DE60314063T2 - Sportschuh insbesondere für Moto-Cross - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sportschuh, insbesondere für Motocross.
  • In einem Überblick über die verschiedenen mit Sportschuhwerk verbundenen Probleme ist zu beachten, daß es gegenwärtig bekannt ist, Sportschuhe herzustellen, beispielsweise Schlittschuhe, die aus einer starren Schale gebildet sind, welche geeignet ist, einen weichen Innenstiefel für den Fuß des Benutzers zu enthalten und an welcher ein ebenfalls starres Fersenleder mittels Stiften, Nieten oder anderer im Knöchelbereich angeordneter Befestigungssysteme gelenkig befestigt ist.
  • Derartige bekannte Arten von Sportschuhen umfassen daher zwei starre Komponenten, die gelenkig aneinander befestigt sind, um ein Beugen des Beines in Bezug auf den Fuß zu ermöglichen, wobei die Steifigkeit der Schale und des Fersenleders die Übertragung von Kräften erlaubt.
  • Jedoch haben diese bekannten Arten von Sportschuhen neben den oben erwähnten Vorteilen auch Nachteile.
  • Beispielsweise ist beim Skifahren das Knie sehr aktiv bei der Übertragung von Kräften beteiligt, während der Knöchel sehr statisch bleibt innerhalb der relativ starren von der Schale und dem Fersenleder gebildeten Konstruktion, welche in jedem Fall an einem Punkt, der benachbart zu dem Knöchelbereich angeordnet ist, gelenkig aneinander befestigt sind.
  • In dynamischer Hinsicht ist dies korrekt; jedoch was den Sitz betrifft, ist es nicht möglich, für alle Benutzer eine optimale Plazierung des Sitzes für die Knöchel zu erreichen, da der von den Stiften gebildete Gelenkpunkt voreingestellt ist.
  • Beim Schlittschuhlaufen spielt der Knöchel eine sehr viel aktivere Rolle bei der Krafterzeugung: Der entstehende statische Zustand des Knöchels ist ein Nachteil, aber der Knöchel muß gegen die Drehmomente, die bei Ausübung dieser Sportart durch weniger geübte Schlittschuhläufer erzeugt werden könnten, geschützt werden.
  • Die aktuelle Konstruktion des Schuhs für den Schlittschuh ist sehr ähnlich der Konstruktion eines Skistiefels und schützt den Knöchel hervorragend gegen Drehmomente, verhindert aber die Anwendung einer maximalen Wirksamkeit in den Bewegungen, die eine fortgeschrittene Ausübung dieser Sportart erlauben.
  • Für diesen Zweck ist es bekannt, daß geübte Eisschnelläufer und Roll- und Eishockeyspieler Schuhe tragen, die mit einem weichen Lederschuh versehen sind, welcher die Knöchel frei läßt, um durch kontrolliertes Nachgeben zu arbeiten.
  • US-5778566 ist auch als Teillösung der oben erwähnten Nachteile bekannt und bezieht sich auf einen Sportschuh, der für die Ausübung mehrerer Sportarten verwendet werden kann, beispielsweise Rollschuhlaufen und Inlineskating, Schlittschuhlaufen, Hockey, Skibergsteigen, Skilanglauf, Snowboarding, Basketball oder Turnen.
  • Dieser Schuh umfaßt einen weichen Innenstiefel, der mit einer Stulpe versehen ist, welche teilweise das Bein des Benutzers umhüllt und mit der vorteilhaft ein halbstarrer Kragen verbunden ist.
  • Ein derartiger Kragen ist seitlich mit Führungssitzen für Laschen versehen, die von einem halbstarren Körper hervorstehen, welcher monolithisch mit dem Innenstiefel in der Nähe der Ferse verbunden ist und hinten mit dem Kragen im Eingriff steht.
  • Anders als bei den vorhergehenden bekannten Schuharten erlauben bei dem resultierenden Schuh das Fehlen von Nieten oder Stiften im Knöchelbereich und vor allem die an diesem Punkt befindliche freie Verbindung zwischen den Laschen und dem Kragen, dem Fuß des Benutzers sowohl eine kontrollierte längsgerichtete Bewegung in Bezug auf den Schuh als auch eine seitliche Bewegung in Bezug auf den Schuh in kontrolliertem Ausmaß auszuführen.
  • Obwohl diese Lösung mehrere der in bekannten Schuharten wiederkehrenden Nachteile beseitigt, hat sie den Hauptnachteil, dem Fuß des Benutzers zu erlauben, eine extrem eingeschränkte Biegebewegung auszuführen, insbesondere in Situationen, die eine Kombination aus erheblichen rotatorischen und translatorischen Bewegungen seitens des Fuß-Knöchel-Systems erfordern, um seine zweckdienlichsten relativen Anordnungen zu erzielen, wie beispielsweise im Falle von Schuhen für Motorradfahren, Motocross und Rennen.
  • Ein weiterer bei dieser Art von bekannten Lösungen zu beobachtender Nachteil ist, daß der resultierende Schuh ein im wesentlichen nicht-optimales Verhältnis zwischen in Längsrichtung verlaufender und seitlicher Steifheit und Nachgiebigkeit besitzt.
  • EP-A-0 857 501 offenbart einen Stiefel für Inlineskating, der eine Stulpe und eine untere Schale umfaßt, die durch ein elastisches Federelement miteinander verbunden sind, welches ein Biegen der Stulpe in Bezug auf die untere Schale im wesentlichen über die gesamte Länge des Elements erlaubt. In einer besonderen Ausgestaltung ist ein Formkörper mit einem ersten an der Stulpe angebrachten Ende und einem zweiten an der unteren Schale angebrachten Ende mit einem Hohlraum für die gleitende Aufnahme und Verriegelung des elastischen Federelements versehen, um die Verwendung von elastischen Elementen mit unterschiedlichen Federkonstanten zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich das Ziel, die oben angeführten Probleme zu lösen und die Nachteile des zitierten Stands der Technik zu beseitigen, indem sie einen Sportschuh bereitstellt, der die Nutzung einer Vielzahl von Freiheitsgraden bei der Bewegung des Fußes erlaubt und gleichzeitig den Fuß zusammen mit dem Knöchel wirkungsvoll gestützt und geschützt hält, insbesondere bei Schuhen zum Motorradfahren.
  • Innerhalb dieses Ziels ist es Aufgabe der Erfindung, einen Schuh bereitzustellen, der besonders bequem und an die verschiedenen Fußformen anpaßbar ist, insbesondere in Bezug auf den Abschnitt des Schuhs, der dazu bestimmt ist, in direkten Kontakt mit dem Knöchel zu kommen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe, einen Sportschuh bereitzustellen, der ein optimales Verhältnis zwischen in Längsrichtung verlaufender und seitlicher Steifheit und Nachgiebigkeit besitzt, um eine optimale Leistung selbst auf dem Niveau eines ungeübten Benutzers zu erzielen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe, zusammen mit den oben erwähnten Eigenschaften, einen Schuh bereitzustellen, dessen Steifigkeit einen optimalen Schutz des Fußes des Benutzers vor jeglichen bei der Ausübung des Sports erzeugten Drehmomenten bietet.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe, einen Schuh bereitzustellen, der im Gebrauch zuverlässig und sicher ist, zu niedrigen Herstellungskosten produziert und mit herkömmlichen und bekannten Maschinen und Ausrüstungen hergestellt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Sportschuh wie in den beigefügten Ansprüchen definiert bereitgestellt.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden leichter offenbar aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung, veranschaulicht mittels eines nicht-einschränkenden Beispiels in den beiliegenden Zeichnungen, worin:
  • 1 eine erste Seitenansicht der Erfindung ist;
  • 2 eine zweite Seitenansicht der Erfindung ist;
  • 3 eine Vorderansicht der Erfindung ist;
  • 4 eine Rückansicht der Erfindung ist;
  • 5 eine Schnittansicht der Erfindung entlang der Linie V-V von 1 ist;
  • 6 eine Schnittansicht der Erfindung entlang der Linie VI-VI von 5 ist.
  • In den folgenden Ausführungsbeispielen können einzelne Eigenschaften, die in Abhängigkeit von bestimmten Beispielen angegeben sind, faktisch mit anderen sich unterscheidenden Eigenschaften, die in anderen Ausführungsbeispielen vorhanden sind, ausgetauscht werden.
  • Darüberhinaus ist zu beachten, daß alles, was sich im Patentierverfahren als bereits bekannt herausstellt, als nicht beansprucht und als Gegenstand eines Disclaimers zu verstehen ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren bezeichnet die Bezugszahl 1 einen Sportschuh, insbesondere für Motocross, welcher einen Schaft 2 umfaßt, der vorzugsweise aus einem geschnittenen oder spritzgegossenen weichen Material besteht, optional durch Spritzen vorgeformt, genäht oder durch Thermobonding zusammengefügt, gemäß der beabsichtigten Gestaltung des Schuhs.
  • Eine hinten mit einem Absatz 4 versehene Sohle 3 ist mit dem Schaft in einem unteren Bereich verbunden.
  • In dem Schaft 2, welcher in der gezeigten besonderen Ausgestaltung wie ein Stiefel geformt ist, bezeichnet die Bezugszahl 5 einen ersten Bereich, der sich an den Zehen befindet, und die Bezugszahl 6 bezeichnet am gegenüberliegenden Ende einen zweiten an der Ferse befindlichen Bereich.
  • Eine vorzugsweise halbstarre Stulpe 7 ist an der Rückseite des Schafts 2 monolithisch angebracht oder gebildet und, indem sie oberhalb des Bereichs, der den Knöcheln des Fußes entspricht, angeordnet ist, umhüllt sie teilweise den unteren Teil des Beins des Benutzers.
  • Ein halbstarres Fersenteil 12 ist in dem zweiten Bereich 6 mit dem Schaft 2 verbunden oder monolithisch gekoppelt und umhüllt die gesamte Ferse des Benutzers, während in einem zwischenliegenden Bereich zwischen dem Fersenteil und der darüberliegenden Stulpe 7 ein zusätzliches halbstarres Element 13 mit dem Schaft 2 verbunden oder fest daran angeschlossen ist, wobei das zusätzliche halbstarre Element im wesentlichen querschnittsgeformt und so angeordnet ist, daß es erste Flügel, die annähernd vertikal angeordnet sind und hinten am Schaft und der Länge nach dazu angeordnet sind, sowie zweite Flügel besitzt, welche annähernd quer zu dem Schaft 2 angeordnet sind, damit das halbstarre Element den benachbarten Bereich des Beins hinten umhüllt und um die Knöchel herum seitlich.
  • Daher hat das zusätzliche halbstarre Element 13 hinten mindestens eine erste obere Lasche 8, die annähernd vertikal nach der darüberliegenden Stulpe 7 hin hervorsteht, und mindestens eine zweite untere Lasche 16, die annähernd vertikal nach dem darunterliegenden Fersenteil 12 hin hervorsteht, wobei die Laschen 8, 16 die ersten Flügel bilden.
  • Die mindestens eine erste Lasche und die mindestens eine zweite Lasche greifen gleitend und frei mit in der Stulpe und dem Fersenteil gebildeten ersten Führungsmitteln ein, welche durch erste Aufnahmen 22 und zweite Aufnahmen 23 gebildet sind, die vorteilhafterweise an oder quer zu der Dicke der Stulpe 7 beziehungsweise des Fersenteils 12 geformt sind, d.h. an deren unteren beziehungsweise oberen Rändern.
  • Das zusätzliche halbstarre Element 13 hat vorteilhaft an mindestens einer der ersten Spitzen 24 der zweiten Flügel mindestens eine annähernd elliptische erste Verstärkung 15 an der Außenseite des Fußes, welche geeignet ist, einen Schutzbereich für die Knöchel des Fußes des Benutzers zu bilden.
  • Mindestens eine dritte obere Lasche 25 und mindestens eine vierte untere Lasche 27 stehen von der mindestens einen ersten Verstärkung 15 hervor, wobei die obere Lasche annähernd vertikal nach dem darüberliegenden dritten seitlichen Bereich 26 der Stulpe 7 hin hervorsteht und die untere Lasche annähernd vertikal nach dem darunterliegenden vierten seitlichen Bereich 28 des Fersenteils 12 hin hervorsteht.
  • Vorteilhafterweise steht die dritte Lasche 25 geringfügig schiefwinklig entlang einer Achse A hervor, die einen spitzen Winkel α, wenn man eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn als positiv in Betracht zieht, bezüglich einer Achse B bildet, die senkrecht zum Boden steht und durch den ersten Bereich der Knöchel hindurchgeht.
  • Vorteilhafterweise steht die vierte Lasche 27 ebenfalls geringfügig schiefwinklig entlang einer geneigten Achse A hervor, die einen spitzen Winkel α, wenn man eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn als positiv in Betracht zieht, bezüglich einer vertikalen Achse B bildet, die senkrecht zum Boden steht und durch den ersten Bereich der Knöchel hindurchgeht.
  • Die mindestens eine dritte Lasche 25 und die mindestens eine vierte Lasche 27 greifen gleitend und frei mit in der Stulpe und dem Fersenteil gebildeten zweiten Führungsmitteln ein, wobei die zweiten Führungsmittel durch dritte Aufnahmen 29 und vierte Aufnahmen 30 gebildet sind, die vorteilhafterweise an oder quer zu der Dicke der Stulpe 7 beziehungsweise des Fersenteils 12 geformt sind, d.h. an deren unteren beziehungsweise oberen Randkanten.
  • Der Gebrauch der Erfindung bringt es mit sich, daß die Anordnungsabstände zwischen dem Fersenteil 12, dem halbstarren Element 13 und der Stulpe 7 den Gleiteingriff der ersten, zweiten, dritten und vierten Laschen mit den ersten, zweiten, dritten und vierten Aufnahmen ermöglichen und es somit dem Fuß des Benutzers erlauben, eine kontrollierte nach vorne oder hinten gerichtete Biegebewegung, eine kontrollierte seitliche nach links oder rechts gerichtete Bewegung oder eine Kombination derselben auszuführen.
  • Es hat sich somit herausgestellt, daß die Erfindung das gestellte Ziel und die gestellten Aufgaben erreicht hat, da sie dem Benutzer erlaubt einen hohen Grad an Sitz aufrechterhalten, um korrekte und geführte Bewegungen des durch den Fuß und den Knöchel gebildeten Systems insbesondere während der Ausübung der Sportart Motocross ausführen und gleichzeitig wirkungsvolle Abstützung und Schutz des Fußes und des Knöchels sicherzustellen.
  • Die Erfindung besitzt tatsächlich ein optimales Verhältnis zwischen seitlicher und in Längsrichtung verlaufender Steifheit und Nachgiebigkeit, so daß selbst auf dem Niveau eines ungeübten Benutzers eine optimale Leistung erzielt wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung können die dritten und vierten Laschen beziehungsweise die dritten und vierten Aufnahmen auch an der Innenseite des Fußes vorgesehen sein.
  • Die verwendeten Materialien sowie die Abmessungen, die die einzelnen Komponenten der Erfindung bilden, können selbstverständlich die für spezielle Anforderungen geeignetsten sein.
  • Die verschiedenen Mittel für die Durchführung bestimmter unterschiedlicher Funktionen müssen sicher nicht nur in der dargestellten Ausführungsform nebeneinander existieren, sondern können als solche auch in vielen Ausgestaltungen vorhanden sein, einschließlich jener, die nicht abgebildet sind.

Claims (11)

  1. Sportschuh mit einem weichen Schaft (2), der mit einer Stulpe (7) und mit einem hinteren Fersenteil (12) versehen ist, welche halbstarr sind und getrennt mit dem Schaft (2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß er ein zusätzliches halbstarres Element (13) enthält, das mit dem Schaft (2) in einem zwischenliegenden Bereich zwischen der Stulpe (7) und dem Fersenteil (12) verbunden ist, wobei das zusätzliche halbstarre Element (13) hinten und/oder seitlich vom Schaft (2) mit mindestens einer ersten Lasche (8) und mindestens einer zweiten Lasche (16) versehen ist für freien Gleiteingriff, während der Benutzung des Schuhs, in erste Führungsmittel (22, 23), gebildet in der Stulpe (7) und dem Fersenteil (12).
  2. Schuh nach Anspruch 1, umfassend einen Schaft (2), an dessen Rückseite eine halbstarre Stulpe (7) fest angebracht oder monolithisch gebildet ist und teilweise den unteren Teil des Beins des Benutzers umhüllt, und einen halbstarren Fersenteil (12), welcher die Ferse des Benutzers umhüllt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches halbstarres Element (13) mit dem Schaft (2) verbunden oder fest daran angeschlossen ist in einem zwischenliegenden Bereich zwischen dem Fersenteil (12) und der Stulpe (7), wobei das zusätzliche halbstarre Element (13) im wesentlichen so querschnittsgeformt ist, daß erste Flügel (8, 16) gebildet sind, welche annähernd vertikal angeordnet sind und hinten am Schaft (2) und der Länge nach dazu angeordnet sind, und zweite Flügel (24), welche annähernd quer zu dem Schaft (2) angeordnet sind, wobei das zusätzliche halbstarre Element (13) den benachbarten Bereich des Beins hinten umhüllt und um die Knöchel herum seitlich.
  3. Schuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche halbstarre Element (13) hinten mindestens eine erste obere Lasche (8) hat, die annähernd vertikal nach der darüberliegenden Stulpe (7) hin hervorsteht.
  4. Schuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche halbstarre Element (13) hinten mindestens eine zweite untere Lasche (16) hat, die annähernd vertikal nach dem darunterliegenden Fersenteil (12) hin hervorsteht.
  5. Schuh nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Flügel durch die mindestens eine erste Lasche (8) und die mindestens eine zweite Lasche (16) gebildet sind.
  6. Schuh nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine erste Lasche (8) und die mindestens eine zweite Lasche (16) gleitend und frei mit in der Stulpe (7) und dem Fersenteil (12) gebildeten ersten Führungsmitteln (22, 23) eingreifen, wobei die ersten Führungsmittel durch erste (23) und zweite (24) Aufnahmen gebildet sind, die in der Dicke der Stulpe (7) beziehungsweise des Fersenteils geformt sind.
  7. Schuh nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche halbstarre Element (13) an mindestens einer der ersten Spitzen (24) der zweiten Flügel mindestens eine erste Verstärkung (15) hat, die annähernd elliptisch ist, mindestens an der Außenseite des Fußes angeordnet ist und angepaßt ist einen Schutzbereich für die Knöchel zu bilden, wobei mindestens eine dritte obere Lasche (25) von der mindestens einen ersten Verstärkung (15) annähernd vertikal nach dem darüberliegenden dritten seitlichen Bereich (26) der Stulpe (7) hin hervorsteht.
  8. Schuh nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine vierte untere Lasche (27) von der minde stens einen ersten Verstärkung (15) annähernd vertikal nach dem darunterliegenden vierten seitlichen Bereich (28) des Fersenteils (12) hin hervorsteht.
  9. Schuh nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Lasche (25) geringfügig schiefwinklig entlang einer Achse (A) hervorsteht, die einen spitzen Winkel (α), wenn man eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn als positiv in Betracht zieht, bezüglich einer Achse (B) bildet, die senkrecht zum Boden steht und durch den ersten Bereich der Knöchel hindurchgeht.
  10. Schuh nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Lasche (27) geringfügig schiefwinklig entlang einer Achse (A) hervorsteht, die einen spitzen Winkel (α), wenn man eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn als positiv in Betracht zieht, bezüglich einer Achse (B) bildet, die senkrecht zum Boden steht und durch den ersten Bereich der Knöchel hindurchgeht.
  11. Schuh nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine dritte Lasche (25) und die mindestens eine vierte Lasche (27) gleitend und frei mit in der Stulpe (7) und dem Fersenteil (12) gebildeten zweiten Führungsmitteln (29, 30) eingreifen, wobei die zweiten Führungsmittel mindestens durch dritte Aufnahmen (29) und vierte Aufnahmen (30) gebildet sind, die in der Dicke der Stulpe (7) beziehungsweise des Fersenteils (12) geformt sind.
DE60314063T 2002-09-16 2003-07-23 Sportschuh insbesondere für Moto-Cross Expired - Lifetime DE60314063T2 (de)

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