-
Die
vorliegende Erfindung betrifft Rasiersysteme und im Besonderen Rasiersysteme
für die Nassrasur.
Der Begriff „Rasiersystem" beinhaltet sowohl
Einwegrasiererkopfeinheiten, die entfernbar mit einem Rasiererhandgriff
gekoppelt werden können, als
auch Rasierereinheiten, die integral mit einem Handgriff ausgebildet
sind, so dass der ganze Rasierer als eine Einheit entsorgt wird,
wenn die Klinge oder die Klingen stumpf geworden sind.
-
Rasierklingen
werden unter Verwendung einer Vielzahl von Techniken in Rasiersystemen
für die Nassrasur
angebracht bzw. montiert. Viele Rasiersysteme weisen flexible Klingen
auf, die entlang ihrer Länge
gestützt
werden müssen.
-
Zum
Beispiel werden bestimmte Rasiersysteme, die flexible Klingen aufweisen,
hergestellt, in dem eine Klinge mit sich entlang ihrer Länge erstreckenden
Perforationen zwischen zwei Kunststoffschichten eingeschlossen wird.
Die Klinge wird danach an der Verwendungsposition gesichert, wie
zum Beispiel durch Nieten der Klinge durch die Perforationen. Eine
der Funktionen dieses Konstruktionsverfahrens ist es, die flexible
Klinge starr zu tragen bzw. zu stützen. Für diese gemäß diesem Verfahren hergestellten
Rasierer, die mehrere Klingen aufweisen, ist allgemein ein Abstandselement
zwischen jedem Klingenpaar erforderlich.
-
Flexible
Klingen werden auch durch Umspritzen des Kunststoffs des Rasierers
oder des Rasiererkopfes um die Längskante
der Klinge angebracht, die gegenüber
der Schneidkante liegt, wie dies zum Beispiel in dem U.S. Patent
US-A-5.053.178 beschrieben wird. Für gewöhnlich wird der Großteil oder
die ganze ungeschärfte
Kante in dem geformten Kunststoff erfasst, und eine Trägerstruktur
wird integral in dem Kopfgehäuse
geformt, um eine stützende
bzw. tragende Funktion entlang der Klinge bereitzustellen. In den
Systemen, die so gestaltet sind, dass sie ein Biegen der Klinge
ermöglichen,
kann die Trägerstruktur
gewellt sein, so dass sich das Kopfgehäuse und die Klinge gleichzeitig
biegen können,
während
die Klinge intermittierend gestützt
bzw. getragen wird. Eine integrale Schutzeinrichtung wird häufig als
ein Merkmal des Kopfes zum Schutz der Haut geformt.
-
Andere
Arten von Rasiersystemen weisen gestützte bzw. getragene (verhältnismäßig unflexible)
Klingen auf, die nur an ihren Enden erfasst werden und sich während der
Rasur in eine Richtung bewegen können,
die allgemein senkrecht zu der Länge der
Klinge ist. Eine Rasiererpatrone mit einer beweglichen, getragenen
bzw. gestützten
Klinge wird zum Beispiel in dem U.S. Patent US-A-4.378.634 dargestellt.
In diesem Kopf sind Klingen auf gebogenen Klingenträgern angebracht,
mit oberen Abschnitten, welche die Klingen in einem gewünschten
Winkel stützen,
und mit unteren Basisabschnitten, die im Verhältnis zu den oberen Abschnitten
gebogen sind. Die gebogenen Klingenträger werden allgemein aus Metallblech
hergestellt, das gestanzt und gebogen worden ist. (Derartige Klingen
und Klingenträger
sind in den gegenständlichen
Abbildungen der 6 bis 8 dargestellt).
Die unteren Basisabschnitte der gebogenen Klingenträger erstrecken
sich zu den Seiten über
die oberen gebogenen Abschnitte und die Klingen hinaus. Die unteren
Basisabschnitte rutschen bzw. gleiten in Schlitzen in einem Kopfgehäuse nach
oben und nach unten, während
der obere Abschnitt während
der Rasur an elastischen Armen ruht. Die Schlitze des Kopfgehäuses weisen
hintere Anschlagteilstücke
und vordere Anschlagteilstücke auf,
die dazwischen den Bereich definieren, in dem sich die Klingenträger vor
und zurück
bewegen können,
während
sie während
der Rasur in den Schlitzen nach oben und nach unten gleiten. Die
vorderen Anschlagteilstücke
sind hinter den Enden der Klinge positioniert, so dass sie die Bewegung
der Klinge nicht beeinträchtigen.
-
Das
U.S. Patent US-A-5.369.885 beschreibt durch Umspritzen hergestellte
dynamische Rasiersysteme, d.h. Rasiersysteme, bei denen die Klingen sich
in eine Richtung bewegen können,
die allgemein senkrecht zu der Länge
der Klinge ist. In einem in der Abbildung aus 6 dargestellten
Ausführungsbeispiel
wird eine getragene Klinge an ihren Enden durch Umspritzen erfasst
und durch vertikale Rückholfedern 30 dynamisch
in einem Rasiererkopf angebracht.
-
Die
britische Patentschrift 2 055 069 A offenbart eine Rasierereinheit,
die einen im Wesentlichen steifen Rahmen umfasst, an dem mindestens
eine Rasierklinge angebracht ist. Die Klinge weist einen unebenen
Querschnitt auf, der dazu dient, der Klinge Steifheit bzw. Steifigkeit
zu verleihen und es überflüssig zu
machen, die Klinge zu spannen bzw. straffen oder sie über ihre
Länge zu
stützen
bzw. zu tragen.
-
Im
Allgemeinen betrifft die vorliegende Erfindung Rasiersysteme, die
gelagerte bzw. getragene Klingen aufweisen.
-
Bevorzugte
Rasiersysteme stellen eine gute Rasurleistung breit und können zu
verhältnismäßig niedrigen
Kosten hergestellt werden. Die bevorzugten Rasiersysteme weisen
eine einfache Konstruktion auf, die sich leicht zusammensetzen lässt. Die Einfachheit
der Konstruktion bzw. des Designs führt tendenziell dazu, die Uneinheitlichkeit
des Produkts zu reduzieren, die aus einer Anreihung von Toleranzen
in komplizierteren Konstruktionen resultieren kann. Bevorzugte Verfahren
ermöglichen
eine wirtschaftliche Herstellung von Rasiersystemen, während gleichzeitig
Klingenbeschädigungen
minimiert oder gar gänzlich
vermieden werden, welche die Rasurleistung reduzieren könnten. Bei
bestimmten Implementierungen kann eine sehr einheitliche Klingengeometrie
von Kopf zu Kopf erreicht werden, was eine verbesserte Rasurleistung
zur Folge hat.
-
Vorgesehen
ist gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Rasiersystem, das folgendes aufweist: ein Kunststoffgehäuse, das
so gestaltet ist, dass es die Haut eines Benutzers während der
Rasur berührt, und
mit mindestens einer elongierten, getragenen Klinge mit zwei Enden,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden der getragenen Klinge
durch den Kunststoff des Gehäuses
eingekapselt sind; wobei die Klinge fest in dem Gehäuse angebracht
ist, um einer Bewegung senkrecht zu dessen Länge zu widerstehen; und wobei
der Kunststoff des Gehäuses flexible
Bereiche in der Umgebung der Klingenenden aufweist, wobei flexible
Bereiche so konfiguriert sind, dass sie einen Schrumpfungsunterschied
zwischen der Klinge und dem Kunststoff des Gehäuses aufnehmen.
-
Gemäß einem
Aspekt der Erfindung weist die Erfindung ein Rasiersystem auf, mit
einem Kunststoffgehäuse,
das so gestaltet ist, dass es die Haut eines Benutzers während der
Rasur berührt,
und mit mindestens einer elongierten, getragenen Klinge mit zwei
Enden, wobei die beiden Enden der getragenen Klinge von dem Kunststoff
des Gehäuses
erfasst werden. Mit „erfasst
durch" bzw. „durch
erfasst" ist gemeint,
dass ein Bereich angrenzend an oder an jedem Ende der Klinge zumindest
teilweise umgeben ist von dem Kunststoff des Gehäuses. Die abschließenden Enden
der Klinge können
frei liegen, wie dies nachstehend im Text beschrieben wird. Da die
Klingenenden von dem Kunststoff des Gehäuses erfasst werden, sind Klammern
oder andere mechanische Befestigungseinrichtungen nicht erforderlich,
um die Klinge an der Verwendungsposition in dem Gehäuse zu halten.
Gemäß diesem
Aspekt der Erfindung ist die Klinge fest in dem Gehäuse angebracht,
so dass sie einer senkrechten Bewegung zu ihrer Länge standhält.
-
Bestimmte
Implementierungen dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung weisen
eines oder mehrere der folgenden Merkmale auf. Der Kunststoff des
Gehäuses
weist flexible Bereiche in der Umgebung der Klingenenden auf, wobei
die flexiblen Bereiche so konfiguriert sind, dass sie den Schrumpfungsunterschied
zwischen der Klinge und dem Kunststoff des Gehäuses berücksichtigen. Die flexiblen
Bereiche sind mit Öffnungen
in dem Gehäuse
angrenzend an die Klingenenden versehen. Die Öffnungen sind im Wesentlichen
C-förmig
und erstrecken sich um das Klingenende. Die Öffnungen erstrecken sich durch
die Dicke des Gehäuses.
Die Öffnungen
erstrecken sich teilweise durch die Dicke des Gehäuses und
in eine Richtung, die parallel zu der Klingenlänge ist, zu einer Kante des
Gehäuses.
-
Im
Wesentlichen bleibt der ganze Rasurbereich der elongierten, getragenen
Klinge ungestützt durch
das Gehäuse.
Das Kunststoffgehäuse
weist das Gehäuse
eines Rasiererkopfes auf. Das Kunststoffgehäuse weist die Rasiereinheit
eines Einwegrasierers auf. Der Kunststoff des Gehäuses ist
in den Bereichen der beiden Enden ausreichend dünn, so dass sich die Enden
elastisch in Richtung der Länge der
Klinge bewegen können,
um einem Knicken der Klinge standzuhalten. Der an die beiden Enden
angrenzende Kunststoff weist eine Dicke von weniger als etwa 0,5
mm auf. Das Gehäuse
ist so gestaltet, dass es sich über
die Enden der getragenen Klinge erstreckt. Die getragene Klinge
weist ein Klingenelement auf, das an einem Verstärkungselement angeordnet ist.
Das Klingenelement wird an das Verstärkungselement geschweißt. Die
getragene Klinge weist ein Teil aus geformtem Material auf.
-
Vorgesehen
ist gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Rasiersystem mit
einem Kunststoffgehäuse,
das so gestaltet ist, dass es die Haut eines Benutzers während der
Rasur berührt,
und mit mindestens einer elongierten Klinge mit zwei Enden, wobei
die beiden Enden der Klinge durch den Kunststoff des Gehäuses erfasst
werden, wobei der Kunststoff, der die beiden Enden erfasst, einen
elastischen Abschnitt aufweist, der ein nachgiebiges Material aufweist.
-
Bestimmte
Implementierungen dieses Aspekts der Erfindung weisen eines oder
mehrere der folgenden Merkmale auf. Der elastische Abschnitt ist so
gestaltet, dass er es ermöglicht,
dass sich die Klinge in eine Richtung bewegt, die im Wesentlichen während der
Rasur senkrecht zu ihrer Länge
ist. Das nachgiebige Material weist ein thermoplastisches Elastomer,
Silikonelastomer, in Wärme
aushärtenden Kautschuk,
Naturkautschuk (Latex), Butylkautschuk oder eine Mischung dieser
auf. Im Wesentlichen bleibt die ganze Länge der elongierten Klinge
von dem Gehäuse
ungestützt.
Das Kunststoffgehäuse weist
das Gehäuse
eines Rasiererkopfes auf. Alternativ weist das Kunststoffgehäuse eine
Rasiereinheit eines Einwegrasierers auf. Die elastischen Abschnitte
sind so konfiguriert, dass sie den Schrumpfungsunterschied zwischen
der Klinge und dem Kunststoff des Gehäuses berücksichtige, um Verwölbungen
des Gehäuses
zu widerstehen. Die Klinge stellt eine gestützte bzw. getragene Klinge
dar. Die getragene Klinge weist ein an einem Verstärkungselement
angebrachtes Klingenelement auf. Das Klingenelement ist an das Verstärkungselement
geschweißt.
Die getragene Klinge weist ein Stück aus geformtem Material auf.
Das Gehäuse
weist Öffnungen
angrenzend an die Klingenenden auf.
-
Vorgesehen
ist gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Rasiersystem mit
einem Gehäuse,
das so gestaltet ist, dass es die Haut eines Benutzers während der
Rasur berührt, und
mit mindestens einer elongierten getragenen Klinge mit zwei Enden,
wobei die beiden Enden der getragenen Klinge durch den Kunststoff
des Gehäuses
erfasst werden, wobei der Kunststoff des Gehäuses flexible Bereiche in der
Umgebung der Klingenenden aufweist, wobei die flexiblen Bereiche
so konfiguriert sind, dass sie den Schrumpfungsunterschied zwischen
der Klinge und dem Kunststoff des Gehäuses aufnehmen bzw. berücksichtigen.
-
Der
hierin verwendete Begriff „getragene Klinge" betrifft eine Klingeneinheit
(z.B. eine an einem Verstärkungsträger angebrachte
Klinge) oder eine andere Struktur (z.B. eine entlang ihrer Länge gebogene
Klinge, um der Klinge Steifheit zu verleihen) mit ausreichender
Steifheit, so dass die getragene Klinge eine akzeptable Rasierleistung
in einem Rasiersystem bereitstellen kann, in dem die getragene Klinge
an ihren Enden angebracht ist, und wobei ein Abschnitt eines Rasierbereichs
der rasierenden Kante durch das Rasiersystemgehäuse nicht getragen wird.
-
Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
Beschreibung und den Zeichnungen sowie aus den Ansprüchen deutlich.
In den Zeichnungen zeigen:
-
die 1 und 2 entsprechende
Ober- und Unterperspektivansichten eines Rasiererkopfs gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
1A eine
Draufsicht des Rasiererkopfs;
-
1B eine
vergrößerte Detailansicht
des Bereichs B aus 1A;
-
die 3 bis 5 Querschnittsansichten des
Rasiererkopfes aus 1 entlang den entsprechenden
Linien 3-3, 4-4 bzw. 5-5;
-
die 6 bis 8 entsprechend
eine Draufsicht, eine Vorderansicht und eine vertikale Schnittansicht
der in dem Rasiererkopf aus 1 eingesetzten
Klinge;
-
9 eine
auseinander gezogene Perspektivansicht einer Umspritzvorrichtung,
die in einem Verfahren gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zum Einsatz kommt;
-
9A eine
vergrößerte Detailansicht
eines Abschnitts der Umspritzvorrichtung;
-
10 eine
zusammengesetzte Ansicht der Umspritzvorrichtung aus 9;
-
die 11 bis 13 Perspektivansichten der
Schritte in einem Umspritzverfahren unter Verwendung der Vorrichtung
aus den Abbildungen der 9–10;
-
14 eine
Perspektivansicht der Umspritzvorrichtung aus 9 mit
einem fertig gestellten Rasiererkopf;
-
15 eine
Unteransicht des oberen Abschnitts des Formhohlraums der Vorrichtung
aus den 9 bis 10, gemäß der Darstellung
durch die Linie 15-15 aus 9;
-
16 eine
Draufsicht des unteren Abschnitts des Formhohlraums der Vorrichtung
aus den 9 bis 10, gemäß der Darstellung
durch die Linie 16-16 aus 9;
-
17 eine
Querschnittsansicht der Vorrichtung aus 12 entlang
der Linie 17-17 vor dem Einspritzen von Harz in den Formhohlraum;
-
18 eine
Querschnittsansicht der Vorrichtung aus 12 nach
dem Einspritzen von Harz in den Formhohlraum;
-
19 eine
Querschnittsansicht, die der Abbildung aus 14 entspricht;
-
20 eine
Draufsicht eines Rasiererkopfes gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
-
21 eine
Draufsicht eines Kernblocks, der sich zur Verwendung in dem in den
Abbildungen der 11–13 dargestellten
Umspritzverfahren eignet;
-
die 22 und 22A Querschnittsansichten eines Kernblocks mit
zwei Klingen, der dem Kernblock aus 21 ähnlich ist,
gemäß der entsprechenden
Darstellung durch die Linien 22-22 und 22A-22A aus 21,
wobei sich getragene Klingen an einer Position zum Formen befinden;
-
die 23 und 23A entsprechende Vorder- und Seitenansichten
einer Klingenzufuhrvorrichtung, die eine Klinge einer Form zuführt;
-
23B eine vergrößerte Detailansicht
eines Abschnitts der Klingenzufuhrvorrichtung;
-
24 eine
Querschnittsansicht, die der Abbildung aus 4 ähnlich ist,
eines Rasiererkopfes gemäß einem
alternativen Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
-
25 eine
teilweise Draufsicht eines Rasiererkopfes gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
-
25A eine Querschnittsansicht entlang der Linie
A-A aus 25.
-
Rasiererkopfstruktur
-
In
Bezug auf die Abbildung aus 1 weist der
Rasiererkopf 10 ein geformtes Kunststoffgehäuse 16 auf,
das eine Klinge 18 trägt
und eine Schutzeinrichtung 20 aufweist.
-
In
Bezug auf die Abbildung aus 2 weist der
Kopf 10 ferner Aussparungen 24 auf, die so gestaltet
sind, dass sie ein Zwischenverbindungselement 25 an einem
Handgriff (gestrichelt dargestellt) aufnehmen, an dem das Gehäuse 16 dreh-
bzw. schwenkbar angebracht ist. Das Zwischenverbindungselement 25 bringt
das Gehäuse 16 entfernbar und
fest an dem Handgriff an und weist zwei Arme 26 auf, die
das Gehäuse 16 auf
dessen zwei Seiten dreh- bzw. schwenkbar stützen bzw. tragen.
-
Die
Schutzeinrichtung 20 weist eine Einheit mit Finnen auf,
die an die Vorderseite des Gehäuses 16 geformt
ist, um mit der Haut des Benutzers einzugreifen und diese zu spannen;
wobei auch andere Hauteingriffsvorsprünge eingesetzt werden können, die
der Beschreibung in dem U.S. Patent US-A-5.191.712 entsprechen,
das hierin durch Verweis enthalten ist. Die Schutzeinrichtung 20 kann
aus einem elastomeren Material gebildet werden oder aus dem gleichen
Material wie der Rest des Gehäuses 16.
Vorzugsweise sind die Finnen in Richtung der Klinge 18 zunehmend
größer bzw.
höher,
so dass sie das Haar stufenweise anheben, um eine genauere, komfortablere
Rasur zu gewährleisten.
Wie dies in der Abbildung aus 1A dargestellt
ist, kann die Schutzeinrichtung 20 eine Mehrzahl von entkernten Öffnungen 19 aufweisen,
die so konfiguriert sind, dass Seife, Haare und Rückstände durch
die Schutzeinrichtung gespült
werden.
-
Der
Rasiererkopf 10 kann auch andere Komponenten (nicht abgebildet)
aufweisen, welche die Leistung verbessern oder die Nutzungs- bzw.
Lebensdauer des Kopfes verlängern.
Zum Beispiel kann ein Element aus Aluminium vorhanden sein, das
als eine Opferanode fungiert. Ferner kann an der Oberkante des Gehäuses 16 ein
die Rasur unterstützender
Verbundstoff bereitgestellt werden, um eine gleitfähige Substanz
der Haut des Benutzers zuzuführen,
wie dies in den U.S. Patenten US-A-5.113.585 und US-A-5.454.164
beschrieben ist, deren Offenbarungen hierin durch Verweis enthalten
sind.
-
In
Bezug auf die Abbildungen der 6 bis 8 ist
eine Klinge 18 an Schweißpunkten 60 an einen
oberen Abschnitt 62 eines Klingenträgers 34 geschweißt, so dass
eine getragene Klinge gebildet wird. Der Basisabschnitt 32 des
Klingenträgers 34 erstreckt
sich über
die Klinge 18 und den oberen Abschnitt 62 an den
Trägerenden 64.
Die Schneidkante 28 der Klinge 18 ist sehr anfällig in
Bezug auf Knicke, Abstumpfung und andere Beschädigungen während der Herstellung, und
sie erfordert somit eine vorsichtige Behandlung während dem
Fertigungsverfahren, wie dies nachstehend im Text näher beschrieben
ist.
-
Wie
dies in der Abbildung aus 4 dargestellt
ist, werden die Trägerenden 64 des
Klingenträgers 34 durch
den geformten Kunststoff des Gehäuses 16 erfasst,
wodurch eine Bewegung der getragenen Klinge verhindert wird. Im
Allgemeinen sollten mindestens 0,5 mm der Klingenstruktur an jedem Ende
erfasst werden. Die Enden der Klinge 18 sind allgemein
eingekapselt, d.h. wie abgebildet mit Kunststoff überzogen,
so dass die scharfen Ecken bzw. Kanten der Klingenkante keinen Kontakt
mit der Haut herstellen können.
(Wenn der Kopf so gestaltet ist, dass die Klinge, wenn sie frei
liegt, die Haut nicht berühren
würde,
z.B. wenn sich ein Teilstück
des Gehäuses über den
Bereich hinaus erstreckt, von dem sich die Kante erstrecken würde, so
ist eine Abdeckung der Kante nicht erforderlich.) Die Länge der Klinge 18 ist
nicht an dem Gehäuse
angebracht und wird nicht von dem Kunststoff des Gehäuses getragen
bzw. gestützt.
Gemäß der Abbildung
aus 3 ist stattdessen ein offener Bereich 36 hinter
und um die Klinge 18 bereitgestellt, der es ermöglicht,
dass Haare und Rückstände leicht
von dem Klingenbereich gewaschen werden können, und wobei somit verhindert
wird, dass Haare und Rückstände den Klingenbereich
verstopfen. Vorzugsweise ist ein Zwischenraum von mindestens etwa
0,4 mm zwischen der Kante des Klingenträgers 34, der am nächsten an dem
Gehäuse
liegt, und dem Gehäuse
gegeben. In Bezug auf Systeme, die eine Mehrzahl von Klingen aufweisen,
kann ein Zwischenraum ähnlicher
Größe zwischen
den Klingen wünschenswert
sein. Die relative Steifigkeit der getragenen Klinge ermöglicht es, dass
die Klinge nur an ihren Enden getragen wird, ohne dass ein übermäßiges Biegen
während
der Rasur auftritt.
-
Gemäß der Abbildung
aus 1B umgeben die offenen Bereiche 41 die
Klingenenden und erstrecken sich in Richtung der Kante 510 des
Kopfes. Ein kleiner, flexibler Bereich aus Kunststoff „F" ist durch die Breite
W des offenen Bereichs 41 und den Abstand D von dem Ende
des offenen Bereichs 41 zu de Kante 510 des Kopfes
definiert. Der flexible Bereich F stellt eine flexible Grenzfläche bereit
zwischen (a) dem an die steife Klinge angrenzenden Kunststoff, der
im Wesentlichen unbeweglich ist aufgrund des Vorhandenseins der
Klinge, und (b) dem Kunststoff auf der anderen Seite des Bereichs
F, der Scherkräften
(Pfeile aus 1B) durch die Schrumpfung des Kunststoffs
nach dem Formen ausgesetzt ist. Diese flexible Grenzfläche kompensiert
bzw. akkomodiert somit den Schrumpfungsunterschied zwischen den beiden
Bereichen des Kopfes, wobei tendenziell verhindert wird, dass sich
das Kopfgehäuse
verwölbt und/oder
die Klinge knickt bzw. sich krümmt,
wobei diese Ereignisse anderenfalls auftreten könnten. Um diese Entlastung
zu erreichen, wird es allgemein bevorzugt, dass die Abmessung D
so klein wie möglich ist,
während
gleichzeitig eine ausreichende Haltbarkeit des Kopfes aufrechterhalten
wird, und wobei die Breite W so groß wie möglich ist, während eine
zulässige
Kopfgröße beibehalten
wird.
-
Im
Allgemeinen wird es bevorzugt, dass sich die offenen Bereiche 41 durch
die Dicke des Kopfes erstrecken, wie dies zum Beispiel in 5 dargestellt ist,
was eine ausgewogene Schrumpfung des Kopfes um die Klinge ermöglicht,
ohne dass eine Kraft zwischen der Klinge und dem Kopf ausgeübt wird,
wodurch Verwölbungen
und Krümmungen
vermieden werden. In bestimmen Fällen
können
sich die offenen Bereiche auch nur teilweise durch die Dicke des
Kopfes erstrecken. Ein Beispiel für eine derartige Implementierung
wird in dem nachstehenden Abschnitt Weitere Ausführungsbeispiele beschrieben.
-
In
dem Ausführungsbeispiel
aus den Abbildungen der 3 bis 5 kann sich
die Klinge nicht bewegen, mit Ausnahme der leichten Bewegung der
abschließenden
Enden in die durch die Pfeile A angezeigte Richtung. Die feste Anbringung der
Klinge an ihren Enden stellt eine gute Steifigkeit entlang der gesamten
Länge der
Klinge bereit, wobei Vibrationen und Schwingungen während der
Rasur so gering wie möglich
gehalten oder vollständig
vermieden werden.
-
Umspritzvorrichtung
für eine
Klinge
-
Die
Abbildungen der 9 und 10 zeigen
eine Umspritzvorrichtung 100 zum Einsatz bei der Herstellung
des Kopfes 10. Die Umspritzvorrichtung 100 weist
einen oberen Hohlraumblock 102, einen unteren Kernblock 103 und
einen entfernbaren Kerneinsatz 104 auf. Der obere Hohlraumblock 102 weist
einen oberen Formabschnitt 108 (15) auf, und
der untere Kernblock 103 weist einen unteren Formabschnitt 110 (16)
auf. Wenn der obere Hohlraumblock 102 und der untere Kernblock 103 in Kontakt
gebracht werden, wie dies in der Abbildung aus 12 dargestellt
ist, stellen der obere Formabschnitt 108 und der untere
Formabschnitt 110 gemeinsam einen Formhohlraum 112 bereit
(17 und 18). Die
Form des Formhohlraums 112 entspricht der Form des Kopfgehäuses 16.
Der untere Formabschnitt 110 weist eine Öffnung 114 (16) auf,
durch welche der entfernbare Kerneinsatz 104 in den Formhohlraum 112 eingeführt werden
kann, wie dies in der Abbildung aus 17 dargestellt
ist und nachstehend im Text beschrieben wird.
-
Der
Kerneinsatz 104 weist eine Oberkante 116 mit einem
Magnetstreifen 118 auf, an dem die gesamte Länge der
Klinge 18 lösbar
gesichert bzw. befestigt werden kann. Da die Klinge entlang ihrer Länge sicher
gehalten wird, kann sie mit dem Kerneinsatz während der Fertigung von Station
zu Station transportiert werden, ohne dass Knickbildungen oder anderweitige
Beschädigungen
der Klinge auftreten. Der Magnetstreifen 118 verhindert
es ferner, dass sich die Klinge 18 während der Zufuhr des Kerneinsatzes
in die Form bewegt oder verschiebt.
-
Das
Einführen
des Kerneinsatzes 104 in die Öffnung 114 wird durch
Kerneinsatz-Führungsbuchsen 120 und
Kerneinsatz-Führungsstifte 122 geführt. Die
Führungsstifte 122 verhindern
Beschädigungen der
Formoberflächen
und ermöglichen
die Aufrechterhaltung eines sehr kleinen Zwischenabstands zwischen
dem Kerneinsatz 104 und der Öffnung 114. Der Block 104 dichtet
den Formhohlraum ab, wenn der Kerneinsatz eingeführt ist, wobei die Position
in 13 dargestellt ist.
-
Kühlmittel über Leitungen 124 dem
oberen Hohlraumblock 102 und dem unteren Kernblock 103 zugeführt und
durch die Blöcke 102, 103 zirkuliert, wie
dies auf dem Gebiet des Formens bzw. des Formpressens allgemein
bekannt ist. Harz wird über ein
Tor 126 zugeführt.
-
Umspritzverfahren
für eine
Klinge
-
Vor
dem Beginn des nachstehend beschriebenen Umspritzverfahrens wird
eine getragene Klinge auf dem Magnetstreifen 118 des Kerneinsatzes 104 positioniert.
Dieser Schritt wird allgemein an einer separaten Station ausgeführt, woraufhin
der Kerneinsatz 104 zu der Umspritzvorrichtung 100 transportiert
wird. Die Klinge kann auf jede geeignete Art und Weis dem Magnetstreifen
zugeführt
und an diesem positioniert werden, wobei Beispiele dafür nachstehend
beschrieben werden. Robotertechnik kann für die Positionierung der Klingen
eingesetzt werden.
-
Nach
der Klingenpositionierung würde
der Kerneinsatz allgemein geprüft
und die Klingenhöhe gemessen
werden, um sicherzustellen, dass der fertig gestellte Kopf die Produktspezifikationen
erfüllt, d.h.
dass die Klinge ordnungsgemäß positioniert
ist, wenn ihre Enden in Harz gekapselt sind. Die Klingenhöhe kann
zum Beispiel fehlerhaft sein, wenn an der Klinge ein Grat vorhanden
ist oder wenn sich an der Klinge oder dem Kerneinsatz Rückstände befinden. Zulässige Schwankungen
in Bezug auf die Klingenhöhe
liegen allgemein im Bereich von 0,005 Zoll weniger als der spezifizierten
maximalen Klingenhöhe. Wenn
die Klingenhöhe
außerhalb
des zulässigen Schwankungs-
bzw. Variationsbereichs liegt, wird die Klinge entfernt und neu
positioniert. Die Klinge und/oder der Kerneinsatz können gesäubert werden, wie
zum Beispiel durch einen Luftstoß. Die Klingenhöhe kann
auf jede geeignete Art und Weise gemessen werden, wie z.B. durch
mechanische Messung oder durch ein optisches System.
-
Die
ordnungsgemäße Positionierung
Seite an Seite der Klinge wird durch Kernungstürme 101 (9A)
bereitgestellt, welche die Klinge Seite an Seite ausrichten. Diese
Kernungstürme
sind in den Abbildungen der 9 und 10 nicht
dargestellt, aufgrund des Maßstabs
der Abbildungen, wobei sie jedoch in 9A abgebildet
sind, welche eine vergrößerte Ansicht
eines geeigneten Kerneinsatzes darstellt. In dem Ausführungsbeispiel
aus der Abbildung aus 9A weist der Kerneinsatz einen
elongierten Klingenschlitz auf, wie dies nachstehend im Text näher beschrieben
wird. Zusätzlich
zu der Unterstützung
der Positionierung der Klinge stellen die Kernungstürme 101 offene
(entkernte) Bereiche 41 in dem fertig gestellten Produkt
bereit, wie dies vorstehend im Text beschrieben worden ist. Die
Positionierung kann auch durch andere Techniken bereitgestellt werden,
wie z.B. durch Erzeugen einer Rille in dem Klingenträger und
eine entsprechende Kerbe in der Vorrichtung, welche die Klinge dem
Einsatz zuführt.
-
Die
Beschickung, Positionierung und Sicherung der Klinge können auch
unter Verwendung des nachstehend beschriebenen Verfahrens „Mehrklingen-/Hochgeschwindigkeits-Fertigungsverfahren" realisiert werden.
-
Als
nächstes
wird der Kerneinsatz 104 in Ausrichtung mit dem oberen
Hohlraumblock 102 bewegt, der über den gesamten Formprozess
ortsfest bleibt. Wenn der Kerneinsatz 104 ordnungsgemäß ausgerichtet
ist, wird der untere Kernblock 103 in Ausrichtung mit dem
Kerneinsatz und dem oberen Hohlraumblock 102 bewegt, und
der Kerneinsatz 104 wird in den Kernblock 103 eingeführt (11).
-
Die
Form wird danach gemäß der Abbildung aus 12 geschlossen
(der untere Kernblock 103 wird in Kontakt mit dem oberen
Hohlraumblock 102 bewegt). Die geschlossene Form definiert
einen Formhohlraum 112 (17). Miteinander
verriegelnde Merkmale 500, 502, 504 und 506 (10)
sind an dem oberen Hohlraumblock 102 und dem unteren Kernblock 103 bereitgestellt,
um eine präzise
Ausrichtung der Formhälften
zu gewährleisten,
so dass die Geometrie des fertigen Kopfes sorgfältig geregelt werden kann.
-
Der
Kerneinsatz 104 definiert einen Bereich unter der Klinge,
der in dem fertig gestellten Kopf offen ist. Der offene Bereich
unter der Klinge wird beibehalten, indem Zwischenabstände für die Klingenbeschickung
bereitgestellt werden, die ausreichend klein sind, so dass der Kunststoff,
aufgrund dessen viskosen Beschaffenheit, nicht in die offenen Bereiche
fließen
kann. Für
einige traditionell eingesetzten Kunststoffe sind die Zwischenabstände kleiner
als 0,005 Zoll; wobei kleinere Zwischenabstände für Kunststoffe mit niedrigeren
Schmelzflussindizes erforderlich sein können. Diese Formdesignkriterien sind
auf dem Gebiet des Umspritzens allgemein bekannt.
-
Die
offenen Bereiche werden während
dem Formfüllvorgang
durch ein Gatter bzw. Tor 126 (16) gefüllt, das
zentral positioniert ist, um den Kunststofffluss in den Hohlraum
aufzuteilen, was es bewirkt, dass der vordere Teil des Flusses die
Enden der eingebetteten Klinge passiert. Die Positionierung des
Gatters ermöglicht
die Bildung eines kleinen, verfestigten Bereichs, bevor der Hohlraum
vollständig gefüllt ist.
Der kleine, verfestigte Kunststoffbereich, der als eine „Haut" bezeichnet wird,
deckt die Klingenbeschickungszwischenräume ab, wodurch die Penetration
des geschmolzenen Kunststoffs in diese Zwischenräume begrenzt und verlangsamt
wird. Somit ermöglicht
die Positionierung des Gatters an dieser Position das Auftreten
der Abdeckung der Klingenbeschickungszwischenräume vor der vollständigen Formfüllung und
Packung, wobei diese Zwischenräume
in vorteilhafter Weise bereitgestellt werden können ohne unerwünschten
Kunststofffluss entlang der Länge
der Klinge. Das Gatter muss sich nicht in der Mitte befinden, sofern
es so platziert ist, dass ein wesentlicher Anteil des Harzflusses
die Klingenenden passiert, bevor der Hohlraum gefüllt wird, was
eine teilweise Verfestigung des vorderen Bereichs des Flusses ermöglicht,
bevor der Hohlraum vollständig
gefüllt
ist.
-
Als
nächstes
wird Harz durch Spritzguss durch das Gatter 126 in den
Hohlraum 112 eingeführt,
wie dies in der Abbildung aus 18 dargestellt
ist. Während
diesem Vorgang zirkuliert Kühlmittel
aus den Leitungen 124 durch den Kernblock 103 und
den Hohlraumblock 102, um das Kühlen und die Verfestigung des
Harzes zu erleichtern. Das vorstehend beschriebene Membranmerkmal
verhindert ein Knicken der Klinge während dem Kühlen und Verfestigen (was allgemein
zu einer Schrumpfung des Harzes führt).
-
Der
resultierende geformte Kopf 10 ist in der Abbildung aus 14 dargestellt,
nachdem der Kernblock 103 abgesenkt, die Form geöffnet und
der Kerneinsatz abgesenkt worden ist, um den fertig gestellten Kopf 10 von
dem oberen Formabschnitt 108 zu entfernen. Der fertig gestellte
Kopf kann unter Verwendung von Robotertechnik oder anderen geeigneten
Techniken entfernt werden, entweder mit dem Kerneinsatz an der Position
aus 14 oder mit aus dem Kernblock 103 entfernten
Kerneinsatz.
-
Nach
der Entfernung aus der Form wird ein anderer Kernblock 103 (oder
der gleiche, sofern dies gewünscht
wird) an der Position unter dem oberen Hohlraumblock 102 indexiert,
und der vorstehend beschriebene Ablauf wird wiederholt.
-
Mehrklingen-/Hochgeschwindigkeits-Fertigungsverfahren
-
Das
vorstehend beschriebene Verfahren ist zwar allgemein praktisch,
wenn eine einzelne Klinge in einem verhältnismäßig langsamen Verfahren beschickt
wird, wobei dies jedoch weniger der Fall ist, wenn mehrere Klingen
beschickt werden und/oder bei hohen Fertigungsgeschwindigkeiten.
In diesen Fällen
kann der enge Sitz zwischen der Klinge und der Form die ordnungsgemäße Positionierung
der Klinge(n) in dem Kerneinsatz schwierig gestalten.
-
Eine
Technik für
die Adressierung dieser Aspekte ist der Einsatz eines Kerneinsatzes
mit einem oder mehreren Klingenschlitzen, die so konfiguriert sind,
dass der elongierte Klingenträger
schnell und präzise
in dem Schlitz positioniert und dort während dem Formen gehalten werden
kann.
-
Die
Abbildung aus 21 zeigt einen geeigneten Kerneinsatz 200 für einen
Kopf mit zwei Klingen. Die Abbildungen aus 22 und 22A zeigten Querschnittsansichten eines Formhohlraums
mit dem Kerneinsatz 200 in den Bereichen des Kerneinsatzes 200,
die durch die Schnittlinien 22-22 und 22A-22A aus 21 dargestellt
sind. Die getragenen Klingen 18 werden in dem Kerneinsatz
positioniert, wobei sich der Basisabschnitt 32 jedes Klingenträgers 34 in
einen Klingenschlitz 202 erstreckt (22, 22A). Eine Vakuumquelle 204 (21)
hält die Klingen
fest an der Verwendungsposition, nachdem sie dem Klingenschlitz
zugeführt
worden sind. Sofern dies gewünscht
wird, können
die Klingen magnetisch oder mechanisch in dem Schlitz gehalten werden, wie
zum Beispiel durch eine Federbelastung der Wände der Klingenschlitze. Auswurfstifte 205 (21)
durchbrechen das Vakuum und drücken den
fertigen Kopf aus der Form, nachdem der Spritzgusszyklus abgeschlossen
ist.
-
Einführungswinkel
sind bereitgestellt, um die Zufuhr der Klingen an den Klingenschlitz
zu erleichtern. Bei normalen Formbedingungen wäre es eine normale Vorgehensweise
in Bezug auf das Design gemäß dem Stand
der Technik, einen minimalen Zwischenabstand zwischen der Klinge
und der Form bereitzustellen, um ein Flashing (Einspritzen) zu minimieren.
Es konnte jedoch festgestellt werden, dass Zwischenräume bereitgestellt
werden können,
um das Einführen
und Positionieren der Klingen zu erleichtern, wie dies nachstehend
im Text beschrieben wird, ohne dass ein unerwünschter Harzfluss entlang der
Klinge auftritt. Es ist von Bedeutung, dass die Bereitstellung dieser
Zwischenräume
das schnelle präzise
Beschicken und Positionieren der Klingen ermöglicht, auch bei hohen Fertigungsgeschwindigkeiten.
Diese Zwischenabstände
ermöglichen
es auch, dass mehrere Klingen nah aneinander positioniert werden,
für ein
kompaktes, optisch ansprechendes Design des Kopfes.
-
Die
bevorzugte Geometrie der Klingenschlitze ist in den Abbildungen
der 22 und 22A näher dargestellt.
In den Abbildungen der 22 und 22A befindet
sich ein oberer Hohlraumblock 210 an der Verwendungsposition,
wobei ein Formhohlraum 212 definiert wird, in dem die getragenen
Klingen 18 positioniert sind. Die Abbildung aus 22 zeigt
die Geometrie der Klingenschlitze und des oberen Hohlraumblocks 210 in
der Mitte der Klinge (die durch die Linie 22-22 aus 21 dargestellte
Position), während
die Abbildung aus 22A die Geometrie an den Abquetschbereichen
(die durch die Linie 22A-22A aus 21 angezeigte
Position) zeigt. Die Abquetsch- bzw. Abklemmbereiche befinden sich
in dem rasurfreien Bereich der Klinge, ausreichend weit einwärts von
den Klingenenden, so dass die Klingenenden eingekapselt werden können, jedoch
ausreichend nah an den Klingenenden, so dass die Rasurleistung nicht
größer durch
etwaige Beschädigungen der
Schneidkante in diesen Bereichen beeinflusst wird. Die Abquetschbereiche
befinden sich für
gewöhnlich
etwa 0,020 bis 0,030 Zoll einwärts
von den Klingenenden. Wie dies nachstehend im Text näher beschrieben
wird, unterscheidet sich die Geometrie der Formwerkzeuge in der
Klingenmitte von der Geometrie in den Abquetschbereichen. Da nur
ein Abschluss an der Klinge in den Abquetschbereichen erforderlich
ist, um Abquetschungen entlang der Klinge zu verhindern, können größere Einführungswinkel und
andere offene Bereiche einwärts
der Abquetschbereiche bereitgestellt werden.
-
In
Bezug auf die Abbildung aus 22 weisen
die Klingenschlitze an der Klingenmitte die folgenden Abmessungen
auf: die Einführung 206 weist eine
Tiefe D von etwa 0,020 bis 0,030 Zoll auf, vorzugsweise von 0,026
Zoll; die tragenden Oberflächen 214 des
Kerneinsatzes weisen einen Krümmungsradius
R angrenzend an den gekrümmten
Abschnitt des Klingenträgers 34 von
etwa 0,005 bis 0,007 Zoll auf, vorzugsweise von etwa 0,006 Zoll;
der Winkel A1 der Einführung an der Trägeroberflächenseite
des Schlitzes liegt zwischen etwa 6 und 8 Grad, bei vorzugsweise
etwa 7 Grad; der Winkel A2 der Einführung auf
der gegenüberliegenden
Positionierungsseite 216 des linken Klingenschlitzes liegt
für den
linken Klingenschlitz bei etwa 2,5 bis 4,5 Grad, vorzugsweise bei
etwa 3,5 Grad; und der Winkel A3 der Einführung auf
der gegenüberliegenden
Positionierungsseite 216 des linken Klingenschlitzes liegt
zwischen etwa 6 und 7 Grad, vorzugsweise bei etwa 6,3 Grad. Die
Winkel A1, A2 und
A3 werden von der planaren Oberfläche des
Basisabschnitts 32 des Klingenträgers 34 zu den zueinander
ausgerichteten Wänden des
Klingenschlitzes gemessen. Der Winkel A2 ist kleiner
als der Winkel A3, da der Winkel A2 an dem Abgrenzbereich (in 22A abgebildet) verhältnismäßig klein sein muss, um ein
Fließen
von Harz entlang der Klinge zu verhindern, während der Winkel A3 so
ausgewählt
werden kann, dass er eine optimale Einführung bereitstellt.
-
Allgemein
existiert ein sehr kleiner Zwischenraum zwischen dem unteren Abschnitt
jedes Klingenschlitzes (unterhalb des Einführungsbereichs 206)
und dem Klingenträger.
Für gewöhnlich beträgt der Zwischenraum
C2 auf jeder Seite des Klingenträgers zwischen
etwa 0,0002 bis 0,0004 Zoll, vorzugsweise etwa 0,0003 Zoll. Ein
kleiner Zwischenraum C3 ist an der Unterseite
des Klingenschlitzes bereitgestellt, um Toleranzen in Bezug auf
die Länge
des Klingenträgers
zu akkomodieren, so dass die Schneidkante nicht auf der Basis der
Länge des
Klingenträgers
positioniert wird. C3 liegt für gewöhnlich zwischen
etwa 0,0004 bis 0,0006 Zoll, vorzugsweise bei etwa 0,0005 Zoll.
Im Allgemeinen sollten die Einführungsbereiche 206 ausreichend
groß sein,
um die Klinge während
der Einführung
der Klinge in den Klingenschlitz zu führen, wobei sie ausreichend
schmal sein sollten, so dass der Harzfluss entlang der Klinge in
den Einführungsbereichen
so gering wie möglich gehalten
wird. Die Tiefe D sollte ausreichend sein, um die Klinge während der
Einführung
zu führen,
jedoch ausreichend begrenzt, so dass der Klingenträger 34 durch
den Klingenschlitz getragen wird und sich vor oder während dem
Formen nicht seitwärts verschiebt.
Der maximale Zwischenraum G zwischen der linken Seite des Klingenschlitzes
und der linken Seite der Klinge wird beschränkt durch die Notwendigkeit
zur Absperren bzw. Abstellen des Harzes in den Abquetschbereichen
(in 22A nicht abgebildet und nachstehend
beschrieben). Dieser Zwischenraum muss in den Abklemmbereichen ausreichend
klein sein, um Flashing (Einspritzen) zu minimieren, und er kann
sich nur in einem gewissen Ausmaß entlang der Länge der
Klinge erhöhen
(wie dies durch die Abtastkurve aus 21) dargestellt
ist. Somit liegt der maximale Zwischenraum G für gewöhnlich zwischen 0,002 und 0,004
Zoll, vorzugsweise bei 0,003 Zoll.
-
Der
Kerneinsatz 200 und der obere Hohlraumblock 210 definieren
ferner einen offenen Bereich 222 an der hinteren gekrümmten Oberfläche des
Klingenträgers 34.
Das Vorsehen des offenen Bereichs 222 in dem Design des
Formhohlraums ermöglicht
es, dass der obere Hohlraumblock verhältnismäßig robust ist (wenn der offene
Bereich nicht enthalten wäre,
würde der
obere Hohlraumblock eine potenziell zerbrechliche „scharfe
Kante" aufweisen, die
sich in den schmalen offenen Bereich 222 aus der Abbildung
aus 22A erstreckt). Die Beschränkung dieser
scharfen Kante durch Integration des offenen Bereichs ermöglicht es,
dass mehrere Klingen mit engen Zwischenabständen angeordnet werden können, ohne
dass dabei die Formhaltbarkeit kompromittiert wird. Die offenen
Bereiche sind so konfiguriert, dass sie einen unerwünschten
Harzfluss entlang der Klinge so gering wie möglich halten, da sich der vordere
Teil des Flusses des eingespritzten Harzes abkühlt und anhält, bevor er sehr weit in diese Bereiche
verlaufen ist, und zwar aufgrund der vorstehend genannten strategischen
Gatteranordnung. Der offene Bereich 222 ist somit an den
Abquetschbereichen aus 22A deutlich
kleiner als in der Mitte der Klinge. In den Abquetschbereichen weist
der offene Bereich 222 vorzugsweise eine Breite W von 0,003 bis
0,005 Zoll auf, wobei ein Wert von etwa 0,004 Zoll darüber hinaus
bevorzugt wird, wobei die Breite W in der Mitte der Klinge so breit
wie gewünscht
sein kann, soweit dies gemäß den Designvorgaben
der Werkzeugbestückung
zulässig
ist.
-
Wie
dies in der Abbildung aus 22A dargestellt
ist, geht der Einführungswinkel
A2 der Abquetschbereiche, definiert durch
den Kerneinsatz 200 in einen größeren Winkel A5 über, definiert
durch den oberen Hohlraumblock 210. Der Winkel A5 liegt für
gewöhnlich
zwischen 5 und 7 Grad, vorzugsweise bei etwa 6 Grad, während der
Winkel A2 zwischen etwa 2,5 und 4,5 Grad
liegt und vorzugsweise 3,5 Grad entspricht, wie dies vorstehend
im Text in Bezug auf die Abbildung aus 22 beschrieben
worden ist. Diese Winkelveränderung
zwischen dem Kerneinsatz und dem oberen Hohlraumblock dient zur
Bereitstellung des offenen Bereichs 222 in den Abquetschbereichen.
-
In ähnlicher
Weise sind offene Bereiche 224 unter der Klinge 18 an
der Vorderseite des Klingenträgers 34 vorgesehen,
um es zu ermöglichen,
dass der Klingenträger
während
dem Einführen
in den Klingenschlitz ordnungsgemäß sitzt, und um es ferner zu
ermöglichen,
dass die Form geschlossen werden kann, ohne den Klingenträger 34 zu
beschädigen.
Diese Bereiche führen
wiederum nicht zu einem unerwünschten
Harzfluss entlang der Klinge. Vorzugsweise weisen die offenen Bereiche 224 eine Breite
W1 auf, gemessen von der oberen Ecke des Klingenträgers 34 zu
der dahin ausgerichteten Wand des Kerneinsatzes 200, die
zwischen etwa 0,004 und 0,006 Zoll liegt, wobei ein Wert von etwa
0,005 Zoll darüber
hinaus bevorzugt wird.
-
Die
offenen Bereiche 246 sind hinter der Klinge 18 bereitgestellt,
um eine Toleranz in Bezug auf die Breite der Klinge zu akkomodieren.
Wie die anderen vorstehend im Text beschriebenen offenen Bereiche
sind die offenen Bereiche 246 so bemessen, dass sie den
Harzfluss minimieren, während
sie die Anordnung der Klinge erleichtern. Für gewöhnlich weisen die offenen Bereiche 246 eine
Breite W2 von 0,002 bis 0,004 Zoll auf,
vorzugsweise von etwa 0,003 Zoll.
-
In
erneutem Bezug auf die Abbildung aus 22 stellen
die Geometrien des Klingenschlitzes und des oberen Hohlraumblocks
an der Klingenmitte (und entlang dem Großteil der Länge der Klinge) ebenfalls offene
Bereiche 218 um jede Schneidkante 28 der Klinge 18 bereit,
wobei die Schneidkante vor Beschädigungen
als Folge des Kontaktes mit der Formoberfläche geschützt wird. Angrenzend an den linken
offenen Bereich 218 definiert der obere Hohlraumblocks 210 einen
Winkel A4 im Verhältnis zu der Vertikalen, der
eine Abdichtung in den Abquetschbereichen bzw. Abklemmbereichen
vorsieht (in 22A abgebildet und nachstehend
im Text beschrieben), und wobei der Winkel eine Gleitkraft bereitstellt,
wenn sich die Form schließt,
welche die Klinge an die richtige Position für das Formen drückt. Der
Winkel A4 liegt vorzugsweise zwischen etwa
12 und 15 Grad, wobei ein Winkel von etwa 13,5 Grad darüber hinaus
bevorzugt wird. Der Zwischenraum C zwischen der Schneidkante 28 und
der gegenüberliegenden
Wand des oberen Hohlraumblocks 210 liegt allgemein zwischen
etwa 0,003 und 0,005 Zoll, vorzugsweise bei etwa 0,004 Zoll. Ein
Zwischenraum C1 ist ebenfalls zwischen der
planaren Oberfläche 220 der
Klinge 18 und dem oberen Hohlraumblock bereitgestellt,
um Schwankungen in Bezug auf die Klingendicke zu akkomodieren. Der
Zwischenraum C1 liegt allgemein zwischen
etwa 0,0002 und 0,0004 Zoll, vorzugsweise bei etwa 0,0003 Zoll.
-
Wie
dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist, unterscheiden
sich die Geometrien des Klingenschlitzes und des oberen Hohlraumblocks
in den Abquetschbereichen (angezeigt durch die Schnittlinien 22A-22A
aus 21) von denen an der Klingenmitte (angezeigt durch
die Schnittlinien 22-22 aus 21). In
den Abquetschbereichen, die in der Abbildung aus 22A näher
dargestellt sind, sind die vorstehend im Text beschriebenen offenen Bereiche
ausreichend klein, so dass nur wenig oder gar kein Harz in den Rasierbereich
der Klinge spritzt, und wobei Kontaktbereiche (d.h. Bereiche eines
theoretischen Linie an Linie-Kontakts zwischen dem oberen Hohlraumblock 210 und
dem Kerneinsatz 200) bereitgestellt sind, um weiteres Einspritzen
zu verhindern. Um ein Einspritzen zu verhindern, berührt zum
Beispiel der obere Hohlraumblock 210 die Klinge 18 in
den Abquetschbereichen. Dieser Kontakt kann zwar eine gewisse Beschädigung der
Klinge 18 bewirken, jedoch ist diese Beschädigung akzeptabel,
da diese Bereiche nahe den Enden der Klinge 18 allgemein
keine Rasierbereiche des Rasiererkopfes darstellen, d.h. diese Bereiche
berühren die
Haut des Benutzers während
der Rasur nicht.
-
Die
Kontaktbereiche sind in den Abbildungen der 22 und 22A durch das Zeichen angezeigt. Die Kontaktbereiche
aus der Abbildung aus 22A verhindern
ein Einspritzen zusätzlich
zu etwaigen anderen Funktionen, wie zum Beispiel das Positionieren
der Klinge. Die Kontaktbereiche, die in der Abbildung aus 22 in
der Mitte der Klinge dargestellt sind, weisen keine Auswirkungen
auf das Einspritzen auf und werden somit einzig zur Positionierung
und zum Tragen der Klinge eingesetzt. Die Kontaktbereiche befinden
sich (a) auf der Unterseite 240 der Klinge 18,
um es zu verhindern, dass Harz entlang der Länge der Klinge fließt, (b)
auf der Unterseite 242 des Klingenträges 34, um die Klinge
zu tragen und ordnungsgemäß zu positionieren;
und (c) an dem gekrümmten
oberen Abschnitt 244 des Klingenträgers 34, so dass sie
den Klingenträger 34 berühren und
eine Toleranz in Bezug auf die Krümmung des Klingenträgers akkomodieren,
so dass die Einführungswinkel
einheitlich bleiben.
-
Wie
dies in der Abbildung aus 21 dargestellt
ist, ist der Einführungsbereich 206 bei
einer Betrachtung von oben deutlich bogenförmig (21), und
somit variieren die Abmessungen des Einführungsbereichs 206 entlang
der Länge
der Klinge. Diese Bogenform akkomodiert eine Biegung der elongierten
Klinge als Folge von Fertigungstoleranzen oder einer Biegung, wenn
die Klinge zu dem Schlitz transportiert wird. Somit nimmt die Breite
der Öffnung des
Klingenschlitzes an der oberen Oberfläche 208 des Kerneinsatzes 200 in
einer abtastenden Kurve von jedem Ende des Schlitzes in Richtung
der Mitte zu, wobei die Breite W des Schlitzes mindestens etwa 0,015
Zoll größer ist
an der Mitte als an den Enden, vorzugsweise 0,015 bis 0,020 Zoll
größer. Diese gebogene
Konfiguration bewirkt es, dass die Klinge gerade gerichtet wird,
nachdem sie in den Schlitz eingeführt worden ist. Da eine gebogene
Klinge die Schneidkante so positionieren kann, dass diese beschädigt wird,
schützt
das erzwungene Geraderichten die Klingenkante vor einer Beschädigung während dem
Formen.
-
Es
ist von Bedeutung, dass die vorstehend im Text beschriebene Klingenschlitzgeometrie
es ermöglicht,
dass eine Klinge schnell und leicht in einen sehr schmalen Schlitz
eingeführt
wird, in dem sie während
dem Formen sicher gehalten wird. Da zwischen dem Klingenschlitz
und dem Klingenträger
ein sehr kleiner Zwischenabstand gegeben ist, wäre es ohne die Einführungsbereiche 206 sehr
schwierig, die Klinge während
einer Hochgeschwindigkeitsfertigung in den Schlitz einzuführen.
-
Geeignete
Einrichtungen zum Beschicken der Klingen in den Kerneinsatz 200,
wie dies vorstehend im Text beschrieben worden ist, sind in den
Abbildungen der 23-23A dargestellt.
Eine Klingenzufuhreinheit 300 trägt die getragene Klinge, wie dies
in der Abbildung aus 23A dargestellt ist, d.h. indem
die Klinge 18 ohne eine Berührung ihrer Schneidkante 28 gehalten
wird. Die Klinge wird durch eine Vakuumquelle 302 an der
Zufuhreinheit 300 an der Verwendungsposition gehalten.
Ein Magnetquelle (nicht abgebildet) kann an Stelle von oder zusätzlich zu
der Vakuumquelle 302 eingesetzt werden. Bei einem Einsatz
zusätzlich
zu der Vakuumquelle stellt die Magnetquelle eine Reserve bereit,
für den
Fall des Ausfalls des Vakuums. Der Klingenträger 34 wird in den
Klingenschlitz 202 eingeführt, indem die Zufuhreinheit 300 in
Richtung des Pfeils A bewegt wird. Wie dies bereits vorstehend im
Text beschrieben worden ist, wird der Klingenträger 34 durch die Einführungsbereiche 206 in
den Klingenschlitz 202 geführt. Abschließende Einführungsbereiche 304 sind
ebenfalls an den Klingenenden bereitgestellt, wobei die Formoberfläche in einem
Winkel weggehend von den Klingenenden angeordnet ist, wie dies in
der Abbildung aus 23 dargestellt ist. Die Einführungsbereiche 304 ermöglichen
eine fehlerhafte Ausrichtung des Zufuhrwerkzeugs mit der Form, was
die Zufuhr einer getragenen Klinge an den Klingenschlitz weiter erleichtert.
Die Einführungsbereiche 304 führen zu der
Konizität
des offenen 75 Bereichs 41, der im Aufriss sichtbar ist
(5), d.h. der offene Bereich 41 ist an
der Basis breiter als auf der Oberseite des fertig gestellten Kopfes.
-
Nach
dem Einführen
wird die Klinge durch eine Vakuumquelle 306 in dem Kerneinsatz 200 gehalten.
Das Klingenzufuhrwerkzeug ist in der Abbildung aus 23B näher
dargestellt. Gemäß der Abbildung
aus 23B weist die Klingenzufuhreinheit 300 einen
Klingenträgerabschnitt 310 mit
einer Geometrie auf, die es ermöglicht,
dass die getragenen Klingen 18 fest gehalten und in die
Klingenschlitze 202 geführt
werde, ohne dass die Schneidkante 28 der Klingen beschädigt wird.
Somit ist vor jeder der Klingen ein Zwischenraum C1 vorhanden,
der ausreicht, um eine Beschädigung
der Klinge durch Kontakt mit der Werkzeugbestückung zu vermeiden, wenn Vibrationen
auftreten, wenn die Klinge dem Klingenschlitz zugeführt wird.
Die Durchgänge
bzw. Kanäle 312,
durch welche die Vakuumquelle 302 zugeführt wird, weisen einen ausreichenden
Durchmesser D auf, so dass die Klingen 18 sicher gehalten werden.
-
In
bestimmten Fällen
kann es erforderlich sein, zusätzliche
Werkzeugbestückung
bereitzustellen, um eine fehlerhafte Klingenausrichtung als Folge von
Vibrationen in Hochgeschwindigkeits-Robotereinrichtungen zu minimieren.
Derartige Werkzeugbestückungen
sind von Hekuma im Handel erhältlich.
-
Dynamische
Rasiererköpfe
-
In
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist jede Klinge
fest angebracht, d.h. die Klinge kann sich nicht bewegen (mit Ausnahme einer
geringfügigen
axialen Bewegung der abschließenden
Enden, um eine Verwölbung
des Kunststoffkopfes zu verhindern oder ein Knicken der Klinge, das
vorstehend bereits beschrieben worden ist). Die feste Anbringung
der Klinge an deren Enden sorgt für eine gute Steifheit entlang
der gesamten Länge
der Klinge, wobei Vibrationen und Schwingungen während der Rasur so gering wie
möglich
gehalten oder ganz vermieden werden. Wenn es gewünscht wird, so kann es aber
auch zulässig
sein, dass sich die Klinge in eine Richtung bewegt, die allgemein
senkrecht zu ihrer Länge
verläuft,
und zwar als Reaktion auf den Rasierdruck, so dass ein „dynamischer" Rasiererkopf resultiert.
-
Diese
Bewegung kann erreicht werden durch Einkapseln der Trägerenden 64 in
einem elastischen Bereich 44 in dem Gehäuse 16, wie dies in 24 dargestellt
ist. Der elastische Bereich 44 ermöglicht es, dass sich die getragene
Klinge geringfügig
in eine Richtung bewegt, die allgemein senkrecht zu der Länge der
Klinge ist (Pfeile B aus 24), und
zwar als Reaktion auf den Rasierdruck. Zur Einschränkung der
Bewegung der getragenen Klinge gemäß der Darstellung durch den
Pfeil B kann ein Schlitz in dem Gehäuse geformt werden, so dass
eine Führung (nicht
abgebildet) gebildet wird. Die Bewegung der Klinge in die axiale
Richtung ist minimal.
-
Der
elastische Bereich wird allgemein aus einem nachgiebigen Material
gebildet, z.B. einem thermoplastischen Elastomer (TPE), wie etwa
Styrol-Blockcopolymer. Zu anderen nachgiebigen Materialien zählen Silikonelastomer,
in Wärme
aushärtenden
Kautschuk, Naturkautschuk (Latex), Butylkautschuk oder Materialien
mit ähnlichen
Eigenschaften sowie eine Mischung dieser. Die geeigneten nachgiebigen
Materialien sind ausreichend nachgiebig, so dass sie bei einem Einsatz
in einer gewünschten Kopfgeometrie
ein gewünschtes
Ausmaß der
Klingenbewegung ermöglichen.
Bei bestimmten Implementierungen reicht der Durometer-Härtebereich
des nachgiebigen Materials etwa von 20 bis 80 Shore A. Allgemein
wird es bevorzugt, dass sich die Klinge vertikal insgesamt (Pfeile
B) um weniger als etwa 0,20 mm bewegen kann, wobei die Bewegung
während
der Rasur für
gewöhnlich
im Durchschnitt etwa 0,1 mm beträgt.
Im Allgemeinen ist eine Bewegung der Klinge von vorne nach hinten
unerwünscht.
Eine derartige Bewegung kann minimiert werden, indem der elastische
Bereich mit einer minimalen Dicke in die horizontale Richtung konfiguriert
wird, bei Maximierung der Dicke in die vertikale Richtung. Die Höhe der Klingenbewegung,
horizontal und vertikal, ist von der Geometrie des elastischen Bereichs
abhängig, sowie
von dem Durometer bzw. der Härte
des nachgiebigen Materials. Die Integration nachgiebiger Bereiche
führt zu
einer Klingenbewegung, welche unerwünschte Vibrationen minimiert,
und zwar aufgrund der inhärenten
Materialdämpfungseigenschaften
der TPEs und ähnlicher
Materialien.
-
Ferner
kann es wünschenswert
sein, elastische Bereiche bereitzustellen, die eine Schrumpfung des
Kopfes akkomodieren und dadurch eine Verwölbung und/oder ein Knicken
verhindern, wie dies vorstehend im Text bereits beschrieben worden
ist, ohne zwingend eine signifikante Bewegung der Klinge in eine
Richtung zuzulassen, die senkrecht zu der Klingenlänge ist.
In diesem Fall kann es wünschenswert sein,
ein härteres
nachgiebiges Material zu verwenden als das Material, das in einem
dynamischen Rasiererkopf eingesetzt wird, und/oder die Geometrie des
nachgiebigen Bereichs anzupassen. Wenn elastische Bereiche bereitgestellt
sind, um die Schrumpfung des Kopfes zu akkomodieren, ist es unter
Umständen
nicht erforderlich, die zu diesem Zweck vorstehend beschriebenen
offenen Bereiche bereitzustellen.
-
Weitere Ausführungsbeispiele
-
Weitere
Ausführungsbeispiele
sind gemäß dem Umfang
der folgenden Ansprüche
möglich.
-
Während die
getragene Klinge zum Beispiel als ein an einen Träger geschweißtes Element
beschrieben worden ist, können
auch andersartige getragene Klingen verwendet werden. Zum Beispiel kann
es sich bei der getragenen Klinge um ein Stück eines geformten Materials
handeln (z.B. gebogenen Stahl) oder um eine Einheit bzw. einen Zusammenbau
aus einem Klingenelement und einem Verstärkungselement, die unter Verwendung
einer beliebigen gewünschten
Technik verbunden werden, wie zum Beispiel Schweißen, Nieten
oder Klebstoff. Das Klingenelement und das Verstärkungselement können aus
dem gleichen Material oder aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
-
Während ferner
in der Abbildung aus 1B flexible Bereiche zum Akkomodieren
von differenziellem Schrumpfen bereitgestellt sind zwischen den Klingenenden
und den Gehäusekanten 510,
können die
flexiblen Bereiche in anderen Bereichen bereitgestellt werden und/oder
unterschiedliche Geometrien aufweisen. Wenn es zum Beispiel gewünscht wird, können die
offenen Bereiche anstatt C-förmig,
auch gerade sein. In einem anderen Ausführungsbeispiel, das in den
Abbildungen der 25 und 25A dargestellt
ist, kann ein flexibler Bereich F' unter dem Klingenträger bereitgestellt werden.
In diesem Fall erstreckt sich der offene Bereich 41' nicht durch
die ganze Dicke des Kopfes sondern vollständig um die Klinge bis zu der
Gehäusekante 510.
Die flexiblen Bereiche können
unter Verwendung anderer Konfigurationen bereitgestellt werden.
Zum Beispiel kann die Platzierung des flexiblen Bereichs F oder
F' bewirken, dass
die Biegung des Gehäuses
minimiert oder positiv oder negativ gestaltet wird, basierend auf der
Position des flexiblen Bereichs im Verhältnis zu anderen kopfspezifischen
Konfigurationen, wie dies der Fachmann auch dem Gebiet erkennen
wird.
-
Obgleich
vorstehend ein Magnetstreifen und Vakuum als Mittel zum Halten der
Klinge an der Verwendungsposition an dem Formeinsatz beschrieben worden
sind, können
auch andere Techniken eingesetzt werden. Zum Beispiel kann der ganze
Kerneinsatz magnetisiert werden. Alternativ kann die Klinge lösbar an
dem Kerneinsatz angebracht werden, unter Verwendung jeder gewünschten
Befestigungstechnik, welche die Klinge nicht beschädigt. Zu
anderen geeigneten Techniken zählen
mechanisches Klemmen und Kombinationen der vorstehend beschriebenen
Techniken.
-
Neben
den vorstehend im Text beschriebenen entfernbaren Kerneinsätzen ist
es in vielen Fällen
wünschenswert,
Klingen während
Hochgeschwindigkeits-Fertigungsverfahren direkt in die Form zu laden,
unter Verwendung von Roboterautomations- und herkömmlichen
Ausrichtungstechniken. In diesen Fällen weist der Formkern einen
Abschnitt auf, der den vorstehend beschriebenen Kerneinsätzen ähnlich ist,
mit einem Klingenschlitz oder einer andern Klingenrückhaltevorrichtung.
In anderen Fällen
ist es wünschenswert,
einen entfernbaren Kerneinsatz gemäß der vorstehenden Beschreibung
einzusetzen. Dies ermöglicht
eine Offline-Klingenbeschickung, wodurch Fertigungsverzögerungen
reduziert oder eliminiert werden können, die mit Problemen der
Klingenbeschickung einhergehen. In Verbindung mit beispielsweise
Formen mit hoher Hohlraumanzahl (Formen mit zahlreichen Formhohlräumen), die
zum Formen von Rasiererköpfen
mit mehreren Klingen eingesetzt werden, kann es effizienter sein,
die zahlreichen kleinen Klingen in einem Offline-Verfahrensschritt zu beschicken.
-
Der
Kopf kann mehr als zwei Klingen aufweisen, sofern dies gewünscht wird.
Ein Kopf mit drei Klingen 400 ist in der Abbildung aus 20 dargestellt.
Der Kopf 400 weist drei getragene Klingen 418 auf.
Die Klingen 418 werden an ihren Enden auf die vorstehend
im Text beschriebene Art und Weise erfasst. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wurde die Schutzeinrichtung weggelassen, um Platz für drei Klingen
bereitzustellen, ohne den Kopf dabei zu groß erscheinen zu lassen. Die
offenen Schlitze 420 können
einen elastomeren, die Rasur unterstützenden Streifen aufnahmen,
sofern dies gewünscht
wird. Die Öffnungen 522 in
dem allgemeinen Schutzbereich können
offen gelassen werden, um ein Spülen bereitzustellen,
oder sie können
eine separate Schutzeinrichtung aufnehmen, wie zum Beispiel einen elastomeren
Materialeinsatz, der an den Kopf geformt ist, sofern dies gewünscht wird.
-
Im
Wesentlichen die ganze Länge
des Rasierbereichs der Klinge kann ungestützt sein durch den Kunststoff
des Kopfes, wie dies dargestellt und vorstehend im Text beschrieben
worden ist. Alternativ können
Abschnitte des Rasierbereichs der Klinge, sofern dies gewünscht wird,
durch das Gehäuse
getragen bzw. gestützt
werde. Im Allgemeinen wird es bevorzugt, dass mindestens 50% des
Rasierbereichs ungetragen sind, wobei ein Wert von mindestens 75%
darüber
hinaus bevorzugt wird.
-
Die
Klinge ist zwar so dargestellt und wurde vorstehend als in den Kunststoff
des Gehäuses
geformt beschrieben, wobei die Klinge aber auch unter Verwendung
anderer Techniken an dem Gehäuse angebracht
werden kann, wie etwa durch Befestigung der Trägerenden 64 an dem
Gehäuse
unter Verwendung von Klebstoffen oder mechanischen Zusammenbau,
wie zum Beispiel Befestigungseinrichtungen wie etwa Heftklammern
oder sonstige Klammern. Die Trägerenden
können
auch mit dem Gehäuse
verstemmt werden, wie zum Beispiel durch Schlagen des Kunststoffs
an den Enden der Klinge mit einem Werkzeug, um den Kunststoff mechanisch zu
verformen, so dass er die Enden umgibt.
-
Ferner
kann der Klingenträger
ohne die Trägerenden 64 hergestellt
werden, wobei die Enden der getragenen Klinge in diesem Fall erfasst
werden
-
Die
elastischen Bereiche sind zwar so dargestellt, dass sie die Klingenenden
umgeben, wobei die elastischen Bereiche alternativ auch unterhalb
oder oberhalb der Klingenenden positioniert werden können.