DE60306366T2 - Pumpe für pulverförmige produkte - Google Patents

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    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/14Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas designed for spraying particulate materials
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe für pulverförmige Produkte nach US-2 890 079, vor allem für zur Farbgebung verwendete Pulver.
  • Die Verwendung von Pulver zum Auftragen auf einen zu lackierenden Gegenstand setzt sich immer mehr durch, insbesondere bei großen Metallteilen, wie Maschinenrahmen oder Automobilkarosserien. Bei diesem bekannten Verfahren wird pulverförmige Farbe einem Druckluftstrahl zugeführt und auf das zu lackierende Teil gesprüht, an dem sie aufgrund einer elektrostatischen Wirkung anhaftet. Die Pulverschicht wird danach durch Wärme oder ein anderes geeignetes Mittel polymerisiert, damit das Pulver am Teil endgültig anhaftet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Rahmen dieses Farbgebungsverfahrens eine Pumpe, mit der das Pulver aus einem Pulverlager entnommen und in einen Druckluftstrom eingeführt wird, um es gegen das zu lackierende Teil zu sprühen.
  • Zu diesem Zweck wurden bereits verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, wobei am häufigsten eine Vorrichtung angeboten wurde, die ein Venturirohr aufweist, wie zum Beispiel in der EP-A-0.412.289 beschrieben. Der wichtigste Nachteil von Vorrichtungen dieser Art besteht in dem Verschleiß des Venturirohrs, der durch Abrieb beim Durchgang der Pulverkörner hervorgerufen wird. Dieser Verschleiß führt sehr schnell zu einer erheblichen Verringerung des Pulverdurchsatzes dieser Vorrichtungen. Die US-B-6.200.111 beschreibt zum Transport von pulverförmigen Produkten eine Pumpenvorrichtung mit Kolben. Der Nachteil dieser Pumpe besteht darin, dass die Reibung des Kolbens zu einer Erwärmung führt, wodurch das Pulver im Kolben polymerisieren könnte, wodurch dieser blockieren könnte. Es wurden andere Vorrichtungen wie Membranpumpen vorgeschlagen, wobei diese Vorrichtungen im allgemeinen recht kompliziert aufgebaut oder anzuwenden sind. Im übrigen neigen diese Kolben- oder Membranvorrichtungen dazu, einen eher pulsierenden als kontinuierlichen Pulverstrahl zu versprühen. Einige dieser Vorrichtungen sind schwer und benötigen viel Platz, so dass es schwierig ist, sie in unmittelbarer Nähe der Sprühvorrichtung, zum Beispiel der Spritzpistole, aufzustellen.
  • Eine erste Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, eine Pumpe für pulverförmige Produkte vorzuschlagen, die im Vergleich zu den bekannten Pumpen und Vorrichtungen eine Verbesserung darstellt, das heißt deren Nachteile nicht hat.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Pumpe für pulverförmige Produkte vorzuschlagen, die einfach, kompakt und leicht konstruiert und gebaut ist und in unmittelbarer Nähe der Sprühvorrichtung aufgestellt werden kann.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Pumpe für pulverförmige Produkte vorzuschlagen, die ein pulverförmiges Produkt regelmäßig, kontinuierlich und exakt dosiert versprühen kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Pumpe für pulverförmige Produkte vorzuschlagen, die das Pulver verflüssigt, bevor es dem transportierenden Druckluftstrom zugeführt wird.
  • Diese verschiedenen Aufgaben werden mit einer Pumpe für pulverförmige Produkte erfüllt, so wie im unabhängigen Anspruch beschrieben. Andere Ausführungsformen und Varianten werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
  • Es werden nachfolgend die Bauart und die Funktionsweise einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Pumpe für pulverförmige Produkte beschrieben, wobei diese Beschreibung im Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung zu betrachten ist, die Figuren aufweist, von denen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Pulverlackieranlage ist, welche die Integration einer erfindungsgemäßen Pumpe in diese Anlage zeigt,
  • 2 ein schematischer Längsschnitt durch einen Körper einer erfindungsgemäßen Pumpe ist,
  • 3 ein Querschnitt entlang der Linie III-III der vorhergehenden Figur ist,
  • 4 ein Querschnitt entlang der Linie IV-IV von 2 ist,
  • 4a eine vergrößerte Teilansicht von 4 ist, und
  • 5 ein Querschnitt entlang der Linie V-V von 2 ist.
  • Die anhand von 1 schematisch dargestellte Pulverlackieranlage 1 weist eine Vorrichtung 2 auf, mit der ein Farbpulverstrahl über einen Kanal 3 und eine Sprühvorrichtung 30, wie eine Pistole, gegen einen zu lackierenden Gegenstand 4 gesprüht werden kann. Die Vorrichtung 2 wird entweder anhand eines Trichters 50 durch Schwerkraft mit Pulver 5 versorgt, oder, wie durch eine gestrichelte Linie dargestellt, durch Ansaugen aus einem Behälter 51. Eine Steuer- und Regeleinheit 6, die mit einem motorisierten Mittel 60 mit mechanischer Energie und aus einem Druckgasnetz 61 mit pneumatischem Druck versorgt wird, liefert der Vorrichtung 2 geregelt die mechanische Energie 62 sowie den Gasdruck 63, welche die Vorrichtung 2 benötigt, um einen kontinuierlichen Druckgasstrom versprühen zu können, der eine bestimmte Menge Farbpulver in Richtung des zu lackierenden Gegenstands 4 transportiert. Die Vorrichtung 2, welche die oben beschriebenen Funktionen erfüllen kann, stellt die erfindungsgemäße Pumpe für pulverförmige Produkte dar.
  • 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Pumpe für pulverförmige Produkte 2 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die dort dargestellte Pumpe 2 besteht aus einem Pumpenkörper 20, einem Trichterhalter 21 und einem Sammelteil 22, wobei diese drei Bauteile durch bekannte Mittel befestigt werden, die anhand von 23 schematisch dargestellt sind. Der Pumpenkörper 20 weist einen ersten zylindrischen Hohlraum 200 auf, der bei der dargestellten Ausführungsform ein Pumpteil 24, das hier ein Zahnrad ist, aufnimmt, wobei dieses Zahnrad von einer Welle 240 rotierend angetrieben wird, die sich in einen zweiten Hohlraum 201 verlängert, der sich koaxial zum ersten Hohlraum 200 befindet und rotierende Abstützmittel der Welle 240 aufweist, zum Beispiel eine oder mehrere Lager 241. Die Welle 240 ist mit den Mitteln zur Bereitstellung mechanischer Energie 62 verbunden, die von der oben genannten Steuereinheit 6 versorgt und gesteuert werden.
  • Die Bodenseite 202 des ersten Hohlraums 200, die besser auf 3 zu erkennen ist, weist eine Vielzahl von Einspritzdüsen 203 auf, die eine neben der anderen auf einem Teilabschnitt einer inneren Umfangslinie dieses Hohlraums angeordnet sind. Diese Einspritzdüsen 203 kommunizieren mit einer im Pumpenkörper 20 angeordneten Einspritzkammer 204, die ihrerseits durch einen Kanal mit einer Druckgas-Einlassöffnung 631 verbunden ist, wie man auf 2 sehen kann.
  • Der Körper 20 weist weiterhin eine Pulverversorgungsleitung 205 auf, die mit einer entsprechenden Leitung des Trichterhalters 21 verbunden ist und in die Bodenöffnung des Trichters 50 mündet. Das andere Ende der Pulverversorgungsleitung 205 mündet in den oberen Teil des ersten Hohlraums 200. Die Leitung 205 stellt damit eine Verbindung zwischen dem ersten Hohlraum 200 und dem Pulverversorgungstrichter 50 her.
  • Der Körper 20 wird weiterhin von einer Leitung 206 durchquert, die einerseits mit einer zweiten Druckgas-Einlassöffnung 632 verbunden ist und andererseits in eine Sammelkammer 220 mündet, die im Sammelteil 22 angeordnet ist. Diese Sammelkammer 220 ist mit einer Leitung 221 mit dem Kanal 3 verbunden, über den das Farbpulver versprüht wird.
  • Konstruktive Einzelheiten der oben beschriebenen Elemente sind auf den 3, 4, 4a und 5 veranschaulicht, die Querschnitte jeweils entlang der Linien III-III, IV-IV und V-V von 2 sind.
  • Auf 3 sieht man die besondere Form, die dem Kanal 205 bei seiner Einmündung in den ersten Hohlraum 200 für diese Ausführungsform des Pumpenkörpers 2 gegeben wurde. Ausgehend von der Tatsache, dass das Zahnrad 24, das auf 4 zu sehen ist, im Uhrzeigersinn dreht, erlaubt diese besondere Form eine bessere Verteilung des Pulvers zwischen den verschiedenen Zähnen des Zahnrads 24, wie nachfolgend zu sehen sein wird. Weiterhin ist auf die verschiedenen Einspritzdüsen 203, im veranschaulichten Beispiel sind es fünf, hinzuweisen, die über einen Teilabschnitt einer inneren Umfangslinie des Hohlraums verteilt sind, hier über ca. ¼ des Zifferblatts. Der mit den Einspritzdüsen 203 belegte Umfangsabschnitt liegt vorzugsweise dem Abschnitt des Umfangs direkt gegenüber, über den der Kanal 205 mündet. Die Düsen 203 haben vorzugsweise, wie insbesondere auf 4a zu sehen ist, jede einen verschiedenen Durchmesser bzw. einen verschiedenen Druckgasdurchgangsquerschnitt, wobei der Durchmesser bzw. der Querschnitt in Drehrichtung des Zahnrades 24, das heißt in Uhrzeigerrichtung für die hier dargestellte Ausführungsform, zunehmen.
  • 4 zeigt das Zahnrad 24 in seinem Hohlraum 200. Auf 4a sieht man, dass in der dargestellten Ausführungsform der Winkelabstand zwischen jeder Düse 203 einer Zahnteilung des Zahnrads 24 entspricht.
  • 5 zeigt die Vorderseite des Sammelteils 22, das am Pumpenkörper 20 anliegt. Man erkennt die Sammelkammer 220 und die Leitung 221. Die Form der Sammelkammer 220 ist so beschaffen, dass das von den Einspritzdüsen 203 eingebla sene Pulver mit maximaler Effizienz gesammelt und intensiv mit dem Transportluftstrom aus der Leitung 206 vermischt werden kann. Die hier dargestellte Form ist eine von mehreren möglichen Formen.
  • Jetzt kann die Funktionsweise der Pumpe für pulverförmige Produkte, deren konstruktive Einzelheiten einer besonderen Ausführungsform beschrieben wurden, genauer erläutert werden.
  • Der Trichter 50 wird zunächst mit Pulver gefüllt, wobei sich dieses Pulver zunächst aufgrund der Schwerkraft durch die Leitung 205 bewegt, um die Räume zwischen den Zähnen des Zahnrads 24, die gegenüber der Mündung der Leitung 205 in den ersten Hohlraum 200 liegen, zu füllen. Über die Steuereinheit 6 werden die motorisierten Mittel 60, zum Beispiel ein Elektromotor, in Gang gesetzt, um das Zahnrad 24 über Mittel zur Übertragung der mechanische Energie 62 und die Welle 240 in eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn von 4 zu versetzen. Die Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 24 ist relativ gering, damit sich die Zahnzwischenräume des Zahnrads 24 korrekt mit Pulver füllen, wenn sie an der Mündung der Leitung 205 vorbeilaufen.
  • Die Steuereinheit 6 versorgt die Einspritzkammer 204 über eine erste Leitung 631 mit Gas, vorzugsweise mit Luft, mit einer ersten Durchsatzleistung und unter einem ersten Druck. Dieses Gas durchströmt danach die Einspritzdüsen 203, um das zwischen den Zähnen des Zahnrads 24 befindliche Pulver auszublasen. Für einen bestimmten Zahnzwischenraum, der sich beim Vorbeilaufen vor der Mündung der Leitung 205 mit Pulver gefüllt hat und der gegenüber der ersten Düse 203 mit dem kleinsten Durchmesser ankommt, wird aufgrund der geringen Durchsatzleistung dieser Düse nur ein kleiner Teil des in diesem Zahnzwischenraum befindlichen Pulvers in Richtung der Sammelkammer 220 geblasen. Gelangt er nun vor die zweite Düse, deren Durchmesser bzw. Gasdurchsatzleistung größer ist, wird ein größerer Teil der Pulvermenge in Richtung der Sammelkammer 220 geblasen. Gleiches trifft auf das Vorbeilaufen des betreffenden Zahnzwischenraums vor den folgenden Düsen zu, bis zur letzten Düse mit einem großen Durchmesser und einer großen Durchsatzleistung, die den Zahnzwischenraum vollständig vom restlichen Pulver reinigt. Der fragliche Zahnzwischenraum belädt sich danach neu, wenn er vor der Mündung der Leitung 205 vorbeiläuft. Dasselbe erfolgt für alle folgenden Zahnzwischenräume.
  • Gleichzeitig versorgt die Steuereinheit 6 die Leitung 206 über eine zweite Leitung 632 mit einem Gas, vorzugsweise mit Luft, mit einer zweiten Durchsatzleistung und unter einem zweiten Druck. Dieser Luftstrom wird in die Sammelkammer 220 geleitet, um sich intensiv mit dem Pulver zu vermischen, das dort gleichzeitig eingeleitet wurde, wie oben beschrieben, und um es über die Kanäle 221 und 3 in Richtung der Sprühvorrichtung 30 zu transportieren.
  • Damit ist es möglich, bei Versorgung der Pumpe 2 mit Pulver und unter Bereitstellung einer mechanischen Energie und Versorgung mit einem Gas mit zwei Durchsatzleistungen und zwei Drücken, ein pulverförmiges Produkt zu pumpen und zu versprühen, insbesondere in einer Pulverlackieranlage.
  • Aufgrund der geringen Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 24 würde, wenn nur eine einzige Einspritzdüse 203 vorhanden wäre, das Sprühen des Pulvers in Richtung Sammelkammer 220 und danach in Richtung der Sprühvorrichtung 30 pulsiert erfolgen, da der Gasstrahl von der Düse 203 regelmäßig durch das Vorbeilaufen eines Zahns des Zahnrads unterbrochen wird. Aufgrund des Vorhandenseins mehrerer aufeinanderfolgender Düsen wird dieser pulsierende Effekt überwunden und ein kontinuierlicher, konstanter Pulverstrahl bereitgestellt.
  • Die Notwendigkeit, einen Pulverstrahl mit einer kontinuierlichen und konstanten Durchsatzleistung bereitzustellen, führt dazu, dass für Entwurf und Konstruktion des Düsensystems 203, des Pumpteils 24 und der Sammelkammer 220 verschiedene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Im Hinblick auf die oben beschriebene Ausführungsform mit der Vervielfachung der Anzahl der Düsen 203, die so voneinander beabstandet sind, dass sie gleichzeitig von den Zähnen des Zahnrads freigegeben werden, kann man den kontinuierlichen Effekt des Pulverstrahls weiter verbessern, indem man ein Zahnrad 24 mit einer Schrägverzahnung vorsieht. Einer weiteren Ausführungsform zufolge kann der pulsierende Effekt beseitigt werden, indem man eine Reihe von Düsen 203 mit einem gleichen oder zunehmenden Druckgasdurchgangsquerschnitt vorsieht, die aber so angeordnet sind, dass sie nie gleichzeitig identisch von einem Zahn des Zahnrads freigegeben werden; so wäre zum Beispiel für eine bestimmte Winkelposition des Zahnrads die erste Düse vollkommen freigegeben, die letzte Düse vollständig bedeckt und die Düsen dazwischen wären teilweise zunehmend bedeckt. Diese konstruktive Anordnung kann mit einer geraden oder schrägen Form der Zähne des Zahnrads 24 kombiniert werden. Der pulsierende Effekt kann durch eine Kombination der verschiedenen oben beschriebenen Mittel An zahl, Beabstandung und Querschnitt der Düsen, Form des Zahnrads und Form der Sammelkammer beseitigt werden.
  • Die Pumpe 2 wurde für eine Beschickung von oben durch Schwerkraft aus einen Trichter beschrieben und dargestellt. Es wäre aber auch möglich, die Pumpe umzudrehen und sie von unten durch Ansaugung aus einem Behälter zu versorgen, so wie anhand der gestrichelten Linie auf 1 dargestellt. In diesem Fall kann ein auf der Figur nicht dargestelltes Pumpenhilfsmittel verwendet werden, um die Pumpe 2 mit pulverförmigem Produkt zu versorgen.
  • Für den Fall der Versorgung mit Pulver durch Schwerkraft aus einem Trichter kann die bekannte Erscheinung der Ausbildung einer Wölbung im unteren Teil des Trichters auftreten, was zu einer Unterbrechung der Versorgung der Pumpe 2 mit Pulver führen würde. Um das zu vermeiden, weist die Pumpe 2 Mittel auf, die einen Teil des in den ersten Hohlraum 200 eingeblasenen Druckgases entnehmen und über die Leitung 205 in Richtung Trichter blasen. Damit erhält man einen leichten Gas- bzw. vorzugsweise Luftstrom, der das im Trichter befindliche Pulver verwirbelt, um es zum Fließen zu bringen und die Ausbildung einer blockierenden Wölbung zu verhindern. Diese Mittel können zum Beispiel Rillen 25 sein, die radial auf einer oder auf den zwei Seitenflächen des Zahnrads 24 angeordnet sind, wie auf 4 zu sehen ist, oder eine oder mehrere radiale Bohrungen, die in das Zahnrad 24 eingearbeitet sind, oder eine oder mehrere Rillen 26, die auf dem Boden des ersten Hohlraums 200 angeordnet sind, wie auf 3 zu sehen ist, oder eine oder mehrere Rillen 27, die auf der Seite des in Berührung mit dem Pumpenkörper 20 befindlichen Sammelteils 22 angeordnet sind, wobei alle diese Rillen in die Leitung 205 münden. Ein Mittel oder mehrere der oben beschriebenen Mittel können kombiniert werden.
  • Die obige Beschreibung betrifft eine besondere Ausführungsform der Erfindung, es ist klar, dass in bezug auf die gegebenen Beschreibungen konstruktive Varianten möglich sind. Insbesondere wurde diese Pumpe unter Verwendung eines Zahnrads als Pumpmittel beschrieben, allerdings kann das Pumpteil 24 von jedem anderen umlaufenden Organ gebildet werden, das mehrere Kammern aufweist, die regelmäßig auf seinem Außenrand verteilt sind, wobei jede dieser Kammern radial individuell mit Pulver befüllt und axial oder zu dieser Axialrichtung leicht geneigt von ihrem Pulver befreit werden kann, wie bei einem Zahnrad mit schrägen Zähnen. Das auf den Figuren veranschaulichte Zahnrad ist demnach nur eine der möglichen Ausführungsformen dieses Pumpteils.
  • Die Korngröße des Pulvers sowie die für den zu lackierenden Gegenstand gewünschte Pulverdurchsatzleistung sind wichtige Parameter, die den Gasdruck, vorzugsweise den Druck der Luft, die von den Leitungen 631 und 632 eingeführt wird, sowie die Drehgeschwindigkeit des Pumpteils regeln, wobei diese Größen von der Steuereinheit 6 geregelt werden.

Claims (16)

  1. Pumpe für pulverförmige Produkte, einen Pumpenkörper (2) aufweisend, der einen zylindrischen Hohlraum (200) aufweist, in dem ein Pumpteil (24) in eine Drehbewegung versetzt werden kann, wobei dieses Pumpteil eine Vielzahl von regelmäßig über seinen Außenrand verteilte Kammern aufweist, wobei diese Kammern in Radialrichtung individuell mit Pulver (5) befüllt und in einer Richtung, die von der Befüllrichtung unterschiedlich ist, individuell von ihrem Inhalt geleert werden können, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Hohlraum (200) eine Vielzahl von Einspritzdüsen (203) eines Gases unter einem ersten Druck aufweist, wobei diese Düsen über einem Segment eines Umfangs über eine Bodenseite dieses zylindrischen Hohlraums verteilt sind.
  2. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der Entleerung dieser Kammern zur Rotationsachse des Pumpteils parallel ist.
  3. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der Entleerung dieser Kammern zur Rotationsachse des Pumpteils geneigt ist.
  4. Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Hohlraum (200) mit einem Farbenlager (50; 51) durch eine Pulverversorgungsleitung (205) verbunden ist, wobei diese Pulverversorgungs leitung über einem Teilsegment der Peripherie des Hohlraums einmündet.
  5. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellänge des Teilsegments der Peripherie des Hohlraums, der die Mündung der Pulverversorgungsleitung bildet, mindestens der Winkellänge des Abschnitts des Außenrandes entspricht, der von einer Kammer auf dem besagten Pumpteil belegt wird.
  6. Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment eines Umfangs der Bodenfläche des Hohlraums, auf dem die Einspritzdüsen (203) verteilt sind, dem Teilsegment der Peripherie des Hohlraums, der die Mündung der Pulverversorgungsleitung (205) bildet, diametral entgegengesetzt ist.
  7. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelabstand zwischen jeder Einspritzdüse dem Winkelabstand zwischen jeder Kammer des Pumpteils entspricht.
  8. Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelabstand zwischen jeder Einspritzdüse so bestimmt ist, dass für jede Winkelposition des Pumpteils die von den einzelnen Düsen freigegebenen Abschnitte voneinander unterschiedlich sind.
  9. Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasdurchlassquerschnitt jeder Düse unterschiedlich ist.
  10. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt dieser Düsen in Richtung des Durchlaufs der Kammern des Pumpteils vor diesen Düsen zunimmt.
  11. Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkörper unter anderen eine Sammelkammer (220) aufweist, die gegenüber der Seite des Hohlraums angeordnet ist, die der mit den Düsen versehenen Seite gegenüberliegt und gegenüber diesen Düsen, wobei diese Sammelkammer unter anderem mit Gas unter einem zweiten Druck durch eine Versorgungsleitung (206) versorgt wird, so dass das aus den Kammern des Pumpteils durch die Düsen herausgeblasene Pulver aufgefangen, mit diesem Gas intensiv vermischt wird und dieser mit Pulver befrachtet Gastrom dann in Richtung eines Kanals (3) gesprüht wird, über den das Pulver versprüht wird.
  12. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbenlager in einem Trichter (50) angeordnet ist, der über dem besagten Pumpenkörper angeordnet ist, wobei das Pulver (5) durch Schwerkraft aus dem Trichter über die Pulverversorgungsleitung (205) in den Hohlraum fließt, wobei ein Mittel zur Leitung des Druckgases den Hohlraum mit dem Trichterboden verbindet.
  13. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Leitung des Druckgases eine Vielzahl von Rillen aufweist, die radial auf der einen oder auf den zwei Stirnseiten des Pumpteils angeordnet sind.
  14. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Leitung des Druckgases eine Vielzahl von radialen Bohrungen aufweist, die im Pumpteil angeordnet sind.
  15. Pumpe für pulverförmige Produkte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Leitung des Druckgases eine Vielzahl von Rillen aufweist, die auf der einen oder auf den zwei Stirnseiten des Hohlraums angeordnet sind.
  16. Verwendung einer Pumpe für pulverförmige Produkte nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einer Pulverlackieranlage.
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