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Das
Gebiet der Erfindung ist dasjenige der Übertragung und der Verbreitung
von digitalen Datenflüssen,
insbesondere für
Multimedia-Anwendungen.
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Genauer
gesagt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur dynamischen Multiplexierung
von digitalen Flüssen,
sowie das Signal, die Multiplexiervorrichtung und den entsprechenden
Empfänger.
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Die
Erfindung findet insbesondere Anwendung auf dem Gebiet der Verbreitung
von Multimedia-Daten vom Typ MPEG2 (englisch: "Moving Picture Experts Group", deutsch "Spezalistengruppe
für Bewegtbildcodierung"), MPEG4, DVB (englisch: "Digital Video Broadcast", deutsch: digitale
Videoaussendung "),
usw.
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Heute
werden häufig,
insbesondere um Bandbreite zu sparen, verschiedene digitale Flüsse im gleichen
Signal multiplexiert.
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Eine
solche Multiplexierung kann vorbestimmt werden, und ihr Aufbau ist
dann in der Zeit konstant.
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Die
Multiplexierung kann auch dynamisch sein, d.h. dass der Aufbau des
multiplexierten Signals sich in der Zeit ändert. In diesem Fall wird
im Allgemeinen eine Konfigurationstabelle definiert, die Teil der
Signalisation des Multiplex ist. Sie kann vom gleichen Übertragungskanal
wie das Multiplex (man spricht dann von einer Signalisation "innerhalb der Bandbreite"), oder durch jedes
andere Mittel übertragen
werden, zum Beispiel von einem spezifischen Kanal, Signalisationskanal
genannt, der sich von dem Datenkanal unterscheidet, über den
die digitalen Nutzflüsse
weitergeleitet werden (man spricht dann von einer Signalisation "außerhalb
der Bandbreite").
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Im
Rahmen der Norm MPEG4 zeigt eine Konfigurationstabelle (oder Zuweisungstabelle),
die FlexMuxChannelTable genannt wird, an, welchem digitalen Fluss
eine betrachtete Flusseinheit zugeordnet ist, in Abhängigkeit
von ihrem Index. Ein solcher Index, der in ein besonderes Feld der
Flusseinheit eingetragen wird, ist mit 256 Bits codiert. Für eine gegebene
Konfigurationstabelle kann zum Beispiel der Index 112 einem Audiofluss
und der Index 118 einem Videofluss entsprechen.
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Bei
Empfang einer Flusseinheit fragt der Empfänger die Konfigurationstabelle
FlexMuxChannelTable ab und bestimmt in Abhängigkeit vom Index der Flusseinheit
die an sie anzuwendende Verarbeitung: Im vorhergehenden Beispiel
zeigt die Tabelle FlexMuxChannelTable dem Empfänger an, dass die Flusseinheit
mit dem Index 118 an einen Videodecoder übertragen werden soll.
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Im
Rahmen der Anwendungen, die im "multicast"-Modus (deutsch: "selektive Aussendung") arbeiten, wird
eine solche Zuweisungstabelle periodisch gesendet (zum Beispiel
einmal pro Sekunde im Rahmen der Anwendungen vom Typ Internet),
um schnell für
einen Benutzer verfügbar
zu sein, der sich gerade eingeloggt hat.
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Im
Rahmen einer dynamischen Multiplexierung wird bei jeder Konfigurationsänderung
des Multiplex eine neue Zuweisungstabelle gesendet. Der Empfänger verwendet
in jedem Moment die letzte empfangene Konfigurationstabelle, um
die an eine besondere Flusseinheit anzuwendende Verarbeitung zu
bestimmen.
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Diese
Methode hat aber den Nachteil, wenig robust zu sein. Im Fall eines
Verlusts oder eines Fehlers während
der Übertragung
der Zuweisungstabelle ist nämlich
die vom Empfänger
durchgeführte
Verarbeitung falsch. Um das oben im Fall von MPEG4 angegebene Beispiel
wieder aufzunehmen, kann der Empfänger so die Flusseinheit mit
dem Index 118 zu einem Videodecoder leiten, während die neue Konfigurationstabelle,
die er aufgrund einer Störung
des Netzes nicht empfangen hat, anzeigt, dass der Index 118 einer
Szenenbeschreibung entspricht.
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Solche
Verluste oder Zerstörungen
von Paketen sind aber häufig,
insbesondere im Rahmen von Netzübertragungen,
die Störungen
ausgesetzt sind.
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Die
Erfindung hat insbesondere zum Ziel, diese Nachteile des Stands
der Technik zu beheben.
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Genauer
gesagt ist es ein Ziel der Erfindung, eine Technik einer robusten
dynamischen Multiplexierung von digitalen Flüssen anzugeben, die den möglichen
Störungen
der Übertragungsumgebung standhält.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Technik anzuwenden, die
präzise
ist bezüglich
der Konfigurationsänderung
und sparsam bezüglich
des Bandbereichs.
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Die
Erfindung hat noch zum Ziel, eine Technik zu liefern, die eine Unabhängigkeit
der verschiedenen multiplexierten Flüsse bezüglich des Zeitpunkts der Konfigurationsänderung
ermöglicht.
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Diese
Ziele, sowie andere, die sich nachfolgend zeigen werden, werden
mit Hilfe eines Verfahrens zur dynamischen Multiplexierung von digitalen Datenflüssen erreicht,
die in Form von Flusseinheiten in einem gemeinsamen Kanal übertragen
werden, wobei jede der Flusseinheiten eine Flusskennung trägt, die
es ermöglicht,
sie dem entsprechenden digitalen Fluss zuzuordnen, wobei die Zuweisung
einer Kennung zu einem digitalen Fluss durch eine Zuweisungstabelle
definiert wird und zeitlich variieren kann, um eine dynamische Multiplexierung
zu erlauben.
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Erfindungsgemäß trägt die Zuweisungstabelle
eine Versionsnummer, und um anzuzeigen, dass eine Versionsänderung
der Zuweisungstabelle sich auf einen gegebenen digitalen Fluss bezieht, wird
ein Burst mindestens einer Versionsänderung-Flusseinheit übertragen,
der aufweist:
- – die laufende Kennung des
digitalen Flusses;
- – einen
Anzeiger, der es erlaubt festzustellen, dass die Flusseinheit eine
Versionsänderung-Flusseinheit ist;
- – die
Versionsnummer, die für
den digitalen Fluss anwendbar wird.
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So
beruht die Erfindung auf einer ganz neuen und erfinderischen Vorgehensweise
bei der dynamischen Multiplexierung von digitalen Flüssen. Die Erfindung
beruht nämlich
auf der Einführung
einerseits einer Versionsnummer der Konfigurationstabelle und andererseits
von fiktiven Inhaltselementen, Versionsänderung-Flusseinheiten genannt,
die die Versionsnummer der Konfigurationstabelle des Multiplex tragen.
Diese fiktiven Inhaltselemente tragen ebenfalls die laufende Kennung
des digitalen Flusses; sie ermöglichen
es den verschiedenen multiplexierten Flüssen, unabhängig voneinander ihre Konfiguration
zu ändern.
Außerdem
werden diese Versionsänderung-Flusseinheiten nur
bei Übergangsphasen
der Konfigurationsänderung
verwendet, so dass das erfindungsgemäße Verfahren wenig Bandbreite verbraucht.
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Vorzugsweise
weist der Burst mindestens zwei aufeinander folgende Versionsänderung-Flusseinheiten
auf.
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Dadurch
werden die dem Verlust oder der Zerstörung der Versionsänderung-Flusseinheit
inhärenten
Gefahren reduziert, was das Verfahren der dynamischen Multiplexierung
der Erfindung robuster macht.
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Vorteilhafterweise
weist der Burst eine ausreichende Anzahl von aufeinander folgenden
Versionsänderung-Flusseinheiten auf,
um ein vorbestimmtes Störfenster
abzudecken, während
dem es möglich
ist, dass keine Flusseinheit korrekt empfangen wird.
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So
wird das Problem des Verlusts oder der Zerstörung von Paketen im Fall einer
Störung
des Netzes oder des Übertragungskanals
beseitigt, und man vergewissert sich, dass im Fall einer Konfigurationsänderung
der Empfänger
immer die Versionsnummer der zu verwendenden Zuweisungstabelle kennt.
Es wird nämlich
mindestens eine Versionsänderung-Flusseinheit
vor dem Beginn des Störfensters
und/oder nach dem Ende dieses Fensters empfangen.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung misst das Störfenster
zwischen 0,2 und 1 s.
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Allgemeiner
hängt die
Dauer des Störfensters
von den Merkmalen des Netzes ab, und die Länge des Bursts wird dementsprechend
festgelegt.
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Vorzugsweise
ist der Anzeiger ein Feld, das die Länge des Nutzbereichs der Flusseinheit
präzisiert,
wobei der Wert per Definition gleich null ist, wenn es sich um eine
Versionsänderung-Flusseinheit
handelt.
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Die
Versionsänderung-Flusseinheit
hat so den gleichen Aufbau wie eine Flusseinheit, die man als informative
oder Nutzflusseinheit bezeichnen könnte, sie kann aber aufgrund
der Angabe im entsprechenden Feld, dass eine solche Flusseinheit eine
Länge null
hat, leicht vom Empfänger
erfasst werden. Da ein "reales" Inhaltselement nicht
die Länge
null haben kann, leitet der Empfänger
direkt davon ab, dass das Inhaltselement ein fiktives Inhaltselement
ist, das eine Versionsänderung
der Konfigurationstabelle anzeigt.
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Gemäß einem
vorteilhaften Merkmal der Erfindung wird in einer Versionsänderung-Flusseinheit die
Versionsnummer in den Nutzbereich der Flusseinheit eingetragen.
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So
verwendet man den Aufbau der informativen Flusseinheiten, und insbesondere
das für
den Nutzbereich der Inhaltselemente reservierte Feld, um dort die
Versionsnummer der Zuweisungstabelle einzufügen, die für den betrachteten digitalen
Fluss verwendet werden muss: Auf diese Weise haben die Versionsänderung-Flusseinheiten
den gleichen Aufbau wie die informativen Flusseinheiten und können innerhalb
des Multiplex im gleichen Kanal weitergeleitet werden.
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Vorzugsweise
wird zumindest während
einer Übergangsphase
nach der Übertragung
des Bursts mindestens eine weitere Versionsänderung-Flusseinheit übertragen.
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So
kann eine Versionsänderung-Flusseinheit zwischen
zwei informativen Flusseinheiten eingefügt werden, um die Versionsnummer
der Konfigurationstabelle anzuzeigen, die für die erste Flusseinheit der Länge ungleich
null berücksichtigt
werden muss, die nach der Versionsänderung-Flusseinheit empfangen wird.
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Gemäß einer
ersten vorteilhaften Variante wird die Zuweisungstabelle in dem
Kanal übertragen.
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Man
spricht dann von einer Übertragung
innerhalb der Bandbreite.
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Gemäß einer
zweiten vorteilhaften Variante wird die Zuweisungstabelle von einem
eigenen Pfad des Kanals übertragen.
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Man
spricht dann von einer Übertragung "außerhalb
der Bandbreite".
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Vorzugsweise
wird die Zuweisungstabelle mindestens zwei Mal übertragen, ehe sie für mindestens
einen der Flüsse
anwendbar wird.
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Man
erhöht
so die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger die neue Konfigurationstabelle
empfangen hat, ehe eine Versionsänderung-Flusseinheit angibt,
dass sie für
mindestens einen der digitalen Flüsse anwendbar ist. Dies trägt zur Robustheit
des erfindungsgemäßen Verfahrens
der dynamischen Multiplexierung bei.
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Vorteilhafterweise
ist eine Versionsänderung ab
der ersten Flusseinheit des betroffenen Flusses anwendbar, die nach
dem Burst empfangen wird.
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Vorzugsweise
gehören
die Flüsse
zu der Gruppe, die aufweist:
- – die natürlichen
audiovisuellen Signale;
- – die
synthetischen audiovisuellen Signale;
- – die
zwei- oder dreidimensionalen Szenen;
- – die
Daten beschreibenden Daten (oft Metadaten genannt);
- – die
Zugriffs- und Rechtsschutzdaten.
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Vorteilhafterweise
wird ein solches Verfahren bei Anwendungen vom Typ MPEG4 oder MPEG2 eingesetzt.
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Die
Erfindung betrifft ebenfalls ein Signal, das dynamisch Datenflüsse multiplexiert,
die in Form von Flusseinheiten in einem gemeinsamen Kanal übertragen
werden, wobei jede der Flusseinheiten eine Flusskennung trägt, die
es ermöglicht,
sie dem entsprechenden digitalen Fluss zuzuordnen, wobei die Zuweisung
einer Kennung zu einem digitalen Fluss durch eine Zuweisungstabelle
definiert wird und zeitlich variieren kann, um eine dynamische Multiplexierung
zu erlauben.
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Erfindungsgemäß trägt die Zuweisungstabelle
eine Versionsnummer, und um zu signalisieren, dass eine Versionsänderung
der Zuweisungstabelle sich auf einen gegebenen digitalen Fluss bezieht, weist
ein solches Signal einen Burst mindestens einer Versionsänderung-Flusseinheit auf,
der enthält:
- – die
laufende Kennung des digitalen Flusses;
- – einen
Anzeiger, der es erlaubt festzustellen, dass die Flusseinheit eine
Versionsänderung-Flusseinheit ist;
- – die
Versionsnummer, die für
den digitalen Fluss anwendbar wird.
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Vorzugsweise
ist der Anzeiger ein Feld, das die Länge des Nutzbereichs der Flusseinheit
präzisiert,
wobei der Wert per Definition gleich null ist, wenn es sich um eine
Versionsänderung-Flusseinheit
handelt.
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Vorteilhafterweise,
da das Signal auf einem Datenkanal transportiert wird, der die Übertragung von
Nutzflusseinheiten erlaubt und sich von einem Signalisationskanal
unterscheidet, der die Übertragung
von Signalisationsdaten erlaubt, hat die Versionsänderung-Flusseinheit
den gleichen Aufbau wie die Nutzflusseinheiten und wird vom Datenkanal transportiert.
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Die
Versionsänderung-Flusseinheit
bildet also ein fiktives Inhaltselement von gleichem Aufbau wie
eine Nutzflusseinheit oder eine informative Flusseinheit, und sie
wird vom gleichen Kanal wie diese letzteren übertragen und nicht von einem
getrennten Signalisationskanal. Die für die Länge und den Nutzbereich der
Flusseinheit reservierten Felder weisen im Fall einer Versionsänderung-Flusseinheit
den Wert null (um anzuzeigen, dass es sich um ein fiktives Inhaltselement
handelt), bzw. die Versionsnummer der Zuweisungstabelle auf, die
für den
betrachteten Fluss anwendbar ist.
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Vorzugsweise
wird ein solches Signal von dem oben beschriebenen Verfahren zur
dynamischen Multiplexierung angewendet.
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Die
Erfindung betrifft noch eine Vorrichtung zur dynamischen Multiplexierung
von digitalen Flüssen,
die in Form von Flusseinheiten in einem gemeinsamen Kanal übertragen
werden, wobei jede der Flusseinheiten eine Flusskennung trägt, die
es ermöglicht,
sie dem entsprechenden digitalen Fluss zuzuordnen, wobei die Zuweisung
einer Kennung zu einem digitalen Fluss durch eine Zuweisungstabelle definiert
wird und zeitlich variieren kann, um eine dynamische Multiplexierung
zu erlauben.
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Erfindungsgemäß trägt die Zuweisungstabelle
eine Versionsnummer, und um anzuzeigen, dass eine Versionsänderung
der Zuweisungstabelle sich auf einen gegebenen digitalen Fluss bezieht, wird
ein Burst mindestens einer Versionsänderung-Flusseinheit übertragen,
der aufweist:
- – die laufende Kennung des
digitalen Flusses;
- – einen
Anzeiger, der es erlaubt festzustellen, dass die Flusseinheit eine
Versionsänderung-Flusseinheit ist;
- – die
Versionsnummer, die für
den digitalen Fluss anwendbar wird.
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Vorzugsweise
wendet eine solche Vorrichtung das oben beschriebene dynamische
Multiplexverfahren an.
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Vorteilhafterweise
speist eine solche Vorrichtung Übertragungseinrichtungen:
- – im
Internet; und/oder
- – in
einem DVB-Netz.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Empfänger eines Signals, das gemäß dem oben
beschriebenen dynamischen Multiplexierverfahren multiplexiert wurde.
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Vorteilhafterweise
weist ein solcher Empfänger
Mittel zur Erkennung des Bursts und Mittel zur Aktivierung der entsprechenden
Versionsänderung am
betroffenen Fluss auf.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen klarer aus der folgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die als einfaches
veranschaulichendes und nicht einschränkendes Beispiel dient, und
den beiliegenden Zeichnungen hervor. Es zeigen:
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1 ein
Funktionsschaltbild einer applikativen Plattform vom Typ MPEG4,
an die vorteilhafterweise das erfindungsgemäße Verfahren der dynamischen
Multiplexierung angewendet werden kann;
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2 die
Versionsänderung
einer Zuweisungstabelle, die zum Beispiel im Rahmen der applikativen
Plattform der 1 eingesetzt werden kann;
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die 3a und 3b den
verglichenen Aufbau einer so genannten Nutzflusseinheit oder informativen
Flusseinheit und einer erfindungsgemäßen Versionsänderung-Flusseinheit.
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Das
allgemeine Prinzip der Erfindung beruht auf der Einführung einerseits
einer Versionsnummer der Zuweisungstabelle und andererseits von
fiktiven Inhaltselementen, die eine Versionsänderung für einen gegebenen digitalen
Fluss anzeigen.
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In
Verbindung mit 1 wird eine Ausführungsform
der Erfindung im Rahmen einer applikativen Plattform vom Typ MPEG4
vorgestellt.
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Die
Architektur einer solchen Plattform ist eine klassische Architektur
der Norm MPEG4 und wird folglich nachfolgend nur kurz beschrieben.
Für weitere
Hinweise kann man sich auf die Norm MPEG-4 System (ISO/IEC 14496-1)
beziehen.
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Der
Block 1 bildet eine Datenbank, in der mehrere Dateien vom
Typ MPEG4 gespeichert sind, die es ermöglichen, mehrere zugeordnete
digitale Flüsse
zu erzeugen, welche die Erfindung ermöglicht, dynamisch zu multiplexieren.
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Auf
der Sendeseite wird die Erfindung insbesondere im Block 2 zum
Synchronisieren und zum Multiplexieren der verschiedenen digitalen
Flüsse eingesetzt.
Im Rahmen der Norm MPEG4 verwendet dieser Multiplexierblock 2 das
Multiplexierwerkzeug Flexmux. Der Ausgang des Werkzeugs FlexMux
erfolgt in Echtzeit zum Block 4 oder verzögert zum Block 3 zur
Speicherung (die verschiedenen entsprechenden Flexmux-Dateien werden
dann im Block 3 gespeichert).
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Die
Systemschichten MPEG4 werden verwendet, um Audio-, Videoflüsse MPEG4
und zum Beispiel MPEG7-Daten zu multiplexieren und zu synchronisieren,
die die Segmentierung der Objekte im MPEG4-Video beschreiben und
die die den verschiedenen segmentierten Videoobjekten zugewiesenen Links
beschreiben.
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Der
digitale Multiplex durchquert eine Netzschicht RTP ("Real Time Transfer" für "Echtzeittransfer") 4, und
geht dann über
ein IP-Netz ("Internet
Protocol" für "Internetprotokoll") 5 bis
zum Block 6, wo er in Zusammenhang mit den lokal gespeicherten
Flexmux-Dateien 7 mit
Hilfe des Werkzeugs Transmux 8 der Norm MPEG4 verarbeitet
wird, das das Verständnis
des Protokolls RTP gewährleistet,
um daraus die MPEG4-Signale
zu extrahieren.
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Auf
der Empfangsseite wird die Erfindung insbesondere im Block 9 eingesetzt,
wo der empfangene Multiplex demultiplexiert wird, um mehrere Elementarflüsse 101 , 102 , 103 , 104 vom
Typ Audio, Video, Szenenbeschreibung oder auch Metadaten zu erzeugen.
Diese verschiedenen digitalen Flüsse
werden anschließend
vom Block 11 in Abhängigkeit
ihrer Beschaffenheit und ihres Ziels verarbeitet.
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Nun
wird in Zusammenhang mit 2 der Aufbau des im Rahmen der
Erfindung eingesetzten Multiplex beschrieben, der Versionsänderung-Flusseinheiten
aufweist, die zeitlich unabhängige
Versionsänderungen
für verschiedene
Inhalte oder digitale Flüsse
erlaubt.
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Aus
Gründen
der Vereinfachung wird ein Multiplex 20 von zwei digitalen
Flüsse
angenommen, die Inhalt "A" bzw. Inhalt "B" genannt werden. Es ist leicht zu verstehen,
dass die im Rahmen der Erfindung eingesetzten Multiplexe allgemein
eine Anzahl größer als
2 von digitalen Flüsse
enthalten.
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Die
Signalisationsdaten 21 können außerhalb der Bandbreite oder
innerhalb der Bandbreite gesendet werden. Sie enthalten insbesondere
Pakete 221 bis 223 ,
die eine Konfigurationstabelle (oder Zuweisungstabelle) 231 , ihre Versionsnummer 232 , sowie die Versionsnummer 233 der laufenden Konfigurationstabelle übermitteln.
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Der
Multiplex 20 enthält
für den
Inhalt "A" (bzw. für den Inhalt "B") mehrere informative Flusseinheiten
oder Nutzflusseinheiten 241 bis 247 (bzw. 251 bis 255 ).
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Um
anzuzeigen, dass die für
den Inhalt "A" (bzw. "B") anwendbare Konfigurationstabelle sich ändern wird
(im Beispiel der 2 Übergang von der Zuweisungstabelle
Versionsnummer i zur Zuweisungstabelle Versionsnummer i + 1), wird
erfindungsgemäß ein Burst 28 (bzw. 29)
von fiktiven Inhaltselementen oder Versionsänderung-Flusseinheiten gesendet. Man stellt
fest, dass die fiktiven Inhaltselemente 28, 29 in 2 durch
Pakete geringerer Größe als diejenige
der informativen Flüsse 241 bis 247 und 251 bis 255 dargestellt
sind, was die Tatsache symbolisiert, dass diese fiktiven Inhaltselemente
die Länge
null haben.
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Die
Bursts 28, 29 von Versionsänderung-Flusseinheiten zeigen
an, dass die neue Zuweisungstabelle, die für den betrachteten Inhalt "A", "B" anwendbar ist, die
Versionsnummer i + 1 trägt.
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Für den Inhalt "A" (bzw. "B")
beziehen sich die informativen Flusseinheiten 241 bis 244 (bzw. 251 bis 253 ) auf die Version i der Konfigurationstabelle. Der
Empfang des Bursts 28 (bzw. 29) von fiktiven Inhaltselementen
löst für den Inhalt "A" (bzw. "B")
im Zeitpunkt 26 (bzw. 27) den Beginn der Berücksichtigung
der Konfigurationstabelle der Version i + 1 für die Inhaltselemente 245 bis 247 (bzw. 254 und 255 ) aus,
die später
empfangen werden.
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Man
stellt fest, dass die Zeitpunkte 26 und 27, in
denen die anwendbare Konfigurationstabelle sich ändert, für die Inhalte "A" und "B" unterschiedlich sind.
Die Erfindung ermöglicht
so vorteilhafterweise eine Unabhängigkeit
der multiplexierten Inhalte bezüglich
des Zeitpunkts der Konfigurationsänderung.
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Die
Versionsänderung
der Konfigurationstabelle, die für
einen gegebenen Inhalt anwendbar ist, wird beim Auftreten der ersten
informativen Flusseinheit 245 , 254 (d.h. bei Empfang des ersten nicht-fiktiven
Inhaltselements) berücksichtigt.
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Man
kann auch feststellen, dass die Konfigurationstabelle 231 der Versionsnummer i + 1 vor dem Senden
der Bursts 28 und 29 von Versionsänderung-Flusseinheiten mehrmals
gesendet wird. Auf diese Weise kann die Konfigurationstabelle i
+ 1 vor dem Zeitpunkt 26, 27 decodiert werden,
in dem sie anwendbar wird. Außerdem
erhöht
ein wiederholtes Senden dieser Tabelle die Wahrscheinlichkeit, dass sie
mindestens einmal korrekt vom Empfänger empfangen wird, trotz
möglicher
Störungen
des Übertragungsnetzes.
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Ion
einer Ausführungsvariante
der Erfindung, die nicht in 2 dargestellt
ist, wird außerdem
mindestens ein fiktives Inhaltselement in den Inhalt "A" und/oder "B" während einer Übergangsphase
nach dem Senden des Bursts 28 und/oder 29 eingefügt. Zum
Beispiel wird eine Versionsänderung-Flusseinheit
zwischen den Paketen 245 und 246 eingefügt, um eine Versionsänderung
der Zuweisungstabelle anzuzeigen.
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Man
wählt vorzugsweise
eine Dauer der Bursts 28, 29 länger als die Dauer eines Fehler-Bursts,
der in dem Netz beobachtet wird, über das der Multiplex 20 geht.
Auf diese Weise gewährleistet man
die Robustheit des erfindungsgemäßen Multiplexierverfahrens,
indem gewährleistet
wird, dass der Empfänger
tatsächlich über die
Versionsänderung der
Zuweisungstabelle im Zeitpunkt 26, 27 informiert wurde,
in dem die neue Tabelle anwendbar wird, trotz möglicher Störungen des Netzes.
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Das
erfindungsgemäße Multiplexierverfahren,
das in Zusammenhang mit 2 beschrieben wurde, hat viele
Vorteile im Vergleich mit einer summarischeren Lösung der dynamischen Multiplexierung,
bei der man sich damit begnügen
könnte,
der Konfigurationstabelle eine Versionsnummer zuzuordnen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
der dynamischen Multiplexierung hat nämlich eine größere Robustheit,
eine größere Präzision und
eine größere Flexibilität als ein
Verfahren der dynamischen Multiplexierung, das sich damit begnügen würde, der
Konfigurationstabelle eine Versionsnummer zuzuordnen, und gemäß dem ein
Empfänger
die Änderungen
der Versionsnummer der Tabelle so überwachen würde, dass eine Zuweisungstabelle
nur dann berücksichtigt würde, wenn
ihre Versionsnummer sich von der vorhergehenden Tabelle unterscheidet.
Ein solches Verfahren wäre
nämlich
den möglichen
Verlusten oder Zerstörungen
der Zuweisungstabelle während
ihrer Übertragung
ausgesetzt. Außerdem
würde die
Konfigurationsänderung
obligatorisch für
alle digitalen Flüsse
des Multiplex im gleichen Zeitpunkt stattfinden, was im Allgemeinen
nicht den realen Anforderungen entspricht.
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Das
erfindungsgemäße Multiplexierverfahren
hat ebenfalls viele Vorteile im Vergleich mit einem dynamischen
Multiplexierverfahren, das darin bestehen könnte, bei jeder Sendung einer
Konfigurationstabelle und ihrer zugeordneten Versionsnummer die Versionsnummer
der laufenden Konfigurationstabelle zu präzisieren. Es hat weiter viele
Vorteile im Vergleich mit einem solchen Verfahren, das ggf., wenn die
Signalisation außerhalb
der Bandbreite stattfindet, durch einen Mechanismus zum Einfügen der Versionsnummer
der Konfigurationstabelle des Multiplex in jedes Inhaltselement
oder jede Flusseinheit vervollständigt
ist.
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Wenn
nämlich
jedes multiplexierte Inhaltselement eine Versionsnummer der Konfigurationstabelle
des Multiplex tragen würde,
wäre die Überlastung
bezüglich
der Größe, und
somit der Belegung der Bandbreite, die durch diese Versionsnummern eingeführt würde, sehr
groß.
Die Versionsnummer der Zuweisungstabelle wäre nämlich in jeder multiplexierten
Flusseinheit vorhanden, insbesondere während der langen statischen
Phasen, in denen die Konfiguration des Multiplex sich nicht ändert, und während der
Phasen der Konfigurationsänderung des
Multiplex, selbst wenn die betrachtete Flusseinheit nicht von einer
solchen Änderung
betroffen ist.
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Außerdem würde im Fall
einer Signalisation innerhalb der Bandbreite, bei der das Eintragen
der Versionsnummer in jedes multiplexierte Inhaltselement nicht
zwingend notwendig wäre,
die Berücksichtigung
einer Konfigurationsänderung
notwendigerweise für
alle multiplexierten digitalen Flüsse im gleichen Zeitpunkt stattfinden,
was nicht die realen Anforderungen des betrachteten Typs von Multimedia-Anwendungen
reflektiert.
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Das
Verfahren der dynamischen Multiplexierung gemäß der Erfindung ermöglicht es
dagegen den multiplexierten Inhalten, unabhängig voneinander und nicht
alle zusammen ihre Konfiguration zu ändern.
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Es
hat nicht den oben beschriebenen Nachteil, der mit der Überlastung
bezüglich
der Größe verbunden
ist, die durch die Anzeige der Versionsnummern in den Inhaltselementen
eingeführt
wird. Es ermöglicht
im Gegenteil die Einführung
der Versionsnummern auf der Ebene der Flusseinheiten nur während der Übergangsphasen
der realen Konfigurationsänderung,
und dies nur für
die Inhaltselemente, deren Konfigurationsmerkmale sich ändern.
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Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren der
dynamischen Multiplexierung wird nämlich während der Übergangsphasen der Änderung
der Zuweisungstabelle die Versionsnummer der neuen anwendbaren Konfigurationstabelle
durch fiktive Inhaltselemente nur für die multiplexierten Inhalte
angezeigt, deren Konfigurationsmerkmale sich ändern, und dies mit der feinstmöglichen
Präzision.
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Außerdem wird
erfindungsgemäß die Versionsnummer
der Konfigurationstabelle nicht während der Stabilitätsphasen
der Zuweisung für
die verschiedenen multiplexierten Flusseinheiten angezeigt, unabhängig davon,
ob ihre Konfigurationsmerkmale sich geändert haben oder nicht. Sie
wird auch nicht während
der Übergangsphasen
der Änderung
der Zuweisungstabelle für
die Flusseinheiten des Multiplex angezeigt, deren Konfigurationsmerkmale
sich nicht ändern.
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Folglich
ermöglicht
die Erfindung im Vergleich mit anderen summarischeren dynamischen Multiplexierverfahren,
die in Betracht gezogen werden könnten,
eine Reduzierung des globalen Durchsatzes des Multiplex, eine Unabhängigkeit
bezüglich des
Zeitpunkts der Konfigurationsänderung
der multiplexierten Flüsse,
und die feinstmögliche Änderungspräzision.
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Nun
wird in Zusammenhang mit den 3a und 3b der
Aufbau der informativen Flusseinheiten und der Versionsänderung-Flusseinheiten
beschrieben, der von der Erfindung angewendet wird.
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Die
von der Erfindung eingeführten
fiktiven Inhaltselemente haben vorteilhafterweise den gleichen Aufbau
wie die realen Inhaltselemente und werden vom gleichen Übertragungskanal
innerhalb des Multiplex übertragen.
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Als
Beispiel wird nachfolgend der Fall der Flusseinheiten beschrieben,
die vom Standard MPEG4 vorgeschlagen werden.
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Im
Rahmen der Norm ISO/14496-1 (MPEG4-System), und genauer im Fall
des FlexMux genannten Multiplex, weist eine digitale Flusseinheit drei
Felder 30 bis 32 auf, die je entsprechen:
- – einem
Index 30, allgemein zwischen 0 und 255 codiert ist, der
der Kanalnummer des Multiplex entspricht und es ermöglicht,
den betrachteten digitalen Fluss zu identifizieren;
- – der
Länge 31 des
Pakets;
- – dem
Nutzbereich 32 des Inhaltselements.
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Die
Erfindung schlägt
vor, fiktive Inhaltselemente einzuführen, die FlexMux-Paketen entsprechen,
die keine Daten in ihrem Nutzbereich 32 übermitteln.
Solche Pakete sind durch das Vorhandensein des Werts null im Feld
mit der Länge 31 gekennzeichnet,
was sie für
einen Empfänger
leicht erfassbar macht. Sie übermitteln
außerdem
die Versionsnummer der Zuweisungstabelle (oder Tabelle FMC für FlexMuxChannelTable),
die an den Fluss anwendbar ist, der mit dem Index 30 in
ihrem Nutzbereich 32 bezeichnet ist.