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Die
Erfindung betrifft eine Rotationsverdrängermaschine mit radialen Kolben.
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Während es
sich bei dem Gegenstand dieser Beschreibung um eine Rotationsverdrängermaschine
mit radialen Kolben handelt, die als Pumpe oder als Motor mit einem
Arbeitsmedium (z.B. Luft, Wasser, Öl) betrieben werden kann, sollte
deutlich gemacht werden, dass die Lehren dieser Erfindung ebenso
auf eine Verbrennungsverdrängermaschine, z.B.
eine Rotationsverdrängermaschine,
bei der ein brennbares Gemisch auf herkömmliche Weise innerhalb der
radialzylindrischen Kammern gezündet
wird, angewendet werden können.
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Lange
bekannt sind Rotationsverdrängermaschinen
mit radialen Kolben, die folgende Komponenten umfassen:
- – eine
Tragstruktur;
- – einen
zentral montierten Verteiler;
- – eine
Dreheinheit bestehend aus einem Rotor, der mit einer Vielzahl von
sich radial erstreckenden zylindrischen Kammern ausgebildet ist,
wobei jede Kammer jeweils einen Kolben enthält, der für eine Verschiebebewegung in
einer ersten Richtung entlang einer ersten Achse koaxial zur Mittellängsachse
der jeweiligen zylindrischen Kammer montiert ist;
- – Mittel
zum Aufnehmen des radialen Drucks der Kolben, wobei die Mittel eine
Lagerung in Verbindung mit einem inneren Ring bilden;
- – Tragmittel,
die die Dreheinheit stützen;
und
- – Ausrichtungsmittel,
um die koaxiale Beziehung zwischen Verteiler und Rotor aufrechtzuerhalten.
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Ein
solcher Maschinentyp ist beschrieben in der Patentschrift
US 2000271 A , die
eine Hydraulikmaschine darstellt, bei der der Verteiler durch eine Platte
des Gehäuses
festgekeilt ist. Der Verteiler ist umhüllt vom Zylindermantel/Hauptrotor,
der mit Kugellagern im Gehäuse
gelagert wird.
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Zum
Stand der Technik zählt
weiterhin die Patentschrift
US
2556717 A , die eine Hydraulikmaschine darstellt, bei der
der Zylindermantel durch drei unterschiedliche Lager im Gehäuse gelagert
wird, die alle entlang derselben Achse ausgerichtet sind. Die beiden
hinteren sind Kugellager und tragen den Zylindermantel auf der Außenoberfläche des
Verteilers. Der Verteiler ist an der Endabdeckplatte des Körpers befestigt.
Das Anbringen des Kugellagers, welches radial vorgespannt ist, erlaubt
einen geringeren Abstand zwischen dem Zylindermantel und dem Verteiler,
aber die Summe der Abstände
zu dem dritten Kugellager, welches ebenfalls radial vorgespannt
ist, ist eng voneinander abhängig.
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Zum
Stand der Technik zählt
außerdem
die Patentschrift
GB
578392 A , die eine Hydraulikmaschine darstellt, bei der
der Kugel(zylinder)block durch einen Gleitkontakt auf dem Verteiler
drehbar ist. Der Verteiler ist am Gehäuse befestigt und bestimmt
die Rotationsachse des Zylinderblocks.
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Ebenfalls
zum Stand der Technik zählt
die Patentschrift
US
2173432 A , die eine Hydraulikmaschine darstellt, bei der
der Zylindermantel durch konische Kugellager am Verteiler gelagert
wird. Der Verteiler ist am Körpergehäuse befestigt,
um die Reaktanz des erzeugten Rotationskräftepaars aufzunehmen, die vom
Zylindermantel und den radialen Kolben auf den mit der Antriebswelle
drehbaren Reaktanzblock übertragen
wird; ein Kreuzkopplungsanschluss verbindet den Reaktanzblock mit
der Antriebswelle, um eine Verdrängereinstellung
zu ermöglichen.
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Schließlich zählt die
Patentschrift
GB 678917
A zum Stand der Technik, die eine Hydraulikmaschine darstellt,
bei der der Zylinderblock auf verschiebbare Weise am Verteiler gelagert
wird. Der Zylinderblock und der Rotor, die das Reaktanzrotationskräftepaar
von den Zylindern und dem starr mit dem Gehäuse verbundenen Verteiler aufnehmen,
sind für eine
synchrone Rotation durch einen Mitnehmer gekoppelt.
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Die
folgenden grundsätzlichen
Probleme treten bei derartigen volumetrischen Rotationsmaschinen
herkömmlicher
Bauweise auf:
- (1) da der Kolbenkopf einen punktuellen
Kontakt mit der Innenoberfläche
der Lagerung hat, kommt es zu einer inakzeptabel konzentrierten
Belastung, so dass die Konstruktion nur auf Maschinen mit Kolben
kleinen Durchmessers, die bei vergleichsweise geringen Drücken betrieben
werden, angewendet werden kann;
- (2) der punktuelle Kontakt macht das Erzielen eines angemessenen
hydraulischen Ausgleichs unmöglich;
- (3) es ist keine Druckschwankungskontrolle für den Kolben vorgesehen; dadurch
können
Druckabfälle
in den hydraulischen Kreisläufen
zum Herausspringen des Kolbens aus dem Lagerungsring und somit zu
Schlägen
führen,
die sowohl den Kolbenkopf als auch den Druckring beschädigen können;
- (4) eine Rotationsverdrängermaschine
dieser Bauart besitzt keinerlei Mechanismen zur Synchronisation
von Rotor- und Druckringrotationen und zur Vermeidung des Reibens
der Kolbenköpfe
an der Innenoberfläche
des Rings;
- (5) die Kolben einer Maschine dieser Bauart sind nicht mit Dichtungsringen
ausgestattet;
- (6) der Rotor kann in Reibungskontakt mit dem Verteiler kommen,
wodurch die gesamte mechanische Leistungsfähigkeit der Maschine reduziert wird;
und schließlich
- (7) der Takt zwischen Verteiler und Kolbenhub kann nicht eingestellt
werden.
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Eine
wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es daher, den Kolben unter
Kontrolle zu halten, ohne dass er den Kontakt zur Oberfläche des
Druckrings verliert und eine Rotationsverdrängermaschine bereitzustellen,
die keinen der oben aufgeführten
Nachteile aufweist. Insbesondere soll eine richtige Lagerung des
Verteilers und des Rotors sowie die Einstellbarkeit des Verteilertakts
ermöglicht
werden.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Rotationsverdrängermaschine mit radialen Kolben
gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Die
Erfindung wird nun beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen,
die ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigen. Hierbei zeigen:
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1 einen
Längsschnitt
durch die Rotationsverdrängermaschine
mit radialen Kolben der Erfindung;
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2 einen
Querschnitt entlang der Achse A-A in 1;
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3 einen
im Wesentlichen zylindrischen Verteiler, der in die Rotationsverdrängermaschine gemäß 1 und 2 eingebracht
ist;
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4 einen
Kolben, der in die Rotationsverdrängermaschine gemäß 1 und 2 eingebracht
ist;
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5 eine
Verbindungsgleitschiene, die in die Rotationsverdrängermaschine
gemäß 1 und 2 eingebracht
ist;
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6 den
Druckring (inneren Ring) einer Rotorlagerung, der in die Rotationsverdrängermaschine
gemäß 1 und 2 eingebracht
ist;
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7 eine
Einheit, die die Rotation des Rotors und die des inneren Lagerrings
synchronisiert.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen nur diejenigen
mechanischen Details gezeigt und bezeichnet sind, die für das Verständnis der
Erfindung von Belang sind.
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1 und 2 zeigen
eine Rotationsverdrängermaschine 10 mit
radialen Kolben gemäß der Erfindung.
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Die
Maschine 10 umfasst einen Hauptkörper 11, der zusammen
mit einer Abdeckung 12 zu einem im Wesentlichen geschlossenen
Gehäuse
ausgebildet ist. Der Hauptkörper 11 und
seine Abdeckung 12 werden durch Schraubbefestigungen 13 und 14 zusammengehalten.
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Wie
in 1 gezeigt, wird der Bolzen 13 (der es
auch ermöglicht,
die Maschine 10 auf einer hier nicht dargestellten Haltevorrichtung
zu sichern) durch Durchgangslöcher 11a und 12a geführt, die durch
den Hauptkörper 11 beziehungsweise
die Abdeckung 12 verlaufen, und die Schraube 14 wird
in zwei Gewindebohrungen 11b und 12b eingeschraubt,
die ebenfalls im Hauptkörper 11 und
der Abdeckung 12 ausgebildet sind. Das gezeigte Ausführungsbeispiel
weist vier Bolzen 13 (von denen nur einer in 1 zu
sehen ist) und zwei Schrauben 14 (von denen nur eine in 1 zu
sehen ist) auf.
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Der
Raum zwischen dem Hauptkörper 11 und
der Abdeckung 12 nimmt einen Verteiler 15 für ein beliebiges
Fluid auf. Der Verteiler 15 ist im Wesentlichen zylindrisch
um eine Achse A ausgebildet und ist in 3 detaillierter
dargestellt.
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Wie
nachstehend erläutert,
ist der Verteiler 15 so montiert, dass er sich in dem durch
die Abdeckung 12 definierten Raum gleitend bewegen kann, er
rotiert jedoch nicht um die Achse A, die gleichzeitig die Mittellängsachse
desselben bildet.
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Darüber hinaus
ist der Verteiler 15 von einer Dreheinheit 16 (1)
umgeben, die einen Rotor 17 enthält, der so angebracht ist,
dass er um die mit der Mittellängsachse
des Verteilers 15 zusammenfallende Achse A rotiert.
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Der
Rotor 17 ist von herkömmlicher
Bauweise mit einer Vielzahl von sich radial erstreckenden zylindrischen
Kammern 18 (von denen nur zwei in 1 zu sehen
sind), wobei jede Kammer so ausgebildet ist, dass sie jeweils einen
Kolben 19 aufnehmen kann, der eine Bewegung entlang einer
radialen Richtung (a) ausführen
kann, was unten genauer erläutert
werden wird.
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Wie
in 1 und 3 zu sehen, besitzt der Verteiler 15 zwei
Ausnehmungen 15a, 15b und vier Ausschnitte 15c–15f.
Die Paare von Ausschnitten 15c, 15f und 15d, 15e sind
jeweils mit einer Versteifungsrippe 20 und 21 versehen.
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Wie
aus der Kombination der drei Abbildungen 3a, 3b und 3c ersichtlich,
ist die Ausnehmung 15a mit den Ausschnitten 15d, 15e durch
ein Paar von Kanälen 22 und 23 verbunden,
entsprechend wird die Fluidverbindung zwischen der Ausnehmung 15b und
den Ausschnitten 15c, 15f durch Kanäle 24 und 25 hergestellt.
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Die
Kanäle 22–25 sind
an ihrem linken Ende offen, wie in 3a zu
sehen ist.
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Wie
in 1 und 2 dargestellt, treten die radial
zylindrischen Kammern 18 nacheinander in Fluidkontakt mit
den Ausschnitten 15c–15f,
sobald der Rotor 17 um die Achse A rotiert.
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Unter
der dem gezeigten Ausführungsbeispiel
zu Grunde liegenden Annahme, dass die Maschine 10 als Hydraulikmotor
betrieben wird, würde der
Maschine 10 durch die Kanäle 22, 23 unter
Druck stehendes Öl
zugeführt,
welches dann über
die Kanäle 24, 25 wieder
abgeführt
wird. Zu diesem Zweck ist die Abdeckung 12 mit einer Öleinlassvorrichtung 26 versehen,
die geeignet ist, das unter Druck stehende, von einer abseits liegenden
Quelle hereinkommende Öl
aufzunehmen, sowie mit einer Ölabführvorrichtung 27.
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Insbesondere
enthält
die Einlassvorrichtung 26 die oben genannte Ausnehmung 15a in
dem Verteiler 15 (3a–b), eine
entsprechende Ausnehmung 26a befindet sich in der Abdeckung 12 versetzt von
der Achse A, und einen Ansaugstutzen 26b.
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Ebenso
enthält
die Abführvorrichtung 27 die oben
genannte Ausnehmung 15b in dem Verteiler 15 (3a–b),
eine entsprechende Ausnehmung 27a befindet sich in der
Abdeckung 12 versetzt von der Achse A, und einen Auslaufstutzen 27b.
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In
diesem Beispiel fließt
das hereinkommende Öl
in Richtung des Pfeils F1 und das abfließende Öl in Richtung des Pfeils F2.
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Wie
in 1 gezeigt, ist jeder Kolben 19 mit dem
Druckring 28 einer Lagerung 29 durch Mittel verbunden,
die noch zu beschreiben sind.
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Der
Ring 28 ist darüber
hinaus ein integraler Bestandteil der Dreheinheit 16, die,
wie bereits gesagt, den Rotor 17 und die Kolben 19 enthält.
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Mit
anderen Worten bildet der Druckring 28 auch den inneren
Ring einer integralen Lagerung 29, die zusätzlich einen äußeren Ring 30 und
zwei Paare von zylindrischen Rollen 31 enthält, die üblicherweise
zwischen dem inneren Ring 28 und dem äußeren Ring 30 angeordnet
sind.
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Die
Kombination der mehrfachen Rollen 31 und des äußeren Rings 30 bildet
ein Mittel, um die radialen Druckkräfte von den Kolben 19 aufzunehmen.
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Darüber hinaus
sind integrale Lagermittel C1, C4 angebracht, um die Dreheinheit 16 zu
stützen und
um die Kräfte
der Kolben 19 aufzunehmen, sowie eingebaute Ausrichtungsmittel
C2, C3, um die koaxiale Beziehung zwischen dem Verteiler 15 und dem
Rotor 17 entlang der Achse A aufrechtzuerhalten, wobei
diese Ausrichtung bei Verwendung einer ungeraden Anzahl von Kolben 19 entscheidend
ist.
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Die
Bezeichnung „integrale
Lager" bezeichnet
hier eine Anordnung, bei der die Lagerringe unmittelbar auf die
Komponenten der Maschine 10 aufgebracht werden, das heißt es gibt
keine Zwischenringe.
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Die
Lagerungen C1–C4
sind vorteilhaft als Presspassungen ausgebildet, um ein Ausweichen der
Achse A des Verteilers 15 zu verhindern.
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Der äußere Ring 30 wird
ortsfest gehalten und hat eine Mittellinie B (1),
die üblicherweise versetzt
ist gegenüber
der Achse A; er kann mit Hilfe einer Einstellvorrichtung 33 (2)
radial verschoben werden, die der Einstellung des Abstands EC (1)
zwischen den Achsen A und B dient.
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Die
Einstellvorrichtung 33 ist von herkömmlicher Bauart und wird hier
nicht genauer beschrieben. Ferner kann die Einstellvorrichtung 33 ein
mechanisch, hydraulisch, elektromechanisch oder anderswie betriebenes
Bauteil sein.
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Die
Dreheinheit 16 wird konventionell gesteuert. In einer Anwendung,
bei der die Maschine 10 im Hydraulikmotormodus betrieben
wird, werden Kopf- und Förderleistung
in der Maschine 10 durch die Dreheinheit 16, genauer
durch den Rotor 17 aufgrund der gegen den Ring 28 drängenden
Kolbenköpfe 19 und
der um den Abstand EC versetzten Druckkräfte in Drehleistung umgesetzt.
Dieser Abstand EC ist wesentlich für die Rotation der Einheit 16.
Wäre der
Abstand EC gleich Null, so wäre
keine Rotation möglich,
da der Druckring 28 zum Stillstand käme.
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Wie
bereits zuvor erwähnt
und in 4 gezeigt, ist jeder Kolben 19 mit einer
Verbindung zu dem Ring 28 ausgebildet. Eine Schiebeverbindung wird
durch eine Umrissform erreicht, die eine Gleitschiene 43 (5)
bildet, die an dem rotierenden Ring 28 mittels einer Schraube 44 befestigt
ist. Ein Schlitten 45 (4) ist am
Kopf des Kolbens 19 fest angebracht, um kleine Bewegungen
des Kolbens 19 relativ zum Ring 28 zu ermöglichen.
Wie in 2 gezeigt, erfolgen die Bewegungen des Schlittens 45 entlang
der Gleitschiene 43 geradlinig entlang einer Achse (b),
die senkrecht zu der zuvor genannten Achse (a) verläuft, entlang
derer der Kolben 19 sich radial bewegt. Wie bereits erwähnt, bildet
die Achse (a) gleichzeitig die Mittellinie der radialzylindrischen Kammer 18,
in der der Kolben 19 bewegt werden kann.
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Mit
anderen Worten verläuft
die Gleitschiene 43 senkrecht zur Achse (a), was eine Schiefstellung der
Achse (a) des Kolbens 19 relativ zur Achse der Kammer 18 verhindert.
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Diese
Bewegungen des Kolbens 19 entlang der Achse (b) werden
benötigt,
um die Kolbeneinstellung an die geometrischen Bedingungen anzupassen,
die während
der Rotation der Dreheinheit 16 herrschen. Die Gleitschiene 43 des
Ausführungsbeispiels
ist in 5 genauer dargestellt.
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Die
Gleitschiene 43 umfasst einen Körper 43a, der mit
einer Gewindebohrung 43b versehen ist, die die darin eingeschraubte
Schraube 44 aufnimmt (1). Zwei
Backen 43c ragen aus dem Körper 43a heraus und
umfassen den Schlitten 45, der wie erwähnt fest mit dem Kolben 19 verbunden
ist.
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In
einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Gleitschiene 43 fest mit dem inneren Ring 28 verbunden.
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Die
Funktion der mit dem Ring 28 verbundenen Gleitschiene 43 und
des mit dem Kolbenkopf 19 fest verbundenen Schlittens 45 ist
wesentlich für
diese Erfindung. Wie zuvor erwähnt,
ist der Kopf des Kolbens 19 in einem der handelsüblich erhältlichen Ausführungsbeispiele
so montiert, dass er lediglich auf dem Druckring 28 aufliegt.
Somit können Schwankungen,
die einen Druckabfall im hydraulischen Kreislauf verursachen, dazu
führen,
dass der Kolben 19 sich von der Oberfläche des Rings 28 wegbewegt.
Da die Drehbewegung weiter anhält,
ist der Kolben 19 zwangsläufig geometrischen und kinematischen
Bedingungen ausgesetzt, die ihn gegen die Innenoberfläche des
Rings 28 zurückdrängen und
dabei eine Reihe von Schlägen
des Kolbens 19 gegen den Ring auslösen, durch welche sowohl der Kolbenkopf 19 als
auch die Oberfläche
des inneren Rings 28 schwer beschädigt werden kann.
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Entsprechend
ist es bei dieser Erfindung von Bedeutung, dass der Kopf des Kolbens 19 sich
nicht von der Innenoberfläche
des Rings 28 lösen
kann, so dass Druckschwankungen im hydraulischen Kreislauf die oben
erwähnten
Bauteile nicht beschädigen werden.
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Außerdem ist
der innere Ring 28 vorteilhaft mit einer im Wesentlichen
sinusförmigen
Form ausgebildet, so dass die beiden Sätze von Rollen 31 in zwei
Seitenlaufbahnen aufgenommen werden können, wobei die Rollensätze auf
beiden Seiten der Gleitschiene 43 angeordnet werden.
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In 4 ist
zu sehen, dass der Kolben 19 und der an ihm befestigte
Schlitten 45 mit einem Paar von Erleichterungsbohrungen 46 versehen
ist, die quer hindurch gebohrt sind, um die Masse zu reduzieren.
Zusätzlich
ist der Kolben 19 entlang der Achse (a) mit einer kleinen
Bohrung 47 versehen, durch die eine festgelegte Menge Öl in eine
Aussparung 48 im Kolbenkopf 19 fließen kann.
Die durch die Bohrung 47 durchgelassene Ölmenge dient
dem hydraulischen Ausgleich der auf den Kolben 19 wirkenden Kräfte.
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Wie
in 4b gezeigt, verlaufen die Mittellinien
der Bohrungen 46 parallel zueinander und quer zur Achse
(a) der Bohrung 47. Dadurch wird der Kolben 19 leichter,
ohne dass dies Auswirkungen auf den Durchmesser der Bohrung 47 hätte. In
einem weiteren, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel gehen die Bohrungen 46 nicht
ganz hindurch sondern nähern
sich radial der Bohrung 47 an und laufen in einem kurz
davor liegenden Punkt zusammen.
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Die
Außenoberfläche des
Kolbens 19 ist mit einer Nut 49 versehen (4a–b),
die einen (nicht gezeigten) Dichtring aufnehmen kann. Zusätzlich sind,
wie in 4a–c zu sehen ist, an der Stelle
der Nut 49 zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen 49a vorhanden.
Diese Ausnehmungen 49a ermöglichen die Anbringung des
besagten (nicht gezeigten) Dichtrings.
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Wie
in 4a–b gezeigt, ist die entfernte Oberfläche der
Ausnehmung 48 so ausgebildet, dass der Abstand zwischen
dem Rand des Kolbens 19 und seiner Kammer 18 begrenzt
ist.
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4e zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel
des Kolbens 19, das sich von dem in 4a–d gezeigten
nur durch die Gestaltung einer der Stirnseiten des Kolben 19 unterscheidet.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die in 4a–b gezeigte Ausnehmung 48 durch
eine Nut 49b ersetzt, die sich dem Umriss der Kopfoberfläche des
Kolbens 19 anpasst. Diese Nut 49b steht mit der Bohrung 47 mittels
zweier radialer Kanäle 49c in
Fluidkontakt. Diese Konfiguration bietet eine vergrößerte Oberfläche für einen
verbesserten hydrodynamischen Effekt, wo dies erforderlich ist.
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Ein
abgewandeltes Ausführungsbeispiel
des Rings 28 ist in 6 gezeigt,
bei welchem der Ring 28 geteilt ist, um zwei getrennte
Teilbereiche 28a, 28b zu bilden, die mit Hilfe
eines Satzes von Schrauben 28c (von denen nur zwei Schrauben 28c in 6 gezeigt
sind) miteinander verbunden werden können.
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Dieses
Ausführungsbeispiel
ermöglicht
es, den Rotor 17 einschließlich der Kolben 19 und
der zugehörigen
Schlitten 45 in den Teilbereich 28a einzubringen,
ohne dabei durch den geringen Durchmesser des Teilbereichs 28a behindert
zu werden. Dies wiederum lässt
eine deutliche Vergrößerung des
Hubvolumens des Systems zu, da längere
Zylinder 19 und längere
Hübe benutzt
werden können.
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Alternativ
könnte
ein zweigeteilter äußerer Ring 30 verwendet
werden, dessen beide Hälften
auf herkömmliche
Weise zusammenmontiert werden könnten,
zum Beispiel durch eine Verschweißung entlang ihrer Mittellinie.
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Wie
in 1 gezeigt, ist der Kolben 19 darüber hinaus
recht kurz und ein Teil der Verbindungsvorrichtung zum inneren Ring 28,
wobei der Kolben 19 in einem der beiden Mittelpunkte (obere
Hälfte
von 1) in die jeweilige Kammer 18 hineingesteckt
ist. Dies reduziert deutlich den Querschnittsumriss der Maschine 10 und
damit die Trägheit
der sich bewegenden Massen während
der Rotation der Dreheinheit 16.
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1 zeigt,
dass der Rotor 17 den Verteiler 15 mit Hilfe des
Lagerpaares C2, C3 trägt.
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Ferner
können
für jedes
der Lager C1–C4 sowie
für Lager 29 vorteilhaft
Scheibenkäfiglager GAB
verwendet werden, wie in der Patentschrift WO 01/29439 beschrieben
und hier nur für
das Lager 29 gezeigt. Optional kann es sich bei den Käfigen GAB um
geschlossene, d.h. ungeteilte, Käfige
handeln anstelle von geteilten Käfigen,
wie sie in dem oben genannten Dokument beschrieben werden.
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Durch
die Benutzung von ungeteilten Scheibenkäfigen GAB für die Lager der Maschine 10 kann die
Lebensdauer der Maschine 10 deutlich verlängert werden.
Der ungeteilte Scheibenkäfig
GAB kann den Energieverlust der Rollkörper auf 7–10%, gegenüber 30% bei herkömmlichem
Käfigdesign,
absenken. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung im Hinblick
auf die zugelassene Belastung und Geschwindigkeit und damit auch
im Hinblick auf die abgegebene Leistung. Obwohl jeder Käfig GAB
in der Abbildung zentral auf dem jeweils zugehörigen Rollensatz 31 montiert
ist, können
andere Anordnungen eine Montage des Käfigs GAB am Rande des Rollensatzes 31 vorsehen.
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In
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Abstand zwischen den Lagern C2 und C3 entlang der Achse
A recht klein. Dementsprechend wird eine Auslenkung des Verteilers 15 und
damit ein Reiben desselben an dem Rotor 17 wirkungsvoll
vermieden, selbst an den Stellen, an denen der Abstand zwischen
diesen Bauteilen recht gering ist.
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Wie
in 1 und 3 gezeigt, ist die zwischen
den beiden Lagern C2 und C3 eingeschlossene und in den Fluidverteilungsprozess
eingebundene Oberfläche
des Verteilers 15 in Teilbereiche S1', S3', S1'', S3'' unterteilt, die
jeweils den Ausschnitten 15d, 15e und 15c, 15f gegenüberliegen.
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Diese
Teilbereiche S1',
S3', S1'', S3'' sowie die zugehörigen Oberflächen S2
und S4 der Ausnehmung CAV im Rotor 17 (1)
können
eher konisch als zylindrisch geformt sein, wie in den Abbildungen gezeigt.
Offensichtlich haben S1' und
S3' auf einer Seite
die gleiche Konusmantellinie, genauso wie das Paar S1' (S1'') und S3' (S3''), und das Paar S2,
S4 auf der Seite der Ausnehmung CAV. Auf diese Art und Weise kann
die in den Verteilerbereich einlaufende zulässige Ölmenge eingestellt werden,
indem der Verteiler 15 entlang der Achse A verschoben wird. Folglich
kann eine nahezu Komplettabsperrung ermöglicht werden.
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Alternativ
könnten
Kompromisslösungen vorgesehen
werden, z.B. derart, dass ein erhebliches Auslaufen von unter Druck
stehendem Öl
zugelassen ist, um andere Systembauteile zu schmieren.
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Der Öldruck an
den Ausschnitten 15d, 15e erzeugt zwangsläufig radiale
Lasten, die teilweise auf die Oberflächen S1'' und
S3'' des Verteilers 15 übertragen
würden.
Ebenso erzeugt der Öldruck
an den Ausschnitten 15c, 15f radiale Lasten, die
teilweise auf die Oberflächen
S1' und S3' des Verteilers 15 übertragen
würden.
Dies erfordert einen hydraulischen Ausgleich dieser radialen Lasten,
sofern ein Reibungskontakt des Verteilers 15 mit der Ausnehmung
CAV im Rotor 17 vermieden werden soll. Zu diesem Zweck
sind, wie auch in 3a und 3c zu sehen, Kanäle in der Art des Kanals CAN1
vorgesehen, die den Kanal 25 in Fluidkontakt mit der Oberfläche S3' des Verteilers 15 bringen.
Auf die gleiche Weise sind die Oberflächen S1', S2'' (S1'') und S3'' mit
ihren jeweiligen Kanälen
verbunden. Die Oberfläche
S3'' z.B. steht über einen
Kanal CAN2 ( 3c) in Fluidkontakt mit
dem Kanal 22. Auf diese Weise wird ein Durchlass für das Fluid
zwischen den Oberflächen S1', S3', S1'', S3'' auf der einen Seite
und zwischen den Oberflächen
S2, S4 der Ausnehmung CAV auf der anderen Seite erzeugt.
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Dieser
Durchlass ist nützlich
für den
Ausgleich der hydraulischen Kräfte.
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Als
eine Konsequenz daraus müssen
die Lager C2 und C3 nur die Wechsellasten des Verbindungsbereichs
zwischen dem Verteiler 15 und den radialzylindrischen Kammern 18 tragen,
zusätzlich zu
Lasten, die aus ungenauem Ausgleich resultieren.
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Der
beschriebene Aufbau ist auch erfinderisch in der Hinsicht, dass
der links von dem Lager C2 angebrachte Verteilerbereich 15 unter
die Abdeckung 12 gleiten kann. Eine Bohrung F in der Abdeckung 12 trägt der Gleiteigenschaft
des Verteilers 15 Rechnung.
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Um
ein Auslaufen von Öl
durch einen Zwischenraum zwischen der Außenoberfläche des Verteilers 15 und
der Oberfläche
der Bohrung F zu vermeiden, sind an beiden Enden der Bauteile 26, 27 Dichtringe
AN angebracht. Diese Dichtringe AN passen in ge schlossene Aufnahmen,
die in der Oberfläche
der Bohrung F in der Abdeckung 12 ausgebildet sind. „Geschlossene
Aufnahme" bezeichnet
hier eine in der Abdeckung 12 ausgebildete Ringnut. Darüber hinaus
sind die Ringe AN vorteilhaft aus Materialien (Stahl, Teflon®,
etc.) gefertigt, die den zu erwartenden Beträgen von Druck, Temperatur und
Größe des Zwischenraums
angemessen sind.
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Die
Gleiteigenschaft des Verteilers 15 ist ebenfalls von grundlegender
Bedeutung für
diese Erfindung.
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Und
zwar darf die Außenoberfläche des
Verteilers 15 auf keinen Fall die Innenfläche des
Rotors 17 berühren.
Wird jeglicher Kontakt vermieden, so besteht keinerlei Reibungswiderstand
und die Leistung ist maximal.
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Indem
jeglicher Kontakt vermieden wird, wird auch das Problem der Verunreinigung
vieler Bauteile durch das Einfließen von Öl gelöst.
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Alle
beweglichen Teile der Erfindung sind vorteilhaft aber nicht zwingend
einsatzgehärtete
Bauteile mit einer Härte
von etwa 60 HRC. Die an die Ausschnitte 15c–f (siehe
auch 3c) angrenzenden Verteileroberflächen S1', S1'', S3',
S3'', S2 und S4 sollten
jedoch vorteilhaft eine Härte
von mindestens 1400 HV haben.
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Durch
den Einsatz der Lager C2, C3 und der Ausgleichshydraulik, wie oben
beschrieben, erübrigt sich,
z.B. in der Konstruktion des Rotors 17, die Verwendung
von Gleitmetallen wie Bronze und anderen Kupferlegierungen, Gusseisen,
Aluminiumlegierungen etc.
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Durch
Verwendung eines gleitenden Verteilers 15 kann die Maschine 10 auf
eine optimale Arbeitsleistung ausgerichtet werden.
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Jede
Art von Kolbenmaschine hat das Problem der variablen Taktung. Die
Kammereinspritz- oder -auslassfunktionen müssen relativ zu den Umkehrpunkten
beschleunigt oder verzögert
werden entsprechend solcher Faktoren wie Druck, Drehung, etc.
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Bei
Verwendung eines mit keinem weiteren Bauteil verbundenen Verteilers 15,
kann dieser mithilfe nicht gezeigter Mittel um einen vorgegebenen Winkel
gedreht werden, um die Einlass- und Auslassphasen wie gewünscht zu
beschleunigen oder zu verzögern.
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Eine
Phaseneinstellung kann aufgrund eines vorhandenen Abstands sowie
durch Veränderlichkeit der
Größen Druck,
Drehung, Verdrängung,
etc. erforderlich sein. Wenn die Einlass- und Auslassphasen optimiert
sind, läuft
das System ruhiger und Vibrationen spielen keine Rolle mehr. Außerdem verlängert sich
die Lebensdauer der Lager und das Ausgangsdrehmoment der Maschine 10 wird
stabiler.
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Eine
Neueinstellung des Verteilers 15 kann nur durch systematisches
Ausprobieren erfolgen, da jede Maschine 10 unterschiedlich
getaktet ist.
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Darüber hinaus
wird die Bewegung des Rotors 17 umgekehrt, wenn der Verteiler
um 180 Grad gedreht wird.
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Zusätzlich zu
der oben beschriebenen Winkeleinstellung, und wenn die Maschine 10 sowohl
im Pump- als auch im Motormodus betrieben wird, so dass der Verteiler 15 in
beiden Situationen arbeiten muss, muss eine axiale Einstellung (entlang
der Achse A) mit Hilfe zweier von der Mittellinie M versetzter Nuten
GF (siehe 3a) vorgenommen werden.
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Somit
sollten für
einen ruhigen, vibrationslosen Betrieb zwei Nuten GF vorgesehen
sein, eine für den
Betrieb der Maschine als Pumpe, die andere für den Betrieb als Motor.
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Eine
Positionsverschiebung entlang der Achse A zur Auswahl der Nut GF
ist auch von Bedeutung, wenn die Maschine 10 als eine im
Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn rotierende Pumpe betrieben
wird.
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Ein
Fachmann auf diesem Gebiet wird erkennen, dass durch die Möglichkeit,
den Verteiler 15 sowohl um einen Winkel als auch axial
entlang der Achse A zu verschieben, vielfältige Anforderungen an die Maschine 10 erfüllt werden
können.
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Die
Erfindung beinhaltet auch eine Querkupplung 50 (1 und 7),
mit Hilfe derer sich der Ring 28 der Lagerung 29,
gegen den die Kolben 19 gedrängt werden, in perfekter Synchronisation
mit dem Rotor 17 drehen kann.
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Die
Querkupplung 50 minimiert darüber hinaus wirksam die Anforderungen
an den Kolben 19 bezüglich
der Führung
innerhalb seiner Kammer 18.
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Als „Führung" wird hier der Teilbereich
der Kammerwand bezeichnet, der in Kontakt mit der Kolbenoberfläche bleibt,
wenn der Kolben 19 maximal weit aus der Kammer 18 herausbewegt
ist.
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Die
Querkupplung 50 und die Schlitten 45 halten den
Kolben 19 innerhalb der Kammer 18 ausgerichtet,
so dass kurze Führungen
verwendet und radiale Massen verringert werden können.
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Im
Gegensatz dazu muss in herkömmlichen Ausführungsbeispielen
ohne Querkupplung 50 die Länge einer Kolbenführung 50%
der Kolbenlänge und
der Durchmesser 100% des Durchmessers des Kolbens 19 betragen.
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Die
Querkupplung 50 umfasst insbesondere eine vorteilhaft aus
behandeltem Stahl gefertigte Platte 50a, wie in 7 am
besten zu sehen ist. Die Platte 50a ist mit einer zentralen
Bohrung 50b und zwei peripheren Aussparungen 50c versehen,
wobei letztere zwei Zähne 52 (1)
des Rings 28 aufnehmen. Zwei prismatische Führungen 50d sind
angebracht, um die Bewegungen von zwei Zähnen 53 (von denen
nur einer mit gestrichelten Linien in 1 gezeigt
ist), die mit dem Rotor 17 verbunden sind, zu führen. Die
prismatischen Führungen 50d sind
mit der im Wesentlichen rechteckigen zentralen Bohrung 50b verbunden.
Die Form der zentralen Bohrung 50b bewirkt, dass die Zähne 53 sich
nur entlang der Längsseite
der zentralen Bohrung 50b bewegen können.
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Es
ist offensichtlich, dass andere konventionelle Bauteile, wie ein
Gleichlaufgelenk, Radpaare etc. verwendet werden könnten, um
den Ring 28 mit dem Rotor 17 zu synchronisieren.
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Schließlich kann
im Bereich der Presspassung des Verteilers 15 und des Rotors 17 die
Rotorkontaktfläche
vorteilhaft nitriert sein, um lokaler Erwärmung standzuhalten und einen
Kolbenfresser zu vermeiden.
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Zuletzt
könnten
in der oben beschriebenen Rotationsverdrängermaschine die Rolllager 29 oder C1
oder C4 durch Gleitlager ersetzt werden, die ein Gleitmittel bestehend
aus mindestens einer Schicht aus einem Gleitkunststoffmaterial umfassen,
welches durch eine zusätzliche
Schicht aus einem porösen
Metall mit einem der kontaktierenden Teile oder einem zwischenliegenden
Metallelement verbunden ist.
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Die
Vorteile dieser Rotationsverdrängermaschine 10 sind:
- – verglichen
mit gängigen
Verdrängermaschinen etwa
70% weniger Reibung; der Bereich von Verdrängermaschinen, die hergestellt
werden können,
erstreckt sich somit von 1 cm3 Kapazität bis zu
mehr als 30.000 cm3 bei gleichbleibend hoher Leistung;
- – bei
gleicher Größe liefert
dieses System eine höhere
Ausgangsleistung als herkömmliche
Maschinen, da es höhere
Geschwindigkeiten erreichen kann;
- – sowohl
der Betriebsdruck als auch die Ausgangsleistung können kraft
einer geringeren spezifischen Last gesteigert werden, Verunreinigungen
durch kleine Partikel führen
zu keiner ernsthaften Beschädigung,
da alle beweglichen Teile oberflächengehärtet sind;
- – die
Rotationen des Druckrings und des Rotors sind exakt synchronisiert,
wodurch die Kolben und die Verbindungsvorrichtungen unbeschädigt bleiben;
- – ein
gleitend montierter Verteiler;
- – die
Taktung der Maschine kann durch Drehen und/oder eine axiale Verschiebung
des Verteilers eingestellt werden;
- – die
Rotationsverdrängermaschine
läuft gleichermaßen gut
im Pump- wie im Motormodus;
- – wenn
die Rotationsverdrängermaschine
im Pumpmodus betrieben wird, so kann lediglich durch Änderung
der axialen Position des Verteilers eine Drehung der Pumpe im Uhrzeigersinn oder
gegen den Uhrzeigersinn eingestellt werden.
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Während die
Maschine dieser Erfindung im Wesentlichen als ein Hydraulikmotor
oder als eine Hydraulikpumpe beschrieben wurde, so sollte klar sein,
dass die Maschine auch als ein hydraulisch betriebenes Variationsgetriebe
arbeiten kann.