DE60312565T2 - Vorrichtung zur erfassung eines rf-feldes - Google Patents

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Claude Fermon
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtasten eines Radiofrequenzfelds (RF-Felds).
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • Bekannte Verfahren zum Abtasten eines RF-Felds setzen gewöhnlich die Benutzung von Resonanzkreisen in Kombination mit einem LC-Kreis, einem Verstärker und einer Spannungsmessung voraus. Ein Beispiel einer derartigen Art einer bekannten Abtastvorrichtung unter Benutzung einer Spannungsmessung ist in der US-Patentschrift Nr. 6,373,253 gegeben.
  • Weitere bekannte Vorrichtungen zum Abtasten eines RF-Feldes sind mit Hall-Effektmeßwandlern verbunden, welche zerbrechlich sind und eine begrenzte Empfindlichkeit aufweisen.
  • Bei einer weiteren bekannten Technik wird ein Magnetfluß in einen Strom umgewandelt, der wiederum selbst ein Magnetfeld übermittelt, das von einem sehr empfindlichen Sensor der SQUID-Art erfaßt wird (d.h. mit einem supraleitenden Quanteninterferenz-Detektor verbunden ist). Die Vorrichtungen, die auf hochempfindlichen SQUIDs basieren, sind sehr kompliziert und können nicht im herkömmlichen industriellen Umfeld oder in tragbaren Vorrichtungen benutzt werden.
  • In DE-A-19650078 ist eine Vorrichtung zum Messen eines Stroms, der in einem Leiter fließt, gezeigt. Der Strom induziert einen Magnetfluß in einem Kern, welcher diesen Leiter umgibt. Der Kern weist einen Abschnitt zum Konzentrieren des Magnetflusses auf, um von einem magnetwiderstandsbeständigen Sensor gemessen zu werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung beabsichtigt, die oben erwähnten Nachteile zu beheben.
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine einfache und wirksame Vorrichtung zum Abtasten eines RF-Felds in unterschiedlichen Umgebungen einschließlich industrieller Umgebungen bereitzustellen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine robuste und verläßliche Abtastvorrichtung bereitzustellen, die eine hohe Empfindlichkeit aufweist und dabei leicht herzustellen und im Wesentlichen nicht von externen Störungen betroffen ist.
  • Diese Ziele werden dank einer Vorrichtung zum Abtasten eines RF-Felds erreicht, wobei sie eine Flußempfangsschleife, einschließlich einer Umlaufbahn mit einer definierten Bahnbreite umfaßt, wobei die Flußempfangsschleife einen Abschnitt aufweist, der den durch die Flußempfangsschleife fließenden Magnetfluß in ein Hochmagnetfeld transformiert, wobei der Abschnitt eine Verengung der Flußempfangsschleife umfaßt, welche die Stromlinien in der Umlaufbahn konzentriert, um einen Strom-Feld-Transformator zu definieren, und wenigstens einen Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen, welcher in einem sehr nahen Abstand zu der Verengung angeordnet ist.
  • Vorzugsweise umfaßt der Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen einen Riesenmagnetwiderstand (GMR).
  • Als Alternative dazu kann der Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen einen Tunnelmagnetwiderstand (TMR) oder einen Kolossalmagnetwiderstand (CMR) umfassen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann auf Radiofrequenzsignale im Bereich von 10 kHz bis 30 GHz angewandt werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann dann genauer auf Radiofrequenz-Identifikation (RF-ID) angewandt werden. Bei einer derartigen Anwendung können die Betriebsfrequenzen zum Beispiel 125 kHz, 13,56 MHz und 2,45 GHz sein, es können jedoch auch andere Frequenzen von bis zu 30 GHz benutzt werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann ferner auf nukleare Quadrupolresonanz (NQR), insbesondere zur Detektion von Sprengstoffen, angewandt werden, wobei die Betriebsfrequenzen vorzugsweise zwischen 50 kHz und 10 MHz liegen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann als sehr empfindlicher Empfänger für drahtlose RF-Übertragungen benutzt werden.
  • Weitere Anwendungen des Sensors gemäß der vorliegenden Erfindung können unter anderem das Messen des Felds, das durch Radioantennen induziert wurde, einschließen.
  • Bei einer bestimmten Ausführungsform der Erfindung ist die Verengung lang genug, um eine Mehrzahl von angrenzenden Magnetfeldwandlern mit sehr geringem Rauschen zu behausen.
  • In diesem Fall ist bei einer spezifischeren Ausführungsform jeder einzelne Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen an einen getrennten Leseverstärker angeschlossen und die Ausgänge der getrennten Leseverstärker sind an einen einzelnen Additionsverstärker angeschlossen.
  • Als Alternative dazu können die Signale, die von der Mehrzahl an Magnetfeldwandlern mit sehr geringem Rauschen bereitgestellt werden, korreliert werden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die Flußempfangsschleife durch Lithographie im Dünnfilm hergestellt und der wenigstens eine Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen umfaßt wenigstens einen magnetwiderstandsbeständigen Sensor im Dünnfilm, welcher auf die Verengung aufgesetzt ist, wobei eine Isolierschicht mit geringer Dicke zwischen den wenigstens einen magnetwiderstandsbeständigen Sensor und die Verengung gelegt ist.
  • In diesem Fall kann die Flußempfangsschleife eine größere Abmessung (D) zwischen einem Millimeter und einigen Zentimeter haben.
  • Vorzugsweise hat die Verengung eine Breite (W) zwischen einigen zehn Nanometern und einigen Mikrometern.
  • Die Isolierschicht hat eine Dicke unter 100 Nanometern.
  • Vorzugsweise hat die Verengung eine Länge, die zwischen einigen Mikrometern und einigen zehn Mikrometern liegt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Verengung der Flußempfangsschleife länger und gewunden in einer Spule, deren Selbstinduktion in derselben Größenordnung wie die Selbstinduktion der Flußempfangsschleife (idealerweise gleichwertig) liegt und der Kern dieser Spule ein magnetwiderstandsbeständiger Stab ist, der den Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen bildet.
  • Ein Kondensator kann der Flußempfangsschleife zugeordnet werden, um einen selektiven Resonanzempfänger zu bilden.
  • Bei einer derartigen Ausführungsform liegt der Durchmesser (D) der Flußempfangsschleife zwischen mehreren Mikrometern und mehreren Dezimetern, je nach der Anwendung, die in Erwägung gezogen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung der spezifischen Ausführungsformen deutlicher, welche beispielhaft und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben sind, wobei:
  • 1 eine schematische Ansicht einer RF-Abtastvorrichtung bei einer Ausführungsform der Erfindung ist, welche durch Lithographie in dünnem Film integriert ist,
  • 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II von 1 ist,
  • 3 eine schematische Ansicht einer RF-Abtastvorrichtung bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist und eine zweite Spule umfaßt,
  • 4 eine schematische Ansicht noch einer weiteren Ausführungsform einer RF-Abtastvorrichtung gemäß der Erfindung ist, die eine Mehrzahl von magnetwiderstandsbeständigen Elementen umfaßt, wobei die Probenspule als Gradientenmesser konzipiert wurde, und
  • 5 ein Diagramm ist, das die Charakteristiken eines GMR zeigt, der mit einer RF-Abtastvorrichtung gemäß der Erfindung benutzt werden kann.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im Grunde wird gemäß der Erfindung bei einem Resonanzkreis der RLC-Art oder einem LR-Kreis der durch das induzierte RF-Feld erzeugte Strom unter Benutzung von magnetwiderstandsbeständigen Elementen gemessen, die sehr nahe bei dem Fluß-Feld-Transformator angeordnet sind.
  • Unter Vorrichtungen, die eine Flußempfangsschleife einschließen, welche dem Messen des Flusses durch Konversion in einem Strom gewidmet ist, stellt die vorliegende Vorrichtung somit einen Abschnitt bereit, der den Magnetfluß, der durch die Flußempfangsschleife fließt, in ein Hochmagnetfeld transformiert.
  • 1, 3 und 4 betreffen unterschiedliche Ausführungsformen einer Abtastvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Eine Flußempfangsschleife 1 (1), 101 (3) oder 201 (4) schließt eine Umlaufbahn mit einer definierten Bahnbreite d ein. Die Umlaufbahn kann im Wesentlichen quadratförmig (1), kreisförmig (3) oder achtförmig (4) sein. Es können weitere bekannte Konfigurationen für eine Flußempfangsschleife in Betracht gezogen werden. Der Klarheit halber sind die den Umlaufbahnen der Flußempfangsschleifen 1, 101, 201 zugeordneten Spulen nicht in den Zeichnungen gezeigt.
  • Jede Flußempfangsschleife 1, 101, 201 umfaßt jeweils einen Abschnitt 10, 110, 210, der eine Verengung der Flußempfangsschleife 1, 101 bzw. 201 definiert. Der verengte Abschnitt 10, 110, 210 konzentriert die Stromlinien in der Umlaufbahn, um einen Strom-Feld-Transformator zu definieren.
  • Das so hergestellte Feld in dem verengten Abschnitt 10, 110, 210 wird mit sehr engem Abstand zu wenigstens einem Magnetfeldwandler 12; 112; 202a, 202b, 202c mit sehr geringem Rauschen der magnetwiderstandsbeständigen Art gemessen.
  • Es wird ein Riesenmagnetwiderstand (GMR = giant magneto resistor) benutzt, jedoch können auch andere noch empfindlichere magnetwiderstandsbeständige Elemente wie etwa Tunnelmagnetwiderstände oder Kolossalmagnetwiderstände benutzt werden, da dasselbe physikalische Phänomen daran beteiligt ist.
  • 1 und 2 betreffen eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche eine Integration durch Lithographie in Dünnfilm impliziert, die eine Optimierung des Designs ermöglicht.
  • Die gesamte Flußempfangsschleife 1 kann durch Lithographie in Dünnfilm hergestellt werden, einschließlich des verengten Abschnitts sowie des wenigstens einen Magnetfeldwandlers mit Geräusch, umfassend wenigstens einen magnetwiderstandsbeständigen Sensor 12 in Dünnfilm, der auf die Verengung 11 aufgesetzt ist, eine Isolierschicht 14 mit geringer Dicke, die zwischen den magnetwiderstandsbeständigen Sensor 12 und die Verengung 11 gelegt ist, wobei das Magnetfeld durch Bezugsziffer 13 (2) gekennzeichnet ist.
  • Als Alternative dazu kann auch ein gemischtes Konzept verwirklicht werden. In diesem Fall werden der verengte Abschnitt 10 und der Sensor 12 lithographisch nachgebildet, wie in 1 und 2 gezeigt, wohingegen der verengte Abschnitt 10 mit einer Flußempfangsschleife 1 von größerer Größe verbunden ist, welche mittels anderer herkömmlicher Techniken hergestellt wird. Auf diese Weise gibt es keine eigentliche Begrenzung der Größe der Flußempfangsschleife 1, die eine ziemlich breite Durchschnittsabmessung D (1) aufweisen kann.
  • In der Ausführungsform von 1, in der wenigstens der verengte Abschnitt 10 und der magnetwiderstandsbeständige Sensor 12 lithographisch nachgebildet sind, sollten die Impedanz der Flußempfangsschleife 1 und der verengte Abschnitt 10, welcher eine Feld erzeugende Schleife ausmacht, abgestimmt werden.
  • Die Kurzkupplung des magnetwiderstandsbeständigen Sensors 12 verbessert die Empfindlichkeit.
  • Wenn die gesamte Flußempfangsschleife 1 lithographisch nachgebildet ist, kann die Abmessung D der Schleife 1 zwischen ungefähr 0,1 Millimetern und einigen Zentimetern liegen.
  • Der Feldsensor 12 ist auf der Verengung 11 der Schleife 1 angeordnet.
  • Die Breite W der Verengung 11 kann zwischen ein paar hundert Nanometern und mehreren Mikrometern liegen. Die Länge der Verengung 11 kann zwischen einigen Mikrometern und einigen zehn Mikrometern liegen.
  • Die Verengung 11 ist über oder unter dem magnetwiderstandsbeständigen Sensor 12 angeordnet und durch eine elektrisch isolierende Schicht 14 mit einer Dicke von weniger als 100 nm getrennt. Der von der Schleife 1 empfangene Fluß induziert einen Ausgleichstrom mit einem maximalen Wert in der Verengung 11, wobei deren Feldlinien 13 durch den magnetwiderstandsbeständigen Sensor 12 erfaßt werden. Die Erfassung wird durch das Messen der Veränderung des Widerstands des Sensors 12 erreicht. Diese Messung wird durch eine Stromeinspeisung zwischen Terminals 15 und 16 und eine Spannungsmessung zwischen Terminals 17 und 18 erreicht (siehe die obere Ansicht in 1).
  • Bei hohen Frequenzen unter Benutzung eines Resonanzkreises gemäß der Erfindung mit einem Wandler wie etwa einem GMR 12 ist gleichwertig mit einer Messung mit einem idealen Vorverstärker.
  • Bei sehr hohen Frequenzen, von mehr als 100 MHz, ist es möglich, die Spinwellenresonanzen der Sensoren zu benutzen, um das Signal-Rausch-Verhältnis des Sensors zu erhöhen.
  • Die Vorrichtung kann mit der Benutzung mehrerer angrenzender Wandler 202a, 202b, 202c (4) verbessert werden, um das Geräusch teilweise zu unterdrücken. Beispielsweise ermöglicht die Zuordnung von N-Wandlern eine Erhöhung der Empfindlichkeit um einen Faktor √N. In diesem Fall sollte die Verengung 211 lang genug sein, um die Anordnung einiger magnetwiderstandsbeständiger Elemente sehr nahe bei ihr zu ermöglichen. Wenn die Länge der Verengung zu lange wird (zu hoher Widerstand), können die Wandler auf beiden Seiten der Verengung aufgestellt werden (z.B. über und unter der Verengung).
  • In der Ausführungsform in 4, kann die Durchschnittsberechnung der erfaßten Signale entweder durch Anschließen jedes Elements 202a, 202b, 202c an einen getrennten Leseverstärker 203a, 203b, 203c und Addieren aller Signale, die von den Verstärkern 203a, 203b, 203c ausgegeben wurden, in einem Additionsverstärker 204, entweder durch Korrelation.
  • In der Ausführungsform aus 4 weist die Flußempfangsschleife 201 die Form einer Acht auf und umfaßt zwei Schleifen mit einem gemeinsamen Zweig 214, der den Abschnitt 210 mit der Verengung 211 umfaßt. Der gemeinsame Zweig 214 kann V-förmige Abschnitte 215, 216 aufweisen, die mit der Verengung 211 benachbart sind. Das Design ist Gradiometer-Anwendungen gewidmet und kann zum Beispiel zur Minensuche benutzt werden, wobei für eine Antipersonenmine eine Gesamtabmessung von ungefähr 20 cm vorliegt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform, die in 3 gezeigt ist, umfaßt die Flußempfangsschleife 101 eine Umlaufbahn mit einer vordefinierten Breite d und weist eine Durchschnittsabmessung oder einen Durchschnittsdurchmesser D auf, der verschiedene Größen aufweisen kann, von einem Mikrometer zu Dezimetern, je nach geplanter Anwendung. Die Flußempfangsschleife 101 umfaßt eine Spule (nicht gezeigt), mit einer oder mehreren Windungen, je nach Betriebsfrequenz. Der induzierte Strom in der Schleife 101 verläuft durch eine Spule 111, die auf der Ebene eines verengten Abschnitts 110 der Schleife 101 angeordnet ist. Die Anzahl an Windungen der Spule 111 ist eine Funktion der Impedanz, die auf die Hauptschleife 101 abgestimmt ist. Die Spule 111 ist um einen magnetwiderstandsbeständigen Stab 112 gewunden. Die Spule 111 kann aus einem Draht mit einem kleineren Durchmesser als die Hauptspule gefertigt sein, um eine höhere Anzahl an Windungen zu ermöglichen. Ein Kondensator 114 ist nach den Resonanzbedingungen des Kreises der Flußempfangsschleife 101 zugeordnet.
  • Die Veränderungen des Widerstands des Sensors 112 können auf dieselbe Weise gemessen werden wie im Fall der Ausführungsform von 1, wobei ein Strom durch zwei Terminals eingespeist und eine Spannungsmessung über zwei andere Terminals vorgenommen wird. Jene Terminals, die den Terminals 15, 16 und 17, 18 aus 1 ähnlich sind, sind nicht in 3 gezeigt.
  • Die Optimierung der Vorrichtung muß nach der Frequenz und der Fläche der Erfassung vorgenommen werden. Zunächst muß die Fläche der Erfassung definiert werden. Die Anzahl an Windungen der Spule der Flußempfangsschleife kann gleich einer ganzen Zahl oder größer sein, jedoch ist sie durch die charakteristische Frequenz dieser Schleife begrenzt. Es müssen auch die entsprechenden vorliegenden Kondensatoren 114 berücksichtigt werden. Der Widerstand muß so niedrig wie möglich sein.
  • Die Verengung muß hinsichtlich der lithographischen Techniken, die implementiert werden, minimiert werden. Jedoch gilt, je enger die Verengung desto größer die Verstärkung.
  • Im Falle eines Resonanzkreises muß der zusätzliche Widerstand der Verengung berücksichtigt werden. Die Benutzung einer 10 Mikrometer langen und 1 Mikrometer breiten Verengung oder gewundenen Spule fügt dem Kreis 1 Ohm Widerstand hinzu. Der Resonanzfaktor Q des Kreises ist durch Q = Lω/R gegeben und kann herabgesetzt werden, wenn L (gleich der Summe der Induktanz der Probenspule und der Selbstinduktanz der Verengung) ziemlich klein ist. R ist der Gesamtwiderstand des Kreises und ω die Pulsation (2π mal die Arbeitsfrequenz). Bei hohen Frequenzen bedeutet dies keine Begrenzung des Designs.
  • Für eine integrierte oder manuelle Spule wie 111 muß die maximale Anzahl an Windungen um den GMR 112 definiert werden, um den Füllfaktor (der am nächsten ist) zu maximieren und die Anzahl an Windungen anzupassen, damit sie auf die große Schleifenimpedanz eingestellt ist. Empirisch kann gesagt werden, daß das Verhältnis der Anzahl an Windungen umgekehrt proportional zu dem Radius ist. Dann muß der Widerstand der Verengung oder der Spule berechnet werden, wobei bekannt ist, daß dieser Widerstand den Q-Faktor des Ganzen bestimmen wird und minimal sein muß.
  • Der Widerstand wird proportional zur Anzahl an Windungen der kleinen Spule wie 111 sein.
  • Zusammen können diese Verengungen leichter mit einer größeren Betriebsfrequenz erreicht werden.
  • Als praktisches Beispiel ist eine Probenspule aus 3 Windungen mit jeweils einem Durchmesser von 15 cm gefertigt, wobei die gewundene Spule einen Durchmesser von 0,1 × 1 mm mit 50 Windungen um einen GMR-Sensor zur Personenminensuche aufweist.
  • Ein weiteres Herstellungsverfahren kann darin bestehen, dem magnetwiderstandsbeständigen Element mittels Lithographie (ein- oder mehrschichtig) eine oder mehrere Windungen hinzuzufügen. Dieses Verfahren ist für sehr kleine Vorrichtungen, typischerweise von Mikrometer-Größe, geeignet. Die niedrigere Begrenzung der Größe ist durch die Erhöhung des Leitwiderstands gegeben. Trotzdem wird, nach den Standardtechniken und besonders der Schwierigkeit, mittels Lithographie mehrere Schleifenebenen zu verwirklichen, die Anzahl an Windungen, die auf diese Weise erhalten werden, im Vergleich zum manuellen Windungsvorgang begrenzt sein, jedoch werden die Abstände gut bewältigt.
  • 5 zeigt ein Beispiel von Charakteristiken eines bestimmten GMR, der in einer Vorrichtung gemäß der Erfindung benutzt werden kann. Die in 5 dargestellte Kurve gibt somit den Widerstand eines GMR in Ohm als Funktion des Felds in Gauß an.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum Abtasten eines RF-Feldes, gekennzeichnet durch umfassen einer Flußempfangsschleife (1; 101), einschließlich einer Umlaufbahn mit einer definierten Bahnbreite (d), wobei die Flußempfangsschleife (1; 101) einen Abschnitt (10; 110) hat, der den durch die Flußempfangsschleife (1; 101) fließenden Magnetfluß in ein Hochmagnetfeld transformiert, wobei der Abschnitt (10; 110) eine Verengung (11; 111) der Flußempfangsschleife (1; 101), welche die Stromlinien in der Umlaufbahn konzentriert, um einen Strom-Feld-Transformator zu definieren, und wenigstens einen Magnetfeldwandler (12, 112) mit sehr geringem Rauschen umfaßt, welcher in einem sehr nahen Abstand zu der Verengung (11; 111) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Magnetfeldwandler (12; 112) mit sehr geringem Rauschen einen Riesenmagnetwiderstand (GMR) umfaßt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Magnetfeldwandler (12; 112) mit sehr geringem Rauschen einen Tunnelmagnetwiderstand oder einen Kolossalmagnetwiderstand umfaßt.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei sie auf Radiofrequenzsignale im Bereich von 10 kHz bis 30 GHz angewandt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Verengung (211) lang genug ist, um eine Mehrzahl von angrenzenden Magnetfeldwandlern mit sehr geringem Rauschen (202a, 202b, 202c) zu behausen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei jeder einzelne Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen (202a, 202b, 202c) an einen getrennten Leseverstärker (203a, 203b, 203c) angeschlossen ist und die Ausgänge der getrennten Leseverstärker (203a, 203b, 203c) an einen einzelnen Additionsverstärker (204) angeschlossen sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Flußempfangsschleife (1) durch Lithographie im Dünnfilm hergestellt ist und der wenigstens eine Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen wenigstens einen magnetwiderstandsbeständigen Sensor (12) im Dünnfilm umfaßt, welcher auf die Verengung (11) aufgesetzt ist, wobei eine Isolierschicht (14) mit geringer Dicke zwischen den wenigstens einen magnetwiderstandsbeständigen Sensor (12) und die Verengung (11) gelegt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Flußempfangsschleife (1) eine größere Abmessung (D) zwischen 1 mm und einigen Zentimeter hat.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, wobei die Verengung (11) eine Breite (W) zwischen einigen hundert Nanometern und einigen Mikrometern hat.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Isolierschicht (14) eine Dicke unter 100 Nanometern hat.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Verengung (11; 211) eine Länge hat, die zwischen einigen Mikrometern und einigen zehn Mikrometern liegt.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Verengung der Flußempfangsschleife (101) gewunden ist in einer Spule, deren Selbstinduktion in derselben Größenordnung wie die Selbstinduktion des Restes der Flußempfangsschleife (101) liegt, und ein magnetwiderstandsbeständiger Stab (112) als Kern der Spule angeordnet ist, um wenigstens einen Magnetfeldwandler mit sehr geringem Rauschen zu bilden.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei ein Kondensator (114) der Flußempfangsschleife (101) zugeordnet ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, wobei der Durchmesser (D) der Flußempfangsschleife (101) zwischen mehreren Mikrometern und mehreren Dezimetern liegt.
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