DE60314691T2 - Palette für den Transport von Armaturen von Elektromotoren in automatisierten Produktionslinien - Google Patents

Palette für den Transport von Armaturen von Elektromotoren in automatisierten Produktionslinien Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Zubehör für automatische Fertigungsanlagen von Bauteilen für Elektromotoren und betrifft genauer einen beweglichen Werkstückträger oder eine Palette, der bzw. die Unterstützungsmittel aufweist, welche Bauteile, die zu einer Familie unterschiedlicher Größen gehören, woran an derartigen Anlagen gearbeitet wird, halten können und sicher zurückhalten können.
  • Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Tragen von Bauteilen, an denen gearbeitet wird, auf einer Palette.
  • STAND DER TECHNIK
  • Es gibt automatische Fertigungsanlagen, bei denen die Teile, an denen gearbeitet wird, auf beweglichen Werkstückträgern, nachstehend als Palette bezeichnet, angeordnet sind, welche sie halten und durch eine oder mehrere Arbeitsstationen tragen. Typische Teile, an denen gearbeitet wird, sind Bauteile für Elektromotoren, die hergestellt werden, indem von einer Welle ausgegangen wird, über die ein Ankerblock aus sternförmigen Platten angetrieben wird, und die letztendlich mit Spulen aus Leitungsdraht umwickelt wird.
  • Genauer bewegt sich jede Palette, die sich anfänglich zur Aufnahme eines Bauteils in einer Einlassstation befindet, auf einem Förderband fort, das sie dazu bringt, sich selektiv durch die Arbeitsstationen zu bewegen. In jeder Station wird das Bauteil, falls nötig, einer Maschine zugeführt, die ihn von der Palette zieht, bearbeitet, und es erneut auf die Palette zurücklegt, die sich auf dem Förderband fortbewegt. Während der Bearbeitungszeit des Werkstücks in der Station wartet die Palette auf der darunter befindli chen Fördereinrichtung, zum Beispiel einem Förderband, in einem gleitenden Kontakt mit diesem Förderband oder kann sie vom Förderband hochgehoben oder weggenommen werden und zum Beispiel in eine Wartestation verbracht werden. Am Ende des Arbeitszyklus wird die Palette weggenommen oder auf dem Förderband belassen, da sie sich zu einer nächsten Arbeitsstation bewegen kann.
  • Es gibt Fertigungsanlagen, die nicht flexibel sind, d.h., die dazu eingerichtet sind, Bauteile, die alle die gleiche Größe aufweisen, oder Bauteilfamilien von im Wesentlichen gleicher Größe handzuhaben. In diesem Fall sind die Paletten am Beginn der Anlage zur Aufnahme dieser Bauteile angeordnet und werden sie bis zum Ende des gesamten Arbeitszeitraums nicht abgeändert. Wenn die Größe der Bauteile auf eine wesentliche Weise verändert wird, wird die Anlage angehalten und werden sowohl die Palette als auch die Maschinen für die Aufnahme und die Bearbeitung des neuen Bauteils eingerichtet.
  • Aus diesem Grund gibt es manuell einstellbare Paletten wie die in EP 267 324 beschriebenen, die feste Unterstützungsmittel umfassen, welche eingestellt und dann an einer genauen Position zur Aufnahme des Bauteils blockiert werden können. Eine manuell einstellbare Palette des herkömmlichen Typs erfordert, dass die Unterstützungsmittel gelockert werden, zum Beispiel durch eine Schraubenkopplung, um sie in eine Position zu bewegen, in der sie dann gesperrt werden, um das Bauteil fest zu stützen.
  • Wenn die Maschinen in den verschiedenen Stationen der Anlage anstatt dessen vom flexiblen Typ sind, d.h., schnell an die Tätigkeit mit Bauteilen von unterschiedlicher Größe angepasst werden können, muss daher auch die Palette nicht lange vor der Aufnahme jedes Bauteils in Echtzeit eingestellt werden.
  • Zu diesem Zweck sind Paletten mit automatisch einstellbaren Unterstützungsmitteln bekannt. Paletten dieser Art sind zum Beispiel in EP 348715 , EP 447805 und EP 811463 beschrieben.
  • Alle diese Systeme halten die Bauteile, indem sie Unterstützungsmittel bereitstellen, auf denen die freien Wellenenden ruhen.
  • In einigen Fällen ist jedoch eines der Wellenenden nach dem Wickeln im Wesentlichen durch die Drahtspulenwicklungen abgedeckt und das Bauteil kann aus diesem Grund nicht auf die jeweiligen Unterstützungsmittel gelegt werden. EP 812465 weist einstellbare Unterstützungsmittel mit mehreren Auflageflächen einschließlich besonderer Auflageflächen zum Stützen des Kommutators, der einen Teil der Wellen der zu transportierenden Bauteile abdecken kann, auf.
  • Darüber hinaus erfordert eine einstellbare Palette eine Station zur automatischen Einstellung der Unterstützungsmittel oder eine Bedienungsperson, die sie manuell einstellt.
  • Normalerweise arbeiten automatische Fertigungsanlagen für Familien von Werkstücken mit einer veränderlichen Größe innerhalb eines vorbestimmten Bereichs. Die veränderlichen Abmessungen sind im Fall der Bauteile die Bauteilhöhe, der Bauteildurchmesser, die Position des Bauteilblocks und des Kommutators an der Welle, der Wellendurchmesser, die Wellenlänge, die Form der Wellenenden, usw.
  • Auch eine kleine Veränderung eines oder mehrerer dieser Parameter erfordert eine Einstellung der Unterstützungsmittel der Palette und führt zur Wahl von einstellbaren Paletten nach den bekannten Systemen.
  • Ein weiterer Nachteil der Palette des Stands der Technik ist, dass sie Systeme zum Halten des Bauteils an den freien Wellenenden bereitstellt. Für einige Arten von Bauteilen ist jedoch eines der Wellenenden nach dem Wickeln im Wesentlichen durch die Spulen des gewickelten Drahts abge deckt, was es unmöglich macht, beide Enden auf die jeweiligen Unterstützungsmittel zu legen.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, eine Palette zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren auf automatischen Fertigungsanlagen bereitzustellen, die für eine ganze Familie von Bauteilen verwendet wird, welche Größen und Formen aufweisen, die sich voneinander unterscheiden, ohne dass eine automatische noch eine manuelle Einstellung der Unterstützungsmittel benötigt wird.
  • Es ist auch ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, eine Palette zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren auf automatischen Fertigungsanlagen bereitzustellen, die eine mögliche Gegenbewegung bei der Annahme eines Bauteils beseitigen kann, damit sie wie die einstellbare Palette aus dem Stands der Technik eine genaue Platzierung garantiert und kostengünstig ist.
  • Diese und andere Merkmale nach der vorliegenden Erfindung werden mit einer beispielhaften Palette zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren auf automatischen Fertigungsanlagen erreicht, wobei die Bauteile über eine Achse verfügen und mehrere Teile mit Axialsymmetrie, insbesondere eine Welle und einen über die Welle angetriebenen Bauteilblock aus ferromagnetischen Platten, umfassen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Grundfläche aufweist, auf der geeignete Unterstützungsmittel befestigt sind, die mindestens einen der Teile mit einer Axialsymmetrie halten, sowie dafür sorgen, dass die Bauteile mit der Achse vornehmlich horizontal gehalten werden, damit ihre Bewegung während der Beförderung verhindert wird.
  • In beispielhaften Ausführungsformen der Palette nach der Erfindung gemäß dem Vorrichtungsanspruch 1 und dem Verfahrensanspruch 10 ist der Teil mit einer Axialsymmetrie, der durch die Unterstützungsmittel gehalten wird, die Welle des Bauteils, wobei das Unterstützungsmittel in diesem Fall ein erstes und ein zweites Unterstützungsmittel umfasst, die sich zum Zeitpunkt, zu dem ein Teil der Welle aufgenommen und/oder freigegeben wird, hinsichtlich der Bauteilachse annähern und/oder voneinander entfernen können.
  • Vorteilhafterweise können sich das erste und das zweite Unterstützungsmittel hinsichtlich der Bauteilachse in eine vornehmlich axiale Richtung annähern und/oder voneinander entfernen.
  • In einer bevorzugten beispielhaften Ausführungsform bewegt sich zum Zeitpunkt, zu dem die Bauteilachse aufgenommen und/oder freigegeben wird, nur entweder das erste oder das zweite Unterstützungsmittel, während das zweite bzw. das erste Unterstützungsmittel fest steht.
  • Vorteilhafterweise sind Auslöser, zum Beispiel pneumatischer Art, bereitgestellt, die dazu geeignet sind, das beiderseitige Annähern und/oder Entfernen des ersten und des zweiten Unterstützungsmittels zu verursachen.
  • In einer möglichen beispielhaften Ausführungsform weist mindestens eines der Unterstützungsmittel einen verlängerten Teil auf, der in eine vornehmlich axiale Richtung bewegt werden kann, so dass ein Kontakt mit dem entsprechenden Teil der Welle des Bauteils möglich ist. Der verlängerte Teil kann in den Hohlraum zwischen den Spulen und der Bauteilwelle eingeführt werden, so dass er auch bei einer Verwendung im Fall von Bauteilen, die einen Wellenteil aufweisen, der kurz ist und sich dicht am Bauteilblock von Platten befindet, arbeiten kann.
  • In diesem Fall kann der verlängerte Teil des Unterstützungsmittels über eine lösbare Verbindung mit dem Auslöser verbunden sein, so dass sie durch eine Verbindung anderer Größe ersetzt werden kann.
  • In einer alternativen beispielhaften Ausführungsform wird die Bewegung des ersten und des zweiten Unterstützungsmittels in die ausgehende Richtung von einer Feder vorge spannt. Darüber hinaus kann das Unterstützungsmittel ein vornehmlich schräges Ende aufweisen, so dass die Platzierung des Bauteils von oben auf der Palette vereinfacht wird. Auf diese Weise werden die Unterstützungsmittel zum Zeitpunkt der Positionierung des Bauteils auf der Palette elastisch zur Entfernung voneinander gezwungen, wodurch der richtige Sitz des Bauteils gestattet wird. Nach der Positionierung drängen die Federn gegen Bauteil, wodurch seine Bewegung während seiner Beförderung verhindert wird. Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Bauteils durch Greifmittel an einer Arbeitsstation gestattet die oben beschriebene Ausführungsform in jedem Fall eine leichte Handhabung. Auf diese Weise weist die Palette vornehmlich „selbsteinstellende" Unterstützungsmittel auf, d.h., kann sie sich anpassen und angleichen.
  • Nach der Erfindung gestatten die oben angegebenen beispielhaften Ausführungsformen, dass das Bauteil entweder von oben oder von unten von der Palette aufgenommen wird. Im letzteren Fall weist die Grundfläche eine Öffnung auf, um Hebemitteln einen Durchgang zu gestatten.
  • Die Bauteile werden auf der Palette getragen, indem sie durch Unterstützungsmittel, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme und/oder Freigabe eines Teils davon hinsichtlich der Bauteilachse aneinander annähern und/oder voneinander entfernen können, an der Welle gehalten werden.
  • Die oben beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen gestatten die Herstellung einer Palette, die hohe Flexibilität aufweist, d.h., Bauteile tragen kann, die unterschiedliche Größen aufweisen.
  • Durch Bereitstellen mehrerer paralleler Unterstützungsmittel kann die Palette eine entsprechende Anzahl von Bauteilen tragen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Palette zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren auf automatischen Fertigungsanlagen nach der vorliegenden Erfindung werden mit der folgenden Beschreibung möglicher beispielhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen über die Figuren hinweg gleiche oder ähnliche Teile bezeichnen, klarer gemacht werden, wobei
  • 1 eine Draufsicht auf eine beispielhafte Ausführungsform einer Palette nach der Erfindung zeigt;
  • 2 und 3 eine Palette von 1, die an zwei unterschiedliche Arten von Bauteilen angepasst ist, in einer aufgerissenen Seitenansicht zeigen;
  • 4 eine aufgerissene Vorderansicht der Palette von 2 zeigt;
  • 5 eine teilweise geschnittene aufgerissene Vorderansicht der Palette von 1 zeigt, um die lösbare Verbindung zwischen dem verlängerten Teil des Unterstützungsmittels und dem Schaft des Auslösemittels aufzuzeigen;
  • 6 eine ausführliche Draufsicht auf das Unterstützungsmittel von 5 zeigt;
  • 7 und 8 teilweise geschnittene aufgerissene Seitenansichten des Unterstützungsmittels von 5 in zwei unterschiedlichen Positionen der Wechselwirkung in Bezug auf den bearbeiteten Bauteil zeigen;
  • 9 und 10 graphisch eine aufgerissene Seitenansicht von zwei Positionierungsschritten für einen Bauteil auf einer Palette nach einer beispielhaften Ausführungsform, die zu jener von 1 alternativ ist, zeigen;
  • 11 eine Draufsicht auf die Palette von 9 und 10 zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Unter Bezugnahme auf 1 bis 11 sind einige beispielhafte Ausführungsformen einer Palette nach der Erfindung gezeigt. In diesem Fall wird das Halten des Bauteils 110 durch das Unterstützungsmittel an der Welle 110 durch ein paar von Unterstützungsmitteln 121 und 131 bewirkt, die an der Grundfläche 2 der Palette 100 befestigt sind.
  • Im Besonderen können sich die Unterstützungsmittel 121 und 131 zum Zeitpunkt, zu dem ein Teil der Welle 111 aufgenommen und/oder freigegeben wird, hinsichtlich der Achse 115 des Bauteils 110 aneinander annähern und/oder voneinander entfernen. Genauer ist das Unterstützungsmittel 121 entlang der Achse 115 des Bauteils 110 beweglich, während das Unterstützungsmittel 131 fixiert ist oder alternativ, aber nur in einem vorbereitenden Schritt (1 bis 4), in einem Abstand vom beweglichen Unterstützungsmittel 121 angeordnet werden kann. Zum Beispiel ist im Fall, der in 1 bis 4 gezeigt ist, eine Stange 133 bereitgestellt, die an der Grundfläche 2 parallel zur Achse 115 des Bauteils 110 befestigt ist, und auf der ein Unterstützungsarm 131 einschnappt und in einem vorbestimmten Abstand vom Unterstützungsmittel 121 angeordnet wird.
  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Bauteils 110 von oben her kann das Unterstützungsmittel 131 dann durch das nicht gezeigte Greifmittel als Bezug zur Positionierung der entsprechenden Wellenenden 111 verwendet werden.
  • Im Fall, der in 1 bis 8 gezeigt ist, weist das Unterstützungsmittel 121 einen verlängerten Teil 122 auf, der hinsichtlich des Bauteils 110 in eine vornehmlich axiale Richtung bewegt werden kann, so dass ein Kontakt mit den entsprechenden Wellenenden 111 möglich ist. Im Besonderen tritt der verlängerte Teil 122 in den Hohlraum zwischen den Spulen 112 und der Welle 111 des Bauteils 110 ein, um den Wellenenden 111 des zu haltenden Bauteils 110 eine größere Unterstützungsfläche zu bieten. Diese Möglichkeit gestattet, dass die Palette 100 auch zum Tragen von Bauteilen 110 verwendet wird, bei denen ein Teil der Welle 111 zwischen den Spulen und dem Bauteilblock 112 (5 bis 8) versteckt ist. Das Unterstützungsmittel 121 kann zum Zeitpunkt der Aufnahme des Bauteils 110, oder alternativ kurz davor, zum Beispiel durch Auslöser pneumatischer Art 150 (7 und 8) in Bezug auf den Bauteil 110 positioniert werden. Wie in 5 ausführlich gezeigt kann der verlängerte Teil 122 des Unterstützungsmittels 121 entlang einer Achse 155, die zur Achse 115 des Bauteils 110 parallel ist, beweglich mit dem Auslösemittel 150 und insbesondere einem Schaft 151 verbunden sein. Dies kann durch eine lösbare Verbindung, zum Beispiel durch eine Schraube 160 oder einen Stift usw. erfolgen, so dass ein Ersatz durch eine Verbindung anderer Größe möglich ist, um die Palette 100 flexibler zu gestalten.
  • In 9 bis 11 ist eine beispielhafte Ausführungsform gezeigt, die zu der oben gezeigten alternativ ist, wobei sich die Unterstützungsmittel 121 und 131 durch Federn 170 vorgespannt voneinander entfernen können. Im Besonderen können die Unterstützungsmittel 121 und/oder 131 ein vornehmlich schräges Ende aufweisen, so dass die Platzierung des Bauteils 110 von oben auf der Palette vereinfacht wird.
  • Wie in 10 ausführlich gezeigt wird das bewegliche Unterstützungsmittel 131 zum Zeitpunkt der Positionierung des Bauteils 110 auf der Palette 100 elastisch zur Entfernung vom Unterstützungsmittel 121 gezwungen, wodurch der richtige Sitz des Bauteils 110 gestattet wird. Mit anderen Worten ist der Abstand zwischen den Unterstützungsmitteln 121 und 131 „selbsteinstellend", um sich an die Länge der Welle 111 des Bauteils 110 anzupassen. Genauer verändert sich der Abstand zwischen den Unterstützungsmitteln 121 und 131 abhängig von der Länge der Welle 111 des Bauteils 110 von einem Ausgangswert 11 zu einem Wert 12 (11). Noch immer unter Bezugnahme auf 11 kann die relative Bewegung zwischen den Unterstützungsmitteln 121 und 131 durch Befestigen des Unterstützungsmittels 131, oder auch des Unterstützungsmittels 121, an Führungen 175 hergestellt werden.
  • Sobald das Bauteil 110 auf den Unterstützungsmitteln 121 und 131 angeordnet wurde, erzeugen die Federn 170 eine Sperrkraft F auf das Bauteil 110, wodurch seine Bewegung während der Beförderung verhindert wird. Wenn das Bauteil 110 in einer Arbeitsstation durch nicht gezeigte Greifmittel aufgenommen werden muss, gestattet die oben beschriebene Ausführungsform in jedem Fall eine leichte Handhabung.
  • Die Arten von Paletten, die durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt werden, gestatten wie oben beschrieben, dass eine breite Vielfalt von Bauteilen mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Aufbau entlang automatischer Fertigungsanlagen getragen wird. Selbst wenn hinsichtlich des Teils des Bauteils, der durch die Unterstützungsmittel gehalten wird, unterschiedliche beispielhafte Ausführungsformen beschrieben wurden, schließt dies nicht aus, dass die beiden beispielhaften Ausführungsformen der Paletten angepasst oder miteinander kombiniert werden können, so dass ein Kontakt mit gewünschten Teilen des Bauteils möglich ist.
  • Die vorhergehende Beschreibung einer bestimmten Ausführungsform wird die Erfindung nach dem konzeptuellen Blickpunkt derart vollständig offenbaren, dass Andere durch Anwenden der gegenwärtigen Kenntnisse fähig sein werden, eine derartige Ausführungsform ohne weitere Untersuchungen und ohne Abweichen von der Erfindung abzuwandeln und/oder für verschiedenste Anwendungen anzupassen, weshalb sich versteht, dass derartige Anpassungen und Abänderungen als der bestimmten Ausführungsform gleichwertig betrachtet werden müssen. Die Mittel und die Materialien zur Ausführung der verschiedenen Funktionen, die hierin beschrieben sind, könnten eine unterschiedliche Natur aufweisen, ohne aus diesem Grund vom Gebiet der Erfindung abzuweichen. Es versteht sich, dass die Ausdrucksweise und die Terminologie, die hierin eingesetzt werden, dem Zweck der Beschreibung und nicht der Beschränkung dienen.

Claims (12)

  1. Palette (100) zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren (110) auf automatischen Fertigungsanlagen, wobei die Bauteile über eine Achse verfügen, umfassend mehrere Teile mit Axialsymmetrie, insbesondere eine Welle (111) und einen Bauteilblock (112) aus ferromagnetischen Platten, der über die Achse angetrieben wird, wobei die Palette eine Grundfläche (2) aufweist, auf der geeignete Unterstützungsmittel (121, 131) befestigt sind, die mindestens einen der Teile (111) halten, die Axialsymmetrie aufweisen, sowie dafür sorgen, dass ein Bauteil mit dieser Achse vornehmlich horizontal gehalten wird, damit eine Bewegung während der Beförderung verhindert wird; wobei das Unterstützungsmittel mindestens ein erstes und ein zweites Unterstützungsmittel (121, 131) umfasst, die sich annähern und/oder voneinander entfernen können in eine vornehmlich axiale Richtung hinsichtlich der Bauteilachse; dadurch gekennzeichnet, dass die Palette weiterhin Mittel (150, 170) umfasst, die von der Palette (100) getragen werden, die das beiderseitige Annähern und/oder Entfernen des ersten und zweiten Unterstützungsmittels (121, 131) zu dem Zeitpunkt bewirken, zu dem ein Teil der Welle aufgenommen und/oder freigegeben wird.
  2. Palette nach Anspruch 1, wobei sich nur das erste oder zweite Unterstützungsmittel (122) zu dem Zeitpunkt bewegt, zu dem die Bauteilachse aufgenommen und/oder freigegeben wird, und wobei das entsprechend zweite oder erste Unterstützungsmittel (131) fest steht.
  3. Palette nach Anspruch 1, wobei das Mittel Auslöser (150) enthält, das von der Palette (100) getragen wird und das ein beiderseitiges Annähern und/oder ein Ent fernen des ersten und des zweiten Unterstützungsmittels (121, 131) verursacht.
  4. Palette nach Anspruch 3, wobei die Auslöser (150) pneumatischer Art sind.
  5. Palette nach Anspruch 1, wobei das Mittel Federn (170) umfasst, das von der Palette getragen wird und das ein beiderseitiges Annähern und/oder ein Entfernen des ersten und des zweiten Unterstützungsmittels (121, 131) verursacht.
  6. Palette nach Anspruch 1, wobei mindestens eines der Unterstützungsmittel (121, 131) einen verlängerten Teil (122) aufweist, der in eine vornehmlich axiale Richtung bewegt werden kann, so dass ein Kontakt mit dem entsprechenden Teil (111) der Welle des Bauteils möglich ist, wobei der verlängerte Teil in den Hohlraum zwischen den Spulen und der Welle (111) des Rotors eingeführt werden kann.
  7. Palette nach Anspruch 6, wobei der verlängerte Teil (122) des Unterstützungsmittels über eine lösbare Verbindung (160) mit dem Auslöser (150) verbunden ist, und durch eine Verbindung anderer Größe ersetzt werden kann.
  8. Palette nach Anspruch 1, wobei eine Bewegung des ersten und zweiten Unterstützungsmittels (121, 131) in ausgehende Richtung von einer Feder (170) vorgespannt wird.
  9. Palette nach Anspruch 1, wobei die Unterstützungsmittel (121, 131) ein vornehmlich schräges Ende aufweisen, so dass die Platzierung der Unterstützungsmittel des Rotors (110) auf der Palette (100) vereinfacht wird.
  10. Palette nach Anspruch 1, wobei die Grundfläche (2) mindestens eine Öffnung (103) aufweist.
  11. Verfahren zum Befördern von Bauteilen für Elektromotoren (110) auf automatischen Fertigungsanlagen, mithilfe einer Palette (100), die ein erstes und zweites Unterstützungsmittel (121, 131) aufweist, wobei die Bauteile eine Achse aufweisen, und mehrere Teile mit Axialsymmetrie umfassen, insbesondere eine Welle (111) und einen Bauteilblock (112) aus ferromagnetischen Platten, der über die Welle angetrieben wird, wobei die Bauteile mittels der Palette befördert werden und in die Unterstützungsmittel eingreifen, wobei mindestens eines der Teile eine Axialsymmetrie aufweist und die Rotoren bezüglich ihrer Achse vornehmlich horizontal halten, um eine Bewegung der Bauteile während der Beförderung zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiterhin den Schritt umfasst: Bewirken über Mittel (150, 170), die von der Palette (100) getragen werden, einer beiderseitigen Annäherung und/oder eines Voneinanderentfernes von mindestens einem ersten und einem zweiten Unterstützungsmittel (121, 131) in eine vornehmlich axiale Richtung hinsichtlich der Bauteilachse zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Teil der Welle (111) aufgenommen und/oder freigegeben wird.
  12. Verfahren zum Befördern von Bauteilen nach Anspruch 1, wobei die Palette die Merkmale nach Anspruch 2 bis 10 aufweist.
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