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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Gehäuse mit einem überfluteten
Verdampfer, der in einem Gehäuse
enthalten ist und mindestens einen überfluteten Plattenwärmetauscher
umfasst, wobei der überflutete
Plattenwärmetauscher
mindestens eine Einlassverbindung und mindestens eine Auslassverbindung
für ein
sekundäres
Kühlmittel
aufweist, wobei der Plattenwärmetauscher
am Boden des Gehäuses
angeordnet ist, wobei ein primäres
Kühlmittel
um den Plattenwärmetauscher
fließen
kann und ein sekundäres
Kühlmittel
durch den Plattenwärmetauscher
fließen
kann, und wobei der oberste Teil des Gehäuses als Flüssigkeitstrenner verwendet
wird.
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Die
Verwendung eines überfluteten
Verdampfers ist ein bekanntes Verfahren zur Wärmeübertragung zwischen zwei separaten
Medien. Eines der allgemein bekannten Verfahren besteht darin, einen
zylindrischen Plattenwärmetauscher
in ein zylindrisches Gehäuse
einzubauen. Über
diesem Gehäuse
wird ein Flüssigkeitstrenner
mit typischerweise derselben Größe wie das
Gehäuse,
das den Plattenwärmetauscher
umschließt,
montiert. Diese Lösung hat
unter anderem den Nachteil, dass relativ viel Raum in der Höhe belegt
wird, gleichzeitig damit, dass auf Grund der Höhe der Einheit ein großer statischer
Druck vorliegt, der die Verdampfung unterdrückt, insbesondere bei niedrigeren
Temperaturen, was folglich den Wirkungsgrad verringert. Ferner tritt zwischen
dem Verdampfer und dem separaten Flüssigkeitstrenner ein Druckverlust
auf, was auch die Kapazität
verringert.
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EP 0 758 073 beschreibt
eine Kühlvorrichtung
in einem geschlossenen Kühlmittelkreislauf
zum Kühlen
eines kalten Übertragungsmediums,
insbesondere eines Wasser/Salzlösung-Gemisches,
wobei im Kühlkreislauf
ein Kompressor gasförmiges Kühlmittel
von einer Dampftrommel einsaugt, das Kühlmittel komprimiert und es
mit hohem Druck zu einem Kondensator liefert, von dem nach Druckexpansion
das flüssige
Kühlmittel über den
Flüssigkeitsraum
der Dampftrommel zu einem Verdampfer geliefert wird, in dem infolge
der Verdampfung des Kühlmittels
Wärme vom
kaltem Übertragungsmedium
extrahiert wird, und von dem das gasförmige Kühlmittel wiederum zum Dampfraum
der Dampftrommel geliefert wird, wobei die Wärmetauscheroberfläche des Verdampfers
als Plattenwärmetauscher
konstruiert ist, wobei Medien im Querstrom und Gegenstrom zueinander
befördert
werden, und im Flüssigkeitsraum der
Dampftrommel angeordnet ist, wobei die Wärmetauscheroberfläche des
Plattenwärmetauschers
in die Dampftrommel eingetaucht ist, die als druckbeständiges Gehäuse ausgelegt
ist, derart, dass das Zuführungsverbindungsstück und das
Auslassverbindungsstück
auf einer Seite angeordnet sind und die Ablenkungskammer für das kalte Übertragungsmedium,
das horizontal durch den Plattenwärmetauscher strömt, auf
der anderen Seite, außerhalb
des Gehäuses
der Dampftrommel angeordnet ist, und Fallleitungen für das Kühlmittel
definiert, das durch natürliche
Zirkulation infolge von Schwerkraft zirkuliert, die zwischen den
zwei Seitenwänden
des Plattenwärmetauschers
und den Gehäusewänden der Dampftrommel,
die dazu parallel sind, gebildet sind.
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Bei
dieser Lösung
ist ein Teil des Wärmetauschers
außerhalb
der Dampftrommel angeordnet. Verschiedene Teile des Wärmetauschers
werden verschiedenen Drücken
ausgesetzt; der Teil außerhalb
der Trommel wird dem Atmosphärendruck
ausgesetzt, wobei der Teil innerhalb der Trommel dem Verdampfungsdruck
innerhalb der Trommel ausgesetzt wird. In Abhängigkeit von den verwendeten Kühlmedien
kann die Druckdifferenz sehr hoch sein. Der Wärmetauscher ist kastenförmig und
diese Form belässt
viel ungenutzten Raum um den Kasten, insbesondere unter dem Kasten
und entlang der zwei Seiten. Dieser Raum nimmt ein großes Volumen
von ungenutzten Kühlmedien
auf. Die Festigkeit des kastenförmigen
Wärmetauschers
reicht nicht aus, wenn eine hohe Druckdifferenz auftritt. In einer
Ausführungsform
wird das passive Volumen durch Ausfüllvolumina verringert, die
nahe dem Boden der Trommel angeordnet sind. Der statische Druck
um den Wärmetauscher
ist auf Grund der aufrechten Trommel relativ hoch und der statische
Druck verringert die Verdampfung, da durch Verdampfung gebildete Dampfblasen
verringerte Größen haben.
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US 4 437 322 beschreibt
eine Wärmetauscherbaugruppe
für ein
Kühlsystem.
Die Baugruppe ist eine Konstruktion mit einzelnem Gefäß mit einem Verdampfer,
einem Kondensator und einem Schnellunterkühler. Eine Platte innerhalb
des Mantels trennt den Verdampfer vom Kondensator und vom Schnellunterkühler und
eine Trennwand innerhalb des Gefäßes trennt
den Kondensator vom Schnellunterkühler. Die Wärmetauscherbaugruppe umfasst
einen zylindrischen Mantel mit mehreren Rohren, die parallel zur Längsachse
des zylindrischen Mantels angeordnet sind.
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Durch
Anordnen der Rohre innerhalb des Mantels besteht keine Druckdifferenz über dem
Wärmetauscher,
sondern der Wärmetauscher
besitzt eine verkleinerte Oberfläche,
wie durch Längsrohre gebildet. Über dem
Wärmetauscher
besteht nur ein begrenzter Raum und eine kleine Menge an flüssigem Kühlmittel
könnte
aus dem Gefäß gesaugt
werden.
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Eine
Wärmetauscherbaugruppe
ist auch in
US 4 073 340 offenbart.
Ein Wärmetauscher
des Typs mit geformter Platte mit einem Stapel von relativ dünnen voneinander
beabstandeten Wärmeübertragungsplatten.
Die Platten des Wärmetauschers
sind so angeordnet, dass Sätze
von mehreren Gegenstrom-Fluiddurchlässen für zwei separate Fluidmedien
definiert sind, die miteinander abwechseln. Durchlässe von
einem Satz stehen mit gegenüberliegenden
Krummeröffnungen
auf entgegengesetzten Seiten der Kernmatrix in Verbindung. Die Durchlässe des
anderen Satzes verlaufen durch den Stapel an den Krümmern in
einer Gegenstromanordnung vorbei und verbinden mit Einlass- und
Auslassabschnitten eines umschließenden Gehäuses. Eine Baugruppe von zwei
Platten, die entgegengesetzt angeordnet sind, stellt einteilige
Krümmer
für eines
der Fluidmedien durch die Öffnungen
und den zwischen den Platten definierten Fluiddurchlass her. Eine
damit verbundene dritte Platte definiert ferner einen Durchlass für die zweiten
Fluidmedien, um zwischen den Einlass- und Auslassabschnitten des
Gehäuses
zu strömen.
Die verschiedenen Fluiddurchlässe
können
mit Strömungswiderstandselementen
versehen sein, wie z. B. Stauplatten, um den Wirkungsgrad der Wärmeübertragung
zwischen benachbarten Gegenstromfluiden zu verbessern. In jedem
Satz von ausgerichteten Öffnungen
sind Krägen,
die abwechselnd groß und
klein sind, in einer verschachtelten Anordnung ausgebildet, so dass
die durch benachbarte Platten gebildeten Öffnungen die Innenräume zwischen
den Platten überbrücken. Eine
solche Konstruktion ermöglicht
eine Kommunikation mit den ausgerichteten Öffnungen von abwechselnden
Fluidkanälen,
die zur Außenseite
geschlossen sind, zwischen den Wärmetauscherplatten.
Bei der Herstellung einer Kernmatrix werden die Teile gebildet und
gereinigt und die Hartlötlegierung
wird darauf entlang der zu verbindenden Oberflächen abgeschieden. Die Teile
werden dann in der natürlichen
Verschachtelungskonfiguration gestapelt, gefolgt von Hartlöten in einem
Ofen mit gesteuerter Atmosphäre.
Das Hartlöten
wird auf Grund der Skalierungskonstruktion der beschriebenen Verschachtelungsanordnung
leicht ausgeführt.
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Dieser
Wärmetauscher
ist für
einen Luft-Gas-Wärmeaustausch
ausgelegt. Wenn die Platten innerhalb eines Verdampfers verwendet
werden, führt
die Form der Platten zu einem Gehäuse, das ein großes Volumen
von ungenutztem Kühlmittel enthält.
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Die
in
WO 97/45689 beschriebene
Erfindung betrifft einen Wärmetauscher,
der einen Plattenstapel aufweist und erste und zweite Platten umfasst,
die abwechselnd in Reihen angeordnet sind und zwischen denen erste
und zweite Kanäle
gebildet sind, wobei diese Kanäle über erste
und zweite Verbindungsbereiche mit ersten und zweiten Verbindungsöffnungen
verbunden sind. Die ersten Verbindungsöffnungen, die ersten Verbindungsbereiche
und die ersten Kanäle
sind von den zweiten vollständig
separat. Die ersten und zweiten Platten weisen jeweils auf beiden
Seiten mehrere im Wesentlichen gerade Hauptkanäle auf, die in jeder Platte
parallel ausgerichtet sind. Die ersten Kanäle und die zweiten Kanäle bestehen
aus ersten und zweiten Hauptkanälen und
dritten und vierten Hauptkanälen,
die miteinander einen ersten Winkel bilden und auf beiden Seiten einer
ersten Verbindungsebene und einer zweiten Verbindungsebene in Form
von halben Kanälen
gebildet sind, die zur Verbindungsebene hin offen sind. Die vierten
Hauptkanäle
und die zweiten Hauptkanäle
sind auf einer Seite einer ersten Platte und einer zweiten Platte
gebildet und die ersten Hauptkanäle und
die dritten Hauptkanäle
sind auf der anderen gebildet. Die Platten sind Metallbleche, deren
Hauptkanäle
auf beiden Seiten die Form von Wulsten annehmen, die auf einer Seite
des Metallblechs als Vertiefungen und auf der anderen als gratartige
Vorsprünge
erscheinen. Auf einer Seite des Metallblechs ist eine Kontaktoberfläche entlang
des Umfangs vorgesehen und auf der anderen sind zwei Kontaktbereiche,
die jeweils eine Durchlassöffnung
umschließen, vorgesehen,
so dass, indem die Metallbleche mit denselben Seiten oder Ebenen
in jedem Fall miteinander verbunden werden, die Kontaktoberflächen und
Kontaktbereiche immer abwechselnd aneinander anliegen und eng miteinander
verbunden sind, insbesondere aneinander geschweißt oder gelötet sind, um die ersten und
die zweiten Kanäle
in einer leckdichten Weise zu trennen.
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Diese
Probleme wurden in einem anderen bekannten Typ zu lösen versucht,
wobei in ein und demselben Gehäuse
ein Plattenwärmetauscher
und ein Flüssigkeitstrenner
eingebaut sind. Dies ist z. B. in
US
6 158 238 offenbart. Hier ist ein Wärmetauscher beschrieben, der
mit einem zylindrischen Gehäuse
mit einem Durchmesser aufgebaut ist, der merklich größer ist
als der Durchmesser des eingebauten zylindrischen Plattenwärmetauschers,
wodurch der Plattenwärmetauscher,
der am Boden des Gehäuses
angeordnet ist, von einem primären
Kühlmittel überflutet
sein kann, während
immer noch Raum für
eine Flüssigkeitstrennerfunktion
besteht. Diese Lösung
stellt einen relativ niedrigen statischen Druck be reit und Druckabfallprobleme
zwischen dem Verdampfer und dem Flüssigkeitstrenner sind auch nicht
vorhanden, wenn sie zusammengebaut sind. Diese Art von überflutetem
Platten- und Gehäuse-Wärmetauscher
hat jedoch den großen
Nachteil, dass eine sehr große
und in vielen Fällen
unannehmbare Füllung
des primären
Kühlmittels
erforderlich ist, wobei ein großer
Teil der Füllung
tatsächlich
nur passiv und nutzlos zwischen dem Gehäuse und dem Plattenwärmetauscher
vorgesehen ist. Der Wirkungsgrad des Systems im Vergleich zu den
Raumanforderungen ist auch nicht optimal, da durch diese Konstruktion
ein Gehäuse
mit einem Durchmesser erforderlich ist, der häufig im Bereich von 1,5-2 mal dem
Durchmesser des eingebauten Plattenwärmetauschers liegt.
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Ein
weiterer und sehr signifikanter Nachteil der obigen Systeme besteht
darin, dass ein Mischen im primären
Kühlmittel
zwischen dem nach oben gerichteten Strom, der von der Verdampfung
des primären
Kühlmittels
stammt, und dem Kühlmittel
im flüssigen
Zustand, das sich auf seinem Weg zum Boden des Gehäuses zurück befindet,
stattfindet. Am Boden des Gehäuses
kann hierdurch ein Mangel an Kühlmittel
auftreten, wodurch der Wirkungsgrad beträchtlich verringert wird.
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Es
ist der Zweck der Erfindung, einen überfluteten Verdampfer mit
integriertem Plattenwärmetauscher
anzugeben, der mit einer merklich erhöhten Kapazität im Vergleich
zu Wärmetauschern
des Standes der Technik arbeiten kann, wobei der Wärmetauscher
nicht mehr Platz erfordert als Verdampfer des Standes der Technik,
und wobei ferner ein Bedarf für
ein beträchtlich
geringeres Füllvolumen
des primären
Kühlmittels
als in Einheiten des Standes der Technik besteht.
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Dies
kann mit einem überfluteten
Verdampfer mit integriertem Plattenwärmetauscher erreicht werden,
wie in der Einleitung beschrieben, wobei der integrierte Plattenwärmetauscher
einen äußeren Umriss
aufweist, der im Wesentlichen dem unteren Umriss des Gehäuses und
dem Flüssigkeitspegel des
primären
Kühlmittels
folgt, wobei der Wärmetauscher
den überfluteten
Teil des Gehäuses
fast vollständig
füllt,
und wobei ein Durchlass zwischen dem Wärmetauscher und dem Gehäuse ausgebildet
ist, wobei das Kühlmittel
frei in Richtung des Bodens des Gehäuses fließt, wobei am Boden des Plattenwärmetauschers
ein freier Zugang zwischen den Platten ausgebildet ist, um eine
Strömung
des primären Kühlmittels
zwischen den Platten zu erreichen, wobei das Kühlmittel zum Verdampfen gebracht
wird.
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Hierbei
ist der Plattenwärmetauscher
in den Flüssigkeitstrenner
integriert und ist der integrierte Plattenwärmetauscher mit einem äußeren Umriss hergestellt,
der im Wesentlichen dem unteren Umriss des Gehäuses und der Oberfläche des
Flüssigkeitspegels
des primären
Kühlmittels
folgt.
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Mit
einer solchen Konstruktion des Plattenwärmetauschers kann die Größe des gesamten
Verdampfers so optimiert werden, dass wesentlich weniger Raum belegt
wird als von Typen eines überfluteten
Verdampfers des Standes der Technik mit derselben Kapazität. Der Hauptgrund
dafür besteht
darin, dass das Innenvolumen besser genutzt wird. Ein überfluteter
Verdampfer dieses Typs hat ferner einen minimalen statischen Druck
und einen minimalen Druckverlust zwischen dem Verdampfer und dem Flüssigkeitstrenner
und natürlich
eine wesentlich geringere Füllung
als ein herkömmlicher
Verdampfer mit derselben Kapazität.
Der integrierte Plattenwärmetauscher
ist mit einer Form hergestellt, die dem inneren Umriss des Gehäuses folgt.
Typischerweise sprechen wir von einem herkömmlich geformten zylindrischen
Gehäuse
mit geschweißten
oder verschraubten Enden, wobei innen ein Plattenwärmetauscher
eingesetzt ist, der eine teilweise zylindrische Form, z. B. eine
halbzylindrische Form und einen Außendurchmesser, der 5-15 mm
geringer ist als der Innendurchmesser des Gehäuses, aufweist. Mit dieser
Konstruktion wird ein überfluteter
Verdampfer mit einer merklich verringerten Füllung von primärem Kühlmittel
erreicht. Um einen maximalen Effekt des überfluteten Verdampfers zu
erreichen, soll er, wie angegeben, überflutet werden, und mit einem überfluteten
Verdampfer gemäß der Erfindung
ist nur ein begrenztes Volumen erforderlich, da nur ein minimales
verschwendetes Volumen vorhanden ist, d. h. keine großen passiven
Bereiche zwischen den Seiten des Wärmetauschers und dem Gehäuse sollen
mit dem primären
Kühlmittel
gefüllt
werden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung ist ein überfluteter
Verdampfer mit integriertem Plattenwärmetauscher so konstruiert,
dass die Längsseiten des
Plattenwärmetauschers
für die
Einströmung
oder Ausströmung
des primären
Kühlmittels
zwischen den Platten des Plattenwärmetauschers geschlossen sind
und dass am Boden des Plattenwärmetauschers mindestens
eine Öffnung
vorgesehen ist, durch die das primäre Kühlmittel zwischen die Platten
des Plattenwärmetauschers
einströmt.
Mit diesen geschlossenen Seiten wird der Vorteil erreicht, dass
Flüssigkeit,
die mit dem verdampften Kühlmittel
getragen wird, zum Boden des Plattenwärmetauschers zurück befördert werden
kann, ohne dass ein Vermischen von verdampfendem Kühlmittel
und unverdampfter Kühlmittelflüssigkeit
auf ihrem Weg wieder zurück zum
Boden des Verdampfers auftritt.
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In
einer bevorzugten Variante der Erfindung sind longitudinale Führungsplatten,
die sich von einem Bereich in der Nähe der oberen Seite des Plattenwärmetauschers
und nach unten zum Boden des Gehäuses
erstrecken, in longitudinalen Spalten vorgesehen, die zwischen dem
Plattenwärmetauscher und
dem Gehäuse
vorhanden sind, wobei die Erstreckung der Führungsplatten nach unten eine
Größe aufweist,
so dass ein longitudinaler Bereich am Boden des Plattenwärmetauschers
von Führungsplatten
frei gehalten ist, wobei das primäre Kühlmittel zwischen die Platten
des Plattenwärmetauschers einströmen kann.
Durch diese Konstruktion wird auch erreicht, dass die nach unten
strömende
Flüssigkeit
nicht mit nach oben strömender
Flüssigkeit vermischt
wird, wodurch der Wirkungsgrad des überfluteten Verdampfers mit
dem integrierten Wärmetauscher
signifikant erhöht
wird.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung besitzt ein überfluteter
Verdampfer einen Plattenwärmetauscher,
der aus Platten aufgebaut ist, die mit einem Muster von Führungsnuten
geprägt
sind, die in Richtung des inneren Umfangs des Gehäuses an
der oberen Kante der Platten mit einem Winkel zwischen 0° und 90° in Bezug
auf die Horizontale und vorzugsweise mit einem Winkel zwischen 20° und 80° zeigen.
Mit diesen Führungsnuten
wird eine schnellere und optimalere Rückführung von unverdampftem Kühlmittel
erreicht, wenn das Kühlmittel
in Richtung des inneren Umfangs des Gehäuses geleitet wird und dann
nach unten entlang der Seiten des Gehäuses und zum Boden des Plattenwärmetauschers
zurück
strömt.
In dieser Weise wird die Flüssigkeitstrennwirkung
verbessert, da hierdurch sichergestellt wird, dass mögliche Flüssigkeit,
die mitgeführt
wird, im Flüssigkeitstrenner/Gehäuse bleibt.
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Ein überfluteter
Verdampfer mit integriertem Wärmetauscher
kann ferner einen Kondensator umfassen, der als Plattenwärmetauscher
ausgelegt ist, der im "trockenen" Teil des Gehäuses montiert
ist, und der vom Verdampferabschnitt durch eine Platte getrennt
ist. Hierdurch wird die Möglichkeit
der Durchführung
der Kondensation des verdampften Kühlmittels oder eines Teils
davon erreicht.
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Ferner
kann ein überfluteter
Verdampfer mit integriertem Plattenwärmetauscher einen Entnebler (Tropfenfänger) umfassen,
wobei der Entnebler im Gehäuse
in unmittelbarer Nähe
der Auslassverbindung für
verdampftes Kühlmittel
montiert ist. Durch einen solchen Entnebler ist es möglich, ungewollte Tropfen
von unverdampftem Kühlmittel
zu entfernen, bevor der Dampf den Verdampfer verlässt, und gleichzeitig
ist es möglich,
die Größe des Gehäuses zu
minimieren und immer noch dieselbe Kapazität zu haben.
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Ein überfluteter
Verdampfer gemäß der Erfindung
kann so ausgelegt sein, dass sekundäres Kühlmittel zum und vom Plattenwärmetauscher über eine
Einlassverbindung bzw. eine Auslassverbindung an der oberen Kante
der Platten strömen
kann. Alternativ kann das sekundäre
Kühlmittel
zum und vom Plattenwärmetauscher über eine
Verbindung an der Unterseite der Platten bzw. eine Verbindung an
der oberen Kante der Platten strömen.
Eine weitere Alternative besteht darin, dass sekundäres Kühlmittel zum
und vom Plattenwärmetauscher über eine
Verbindung an der Unterseite der Platten bzw. zwei Verbindungen
an der oberen Kante der Platten strömen kann. Mit diesen Verbindungsmöglichkeiten
kann ein solcher überfluteter
Verdampfer an viele verschiedene Betriebsbedingungen angepasst werden,
wobei die verschiedenen Verbindungsanordnungen aus verschiedenen
Gründen
mit Vorteilen verbunden sein können.
Die Richtung der Strömung
kann in Abhängigkeit
von den tatsächlichen
Betriebsbedingungen frei gewählt
werden.
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Schließlich kann
ein überfluteter
Verdampfer gemäß der Erfindung
einen Saugkrümmer
umfassen, der im "trockenen" Teil des Gehäuses angeordnet
ist und sich in der Längsrichtung
des Verdampfers mit einer Länge
erstreckt, die im Wesentlichen der Länge des Plattenwärmetauschers
entspricht. Dieser Krümmer
hat den Effekt, dass auf Grund eines gleichmäßigen Sogs der Gase die Flüssigkeitstrennwirkung
verbessert wird und die Größe des Gehäuses auf
einem minimalen Niveau gehalten und möglicherweise verringert werden
kann.
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Im
Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben,
die ohne Begrenzung eine bevorzugte Ausführungsform eines überfluteten
Verdampfers gemäß der Erfindung
zeigt, wobei:
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1 den
Typ eines überfluteten
Verdampfers des Standes der Technik mit überflutetem Plattenwärmetauscher
zeigt,
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2 einen
Querschnitt eines überfluteten Verdampfers
mit integriertem Plattenwärmetauscher gemäß der Erfindung
vom Ende gesehen zeigt,
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3 einen überfluteten
Verdampfer von der Seite gesehen zeigt,
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4 die
Position von Führungsplatten zeigt,
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5 die
mögliche
Konstruktion von Führungsnuten
in den Platten des Wärmetauschers zeigt,
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6 einen überfluteten
Verdampfer mit integriertem Kondensator und Entnebler zeigt,
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7 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten
für das
sekundäre
Kühlmittel
zeigt, und
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8 einen
Querschnitt durch einen Teil des Wärmetauschers zeigt.
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In 1 ist
ein überfluteter
Verdampfer 2 des Standes der Technik mit überflutetem
Plattenwärmetauscher 4 gezeigt.
Das Gehäuse 6 besitzt
einen Durchmesser, der typischerweise 1,5 bis 2 mal größer ist
als der Durchmesser des zylindrischen Plattenwärmetauschers 4, der
erforderlich ist, da der zylindrische Plattenwärmetauscher 4 mit
der primären Kühlmittelflüssigkeit 10 bedeckt
werden soll, während
gleichzeitig ausreichend Platz für
die Flüssigkeitstrennerfunktion
bleiben soll. Als natürliche
Konsequenz der Durchmesserdifferenz zwischen dem Plattenwärmetauscher 4 und
dem umgebenden Gehäuse 6 ist
ein relativ großes
Volumen auf den Seiten 8 des Wärmetauschers vorgesehen, das
mit primärem
Kühlmittel 10 gefüllt ist.
Dieses große
Volumen ist jedoch auch erforderlich, um sicherzustellen, dass nicht
zu viel Mischen zwischen dem Kühlmittel 10, das
sich auf seinem Weg nach unten zum Verdampferboden 12 befindet,
und dem Kühlmittel 10,
das zwischen den Platten des Plattenwärmetauschers zum Verdampfen
gebracht wird, stattfindet.
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2 zeigt
einen überfluteten
Verdampfer 14 mit integriertem Plattenwärmetauscher 4 gemäß der Erfindung,
wobei deutlich zu sehen ist, dass der Wärmetauscher 4 fast
vollständig
den überfluteten Teil
des Gehäuses 6 füllt und
nicht eine so große
Füllung
mit primärem
Kühlmittel 10 wie
beim Stand der Technik erfordert. Der hier gezeigte Querschnitt
stellt dar, dass der Wärmetauscher 4 einen
halbzylindrischen Querschnitt aufweist, kann jedoch natürlich mit einer
beliebigen denkbaren Art von teilweise zylindrischem Querschnitt
oder mit einer anderen Form unter optimaler Verwendung der tatsächlichen
Form des Gehäuses 6 hergestellt
werden. Typischerweise kann der Plattenwärmetauscher 4 mit
einem abgeschnittenen oder flachen Boden 16 versehen sein, wie
in 4 dargestellt.
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In 3 ist
dieselbe Einheit wie in 2 zu sehen, jedoch hier in einem
Längsschnitt
der Einheit 14, d. h. in einer Seitenansicht. In dieser
Fig. ist ein Saugkrümmer 18 zu
sehen, der innerhalb des Gehäuses 6 im
trockenen Teil 20 angeordnet ist, der durch den Flüssigkeitstrenner
gebildet ist. Dieser Krümmer 18 sorgt
für eine
optimierte Verwendung des verdampften Kühlmittels 10 und dadurch
einen erhöhten
Wirkungsgrad. Am Ende des Gehäuses 6 ist
die Einleitung der Anschlussverbindungen 24 zu sehen, wo
das sekundäre
Kühlmittel 26 in
den bzw. aus dem integrierten Plattenwärmetauscher 4 geleitet
wird. Die Strömungsrichtung
kann in Abhängigkeit von
verschiedenen Bedingungen frei gewählt werden.
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Der
integrierte Plattenwärmetauscher 4 kann,
wie vorher erwähnt,
mit Führungsplatten 28 zwischen
den Seiten des Wärmetausches 4 und
des Gehäuses 6 ausgestattet
sein. Ein Beispiel der Anordnung von Führungsplatten 28 erscheint
in 4. Überdies
ist zu sehen, dass das Gehäuse 6 mit
einer oder mehreren horizontalen Streben 30 verstärkt sein
kann, die zwischen den Endplatten 22 befestigt sind. Eine
alternative Lösung
für das
Sicherstellen, dass das Kühlmittel 10,
das sich auf seinem Weg zum Boden 12 des Gehäuses 6 zurück befindet,
nicht mit dem verdampften Kühlmittel 10 vermischt
und durch dieses weitergetragen wird, ist das Schweißen der
einzelnen Platten 34 entlang der Seiten 8 des Plattenwärmetauschers,
alternativ können
die einzelnen Platten so konstruiert sein, dass sie im montierten
Zustand nahe aneinander liegen, wodurch derselbe Effekt erreicht
wird. Mit dieser Lösung
wird ein Durchlass 32 zwischen dem Wärmetauscher 4 und dem
Gehäuse 6 sichergestellt,
in dem Kühlmittel 10 frei
in Richtung des Bodens 12 des Gehäuses 6 strömen kann.
Am Boden 12 des Plattenwärmetausches befindet sich natürlich ein
freier Zugang zwischen den Platten 34, so dass das primäre Kühlmittel 10 zwischen
die Platten 34 einströmen
und zur Verdampfung gebracht werden kann.
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Die
einzelnen Platten 34, aus denen der Plattenwärmetauscher 4 besteht,
werden normalerweise mit einem Muster geprägt, das Führungsnuten 36 genannt
wird, siehe 5, und den Zweck des Sicherstellens
einer optimaleren Wärmeübertragung
sowie des Beitragens dazu, dass jeweilige Kühlmittel 10 optimal
durch den Wärmetauscher 4 geleitet
werden, hat. An der oberen Kante 44 der Wärmetauscherplatten 34 sind
diese Nuten 36 typischerweise gegen das Gehäuse 6 mit
einem Winkel zwischen 0° und
90° gerichtet,
und in 5 ist der Winkel etwa 60° in Bezug auf die Horizontale.
Es ist ersichtlich, dass dieser Winkel in Abhängigkeit von der Konstruktion
des Rests des Systems variieren kann. Es ist auch klar, dass die
Richtung der Mündung
dieser Führungsnuten 36 nicht
notwendigerweise irgendeine Verbindung mit der Weise hat, in der
die Nuten 36 im restlichen Bereich der Platten 34 konstruiert
sind. Wie vorher erwähnt,
wird diese Konstruktion aus Wärmeübertragungsaspekten
bestimmt.
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In 6 ist
eine Variante eines überfluteten Verdampfers 14 mit
integriertem Plattenwärmetauscher 4 zu
sehen. In dieser Variante ist ferner ein Kondensator 38 montiert,
der im Prinzip als Plattenwärmetauscher 4 konstruiert
ist, der am Boden 12 des Gehäuses 6 überflutet
ist, jedoch im "trockenen" Teil 20 des
Gehäuses 6 montiert
ist, und vom Verdampferabschnitt durch eine Platte getrennt ist.
Diese Platte kann alternativ durch geschweißte Plattenkassetten im Kondensator
gebildet sein. Der in 6 gezeigte Verdampfer 14 ist
ferner mit einem Entnebler 40 ausgestattet, der im Gehäuse 6 unter
dem Auslass 42 für
verdampftes Kühlmittel 10 montiert
ist.
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In 7 sind drei verschiedene Möglichkeiten
für die
Rohrleitung zur Verbindung 24 für das sekundäre Kühlmittel 26 zu
sehen. 7.1 zeigt einen Einlass 24.1 auf
der rechten Seite und einen Auslass 24.2 auf der linken
Seite des Plattenwärmetauschers 4 und 7.2 zeigt einen Einlass 24.1 am Boden 12 des
Plattenwärmetauschers 4 und
einen Auslass 24.2 in der Oberseite 44 in der
Mitte. Schließlich
zeigt 7.3 einen Einlass 24.1 am
Boden 12, wie in 7.2 gezeigt,
jedoch sind hier zwei Auslassverbindungen 24.2 an den Ecken
der oberen Kante 44 des Wärmetausches 4 vorhanden.
Die gezeigten Verbindungsmöglichkeiten
sind nur Beispiele und sollen in keiner Weise als Begrenzung für die Wahl
der Verbindungsanordnung betrachtet werden. Das sekundäre Kühlmittel
kann einphasig sein, kann jedoch z. B. auch ein kondensierendes
Gas sein.
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In 8 ist
ein Schnitt durch einen Teil eines überfluteten Verdampfers gezeigt,
der von einem Gehäuse 6 umgeben
ist. Innerhalb des Verdampfers sind Wärmetauscherplatten 34 gezeigt,
zwischen denen Volumina, die das primäre Kühlmittel 10 enthalten,
und Volumina, die das sekundäre
Kühlmittel 26 enthalten,
gezeigt sind. Zwischen dem Gehäuse
und den Wärmetauscherplatten 34 sind
Kanäle 32 gebildet,
in denen primäres
Kühlmittel
fließt.
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Eine
Wärmeübertragung
vom sekundären Kühlmittel 26 auf
das primäre
Kühlmittel 10 geschieht,
wobei das primäre
Kühlmittel 10 auf
eine Temperatur über
dem Siedepunkt des Mediums erhitzt wird. Daher tritt ein Sieden
mit Entwicklung von Dampfblasen im primären Kühlmittel 10 auf. Diese Dampfblasen
streben in den zwischen den Platten 34 des Wärmetauschers
gebildeten Kanälen
nach oben. Gleichzeitig führen
die ansteigenden Blasen zu einem Aufwärtsflüssigkeitsstrom, was den Wirkungsgrad
des Verdampfers erhöht.
Gleichzeitig führt
der Aufwärtsstrom
zu einem Abwärtsstrom
in den Kanälen 32,
wo das primäre
Kühlmittel 10 hauptsächlich in flüssiger Form
nach unten strömt.
Dadurch wird eine effiziente Strömung
um und durch die Kanäle
des Verdampfers sichergestellt.