DE60304892T2 - Mehrfach gefaltete drucksache - Google Patents

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DE60304892T2
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Xavier De La Motte-Bouloumie
Gerard Collard
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Wallon Imprimeur SAS
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Wallon Imprimeur SAS
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Druckerzeugnis, welches in mehrere Klappseiten faltbar ist, und ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Erzeugnisses.
  • Im Bereich der Druckerzeugnisse aus Papier, welche eine grafische Information aufweisen, insbesondere solche, welche eine Karte oder einen Lageplan einer Ausstellung, einer Stadt oder eines anderen Ortes darstellen, ist es üblich, dass derartige Erzeugnissen mit beachtlichen Abmessungen in mehrere Klappseiten gefaltet werden, um den Transport zu erleichtern. Aufgrund häufiger Handhabung neigen diese Erzeugnisse dazu, dass ihre äußeren Seiten schnell abgenutzt sind. Eine bekannte Lösung besteht darin, zumindest eine der Seiten eines derartigen Druckerzeugnisses zwischen steiferen Deckblättern eines anderen Dokuments einzufügen, und möglicherweise zu verkleben. Solche Druckerzeugnisse haben dennoch eine beachtliche Dicke und einen beachtlichen Platzbedarf, wodurch die Handhabung nicht einfach ist.
  • Aus der DE-A-42 39 974 ist ein Druckerzeugnis bekannt, welches aus drei Schichten gebildet wird. Die Zwischenschicht ist in Klappseiten aufgeteilt, von denen ein Bereich klebefähig ist, und die Klappseiten aufgrund der klebefähigen Bereiche erlauben, die drei Schichten untereinander zu verbinden. Diese Klappseiten können eine seitliche Bewegung derart ausführen, dass alternativ die eine oder die andere ihrer Seite im oberen Bereich des Druckerzeugnisses erscheint. Das Druckerzeugnis kann nicht in einem kontinuierlichen Verfahren hergestellt werden.
  • Eine andere Lösung ist in der Druckschrift EP-0 288 472 beschrieben. Es handelt sich um ein Druckerzeugnis, welches akkordeonartig, dann als "Z" derart gefaltet ist, um ein Minimum an Platz einzunehmen. Jede der zwei Außenseiten eines derartigen Druckerzeugnisses ist mit einem starren Bereich, der gegenüber dem gefalteten Erzeugnis leicht erhöhte Abmaße aufweist, verklebt. Diese starren Bereiche bilden die erste und die vierte der Deckblätter.
  • Ein derartiges Druckererzeugnis besitzt einen Nachteil. Es kann nicht kontinuierlich hergestellt werden, da die Bereiche, welche die Deckblätter bilden, Blatt nach Blatt eingebracht werden. Die Komplexität, die Dauer und die Kosten des Herstellungsverfahrens, welches aus Drucken und Falten des Kartenteils jedes Erzeugnisses vor dem Verkleben mit den Deckblättern, welche zuvor selbst bedruckt werden, besteht, begrenzt die Benutzung und die Verbreitung eines derartigen Produkts.
  • Es ist besonders dieser Nachteil, den die Erfindung beabsichtigt zu beseitigen, indem sie ein in mehrere Klappseiten faltbares Druckerzeugnis vorschlägt, wel ches durch Deckblätter geschützt ist und leicht handhabbar ist.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist, ein derartiges Druckerzeugnis durch Druck und Bearbeitung in einem kontinuierlichen Verfahren herzustellen, um attraktive Herstellungskosten und relativ kurze Herstellungszeiten zu erhalten.
  • In dieser Hinsicht hat die Erfindung als Gegenstand ein Druckerzeugnis aus Papier, das in mehrere Klappseiten gefaltet werden kann, von denen mindestens eine eines der Deckblätter des Erzeugnisses bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis zumindest eine erste kaschierte Zone umfasst, welche vorgesehen ist, eines der Deckblätter des Erzeugnisses zu bilden, und zumindest eine andere kaschierte Zone umfasst, welche vorgesehen ist, eine der Faltlinien des Dokuments zu bilden.
  • Dank der Erfindung erhält man ein Druckerzeugnis aus Papier dessen Abmaße, einmal gefaltet, genügend reduziert sind, damit es leicht handhabbar ist und einfach verstaubar in einer Tasche eines Kleidungsstücks oder einem Beutel ist, oder einfach in einer Verpackung von Massenkonsumprodukten einfügbar ist. Der Teil des Erzeugnisses, welcher die Informationen enthält, befindet sich, wenn gefaltet, geschützt zwischen zwei steifen Deckblättern, welche durch eine doppelte Lage Papier gebildet wird. Gleichermaßen erhält man eine relativ solide Hauptfaltlinie dank der Kaschierung.
  • Gemäß den vorteilhaften, aber nicht obligatorischen Aspekten der Erfindung, weist das Druckerzeugnis aus Papier eine oder mehrere der folgenden Charakteristi ken auf:
    • – das Druckerzeugnis umfasst zwei erste kaschierte Zonen, die zur Bildung der zwei Deckblätter des Erzeugnisses dienen. Die andere kaschierte Zone, die eine Faltlinie bildet, grenzt an mindestens eine kaschierte Zone an, die eine der Deckblätter bildet. In einer bevorzugten Ausführungsform verbindet die andere kaschierte Zone, die eine Faltlinie bildet, die zwei ersten kaschierten Zonen, die zur Bildung von zwei Deckblättern eines selben Dokuments vorgesehen sind. Vorteilhafterweise umfasst die kaschierte Zone Mikroperforationen, die die Faltlinie verwirklichen.
  • Die Erfindung betrifft gleichermaßen ein Verfahren zur Herstellung mindestens eines Druckerzeugnisses aus Papier, welches in mehrere Klappseiten zusammenfaltbar ist, von denen zumindest eine eines der Deckblätter des Erzeugnisses bildet, und insbesondere ein Verfahren, welches Schritte umfasst, bei denen:
    • – a) man kontinuierlich mindestens eine Fläche einer Papierbahn bedruckt, mit Ausnahme mindestens einer ersten Zone, die dazu dient, eines der Deckblätter zu bilden und mindestens einer anderen Zone, die dazu dient, eine Faltlinie zu definieren, wobei man die Zonen mit einem Klebstoff beschichtet,
    • – b) man die bedruckte Papierbahn in zwei bedruckte Längsbahnen teilt,
    • – c) man die beiden bedruckten Längsbahnen Fläche auf Fläche verbindet, indem mindestens eine der mit einem Klebstoff beschichteten Zonen, die auf einer dieser Bahnen gebildet wird, mit einer korrespondierenden Zone, die auf der anderen Bahn gebildet wird, kaschiert,
    • – d) man eine einzige der so verbundenen Bahnen derart schneidet, dass das Druckerzeugnis gemäß der Faltlinie gefaltet werden kann.
  • Gemäß vorteilhafter, aber nicht notwendiger Aspekte der Erfindung, umfasst das Verfahren ein oder mehrere zusätzliche Schritte, in welchen:
    • – e) man die so gebildeten Bahnen gemäß anderer vorher festgelegter Faltlinien in mehrere Klappseiten derart faltet, dass die zwei ersten kaschierten Zonen die Deckblätter des Druckerzeugnisses bilden.
    • – f) man quer die Papierbahnen schneidet, um die Druckerzeugnisse zu vereinzeln.
    • – Nach Schritt b) und vor Schritt c) oder nach Schritt c) und vor Schritt d) verwirklicht man die Faltlinie entlang der kaschierten Zone durch Mikroperforationen.
    • – Bei Schritt d) schneidet man die Bahn einerseits längs eines zu jedem Deckblatt und einer bedruckten Zone der Bahn gemeinsamen Rands und andererseits längs der kaschierten Zone, die die Faltlinie eines benachbarten Erzeugnisses definiert.
    • – Bei Schritt d) schneidet man die Bahn nur längs der kaschierten Zone, die die Faltlinie eines benachbarten Erzeugnisses definiert.
  • Vorteilhafterweise umfasst das Verfahren einen Schritt:
    • – g) nach Schritt b), bei dem man einen Teil von einer der Bahnen auf einen anderen Teil derselben Bahn kaschiert, um die Deckblätter des Erzeugnisses zu bilden.
  • Die kontinuierliche Herstellung eines solchen Druckerzeugnisses ausgehend von einer bedruckten Papierbahn erlaubt es, einen Vertrieb im großen Maßstab und mit geringen Kosten zu gewährleisten, beispielsweise im Rahmen einer öffentlichen Kampagne.
  • Die Erfindung wird besser verstanden und andere ihrer Vorteile werden klarer erscheinen im Licht der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform eines Druckerzeugnisses entsprechend der Erfindung und zweier Herstellungsverfahren, die ausschließlich als Beispiele genannt sind und sich auf die beigefügten Zeichnungen beziehen, in welchen:
  • die 1 eine perspektivische Ansicht eines Druckerzeugnisses entsprechend der Erfindung in einer geöffneten Position ist;
  • die 2 eine Teilansicht von oben einer kontinuierlichen bedruckten Papierbahn, die Druckerzeugnisse enthält, welche durch die 1 dargestellt sind, im Laufe einer Herstellung gemäß einem ersten Prozess vor der Teilung der Papierbahn in zwei gleiche Papierbahnen und der Kaschierung;
  • die 3 ist eine perspektivische Teilansicht zweier bedruckter Bahnen vor der Kaschierung, welche nach der Teilung der Ausgangsbahn gemäß dem ersten Prozess erhalten wurden, und deren Seiten einander gegenüber liegen;
  • die 4 ist eine Teilansicht von oben zweier Bahnen, welche durch 3 dargestellt werden, die kaschiert sind;
  • die 5 ist eine perspektivische Teilansicht des Druckerzeugnisses dargestellt in 4 nach dem teilweisen Zerschneiden der oberen Papierbahn und Abspaltung eines Druckerzeugnisses;
  • die 6 ist eine Teilansicht von oben einer kontinuierlich bedruckten Papierbahn gemäß einem zweiten Herstellungsverfahren, vor der Teilung der Papierbahn in zwei ungleiche Bahnen und vor Kaschierung;
  • die 7 ist eine perspektivische Teilansicht der zwei bedruckten und ungleichen Bahnen, erhalten nach der Teilung der ursprünglichen Bahn gemäß dem zweiten Verfahren, deren Seiten einander gegenüber liegen; und
  • die 8 ist eine Teilansicht von oben zweier in 7 dargestellten kaschierten Bahnen, die teilweise mit einem Kleber bedeckte Zonen aufweisen, beim Falten.
  • Das in 1 gezeigte Druckerzeugnis 1 hat einen Grundkörper in einer im Wesentlichen Rechteckform. Eine längliche Faltlinie 2 erstreckt sich über das ganze Druckerzeugnis gemäß einer im Wesentlichen senkrechten Richtung zu zwei kurzen Seiten 3 und 4 des Erzeugnisses, welche sie verbindet. Sie teilt das Erzeugnis in zwei im Wesentlichen gleiche Teile 1a und 1b. Diese Faltlinie 2 ist verwirklicht durch einen mikroperforierten Rand einer Zone, die aus zwei Lagen Papier besteht. Auf jeder Seite des Erzeugnisses 1, und sich nach außen erstreckend, bilden zwei Zonen mit doppelten Lagen die Deckblätter 5 und 6 des Erzeugnisses 1. Die Deckblätter 5 und 6 haben im Wesentlichen eine Rechteckform, wobei eine der langen Seiten 7 oder 8 mit einem Teil der kurzen Seite 3 oder 4 des Druckerzeugnisses 1 verbunden sind. Die langen Seiten 7 und 8 haben eine Länge, die im Wesentlichen der Hälfte der Länge der kurzen Seiten 3 und 4 entspricht. Jedes Deckblatt 5 oder 6 ist zwischen einer langen Seite 9 des Erzeugnisses und der Faltlinie 2 angeordnet. Auf diese Weise verbindet die Faltlinie 2 eine kurze Seite 10 oder 11 eines Deckblattes 5 oder 6 mit einer anderen kurzen Seite 10 oder 11 eines anderen Deckblatts 5 oder 6. Das Erzeugnis 1 umfasst gleichermaßen transversale Faltlinien 12, die sich über die ganze Länge des Erzeugnisses zwischen dessen langen Seiten 9 und 13 erstrecken. Diese Linien sind regelmäßig beabstandet und verlaufen im Wesentlichen parallel zu den kleinen Seiten 3 und 4 des Erzeugnisses. Sie ermöglichen eine Faltung mit parallelen Falten des Erzeugnisses in mehrere Klappseiten 14, beispielsweise akkordeonartig.
  • Um das Erzeugnis zu schließen, klappt man die Teile 1a, 1b des Erzeugnisses entsprechend der Faltlinie 2 eines auf das andere zusammen und faltet danach gemäß der transversalen Faltlinien 12 das Erzeugnis 1 über sich selbst derart, dass die gesamten bedruckten Klappseiten 14 sich zwischen den beiden Deckblättern 5 und 6 befinden. Um das Erzeugnis zu öffnen reicht es aus, die Deckblätter 5 und 6 voneinander weg zu führen, um die Klappseiten 14 entsprechend der Linien 12 zu entfalten, und dann die Teile 1a, 1b gemäß der Faltlinie 2 aufzuklappen. Das Zusammen- und Auffalten gemäß der Faltlinie 2 wird vereinfacht durch Mikroperforationen 2a, welche in 4 dargestellt sind.
  • Um solche Druckerzeugnisse herzustellen bedruckt man gemäß einem ersten Verfahren kontinuierlich eine Papierbahn 15, dargestellt in 2. Bedruckt wird der größte Teil einer Seite 16 der Bahn 15. Diese Bahn umfasst neben den bedruckten Zonen 16a die Zonen 17a, 17b und 18a, 18b, die auf ihren Seiten entgegengesetzt zur Seite 16 bedruckt sind. Diese Zonen 17a, 17b und 18a, 18b, welche für ein Kaschieren vorgesehen sind, erstrecken sich über die ganze Länge der Bahn 15. Sie haben die Form eines rechteckförmigen Bandes, dessen Breite im Wesentlichen der Länge der kurzen Seiten 10 und 11 der Deckblätter 5 und 6 des Druckerzeugnisses entspricht. Nur die Zonen 17a und 18a sind mit Klebstoff bedeckt. Zwei aneinander anstoßende Zonen 18a und 17b befinden sich auf der einen und auf der anderen Seite der longitudinalen Achse AA', die die Breite der Papierbahn 15 in zwei Bahnen gleicher Breite 15a und 15b unterteilt. Die anderen zwei Zonen 17a und 18b bilden die äußeren, längs verlaufenden Ränder der Papierbahn 15.
  • Die Papierbahn 15 umfasst gleichermaßen mehrere Zonen 19a, die mit einem Klebstoff eingestrichen sind, und 19b ohne Klebstoff, die sich über die Breite des Papiers erstrecken und im Wesentlichen parallel zur Breite der Bahn 15 verlaufen. Diese mit Klebemittel zuvor bestrichenen Zonen 19a, die gleichmäßig beabstandet sind, verbinden auf diese Weise eine außen liegende, längs verlaufende, zuvor mit einem Klebemittel bestrichene Zone 17a mit einer zuvor mit einem Klebemittel bestrichene Zone 18a, welche entlang der Achse AA' verläuft. Man erhält auf diese Weise eine Papierbahn 15, bei der eine Seite 16 teilweise mit einem Klebemittel bestrichen ist, wodurch eine durchgehende Vernetzung über die ganze Breite der Bahn gebildet wird. Diese Vernetzung umfasst die längs verlaufenden Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, welche zueinander parallel sind und im Wesentlichen parallel in Richtung S der Abwicklung der Bahn sind. Die Zonen 19a, 19b, welche schmaler sind, sind zueinander parallel über die Breite der Bahn 15 angeordnet und sind im Wesentlichen senkrecht zur Richtung S der Abwicklung der Bahn angeordnet. Auf diese Weise erhält man zwei parallele Serien 15a, 15b von benachbarten Bereichen 20, welche jede durch zwei Segmente der parallelen Zonen 17a, 18a und 17b, 18b, die durch die parallelen Zonen 19a bzw. 19b miteinander verbunden sind, begrenzt sind. Jeder Bereich 20 entspricht im Wesentlichen einer Hälfte der bedruckten Fläche des Druckerzeugnisses 1.
  • Die Papierbahn 15 enthält gleichermaßen vorgeformte Faltlinien 12 in ausreichender Zahl, um die endgültige Faltung zu erhalten, welche parallel zur Richtung S der Abwicklung der Papierbahn 15 über deren ganze Länge angeordnet sind. Wenn man die Papierbahn 15 gemäß ihrer longitudinalen Achse AA' zerschneidet, erhält man zwei longitudinale Papierbahnen 15a, 15b, beide mit einer Breite im Wesentlichen äquivalent zur Hälfte der ursprünglichen Breite. Wie die 3 zeigt, wenn man die beiden Papierbahnen 15a, 15b derart Fläche gegenüber Fläche anordnet, dass die zuvor mit Klebemittel bestrichenen Zonen 17a, 18a und 19a exakt den Zonen 18b, bzw. 17b bzw. 19b gegenüberliegen, befinden sich die bedruckten Bereiche 20 ebenfalls gegenüber. Wenn man die beiden Papierbahnen 15a, 15b durch Kaschieren der Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, 19a und 19b verbindet, wie 4 zeigt, erhält man eine längs verlaufende Bahn 15c mit einer Breite, die im Wesentlichen äquivalent ist zur Breite einer halben ursprünglichen Bahn 15, und die aus einer doppelten Lage aus Papier besteht.
  • Die längs verlaufenden Ränder dieser Bahn 15c werden durch die kaschierten Zonen 17a, 17b, 18a und 18b gebildet. Sie bilden auf diese Weise die Deckblätter 5 und 6 des Druckerzeugnisses. Auf die gleiche Weise wirken die Zonen 19a und 19b zusammen. Die bedruckten Bereiche 20 der zwei Bahnen 15a und 15b, die derart übereinander angeordnet sind, dass die bedruckten Seiten gegenüberliegen, werden gleichmäßig durch die kaschierten Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, 19a und 19b begrenzt.
  • Diese Papierbahn 15c hat somit im Wesentlichen die Erscheinungsform einer Abfolge von Faltentaschen. Diese "Faltentaschen" 21 haben gemeinsame Bereiche, welche durch längliche Ränder 17a, 17b, 18a und 18b der Papierbahn und durch die Zonen 19a und 19b gebildet werden. Wie die 5 zeigt reicht es aus, mit den bekannten Techniken, solche die als "KISS-CUTTING" bezeichnet werden, eine einzige 15b der beiden übereinliegenden Bahnen 15a, 15b aufzuschneiden, um die Klappseiten 14 des endgültigen Druckerzeugnisses zu erhalten. Eine Schnittlinie 22 befindet sich längs jedes "inneren" Randes der kaschierten Zonen 17a, 17b, 18a und 18b, wodurch die Deckblätter gebildet werden, und parallel zur Richtung S der Abwicklung der Bahn. Diese Linie 22 ist auf Höhe der Überschneidungen mit den Zonen 19a, 19b unterbrochen. Auf einer Seite von jeder Zone 19a und 19b befindet sich eine Schnittlinie 23, welche parallel zu der Zone 19a, 19b verläuft, und die die zwei Schnittlinien 22 verbindet.
  • Eine Tasche 21, begrenzt durch die zwei Zonen 19a, 19b und zwei Zonen 17a, 17b, 18a, 18b, die diesbezüglich die langen und kurzen Seiten bilden, weist zwei Abschnitte mit Schnittlinien 22 verbunden mit einer Schnittlinie 23 auf.
  • Ausschließlich die Tasche 21, die sich am Anfang der Bahn 15c befindet, besitzt keine Schnittlinie 23.
  • Ein Zuschneiden einer einzigen Bahn 15b gemäß ihrer Linien 22 und 23 ermöglicht es, die Tasche 21 zu öffnen und den Bereich 20 der Bahn 15b gemäß der Faltlinie 2 zu entfalten, wobei die Faltlinie 2 durch einen Rand einer Zone 19b gebildet wird, indem man, mittels des gleichen Werkzeugs, mit dem zugeschnitten wurde, Mikroperforationen 2a einbringt, um eine geradlinige Faltlinie 2 zu erhalten.
  • Das Druckerzeugnis 1 wird folgend in parallele Falten zusammengefaltet, beispielsweise akkordeonartig, wobei den vorgeformten Faltlinien 12 derart gefolgt wird, dass die übereinander liegenden bedruckten Bereiche 20 zwischen den beiden Deckblättern 5 und 6 zu liegen kommen.
  • Es genügt dann die Papierbahn entlang der kaschierten Zonen 19a, 19b zu zerteilen, um die Druckerzeugnisse 1 zu individualisieren.
  • In einem zweiten Herstellungsverfahren wird ein zu dem in 1 gezeigten identisches Druckerzeugnis 1 hergestellt, ausgehend von einer bedruckten Papierbahn 15'. Das zweite Herstellungsverfahren unterscheidet sich vom vorhergehenden durch die in den 6, 7 und 8 dargestellten Schritte.
  • Die in 6 dargestellte Papierbahn 15' ist auf einer Seite 16' bedruckt. Sie umfasst, neben den bedruckten Zonen, zwei Zonen 17'a und 18'a, welche mit einem Klebemittel bestrichen sind, und zwei Zonen 17'b, 18'b ohne Klebemittel. Dieses Zonen 17'a, 17'b, 18'a, 18'b sind auf der Rückseite der Seite 16' auf ihren Flächen bedruckt. Diese Zonen 17'a und 18'a, in ihrer Form analog zu den Formen der Zonen 17a und 18a, welche in dem vorhergehenden Herstellungsverfahren beschrieben wurden, befinden sich für die eine Zone 17'a zwischen einer bedruckten Zone 20' und einer Zone 18'b, welche an einen der längs verlaufenden äußeren Ränder der Bahn 15' angrenzt. Die Zone 18'a befindet sich im Wesentlichen auf einer der Seiten der längs verlaufenden Achse A1A1' der Papierbahn 15'. Eine erste bedruckte Zone 20' befindet sich zwischen den Zonen 17'a und 18'a, eine zweite bedruckte Zone 20' befindet sich zwischen dem anderen längs verlaufenden, äußeren Rand der Bahn 15' und der Zone 17'b, welche sich auf der anderen Seite der Achse A1A1' befindet. Jede der Zonen 17'a, 17'b, 18'a, 18'b hat eine Breite, die in etwa der Breite der Deckblätter 5' und 6' ist.
  • In analoger Art zur Papierbahn 15, welche im Rahmen des ersten Herstellungsverfahrens beschrieben wurde, enthält die Papierbahn 15' mit einem Klebemittel bestrichene Zonen 19'a und Zonen 19'b ohne Klebemittel, welche nach dem Kaschieren die Faltlinien 2' definieren. Wenn man diese Papierbahn 15' gemäß der Linie B-B', die dem längs verlaufenden Rand der Zone 17'b, die sich im Kontakt mit der bedruckten Zone der Bahn 15' befindet, entspricht, aufschneidet, erhält man zwei Bahnen 15'a und 15'b. Diese zwei längs verlaufenden Bahnen weisen einen gleichen bedruckten Bereich 16' auf und sind von unterschiedlicher Breite. Die Papierbahn 15'a weist eine bedruckte Zone von gleicher Breite wie die Bahn 15'b auf, der durch die Zonen 17'a, 17'b, 18'a und 18'b eingefasst ist.
  • Wie 7 zeigt, wenn man die beiden Papierbahnen 15'a und 15'b derart gegenüberliegend anordnet, dass die bedruckten Zonen und die Zonen 19'a und 19'b einander zugewandt sind, erhält man eine längs verlaufende Bahn 15'c, welche eine zentrale Zone mit doppelter Dicke aufweist, die durch zwei Bahnen eingefasst ist, die auf einer Hälft ihrer Breite mit einem Klebemittel bestrichen sind. Vor der Überlagerung der zwei Bahnen 15'a und 15'b werden die Faltlinien 2' am Rand der nicht bestrichenen Zonen 19'b durch Mikroperforation dieses Randes verwirklicht.
  • Wie durch die 8 dargestellt, wenn man die Zonen 18'b auf 17'a und 17'b auf 18'a gemäß der längs verlaufenden Achsen CC' bzw. DD' faltet, bringt man ihre äußeren, längs verlaufenden Ränder 24 bzw. 25 in Kontakt mit den längs verlaufenden Rändern der Zone 15'a bzw. 15'b, die durch das Kaschieren der bedruckten Zonen gebildet sind.
  • In einem letzten Schritt, analog zu dem Schritt, der im ersten Herstellungsverfahren beschrieben wurde, faltet man das Druckerzeugnis in parallele Falten gemäß der transversalen Faltlinien 12' derart, dass die übereinander liegenden bedruckten Bereiche zwischen den beiden Deckblättern 5' und 6' zu liegen kommen, und zerteilt dann die Papierbahn, den kaschierten Zonen 19'a, 19'b folgend, um die Druckerzeugnisse 1 zu individualisieren.
  • Ein derartiger Herstellungsprozess stellt eine Alternative zum im Rahmen des ersten Verfahrens beschriebnen Schrittes dar, gemäß der Linien 22 aufzuschneiden.
  • Auf diese Weise erhält man, gemäß dem einen oder dem anderen Bearbeitungsverfahren, bedruckte Erzeugnisse, welche einen reduzierten Platzbedarf haben, und welche schnell und mit geringen Kosten in beachtlicher Stückzahl hergestellt werden.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform kann man vorsehen, eine oder zwei Seiten der Deckblätter 5 oder 6 mit einem dünnen Überzug zu versehen. Es ist ebenfalls in Betracht zu ziehen, eine Faltung gemäß der längs verlaufenden Mittelachse AA' der ursprünglichen Papierbahn 15 durchzuführen, ohne die zwei Bahnen 15a, 15b entlang dieser Achse zu trennen. Das Druckerzeugnis weist dann eine unterschiedliche Form und Faltung auf.
  • Das Druckerzeugnis entsprechend der Erfindung wird vorteilhafterweise aus Papierblättern hergestellt, welche ein üblicherweise im Druckbereich anzutreffendes Flächengewicht und üblicherweise anzutreffende Abmaße ausweisen, und ausreichend sind, um letzten Endes ein Druckerzeugnis zu erhalten, welches einfach zu handhaben ist, wobei es relativ starr und wider standsfähig bleibt.

Claims (12)

  1. Druckerzeugnis aus Papier, hergestellt nach einem Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 12, das in mehrere Klappseiten gefaltet werden kann, von denen mindestens eine eines der Deckblätter des Erzeugnisses bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis (1) auf einer Fläche (16, 16') mindestens eine erste, nicht bedruckte, kaschierte Zone (17a, 17b, 18a, 18b, 17'a, 17'b, 18'a, 18'b), die dazu dient, eines der Deckblätter (5, 6, 5', 6')des Erzeugnisses (1) zu bilden und mindestens eine andere nicht bedruckte, kaschierte Zone (19a, 19b, 19'a, 19'b) umfasst, die dazu dient, eine der Faltlinien (2, 2') des Erzeugnisses (1) zu bilden, die das Falten und Entfalten dieses letzteren erlaubt.
  2. Erzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis (1) zwei erste kaschierte Zonen (17a, 17b, 18a, 18b, 17'a, 17'b, 18'a, 18'b) umfasst, die zur Bildung der zwei Deckblätter (5, 5' und 6, 6') des Erzeugnisses (1) dienen.
  3. Erzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die andere kaschierte Zone (19a, 19b, 19'a, 19'b), die eine Faltlinie (2, 2') bildet, an mindestens eine kaschierte Zone (17a, 18b oder 17b, 18a; 17'a, 18'a oder 17'b, 18'a) an grenzt, die eine der Deckblätter (5, 5' oder 6, 6') bildet.
  4. Erzeugnis nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die andere kaschierte Zone (19a, 19b; 19'a, 19'b) die andere Faltlinie (2, 2') bildet, die die zwei ersten kaschierten Zonen (17a, 18b und 17b, 18a; 17'a, 18'b und 17'b, 18'a) verbindet, die zur Bildung von zwei Deckblättern (5, 5' und 6,6') eines selben Dokuments dienen.
  5. Erzeugnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kaschierte Zone (19a, 19b; 19'a, 19'b) Mikroperforationen (2a, 2'a) umfasst, die die Faltlinie (2; 2') verwirklichen.
  6. Verfahren zur Herstellung mindestens eines Druckerzeugnisses aus Papier (1), das mehrfach in mehrere Klappseiten(14, 14') gefaltet ist, von denen mindestens eine eines der Deckblätter (5, 5', 6, 6') des Druckerzeugnisses (1) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren Schritte umfasst, bei denen: – a) man kontinuierlich mindestens eine Fläche (16, 16') einer Papierbahn (15, 15') bedruckt, mit Ausnahme mindestens einer ersten Zone (17a, 17'a, 18a, 18'a) die dazu dient, eines der Deckblätter (5, 5', 6, 6') zu bilden und mindestens einer anderen Zone (19, 19'), die dazu dient, eine Faltlinie (2, 2') zu definieren, wobei man die Zonen (17a, 17'a, 18a, 18'a, 19a, 19'a) mit einem Klebstoff beschichtet. – b) man die bedruckte Papierbahn (15, 15') in zwei bedruckte Längsbahnen (15a, 15b, 15'a, 15'b) teilt, – c) man die beiden bedruckten Längsbahnen (15a, 15b, 15'a, 15'b) Fläche auf Fläche verbindet, indem mindestens eine der mit einem Klebstoff beschichteten Zonen (17a, 18a, 19a, 19'a), die auf einer dieser Bahnen (15a, 15'a) gebildet wird, mit einer entsprechenden Zone (17b, 18b, 19b, 19'b), die auf der anderen Bahn (15a, 15'a) gebildet wird, kaschiert, – d) man eine einzige (15b, 15'b) der so verbundenen zwei Bahnen (15a, 15b, 15'a, 15'b) derart schneidet (bei 22, 23, 23'), dass das Druckerzeugnis gemäß der Faltlinie (2, 2') gefaltet werden kann.
  7. Erzeugnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem zusätzlichen Schritt – e) man die so gebildeten Bahnen (15c, 15'c) gemäß anderer vorher festgelegter Faltlinien (12, 12') in mehrere Klappseiten (14, 14') faltet, derart, dass die zwei ersten kaschierten Zonen (17a, 17b, 18a, 18b, 17'a, 17'b, 18'a, 18'b) die Deckblätter (5, 5', 6, 6') des Druckerzeugnisses bilden.
  8. Erzeugnis nach Anspruch 6 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet dass in einem zusätzlichen Schritt – f) man quer die Papierbahnen (15c, 15'c) schneidet, um die Druckerzeugnisse (1) zu vereinzeln.
  9. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Schritt b) und vor Schritt c) oder nach Schritt c) und vor Schritt d) man die Faltlinie entlang der kaschierten Zone (19b, 19'b) durch Mikroperforationen (2a, 2'a) verwirklicht.
  10. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 6 bis 9, d.g, dass bei Schritt d) man die Bahn (15b) einerseits längs eines zu jedem Deckblatt (5, 6) und einer bedruckten Zone (20) der Bahn gemeinsamen Randes und andererseits längs der kaschierten Zone (19b), die die Faltlinie (2) eines benachbarten Erzeugnisses definiert, schneidet (bei 22, 23).
  11. Erzeugnis nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schritt d) man die Bahn (15'b) nur längs der kaschierten Zone (19'b) schneidet, die die Faltlinie eines benachbarten Erzeugnisses definiert.
  12. Erzeugnis nach A11, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schritt g) nach dem Schritt b) umfasst, bei dem – man einen Teil (17'b, 18'b) von einer (15'a) der Bahnen auf einen anderen Teil (17'a, 18'a) derselben Bahn kaschiert, um die Deckblätter (5', und 6') zu bilden.
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