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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft die genaue Steuerung einer Übertragungsinformation in Ad-hoc-Netzwerken,
z.B. zum Überwachen
einer Paketübertragung für ein genaues
Abrechnen in Ad-hoc-Netzwerken. Genauer genommen betrifft die Erfindung
ein Gateway zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation zwischen
einem ersten Endgerätknoten
eines ersten Netzwerks und einem zweiten Endgerätknoten eines Ad-hoc-Netzwerks,
einen Endgerätknoten
solch eines Ad-hoc-Netzwerks,
und ein Kommunikationssystem, das das erste Netzwerk mit wenigstens
einem ersten Endgerätknoten,
das Ad-hoc-Netzwerk
mit wenigstens einem zweiten Endgerätknoten, und das Gateway umfasst.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
zwischen dem ersten Endgerätknoten
und dem zweiten Endgerätknoten
des Ad-hoc-Netzwerks.
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Wie
unten detaillierter erläutert
werden wird, ist die Erweiterung existierender Zellularnetzwerke ein
Anwendungsgebiet von Ad-hoc-Netzwerken, im Besonderen können mobile
Vorrichtungen privater Benutzer zum Weiterübertragen von Daten zwischen der
Sende-/Empfangsvorrichtung und z.B. der Basisstation des Zellularnetzwerks
verwendet werden. Eine innere Eigenschaft solcher Ad-hoc-Netzwerke ist,
dass das Netzwerk selbst nur in "ad
hoc" errichtet wird,
d.h., wenn benötigt
oder durch bestimmte private Benutzer angefordert. In diesem Szenario
können mobile
Vorrichtungen anderer Benutzer "ad
hoc" verwendet werden,
um nur Daten zwischen der eigentlichen Endvorrichtung und der Basisstation
des Zellularnetzwerks weiter zu übertragen.
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In
solchen "ad hoc"-konfigurierten Netzwerken
wird eine Übertragungsinformation
typischerweise von einem Gateway, z.B. eine Basisstation, an einen
Endgerätknoten
des Ad-hoc-Netzwerks
durch andere Weiterübertragungsknoten weitergeleitet. Obwohl
das Gateway eine bestimmte Route durch Weiterübertragungsknoten an den empfangenden Endgerätknoten
vorschreiben kann, kann die Übertragungsinformation
von dem Gateway, aufgrund einer Stauung oder anderer Probleme entlang
dieser Route, auch durch andere Weiterübertragungsknoten geleitet
werden. Das Problem, wie herausgefunden werden kann, welche Route
die eigentliche Übertragungsinformation
in dem Ad-hoc-Netzwerk genommen hat, wird in unserer parallelen
Anmeldung PCT/EP03/02241 adressiert.
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Selbst
wenn die von der Übertragungsinformation
genommene Route errichtet werden kann, gibt es jedoch noch bei Ad-hoc-Netzwerken das Problem,
dass das Gateway einfach die Übertragungsinformation
an die Weiterübertragungsknoten
des Ad-hoc-Netzwerks weiterleitet, ohne zu wissen, ob die Übertragungsinformation
tatsächlich
den beabsichtigten Zielendgerätknoten
erreicht hat. Zum Beispiel kann der Zielendgerätknoten abgeschaltet sein, oder
die Übertragungsinformation
kann entlang der Route aufgrund von Störungen der Drahtlosverbindungen
verloren gegangen sein. Somit kann das Gateway ein Senden von Übertragungsinformation an
diesen bestimmten Zielendgerätknoten
fortsetzen, obwohl nichts der Übertragungsinformation
tatsächlich
den Knoten erreicht hat.
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Folglich
hat das Gateway keine Mechanismen, um eine genaue Flusssteuerung
der Übertragungsinformation
in dem Ad-hoc-Netzwerk
durchzuführen.
Dieses ist das Problem, das von der vorliegenden Erfindung adressiert
wird.
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Das
zuvor erwähnte
Problem eines Fehlens einer Flusssteuerung in dem Gateway – beim Weiterleiten
einer Übertragungsinformation
an den Zielendgerätknoten
des Ad-hoc-Netzwerks – wird besonders ersichtlich
beim Betrachten eines genauen Abrechnens für das Weiterleiten der Übertragungsinformation.
Da es für
die Errichtung eines Ad-hoc-Netzwerks einen
Anreiz für
Benutzer geben sollte, ihre Vorrichtungen als Weiterübertragungsvorrichtungen bereitzustellen,
da das Weiterübertragen
selbst Speicher-Verarbeitungsleistung
und Batterieleistung verbraucht, ist ein genaues Abrechnen von besonderer Wichtigkeit
in solchen Ad-hoc-Netzwerken. Da Ad-hoc-Netzwerke jedoch im Grunde
genommen innerhalb des Rahmenwerks von Mobilkommunikationsnetzwerken
errichtet werden, wird das Abrechnen immer noch in dem Gateway durch
bloßes
Berücksichtigen
der ausgesendeten Übertragungsinformation
getätigt,
ohne irgendeine Information hinsichtlich der Frage zu haben, ob
die Daten tatsächlich
bei dem Zielendgerätknoten
angekommen sind. Folglich kann das Gateway dem Zielendgerätknoten
für eine Übertragungsinformation
Gebühren
belasten, die ausgesendet worden ist, die aber niemals den Zielendgerätknoten
erreicht hat. Somit ist das genaue Abrechnen eines der Probleme,
dass adressiert wird, mit der Absicht eines Bereitstellens einer
genauen Flusssteuerung durch das Gateway.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Wie
oben bereits erwähnt,
zielt die vorliegende Erfindung auf ein Bereitstellen einer genaueren Flusssteuerung
für das
Weiterleiten einer Übertragungsinformation
in Ad-hoc-Netzwerken.
Im Nachfolgenden werden hier einige Grundfunktionalitäten von Ad-hoc-Netzwerken
mit Verweis auf 1 und 2 erläutert werden.
Weitere Informationen über
eine Ad-hoc-Vernetzung können
in "Wireless ad
hoc networking – the
art of networking without a network" von Magnus Frodigh et al. im Ericsson
Review, Nr. 4, 2000, Seiten 248-263, gefunden werden.
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1 zeigt
ein typisches Szenario eines Flughafens, wo Leute auf Nahbereichs-
und Weitbereichsnetzwerke zugreifen können, z.B. durch eine WCDMA-Innenraumbasisstation
BS und einen HiperLan/2-Zugangsspunkt AP. 1 zeigt
auch typische Knoten des Ad-hoc-Netzwerks, z.B. einen ersten Knoten
MN1, der durch ein Privatbereichsnetzwerk eines Notebook-Computers
NC1 gebildet ist, der durch eine Bluetooth-Verbindung mit einem
Minicomputer PDA1 verbunden ist. Ein anderer Knoten RN2 könnte aus
einem Privatbereichsnetzwerk PAN bestehen, das nur durch ein Mobiltelefon
MT2 und einen Minicomputer PDA2 gebildet ist. Der Knoten MN3 ist
wiederum durch ein anderes Netzwerk eines Minicomputer PDA3, eines
Mobiltelefons MT3 und eines Notebook-Computers NC3 gebildet. Jedoch kann
ein Knoten wie MN4 einfach durch ein einzelnes Mobiltelefon MT4
gebildet sein. Somit können
die Benutzervorrichtungen sowohl eine Zusammenschaltung miteinander
als auch eine Verbindung mit den lokalen Informationspunkten bewerkstelligen – zum Beispiel,
um Aktualisierungen über
Abflüge, Gate-Änderungen
usw. abzurufen. Somit können z.B.
in 1, der Knoten MT4 und der Knoten MN1 direkt auf
eine Information von der Basisstation BS zugreifen. Ein Benutzer
kann z.B. eine e-Mail über eine
HiperLan/2-Schnittstelle an einen Notebook-Computer in einer Aktentasche abrufen,
Nachrichten lesen und auf diese über
seinen oder ihren Minicomputer PDA1, PDA3 antworten.
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Andererseits
kann Knoten MT4 nicht nur direkt mit dem Mobiltelefon MT2 durch
die Basisstation BS verbunden sein, sondern durch Verwenden des Knotens
MN1 als ein Weiterübertragungsknoten, d.h.,
dass der Knoten MN1 verwendet werden kann, um den Verkehr an den
Knoten RN2 durch Bluetooth-Verbindungen weiterzuübertragen, die nur "ad hoc" errichtet sind,
d.h. nicht permanent. Dieses Weiterübertragen einer Übertragungsinformation
ist als eine "Einzel-
oder Mehrfach-Funksprung-Architektur" bekannt, d.h., dass eine Übertragungsinformation von
einem Knoten außerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks an den Zielendgerätknoten (z.B. RN2) durch einen (Einzelsprung)
oder mehrere (Mehrfachsprung) andere Ad-hoc-Knoten übertragen
werden kann.
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Solch
ein Szenario ist weiter in 2 mit vier zusammengeschalteten
Knoten RN1, RN2, RN3, MN1 veranschaulicht, wobei zwei Knoten RN1,
RN3 eine Internet-Verbindung über einen
Bluetooth-LAN-Zugangspunkt bzw. ein GPRS/UMTS-Telefon durch ein
GPRS-Netzwerk GN und zwei Router RT haben. Wenn z.B. ein mit dem
Internet oder einem Firmen-IP-Netzwerk
verbundener Endgerätknoten
eine an den Zielendgerätknoten
MN1 gerichtete Übertragungsinformation
sendet, werden die Knoten RN1 und RN2 offensichtlich als Weiterübertragungsknoten
agieren, die die Übertragungsinformation durch
Kommunikationsrouten weiterleiten, die nur auf Anforderung, d.h. "ad hoc", aufgebaut werden. Wie
in 2 gezeigt, ist einer der vielleicht am weitesten
verbreiteten Gedanken des mobilen Ad-hoc-Netzwerks, dass das Netzwerk
ohne irgendeine zentrale Administrierung gebildet ist und aus Mobilknoten
besteht, die eine Drahtlos-Schnittstelle zum Senden einer Übertragungsinformation verwenden.
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Es
sollte beachtet werden, dass es selbstverständlich nicht erforderlich ist,
dass die Weiterübertragungsknoten
und der Zielendgerätknoten
in dichter Nähe
zueinander sind, d.h., dass die Ad-hoc-Vorrichtungen auch einen
Verkehr zwischen Vorrichtungen weiterübertragen können, die außer Reichweite sind.
Da das Ad-hoc-Netzwerk beispielsweise auf einem Drahtlos-Mobilkommunikationssystem
basiert, bewegen sich die Mobilvorrichtungen außerdem umher (Mobilität), und
somit kann das "ad
hoc", d.h. spontan,
gebildete Netzwerk über
große
Distanzen verbreitet sein.
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Vorausgesetzt,
dass ein Knoten als ein Ad-hoc-Knoten registriert ist, werden die Ad-hoc-Knoten
darüber
hinaus vielmehr spontan zugewiesene Ad-hoc-Adressen verwenden, als
global fixierte Adressen. Somit ist einer der zentralen Aspekte
der Ad-hoc-Netzwerke, dass diese spontan (und "ad hoc") unter den Vorrichtungen gebildet werden,
die als Ad-hoc-Knoten
registriert sind. Die Ad-hoc-Knoten werden vielmehr Kommunikationsverbindungen,
so wie eine drahtlose Bluetooth-Verbindung, bei Bedarf und durch
sie selbst errichten, als durch eine zentrale Einrichtung verwaltet.
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Da
die Ad-hoc-Knoten selbst Verbindungen untereinander in einer ad
hoc, d.h. spontanen, weise errichten, was somit die Abdeckung existierender
Basisstationen erhöht,
ohne zusätzliche
Hardware zu erfordern, benötigen
Benutzer einen Anreiz zum Bereitstellen ihrer Vorrichtungen für den Weiterübertragungsdienst.
Ein möglicher
Anreiz ist es, dass die Benutzer eine Belohnung für den Weiterübertragungsdienst
erhalten, und nur der Zielendgerätknoten
mit Gebühren
für das
Empfangen der Übertragungsinformation
belastet wird, genau wie in konventionellen Mobilnetzwerken. Selbst
wenn ein Gateway GW bereitgestellt ist, das die Verbindung mit dem ersten
Netzwerk IN bereitstellt, hat das Gateway GW jedoch keine Information,
ob ein bestimmter Weiterübertragungsknoten
die Übertragungsinformation
weiterübertragen
hat und/oder ob der Zielknoten tatsächlich irgendeine Übertragungsinformation
empfangen hat. Somit gibt es keine tatsächliche genaue Flusssteuerung
oder ein Verkehrsinformationsüberwachen
des Übertragungsinformations-Weiterleitens zwischen
den Knoten des Ad-hoc-Netzwerks. Zum Beispiel kann das Gebührenabrechnen
für den
Informationstransfer innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks nur darauf basieren,
einen Mechanismus in dem Gateway GW zu verwenden, das für die weitergeleitete Übertragungsinformation
verantwortlich ist.
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Dieses
Problem ist ferner mit Verweis auf 3a, 3b veranschaulicht,
die das durch die vorliegende Erfindung betrachtete typische Kommunikationssystem
SYS zeigen. Das Kommunikationssystem SYS enthält ein erstes Netzwerk IN mit
wenigstens einem ersten Endgerätknoten
CN (hier im Nachfolgenden auch der korrespondierende Knoten genannt),
ein Ad-hoc-Netzwerk AHN mit wenigstens einem zweiten Endgerätknoten
RN1-RN4, MN und ein Gateway GW zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
TI zwischen dem ersten Endgerätknoten
CN des ersten Netzwerks IN und dem zweiten Endgerätknoten
RN1-RN4, MN des Ad-hoc-Netzwerks AHN. Jeder Knoten CN, RN1-RN4,
MN hat eine entsprechende Übertragungs-/Empfangseinheit TRC,
TR4, TRN, und auch das Gateway GW selbst hat solch eine Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG. Die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRN ist ausgebildet zum Empfangen einer Übertragungsinformation TI von
dem anderen Endgerät
CN durch das Gateway GW entweder durch die Hauptroute MR oder durch
eine alternative Route AR, die als Drahtlosverbindungen zwischen
den individuellen Ad-hoc-Knoten RN1, RN2, RN3 aufgebaut ist. Jeder
der Knoten RN1-RN4, MN hat auch eine Routing-Einrichtung, z.B. RM4
und RMN, zum Erreichen der wie oben beschriebenen Weiterübertragungsfunktion.
Der erste Endgerätknoten
CN hat einen Globalquellen-Identifizierer (Globalquellenadresse)
SAC, und jeder der Ad-hoc-Knoten RN1-RN4, MN hat eine entsprechende
Zieladresse, z.B. TA4, TAN. In dem Übertragungsinformationsspeicher
TIS des ersten Endgerätknotens
CN ist eine Information gespeichert, so wie eine Bestimmungsadresse
für die Übertragungsinformation.
Die von dem ersten Endgerätknoten
CN ausgesendete Übertragungsinformation
TI wird durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW empfangen, und wird dann an den zweiten Endgerätknoten
RN1-RN4, MN übertragen.
Das erste Netzwerk IN ist von irgendeiner Art eines Operator-gesteuerten
Netzwerks, z.B. das Internet oder ein Mobilkommunikationsnetzwerk.
Das Gateway GW kann ein Zugangspunkt oder eine Basisstation sein. Das
Gateway GW gehört
nicht notwendigerweise zu dem Ad-hoc-Netzwerk. Das heißt, dass
das Gateway GW lediglich die Schnittstelle zwischen dem korrespondierenden
Knoten CN und den Knoten des Ad-hoc-Netzwerks bilden soll. Somit
besteht das Ad-hoc-Netzwerk
AHN zum Beispiel aus einem Mobilknoten MN, der Daten sendet und
empfängt,
und einigen Kandidaten-Weiterübertragungsknoten RN1-RN4.
Der korrespondierende Knoten CN kann sich irgendwo außerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks befinden, nicht notwendigerweise in dem Operator-gesteuerten
Netzwerk. In diesem Szenario könnte
der Knoten MN Daten über
RN2, RN1 und GW an den korrespondierenden Knoten CN übertragen.
Darüber hinaus
wird angenommen, dass Benutzer sämtlicher mobiler
Vorrichtungen einen Vertrag mit dem Zellularnetzwerk-Operator haben.
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3a zeigt
außerdem
eine Abrechnungseinheit ACC, die ausgebildet ist zum Bestimmen einer
Gebühreninformation
CH für
die Übertragung
der Übertragungsinformation
TI an den zweiten Endgerätknoten.
Zum Bestimmen der Gebühreninformation CH
kann die Abrechnungseinheit ACC die Gebühreninformation CH auf der
Grundlage mancher Übertragungseigenschaften
CH bestimmen, die durch eine Übertragungsinformationseigenschaften-Bestimmungseinheit
TIM bestimmt sind. Diese Übertragungseigenschaften
TCH können
auch in dem Übertragungsinformationsspeicher
TIS gespeichert sein, wie in 4a gezeigt.
Wenn z.B. die bestimmten Übertragungseigenschaften
TCH eine Datenmenge DAM und eine Übertragungsgeschwindigkeit
TRT umfassen, kann die Abrechnungseinrichtung ACC eine Gebühreninformation
CH von 7 Cent für
das Weiterleiten einer Übertragungsinformation
von 2MB mit einer Übertragungsrate
von 64 kbit/s an den Zielknoten RN4 mit der Zieladresse TA bestimmen.
Mit einer wie in 4a gezeigten Datenmenge in dem Übertragungsinformationsspeicher
TIS fällt
es somit der Abrechnungseinheit ACC einfach, eine Abrechnungsart
für den
Downlink (von dem korrespondierenden Knoten CN zu dem Ziel-ad-hoc-Knoten) bereitzustellen.
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Für die Uplink-Übertragungsinformation
(z.B. von dem Ad-hoc-Mobilknoten
MN zu dem korrespondierenden Knoten CN durch das Gateway GW) ist
es offensichtlich, dass das Gateway GW nur eine Übertragungsinformation empfängt und
berechnet/belohnt, die nicht verloren gegangen ist. Somit kann in der
Uplink-Richtung
das Gateway GW immer eine Art eines genauen Abrechnens durchführen.
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Jedoch
treten Probleme mit Bezug zu der genauen Flusssteuerung oder einem
genauen Abrechnen bezüglich
der Downlink-Übertragungsinformation
auf. Eigentlich sollten Benutzer nur mit Gebühren belastet und belohnt werden
für eine Übertragungsinformation
die sie tatsächlich übertragen
haben, und sollten nicht für
eine Übertragungsinformation
mit Gebühren
belastet werden, die sie tatsächlich
gesendet oder empfangen haben. Da das Gateway GW jedoch überhaupt
keine Information darüber
hat, was mit der Übertragungsinformation
TI geschieht, nachdem sie von der Übertragungs-/Empfangseinheit TRG
des Gateways GW ausgesendet worden ist, kann die Abrechnungseinheit
ACC nur raten, ob oder nicht die Übertragungsinformation tatsächlich das gewünschte Ad-hoc-Netzwerk
und den Endgerätzielknoten,
z.B. MN, erreicht hat. Dieses trifft im Allgemeinen zu, nicht nur
für das
spezifische Beispiel, dass ein genaues Abrechnen bereitgestellt
werden muss. Und zwar kann das Gateway GW im Allgemeinen eine Übertragungsinformation übertragen,
aber es hat keine tatsächliche
Steuerung über
sie, weil keine weitere Information über die mögliche Ankunft noch Nicht-Ankunft
der Übertragungsinformation
verfügbar
ist. Deshalb kann das Gateway GW im Allgemeinen nicht irgendeine
genaue Steuerung (Flusssteuerung) der übertragenen Übertragungsinformation
durchführen.
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Wenn
z.B., wie in 3b gezeigt, eine Abschaltung
einer Drahtlosverbindung entlang der Hauptroute MR zwischen zwei
Weiterübertragungsknoten
RN1, RN2 vorliegt, dann hat das Gateway GW keine Möglichkeit
zu wissen, ob oder nicht die Übertragungsinformation
TI tatsächlich
bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen ist. Somit kann das Gateway GW, d.h. sein Übertragungsinformationsspeicher
TIS, nur eine Information über
sämtliche Übertragungsinformationen
speichern, die an den zweiten Endgerätknoten MN gesendet worden sind,
um ein angemessenes Gebührenbelasten
und Belohnen durchzuführen.
Jedoch basiert das gesamte Abrechnen im Wesentlichen auf der Annahme, dass
die Einträge
in dem Übertragungsinformationsspeicher
TIS sich verlässlich
auf eine Übertragungsinformation
beziehen, die tatsächlich
den zweiten Endgerätknoten
erreicht hat. Wenn nicht, wie in 3b gezeigt,
würden
dem Mobilendknoten MN Gebühren
für die Übertragungsinformation
belastet werden, die nicht erfolgreich zugestellt worden ist.
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Andererseits
kann der Benutzer des zweiten Zielendgerätknotens MN einfach bestreiten,
dass er irgendeine Übertragungsinformation
empfangen hat, selbst wenn sie angekommen ist, um nicht von dem Gateway
GW mit Gebühren
belastet zu werden. In solch einem Szenario hat das Gateway GW keine Mittel
zum Verifizieren und dem zweiten Endgerätknoten MN zu zeigen, dass
die Übertragungsinformation
TI tatsächlich
angekommen ist, und dass die Gebühreninformation
CH genau ist. Da das Gateway GW keinen Nachweis hat, dass die Übertragungsinformation
TI tatsächlich
bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen ist, trotz der Tatsache, dass die Übertragungsinformation TI angekommen
ist, kann ein sich ungebührlich
benehmender zweiter Endgerätknoten
MN erreichen, dass er nicht für
die Übertragungsinformation
bezahlen muss, die er tatsächlich
empfangen hat.
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Es
sollte beachtet werden, dass das oben beschriebene Problem eines
genauen Abrechnens nur ein Unterproblem des allgemeinen Problems
ist, dass das Gateway GW nicht eine genaue Flusssteuerung der Pakete
bereitstellen kann. Zum Beispiel können auch andere Flusssteuerungsmechanismen in
dem Gateway GW eine genaue Kenntnis über die Tatsache erfordern,
ob oder nicht die Übertragungsinformation
TI tatsächlich
bei dem gewünschten
Zielendgerätknoten
MN angekommen ist. Zum Beispiel könnte eine andere Flusssteuerung
für die Übertragungsinformation
TI den Anstieg oder die Abnahme der Übertragungsrate oder den vollständigen Stopp eines Übertragens
der Übertragungsinformation
TI mit sich bringen, wenn bekannt wäre, dass eine der Drahtlosverbindungen
auf der Hauptroute MR oder die alternative Route AR ausgefallen
ist.
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Ein
anderes Beispiel einer unzureichenden Flusssteuerung ist das Auftreten
einer Stauung auf der Hauptroute MR oder der alternativen Route
AR, was nach einer Reduzierung der Übertragungsrate ruft. Jedoch
hat in konventionellen Ad-hoc-Netzwerken
das Gateway GW keine Möglichkeit
dazu, irgendwelche Gründe
eines Verlustes einer Übertragungsinformation
zu erfassen, so wie Rauschen, Stauung oder Fehlverhalten von Benutzern/Vorrichtungen.
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In
Bakre A.V. et al.: "Implementation
and Performance Evaluationof Indirect TCP", IEEE Transactions on Computers, IEEE
Inc., New York, U.S., Vol. 46, Nr. 3, 1. März 1997, Seiten 260-278, XP000685987,
ISSN: 0018-9340, ist eine Implementierung und eine Leistungs-Evaluierung
eines indirekten TCP beschrieben. Detaillierter betrachtet, ist
die Implementierung und Leistungs-Evaluierung von I-TCP vorgestellt,
das ein indirektes Transportschichtprotokoll für eine mobile Drahtlosumgebung ist.
Ein Durchsatzvergleich mit dem regulären TCP zeigt, dass I-TCP in
einem weiten Bereich von Bedingungen mit Bezug zu Drahtlosverlusten
und einer Host-Mobilität
signifikant besser arbeitet. Es sind außerdem die Implementierung
und die Leistungsfähigkeit
von I-TCP-Handoffs beschrieben.
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Ferner
ist in US 2002/036991 A1 (Inoue Atsushi) ein Kommunikationssystem
beschrieben, das eine Zugriffsteuerung für Mobilendgeräte mit Bezug zu
einem lokalen Netzwerk verwendet. In einem Kommunikationssystem
wird eine Mobilendgerätvorrichtung
zum Zugreifen auf das feste Kommunikationsnetzwerk über das
lokale Netzwerk/Gateway befähigt,
selbst wenn die Mobilendgerätvorrichtung,
die zu einem Mobilträger
gehört,
nicht ein Recht oder eine Qualifikation zum Zugreifen auf das feste
Kommunikationsnetzwerk über
das lokale Netzwerk/Gateway hat die im Voraus vergeben wird. Dieses
wird erreicht durch Ausführen
einer Prozedur zum Bezahlen der Gebühr von dem Benutzer der Mobilendgerätvorrichtung
an den Provider des stationären
Kommunikationsnetzwerks, oder einer Prozedur zum Überwachen
der Mobilendgerätsvorrichtung.
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Ferner
ist in Patent Abstracts of Japan, Vol. 2002, Nr. 11, 6. November
2002 &
JP 2002 209028 A (Mitsubishi
Electric Corp.), 26. Juli 2002, ein Ad-hoc-Netzwerk beschrieben,
worin ein Startpunktendgerät,
Weiterübertragungs-Endgeräte und ein Endpunkt-Endgerät verwendet
werden zum dynamischen Konfigurieren eines Kommunikationsnetzwerks.
Das Weiterübertragungs-Endgerät zeichnet eine
Tatsache einer Ausführung
eines Kommunikationspfadsetzens zusammen mit Identifizierern der Startpunkt-Endgerätes und
des Endpunkt-Endgerätes auf,
und die Aufzeichnung wird als eine Basis einer Gebühreninformation
verwendet.
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Ferner
ist in EP-A-0 903 905 (Tokyo Shibaura Electric Co.), ein Schema
für verlässliche
Kommunikationen über
Funk- und Drahtnetzwerke mit Verwenden einer Transportschichtverbindung
beschrieben. Hierbei bestimmt eine Gateway-Vorrichtung, ob oder
nicht ein Aufbau einer Verbindung in aufgeteilten Formen gemäß einem
Informationsinhalt eines Paketes ausgeführt wird, das eine Transportschichtprotokoll-Dateneinheit
enthält,
die ein Aufbau der Transportschichtverbindung zwischen dem Funkendgerät des Funknetzwerks
und dem Drahtendgerät des
Drahtnetzwerks anfordert.
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Ferner
ist in US 2002/045424 A1 (Lee Hee Dong) ein Bluetooth-Privatnetzwerk
und ein Kommunikationsverfahren davon beschrieben. Das Bluetooth-Privatnetzwerk
umfasst Bluetooth-Zugangsspunkte, wobei jeder davon als eine Basisstation
in jedem Bluetooth-Piconetz fungiert; ein Gateway zum Fungieren
als eine Schnittstelle zwischen einem öffentlichen Netzwerk und dem
Bluetooth-Privatnetzwerk, das ein Beaken-Signal an jede der Bluetooth-Vorrichtungen
in lokalen Bluetooth-Netzwerken sendet, um die Bluetooth-Vorrichtung zu lokalisieren, und
einen Router, der als eine Schnittstelle zwischen jedem der Bluetooth-Zugangspunkte
fungieren soll.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Wie
oben erläutert,
sind ein konventionelles Gateway GW und ein konventioneller Endgerätknoten
RN1-RN4, MN mit Mängeln
behaftet, weil sie nicht eine genaue Steuerung einer Übertragungsinformation
in dem Ad-hoc-Netzwerk ermöglichen. Zum
Beispiel ist eine Anpassung von Flusssteuerparametern, so wie einer Übertragungsrate,
einer Übertragungsmenge
als auch ein genaues Abrechnen in konventionellen Ad-hoc-Netzwerken nicht
möglich. Die
vorliegende Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden.
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Genauer
genommen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gateway,
einen Endgerätknoten
eines Ad-hoc- Netzwerks,
ein Kommunikationssystem als auch ein Verfahren in einem Ad-hoc-Netzwerk
bereitzustellen, die jeweils eine genaue Flusssteuerung einer Übertragungsinformation innerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks ermöglichen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Gateway zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
zwischen einem ersten Endgerätknoten
eines ersten Netzwerks und einem zweiten Endgerätknoten eines Ad-hoc-Netzwerks
mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
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Darüber hinaus
wird diese Aufgabe durch einen Endgerätknoten eines Ad-hoc-Netzwerks
zum Austauschen einer Übertragungsinformation
mit einem anderen Endgerätknoten
eines anderen Netzwerks (IN) gelöst,
das mit dem Ad-hoc-Netzwerk durch
ein Gateway mit den Merkmalen von Anspruch 8 verbunden ist.
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Die
Aufgabe wird auch durch ein Verfahren gelöst zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
zwischen einem ersten Endgerätknoten
eines ersten Netzwerks eines Kommunikationssystems und einem zweiten
Endgerätknoten
eines Ad-hoc-Netzwerks des Kommunikationssystems, mit den Schritten
von Anspruch 11.
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Die
Aufgabe wird auch durch ein Verfahren gelöst zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
zwischen einem ersten Endgerätknoten
eines ersten Netzwerks eines Kommunikationssystems und einem zweiten
Endgerätknoten
eines Ad-hoc-Netzwerks des Kommunikationssystems, mit den Schritten
zum Anspruch 12.
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Eine
genaue Flusssteuerung der Übertragungsinformation
in dem Ad-hoc-Netzwerk ist gemäß der Erfindung
möglich,
wie oben definiert, weil eine zuverlässige Information (Bestätigungsinformation) bereitgestellt
ist, die angibt, ob eine Übertragungsinformation
den Zielendgerätknoten
erreicht hat oder nicht. Darüber
hinaus ist ein anderer Vorteil, dass ein Fehlverhalten des zweiten
Endgerätknotens,
der die Übertragungsinformation
empfängt,
unterbunden wird, weil es für
den zweiten Endgerätknoten
nicht länger
möglich
ist, die Übertragungsinformation
zu empfangen, ohne dafür
mit Gebühren
belastet zu werden.
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Die
Bereitstellung einer genauen Flusssteuerung einer Übertragungsinformation
innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks stellt einige Vorteile z.B. in Verbindung
mit auf ein genaues Abrechnen gerichteten Ausführungsformen bereit. Zum Beispiel
kann die Abrechnungseinheit ausgebildet sein zum Bestimmen einer
Gebühreninformation
für die Übertragung der Übertragungsinformation
an den zweiten Endgerätknoten,
wenn die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
den Empfang einer Bestätigungsinformation
für die Übertragung
der Übertragungsinformation
an die zweite Endgerätstation
erfasst. Der Zielendgerätknoten
wird nur für
eine bestätigte Übertragungsinformation
mit Gebühren
belastet.
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Wenn
das zweite Ad-hoc-Netzwerk ein paketvermitteltes Netzwerk ist, umfasst
die Übertragungsinformation
ein oder mehrere Pakete, und die Bestätigungsinformation umfasst
ein oder mehrere Bestätigungspakete,
wobei eine Übertragungseigenschaften-Bestimmungseinheit
gemäß Anspruch
8 ausgebildet ist zum Bestimmen der Übertragungseigenschaften für jedes
bestätigte Übertragungspaket der Übertragungsinformation.
Somit sind ein genaues Abrechnen und Gebührenbelasten auf einer paketweisen
Grundlage möglich.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn das Gateway eine Sequenznummern-Einfügungseinheit
umfasst, die ausgebildet ist zum Einfügen, in jedem Übertragungspaket,
einer Sequenznumner, die die Übertragungsreihenfolge
des jeweiligen Übertragungspaketes
in einer Sequenz von Übertragungspaketen
angibt. Vorzugsweise umfasst auch der Endgerätknoten eine Sequenznummern-Bestimmungseinheit,
die ausgebildet ist zum Bestimmen, in jedem empfangenen Paket, einer
Sequenznummer, die die Übertragungsreihenfolge
des jeweiligen Übertragungspaketes
in einer Sequenz von Übertragungspaketen
angibt; wobei die Bestätigungsinformations-Übertragungseinheit
ausgebildet ist zum Übertragen,
an das Gateway, von Bestätigungspaketen, die
jeweils die erfasste Sequenznummer des empfangenen Paketes enthalten,
dessen Empfang mit dem jeweiligen Bestätigungspaket zu bestätigen ist. Somit
empfängt
das Gateway nicht nur eine Bestätigungsinformation,
die angibt, dass eine Übertragungsinformation
im Allgemeinen empfangen wurde, sondern auch eine Bestätigungsinformation,
die bestimmte Übertragungspakete
bestätigt.
Somit kann die Genauigkeit bei dem Abrechnen oder in der Flusssteuerung
weiter verbessert werden, weil das Gateway eine detaillierte Information über die
individuellen Pakete hat, die von dem Zielendgerätknoten empfangen worden sind.
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Es
ist ferner vorteilhaft, in dem Gateway eine Übertragungsfenstereinheit bereitzustellen,
die ausgebildet ist zum Festlegen eines vorbestimmten Übertragungsfensters
für die Übertragungs-/Empfangseinheit
zum aufeinanderfolgenden Übertragen von Übertragungspaketen
an den zweiten Endgerätknoten;
wobei die Übertragungs-/Empfangseinheit ausgebildet
ist zum aufeinanderfolgenden Übertragen,
an den zweiten Endgerätknoten,
von Übertragungspaketen
innerhalb des Übertragungsfensters; und
wobei die Übertragungs-/Empfangseinheit
ausgebildet ist zum Verschieben des Übertragungsfensters um ein
oder mehrere Pakete, um ein neues Übertragungsfenster zu bilden,
und zum aufeinanderfolgenden Übertragen,
an den zweiten Endgerätknoten,
von einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Übertragungspaketen innerhalb
des neuen Übertragungsfensters,
die nicht bereits in dem vorherigen Übertragungsfenster übertragen
worden sind, immer wenn der Empfang eines Bestätigungspaketes, das den Empfang
eines Übertragungspaketes des
vorherigen Übertragungsfensters
bestätigt, durch
die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
erfasst ist. Der Vorteil ist, dass hierbei die Bestätigungspakete
akkumulativ sind, das heißt,
dass eine Bestätigung
mit einer gewissen Sequenznummer zusätzlich sämtliche vorhergehenden Pakete
bestätigt (wenn
die Umlaufzeit konstant verbleibt). Wenn die Umlaufzeit konstant
bleibt, ist es für
eine genaue Flusssteuerung ausreichend, wenn das Gateway nur das
Bestätigungspaket
für das Übertragungspaket empfängt, das
das letzte von dem Gateway innerhalb des Übertragungsfensters zu übertragende
war.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
eine genauere Flusssteuerung durch die Bereitstellung der Bestätigungsinformation.
Jedoch kann es immer noch der Fall sein, dass ein Übertragungspaket und/oder
ein Bestätigungspaket
aus einem Grund während
der Übertragung
an das Gateway oder den zweiten Endgerätknoten verloren geht. Deshalb
umfasst eine andere Ausführungsform
der Erfindung einen Detektor für
ein verlorenes Paket, der ausgebildet ist zum Erfassen, dass ein
Bestätigungspaket oder
ein Übertragungspaket
während
seiner Übertragung
verloren gegangen ist, wenn, nach einer Übertragung der vorbestimmten
Anzahl von Übertragungspaketen
in dem durch die Übertragungsfenstereinheit
festgelegten Übertragungsfenster,
die Sequenznummern in aufeinanderfolgenden Bestätigungspaketen nicht mit den
in den aufeinanderfolgenden Übertragungspaketen
festgelegten übereinstimmen.
-
Vorteilhafterweise
kann der Detektor für
ein verlorenes Paket einen Timer umfassen, der ausgebildet ist zum
Zählen
einer vorbestimmten Zeitdauer, wobei der Timer mit jeder neuen Übertragung
eines Übertragungspaketes
gestartet wird, gestoppt wird, wenn ein Bestätigungspaket für das letzte übertragene Übertragungspaket
innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer empfangen wird, oder, wenn
er nicht durch den Empfang eines Bestätigungspaketes gestoppt wird,
der Timer abläuft,
wobei die TRN die Übertragung
stoppt.
-
Eine
Bestätigungsanforderungseinheit
kann vorteilhafter Weise bereitgestellt sein, die ausgebildet ist
zum Übertragen,
an den zweiten Endgerätknoten, eines
Bestätigungsanforderungspaketes,
das eine vorbestimmte Sequenznummer eines Übertragungspaketes enthält, das übertragen
wurde, aber für
welches keine Bestätigungsinformation
bisher durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
erfasst worden ist, wobei die Bestätigungsanforderungsnachricht
von dem zweiten Endgerätknoten
die Übertragung
eines Bestätigungspaketes
anfordert, das den Empfang des Übertragungspaketes
mit der vorbestimmten Sequenznummer bestätigt.
-
Im
Fall einer Zeitsperre des Timers und dass keine Bestätigungsinformation
durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
innerhalb der Zeitdauer nach einer Übertragung des letzten Übertragungspaketes
in dem Übertragungsfenster
erfasst wird, ist die Bestätigungsanforderungseinheit
vorzugsweise ausgebildet zum Übertragen,
an den zweiten Endgerätknoten,
eines Bestätigungsanforderungspaketes,
das die Sequenznummer des letzten, in dem Übertragungsfenster übertragenen Übertragungspaketes
enthält.
-
Vorzugsweise
wird der Timer auch gestartet, wenn die Bestätigungsanforderungseinheit
ein Übertragen
des Bestätigungsanforderungsbündels startet,
wobei, im Fall einer Zeitsperre des Timers danach und wenn keine
Bestätigungsinformation
durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
innerhalb der Zeitdauer nach der Übertragung des Bestätigungsanforderungsbündels erfasst
wird, die Übertragungs-/Empfangseinheit
die Übertragung
weiterer Übertragungspakete
stoppt.
-
Vorzugsweise
ist eine Routenprüf-Einheit bereitgestellt,
die ausgebildet ist zum Erfassen, ob eine Übertragungsroute an den zweiten
Endgerätknoten
existiert.
-
Vorzugsweise
stoppt die Übertragungs-/Empfangseinheit
eine Übertragung
weiterer Übertragungspakete,
wenn, für
den Fall einer Zeitsperre des Timers, die Routenprüf-Einheit
erfasst, dass eine Übertragungsroute
existiert.
-
Vorzugsweise
ist die Übertragungs-/Empfangseinheit
ausgebildet zum erneuten Übertragen eines
bereits übertragenen Übertragungspaketes
mit einer spezifischen Sequenznummer in Ansprechen auf ein Empfangen,
von dem zweiten Endgerätknoten,
eines Anforderungspaketes für
eine erneute Übertragung,
das die spezifische Sequenznummer enthält.
-
In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst
die Übertragungs-/Empfangseinheit
eine erste Tunnelaufbaueinheit zum Aufbauen einer ersten Tunnelverbindung zwischen
dem Gateway und dem zweiten Endgerätknoten, wobei die Übertragungs-/Empfangseinheit die Übertragungsinformation
an den zweiten Endgerätknoten
durch die erste Tunnelverbindung überträgt und die Übertragungs-/Empfangseinheit die Bestätigungsinformation
von dem zweiten Endgerätknoten durch
die erste Tunnelverbindung empfängt.
Der Tunnel wird vorteilhafter Weise eine Art einer festen "logischen" Verbindung zwischen
dem Gateway und dem zweiten Endgerätknoten aufbauen, so dass z.B. die
gesamte Übertragung
von Übertragungspaketen und
Bestätigungspaketen
immer dieselbe Route durch die Weiterübertragungsknoten zwischen
dem Gateway und dem zweite Zielendgerät nimmt. Die Verwendung des
ersten Tunnels ist auch vorteilhaft in Fällen, wo der korrespondierende
Knoten und die Ad-hoc-Endgeräte nicht
dasselbe Adressenformat haben. Ein anderer Vorteil des Tunnelaufbauens
ist, dass das Paket von dem korrespondierenden Knoten intakt verbleibt,
d.h. dass sein Format nicht in dem Gateway geändert wird, wenn es durch den
Tunnel an dem zweiten Endgerätknoten übertragen
wird.
-
Vorteilhafterweise
baut die erste Tunnelaufbaueinheit die erste Tunnelverbindung durch
Einkapseln von Übertragungspaketen
in modifizierte Übertragungspakete
auf, die durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
erzeugt und übertragen sind.
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Die
erste Tunnelaufbaueinheit ist vorwiegend bereitgestellt, um die
genaue Flusssteuerung durchzuführen,
z.B. für Abrechnungszwecke.
Auf dem ersten Tunnel kann ein anderes Transportprotokoll betrieben
werden. Deshalb umfasst die Übertragungs-/Empfangseinheit
vorteilhafter Weise eine zweite Tunnelaufbaueinheit zum Aufbauen
einer innerhalb der ersten Tunnelverbindung eingekapselten zweiten
Tunnelverbindung zwischen dem Gateway und dem zweiten Endgerätknoten,
wobei die Übertragungs-/Empfangseinheit
die Übertragungsinformation
an den zweiten Endgerätknoten
durch Verwenden der innerhalb der ersten Tunnelverbindung eingekapselten
zweiten Tunnelverbindung überträgt und die Übertragungs-/Empfangseinheit
die Bestätigungsinformation
von dem zweiten Endgerätknoten
durch Verwenden der innerhalb der ersten Tunnelverbindung eingekapselten
zweiten Tunnelverbindung empfängt.
Der Vorteil eines Verwendens des zweiten Tunnels zusammen mit dem
ersten Tunnel liegt darin, dass der zweite Tunnel auf einem Protokoll,
so wie TCP, d.h. einem Nicht-IP-Protokoll, basieren kann, was eine
Flusssteuerung ermöglicht,
so wie den Austausch von Bestätigungen,
wohingegen der erste Tunnel dann das IP-Routen bereitstellen wird.
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Vorzugsweise
baut die zweite Tunnelaufbaueinheit die zweite Tunnelverbindung
auf durch Einkapseln von von dem ersten Endkappe empfangenen Übertragungspaketen
in durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
erzeugten, modifizierten Übertragungspakete;
und die Übertragungspakete, die
durch die erste Tunnelaufbaueinheit in die durch die Übertragungs-/Empfangseinheit übertragenen, modifizierten Übertragungspakete
eingekapselt sind, sind die modifizierten Übertragungspakete, die durch die
zweite Tunnelaufbaueinheit eingekapselt sind.
-
Der
Endgerätknoten
kann vorzugsweise eine Anforderungseinheit für eine erneute Paketübertragung
umfassen, die ausgebildet ist zum Übertragen, an das Gateway,
eines Anforderungspaketes für
eine erneute Übertragung,
das eine Sequenznummer eines Übertragungspaketes
enthält,
das anforderungsgemäß von dem
Gateway erneut zu übertragen
ist.
-
Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
und Verbesserungen der Erfindung können den abhängigen Ansprüchen entnommen
werden. Hier wird die Erfindung im Nachfolgenden mit Verweis auf
ihre vorteilhaften Ausführungsformen
mit Bezug zu den Zeichnungen beschrieben werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 veranschaulicht
das Prinzip einer Ad-hoc-Vernetzung in einem Flughafen-Szenario, gemäß dem Stand
der Technik.
-
2 zeigt
ein Szenario eines Privatbereichs-Netzwerkes mit vier zusammengeschalteten Ad-hoc-Knoten,
von denen zwei eine Internet-Verbindung über einen Bluetooth-LAN-Zugangspunkt
und ein GPRS/UMTS-Telefon
haben, gemäß dem Stand der
Technik.
-
3a zeigt
ein Kommunikationssystem SYS, in dem eine Übertragungsinformation TI von
einem ersten Endgerätknoten
CN außerhalb
eines Ad-hoc-Netzwerks AHN an einen zweiten Endgerätknoten
MN innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks übertragen wird.
-
3b zeigt
ein Szenario eines Paketverlustes in dem Kommunikationssystem SYS
von 3b;
-
4a zeigt
die Inhalte eines Übertragungsinformationsspeichers
TIS des in 3a gezeigten Gateways GW.
-
4b zeigt
die Inhalte eines Übertragungsinformationsspeichers
TIS' eines Gateways
GW gemäß der Erfindung.
-
4c zeigt
eine weitere Ausführungsform des Übertragungsinformationsspeichers
TIS' gemäß der Erfindung,
für den
Fall eines Berücksichtigens
individueller Übertragungspakete
IP1-IP5;
-
5a zeigt
eine Prinzipübersicht
eines Kommunikationssystems SYS mit einem Gateway GW und einem zweiten
Endgerätknoten
MN gemäß der Erfindung;
-
5b zeigt
ein Prinzipflussdiagramm des Abrechnungsverfahrens gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
-
5c zeigt
den Prinzipnachrichtenfluss des Verfahrens für eine Bestätigungsübertragung in dem in 5b gezeigten
Verfahren.
-
6 zeigt
das Prinzipblockdiagramm eines Gateways GW und eines zweiten Endgerätknotens RN,
MN gemäß der Erfindung.
-
7 zeigt
die Einfügung
von Sequenznummern und die Übertragung
von Übertragungspaketen IP1-IP5
und von Bestätigungspaketen
ACK1-ACK5 mit Bezug zu einem Übertragungsfenster,
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
-
8 zeigt
ein ähnliches
Flussdiagramm wie in 7, für den Fall eines verlorenen
Bestätigungsbündels, gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
-
9 zeigt
ein Flussdiagramm ähnlich
wie in 7, für
den Fall eines verlorenen Übertragungspaketes
IP2, gemäß einer
anderen Ausführungsform der
Erfindung.
-
10 zeigt
eine Ausführungsform
eines Verwendens eines Timers T in Verbindung mit der Übertragung
von Übertragungspaketen
innerhalb eines Übertragungsfensters
WIN.
-
11 zeigt
ein Flussdiagramm mit Verwenden eines Timers T und dem Senden eines
Bestätigungsanforderungspaketes
SOL_ACK3, gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung.
-
12 zeigt
den Fall eines Übertragungsstopps
beim Verwenden des Timers T und des Bestätigungsanforderungspaketes
SOL_ACK3, gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung.
-
13 zeigt
einen Nachrichtenfluss für
den Fall eines Durchführens
einer Routenprüfung
vor einem Senden des Bestätigungsanforderungspaketes SOL_ACK3.
-
14 zeigt
den Stopp der Übertragung
in Verbindung mit einem Timer T und einer unterbrochenen Route,
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung.
-
15 zeigt
einen Nachrichtenfluss, wenn der zweite Endgerätknoten MN aktiv die erneute Übertragung
eines Übertragungspaketes
von dem Gateway GW anfordert, gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung.
-
16 veranschaulicht das Prinzip eines Aufbauens
eines ersten Tunnels TUN1 zwischen dem Gateway GW und dem Endgerätknoten
MN.
-
16a zeigt die Verwendung globaler Adressen und
von Ad-hoc-Adressen.
-
16b zeigt die Einkapselung eines Übertragungspaketes
IPx von dem ersten Endgerätknoten
CN in ein modifiziertes Übertragungspaket
IPxx auf dem ersten Tunnel TUN1.
-
17 zeigt
die Einkapselung eines zweiten Tunnels TUN2 innerhalb des ersten
Tunnels TUN1.
-
18 zeigt
einen Protokollstack zum Verwenden unterschiedlicher zweiter Tunnelprotokolle UDP,
L2TP, PPP auf dem ersten Tunnelprotokoll IP.
-
In
den Zeichnungen sind dieselben oder ähnliche Bezugszeichen verwendet,
um dieselben oder ähnliche
Schritte und Merkmale zu bezeichnen. Während 6 ein Blockdiagramm
des Gateways GW und des zweiten Endgerätknotens RN, MN zeigt, die
in Kombination unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung
enthalten, sind oben auf den 5c und 7-15 die
jeweiligen Einheiten gezeigt, die die höchste Verantwortung zum jeweiligen
Ausführen
der Funktionen und Schritte haben, die in den jeweiligen Merkmalen
gezeigt sind. Deshalb sollte es verstanden werden, dass die in Kombination
in 6 gezeigten Einheiten auch separat gemäß den unterschiedlichen
Ausführungsformen
der Erfindung verwendet werden können.
-
PRINZIP DER
ERFINDUNG
-
5a zeigt
eine Prinzipübersicht
des Kommunikationssystems SYS, auf das sich die Erfindung bezieht.
Das Kommunikationssystem SYS enthält ein erstes Netzwerk IN mit
wenigstens einem ersten Endgerätknoten
CN und ein Ad-hoc-Netzwerk AHN mit wenigstens einem zweiten Endgerätknoten RN1-RN5,
MN und ein Gateway zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation TI zwischen
dem ersten Endgerätknoten
CN des ersten Netzwerks IN und dem zweiten Endgerätknoten
des Ad-hoc-Netzwerks AHN. Hier wird der erste Endgerätknoten
auch im Nachfolgenden der korrespondierende Knoten CN genannt, wie
in 5a gezeigt. Darüber hinaus sollte beachtet
werden, dass das erste Netzwerk IN irgendeine Art eines Operator-gesteuerten
Netzwerks sein kann, z.B. das Internet oder irgendein anderes Mobilkommunikationsnetzwerk.
Das Ad-hoc-Netzwerk AHN kann irgendeine Art eines Netzwerks sein, das
gemäß den Prinzipien
einer Ad-hoc-Vernetzung gebildet ist, wie oben umrissen. Das heißt, dass
das Ad-hoc-Netzwerk Ad-hoc-Knoten RN1-RN4 umfasst, die als Weiterübertragungsknoten
agieren können, und
ein Knoten MN zeigt sich als der Empfangsknoten für die Übertragungsinformation
TI. Irgendeine Art einer Ad-hoc-Routing-Verbindung
kann verwendet werden, z.B. Bluetooth-Verbindungen oder typischerweise
andere Drahtlosverbindungen. Jedoch ist die Errichtung des Ad-hoc-Netzwerks nicht auf
irgendeine spezifische Art von Kommunikationsverbindungen eingeschränkt, und
umfasst sämtliche
Kommunikationsverbindungen zum spontanen Aufbauen eines Ad-hoc-Netzwerks,
wie oben beschrieben.
-
Der
zweite Endgerätknoten
MN und die Weiterübertragungsknoten
RN1-RN4 können
irgendeine Art von Vorrichtungen sein, solange wie sie ein Weiterübertragen
einer Übertragungsinformation
ermöglichen.
Beispiele für
die Weiterübertragungsknoten sind
ein Mobiltelefon, ein Notebook-Computer, ein Minicomputer, ein Laptop-Computer
usw.. Beispiele des Gateways GW umfassen eine Basisstation BS oder
einen Zugangspunkt AP, z.B. eie WCDMA-Innenraum-basierte Station BS und einen HiperLAN/2-Zugangspunkt,
wie in 1 gezeigt.
-
Obwohl
hier im Nachfolgenden viele Prinzipien der Ausführungsformen der Erfindung
unten mit Verweis auf die Paketübertragung
innerhalb des Mobil-Ad-hoc-Netzwerks AHN erläutert werden, sollte darüber hinaus
beachtet werden, dass viele Ausführungsformen
der Erfindung nicht auf eine Paketübertragung innerhalb des Mobil-Ad-hoc-Netzwerks
AHN eingeschränkt
sind. Es ist auch vorstellbar, dass das Ad-hoc-Netzwerk beispielsweise durch Errichten
von Drahtlos-Funkverbindungen
mittels anderer Übertragungsverfahren,
so wie OFDM oder TDM, errichtet wird.
-
Aus
dem Vergleich des Kommunikationssystems SYS von 5a mit
dem konventionellen Kommunikationssystem SYS von 3a wird
ersichtlich, dass das Gateway GW und der zweite Endgerätknoten
MN, zusätzlich
zu einer jeweiligen Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG bzw. TRN, auch eine Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM in dem Gateway GW und eine Bestätigungsinformations- Übertragungseinheit ACKSN in
dem zweiten Endgerätknoten
MN umfassen. Die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM ist ausgebildet zum Erfassen des Empfangs einer Bestätigungsinformation
ACTAN, ACTAN', ACTAN'' von dem zweiten Endgerätknoten
MN. Die Bestätigungsinformation
ACTAN, ACTAN', ACTAN'' bestätigt, dass die zweite Endgerätstation
MN die Übertragungsinformation
empfangen hat.
-
Auf
der Seite des Empfangsknotens MN ist die Bestätigungsinformations-Übertragungseinheit ACKSN
ausgebildet zum Übertragen,
an das Gateway GW, der Bestätigungsinformation
ACTAN, ACTAN', ACTAN'', die bestätigt, dass die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRN des zweiten Endgerätknotens
MN die übertragene Übertragungsinformation
TI, TI', TI'' empfangen hat. Das heißt, dass,
gemäß einem
Prinzip der Erfindung, jede Übertragung
einer Downlink-Übertragungsinformation
TI, TI', TI'' an das zweite Endgerät MN mit
einer Bestätigungsinformation
von dem zweiten Endgerätknoten
bestätigt
wird, wie in 5c gezeigt. Somit kann eine
genaue Flusssteuerung in dem Mobil-Ad-hoc-Netzwerk AHN durchgeführt werden.
Zum Beispiel hat das Gateway GW nun immer eine zertifizierte Information,
dass die Downlink-Übertragungsinformation
tatsächlich
bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen ist, oder – wenn
keine Bestätigung
gesendet ist – dass
es ein Problem gegeben hat, so wie eine Stauung, ein verlorenes
Bündel
oder ein Fehlverhalten der Benutzer-Vorrichtungen – innerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks.
Somit kann die Flusssteuerung in dem Ad-hoc-Netzwerk AHN verbessert werden.
-
Vorzugsweise
wird das Weiterleiten der Übertragungsinformation
und der Bestätigungsinformation
zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN (oder präziser zwischen
deren Übertragungs-/Empfangseinheiten
TRG bzw. TRN) durch eine Sicherheitsverknüpfung (Vertrauensbeziehung)
zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN durchgeführt.
-
Eine
vertraute Beziehung oder eine Sicherheitsverknüpfung meint, in diesem Kontext,
Standard-Authentifizierungsprozeduren,
so dass z.B. die zweiten Endgerätknoten
RN1-RN4 und MN einander vertrauen werden, dass sie immer Pakete
oder eine Übertragungs-
und Bestätigungsinformation
weiter übertragen
werden, wenn sie registriert sind, Ad-hoc-Endgerätknoten eines Ad-hoc-Netzwerks zu werden.
Darüber
hinaus sollten auch die Weiterübertragungsknoten
RN1-RN4 vorzugsweise solch eine vertraute Beziehung mit dem Gateway
GW oder untereinander haben, weil sie ebenfalls mit Gebühren belastet
oder belohnt werden müssen
beim Empfangen oder Weiterübertragen
einer Information. Der Aufbau von Vertrauensbeziehungen oder Authentifizierungsprozeduren
als solches ist in dem Gebiet der Mobilkommunikationstechnologie
gut bekannt und bedarf keiner weiteren Erläuterung hier.
-
5c zeigt
die für
die Gateway-Seite GW und die Seite des zweiten Endgerätknotens
MN jeweiligen Schritte, die gemäß dem Prinzipverfahren der
Erfindung ausgeführt
werden. Im Schritt S5c1 empfängt
das Gateway GW des Kommunikationssystems die Übertragungsinformation TI von
dem ersten Endgerätknoten
CN. Im Schritt S5c2 überträgt die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG die Übertragungsinformation
TI an den zweiten Endgerätknoten
MN, beispielsweise nach einem Aufbau der vertrauten Beziehung (Sicherheitsverknüpfung).
-
Im
Schritt S5c3 empfängt
die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRN des zweiten Endgerätknotens
MN die Übertragungsinformation
TI von dem Gateway GW. Im Schritt S5c4 überträgt die Bestätigungsinformations-Übertragungseinheit ACKSN, an das
Gateway GW, die Bestätigungsinformation
ACTAN, die bestätigt,
dass der zweite Endgerätknoten MN
die Übertragungsinformation
TI empfangen hat. Im Schritt S5c5 erfasst die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKN des Gateways GW den Empfang der Bestätigungsinformation ACTAN und kann nun
sicher annehmen, dass der zweite Endgerätknoten MN die Übertragungsinformation
TI empfangen hat.
-
Mit
Verwenden der Bestätigungsinformation ACTAN,
ACTAN', ACTAN'' kann das Gateway GW eine genaue Flusssteuerung
einer Information innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks AHN durchführen. Wenn es
z.B. eine Verzögerung
oder eine Stauung entlang der Hauptroute MR oder der alternativen
Route AR gibt, was in einer verzögerten Übertragung
der Bestätigungsinformation
resultiert, kann das Gateway GW z.B. die Übertragungsrate usw. in Abhängigkeit von
den Übertragungseigenschaften
einstellen. Die genauere Flusssteuerung ist besonders vorteilhaft zum
Durchführen
eines genauen Abrechnens für
die Übertragungsinformation
auf der Downlink-Verbindung zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Knoten
MN.
-
AUSFÜHRUNGSFORM
ZUM VERBESSERTEN ABRECHNEN
-
6 zeigt
eine Abrechnungseinheit ACC' als
einen Teil des Gateways GW. Diese Abrechnungseinheit ACC' wird in dem Prinzipflussdiagramm des
Abrechnungsverfahrens gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung verwendet, wie in 5b gezeigt. 4b zeigt
die Inhalte eines Übertragungsinformationsspeichers
TIS' des Gateways
GW gemäß der Erfindung,
und 4c zeigt die Inhalte des Übertragungsinformationsspeichers
TIS' für den Fall einer
Paketübertragung
zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Knoten MN.
-
Genauer
genommen ist die Abrechnungseinheit ACC' ausgebildet zum Bestimmen einer Gebühreninformation
CH für
eine Übertragung
der Übertragungsinformation
TI, TI', TI'' an den zweiten Endgerätknoten
MN, wenn die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM den Empfang einer Bestätigungsinformation
ACTAN, ACTAN', ACTAN'' für
die Übertragung
der Übertragungsinformation
an die zweite Endgerätstation
MN erfasst. Wie aus 4b ersichtlich ist, umfasst,
zusätzlich
zu der Quellenadresse SA, der Übertragungsdatenmenge DAM,
der Übertragungsrate
TRT (oder dem Übertragungszeitverhältnis),
der Zieladresse TA und der Gebühreninformation
CH, der Übertragungsinformationsspeicher
TIS' gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung auch einen Eintrag für die Bestätigungsinformation (in 4b mit
ACTA4, ACTAN bezeichnet). Das heißt, dass die Abrechnungseinheit
ACC' gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung nur eine Berechnung der Übertragungsinformationsgebühren CH
durchführt,
und ein Gebührenbelasten des
zweiten Endgerätknotens
MN durchführt,
wenn eine tatsächliche
Bestätigungsinformation
ACTA4, ACTAN von dem zweiten Endgerätknoten MN empfangen worden
ist. Somit wird vermieden, dass einerseits der zweite Endgerätknoten
MN für
die Übertragungsinformation
TI, TI', TI'' mit Gebühren belastet wird, die den
zweiten Endgerätknoten
MN tatsächlich nicht
erreicht hat, und andererseits, könnte das Gateway GW entscheiden,
nur eine weitere Übertragungsinformation
TI', TI'' zu senden, wenn für eine zuerst gesendete Übertragungsinformation
TI eine entsprechende Bestätigung
empfangen worden ist. Zum Beispiel könnte ein sich fehlverhaltender
Knoten in der Tat die Übertragungsinformation
TI empfangen haben, aber könnte
sich entscheiden, die Bestätigungsinformation
ACTAN nicht zu übertragen,
um zu vermeiden, für
den Empfang der Übertragungsinformation
TI mit Gebühren
belastet zu werden. Wenn das Gateway GW, d.h. seine Übertragungs-/Empfangseinheit
PRG, jedoch entscheidet, die Übertragung
einer weiteren Übertragungsinformation
abzusetzen, wenn nicht eine Bestätigung
empfangen wird, kann es vermieden werden, dass eine weitere Übertragungsinformation
an sich fehlverhaltende Knoten gesendet wird.
-
5b zeigt
ein Beispiel eines Flussdiagramms eines Abrechnungsverfahrens gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung. Auf der linken Seite sind die jeweiligen Funktionen
zum Abrechnen auf der Seite des Gateways GW gezeigt, und auf der rechten
Seite sind die jeweiligen Funktionen des zweiten Knotens MN gezeigt.
-
Im
Schritt S51 empfängt
das Gateway GW, d.h. seine Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG, eine Übertragungsinformation
TI von dem korrespondierenden Knoten CN. Die Übertragungsinformation TI wird
eine Quellenadresse SAC und eine Zieladresse, zum Beispiel TAN,
enthalten. Deshalb muss im Schritt S51 die Übertragungs-/Empfangseinheit TRG des Gateways GW
zuerst die passende Bestimmungsortsinformation bestimmen, um den
Knoten zu bestimmen, an den die Übertragungsinformation
TI zu senden ist. Im Schritt S52 (dem Schritt S5c2 in 5c entsprechend)
sendet die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW die Übertragungsinformation
TI an den zweiten Endgerätknoten
MN. Im Schritt S53 empfängt
der zweite Endgerätknoten
MN die Übertragungsinformation, und
im Schritt S55 sendet der zweite Endgerätknoten MN eine Bestätigungsinformation
ACTAN an das Gateway GW. Im Schritt S56 wird die Bestätigungsinformation
empfangen. Während
die Übertragungsinformation
im Schritt S52 an den zweiten Endgerätknoten MN gesendet wird, bestimmt
die Übertragungsinformationseigenschaften-Bestimmungseinheit
TCM die Übertragungseigenschaften
TCH für
die Übertragung
der Übertragungsinformation
an den zweiten Endgerätknoten
MN. Wie mit Verweis auf 4a erläutert, können solche Übertragungseigenschaften
vorzugsweise eine oder mehrere ausgewählte von der Gruppe umfassen,
die aus der Datenmenge DAM, einer Übertragungsgeschwindigkeit oder
einer Übertragungsrate
TRT, einer Übertragungsroute,
MR, AR entlang welcher die Übertragungsinformation
an den zweiten Endgerätknoten übertragen
worden ist, und einer Verzögerungszeit der
Paketübertragung
bestehen. Die Verzögerungszeit
kann die tatsächliche
Verzögerungszeit
sein, die die Übertragungsinformation
benötigte,
um von dem Gateway GW an das zweite Endgerät MN übertragen zu werden. Gemäß einem
anderen Beispiel kann die Verzögerungszeit
die vorbestimmte Verzögerung
für die Übertragung
der Übertragungsinformation
sein; z.B. kann eine vorbestimmte Dienstgüte (QoS) durch das Gateway
GW bestimmt sein, und die Übertragungsinformation
wird nur an den zweiten Endgerätknoten
MN mit der vorgeschriebenen Dienstgüte (QoS) übertragen werden, d.h. mit
einer vorbestimmten Verzögerungszeit.
-
Wenn
die Übertragungseigenschaften
im Schritt S54 bestimmt worden sind, z.B. wie die in 4b gezeigten,
bestimmt die Abrechnungseinheit ACC' die Gebühreninformation CH im Schritt
S57, auf der Grundlage der Übertragungseigenschaften, nachdem
die Bestätigung
im Schritt S56 empfangen wurde. Das heißt, dass, nur wenn tatsächlich eine Bestätigungsinformation,
z.B. ACTAN oder ACTR4, im Schritt S56 empfangen wird, die Abrechnungseinheit
ACC' die Bestimmung
der Gebühreninformation CH
auf der Grundlage der Übertragungseigenschaften
TCH durchführen
wird. Während
es in 5b gezeigt ist, dass die Bestimmung
der Gebühreninformation
CH im Schritt S57 nach einem Empfangen der Bestätigungsinformation im Schritt
S56 durchgeführt wird,
kann es auch bereitgestellt sein, dass zuerst einige Übertragungsinformationen,
so wie TI, TI',
TI'' jeweils übertragen
werden, wonach sämtliche
Bestätigungsinformationen
gesammelt werden, und schließlich
die Bestätigungsinformation
bestimmt wird. In 5b ist es wichtig, dass die
Gebühreninformation CH
nur bestimmt werden wird (und der Benutzer des zweiten Endgerätknotens
MN nur mit Gebühren
belastet werden wird), wenn eine Bestätigungsinformation für die jeweilige Übertragungsinformation
empfangen wird. Wenn es mehrere von dem Gateway GW an den zweiten
Endgerätknoten
MN im Schritt S58 in 5b zu sendende Übertragungsinformationen
gibt, dann wird in das Flussdiagramm erneut im Schritt S51 eingetreten
werden. Wenn es keine weitere Übertragungsinformation
im Schritt S58 gibt, wird die Prozedur beendigt.
-
Während in 4b gezeigt
ist, dass der Übertragungsinformationsspeicher
TIS' ausgebildet ist
zum Speichern von einem oder mehreren aus der Gruppe Ausgewählten, die
aus einer Quellenadresse SAC, der Bestimmungsortsadresse TA der Übertragungsinformation
TI, TI', TI'', der bestimmten Übertragungseigenschaften TCH,
der bestimmten Gebühreninformation
CH und der Bestätigungsinformation ACTAN
besteht, sollte es verstanden werden, dass der Übertragungsinformationsspeicher
TIS' in 4b nur
ein Beispiel solch eines zum Bestimmen der Gebühreninformation CH verwendeten
Speichers ist. Andere Beispiele für den Übertragungsinformationsspeicher
TIS' können durch
einen Fachmann abgeleitet werden. Zum Beispiel kann abgeleitet werden,
dass die Bestätigungsinformation
ACK in 4b tatsächlich nicht gespeichert wird,
sondern als ein Auslöser
zum Initiieren der Berechnung der Gebühreninformation CH verwendet
wird. Deshalb sollte es verstanden werden, dass die Berechnung einer
Gebühreninformation
CH und die Verwendung der spezifischen Übertragungseigenschaften TCH, wie
in 4b gezeigt, nur ein Beispiel sind. Wichtig ist,
dass der Benutzer des zweiten Zielendgerätes MN nur mit einer Gebühreninformation
CH belastet werden wird, die auf der Grundlage irgendeiner Art von
Parametern bestimmt ist, die die Übertragung der Übertragungsinformation
wiedergeben, wenn eine passende Bestätigungsinformation für die übertragene Übertragungsinformation
vorliegt. Jedoch können
andere Typen zum Berechnen einer Gebühreninformation oder zum Bewerten
von Übertragungseigenschaften
verwendet werden.
-
Wenn
z.B. das Ad-hoc-Netzwerk AHN ein paketvermitteltes Netzwerk AHN
ist, umfasst die Übertragungsinformation
TI, TI', TI'' ein oder mehrere Übertragungspakete IP1-IP5,
und die Bestätigungsinformation
ACTAN, ACTAN', ACTAN'' umfasst ein oder mehrere Bestätigungspakete
ACK1-RCK5 (siehe z.B. 7), wobei der Übertragungsinformationsspeicher
TIS' wie in 4c konstituiert
sein kann. Wie in 4c gezeigt, bestimmt die Übertragungseigenschaften-Bestimmungseinheit
TIM Übertragungseigenschaften
DAM, TRT für
jedes bestätigte (durch
ACK1-ACK5) Übertragungspaket
IP1-IP5. Da alle fünf
Pakete IP1-IP5 bestätigt
wurden, wird eine vollständige
Gebühreninformation
CH = 2 Cent durch die Abrechnungseinheit ACC' für
diese Übertragung der
fünf Pakete
IP1-IP5 bestimmt. Jedoch kann auch abgeleitet werden, gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung, dass eine Gebühreninformation
CH individuell für
jedes Paket berechnet wird.
-
Obwohl
in 4c, gemäß einer
anderen Ausführungsform,
vorzugsweise eine sogenannte Sequenznummer SN (wie unten erläutert) verwendet wird,
sollte verstanden werden, dass das Abrechnen für individuelle Übertragungspakete
auch ohne die Verwendung solch einer Sequenznummer durchgeführt werden
kann. Wenn z.B. das erste Paket (als Übertragungsinformation) im
Schritt S5c2 in 5c ausgesendet wird, kann das
Gateway GW einfach auf den Empfang einer Bestätigungsinformation ACTAN warten,
die den Empfang eines Übertragungspaketes
bestätigt.
Somit weiß das
Gateway GW, dass das ausgesendete Paket IP1 sicher bei dem zweiten
Endgerätknoten
MN angekommen ist. Nur nach einem Empfangen des Bestätigungspaketes ACTAN
wird das Gateway dann das nächste
Paket IP2 aussenden, und wird noch einmal auf den Empfang eines
Bestätigungspaketes
ACTAN' warten. Wenn
das Gateway GW immer auf den Empfang einer Bestätigung für das letzte gesendete Übertragungspaket
wartet, gibt es keinen Bedarf eines Einfügens, in das jeweilige Übertragungspaket
und das Bestätigungspaket,
einer jeweiligen Information, die das Übertragungspaket charakterisiert
und in dem Bestätigungspaket
das spezifische Übertragungspaket
angibt, für
welches eine Bestätigung
getätigt
wird.
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Jedoch
kann die Verwendung der Sequenznummer SM, die die Übertragungsreihenfolge
des jeweiligen Übertragungspaketes
IP1-IP5 in einer Sequenz von Übertragungspaketen
IP1-IP5 angibt, vorzugsweise als ein Markierer oder ein paketspezifischer
Identifizierer verwendet werden, so dass Bestätigungen an das Gateway GW
auf einer individualisierten Grundlage zurückgegeben werden können, d.h.
auf einer paketspezifischen Grundlage. Dieses wird hier im Nachfolgenden
mit Verweis auf die vorteilhaften Ausführungsformen in 7 bis 15 erläutert werden.
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SEQUENZNUMMERNEINFÜGUNG
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Wie
bereits teilweise oben angegeben, umfasst das in 6 gezeigte
Gateway GW eine Sequenznummern-Einfügungseinheit SNI, die ausgebildet
ist zum Einfügen,
in jedes Übertragungspaket IP1-IP5,
einer Sequenznummer SN, so wie 1, 2, 3, 4, 5, die die Übertragungsreihenfolge
des jeweiligen Übertragungspaketes
IP1-IP5 in einer Sequenz von Übertragungspaketen
angibt. Ähnlich
ist, in dem Endgerätknoten,
eine Sequenznummern-Bestimmungseinheit SN bereitgestellt, die ausgebildet
ist zum Bestimmen, in jedem empfangenen Paket, einer Sequenznummer,
die die Übertragungsreihenfolge des
jeweiligen Übertragungspaketes
in einer Sequenz von Übertragungspaketen
angibt, wobei die Bestätigungsinformations-Übertragungseinheit ACKSN
des zweiten Endgerätknotens
MN ausgebildet ist zum Übertragen,
an das Gateway GW, von Bestätigungspaketen
ACK1-ACK5, die jeweils die erfasste Sequenznummer des empfangenen
Paketes enthalten, dessen Empfang mit dem jeweiligen Bestätigungspaket
ACK1-ACK5 zu bestätigen
ist. Somit dient die Sequenznummer SN für den Zweck als ein allgemeiner
Paketidentifizierer, so dass das übertragene Übertragungspaket auf der Seite
des zweiten Endgerätes
identifiziert werden kann, und so, dass das Bestätigungspaket nicht nur allgemein
den Empfang eines Übertragungspaketes
bestätigt,
sondern den Empfang eines spezifischen Bestätigungspaketes. Diese Sequenznummer
oder, im Allgemeineren, ein Paketidentifizierer, ist mit SNx in
dem Beispiel der 4c bezeichnet. Somit wird, wie
in 7 gezeigt, jedes Übertragungspaket IP1, IP2,
IP3, IP4, IP5 ... IPx mit einem Paketidentifizierer 1, 2, 3, 4,
5 ... x durch ein jeweiliges Bestätigungspaket ACK1, ACK2, ACK3,
ACK4, ACK5 ... ACKx mit Paketidentifizierern 1, 2, 3, 4, 5 ... x
bestätigt.
Die Sequenznummer oder der Paketidentifizierer könnte in einem IPv4-Optionsfeld
oder in einem Ipv6-Bestimmungsorts-Optionsheader gespeichert sein.
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Somit
kann die Beziehung zwischen Paketen und Bestätigungspaketen durch Paketidentifizierer, z.B.
eine Sequenznummer, bereitgestellt sein. Obwohl 7-15 die
Verwendung einer "Nummer" als ein Paketidentifizierer
zeigen, sollte es beachtet werden, dass andere Identifizierer zum
Bereitstellen der paketspezifischen Bestätigungen verwendet werden können. Somit
hat das Gateway eine detaillierte Information über sämtliche Pakete, die beim Mobilknoten
empfangen worden sind, und kann deshalb eine genauere Flusssteuerung
durchführen,
z.B. auch ein genaueres Abrechnen, wie in 4c gezeigt.
-
7 zeigt
ein Flussdiagramm von Schritten mit Verwenden der Einfügung von
Sequenznummern (Paketidentifizierern) in einer Bestätigungsprozedur, gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. Im Schritt S71 wird ein Paketidentifizierer oder
eine Sequenznummer 1 in das erste Übertragungspaket IP1 eingefüllt. Im
Schritt S72 wird das Übertragungspaket IP1
an den zweiten Endgerätknoten
MN übertragen. Im
Schritt S73 bestimmt die Sequenznummern-Bestimmungseinheit SND des
zweiten Endgerätknotens
MN den Paketidentifizierer oder die Sequenznummer 1 in dem empfangenen Übertragungspaket IP1.
Zum Beispiel gibt die Sequenznummer 1 die Position 1 des Übertragungspaketes
IP1 in einer Sequenz von Übertragungspaketen
IP1-IP5 an. Im Schritt S74 wird das Bestätigungspaket, das die erfasste
Sequenznummer oder den Paketidentifizierer enthält, an das Gateway GW übertragen.
Im Schritt S75 bestimmt die Bestätigungsinformation-Erfassungseinheit
ACKM auf der Grundlage des spezifischen Bestätigungspaketes ACK1 mit einem
Paketidentifizierer 1, dass das Übertragungspaket
IP1 mit dem Paketidentifizierer (Sequenznummer) 1 in der Tat durch
den zweiten Endgerätknoten
empfangen wurde.
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Da
jedes Übertragungspaket
mit einem spezifischen Paketidentifizierer mit einem jeweiligen
Bestätigungspaket
bestätigt
wird, das den Paketidentifizierer trägt, der das übertragene Übertragungspaket identifiziert,
kann eine klare Beziehung zwischen Paketen und Bestätigungen
bereitgestellt werden. Das heißt,
selbst wenn die Umlaufzeit RTT (siehe 5c; die
Umlaufzeit RTT ist die minimale Zeit, die das Gateway GW zwischen
einem Übertragen
eines Übertragungspaketes
und Empfangen eines Bestätigungspaketes
davon warten muss) nicht konstant ist für jedes Übertragungspaket IP, IP2, IP3 – und somit bewirkt,
dass ein möglicher
Empfang des Bestätigungspaketes
ACK3 früher
als der Empfang des Bestätigungspaketes
ACK1 ist – gibt
es immer noch eine klare Beziehung zwischen dem gesendeten Paket
und der zurückgegebenen
Bestätigungsinformation.
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Zum
Beispiel kann, unabhängig
davon, welche Bestätigungsinformation
ACK1-ACK5 zuerst ankommt, die Abrechnungseinheit ACC' eine individualisierte
Gebühreninformation
CH individuell für
jedes spezifische Übertragungspaket
IP1-IP5 bestimmen. Zum Beispiel wird wie in der Ausführungsform
in 4c gezeigt, jedes Paket IP1-IP5, das durch das Gateway GW ausgesendet
worden ist, nun durch ein spezifisches Bestätigungspaket ACK1-ACK5 bestätigt. In
diesem Fall kann eine Gebühreninformation CH
durch die Abrechnungseinheit ACC' individuell
für jedes
Paket bestimmt werden.
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Wenn
es keine individualisierte Beziehung zwischen dem gesendeten Übertragungspaket
und dem zurückgegebenen
Bestätigungspaket
geben würde,
könnte
es geschehen, dass der zweite Endgerätknoten MN nur "den Empfang eines
Paketes" bestätigt, und
nicht den eines "spezifischen
Paketes", und auf
diese Weise geltend machen, dass nur für ein Übertragungspaket Gebühren belastet
werden, was eine niedrigere Gebühreninformation
CH als ein anderes Paket hat. Dieses wird durch die Verwendung der
Paketidentifizierer (Sequenznummern) vermieden.
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Wie
oben erläutert,
sendet, in einer ersten Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung,
wie in 7 gezeigt, das Gateway nur neue Pakete an den
Mobilknoten (zweiter Endgerätknoten) MN,
wenn es eine Bestätigung
für ein
vorhergehendes Paket empfangen hat. Jedoch erfordert dieses, z.B.
in Abhängigkeit
von der Umlaufzeit RTT, dass das nächste Paket (z.B. IP2 nach
IP1) nur nach einer gewissen minimalen Umlaufzeit RTT gesendet werden
kann. Zum Beispiel kann die Umlaufzeit RTT in der Größe von 1
Sekunde sein, und deshalb wird ein neues Paket nur nach Ablauf einer
Zeitperiode von 1 Sekunde gesendet werden.
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Somit
weist das Gateway jedem IP-Paket eine Sequenznummer zu, bevor es
dieses an den Mobilknoten MN sendet. Wenn Sequenznummern als Paketidentifizierer
verwendet werden, können
die Sequenznummern aufsteigend sein. Wie in 7 gezeigt,
bestätigt
der Mobilknoten MN jedes Paket mit einer Bestätigung mit derselben Sequenznummer (Paketidentifizierer).
Wie oben erläutert,
gemäß einer ersten
Ausführungsform,
sendet das Gateway GW nur ein neues Paket, wenn es in der Tat die
Bestätigung
für das
vorhergehende Paket empfangen hat. Aufgrund der recht beträchtlichen
Umlaufzeit RTT verwendet das Gateway GW jedoch eine Technik, die hier
im Nachfolgenden das "Fensterprinzip" genannt wird.
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FENSTERPRINZIP
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Eine
besonders vorteilhafte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zum Senden von Paketen und Empfangen
von Bestätigungen
ist es, wenn das Gateway GW das Schiebefensterprinzip verwendet,
wie in 7 veranschaulicht. Anstelle eines Sendens eines
Paketes und Wartens auf eine Bestätigung vor einem Senden des
nächsten
Paketes, sendet das Gateway GW einige Pakete aus, worin die Nummer
bzw. Anzahl ausgesendeter Pakete durch ein vorbestimmtes Überwachungsfenster
WT spezifiziert ist. Dieses Übertragungsfenster
WT ist durch eine Übertragungsfenstereinheit
WIN innerhalb des Gateways GW festgelegt, wie in 6 gezeigt.
Das vorbestimmte Übertragungsfenster
WT gibt der Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG an, aufeinanderfolgend an den zweiten Endgerätknoten eine Anzahl von Übertragungspaketen
zu übertragen.
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Das Übertragungsfenster
WT ist eines aus der Gruppe bestehend aus einem Übertragungszeitfenster, das
eine vorbestimmte Übertragungszeitperiode
angibt (z.B., wenn es eine feste Übertragungrate gibt, wird eine
Zeitperiode indirekt die Anzahl von innerhalb des Übertragungsfensters
auszusendenden Paketen angeben), einer Übertragungsfensteranzahl von
aufeinanderfolgenden Übertragungspaketen
(direkt die Anzahl von Übertragungspaketen
angebend), und einer Übertragungsdatenmenge,
die eine vorbestimmte Menge von in einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Übertragungspaketen
zu übertragenden
Daten angibt (wenn z.B. eine feste Nutzlast pro Übertragungspaket möglich ist,
wird die Übertragungsfensterdatenmenge
indirekt die Anzahl von innerhalb des Übertragungsfensters zu übertragenden
Paketen angeben). Unabhängig
davon, welche Art von Übertragungsfenster
verwendet wird, gibt das Übertragungsfenster
jedoch indirekt oder direkt die Anzahl von Übertragungspaketen an, die
an den zweiten Endgerätknoten
MN gesendet werden sollen, ohne auf eine Bestätigung zu warten. Das heißt, dass
anstelle eines Aussendens eines Paketes und Abwartens auf eine Bestätigung vor
einem Senden des nächsten
Paketes, das Gateway GW einige Pakete aussendet. Wenn die Übertragungspakete
die Sequenznummer enthalten (welche vorzugsweise eine Sequenz von
aufsteigenden Nummern sein kann), kann das Übertragungsfenster auch direkt
die Sequenznummern der Übertragungspakete
angeben, die aufeinanderfolgend ausgegeben werden sollen, vor einem
Warten auf eine Bestätigung.
In dem Beispiel in 7 spezifiziert das Übertragungsfenster
aufeinanderfolgende drei Sequenznummern von Übertragungspaketen, die ausgesendet
werden sollen.
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Wie
in 7 gezeigt, existiert ein erstes Fenster WT, das
die Übertragung
von 3 Paketen IP1, IP2, IP3 umfasst. Ähnlich zeigt 7 auch
ein aktualisiertes oder neues Fenster WT' mit Paketen IP2, IP3, IP4, Fenster
WT'' mit Paketen IP3,
IP4, IP5, und Fenster WT''' mit Paketen IP4, IP5, IP5. Somit umfasst
jedes Fenster eine Anzahl von Übertragungspaketen, die
aufeinanderfolgend ausgesendet werden, ohne auf ein Bestätigungspaket
für ein
vorheriges Paket zu warten. Wie in 7 gezeigt,
ist das nächste
Fenster WT' die
um ein Paket verschobene Version des vorherigen Fensters WT, ist
das Fenster WT'' die um ein Paket
verschobene Version des vorherigen Fensters WT', und ist das Fenster WT''' die
um ein Paket verschobene Version des vorherigen Fensters WT''. Diese neuen Fenster werden entgegengenommen,
immer wenn ein Bestätigungspaket
empfangen wird. Das heißt,
dass nach einem Aussenden des ersten, zweiten und dritten Paketes
IP1, IP2, IP3 innerhalb des ersten Fensters WT, das erste Bestätigungspaket
ACK1 bei dem Gateway GW empfangen wird. Der Empfang dieses Bestätigungspaketes ACK1
für das
erste Paket IP1 löst
das Verschieben des imaginären Übertragungsfensters
WT zu dem Fenster WT' aus,
das nun die Pakete IP2, IP3 und IP4 umfasst.
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Jeder
neue Empfang eines Bestätigungspaketes,
so wie ACK2 oder ACK3 wird jeweils das Fenster ein Paket weiter
verschieben, nämlich
von WT' zu WT'' nach Empfangen von ACK2, und von WT' zu WT'' nach Empfangen von ACK3. Somit wird das
Fenster WT''' entgegengenommen, nachdem die drei
Bestätigungspakete
ACK1, ACK2, ACK3 empfangen worden sind. In diesem Fall ist das Paket ACK3
die Bestätigung,
dass nicht nur das erste Übertragungspaket
IP1 empfangen wurde, sondern auch das zweite und das dritte Übertragungspaket
IP2, IP3 (vorausgesetzt, dass die Umlaufzeit RTT konstant verbleibt).
Darüber
hinaus ist das Paket ACK2 die Bestätigung, dass nicht nur das
erste Übertragungspaket
IP1 empfangen wurde, sondern auch das zweite Übertragungspaket IP2, und das
Paket ACK1 ist die Bestätigung,
dass nur das erste Übertragungspaket
IP1 empfangen wurde.
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Dasselbe
ist wahr, wenn ein Überholen
von Übertragungspaketen
und Bestätigungspaketen
auftritt, oder selbst wenn ein Paketverlust auftritt. Nach Übertragen
der drei Pakete IP1, IP2, IP3 in dem Fenster WT, sollte das Bestätigungspaket
ACK1 tatsächlich
empfangen werden, wenn die Umlaufzeit konstant verbleibt, und das
Fenster würde
um ein Paket zu dem Fenster WT' verschoben
werden. Wenn jedoch anstelle dessen nur das Bestätigungspaket ACK3 empfangen
wird, was auch den Empfang von IP2, IP3 bestätigt, dann wird das Fenster
WT unmittelbar zu dem Fenster WT''' verschoben. Somit kann man auch sagen,
dass das erste, zweite und dritte Bestätigungspaket ACK1, ACK2, ACK3,
die jeweils den Empfang des ersten, zweiten und dritten Übertragungspaketes
IP1, IP2, IP3 des gegenwärtigen Fensters
WT bestätigen,
das Fenster WT ein, zwei oder drei Pakete zu dem Fenster WT', WT'' bzw. WT''' verschieben wird.
Auf diese Weise wird das Fenster WT SN Pakete verschoben, wobei
SN die Sequenznummer SN ist, die in dem jeweiligen Bestätigungspaket
enthalten ist, das den Empfang des SN-ten Pakets (und anderer Pakete
mit niedrigerer SN) bei dem zweiten Endgerätknoten MN bestätigt.
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In
dem Beispiel von 7 legt somit der erste Schritt
S711 das vorbestimmte Übertragungsfenster
WT fest, um aufeinanderfolgend drei Übertragungspakete IP1-IP3 an
den zweiten Endgerätknoten
MN zu übertragen.
In Schritten S72, S721, S722 werden diese Pakete aufeinanderfolgend
an den Endgerätknoten
MN gesendet. In Schritten S73, S731, S732 wird ein Empfang der jeweiligen Übertragungspakete
IP1, IP2, IP3 bei dem Knoten MN erfasst, und in Ansprechen auf dieses
werden Bestätigungspakete
ACK1, ACK2, ACK3 jeweils in Schritten S74, S741, S742 an das Gateway
GW gesendet. In Schritten S61, S62, S63 erfasst die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM jeweils den Empfang der Bestätigungspakete ACK1, ACK2, ACK3.
Wie aus 7 ersichtlich ist, sendet die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG im Schritt S75 das nächste
Paket aus (d.h., das Paket mit der nächsten höheren Sequenznummer 4), nachdem
der Empfang eines Bestätigungsbündels ACK1
durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM erfasst ist. Im Schritt S75 wird darüber hinaus die neue Übertragung
des neuen Übertragungspaketes
IP4 mit Referenz zu einem neuen Übertragungsfenster
WT' durchgeführt. Danach,
wenn im Schritt S62 die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM den Empfang eines weiteren Bestätigungsinformationspaketes
ACK2 erfasst, wird das Fenster WT' zu dem Fenster WT'' verschoben,
und das nächste Übertragungspaket
IP5 (mit der nächsten
höheren Sequenznummer
5) wird im Schritt S751 übertragen. Wenn
das nächste
Bestätigungspaket
ACK3 empfangen ist, wird das Fenster WT'' ein
Paket zu dem Fenster WT''' verschoben, und das nächste Übertragungspaket
IP6 wird im Schritt S752 übertragen.
Somit überträgt die Übertragungs-/Empfangseinheit TRG
immer aufeinanderfolgend die Pakete innerhalb des aktuellen Übertragungsfensters
WT, WT', WT'', WT'''; wenn z.B. Pakete IP1, IP2 und IP3
bereits in dem ersten Fenster WT übertragen würden, und dieses Fenster WT
zu dem Fenster WT' verschoben wird,
sind selbstverständlich
Pakete IP2, IP3 dieses neuen Fensters WT' bereits übertragen worden, so dass das
als nächstes
in dem Fenster WT' zu übertragende
Paket das verbleibende, noch nicht übertragene Paket IP4 ist. Wenn
andererseits nur ACK3 empfangen ist, wird das Fenster WT zu WT''' verschoben,
und keines der Pakete IP4, IP5, IP6 sind bis dann übertragen
worden. In diesem Fall werden somit sämtliche der neuen Pakete IP4,
IP5, IP6 des aktualisierten neuen Fensters WT''' gesendet werden. Somit,
immer wenn das Fenster WT, WT',
WT'' zu einem neuen Fenster
WT', WT'', WT''' aktualisiert wird, wird die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG aufeinanderfolgend diese Pakete des neuen Fensters übertragen,
die in dem alten Fenster nicht übertragen worden
sind.
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Da
in 7 angenommen wird, dass die Umlaufzeit RTT dieselbe
für jede(n) Übertragung/Empfang
von Übertragungs-/Bestätigungspaketen
ist, ist es klar, dass die erste ankommende Bestätigung das Bestätigungspaket
ACK1 sein wird. Wenn jedoch die Umlaufzeit RTT sich nach der Übertragung
des ersten Übertragungspaketes
IP1 im Schritt S71 ändert,
kann es gut sein, dass das zweite Bestätigungspaket ACK2 das erste
Ankommende ist. Wie oben erläutert,
wenn ACK2 das erste ankommende Bestätigungspaket ist, verschiebt
die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW das ursprüngliche
Fenster WT SN = 2 Pakete zu dem neuen Übertragungsfenster WT'', das die Pakete IP3, IP4, IP5 umfasst,
von denen IP4 und IP5 bis jetzt noch nicht übertragen worden sind, d.h.,
dass die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW ein Übertragen
der Übertragungspakete
IP4, IP des Fensters WT'' startet. Immer wenn
es eines der drei Bestätigungspakete
ACK1, ACK2, ACK3 empfängt,
nach der Übertragung
von Übertragungspaketen
IP1, IP2, IP3, innerhalb des ersten Übertragungsfensters WT, überträgt es deshalb
die verbleibenden, bis jetzt noch nicht übertragenen Pakete des neuen Fensters
WT', WT'', WT''', jeweils auf der Grundlage von SN in
dem jeweils empfangenen Bestätigungspaket
ACK1 (SN = 1, d.h. Fenster 1 Paket verschieben), ACK2 (SN = 2, d.h.
Fenster 2 Pakete verschieben) und ACK3 (SN = 3, d.h. Fenster 3 Pakete
verschieben).
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Wie
bereits auch oben kurz erwähnt,
während
normalerweise (wenn die Umlaufzeit RTT in dem Übertragungsfenster konstant
verbleibt) das Übertragungspaket
ACK1 das erste bei dem Gateway GW Ankommende sein wird, was somit
das Fenster WT zu dem Fenster WT' verschiebt,
kann es auftreten, dass das Aussenden neuer bis jetzt noch nicht übertragener
Pakete in einem neuen Übertragungsfenster
WT'' oder WT''' durch
ein Bestätigungspaket
ACK2, ACK3 mit Sequenznummern größer als das
erste übertragene Übertragungspaket
IP1 ausgelöst
wird. In diesem Fall löst
der Empfang von z.B. dem Bestätigungspaket
ACK3 auch das Aussenden neuer Pakete IP4, IP5, IP6 in dem Fenster
WT''' aus, während es keine Garantie gibt,
dass IP2 und IP1 tatsächlich
bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen sind (da keine Bestätigungsinformation ACK2, ACK3
bis jetzt empfangen worden ist). Das Fehlen eines Empfangs von ACK2,
ACK1 kann durch eine längere
Umlaufzeit RTT verursacht sein, oder kann durch ein verlorenes Übertragungspaket und/oder
ein Bestätigungspaket
verursacht sein. Die zwei letzteren Fälle werden hier im Nachfolgenden
in 8 und 9 behandelt werden.
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Es
sollte beachtet werden, dass es in 7 drei Möglichkeiten
gibt, wie ein neues Paket, z.B. IP4, ausgesendet werden wird, nachdem
IP1, IP2, IP3 ausgesendet worden sind. Eine erste Möglichkeit
ist es, dass nach Empfangen des ersten Bestätigungspaketes ACK1 im Schritt
S61 das Fenster WT zu WT' verschoben
wird und dieses bewirkt die Übertragung von
IP4 (das verbleibende, noch nicht übertragene Paket in dem neuen
Fenster WT'). Somit,
unabhängig
von dem Empfang der anderen Bestätigungsnachrichten
ACK2, ACK3, löst
der Empfang des ersten Bestätigungspaketes
ACK1 bereits das Aussenden eines weiteren vorbestimmten Paketes
IP4 innerhalb des neuen Übertragungsfensters
WT' aus.
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Eine
andere Möglichkeit
ist es, dass nach nur einem Empfangen von ACK2 das Fenster WT zu dem
Fenster WT'' verschoben wird,
und somit das nächste,
zu dem nächsten Übertragungsfenster
WT'' gehörende Paket
IP4 unmittelbar gesendet werden wird, und danach das nachfolgende
Paket IP5, das auch in dem neuen Fenster WT'' ist
und bis jetzt nicht übertragen
worden ist.
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Eine
dritte Möglichkeit
ist es, dass IP4 als das erste Paket in dem Fenster WT''' gesendet
werden wird, was festgelegt wird, wenn nur ACK3 empfangen ist. Nach
IP4 werden auch Pakete IP5, IP6 in dem Fenster WT''' gesendet
werden, weil diese nicht in vorherigen Fenstern gesendet worden
sind.
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Somit
löst in
einer Ausführungsform
der aufeinanderfolgende Empfang der drei Bestätigungspakete ACK1, ACK2, ACK3
aufeinanderfolgend das Verschieben des Fensters WT zu den Fensterpositionen
WT', WT'', WT''' aus (Ein-Paket-Verschieben des Fensters), und das aufeinanderfolgende
Senden von bis jetzt nicht übertragenen Übertragungspaketen
in dem jeweiligen neuen Übertragungsfenster WT', WT'', WT'''. In einer anderen Ausführungsform, in
Ansprechen auf den Empfang nur eines jeweiligen Bestätigungspaketes
ACK2 vor ACK1 oder ACK3 vor ACK1, ACK2, wird das Fenster WT SN Positionen verschoben
(SN-Paket-Verschieben) und umfasst jeweils 2 oder 3 neue Pakete,
die in dem vorherigen Fenster WT nicht übertragen worden sind.
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Das
Schiebefensterprinzip vermeidet, dass die Leistungsfähigkeit
des Kommunikationssystems SYS aufgrund eines Warteprozesses auf
Bestätigungen
verringert wird. Selbstverständlich
hängt die
optimale Fenstergröße von dem
maximalen Durchsatz der Verbindung zwischen GW und GMN und der Umlaufzeit
RTT ab, wie zuvor erläutert.
Die Umlaufzeit RTT ist die Zeit, die das Gateway GW zwischen einem
Senden eines Paketes und Empfangen des jeweiligen Bestätigungspaketes
warten muss. Wenn z.B. das Übertragungsfenster
WT eine Übertragungsfensterdatenmenge
ist, ist die Übertragungsfensterdatenmenge
das Produkt zwischen der Übertragungsgeschwindigkeit
TRT auf der Übertragensroute
MR, AR zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Endgerät MN und
der Umlaufzeit RTT. Wenn z.B. der Durchsatz 1 Mbit/s ist (d.h.,
dass die Übertragungsgeschwindigkeit
1 Mbit/s ist) und die Umlaufzeit RTT 1 Sekunde ist, dann ist die Übertragungsfensterdatenmenge
1 Mbit.
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Wie
aus 7 ersichtlich ist, sind die Bestätigungspakete
ACK1, ACK2, ACK3 akkumulativ, d.h. dass eine Bestätigung mit
einer gewissen Sequenznummer zusätzlich
sämtliche
vorhergehenden Pakete bestätigt.
Wenn z.B. das Bestätigungspaket
ACK3 das Bestätigungspaket
ACK1 "überholt", dann bestätigt das
Bestätigungspaket
ACK3 mit einer Sequenznummer von 3 außerdem, dass der zweite Endgerätknoten
MN auch Übertragungspakete
IP1, IP2 empfangen hat. Immer wenn ein Bestätigungspaket empfangen ist,
sendet das Gateway GW somit ein oder mehrere neue Pakete in Abhängigkeit
davon, welches Bestätigungspaket
bei dem Gateway GW ankam (Schiebefenstertechnik).
-
VERLORENE
PAKETE
-
8 zeigt
das Szenario eines verlorenen Bestätigungspaketes, und zwar sendet
die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRN das Bestätigungspaket
ACK2, aber das Paket kommt nicht bei dem Gateway GW aufgrund eines
Paketverlustes auf der Übertragungsroute
an. In dem Szenario von 8 werden dem Mobilknoten MN
keine Gebühren
für das
verlorene Paket belastet werden, weil keine Bestätigungsinformation ACK2 empfangen
wird (es sei denn, dass ein Bestätigungspaket
mit einer höheren
Sequenznummer als 2 ankommt; z.B. wird ein Bestätigungspaket ACK3 sämtliche
vorherigen Pakete in der Schiebefenstertechnik bestätigen, und
deshalb wird es auch Paket IP2 bestätigen, was somit auch ein Gebührenbelasten
für dieses
Paket bewirkt).
-
Ähnlich war
in 9 das Übertragungspaket IP2
in der Tat durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW gesendet, jedoch ging es auf der Übertragungsroute
an den zweiten Endgerätknoten
MN verloren.
-
In
dem Fall von 8 und 9 ist ein
Detektor für
ein verlorenes Paket LPD in dem Gateway GW ausgebildet zum Erfassen,
dass ein Bestätigungspaket
ACK2 oder ein Übertragungspaket
IP2 während
seiner Übertragung
verloren gegangen ist, wenn nach einer Übertragung einer vorbestimmten Anzahl
von Übertragungspaketen
IP1-IP3 in einem Übertragungsfenster
WT, das durch die Übertragungsfenstereinheit
WIN festgelegt ist, die Sequenznummern in aufeinanderfolgenden Bestätigungspaketen
ACK1, ACK3 nicht mit denen übereinstimmen, die
in den nachfolgenden Übertragungspaketen IP1-IP3
festgelegt sind. Zum Beispiel werden, in 8, die Bestätigungspakete
ACK1, ACK3 durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit ACKM
erfasst, was die Übertragung
weiterer Übertragungspakete
IP4, IP5 im Schritt S83, S84 bewirkt. Jedoch stimmen die Sequenznummern
in aufeinanderfolgenden Bestätigungspaketen
nicht mit denen überein,
die in den aufeinanderfolgenden Übertragungspaketen
festgelegt sind. Das heißt,
dass die Sequenz von Sequenznummern 1, 2, 3 der Übertragungspakete IP1, IP2,
IP3 nicht mit der Sequenz von Sequenznummern 1, 3 übereinstimmt,
die von den aufeinaderfolgend empfangenen Bestätigungspaketen ACK1, ACK3 erfasst
sind. Somit kann das Gateway GW mit dieser Art eines Vergleiches
(Sequenzfehlererfassung) bestimmen, dass entweder das Bestätigungspaket
ACK3 nicht gesendet wurde, oder das in der Tat das Übertragungspaket
IP2 nicht einmal den zweiten Endgerätknoten MN erreicht hat.
-
Ähnlich wird
in Schritten S91, S92 in 9 der Detektor für ein verlorenes
Paket LPD einen Sequenzfehler der Sequenznummern 1, 3, 3 der Übertragungspakete
IP1, IP2, IP3 und der Sequenznummern 1, 3 von den empfangenen Bestätigungspaketen
ACK1, ACK3 bestimmen. Trotz des Sendens neuer Pakete IP4, IP5 in
Schritten S93, S94 bestimmt der Detektor für ein verlorenes Paket LPD,
dass entweder das Übertragungspaket
IP2 nicht bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen ist, oder dass das Bestätigungspaket ACK2 nicht gesendet wurde.
-
In
beiden Szenarios in 8 (verlorenes Bestätigungspaket)
und in 9 (verlorenes Übertragungspaket)
wird der Mobilknoten MN nicht mit Gebühren für das verlorene Übertragungspaket/Bestätigungspaket
belastet, weil keine Bestätigung
bei dem übertragenden
Gateway GW empfangen wird (es sei denn, dass ein Bestätigungspaket
mit einer höheren Sequenznummer,
so wie ACK2, oder ACK3, empfangen wird, wie oben erläutert, weil
Bestätigungspakete mit
einer höheren
Sequenznummer auch den Empfang der Pakete einer niedrigeren Sequenznummer bestätigen, selbst
wenn sie nicht empfangen worden sind). Dies ist in dem allgemeinen
Kontext der Erfindung, dass der Benutzer des zweiten Endgerätknotens
MN nur mit Gebühren
belastet werden sollte für Pakete,
die mit einer Bestätigungsinformation
(Bestätigungspakete)
bestätigt
worden sind.
-
Jedoch
kann der Mobilknoten MN schummeln, d.h. er kann tatsächlich das Übertragungspaket
IP2 empfangen haben und kann absichtlich nicht ein Bestätigungspaket
ACK2 senden, weil er versucht, zu vermeiden, für dieses mit Gebühren belastet
zu werden. Dieses kann vermieden werden, wenn in 8 und
in 9 das Gateway GW den zweiten Endgerätknoten
MN immer mit Gebühren
belastet, wenn ein Übertragungspaket
IP2 ausgesendet worden ist, unabhängig davon, ob eine Bestätigungsinformation
empfangen wird. Selbstverständlich
benötigt
das Gateway GW immer noch eine Information, die angibt, dass das
Paket tatsächlich
angekommen ist, weil gemäß der Erfindung
nur Pakete berechnet werden sollten, die den zweiten Endgerätknoten
erreicht haben. Jedoch ist es möglich,
dass ein Detektor für
ein verlorenes Paket LPD auch auf der Seite des Endgerätknotens
MN bereitgestellt ist, und dieser Detektor für ein verlorenes Paket LPD
erfasst eine inkorrekte Sequenz von Übertragungspaket-Sequenznummern,
d.h. dass in 9 der Detektor für ein verlorenes
Paket LPD auf der Seite des Mobilknotens MN 1, 3, ... erfasst, was
offensichtlich eine Sequenzfehlererfassung ist, weil es keine Sequenznummer
2 gibt. In solch einem Fall, wie detaillierter mit Verweis auf 15 erläutert werden
wird, kann eine Anforderung für
eine erneute Übertragung
durch den zweiten Endgerätknoten
MN für
die Sequenzfehlernummer 2 getätigt
werden, und in diesem Fall, nach einem Empfangen der Anforderung
für eine
erneute Übertragung,
kann das Gateway GW die Anforderung für eine erneute Übertragung
als eine Art einer Bestätigung
verwenden, dass das zweite Übertragungspaket
IP2 verloren ging. In diesem Fall wird die Abrechnungseinheit ACC' vielmehr nur Gebühren für das erneute übertragene
Paket belasten, als für das
ursprüngliche
Paket. Deshalb werden, selbst in diesem Szenario, nur Pakete berechnet,
für die
eine Art einer Anerkenntnis/Bestätigung
von dem zweiten Endgerätknoten
MN empfangen wurde.
-
Andererseits
kann, in 8, das Gateway GW, im Besonderen
seine Abrechnungseinheit ACC', nichts
anderes tun, als für
das Übertragungspaket IP2
keine Gebühren
zu belasten, weil weder eine Anforderung für eine erneute Übertragung
noch eine Bestätigung
ACK2 empfangen wird. In diesem Fall, wie mit Verweis auf 11 erläutert, kann
eine Bestätigungsanforderung
von dem Gateway GW an den zweiten Endgerätknoten MN getätigt werden,
um die fehlende Bestätigung
erneut zu sammeln. Wenn sie schließlich empfangen wird, dann
werden Gebühren für das Übertragungspaket
IP2 belastet werden. Jedoch sollte zuerst gemäß dieser Ausführungsform verstanden
werden, dass das Gateway GW als auch der zweite Endgerätknoten
MN einen Detektor für
ein verlorenes Paket LPD umfassen können, der im Grunde genommen
die verlorene Bestätigung
und das verlorene Paket erfasst, wenn die Sequenznummern, die aufeinanderfolgend
in einem Übertragungsfenster
bei dem Gateway GW und dem Mobilknoten MN auftreten, nicht mit der
erwarteten Sequenz zusammenpassen.
-
TIMER-AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Wie
oben mit Verweis auf 7 erläutert wurde, bewirkt, beim
Verwenden des Schiebefensterprinzips, der Empfang eines oder mehrerer
Bestätigungspakete
ein Verschieben des ursprünglichen Fensters
WT zu einem neuen Fenster WT',
WT'', WT''',
entweder in aufeinanderfolgenden einzelnen Paketverschiebungen mit
jedem aufeinanderfolgenden Empfang eines Bestätigungspaketes ACK1, ACK2,
ACK3, oder in SN Paketverschiebungen, wenn nur Bestätigungspakete
ACK2 oder ACK3 empfangen werden. Außerdem bestätigt eine einzelne Bestätigung für eines
der innerhalb des Übertragungsfensters
WT übertragenen
Pakete den Empfang der Übertragung
sämtlicher Übertragungspakete
niedrigerer Ordnung SN, als in dem Bestätigungspaket enthalten.
-
10 zeigt
ein Flussdiagramm für
die Schritte, die durch den Detektor für ein verlorenes Paket LPD
ausgeführt
werden, der einen Timer T gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung umfasst.
-
Im
Wesentlichen ist ein Timer T des Detektors für ein verlorenes Paket LPD
ausgebildet zum Zählen
einer vorbestimmten Zeitdauer ΔT.
Der Timer T wird mit jeder neuen Übertragung eines Übertragungspaketes
gestartet, wie mit Schritten S101, S102, S103, S107, S108 angegeben.
Beim Zählen der
vorbestimmten Zeitdauer ΔT
nach einem jeweiligen Neustart, wird der Timer gestoppt, immer wenn ein
Bestätigungspaket
für das
letzte übertragene Übertragungspaket
innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ΔT empfangen wird, wie in Schritten
S104, S105, S106 ersichtlich. Somit wird der Timer zum Steuern des
Empfangs von Bestätigungspaketen verwendet.
-
Vorzugsweise
sollte die Zeitdauer ΔT
des Timers T an die Umlaufzeit RTT angepasst sein, d.h, geringfügig länger sein.
-
Wie
in 10 gezeigt und mit Verweis auf 7 (Fensterprinzip)
erläutert,
bestätigt
eine einzelne Bestätigung,
so wie die im Schritt S104 in 10 empfangene,
die Übertragung
sämtlicher
Pakete innerhalb des Übertragungsfensters
WT.
-
Wie
auch oben bezüglich
des "Fensterschiebeprinzips" erläutert, verschiebt
oder schiebt der Empfang des Bestätigungspaketes ACK1 im Schritt S104
das Fenster WT zu dem Fenster WT',
und es ist dieses Schieben des Fensters, was bewirkt, dass der Timer
T neu gestartet wird, weil das neue Fenster WT' noch ein Paket umfasst, und zwar IP4,
das bis jetzt nicht übertragen
worden ist (siehe auch 7). Zur Übertragung dieses neuen Paketes
IP4 in dem neuen Fenster WT' wird
der Timer T im Schritt 107 neu gestartet. Ähnlich schiebt das ACK2 das
Fenster WT zu dem Fenster WT'', was somit eine Übertragung
von IP5 und einen Neustart des Timers T im Schritt S108 bewirkt.
Nur das Bestätigungspaket ACK6
stoppt tatsächlich
den Timer T, weil der Empfang von ACK3 die Übertragung von IP6 bewirkt,
d.h. dem letzten nicht gesendeten Paket in dem neuen Übertragungsfenster
WT'''. Somit werden sämtliche Pakete in dem gegenwärtigen Fenster
WT''' gesendet und bestätigt worden sein, und es gibt
keinen Grund mehr für
ein weiteres Timer-Überwachen
irgendeines Empfangs von Bestätigungspaketen.
-
Jedoch
kann, wie in 11 gezeigt, ein Fall auftreten,
in dem, nachdem drei Übertragungspakete IP1,
IP2, IP3 gesendet worden sind, der Timer T die vorbestimmte Zeitdauer ΔT zählt und
abläuft
bzw. eine Zeitsperre ausführt.
Das heißt,
dass, nach Starten des Timers T im Schritt S113, der Timer die vorbestimmte
Zeitdauer ΔT
innerhalb von Schritt S113' zählt; und,
da sämtliche
Bestätigungspakete
ACK1, ACK2, ACK3 verloren gingen, es einen Ablauf bzw. eine Zeitsperre
des Timers gibt. Eine Möglichkeit
in solch einer Situation ist, dass das Gateway GW einfach annimmt,
dass überhaupt
keine Bestätigung
für irgendeines
der drei Übertragungspakete
IP1, IP2, IP3 empfangen worden ist, und einfach die Übertragung
stoppt (Übertragungsstopp).
Eine zweite Möglichkeit,
wie in 11 gezeigt, ist dass, nach Schritt S113' (nachdem der Timer
T die vorbestimmte Zeitdauer ΔT
gezählt
hat), im Schritt S114 eine Bestätigungsanforderungseinheit
SOL, die ein Teil des Detektors für ein verlorenes Paket LPD
sein kann, an den zweiten Endgerätknoten
MN ein Bestätigungsanforderungspaket
SOL_ACK3 überträgt, das
eine vorbestimmte Sequenznummer 3 eines Übertragungspaketes IP3 enthält, das übertragen
wurde, aber für
welches bis jetzt keine Bestätigungsinformation
durch die Bestätigungs-Erfassungseinheit
ACKM erfasst worden ist. Die Bestätigungsanforderungsnachricht
SOL_ACK3 fordert von dem zweiten Endgerätknoten MN die Übertragung
eines Bestätigungspaketes
ACK3 an, was den Empfang des Übertragungspaketes
mit der vorbestimmten Sequenznummer 3 bestätigt.
-
Während die
Bestätigungsanforderung
SOL die Bestätigung
eines Übertragungspaketes
mit einer spezifizierten Sequenznummer anfordern kann, ist, gemäß einem
Beispiel dieser Ausführungsform,
die Bestätigungsanforderungseinheit
SOL ausgebildet zum Übertragen,
an den zweiten Endgerätknoten MN,
eines Bestätigungsanforderungspaketes SOL_ACK3,
dass die Sequenznummer 3 des letzten in dem Übertragungsfenster WT übertragenen Übertragungspaketes
IP3 enthält.
-
Wie
in 11 gezeigt, bewirkt die Übertragung des Bestätigungsanforderungspaketes SOL_ACK3
im Schritt S114, dass der Mobilknoten MN das Bestätigungspaket
ACK3 im Schritt S115 überträgt, wonach
weitere Übertragungen
von Paketen IP4 und IP5 mit einem jeweiligen Starten des Timers T
im Schritt S116, S117 starten, immer wenn ein neues Übertragungspaket übertragen
wird.
-
Wie
in 11 gezeigt, ist jedoch die Übertragung eines Bestätigungsanforderungsbündels SOL_ACK3
im Schritt S114 selbstverständlich
eine neue Paketübertragung,
genau wie die Übertragung von Übertragungspaketen
IP1, IP2, IP3. Deshalb, wenn nach der Übertragung des Übertragungspaketes
IP3 und dem Starten des Timers T im Schritt S113, der Timer T im
Schritt S113' abläuft bzw.
in Zeitsperre geht, ist es außerdem
vorzuziehen, dass der Timer T gestartet wird, wenn die Bestätigungsanforderungseinheit
SOL ein Übertragen
des Bestätigungsanforderungsbündels SOL_ACK3
startet.
-
Während in 11 das
Bestätigungspaket ACK3
den Timer stoppt, und der Timer erneut im Schritt S116 für die neue Übertragung
von Paket IP4 gestartet wird, zeigt 12 einen
Fall, in dem der Timer im Schritt S121' beim Senden des Bestätigungsanforderungsbündels SOL_ACK3
im Schritt S121 gesetzt wird. Wenn im Schritt S122 der Timer T abläuft bzw.
in Zeitsperre geht und kein Bestätigungsinformation
durch die Bestätigungsinformations-Erfassungseinheit
ACKM innerhalb der Zeitdauer nach einem Übertragen des Bestätigungsanforderungsbündels SOL_ACK3
erfasst wird, stoppt die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG die Übertragung
weiterer Übertragungspakete
nach dem Schritt S122. Die Gründe
für ein
Nicht-Empfangen des angeforderten Bestätigungspaketes ACK3 in 12,
was den Ablauf bzw. die Zeitsperre des Timers T im Schritt S122
bewirkt, können
vielfältig
sein. Einer ist, dass auch das Bestätigungsanforderungsbündel SOL_ACK3
nicht den zweiten Endgerätknoten
MN erreichte, weil es auf dem Weg verloren ging, wie in 12 gezeigt.
Eine andere Möglichkeit
ist, dass der zweite Endgerätknoten
MN entweder tatsächlich nicht
das Bestätigungspaket
ACK3 sendete, oder das Bestätigungspaket
ACK3 auf seinem Weg zu dem Gateway GW verloren ging. Der Timer T
berücksichtigt
sämtliche
dieser Situationen durch Durchführen
eines Übertragungsstopps,
wenn kein Bestätigungspaket
ACK3 innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ΔT empfangen wird.
-
Wie
aus 11 und 12 verstanden
werden kann, sendet das Gateway GW nicht neue Pakete und startet
somit den Timer T nicht neu, wenn sämtliche Bestätigungspakete
verloren gehen (oder nicht durch den zweiten Endgerätknoten
MN gesendet werden). Dieses resultiert in den Zeitabläufen bzw.
Zeitsperren, wie in 11 und 12 veranschaulicht.
In 11 erbittet das Gateway GW eine Bestätigung von
dem Mobilknoten für
das letzte gesendet Paket. Der Mobilknoten sendet die Bestätigung in 11 erneut,
und die verbleibenden Pakete IP4, IP5 können übertragen werden. Dieselbe
Prozedur kann angewendet werden, wenn, anstelle der Bestätigungen,
die Übertragungspakete
verloren gehen. In diesem Fall muss der Mobilknoten gleichwohl das
abgerufene Bestätigungspaket
ACK z.B. für
das Paket 3 senden, obwohl er tatsächlich nicht irgendwelche Pakete
empfangen haben kann (weil sie während
der Übertragung
von dem Gateway GW zu dem Mobilknoten MN verloren gingen). Somit
werden dem Mobilknoten MN Gebühren
für Pakete
belastet, die er nicht empfangen hat. Dieses vermeidet wiederum
ein Fehlverhalten des Mobilknotens MN. Wenn der Mobilknoten MN entscheidet,
das Bestätigungsbündel ACK3
nicht zu senden, oder wenn das Bestätigungsanforderungspaket SOL_ACK3
nicht den zweiten Endgerätknoten
MN erreicht, resultiert dieses in einem Übertragungsstopp, wie in 12 gezeigt. Wenn
in 12 der Timer abläuft, wird GW die Übertragung
stoppen, da es annimmt, dass entweder die Route zu MN unterbrochen
ist, oder MN nicht irgendwelche Pakete mehr empfangen möchte.
-
Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung, wie in 13 gezeigt, läuft der
Timer deshalb im Schritt S131' ab
bzw. geht in Zeitsperre, nach einem Zählen der Zeitdauer ΔT nach einem Übertragen
des Übertragungspaketes
IP3 im Schritt S131. Bezüglich
dessen sind Schritt S131 und S131' in 13 identisch
zu dem Schritt S113 und dem Schritt S113' in 11. Im
Schritt S132 erfasst eine Routenprüf-Einheit, ob eine Übertragungsroute
an den zweiten Endgerätknoten
MN existiert. Wenn, nachdem der Timer T im Schritt S131' abläuft bzw.
in Zeitsperre geht, die Routenprüfeinheit
RC im Schritt S132 erfasst, dass eine Übertragungsroute, wie MR oder
AR, zu dem zweiten Endgerätknoten
MN existiert, wird die Bestätigungsanforderungseinheit
SOL an den zweiten Endgerätknoten
MN das Bestätigungsanforderungspaket
SOL_ACK3 übertragen.
In 13, wenn die Routenprüf-Einheit im Schritt S132 bestimmt,
dass eine Route existiert, entsprechen die Schritte S133', S133, S134, S135,
S136 den Schritten S114',
S114, S115, S116 bzw. S117 von 11.
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Wenn
die Routenprüfung
im Schritt S132 oder S142 in 14 negativ
ist, d.h., dass die Routenprüf-Einheit
RC erfasst, dass keine Übertragungsroute
zu dem zweiten Endgerätknoten
MN verfügbar ist,
stoppt die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW die Übertragung
im Schritt S143. In 14 entsprechen die Schritte
S141, S141' und Schritt
S142 den Schritten S131, S131',
S132.
-
Es
sollte beachtet werden, dass in 13 und
in 14 die in 6 gezeigte
Routenprüf-Einheit
RC durch Zugreifen auf Standard-Routing-Protokolle erfasst, ob eine Übertragungsroute
an den zweiten Endgerätknoten
MN existiert.
-
Es
sollte auch beachtet werden, dass in 13 und
in 14 es ein mögliches
Problem darin gibt, dass der zweite Endgerätknoten MN keinen Anreiz hat,
die letzten Pakete einer Sitzung zu bestätigen. Oder noch schlimmer,
könnte
er systematisch wiederholte kurze Sitzungen anstelle langer verwenden.
Jedoch wird angenommen, dass dieser Missbrauch für den Benutzer des zweiten
Endgerätknotens
MN nicht attraktiv ist, weil der Sitzungsaufbau eine Verzögerung und
einen Mehraufwand erzeugt. Darüber
hinaus kann eine feste Gebühr
für jeden
Sitzungsaufbau berechnet werden.
-
Mit
Verweis auf 9 wurde bereits oben beschrieben,
dass außerdem
der zweite Endgerätknoten
MN erfassen kann, dass ein Übertragungspaket übertragen
worden sein sollte und nicht empfangen wurde. Dies kann z.B. getätigt werden
durch Prüfen
der Sequenz von aus den empfangenen Paketen extrahierten Sequenznummern.
In solch einem Fall (wie in 15 gezeigt)
kann der zweite Endgerätknoten
MN eine erneute Übertragung
eines Paketes anfordern, von dem er glaubt, dass es empfangen worden
sein sollte. In der Ausführungsform
in 15 umfasst das erste Übertragungsfenster WT das Senden
von Übertragungspaketen
IP1, IP2, IP3 in Schritten S151, S152, S153. Im Schritt S154 wird
das erste Übertragungspaket
IP1 durch Senden eines Bestätigungspaketes
ACK1 von dem zweiten Endgerätknoten
MN an das Gateway GW bestätigt.
Der Empfang des Bestätigungspaketes
ACK1 löst
das Verschieben des Fensters WT zu WT' aus, und somit das Senden des nächsten Übertragungspaketes
IP4 in diesem nächsten Übertragungsfenster
WT' (wie oben erläutert bewirkt
der Empfang irgendeiner Bestätigungsnachricht
für ein Übertragungspaket,
in dem Übertragungsfenster
WT enthalten, das Verschieben des Fensters WT zu WT', WT'' oder WT''', und somit das Senden
weiterer nicht bereits übertragener
Pakete in dem jeweiligen neuen Übertragungsfenster
WT', WT'', WT''').
-
Nach
Empfangen des dritten Übertragungspaketes
IP3 im Schritt S153 ist der Detektor für ein verlorenes Paket LPD
auf der Seite des zweiten Endgerätes
MN in einer Position zum Erfassen, dass das Übertragungspaket IP2 gesendet
worden sein sollte, aber auf seinem Weg verloren ging (mit dem "x" in dem Nachrichtenfluss in Schritt
S152 angegeben). Das heißt,
da der zweite Endgerätknoten
MN weiß, dass
in dem Übertragungsfenster
WT drei Pakete IP1, IP2, IP3 gesendet worden sein sollten, aber
er nur Pakete mit Sequenznummern 1, 3 empfangen hat, er folgert,
dass das zweite Übertragungspaket IP2
verloren ging. Im Schritt S156 überträgt deshalb eine
Anforderungseinheit für
eine erneute Paketübertragung
ARQ in dem zweiten Endgerätknoten,
an das Gateway GW, das Anforderungspaket für eine erneute Übertragung
SEL_ACK3 (2). Die Anforderung für eine
erneute Übertragung
SEL_ACK3 (2) enthält
die Sequenznummer 3 des Paketes, dessen Empfang bestätigt werden
sollte, als auch eine Sequenznummer 2 eines Übertragungspaketes, das angefordert wird,
von dem Gateway GW erneut übertragen
zu werden. Im Schritt S157, in Ansprechen auf das Anforderungspaket
für eine
erneute Übertragung SEL_ACK3
(2) im Schritt S156, überträgt die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW das angeforderte Paket IP2 erneut im Schritt
S157. Wenn das Paket IP4 im Schritt S155 übertragen wird, hat die Seite
des zweiten Endgerätes
MN jedoch noch nicht das angeforderte zweite Übertragungspaket IP2 empfangen,
und deshalb sendet, im Schritt S158, die Anforderungseinheit für eine erneute
Paketübertragung
ARQ ein anderes Anforderungspaket für eine erneute Übertragung
SEL_ACK4 (2). Dieses Anforderungspaket für eine erneute Übertragung
bestätigt
den Empfang des vierten Übertragungspaketes
IP4 und fordert gleichzeitig die erneute Übertragung des Übertragungspaketes
mit der Sequenznummer 2 an. Das Anforderungspaket SEL_ACK4 (2) fordert
eine andere erneute Übertragung
des zweiten Übertragungspaketes
IP2 an, weil zu dieser Zeit das zweite Übertragungspaket IP2, das im Schritt
S157 gesendet ist, in Ansprechen auf die erste Anforderungsnachricht
für eine
erneute Übertragung
SEL_ACK3 (2), bis jetzt nicht bei dem zweiten Endgerätknoten
MN angekommen ist. Da nach Schritt S157 die erneute Übertragung
des zweiten Paketes IP2 erfolgreich ist, wird jedoch die Übertragung
des nächsten
Paketes IP5 – vor
einem Empfangen der erneuerten Anforderung für eine erneute Übertragung
im Schritt S158 – mit
einem Bestätigungspaket
ACK5 anerkannt. Aufgrund der Zeitbeziehung in 15 wird
jedoch das zweite Paket IP2 erneut an den zweiten Endgerätknoten
MN im Schritt S159 in Ansprechen auf die zusätzliche Anforderung für eine erneute Übertragung
SEL_ACK4 (2) gesendet werden.
-
Wie
aus 15 ersichtlich ist, wenn der Detektor für ein verlorenes
Paket LPD auf der Seite des zweiten Endgerätes MN den Verlust eines Übertragungspaketes,
so wie IP2, erfasst (weil er weiß, dass die vollständige Sequenz
1-2-3 empfangen worden sein sollte, wenn ein Übertragungsfenster WT verwendet
wird), dann sendet die Anforderungseinheit für eine erneute Paketübertragung
ARQ wiederholte Anforderungen für
eine erneute Übertragung SEL_ACK3
(2), SEL_ACK4 (2) mit jedem Empfang eines neuen Übertragungspaketes IP3, IP4,
bis nach dem Schritt S157 das angeforderte Übertragungspaket IP2 tatsächlich bei
dem zweiten Endgerätknoten MN
ankommt.
-
Da
das letzte Paket IP4 des zweiten Übertragungsfensters WT' nicht bestätigt werden
konnte – weil
die Anforderung für
eine erneute Übertragung SEL_ACK4
(2) gesendet werden musste, weil das zweite Übertragungspaket IP2 noch nicht
ankam, wird das Bestätigungspaket
ACK4 für
das letzte Übertragungspaket
IP4 des zweiten Übertragungsfensters
WT' nur nach Schritt
S157 im Schritt S160 gesendet. Deshalb werden Bestätigungspakete,
wie ACK4, für
andere übertragene
Pakete nur nach einem früher
verlorenen Übertragungspaket,
gesendet, wie IP2 tatsächlich
durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG des Gateways GW gesendet wird. Dieses ist möglich, weil die Ausführungsform
in 15 vorzugsweise mit einer Art eines "Handshake"-Prinzips arbeitet,
d.h., dass der zweite Endgerätknoten
MN nur mit irgendeiner Art einer Nachricht antworten wird, nachdem
er ein weiteres Übertragungspaket
von dem Gateway GW empfangen hat.
-
Andererseits
ist die separate Übertragung von
ACK4 im Schritt S160 in 15 optional,
weil die Anforderung für
eine erneute Übertragung SEL_ACK4
(2) nicht nur die Anforderung für
eine erneute Übertragung
von Paket IP2 sondern auch eine Bestätigung ACK4 für das Paket
IP4 enthält.
-
Wenn
Pakete verloren gehen, kann der empfangende Knoten dieses durch
Prüfen
der Sequenznummern der empfangenen Pakete bemerken. Der empfangene
Knoten MN wird mit Gebühren
für sämtliche
Pakete einschließlich
der verlorenen belastet. Jedoch kann der zweite Endgerätknoten
MN die erneute Übertragung
eines verlorenen Paketes anfordern. In diesem Fall sendet der zweite
Endgerätknoten
MN die Selektivbestätigung
SEL_ACK3 (2), SEL_ACK4 (2), in welcher er die Sequenznummer des
Paketes angibt, die er nicht empfangen hat. Das Gateway GW bzw.
seine Abrechnungseinheit ACC' wird
nicht Pakete berechnen, die erneut übertragen worden sind. In dem
Beispiel in 15 sendet der zweite Endgerätknoten
MN Selektivbestätigungspakete
SEL_ACKs für
jedes empfangene Paket, das nicht die Sequenznummer 2 hat. Wie erläutert, führt dieses
zu zwei erneuten Übertragungen
des Paketes IP2 in Schritten S157, S159. Dies kann vermieden werden,
wenn der zweite Endgerätknoten
MN nur Selektivbestätigungspakete
SEL_ACK in gewissen Intervallen sendet, zum Beispiel der Umlaufzeit
RTT entsprechend. Das heißt,
dass, wenn die Einheit für eine
erneute Übertragung
ARQ in dem zweiten Endgerätknoten
MN wenigstens die Umlaufzeit RTT warten würde, wie mit RTT in 15 angegeben,
es dann erreicht werden könnte,
dass das erwünschte zweite Übertragungspaket
IP2 ankommt, und somit der zweite Endgerätknoten MN nicht erneut die
erneute Übertragung
des Paketes IP2 anfordern braucht.
-
In 15 wird
angenommen, dass Pakete sich nicht gegenseitig überholen während der Übertragung innerhalb eines Übertragungsfensters
WT. Das heißt,
dass, wenn keine Pakete verloren gehen, Übertragungspakete IP1, IP2,
IP3 auch in der Reihenfolge 1-2-3 bei dem zweiten Endgerätknoten
MN ankommen werden. Aufgrund unterschiedlicher Verzögerungen
oder möglicherweise
unterschiedlicher Übertragungsrouten
für individuelle
Pakete kann es jedoch auftreten, dass die Empfangssequenz nicht 1-2-3
sondern 1-3-2 ist. Wenn der Detektor für ein verlorenes Paket LPD
auf der Seite des zweiten Endgerätes
MN in solch einem Fall unmittelbar eine erneute Übertragung für eine Selektivbestätigung für das Paket
mit der Sequenznummer 2 sendet, kann er dieses zu früh tun, da
das zweite Übertragungspaket IP2
tatsächlich
ankommen kann, nur ein bisschen später. In diesem Fall sollte
der zweite Endgerätknoten
MN mit einem Senden einer Anforderung für eine erneute Übertragung
SEL_ACK warten, um zu sehen, ob der angenommene "Paketverlust" tatsächlich eine Fehlordnung von
Paketen war. Da die erneute Paketübertragung "Übertragungsfenster-weise" durchgeführt wird,
ist es schlau, wenn die Einheit für eine erneute Übertragung
ARQ wenigstens die Umlaufzeit RTT plus die Aussendezeit (d.h. die
Größe von Paket/Übertragungsrate;
z.B. 1Mbit/1Mbit/s = 1 Sekunde) multipliziert mit der Anzahl von
innerhalb jedes Übertragungsfensters
WT zu übertragenden Paketen
wartet. Der Grund für
dieses ist, dass in dem schlimmsten Fall die Pakete in solch einer
fehlgeordneten Weise wie 3-1-2 ankommen können. In diesem Fall war das
Paket IP3 das letzte gesendete Paket, aber es war tatsächlich das
erste empfangene Paket. Da das tatsächlich zuerst gesendet Paket
das Übertragungspaket
IP1 mit der Sequenznummer 1 war, könnte in dem schlechtesten Fall
das Übertragungspaket
IP1 als das letzte empfangene Paket bei dem zweiten Endgerätknoten
MN ankommen, z.B. in einer Sequenzreihenfolge von 3-2-1. Somit kann
vermieden werden, dass es eine unnötige Anforderung für eine erneute Übertragung
von dem zweiten Endgerätknoten
MN gibt.
-
BESTÄTIGUNGS-TUNNELNDE
VERBINDUNGEN
-
5a zeigt
das Kommunikationssystem SYS gemäß der Erfindung,
mit einem ersten Netzwerk IN mit wenigstens einem ersten Endgerätknoten
CN, einem Ad-hoc-Netzwerk AHN mit wenigstens einem zweiten Endgerätknoten
RN1-RN4, MN und einem Gateway GW zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation
TI zwischen dem ersten Endgerätknoten
CN des ersten Netzwerks und dem zweiten Endgerätknoten des Ad-hoc-Netzwerks
AHN. Wie in 5a gezeigt (und außerdem oben
mit Verweis auf 3a beschrieben) werden innerhalb
des Mobil-Ad-hoc-Netzwerks AHN Kommunikationsverbindungen, so wie
Wireless LAN und WAN-Verbindungen
oder Bluetooth-Verbindungen, verwendet, um die Übertragungsinformation von
dem Gateway GW an das zweite Endgerät MN zu leiten, und um die
Bestätigungsinformation
von dem zweiten Endgerätknoten
MN an das Gateway GW zu leiten, entlang einer Übertragungsroute MR, AR. Es
sollte verstanden werden, dass die in 5a, 5b, 5c und
in 6-15 gezeigten Ausführungsformen
und Beispiele der Erfindung ausgeführt werden können durch
Verwenden solcher Drahtlosverbindungen entlang der Hauptroute MR
und der alternativen Route AR. Wie hier im Nachfolgenden mit Verweis
auf 16a, 16b erläutert wird,
ist es besonders vorteilhaft, wenn das Gateway GW einen IP-Tunnel zu
dem empfangenden Mobilknoten MN errichtet, d.h., dass IP-Pakete,
so wie IP1-IP5 in 7, in IP-Pakete eingekapselt
sind. In diesem Fall muss der Mobilknoten MN eine Bestätigung an
das Gateway GW für
jedes eingekapseltes Paket senden, das er empfängt. Knoten werden mit Gebühren belastet
und entlohnt für
ein Paket, sobald wie die jeweilige Bestätigung das Gateway GW erreicht
hat.
-
16a zeigt das Kommunikationssystem SYS gemäß der Erfindung,
im Besonderen mit Bezug zu der Verwendung von Globaladressen, SAC,
GAG, GAN und lokalen Ad-hoc-Adressen ADAG, ADA1, ADA2, ADAN. Es
sollte beachtet werden, dass der hier im Nachfolgenden mit Verweis
auf 16b zu beschreibende Tunnel
TUN1 nur eine Flusssteuerung durchführt, z.B. für Abrechnungszweck, aber nicht
für die
Stauungssteuerung. Darüber
hinaus kann der Tunnelmechanismus Pakete nur auf Verlangen erneut übertragen.
Jedoch kann, wie auch in 17 gezeigt,
auf dem IP-Tunnel TUN1, irgendein Transportprotokoll, so wie TCP
(Transport Control Protocol) oder UDP (User Datagram Protocol),
laufen. Es sollte beachtet werden, dass solch ein Tunnel auch aufgrund
anderer Gründe
erforderlich sein kann, z.B. wenn unterschiedliche Adressierungsschemas
verwendet werden. In diesem Fall kann der Tunnel auch für Abrechnungszwecke
wiederverwendet werden. Wenn ein Mikromobilitätsprotokoll eingesetzt wird,
das die Existenz eines Mobilitätsankerpunktes
verwendet, kann der IP-Tunnel alternativ zwischen dem Mobilitätsankerpunkt
und dem Mobilknoten errichtet werden. Das heißt, dass es beachtet werden
sollte, dass es nicht nur möglich
ist, Tunnel zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten
MN aufzubauen, sondern auch zwischen irgendeinem anderen Knoten
des Operator-gesteuerten Netzwerks IN und dem zweiten Endgerätknoten
MN. Solch ein anderer Knoten kann der zuvor erwähnte Mobilitätsankerpunkt
oder irgendein anderes Endgerät,
Vermittlungspunkt, Basisstation, Zugangspunkt usw. sein. Deshalb
sollte beachtet werden, dass der Austausch von Übertragungs- und Bestätigungspaketen
und da Abrechnen, wie oben beschrieben, zwischen dem Gateway GW
und dem zweiten Endgerätknoten
MN zu existieren, ähnlich zwischen
irgendeinem anderen Knoten des Netzwerks IN und dem zweiten Endgerätknoten
MN stattfinden kann.
-
16a zeigt ein Beispiel zum Adressieren und Leiten
in dem Internet. Hosts sind durch vollständige IP-Adressen identifiziert,
wohingegen Unternetzwerke durch Präfixe identifiziert sind. Hosts
haben denselben Präfix
wie ihr Unternetz. In dem Szenario von 16a befindet
sich der korrespondierende Knoten CN in einem Unternetz SUBNET1
mit einem Präfix
1. Deshalb ist die Quellenadresse oder Globalquellenadresse SAC
1.1. Ähnlich
gehört
das Gateway GW zu dem Unternetz SUBNET2 mit Präfix 2 und hat die Globaladresse
GAG 2.1. Hierin sollte im Nachfolgenden eine Globaladresse einer
Einheit oder eines Hosts innerhalb der Unternetze SUBNET1, SUBNET2
als eine zu einem festen Ort gehörende
feste Adresse verstanden werden.
-
Trotz
der Tatsache, dass eine innere Eigenschaft des Ad-hoc-Netzwerks AHN das
Merkmal ist, dass die jeweiligen Knoten RN1-RN4, MN Mobilknoten
sind, können
die Mobilknoten auch eine Globaladresse zugewiesen haben, z.B. für den Mobilknoten MN
die Globaladresse GAN = 2.2. Diese Globaladresse GAN ist dem korrespondierenden
Knoten CN als Zieladresse TAN bekannt, aber MN enthält auch
eine Ad-hoc-Adresse
ADAN. Nur das GW kennt beide Adressen. Ähnlich wird die Zieladresse
TA4 des Knotens RN4 sowohl eine Globaladresse als auch eine Ad-hoc-Adresse
haben.
-
In
Ad-hoc-Netzwerken ist ein Adressieren und ein Routing flach, und
Mobilvorrichtungen können
beliebige Adressen verwenden, z.B. die Ad-hoc-Adressen ADAG = A
für das
Gateway GW und ADA1 = B, ADA2 = C und ADAN = D für die Mobilknoten MN RN1, RN2
bzw. MN. Somit besteht die tatsächliche
Zieladresse TAN des zweiten Endgerätknotens MN aus einer dem korrespondierenden
Knoten CN bekannten Globaladresse GAN = 2.2 und einer Lokal- oder
Ad-hoc-Adresse ADAN = D, die nur dem Gateway GW bekannt ist. Wenn
der Mobilknoten MN mit dem Internet verbindet und durch externe korrespondierende
Knoten CN erreichbar sein möchte,
muss er diese Globaladresse GAN auch haben, weil der korrespondierende
Knoten CN, beim Senden der Übertragungsinformation
TI, nicht wissen kann, welche temporäre Ad-hoc-Adresse der Mobilknoten
MqN zu irgendeiner Zeit hat. Aus diesem Grund hat der Mobilknoten
MN Globaladresse GAN = 2.2. Der Mobilknoten MN verwendet denselben Präfix "2" als das Unternetz SUBNET2, an welches
er angefügt
ist. Daher verwendet der Mobilknoten MN die Globaladresse GAN =
2.2 zusätzlich
zu seiner Ad-hoc-Adresse
ADAN = D, wie in 16a gezeigt. Wie auch zuvor
erläutert,
gehört
das Gateway GW im Wesentlichen zu beiden Netzwerken SUBNET1, SUBNET2,
und muss deshalb auch eine Globaladresse GAG = 2.1 haben, um durch
den korrespondierenden Knoten CN erreichbar zu sein, als auch eine
Ad-hoc-Adresse ADAG = A, um Information an den zweiten Endgerätknoten
MN zu leiten und um Information davon zu empfangen. Somit hält auch
das Gateway GW die zwei Adressentypen aufrecht.
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Wenn
der Mobilknoten MN mit dem Internet kommunizieren möchte, müssen Pakete
innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks getunnelt werden, wie in 16b veranschaulicht.
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Wie
in 6 gezeigt, umfasst die Übertragungs-/Empfangseinheit TRG eine erste Tunnelaufbaueinheit
IPTUN zum Aufbauen einer ersten Tunnelverbindung TUN1 zwischen dem
Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN. Die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG überträgt die Übertragungsinformation
TI und empfängt
die Bestätigungsinformation,
z.B. ACTAN, ACTAN',
ACTAN'' in 5c,
zu bzw. von dem zweiten Endgerätknoten MN
durch die erste Tunnelverbindung.
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Die
erste Tunnelverbindung TUN1 agiert als eine Art einer "starren Verbindung", die direkt zwischen
dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN aufgebaut ist, dessen Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG jeweils die zuvor erwähnte
erste Tunnelaufbaueinheit IPTUN umfasst, wie in 6 gezeigt.
Der Hauptvorteil eines Verwendens einer Tunnelverbindung zwischen
dem Mobilknoten MN und dem Gateway ist, dass es keine Störung der Übertragung
der Übertragungsinformation und
der Bestätigungsinformation
geben kann, und eine dedizierte Verbindung allein zum Durchführen der
Flusssteuerung bereitgestellt ist, z.B. für das Abrechnen von Paketen
innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks. Es sollte beachtet werden, dass
im Prinzip der Tunnel TUN1 zur Flusssteuerung und zum Abrechnen
aber nicht zur Stauungssteuerung verwendet wird. Es kann auch beachtet
werden, dass der Tunnel TUN1 zwischen dem Mobilknoten MN und dem
Gateway GW auch aus anderen Gründen
erforderlich sein kann, z.B. wenn unterschiedliche Adressierungsschemas
verwendet werden. In diesem Fall kann der Tunnel für Abrechnungszwecke
auch erneut verwendet werden.
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Vorzugsweise,
und wie auch in 16b gezeigt, baut die erste
Tunnelaufbaueinheit IPTUN die erste Tunnelverbindung TUN1 durch
Einkapseln von Übertragungspaketen
IPx in modifizierte Übertragungspakete
IPxx ein, die durch die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG erzeugt und übertragen
sind. Das heißt,
dass gemäß der Erfindung IP-Pakete
(Übertragungspakete
und Bestätigungspakete)
in IP-Pakete auf dem Tunnel TUN1 eingekapselt sind.
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Wie
in 16b, kann die Übertragungsinformation
TI ein IP-Paket
IPx mit einem Nutzlastdatenabschnitt DPx und einem Adressierteilstück APx sein.
Das IP-Übertragungspaket
IPx umfasst in dem Adressierteilstück APx die Globalquellen- und
Bestimmungsorts-Adressen S:1.1 und D:2.2, die global den Ursprung
und den Bestimmungsort für
das Übertragungspaket
IPx angeben. Somit sendet der korrespondierende Knoten CN ein IP-Übertragungspaket mit
einer globalen Bestimmungsortsadresse 2.2 aus. Dieses Paket wird
an das Gateway GW geleitet, wo eine Adresseneinkapselung in ein
neues Paket IPxx stattfinden muss, das aus dem IP-Paket IPx besteht (mit
Datenteilstück
DPx und Adressierteilstück
APx), jedoch mit einem neuen Adressierteilstück APxx, der für das Routen
und Tunneln des IP-Paketes IPx in dem Ad-hoc-Netzwerk AHN verwendet
wird.
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In
dem Adressierteilstück
APxx des IP-Paketes IPxx findet eine Einkapselung der Adressen statt. Somit
ist die erste Tunnelaufbaueinheit IPTUN ausgebildet zum jeweiligen
Einkapseln eines Übertragungspaketes
IPx, das von dem ersten Endgerätknoten
CN empfangen ist und eine Globalquellenadresse S:1.1 des ersten
Endgerätknotens
CN und eine Globalbestimmungsortsadresse D:2.2 des zweiten Endgerätknotens
MN hat, in ein modifiziertes Übertragungspaket
IPxx, das in seinem Adressierteilstück eine Ad-hoc-Quellenadresse
S:A des Gateways GW und eine Ad-hoc-Bestimmungsortsadresse
D:D des zweiten Endgerätknotens
MN hat. Das heißt,
dass das IP-Paket IPx vollständig
in einem modifizierten IP-Paket IPxx it einem neuen Header APxx
eingekapselt ist, der für
das Routing in dem Ad-hoc-Netzwerk verwendet wird. Somit wird das
modifizierte Übertragungspaket
IPxx von der Lokal-Ad-hoc-Adresse A zu der Lokal-Bestimmungsortsadresse
D geleitet.
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Wenn
das erste Paket IPx mit einer Bestimmungsortsadresse des Gateways
D:2.2 bei dem Gateway GW ankommt, wird somit das Gateway GW als
die neue Quelle zum Weiterleiten einer Übertragungsinformation innerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks AHN betrachtet. Deshalb wird die frühere Global-Bestimmungsortsadresse
D:2.2 in die neue Quellenadresse S:A in dem Ad-hoc-Netzwerk geändert. Die Global-Bestimmungsortsadresse
D:2.2 des zweiten Endgerätknotens
MN wird in die Lokal-Ad-hoc-Netzwerkadresse D:D geändert. Innerhalb
des Ad-hoc-Netzwerks AHN wird somit das modifizierte Übertragungspaket
IPxx von der Quelle GW (S:A) an den Bestimmungsort MN (D:D) geleitet,
nur mit Verwenden der Lokal-Ad-hoc-Adressen. Somit kapselt das Gateway
GW das Übertragungspaket
IPx in ein anderes IP-Paket IPxx mit einer Bestimmungsortsadresse
A und tunnelt es an den Mobilknoten MN. Selbstverständlich wird
das Paket IPxx auf der Seite des Mobilknotens MN entkapselt, um
die Information darüber
abzurufen bzw. wiederzugewinnen, wo das Paket ursprünglich herkam
(Quellenadresse S:1.1), und um die Nutzlastdaten von dem Datenteilstück DPx abzurufen
bzw. wiederzugewinnen.
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Da
ein "virtueller" oder "logischer" Tunnel TUN1 zwischen
dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN aufgebaut wird,
wird der Austausch der Übertragungspakete
und Bestätigungspakete
zwischen den zwei Knoten GW, MN vollständig ungestört von irgendeiner anderen Übertragung
von Paketen innerhalb des Ad-hoc-Netzwerks ausgeführt. Somit
agiert der Tunnel TUN1 als eine Art einer starren Verbindung, die
nur speziell dem Austausch von Übertragungs- und Bestätigungspaketen
gewidmet ist, was z.B. nützlich
für das
genaue Abrechnen ist, wie oben erläutert. Die Verwendung des ersten Tunnels
ist auch vorteilhaft in Fällen,
in denen der korrespondierende Knoten und die Ad-hoc-Endgeräte nicht
dasselbe Adressenformat haben. Ein anderer Vorteil des Tunnelaufbaus
ist, dass das Paket von dem korrespondierenden Knoten intakt verbleibt,
d.h. dass sein Format nicht in dem Gateway geändert wird, wenn es durch den
Tunnel an den zweite Endgerätknoten übertragen
wird.
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17 zeigt
eine andere Ausführungsform der
Erfindung, wo ein spezifisches zuverlässiges Tunnelprotokoll auf
dem ersten Tunnelprotokoll TUN1 verwendet werden kann. Eine Möglichkeit
ist es, einen TCP-Tunnel zusätzlich
zu dem IP-Tunnel TUN1
zwischen dem Gateway GW und dem Mobilknoten MN aufzubauen. Das TCP-Protokoll
kann eine abgespeckte Version sein, die nicht erneute Übertragungen
durchführt
und die nicht einen Stauungssteuerungs-Algorithmus verwendet. Dieser
Ansatz ist in 17 veranschaulicht, wo ein zweiter Tunnel
TUN2 in dem ersten Tunnel TUN1 eingekapselt ist.
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Wie
in 6 angegeben, umfassen, zum Aufbauen des zweiten
Tunnels TUN2, das Gateway GW und der Mobilknoten MN jeweils eine
zweite Tunnelaufbaueinheit TCPTUN zum Aufbauen der zweiten Tunnelverbindung
TUN2, die innerhalb der ersten Tunnelverbindung TUN1 eingekapselt
ist, zwischen dem Gateway GW und dem zweiten Endgerätknoten MN.
Die Übertragungs-/Empfangseinheit
TRG überträgt die Übertragungsinformation
TI und empfängt die
Bestätigungsinformation,
so wie ACTAN, ACTAN',
ACTAN'' in 5c,
zu bzw. von dem zweiten Endgerätknoten
MN, durch Verwenden der zweiten Tunnelverbindung TUN2, die innerhalb
der ersten Tunnelverbindung TUN1 eingekapselt ist, wie schematisch
in 17 angegeben, wo die zweite Tunnelverbindung durch
die ersten Tunnelverbindung TUN1 umgeben oder eingekapselt ist. "Verwenden" der zweiten Tunnelverbindung
TUN2 meint, in diesem Kontext, dass das Protokoll der zweiten Tunnelverbindung
TUN2 verwendet wird.
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Wie
in 17 gezeigt, baut die zweite Tunnelaufbaueinheit
TCPTUN die zweite Tunnelverbindung TUN2 auf durch Einkapseln der Übertragungspakete
IPx, die das Datenteilstück
DPx und das Adressierteilstück
APx ähnlich
wie in 16b haben und von dem ersten
Endgerätknoten
CN empfangen werden, in modifizierte Übertragungspakete IPx' einschließlich des
Paketes IPx mit dem Datenteilstück DPx
und dem Adressiersteilstück
APx und eines neuen Headers oder Adressierteilstücks APx', welches z.B. in 17 annahmeweise
ein TCP-Header mit einer TCP-Quellen- und Bestimmungsortsadresse
ist. Somit sind die empfangenen IP-Pakete APx in ein zweites Tunnelprotokoll,
so wie TCP, eingebettet.
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Die
eingekapselten oder modifizierten TCP-Übertragungspakete IPx', die das IP-Paket
IPx mit dem Datenteilstück
DPx und dem Adressierteilstück
APx und den neuen Header APx' enthalten, werden
dann durch die erste Tunnelaufbaueinheit IPTUN in modifizierte Übertragungspakete
IPxx' eingekapselt,
die das TCP-Paket IPx' und
ein Adressierteilstück
APxx' ähnlich zu
APxx in dem modifizierten Übertragungspaket
IPxx in 16b enthalten. Somit wird das
TCP-Paket IPx (einschließlich
des eingekapselten IP-Paketes IPx) einmal mehr in ein modifiziertes Übertragungspaket
IPxx' durch die
erste Tunnelaufbaueinheit eingekapselt, ähnlich wie in 16b, nur dass die Pakete, die durch die erste Tunnelaufbaueinheit
IPTUN eingekapselt werden, die TCP-Pakete IPx' sind, die bereits mit Verwenden des
zweiten Tunnelprotokolls eingekapselt worden sind.
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Wie
oben erläutert,
kann der erste Tunnel TUN1 auch aus anderen Gründen aufgebaut werden, z.B.
wenn unterschiedliche Adressierungsschemas verwendet werden. In
diesem Fall kann der bereits aufgebaute Tunnel auch für den Austausch
der Übertragungsinformation
und der Bestätigungsinformation
und für
das Abrechnen verwendet werden, wie oben beschrieben.
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Vorzugsweise
baut die erste Tunnelaufbaueinheit IPTUN als die erste Tunnelverbindung
TUN1 ein IP-(Internet protocol) Protokoll auf. Vorzugsweise baut
die zweite Tunnelaufbaueinheit TCPTUN als einen zweiten Tunnel TUN2
ein TCP-(Transport Control Protocol) Protokoll auf, oder einen Stack
eines L2TP-(Layer-2-Tunnelling protocol) Protokoll, ein PPP-(Point-to-Point
Protocol) Protokoll und ein UDP-(User
Datagram Protocol) Protokoll. Der zweite Tunnel kann typischerweise
aufgebaut werden durch Verwenden irgendeines Protokolls, das normalerweise
nicht den Austausch einer Bestätigungsinformation
und einer Übertragungsinformation
ermöglicht, während der
erste Tunnel aufgebaut werden kann mit Verwenden irgendeiner IP-Protokollversion.
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Mit
der Verwendung des Tunnels (entweder ein Tunnel oder zwei Tunnel)
ist eine verbesserte Flusssteuerung von Paketen möglich, um
sicherzustellen, dass Knotenpakete angemessen bestätigen.
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Schließlich zeigt 18 eine
andere Ausführungsform
der Erfindung, in der der erste Tunnel TUN1 durch einen IP-Tunnel zwischen dem
Gateway GW und dem Mobilknoten MN gebildet ist, und der zweite Tunnel
TUN2 durch einen Stack eines UDP-(User Datagramm Protocol) Protokoll,
ein L2TP-(Layer-2-Tunnelling
protocol) Protokoll und ein PPP-(Point-to-Point) Protokoll gebildet ist. Das PPP-Protokoll
wird über
das L2TP- und das UDP-Protokoll aufgebaut.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Wie
oben beschrieben, ist es gemäß der Erfindung
möglich,
eine genauere Flusssteuerung von Paketen in einem Ad-hoc-Netzwerk AHN durchzuführen, weil
jedes Übertragungspaket
mit einem Bestätigungspaket
bestätigt
wird. Dieses kann vorteilhaft verwendet werden nicht nur für eine allgemeine genauere
Flusssteuerung, sondern auch für
ein genaueres Abrechnen. Das heißt, dass gemäß der Erfindung
ein Paketübertragungsüberwachen
für ein genaues
Abrechnen in Ad-hoc-Netzwerken
vorzugsweise erreicht wird durch Errichten eines IP-Tunnels zwischen
dem Gateway (oder einem Mobilitätsankerpunkt
oder tatsächlich
irgendeinem anderen Knoten in dem Operator-gesteuerten Netzwerk
IN) und dem Empfangsknoten, der zum Abrechnen verwendet wird, und
durch Durchführen
einer verbesserten Flusssteuerung der durch diesen IP-Tunnel gesendeten
Pakete, um sicherzustellen, dass Knotenpakete angemessen bestätigen.
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Obwohl
oben das spezifische Beispiel eines Verwendens eines Gateways GW
beschrieben ist, sollte beachtet werden, dass irgendein anderer
Knoten in dem Operator-gesteuerten Netzwerk IN zum Ausführen der
Flusssteuerung und der Abrechnungsfunktionen dieser Erfindung verwendet
werden könnte.
Dieser andere Knoten könnte
jedoch mit dem Gateway durch eine Verbindung verbunden sein, um den
Transfer einer empfangenen Übertragungsinformation
TI von dem Gateway GW an den zweiten Endgerätknoten MN zu initiieren.
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Außerdem wurden
oben spezifische Beispiele einer Fenstergröße von 3 Paketen beschrieben. Jedoch
ist die Erfindung selbstverständlich
nicht auf diese Fenstergröße beschränkt. Irgendeine
andere Fenstergröße kann
in Abhängigkeit
von der spezifischen Anwendung verwendet werden.
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Darüber hinaus
wurden spezifische Protokolle als Beispiele für den ersten und den zweiten
Tunnel beschrieben. Jedoch kann irgendein anderes geeignetes Protokoll
in Abhängigkeit von
der spezifischen Anwendung verwendet werden. Besonders der erste
Tunnel kann ein Tunnel sein, der aufgebaut sein kann und bereits
aus anderen Gründen
existiert, wie oben erläutert.
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Die
Erfindung kann in irgendeiner Art eines Kommunikationssystems SYS
verwendet werden, das ein erstes Netzwerk und ein zweites Netzwerk umfasst,
wobei das zweite Netzwerk ein Ad-hoc-Netzwerk ist, das spontan oder "ad hoc" gebildet ist, wie
oben erläutert
wurde.
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Es
sollte beachtet werden, dass die Erfindung andere Ausführungsformen
und Kombinationen umfasst, die nicht spezifisch oben aufgeführt sind. Zum
Beispiel können
weitere Ausführungsformen aus
einer Kombination individueller Merkmale und Schritte resultieren,
die separat in der Beschreibung und den Ansprüchen beschrieben worden sind.
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Zum
Beispiel kann eine andere Ausführungsform
der Erfindung ein Computerprogrammprodukt umfassen, das Code-Abschnitte
zum jeweiligen Ausführen
der Funktionen der jeweiligen Einheiten des Gateways GW gemäß einer
oder mehrerer der obigen Ausführungsformen
und Beispiele umfasst.
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Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung kann ein Computerprogrammprodukt umfassen, das Code-Abschnitte
zum jeweiligen Ausführen
der Funktionen der jeweiligen Einheiten des zweiten Endgerätknotens
MN gemäß einer
oder mehrerer der obigen Ausführungsformen
und Beispiele umfasst.
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Schließlich kann
noch eine andere Ausführungsform
der Erfindung ein Computerprogrammprodukt umfassen, das Code-Abschnitte zum jeweiligen Ausführen der
Verfahrensschritte jeweiliger Einheiten des Gateways und/oder des
zweiten Endgerätknotens
umfasst, gemäß einer
oder mehrerer der oben beschriebenen Ausführungsformen und Beispiele.
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Darüber hinaus
sollte beachtet werden, dass das, was beschrieben wurde, nur den
besten Modus bezeichnet, wie aktuell den Erfindern bekannt, und dass
die Erfindung auch andere Ausführungsformen umfassen
kann. Darüber
hinaus sind andere Modifizierungen und Variationen der Erfindung
durch die angefügten
Ansprüche
abgedeckt.
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Bezugszeichen
in den Ansprüchen
dienen nur Verdeutlichungszwecken und schränken nicht den Schutzbereich
dieser Ansprüche
ein.