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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung von Nachrichten
von einer Netzperipherie-Vorrichtung eines Zugangsnetzwerks durch Bereitstellung
oder Nicht-Bereitstellung
von mindestens einer Ebene-2-Zieladresse mindestens eines anderen
Netzperipherie-Knotens dieses Zugangsnetzwerks an diese Netzperipherie-Vorrichtung,
wie in der Präambel
von Anspruch 1 weiter beschrieben.
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Ein
solches Verfahren ist bereits in der Technik bekannt, z.B. durch
Verwendung vorkonfigurierter Filter in Zugangsmultiplexern von Ethernet-Zugangsnetzwerken
wobei die zulässigen
MAC-Adressen abgehender Netzperipherie-Knoten in diesen Filtern
gespeichert sind. Das Verfahren und System nach dem bisherigen Stand
der Technik benutzt entweder einen vorkonfigurierten Filter in den
Netzperipherie-Knoten selbst oder benutzt einen mehr zentralisierten Push-Mechanismus,
wobei ein zentraler Steuerungs-Server im Netzwerkverwaltungs-Modul jeden der Netzperipherie-Knoten
mit seiner vorkonfigurierten Liste zulässiger Netzwerk-Vorrichtungen,
mit denen er kommunizieren kann, versorgt.
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In
einigen Zugangsnetzwerken, zum Beispiel in verbindungslosen Zusammenfassungs-Netzwerken,
wie z.B. Ethernet-Zugangsnetzwerken, sind Fehler oder Rekonfigurationen
in diesem Netzwerk nach solchen Fehlern den Netzperipherie-Knoten nicht bekannt.
Das bedeutet, dass wenn ein Netzwerkfehler auftritt und eine andere
MAC-Adresse derselben Ebene-3-Adresse des anderen Netzperipherie-Knotens
zugeordnet wird, diese Information den Filtern im Eingangs-Netzperipherie-Knoten
nicht zur Verfügung
steht. Die vorhandenen Push-Mechanismen, die diese Änderungen
zentral verfolgen, diese Information aber nur von Zeit zu Zeit an
die Netzperipherie-Knoten liefern, sind nicht dynamisch genug, um
die Änderungen
den Netzperipherie-Knoten, wie z.B. den Zugangsmultiplexern, schnell
zu signalisieren. Der andere Mechanismus, mit dem die Filter in
den Netzperipherie-Knoten beim Start vorkonfiguriert werden, liefert überhaupt
keine Lösung,
da bei diesem Verfahren die Änderungen
während
des Betriebs von Netzperipherie-Vorrichtungen, wie z.B. Zugangsmultiplexern,
nie bekannt sind.
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Es
ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Steuerung von Nachrichten in einer Netzperipherie-Vorrichtung
eines Zugangsnetzwerks des oben angegebenen bekannten Typs bereitzustellen,
das dynamisch genug ist, sich an Änderungen in den Ebene-2-Zieladressen,
die durch unvorhergesehene Umstände,
wie z.B. Netzwerkfehler, auftreten, anzupassen.
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Gemäß der Erfindung
wird dieses Ziel durch die Tatsache erreicht, dass diese Ebene-2-Zieladressen
nur auf Anforderung durch die Netzperipherie-Vorrichtung selbst
geliefert werden, wie im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 weiter
angegeben. Da das zentralisierte Netzwerkverwaltungs-Modul die Änderungen
bezüglich
der erlaubten Ebene-2-Zieladressen von Netzperipherie-Vorrichtungen im
Zugangsnetzwerk nachverfolgt, führt
auf diese Weise, jedes Mal wenn eine Anforderung bezüglich einer
solchen Kommunikation zu einer anderen Netzperipherie-Vorrichtung
von einer Netzperipherie-Vorrichtung
empfangen wird, das Netzwerkverwaltungs-Modul eine aktualisierte Überprüfung durch und
kann die neuesten bekannten Informationen zum Netzperipherie-Knoten
senden, der dementsprechend die aktuelle Information für seine
weiteren Kommunikationen zur Verfügung hat.
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Weiterhin
wird die Anforderung im Netzperipherie-Knoten bei Ankunft eines
Paketes erzeugt, das die Ebene-2-Zieladresse
des Ziel-Netzperipherie-Knotens im Zugangsnetz enthält, und
bei der Überprüfung, ob
diese Ebene-2-Zieladresse noch nicht in einem Kommunikations-Einschränkungs-Filter
im Netzperipherie-Knoten gespeichert ist. Hierdurch wird sichergestellt,
dass für
noch nicht lokal gespeicherte Ziele immer die neueste Information
vom Netzwerkverwaltungs-Modul erhalten wird.
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Es
muss darauf hingewiesen werden, dass im US-Patent US-A-5 968 176 von SHERER
William Paul et al (19. Oktober 1999) ein Mehrebenen-Firewall-System
offen gelegt wird, das zur Bereitstellung von Sicherheit in einem
Netzwerk beiträgt,
das Knoten enthält,
die Sicherheitsfunktionen haben, die in mehreren Protokollebenen
arbeiten. Darin wird ein Verfahren offen gelegt, mit dem Nachrichten
von einer Netzperipherie-Vorrichtung
oder einem Knoten eines Zugangsnetzwerks (Spalte 3, Zeilen 20–40) gesteuert
werden, indem mindestens eine Ebene-2-Zieladresse mindestens einer
anderen Netzperipherie-Vorrichtung
des Zugangsnetzes von einem Netzwerkverwaltungs-Modul des Zugangsnetzes bereitgestellt
wird oder nicht bereitgestellt wird (Spalte 4, Zeilen 21–26; Spalte
5, Zeile 4), wie in der vorliegenden Erfindung. Dieses bekannte
Dokument legt jedoch weder offen noch lehrt, dass bei Eintreffen
eines Paketes, das mindestens eine Ebene-2-Zieladresse enthält, die Netzperipherie-Vorrichtung überprüft, ob diese
Ebene-2-Zieladresse bereits in einem Kommunikations-Einschränkungs-Filter
der Netzperipherie-Vorrichtung gespeichert ist und eine Anforderung
erzeugt, die diese Ebene-2-Zieladresse
nur in dem Fall enthält,
wenn diese Ebene-2-Zieladresse noch
nicht in dem Kommunikations-Einschränkungs-Filter gespeichert ist.
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Es
muss weiterhin darauf hingewiesen werden, dass die internationale
Patentanmeldung WO-00 52575-A der "PACKET TECHNOLOGIES LTD" von DANIELY GAD
(8. September 2000) auch ein System für die lokale verteilte Sicherheit
für einen Computer
(22) offen legt, der mit einem Netzwerk (42) verbunden
ist. Das Netzwerk (42) sendet Pakete zum und vom Computer
(22). Das System enthält eine
lokale Sicherheits-Vorrichtung (20) zum Anschluss des Computers
(22) an das Netzwerk (42) und zur Untersuchung
jedes Pakets, um zu bestimmen, ob das Paket vom Computer (22)
entsprechend einer oder mehrerer Regeln empfangen wird. Auch wenn
das in diesem anderen bekannten Dokument offen gelegte Verfahren
mit dem Verfahren zur Steuerung von Nachrichten von einer Netzperipherie-Vorrichtung
oder einem Knoten eines Zugangsnetzwerks, wie in der Präambel von
Anspruch 1 erwähnt, verglichen
werden kann, legt dieses andere bekannte Dokument auch wieder weder
offen noch lehrt, dass bei Eintreffen eines Paketes, das mindestens eine
Ebene-2-Zieladresse
enthält,
die Netzperipherie-Vorrichtung überprüft, ob diese
Ebene-2-Zieladresse bereits in einem Kommunikations-Einschränkungs-Filter
der Netzperipherie-Vorrichtung gespeichert
ist und eine Anforderung erzeugt, die diese Ebene-2-Zieladresse
nur in dem Fall enthält, wenn
diese Ebene-2-Zieladresse noch nicht in dem Kommunikations-Einschränkungs-Filter
gespeichert ist. Darüber
hinaus erwähnt
dieses andere bekannte Dokument nichts über die Ziel-Zulassung wie
oben beschrieben. Eine weitere charakteristische Eigenschaft der
vorliegenden Erfindung wird in Anspruch 2 beschrieben.
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Diese
ist für
den Fall von Netzwerk-Fehlern extrem interessant, wo es nicht nur
bekannt ist, ob eine gewünschte
MAC-Adresse noch für
ein Ziel benutzt werden kann oder nicht, sondern auch zusätzliche
Ebene-2-Weiterleitungs-Informationen bereitgestellt werden, wie
z.B. ein VLAN-Tag, und Möglichkeiten
zur Dienst-Abbildung und Dienstklassen-Trennung bereitgestellt werden.
Weiterhin können
durch Bereitstellung von Informationen höherer OSI-Ebenen, wie z.B.
Informationen der OSI-Ebene 3 oder der OSI-Ebene 4 Möglichkeiten
zur Protokoll- und Anwendungssteuerung bereitgestellt werden. Zum Beispiel
können
Protokolle und Anwendungen, die einen bestimmten TPC-Port benutzen,
zugelassen oder blockiert werden. Mit diesen OSI-Ebenen wird auf
das bekannte OSI-7-Ebenen-Modell
der Datenkommunikation Bezug genommen, bei dem Ebene 1 die physikalische
Ebene, Ebene 2 die Sicherungsschicht, Ebene 3 die Netzwerkebene,
Ebene 4 die Transportebene, Ebene 5 die Sitzungsebene, Ebene 6 die
Präsentationsebene
und Ebene 7 die Anwendungsebene darstellt.
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Noch
eine weitere charakteristische Eigenschaft der vorliegenden Erfindung
wird in Anspruch 5 beschrieben.
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Dadurch
wird die Alterung in die Filter in den Netzperipherie-Knoten eingeführt, in
denen die zulässigen
MAC-Adressen gespeichert
sind. Hierdurch wird erneut sichergestellt, dass regelmäßig die
neuesten Informationen in den Filtern gespeichert werden, wodurch
eine dynamische Kommunikationssteuerung garantiert wird.
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Noch
eine weitere charakteristische Eigenschaft der vorliegenden Erfindung
wird in Anspruch 6 beschrieben.
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Indem
die Anforderung zusätzliche
Benutzerinformation bezüglich
des Senders des Paketes enthält,
werden Möglichkeiten
für die
Gebührenerhebung
eröffnet,
wie es auch in Anspruch 7 angegeben wird. Dies erlaubt weiterhin
die Steuerung der Benutzer-zu-Benutzer-Kommunikation im Zugangsnetzwerk
selbst, die im Allgemeinen unter normalen Betriebsbedingungen nicht
zulässig
ist, da sie normalerweise nicht im Netzwerkverwaltungs-Modul gespeichert
wird. Indem jedoch die Möglichkeit
bereitgestellt wird, solche MAC-Adressen
durch Abfrage der Abrechnungs-Vorrichtung zu liefern, wie in Anspruch 8
angegeben, wird nun eine solche Benutzer-zu-Benutzer-Kommunikation im Zugangsnetzwerk
möglich.
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In
Anspruch 9 wird weiterhin angegeben, dass das weitere Durchlaufen
eines eintreffenden Paketes durch das Zugangsnetzwerk blockiert
wird, wenn die Ebene-2-Zieladresse, zum Beispiel die MAC-Adresse
für das
Paket, nicht in der Netzperipherie-Vorrichtung gespeichert ist oder
nicht durch die Netzperipherie-Vorrichtung vom Netzwerkverwaltungs-Modul
empfangen wird.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch einen Netzperipherie-Knoten
und ein Kommunikations-Einschränkungs-Modul eines Netzwerkverwaltungs-Moduls,
die in der Lage sind, das oben beschriebene Verfahren auszuführen, wie
in den Ansprüchen 10–15, bzw.
16–21
beansprucht.
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Die
oben erwähnten
Aufgaben und Eigenschaften der Erfindung werden deutlicher, und
die Erfindung selbst wird am besten verstanden, wenn man auf die
folgende Beschreibung einer Ausführung
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen Bezug nimmt, in denen
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1 einen Überblick über ein
Zugangsnetzwerk AN mit mehreren Netzperipherie-Vorrichtungen, internen
Vermittlungen, einem Netzwerkverwaltungs-Modul und anderen benachbarten
Netzwerken gibt, in dem eine Kommunikation von Netzperipherie-Vorrichtung ED1 zu
Netzperipherie-Vorrichtung ED2 gewünscht wird, und
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2 Details
einer Netzperipherie-Vorrichtung ED1 und des Netzwerkverwaltungs-Moduls NMM
gemäß der Erfindung
zeigt.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung und Einschränkung von
Nachrichten zu erlaubten Netzperipherie-Vorrichtungen in einem Zugangsnetzwerk.
Ein solches Zugangsnetzwerk, vorzugsweise ein verbindungsloses Zusammenfassungs-Netzwerk,
wie z.B. ein Ethernet-Zugangsnetzwerk,
wird in 1 gezeigt. Diese Figur zeigt
4 Netzperipherie-Vorrichtungen ED1 bis ED4 dieses Netzwerks AN,
wobei ED1 und ED2 Zugangsmultiplexer zur Zusammenfassung von Verkehr
mehrerer Teilnehmer sind, die als kleine Häuser dargestellt werden, die
mit diesen Zugangsmultiplexern gekoppelt sind. Andere Netzperipherie-Vorrichtungen, wie
ED3 und ED4, enthalten Schnittstellen-Vorrichtungen zu einem oder
mehreren Netzwerken von Netzbetreibern, z.B. stellt ED3 eine Schnittstelle
zu den Netzbetreibern NSP B und NSP C bereit, und ED4 stellt eine
Schnittstelle zum Netzbetreiber NSP A bereit.
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Zugangsnetzwerke
werden im Allgemeinen von einem Netzwerkverwaltungs-Modul verwaltet, das
in 1 durch Block NMM dargestellt wird. Im Allgemeinen
ist es die Aufgabe eines solchen Netzwerkverwaltungs-Moduls, das
Zugangsnetzwerk zu konfigurieren, indem Bandbreiten, Gebührenerfassungs-
und Benutzerverwaltungs-Funktionen zugeordnet werden. Für die vorliegende
Erfindung ist ein spezieller Aspekt der Netzwerkverwaltung wichtig, nämlich ihr
Speicher M1 zur Speicherung einer Liste von zulässigen Ebene-2-Adressen für entsprechende
zulässige
Ziel-Netzperipherie-Vorrichtungen für jede Netzperipherie-Vorrichtung,
für die
Pakete in das Zugangsnetzwerk eintreten.
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Schaut
man dieses Netzwerkverwaltungs-Modul in 2 detaillierter
an, kann man sehen, dass neben diesem Speicher M1, in dem diese Listen
für alle
zulässigen
Netzperipherie-Ziel-Knoten und
ihre entsprechenden Ebene-2-Zieladressen gespeichert sind, das Netzwerkverwaltungs-Modul
ein Kommunikations-Einschränkungs-Modul
(CRM) enthält,
das in der Lage ist, diese Ebene-2-Zieladressen aus dem Speicher
M1 abzurufen, und das sie an einen Netzperipherie-Knoten, zum Beispiel
ED1, liefert, aber nur nachdem es von ED1 eine Anforderung bezüglich diese
speziellen Zieladresse empfangen hat. Zu diesem Zweck enthält die Netzperipherie-Vorrichtung
ED1 eine Kommunikations-Steuerungs-Vorrichtung CCD, welche diese
Anforderungen erzeugt. In einigen Ausführungen werden diese Anforderungen
bei Eintreffen eines Paketes immer erzeugt. In einer bevorzugten
Ausführung
der Erfindung werden diese Anforderungen nur erzeugt, wenn ein Paket eintrifft,
das diese Ebene-2-Zieladresse enthält und nur, nachdem in der
Netzperipherie-Vorrichtung (ED1) überprüft wurde, dass diese Ebene-2-Zieladresse
noch nicht in einem darin befindlichen Kommunikations-Einschränkungs-Filter
(CRF) gespeichert ist. Diese Überprüfung wird
in 2 durch einen ersten Kommunikations-Pfeil von
der CCD zum CFR mit der Nachricht "MAC2?" gezeigt, die anzeigt, dass die CCD
sich informiert, ob MAC2 im CFR vorhanden ist. Die Antwort vom CFR
an die CCD wird durch den Pfeil vom CFR zur CCD mit der Nachricht "noMAC2" angezeigt, die anzeigt,
dass diese Ebene-2-Zieladresse noch nicht im Kommunikations-Einschränkungs-Filter
gespeichert ist. Es sei angemerkt, dass bei Initialisierung der
Netzperipherie-Vorrichtung
der Filter mit einigen vorher festgelegten zulässigen Adressen vorkonfiguriert
oder leer sein kann.
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Wenn
die Kommunikations-Steuerungs-Vorrichtung CCD somit diese Ebene-2-Zieladresse
in diesem Filter nicht gefunden hat, erzeugt sie die Anforderung,
welche diese gewünschte
Ebene-2-Zieladresse
enthält
und leitet sie an das Kommunikations-Einschränkungs-Modul (CRM) im Netzwerkverwaltungs-Modul
(NMM) weiter. Dies wird schematisch durch den Pfeil mit der Nachricht "req MAC2" gezeigt. Bei Empfang
dieser Anforderung überprüft das CRM
in der Speichervorrichtung M1, ob ED1 die Erlaubnis hat, Pakete
an die Ebene-2-Zieladresse MAC2 weiterzuleiten. Dies wird durch
den Pfeil mit der Nachricht "MAC2/ED1?" vom CRM nach M1 schematisch
dargestellt. Wenn diese Adresse in der Liste von M1 für die Vorrichtung
ED1 enthalten ist, wird diese aus M1 zum CRM abgerufen, was durch den
Pfeil mit der Bezeichnung "MAC2" zurück von M1
zum CRM dargestellt wird. Diese Information wird anschließend zurück zur Kommunikations-Steuerungs-Vorrichtung
CCD des Netzperipherie-Knotens ED1 weitergegeben, der anschließend diese
Adresse MAC2 zum Kommunikations-Einschränkungs-Filter CRF weiterleitet,
wie durch den Pfeil von der CCD zum CRF mit der Nachricht "MAC2" dargestellt. Sie wird
dort eine vorher festgelegte Zeit gespeichert, zum Beispiel 120
Sekunden. Nachdem diese Zeit abgelaufen ist, wird dieser Eintrag
wieder aus dem Filter CRF entfernt. Dies erlaubt es, regelmäßig abzufragen,
ob Ebene-2-Zieladressen noch erlaubt sind, sowie eine regelmäßige Aktualisierung
mit Änderungen.
Eine weitere Möglichkeit
für einen
sehr dynamischen Mechanismus ist es, das Kommunikations-Einschränkungs-Modul
jedes Mal abzufragen, wenn ein neues Paket eintrifft. Dann wird
der Filter jedes Mal aktualisiert, wenn ein neues Paket eintrifft, unabhängig davon,
ob die Ebene-2-Zieladresse bereits im Filter vorhanden ist oder
nicht. Für
diese Implementationen kann sogar ein Filter in den Netzperipherie-Einrichtungen
weggelassen werden. Diese Art der Lösung erfordert jedoch zusätzliche
Kommunikations-Zeit zwischen dem Netzperipherie-Knoten und dem Netzwerkverwaltungs-Modul.
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Für den Fall,
dass die angeforderte Adresse MAC 2 nicht für die Kommunikation von ED1
zulässig ist,
findet das Kommunikations-Einschränkungs-Modul CRM diese Adresse
nicht in M1, und folglich kann es die Adresse nicht zurück zu ED1
senden. Diese Adresse kann somit auch nicht im Kommunikations-Einschränkungs-Filter
gespeichert werden, so dass die Kommunikations-Steuerungs-Einrichtung CCD
bei Empfang eines eintreffenden Paketes mit dieser Ebene-2-Adresse
als Ziel dann den Eintritt dieses Paketes in das Zugangsnetzwerk
blockieren wird.
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Für den Fall,
dass im Ziel-Netzperipherie-Knoten ED2, von dem MAC2 eine Ebene-2-Adresse
eines Anschlusses war, ein Fehler aufgetreten ist, wird ein neuer
Anschluss mit einer neuen MAC-Adresse benutzt. Das Netzwerkverwaltungs-Modul überträgt diese
aktuelle Information über
ein darin enthaltenes ARP-Modul zu M1, entweder direkt oder über das
CRM. ARP ist die Abkürzung für Address
Resolution Protocol, was ein vorhandener Mechanismus ist, der für die Verteilung
der aktualisierten Adressen sorgt. Dies geht jedoch über den Umfang
dieses Patentes hinaus, und weitere Informationen über diesen
Mechanismus finden sich in spezieller Literatur.
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2 zeigt
diesen Mechanismus durch einen Pfeil mit der Bezeichnung MAC20 zwischen
ARP und M1. Der Absender des Paketes wird ebenfalls unter Verwendung
des ARP-Mechanismus darüber informiert,
dass ein anderer Anschluss, der zum Beispiel die Ebene-2-Adresse
MAC20 hat, zu verwenden ist. M1 enthält nun für ED1 eine aktualisierte Liste,
in der MAC2 weggelassen und stattdessen MAC20 hinzugefügt ist.
Der Absender des Paketes, der nun informiert ist, MAC20 zu benutzen,
fügt diese neue
Ebene-2-Adresse in die Kopfinformation seines Paketes ein. Wenn
das CRM anschließend M1
abfragt, ob MAC20 für
ED1 zulässig
ist, liefert M1 die Information, dass diese MAC20 in der Tat zulässig ist.
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Die
Adresse MAC 20 wird anschließend
vom CRM an die CCD geliefert, die diese Information anschließend im
CRF speichert. Dementsprechend wird, wenn neue Pakete in der CCD
eintreffen, die MAC20 in ihrer Kopfinformation haben, die CCD vom CRF
die Information erhalten, dass MAC20 zulässig ist.
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Zusätzlich zum
Abrufen zulässiger
Ebene-2-Zieladressen, wie z.B. von MAC-Adressen in Ethernet-Netzwerken,
kann das CRM weiterhin von einem anderen Speicher im NMM, der mit
VLANM bezeichnet wird, zusätzliche
Ebene-2-Weiterleitungs-Information
erhalten, wie z.B. ein VLAN-Tag. VLAN ist die Abkürzung für Virtual
Local Area Network (virtuelles lokales Netz) und hat den Vorteil,
eine verbesserte Leistungsfähigkeit
und Verwaltbarkeit, eine Unabhängigkeit
von der physikalischen Topologie und eine erhöhte Sicherheit zu bieten. Die
oben erwähnten
Vorteile können
in dem oben beschriebenen Szenarium zur Trennung von Diensten im
Zugangsnetzwerk verwendet werden.
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Es
ist auch möglich,
dass das CRM von einem anderen Speicher, zum Beispiel M3 in 2,
die mit der zulässigen
Ebene-2-MAC-Adresse verbundene Ebene 3 oder höhere Ebenen zu erhalten. Die
Information über
die höhere
Ebene ist nützlich,
wenn bestimmte Protokolle oder Anwendungen eingeschränkt werden
müssen.
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Das
CRM kann als Kommunikations-Software-Einschränkungs-Agent im Netzwerkverwaltungs-Modul oder
als Hardware-Modul implementiert werden.
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In
einigen Ausführungen
des Verfahrens und der Netzperipherie-Vorrichtung kann die Kommunikations-Steuerungs-Vorrichtung CCD des
Netzperipherie-Knotens auch in der Lage sein, innerhalb der erzeugten
Anforderungen Benutzerinformation bezüglich des Benutzers, der das
Paket gesendet hat, einzufügen.
Die Benutzerinformation kann Informationen der physikalischen Ebene
umfassen, wie z.B. die Leitung des Zugangsmultiplexers, an die der
Benutzer angeschlossen ist. Diese Benutzerinformation wird somit
in der Anforderung an das CRM des Netzwerkverwaltungs-Moduls weitergeleitet.
Letzteres entnimmt diese Benutzerinformation aus der Anfrage und
kann diese einem Abrechnungs-Modul CM liefern. Das CM kann entsprechend
reagieren, indem es Gebührenerfassungs-Information
an das CRM liefert. Diese Information ist für den Fall nützlich,
wenn die gewünschte
Ebene-2-Adresse nicht im M1 gespeichert ist. Dies passiert zum Beispiel
für Benutzer-zu-Benutzer-Kommunikationen
innerhalb des Zugangsnetzwerks selbst, die normalerweise von der Netzwerkverwaltung
nicht erlaubt werden, da sie normalerweise nicht in Rechnung gestellt
werden können.
Unter Verwendung des vorliegenden Mechanismus, bei dem das CRM das
Abrechungs-Modul CM bei Empfang einer solchen Anforderung abfragt,
wird das Abrechnungs-Modul jedoch über diese Art der Kommunikation
unterrichtet, so dass es dafür
Gebühren
erheben kann. Das CM kann dann weiterhin diese Information zum CRM
liefern das diese Information dazu benutzen kann, zu entscheiden,
die angeforderte Ebene-2-Adresse zuzulassen, indem es diese Adresse
als Reaktion auf eine Anforderung vom ED1 liefert, die diese Ebene-2-Adresse
enthält. Obwohl
die Prinzipien der Erfindung oben in Zusammenhang mit einer speziellen
Vorrichtung beschrieben wurden, muss deutlich verstanden werden,
dass diese Beschreibung nur als Beispiel und nicht als Einschränkung des
Umfangs der Erfindung erfolgt.