweist, die durch zwei
Bahnen eingefasst ist, die auf einer Hälft ihrer Breite mit einem
Klebemittel bestrichen sind. Vor der Überlagerung der zwei Bahnen 15'a und 15'b werden die
Faltlinien 2' am
Rand der nicht bestrichenen Zonen 19'b durch Mikroperforation dieses
Randes verwirklicht.
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Wie
durch die 8 dargestellt, wenn man die
Zonen 18'b auf 17'a und 17'b auf 18'a gemäß der längs verlaufenden
Achsen CC' bzw.
DD' faltet, bringt man
ihre äußeren, längs verlaufenden
Ränder 24 bzw. 25 in
Kontakt mit den längs
verlaufenden Rändern
der Zone 15'a bzw. 15'b, die durch
das Kaschieren der bedruckten Zonen gebildet sind.
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In
einem letzten Schritt, analog zu dem Schritt, der im ersten Herstellungsverfahren
beschrieben wurde, faltet man das Druckerzeugnis in parallele Falten
gemäß der transversalen
Faltlinien 12' derart,
dass die übereinander
liegenden bedruckten Bereiche zwischen den beiden Deckblättern 5' und 6' zu liegen kommen,
und zerteilt dann die Papierbahn, den kaschierten Zonen 19'a, 19'b folgend, um
die Druckerzeugnisse 1 zu individualisieren.
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Ein
derartiger Herstellungsprozess stellt eine Alternative zum im Rahmen
des ersten Verfahrens beschriebnen Schrittes dar, gemäß der Linien 22 aufzuschneiden.
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Auf
diese Weise erhält
man, gemäß dem einen
oder dem anderen Bearbeitungsverfahren, bedruckte Erzeugnisse, welche
einen reduzierten Platzbedarf haben, und welche schnell und mit
geringen Kosten in beachtlicher Stückzahl hergestellt werden.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
man vorsehen, eine oder zwei Seiten der Deckblätter 5 oder 6 mit
einem dünnen Überzug zu
versehen. Es ist ebenfalls in Betracht zu ziehen, eine Faltung gemäß der längs verlaufenden
Mittelachse AA' der
ursprünglichen
Papierbahn 15 durchzuführen, ohne
die zwei Bahnen 15a, 15b entlang dieser Achse zu
trennen. Das Druckerzeugnis weist dann eine unterschiedliche Form
und Faltung auf.
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Das
Druckerzeugnis entsprechend der Erfindung wird vorteilhafterweise
aus Papierblättern
hergestellt, welche ein üblicherweise
im Druckbereich anzutreffendes Flächengewicht und üblicherweise anzutreffende
Abmaße
ausweisen, und ausreichend sind, um letzten Endes ein Druckerzeugnis
zu erhalten, welches einfach zu handhaben ist, wobei es relativ
starr und wider standsfähig
bleibt.