DE60306149T2 - Aufgabenorientierte induktionsfähigkeiten für icds und programmierer - Google Patents

Aufgabenorientierte induktionsfähigkeiten für icds und programmierer Download PDF

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H. James North Oaks ERICKSEN
J. Paul Brooklyn Park DEGROOT
Seema Maple Grove PADMANABHAN
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Description

  • Diese Erfindung betrifft allgemein die Behandlung von Herzrhythmusstörungen und insbesondere eine Vorrichtung, um ein Flimmern bzw. Fibrillieren zu induzieren. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Ausführen aller Schritte für eine Induktion von einem Programmierbildschirm aus, ohne Wechselbeziehung mit anderen Tasks bzw. Aufgaben, die ein Testen der Defibrillationsschwelle (DFT: Defibrillation Threshold (engl.)) störend beeinflussen könnten.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist seit langem bekannt, dass durch Anwenden eines Elektroschocks auf den Herzmuskel eine Defibrillation des Herzens erreicht werden kann, siehe beispielsweise Swartz u. a.: Influence of T-Wave Shock Energy on Ventricular Fibrillation Vulnerability in Humans, Journal of American College of Cardiology, 1995, Conference Abstracts, Februar 1995; siehe außerdem Karolyi u. a.: Timing of the T-Wave Shock for Inducing Ventricular Fibrillation in Patients With Implantable Cardioverter Defibrillators, PACE NASPE Abstracts, Bd. 18, April 1995 (Teil II), S. 802.
  • Für den Zweck einer Defibrillation des Herzens durch elektrische Stimulation stehen zahlreiche Typen von sowohl externen als auch implantierbaren defibrillierenden Vorrichtungen zur Verfügung. Ein Beispiel für einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) ist der Medtronic® Gem® III DR, Modell 7275 ICD, der vom Abtretungsempfänger der vorliegenden Erfindung im Handel erhältlich ist.
  • Während des Implantationsvorgangs und nachfolgenden regelmäßigen Kontrolluntersuchungssitzungen testet der Arzt die Leistungsfähigkeit des ICD, um seine Fähigkeit, für eine Therapie zu sorgen, sicherzustellen. Ein Verfahren, um zu testen, ob ein Defibrillator fähig ist, das Herz zuverlässig zu defibrillieren, ist mit einer Induktion eines Fibrillationsereignisses im Herzen des Patienten verbunden, wobei dann dem ICD ermöglicht wird, das induzierte Fibrillieren bzw. Flimmern zu detektieren und zu beenden. Der ICD selbst ist fähig, sowohl während des Implantationsvorgangs als auch später, bei planmäßigen Kontrolluntersuchungen, ein Fibrillieren bzw. Flimmern zu induzieren. Sowohl ein Befehl zum Auslösen einer Induktion als auch weitere zugeordnete Parameter, die für eine erfolgreiche Induktion und Behandlung erforderlich sind, werden über ein Programmiergerät, wie etwa das Medtronic®-Programmiergerät Modell 9790, heruntergeladen.
  • Dem Fachmann ist bekannt, dass ein Fibrillieren in einer der Kammern des Herzens (atrial oder ventrikulär) induziert werden kann, indem während der Repolarisationsphase dieser Kammer ein Stimulus abgegeben wird. Mit anderen Worten: Eine Abgabe eines elektrischen Stimulus erfolgt in einer so genannten Phase. Mit anderen Worten: Eine Abgabe eines elektrischen Stimulus erfolgt vorzugsweise innerhalb eines so genannten "Verletzlichkeitsfensters", das auf die Depolarisationsperiode der Kammer folgt, wenn das Herz zu repolarisieren begonnen hat, jedoch noch nicht vollständig repolarisiert ist. Dieses Verfahren ist beispielsweise in dem US-Patent Nr. 5,129,392 (dem '392-Patent), erteilt an Bardy u. a., offenbart.
  • Gemäß dem '392-Patent wird der Impuls, der ein Fibrillieren induzieren soll, in einer zeitlich koordinierten Beziehung zu einem unmittelbar vorhergehenden Stimulationsimpuls abgegeben. Es wird ein so genanntes Überstimula tions- (engl. Overdrive Pacing) und Erregungsdetektions- (engl. Capture Detection) Protokoll oder dergleichen ausgeführt, um das QT-Intervall des Patienten zu bestimmen, wodurch ermöglicht wird, einen nachfolgenden ein Fibrillieren induzierenden Schock zu einem Zeitpunkt abzugeben, von dem bekannt ist, dass er in die Nähe des Endes dieses Intervalls, jedoch vor den Abschluss der Repolarisationsphase fällt. Es wird die Meinung vertreten, dass das Verfahren und die Vorrichtung, die in dem '392er Patent offenbart sind, ein äußerst präzises Platzieren des Fibrillieren induzierenden Schocks in Bezug auf die Refraktärperiode des Herzens des Patienten ermöglichen.
  • Medtronic® Gem® III ICD ist ein Beispiel für eine im Handel erhältliche Vorrichtung, die imstande ist, während der Repolarisierungsphase einen Stimulus abzugeben, um ein Fibrillieren bzw. Flimmern zu induzieren. Wie dem Fachmann wohlbekannt ist, weisen derartige Vorrichtungen verschiedene programmierbare Funktionen auf. Beispielsweise erfordert die T-Schock-Funktion des Gem III ein Programmieren der folgenden Hauptparameter, darunter die Frequenz, mit welcher Überstimulationsimpulse abgegeben werden, um mit einer Frequenz zu stimulieren, von der bekannt ist, dass sie über der Eigenfrequenz des Herzens des Patienten liegt, die Amplitude der ein Fibrillieren bzw. Flimmern induzierenden Schocks und das Schock-Kopplungsintervall, betreffend das Intervall von der Abgabe des letzten Überstimulationsimpulses bis zur Abgabe des ein Fibrillieren bzw. Flimmern induzierenden Schocks.
  • Einige Kliniker betrachten ein Programmieren verschiedener Parameter, um eine automatische Fibrillationsinduktion zu erzielen, möglicherweise als umständlich oder nicht wünschenswert, insbesondere, wenn diese Parameter einen Zugang von verschiedenen Programmierbildschirmen aus erfordern. Obgleich für die Vorrichtung ein Satz nomineller oder voreingestellter Parameter spezifiziert werden kann, können derartige nominelle Parameter für einige Patienten ungeeignet sein, wie etwa für jene, die unter der Wirkung von Antiarrhythmika stehen, welche die Leitung verlangsamen.
  • Im Interesse der Implantatwirksamkeit und der zeitlichen Beschränkungen ist es wünschenswert, imstande zu sein, all die verschiedenen erforderlichen Induktions- und Defibrillationsparameter von einem einzigen aufgabenorientierten Induktionsbildschirm aus zu programmieren.
  • US 5,129,392 beschreibt einen automatischen Fibrillator zur Aufnahme in einen implantierbaren Defibrillator.
  • US 5,709,711 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen einer elektrophysiologischen Untersuchung am Herzen eines Patienten.
  • US 5,954,753 beschreibt einen Defibrillator, der dafür ausgelegt ist, einem Patienten implantiert zu werden.
  • US 6,345,200 beschreibt ein Implantatführungsprogrammiergerät für einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung, die durch die unabhängigen Ansprüche definiert ist, ermöglicht dem Anwender, alle wesentlichen Aufgaben, die mit einem DFT-Test oder einem 50 Hz-Burst verbunden sind, von einem einzigen bzw. einzelnen Programmierbildschirm aus zu lösen. Der einzige Bildschirm enthält verschiedene Funktionalitäten. Beispielsweise stellt ein am Programmiergerät anzeigbarer Bildschirm Werkzeuge bzw. Tools zur Verfügung, um den Zugang zu steuern und Anwendern zu ermöglichen, lebenswichtige Detektions- und Therapieparameter vom Induktionsbildschirm aus zu ändern; eine automatische Erfassung von Ereignisdaten durch den ICD, einschließlich Hochspannungsleitungsimpedanzen von der Dauer des Schockereignisses, der programmierten und abgegebenen Energie, der Wegstrecke von Schocks, der Ladezeit, der Zykluslänge/Frequenz während des Ereignisses, der Art des erfassten Ereignisses, EGMs und Markierungen für Ereignisse; Steuereinrichtungen, um lebenswichtige Parameter und Ereignisinformationen von dem Induktions- oder 50 Hz-Burst-Bildschirm abzurufen, anzuzeigen und zu drucken, und einen automatischen Timer bzw. Zeitgeber, der die Zeit zwischen Induktionen überwacht, wobei es dem Anwender möglich ist, diesen Zeitgeber zurückzusetzen.
  • Alternative Ausführungsformen können weitere leicht zugängliche Parameter aufweisen, darunter, ohne einzuschränken, die folgenden: temporäre Erfassungs- bzw. Abfühl-, Detektions- und Therapieparameter, die nur bei Induktionen oder einem 50 Hz-Burst Anwendung finden, automatisches Herunterladen von Daten von dem ICD in das Programmiergerät, nachdem Daten erfasst worden sind; eine vom Programmiergerät erzeugte Übersicht über alle Induktionen, von-Hand-Auslösung von separaten Induktionen durch den Anwender; automatische Speicherung des EGM, das mit dem durch die Induktion herbeigeführten Ereignis oder einem 50 Hz-Burst im Zusammenhang steht, in einen nicht-flüchtigen Speicher für einen Abruf bei zukünftigen Kontrolluntersuchungen, Echtzeitdarstellung von EKG, EGM und Marker Channel®-Kommentierungen; die Fähigkeit zur automatischen Wiederaufnahme der Detektion nach einer Induktion oder einem 50 Hz-Burst; und ein Algorithmus, um das Ereignis entweder als induziert oder als spontan zu klassifizieren, wobei die Klassifizierung zu Erfassungs- und Berichtszwecken verwendet wird.
  • Alles in allem sollte die vorliegende Erfindung eine DFT-Induktion oder Anwendung eines 50 Hz-Bursts einfacher und schneller machen. Insbesondere ermöglicht die vorliegende Erfindung dem Anwender u. a., entscheidende Erfassungs-, Detektions- und Therapie-Optionen direkt von einem einzigen Induktions- oder 50 Hz-Burst-Bildschirm aus zu programmieren. Der einzige Bildschirm wird dem Anwender ermöglichen, automatische und/oder manuelle DFT-Induktionen oder einen 50 Hz-Burst von einer Programmierschnittstelle aus auszuführen, wobei die zugehörige Dokumentation von derselben Schnittstelle erlangt wird. Durch die Verwendung einer einzigen Schnittstelle wird es nicht länger erforderlich sein, zu verschiedenen Bildschirmen zu "springen", um diese Aufgaben zu erfüllen. Außerdem erhöht die vorliegende Erfindung die Sicherheit des Patienten insofern, als der Anwender in der Lage ist, temporäre DFT-Testwerte zu programmieren. Die Verwendung von dauerhaften Einstellungen könnte zu unbeabsichtigten Fehlern bei der Therapieverabreichung führen.
  • Die vorliegende Erfindung vereinfacht außerdem die post-Induktions-Datenanalyse, indem sie Anwendern verschiedene Werkzeuge bzw. Tools und interaktive Anzeigen zum Verweisen und Einfügen von Daten für eine bessere Analyse, Überwachung und Verabreichung einer Herztherapie zur Verfügung stellt.
  • Außerdem umfasst die vorliegende Erfindung eine Ausführungsform, die zeitweilig die antitachykarde Stimulation (ATP: Antitachycardia Pacing) während der Ladefunktion sperrt, um die Abgabe einer ATP nach einer DFT-Induktion im Implantat zu verhindern. Nach derzeitigem Stand der Technik würde der ICD vom Fertigungswerk mit während des Ladens "ausgeschalteter" ATP versendet werden müssen. Die vorliegende Erfindung verwendet einen Algorithmus, der Ereignisse als "induziert" oder "spontan" klassifiziert. Folglich kann der ICD mit freigegebener ATP versendet werden, wobei eine ATP nur dann während des Ladens ausgeführt wird, wenn spontane Ereignisse detektiert werden. Ferner wird der ICD einen Defibrillationsschock nur während induzierter Ereignisse abgeben, die benutzt werden, um die Wirksamkeit des Schocks zu testen und festzustellen, während die ATP zeitweilig ausgesetzt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Es werden nun, lediglich beispielhaft, bevorzugte Ausführungsformen mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist in Blockdarstellung ein Funktionsschema eines implantierbaren Kardioversions- und Defibrillations-Systems, mit dem die vorliegende Erfindung ausgeführt werden kann.
  • 2 ist eine Veranschaulichung eines Prototyp-Programmierbildschirms, der den Bildschirm der höchsten Ebene gemäß der vorliegenden Erfindung anzeigt.
  • 3a ist eine Veranschaulichung eines Programmierbildschirms, der beispielhaft für eine Bildschirmanzeige der untergeordneten Ebene ist, der verwendet wird, um Einstellungen zu programmieren, die darauf abgestellt sind, eine ventrikuläre Fibrillation oder andere Tests oder Therapien zu induzieren bzw. auszuführen.
  • 3a, 3b und 3c veranschaulichen, wie der Programmierbildschirm von 3a ausgestattet sein könnte, um dem Anwender zu ermöglichen auszuwählen, wann oder ob eine ATP während des Ladens abgegeben werden soll.
  • 4 ist eine Veranschaulichung eines für eine Bildschirmanzeige einer untergeordneten Ebene beispielhaften Programmierbildschirms, der verwendet wird, um Daten, die vor kurzem induzierte Ereignisse, Protokolle früherer Ereignisse und die letzte verabreichte Hochspannungstherapie betreffen, mitzuteilen.
  • 5 ist eine Bildschirmanzeige eines für einen Bildschirm der höchsten Ebene beispielhaften Prototyp-Programmierbildschirms, der die Bildschirmverwendung für einen 50 Hz-Burst, eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, veranschaulicht.
  • 6 ist ein Logikflussplan, der den algorithmischen/Softwareprogramm-Prozess veranschaulicht, der in dem ICD implementiert ist, um zu bestimmen, ob ein Fibrillationsereignis induziert oder spontan ist und ob eine ATP oder ein Defibrillationsschock abzugeben ist.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist in Blockdarstellung ein Funktionsschema eines ICD-Systems 10 eines Typs, mit dem die vorliegende Erfindung in die Praxis umgesetzt werden kann. Obwohl die Erfindung hier im Zusammenhang mit dem mikroprozessorgesteuerten System 10 von 1 beschrieben wird, versteht sich, dass die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit vielen verschiedenen Typen von Systemen für die Behandlung von Herzerkrankungen, darunter Systeme, die eine kundenspezifische integrierte Controller-Schaltung umfassen, oder mit Einrichtungen, die eine analoge Zeitgeber- und Steuerschaltungsanordnung verwenden, in die Praxis umgesetzt werden kann. An sich sollte das System 10 von 1 lediglich als Beispiel und nicht als den Anwen dungsbereich der Erfindung einschränkend angesehen werden.
  • Die Hauptkomponenten des Systems 10 wie in 1 gezeigt sind ein Mikroprozessor 12, Nur-Lese-Speicher (ROM) 14, Direktzugriffsspeicher (RAM) 16, eine digitale Steuer- bzw. Controller-Schaltung 18, Eingangs- und Ausgangsverstärker 20 bzw. 22 und eine Telemetrieschaltung 24. Wie dem Fachmann wohlbekannt ist, werden die verschiedenen Komponenten der Vorrichtung 10 mittels einer internen Energieversorgung gespeist, wobei typisch eine Lithium-Silber-Vanadium-Batterie, die eine niedrige Spannung und einen starken Strom abgibt, zur Anwendung gebracht wird.
  • Wie nach Stand der Technik üblich speichert das ROM 14 die Grundprogrammierung für die Vorrichtung, einschließlich Befehle, welche die Berechnungen definieren, die von der Vorrichtung auszuführen sind, um die verschiedenen Intervalle zur zeitlichen Koordinierung abzuleiten, die erforderlich sind, damit die Vorrichtung gemäß einem im Voraus festgelegten Betriebsalgorithmus arbeitet. Andererseits kann das RAM 16 Programmierung für die Vorrichtung speichern, es dient jedoch auch zur Speicherung von dynamischen Werten veränderlicher Steuerparameter und dergleichen, wie der programmierbaren Stimulationsfrequenz, der programmierten Kardioversions- und Defibrillationsintervalle, der Impulsbreiten, der Impulsamplituden usw., die von einem Arzt oder Kliniker in die Vorrichtung einprogrammiert werden. Das RAM 16 kann auch abgeleitete Werte, wie etwa die Intervalle zwischen detektierten kardialen Ereignissen u. a., speichern.
  • Die RD-Leitung 26 steuert das Lesen von Daten aus dem ROM 14 und dem RAM 16. Die WR-Leitung 28 steuert das Schrei ben von Daten in den RAM 16. Ein Adressbus 30 und ein Datenbus 32 verbinden ROM 14, RAM 16 und Mikroprozessor 12 miteinander. Als Reaktion auf ein Geltendmachen des Signals auf der RD-Leitung 26 ("des RD-Signals") werden die Inhalte des ROM 14 oder RAM 16, die durch die Adressinformationen bestimmt sind, die bei Geltendmachung des RD-Signals auf dem Adressbus 30 vorliegen, auf den Datenbus 32 getrieben. Genauso werden als Reaktion auf ein Geltendmachen eines Signals auf der WR-Leitung 28 (des "WR-Signals") Informationen auf dem Datenbus 32 an einen Speicherort im RAM 16 geschrieben, der durch die dann auf dem Adressbus 30 vorliegenden Adressinformationen bestimmt ist.
  • Der Controller 18 führt die grundlegenden Zeitsteuerungs- und Steuerungsfunktionen für das System 10 aus. Der Controller 18 umfasst vorzugsweise wenigstens einen Programmier-Zeitgeber/Zähler, der beispielsweise bei einem Erfassen von Kammerkontraktionen, stimuliert oder abgefühlt, gestartet wird. Dieser Zeitgeber/Zähler kann verwendet werden, um die verschiedenen Intervalle zur zeitlichen Koordinierung zu bestimmen, die von dem System 10 definiert oder gemessen werden müssen, um gemäß seinen Stimulations-, Kardioversions- und/oder Defibrillations-Betriebsalgorithmen zu arbeiten. Die Intervalle zur zeitlichen Koordinierung, die der Zeitgeber/Zähler im Controller 18 zumisst, sind durch im ROM 14 oder RAM 16 gespeicherte Daten gesteuert.
  • Außerdem triggert der Controller 18 Ausgangsimpulse von der Ausgangsstufe 22, wie im Folgenden ausführlicher beschrieben wird, und erzeugt Unterbrechungsanforderungen an den Mikroprozessor 12 auf einem Steuerbus. Beispielsweise kann der Controller 18 bei der Detektion verschiedener kardialer Ereignisse Unterbrechungsanforderungen an den Mikroprozessor 12 erzeugen.
  • Die Ausgangsstufe 22 enthält einen Generator hochenergetischer Impulse, der imstande ist, Kardioversions- und/oder Defibrillationsimpulse zu erzeugen, wie im Folgenden ausführlicher beschrieben wird. Hochenergetische Ausgangsimpulse von dem Impulsgenerator in der Ausgangsstufe 22 werden über Elektroden 36 und 38 (in 1 nicht gezeigt), die typisch an oder im Herzen angeordnete großflächige Elektroden sind, an das Herz des Patienten angelegt. Zum Zweck der Umsetzung der vorliegenden Erfindung in die Praxis sind beliebige Kardioversions-/Defibrillations-Elektrodensysteme des Standes der Technik verwendbar.
  • Die Ausgangsstufe 22 ist ferner an Elektroden 40, 42 und 44 gekoppelt, die benutzt werden, um eine Bradykardie-Stimulierung des Herzens zu bewerkstelligen. Eine der Elektroden 40, 42 und 44 ist typisch am distalen Ende einer kardialen Stimulierungs-/Mess-Leitung angeordnet, so dass sie sich beispielsweise an oder nahe der Spitze der Kammer des Herzens befinden kann. Eine weitere der Elektroden 40, 42 und 44 ist vorzugsweise eine Ringelektrode, die vom distalen Ende der kardialen Stimulierungs/Mess-Leitung zurückgesetzt ist. Noch eine weitere der Elektroden 40, 42 und 44 ist typisch eine gemeinsame oder indifferente Elektrode, wobei in einer Ausführungsform, wie nach Stand der Technik üblich, das leitende hermetische Gehäuse als diese indifferente Elektrode wirksam wird.
  • Die Ausgangsstufe 22 empfängt vom Controller 18 über einen Steuerbus 46 Steuersignale, so dass der Controller 18 Zeitpunkt, Amplitude und Impulsbreite der von der Ausgangsstufe 22 abzugebenden Impulse bestimmen kann, und um zu bestimmen, welche Elektroden zur Abgabe der Impulse verwendet werden.
  • Das Abfühlen bzw. Erfassen der Herzaktivität, sowohl der Eigenaktivität als auch der stimulierten Aktivität, erfolgt durch die Eingangsverstärkerschaltung 20, die ebenfalls an die Elektroden 40, 42 und 44 gekoppelt ist. Die Elektroden 40, 42 und 44 werden vorzugsweise benutzt, um die Herzaktivität, z. B. Kammerdepolarisationen, abzufühlen bzw. zu messen, und können benutzt werden, um zu bestimmen, ob Stimulationsimpulse das Herz angeregt haben.
  • Signale, die auf das Auftreten einer abgefühlten bzw. gemessenen Herzaktivität schließen lassen, werden über einen Bus 48 an einen Controller 18 geliefert. Der Controller 18 übergibt Daten, die das Auftreten verschiedener kardialer Ereignisse angeben, über den Bus 34 in Form von Unterbrechungsanforderungen an den Mikroprozessor 12, wobei die Unterbrechungsanforderungen dazu dienen, den Mikroprozessor zu veranlassen, notwendige Berechungen auszuführen und/oder im RAM 16 gespeicherte Werte zu aktualisieren.
  • Eine Fremdsteuerung bzw. externe Steuerung des implantierbaren Systems wird über den Telemetrieblock 24 bewerkstelligt, der eine Kommunikation zwischen dem implantierbaren System 10 und einer (nicht gezeigten) externen Programmiereinheit ermöglicht. Typisch geht eine solche telemetrische Kommunikation mit der Übertragung von Hochfrequenzsignalen zwischen dem implantierbaren System 10 und der externen Einrichtung einher. Folglich ist typisch in einem implantierbaren System 10 eine Antenne 50 vorgesehen. Für den Zweck der Umsetzung der vorliegenden Erfindung in die Praxis geeignete Telemetriesysteme sind im US-Patent Nr. 4,556,063, erteilt an Thompson u. a., und im US-Patent Nr. 5,127,404, erteilt an Wyborny u. a., offenbart.
  • Ein Beispiel für eine im Handel erhältliche externe Programmiereinheit, die sich für den Zweck der Umsetzung der vorliegenden Erfindung in die Praxis eignet, ist das Medtronic-Programmiergerät Modell 2090.
  • Mittels der Telemetrie-Schaltungsanordnung 24 empfangene Informationen werden über einen Bus 52 dem Controller 18 zugeführt. Genauso werden Informationen vom System 10 über den Bus 52 an den Telemetrieblock 24 geliefert, damit sie zu der externen Programmiereinheit übermittelt werden.
  • Wie oben erwähnt betrifft die vorliegende Erfindung die Induktion eines Fibrillierens bzw. Flimmerns bei einem Patienten, um die Wirksamkeit eines Systems, wie etwa des Systems 10, abzuschätzen. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Induktion eines Fibrillierens bzw. Flimmerns durch die Abgabe irgendeiner aus einer Vielfalt von Wellenformen erreicht werden, die bei der Entladung einer einzigen Energiespeichereinrichtung (z. B. eines Kondensators) in der Ausgangsstufe 22 abgegeben werden.
  • In 2 veranschaulicht der Induktionsbildschirm 70 der höchsten Ebene eine Anzeige eines von mehreren EKG-Ableitungsvektoren 72 und eines von mehreren EGM-Verläufen 74. Wie hier gezeigt ist, repräsentieren die EGM-Verläufe 74 die ventrikuläre Ableitung von der Spitzenelektrode relativ zur ventrikulären Ableitung von der Ring-Elektrode (VSpitze/VRing). Das Auswählen der "Einstellungen"-Schaltfläche 88 öffnet den Bildschirm voll, um Auswahl(en) weiterer EKG/EGM-Vektoren zu ermöglichen.
  • Für eine unkomplizierte Auswahl benutzt der Arzt "Induktionen/Therapien", die in dem nach unten rollenden Menüfeld 76 aufgelistet sind. Beispielsweise verwenden DFT-Induktionen entweder einen T-Wellen-Schock oder einen 50 Hz-Burst, um ein Kammerflimmern zu induzieren. Die Bildlaufleiste (am rechten Rand des Feldes 76) ermöglicht dem Arzt, sowohl durch die Positionen, die in dem Feld 76 angezeigt werden, als auch weitere, die zu zahlreich sein können, um als Positionen der höchsten Ebene in dem Feld 76 zu erscheinen, zu rollen. Jedes Mal, wenn ein T-Wellen-Schock oder ein 50 Hz-Burst abgegeben wird, startet der Zeitgeber/Zähler 78 sein Zählen, das fortgesetzt wird, bis 10 Minuten erreicht sind oder eine weitere Induktionsperiode gestartet wird. Der Zeitgeber/Zähler 78 wird zählen, um den Anwender mit Informationen über die Zeit zu versorgen, die seit dem Auslösen der Induktion vergangen ist. Wenn die Dauer länger als 10 Minuten ist, wird die Dauer der Induktion als "> 10:00" erscheinen. Die Rücksetztaste rechts vom Zeitgeber 78 kann benutzt werden, um entweder während einer Induktion oder nach einer erfolgreichen Beendigung des induzierten Kammerflimmerns den Zeitgeber/Zähler 78 neu zu starten.
  • Der Bildschirm führt Einstellungen 80 für die Defibrillation bei einer für den Arzt einfachen Visualisierung auf. Die Schaltfläche bzw. der Knopf "Einstellung Parameter" 82 aktiviert einen Programmierbildschirm (siehe 3a), der einer Induktion vorausgeht. Durch Drücken der Schaltfläche 84 wird eine DFT-Induktion (in diesem Fall ein "T-Wellen-Schock") aktiviert. Die Einstellungen 80 bleiben wirksam, bis das DFT-Verfahren abgeschlossen ist, d. h. bis zur erfolgreichen Beendigung eines Kammerflimmerns. Eine kurze Liste von temporär programmierten Einstellungen für Therapie und Empfindlichkeit 86 spiegelt die auf dem Bildschirm zum Einstellen der Parameter (siehe 3) programmierten temporären Einstellungen wider. Die Datenabruf-Schaltfläche 85 aktiviert die Abfrage der Vorrichtung und bringt einen neuen Bildschirm hervor (siehe 4), der eine Ereignisübersicht und Hochspannungstherapiedaten für das jüngste Ereignis mit einer Verknüpfung ("Quick Link") zu detaillierten Ereignisinformationen anzeigt.
  • Die Bildschirmanzeige 90 von 3A kann durch Drücken der Schaltfläche "Einstellung Parameter" 82 (2) abgerufen werden. Der Bildschirm 90 zeigt die temporären Parameter, die benutzt werden, um eine Induktion herbeizuführen oder um andere Tests durchzuführen, wie u. a. einen EP-Test. Die Detektion 92 des Ereignisses des Kammerflimmers (VF) ermöglicht dem Arzt, die VF-Detektion ein- oder auszuschalten. "Temporäre Therapie" 94 hat drei Einstellungen, darunter: Zustand (ein oder aus), Energie (Energieabgabe in Joules) und Schockweg (zwischen implantierten Elektroden). Diese Funktion ermöglicht Einstellungen für bis zu sechs Therapien. Ferner kann die temporäre Empfindlichkeit 93 auf einen höheren oder niedrigeren Einstellwert für die ventrikuläre Empfindlichkeit eingestellt werden.
  • 3B zeigt eine alternative Ausführungsform des Bildschirms 90. Der Arzt hat die Möglichkeit der Prüfung 91 und der Aktivierung von "Sperrung ATP während des Ladens für Induktionen", wodurch die ATP während des Ladevorgangs gesperrt wird. Wenn es nicht gerade geprüft wird, wird das System wie in 3C offenbart arbeiten. Die Nachricht 95 wird angezeigt, wenn das Kästchen 91 abgehakt ist.
  • In 4 wird der Datenabruf-Bildschirm 100 angezeigt, nachdem die "Datenabruf"-Schaltfläche 85 (2) berührt worden ist. Der Datenbildschirm 100 zeigt das neueste Ereignis 102 an, wobei dem Anwender sowohl Ereignisnummer, Datum und Uhrzeit des Auftretens des Ereignisses als auch die Art des Ereignisses geliefert werden. Das neueste Ereignis 102 enthält außerdem Daten zur ventrikulären (V) Zykluslänge, zur früheren/letzten Therapie und zur Dauer des Ereignisses (als Zeit). Die Daten, die im oberen Teil des Datenbildschirms 100 angezeigt werden, beziehen sich auf das Ereignis, das gerade im Gange ist. Für den Fall, dass der Arzt wünscht, detaillierte Informationen über frühere Ereignisse zu sehen, ist die Pfeil-Schaltfläche 104 vorgesehen, um einen Zugang zur Aufzeichnung früherer Ereignisse und Therapien zu ermöglichen.
  • Die letzte Hochspannungstherapie 106 liefert mit Datum/Uhrzeit ausgewiesene Informationen über die letzte Schocktherapie in Bezug auf Energie, Ladezeit (für Kondensatoren), abgegebene Energie und Systemimpedanz. Diese Informationen sind für den Arzt wertvoll, da sie für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Vorrichtung, der Therapiewirksamkeit benötigt werden oder Möglichkeiten bieten, um die Parameter bezüglich der Daten, die unter "letzte Hochspannungstherapie" 106 gezeigt sind, zu ändern.
  • 5 ist eine Bildschirmanzeige 110 des zweiten Aspekts der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Speziell bezieht sich die Anzeige 110 auf die Abgabe eines 50 Hz-Bursts 112, der beispielsweise, ohne Einschränkung, eine ventrikuläre Tachykardie, Flattern oder Flimmern bzw. Fibrillieren induzieren kann. Der Teil des Bildschirms 114 informiert den Arzt über die temporären Parameter, die während des 50 Hz-Bursts wirksam sind. Um den Burst zu aktivieren wählt der Arzt die "50 Hz-Burst"-Schaltfläche 116. Die "50 Hz-Burst"-Schaltfläche umfasst eine Drücken-und-Halten-Funktion. Die übrigen Schaltflächen dienen zu den gleichen Funktionen wie in 2 veranschaulicht.
  • 6 ist eine Veranschaulichung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die antitachykarde Stimulation (ATP) ist eine Therapie, die während des Ladens von Kondensatoren in einer implantierten medizinischen Vorrichtung angewendet wird. Der allgemeine Ansatz der ATP ist die Beendigung einer spontanen ventrikulären Tachykardie, ohne den Patienten einem Hochspannungsschock auszusetzen. Die allgemeinen Konzepte der ATP sind im US-Patent Nr. 5,458,619, erteilt an Olson, offenbart.
  • Der derzeitige Stand der Medizin erfordert die Induktion eines Fibrillationsereignisses, um die Wirksamkeit des programmierten Defibrillationsschocks bei der Wiederherstellung des normalen Rhythmus' des Herzens zu bestimmen. Eine ATP wird, falls sie freigegeben ist, während des Kondensatorladens, vor der Schockabgabe abgegeben. Wenn die ATP-Therapie erfolgreich ist, wird der Arzt nicht in der Lage sein, den Erfolg oder Misserfolg des programmierten Defibrillationsschocks zu bestimmen. Demzufolge müssen Hersteller, wie etwa Medtronic, ohne die vorliegende Erfindung ihre ICDs mit ausgeschalteter ATP versenden müssen, damit der am Implantat erforderliche DFT-Test nicht störend beeinflusst wird. Nach dem DFT-Test am Implantat darf der Arzt die ATP-Therapie aktivieren.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine Vorrichtung, die ein Versenden von ICDs mit aktivierten ATP-Funktionen ermöglicht. Ferner schließt ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ein, die ATP während des Kondensatorladens zu sperren, indem Fibrillationsereignisse entweder als spontan oder als induziert klassifiziert werden. Dieses Merkmal ermöglicht, eine ATP-Therapie während des Ladens nur zum Beenden von spontanen Ereignissen zu verabreichen.
  • In 6 ist ein Ablaufplan gezeigt, der eine hoch entwickelte Softwarelogik darstellt, die implementiert ist, um die ATP-Funktionen gemäß der vorliegenden Erfindung auszuführen. Im Ablaufschritt 122 wird der ICD ver sendet, wobei die ATP während des Ladens aktiviert ist. Im Schritt 124 wird die Art der Induktion von einem Arzt unmittelbar vor dem Implantieren gewählt. Es kann beispielsweise eine DFT-Induktion ausgewählt werden, und die Induktion kann im Ablaufschritt 126 versucht werden. Dies kann gemäß den Verfahren, die in den Bildschirmanzeigen von 2 bis 5 skizziert sind, ausgeführt werden. Im Entscheidungsschritt 128 wird die Softwarelogik bestimmen, ob ein Ereignis, wie ein Flimmern oder Fibrillieren, spontan oder induziert ist. Falls kein Ereignis vorliegt, kehrt die Logik zum Ablaufschritt 120 zurück. Wenn jedoch ein Ereignis nachgewiesen wird, geht die Logik zum Entscheidungsschritt 129 weiter, in dem das Softwaresystem prüft, ob das nachgewiesene Ereignis innerhalb einer Dauer von t Sekunden seit der Induktion aufgetreten ist. Jedes Ereignis, das innerhalb von t Sekunden auftritt, wird im Schritt 130 die ATP während der Ladefunktion deaktivieren und folglich die Abgabe eines Defibrillationsschocks im Ablaufschritt 132 bewirken. Jedoch wird jedes Fibrillationsereignis, das nach t Sekunden auftritt, im Schritt 134 als spontanes Ereignis klassifiziert und würde im Ablaufschritt 140 die Verabreichung einer ATP-Therapie auslösen. In jedem Fall kehrt das System nach der Abgabe eines Schocks oder der Abgabe einer ATP während des Ladens zum Ablaufschritt 122 zurück.
  • Folglich ermöglicht der Algorithmus der vorliegenden Erfindung ein Versenden von ICDs mit aktivierter ATP-Funktion. Ferner sind verschiedene Benutzerschnittstellenmerkmale eingeschlossen, um für eine einfache Bedienung durch Ärzte und anderes Klinikpersonal zu sorgen, so dass ein besseres Management der Therapieverabreichung an Herzpatienten möglich ist.

Claims (6)

  1. Computerimplementiertes Softwaresystem mit Bildschirmanzeigen zur Ermöglichung bzw. Bereitstellung einer Benutzerschnittstelle mit einer implantierbaren medizinischen Vorrichtung (IMD), wobei das System aufweist: Mittel zum Einstellen von ATP, d.h. Antitachykardie-Stimulation, während ein Laden von Kondensatoren in der implantierbaren medizinischen Vorrichtung aktiviert bzw. im Gange ist; Mittel zum Auswählen wenigstens einer Art von Fibrillationsinduktion unter Aufrechterhaltung der ATP während das Merkmal des Ladens aktiviert ist; Mittel zur Aktivierung einer Induktion nach dem Auswählen wenigstens einer Art von Induktion; Mittel zur Bestätigung der Anwesenheit wenigstens eines Arrhythmie-Ereignisses nach Aktivierung der Induktion innerhalb eines Fensters einer eingestellten Zeit "t"; Mittel zur Abgabe bzw. Bereitstellung wenigstens eines Defibrillationsschocks; Mittel zur Klassifizierung der Ereignisse als spontan nach der Bestätigung von Ereignissen, die außerhalb des eingestellten Zeitfensters auftreten; Mittel zur Abgabe von ATP während des Ladens nach Bestätigung von Ereignissen als spontan; und Mittel zur Ermöglichung von ATP während des Merkmals des Ladens nachdem eines der Mittel zur Abgabe des wenigstens einen Defibrillationsschocks und der Mittel zur Abgabe von ATP während des Ladens getriggert worden sind.
  2. System nach Anspruch 1, bei dem die Bildschirmanzeigen Interaktivitätstools bzw. -werkzeuge umfassen, wobei die Werkzeuge aufweisen: Mittel zum Auswählen zwischen EKG und EGM; Mittel zum Auswählen zwischen Induktionen und Therapien; Mittel zum Initialisieren eines Timers bzw. Taktgebers bzw. Zeitgebers, wenn ein T-Schock oder ein 50 Hz Stoß bzw. Burst abgegeben ist; Mittel zur Anzeige einer Liste von Defibrillationseinstellungen; Mittel zur Anzeige einer Liste von temporären Parametern; Mittel zum Betreiben einer Kammerflimmern- bzw. VF-Detektion; und Mittel zum Einstellen temporärer Therapieparameter.
  3. System nach Anspruch 1, bei dem die Mittel zum Auswählen wenigstens einer Art von Induktion Mittel zum Programmieren von temporären Werten umfassen.
  4. System nach Anspruch 3, bei dem die Mittel zum Programmieren von temporären Werten ferner Programmiermittel für Defibrillationsschwellwert-(DFT-) Testwerte umfassen.
  5. System nach Anspruch 3, bei dem die Mittel zum Programmieren temporärer Werte Mittel zur Anzeige einer Liste von temporären Einstellungen bezüglich Therapie und Empfindlichkeit umfassen.
  6. System nach Anspruch 5, bei dem die Liste von temporären Einstellungen Displaytools umfasst, die implementiert sind zur Ausführung einer Induktion und/oder eines EP-Tests und/oder eines funktionalen und/oder eines operativen Tests.
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