DE60312865T2 - Vorrichtung zur detektierung des sturzes eines körpers in ein schwimmbad - Google Patents

Vorrichtung zur detektierung des sturzes eines körpers in ein schwimmbad Download PDF

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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Erfassung von Aufprallen in einer Wasserumgebung und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur Erfassung des Fallens eines Körpers, wie beispielsweise des Fallens eines Kindes in ein Schwimmbecken.
  • Stand der Technik
  • Viele Villen verfügen derzeit über ein Schwimmbecken, hauptsächlich in den südlichen Regionen. Diese Schwimmbecken sind im Allgemeinen nicht von Sicherheitsgeländern umgeben. Daher ist die Gefahr groß, dass ein unbeaufsichtigtes Kleinkind, das nahe am Rand entlanggeht, ins Wasser stürzt und ertrinkt. Die Todesfälle von Kindern durch Fallen in ein Schwimmbecken machen derzeit ein Viertel der Kindersterblichkeit durch Unfälle aus.
  • Folglich wird das Installieren von Wasserwellendetektoren auf der Wasseroberfläche von Schwimmbecken erzielt. Ein derartiger Detektor wird aktiviert, wenn das Schwimmbecken nicht aufmerksam beaufsichtigt wird, um Alarm schlagen zu können, falls ein Kleinkind unglücklich in das Schwimmbecken stürzt. Unglücklicherweise macht die Vielzahl der Ursachen, die Welligkeiten auf der Wasseroberfläche hervorrufen und die diese Art von Geräten zum Reagieren bringen, ihre Benutzung unsicher, sogar ineffektiv, aufgrund schwer kontrollierbarer Parasitärelemente, besonders der Störungen aufgrund von Schlechtwetter (Wind, Regen), die die Fehlauslösung des Alarms hervorrufen.
  • Eine Vorrichtung zur Erfassung des Fallens eines Körpers in ein Schwimmbecken, besonders des Fallens eines Kleinkinds, wurde in der Patentanmeldung 2.763.684 beschrieben. Eine derartige Vorrichtung umfasst ein Mittel zur Umwandlung der von dem Ortungsmittel georteten Wasserwellen in ein elektrisches Signal und einen Differenzialdetektor, umfassend ein Vergleichsmittel, um den Empfindlichkeitsschwellenwert mit dem Wert des elektrischen Signals zu vergleichen und ein Alarmsignale zu liefern, wenn das elektrische Signal von einer Umwandlung einer von dem Fallen eines Körpers in das Schwimmbecken erzeugten Gravitationswelle herrührt.
  • Der in einer derartigen Vorrichtung verwendete Differenzialdetektor beinhaltet eine Empfindlichkeitsschwelle, die durch das von dem Ortungsmittel erzeugte elektrische Signal, das von durch die atmosphärischen Störungen, wie beispielsweise Schlechtwetter, oder durch eine durch die Regenerierung des Wassers des Schwimmbeckens verursachte Störung auf der Oberfläche des Schwimmbeckens erzeugten Störungen abhängt, dauerhaft auf ihren Optimalwert eingestellt ist.
  • Ein derartiger Differenzialdetektor wird in der Patentanmeldung PCT WO 01/088870 beschrieben. Er umfasst Autoregulationsmittel, die hauptsächlich von einem Analog-Digital-Umsetzer gebildet sind, dessen Eingang mit dem Ausgang eines Verstärkers verbunden ist, dessen Eingang mit dem Ausgang der Ortung der Wasserwellen verbunden ist, um am Ausgang ein digitales Signal in Abhängigkeit der Störung zu liefern. Ein programmierter Mikroprozessor liefert als Antwort auf die Erfassung des vom Umsetzer gelieferten digitalen Signals ein digitales Signal am Eingang „–" des Komparators, dessen Impulse eine variable Breite aufweisen, die in Abhängigkeit von der Dauer und der Stärke der Störung größer wird, um automatisch die Auslöseschwelle der Alarmvorrichtung zu erhöhen und somit ihre Empfindlichkeit zu verringern, wenn der akustische Sensor eine atmosphärische Störung, wie beispielsweise Wind oder eine Störung aufgrund des Systems der Regenerierung des Wassers in dem Schwimmbecken, erfasst.
  • Eine derartige Vorrichtung funktioniert fehlerfrei, wenn die erfasste Störung an dem Eingang auf eine regelmäßige Art und Weise ihre optimale Phase erreicht. Unglücklicherweise hat die Vorrichtung, wenn sich das Filtrationssystem des Schwimmbeckens in Betrieb setzt (die meiste Zeit unerwartet) oder wenn die atmosphärische Störung plötzlich ausgelöst wird, keine Zeit, seine Empfindlichkeitsschwelle zu erhöhen, bevor das Alarmsystem fehlausgelöst wird.
  • Des Weiteren muss eine Vorrichtung zur Erfassung des Fallens eines Kindes in ein Schwimmbecken völlig zuverlässig sein, d. h. sie muss dieses Fallen mit Sicherheit erfassen. Somit ist es notwendig, dass eine derartige Vorrichtung unmissverständlich, d. h. mit 100%iger Zuverlässigkeit, die „Kennzeichnung", die durch das Fallen eines Kindes in das Schwimmbecken hervorgerufen wird, erkennt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Aus diesem Grund besteht das Ziel der Erfindung darin, eine Vorrichtung zur Erfassung des Fallens eines Kindes in ein Schwimmbecken zu liefern, die dieses Fallen unmissverständlich erkennen kann, während sie unentwegt ihre Autoregulation ausführt, um jegliche Fehlauslösung zu verhindern.
  • Gegenstand der Erfindung ist folglich eine Vorrichtung, dazu bestimmt, bei Erfassung einer durch das Fallen eines Körpers in ein Schwimmbecken erzeugten Gravitationswelle ein Alarmsignal zu liefern, umfassend ein Mittel zur Ortung der Wasserwellen, das unter der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens platziert ist, ein Mittel zur Umwandlung der von dem Mittel zur Ortung georteten Wasserwellen in ein analoges elektrisches Signal und einen Differenzialdetektor, umfassend Vergleichsmittel, um den Empfindlichkeitsschwellenwert des Differenzialdetektors mit dem Wert des analogen elektrischen Signals zu vergleichen und das Alarmsignal zu liefern, wenn das analoge elektrische Signal den Empfindlichkeitsschwellenwert überschreitet. Der Differenzialdetektor umfasst Autoregulationsmittel, die hauptsächlich von einem Analog-Digital-Umsetzer gebildet sind, der am Eingang das vorher verstärkte analoge elektrische Signal empfängt und am Ausgang ein digitales Signal liefert, wenn es zu einer Störung im Wasser kommt, einen Komparator, dessen Eingang „+" das vorher verstärkte analoge elektrische Signal empfängt, und einen Mikroprozessor, der derart programmiert ist, dass er als Antwort auf die Erfassung des vom Umsetzer gelieferten digitalen Signals ein digitales Signal am Eingang „–" des Komparators liefert, dessen Ausgangsimpulse eine variable Breite aufweisen, die in Abhängigkeit von der Dauer und der Stärke der Störung größer wird, um automatisch die Auslöseschwelle eines Alarmmittels zu erhöhen und somit die Empfindlichkeit der Vorrichtung zu verringern, wenn das Ortungsmittel eine atmosphärische Störung, wie beispielsweise Wind, erfasst. Der Mikroprozessor löst das Alarmmittel aus, wenn die Breite der Ausgangsimpulse des Komparators größer als eine vorbestimmte kritische Referenz ist und die Frequenz F des analogen elektrischen Signals zwischen zwei vorbestimmten Werten F1 und F2 liegt.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Die Ziele, Gegenstände und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden beim Durchlesen der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen deutlicher, in denen:
  • 1 ein Blockschema einer Vorrichtung zur Erfassung des Fallens eines Körpers in ein Schwimmbecken gemäß der Erfindung ist,
  • 2 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist, das alle Komponenten des Differenzialdetektors zeigt,
  • 3 eine Darstellung von zeitabhängigen Diagrammen der Eingangssignale und Ausgangssignale des ersten Komparators ist, der in der Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird,
  • 4 eine Darstellung von zeitabhängigen Diagrammen der Eingangssignale und Ausgangssignale des zweiten Komparators ist, der in der Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird,
  • 5 ein Organisationsplan des Autoregulationsverfahrens ist, das in der Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird,
  • 6 ein Organisationsplan der Selbsteichungsphase ist, die in der Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird,
  • 7 das zeitabhängige Amplitudendiagramm der durch das Fallen eines Kindes in ein Schwimmbecken hervorgerufenen Wasserwellen darstellt, und
  • 8 das Frequenzdiagramm der durch das Fallen eines Kindes in ein Schwimmbecken hervorgerufenen Wasserwellen in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen dem Aufschlag und dem Detektor darstellt.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß einer in 1 angezeigten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Vorrichtung eine abgewinkelte Rohrleitung 10, deren vertikaler Teil ins Wasser getaucht ist, so dass der Eingang des Rohrs sich einige Zentimeter unter der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens befindet. Das Rohr ist an seinem äußeren Ende mit einer Kammer 12 verbunden, in der sich ein 14 Mikrofon 13 befindet, das an einen Differentialdetektor angeschlossenen ist. Letzterer ist mit einem Alarmmittel 16, wie beispielsweise einem Summer oder einer Sirene oder jeder beliebigen anderen Signalisierungsvorrichtung, durch einen Schalter 18 verbunden, der ermöglicht, dass das Alarmmittel abgetrennt wird, wenn das Schwimmbecken beaufsichtigt wird.
  • Der Wasserpegel im Inneren des Rohrs 10 ist normalerweise beständig. Aber jede Änderung dieses Pegels ruft eine Abwandlung des Luftdrucks in dem Rohr und in der Kammer 12 hervor und bringt somit eine Aussendung von Schallwellen hervor, die durch das Mikrofon 13 in ein elektrisches Signal umgewandelt werden.
  • Die Gravitationswelle, die das Fallen eines Körpers (wie beispielsweise der eines Kleinkindes) in das Wasser des Schwimmbeckens erzeugt, breitet sich im Wesentlichen unter der Wasseroberfläche aus. Selbst wenn sie visuell an der Oberfläche kaum wahrnehmbar ist, ruft sie durch Auftrieb nach oben eine plötzliche Abwandlung des Pegels im Inneren des eingetauchten Rohrs hervor. Einige Millimeter plötzlicher Abwandlung dieses Pegels werden somit von dem Differenzialdetektor als ein Signal, das den Alarm auslöst, aufgefasst.
  • Die eventuellen Turbulenzen, die durch das Schlechtwetter auf der Oberfläche geschaffen werden sowie die durch die Regenerierung des Wassers verursachte horizontale Strömung, führen hingegen Abwandlungen des Pegels im Inneren des eingetauchten Rohrs herbei. Diese Abwandlungen werden von dem Differenzialdetektor geortet, aber ihre schwache Amplitude schaltet den Autoregulationsmechanismus ein, wobei eine Fehlauslösung des Alarms vermieden wird.
  • Bei der in 1 angezeigten Ausführungsform ist der sich außerhalb des Wassers befindende Teil vorzugsweise ein dichtes Gehäuse aus Kunststoff, das eine Batterie für die Stromversorgung des Detektors enthält, wobei diese Batterie durch einen Solarkollektor, der dem Gehäuse als Abdeckung dient, aufgeladen bleiben kann.
  • Neben dem Mikrofon 13, das für das Orten der akustischen Signale zuständig ist, und dem Alarmmittel 16 besteht die Vorrichtung gemäß der Erfindung hauptsächlich aus dem Differenzialdetektor, der in 2 angezeigt ist.
  • Die aus dem Mikrofon 13 stammenden Signale werden durch einen Widerstand 24, der mit einer Spannung von 0,8 Volt angeschlossen ist, einerseits an den Eingang „+" eines Verstärkermittels 20 mit konstantem Verstärkungsgrad und andererseits an den Eingang „+" eines Verstärkermittels 22 mit einstellbarem Verstärkungsgrad übertragen.
  • Das Verstärkermittel 20 ist hauptsächlich aus einem operationalen Verstärker 26 zusammengesetzt, der zwischen seinem Eingang „–" und seinem Ausgang einen Widerstand (mit einem Wert von 3,3 MΩ) und einen Kondensator (mit einem Wert von 1 nF), die als Gegenreaktion zum Begrenzen des Verstärkungsgrads dienen, beinhaltet. Der Eingang „–" ist durch einen elektrolytischen Kondensator 28 geerdet, was die Verstärkung der Ruhespannung vermeidet.
  • Das Verstärkermittel 22 ist hauptsächlich aus einem operationalen Verstärker 30 zusammengesetzt, der zwischen seinem Eingang „–" und seinem Ausgang einen Widerstand (mit einem Wert von 4,7 MΩ) und einen Kondensator (mit einem Wert von 1 nF), die als Gegenreaktion zum Begrenzen des Verstärkungsgrads dienen, beinhaltet. Der Eingang „–" ist durch einen elektrolytischen Kondensator 32 geerdet, was die Verstärkung der Ruhespannung und eines von 210 bis 10000 reichenden Potentiometers 34, dessen Regelung von dem Raum, in dem die Alarmvorrichtung installiert ist, abhängt, vermeidet, wobei der notwendige Verstärkungsgrad des Verstärkungsmittels so niedrig ist wie der Raum dicht, was die Akustik betrifft.
  • Der Ausgang des Verstärkermittels 20 (Signal 51) ist durch einen Komparator 36 an den Eingang „+" angeschlossen, dessen Funktion darin besteht, das von dem Verstärkermittel 20 gelieferte analoge Signal in ein binäres Signal zu wandeln, dessen Breite von der Stärke der Störung abhängt, und das, mit dem Ziel, die Alarmvorrichtung zu autoregulieren, auf den Mikroprozessor 38 übertragen wird.
  • Tatsächlich induziert, wenn eine atmosphärische Störung, wie beispielsweise Wind, entsteht, diese Störung ein moduliertes Signal an dem Ausgang des Verstärkermittels 20, wobei ein derartiges Signal im Allgemeinen eine niedrige Frequenz von zwischen 10 und 20 Hz aufweist. Dieses am Eingang „+" des Komparators 36 gelieferte Signal bringt eine digitales Ausgangssignal (Signal S2) an dem Ausgang 40 des Komparators, und somit an dem Eingang des Mikroprozessors 38, mit sich. Letzterer, der einen Wert 1 an dem Ausgang 40 des Komparators 36 erfasst, überträgt also nach einer gegebenen Verzögerungszeit digitale Impulse auf die abgehende Leitung 42, deren Ziel darin besteht, die Empfindlichkeit der Vorrichtung zu verringern, so dass der Alarm im Falle eines Windstoßes nicht fehlausgelöst wird, wie im Folgenden gesehen werden kann.
  • Der Ausgang des Verstärkermittels 22 ist an den Ausgang „+" eines Komparators 44 angeschlossen, der das von dem Verstärkermittel 22 gelieferte analoge Signal in ein binäres Signal (Signal S4) wandelt, das auf den Mikroprozessor 38 übertragen wird. Wenn ein Signal, das dem Fallen eines Kindes in das Schwimmbecken entspricht, von dem Mikroprozessor 38 erkannt wird, überträgt dieser ein Signal an das Alarmmittel 16, das ein Funksender sein kann, der das Alarmsignal an eine Alarmzentrale überträgt.
  • Wie zuvor gesehen ist der Mikroprozessor 38 programmiert, um ein Signal auf den Ausgang 42 zu übertragen, wenn er auf seinem Eingang 40 ein aus dem Komparator 36 stammendes digitales Signal mit dem Wert 1 erfasst. Dieses Signal ist aus negativen Impulsen von einer Breite, die von der Anzahl und der Breite der Impulse mit dem Wert 1, die auf dem Eingang 40 erfasst werden, abhängt, gebildet. Tatsächlich werden, unter der Annahme einer Probenahme einer Frequenz von 150 Hz von diesem Eingang, von einem Eingangsbit mit einer Frequenz von 15 Hz folglich ungefähr 5 Proben genommen, wenn das empfangene Signal eine fehlerfreie Sinuskurve ist. Bei jeder Probenahme wird die Breite des auf die Leitung 42 übertragenen Impulses erhöht. Auf die gleiche Art und Weise wird diese Breite jedesmal, wenn der Mikroprozessor den Wert 0 des Signals auf der Leitung 40 erfasst, verringert. Es ist daher ersichtlich, dass, je stärker der Wind ist, desto breiter sind die auf den Ausgang des Komparators 36 übertragene Impulse und desto breiter sind ebenfalls die auf die Leitung 42 erteilten negativen Impulse. Somit wird eine Impulsbreitenmodulation erhalten.
  • Die auf die Leitung 42 übertragenen negativen Impulse laden mehr oder weniger mittels des Widerstands 48 (mit dem Wert 4,7 MΩ) den Kondensator 46 (mit dem Wert 1 μF) auf, wodurch eine Spannung geliefert wird, deren Wert von der gelieferten Breite der Impulse auf der Leitung 42 abhängt. Je breiter diese Impulse sind, desto weniger lädt sich der Kondensator 46 auf, und je höher das auf den Eingang „–" des Komparators 44 gelieferte Spannungssignal (S3) ist, desto geringer ist die Empfindlichkeit des Komparators 44, der auf das von dem Sensor 13 empfangene Signal reagiert, um den Alarm 16 auszulösen. Es sei bemerkt, dass die Dauer, während der der Mikroprozessor 38 durch Übertragen von immer breiteren negativen Impulsen auf den Integrator 4648 auf die Gegenwart der atmosphärischen Störung reagiert, auf einen Wert begrenzt sein kann, der maximal 10 oder 20 s beträgt.
  • Mit der Autoregulation der Empfindlichkeitsschwelle, die soeben beschrieben wurde, ist folglich ersichtlich, dass, wenn sich der Wind in ein Unwetter wandelt, löst sich der Alarm aus dem Grund, das die Empfindlichkeitsschwelle des Komparators 34 vorher automatisch erhöht wurde, nicht aus.
  • Wie aus der weiteren Beschreibung ersichtlich wird, beinhaltet die Vorrichtung einen Zeitzähler R 50, der von dem Mikroprozessor bei dem Autoregulationsverfahren verwendet wird, und einen Zeitzähler C 52, der von dem Mikroprozessor bei einer periodisch ausgeführten Selbsteichungsphase der Vorrichtung verwendet wird. Des Weiteren ist ebenfalls ein Analysator 54 der Frequenz F des von der Vorrichtung empfangenen Signals vorhanden, der von dem Mikroprozessor verwendet wird, um die Auslösung des Alarms zu aktivieren.
  • Unter der Annahme, dass das von dem Verstärker 26 übertragene Signal S1 das Sinussignal ist, wie in dem ersten Diagramm aus 3 dargestellt, wirkt der Eingang des Verstärkers 36 wie eine Schwelle, die das Erlangen eines Impulses S2 der Breite TS2, in dem zweiten Diagramm aus 3 angezeigt, ermöglicht. Wie ersichtlich werden wird, wird dieser Impuls nur dann von dem Mikroprozessor berücksichtigt, wenn seine Breite eine erste minimale Frequenz REF1 überschreitet, um seine maximale Empfindlichkeit zu verringern, und dies um eine grundlose Auslösung der Vorrichtung aufgrund von Fehlern, die mit Herstellungseinschränkungen und thermischen Abweichungen verknüpft sind, zu verhindern.
  • Unter der Annahme, dass das Signal an dem Ausgang des Verstärkers 30 das in dem ersten Diagramm aus 4 dargestellte Sinussignal ist, wird es zwei Schwellen, die zwei Werten des Signals S3 entsprechen, an der Begrenzung des Kondensators 32 untergeordnet, die ermöglichen, dass Impulse erhalten werden, die jeweils in dem zweiten Diagramm und dem dritten Diagramm aus 4 angezeigt sind. Die erste Schwelle ist eine Schwelle, die ermöglicht, dass ein Wert REF3 erhalten wird, unterhalb dessen die an dem Ausgang des Komparators erhaltene Impulsbreite TS4 nicht berücksichtigt wird. Die zweite Schwelle ermöglicht, dass eine Referenz REF der Impulsbreite erhalten wird, oberhalb der eine Frequenzanalyse 1/T der von der Vorrichtung empfangenen Wellen ausgeführt wird, und der Alarm wird ausgelöst, wenn diese Frequenz zwischen zwei vorbestimmten Werten liegt, wie im Folgenden ersichtlich wird.
  • Das Autoregulationsverfahren gemäß der Erfindung ist in 5 angezeigt. Zunächst, am Anfang des Verfahrens, überprüft der Mikroprozessor, ob der Zähler C seine Dekrementierung bis auf 0 (oder seine Inkrementierung bis auf einen Höchstwert) beendet hat, in welchem Fall sein logischer Wert gleich 1 ist (Schritt 60). Wenn dies der Fall ist, wird die Selbsteichungsphase (B) initialisiert, nachdem der Zähler C auf Null zurückgestellt wurde (d. h. dass er sich wieder dekrementiert oder inkrementiert), die Inkrementierung einer Variablen N auf N + 7, wobei N die Aufladezeit des Kondensators 46 durch den Mikroprozessor ist, und nachdem eine Variable OK auf Null zurückgestellt wurde, die auf 1 gestellt wird, wenn die Selbsteichung stattgefunden haben wird (Schritt 61). Andernfalls überprüft der Mikroprozessor, ob der Zähler R seine Dekrementierung bis auf 0 (oder seine Inkrementierung bis auf einen Höchstwert) beendet hat, in welchem Fall sein logischer Wert gleich 1 ist (Schritt 62).
  • Wenn der Zähler R bereits seinen Optimalwert (sein logischer Wert ist 1) erreicht hat, wird eine Variable NS, die das Empfindlichkeitsniveau der Vorrichtung definiert, um 1 dekrementiert, und der Zähler R wird aufs Neue aktiviert (sein logischer Wert liegt bei 0) (Schritt 64). Die Dekrementierung um 1 entspricht einer Erhöhung der Empfindlichkeit der Vorrichtung. Es sei bemerkt, dass das Empfindlichkeitsniveau NS von dem Wert 0 (maximale Empfindlichkeit) bis 40 (minimale Empfindlichkeit) variieren kann. Es sei ebenfalls bemerkt, dass eine Dekrementierung von NS einer Verringerung der Schwelle 1 des Signals S4 (siehe 4) entspricht.
  • Ob die Variable NS nach der Überprüfung des Zählers R durch den Mikroprozessor dekrementiert wurde oder nicht, Letzterer bestimmt, ob das Signal S4 gleich 0 ist (Schritt 66). Wenn das der Fall ist, bestimmt der Mikroprozessor, ob das Signal S2 ebenfalls gleich 0 ist (Schritt 66). Wenn das der Fall ist, wird das Verfahren in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet, ohne den Zähler R auf Null zurückzustellen.
  • Wenn der Wert von S2 nicht gleich 0 ist, bestimmt der Mikroprozessor, ob die Breite TS2 des Impulses S2 (siehe 3) kleiner als REF1 ist (Schritt 70). Wenn das der Fall ist, wird das Verfahren in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet, nachdem die Zähler R und C auf Null zurückgestellt wurden (Schritt 72).
  • Wenn der Wert von S4 gleich Null ist, bestimmt der Mikroprozessor, ob die Breite TS4 des Impulses S4 zwischen den Referenzwerten REF2 und REF liegt (Schritt 74). Wenn das der Fall ist, überprüft der Mikroprozessor, ob der Wert TS4 kleiner ist als die kleinere Referenz REF2 (Schritt 76), unterhalb der das betroffene Störungssignal nicht als bedeutsam angesehen wird. Wenn das der Fall ist, wird keine Handlung unternommen, und das Verfahren wird in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet, nachdem die Zähler R und C auf Null zurückgestellt wurden (Schritt 72).
  • Wenn der Wert von TS4 nicht kleiner als REF2 ist, d. h. wenn er größer als REF ist, bedeutet das, dass das von der Vorrichtung empfangene Signal durch das Fallen eines Körpers, wie im Folgenden erläutert, verursacht werden kann. Der Mikroprozessor überprüft also, ob die Frequenz F des empfangenen Signals zwischen zwei Grenzwerten F1 und F2 liegt (Schritt 78). Wenn das der Fall ist, bedeutet das, dass das Signal von dem Fallen des Körpers eines Kindes in das Schwimmbecken herrührt, wie im Folgenden erläutert, und dass der Alarm ausgelöst ist (Schritt 80).
  • Wenn S4 gleich Null ist und TS2 größer als REF1 ist, oder S4 gleich Null ist und TS4 zwischen REF2 und REF liegt, oder S3 gleich Null ist und TS4 größer als REF ist, während die Frequenz der empfangenen Signale nicht zwischen den zwei vorbestimmten Werten F1 und F2 liegt, wird der Wert NS der Empfindlichkeit um 2 inkrementiert (Schritt 82). Eine derartige Inkrementierung ermöglicht, dass die Empfindlichkeitsschwelle erhoben werden kann, obwohl sie von einer Einheit verringert werden konnte, wenn der Zähler R bereits 0 oder seine maximale Kapazität erreicht hat (Schritt 64). Nach dieser Inkrementierung wird das Verfahren in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet, nachdem die Zähler R und C auf Null zurückgestellt wurden (Schritt 72). Das Ziel des Zurückstellens auf Null des Zählers R nach jeder Inkrementierung von NS besteht darin, zu verhindern, dass die Erhöhung der Empfindlichkeit der Vorrichtung nicht zu schnell ist.
  • Wie gerade gesehen wurde, ist die Auslösung des Alarms der Erfassung einer bestimmten Frequenz von dem Detektor empfangenen Wasserwellen untergeordnet, wobei die Bestimmung dieser Frequenz ein wesentliches Merkmal der Erfindung ausmacht. Es wurde in der Tat festgestellt, dass die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Wasserwellen an der Wasseroberfläche, und somit ihre Frequenz, von dem Volumen des verschobenen Wassers und somit von dem Gewicht des Körpers, der in das Wasser fällt sowie von der Höhe des Fallens abhängt. Sofern diese Höhe, was ein Kind angeht, halbwegs konstant ist, sei es 10 bis 20 cm im Verhältnis zu der Wasseroberfläche, wird sie nicht in Erwägung gezogen.
  • Es wurde in der Tat festgestellt, dass für die gegebene Höhe des Fallens die Frequenz der Wasserwellen direkt von dem Verhältnis zwischen dem Gewicht und dem Volumen des fallenden Körpers, d. h. von seiner Dichte, abhängt. Somit produziert das Fallen eines Steins mit einer Dichte von 3 Wasserwellen mit einer Frequenz von ungefähr 0,6 Hz, während das Fallen eines Balls mit einer Dichte von 0,3 Wellen mit einer Frequenz von ungefähr 2 Hz produziert. Bei einem Kind, dessen Dichte bei ungefähr 1 liegt, liegt die Frequenz der Wasserwellen zwischen 0,8 Hz und 1,2 Hz gemäß dem Abstand zwischen dem Punkt des Aufschlags und dem Detektor.
  • Wenn man einen Abstand von 5 m zwischen dem Punkt des Fallens des Kindes und des Detektors in Erwägung zieht, wird der Wellenzug der von dem Detektor empfangenen Wasserwellen (im Allgemeinen 4 Wellen) in dem Diagramm aus 7 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die erste Woge (oder Wasserwelle) nach etwa 6 s an dem Detektor ankommt, und dass die drei anderen Wellen des Wellenzugs in den abnehmenden Intervallen T1, T2 und T3 ankommen, wobei der Durchschnitt bei ungefähr 1,12 s liegt, d. h. eine Durchschnittsfrequenz von ungefähr 0,9 Hz.
  • Die Frequenz der von dem Detektor erfassten Wellen hängt tatsächlich von dem Abstand ab, wie in dem Diagramm aus 8 dargestellt. Je größer dieser Abstand ist, desto höher ist die Frequenz der Wellen. Somit geht, wenn der Abstand von 5 m auf 9 m geht, die Frequenz der Wasserwellen von etwa 0,9 Hz auf etwa 1,15 Hz entlang einer logarithmischen Kurve. Es sei bemerkt, dass dieser Abstand nicht zu groß sein darf, insoweit, als je größer dieser Abstand, desto länger die Verzögerung der Erfassung nach dem Fallen. In der Regel sollte die Verzögerung der Erfassung 10s nicht überschreiten.
  • Es wurde gerade gesehen, dass der Zähler C nach jedem Vorfall auf Null zurückgestellt wird, d. h. wenn S2 und/oder S4 nicht gleich Null ist. Wenn hingegen während einer bestimmten Zeit, zum Beispiel 15 min, kein Vorfall erfasst wird, reinitialisiert der Mikroprozessor eine Selbsteichung, da der Wert des Zählers gleich 1 ist (siehe Schritt 60). Vor der eigentlichen Selbsteichungsphase der Vorrichtung, angezeigt in 6, wird der Mikroprozessor den „Wachhund-Test (nicht gezeigt) ausgeführt haben und die Initialisierung durchgeführt haben, falls es das erste Mal ist, das eine Selbsteichung vorhanden ist. Diese Initialisierung besteht aus dem Festlegen einer Variablen TX auf 90, die die Zeit in Sekunden darstellt, nach der die Selbsteichung ausgeführt werden kann, dem Stellen einer Variablen N auf Null, die die Zeit zum Aufladen durch den Mikroprozessor des Kondensators 46 darstellt, und dem Stellen der logischen Variablen OK auf Null, die auf 1 zurückgestellt wird, wenn die Selbsteichung stattgefunden haben wird (Schritt 84).
  • Während der gesamten Selbsteichungsphase besteht der erste Schritt darin, zu überprüfen, ob die Variable OK gleich Null ist (Schritt 86). Wenn das nicht der Fall ist, kehrt das Programm zu dem Hauptverfahren A (siehe 5) der Selbsteichung zurück. Falls die Variable OK gleich 0 ist, wartet der Mikroprozessor, bis das Ende der Zeit TX erreicht ist, um seinen Verlauf fortzusetzen (Schritt 88). Am Ende der Zeit TX bestimmt er, ob der Wert von S2 gleich 0 ist (Schritt 90). Wenn das der Fall ist, bestimmt er, ob der Wert von S4 gleich 0 ist (Schritt 92). Wenn das ebenfalls der Fall ist, wird der Wert von N einer Konstante N0 zugeordnet, die die Referenzzeit für die Aufladung des Kondensators 46 angibt, wobei ermöglicht wird, die maximale Schwelle bei dem Eingang „–" des Komparators 44 zu erhalten, die Zeit TX wird auf 5 s festgelegt, und die Variable N wird um 1 inkrementiert (Schritt 94). Anschließend wird das Programm in einer Schleife auf den Warteschritt von TX zurückgeschaltet (Schritt 88). Folglich ist ersichtlich, dass die Aufladungszeit N des Kondensators alle 5 s inkrementiert und somit die Empfindlichkeitsschwelle verringert wird, soweit es zu keinem Vorfall kommt.
  • Sobald der Wert von S4 auf 1 geht (der Eingang S3 wird kleiner als der Eingang „+" des Komparators), was bedeutet, dass der Grenzwert erreicht wurde, dekrementiert der Mikroprozessor die Aufladungszeit N um 5 s, damit der Eingang „–" deutlich kleiner als der Eingang „+" ist, die Konstante N0 wird auf N festgelegt, die somit der neue Referenzwert wird, und die Variable OK wird auf 1 gestellt, um anzugeben, dass die Selbsteichungsphase beendet ist (Schritt 9). Anschließend wird das Programm in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet.
  • Wenn der Mikroprozessor bestimmt, dass der Wert von S2 nicht gleich 0 ist, was bedeutet, dass möglicherweise eine Störung vorliegt, wird die Wartezeit TX auf 5 s zurückgestellt, und die Variable N wird auf den Referenzwert N0 festgelegt (Schritt 98). Im Anschluss daran wird das Programm in einer Schleife an seinen Ausgangspunkt zurückgeschaltet.

Claims (12)

  1. Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, ein Alarmsignal bei der Erfassung einer Gravitationswelle, die durch das Fallen eines Körpers in ein Schwimmbecken erzeugt wird, zu liefern, umfassend ein Mittel (10) zur Ortung der Wasserwellen, das sich unter der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens befindet, ein Mittel (13) zur Umwandlung der von dem Ortungsmittel georteten Wasserwellen in ein analoges elektrisches Signal (S1) und einen Differentialdetektor (14), umfassend Vergleichsmittel (20), um den Empfindlichkeitsschwellenwert des Differentialdetektors mit dem Wert des analogen elektrischen Signals zu vergleichen und das Alarmsignal zu liefern, wenn das analoge elektrische Signal den Empfindlichkeitsschwellenwert überschreitet, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialdetektor Autoregulationsmittel, die hauptsächlich von einem Analog-Digital-Umsetzer (36) gebildet sind, der am Eingang das vorher verstärkte analoge elektrische Signal empfängt und am Ausgang ein digitales Signal (S2) liefert, wenn es zu einer Störung im Wasser kommt, einen Komparator (44), dessen Eingang „+" das vorher verstärkte analoge elektrische Signal empfängt, und einen Mikroprozessor (38) umfasst, der derart programmiert ist, dass er als Antwort auf die Erfassung des vom Umsetzer gelieferten digitalen Signals ein digitales Signal (S3) am Eingang „–" des Komparators liefert, dessen Ausgangsimpulse (S4) eine variable Breite aufweisen, die in Abhängigkeit von der Dauer und der Stärke der Störung größer wird, um automatisch die Auslöseschwelle eines Alarmmittels (16) zu erhöhen und somit die Empfindlichkeit der Vorrichtung zu verringern, wenn das Ortungsmittel eine atmosphärische Störung, wie beispielsweise Wind, erfasst, und wobei der Mikroprozessor derart ausgeführt ist, dass er das Alarmmittel auslöst, wenn die Breite (TS4) der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators größer als eine vorbestimmte kritische Referenz (REF) ist und die Frequenz F des analogen elektrischen Signals zwischen zwei vorbestimmten Werten F1 und F2 liegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Mikroprozessor (38) ein Empfindlichkeitsniveau (NS) der Vorrichtung zuteilt, wobei das Empfindlichkeitsniveau um 2 inkrementiert wird, wenn die Frequenz F des analogen elektrischen Signals nicht zwischen den vorbestimmten Werten F1 und F2 liegt, während die Breite (TS4) der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) größer als die vorbestimmte kritische Referenz (REF) ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Empfindlichkeitsniveau durch den Mikroprozessor (38) um 2 inkrementiert wird, wenn die Breite (TS4) der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators zwischen einer zweiten vorbestimmten Mindestreferenz (REF2) und der vorbestimmten kritischen Referenz (REF) liegt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Empfindlichkeitsniveau durch den Mikroprozessor (38) um 2 inkrementiert wird, wenn der Wert der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) gleich 0 ist, während der Wert des digitalen Signals (S2) am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers (36) nicht gleich 0 ist und die Breite (TS2) des digitalen Signals kleiner als eine erste vorbestimmte Mindestreferenz (REF1) ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der der Differentialdetektor (14) ferner einen Autoregulationszähler (50) umfasst, der aktiviert wird, um von einer vorbestimmten Kapazität bis zu 0 zu dekrementieren oder von 0 bis zu der vorbestimmten Kapazität zu inkrementieren, wenn der Wert der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) gleich 0 ist und der Wert des digitalen Signals (S2) am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers (36) nicht gleich 0 ist und seine Breite (TS2) kleiner als die erste Mindestreferenz (REF1) ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Differentialdetektor (14) ferner einen Autoregulationszähler (50) umfasst, der vom Mikroprozessor (38) aktiviert wird, um von einer vorbestimmten Kapazität bis zu 0 zu dekrementieren oder von 0 bis zu der vorbestimmten Kapazität zu inkrementieren (Zähler = 0), wenn der Wert der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) ungleich 0 ist, wobei ihre Breite (TS4) kleiner als die zweite vorbestimmte Mindestreferenz (REF2) ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, bei der der Zähler (50) nicht aktiviert wird, um zu dekrementieren oder inkrementieren (Zähler 0), wenn der Wert der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) gleich 0 ist und der Wert des digitalen Signals (S2) am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers (36) gleich 0 ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der, wenn sich herausstellt, dass der Autoregulationszähler (50) das Dekrementieren oder Inkrementieren (Zähler = 1) beendet hat, das Empfindlichkeitsniveau (NS) vom Mikroprozessor (38) um 1 dekrementiert wird, und der Zähler wieder aktiviert wird, um zu dekrementieren oder inkrementieren (Zähler = 0).
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner umfassend einen Selbsteichungszähler (52), der vom Mikroprozessor (38) aktiviert wird, um von einer bestimmten Kapazität bis zu 0 zu dekrementieren oder von 0 bis zu der Kapazität zu inkrementieren (Zähler = 0), wobei eine Selbsteichung der Vorrichtung durchgeführt wird, wenn der Zähler das Dekrementieren oder Inkrementieren (Zähler = 1) beendet hat.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei der der Wert des Signals (S3), das am Eingang „–" des Komparators (44) geliefert wird, aus der Belastung eines Kondensators (46) mit Impulsen stammt, die vom Mikroprozessor (38) während eines Zeitintervalls N geliefert werden, wobei die Selbsteichung darin besteht, den Wert von N nach einem bestimmten Zeitraum um 1 zu inkrementieren, während die Werte des digitalen Signals (S2) am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers (36) und der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) gleich 0 sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der der Wert von N um 5 dekrementiert wird, wenn der Wert des digitalen Signals (S2) am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers (36) gleich 0 ist, während der Wert der Ausgangsimpulse (S4) des Komparators (44) ungleich 0 ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der die vorbestimmten Frequenzen F1 und F2 gleich 0,8 Hz bzw. 1,2 Hz sind.
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