DE603144C - Telephonieschaltung fuer Senderkaskaden - Google Patents

Telephonieschaltung fuer Senderkaskaden

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DE603144C
DE603144C DEM120798D DEM0120798D DE603144C DE 603144 C DE603144 C DE 603144C DE M120798 D DEM120798 D DE M120798D DE M0120798 D DEM0120798 D DE M0120798D DE 603144 C DE603144 C DE 603144C
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DE
Germany
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circuit
grid
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speech
amplifier
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Expired
Application number
DEM120798D
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English (en)
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BAE Systems Electronics Ltd
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Marconi Co Ltd
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Publication of DE603144C publication Critical patent/DE603144C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/62Modulators in which amplitude of carrier component in output is dependent upon strength of modulating signal, e.g. no carrier output when no modulating signal is present

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. SEPTEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 603144 KLASSE 21 a4 GRUPPE
Telephonieschaltung für Senderkaskaden
Die Erfindung bezieht sich auf eine vorteilhafte Senderschaltung für Hochfrequenztelephonie. Sie hat zum Zweck, die plötzlichen Belastungs- und Entlastungsstöße der Energiequelle, die durch Sprechpausen hervorgerufen werden, zu vermeiden oder zu vermindern. Diese Belastungsstöße machen sich besonders dann unangenehm bemerkbar, wenn als Energiequellen Maschinen ° dienen. Die Schaltung nach der Erfindung kann mit Vorteil auch bei Gegensprechstationen ihre Verwendung finden.
Es war bereits bekannt, bei Telegraphieranlagen eine Tastschaltung für Senderkaskaden mit Lastausgleichröhren zur Aufnahme der Energie während der Tastpausen derart anzuordnen, daß eine oder mehrere Röhren der Kaskade als Lastausgleichröhren dienen, die während des Zeichengebens als Verstärker arbeiten. Das wird dadurch ermöglicht, daß die Taste parallel zu einem Widerstand gelegt wird, der kathodenseitig in Reihe mit der Anodengleichstromquelle geschaltet ist und Anzapfungen für die Gitterspannungen der verschiedenen Stufen des Senders besitzt. Natürlich kann diese Maßnahme nicht ohne weiteres bei Telephonieanlagen verwendet werden, da dort ein der Taste analoges Organ nicht vorhanden ist.
Erfindungsgemäß wird nun ein Lastausgleich während der Sprechpausen bei Telephonieanlagen dadurch ermöglicht, daß die Sprechspannung über eine Gleichrichterschaltung bzw. Verstärker- und Gleichrichterschaltung und gegebenenfalls über einen Verzögerungskreis die Gleichstromspannung eines die Gitterspannungen den verschiedenen Senderstufen liefernden Potentiometers derart steuert, daß eine oder mehrere Röhren, die beim Besprechen der Anlage als Verstärker arbeiten, bei Sprechpausen, während deren die Aussendung der Trägerfrequenz unterdrückt wird, als Lastausgleichröhren dienen.
Das Wesen der Erfindung wird im nachstehenden an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung stellt die letzte Verstärkerstufe einer Telephoniesendeanlage dar. Die vorangehenden Stufen sowie der Oszillator sind in der Abbildung nicht dargestellt, da die Schaltung dieser Stufe an sich und ihre Kopplung mit der letzten Verstärkerstufe eine übliche sein kann. Es genügt, anzugeben, daß diese Stufe sowie der Oszillator von derselben Gleichstromenergiequelle — B -j- B wie die letzte Verstärkerstufe gespeist werden können. Die Röhre V3 ist mit der vorhergehenden Stufe durch den Kopplungsköndensator K3 verbunden. Der Gitterkreis der Röhre V3 enthält zwei Röhren MV und GL in Parallelschaltung und ist an einen zweckmäßigerweise einstellbaren Abzweigpunkt P3 eines Potentiometers Z angeschlossen. Die Spannung des Potentiometers Z hängt davon ab, ob die Anlage besprochen wird oder nicht. Beim Besprechen der Anlage verschwindet sie, und während der Sprechpausen ist sie, von dem oberen zu dem unteren Ende des Potentiometers gerechnet, negativ. Der Abzweig-
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punktP0 liefert die Gittervorspannung dem Oszillator, und der Abzweigpunkt P2 liefert die Vorspannung einer Verstärkerzwischenstufe. Natürlich können noch mehrere einstellbare Abzweigpunkte wie P2 vorhanden sein, die anderen etwa vorhandenen Verstärkerzwischenstufen die Vorspannungen liefern. Die Lage der Abzweigpunkte am Potentiometer Z wird so eingestellt, daß während der ίο Sprechpausen, d. h. beim Auftreten der negativen Spannung am Potentiometer Z, der Oszillator gesperrt wird und die Verstärkerröhren (alle oder einige) einen genügend großen Ruhegleichstrom aufweisen, damit die Energiequelle nicht übermäßig entlastet wird. In dem Gitterkreis der Röhre V3 befindet sich ferner noch der induktive Widerstand Z1 und der Blockkondensator Bk3. Der Widerstand Z liegt zusammen mit der Anoden-Kathoden-Strecke einer Röhre K1 im Kreis einer Stromquelle B'. Die Röhre MV ist eine Modulationsröhre, deren Eingangskreis über den Transformator MT vom Mikrophon M gesteuert wird. Die Sprechströme dieses Mikrophons steuern außerdem über einen Verstärker und Gleichrichter ATD die vorhin erwähnte Röhre K1. Das Organ ATD enthält auch eine geeignete Verzögerungsvorrichtung, bestehend am besten in einer bekannten Kombination aus Widerständen und Kapazitäten, deren Zeitkonstante derart ist, daß ganz kurze Pausen, wie sie in der Regel beim Gespräch zwischen den einzelnen Worten vorkommen, nicht zur Wirkung kommen. In der Gleichrichterröhre GL sind Gitter und Anode miteinander verbunden, so daß die Röhre als Diodenventil wirkt; beim Sprechen ist das Potential der Anode tiefer als dasjenige der Kathode und sie wirkt daher als unendlicher Widerstand. Beim Eintreten der Sprechpausen wird das Potential von P3, woran seine Kathode liegt, negativ und dem absoluten Betrag nach größer als das Gitterpotential der Röhre V3, so daß das Ventil GL dann als Ausgleichsweg zwischen dem Gitter der Röhre V3 und dem Punkt P3 dienen kann, bis das Potential der Ventilanode angenähert auf das Niveau des Kathodenpotentials sinkt.
Die Wirkung der Schaltung ist wie folgt: Während gesprochen wird, sperrt die durch ATD gleichgerichtete Sprechspannung die Röhre K1, so daß aus der Gleichstromquelle B' kein Strom durch den Widerstand Z fließen kann. Die Gitter der verschiedenen Verstärkerstufen sind also hierbei über ihre entsprechenden Abzweigpunkte und die Teile des Widerstandes Z an die Erde angeschlossen, so daß sie in normaler Weise als Verstärker arbeiten, und die Sendung der Signale stattfindet. Dabei wird die letzte Stufe durch die Röhre MV moduliert. Sobald eine Sprechpause eintritt, verschwindet am Ausgang von ATD nach Verlauf einer bestimmten, von der Zeitkonstanten der Verzögerungsvorrichtung abhängigen Zeit die die Röhre Je1 steuernde Sperrspannung. Diese Röhre wird leitend, und ein Strom wird von der Quelle B' durch das Potentiometer Z hindurchgeschickt, wodurch, wie bereits erwähnt, einige oder alle Verstärkerröhren die der gewünschten Lastausgleichwirkung entsprechenden Gittervorspannungen erhalten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Telephonieschaltung für Senderkaskaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechspannung über eine Gleiehrichterschaltung bzw. Verstärker- und Gleichrichterschaltung und gegebenenfalls über einen Verzögerungskreis die Gleichstromspannung eines die Gitterspannungen der verschiedenen^ Senderstufen liefernden Potentiometers derart steuert, daß eine oder mehrere Röhren der Kaskade, die beim Besprechen der Anlage als Verstärker arbeiten, bei Sprechpausen, während deren die Aussendung der Trägerfrequenz unterdrückt wird, als Lastausgleichröhren dienen.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromspeisung des Potentiometer-Widerstandes über eine Röhre erfolgt, die von den Sprechströmen gesperrt werden kann.
3. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechstromkreis eines Mikrophons einerseits Spannung liefert an das Gitter der Modulationsröhre (MV) und andererseits an eine Verstärker- und Gleichrichter-Schaltung (ATD), die einen Verzögerungskreis einschließt und das Gitter der Sperröhre (K1) für das Potentiometer steuert.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterkreis einer Senderstufe in Serie zu der entsprechenden Anzapfung des Potentiometerwiderstandes (Z) eine Modulationsröhre mit parallel geschaltetem Gleichrichter liegt.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der Modulationsröhre parallel geschaltete Gleichrichter durch eine Dreielektrodenröhre gebildet wird, deren Gitter und Anode verbunden sind und an der Gitterseite des Gitterkreises der modulierten Senderstufe (F3) liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM120798D 1931-08-18 1932-08-19 Telephonieschaltung fuer Senderkaskaden Expired DE603144C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB23282/31A GB388066A (en) 1931-08-18 1931-08-18 Improvements in or relating to radio and other high frequency circuit arrangements

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE603144C true DE603144C (de) 1934-09-22

Family

ID=10193140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM120798D Expired DE603144C (de) 1931-08-18 1932-08-19 Telephonieschaltung fuer Senderkaskaden

Country Status (5)

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US (1) US2083336A (de)
BE (1) BE390505A (de)
DE (1) DE603144C (de)
FR (1) FR42095E (de)
GB (1) GB388066A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
US2083336A (en) 1937-06-08
FR42095E (fr) 1933-05-19
BE390505A (de)
GB388066A (en) 1933-02-20

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