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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Markierungsfolie,
die eine Empfangsfolie umfasst, die einen Farbstoff, wie zum Beispiel
einen Toner empfängt,
um ein Bild (eine Bilddarstellungsschicht) oder eine Farbschicht
zu bilden, und eine Klebstoffschicht, die eine ungleichmäßige Klebfläche hat.
Die Markierungsfolie der vorliegenden Erfindung kann an die Karosseriefläche eines
Fahrzeugs geklebt werden, das sich unter Einsatz von Erdölkraftstoff
als Energiequelle bewegt, insbesondere Dieselkraftstoff. Die Erfindung
betrifft ferner ein Bahnenmaterial, das für den Gebrauch bei der Herstellung
einer erfindungsgemäßen Markierungsfolie
verwendet werden kann.
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Ein
Bahnenmaterial kann verwendet werden, um eine Markierungsfolie herzustellen.
Auf der Vorderfläche
des Bahnenmaterials kann ein Bild (eine Bildanzeigeschicht) oder
eine Farbschicht durch Auftragen eines Toners oder einer Tinte als
Farbstoff gebildet werden. Das Bahnenmaterial umfasst gewöhnlich eine
Empfangsfolie, die eine Grundschicht und eine Empfangsschicht enthält, die
einen thermoplastischen Harzfilm umfasst, der auf der Fläche der Grundschicht
bereitgestellt wird. Im Allgemeinen wird eine Klebstoffschicht auf
der Rückfläche der
Empfangsfolie bereitgestellt, um es dem Bahnenmaterial zu erlauben,
auf ein zu beklebendes Teil geklebt zu werden.
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Die
Markierungsfolie wird durch Bilden eines Bilds usw. auf der Fläche des
Bahnenmaterials (das heißt
auf der Fläche
der Empfangsfolie) zum Beispiel durch Drucken mit elektrostatischem
Toner ausgebildet. Wenn die bedruckte Fläche (die Farbstoff empfangende
Fläche
der Empfangsschicht) Schutz erfordert, wird sie mit einem Schutzfilm
abgedeckt. Ein Polymerfilm hergestellt aus einem Fluorpolymer, einem
Acrylpolymer oder einem Phthalatpolyester (zum Beispiel Polyethylenterephthalat)
usw. mit einer Durchsichtigkeit, durch die der Toner (das Bild usw.) durch
den Film gesehen werden kann, kann als Schutzfilm verwendet werden.
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Der
thermoplastische Harzfilm der Empfangsschicht kann aus unterschiedlichen
Harzzusammensetzungen gebildet werden.
JP-A-9 507309 offenbart zum
Beispiel den Gebrauch eines biegsamen thermoplastischen Harzfilms
als eine Empfangsschicht einer Empfangsfolie, die einen Polyurethan-Acrylcopolymer-Latexgummi,
ein Acrylharz, einen Vinylchloridcopolymer, wie zum Beispiel einen Vinylchloridvinylacetatcopolymer
und einen Plastifikator umfasst.
JP-B-3 080 674 offenbart den Gebrauch eines
Acrylharzes, Polyolefins, Polyvinylacetals, Polyvinylchlorids, Polyurethans,
usw. als Harzmaterial einer Empfangsschicht oder einer Grundschicht.
Es wurde jedoch nicht vorgeschlagen, Phenoxyharz als Harzmaterial
einer Empfangsschicht oder Grundschicht zu verwenden.
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Es
ist auch bekannt, eine Markierungsfolie mit einem Klebstoff bereitzustellen,
der eine ungleichmäßige Klebfläche hat,
um das Einfangen von Luft (das heißt das Austreten von Blasen
zu gestatten) zwischen der Klebstoffschicht und dem zu beklebenden
Teil Klebefläche
zu verhindern, wenn die Markierungsfolie (oder die Empfangsfolie)
an das zu beklebende Teil geklebt (angelegt) wird. Eine solche Klebstoffschicht
hat Vorsprünge
und Vertiefungen, die die Vorsprünge
umgeben, und ferner Rillen, die von den Vertiefungen definiert werden,
wobei die Rillen mit der Atmosphäre
kommunizieren, das heißt, dass
Durchlässe
zwischen der Klebefläche
und der Klebfläche
der Klebstoffschicht gebildet werden.
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Ungleichmäßigkeit
auf der Klebfläche
kann durch Schichten eines Freigabepapiers (eines Futters) mit einer
Freigabefläche
mit Ungleichmäßigkeit auf
die Klebstoffschicht gebildet werden. Eine Markierungsfolie, die
ein solches ungleichmäßiges Freigabepapier
verwendet, ist in
WO 00/6985 ,
US Patent Nr. 6 203 885 ,
JP-A-2001-507732 ,
JP-Gebrauchsmuster 2 503 717 ,
JP-Gebrauchsmuster 2 687 198 usw.
offenbart. Es ist auch bekannt, Vertiefungen um Vorsprünge effektiv
auszubilden, indem man elastische Mikrokügelchen zu einer Klebstoffschicht
hinzufügt,
um Vorsprünge,
die die elastischen Mikrokügelchen
auf der Klebfläche
enthalten. Eine Markierungsfolie, die derartige elastische Mikrokügelchen
verwendet, ist in
JP-A-8-113768 offenbart.
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In
dem Fall einer Markierungsfolie, die eine ungleichmäßige Klebfläche hat,
befinden sich die oben genannten. Durchlässe gewöhnlich zwischen dem zu beklebenden
Teil und der Klebstoffschicht nach dem Beenden des Anlegens der
Folie. Wenn eine solche Markierungsfolie daher an die Karosseriefläche eines
Fahrzeugs, wie zum Beispiel eines Busses oder LKWs geklebt und verwendet
wird, füllt ein
Erdölkraftstoff,
der um eine Kraftstoffeinfüllöffnung während des
Füllens überfließt, die
Durchlässe aufgrund
einer Kapillarwirkung und breitet sich in einem relativ weiten Bereich
der Klebfläche
(oder dem zu beklebenden Teil) aus. Man stellt fest, dass sich der
Kraftstoff, der sich in einer Art ausbreitet, zu der Innenseite
der Folie durch die Klebstoffschicht durchdringt und die Folie anschwellen
lässt.
Das Anschwellen mit Kraftstoff, insbesondere mit Dieselkraftstoff,
beeinträchtigt
das Aussehen der Markierungsfolie aufgrund des Ablösens der
Markierungsfolie von dem zu beklebenden Teil oder des Ablösens der
Schichten der Markierungsfolie.
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EP-A-1 004 608 betrifft
ein bestimmtes Mehrschichtenmaterial, das eine Polyurethanschutzschicht
umfasst. In
WO 99/35201 wird
ein bestimmtes Klebstoffblatt, das einen biegsamen Substratfilm umfasst,
offenbart.
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Die
oben genannten Patentveröffentlichungen
regen keine Verbesserung einer Markierungsfolie für ein Fahrzeug
an, wobei die Markierungsfolie auf die karosseriefläche eines
Fahrzeugs unter Einsatz eines erdölbeständigen Harzes geklebt wird. Das
heißt,
sie offenbaren die Auswahl und den Gebrauch spezifischer Harze nicht,
um effektiv die oben beschriebene Beeinträchtigung des Aussehens der Markierungsfolie
aufgrund von Anschwellen verursacht durch einen Erdölkraftstoff,
wie zum Beispiel Dieselkraftstoff, zu eliminieren. Die Beeinträchtigung des
Aussehens der Markierungsfolie aufgrund von Anschwellen ist zum
Beispiel bemerkenswert, wenn die Empfangsfolie Polyolefin enthält. Eine
Empfangsfolie, die Polyurethan enthält, schwillt weniger an, im Allgemeinen
hat Polyurethan aber geringe Feuchtigkeitsbeständigkeit und die Kante der
Markierungsfolie tendiert daher dazu, sich von dem zu beklebenden Teil
abzulösen
und nach oben zu biegen, wenn die Markierungsfolie im Freien verwendet
wird, wo sie Wind und Wetter während
einer relativ langen Zeit (zum Beispiel sechs Monate) ausgesetzt
ist.
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Daher
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Markierungsfolie
bereitzustellen, die gute Erdölkraftstoffbeständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit
aufweist und als Markierungsfolie für ein Fahrzeug geeignet ist,
das mit Erdölkraftstoff
angetrieben wird.
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Um
die oben genannten Probleme zu lösen, stellt
die vorliegende Erfindung eine Markierungsfolie bereit, die Folgendes
aufweist:
- (a) eine Empfangsfolie mit einer
Farbstoff empfangenden Vorderfläche
und mit einer Rückfläche, welche
der Vorderfläche
gegenüber
liegt, und
- (b) eine Klebstoffschicht, welche auf der Rückfläche der Empfangsfolie fest
bereitgestellt wird und einen Klebstoff umfasst, welcher dazu dient,
die Empfangsfolie an ein zu beklebendes Teil zu kleben; wobei die
Klebstoffschicht Vorsprünge
hat, welche den Klebstoff enthalten, die auf einer Klebfläche ausgebildet
sind, die auf das zu beklebende Teil geklebt werden soll, und Vertiefungen,
welche die Vorsprünge
umgeben, und wobei die Vertiefungen Durchlässe, die mit der Atmosphäre kommunizieren,
zwischen der Fläche
des zu beklebenden Teils und der Klebfläche der Klebstoffschicht definieren,
wenn die Klebstoffschicht auf das zu beklebende Teil geklebt wird,
dadurch
gekennzeichnet, dass die Empfangsfolie eine Empfangsschicht umfasst,
welche aus einem Film eines thermoplastischen Harzes gebildet ist und
eine Fläche
aufweist, welche als die Farbstoff empfangende Fläche dient,
und dass der Film des thermoplastischen Harzes eine harzartige Komponente
umfasst, welche mindestens ein erdölbeständiges Harz enthält, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Polyurethan, welches Polyoleinheiten, die
aus Polycaprolactonpolyol abgeleitet sind, und Phenoxyharze umfasst.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Bahnenmaterial bereit, das
für den
Gebrauch in der Herstellung der erfindungsgemäßen Markierungsfolie geeignet
ist und die Empfangsfolie und die Klebstoffschicht umfasst, die
fest auf der Rückfläche der Empfangsfolie
bereitgestellt ist, die eine Empfangsschicht hat, die einen thermoplastischen
Harzfilm umfasst, der eine Fläche
hat, die als Farbstoff empfangende Fläche dient, auf die ein Toner übertragen wird,
wobei der thermoplastische Harzfilm eine harzartige Komponente umfasst,
welche mindestens ein erdölbeständiges Harz
enthält,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Polyurethan, welches Polyoleinheiten
umfasst, die aus Polycaprolactonpolyol abgeleitet sind, und aus
Phenoxyharzen, wobei die Empfangsschicht eine Glasübergangstemperatur von
0 bis 100 °C
hat.
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Bei
der erfindungsgemäßen Markierungsfolie
umfasst die Empfangsschicht mindestens ein erdölbeständiges Harz, das aus der oben
genannten Gruppe ausgewählt
wird. Die erfindungsgemäße Markierungsfolie
kann daher effektiv das Anschwellen verhindern, das durch das Eindringen
von Erdölkraftstoff,
wie zum Beispiel Dieselkraftstoff oder Benzin zu der Empfangsschicht
durch die Klebstoffschicht verursacht wird. Die Beeinträchtigung
des Aussehens einer solchen Markierungsfolie, die durch das Eindringen
von Kraftstoff verursacht wird, wenn die Markierungsfolie auf der
Karosseriefläche
eines Fahrzeugs angeklebt und verwendet wird, das mit Erdölkraftstoff
angetrieben wird, kann effektiv verhindert werden. Zusätzlich hat
das erdölbeständige Harz
gute Feuchtigkeitsbeständigkeit,
denn es hat gute Hydrolysebeständigkeit.
Die Markierungsfolie der vorliegenden Erfindung kann daher effektiv
das Hochbiegen der Kante der Markierungsfolie eliminieren, wenn
sie im Freien, wo sie Regen und Wetter ausgesetzt ist, verwendet
wird.
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Wenn
die Fläche
der Empfangsfolie eventuell mit Dieselkraftstoff befeuchtet werden
kann, ist es vorzuziehen, die Bildbildungsfläche (die Fläche, die den Farbstoff empfängt) der
Empfangsfolie mit einer Schutzfolie, die ein Fluorharz umfasst,
zu schützen. Ferner
ist es effektiv, eine Schutzfolie zu verwenden, die aus einer Harzzusammensetzung
hergestellt ist, die mindestens ein erdölbeständiges Harz umfasst, das aus
der oben genannten Gruppe ausgewählt wird.
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Obwohl
die Empfangsfolie eine Grundschicht haben kann, die zwischen der
Empfangsschicht und der Klebstoffschicht bereitgestellt wird, besteht
sie vorzugsweise aus der Empfangsschicht, wobei die Stärke der
Markierungsfolie verringert und die Biegsamkeit der Markierungsfolie
als Ganzes gesteigert werden kann, so dass die Anlegbarkeit der Markierungsfolie
an ein zu beklebendes Teil mit einer gebogenen Oberfläche effektiv
verbessert wird.
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Wenn
die Empfangsfolie eine Grundschicht enthält, umfasst die Grundschicht
vorzugsweise mindestens ein erdölbeständiges Harz,
das aus der oben stehenden Gruppe ausgewählt wird. Die Grundschicht
fungiert daher als eine Barrierenschicht, und das Eindringen von
Kraftstoff, wie zum Beispiel Dieselkraftstoff, in die Empfangsschicht
kann effektiver eliminiert werden.
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Erfindungsgemäß kann der
Film oder die Schicht, der/die das erdölbeständige Harz enthält, konzipiert
sein, um im Wesentlichen kein Vinylchloridpolymer zu enthalten.
Es besteht heute auf dem Markt eine Nachfrage nach Markierungsfolien,
die im Wesentlichen kein Vinylchloridharz enthalten, das heißt, so genannte
vinylchloridfreie Markierungsfolien. Die vorliegende Erfindung kann
vinylchloridfreie Markierungsfolien bereitstellen, die gute Erdölbeständigkeit
aufweisen, die diese Erfordernisse erfüllen.
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1 ist
eine Querschnittansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Markierungsfolie.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Markierungsfolie
wird unter Bezugnahme auf 1 erklärt.
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1 zeigt
schematisch eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Markierungsfolie.
Die Empfangsfolie 1 der Markierungsfolie 100 besteht aus
einer einzelnen Schicht aus einer Empfangsschicht, die aus einem
Thermoplastfilm hergestellt ist. Der Thermoplastfilm enthält wie oben
beschrieben ein erdölbeständiges Harz.
Die Empfangsfolie 1 hat eine Vorderfläche 11 und eine Rückfläche 12,
und die Vorderfläche 11 empfängt einen
Farbstoff, zum Beispiel einen Toner 2. Der Toner 2 bildet
ein Bild, das von der Seite der äußersten
Fläche 31 des Schutzfilms 3 durch
den Schutzfilm 3 sichtbar ist.
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Die
Klebstoffschicht 4 ist fest auf der Rückfläche 12 der Empfangsfolie 1 bereitgestellt.
Obwohl sie in 1 nicht gezeigt sind, sind die
Vorsprünge,
die den Klebstoff umfassen (nicht gezeigt) und die Vertiefungen
(nicht gezeigt), die die Vorsprünge
umgeben, auf der Klebfläche 41 der
Klebstoffschicht 4 ausgebildet, und die Durchlässe (nicht
gezeigt), die von den Vertiefungen definiert werden und mit der
Atmosphäre
kommunizieren, werden zwischen der Klebfläche 41 und der Fläche des
zu beklebenden Teils ausgebildet, wenn die Markierungsfolie an das
zu beklebende Teil geklebt wird.
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Der
Klebstoff der Klebstoffschicht 4 ist nicht beschränkt und
ist gewöhnlich
ein druckempfindlicher Klebstoff, der ein selbst haftendes Polymer
umfasst. Als druckempfindlicher Klebstoffschicht wird vorzugsweise
zum Beispiel ein einschichtiger druckempfindlicher Klebstofffilm,
der ein selbstklebendes Polymer umfasst, oder ein doppelt beschichtetes Bahnenmaterial,
das zwei druckempfindliche Klebstoffschichten hat, verwendet.
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Um
den Schutzfilm 3 an die Empfangsfolie 1 zu kleben,
wird gewöhnlich
eine Klebstoffschicht 30 für den Schutzfilm verwendet.
Der Klebstoff der Klebstoffschicht 30 für den Schutzfilm ist nicht
beschränkt und
ist gewöhnlich
ein druckempfindlicher Klebstoff, der ein selbst haftendes Polymer
umfasst, da eine solche Klebstoffschicht der Ungleichmäßigkeit
folgen kann, die von dem Toner 2 auf der Fläche 11 der Empfangsfolie
gebildet wird, so dass der Schutzfilm 3 und die Empfangsfolie 1 eng
aneinander geklebt werden können,
wobei keine Blasen zwischen ihnen entstehen. Derartige Blasen verringern
die Sichtbarkeit des Bilds, und es ist daher vorzuziehen, das Einschließen von
Blasen zu verhindern.
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Bahnenmaterial
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Das
Bahnenmaterial der vorliegenden Erfindung ist die Empfangsfolie 1 mit
der Klebstoffschicht 4. Ein Farbstoff, wie zum Beispiel
ein Toner, wird auf die Folie 1 aufgebracht, und die Klebstoffschicht
wird verwendet, um die Empfangsfolie 1 an ein zu beklebendes
Teil zu kleben.
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Die
Empfangsfolie 1 umfasst gewöhnlich (i) eine einzelne Filmschicht
des thermoplastischen Harzfilms, der das erdölbeständige Harz umfasst, oder (ii)
einen Schichtstofffilm, der eine Empfangsschicht und eine Grundschicht
hat, die zwischen der Empfangsschicht und der Klebstoffschicht bereitgestellt
wird. Im letzteren Fall (ii) ist die Grundschicht vorzugsweise auch
ein Harzfilm, der das erdölbeständige Harz
umfasst.
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Die
Erdölbeständigkeit
des Harzfilms kann wie folgt bewertet werden:
Eine Probe eines
Harzfilms mit einer spezifischen Größe wird bereitgestellt. Auf
die Fläche
dieser Probe wird ein Tropfen (etwa 0,01 bis 0,02 g) Dieselkraftstoff
getröpfelt
und bei Raumtemperatur 10 Minuten lang stehen gelassen. Die Probe
wird dann einer Sichtprüfung
unterzogen. Wenn keine Falten gebildet werden, wird der Harzfilm
als eine gute Erdölbeständigkeit
aufweisend betrachtet. Wenn der Harzfilm eine hohe Dieselkraftstoffbeständigkeit
hat (Erdölbeständigkeit
unter Gebrauch von Dieselkraftstoff), kann das Anschwellen des Materials
mit anderen Erdölkraftstoffen,
wie zum Beispiel Benzin effektiv verhindert werden.
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Die
Erdölbeständigkeit
der Empfangsfolie (mit einer Klebstoffschicht) kann wie folgt bewertet werden:
Eine
Probe eines Bahnenmaterials mit einer spezifischen Größe wird
auf ein zu beklebendes Testteil (zum Beispiel eine melaminbeschichtete
Platte) geklebt. Bei diesem Schritt werden Durchlässe, die
mit der Atmos phäre
kommunizieren, zwischen der Fläche
des zu beklebenden Teils und der Klebstoffschicht gebildet. Ein
Teil der Probe, die an das zu beklebende Teil geklebt wird, wird
bei Raumtemperatur während
8 Stunden in Dieselkraftstoff getaucht und dann aus dem Dieselkraftstoff
entfernt und im Schatten (das heißt außerhalb direkten Sonnenlichts)
bei Raumtemperatur während
16 Stunden getrocknet. Die trockene Probe wird einer Sichtprüfung unterzogen.
Das Bahnenmaterial wird als gute Erdölbeständigkeit aufweisend betrachtet,
wenn keine Falten gebildet werden und weder Ablösen des Materials von dem zu
beklebenden Teil noch Ablösen
der Schichten voneinander (Lösen
zwischen der Empfangsfolie und der Klebstoffschicht usw.) beobachtet
werden. Die Erdölbeständigkeit
einer Markierungsfolie kann gleich wie oben bewertet werden.
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Im
Allgemeinen wird die Feuchtigkeitsbeständigkeit eines Harzfilms wie
folgt bewertet:
Ein Harzfilm mit einem Klebstoff wird auf eine
melaminbeschichtete Platte geklebt, um eine Probe zu erzielen. Die
Probe wird in einen Ofen gegeben und bei 65 °C, 95 % relative Luftfeuchte
(„RH") während einer Woche
konditioniert. Dann wird die Kante des Films geprüft, um zu
bestimmen, ob sie sich hochgebogen hat oder nicht. Wenn keine Kanten
unter solchen Bedingungen hochgebogen sind, wird der Film als gute Feuchtigkeitsbeständigkeit
aufweisend beurteilt. Der Klebstoff, der zum Kleben des Harzfilms
an die melaminbeschichtete Platte verwendet wird, ist gewöhnlich ein
druckempfindlicher Acrylklebstoff. Alternativ kann ein Klebstoff,
der tatsächlich
verwendet wird, um eine Markierungsfolie an ein zu beklebendes Teil anzukleben,
verwendet werden. Die Feuchtigkeitsbeständigkeit einer Markierungsfolie
kann gleich wie oben bewertet werden.
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Das
als erdölbeständiges Harz
zu verwendende Polyurethan ist ein Polymer, das durch Polymerisieren
eines Rohstoffs erzielt wird, der das oben genannte Polyol (Polycaprolactonpolyol)
und ein Diisocyanat enthält.
Der Rohstoff kann ein Diol mit kurzer Kette, wie zum Beispiel Neopentylglycol,
Ethylenglycol, Polypropylenglycol usw. als Kettenextender enthalten.
Beispiele des Diisocyanats enthalten Isophorondiisocyanat (IPDI),
Diphenylmethandiisocyanat (MDI), hydriertes MDI, 1,6-Hexandioldiisocyanat, Tolylendiisocyanat
(TDI), Tetramethylxylylendiisocyanat (TMXDI) usw. Der Rohstoff kann
ein oder mehrere Polyole und ein oder mehrere Diisocyanate enthalten.
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Der
Typ (chemische Struktur) des Diisocyanats in dem Rohstoff und das
Verhältnis
des Kurzkettendiols zum Polyol, das optional in dem Polyol enthalten
ist, wird so ausgewählt,
dass die Eigenschaften des thermoplastischen Harzfilms, der das
Polyurethan enthält
(zum Beispiel eine Glasübergangstemperatur,
ein dynamischer Viskositätskomplex
und ein Vicat-Erweichungspunkt), in optimale Bereiche fallen.
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Die
Glasübergangstemperatur
des thermoplastischen Harzfilms der Empfangsschicht liegt gewöhnlich zwischen
0 und 100 °C.
Wenn die Glasübergangstemperatur
der Empfangsschicht zu hoch ist, verschlechtert sich die Tonerübertragbarkeit
der Empfangsschicht, so dass kein klares Bild gebildet werden kann.
Wenn die Glasübergangstemperatur zu
hoch ist, tendiert die Biegsamkeit der Markierungsfolie als Ganzes
dazu zu sinken. Beträgt
die Glasübergangstemperatur
weniger als 0 °C,
kann sich die Erdölbeständigkeit
verschlechtern. Ferner beträgt
die Glasübergangstemperatur
der Empfangsschicht vorzugsweise 0 °C oder darüber, um den Raumtemperaturtack
der Farbstoff empfangenden Fläche
effektiv zu verringern. Wenn die Empfangsschicht eine solche Glasübergangstemperatur
hat, kann effektiv unerwünschtes
Haften der Markierungsfolie an sich selbst oder anderen Elementen
vor dem Bedecken mit dem Schutzfilm verhindert werden. Der Markierungsfolienvorläufer oder
das Bahnen material kann daher leicht von einer Rolle abgewickelt
werden, nachdem es in einer gerollten Form gelagert wurde.
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Die
Glasübergangstemperatur
der Empfangsschicht liegt vorzugsweise zwischen 10 und 90 °C und besser
noch zwischen 20 und 80 °C
für eine bessere
Ausgewogenheit von Eigenschaften, wie zum Beispiel die Verbesserungen
der Erdölbeständigkeit,
die Tonerübertragungseigenschaften,
das Sinken des Raumtemperaturtacks und gesteigerte Folienbiegsamkeit.
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Die
Glasübergangstemperatur
(Tg) des thermoplastischen Harzfilms der Empfangsschicht usw. wird
gemessen, indem ein Film mit einer Stärke von etwa 10 μm (gewöhnlich 8
bis 20 μm)
als eine Probe bereitgestellt und in ein Differenzialscanning-Kalorimeter
(DSC) gegeben wird. Beim Messen wird die Temperatur von –50 °C zu 120 °C (erstes
Scannen) angehoben, und dann wird eine Glasübergangstemperatur von einem
Wendepunkt, der einem Zweitübergangspunkt
in dem ersten Scannen entspricht, ausgehend abgelesen.
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Neben
der Glasübergangstemperatur
ist eine Eigenschaft des thermoplastischen Harzfilms, die beachtet
werden muss, ein Vicat-Erweichungspunkt des thermoplastischen Harzfilms,
der mit einem viskoelastischen Spektrometer bei 25 °C gemessen
wird. Der Vicat-Erweichungspunkt des thermoplastischen Harzfilms
liegt gewöhnlich
zwischen 30 und 95 °C,
vorzugsweise zwischen 40 und 93 °C. Ist
der Vicat-Erweichungspunkt zu hoch, kann es schwierig sein, den
Toner auf den Harzfilm zu übertragen.
Ist der Vicat-Erweichungspunkt zu niedrig, sinkt die mechanische
Stärke
des Harzfilms, so dass die Haltbarkeit der Markierungsfolie dazu
tendiert, sich zu verschlechtern.
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Der
Vicat-Erweichungspunkt ist der Erweichungspunkt, der gemäß den Japan
Industrial Standards (JIS) K 7206 unter Anheben einer Temperatur einer
Probe mit einer konstanten Rate und gleichzeitigem Anlegen einer
spezifischen Last an eine nadelförmige
Prüfspitze,
die zu der Probe (dem thermoplastischen Harzfilm) senkrecht gehalten
wird, gemessen wird, und durch Messen der Temperatur, bei der die
Prüfspitze
in die Probe einen Millimeter eindringt.
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Die
Anzahl von Kohlenstoffatomen in der Kohlenwasserstoffhauptkette
des Polyols beträgt vorzugsweise
5 bis 7. Wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome 7 überschreitet, kann sich die
Erdölbeständigkeit
des thermoplastischen Harzfilms verschlechtern. Wenn die Anzahl
der Kohlenstoffatome kleiner ist als 5, können sich die Wärmeübertragungseigenschaften
des Toners verschlechtern.
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Das
Molekulargewicht des Polyurethans ist nicht beschränkt, und
sein Massenmittelwert des Molekulargewichts liegt gewöhnlich zwischen
20.000 und 1.000.000.
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Das
Phenoxyharz hat auch hohe Erdölbeständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit.
Das ist darauf zurückzuführen, dass
Phenoxyharz wiederholte Einheiten hat, die von einem Bisphenol in
dem Molekül
abgeleitet werden. Als Phenoxyharz können die verwendet werden,
die gewöhnlich
für Lacke
verwendet werden. Spezifische Beispiele für im Handel erhältliche
Phenoxyharze umfassen „YP
50S" (Handelsname
erhältlich
von TOTO Chemical Co., Ltd., „PKHH" Markenname erhältlich von
Phenoxy Specialties). Das Molekulargewicht des Phenoxyharzes ist
nicht beschränkt,
insofern als es ausreichende Festigkeit hat, und sein Massenmittelwert
des Molekulargewichts liegt gewöhnlich
zwischen 20.000 und 1.000.000.
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Das
Phenoxyharz ist zum Erhöhen
der Festigkeit der Empfangsfolie vorteilhaft, da es eine höhere Bruchbeanspruchung
hat als Polyurethan. Die Erhöhung
der Festigkeit der Empfangsfolie kann das Brechen der Markierungsfolie
verhindern, wenn die Markierungsfolie zum Ersetzen abgelöst wird,
und senkt den Arbeitsaufwand beim Ablösen effektiv.
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Wenn
das Phenoxyharz verwendet wird, wird es vorzugsweise kombiniert
mit Polyurethan verwendet, da die Biegsamkeit und Festigkeit der
Empfangsfolie mit einem guten Gleichgewicht leicht gesteigert werden
können.
In einem solchen Fall betragen die Gewichtsprozente an Polyurethan
in dem Gemisch mit dem Phenoxyharz gewöhnlich mindestens 60 %, vorzugsweise
mindestens 65 % und vorzugsweise mindestens 70 %. Das kombiniert
mit dem Phenoxyharz zu verwendende Polyurethan ist gewöhnlich Polycarbonatpolyurethan
oder Polycaprolactonpolyurethan. Das insbesondere bevorzugte Polyurethan
ist ein Polyurethan mit Polyoleinheiten, die von Polycarbonatpolyol
in dem Molekül
(Polycarbonatpolyurethan) abgeleitet sind. Das Polycarbonatpolyurethan hat
gute Witterungsbeständigkeit
zusätzlich
zur Feuchtigkeitsbeständigkeit
und beugt daher effektiv dem Verschlechtern oder Färben einer
Folie vor, die es enthält.
Das Färben
des Schutzfilms oder der Empfangsfolie können zu einer sichtbaren Verfärbung des
Bilds führen.
Die Empfangsfolie und der Schutzfilm, die weniger gefärbt sind,
sind daher als Elemente für
die Markierungsfolie, die im Freien verwendet wird, insbesondere
für Markierungsfolien
für Fahrzeuge,
vorteilhaft. Wenn die Prozente an Polyurethan 70 % oder weniger
betragen, können
andere Polyurethane verwendet werden.
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Die
Harzkomponente, die die Empfangsschicht (und die Grundschicht) bildet,
kann andere Harze enthalten, sofern die Effekte der vorliegenden Erfindung
nicht beeinträchtigt
werden. Ein Beispiel für
ein solches anderes Harz ist ein Acrylharz. Das Acrylharz ist ein
Polymer, das durch Polymerisation eines (Meth)Acrylmonomergemischs
vorbereitet wird. Das (Meth)Acrylmonomergemisch enthält gewöhnlich ein
(Meth)Acrylat mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen in einer Alkylgruppe
und ein copolymerisierbares Monomer. Das copolymerisierbare Monomer
ist vorzugsweise ein hydrophiles Monomer, wie zum Beispiel ein Hydroxy(meth)acrylat,
Alkylenglycoldiacrylat, eine Acrylsäure oder eine Methacrylsäure und
dergleichen, um die Erdölbeständigkeit
zu erhöhen.
Das Acrylharz kann durch Polymerisation eines solchen Monomergemischs
anhand eines herkömmlichen
Polymerisationsverfahrens, wie zum Beispiel Lösungspolymerisation vorbereitet
werden. Das Verhältnis
der Monomere wird so ausgewählt,
dass die Glasübergangstemperatur
und die anderen Eigenschaften des thermoplastischen Harzfilms in
optimale Bereiche fallen. Das Molekulargewicht des Acrylharzes ist
nicht beschränkt,
und sein Massenmittelwert des Molekulargewichts beträgt gewöhnlich 20.000
bis 1.000.000.
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Die
Menge an erdölbeständigem Harz
in der ganzen Harzzusammensetzung des thermoplastischen Harzfilms,
der als Empfangsschicht oder Grundschicht verwendet wird, beträgt gewöhnlich mindestens
70 Gewichtsprozent. Um die Erdölbeständigkeit
des Films noch weiter zu erhöhen,
beträgt die
Menge an ölbeständigem Harz
in der Gesamtharzzusammensetzung vorzugsweise mindestens 80 Gewichtsprozent
und vorzugsweise mindestens 90 Gewichtsprozent.
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Das
Bahnenmaterial kann wie folgt vorbereitet werden:
Der thermoplastische
Harzfilm, der die Empfangsschicht bildet, kann anhand eines herkömmlichen Film
bildenden Verfahrens vorbereitet werden. Eine Beschichtungszusammensetzung,
die die Harzkomponente umfasst, wird zum Beispiel auf die Freigabefläche eines
Futters aufgetragen und verfestigt, um den thermoplastischen Harzfilm
zu bilden. Als Auftraggerät
kann eine herkömmliche
Beschichtungsvorrichtung, wie zum Beispiel ein Spiralfilmziehgerät, eine
Walzenstreichmaschine, ein Walzenbeschichter oder ein Die-Coater
und dergleichen verwen det werden. Das Verfestigen ist in dem Fall
einer Beschichtungslösung
mit einem flüchtigen
Lösemittel
ein Trocknen oder in dem Fall einer geschmolzenen Harzbeschichtungszusammensetzung
ein Abkühlen. Alternativ
kann der thermoplastische Harzfilm durch Schmelzspinnen ausgebildet
werden.
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Wenn
das Bahnenmaterial eine Grundschicht und eine Empfangsschicht aufweist,
kann es wie folgt hergestellt werden:
Zuerst wird auf dem Futter
eine Empfangsschicht ausgebildet, dann wird eine Zusammensetzung,
die die Harzkomponente für
die Grundschicht enthält, auf
die Empfangsschicht mit dem Futter gebildet und verfestigt. Dadurch
erzielt man die Empfangsfolie, die den Filmschichtstoff umfasst.
Eine andere Schicht, wie zum Beispiel eine Grundierungsschicht oder
eine Klebstoffschicht kann zwischen der Empfangsschicht und der
Klebstoffschicht bereitgestellt werden, solange die erfindungsgemäßen Effekte nicht
beeinträchtigt
werden.
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Dann
wird eine Klebstoffschicht auf die Rückfläche der Empfangsfolie, die
wie oben erzeugt wurde, aufgetragen.
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Die
Klebstoffschicht wird durch Auftragen einer Beschichtungsflüssigkeit,
die den Klebstoff enthält,
auf die Freigabefläche
eines Futters aufgetragen und verfestigt, um eine Klebstoffschicht
auf dem Futter zu erzielen, und dann wird die Klebstoffschicht auf
dem Futter auf die Aufnahmefolie geschichtet und auf sie geklebt.
So wird das Bahnenmaterial der vorliegenden Erfindung fertiggestellt.
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Die
Stärke
der Empfangsfolie als Ganzes beträgt gewöhnlich 20 bis 150 μm, vorzugsweise
30 bis 100 μm.
Wenn die Empfangsfolie zu dünn
ist, sinkt die mechanische Stärke
der Folie, und das Bahnenmaterial kann beim Ablösen der Markierungsfolie von dem
beklebten Teil brechen. Ist die Stärke zu groß, sinkt die Biegsamkeit der
Markierungsfolie, die das Bahnenmaterial enthält.
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Klebstoffmaterial
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Als
das Klebstoffmaterial zum Kleben der Markierungsfolie (oder der
Empfangsfolie) auf dem zu beklebenden Teil wird eine ungleichmäßige Klebstoffschicht
wie oben beschrieben ausgebildet. Um eine ungleichmäßige Klebstoffschicht
auszubilden, kann jedes der Verfahren, die in den Veröffentlichungen
des früheren
Stands, oben zitiert, offenbart sind, verwendet werden. Ein Beispiel
für solche
Verfahren wird unten erklärt:
Zuerst
wird ein Futter mit einer Freigabefläche mit einer spezifischen
ungleichmäßigen Struktur
bereitgestellt. Auf der Freigabefläche des Futters wird eine Beschichtungszusammensetzung,
die ein selbsthaftendes Polymer enthält (eine Klebstoffzusammensetzung
zum Bilden der Klebstoffschicht des Bahnenmaterials), aufgebracht
und verfestigt, um eine Klebstoffschicht zu bilden. Dadurch wird
die ungleichmäßige Struktur
(negatives Bild) des Futters auf die Fläche der Klebstoffschicht übertragen,
die mit dem Futter in Berührung
ist (wobei diese Fläche
die Haftfläche
des Bahnenmaterials bildet), und dadurch wird die ungleichmäßige Klebfläche, die
eine spezifische Struktur (positiv) hat, darauf gebildet. Die ungleichmäßige Struktur
der Klebfläche
ist so konzipiert, dass sie Rillen aufweist, die Durchgänge bilden
können, wenn
Vorsprünge
mit dem zu beklebenden Teil in Berührung sind.
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Solche
Rillen der Klebstoffschicht können auf
der Klebfläche
so bereitgestellt werden, dass die Rillen, die eine spezifische
Form haben, in einem regelmäßigen Muster
angeordnet sind, oder Rillen mit unregelmäßigen Formen können unregelmäßig angeordnet
werden, so dass das Fangen von Blasen beim Verwenden der Markierungsfolie
vermieden werden kann. Wenn mehrere Rillen im Wesentlichen parallel
angeordnet werden, beträgt
die Entfernung zwischen Rillen vorzugsweise von 10 bis 2000 μm. Die Tiefe
der Rille (die Entfernung von der Haftfläche zu dem Grund der Rille
in die Richtung zu der Empfangsfolie) beträgt gewöhnlich 10 bis 100 μm. Die Form
der Rille ist nicht beschränkt,
solange die Wirkungen der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt werden.
Ein Querschnitt der Rille senkrecht zu der Klebfläche kann
zum Beispiel ein Rechteck sein (darunter auch ein unregelmäßiges Viereck),
ein Halbkreis, eine Halbellipse oder dergleichen.
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Das
Futter wird gewöhnlich
aus einem Papierblatt oder einer Kunststofffolie hergestellt. Ein
Papierfutter wird im Allgemeinen durch Beschichten einer Freigabelage
(oder Freigabeschicht) wie zum Beispiel einer Polyethylenschicht,
Silikonschicht usw. auf die Fläche
des Papierblatts vorbereitet. Wenn eine Silikonfreigabeschicht beschichtet
wird, wird zuerst eine Unterschicht, wie zum Beispiel eine Tonschicht,
eine Polyethylenschicht usw. aufgetragen und danach die Freigabelage.
Die ungleichmäßige Struktur
des Futters kann durch Drücken
der Freigabefläche
gegen ein Werkzeug zum Übertragen
der Ungleichmäßigkeit
nach dem Auftragen der Freigabelage gebildet werden.
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Die
Klebstoffschicht kann aus einem Beschichtungsfilm eines Klebstoffs
ausgebildet werden, der ein selbsthaftendes Polymer umfasst. Ein
bevorzugter Klebstoff enthält
ein selbsthaftendes Polymer und ein Vernetzungsmittel des selbsthaftenden
Polymers.
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Hier
bedeutet das selbsthaftende Polymer ein Polymer, das ein Haftvermögen bei
Raumtemperatur (etwa 25 °C)
hat. Beispiele für
ein solches selbsthaftendes Polymer weisen Acrylpolymere, Polyurethan,
Polyolefin, Polyester usw. auf.
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Ein
Beispiel der Synthese eines selbsthaftenden Poly mers wird unter
Bezugnahme auf ein Acrylpolymer erklärt.
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Ein
erstes Monomer, eine ungesättigte
Acrylsäure
(zum Beispiel Acrylsäure,
Methacrylsäure,
Itakonsäure,
Maleinsäure
usw.) oder ein polares (Meth)Acrylmonomer (zum Beispiel Acrylonitril
usw.) wird bereitgestellt. Das erste Monomer wird mit einem Acrylmonomer
als zweites Monomer gemischt, um ein Monomergemisch zu erzielen.
Als das zweite Monomer kann ein Alkylacrylat, wie zum Beispiel Isooctylacrylat,
Butylacrylat, 2-Methylbutylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat,
Isononoylacrylat usw. verwendet werden.
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Das
Monomergemisch wird durch ein herkömmliches Polymerisationsverfahren
polymerisiert, wie zum Beispiel eine Lösungspolymerisation, Emulsionspolymerisation,
Massenpolymerisation usw., um ein selbsthaftendes Polymer zu synthetisieren, das
ein erstrebenswertes spezifisches Molekulargewicht und eine erstrebenswerte
Molekulargewichtverteilung für
Fahrzeugmarkierungsfolie hat.
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Wenn
ein Vernetzungsmittel verwendet wird, um das selbsthaftende Polymer
zu vernetzen, beträgt
die Menge an Vernetzungsmittel gewöhnlich von 0,02 bis 2 Gewichtsteile,
vorzugsweise 0,03 bis 1 Gewichtsteil pro 100 Gewichtsteile des selbsthaftenden
Polymers, obwohl das von dem Typ des Vernetzungsmittels abhängt. Beispiele
für Vernetzungsmittel
enthalten Isocyanatmischungen, Melaminmischungen, Poly(meth)acrylatgemische,
Epoxidgemische, Amidgemische, Bisamidgemische (zum Beispiel Bisaziridinderivate
zweibasiger Säuren,
wie zum Beispiel Isophthaloyl-bis(2-Methylaziridin) usw.).
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Die
Glasübergangstemperatur
(Tg) der Klebstoffschicht liegt vorzugsweise zwischen –50 und –10 °C, vorzugsweise
zwischen –40
und –5 °C. Wenn die Tg
der Klebstoffschicht zu hoch ist, kann das Haften zwischen dem zu
beklebenden Teil und der Markierungsfolie beein trächtigt werden.
Wenn die Tg zu niedrig ist, kann der Klebstoff von der Kante einer Rolle
Markierungsfolie herausgequetscht werden, wenn die Markierungsfolie
in aufgerollter Form gelagert wird, so dass das Zusammenkleben der
geschichteten Teile der Markierungsfolie nicht verhindert werden
kann.
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Hier
wird die Tg der Klebstoffschicht aus tan δ berechnet, das unter Einsatz
eines dynamischen Viskoseelastometers gemessen wird. Die Messbedingungen
weisen einen Torsionsmodus mit einer Scherrate von 1 Radian/s, einen
Heiztemperaturbereich von –60
bis 100 °C
und eine Heizrate von 5 °C/s auf.
Die Stärke
der Probe beträgt
gewöhnlich
1 bis 2 mm.
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Die
Stärke
der Klebstoffschicht beträgt
gewöhnlich
20 bis 100 μm,
vorzugsweise 25 bis 80 μm. Die
druckempfindliche Klebstoffschicht kann verschiedene Zusätze enthalten,
wie zum Beispiel Tackifier, elastische Mikrokügelchen, Mikrokügelchen aus
klebrigen Polymeren, kristalline Polymere, anorganische Pulver,
Ultraviolett-Absorptionsmittel („UV") usw.
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Schutzfilm
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Der
Schutzfilm hat als Ganzes Lichtübertragungseigenschaften.
Der Lichtdurchlassgrad der Schutzfolie beträgt gewöhnlich mindestens 60 %, vorzugsweise
mindestens 70 % und vorzugsweise mindestens 80 %. Hier ist der Lichtdurchlassgrad
der Gesamtlichtdurchlassgrad gemessen mit einem Spektrophotometer
oder Farbmesser, das auch als ein Lichtmesser mit einer Wellenlänge von
550 nm fungiert.
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Der
Schutzfilm umfasst vorzugsweise einen Harzfilm mit einem Harz mit
hoher Transparenz. Beispiele für
ein solches Harz des Harzfilms enthalten Fluorcarbonharze, Polyester
auf Phthalatbasis (zum Beispiel PET, PEN, usw.), Acrylharze und
die erdölbeständigen Harze,
die oben beschrieben wurden, usw. auf. Das Fluorcarbonharz ist ein
Polymer, das durch Polymerisation mindestens eines fluorhaltigen Monomers
erzielt wird. Beispiele für
fluorhaltige Monomere umfassen fluorhaltige Ethylenmonomere, wie
zum Beispiel Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen, Tetrafluorethylen,
Trifluorchlorethylen usw. Zusätzlich
können
ein oder mehrere copolimerisierbare Monomere mit dem fluorhaltigen
Monomer, wie zum Beispiel Methacrylat (zum Beispiel Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat,
Propylmethacrylat, Butylmethacrylat usw.) und ein Acrylat (zum Beispiel
Methylacrylat, Ethylacrylat, Propylacrylat, Butylacrylat usw.) mit
dem oder den fluorhaltigen Monomeren gemischt werden.
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Das
Ausgangsmonomer kann andere copolymerisierbare Monomere, wie zum
Beispiel ein Acrylmonomer (zum Beispiel Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat
usw.) zusätzlich
zu dem fluorhaltigen Monomer enthalten.
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Ferner
kann der Schutzfilm aus einer Harzzusammensetzung hergestellt werden,
die ein Fluorharz (Fluorcarbonharz) und ein Acrylharz umfasst.
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Wenn
die erfindungsgemäße Markierungsfolie
als eine Markierungsfolie für
ein Fahrzeug verwendet wird, das mit einem Erdölkraftstoff als Energiequelle
angetrieben wird, ist das Harz des Schutzfilms vorzugsweise ein
Fluorharz oder ein erdölbeständiges Harz.
In einem solchen Fall beträgt
der Prozentsatz an Fluorharz oder erdölbeständigem Harz der Harzbestandteile,
die den Schutzfilm bilden, gewöhnlich
mindestens 70 Gewichts-%, vorzugsweise mindestens 80 Gewichts-%
und vorzugsweise mindestens 90 Gewichts-%. Wenn der Schutzfilm sowohl
ein Fluorharz als auch ein erdölbeständiges Harz
enthält,
liegt der Gewichtgesamtprozentsatz der zwei Harze gemeinsam vorzugsweise
in dem oben genannten Bereich.
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Die
Stärke
des Schutzfilms beträgt
gewöhnlich
5 bis 120 μm
und vorzugsweise 10 bis 100 μm. Wenn
eine Klebstoffschicht verwendet wird, um den Schutzfilm an der Empfangsfolie
anzukleben, hat sie gewöhnlich
eine Stärke
von 20 bis 100 μm
und vorzugsweise 25 bis 80 μm.
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Bilden eines Bilds
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Der
Farbstoff ist gewöhnlich
ein Toner oder eine Tinte. Wenn ein Bild zum Beispiel durch Übertragen
des Toners auf die Empfangsfolie gebildet wird, wird ein herkömmliches
Druckverfahren, wie zum Beispiel ein elektrostatisches Druckverfahren
verwendet, um den Toner auf die Rückfläche des Schutzfilms zu übertragen.
Elektrostatische Druckverfahren umfassen ein Direktdruckverfahren,
bei dem ein Bild direkt auf die Rückfläche des Schutzfilms gedruckt
wird, und ein Übertragungsverfahren, bei
dem ein Bild auf einen vorübergehenden
Träger gedruckt
und dann auf den Schutzfilm übertragen wird.
Bei dem Übertragungsverfahren
wird das Bild zuerst auf einem zeitweiligen Träger ausgebildet, der ein Transfermedium
genannt werden kann, und dann auf die Rückfläche des Schutzfilms mit Erhitzen
und Druck übertragen
werden, um einen Schutzfilm mit einem aufgedruckten Bild zu erzielen.
-
Der
zum Bilden des Bilds verwendete Toner enthält ein Bindemittelharz und
ein Pigment, das in dem Bindemittelharz dispergiert ist. Das Bindemittelharz
kann ein Harz sein, das aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Acrylharzen
und Polyesterharzen und Gemischen dieser besteht.
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Details
der elektrostatischen Druckverfahren sind in
JP-A-4-216 562 ,
JP-A-11-513 818 usw. offenbart.
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Beispiele
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Beispiel 1
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Eine
Empfangsfolie wurde bei diesem Beispiel wie folgt hergestellt:
Ein
Polycarbonatpolyurethan und ein Phenoxyharz wurden mit einem Gewichtsverhältnis von
70:30 gemischt und in Toluol gelöst,
um eine Beschichtungslösung
für eine
Empfangsfolie zu erzielen. Das Polyurethan wurde durch Polymerisation
eines Rohstoffs vorbereitet, der 1,6-Hexandiolcarbonatpolyol und Hexamethylendiisocyanat
enthält.
Das Polyurethan wurde durch Lösungspolymerisation
vorbereitet. Das Phenoxyharz war „PKHH" (Warenzeichen) erhältlich bei Phenoxy Specialties,
USA.
-
Die
Beschichtungslösung
wurde auf einen Polyesterträger
(ein Futter aus einer Polyesterfolie mit einer Stärke von
50 μm und
einer Freigabeschicht) mit einer Trockenschichtstärke von
10 μm aufgebracht
und getrocknet, um eine Aufnahmeschicht zu erzielen, die einen transparenten
thermoplastischen Harzfilm umfasst.
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Die
Empfangsschicht (der thermoplastische Harzfilm) hatte eine Tg von
24 °C. Das
Polyurethan hatte eine Tg von 34 °C
und das Phenoxyharz eine Tg von 72 °C.
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Auf
der Rückfläche der
Empfangsschicht (die Fläche
in Berührung
mit dem Träger,
der als die Farbstoff empfangende Fläche dient), wurde eine Lösung aus
Polyesterpolyurethan REZAMIN® NE310 erhältlich bei
DAINICHI SEIKA Co., Ltd., aufgetragen, um eine Trockenstärke von
33 μm zu
erzielen und getrocknet, um eine Grundschicht zu bilden. Dabei wurden
eine Empfangsfolie bestehend aus einem Schichtstoff aus der Empfangsschicht
und der Grundschicht erzielt.
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Separat
wurde eine Beschichtungszusammensetzung für eine Klebstoffschicht auf
eine Freigabefläche
eines Futters mit einer regelmäßig gemusterten
Ungleichmäßigkeit
auf der Freigabeschicht mit einem Klingenbeschich tungsgerät aufgetragen,
um eine Trockenstärke
von 40 μm
zu erzielen, und bei 90 °C
während
5 Minuten getrocknet. Diese Beschichtungszusammensetzung wurde durch
Mischen eines selbstklebenden Acrylpolymers, eines kristallinen Polyurethans
und eines Bisamid-Vernetzungsmittels in einer gemischten Lösung aus
Ethylacetat und Toluol vorbereitet. Das Gewichtsverhältnis des
selbstklebenden Polymers:kristallines Polyurethan:Vernetzungsmittel
betrug 90:10:0,2 (das Verhältnis
nicht flüchtiger
Komponenten).
-
Das
selbstklebende Acrylpolymer war ein Copolymer, das durch Lösungspolymerisation
eines Monomergemischs das Butylacrylat, Acrylonitril und Acrylsäure mit
einem Gewichtsverhältnis
von 93:3:4 enthielt, vorbereitet. Das selbstklebende Polymer hatte
einen Massenmittelwert des Molekulargewichts von 460.000 und eine
Tg von –21 °C.
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Das
kristalline Polyurethan wurde durch Polymerisation von Isophorondiisocyanat
(IPDI) und Polycaprolacton (PLACSEL® 220
erhältlich
bei DAICEL Chemical Industries, Ltd.; Massenmittelwert des Molekulargewichts
= 6.000; Massenmittelwert des Molekulargewichts/Zahlenmittelwert
des Molekulargewichts = 1,8) in Toluol vorbereitet. Das Molverhältnis des
Polycaprolactons im Vergleich zum IPDI betrug 2:1. Das Polyurethan
hatte einen Massenmittelwert des Molekulargewichts von 13.000 und
ein Verhältnis
von Massenmittelwert des Molekulargewichts zu Zahlenmittelwert des
Molekulargewichts von 2,2.
-
Auf
der Freigabeschicht des oben genannten Futters wurden mehrere Rippen,
die Rillen entsprechen, die auf die Klebstoffschicht zu übertragen
sind, ununterbrochen entlang der Linien einer Kreuzschraffierung
ausgebildet, so dass sich die Rippen gegenseitig schnitten. Die
Höhe der
Rippe betrug 19,5 μm.
Die größte Tiefe
der Rille auf der Klebfläche betrug
daher 19,5 μm.
Die maximale Entfernung zwischen den benachbarten Rippen (die Entfernung
zwischen den Gründen
der Rippen) betrug 1,2 mm und die Breite der Rippe betrug 55 μm. Der senkrechte Querschnitt
der Rippe war ein unregelmäßiges Viereck.
Daher war der senkrechte Querschnitt der Rille auf der Klebstoffschicht
ebenfalls ein unregelmäßiges Viereck.
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Die
Klebstoffschicht mit dem Futter, die wie oben beschrieben erzeugt
wurde, wurde trocken auf die Rückfläche der
Grundschicht der Empfangsfolie geschichtet und dann wurde der Polyesterträger von der
Oberfläche
der Empfangsfolie entfernt, um das Bahnenmaterial dieses Beispiels
zu erzielen.
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Unter
Gebrauch des erzielten Bahnenmaterials wurde die Markierungsfolie
dieses Beispiels wie folgt hergestellt:
Eine digitale Grafik
für das Übertragen
wurde auf einem Transfermedium (8601J, hergestellt von 3M) mit einem
elektrostatischen Drucksystem (Scotchprint® 9512,
hergestellt von 3M) ausgebildet. Dann wurde das Transfermedium mit
den gedruckten Grafiken in eine Rolle gerollt, um eine mittelgroße Rolle
zu erzielen.
-
Das
Bahnenmaterial und die mittelgroße Rolle wurden auf eine Beschichtungsvorrichtung (ORCA® III,
erhältlich
bei 3M Company, St. Paul, Minnesota, USA) angeordnet, und die Beschichtungsvorrichtung
wurde unter den folgenden Bedingungen betrieben, und das Tonerbild
wurde auf die Empfangsfolie übertragen,
um eine Rolle Markierungsfolie dieses Beispiels zu erzielen:
-
Bildübertragungsbedingungen
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- – Temperatur
einer oberen Walze: 130 °C
Temperatur einer unteren Walze: 50 °C
- – Bahnenfördergeschwindigkeit:
70 cm/min.
- – Druckeinstellung:
etwa 410 kPa (60 psi)
-
Bei
der Markierungsfolie dieses Beispiels war das durch den Schutzfilm
beobachtete Bild klar.
-
Der
Tonerhaftungstest wurde wie folgt ausgeführt:
Einhundert Kreuzschraffierungsschritte
(Größe jedes Querschnitts:
etwa 1 mm × etwa
1 mm) wurden auf dem Tonerbild ausgebildet, dann wurde das Klebeband
(Nr. 610, erhältlich
bei 3M Company) auf das Tonerbild geklebt. Das Klebeband wurde schnell
abgezogen. Es wurde kein Übertrag
des Toners auf das Klebeband beobachtet, was bestätigte, dass
das Haften zwischen dem Toner und dem Bahnenmaterial gut war.
-
Separat
wurde ein durchsichtiger Schutzfilm auf das Tonerbild auf der Markierungsfolie
(der die Farbe empfangenden Fläche)
mit einem Klebstoff geklebt, um eine Markierungsfolie mit einem
Schutzfilm zu erzielen. Der verwendete Schutzfilm war ein fluorharzhaltiger
Schutzfilm mit einer Klebstoffschicht (Overlaminate film SP 4114,
erhältlich
bei Sumitomo 3M Ltd., JAPAN).
-
Die
Erdölbeständigkeit
der Markierungsfolie mit dem Schutzfilm wurde wie folgt bewertet:
Zwei
rechteckige Teile der Markierungsfolie mit jeweils einer Länge von
etwa 50 mm und einer Breite von etwa 30 mm wurden bereitgestellt.
Ein Teil wurde auf eine melaminbeschichtete Platte (erhältlich bei PALTEC)
mit der Klebstoffschicht der Markierungsfolie mit einer ungleichmäßigen Klebfläche geklebt, während der
andere Teil ebenfalls an eine beschichtete Platte geklebt wurde,
wobei die Klebstoffschicht teilweise mit dem einen Teil überlappte,
um ein Testmuster zu erzielen. Die überlappende Breite der Kanten
der Teile mit der breiten Richtung betrug etwa 10 mm. Bei einer
solchen Überlappung
könnte
ein Erdölkraftstoff
leicht in die Spalte zwischen der Klebstoffschicht und der beschichteten
Platte von den Kanten der Folie eindringen, so dass der Test unter
relativ schwierigen Bedingungen ausgeführt wurde.
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Das
Testmuster wurde so befestigt, dass die Längskantenteile mit einer Breite
von etwa 10 mm der zwei Teile der Markierungsfolie in einen Dieselkraftstoff
(erhältlich
bei Mobil Oil Co., Ltd.) getaucht waren, und sie wurden darin während 8
Stunden belassen. Dann wurde das Muster im Schatten bei Raumtemperatur
während
16 Stunden getrocknet und sein Aussehen wurde einer Sichtprüfung unterzogen.
An keinem Teil der zwei Teile der Markierungsfolie wurden ein Ablösen an der
Schnittstelle, ein Ablösen
zwischen den Schichten, zum Beispiel der Empfangsschicht oder Falten
beobachtet, und ein gutes Aussehen blieb erhalten.
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Die
Feuchtigkeitsbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde wie oben beschrieben bewertet. Keine
Kanten der Markierungsfolie wölbten
sich von dem zu beklebendem Teil (der melaminbeschichteten Platte)
hoch. Die Feuchtigkeitsbeständigkeit
wurde daher als gut eingestuft.
-
Bezugsbeispiel 2
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Ein
Bahnenmaterial wurde in diesem Beispiel gleich hergestellt wie in
Beispiel 1, mit der Ausnahme, dass eine Empfangsschicht nur aus
dem Polycarbonatpolyurethan gebildet wurde, und eine Empfangsfolie
aus einer solchen Empfangsschicht wurde verwendet. Die Stärke des
Bahnenmaterials betrug 33 μm.
-
Bei
der Markierungsfolie dieses Beispiels war das durch den Schutzfilm
beobachtete Bild klar. Das Haften des Toners war gut und es wurde
kein Transfer des Toners auf das Klebeband beobachtet.
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Die
Erdölbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich wie in Beispiel 1 bewertet. Es
wurden kein Ablösen
an der Schnittstelle, kein Ablösen
zwischen den Schichten, wie zum Beispiel der Empfangsschicht und
keine Falten beobachtet, und ein gutes Aussehen blieb erhalten.
-
Die
Feuchtigkeitsbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Keine
Kanten der Markierungsfolie wölbten
sich hoch.
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Beispiel 3
-
Bei
diesem Beispiel wurde ein Bahnenmaterial gleich hergestellt wie
im Beispiel 2, mit der Ausnahme, dass Polycaprolactonpolyurethan
als Polyurethan verwendet wurde. Das in diesem Beispiel verwendete
Polyurethan wurde durch Polymerisation von Polycaprolacton, MDI
und Neopentylglycol als Rohstoffe vorbereitet. Die Aufnahmeschicht
(der thermoplastische Harzfilm) hatte eine Tg von 0 °C.
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Bei
der Markierungsfolie dieses Beispiels war das durch den Schutzfilm
beobachtete Bild klar. Das Haften des Toners war gut und kein Transfer
des Toners auf das Klebeband wurde beobachtet.
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Die
Erdölbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Es
wurden kein Ablösen
an der Schnittstelle, kein Ablösen
zwischen den Schichten, wie zum Beispiel der Empfangsschicht und
keine Falten beobachtet, und ein gutes Aussehen blieb erhalten.
-
Die
Feuchtigkeitsbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Keine
Kanten der Markierungsfolie wölbten
sich hoch.
-
Beispiel 4
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Bei
diesem Beispiel wurde ein Bahnenmaterial gleich wie in Beispiel
2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das Bahnenmaterial nur aus
dem Phenoxyharz gebildet wurde.
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Eine
Rolle aus Markierungsfolie wurde gleich hergestellt wie in Beispiel
1, mit der Ausnahme, dass das Bahnenmaterial dieses Beispiels verwendet
wurde.
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Bei
der Markierungsfolie dieses Beispiels war das durch den Schutzfilm
beobachtete Bild klar. Das Haften des Toners war gut und kein Transfer
des Toners auf das Klebeband wurde beobachtet.
-
Die
Erdölbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Es
wurden kein Ablösen
an der Schnittstelle, kein Ablösen
zwischen den Schichten, wie zum Beispiel der Empfangsschicht und
keine Falten beobachtet, und ein gutes Aussehen blieb erhalten.
-
Die
Feuchtigkeitsbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Keine
Kanten der Markierungsfolie wölbten
sich hoch.
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Vergleichendes Beispiel 1
-
Die
Markierungsfolie dieses vergleichenden Beispiels wurde gleich hergestellt
wie in Beispiel 2, mit der Ausnahme, dass ein Ionomerfilm mit einer Stärke von
50 μm (HIMIRAN® 1601,
erhältlich
bei MITSUI DUPONT Co., Ltd.) als Empfangsschicht verwendet wurde.
Bei der Markierungsfolie dieses vergleichenden Beispiels war das
durch den Schutzfilm beobachtete Bild klar. Das Haften des Toners
war gut und kein Transfer des Toners auf das Klebeband wurde beobachtet.
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Die
Erdölbeständigkeit
der Markierungsfolie wurde gleich bewertet wie in Beispiel 1. Die
Empfangsschicht war aufgebläht
und die Markierungsfolie hatte sich von dem zu beklebenden Teil
abgelöst.
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Vergleichendes Beispiel 2
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Das
Bahnenmaterial dieses vergleichenden Beispiels wurde gleich wie
in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass eine Empfangsschicht
nur aus dem folgenden Polyesterpolyurethan gebildet wurde.
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Das
bei diesem vergleichenden Beispiel verwendete Polyurethan wurde
durch Polymerisation eines Rohstoffs. vorbereitet, der 1,6-Hexandiol, 1,4-Butandiol,
Adipinsäure,
IPDI und hydriertes MDI enthielt. Das Polyurethan wurde durch Lösungspolymerisation
vorbereitet.
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Die
Markierungsfolie dieses vergleichenden Beispiels hatte niedrigere
Tonerübertragungseigenschaften
so dass die Klarheit des Bilds (Bildqualität) niedriger war als die der
Beispiele 1 bis 4. Als die Feuchtigkeitsbeständigkeit der Markierungsfolie gleich
wie in Beispiel 1 bewertet wurde, wölbten sich die Kanten der Folie
nach oben. Die Feuchtigkeitsbeständigkeit
war daher augenscheinlich geringer als die der Beispiele 1 bis 4.