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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bilden einer Antireflexionsbeschichtung oder
-schicht (auch als AR-Beschichtung bezeichnet) an der Endfläche einer
optischen Faser und eine optische Faser, die gemäß diesem Verfahren hergestellt
ist.
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VERWANDTER STAND DER TECHNIK
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Üblicherweise
ist es bekannt, eine Antireflexionsbeschichtung oder -schicht auf
einer optischen Linse, einer Linse für eine Brille, einer Platte
für eine Darstellungsvorrichtung
oder dergleichen durch ein Tauchverfahren (auch als Eintauchbeschichtungsverfahren
oder Tauchbeschichtungsverfahren bezeichnet) zu bilden, wie dies
z.B. in dem japanischen Patent Offenlegungsnummer
60-68319 , dem japanischen Patent Offenlegungsnummer
63-38905 , dem japanischen
Patent Offenlegungsnummer
1-312501 , dem
japanischen Patent Offenlegungsnummer
2-19801 ,
dem japanischen Patent Offenlegungsnummer
7-294706 , dem japanischen Patent Veröffentlichungsnummer
7-119842 , dem japanischen
Patent Offenlegungsnummer
2001-305302 und
dem japanischen Patent Offenlegungsnummer
2002-107502 gezeigt ist.
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Insbesondere
wurde, wie im japanischen Patent Offenlegungsnummer
7-294706 gezeigt,
ein in einem Lösemittel
lösliches,
transparentes Fluorharz (z.B. "CYTOP", hergestellt von
der ASAHI GLASS CO., LTD) als Material für eine Fluorharzdünnschicht zum
Bilden einer Antireflexionsschicht entwickelt und dieses wird in
einem auf Fluor basierenden Lösemittel
gelöst,
gefolgt von einem Tauchbeschichten, wodurch eine dünne Schicht
gebildet werden kann. Im Fall eines Tauchbeschichtens kann die gewünschte Schichtdicke
durch Regeln der Konzentration der Fluorharzlösung und der Zuggeschwindigkeit
erhalten werden.
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Ferner
ist auch die Technik des Aufbringens einer Antireflexionsschicht
auf die Endfläche
einer optischen Faser durch Unterziehen der Endfläche einer
Sputter-Behandlung
oder einer Vakuumverdampfung weithin bekannt, wie dieses zum Beispiel
in dem japanischen Patent Offenlegungsnummer
58-223639 , dem japanischen Patent
Offenlegungsnummer
7-157338 und
dem japanischen Patent Veröffentlichungsnummer
6-85011 gezeigt ist.
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Die
WO 00/46622 betrifft ein
Verfahren zum Herstellen eines in situ geformten optischen Elements
am terminalen Ende einer optischen Faser. Das in situ geformte optische
Element ist vorzugsweise ein anorganisch organisches Hybrid-Sol-Gel-Material, das
am terminalen Ende der optischen Faser anhaftet und am Ort geformt
wird, um ein optisches Element oder eine Oberfläche zu definieren. Das Formen
wird hierbei durch Eindrücken
des am terminalen Ende der optischen Faser anhaftenden Materials in
eine Matrizenplatte erreicht.
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Die
WO 02/04534 betrifft eine
Beschichtungszusammensetzung für
Teile von optischen Vorrichtungen oder Teile von elektrischen Vorrichtungen und
ein Beschichtungsverfahren unter dessen Verwendung. Diese Beschichtungszusammensetzung weist
ein fluoriertes Lösemittel
mit einem Erderwärmungspotenzial
von weniger als 1000 und ein fluoriertes Polymer mit einer fluorierten
cyclischen Struktur in der Hauptkette auf, das in dem fluorierten
Lösemittel
gelöst
ist.
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Die
EP 0 260 742 betrifft eine
optische monomode Übertragungsfaser,
wobei ein Endabschnitt von dieser einen sich verjüngenden
Kern und eine Umhüllung
aufweist, wobei der Endabschnitt mit einer Linse versehen ist, die
eine sphärische äußere Oberfläche aufweist.
Eine transparente Schicht eines gehärteten synthetischen Materials,
deren äußeres Profil
auf die spezifischen Umstände,
unter denen die Übertragungsfaser
verwendet werden soll, angepasst ist, wird mittels einer Replica-Technik auf dem Linsensubstrat
bereitgestellt.
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Die
EP 0 879 991 betrifft ein
Beleuchtungssystem, das eine lineare Lichtquelle und ein Lichtleiterteil
aufweist, wobei die Lichtquelle neben einer Seitenfläche des
Lichtleiterteils angeordnet ist, wobei die obere Fläche und
die untere Fläche
des Lichtleiters im Wesentlichen parallel zueinander sind und wobei
Schlitze aus einem unterschiedlichen Material oder Luft in spezifischen
Intervallen in der oberen Fläche
des Lichtleiterteils angeordnet sind.
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M.S.W.
Vorig und P.A. Sermon offenbaren ferner basenkatalysierte, auf Siliziumdioxid
basierende Sols, die durch Rotationsbeschichten oder Tauchbeschichten
aufgetragen werden, um hochporöse antireflektive
Beschichtungen mit niedriger Dichte und hoher Oberfläche herzustellen.
Die Adsorptions-Desorptionseigenschaften von diesen Oberflächen deuten
an, dass diese reversibel auf die vorherrschenden atmosphärischen
Bedingungen und insbesondere auf die relative Luftfeuchtigkeit reagieren
oder "atmen". (Thin Solid Films
293 (1997) 185–195).
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Die
Technik des Bildens einer Antireflexionsschicht an der Endfläche einer
optischen Faser durch das zuvor beschriebene Tauchverfahren ist
jedoch nicht bekannt und in dem Tauchverfahren, das in dem japanischen
Patent Offenlegungsnummer
7-294706 offenbart
ist, ist die konkrete Beziehung zwischen der Konzentration der Fluorharzlösung und
der Zuggeschwindigkeit nicht beschrieben und das Ausführen dieses
Verfahrens musste sich auf das Gefühl und die Erfahrung eines
Fachmanns verlassen.
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Ferner
benötigt
die Sputter-Behandlung oder das Vakuumverdampfen eine große schichtbildende Vorrichtung,
was zu extrem hohen Herstellungskosten führt. Daher wird seit langem
ein Verfahren, das in der Lage ist, eine Schicht bei niedrigen Kosten
zu bilden und eine optische Faser gewünscht, die mittels dieses Verfahrens
hergestellt wurde.
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ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Bilden
einer Antireflexionsschicht für eine
optische Oberfläche
der Endfläche
einer optischen Faser, das es selbst einem Anfänger ermöglicht, auf einfache Weise
eine Antireflexionsschicht bei niedrigen Kosten zu bilden und eine
optische Faser bereitzustellen, die gemäß diesem Verfahren hergestellt
ist.
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Das
Verfahren zum Bilden einer Antireflexionsschicht gemäß der Erfindung
ist in Anspruch 1 beschrieben.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung ist das schichtbildende Material
eine Fluor enthaltende Verbindung.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ermöglicht
es das Verfahren zum Bilden einer Antireflexionsschicht für eine optische
Oberfläche
der Endfläche
einer optischen Faser selbst einem Anfänger auf einfache Weise eine
Antireflexionsschicht mit niedrigen Kosten herzustellen. Ferner
wird eine optische Faser bereitgestellt, die gemäß diesem Verfahren hergestellt
ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen bei optischen Fasern
mit einer an der Endfläche
gebildeten Antireflexionsschicht und das Verfahren zum Bilden einer
Antireflexionsschicht für
optische Fasern.
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Die
Endfläche
der optischen Faser wird in eine Beschichtungslösung eingetaucht, die ein darin gelöstes, schichtbildendes
Material aufweist, und die optische Faser wird dann, wie in Anspruch
1 beschrieben, aus der Beschichtungslösung herausgezogen.
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Das
schichtbildende Material ist vorzugsweise eine Fluor enthaltende
Verbindung.
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Wenn
die optische Faser herausgezogen wird, ist die Endfläche der
optischen Faser vorzugsweise in einem vorgeschriebenen Winkel gegenüber der
Oberfläche
der Beschichtungslösung
geneigt, um präzise
das gewünschte
reflexionsvermindernde Wellenlängenband
(oder die gewünschte
Schichtdicke) und den Reflexionsgrad sicherzustellen, wobei eine
Antireflexionsschicht gebildet wird.
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Es
ist bevorzugt, die Antireflexionsbeschichtung durch ein Tauchverfahren
an der Endfläche
des optischen Filters herzustellen. Insbesondere wird zumindest
der Bereich der Endfläche
der optischen Faser in ein Lösemittel
eingetaucht, das darin gelöst
ein schichtbildendes Material aufweist, und wird dann aus der Beschichtungslösung herausgezogen.
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Die
Winkelneigung zwischen der Oberfläche der Beschichtungslösung und
der Endfläche
der optischen Faser wird auf einen Winkel von 90° festgelegt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine Antireflexionsschicht mit der gewünschten
Dicke und dem gewünschten
Reflexionsgrad auf einfache Weise und mit niedrigen Kosten an der
Endfläche
der optischen Faser gebildet werden, da die Endfläche der
optischen Faser in einem vorgeschriebenen Winkel gegenüber der Oberfläche der
Beschichtungslösung
geneigt und mit einer vorgeschriebenen Geschwindigkeit herausgezogen
werden kann. Die vorliegende Erfindung hat ferner die Wirkung, dass
die Filmdicke, der Reflexionsgrad und dergleichen präzise geregelt
werden können.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden mit Bezug auf die Zeichnungen
beschrieben, in denen
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1A, 1B und 1C verschiedene Winkelverhältnisse
zwischen der Endfläche
einer optischen Faser und der Oberfläche einer Beschichtungslösung zeigen,
wobei 1A ein Winkelverhältnis gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 eine
Antireflexionsschicht zeigt, die gemäß dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung an der Endfläche
einer optischen Faser gebildet wurde;
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3 die
Veränderung
des Reflexionsgrads der Antireflexionsbeschichtung zeigt, wenn die
Zuggeschwindigkeit geändert
wird; und
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4 das
Verhältnis
zwischen der Beschichtungslösung
und der Schichtdicke zeigt.
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BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ein
typisches Beispiel einer optischen Faser gemäß der vorliegenden Erfindung
ist eine optische Faser 1, die aus Quarz, Acryl oder dergleichen
besteht. Eine solche optische Faser wird z.B. in Laserbehandlungsvorrichtungen,
Vermessungsvorrichtungen, anderen Gruppierungen von Fasern, optischen Wellenleitern
oder dergleichen verwendet.
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Eine
Endfläche 2 der
optischen Faser 1 wird durch eine Zugvorrichtung (nicht
dargestellt) für
eine vorgeschriebene Zeit in eine Beschichtungslösung 3 in einem Behälter 5 eingetaucht,
wie in 1A dargestellt, und dann schrittweise
herausgezogen, wobei der Zustand, in dem diese in einem vorgeschriebenen
Winkel von 90° (1A)
gegenüber
der Oberfläche 4 der
Beschichtungslösung 3 geneigt
ist, beibehalten wird. 1B und 1C, die
eine Neigung von 45° und
10° zeigen,
stellen Anordnungen dar, die nicht im Schutzbereich des Anspruchs
liegen.
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Demgemäß, wie in 2 dargestellt,
kann die Schichtdicke der an der Endfläche der optischen Faser zu
bildenden Antireflexionsschicht von einem dünnen Teil zu einem dicken Teil
abgestuft sein.
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Die
Beschichtungslösung 3 ist
vorzugsweise ein gemischtes Lösemittel
aus 90 bis 99 % eines organischen Lösemittels mit einem Kochpunkt
von 100°C,
zu 1 bis 10 % der Stammlösung
einer auf Fluor basierenden Verbindung, wie z.B. das durch die ASAHI
GLASS CO. LTD. hergestellte lösliche
Fluorharz (die ebenfalls einen Verdünner aufweist).
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Die
Konzentration, Zusammensetzung und dergleichen der Beschichtungslösung sind
nicht auf das zuvor genannte Ausführungsbeispiel beschränkt und
jegliche Konzentrationen und Zusammensetzungen können verwendet werden.
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Als
Stammlösung
der Beschichtungslösung können zusätzlich zu
CYTOP (Markenname, hergestellt durch die ASAHI GLASS CO. LTD.) Fluorharze verwendet
werden, die durch die AUSIMONT K.K. und die DU PONT FLUOROCHEMICAL
CO., LTD. hergestellt werden, d.h. ein wärmehärtender Typ von auf Fluor basierenden
Verbindungen der Fluor enthaltenden Verbindungen.
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Ferner
kann auch ein durch Ultraviolettstrahlen härtendes Fluoracrylharz, ein
durch Ultraviolettstrahlen härtendes
Fluorepoxyharz, eine Sol-Gel-Fluorsilizium verbindung vom wärmehärtendem
Typ und eine Fluor enthaltende Verbindung, bei der es sich um ein
Sol-Gel-Material handelt, ebenfalls verwendet werden.
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Ferner
ist als ein Beispiel für
die auf Silizium basierende Verbindung der Fluor enthaltenden Verbindungen
ein Fluoralkylsilan ebenfalls verwendbar.
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Beispiele
für diese
sind wie folgt:
CF3CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)5CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)7CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)7CH2CH2SiMe(OMe)3,
CF3CH2CH2SiCl3,
CF3CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)5CH2CH2SiCl3,
CF3(CF2)5CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)7CH2CH2SiCl3,
CF3(CF2)7CH2CH2Si(OMe)3,
CF3(CF2)7CH2CH2SiMeCl2,
CF3(CF2)7CH2CH2SiMe(OMe)2,
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Wenn
die Endfläche 2 der
optischen Faser 1 aus der Beschichtungslösung 3 herausgezogen
wird, liegt eine geeignete Zuggeschwindigkeit bei etwa einigen mm/min
bis 200 mm/min. Insbesondere wird die Antireflexionsschicht (AR-Beschichtung) vorzugsweise
bei einer Zuggeschwindigkeit von 20,0 mm/min an der Endfläche 2 der
optischen Faser 1 gebildet, um eine Schichtdicke von 0,1 μm zu erreichen.
Ferner wird die Antireflexionsschicht vorzugsweise bei einer Zuggeschwindigkeit
von 4,0 mm/min gebildet, um eine Schichtdicke vom 0,1 μm oder weniger
zu erreichen.
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In 3 ist
die Veränderung
des Reflexionsgrads der gebildeten Antireflexionsschicht gegenüber dem
Wellenlängenband
von Licht von 400 nm bis 800 nm, wenn die Zuggeschwindigkeit verändert wird,
im Detail dargestellt. In diesem Experiment wird ein Monitorglassubstrat
mit einem Brechungsindex von 1,50 der gleichen Qualität wie eine
optische Quarzfaser verwendet.
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Wie
es aus 3 auch erkennbar ist, ändert sich das reflexionsvermindernde
Wellenlängenband von
einem Verhältnis,
das den minimalen Reflexionsgrad (maximale Transmission) im Bereich
von 760 nm zeigt, zu einem Verhältnis,
das den minimalen Reflexionsgrad (maximale Transmission) im Bereich von
530 nm zeigt, wenn die Zuggeschwindigkeit von 20,0 mm/min auf 10,0
mm/min geändert
wird.
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Wenn
die Zuggeschwindigkeit auf eine noch niedrigere Geschwindigkeit
festgelegt wird, kann der Reflexionsgrad verändert werden, um den reflexionsvermindernden
Wellenlängenbereich
zu einem kurzen Wellenlängenband
zu verändern.
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So
ist z.B. im Fall eines Quarzfaserbündels der Reflexionsgrad 7
% bei doppelter Reflexion, wenn keine Antireflexionsschicht (AR-Beschichtung) gebildet
wird, dies kann aber auf den minimalen Reflexionsgrad bei doppelter
Reflexion unterdrückt
werden, wenn die Antireflexionsschicht (AR-Beschichtung) gebildet
wird.
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Für das Verhältnis zwischen
der Beschichtungslösung
und der Schichtdicke, wie in 4 dargestellt,
gilt, wenn die Zuggeschwindigkeiten 20,0 mm/min und 60,0 mm/min
betragen, dass je größer die
Konzentration der Beschichtungslösung
ist, desto größer die
Schichtdicke wird und dass die beiden im Wesentlichen in einem proportionalen
Verhältnis
stehen.
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Das
reflexionsvermindernde Wellenlängenband
kann auch durch Verändern
der Konzentration der Beschichtungslösung geändert werden.
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In
dem zuvor genannten Ausführungsbeispiel
ist ein Verfahren zum Herstellen einer einschichtigen Antireflexionsschicht
aus einer auf Fluor basierenden anorganischen Siliziumverbindung
beschrieben, aber in dem Herstellungsverfahren für eine vielschichtigen Antireflexionsschicht
mit Materialien mit hohem Brechungsindex, die zusammen laminiert
sind, kann der Reflexionsgrad im Minimum auf 0 reduziert werden.
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Das
Ausführungsbeispiel,
in dem die Antireflexionsschicht (AR-Beschichtung) an der Endfläche der
optischen Faser durch physikalische Adsorption durch ein Eintauchverfahren
gebildet wird, ist zuvor beschrieben worden. Die vorliegende Erfindung
ist jedoch nicht darauf beschränkt
und das Verfahren kann zur Behandlung von einer Anzahl von optischen Fasern
in großen
Mengen angepasst werden.