DE603073C - Reibungskupplung - Google Patents

Reibungskupplung

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Publication number
DE603073C
DE603073C DE1930603073D DE603073DD DE603073C DE 603073 C DE603073 C DE 603073C DE 1930603073 D DE1930603073 D DE 1930603073D DE 603073D D DE603073D D DE 603073DD DE 603073 C DE603073 C DE 603073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
friction clutch
liquid
clutch
liquid chamber
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930603073D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Goetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VORMALS SKODAWERKE AG
Original Assignee
VORMALS SKODAWERKE AG
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Publication date
Application filed by VORMALS SKODAWERKE AG filed Critical VORMALS SKODAWERKE AG
Application granted granted Critical
Publication of DE603073C publication Critical patent/DE603073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/28Automatic clutches actuated by fluid pressure
    • F16D43/284Automatic clutches actuated by fluid pressure controlled by angular speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. SEPTEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c GRUPPE
47 c A 78.
Aktiengesellschaft vormals Skodawerke in Pilsen in Prag*)
Reibungskupplung
Zusatz zum Patent 598
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 25. Januar 1929.
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Scheibenreibungskupplung mit einer Flüssigkeitskammer, die am Umfang stark verengt und in der Mitte becherartig erweitert ist, nach Patent 598 660. Die Erfindung bezweckt, mit einer noch geringeren Menge von Flüssigkeit als bei der Reibungskupplung· gemäß dem Hauptpatent gute Leistungsübertragung zu gewährleisten und Platzersparnis sowie leichte Unterbringungsmöglichkeit der Kupplung zu erzielen. Der Erfindung gemäß wird dies dadurch erreicht, daß in der ausgerückten Stellung der Kupplung die Kammerwände in dem am Umfang stark verengten Teil der Flüssigkeitskammer aufeinandergedrückt werden.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Scheibenreibungskupplung dargestellt, die zum Anlassen von Motoren, die unbelastet anlaufen sollen, dient. In Fig. ι ist die Scheibenreibungskupplung im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Scheibenreibungskupplung im Schnitt.
Auf der treibenden Welle 1 ist der Mitnehmer 2 der Kupplungslamellen aufgekeilt. Auf dem Mitnehmer 2 sitzt lose drehbar die Riemenscheibe 3, in deren Innenraum die ganze Kupplung untergebracht ist. Auf der Nabe des Mitnehmers 2 ist die Nabe 5 eines mit Armen 4 ausgestatteten Mitnehmerkörpers befestigt. Die Arme 4 bilden die Träger für die Flüssigkeitskammer. Die Flüssigkeitskammer bildet ein selbständiges Stück und ist, um Platzersparnis zu erzielen und dabei eine genügende Druckhöhe der Flüssigkeit zu erhalten, fliegend vor dem Ende der Welle 1 derart angeordnet, daß die Welle durch die Kammer nicht hindurchtritt, 8 ist der feststehende Deckel und 9 die axial bewegliche Platte der Flüssigkeitskammer. Auf dem Rand der Platte 9 ist eine Membrane 7 und ein Druckring 10 befestigt. Der äußere Rand der Membrane ist zwischen dem Deckel S und
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Franz Götz in Pilsen, Tschechoslowakische Republik.
603078
einem Ring 6 flüssigkeitsdicht eingespannt. Die auf diese Weise ausgestattete Druckkammer ist mittels der Schrauben 13 auf den Armen 4 befestigt. Um den axialen Druck der Platte 9 auf die mit der Riemenscheibe 3 auf Drehung verbundenen Lamellen 11 zu übertragen, sind auf dem Ring 10 Zapfen 12 vorgesehen. Dieselben verlaufen durch Öffnungen und Ausschnitte der Arme 4 des Mitnehmers 5. Mittels der Schrauben 13 kann die ganze Flüssigkeitskammer in axialer Richtung verstellt und hierdurch der Spielraum zwischen den Zapfen 12 und den Lamellen 11 geändert werden, so daß die axial bewegliche Platte 9 je nach der Größe dieses Spielraumes nach dem Einschalten der Kupplung eine kleinere oder größere axiale Bewegung ausführen muß, wodurch die Druckhöhe der Flüssigkeit sowie auch die Luft-Verdünnung in der Flüssigkeitskammer sich ändert. Diese Veränderung ist für die Größe der übertragenen Leistung von Einfluß, so daß mit Hilfe der Schrauben 13 auf einfache Weise die übertragene Leistung bzw. die Anlaufzeit bei konstanter Flüssigkeitsmenge leicht eingestellt werden kann.
Die Flüssigkeitskammer ist am Umfang stark verengt und in der Mitte becherartig erweitert. Gemäß der Erfindung sind die Teile 8, 9 der Flüssigkeitskammer derart ausgebildet, daß in der ausgerückten Stellung der Kupplung die Kammerwände in dem am Umfang stark verengten Teil der Flüssigkeitskammer aufeinandergedrückt werden. Das Aufeinanderdrücken der Kammerwände kann auf die verschiedenartigste Weise durch Federn o. dgl. erfolgen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird die axial bewegliche Platte 9 mittels der an der Stelle 14 gestauchten Gummimembrane 7 gegen den Deckel 8 gedrückt. Infolge der Stauchung 14 trachtet die Gummimembrane, die Platte 9 in der einen odefr anderen axialen Richtung zu verschieben. Dadurch, daß die Berührungsfläche 15 zwischen der Gummimembrane 7 und der Platte 9 gegenüber der Berührungsfläche 16 zwischen der Gummimembrane 7 und dem Deckel 8 in der Richtung von den Reibungsflächen weg axial verschoben ist, drückt die gestauchte Gummimembrane auf die Platte 9 derart, daß letztere auf dem Deckel 8 so lange aufsitzt, bis die rotierende Flüssigkeit diesen Druck überwindet.
Die vom Deckel 8 und der axial beweglichen Platte 9 gebildete Druckkammer enthält außer einer gewissen Menge Flüssigkeit auch Luft. Beim Anlaufen der Kupplung, sobald die Flüssigkeit infolge ihrer Fliehkraft die Verschiebung der axial beweglichen Platte 9 verursacht, erfolgt in der geschlossenen Kammer eine Verdünnung der Luft, welche durch Wahl der Größe des Vorratsraumes in gewissen Grenzen gehalten werden kann. Diese Luftverdünnung bzw. der Überdruck der atmosphärischen Luft ist bei geschlossener Kammer bis zu einem gewissen Grad erwünscht, da sie beim Lösen der Kupplung wie eine Feder wirkt. Bei kleineren Umdrehungszahlen, z. B. bei acht- und mehrpoligen elektrischen Motoren, oder bei einer größeren Verschiebung der Platte 9 würde jedoch der Überdruck der atmosphärischen Luft gegenüber dem Druck der rotierenden Flüssigkeit eine zu große Höhe erreichen und 7S die übertragene Leistung merklich herabsetzen. In diesem Fall wird die Druckkammer entweder mit einer Belüftungsöffnung 17 versehen (Abb. 2) oder mit einer Membrane ausgestattet, welche nur Luft, jedoch nicht die betreffende Flüssigkeit durchläßt, eventuell wird in der Druckkammer ein besonderes Ventil angeordnet. Eine solche Belüftungsvorrichtung kann man auch bei einer Kupplung mit durchgehenden Wellen ausführen.
Die vorstehende Scheibenreibungskupplung kann auch als Wellenkupplung ausgebildet sein, indem an dem losen Teil 3 eine Nabe für die getriebene Welle vorgesehen wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Scheibenreibungskupplung mit einer Flüssigkeitskammer, die am Umfang stark verengt und in der Mitte becherartig erweitert ist, nach Patent 598 660, dadurch gekennzeichnet, daß in ausgerückter Stellung der Kupplung die Kammerwände in dem am Umfang stark verengten Teil der Flüssigkeitskammer (8, 9) aufeinandergedrückt werden.
2. Reibungskupplung, Anlasser o. dgl. nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Druck, welcher die Kammerwände der Flüssigkeitskammer aufeinanderdrückt, von einer gestauchten elastischen Membrane (7) hervorgerufen wird.
3. Reibungskupplung, Anlasser o. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Flüssigkeitskammer (8, 9) mit einer Belüftungsöffnung (17), einem Ventil oder einer Membrane versehen ist, welche zwar Luft, jedoch nicht die verwendete Flüssigkeit hindurchläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930603073D 1930-02-24 1930-04-29 Reibungskupplung Expired DE603073C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS603073X 1930-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE603073C true DE603073C (de) 1934-09-21

Family

ID=5453840

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930603073D Expired DE603073C (de) 1930-02-24 1930-04-29 Reibungskupplung

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DE (1) DE603073C (de)

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