DE60314087T2 - Schichtabscheidungssystem und Schichtabscheidungsverfahren unter Verwendung desselben - Google Patents

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coolant tank
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Hirofumi Fujii
Tadashi Kumakiri
Katuhiko Shimojima
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • (GEBIET DER ERFINDUNG)
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schichtabscheidungssystem, das für verschleißfeste Beschichtungsbehandlungen für Schneidwerkzeuge, mechanische Teile und dergleichen verwendet wird, und ein Schichtabscheidungsverfahren, bei welchem dieses System verwendet wird.
  • (BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN STANDS DER TECHNIK)
  • Als eine Technik zur Beschichtung der Oberfläche eines Werkstücks wie zum Beispiel eines Schneidwerkzeugs oder eines mechanischen Teils mit einem verschleißfesten Material ist das physikalische Aufdampfverfahren (PVD-Verfahren) bekannt. Bei dem Vakuumbogen-Abscheidungsverfahren als ein solches PVD-Verfahren vergrößert eine hohe Abscheidungsgeschwindigkeit notwendigerweise den Wärmeeintrag in das Werkstück, und es besteht eine Neigung zum Temperaturanstieg. Deshalb war eine Technik zum Kühlen des Werkstücks (Substrats) erforderlich.
  • Als Werkstück-Kühleinrichtungen dieses Typs sind zum Beispiel eine Einrichtung mit einem Kühlrohr innerhalb einer Stufe zum Platzieren eines Werkstücks, um das Werkstück zu kühlen, (siehe japanische veröffentlichte ungeprüfte Patentanmeldung Nr. 8-262250 ) oder eine Einrichtung zum Kühlen eines Werkstücks mittels einer Wärmeübertragungseinrichtung über eine Ablage zum Platzieren des Werkstücks bekannt (siehe japanische veröffentlichte ungeprüfte Patentanmeldung Nr. 2001-226771 ).
  • Ferner ist auch ein Schichtabscheidungssystem zur Ausführung der Schichtabscheidungsbehandlung eines Substrats bekannt, das zur Behandlung in einer Vakuumkammer gehalten ist, wobei das System innerhalb der Vakuumkammer einen ein Teil haltenden Halter, der um eine Schwenkwelle drehbar ist, einen Substrathalter, der durch den das Teil haltenden Halter um die Schwenkwelle gehalten wird und um eine Drehwelle drehbar ist, ein Drehantriebsteil zum Drehen des das Teil haltenden Halters und des Substrathalters und ein Kühlteil zum Kühlen des zu behandelnden, durch den Substrathalter gehaltenen Substrats hat (siehe japanische veröffentlichte ungeprüfte Patentanmeldung Nr. 2002-124471 ).
  • Jede der vorhergehend erwähnten herkömmlichen Werkstück-Kühleinrichtungen ist aufgrund des Mechanismus zum Kühlen des Werkstücks von einer äußeren Fläche von diesem aus für ein flaches Werkstück wirksam, aber kann kein Werkstück auf wirkungsvolle Weise kühlen, das eine komplizierte Form wie zum Beispiel ein Schneidewerkzeug, ein mechanisches Teil oder ein Kraftfahrzeugteil hat, oder ein Werkstück mit einem großen Volumen, welches eine vorgeschriebene Dicke (Höhe) zu der Kühlfläche hat.
  • (ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG)
  • In Hinsicht auf die vorhergehend erwähnten Probleme sieht die vorliegende Erfindung ein Schichtabscheidungssystem, das zur wirksamen Kühlung eines Werkstücks geeignet ist, das ein großes Volumen hat, und ein Schichtabscheidungsverfahren unter Nutzung dieses Systems vor.
  • Das Schichtabscheidungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Vakuumkammer und eine Verdampfungsquelle zur Ausbildung einer Schicht auf einem Werkstück in der Vakuumkammer und eine Kühleinrichtung zum Kühlen des Werkstücks auf, welche innerhalb der Vakuumkammer vorgesehen ist, und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück einen Innenraum hat, der durch ein Öffnungsteil mit der Außenseite in Verbindung steht, und die Kühleinrichtung durch das Öffnungsteil des Werkstücks einsetzbar in den Innenraum und herausziehbar aus dem Innenraum ist, um das Werkstück von innen zu kühlen.
  • Gemäß dem vorhergehend genannten Aufbau kann, da das Werkstück von dem Innenraum des Werkstücks aus gekühlt wird, ein Werkstück mit einem großen Rauminhalt wie zum Beispiel ein zylindrischer Körper auf wirksame Weise gekühlt werden.
  • Die Kühleinrichtung hat vorzugsweise einen Kühlmittelbehälter zum Weitergeben eines Kühlmittels in den inneren Teil von dieser.
  • Der Innenraum des Werkstücks kann in einer zylindrischen Form ausgebildet sein, die eine lineare Achse hat, und der Kühlmittelbehälter ist vorzugsweise in einer zylindrischen Form ausgebildet, die in den Innenraum einsetzbar ist.
  • Der Zwischenraum zwischen der Innenfläche des Werkstücks und der Außenfläche des Kühlmittelbehälters ist vorzugsweise auf 100 mm oder weniger festgelegt.
  • Das Schichtabscheidungssystem kann eine Werkstückhalteeinrichtung haben, um das Werkstück befestigbar und abnehmbar zu halten, und die Werkstückhalteeinrichtung weist vorzugsweise einen Drehtisch auf, um das Werkstück rund um eine Drehwelle zu drehen, welche die Achse des Innenraums ist.
  • Die Werkstückhalteeinrichtung kann eine Bewegungseinrichtung haben, um das Werkstück getrennt von dem Drehtisch zu bewegen, und der Kühlmittelbehälter ist vorzugsweise vorgesehen, um der Bewegung des Werkstücks folgend sich mittels der Bewegungseinrichtung zu bewegen.
  • Die Bewegungseinrichtung kann einen Schwenktisch haben, der um eine Schwenkwelle gedreht wird, und der Drehtisch ist vorzugsweise an dem Schwenktisch vorgesehen.
  • Der Kühlmittelbehälter ist vorzugsweise an dem Schwenktisch vorgesehen.
  • Die Vakuumkammer kann einen unteren Teil haben, um den Schwenktisch an dem unteren Teil mit der Schwenkwelle als eine Vertikalachslage vorzusehen, der Drehtisch vorzugsweise an der oberen Fläche des Schwenktischs vorgesehen ist, um am Umfang gleiche Intervalle auf einem konzentrischen Kreis mit der Schwenkwelle als Mittelpunkt zu haben, und der Kühlmittelbehälter vorzugsweise an dem Drehwellen-Mittelteil vorgesehen ist.
  • Das Schichtabscheidungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Durchführung einer Schichtabscheidung auf einem Werkstück, das einen Innenraum hat, der durch ein Öffnungsteil mit der Außenseite in Verbindung steht, unter Nutzung eines Schichtabscheidungssystems, das eine Vakuumkammer und eine Verdampfungsquelle zur Ausbildung der Schicht auf dem Werkstück und eine Kühleinrichtung zum Kühlen des Werkstücks aufweist, welche innerhalb der Vakuumkammer vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht auf der Außenfläche des Werkstücks ausgebildet wird, während die Kühleinrichtung einsetzbar in das Werkstück und herausziehbar aus dem Werkstück eingesetzt wird, um das Werkstück von der Innenseite des Werkstücks zu kühlen.
  • Bei dem vorhergehend genannten Verfahren wird das Werkstück vorzugsweise in dem Zustand gedreht und geschwenkt, in welchem die Kühleinrichtung in das Werkstück eingesetzt ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Werkstück, das ein großes Volumen hat, auf wirksame Weise gekühlt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Ansicht eines Schichtabscheidungssystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Draufsicht des Systems gemäß 1;
  • 3 ist eine schematische Ansicht, die ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 4 ist eine schematische Ansicht, die ein weiteres anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5 ist eine schematische Ansicht, die das andere Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 6 ist eine Draufsicht des Systems gemäß 5; und
  • 7(a) und (b) sind perspektivische Ansichten, die verschiedne Formen von Werkstücken zeigen.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Als Nächstes werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • In 1 und 2 ist ein Vakuumbogen-Schichtabscheidungssystem gezeigt. Dieses Schichtabscheidungssystem hat eine Vakuumkammer 1. Innerhalb der Kammer 1 sind eine Verdampfungsquelle 3 zur Ausbildung einer Schicht auf einem Werkstück 2, die befestigbar und abnehmbar in diese geladen wird, und eine Kühleinrichtung 4 zum Kühlen des Werkstücks 2 vorgesehen.
  • Die Vakuumkammer 1 ist ein abgedichtetes Gehäuse, das einen unteren Teil 5, einen oberen Teil 6 und einen Umfangswandteil 7 hat. Der Umfangswandteil 7 ist in einer zylindrischen Form ausgebildet, die eine vertikale Achse hat. Ein Auslassrohr 8 ist mit der Vakuumkammer 1 verbunden, und eine Vakuumpumpe (nicht gezeigt) ist mit dem Auslassrohr 8 verbunden, um den Innendruck der Vakuumkammer 1 zu reduzieren. Ein Gaszuführungsrohr 9 oder mehr Gaszuführungsrohre 9 sind mit der Vakuumkammer 1 verbunden, um ein Inertgas oder Reaktionsgas (Prozessgas) in die Vakuumkammer 1 zuzuführen.
  • Die in der Vakuumkammer 1 vorgesehene Verdampfungsquelle 3 ist ein in einer Stabform ausgebildetes Schichtabscheidungsmaterial, welches in dem axial mittleren Teil der Vakuumkammer 1 entlang der vertikalen Richtung angeordnet ist.
  • Die Vakuumkammer 1 hat eine Werkstückhalteeinrichtung 10 zum Halten des Werkstücks 2. Die Halteeinrichtung 10 hat eine Vielzahl von Drehtischen 11, die in dem unteren Teil 5 der Kammer 1 angeordnet sind, um am Umfang gleiche Intervalle auf einem konzentrischen Kreis mit dem axialen Mittelpunkt der Kammer 1 zu haben. Jeder Drehtisch 11 ist derart gebildet, dass das Werkstück 2 auf der oberen Fläche platziert wird. Dieser Drehtisch 11 hat eine scheibenähnliche Form mit einer Drehwelle 12, die an dem unteren Flächenmittelpunkt der Scheibe fixiert ist, um eine vertikale Achse zu sein, und die Drehwelle 12 ist in dem unteren Teil 5 der Kammer 1 drehbar gelagert.
  • Die Drehwelle 12 ist mittels einer Antriebseinrichtung 13 drehbar. Die Antriebseinrichtung 13 ist an der Außenseite der Vakuumkammer 1 vorgesehen und weist einen Motor auf.
  • Die Antriebseinrichtung 13 weist Motoren auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel für jede Drehwelle 12 vorgesehen sind, aber kann derart gebildet sein, dass die Kraft durch einen Motor mittels eines Getriebeübertragungsmechanismus oder dergleichen zu jeder Drehwelle 12 übertragen wird.
  • Das mittels der Halteeinrichtung 10 gehaltene Werkstück 2 hat einen Innenraum 15, der durch ein Öffnungsteil 14 mit der Außenseite in Verbindung steht. Der Innenraum 15 des Werkstücks 2 ist in einer zylindrischen Form ausgebildet, die eine lineare Achse hat. Die Außenfläche der Kühleinrichtung 4 ist vorzugsweise in einer zylindrischen Form ausgebildet, die mit dem zylindrischen Innenraum 15 konzentrisch ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Werkstück 2 aus einem Zylinder gebildet, der an beiden Enden offen ist. Das zylindrische Werkstück 2 ist auf der oberen Fläche des Drehtischs 11 fixiert, so dass seine Achse der Achse der Drehwelle 12 gleichkommt.
  • Die in der Vakuumkammer 1 vorgesehene Kühleinrichtung 4 ist durch das Öffnungsteil 14 des Werkstücks 2 in den Innenraum 15 einsetzbar und aus dem Innenraum 15 herausziehbar, um das Werkstück 2 von innen zu kühlen. Die Kühleinrichtung 4 hat einen Kühlmittelbehälter 16 zum Weitergeben eines Kühlmittels in den inneren Teil. Der Kühlmittelbehälter 16 ist in einer zylindrischen Form ausgebildet, die in den zylindrischen Innenraum 15 des Werkstücks 2 einsetzbar ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Kühlmittelbehälter 16 zylindrisch ausgebildet, so dass er durch das obere Ende des Öffnungsteils 14 des zylindrischen Werkstücks 2 in den Innenraum 15 einsetzbar und aus dem Innenraum 15 herausziehbar ist. Der zylindrische Kühlmittelbehälter 16 ist, im Gegensatz zu jedem Drehtisch 11, vertikal beweglich an dem oberen Teil 6 der Vakuumkammer 1 oberhalb von dieser vorgesehen. Der obere Teil 6 ist mittels eines Abdichtelements (nicht gezeigt) zu dem Kühlmittelbehälter 16 abgedichtet.
  • Ein Kühlmittelzuführungsrohr 17 und ein Auslassrohr 18 sind mit dem Kühlmittelbehälter 16 aus der Vakuumkammer 1 heraus verbunden, um das Kühlmittel in dem Kühlmittelbehälter 16 auf effiziente Weise in Umlauf zu bringen. Als das Kühlmittel wird zum Beispiel Kühlwasser verwendet.
  • Der Zwischenraum zwischen der Innenfläche des Werkstücks und der Außenfläche des Kühlmittelbehälters 16 ist auf 100 mm oder weniger, wünschenswerterweise 30 mm oder weniger, festgelegt. Die beiden können vollständig eng anliegend aneinander angepasst sein, aber sind wünschenswerterweise mit einem geringfügigen Zwischenraum angeordnet, da die thermische Kontraktion absorbiert werden kann, und auch die Herstellbarkeit verbessert wird.
  • Das Schichtabscheidungssystem hat ferner eine Lichtbogenspannungsquelle 19 und eine Vorspannungsquelle 20, wobei die Katode der Lichtbogenspannungsquelle 19 mit der Verdampfungsquelle 3 verbunden ist, und die Verdampfungsquelle 3 als ein Target (eine Katode) gebildet ist. Die Anode der Lichtbogenspannungsquelle 19 ist mit der Vakuumkammer 1 verbunden. Das Werkstück 2 ist mit der Katode der Vorspannungsquelle 20 verbunden.
  • Die Lichtbogenspannungsquelle 19 hat eine zusätzliche Anode für Funkenentladung (nicht gezeigt), um einen Lichtbogen zwischen der zusätzlichen Anode und dem Target 3 zu erzeugen.
  • Im Folgenden wird das Schichtabscheidungsverfahren unter Anwendung eines Schichtabscheidungssystems beschrieben, das den vorhergehend beschriebenen Aufbau hat.
  • Die zylindrischen Werkstücke 2 werden in die Vakuumkammer 1 eingesetzt, auf dem Drehtisch 11 platziert, und konzentrisch mit den Drehwellen 12 fixiert. Die Kühlmittelbehälter 16 der Kühleinrichtung 4 werden abgesenkt und in die Innenräume 15 der Werkstücke 2 eingesetzt. Die Vakuumkammer 1 wird evakuiert, und ein Prozessgas wird in diese eingeleitet, um die Vakuumkammer 1 in einem vorgeschriebenen Zustand mit reduziertem Druck zu halten.
  • Die Lichtbogenspannungsquelle 19 wird angetrieben, um den Lichtbogen in der Verdampfungsquelle 3 zu erzeugen, und ein Katodenmaterial wird von der Verdampfungsquelle 3 verdampft und ionisiert. Dieses wird mit dem Prozessgas zur Reaktion gebracht, wodurch auf der Oberfläche des Werkstücks 2 eine Schicht erzeugt wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird die Vorspannungsquelle 20 an die Werkstücke 2 angelegt. Die Drehtische 11 werden mittels der Antriebseinrichtung 13 gedreht, um die zylindrischen Werkstücke 2 um ihre Achsen zu drehen, so dass die Außenflächen der Werkstücke 2 auf gleichmäßige Weise der Verdampfungsquelle 3 gegenüberliegen. Den Kühlmittelbehältern 16 wird Kühlwasser als Kühlmittel zugeführt, um die Werkstücke 2 von innen zu kühlen.
  • Gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel kann durch Einsetzen des Kühlmittelbehälters 16 von geringer Temperatur in das Innere des zylindrischen Werkstücks 2 die Wärmeabsorption von der inneren Oberfläche des Werkstücks 2 ausgeführt werden, welche in der Vergangenheit kaum zur Abstrahlung beitrug. Da ferner der Kühlmittelbehälter 16 selbst kaum eine Wärmezuführung von dem Plasma oder der Heizeinrichtung empfängt, behält das Kühlmittel in ausreichender Weise eine niedrige Temperatur, und die Fähigkeit zum Kühlen des Werkstücks 2 wird daher niemals verschlechtert. Das Werkstück 2 wird mittels dieser Kühleinrichtung 4 auf 400°C oder weniger gehalten.
  • Da der Kühlmittelbehälter 16 in einer in die Form des Innenraums 15 des Werkstücks 2 eingepassten zylindrischen Form ausgebildet ist, wird die Abdichtungsstruktur mit dem oberen Teil 6 erleichtert, und die Verschlechterung des Grads an Vakuum innerhalb der Vakuumkammer 1 kann minimiert werden.
  • Da die Dichte eines Wärmemediums (Gas oder Ionenpartikel) in Vakuum äußerst gering ist, hängt die Wärmeübertragung von einem Material zu einem Material beinahe von der Abstrahlung ab, mit Ausnahme des Falls, in welchem die beiden mit einem bestimmten Grad an Fläche nahe aneinander gefügt sind (leitende Wärmeübertragung). Da es einen kleinen Vorteil bei der Vergrößerung der Fläche durch Anpassung eines Faltenbalgtyps oder einer Rippenstruktur gibt, wie sie bei einem Wärmeaustausch verwendet wird, bei welchem ein Kontakt mit einem Wärmemedium in der Atmosphäre oder bei einem Druck über dem Luftdruck hergestellt wird, und eine signifikante Vergrößerung der Oberfläche im Vakuum in nachteiliger Weise zu einer Verschlechterung im Grad an Vakuum führt, wird demgemäß für das zylindrische Werkstück 2 der zylindrische Kühlmittelbehälter 16 verwendet, der eine einfache Form hat.
  • Die Wärmeübertragungsrate durch Abstrahlung zwischen zwei Materialien ist proportional zu der Fläche, die zu der Wärmeübertragung zwischen den beiden beiträgt. Der Raum zwischen dem Kühlmittelbehälter 16 und der Innenfläche des Werkstücks 2 ist so weit wie möglich verengt, wodurch die Fläche des Kühlmittelbehälters 16, wenn von der Innenfläche des Werkstücks 2 aus betrachtet, mehr vergrößert wird, und die sichtbare Fläche der Innenfläche des Werkstücks 2 von hoher Temperatur wird reduziert, und die Kühlwirkung wird somit gesteigert.
  • Wenn der Abstand zwischen den beiden Null ist oder die Beiden miteinander in Kontakt sind, kann ein Kühlen durch leitende Wärmeübertragung mit einer höheren Kühlwirkung erwartet werden. Es ist jedoch bekannt, dass eine beachtliche Kühlwirkung durch leitende Wärmeübertragung erzielt werden kann, wenn die beiden bei einem Druck von 0,5–10 MPa unter Druck gesetzt werden, und es ist ein geringfügig spezieller Fall, dass dies realisiert werden kann. Im tatsächlichen Betrieb ist in vielen Fällen die einfache Befestigung und Entfernung des Werkstücks 2 in dem bzw. aus dem Kühlmittelbehälter 16 erforderlich. Für ein Werkstück 2, das eine Länge von ungefähr 500 mm hat, wäre es zum Beispiel vom Standpunkt der zufriedenstellenden Bearbeitbarkeit aus betrachtet besser, einen Zwischenraum von mindestens ungefähr 5 mm vorzusehen, und dies kann noch eine ausreichende Kühlwirkung schaffen.
  • Das Werkstück 2 kann einfach auf dem Drehtisch 11 platziert werden, ohne auf diesem fixiert zu sein, wobei das Herunterfallen durch den Kühlmittelbehälter 16 verhindert wird. In diesem Fall funktioniert der Kühlmittelbehälter 16 als eine Werkstückhaltevorrichtung.
  • Wenn sich das verdampfte Material aus der Verdampfungsquelle 3 aus einer bestimmten genau angegebenen Richtung zu dem Werkstück 2 bewegt, wird es auf der der Verdampfungsquelle 3 zugewandten Seite dicker abgeschieden. Durch Drehen des Werkstücks 2 kann das verdampfte Material jedoch in einer einheitlichen Dicke über den gesamten Umfang abgeschieden werden, während das Werkstück 2 gekühlt wird.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 3 gezeigt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Werkstückhalteeinrichtung 10 derart gebildet, dass das Werkstück 2 in eine Richtung bewegt wird, die sich von der Drehrichtung unterscheidet. Die Werkstückhalteeinrichtung 10 hat eine Bewegungseinrichtung 21 zur Bewegung des Werkstücks 2, getrennt von dem Drehtisch 11. Der Kühlmittelbehälter 16 ist derart vorgesehen, dass er sich mittels der Bewegungseinrichtung 21 der Bewegung des Werkstücks 2 folgend bewegt.
  • Die Werkstückhalteeinrichtung 10 hat einen Schwenktisch als die Bewegungseinrichtung 21, und die Drehwellen 12 der Drehtische 11 sind drehbar auf dem Schwenktisch 21 vorgesehen. Der Schwenktisch 21 hat eine Schwenkwelle 22, und die Schwenkwelle 22 ist mittels des unteren Teils 5 drehbar gehalten derart, dass sie mit der Achse der zylindrischen Vakuumkammer 1 konzentrisch ist. Die Schwenkwelle 22 hat ein Sonnenrad 23. Planetenräder 24 sind mit dem Sonnenrad 23 in Eingriff gebracht, und die Planetenräder 24 sind an den Drehwellen 12 fixiert. Die Schwenkwelle 22 wird mittels einer Antriebseinrichtung 13 gedreht.
  • Eine Vielzahl von Verdampfungsquellen 3 sind mit am Umfang gleichen Intervallen auf einem konzentrischen Kreis mit dem axialen Mittelpunkt der Schwenkwelle 22 derart angeordnet, dass sie die Werkstückhalteeinrichtung 10 umgeben. Die Verdampfungsquellen 3 sind in einer Vielzahl von Stufen (bei diesem Ausführungsbeispiel zwei Stufen) vertikal angeordnet.
  • Die Kühleinrichtung 4 hat ein Kühlmittelbehälter-Halteteil 25, das konzentrisch mit der Schwenkwelle 22 mittels des oberen Teils 6 der Vakuumkammer 1 drehbar gehalten ist.
  • Die Kühlmittelbehälter 16 hängen an dem Kühlmittelbehälter-Halteteil 25, um den Drehtischen 11 in der gleichen Position gegenüber zu liegen. Der obere Teil des Kühlmittelbehälter-Halteteils 25 steht aus dem oberen Teil 6 der Vakuumkammer 1 heraus, und ein Kühlmittelzufuhr- und Auslassteil 27 ist mittels einer drehbaren Verbindungseinrichtung 26 mit dem hervorstehenden Teil verbunden.
  • Das obere Teil 6 und das Umfangswandteil 7, oder das Umfangswandteil 7 und das untere Teil 5 der Vakuumkammer 1 sind derart vorgesehen, dass sie vertikal relativ beweglich sind, so dass die Werkstücke 2 auf den Drehtischen 11 platziert werden können, wenn beide getrennt sind, und die Kühlmittelbehälter 16 in die Innenräume 15 der Werkstücke 2 eingesetzt werden können, wenn die beiden eng verbunden sind. Die Schwenkwelle 22 und der Kühlmittelbehälter-Halteteil 25 sind derart verbunden, dass sie in Eingriff und außer Eingriff zu bringen sind, so dass jeder Kühlmittelbehälter 16 die gleiche Drehung wie die Schwenkwelle 22 ausführt.
  • Die anderen Strukturen gleichen denen, die in 1 und 2 gezeigt sind.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel, das die vorhergehend genannte Struktur hat, werden die Werkstücke 2, da diese gedreht und auch geschwenkt werden, auf einheitliche Weise den Verdampfungsquellen 3 ausgesetzt, und es kann eine einheitliche Schichtabscheidung erzielt werden.
  • Da auch die Kühleinrichtung 4 der Umdrehung folgend bewegt wird, können die Werkstücke 2 auf wirksame Weise gekühlt werden. Da die Zufuhr und der Auslass des Kühlmittels durch das eine Kühlmittelzufuhr- und -auslassteil 27 ausgeführt wird, kann das Rohrleitungssystem vereinfacht werden.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist des Weiteren in 4 gezeigt.
  • Der Kühlmittelbehälter 16 der Kühleinrichtung 4 ist mittels des oberen Teils 6 drehbar gelagert. Der Kühlmittelbehälter 16 ist mittels einer Antriebseinrichtung 13 um seine Achse drehbar. Das obere Endteil des Kühlmittelbehälters 16 ist durch die drehbare Verbindungseinrichtung 26 mit dem Kühlmittelzufuhr- und Auslassteil 27 verbunden.
  • Die Werkstückhalteeinrichtung 10 ist aus einem Werkstückhaltewerkzeug 28, das an dem unteren Ende des Kühlmittelbehälters 16 vorgesehen ist, und einem Abstandhalter 29 ausgebildet, der in dem mittleren Teil des Kühlmittelbehälters 16 vorgesehen ist.
  • Das zylindrische Werkstück 2 ist auf der oberen Fläche des Werkstückhaltewerkzeugs 28 platziert und mittels des Abstandhalters 29 auf konzentrische Weise positioniert. Da das Werkstück 2 mittels der Antriebseinrichtung 13 entsprechend der Drehung des Kühlmittelbehälters 16 gedreht wird, hat das Werkstückhaltewerkzeug 28 die gleiche Funktion wie der Drehtisch 11.
  • Die Verdampfungsquellen 3 sind auf einer Seite des Werkstücks 2 angeordnet. Andere Strukturen gleichen denen bei dem vorhergehend erwähnten anderen Ausführungsbeispiel.
  • Des Weiteren ist das andere Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in 5 und 6 gezeigt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Kühleinrichtungen 4 auf der Werkstückhalteeinrichtung 10 vorgesehen.
  • Die Schwenkwelle 22 des Schwenktischs 21 der Werkstückhalteeinrichtung 10 ist über den unteren Teil 5 der Vakuumkammer 1 mittels einer Vakuumdichtungsisolierung 30 drehbar gelagert. Das untere Ende der Schwenkwelle 22 ist verriegelt und durch ein Getriebe mit dem Motor der Antriebseinrichtung 13 verbunden.
  • Die zylindrischen Kühlmittelbehälter 16 der Kühleinrichtungen 4 sind derart an der oberen Fläche des Schwenktischs 21 fixiert, dass sie am Umfang gleiche Intervalle auf einem konzentrischen Kreis mit der Achse der Schwenkwelle 22 in einer vertikalen Achsenstellung haben.
  • Der Drehtisch 11 ist durch den unteren Teil des Kühlmittelbehälters 16 mittels eines Lagers einer Lagereinrichtung 31 drehbar gelagert. Die obere Fläche des Drehtischs 11 ist eine Befestigungsfläche für das zylindrische Werkstück 2. An dem unteren Teil des Drehtischs 11 ist ein kleines Zahnrad 32 ausgebildet. Ein großes Zahnrad 33, das eine Innenverzahnung hat, um mit dem kleinen Zahnrad 32 in Eingriff gebracht zu werden, ist in dem unteren Teil 5 der Kammer 1, konzentrisch mit der Achse der Schwenkwelle 22 durch ein Isoliermaterial 34 vorgesehen.
  • Das Kühlmittelzufuhr- und -auslassteil 27 ist mittels des drehbaren Gelenks 26 an dem unteren Ende der Schwenkwelle 22 vorgesehen. Das aus dem Kühlmittelzufuhr- und -auslassteil 27 zugeführte Kühlmittel wird durch einen Kühlmittelzufuhrkanal 35, der in der Schwenkwelle 22 und dem Schwenktisch 21 ausgebildet ist, zu den Kühlmittelbehältern 16 zugeführt und in Umlauf gebracht, und dann aus dem Kühlmittelzufuhr- und -auslassteil 27 durch einen Kühlmittelauslasskanal 36 ausgelassen, der in dem Schwenktisch 21 und der Schwenkwelle 22 ausgebildet ist.
  • Die Vorspannungsquelle 20 ist mit der Schwenkwelle 22 verbunden, um die Katode der Vorspannungsquelle 20 für die Werkstücke 2 auf den Drehtischen 11 anzuwenden.
  • Bei der vorhergehend genannten Struktur ist die Verdampfungsquelle 3 vorzugsweise an dem Schwenkwellen-Mittelteil vorgesehen. Sie kann jedoch an der Umfangsfläche vorgesehen sein, wie in 3 gezeigt ist. Andernfalls können die Verdampfungsquellen 3 sowohl an dem mittleren Teil als auch an der Umfangsfläche vorgesehen sein.
  • Gemäß der vorhergehend beschriebenen Struktur wird, da die Kühleinrichtung 4 auch als die Werkstückhalteeinrichtung 10 verwendet wird, das Werkstück 2 auf dem Drehtisch 11 platziert, wodurch die Kühleinrichtung 4 auch gleichzeitig eingespannt werden kann, und die Einspannzeit des Werkstücks verkürzt werden kann.
  • Da bei diesem Ausführungsbeispiel das Werkstück 2 von oben eingesetzt werden kann, wird das Laden von Werkstücken erleichtert.
  • Da die Werkstückhalteeinrichtung 10 die Kühlmittelkanäle 35 und 36 hat, kann die Werkstückhalteeinrichtung 10 selbst gekühlt werden, um den unteren Teil des Werkstücks auf wirksame Weise zu kühlen.
  • Bei dem System mit der in der Mitte angeordneten stabähnlichen Verdampfungsquelle 3 ist der Streuungszustand der Partikel, die von der Verdampfungsquelle 3 in Stabform verdampft werden, am Umfang nicht einheitlich, da die Struktur der Kammer (positive Elektrode) 1 oder dergleichen nicht genau axial symmetrisch zu der Mittelachse der Verdampfungsquelle 3 ist. Deshalb wird bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 eine Streuung in der Schichtdicke von mindestens mehreren Prozent zwischen Werkstücken (zwischen Drehwellen) beobachtet. Da jedoch bei dem in 5 gezeigten Ausführungsbeispiel die Werkstücke 2 rund um die Verdampfungsquelle 3 gedreht und geschwenkt werden, kann das Problem der Streuung in der Schichtdicke zwischen den Werkstücken gelöst werden.
  • Ferner wird, da jede Einspannposition der Antriebswelle für die Werkstücke 2 und der Zufuhr- und Auslassteil des Kühlwassers nur einmal vorhanden ist, die Zuverlässigkeit der Vakuumdichtung verbessert, was für eine Vakuumeinrichtung wichtig ist. Der Zuführungsmechanismus der Vorspannung kann ebenfalls vereinfacht werden.
  • Verschiedene Formen der in dem System gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbaren Werkstücke 2 sind in 7(a) und 7(b) gezeigt. 7(a) zeigt einen vertikal beschichteten und integrierten Körper von ringähnlichen Kolbenringen, und 7(b) zeigt einen zylindrischen Körper, der axial in eine Vielzahl von Stücken geteilt ist. Derartige Werkstücke sind in dem System gemäß der vorliegenden Erfindung als zylindrische Werkstücke verwendbar.
  • [Beispiel]
  • Es wird ein Beispiel der Schichtabscheidung unter Nutzung des in 1 und 2 gezeigten Systems beschrieben.
    Werkstück: Zylindrischer Körper mit einem Außendurchmesser von 90 mm, einer Dicke von 3 mm und einer Höhe von 600 mm
    Kühlmittelbehälter: Material SUS; Kühlmittel 27°C – Wasser
    Abscheidungsbedingungen: Lichtbogenstrom 500 A × 2; Vorspannung 15 V; Gas(Stickstoff)druck 3 Pa
  • Die Temperaturen des Werkstücks 2, wenn der Zwischenraum zwischen dem Werkstück 2 und dem Kühlmittelbehälter 16 verändert wird, und wenn kein Kühlmittelbehälter 16 verwendet wird, wurden unter den vorhergehend beschriebenen gemeinsamen Bedingungen verglichen. Die Temperaturmessung wurde 2 Stunden nach dem Start der elektrischen Entladung durchgeführt, wenn die Temperatur des Werkstücks in einen ausreichend stabilen Zustand gebracht ist. Die experimentellen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1
    Zwischenraum zwischen Werkstück und Kühlmittelbehälter Werkstück-Temperatur (°C)
    kein Kühlmittelbehälter 497
    30 mm 408
    20 mm 384
    10 mm 371
    5 mm 366
    1 mm 363
  • Gemäß Tabelle 1 wird die Temperatur des Werkstücks, die ohne Kühlmittelbehälter etwas geringer als 500°C war, allgemein bei einem Zwischenraum von 30 mm auf etwas mehr als 400°C und bei einem Zwischenraum von 5 mm oder weniger zwischen dem Werkstück und dem Kühlmittelbehälter auf ungefähr 360°C reduziert, was in der Praxis ausreichend ist.
  • Demgemäß wird der Zwischenraum zwischen der Innenfläche des Werkstücks und der Außenseite des Kühlmittelbehälters vorzugsweise auf 100 mm oder weniger, in erwünschter Weise auf 30 mm oder weniger und 5 mm oder mehr festgelegt.
  • Die vorliegende Erfindung ist durchaus nicht auf die in den vorhergehend genannten Ausführungsbeispielen gezeigten Beispiele eingeschränkt, und kann nicht nur bei dem Vakuumbogen-Abscheidungsverfahren sondern auch bei anderen PVD-Verfahren zum Einsatz kommen. Das Werkstück ist in der Form nicht auf die zylindrische Form beschränkt, und es kann jedes beliebige Werkstück verwendet werden, das einen Innenraum hat, der das Einsetzen der Kühleinrichtung gestattet.
  • Die vorliegende Erfindung sieht ein Schichtabscheidungssystem, das zum wirksamen Kühlen eines Werkstücks, das ein großes Volumen hat, imstande ist, und ein Schichtabscheidungsverfahren unter Nutzung dieses Systems vor. Das Schichtabscheidungssystem hat innerhalb einer Vakuumkammer 1 eine Verdampfungsquelle 3 zur Ausbildung einer Schicht auf einem Werkstück 2 und eine Kühleinrichtung 4 zum Kühlen des Werkstücks 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück 2 einen Innenraum 15 hat, der durch ein Öffnungsteil 14 mit der Außenseite in Verbindung steht, und die Kühleinrichtung 4 durch das Öffnungsteil 14 des Werkstücks 2 einsetzbar in den Innenraum 15 und herausziehbar aus dem Innenraum 15 ist, um das Werkstück 2 von innen zu kühlen.

Claims (12)

  1. Schichtabscheidungssystem, das aufweist: eine Vakuumkammer; eine Verdampfungsquelle zur Ausbildung einer Schicht auf einem Werkstück in der Vakuumkammer; und eine Kühleinrichtung zum Kühlen des Werkstücks, wobei die Kühleinrichtung innerhalb der Vakuumkammer vorgesehen ist, wobei das Werkstück einen Innenraum hat, der durch ein Öffnungsteil mit der Außenseite in Verbindung steht, und die Kühleinrichtung durch das Öffnungsteil des Werkstücks einsetzbar in den Innenraum und herausziehbar aus dem Innenraum ist, um das Werkstück von innen zu kühlen.
  2. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 1, bei welchem die Kühleinrichtung einen Kühlmittelbehälter zum Weitergeben eines Kühlmittels in den inneren Teil von dieser hat.
  3. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 2, bei welchem der Innenraum des Werkstücks in einer zylindrischen Form ausgebildet ist, die eine lineare Achse hat, und der Kühlmittelbehälter in einer zylindrischen Form ausgebildet ist, die in den Innenraum einsetzbar ist.
  4. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 3, bei welchem der Zwischenraum zwischen der Innenfläche des Werkstücks und der Außenfläche des Kühlmittelbehälters auf 100 mm oder weniger festgelegt ist.
  5. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 3, das ferner eine Werkstückhalteeinrichtung aufweist, um das Werkstück befestigbar und abnehmbar zu halten, wobei die Werkstückhalteeinrichtung einen Drehtisch aufweist, um das Werkstück rund um eine Drehwelle zu drehen, welche die Achse des Innenraums ist.
  6. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 5, bei welchem die Werkstückhalteeinrichtung eine Bewegungseinrichtung hat, um das Werkstück getrennt von dem Drehtisch zu bewegen, und der Kühlmittelbehälter vorgesehen ist, um der Bewegung des Werkstücks folgend sich mittels der Bewegungseinrichtung zu bewegen.
  7. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 6, bei welchem die Bewegungseinrichtung einen Schwenktisch hat, der um eine Schwenkwelle gedreht wird, und der Drehtisch an dem Schwenktisch vorgesehen ist.
  8. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 7, bei welchem der Kühlmittelbehälter an dem Schwenktisch vorgesehen ist.
  9. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 8, bei welchem die Vakuumkammer einen unteren Teil hat, wobei der Schwenktisch an dem unteren Teil mit der Schwenkwelle als eine Vertikalachslage vorgesehen ist, wobei der Drehtisch an der oberen Fläche des Schwenktischs vorgesehen ist, um am Umfang gleiche Intervalle auf einem konzentrischen Kreis mit der Schwenkwelle als Mittelpunkt zu haben, und wobei der Kühlmittelbehälter am Drehwellen-Mittelteil vorgesehen ist.
  10. Schichtabscheidungssystem gemäß Anspruch 1, bei welchem eine Vielzahl von Werkstücken an dem Umfang des konzentrischen Kreises angeordnet ist, und die Kühleinrichtung in dem Mittelteil des konzentrischen Kreises angeordnet ist.
  11. Verfahren zur Durchführung einer Schichtabscheidung auf einem Werkstück, das einen Innenraum hat, der durch ein Öffnungsteil mit der Außenseite in Verbindung steht, unter Nutzung eines Schichtabscheidungssystems, das eine Vakuumkammer und eine Verdampfungsquelle zur Ausbildung der Schicht auf dem Werkstück und eine Kühleinrichtung zum Kühlen des Werkstücks aufweist, welche innerhalb der Vakuumkammer vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht auf der Außenfläche des Werkstücks ausgebildet wird, während die Kühleinrichtung einsetzbar in das Werkstück und herausziehbar aus dem Werkstück eingesetzt wird, um das Werkstück von der Innenseite des Werkstücks zu kühlen.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 11, bei welchem das Werkstück in dem Zustand gedreht und geschwenkt wird, in welchem die Kühleinrichtung in das Werkstück eingesetzt ist.
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