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Diese
Erfindung bezieht sich auf das Aussenden und Ausspielen von Medien,
und insbesondere auf Video- und erweiterte Inhaltsdaten in interaktiven
Fernsehsystemen.
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In
früheren
interaktiven Fernsehsystemen werden Videodaten und beliebige erweiterte
Inhaltsdaten typischerweise von einer Reihe von Anbietern an eine
Verteilstation übertragen.
Von dieser Verteilstation werden die Daten an eine Reihe lokaler Überträger ausgesendet,
von wo sie auf einzelne Empfänger,
z.B. an Häuser
verteilt werden. Die Video- und erweiterten Inhaltsdaten können dann
von Benutzern abgerufen und auf Fernsehgeräten angezeigt werden.
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Das
interaktive Fernsehsystem 10 von 1 umfasst
eine Reihe von Anbietern 11a-c von Videodaten und erweiterten
Inhaltsdaten, die zu den Videodaten gehören (aber durch getrennte Kanäle von den
Videodaten getragen werden). Jeder Anbieter 11a-c überträgt die erweiterten
Inhaltsdaten an eine Verteilstation 12. Die Verteilstation 12 sendet
dann die Daten an eine Reihe von Überträgern 13 aus, von denen
nur einer in 1 gezeigt ist. Überträger sind in
jedem geographischen Gebiet installiert, wo die Videodaten und die
erweiterten Inhaltsdaten Zuschauern angeboten werden sollen. Diese
lokalen Überträger 13 verteilen
die Daten an einzelne Empfänger 14a-c.
Die Übertragung
der Daten von der Verteilstation 12 an die Überträger 13 wird
durch ein Aussendemittel gemacht: zum Beispiel könnte die Verteilstation die
Daten über
eine Verbindung nach oben an einen Satelliten schicken, der die
Daten nach unten an die Überträger 13 weiterleiten
könnte.
Die Übertragung
der Daten von den Überträgern 13 an
die Empfänger 14 könnte von
einem lokalen Aussendesystem, zum Beispiel unter Verwendung von
Radio oder Kabel, gemacht werden. Um die Daten von den Überträgern 13 zu
empfangen, können
die Empfänger
Antennen oder Satellitenschüsseln,
oder Einheiten zum Empfangen von über Kabel übertragenen Daten umfassen.
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Dieses
System hat den folgenden Nachteil. Falls ein beliebtes Fernsehereignis,
wie z.B. ein Sportturnier, zu einer bestimmten Zeit ausgesendet wird,
dann kann erwartet werden, dass große Datenmengen übertragen
werden, in der Form erweiterten Inhalts von Datenanbietern an Empfänger, und
auch von Empfängern
zurück
zu einer Einrichtung zum Empfangen und Analysieren von Antworten,
zusätzlich
zu den Videodaten. Große
Umfänge
von Bandbreite werden zur Übertragung
während
eines derartigen medienintensiven Ereignisses benötigt. Dies könnte ein
besonderes Problem sein, wenn die Daten über einen Punkt-zu-Punkt-Kanal, wie z.B. den
Rückkanal
(z.B. DOCSIS oder Modem) verteilt werden, dessen Bandbreite wahrscheinlich
streng beschränkt ist,
da in einem Punkt-zu-Punkt-System die Daten getrennt zu jedem Empfänger übertragen
werden müssen.
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In
Bezug auf Aussendungskanäle
ist normalerweise ein festgesetzter Umfang von Bandbreite für jeden
Kanal verfügbar.
Eine Möglichkeit
könnte
sein, die Bandbreite, die für
einen Kanal zur Verfügung steht,
zu reduzieren, um einem anderen Kanal zu erlauben, einen erweiterten
Umfang von Bandbreite zu benutzen. Falls jedoch die Daten für die Kanäle durch verschiedene
Quellen bereitgestellt werden, ist es unter Umständen nicht möglich, sich
auf einen Kanal zu verlassen, der nur einen kleinen Bandbreitenumfang
zu der Zeit benutzen kann, wenn der andere Kanal eine erhöhte Zuweisung
benötigt.
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WO01/33852 offenbart ein
System und Verfahren zum Aufnehmen unaufgefordert gelieferter („gepushter”) Daten.
Das Verfahren umfasst ein Extrahieren einzelner Datenobjekte aus
einem Datenstrom und Speichern von Referenzen auf Live-Datenobjekte
anstatt von Speichern der Live-Datenobjekte selbst.
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US 2001/0014975 offenbart
ein Netz zum Übertragen
anschaubarer Datenobjekte an Zuschauerempfänger, welches mehrere Speicherserver
und mehrere lokale Server umfasst, die an die Zuschauerempfänger gekoppelt
sind.
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EP 1039753 offenbart ein
Aussendeübertragungsverfahren,
in dem eine Übertragungsseite
Kontrolle über
bestimmte Aktivitäten,
wie z.B. Speichern audiovisueller Daten in einer empfangenden Vorrichtung,
hat.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes System
zum Ausspielen erweiterter Inhaltsdaten bereitzustellen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Medienausspielsystem
bereitgestellt zum Ausspielen von Medien an Empfängereinheiten, wobei das System
umfasst: einen Aussendungsdatenkanal; eine Ausspieleinrichtung zum Aussenden
erweiterter, zu Videodaten gehöriger
Inhaltsdaten über
den Aussendungsdatenkanal; eine Verteileinheit zum Empfangen der
ausgesendeten Daten und Verteilen derselben an die Empfängereinheiten,
umfassend einen Puffer zum Speichern erweiterter Inhaltsdaten und
eine Übertragungssteuerung,
die auf ein Signalisieren aus der Ausspieleinrichtung reagiert,
um erweiterte Inhaltsdaten aus dem Puffer abzurufen und sie den
Empfängereinheiten
verfügbar
zu machen.
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Die
Ausspieleinrichtung umfasst einen Puffer zum Speichern erweiterter
Inhaltsdaten. Die Ausspieleinrichtung ist betreibbar zum Aussenden
erweiterter Inhaltsdaten vor einer für ihre Übertragung an die Empfängereinheiten
geplanten Zeit. Diese geplante Zeit kann durch einen Programmplan
bestimmt werden, der einen Plan aller in einer bestimmten Zeitdauer
zu übertragenden
Fernsehprogramme angibt. Somit könnte
die zur Übertragung
der erweiterten Inhaltsdaten geplante Zeit zum Beispiel die Zeit
sein, zu der ein Fernsehprogramm beginnen soll.
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Alternativ
könnte
die zur Übertragung
der erweiterten Inhaltsdaten geplante Zeit in Form eines Videosignals
festgelegt werden, das einen identifizierenden, in ein Fernsehprogramm
eingebetteten Marker enthält,
zu dem der erweiterte Inhalt gehört.
Das Videosignal könnte
einen Zeiteinteilungsstrom umfassen, mit dem das Ausspielen der
erweiterten Inhaltsdaten synchronisiert werden könnte. Somit könnte die
geplante Zeit für
die Übertragung
des erweiterten Inhalts zum Beispiel ein Punkt im Zeitberechnungsstrom
des Videosignals sein.
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Die
Ausspieleinrichtung signalisiert der Verteileinheit, wann es notwendig
ist, den erweiterten Inhalt den Empfängereinheiten verfügbar zu
machen, d.h. zur Zeit, die für
die Übertragung
des erweiterten Inhalts geplant ist. Zu dieser Zeit sendet die Ausspieleinrichtung
die gespeicherten erweiterten Inhaltsdaten an die Verteileinheit,
um die erweiterten Inhaltsdaten den Empfängereinheiten verfügbar zu
machen.
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Geeigneterweise
könnten
die Empfängereinheiten
benutzerbedienbar sein, um Videodaten und zugehörige erweiterte Inhaltsdaten
von der Verteileinheit zu empfangen. Die Empfängereinheiten könnten Set-Top-Boxen
sein.
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Die
Empfängereinheiten
könnten
geeigneterweise dazu eingerichtet sein, zu veranlassen, dass die
empfangenen Videodaten und erweiterter Inhalt einem Benutzer mittels
eines Fernsehers angezeigt werden.
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Vorzugsweise
reagiert die Übertragungssteuerung
auf ein Signalisieren aus der Ausspieleinrichtung, um erweiterte
Inhaltsdaten aus dem Puffer der Verteileinheit zu löschen.
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Geeigneterweise
könnte
die Ausspieleinrichtung einen Medienkonverter zum Konvertieren erweiterter
Inhaltsdaten in mehrere Formate umfassen, von denen jedes von einem
entsprechenden Typ von Empfängereinheit
interpretiert werden kann.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum
Ausspielen von Medien an Empfängereinheiten
bereitgestellt, in einem wie oben beschriebenen Medienausspielsystem,
wobei das Verfahren umfasst: Aussenden der erweiterten Inhaltsdaten
aus der Ausspieleinrichtung vor einer für ihre Übertragung an die Empfängereinheiten
geplanten Zeit; Signalisieren der Verteileinheit, die erweiterten
Inhaltsdaten den Empfängereinheiten
zur geplanten Zeit verfügbar
zu machen; und Aussenden des gespeicherten Inhalts an die Verteileinheit
zur geplanten Zeit.
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Vorzugsweise
könnte
das Verfahren ein Signalisieren der Verteileinheit, erweiterte Inhaltsdaten aus
dem Puffer der Verteileinheit zu löschen, umfassen.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun detailliert unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen erklärt, in denen gleiche Bezugszeichen
sich auf gleiche Teile beziehen.
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1 zeigt
ein interaktives Fernsehsystem aus dem Stand der Technik.
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2 zeigt
ein interaktives Fernsehsystem mit einer Verteileinheit, die einen
Puffer umfasst;
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3 zeigt
ein interaktives Fernsehnetz.
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2 zeigt
ein System gemäß der vorliegenden
Erfindung. In 2 gibt es ein System 20,
welches eine Ausspieleinrichtung 22 und eine Verteileinheit 23 umfasst.
Anbieter (nicht gezeigt in 2) übertragen
Videodaten und erweiterte, zu den Videodaten gehörige Inhaltsdaten an die Ausspieleinrichtung 22.
Die Ausspieleinrichtung 22 sendet dann die Daten über einen
Aussendungsdatenkanal 25 an eine Verteileinheit 23.
In einem typischen System wären
mehrere Verteileinrichtungen bereitgestellt und wären geographisch über das
Gebiet verstreut, das die Video- und erweiterten Inhaltsdaten empfangen soll.
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Die
Videodaten und erweiterten Inhaltsdaten betreten die Verteileinheit
bei Eingang 30. Die Daten werden anschließend in
einem Puffer 31 gespeichert, entweder bis sie zur Übertragung
an eine Empfängereinheit
benötigt
werden, um angezeigt zu werden, oder bis sie aus der Verteileinheit
gelöscht
werden.
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Ausspieleinrichtung 22 ist
eingerichtet, die Verteileinheit 23 zu signalisieren. Signale
aus der Ausspieleinrichtung werden bei der Verteileinheit empfangen,
und eine Übertragungssteuerung 32 reagiert
auf die Signale. Die Ausspieleinrichtung signalisiert die Verteileinheit
vor einer zur Übertragung
der erweiterten Inhaltsdaten an die Empfängereinheiten geplanten Zeit.
In Reaktion auf dieses Signal ruft die Übertragungssteuerung die erweiterten
Inhaltsdaten aus dem Puffer 31 ab und macht sie den Empfängereinheiten 14a-c
verfügbar.
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Empfängereinheiten 14a-c
sind eingerichtet, Daten aus der Verteileinheit 23 zu empfangen.
Jede Empfängereinheit
kann mit wenigstens einem Fernseher 24a-c verbunden sein,
um Videodaten und erweiterte, von einem Benutzer angeforderte Inhaltsdaten
anzuzeigen. Falls ein Benutzer einer Empfängereinheit 14a einen
speziellen Fernsehkanal am Fernseher 24a schaut, kann er
oder sie gleichzeitig wünschen,
erweiterten, zu diesem Fernsehkanal gehörigen Inhalt zu sehen. Der
Benutzer könnte
von der Empfängereinheit 14a anfordern, über ein
Benutzereingabegerät 34a wie
zum Beispiel eine Fernbedienung, den geeigneten erweiterten Inhalt
zu sehen. Die Empfängereinheit 14a würde dann
die angeforderten Seiten erweiterten Inhalts auf dem Fernseher 24a anzeigen.
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In
Betrieb könnten
die Datenanbieter jeweils eine Einspeisung bereitstellen, die einem
Fernseher oder anderem Kanal entspricht. Programme auf diesem Kanal
könnten
Video und/oder Audio umfassen, zusammen optional mit erweitertem
Inhalt, wie zum Beispiel unterstützende
Einzel- oder Multimediaseiten. Eine Einspeisung könnte an
die Ausspieleinrichtung in Echtzeit geschickt werden, in dem Fall
würde sie
von der Ausspieleinrichtung direkt an die Verteileinheit 23 mit
einem Befehl übertragen
werden, dass sie dann direkt an die Empfängereinheiten 14 freigegeben
wird. Alternativ könnte
einiges oder alles einer Einspeisung vom Anbieter an die Ausspieleinrichtung vor
der für
ihre Freigabe an die Empfängereinheiten 14 geplanten
Zeit übertragen
werden. Die Daten, die vorher übertragen
werden, stellen vorzugsweise ein oder mehrere abgeschlossene Programmelemente dar,
zum Beispiel einzelne Shows.
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Wenn
einige Daten einer Einspeisung an die Ausspieleinrichtung vor der
für ihre
Freigabe geplanten Zeit übertragen
werden, kann die Ausspieleinrichtung sie lokal in Speicher 33 Puffern,
bevor sie sie an die Verteileinheiten überträgt. Die Daten könnten bei
der Ausspieleinrichtung bis zur für ihre Freigabe geplanten Zeit
gepuffert werden und dann an die Verteileinrichtungen übertragen
werden. Da die Verteileinrichtungen jedoch ihre eigenen Puffer haben, könnten die
Daten an die Verteileinrichtungen vor der für ihre Freigabe geplanten Zeit übertragen
werden zusammen mit einem Befehl, dass sie in Puffer 31 gespeichert
und nicht freigegeben werden sollen, und dann wird ein Befehl geschickt,
um zu veranlassen, dass die Daten zur geplanten Zeit freigegeben werden.
Daher stellt die Anwesenheit von Puffern in der Ausspieleinrichtung 22 und
der Verteileinrichtungen eine beträchtliche Flexibilität in der
Zeiteinteilung der Übertragung
der Daten über
Verbindung 25 bereit: sie können im Wesentlichen über diese
Verbindung zu einer beliebigen Zeit übertragen werden, zwischen
dem Empfangenwerden an der Ausspieleinrichtung and der Zeit, wenn
sie geplant sind übertragen
zu werden.
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Eine
Datenflusssteuerung 34 in der Ausspielvorrichtung bestimmt,
wann die Daten über
Verbindung 25 übertragen
werden sollen. Daten, die nicht vorher empfangen werden, werden
sofort übertragen.
Daten, die vorher empfangen werden, werden in Speicher 33 gepuffert
und dann bestimmt die Steuerung 34 auf der Grundlage der
erwarteten Last über
Verbindung 25, wann die Daten übertragen werden. Dies bedeutet,
dass die Bandbreite von Verbindung 25 effektiver genutzt
werden kann als in einem System, in dem alle Daten in Echtzeit gesendet
werden. Zum Beispiel ist es in einem System, wo alle Daten in Echtzeit
gesendet werden, schwierig, temporär mehr Bandbreite einer Einspeisung
zuzuweisen als einer anderen. Dies kann jedoch in dem vorliegenden System
erreicht werden durch Übertragen
einiger oder aller Daten für
die Einspeisung über
die Verbindung 25 vor der für ihre Freigabe geplanten Zeit.
Dies ist bedeutsam, da die Aussendeverbindung 25 im Allgemeinen
stark bandbreitenbeschränkt
ist.
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In
einem bevorzugten Entwurf sind die Daten, die zuvor über die
Verbindung 25 übertragen werden,
nur der erweiterte Inhalt: die zugehörigen Video- und/oder Audioprogrammdaten
werden in Echtzeit übertragen.
Dies erlaubt dem System, mit Programmen umzugehen, die einen großen Umfang
erweiterten Inhalts umfassen, ohne die dem zugehörigen Video und/oder Audio
zur Verfügung
stehende Bandbreite zu reduzieren.
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Wenn
Daten von der Verteileinrichtung freigegeben werden sollen, werden
sie von der Verteileinrichtung an jene Empfänger übertragen, die sie angefordert
haben (in einem Kabeltyp oder Punkt-zu-Punkt lokalen Verteilsystem)
oder sie werden ausgesendet, um von allen Empfängern (in einem aussendungslokalen
Verteilsystem) empfangen zu werden.
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Es
gibt mehrere Möglichkeiten,
in denen die einem Kanal zuzuweisende Bandbreite gesetzt werden
kann. Vorzugsweise sind die folgenden drei Möglichkeiten verfügbar:
- 1. ein fester Umfang an Bandbreite wird jedem Kanal
und für
jeden Typ von Decoder (STB) Plattform zugewiesen, die Daten über den
Kanal empfangen soll;
- 2. ein fester Umfang an Bandbreite wird jedem Kanal zugewiesen,
und der Umfang an Bandbreite innerhalb dieser Zuweisung, die jedem
Typ von (STB) Plattform zugewiesen wird, die Daten über den
Kanal empfangen soll, wird dynamisch zugewiesen;
- 3. ein fester Umfang an Bandbreite wird einem Satz von zwei
oder mehr Kanälen
zugewiesen.
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Wenn
ein fester Umfang an Bandbreite für einen bestimmten Kanal reserviert
ist, wird die Bandbreite pro Typ unterstütztem STP für diesen Kanal zugewiesen.
Selbst, wenn kein erweiterter Inhalt ausgespielt wird, wird die
Bandbreite reserviert und zugewiesen.
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Wenn
die auf einem Kanal verfügbare
Bandbreite dynamisch für
jeden der unterstützten
Typen von STBs pro Kanal zugewiesen wird, wird die Bandbreite derart
zugewiesen, dass die Zeit, die gebraucht wird, um einen vollen Satz
erweiterten Inhalts auszusenden, dieselbe für jeden Typ unterstützten STBs
ist. Auf diese Weise wird die zugewiesene Bandbreite benutzt, um
die Größenunterschiede
unter den Erweiterungen für
die unterschiedlichen Typen von STBs auszugleichen.
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Wenn
die Bandbreite für
einen Satz an Kanälen
zugewiesen wird, wird die zugewiesene Bandbreite unter den Kanälen aufgeteilt,
welche die Bandbreite von Zeit zu Zeit benötigen. Auf diese Weise wird
Bandbreite nur für
die Kanäle
zugewiesen, die tatsächlich
Erweiterungen ausspielen.
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3 zeigt
ein Beispiel eines Aussendenetzes, in welchem das vorliegende System
eingesetzt werden kann.
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Das
in 3 gezeigte Netz umfasst eine Edit-Suite 100,
ein Ausspielmanagementcenter 101, einen Mediensteuerungsmanager 102,
Stationen 103 und 104 mit Verbindung nach oben
und Verbindung nach unten Stationen, einen Satellit 105,
einen Decoder 106 und ein Transaktionsmanagementsystem 107.
Der Decoder 106 kann zum Beispiel eine Set-Top-Box oder ein digitaler
Fernseher sein. Jede der Komponenten des Systems wird der Reihe
nach beschrieben. Die Komponenten können miteinander kommunizieren,
wie durch die Pfeile in 3 angezeigt wird.
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Interaktiver
Inhalt wird bei der Edit-Suite 100 (speziell in einem Inhalterzeugungsmanager
(CPM)) auf generischen wiederverwendbaren Vorlagen hergestellt.
Die allgemeinen Vorlagen können
von Designern manipuliert werden, um eine Vorlage mit dem gewünschten
Format für
eine spezielle Anwendung herzustellen. Diese spezielle Vorlage kann
dann auf dem Speicher des CPM gespeichert werden. Nachfolgende Daten
können
leicht und schnell der anwendungsspezifischen Vorlage, zum Beispiel
tägliche Nachrichten,
Wetter oder Fernsehzeitungen, hinzugefügt werden.
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Sobald
Daten einer Vorlage bei einem CPM hinzugefügt wurden, wird die ausgefüllte Vorlage
in eine Ereignisbrokerkonsole (EBC) eingegeben, der zweiten Phase
einer Edit-Suite,
wo ein Stromskript hinzugefügt
wird.
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Metadaten
werden dann zu dem Hauptaussendestrom (d.h. der Video-Strom) hinzugefügt, der zu
dem Inhalt der Vorlage gehört.
Die Metadaten erlauben dem Stromskript in Echtzeit ausgelöst zu werden,
um den Inhalt mit dem Hauptaussendestrom zu synchronisieren. Für live Fernsehereignisse
kann der EBC verwendet werden, um das Aussenden interaktiver Seiten
zu verwalten, wie später
beschrieben wird.
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Im
Anschluss an die Herstellung bei der Edit-Suite werden die Vorlagedaten
an ein Ausspielmanagementcenter (PMC) 101 übergeben,
welches die Daten in ein Signal (das Seiten interaktiven Inhalts
darstellt) in das relevante Format für eine beliebige Plattform
konvertiert, auf der sie empfangen und angezeigt werden sollen.
Der PMC kann den interaktiven Inhalt speichern, bis er benötigt wird.
Sobald der interaktive Inhalt benötigt wird, wird er an einen
Mediensteuerungsmanager (MCM) 102 übertragen. Um den MCM zu erreichen,
könnte
der interaktive Inhalt an eine Station mit Verbindung nach oben 103 gesendet
werden und über
einen Satellit 105 zu einer Station mit Verbindung nach
unten 104 oder könnte auf
andere Weise zum Beispiel durch Kabel gesendet werden.
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Der
MCM 102 liegt in einem digitalen Kopfende für Kabelfernsehen.
Der MCM empfängt
interaktive Daten aus einem PMC 101, speichert sie, bis sie
ausgespielt werden sollen, und, in Reaktion auf ein Empfangen eines
Auslösers,
sendet er sie an Decoder 106. Die Decoder könnten mit
Fernsehern verbundene Set-Top Boxen sein, oder sie könnten digitale
Fernseher sein.
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Der
MCM kann auf eine Anzahl von Wegen darüber informiert werden, wann
eine Seite interaktiven Inhalts veranlasst werden soll, ausgespielt
zu werden, indem sie von dem MCM an den Decoder 106 übertragen
und anschließend
angezeigt wird. Falls zum Beispiel das Fernsehereignis, auf das
sich der interaktive Inhalt bezieht, live ausgesendet wird, dann
kann ein Editor bei einer Edit-Suite 100 manuell das Ausspielen
des Inhalts aus den MCMs 102 auslösen, um sicherzustellen, dass
der Inhalt mit einem geeigneten Teil des Fernsehereignisses synchronisiert
ist. Ein Auslöser
würde von
der Edit-Suite 100 an den PMC 101 gesendet werden;
der PMC würde den
Auslöser
umschlüsseln
und ihn an den MCM 102 weiterleiten, und dann würde der
MCM den Auslöser an
die Decoder 106 aussenden. Alternativ können Auslöser eingerichtet sein, automatisch
zu vorbestimmten Zeiten während
eines Fernsehereignisses gesendet zu werden. In diesem Fall hat
der MCM Zugang zu einem Zeitplan und auf der Grundlage dieses Plans
sendet er Auslöser
an Decoder zu den Zeiten, wenn es für den interaktiven Inhalt erwünscht ist, ausgespielt
zu werden. Zum Beispiel würde
ein Fernsehprogramm um 19:30 Uhr beginnen, und Auslöser könnten dann
automatisch aus dem MCM 102 um 19:31 Uhr, 19:35 Uhr, 19:42
Uhr und so weiter, gesendet werden, abhängig von den Teilen des Programms,
auf den sich jede Seite interaktiven Inhalts bezieht. Als eine weitere
Alternative könnten
Marker in das zu einem speziellen Satz interaktiver Seiten gehörige Videosignal
eingebettet werden, und Auslöser
könnten
in Abhängigkeit
von der Verbindung zwischen den Markern und den Seiten erzeugt werden. Diese
Marker wären
die oben genannten Metadaten, die zum Videostrom hinzugefügt werden.
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Der
MCM 102 kann auch die Bandbreite verwalten, die Videosignalen
und interaktiven Inhaltssignalen gemäß stattfindenden Fernsehereignissen
zugewiesen werden. Inhalt kann auch beim MCM gespeichert/gepuffert
werden.
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Ein
Transaktionsverwaltungssystem (TMS) 107 wird eingesetzt,
um Antworten von Abonnenten der interaktiven Inhaltsaussendung zu
behandeln. Das TMS kann mit großen
Zahlen gleichzeitiger Antworten umgehen und kann zum Beispiel Listen
von Gewinnern eines Wettbewerbs in Folge der Antworten der Benutzer
herstellen. Das TMS ist mit dem PMC verbunden, so dass auf Abonnentenantworten bezogene
Information zurückgeführt werden
kann und in Aussendungen von dem MCM 102 eingefügt werden
kann. Zusätzlich
kann das PMC mit dem TMS kommunizieren.
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Zum
Behandeln von Bezahlungen, um Benutzerantworten auszuführen, ist
das TMS mit einem Banksystem 108 verbunden. Das TMS kann
Signale an andere Funktionen, wie zum Beispiel ein Drittparteierfüllungscenter 109,
senden, um Benutzerantworten auszuführen, zum Beispiel, um Käufe zu erfüllen oder
Preise zu vergeben.
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Editoren
bei den Edit-Suiten 100 können mit dem TMS 107 über PMC 101 kommunizieren,
um zu bestimmen, wie das TMS auf Antworten reagieren sollte, die
von Abonnenten gesendet werden.
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Im
Netz von 3 kann das Ausspielmanagementcenter 101 die
signalformatierende Vorrichtung 10 von 2 umfassen.
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In
einem wie oben unter Bezugnahme auf 3 beschriebenen
System gäbe
es typischerweise mehrere Edit-Suiten 100, ein PMC 101,
mehrere MCMs 102, die geographisch über ein Gebiet verteilt sind,
das vom Netz bedient wird, und ein TMS 107, obwohl es in
der Zukunft wünschenswert
sein kann, was die Effizienz angeht, mehrere PMCs und/oder TMSs
anzubieten. Decoder 106 würden lokal zu einzelnen Zuschauern
positioniert werden, zum Beispiel in ihren Heimen oder in öffentlichen
Gebäuden.
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Im
Netz von 3 kann der PMC 101 die Ausspieleinrichtung 22 von 2 umfassen.
Der MCM 102 von 3 kann geeigneterweise die Verteileinheit 23 von 2 sein.
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Der
Anmelder lenkt die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass die vorliegende
Erfindung ein beliebiges Merkmal oder Kombination von Merkmalen umfassen
kann, die hierin entweder implizit oder explizit oder eine beliebige
Generalisierung davon offenbart sind, ohne Beschränkung der
Reichweite oben ausgeführter
Definitionen. Im Hinblick auf die vorangehende Beschreibung ist
es für
einen Fachmann offensichtlich, dass zahlreiche Modifizierungen innerhalb
des Schutzbereichs der Erfindung gemacht werden können.