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Hintergrund der Erfindung
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1. TECHNISCHES GEBIET
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Diese
Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Telekommunikation, konkret
betrifft sie Schutzringe.
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2. BESCHREIBUNG ZUM STAND
DER TECHNIK
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In
den letzten zehn Jahren hat die Bedeutung der Telekommunikation
dramatisch zugenommen. Um mit der enormen Menge der über Telekommunikationssysteme
wie beispielsweise das öffentliche
Telefonnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) und über Datennetze übertragenen
Informationen Schritt zu halten, werden Kupferkabel durch Glasfaserkabel
ersetzt, die erheblich mehr Informationen übertragen können.
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Eine
einzelne Glasfaser kann mithilfe von DWDM-Verfahren („Dense Wavelength Division
Multiplexing", Dichte
Wellenlängen-Multiplex)
Informationen über
zahlreiche verschiedene Kanäle übertragen.
Durch Verbesserungen im Bereich der Glasfasertechnologie und der
Elektronik kann in einer Glasfaser eine zunehmende Anzahl von Kanälen unterschieden
werden, somit lassen sich mehr Informationen über eine einzige Faser übertragen.
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Mit
der Steigerung der Informationsbandbreite einer Faser steigt jedoch
auch die Bedeutung der Bereitstellung von Mechanismen zum Umgehen
von Fehlern im Netzwerk bis zu deren Behebung. Häufige Fehler sind beispielsweise
ein Faserbruch (meist durch Bautätigkeiten,
bei denen versehentlich ein Kabel durchtrennt wird), das versehentliche
Abziehen von Kabeln in der Vermittlungsstelle und Ausfälle von
Netzwerkelementen, beispielsweise Laser-Fehler.
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Zur
Aufrechterhaltung der Kommunikation trotz eines Fehlers werden häufig Ringarchitekturen
eingesetzt. In einer Ringarchitektur ist eine Reihe von Netzwerkelementen
ringförmig
miteinander verbunden, wie in 1a gezeigt.
Jeder Ring 10 umfasst mehrere Netzwerkelemente 12,
die miteinander verbunden sind und eine geschlossene Schleife bilden.
Normalerweise verbinden vier Fasern 14 die benachbarten
Netzwerkelemente 10 miteinander – zwei aktive Fasern („working
fibers") und zwei
Schutzfasern („protection
fibers"), auch wenn
andere Konfigurationen möglich
sind. Die aktiven Fasern (W) transportieren Daten zwischen den angrenzenden
Knoten. Die Schutzfasern (P) stehen zur Übertragung des Datenverkehrs
bei einem Ausfall einer aktiven Faser zur Verfügung. Die Schutzfasern ermöglichen
außerdem
die Übertragung
von Steuerungsinformationen zwischen Netzwerkelementen; wenn sie
für den
Datenverkehr nicht genutzt werden, können die Schutzfasern Datenverkehr
mit niedriger Priorität übertragen,
der auch unterbrochen werden darf.
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Bei
der in 1a dargestellten Ringarchitektur
handelt es sich um eine sehr einfache Architektur. In vielen Fällen können die
mehrfachen Ringe 10 verschiedene Netzwerkelemente 12 miteinander
verbinden, wie in 1b gezeigt. Wie in 1a dargestellt,
können
die Netzwerkelemente 12 von mehreren Ringen gemeinsam genutzt
werden. Ein Ausfall einer aktiven Faser in einem der Ringe 10 kann
dazu führen,
dass Schutzleitungen in mehreren Ringen verwendet werden.
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2a zeigt
ein Verfahren gemäß dem Stand
der Technik zum Umgehen eines Ausfalls einer aktiven Faser W. In
dieser Ausführungsform
weist ein Ring 10 mit fünf
Netzwerkelementen 12 (als Netzwerkelemente 12a-12e einzeln
aufgeführt) einen
Bruch der aktiven Faser W zwischen den Netzwerkelementen 12c und 12d auf.
Zur Illustration ist nur eine aktive Faser W und eine Schutzfaser
P dargestellt; es ist jedoch klar, dass ein ähnliches Paar aus aktiver Faser
und Schutzfaser auch für
den Datenverkehr in umgekehrter Richtung verwendet wird. Zur Weiterleitung
des Datenverkehrs zwischen den Netzwerkelementen 12c und 12d verbindet das
Netzwerkelement 12d die aktiven Leitungen 16de mit
den Schutzleitungen 18cd, und das Netzwerkelement 12c verbindet
die aktiven Leitungen 16bc mit den Schutzleitungen 18cd.
Mit anderen Worten, der Datenverkehr, der normalerweise über die
aktiven Leitungen 16cd läuft, wird auf die zugeordneten
Schutzleitungen 18cd umgeschaltet. Dies wird als „Spannen"-Umschaltung bezeichnet.
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2b zeigte
eine Situation, in der die aktive Leitung und die Schutzleitung
zwischen den Netzwerkelementen 12c und 12d ausgefallen
sind. In diesem Fall wird eine „Ring"-Umschaltung
implementiert, wobei die aktive Leitung 16de auf die Schutzleitung 18de umgeschaltet
wird und die aktive Leitung 16bc auf die Schutzleitung 18bc.
Entsprechend transportieren die verbleibenden funktionsfähigen Schutzleitungen
den gesamten Datenverkehr. Jedes Netzwerkelement kann weiterhin
mit allen anderen Netzwerkelementen 12 im Ring kommunizieren.
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In
traditionellen SONST/SDH-Anwendungen verwendet das Protokoll des
Transportverfahrens die K1/K2-Overhead-Bytes, die im „Innerband" übertragen
werden, also auf dem gleichen Kanal wie der entsprechende Datenverkehr.
Es gibt eine steigende Nachfrage zur Verwendung „transparenter" Netzwerkelemente, die
die auf optischen Leitungen übertragenen
Daten nicht in elektronische Form umsetzen, sondern bei denen der
Datenverkehr über
einen optischen Umschalter am Netzwerkelement umgeschaltet wird.
Transparente Netzwerkelemente bieten zwar den Vorteil einer höheren Geschwindigkeit
im Umschalter, andererseits können über diese
Elemente dem Kanal keine Steuerungsdaten hinzugefügt werden.
Die derzeitigen K1/K2-Overhead-Bytes können daher nicht verwendet
werden.
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Darüber hinaus
bieten gemeinsame Schutzstrukturen zusätzliche Schutzfunktionen. Eine
einfache Architektur mit gemeinsamem Ring ist in der Patentschrift
WO 99/23773 (PCT/IB98/01955)
von Elahmadi et al. beschrieben; dabei nutzen zwei Ringe einen Schutzpfad
zwischen einem Paar gemeinsamer Netzwerkelemente gemeinsam. Diese
Anwendung schlägt
die Verwendung einer einzigen physischen Spanne (der gemeinsamen
Schutzleitung) zwischen den gemeinsamen Netzwerkelementen vor, um
einen Schutz der beiden Ringe bereitzustellen. Ein Ausfall an einem
der Ringe kann durch Verwendung der gemeinsamen Schutzleitung zum
Transport des Datenverkehrs behoben werden. Diese Architektur reduziert
die Kosten, die erheblich sein können,
wenn die Entfernung zwischen den gemeinsamen Netzwerkelementen groß ist oder
wenn weitere Infrastrukturkosten hinzukommen, sie vergrößert jedoch
das Risiko eines Datenverkehrsausfalls an einem Ring, wenn ein Ausfall
auftritt, während
an einem anderen Ring bereits ein Ausfall vorliegt.
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Die
Patentschriften
EP1276263 mit
dem Titel „Method
and Apparatus for Signaling in a Shared Protection Ring Architecture" (Verfahren und Vorrichtung
zur Signalverarbeitung in einer gemeinsamen Schutzringarchitektur)
von Mazzurco et al.,
EP1259011 mit
dem Titel „Common
Protection Architecture For Optical Network" (Gemeinsame Schutzarchitektur für optische
Netzwerke) von Mazzurco et al. und
U.S.
Ser. No. 09/858,098 mit dem Titel „Optical Shared Protection
Ring For Multiple Spans" (Optischer
gemeinsamer Schutzring für
mehrere Spannen) von Mazzurco et al., schlagen weitere Merkmale
für gemeinsame
Ringstrukturen vor. Diese Merkmale werden von traditionellen K-Byte-Schutzschemata
nicht unterstützt.
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Vor
dem Hintergrund dieser Probleme hat die IETF (Internet Engineering
Task Force) einen Vorschlag für
ein optisches automatisches Schutzumschaltungsprotokoll („Optical
Automatic Protection Switching protocol", O-APS) für optische Ringe vorgelegt.
Dieser Vorschlag verwendet den OSC (optischen Überwachungskanal) aller Verbindungen
zur Weitergabe der Schutzsignalisierung. Das O-APS-Protokoll im
Entwurf der IETF verbindet die Funktionen eines Signalisierungssystems
mit denen eines Ringstatusmaschinenprozessors. Das Protokoll erfordert
spezifische Schutzschaltungsprozeduren, die sich von den traditionellen,
zeitgetesteten Umschaltprozeduren unterscheiden. Die Umschaltprozeduren
sind eng gekoppelt mit der Weitergabe der Schutzsignaldaten in einem
einzigen Protokoll. Das vorgeschlagene Protokoll verwendet zwar
Informationen, die den K-Bytes für
die SONST/SDH-Standards ähneln,
die Daten werden jedoch in einem völlig anderen Format codiert.
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Der
Internet-Entwurf „Architecture
Framework for Automatic Protection Provisioning in Dynamic Optical
Rings" (Architektur-Rahmenlösung für den automatischen
Schutz in dynamischen optischen Ringen) von N. Ghani et al. beschreibt
dieses O-APS-Protokoll.
Der Entwurf schlägt
die Verwendung eines Außerband-Netzwerks zur Umschaltung
der Signalisierung zwischen angrenzenden Knoten vor, um die Daten-
und Steuerungsebenen klarer voneinander zu entkoppeln, und er erwähnt die
Notwendigkeit zur Entwicklung einer vollständigen Definition einer Statusmaschine
und entsprechender Regeln für
die Implementierung des neuen O-APS-Protokolls.
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Die
Patentschrift
EP 1239622 „Optical
path crossconnect and optical wavelength multixplexing diversity
communication system using the same" (Optische Pfad-Querverbindung und Diversity-Kommunikationssystem
zum Multiplexen optischer Wellenlängen unter Verwendung desselben)
betrifft ein Schutzsystem zum Schutz der Pfade der Internetzwerk-Kommunikation zwischen
Wellenlängen-Multiplex-Ringnetzwerken (WDM)
einschließlich
einer Vielfalt optischer Wellenlängen-Multiplex-Netzwerke mit einer
Vielzahl von Knoten und ein Netzwerkverwaltungssystem zur Überwachung
der Bedingungen der Vielfalt von Knoten. Die Knoten umfassen einen
ersten Knoten mit Funktionen zum Hinzufügen/Abzweigen optischer Wellenlängen-Multiplexing-Signale,
einen zweiten Knoten mit einer Signalübertragungsfunktion sowie den
Funktionen zum Hinzufügen/Abzweigen
und einen dritten Knoten mit einer Internetzwerk-Verbindungsfunktion
zwischen den Netzwerken. Jeder erste, zweite und dritte Knoten umfasst
des Weiteren optische Pfad-Querverbindungs-Umschalter und
eine Tabelle zur Angabe der Bedingungen der Pfad-Querverbindungs-Umschalter
und einer am Knoten erkannten Fehlerbedingung.
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Der
IETF-Vorschlag „Automatic
Switched Optical Network (ASON) Architecture and Its related Protocols" (Optische Netzwerkarchitektur
mit automatischer Umschaltung/ASON und zugehörige Protokolle) von G. Grammel
et al., IETF, [online] November 2001 (2001-11), Seite 1-22, (http://www.ietf.org/proceedings/O1dec/I-D/draft-ietf-ipoason-01.txt)
betrifft optische Netzwerke mit automatischer Umschaltung und eine Steuerungsebene
für optische
Netzwerke mit Umschaltung. Das Steuerungsnetzwerk stellt die Transport-Infrastruktur für den Steuerungs-Datenverkehr
dar; dabei kann es sich um ein Innerband- oder ein Außerband-Netzwerk
handeln. Die Steuerungsebene kann von einer anderen physischen Topologie
unterstützt
werden als die des ihr zugrunde liegenden optischen Netzwerks mit
automatischer Umschaltung.
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Der
IETF-Vorschlag „IP
over Optical Networks: A Framework" (IP über optische Netzwerke: Eine
Rahmenlösung)
von B. Rajagolapan et al., IETF, [Online] März 2002 (2002-03), (http://www.ietf.org/proceedings/02mar/I-D/draft-ietf-ipoframework-O1.txt)
betrifft die Übertragung
von IP-Datenverkehr über
optische Netzwerke, wobei für
die optische Steuerungsebene IP-basierte Protokolle verwendet werden
können.
Ein Innerband- oder Außerband-IP-Steuerungskanal
kann beispielsweise zwischen einem Edge-Router und jeder einzelnen
optischen Querverbindung (OXC), an die er angeschlossen ist, implementiert
werden. Dieser Steuerungskanal wird zum Austausch der Signalisierungs-
und der Weiterleitungsnachrichten zwischen dem Router und der OXC
verwendet.
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Die
Durchführung
umfangreicher Änderungen
bei den Umschaltungsprozeduren und den dazugehörigen Daten führt fast
immer zu Fehlern und kann die Entwicklung der Einrichtungen erheblich
verteuern.
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Es
hat sich daher ein Bedarf nach einer Schutzsignal-Architektur entwickelt,
die zuvor entwickelte Protokolle nutzt und erweiterte Funktionen
für gemeinsame
Ringarchitekturen ermöglicht.
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Kurze Zusammenfassung der
Erfindung
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In
der vorliegenden Erfindung umfasst ein Netzwerkelement Eingangs-/Ausgangsschaltungen
zum Senden und Empfangen von Datenverkehr über optische Verbindungen sowie
Schutzstatusmaschinen zum Empfangen von Steuerungsinformationen
von Eingangs-/Ausgangsschaltungen, die auf Übertragungsfehler hinweisen.
Von den Schutzstatusmaschinen werden Fehlermeldungen empfangen,
und Fehlerinformationen werden über
ein Außerband-Netzwerk
an die angrenzenden Netzwerkelemente weitergegeben.
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Kurzbeschreibung der verschiedenen
Ansichten der Zeichnungen
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Für ein umfassenderes
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorteile wird an dieser Stelle auf
die folgenden Beschreibungen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
verwiesen, wobei gilt:
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1a zeigt
eine Reihe von Netzwerkelementen in einer Ringarchitektur;
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1b zeigt
eine Ringarchitektur mit mehreren sich überlappenden Ringen;
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2a zeigt
eine Spannenumschaltung in einer Ringarchitektur;
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2b zeigt
eine Ringumschaltung in einer Ringarchitektur;
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3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Paars von Netzwerkelementen mit OF/OB-Netzwerkfunktionen („Out-of-Fiber,
Out-of-Band", Außerfaser/Außerband)
zur Kommunikation der Steuerungsinformationen, die mit den derzeitigen
K-Byte-Protokollen
kompatibel sind;
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4 zeigt
eine Ringarchitektur, die einen LSPR-Schutz („Line Shared Protection Ring", Schutzring mit
gemeinsamer Leitung) ermöglicht;
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5 zeigt
einen mit KBSP-Nachrichten (K-Byte Signaling Protocol) verwendeten
Nachrichtenkopf;
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6 zeigt
ein Format eines Nachrichtenkörpers
für eine
NAK-Nachricht;
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7 zeigt
ein Format eines Nachrichtenkörpers
für eine
Nicht-NAK-, Nicht-LSPR-Nachricht;
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8 zeigt
ein Format eines Nachrichtenkörpers
für eine
Nicht-NAK-, LSPR-Nachricht;
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9 zeigt
ein Übergangsdiagramm
für die
KBSP-Client-Statusmaschine
aus 3;
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10 zeigt
ein Übergangsdiagramm
für die
KBSP-Server-Statusmaschine
des APS-Signalcontrollers aus 3;
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11 zeigt
einen Verlauf von Synchronisationsnachrichten; und
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12 zeigt
einen APS-Änderungsnachrichtenverlauf.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird am besten verständlich mit Bezug auf die 1-12 der
Zeichnungen, wobei für
gleiche Elemente in den verschiedenen Zeichnungen gleiche Bezugszeichen
verwendet werden.
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3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Paars von Netzwerkelementen 20 (einzeln
beschriftet als Netzwerkelement0 und Netzwerkelement1) mit OF/OB-Netzwerkfunktionen
(„Out-of-Fiber, Out-of-Band", Außerfaser/Außerband)
zur Kommunikation der Steuerungsinformationen, die mit den derzeitigen
K-Byte-Protokollen
kompatibel sind.
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Jedes
Netzwerkelement 20 umfasst eine Steuerungs-Kommunikationsschaltung 22 zur
Kommunikation der K1/K2-ähnlichen
Steuerungsinformationen zwischen den Netzwerkelementen und der Datenkommunikationsschaltung 24 zur
transparenten Kommunikation des Datenverkehrs. Die Steuerungskommunikation umfasst
eine OAM&P-Schaltung 26 ("Operations, Administration,
Maintenance, and Provisioning",
Betrieb, Verwaltung, Wartung und Bereitstellung), IP Netzwerk-Kommunikationsschaltungen 28 und
APS-Signalcontroller 30 („Automatic Protection Switching", Automatische Schutzumschaltung).
Die Datenkommunikationsschaltung 24 umfasst E/A- und Fehlererkennungsschaltungen 32,
gekoppelt über
eine optische Querverbindung (OXC) 34. Die optische Querverbindung 34 wird über eine
OXC-Steuerungsschaltung 36 gesteuert.
Die Schutzstatusmaschinen („Protection
state machines",
PSM) 38 sind mit entsprechenden E/A- und Fehlererkennungsschaltungen 32 gekoppelt.
KBSP-Statusmaschinen 40 (K-Byte
Signalprotokollierung) sind mit entsprechenden Schutzstatusmaschinen 38 gekoppelt.
Die kombinierten Schutzstatusmaschinen 38 und die entsprechenden
Client-KBSP-Statusmaschinen 40 werden in diesem Dokument
als die Ringstatusmaschine („Ring
State Machine",
RSM) 41 bezeichnet. Die Schutzstatusmaschinen 38 umfassen
Statusmaschinen für jeden
vom Netzwerkelement verwendeten Schutztyp (z. B., 1:1, 1:N usw.).
Für jede
Schutzgruppe gibt es eine separate Signalinstanz innerhalb des APS-Signalcontrollers 30,
der KBSP-Signalcontroller 40 und
der Schutzstatusmaschinen 38.
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Im
allgemeinen Betrieb wird der Datenverkehr zwischen Netzwerkelement0
und Netzwerkelement1 über
die optische Verbindung 42 weitergegeben. Die Daten werden
transparent (d. h. ohne Umwandlung in elektronische Signale) über die
E/A- und Fehlererkennungsschaltungen 32 und
die optische Querverbindung 34 zur Kommunikation mit anderen
Netzwerkelementen 20 weitergegeben. Die E/A- und Fehlererkennungsschaltungen 32 können einen
Fehler bei der Signalübertragung
an einem eingehenden Kanal erkennen. Ein Fehler kann an einem einzelnen
Kanal auftreten wegen einer Laser-Fehlfunktion, oder er kann gleichzeitig
an mehreren Kanälen
auftreten, wenn eine Glasfaser durchtrennt oder versehentlich von
einem Netzwerkelement abgezogen wurde. An dieser Stelle wird ein
Fehler an die entsprechende Schutzstatusmaschine 38 gesendet.
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In
einer traditionellen SONST/SDH-Anwendung sendet die Schutzstatusmaschine
Nachrichten im Innerband über
die K1/K2-Signalisierung. In einem transparenten Netzwerk ist das
Einfügen
von K1/K2-Bytes nicht möglich.
In den Netzwerkelementen aus 3 werden
diese Daten an die zugeordnete KBSP-Client-Statusmaschine 40 gesendet,
die die Informationen an den APS-Signalcontroller 30 weiterleitet.
Der APS-Signalcontroller 30 verwendete
die IP-Netzwerk-Kommunikationsschaltung
zur Weitergabe der Steuerungsinformationen von der KBSP-Client-Statusmaschine
an die benachbarten Netzwerkelemente 20 über ein
Außerfaser-Außerband-Netzwerk 44 (OF/OB).
Das OF/OB-Netzwerk 44 könnte
beispielsweise ein IP-Netzwerk
sein. Die IP-Netzwerk-Kommunikationsschaltung 28 führt allgemeine
Funktionen aus wie beispielsweise ein Verbindungsverwaltungsprotokoll
(Link Management Protocol, LMP) zum Einrichten von Steuerungs-Sessions
zwischen Knoten und den zugeordneten Steuerungskanälen mit
Datenkanälen
in einer Schutzgruppe. Darüber hinaus
umfasst die IP-Netzwerk-Kommunikationsschaltung 28 einen
Routing Manager für
eine effiziente Weiterleitung der Steuerungsinformationen.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung umfassen die Schutzstatusmaschinen 38 Schutzprotokolle, die
gemeinsame Schutzleitungen unterstützen, die LSPR-Statusmaschine
(Line Shared Protection Ring). In einem LSPR-Schutzschema ist eine
einzige Glasfaser für
den Schutz in zwei oder mehr Ringen verfügbar. 4 zeigt
eine Ringarchitektur, die einen LSPR-Schutz ermöglicht. In dieser Figur sind
zwölf Netzwerkelemente
in fünf
Ringschutzgruppen (Ring Protection Groups, RPGs) angeordnet. Zur
Unterstützung
von LSPR sind bestimmte zusätzliche
Informationen erforderlich. Eine „Ringsequenz" ist eine sortierte
Liste von Knoten, die die Sequenz von Knoten defi niert, auf denen
RPGs aufgebaut sind. In 4 entspricht die Darstellung
von RPG1 der sortierten Liste NE1-NE2-NE7-NE6-NE5. Ein „lokaler Knoten" ist die ganzzahlige
Knotennummer, die die Knotenkennung des lokalen Netzwerkelements
für die
entsprechende Ringschutzgruppe angibt. Eine „Knotenadressliste" ist entweder eine
indexierte Liste von IP-Adressen für die einzelnen Knoten in der
Ringschutzgruppe oder die IP-Adresse der direkten Ost- und West-Knoten
aus der Sicht des lokalen Knotens. Knotenadressen sind erforderlich,
um den Kommunikationsfluss auf der Steuerungsebene zu ermöglichen.
Die APS-Signalisierung
gemäß der IP-Steuerungsebene
erfordert lediglich eine Ost-West-Adressierung. Die Festlegung,
ob die Ost-West-Adressierung
beibehalten oder eine komplette Ringadressierung verwendet werden soll,
kann entsprechend der ausführlichen
Definition des für
die Verteilungszuordnung der Ringverbindung erforderlichen Protokolls
getroffen werden.
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Ein „Schnelleinrichtungsschutz" (Fast Facility Protection,
FFP) ist eine gemanagte Objektzuordnung von Einrichtungen und Schutzinformationen,
die eine Instanz einer Schutzumschaltungskonstruktion definieren.
Die Zuordnung kann eine von mehreren Schutzkonstruktionen definieren,
beispielsweise 1+1-Leitungsschutz, m:n-Leitungsschutz oder verschiedene
Ringschutzverfahren wie bidirektionale 4-Faser-Leitungsumschaltungsringe oder gemeinsame
Leitungsschutzringe. Zum Hinzufügen
gemeinsamer Leitungsschutzringe sind die folgenden Daten der Zuordnung
von Bedeutung:
SCHEMA – definiert
die Art der Schutzzuordnung wie beispielsweise 1+1 oder LSPR;
RPG
ID – die
Kennung der Ringschutzgruppe, der der FFP zugeordnet ist. Nur gültig für Ringschemata;
RING-ID – gibt die
Kennung der einzelnen Ringinstanz innerhalb der RPG der Netzwerkebene
an, der der FFP zugeordnet ist. Nur gültig für Ringschemata;
AKTIV – sortierte
Liste für
die aktiven Ost- und West-Einrichtungen
für den
zugeordneten FFP. Eine individuelle aktive Einrichtung kann nur
einem FFP zugeordnet sein. Gültig
für alle
Schutzschemata;
SCHUTZ – sortierte
Liste für
die Ost- und West-Schutzeinrichtungen
für den
zugeordneten FFP. Durch Angabe einer individuellen Schutzeinrichtung
für mehr
als einen FFP wird diese Schutzeinrichtung als gemeinsame Schutz-Ressource
festgelegt. Gültig
für alle
Schutzschemata; und
FFP EQPT ID – gibt die Kennung der Einrichtung
für die
Prozessorkarte an, der der FFP zugeordnet ist.
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Diese
Informationen können
von der OAM&P-Schaltung 26 gepflegt
werden. RPG-Daten werden von der Ringstatusmaschine 41 für die Verarbeitung
der Statusmaschine benötigt
und von der APS-Signalcontroller-Komponente für die Weiterleitung der APS-Signalnachrichten.
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Der
Betrieb des Netzwerkelements 10 wird im Folgenden ausführlicher
beschrieben. Der APS-Signalcontroller 30 ist die Schnittstellenkomponente
zwischen der Ringstatusmaschine 41 und der IP-Netzwerkkommunikationsschaltung 28.
Jeder APS-Signalcontroller 30 und
jede Schutzstatusmaschine 38 kommuniziert über die
KBSP-Statusmaschine 40 auf der Client-Seite. Der APS-Signalcontroller 30 verschiedener
Netzwerkelemente kommuniziert über
eine in den APS-Signalcontrollern implementierte KBSP-Statusmaschine
auf der Serverseite. Der Betrieb für die Statusmaschinen auf der
Client- und auf der Server-Seite
ist nachfolgend ausführlich
beschrieben.
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Die
Ringstatusmaschine 41 ist die für die LSPR-Verarbeitung erforderliche zentrale
Komponente, da sie den Algorithmus der Kern-LSPR-Statusmaschine
umfasst. Die Ringstatusmaschine 41 besteht aus zwei Teilen:
(1) der Schutzstatus maschine 38, die die Schutzentscheidungen
umfasst, und (2) der KBSP-Statusmaschine 40 auf der Client-Seite.
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Die
Schutzstatusmaschine 38 der Ringstatusmaschine für LSPR führt die
folgenden Funktionen aus:
Verarbeitung eingehender Einrichtungs-Fehlerereignisse;
Verarbeitung
eingehender K-Byte-Statusereignisse;
Finite Statusmaschinenverarbeitung
auf der Basis eingehender Ereignisse und des aktuellen Status;
Anfordern
der Ausführung
geeigneter Überbrückungs-
und Umschaltfunktionen durch die OXC-Steuerung 36 auf der
Basis von Statusübergängen; und
Bestimmen
und Anfordern ausgehender K-Byte-Übertragungen.
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Pro
Schnellschutzeinrichtung gibt es eine Instanz einer Ringstatusmaschine 41.
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Das
hierin beschriebene K-Byte-Signalprotokoll definiert das Außerband-Signalisierungsprotokoll
und die zugeordneten Statusmaschinen zur Übertragung K1/K2-ähnlicher
Daten zwischen benachbarten APS-Signalcontrollern 30 sowie
zwischen den APS-Signalcontrollern 30 und den zugeordneten
Ringstatusmaschinen 41. Zusätzlich zu den traditionellen
K1/K2-Daten umfasst KBSP in der bevorzugten Ausführungsform die erforderlichen
zusätzlichen
Daten, die das System zur Ausführung
der LSPR-Funktionalität
benötigt.
KBSP ist so flexibel konzipiert, dass es zusätzliche neu entwickelte Funktionen
unterstützen
kann, sobald diese vorliegen. KBSP-Protokollnachrichten sind zur Übertragung über die
Steuerungsebene in IP-Pakete eingekapselt.
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KBSP
nutzt ein leichtes Hello-Protokoll für die Peer-Erkennung/Synchronisation
und zum Begrenzen der zwischen den Peers erforderlichen Bandbreite.
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5 zeigt
einen mit KBSP-Nachrichten verwendeten Nachrichtenkopf. Der Nachrichtenkopf
umfasst acht Felder: Versionsnummer, Nachrichtentyp, Nachrichtenlänge, Schutztyp,
Quellenverbindungs-ID, Zielverbindungs-ID, Sequenznummer und Prüfsumme.
Die Versionsnummer gibt die Version des für die Nachricht verwendeten
KBSP an. Der Nachrichtentyp gibt an, welche Art von Nachricht gesendet
wird. Die derzeit definierten Nachrichtentypen (hexadezimal ausgedrückt) sind
in Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1 Nachrichtentypen
| 0x01 | HELLO | Nachricht „Ich lebe
noch", gesendet
von einem APS-Signalcontroller |
| 0x02 | CLIENT
HELLO | Nachricht „Ich lebe
noch", gesendet
von einer Client-KBSP-Statusmaschine |
| 0x03 | HELLO
ACK | Erfolgreiche
Bestätigung „Ich lebe noch" von einem APS-Signalcontroller |
| 0x04 | CLIENT
HELLO ACK | Erfolgreiche
Bestätigung „Ich lebe noch" von einer Client-KBSP-Statusmaschine |
| 0x05 | HELLO
NAK | Nicht
erfolgreiche Nicht-Bestätigung „Ich lebe
noch" von einem APS-Signalcontroller |
| 0x06 | CLIENT
HELLO NAK | Nicht
erfolgreiche Nicht-Bestätigung „Ich lebe
noch" von einer Client-KBSP-Statusmaschine |
| 0x07 | APS
CHANGE | Eine
Benachrichtigung zu einer Änderung
in den K-Byte-Daten zur automatischen Schutzumschaltung von einem
APS-Signalcontroller |
| 0x08 | CLIENT
APS CHANGE | Eine
Benachrichtigung zu einer Änderung
in den K-Byte-Daten zur automatischen Schutzumschaltung von einer
Client-KBSP-Statusmaschine |
| 0x09 | APS
CHANGE ACK | Eine
Bestätigung
zu einer Änderung
in den K-Byte-Daten zur automatischen Schutzumschaltung von einem
APS-Signalcontroller |
| 0x0A | CLIENT
APS CHANGE ACK | Eine
Bestätigung
zu einer Änderung
in den K-Byte-Daten zur automatischen Schutzumschaltung von einer
Client-KBSP-Statusmaschine |
| 0x0B | APS
CHANGE NAK | Eine
Nicht-Bestätigung
zu einer Änderung
in den K-Byte-Daten zur automatischen Schutzumschaltung von einem
APS-Signalcontroller |
| 0x0C | CLIENT
APS CHANGE NAK | Eine
Nicht-Bestätigung
zu einer Ände-rung in den K-Byte-Daten zur
automatischen Schutzumschaltung von einer Client-KBSP-Statusmaschine |
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Das
Feld Nachrichtenlänge
gibt die Länge
(in Byte) der KBSP-Nachricht an einschließlich des KBSP-Nachrichtenkopfs.
Das Feld Schutztyp gibt den verwendeten Schutztyp an. Die derzeit
definierten Schutztypen sind in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 2 Schutztypen
| Wert | Schutztyp |
| 0x01 | 1_P_1_UNI – 1 + 1
Unidirektionaler Leitungsschutz |
| 0x02 | 1 P 1 BI – 1 + 1
Bidirektionaler Leitungsschutz |
| 0x03 | M F N – M : N
Bidirektionaler Leitungsschutz |
| 0x04 | LSPR – Gemeinsamer
Leitungsschutzring-Schutz |
| 0x05 | 4FIBER_BI – 4 Glasfaser
Bidirektionaler Ringschutz |
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Die
Quellenverbindungs-ID ist eine nicht nummerierte Verbindungskennung
für den
Quellenknoten, der die KBSP-Nachricht
sendet und über
den die Verbindung zur Laufzeit überprüft wird.
Die Zielverbindungs-ID ist eine nicht nummerierte Verbindungskennung
für den
Zielknoten, der die KBSP-Nachricht
empfängt
und über
den die Nachricht an die entsprechende KBSP-Instanz und RSM-Instanz
gesendet wird. Das Feld Sequenznummer umfasst eine inkrementelle
KBSP-Nachrichtensequenznummer.
Das Feld Prüfsumme umfasst
die Standard-IP-Prüfsumme
des gesamten Inhalts der KBSP-Nachricht einschließlich des
Nachrichtenkopfs.
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Das
Format des Nachrichtenkörpers
hängt von
den Feldern Nachrichtentyp und Schutztyp ab. Das für alle NAK-Nachrichtentypen
verwendete Format 52 des NAK-Nachrichtenkörpers ist
in
6 dargestellt. Der NAK-Nachrichtenkörper umfasst ein einzelnes
Feld mit einem Wert, der den Grund für die Nicht-Bestätigung (NAK)
angibt. Die NAK-Felddefinitionen
sind in Tabelle 3 dargestellt. Tabelle 3 NAK-Fehlercodes
| Wert | Fehler |
| 0x01 | NOT_READY
(Nicht bereit) |
| 0x02 | INVALID_STATE
(Ungültiger
Status) |
| 0x03 | VERSION_MISMATCH
(Versionsfehler) |
| 0x04 | PROTECT-TYPE-MISMATCH
(Schutztyp-Fehler) |
| 0x05 | CONNECTIVITY_MISMATCH
(Verbindungsfehler) |
| 0x06 | RPG_ID_MISMATCH
(RPG-ID-Fehler) |
| 0x07 | RING-ID-MISMATCH
(Ring-ID-Fehler) |
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Alle
Nicht-NAK-Nachrichten ohne LSPR-Schutztyp haben das in 7 dargestellte
Nachrichtenformat 54. Das Nachrichtenformat 54 umfasst
drei Felder: K1-Byte, K2-Byte und Reserviert. Im Feld K1-Byte wird
das K1-Byte gespeichert gemäß der SONST/SDH-Definition
des K1-Bytes. Im Feld K2-Byte wird das K2-Byte gespeichert gemäß der SONST/SDH-Definition
des K2-Bytes. Das
Feld Reserviert ist für
zukünftige
Erweiterungen vorgesehen.
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Nicht-NAK-Nachrichten
mit LSPR-Schutztyp verwenden das in 8 dargestellte
Nachrichtenformat 56. Das Nachrichtenformat 56 umfasst
vier Felder: K1-Byte, K2-Byte, RPG-ID und Ring-ID. Im Feld K1-Byte wird
das K1-Byte gespeichert gemäß der SONST/SDH-Definition
des K1-Bytes. Im Feld K2-Byte wird das K2-Byte gespeichert gemäß der SONST/SDH-Definition
des K2-Bytes. Im Feld RPG-ID wird eine Kennung für die Ringschutzgruppe auf
Netzwerkebene gespeichert zur Überprüfung der Konfiguration.
Im Feld Ring-ID wird eine Kennung gespeichert mit der RPG zur Überprüfung der
Konfiguration und zur Identifikation der Ringnummer an gemeinsamen
Schutzleitungen.
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Die
Steuerungsinformationen werden zwischen der KBSP-Client-Statusmaschine 40 und
dem APS-Signalcontroller 30 mit den in den 5-8 dargestellten
Formaten weitergegeben. Die Client-Statusmaschine 40 sendet
die Informationen an die Schutzstatusmaschinen 38 im richtigen
Format, sodass zuvor entwickelte Schutzstatusmaschinen ohne oder
mit nur geringen Veränderungen
verwendet werden können.
-
9 zeigt
ein Übergangsdiagramm
für die
KBSP-Client-Statusmaschine 40.
Die KBSP-Client-Statusmaschine 40 kennt zwei Status: einen
Status „Nicht
aktiv" 60 und einen
Status „Aktiv" 62. Die KBSP-Client-Statusmaschine 40 geht
als Reaktion auf eine Init()-Nachricht in den Status „Nicht
aktiv" 60. Im Status „Nicht
aktiv" 60 verharrt
die KBSP-Client-Statusmaschine 40 in
diesem Status 60 als Reaktion auf eine der folgenden Nachrichten
bzw. eines der folgenden Ereignisse: Hello, Client_Hello_Sync_Timeout,
APS_Change, Client_APS_Change(). Die KBSP-Client-Statusmaschine 40 wechselt
in den Status „Aktiv" 62 als Reaktion
auf eine Nachricht Hello_Ack. Weitere Nachrichten oder Ereignisse
sind vom Status „Nicht
aktiv" aus ungültig. Im Status „Aktiv" 62 verharrt die
KBSP-Client-Statusmaschine 40 in diesem Status als Reaktion
auf eine der folgenden Nachrichten bzw. eines der folgenden Ereignisse:
Hello, Hello_Ack, Client_Hello_Sync_Timeout, APS_Change, Client_APS_Change(),
APS_Change_Ack, Client_APS_Change_Ack_Timeout. Die KBSP-Client-Statusmaschine 40 wechselt
vom Status „Aktiv" 62 in den Status „Nicht
aktiv" 60 als Reaktion
auf eine Nachricht Client_Hello_Dead_Interval_Timeout oder APS_Change_Nak.
Weitere Nachrichten oder Ereignisse sind vom Status „Aktiv" aus ungültig.
-
Tabelle
4 beschreibt die von der KBSP-Client-Statusmaschine
40 als Reaktion
auf eingehende Nachrichten und Ereignisse ausgeführten Aktionen. Tabelle 4 KBSP-Client-Statusmaschine Aktionen
| Aktueller
Status | Eingehende
Nachricht | Aktionen |
| – | Initialization(0) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen |
| Nicht
aktiv | Hello
empfangen (1) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht
Client_Hello_Nak mit Fehlercode NOT READY senden
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen |
| Nicht
aktiv | Hello
Ack empfangen (2) | • In den
Status „Aktiv" wechseln.
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
setzen |
| Nicht
aktiv | Client
Hello Sync Timeout empfangen (3) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen |
| Nicht
aktiv | APS
Change empfangen (5) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht Client_APS_Change_Nak
mit Fehlercode NOT READY senden
• Nachricht Client_Hello mit
aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer zurücksetzen |
| Nicht
aktiv | Client
APS Change() Ereignis (6) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Hello
empfangen (1) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Empfangene
K-Bytes an Schutzstatusmaschine weiterleiten
• Nachricht
Client_Hello_Ack mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Hello
Ack empfangen (2) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Empfangene
K-Bytes an Schutzstatusmaschine weiterleiten
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
Hello Sync Timeout empfangen (3) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
Hello Dead Interval Timeout empfangen (4) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen,
sofern vorhanden
• Client_Change_Ack_Timer
löschen,
sofern vorhanden, und Client_Hello_Sync_Timer setzen |
| Aktiv | APS
Change empfangen (5) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht Client_APS_Change_Ack
mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Empfangene K-Bytes an Schutzstatusmaschine
weiterleiten
• Client_Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
APS Change() Ereignis (6) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
Client_APS_Change mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Hello_Sync_Timer
löschen
• Client_APS_Change_Ack_Timer setzen |
| Aktiv | APS
Change Ack empfangen (7) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Client_Change_Ack_Timer
löschen
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | APS
Change Nak empfangen (8) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Nachricht
Client_Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_Change_Ack_Timer
löschen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
löschen
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen
• Nak
Error Code verarbeiten |
| Aktiv | Client
APS Change Ack Timeout empfangen (9) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
Client_APS_Change mit aktuellen Sende-K-Bytes senden
• Client_APS_Change_Ack_Timer setzen |
-
10 zeigt
ein Übergangsdiagramm
für die
Server-Statusmaschine
des APS-Signalcontrollers 30. Der APS-Signalcontroller 30 kennt
drei Status: Einen Status „Nicht
aktiv" 70, einen
Status „Sync" 72 und einen Status „Aktiv" 74. Der APS-Signalcontroller 30 geht
als Reaktion auf eine Init()-Nachricht
in den Status „Nicht aktiv" 70. Im Status „Nicht aktiv" 70 verharrt der
APS-Signalcontroller 30 in diesem Status 70 als Reaktion
auf eine Nachricht Hello oder APS_Change. Der APS-Signalcontroller 30 wechselt
als Reaktion auf eine Nachricht Client_Hello vom Status „Nicht
aktiv" 70 in den
Status „Sync" 72. Weitere Nachrichten
oder Ereignisse sind vom Status „Nicht aktiv" aus ungültig.
-
Vom
Status „Sync" 72 aus verharrt
der APS-Signalcontroller in diesem Status 72 als Reaktion auf Client_Hello,
Hello_Nak, APS_Change, Client_APS_Change oder Hello_Sync_Timeout.
Der APS-Signalcontroller 30 kehrt vom Status „Sync" 72 zurück in den
Status „Nicht
aktiv" als Reaktion
auf ein Client_Hello_Dead_Interval_Timeout. Der APS-Signalcontroller 30 wechselt
vom Status „Sync" 72 in den Status „Aktiv" 74 als Reaktion
auf eine Nachricht Hello oder Hello_Ack.
-
Vom
Status „Aktiv" 74 aus verharrt
der APS-Signalcontroller
in diesem Status 74 als Reaktion auf Hello, Client-Hello, Hello_Ack,
Client_Hello_Ack, APS_Change, Client_APS_Change, APS_Change_Ack, Client_APS_Change_Ack,
Hello_Sync_Timeout, Client_Hello_Sync_Timeout, APS_Change_Ack_Timeout oder
Client_APS_Change_Ack_Timeout. Der APS-Signalcontroller wechselt
vom Status „Aktiv" 74 in den Status „Sync" 72 als Reaktion
auf ein Hello_Nak, ein APS_Change_Nak oder ein Hello_Dead_Interval_Timer.
Der APS-Signalcontroller
wechselt vom Status „Aktiv" 74 in den Status „Nicht
aktiv" 70 als Reaktion
auf ein Client_Hello_Nak, Client_APS_Change_Nak oder ein Client_Hello_Dead_Interval_Timeout.
-
Tabelle
5 beschreibt die vom APS-Signalcontroller
30 als Reaktion
auf eingehende Nachrichten und Ereignisse ausgeführten Aktionen. Diese Tabelle
zeigt den Protokollfluss auf hoher Ebene; sie stellt keine vollständige Liste über den gesamten
Fehlerbedingungsfluss dar. Der allgemeine Datenfluss zwischen der KBPS-Client-Statusmaschine
40 und
dem APS-Signalcontroller
30 ist
die Synchronisation von Clients und Servern und die anschließende unabhängige Synchronisation
von Peer-Servern. Tabelle 5 APS-Signalcontroller Aktionen
| Aktueller
Status | Eingehende
Nachricht | Aktionen |
| – | Initialization(0) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Aktuelle Sende-K-Bytes auf NULL
setzen |
| Nicht
aktiv | Hello
empfangen (1) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht
Hello_Nak mit Fehlercode NOT READY an Peer senden |
| Nicht
aktiv | Client
Hello empfangen (2) | • Status
auf „Sync" setzen
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello_Ack mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Nachricht
Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes
an Peer senden
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
setzen
• Hello_Sync_Timer
setzen |
| Nicht
aktiv | APS
Change empfangen (7) | • Im Status „Nicht
aktiv" verharren
• Nachricht
APS_Change_Nak mit Fehlercode NOT_READY an Peer senden |
| Sync | Hello
empfangen (1) | • Status
auf „Aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello_Ack mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• Nachricht
Hello mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen
• Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
setzen |
| Sync | Client
Hello empfangen (2) | • Im Status „Sync" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello_Ack mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Sync | Hello
Ack empfangen (3) | • Status
auf „Aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen
• Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
setzen |
| Sync | Hello
Nak empfangen (5) | • Im Status „Sync" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Hello_Sync_Timer zurücksetzen |
| Sync | APS
Change empfangen (7) | • Im Status „Sync" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Nachricht APS_Change_Nak mit
Fehlercode NOT_READY an Peer senden |
| Sync | Client
APS Change empfangen (8) | • Im Status „Sync" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Nachricht
APS_Change_Ack mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Sync | Hello
Sync Timeout empfangen (13) | • Im Status „Sync" verharren
• Nachricht
Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes
an Peer senden
• Hello_Sync_Timer
setzen |
| Sync | Client
Hello Dead Interval Timeout empfangen (16) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Aktuelle Sende-K-Bytes auf NULL
setzen
• Client_Hello_Sync_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
löschen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | Hello
empfangen (1) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello_Ack mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
Hello empfangen (2) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Nachricht
Hello_Ack mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Hello
Ack empfangen (3) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
Hello Ack empfangen (4) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Client_Hello_Sync_Timer
löschen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Hello
Nak empfangen (5) | • Status
auf „Sync" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Hello_Sync_Timer zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | Client
Hello Nak empfangen (6) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Aktuelle Sende-K-Bytes auf NULL
setzen
• Client_Hello_Sync_Timer
löschen
• Client Hello_Dead_Interval_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
löschen
• APS_Change_Nak_Timer
löschen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | APS
Change empfangen (7) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• Nachricht
APS Change Ack mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• Nachricht
APS Change mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_APS_Change_Ack_Timer setzen
• Hello_Sync_Timer
zurücksetzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
APS Change empfangen (8) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Nachricht
APS Change mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• Nachricht
APS Change Ack mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Hello_Sync_Timer
löschen
• APS_Change_Ack_Timer
setzen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | APS
Change Ack empfangen (9) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes speichern
• APS
Change_Ack Timer löschen
• Hello_Sync_Timer
setzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | Client
APS Change Ack empfangen (10) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Aktuelle
Sende-K-Bytes speichern
• Client_APS_Change_Ack_Timer löschen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
zurücksetzen |
| Aktiv | APS
Change Nak empfangen (11) | • Status
auf „Sync" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• APS Change_Ack Timer löschen
• Nachricht
Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes
an Peer senden
• Hello_Sync_Timer
setzen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | Client
APS Change Nak empfangen (12) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Aktuelle Sende-K-Bytes auf NULL
setzen
• Client
APS_Change_Nak_Timer löschen
• Client_Hello_Dead_Interval_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
löschen
• APS_Change_Nak_Timer
löschen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | Hello
Sync Timeout empfangen (13) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes
an Peer senden
• Hello_Sync_Timer
setzen |
| Aktiv | Client
Hello Sync Timeout empfangen (14) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
Hello mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_Hello_Sync_Timer
setzen |
| Aktiv | Hello
Dead Interval Timeout empfangen (15) | • Status
auf „Sync" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Nachricht Hello mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• APS_Change_Ack_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
setzen |
| Aktiv | Client
Hello Dead Interval Timeout empfangen (16) | • Status
auf „Nicht
aktiv" setzen
• Aktuelle
Empfangs-K-Bytes auf NULL setzen
• Aktuelle Sende-K-Bytes auf NULL
setzen
• Client_APS_Change_Nak_Timer löschen
• Client_Hello_Sync_Timer
löschen
• Hello_Sync_Timer
löschen
• APS_Change_Nak_Timer
löschen
• Hello_Dead_Interval_Timer
löschen |
| Aktiv | APS
Change Ack Timeout empfangen (17) | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
APS_Change mit aktuellen Sende-K-Bytes an Peer senden
• APS_Change_Ack_Timer
setzen |
| Aktiv | Client_APS_Change_Ack_Timeout | • Im Status „Aktiv" verharren
• Nachricht
APS_Change mit aktuellen Empfangs-K-Bytes an Client senden
• Client_APS_Change
Ack Timer setzen |
-
Zur
Illustration des KBPS zeigen die 11 und 12 die
Szenarien des Nachrichtenflusses. 11 zeigt
einen Verlauf von Synchronisationsnachrichten. Zum Zeitpunkt t0
empfängt
die NE0 KBPS-Client-Statusmaschine 40 eine Initialisierungsnachricht,
ebenso der NE0 APS-Signalcontroller 30. Als Reaktion auf
den Empfang der Initialisierungsnachricht sendet die NE0 KBPS-Client-Statusmaschine 40 ein
Client_Hello an den NE0 APS-Signalcontroller 30 (der in
den Status „Aktiv" wechselt). Der APS-Signalcontroller 30 reagiert
durch Senden eines Hello_Ack an die NE0 KBPS-Client-Statusmaschine 40 und
einer Nachricht Hello an den NE1 APS-Signalcontroller 30.
Außerdem
wechselt der NE0 APS-Signalcontroller in den Status „Sync". Der NE1 APS-Signalcontroller 30 empfangt
eine Initialisierungsnachricht zum Zeitpunkt t1, ist jedoch immer
noch im Status „Nicht
aktiv", wenn er
das Hello vom NE0 APS-Signalcontroller empfängt; er sendet daher ein Hello_Nak
an den NE0 APS-Signalcontroller 30.
-
Zum
Zeitpunkt t2 empfangt die NE1 Client-Statusmaschine 40 eine
Initialisierungsnachricht und reagiert durch Senden einer Nachricht
Client_Hello an den NE1 APS-Signalcontroller 30.
-
Der
NE1 APS-Signalcontroller 30 reagiert durch Senden eines
Hello_Ack an die NE1 Client-Statusmaschine 40 (die in den
Status „Aktiv" wechselt) und eines
Hello an den NE0 APS-Signalcontroller 30,
wenn sie in den Status „Sync" wechselt. Nach dem
Empfang des Hello sendet der NE0 ein Hello an die NE0 Client-Statusmaschine 40 (die
mit einem Client_Hello_Ack antwortet) und ein Hello_Ack an den NE1
APS-Signalcontroller 30. Der APS-Signalcontroller 30 wechselt
ebenfalls in den Status „Aktiv".
-
Nach
dem Empfang des Hello_Ack wechselt der NE1 APS-Signalcontroller 30 in den
Status „Aktiv" und sendet ein Hello
an die NE1 Client-Statusmaschine 40. Die NE1 Client-Statusmaschine 40 sendet
ein Client_Hello_Ack.
-
12 zeigt
einen APS-Änderungs-Nachrichtenverlauf.
Die NE0 Client-Statusmaschine 40, der NE0 APS-Signalcontroller 30,
die NE1 Client-Statusmaschine 40 und der NE1 APS-Signalcontroller 30 sind
alle im Status „Aktiv". Ein Client_APS_Change
wird an der NE0 Client-Statusmaschine 40 von der Schutzstatusmaschine 38 empfangen.
Die NE0 Client-Statusmaschine 40 sendet die Nachricht Client_APS_Change
mit den aktuellen K-Bytes an den NE0 APS-Signalcontroller 30.
Als Reaktion auf den Empfang der Nachricht Client_APS_Change von
der NE0 Client-Statusmaschine 40 sendet der NE0 APS-Signalcontroller 30 die Nachricht
APS_Change_Ack an die Client-Statusmaschine 40 sowie
eine Nachricht APS_Change an den NE1 APS-Signalcontroller 30 mit
den aktuellen Sende-K-Bytes. Der NE1 APS-Signalcontroller 30 speichert
die aktiven Empfangs-K-Bytes
und antwortet dem NE0 APS-Signalcontroller 30 mit einem
APS_Change_Ack. Der NE1 APS-Signalcontroller 30 sendet
die Nachricht APS_Change an die NE1 Client-Statusmaschine 40.
Die NE1 Client-Statusmaschine 40 antwortet mit einem Client_APS_Change_Ack
an den NE1 APS-Signalcontroller 30 mit den aktuellen Sende-K-Bytes
und leitet die empfangenen K-Bytes an die entsprechende Schutzstatusmaschine 38 weiter.
-
Die
vorliegende Erfindung bietet erhebliche Vorteile gegenüber dem
Stand der Technik. Zunächst
kann ein transparentes Netzwerkelement mithilfe zuvor entwickelter
und in der Praxis getesteter Schutzstatusmaschinen entworfen werden.
Die Client-Statusmaschine und der APS-Signalcontroller geben die
Steuerungsinformationen über
ein Außerfaser-
und Außerband-Netzwerk in einer
Weise weiter, dass die von den Schutzstatus maschinen empfangenen
K-Bytes in einem Standardformat vorliegen. Zum Zweiten kann eine
neue Schutzstatusmaschine wie beispielsweise eine gemeinsame Schutzring-Statusmaschine
problemlos hinzugefügt
werden, ohne dass dies den Betrieb weiterer Schutzstatusmaschinen
beeinträchtigt.
-
Auch
wenn die ausführliche
Beschreibung der Erfindung sich an bestimmten exemplarischen Ausführungsformen
orientiert, sind verschiedene Änderungen
dieser Ausführungsformen
sowie alternative Ausführungsformen
für den
Fachmann klar ersichtlich. Die Erfindung umfasst alle Änderungen
und alternativen Ausführungsformen
im Rahmen des Anwendungsbereichs der Patentansprüche.
-
3
- 20
- Netzwerkelement
- 22
- Steuerungskommunikation
- 26
- OAM&P
- 28
- IP-Netzwerkkommunikation
- 30
- APS-Signalcontroller
- 24
- Datenkommunikation
- 40
- KBSP-Client-Statusmaschine
- 38
- PSM
- 36
- OXC-Steuerung
- 40
- KBSP-Client-Statusmaschine
- 38
- PSM
- 32
- E/A-
und Fehlererkennung
- 34
- OXC
- 32
- E/A-
und Fehlererkennung
- 44
- OF/OB-Netzwerk
- 20
- Netzwerkelement
- 22
- Steuerungskommunikation
- 28
- IP-Netzwerkkommunikation
- 26
- OAM&P
- 30
- APS-Signalcontroller
- 24
- Datenkommunikation
- 40
- KBSP-Client-Statusmaschine
- 38
- PSM
- 36
- OXC-Steuerung
- 40
- KBSP-Client-Statusmaschine
- 38
- PSM
- 32
- E/A-
und Fehlererkennung
- 34
- OXC
- 32
- E/A-
und Fehlererkennung
-
5
-
- Versionsnummer
Nachrichtentyp
Nachrichtenlänge
Schutztyp
Quellenverbindungs-ID
Zielverbindungs-ID
Sequenznummer
Prüfsumme
-
6
-
- Fehlercode
-
7
-
- K1-Byte
K2-Byte
Reserviert
-
8
-
- K1-Byte
K2-Byte
RPG-ID
Ring-ID
-
9
-
- 1,
3, 5, 6
Nicht aktiv
2
4, 8
Aktiv
1, 2,
3, 5, 6, 7, 9
-
- 0:
mit ()
1: Hello
2: Hello_Ack
3: Client_Hello_Sync_Timeout
4:
Client_Hello_Dead_Interval_Timeout
5: APS_Change
6: Client_APS_Change()
7:
APS_Change_Ack
8: APS_Change_Nak
9: Client_APS_Change_Ack_Timeout
-
10
-
- Nicht
aktiv
Sanc
Aktiv
-
- 0:
mit ()
1: Hello
2: ClientHello
3: Hello_Ack
4:
Client_Hello_Ack
5: Hello_Nak
6: Client_Hello_Nak
7:
APS_Change
8: Client_APS_Change
9: APS_Change_Ack
10:
Client_APS_Change_Ack
11: APS_Change_Nak
12: Client_APS_Change_Nak
13:
Hello_Sync_Timeout
14: Client_Hello_Sync_Timeout
15: Hello_Dead_Interval_Timeout
16:
Client_Hello_Dead_Interval_Timeout
17: APS_Change_Acl_Timeout
18:
Client_APS_Change_Acl_Timeout
-
11
-
- I0
Init
NE0 CSM
Nicht aktiv
Aktiv
-
- Client_Hello
Hello_Ack
Hello
Client_Hello_Ack
-
- I0
Init
NE0 ASC
Nicht aktiv
Sync
Aktiv
-
- Hello
Hello_Nak
Hello
Hello_Ack
-
- I1
Init
NE1 ASC
Nicht aktiv
Sync
Aktiv
-
- Client_Hello
Hello_Ack
Hello
Client_Hello_Ack
-
- I2
Init
NE
Nicht aktiv
Aktiv