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Die
vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine technische Gebiet
der landwirtschaftlichen Maschinen. Sie betrifft eine aufgesattelte
landwirtschaftliche Maschine und insbesondere eine Sämaschine
mit:
- – einer
Anhängerdeichsel,
die dazu bestimmt ist, mit einem Schlepper verbunden zu werden,
- – einem
Körper,
der
- – ein
Gestell, bestehend aus:
- • einem
vorderen Gestell, das mit der Anhängerdeichsel verbunden ist
und sich am Boden mittels Rädern
abstützt,
die mittels Verbindungselementen damit verbunden sind, um in der
Höhe verschoben
werden zu können,
und
- • einem
hinteren Gestell, das mit dem vorderen Gestell mittels eines zentralen
Gelenks mit einer im Wesentlichen vertikalen Achse verbunden ist, wobei
das hintere Gestell mindestens eine Verdichtungswalze trägt, und
- – eine
Sävorrichtung,
mit unter anderem einem Trichter und Elemente zum Einbringen von
Saat in den Boden, wobei die Einbringungselemente von dem hinteren
Gestell getragen werden,
umfasst.
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Eine
solche landwirtschaftliche Maschine ist dem Fachmann bekannt. Die
Firma Kuhn S.A. erzeugt und vertreibt nämlich eine solche Sämaschine, die „Fastliner
Serie 1000". Diese
Maschine umfasst einerseits eine Anhängerdeichsel und ein vorderes Gestell,
das von Rädern
getragen wird. Das vordere Gestell trägt auch Arbeitswerkzeuge. Die
Maschine umfasst andererseits ein hinteres Gestell, das mit dem
vorderen Gestell mittels eines zentralen Gelenks verbunden ist.
Das hintere Gestell trägt
Säelemente.
Das hintere Gestell umfasst auch Verdichtungswalzen, die vor den
Säelementen
und hinter den Rädern,
die das vordere Gestell tragen, vorgesehen sind. Die Walzen sind über die
gesamte Arbeitsbreite der Sämaschine
angeordnet, um den Boden fest zu walzen. Die mit den Stützrädern des
vorderen Gestells kombinierten Walzen tragen zur Vorbereitung eines
optimalen Saatbettes dank einer Lockerung und Setzung des Saatbettes
bei. Die Räder
des Geräts
sind somit bei der Transport- wie auch bei der Arbeitskonfiguration
nützlich.
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Bei
der Verwendung dieser bekannten Sämaschine für die Arbeit und insbesondere
während der
Manöver
sind die Arbeitswerkzeuge, die Säelemente
und die Verdichtungswalzen angehoben, um eine halbe Drehung unter
ordnungsgemäßen Bedingungen
ausführen
zu können.
In dieser Ausführung stützt sich
die Sämaschine
auf ihre Räder.
Da diese letztgenannten einen Großteil des Gewichts der Sämaschine
tragen, dringen sie tiefer in den Boden ein und setzen diesen. Die
Setzung des Saatbetts ist somit nicht einheitlich und führt zu einer
unregelmäßigen Höhe des Saatguts
im Feld. Dieses Phänomen ist
vor allem am Ende des Feldes vorhanden.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteils
des Standes der Technik.
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Zu
diesem Zweck ist die Sämaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Sämaschine ferner eine zentrale
Walze umfasst, die es ermöglicht,
die Räder
bei den Manövern am
Boden zu begleiten. Der von den Rädern des Geräts auf den
Boden ausgeübte
Druck wird verringert, und folglich ist die Verdichtung des Saatbettes
am Ende des Feldes weniger stark.
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Nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die zentrale Walze aus
ihrer Arbeitsposition enthoben werden, wobei sie um mindestens ein
Gelenk schwenkt.
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Nach
einem zusätzlichen
Merkmal der Erfindung ist der von der zentralen Walze auf den Boden ausgeübte Druck
vorzugsweise mittels mindestens eines Zylinders einstellbar.
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Weitere
Merkmale der Erfindung, die getrennt oder in allen ihren möglichen
Kombinationen zu betrachten sind, gehen ferner auch aus den Nebenansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung einiger nicht einschränkender Ausführungsbeispiele
der Erfindung hervor, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt
sind, wobei:
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1 nach
einer ersten Ausführungsart
eine globale Profilansicht einer erfindungsgemäßen Sämaschine darstellt, die sich
in einer Position erstreckt, die der Arbeitsposition entspricht;
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2 die
Sämaschine
aus 1 im Profil darstellt, die sich in einer Position
erstreckt, die der Transportposition entspricht;
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3 die
Sämaschine
aus 1 im Profil darstellt, die sich in einer Position
erstreckt, die der Position am Ende des Feldes bei Manövern entspricht;
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4 eine
Draufsicht der Sämaschine
aus 1 darstellt;
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5 eine
Vergrößerung nach 3 von dem
Teil in der Nähe
der Räder
der Sämaschine
ist;
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6 nach
einer zweiten Ausführungsart
im Profil eine erfindungsgemäße darstellt,
die sich in einer Position erstreckt, die der Arbeitsposition entspricht;
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7 die
Sämaschine
aus 6 im Profil darstellt, die sich in einer Position
erstreckt, die der Transportposition entspricht;
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8 die
Sämaschine
aus 6 im Profil darstellt, die sich in einer Position
erstreckt, die der Position am Ende des Feldes bei Manövern entspricht;
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9 eine
Vergrößerung nach 8 von dem
Teil in der Nähe
der Räder
der Sämaschine
darstellt;
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10 nach
einer dritten Ausführungsart und
in einem anderen Maßstab
den Teil in der Nähe der
Räder der
Sämaschine
darstellt;
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11 nach
einer vierten Ausführungsart und
in einem anderen Maßstab
den Teil in der Nähe der
Räder der
Sämaschine
darstellt.
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1 stellt
im Profil eine Sämaschine
(1) gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Bei der Arbeit und beim Transport wird die Sämaschine
(1) entlang einer Richtung und in eine durch den Pfeil
(F) angezeigte Vorschubrichtung verschoben. In der nachfolgenden
Beschreibung sind die folgenden Begriffe „vorne" und „hinten", „vor" und „hinter" in Bezug zur Vorschubrichtung
(F) definiert, und die Begriffe „rechts" und „links" sind bei Betrachtung der Sämaschine
(1) von hinten in Vorschubrichtung (F) definiert.
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Auf
dem Fachmann bekannte Weise umfasst die Sämaschine (1) einen
Körper
(2), der hinten mit einem Schlepper (nicht dargestellt)
mittels einer Anhängerdeichsel
(3) verbunden ist. Der Körper (2) seinerseits
umfasst eine Sävorrichtung
(4), die von einem Gestell getragen wird. Genauer besteht
die Sävorrichtung
(4) in dem in den 1 bis 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel
insbesondere aus einem Trichter (5), der mit einem vorderen
Gestell (6) verbunden ist, und Elementen zum Einbringen
von Saat in den Boden (7), die von einem hinteren Gestell (8)
getragen werden.
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Die
in den Figuren dargestellte Sämaschine (1)
ermöglicht
es, auf besonders vorteilhafte Weise einen Landstreifen auf einem
nicht bearbeiteten oder auf einem vorher bearbeiteten Boden aufzubereiten und
zu besäen.
Das vordere Gestell (6) der Sämaschine (1) trägt somit
die Werkzeuge (9), die das Saatbett aufbereiten.
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Wenn
die Sämaschine
(1) auf einem Boden ohne Vorbereitung verwendet wird, ist
es vorteilhaft, das vordere Gestell (6) mit Bearbeitungsscheiben
zu versehen, die vor den Einbringungselementen (7) angeordnet
sind, um die Erde auf einem schmalen Streifen zu bearbeiten. Die
Bearbeitungsscheiben sind entlang einer mindestens im Wesentlichen
horizontalen und zur Vorschubrichtung (F) vertikalen Linie angeordnet. Überdies
sind die Bearbeitungsscheiben mindestens im Wesentlichen einheitlich über die
gesamte Arbeitsbreite der Sämaschine
(1) verteilt. Auf einem geschälten Boden hingegen ist es vorteilhaft,
das vordere Gestell (6) mit einer Reihe von Planierschildern
und einer Reihe von stark gewellten Scheiben zu versehen, um die
Erde über
die gesamte Breite der Sämaschine
(1) zu planieren und zu locker.
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Auf
ebenfalls dem Fachmann bekannte Weise stützt sich das vordere Gestell
(6) zumindest teilweise am Boden mittels zwei Rädern (10)
ab. Die Räder
(10) sind mit dem vorderen Gestell (6) vorzugsweise
derart verbunden, dass sie in der Höhe mittels Verbindungselementen
(11) verschoben werden können. Die Räder (10) werden bei
der Arbeit wie beim Transport verwendet und drehen sich um eine
im Wesentlichen horizontale und zur Vorschubrichtung (F) orthogonale
Richtung. In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel
bestehen die Verbindungselemente (11) insbesondere aus
einem Tragwagen (12), der mit dem vorderen Gestell (6)
mittels mindestens einem zweiten Gelenk (13) mit einer
im Wesentlichen horizontalen und zur Vorschubrichtung (F) orthogonalen
Achse verbunden ist. Das vordere Gestell (6) umfasst vorzugsweise
zwei zweite Gelenke (13), die beiderseits der Mittelachse
der Sämaschine
(1) angeordnet sind. Der Tragwagen (12) wird um
die zweiten Gelenke (13) mittels zwei Hubzylindern (14)
geschwenkt. So können
die Räder
(10) durch Schwenken des Tragwagens (12) um die
Gelenke (13) vom vorderen Gestell (6) entfernt
oder diesem angenähert
werden. Die Sämaschine
(1) kann somit für
die Arbeit abgesenkt oder für
den Transport angehoben werden. Auf bevorzugte Weise umfasst die
Sämaschine
(1) auch eine Einstellvorrichtung, die die maximale Absenkung
der Sämaschine
(1) definiert. Die Arbeitstiefe der Werkzeuge (9)
kann somit leicht eingestellt werden.
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In
dem in den 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der vordere Bereich des hinteren Gestells (8) mit dem
hinteren Bereich des vorderen Gestells (6) mittels eines
zentralen Gelenks (15) mit einer im Wesentlichen vertikalen
Achse verbunden. Das zentrale gelenk (15) liegt vorzugsweise in
einer vertikalen Mittelebene des vorderen Gestells (6).
Auf bevorzugte Weise ist das zentrale Gelenk (15) ebenfalls
im Wesentlichen auf halbem Abstand zwischen den Werkzeugen (9)
und den Elementen zum Einbringen von Saat in den Boden (7)
angeordnet. Wenn somit die Sämaschine
(1) eine Kurve macht oder ein Hindernis umgeht, ermöglicht es
das zentrale Gelenk (15) jedem Element zum Einbringen von
Saat in den Boden (7) sehr wohl in der vom entsprechenden
Werkzeug (9) erzeugten Furche zu bleiben.
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Die
Verwendung der Sämaschine
(1) auf einem leicht geschälten oder bearbeiteten Boden
erfordert die Verdichtung der Erde über die gesamte Arbeitsbreite,
um ein optimales Saatbett zu erhalten. Der Einsatz von Verdichtungswalzen
vor den Einbringungselementen (7) ermöglicht es, das Saatbett zu lockern
und zu senken. Nach 1 umfasst die Sämaschine
(1) Verdichtungswalzen, die mit den Rädern (10) kombiniert
sind, um die Erde über
die gesamte Arbeitsbreite zu verdichten. Die Verdichtungswalzen
sind auf bevorzugte Weise zwischen den Werkzeugen (9) und
den Elementen zum Einbringen von Saat in den Boden (7)
angeordnet. Bei Betrachtung der 4 sind die
Endwalzen (16) beiderseits der Räder (10) angeordnet
und dazu bestimmt, die Erde rechts und links von den Rädern (10)
zu senken. Die Endwalzen (16) sind vorzugsweise mit dem hinteren
Gestell (8) verbunden. Der Verdichtungsdruck der Endwalzen
(16) am Boden ist vorzugsweise einstellbar. Es ist auch
möglich,
die Endwalzen (16) völlig
aus ihrer Arbeitsposition zu entfernen.
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Nach
einem wesentlichen Merkmal der vorliegenden Erfindung umfasst die
Sämaschine
(1) eine zentrale Walze (17), die die Räder (10)
bei Manövern
begleitet. Die übrige
Arbeitsbreite zwischen den Rädern
(10) wird ihrerseits von der zentralen Walze (17)
gesenkt. Gemäß 3 wird
der Tragwagen (12), wenn die Sämaschine (1) von ihrer
Arbeitsposition in ihre Manöverposition übergeht,
um zweite Gelenke (13) mittels der Hubzylinder (14)
geschwenkt, und die Räder
(10) entfernen sich vom vorderen Gestell (6).
Die Sämaschine
(1) ist in ihrer angehobenen Position, und die Werkzeuge
(9), die Endwalzen (16) sowie die Einbringungselemente
(7) sind nicht mehr mit dem Boden in Kontakt. Diese Ausführung ist
ideal, um eine halbe Drehung unter guten Bedingungen durchzuführen. Die
zentrale Walze (17) bleibt ihrerseits am Boden abgestützt, um
die Räder
(10) zu begleiten, um ich Manöver durchzuführen. Die
Kombination der Räder
(10) und der zentralen Walze (17) ermöglicht es
somit, die Senkung des Saatbettes am Ende des Feldes beträchtlich
zu verringern und ein homogeneres Saatbett zu erhalten. Es ist anzumerken,
dass die Senkung des Bodens nur bei vorher bearbeiteten Böden erforderlich
ist.
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Auf
vorteilhafte Weise und bei Betrachtung der 4 ist die
Breite (L) der zentralen Walze (17) im Wesentlichen gleich
dem Reifenabstand (e) der Räder
(10). Die zentrale Walze (17) befindet sich im Wesentlichen
hinter der Drehachse der Räder
(10). Die zentrale Walze (17) in Verbindung mit
den Endwalzen (16) stellt die (mindestens eine der) Verdichtungswalze(n)
dar. Die zentrale Walze (17) ergänzt vorzugsweise die (mindestens
eine der) Verdichtungswalze(n), und so wird das Saatbett idealerweise über die
gesamte Arbeitsbreite der Sämaschine
(1) gesenkt. Die zentrale Walze (17) ist mit dem
vorderen Gestell (6) mittels Armen (18) verbunden.
In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die
zentrale Walze (17) vorzugsweise zwei Arme (18),
die beiderseits der zentralen Walze (17) angeordnet sind.
Jeder Arm (18) ist einerseits mit der zentralen Walze (17)
mittels eines dritten Gelenks (19) mit einer im Wesentlichen
zur Drehachse der zentralen Walze (17) parallelen Achse
verbunden. Andererseits ist jeder Arm (18) auch mit dem
Tragwagen (12) und genauer der Achse (20) der
Räder (10) mittels
mindestens einem ersten Gelenk (21) mit einer im Wesentlichen
zur Vorschubrichtung (F) horizontalen und orthogonalen Achse verbunden.
Die Achse des (mindestens eines der) ersten Gelenks (Gelenke) (21)
ist vorzugsweise parallel zur Achse der beiden Gelenke (13).
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In
dem in den Figuren und insbesondere in 5 dargestellten
Beispiel ist jeder Arm (18) ferner mit dem vorderen Gestell
(6) mittels eines Zylinders (22) verbunden. Jeder
Zylinder (22) umfasst einen Körper (23) der mit
dem vorderen Gestell (6) mittels eines fünften Gelenks
(24) mit einer im Wesentlichen horizontalen und zur Vorschubrichtung
(F) orthogonalen Achse verbunden ist. Die Achse dieses fünften Gelenks
(24) ist vorzugsweise parallel zur Achse der zweiten Gelenke
(13). Jeder Zylinder (22) umfasst auch einen Kolben
(25), der mit dem jeweiligen Arm (18) mittels
eines vierten Gelenks (26) mit einer im Wesentlichen horizontalen
und zur Vorschubrichtung (F) orthogonalen Achse verbunden ist. Die
Achse dieses fünften
Gelenks (26) ist vorzugsweise parallel zur Achse der zweiten
Gelenke (13). Vorzugsweise bilden die Achsen der ersten
Gelenke (21), zweiten Gelenke (13), vierten Gelenke
(26) und fünften
Gelenke (24) im Wesentlichen ein Parallelogramm, wenn die
zentrale Walze (17) mit dem Boden in Kontakt ist.
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Durch
Betätigen
der Zylinder (22) kann der Druck der zentralen Walze (17)
auf den Boden eingestellt und diese sogar aus ihrer Arbeitsposition
enthoben werden.
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Die
Zylinder (22) sind beiderseits der zentralen Walze (17)
angeordnet. Auf bevorzugte Weise sind die Zylinder (22)
Zylinder mit Doppelwirkung. Es ist anzumerken, dass jede spezifische
Länge des
Zylinders (22) einem druck der zentralen Walze (17) entspricht,
der auf den Boden ausgeübt
wird. Der Zylinder (22) besitzt vorzugsweise eine Hydrauliksteuerung,
die zur Steuerung der Endwalzen (16) getrennt ist. Die
Zylinder (22) ermöglichen
es auch, die zentrale Walze (17) aus ihrer Arbeitsposition
zu entheben. Wenn somit die Kolben (25) zur Gänze in den
Körper (23)
eingezogen sind, schwenken die Arme (18), die die zentrale
Walze (17) tragen, nach oben um die ersten Gelenke (21).
Die zentrale Walze (17) befindet sich folglich in ihrer
Transportposition, wie in 2 zu sehen
ist. Es ist vorteilhaft, die zentrale Walze (17) aus ihrer
Arbeitsposition entheben zu können,
wenn beispielsweise die Sämaschine
(1) auf einem nicht bearbeiteten Boden verwendet wird,
der somit keine Senkung des Saatbettes erfordert.
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Die 6 bis 9 stellen
eine zweite Ausführungsart
einer Sämaschine
(1A) nach der vorliegenden Erfindung dar. Diese Sämaschine
(1A) umfasst eine gewisse Anzahl von Elementen, die vorher beschrieben
wurden. Diese Elemente behalten folglich das Bezugszeichen und sind
nicht nochmals beschrieben. Die Sämaschine (1A) umfasst
auch eine gewisse Anzahl von Elementen, die mit den Elementen der
vorher beschriebenen Sämaschine
(1) vergleichbar sind. Diese Elemente besitzen dasselbe Bezugszeichen
wie diese vergleichbaren Elemente der Sämaschine (1), gefolgt
vom Buchstaben A. Sie sind nur beschrieben, wenn dies erforderlich
ist. Die Sämaschine
(1A) nach dieser zweiten Ausführungsart ist insgesamt ähnlich der
in 1 dargestellten Sämaschine (1). Die
einzigen Unterschiede bestehen in der Tatsache, dass jeder Zylinder
(22A) mit einem jeweiligen fünften Gelenk (24A)
verbunden ist, das mit dem Tragwagen (12) verbunden ist.
Ferner ist jeder Zylinder (22A) mit einer elastischen Verbindung kombiniert.
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Nach
dem insbesondere in 9 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Arme (18) mit dem Tragwagen (12) mittels
Zylindern (22A) verbunden. Der Körper (23A) jedes Zylinders
(22A) ist mit dem Tragwagen (12) mittels eines
fünften
jeweiligen Gelenks (24A) mit einer im Wesentlichen horizontalen und
zur Vorschubrichtung (F) orthogonalen Achse verbunden. Der Kolben
(25A) jedes Zylinders (22A) ist seinerseits mit
dem Arm (18) mittels eines vierten entsprechenden Gelenks
(26A) verbunden. Die Zylinder (22A) ermöglichen
einerseits den Übergang der
zentralen Walze (17) von einer Arbeitsposition in eine
Transportposition. Andererseits kann durch Betätigen der Zylinder (22A)
der Druck der zentralen Walze (17) auf den Boden eingestellt
werden und diese sogar aus ihrer Arbeitsposition enthoben werden. Die
Zylinder (22A) sind somit vorzugsweise Zylinder mit Doppelwirkung.
Die Einstellung des auf den Boden von der zentralen Walze (17)
ausgeübten
Drucks erfolgt ferner vorzugsweise durch den Zylinder (22A), der
mit einem Druckspeicher (27A) verbunden ist. Es ist anzumerken,
dass jeder Druck des Speichers (27A) einer spezifischen
Länge des
Zylinders (22A) und somit einem Druck der zentralen Walze
(17) auf den Boden entspricht. Diese elastische Verbindung ermöglicht es,
die relative Bewegung der zentralen Walze (17) in Bezug
auf das vordere Gestell (6) aufzunehmen.
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10 stelle
eine dritte Ausführungsart
einer Sämaschine
(1B) gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Diese Sämaschine
(1B) umfasst eine gewisse Anzahl von Elementen, die vorher
beschrieben wurden. Diese Elemente behalten folglich dasselbe Bezugszeichen
und werden nicht nochmals beschrieben. Die Sämaschine (1B) umfasst
auch eine gewisse Anzahl von Elementen, die mit Elementen der vorher
beschriebenen Sämaschine
(1; 1A) vergleichbar sind. Diese Elemente besitzen
dasselbe Bezugszeichen wie diese vergleichbaren Elemente der Sämaschine
(1), gefolgt vom Buchstaben B. Sie sind nur beschrieben,
wenn dies erforderlich ist. Die Sämaschine (1B) nach
dieser dritten Ausführungsart ist
insgesamt ähnlich
der in 1 dargestellten Sämaschine (1). Die
einzigen Unterschiede bestehen in der Tatsache, dass das Einklappen
der zentralen Walze (17) für den Transport und die Einstellung
des Drucks auf den Boden durch zwei unabhängige Zylinder erfolgen.
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Nach
dem in 10 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird jeder Zylinder (22) der Sämaschine (1) durch
ein Paar von unabhängigen
Zylindern (22B) ersetzt. Einen ersten Zylinder (28B),
der es nur ermöglicht,
das Umklappen der zentralen Walze (17) für den Transport
durchzuführen,
wobei dieser Zylinder (28B) vorzugsweise ein Zylinder mit
Doppelwirkung ist. Der erste Zylinder (28B) umfasst einen
Körper
(29B), der mit dem vorderen Gestell (6) mittels
eines fünften
Gelenks (24B) verbunden ist, und einen Kolben (30B),
der mit dem Körper
(31B) eines zweiten Zylinders (32B) durch ein
sechstes Gelenk (33B) verbunden ist. Das sechste Gelenk
(33B) ist seinerseits mit dem Tragwagen (12) mittels
einer Stange (34B) verbunden. Die Stange (34B)
ist mit dem Tragwagen (12) mittels eines siebten Gelenks
(35B) verbunden. Der zweite Zylinder (32B) umfasst
einen Kolben (35B), der mit dem Arm (18) mittels
eines vierten Gelenks (26B) verbunden ist. Der zweite Zylinder
(32B) ermöglicht
seinerseits die Einstellung des Drucks auf den Boden. Der zweite
Zylinder (32B) ist vorzugsweise vom Typ mit Einfachwirkung,
wobei eine Kammer mit einem Druckspeicher (27B) verbunden
ist, aber der zweite Zylinder (32B) könnte auch ein Zylinder vom
Typ mit Doppelwirkung sein. Es ist anzumerken, dass jeder Druck
des Speichers (27B) einer spezifischen Länge des
Zylinders (32B) und somit einem Druck der zentralen Walze
(17) auf den Boden entspricht. Da das Umklappen und die
Einstellung des Drucks der zentralen Walze (17) auf den
Boden durch zwei unabhängige
Zylinder (28B, 32B) erfolgen, ist es somit einfach,
von der Arbeitsposition in die Transportposition und umgekehrt überzugehen, ohne
die ursprüngliche
Einstellung des Drucks der zentralen Walze (17) auf den
Boden zu verändern.
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11 stellt
eine vierte Ausführungsart
einer Sämaschine
(1C) gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Diese Sämaschine
(1C) umfasst eine gewisse Anzahl von Elementen, die vorher
beschrieben wurden. Diese Elemente behalten folglich dasselbe Bezugszeichen
und werden nicht nochmals beschrieben. Die Sämaschine (1C) umfasst
auch eine gewisse Anzahl von Elementen, die mit Elementen der vorher
beschriebenen Sämaschine
(1; 1A; 1B) vergleichbar sind. Diese
Elemente besitzen dasselbe Bezugszeichen wie diese vergleichbaren
Elemente der Sämaschine
(1), gefolgt vom Buchstaben C. Sie sind nur beschrieben,
falls dies erforderlich ist. Die Sämaschine (1C) nach
dieser vierten Ausführungsart ist
insgesamt ähnlich
der in 10 dargestellten Sämaschine
(1B). Der einzige Unterschied besteht in der Tatsache,
dass das Zylinderpaar (22B) durch einen Doppelzylinder
(22C) ersetzt ist.
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Nach
dem in 11 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist jedes Zylinderpaar (22B) der Sämaschine (1B) durch
einen Doppelzylinder (22C) ersetzt. Der Doppelzylinder
(22C) ist von einem gemeinsamen Körper (23C), einem
ersten Kolben (30C) und einen zweiten Kolben (35C)
gebildet. Der erste Kolben (30C) und der Körper (23C)
stellen einen ersten Zylinder (28C) dar. Der erste Kolben (30C)
ist mit dem fünften
Gelenk (24C) verbunden und ermöglicht das Umklappen der zentralen
Walze (17) für
den Transport. Der zweite Kolben (35C) und der Körper (23C)
bilden einen zweiten Zylinder (32C). der zweite Kolben
(35C) ist mit dem Arm (18) mittels eines vierten
Gelenks (26C) verbunden. Der zweite Kolben (31C)
ermöglicht
seinerseits die Einstellung des von der zentralen Walze (17)
auf den Boden ausgeübten
Drucks. Das Umklappen der zentralen Walze (17) für den Transport
erfolgt vorzugsweise durch den ersten Zylinder (28C), der
vom Typ Zylinder mit Doppelwirkung ist. Während die Einstellung des Drucks
auf den Boden durch den zweiten Zylinder (32C) erfolgt,
der vom Typ Zylinder mit Einfachwirkung oder Zylinder mit Doppelwirkung
sein kann, wobei eine Kammer mit einem Druckspeicher (27C)
verbunden ist. Da das Umklappen der zentralen Walze (17)
und die Einstellung des Drucks auf den Boden durch zwei unabhängige Zylinder
(28C, 32C) erfolgen, ist es somit besonders einfach,
von der Arbeitsposition in die Transportposition überzugehen,
ohne die Einstellung des Drucks der zentralen Walze (17) auf
den Boden zu verändern.
Es ist auch möglich, dass
der Doppelzylinder (22C) von zwei unabhängigen Zylindern (28C, 32C)
gebildet ist, wobei der Körper
des ersten Zylinders (28C) starr mit dem Körper des
zweiten Zylinders (32C) verbunden ist, um nur einen einzigen
Körper
(23C) zu bilden.
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Schließlich bleiben
verschiedene Änderungen
möglich,
insbesondere was die Ausführung
der verschiedenen Elemente oder den Ersatz durch technisch gleichwertige
Teile betrifft, oder auch durch Kombination der verschiedenen dargestellten
Ausführungsbeispiele,
ohne deshalb über
den durch die Ansprüche
definierten Schutzrahmen hinauszugehen.
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So
ist es vollkommen möglich,
die beiden Zylinder (22; 22A; 22B; 22C),
die die Einstellung des Drucks auf den Boden und das Umklappen für den Transport
durchführen,
durch einen einzigen Zylinder (22; 22A; 22B; 22C)
zu ersetzen, der sich vorzugsweise in der Nähe der Mittelachse der Sämaschine befindet.
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Es
ist auch möglich,
den hydraulischen Druckspeicher (27A, 27B, 27C),
der es ermöglicht, die
relative Bewegung der zentralen Walze (17) in Bezug auf
das vordere Gestell (6) aufzunehmen, durch eine Feder zu
ersetzen.
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Es
ist ferner perfekt möglicht,
eine zentrale Walze in mehreren Teilen herzustellen.
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Es
ist auch vorstellbar, dass sich die zentrale Walze (17)
im Wesentlichen vor der Drehachse der Räder (10) befindet.
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Es
ist auch vorstellbar, den (oder die) Zylinder (22; 22A; 22B; 22C),
die die Gelenke (24; 24A; 24B; 24C)
und (26; 26A; 26B; 26C) verbinden,
durch einen Schieber oder auch durch eine Kombination eines Hydraulikzylinders
und eines Schiebers zu ersetzen.