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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft allgemein die drahtlose Datenübertragung und im Besonderen
den Betrieb eines Hochfrequenz-(HF-) Senders in einer Komponente
eines drahtlosen Kommunikationssystems.
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2. HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Der
Aufbau und Betrieb von drahtlosen Kommunikationssystemen sind allgemein
bekannt. Beispiele für
solche drahtlosen Kommunikationssysteme umfassen unter anderem zellulare
Systeme und drahtlose lokale Netze. In diesen Kommunikationssystemen
eingesetzte Einrichtungen werden typischerweise so gebaut, dass
sie standardisierte Betriebsabläufe,
d.h. Betriebsstands, unterstützen.
Diese Betriebsstandards schreiben bestimmte Trägerfrequenzen, Kanäle, Modulationsarten,
Baudraten, Bitübertragungsschicht-Frame-Strukturen, MAC-Schichtoperationen,
Sicherungsschichtoperationen etc. vor. Durch Befolgung dieser Betriebsstandards
wird eine Gerätekompatibilität erreicht.
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Bei
einem zellularen System lizenziert eine staatliche Behörde ein
Frequenzspektrum für
ein entsprechendes geographisches Gebiet (Dienstgebiet), das von
einem lizenzierten Systembetreiber verwendet wird, um in dem Dienstgebiet
einen drahtlosen Dienst bereitzustellen. Basierend auf dem lizenzierten
Spektrum und den für
das Dienstgebiet eingesetzten Betriebsstandards verwendet der Systembetreiber
eine Mehrzahl an Trägerfrequenzen
(Kanälen) innerhalb
des Frequenzspektrums, die die Teilnehmereinheiten der Teilnehmer
in dem Dienstgebiet unterstützen.
Diese Kanäle
sind typischerweise unter gleichem Abstand über das lizenzierte Spektrum
angeordnet. Die Trennung zwischen nebeneinander liegenden Trägern wird
durch die Betriebsstandards definiert und so gewählt, dass die in dem lizenzierten Spektrum
unterstützte
Kapazität
ohne übermäßige Interferenzen
maximiert wird. In den meisten Fällen werden
dem Ausmaß nebeneinander
liegenden Kanalinterferenzen, die durch Übertragungen über einen
bestimmten Kanal verursacht werden können, strenge Beschränkungen
auferlegt.
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Bei
zellularen Systemen ist eine Mehrzahl Basisstationen über das
Dienstgebiet verteilt. Jede Basisstation bedient drahtlose Datenübertragungen innerhalb
einer jeweiligen Zelle. Jede Zelle kann weiter in eine Mehrzahl
an Sektoren unterteilt werden. Bei vielen zellularen Systemen, z.B.
zellularen GSM-Systemen, unterstützt
jede Basisstation Vorwärtsverbindungs-Datenübertragungen
(von der Basisstation zu den Teilnehmereinheiten) über einen ersten
Satz Trägerfrequenzen
und Rückwärtsverbindungs-Datenübertragungen
(von den Teilnehmereinheiten zur Basisstation) über einen zweiten Satz Trägerfrequenzen.
Der erste und der zweite Satz Trägerfrequenzen,
die von der Basisstation unterstützt
werden, stellen einen Teilsatz sämtlicher
Trägerfrequenzen
in dem lizenzierten Frequenzspektrum dar. Bei den meisten, wenn
nicht bei allen, zellularen Systemen werden die Trägerfrequenzen
wiederverwendet, so dass Interferenzen zwischen dieselben Trägerfrequenzen
verwendenden Basisstationen minimiert werden, die Systemkapazität jedoch
erhöht
wird. Die dieselben Trägerfrequenzen
verwendenden Basisstationen sind typischerweise geographisch voneinander
getrennt, so dass sich minimale Interferenzen ergeben.
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Sowohl
die Basisstationen als auch die Teilnehmereinheiten umfassen Hochfrequenz-(HF-) Sender und
HF-Empfänger,
die zusammen "HF-Sende-/Empfangsgeräte" bilden. HF-Sende-/Empfangsgeräte bedienen
die drahtlosen Verbindungen zwischen den Basisstationen und den
Teilnehmereinheiten. Der HF-Sender empfängt von einem Basisbandprozessor
ein Basisbandsignal, wandelt das Basisbandsignal in ein HF-Signal
um und verbindet das HF-Signal zur Übertragung mit einer Antenne.
Bei den meisten HF-Sendern wird, aufgrund wohlbekannter Beschränkungen,
das Basisband zuerst in ein Zwischenfrequenz-(ZF-) Signal und das
ZF-Signal dann in das HF-Signal umgewandelt. Der HF-Empfänger empfängt ein
HF-Signal, wandelt das HF-Signal in ein ZF-Signal und dann das ZF-Signal
in ein Basisbandsignal um, welches er dann dem Basisbandprozessor
zuführt.
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Die
schnelle Entwicklung des Mobilkommunikationsmarktes verlangt, dass
Multiband-HF-Sende-/Empfangsgeräte eine
geringe Größe, niedrige Kosten
und einen geringen Energieverbrauch haben. Diese Marktvorgaben machen
es erforderlich, dass sich die Architektur des HF-Sende-/Empfangsgeräts im Hinblick
auf geringere Kosten und eine miniaturisierte Mobilgerätgröße für ein hohes
Niveau an Systemintegration auf einem einzelnen Chip eignet. Ein geringer
Energieverbrauch ist zur Erhöhung
der Mobilgerätbatterielebensdauer
entscheidend und für kleine
Mobilgeräte,
die kleine Batterien haben, von großer Bedeutung. Zur Bewältigung
dieser Konstruktionsherausforderungen verwenden einige HF-Sender
derzeit eine Translationsschleifenarchitektur, um das ZF-Signal
in ein HF-Signal umzuwandeln. Translationsschleifen architekturen
sind bei modulierten drahtlosen Systemen mit konstanter Hüllkurve
nützlich,
wie etwa der neuen Generation von GSM-(Global Standards for Mobile
Communications (Globale Standards für die Mobilkommunikation))
und GPRS-(General
Packet Radio System (Allgemeines paketorientiertes Funksystem))
Telefonen, die eine GMSK-(Gaussian Minimum Shift Keying (Gaußsche Minimumumtastung))
Modulation einsetzen. Bislang konnte die Translationsschleifenarchitektur
jedoch bei Systemen, die ein Modulationsformat mit nicht konstanter
Hüllkurve
verwenden, wie etwa QPSK für standardisierte
CDMA-(IS-95) und US-TDMA-(IS-136)
Systeme, für
8-PSK für
auf dem EDGE-Standard basierende Mobilgeräte und für Mobilgeräte, die andere Modulationsformate
mit nicht konstanter Hüllkurve
unterstützen,
wie etwa 16 QAM, 32 QAM, 64 QAM, 128 QAM, etc., nicht erfolgreich angewandt
werden.
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In
dem Dokument "A
New Dual mode GSM/EDGE transceiver using modulation loop" von C. Berland et
al., European Conference an Wireless Technology, Paris 2000, 5.
Oktober 2000, Seiten 175-178, XP001060828, ISBN: 0-86213-217-7,
ist eine Dualmodus-GSM-/EDGE-(Enhanced Data rates for GSM Evolution
(Erhöhte
Datenraten für
GSM-Entwicklungen) Sender-/Empfängerarchitektur
beschrieben, die einen Modulator, einen Begrenzer und eine Translationsschleife
umfasst.
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Es
besteht daher auf diesem Gebiet Bedarf an einem HF-Sender mit niedrigem
Energieverbrauch, der sowohl Modulationsformate mit konstanter Hüllkurve
als auch Formate mit nicht konstanter Hüllkurve unterstützt und
andere Unzulänglichkeiten bekannter
Einrichtungen oder Geräte überwindet.
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Zur Überwindung
der vorstehend beschriebenen Unzulänglichkeiten sowie anderer
Unzulänglichkeiten
derzeitiger Geräte
und Methodologien wird daher erfindungsgemäß ein Hochfrequenz-(HF-) Sender
gemäß dem unabhängigen Anspruch
1 bereitgestellt. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind
in den abhängigen
Unteransprüchen
dargelegt.
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Ein
erfindungsgemäß konstruierter
HF-Sender umfasst eine Translationsschleifenarchitektur, die Modulationsarten
mit nicht konstanter Hüllkurve
unterstützt,
z.B. QPSK, 8-PSK, 16 QAM, 32 QAM, 64 QAM, 128 QAM, etc. Die Translationsschleifenarchitektur
der vorliegenden Erfindung stellt die Hüllkurve der Translationsschleife
so ein, dass sie Modulationsarten mit nicht konstanter Hüllkurve
unterstützt. Der
HF-Sender kann in einem Mobilgerät
oder einem stationären
Gerät enthalten
sein.
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Der
HF-Sender umfasst insbesondere einen Zwischenfrequenz-(ZF-) Modulator,
eine Translationsschleife, eine Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock,
einen Hüllkurveneinstellblock
und einen Zeitverzögerungskalibrierblock.
Der ZF-Modulator empfängt
ein moduliertes Basisbandsignal und erzeugt ein moduliertes ZF-Signal
mit nicht konstanter Hüllkurve.
Die Translationsschleife empfängt
das modulierte ZF-Signal
und erzeugt ein moduliertes HF-Signal mit konstanter Hüllkurve.
Der Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock
empfängt
ein dem modulierten Signal entsprechendes Hüllkurvensignal und erzeugt
basierend auf einem Zeitverzögerungssteuersignal
ein zeitverzögertes
Hüllkurvensignal. Der
Hüllkurveneinstellblock
stellt das modulierte HF-Signal basierend auf dem zeitverzögerten Hüllkurvensignal
ein, um ein hüllkurveneingestelltes
moduliertes HF-Signal zu erzeugen. Schließlich empfängt der Zeitverzögerungskalibierblock
das hüllkurveneingestellte
modulierte HF-Signal und erzeugt das Zeitverzögerungssteuersignal.
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Bei
einer Ausführungsform
umfasst der Zeitverzögerungskalibierblock
einen Abwärtswandler,
einen Analog-/Digital-Umsetzer (ADU), ein Tiefpassfilter (TPF),
ein Bandpassfilter (BPF) und einen Pegeldetektor-/Steuerblock. Der
Abwärtswandler
wandelt das hüllkurveneingestellte
modulierte HF-Signal in ein komplexes Basisbandsignal um. Der ADU
tastet das komplexe Basisbandsignal ab. Das TPF ist mit dem ADU
verbunden und filtert das komplexe Basisbandsignal, um einen TPF-Ausgang zu erzeugen. Das
BPF ist ebenfalls mit dem ADU verbunden und filtert das komplexe
Basisbandsignal, um einen BPF-Ausgang zu erzeugen. Bei diesem Aufbau
empfängt
der Pegeldetektor-/Steuerblock den TPF-Ausgang und den BPF-Ausgang und erzeugt
basierend auf dem TPF-Ausgang und dem BPF-Ausgang das Zeitverzögerungssteuersignal.
Diese Komponenten des HF-Senders können in den in einem angeschlossenen
Basisbandprozessor vorhandenen Ressourcen ausgeführt werden.
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Der
Zeitverzögerungskalibrierblock
des HF-Senders bestimmt eine gewünschte
Kanalleistung, die dem HF-Signal entspricht. Der Zeitverzögerungskalibrierblock
bestimmt außerdem
eine durch die Translationsschleife abgegebene Alternativkanalleistung
(oder Nebenkanalleistung), die einem Alternativkanal (oder Nebenkanal)
entspricht. Der Zeitverzögerungskalibrierblock
bestimmt dann das Zeitverzögerungssteuersignal
basierend auf dem Verhältnis der
Kanalleistung zur Alternativkanalleistung. Wenn die Zeitverzögerung richtig
eingestellt ist, stimmt die Hüllkurve
des von der Translationsschleife erzeugten HF-Signals im Wesentlichen
oder vollständig
mit der Phase des von der Translationsschleife erzeugten HF-Signals überein.
Infolgedessen wird die von der Translationsschleife erzeugte Alternativkanalleistung (und die
Nebenkanalleistung) reduziert/minimiert, um systematische Anforderungen
zu erfüllen.
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Der
HF-Sender kann außerdem
einen Hüllkurvenermittlungsblock
umfassen, der das Hüllkurvensignal
erzeugt. Bei einer Ausführungsform
bestimmt der Hüllkurvenermittlungsblock
das Hüllkurvensignal
basierend auf dem vom Basisbandprozessor empfangenen komplexen Basisbandsignal
(nicht dem im Zeitverzögerungskalibrierblock
erzeugten komplexen Basisbandsignal). Bei einer anderen Ausführungsform
bestimmt der Hüllkurvenermittlungsblock
das Hüllkurvensignal
basierend auf dem modulierten ZF-Signal. Bei einer weiteren Ausführungsform
empfängt
der Hüllkurvenermittlungsblock
das Hüllkurvensignal
von einem angeschlossenen Basisbandprozessor.
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Zumindest
bei manchen Ausführungsformen ist
das vom Hüllkurvenermittlungsblock
erzeugte Hüllkurvensignal
ein digitales Signal, während
das zeitverzögerte
Hüllkurvensignal
ein analoges Signal ist. Bei diesem Signalformat verzögert der
Zeitverzögerungsblock
ein digitales Hüllkurvensignal
durch eine Verzögerung,
die auf dem Zeitverzögerungssteuersignal
basiert. Dann empfängt
ein Digital-/Analog-Umsetzer den Ausgang des Zeitverzögerungsblocks
und erzeugt das zeitverzögerte
Hüllkurvensignal.
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Die
Translationsschleife kann eine Phasenantwort haben, die mit der
Frequenz variiert, so dass die Phasenantwort der Translationsschleife
innerhalb des gewünschten
Kanals konstant ist, in einem Nebenkanal und/oder Alternativkanal
jedoch nicht konstant ist, d.h. die Phasenantwort ist eine Funktion
der Frequenz innerhalb des Nebenkanals und/oder des Alternativkanals.
Infolge dieser nicht konstanten Phasenantwort der Translationsschleife stimmen,
auch wenn die Hüllkurve
und die Phase am Ausgang der Translationsschleife für den gewünschten
Kanal perfekt aneinander angepasst sind, die Hüllkurve und die Phase im Nebenkanal
und/oder Alternativkanal nicht miteinander überein. Infolgedessen können die
von der Translationsschleife ausgegebene Nebenkanalleistung und
Alternativkanalleistung die systematischen Anforderungen nicht erfüllen.
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Daher
wird bei einer anderen Ausführungsform
ein eingehendes Basisbandsignal (oder ZF-Signal) durch einen Phasenentzerrer
phasenentzerrt, um die nicht konstante Phasenantwort der Translationsschleife
zu kompensieren. Bei dieser Phasenentzerrung, die vor der Translationsschleife
durchgeführt
wird, wird die nicht konstante Phasenantwort der Translationsschleife überwunden,
so dass die von der Translati onsschleife ausgegebene Nebenkanalleistung
und Alternativkanalleistung weiter reduziert werden.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden
genauen Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen hervor.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ein
besseres Verständnis
dieser und anderer Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung geht aus einem Studium der folgenden genauen Beschreibung,
der zugehörigen
Ansprüche und
der begleitenden Zeichnungen hervor. Es zeigt:
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1A ein
Systemdiagramm, das ein zellulares System darstellt, in dem die
vorliegende Erfindung eingesetzt wird,
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1B ein
Blockdiagramm, das den Aufbau einer erfindungsgemäß konstruierten
drahtlosen Einrichtung allgemein darstellt,
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2 ein
Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten Hochfrequenz-(HF-)
Sender darstellt,
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3 ein
Blockdiagramm, das den HF-Sender gemäß 2 genauer
darstellt,
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4 ein
Blockdiagramm, das eine wertere Ausführungsform des Zeitverzögerungskalibrierblocks
gemäß 2 darstellt,
der die Alternativkanalleistungsverhältnis-(AKLV) Messoperationen durchführt,
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5A ein
Blockdiagramm, das das in einem AKLV-Messblock eingesetzte erfindungsgemäß konstruierte
Tiefpassfilter darstellt,
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5B ein
Blockdiagramm, das eine erfindungsgemäß konstruierte Takterzeugungsschaltung darstellt,
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6 ein
Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten Energiepegeldetektor darstellt,
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7 ein
Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten Zeitverzögerungsblock des
Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblocks
darstellt,
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8 ein
Blockdiagramm, das eine erfindungsgemäß konstruierte Teilnehmereinheit
darstellt,
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9 ein
Logikdiagramm, das ein erfindungsgemäßes Betriebsverfahren darstellt,
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10A eine graphische Darstellung der Energiespektraldichte
eines von dem erfindungsgemäßen HF-Sender
erzeugten HF-Signals, wobei die Hüllkurveneinstellzeitverzögerung falsch
eingestellt ist,
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10B eine graphische Darstellung der typischen
Energiespektraldichte eines von dem erfindungsgemäßen HF-Sender
erzeugten HF-Signals, wobei die Hüllkurveneinstellzeitverzögerung korrekt eingestellt
ist,
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11 eine
graphische Darstellung der Phasenantwort einer von einem HF-Sender
verwendeten erfindungsgemäß konstruierten
Translationsschleife,
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12 ein
Blockdiagramm, das einer weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß konstruierten
HF-Senders darstellt,
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13 ein
Blockdiagramm, das eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäß konstruierten Phasenentzerrers
des HF-Senders gemäß 12 darstellt,
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14 ein
Blockdiagramm, das eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß konstruierten
Phasenentzerrers des HF-Senders gemäß 12 darstellt,
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15 ein
Logikdiagramm, das ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Kalibrieren
eines Phasenentzerrers darstellt, und
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16 ein
Logikdiagramm, dass den erfindungsgemäßen Betrieb eines Phasenentzerrers
darstellt.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A ist
ein Systemdiagramm, das ein zellulares System darstellt, in dem
die vorliegende Erfindung eingesetzt wird. Das zellulare System
umfasst eine Mehrzahl an Basisstationen 102, 104, 106, 108, 110 und 112,
die drahtlose Datenübertragungen
innerhalb jeweiliger Zellen/Sektoren bedienen. Das zellulare System
bedient drahtlose Datenübertragungen
einer Mehrzahl drahtloser Teilnehmereinheiten. Diese drahtlosen
Teilnehmereinheiten umfassten drahtlose Handapparate 114, 118, 120 und 126,
mobile Computer 124 und 128 sowie Desktop-Computer 116 und 122.
Bei der drahtlosen Datenübertragung kommuniziert
jede dieser Teilnehmereinheiten mit einer (oder mehreren während der
Weiterschaltung) der Basisstationen 102 bis 112.
Jede der Teilnehmereinheiten 114-128 und jede
der Basisstationen 102-112 umfassen einen erfindungsgemäß konstruierten
Hochfrequenz-(HF-) Schaltungsaufbau.
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Der
HF-Schaltungsaufbau der vorliegenden Erfindung kann in jeder der
Teilnehmereinheiten 114-128, jeder der Basisstationen 102-112 oder
in anderen drahtlosen Einrichtungen enthalten sein, unabhängig davon,
ob diese in einem zellularen System arbeiten oder nicht. Daher können die
Lehren der vorliegenden Erfindung beispielsweise auf drahtlose lokale
Netze, Zwei-Wege-Radios, Satellitenkommunikationseinrichtungen oder
andere Einrichtungen angewandt werden, die drahtlose Datenübertragungen
unterstützen.
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Der
erfindungsgemäße HF-Schaltungsaufbau
unterstützt
sowohl Modulationsarten mit konstanter Hüllkurve als auch Modulationsarten
mit nicht konstanter Hüllkurve.
Der HF-Senderabschnitt dieses HF-Schaltungsaufbaus unterstützt Modulationsformate
mit nicht konstanter Hüllkurve,
wie etwa QPSK für
standardisierte CDMA-(IS-95)
und US-TDMA-(IS-135) Systeme und 8-PSK für standardisierte EDGE-Systeme.
Der erfindungsgemäße HF-Sender unterstützt auch
andere Modulationsarten mit nicht konstanter Hüllkurve, z.B. QPSK, 8-PSK,
16 QAM, 32 QAM, 64 QAM, 128 QAM etc., unabhängig davon, ob diese standardisiert
sind oder nicht. Der Aufbau und Betrieb des HF-Senders ist unter
Bezugnahme auf die 2-10B näher beschrieben.
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Der
Aufbau und Betrieb des erfindungsgemäßen HF-Senders können auch
so ausgeführt
werden, dass er auch andere drahtlose Datenübertragungen bedient. Der HF-Sender
kann beispielsweise dazu verwendet werden, auf Anwesen bezogene drahtlose
lokale Netzkommunikationen (premises-based WLAN communications),
z.B. IEEE802.11a- und IEEE802.11b-Kommunikationen, und Ad-hoc-Peer-to-Peer-Kommunikationen,
z.B. Bluetooth, zu bedienen. Bei einem WLAN-System wäre der Aufbau
dem in 1A gezeigten Aufbau ähnlich,
anstelle der Basisstationen 102-112 würde das WLAN-System jedoch
eine Mehrzahl drahtloser Zugriffspunkte (WAPs – Wireless Access Points) umfassen.
Jeder dieser WAPs würde
ein entspre chendes Gebiet innerhalb des bedienten Anwesens bedienen
und mit den bedienten drahtlosen Einrichtungen drahtlos kommunizieren.
Bei Peer-to-Peer-Kommunikationen, wie etwa den bei Bluetooth-Anwendungen
bedienten, würde
der HF-Sender der vorliegenden Erfindung die Datenübertragungen
zwischen Peer-Einrichtungen, z.B. einem Laptop-Computer 124 und
einem drahtlosen Handapparat 126, unterstützen.
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1B ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer erfindungsgemäß konstruierten
drahtlosen Einrichtung 150 allgemein darstellt. Der allgemeine Aufbau
der drahtlosen Einrichtung 150 ist in jeder der in 1A gezeigten
drahtlosen Einrichtungen 114-128 vorhanden. Die drahtlose
Einrichtung 150 umfasst eine Mehrzahl Host-Einrichtungskomponenten 152,
die alle Anforderungen der drahtlosen Einrichtung 150 bedienen,
mit Ausnahme der HF-Anforderungen der drahtlosen Einrichtung 150.
Selbstverständlich
werden die HF-Datenübertragungen
der drahtlosen Einrichtung 150 betreffende Operationen teilweise
von den Host-Einrichtungskomponenten 152 durchgeführt.
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Mit
den Host-Einrichtungskomponenten 152 verbunden ist die
HF-Schnittstelle 154. Die HF-Schnittstelle 154 bedient
die HF-Datenübertragungen
der Host-Einrichtung 150 und umfasst einen Basisbandprozessor 160,
einen HF-Sender 156 und einen HF-Empfänger 158. Sowohl der
HF-Sender 156 als auch der HF-Empfänger 158 sind mit
einer Antenne 160 verbunden. Ein spezieller Aufbau einer Host-Einrichtung
ist unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. Des Weiteren
sind die Lehren der vorliegenden Erfindung in dem HF-Sender 156 der HF-Schnittstelle 154 verkörpert.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten HF-Sender 200 darstellt.
Der HF-Sender 200 umfasst einen I-Q-Zwischenfrequenz-(ZF-)
Modulator 202, der ein I-Q-Basisbandsignal von einem Basisbandprozessor
empfängt
und das I-Q-repräsentierte
Basisbandsignal in ein moduliertes ZF-Signal umwandelt. Das vom I-Q-ZF-Modulator
erzeugte, modulierte ZF-Signal dient als Eingang einer Translationsschleife 204.
Die Translationsschleife 204 erzeugt ein HF-Signal auf der Sende-(TX-)
Frequenz, das von einem Hüllkurveneinstellblock 206 empfangen
wird. Es wird darauf hingewiesen, dass das von der Translationsschleife 204 empfangene
modulierte ZF-Signal ein Signal mit nicht konstanter Hüllkurve
ist (was einer Modulationsart mit nicht konstanter Hüllkurve
entspricht), während
das von der Translationsschleife 204 ausgegebene HF-Signal
ein Signal mit konstanter Hüllkurve
ist. Der Hüllkurveneinstellblock 206 stellt
die Hüllkurve
des von der Translationsschleife 204 erzeugten HF-Signals
basierend auf einem zeitverzögerten Hüllkurvensignal
ein. Der Hüllkurveneinstellblock 206 erzeugt
ein hüllkurveneingestelltes
HF-Signal, das durch einen Leistungsverstärker (LV) 208 verstärkt wird.
Der Ausgang des LV 208 wird an einen HF-Schalter, ein HF-Filter
oder einen Duplexer angelegt, der/das das verstärkte hüllkurveneingestellte HF-Signal
mit der Antenne verbindet.
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Ein
Hüllkurvenermittlungsblock 210,
ein Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 und
ein Zeitverzögerungskalibrierblock 214 arbeiten
zusammen, um das zeitverzögerte
Hüllkurvensignal
zu erzeugen. Der Hüllkurvenermittlungsblock 210 ermittelt die
Hüllkurve
des ZF-Signals unter Verwendung von einer von drei (oder mehr) Techniken/Ausführungsformen.
Bei einer ersten Ausführungsform
empfängt der
Hüllkurvenermittlungsblock 210 eine
Hüllkurvenangabe
von einem angeschlossenen Basisbandprozessor. Bei einer zweiten
Ausführungsform
misst der Hüllkurvenermittlungsblock 210 die
I- und Q-Komponenten des Basisbandsignals am Eingang des I-Q-ZF-Modulators,
um die Hüllkurve
zu berechnen. Bei einer dritten Ausführungsform misst der Hüllkurvenermittlungsblock 210 die
Hüllkurve
des ZF-Signals am Ausgang des I-Q-ZF-Modulators 202.
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Das
Hüllkurvensignal,
das eine Größe des modulierten
Signals darstellt, wird durch den Hüllkurvenermittlungsblock 210 ausgegeben
und von dem Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 empfangen.
Der Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 gibt
ein zeitverzögertes
Hüllkurvensignal aus.
Das zeitverzögerte
Hüllkurvensignal
wurde bezogen auf das Hüllkurvensignal
verzögert,
so dass es dem von der Translationsschleife 204 ausgegebenen HF-Signal
korrekt entspricht. Daher entspricht die durch den Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 eingebrachte
Verzögerung
der durch die Translationsschleife 204 eingebrachten Verzögerung und darüber hinaus
der durch den I-Q-ZF-Modulator 202 eingebrachten Verzögerung,
wenn die Hüllkurve
anhand des Basisbandsignals am Eingang des I-Q-ZF-Modulators 202 ermittelt
wird. Daher ist das vom Hüllkurveneinstellblock 206 ausgegebene HF-Signal
ein Phasen- und größenangepasstes HF-Signal
mit nicht konstanter Hüllkurve.
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Ein
Zeitverzögerungskalibrterblock 214 stellt die
Verzögerung
ein, die durch den Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 in
die ermittelte Hüllkurve
eingebracht wurde. Der Betrieb des Zeitverzögerungskalibrierblocks 214 wird
unter Bezugnahme auf die 3-6 und 9-10B genauer beschrieben. Allgemein gesagt, stellt
der Zeitverzögerungskalibrierblock 214 die
durch den Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 eingebrachte Zeitverzögerung solange
ein, bis das Verhältnis
des Signalpegels in einem betroffenen Kanal zu dem Signalpegel eines
Nebenkanals (oder eines Alternativkanals) die Betriebsanforderungen
des HF-Senders 200 erfüllt.
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3 ist
ein Blockdiagramm, das den HF-Sender 200 gemäß 2 genauer
darstellt. Wie gezeigt, empfängt
der I-Q-ZF-Modulator 202 ein ZF-Referenzsignal. Bei der
beschriebenen Ausführungsform
entspricht das ZF-Referenzsignal 1/6 des Sendefrequenz-(TX-) Referenzsignals.
Ein Phasenschieber (PS) 304 empfängt das ZF-Referenzsignal (I-Komponente)
und erzeugt eine entsprechende Q-Komponente durch Verschieben der
Phase der I-Komponente um 90 Grad. Ein I-Q-Mischer 302 vermischt
separat die I- und Q-Komponenten des Basisbandsignals mit den I-
und Q-Komponenten des ZF-Referenzsignals. Der Ausgang des I-Q-Mischers 302 wird
summiert und durch den Block 306 bandpassgefiltert, wodurch
das modulierte ZF-Signal
erzeugt wird.
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Die
Translationsschleife 204 umfasst einen Phasen-/Frequenzdetektor
(PFD) 308, der das modulierte ZF-Signal empfängt und
einen Ausgang erzeugt, der von einer Ladungspumpe 310 empfangen wird.
Das Tiefpassfilter (TPF) 312 filtert den Ausgang der Ladungspumpe 310 und
der Ausgang des TPF 312 treibt einen spannungsgeregelten
TX-Oszillator (VCO – Voltage
Controlled Oscillator) 314. Der Ausgang des TX VCO 314 dient
als ein Eingang des Hüllkurveneinstellblocks 206,
welcher bei der dargestellten Ausführungsform ein Mischer ist.
Die Translationsschleife 204 umfasst ebenfalls einen Mischer 316,
der den Ausgang des TX-VCO 314 und ein 7/6-TX-Referenzsignal
von einem lokalen Oszillator empfängt. Der Ausgang des Mischers 316 mit
1/6 der TX-Frequenz dient als zweiter Eingang des PFD 308.
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Der
Hüllkurvenermittlungsblock 210 führt die vorstehend
beschriebene zweite Ausführungsform aus,
indem er die I- und Q-Komponenten in einem digitalen Format berechnet.
Der Hüllkurvenermittlungsblock 210 umfasst
außerdem
Verarbeitungsoperationen zur Bestimmung der Größe der Hüllkurve durch Berechnen der
Quadratwurzel von (I2 + Q2).
Wenn der Hüllkurvenermittlungsblock 210 die
vorstehend beschriebene dritte Ausführungsform ausführt, digitalisiert
er das am Ausgang des I-Q-ZF-Modulators erzeugte, modulierte ZF-Signal
und bestimmt seine Größe.
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Der
Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 umfasst
einen Zeitverzögerungsblock 322 und
einen Digital-/Analog-Umsetzer (DAU) 324. Der Zeitverzögerungskalibrierblock 214 umfasst
einen Mischer 326, der das vom Mischer 206 (Hüllkurveneinstellblock)
erzeugte HF-Signal mit dem Signal eines lokalen Oszillators mischt, das
eine Frequenz hat, die gleich der TX-Trägerfrequenz ist, um das modulierte
TX-Signal am Ausgang
des Mischers 326 abwärts
in ein komplexes Basisbandsignal zu wandeln. Ein Analog-/Digital-Umsetzer
(ADU) 328 empfängt den
Ausgang des Mischers 326 und wandelt das Signal in eine
digitale Entsprechung des komplexen Basisbandsignals um. Sowohl
ein Tiefpassfilter (TPF) 330 als auch ein Bandpassfilter
(BPF) 332 filtern das komplexe Basisbandsignal. Als Beispiel
für einen
Betrieb, der in einem auf dem EDGE-Standard basierenden zellularen
Systems durchgeführt
werden würde,
würde das
TPF 330 eine Grenzfrequenz (Fc)
von 200 kHz und das BPF 322 eine Fo von
500 kHz und eine Bandbreite von 200 kHz aufweisen.
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Die
Ausgänge
des TPF 330 und des BPF 332 werden von einem Pegeldetektor/Steuerblock 334 empfangen,
der das Zeitverzögerungssteuersignal
erzeugt, das einen Eingang des Zeitverzögerungsblocks 322 darstellt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform
erzeugt das TPF 330 ein Signal, das einem betroffenen Kanal
entspricht, und das BPF 332 erzeugt ein Signal, das einem
Alternativkanal (oder Nebenkanal) entspricht. Der Pegelbestimmungs-/Steuerblock 334 verwendet
diese Signale, um ein Alternativkanalleistungsverhältnis (AKLV)
zu berechnen, welches das Verhältnis
der Kanalleistung (KL) zur Alternativkanalleistung (AKL) darstellt.
Das AKLV wird dann mit einem zulässigen
Grenzwert verglichen. Wenn das AKLV diesen Grenzwert erfüllt, ist der
Eingang des Zeitverzögerungsblocks 322 richtig eingestellt.
Wenn das AKLV diesen Grenzwert jedoch nicht erfüllt, stellt der Pegelbestimmungs/Steuerblock 334 das
Zeitverzögerungssteuersignal
für den
Zeitverzögerungsblock 322 solange
ein, bis der Grenzwert erfüllt
wird.
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4 ist
ein Blockdiagramm, das eine weitere Ausführungsform des Zeitverzögerungskalibrierblocks 214 gemäß 2 darstellt,
der die AKLV-Messoperationen durchführt. Wie in 4 gezeigt,
umfasst das BPF 332 zur hardwareeffizienten Filtration
des Alternativkanalsignals eine DDFS-Nachschlagetabelle (LUT – Look-up-Tabelle) 402,
einen komplexen Mischer 404 und ein TPF 406. Der
Pegeldetektor/Steuerblock 334 umfasst einen Energiepegeldetektor 410 und
einen Zeitverzögerungsteuersignalblock 412.
Der Energiepegeldetektor 410 gibt die ermittelten Pegel
der KL und AKL aus. Basierend auf einem Verhältnis dieser Messungen, dem
AKLV, erzeugt der Zeitverzögerungssteuersignalblock 412 das
Zeitverzögerungssteuersignal.
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5A ist
ein Blockdiagramm, das ein in einem AKLV-Messblock eingesetztes
erfindungsgemäß konstruiertes
TPF darstellt. Das TPF umfasst die Filteroperationsblöcke 502, 506, 510 und 512 und einen
Verstärkungsoperator
(gain Operator) 504. Das Tiefpassfilter gemäß 5A kann
für beide/eines
der TPF 330 und 406 gemäß 4 verwendet werden.
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5B ist
ein Blockdiagramm, das eine erfindungsgemäß konstruierte Takterzeugungsschaltung
darstellt. Wie unter Bezugnahme auf 3 beschrieben,
müssen
für den
HF-Sender 200 verschiedene Referenzsignale erzeugt werden.
Diese Frequenzen umfassen 1/6 TX, TX und 7/6 TX (Sendefrequenz).
Zur Erzeugung dieser Frequenzen umfasst die Takterzeugungsschaltung
gemäß 5B einen lokalen
Oszillator (LO) 552, der ein Taktreferenzsignal erzeugt.
Ein Phasenregelkreis (PLL – Phase
Locked Loop) 554 empfängt
das Taktreferenzsignal und erzeugt basierend darauf einen frequenzmultiplizierten
Ausgang. Ein erster Teiler 556 empfängt den frequenzmultiplizierten
Ausgang und teilt das Signal, um das 7/6-TX-Referenzsignal zu erzeugen.
Ein zweiter Teiler 558 empfängt den frequenzmultiplizierten
Ausgang und teilt das Signal, um das 1/6-TX-(ZF-) Referenzsignal
zu erzeugen. Des Weiteren werden zur Erzeugung des TX-Referenzsignals (zur
Verwendung durch den Zeitverzögerungskalibrierblock 214)
das 7/6-TX-Referenzsignal und das 1/6-TX-Referenzsignal durch einen Mischer 560 gemischt,
um das TX-Referenz zu erzeugen.
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6 ist
ein Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten Energiepegeldetektor darstellt.
Wie gezeigt, umfasst der Energiepegeldetektor einen ersten Mischer 602,
der dazu verwendet wird, die Energiespektraldichte (ESD) des vom
TPF 330 ausgegebenen Signals zu erzeugen. Des Weiteren
wird ein zweiter Mischer 604 eingesetzt, um die ESD des
vom BPF 332 ausgegebenen Signals zu erzeugen. Die Filterblöcke 606 und 610 filtern
die Ausgänge
der Mischer 602 bzw. 604. Anschließend werden
die Ausgänge
der Filterblöcke 606 und 610 durch die
Abwärtsabtastblöcke 608 bzw. 612 abwärts abgetastet,
um das KL- bzw. das AKL-Signal zu erzeugen. Es wird darauf hingewiesen,
dass der Eingang des Energieegeldetektors 410 eine Abtastrate
von 26 MHz und der Ausgang des Energiepegeldetektors 410 eine
Abtastrate von 10 kHz hat.
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7 ist
ein Blockdiagramm, das einen erfindungsgemäß konstruierten Zeilverzögerungsblock 322 des
Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblocks 212 darstellt.
Der Zeitverzögerungsblock 322 empfängt als
Eingang das durch den Hüllkurveermittlungsblock 210 erzeugte
Hüllkurvensignal
und das durch den Zeitverzögerungskalibrierblock 214 erzeugte
Zeitverzögerungssteuersignal.
Der Zeitverzögerungsblock 322 umfasst
eine Mehrzahl in Reihe geschalteter Verzögerungselemente 702-712.
Der Multiplexer (MUX) 714 empfängt als Eingang das Hüllkurvensignal
und den Ausgang eines jeden der in Reihe geschalteten Verzögerungselemente 702-712. Der
Multiplexer 714 empfängt
als Steuereingang das Zeitverzögerungssteuersignal
vom Zeitverzögerungskalibrierblock 214.
Als Ausgang erzeugt der Multiplexer 714 das zeitverzögerte Hüllkurvensignal. Die
durch die Verzögerungselemente 702-712 eingebrachte
Verzögerung
wird basierend auf erwarteten Minimal- und Maximalverzögerungen
bestimmt, die zum Kompensieren der durch die Translationsschleife 204 (und
den I-Q-ZF-Modulator 202) eingebrachten Verzögerung benötigt werden.
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8 ist
ein Blockdiagramm, das eine erfindungsgemäß konstruierte Teilnehmereinheit 802 darstellt.
Die Teilnehmereinheit 802 arbeitet innerhalb eines zellularen
Systems, wie etwa dem unter Bezugnahme auf 1A beschriebenen
zellularen System, und gemäß den vorstehend
unter Bezugnahme auf die 2-7 beschriebenen
Operationen und wie nachfolgend unter Bezugnahme auf die 9-10B dargelegt. Die Teilnehmereinheit 802 umfasst
eine HF-Einheit 804, einen Prozessor 806, der
die Basisbandverarbeitung und andere Verarbeitungsoperationen ausführt, und
einen Speicher 808. Die HF-Einheit 804 ist mit
einer Antenne 805 verbunden, die sich außerhalb
oder innerhalb des Gehäuses
der Teilnehmereinheit 802 befinden kann. Der Prozessor 806 kann
eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC – Application
Specific Integrated Circuit) oder ein anderer Prozessortyp sein, der
dazu in der Lage ist, die Teilnehmereinheit erfindungsgemäß zu betreiben.
Der Speicher 808 umfasst sowohl statische als auch dynamische
Komponenten, z.B. DRAM, SRAM, ROM, EEPROM, etc. Bei manchen Ausführungsformen
kann der Speicher 808 teilweise oder vollständig auf
einer ASIC enthalten sein, die auch den Prozessor 806 umfasst.
Eine Benutzerschnittstelle 810 umfasst einen Bildschirm, eine
Tastatur, einen Lautsprecher, ein Mikrophon sowie eine Datenschnittstelle
und kann auch andere Benutzerschnittstellenkomponenten enthalten.
Die HF-Einheit 804, der Prozessor 806, der Speicher 808 und
die Benutzerschnittstelle 810 sind über eine oder mehrere Kommunikations-Bus
Verbindungsleitungen miteinander verbunden. Eine Batterie 812 ist
ebenfalls angeschlossen und versorgt die HF-Einheit 804, den
Prozessor 806, den Speicher 808 und die Benutzerschnittstelle 810 mit
Energie.
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Die
HF-Einheit 804 umfasst die unter Bezugnahme auf 2 beschriebenen
HF-Senderkomponenten
und wird erfindungsgemäß so betrieben,
dass sie die Hüllkurve
eines durch eine darin enthaltene Translationsschleife erzeugten
HF-Signals einstellt. Der Aufbau der dargestellten Teilnehmereinheit 802 stellt
nur ein spezifisches Beispiel für
einen Teilnehmereinheitsaufbau dar. Zahlreiche andere unterschiedliche
Teilnehmereinheitsaufbauten könnten gemäß den Lehren
der vorliegenden Erfin dung betrieben werden. Des Weiteren können die
Grundlagen der vorliegenden Erfindung auch auf die Basisstationen
angewandt werden, die allgemein unter Bezugnahme auf 1A beschrieben
sind.
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9 ist
ein Logikdiagramm, das ein erfindungsgemäßes Betriebsverfahren darstellt.
Der erfindungsgemäße Betrieb
wird beim Einschalten oder Zurücksetzen
(Reset) initiiert. In einem solchen Fall werden die Operationen
gemäß 9 zusammen mit
mehreren anderen Operationen durchgeführt, die zum Einstellen/Zurücksetzen
des Betriebs eines entsprechenden HF-Senders 200 erforderlich
sind. Die Operationen gemäß 9 werden
unter zusätzlicher Bezugnahme
auf die 10A und 10B beschrieben. 10A ist eine graphische Darstellung der Energiespektraldichte
eines durch den erfindungsgemäßen HF-Sender 200 erzeugten
HF-Signals, wobei das Zeitverzögerungssteuersignal
falsch eingestellt ist. 10B ist
eine graphische Darstellung der Energiespektraldichte eines durch
den erfindungsgemäßen HF-Sender 200 erzeugten
HF-Signals, wobei das Zeitverzögerungssteuersignal
richtig eingestellt ist.
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Bezug
nehmend wieder auf 9 werden die erfindungsgemäßen Kalibrieroperationen
beim Einschalten oder Zurücksetzen
initiiert (Schritt 902). In einem solchen Fall werden die
Komponenten des HF-Senders 200, z.B. des HF-Senders 200 gemäß 2,
so betrieben, dass das HF-Signal erzeugt wird. Das HF-Signal kann
eine Energiespektraldichte haben, wie etwa in 10A gezeigt. Bei den erfindungsgemäßen Operationen
werden die KL (mittlere Keule der ESD) und die AKL (seitliche Keule
der ESD) gemessen (Schritt 904). Dann wird das Verhältnis der
KL zur AKL (oder der AKL zur KL), d.h. das AKLV, bestimmt. Das AKLV
wird dann mit einem AKLV-Schwellenwert (Schritt 906) verglichen.
Dieser AKLV-Schwellenwert ist direkt auf die zulässigen Interferenzen bezogen,
die ein Betrieb des Kanals im Atternativkanal (oder Nebenkanal)
erzeugen kann.
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Bei
der in 10A dargestellten ESD erfüllt das
AKLV nicht den Schwellenwert und das vom Zeitverzögerungskalibrierblock 214 dem
Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 zugeführte Zeitverzögerungssteuersignal
wird eingestellt (Schritt 908). Der Betrieb kehrt vom Schritt 908 zum
Schritt 904 zurück,
wo die KL und AKL erneut gemessen werden und das AKLV bestimmt wird.
Nach einer oder mehrerer Wiederholungen von Schritt 908 wird
die ESD gemäß 10B erzeugt, so dass der AKLV-Schwellenwert in Schritt 906 erfüllt wird.
Von Schritt 906 geht der Betrieb, wenn das AKLV erfüllt ist,
zu Schritt 910 über,
in dem das durch den Zeitverzögerungskalibrierblock 214 erzeugte,
aktuell eingestellte Zeitverzögerungssteuersignal
verwendet wird. Der Betrieb verbleibt beim Schritt 912 bis
ein Kalibrierereignis stattfindet. Ein Kalibrierereignis kann periodisch
stattfinden oder wenn ein Schwellenwert erfüllt wird.
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11 ist
eine graphische Darstellung der Phasenantwort einer von einem HF-Sender verwendeten,
erfindungsgemäß konstruierten
Translationsschleife. Wie in 11 gezeigt,
hat die Translationsschleife, z.B. die Translationsschleife 204 gemäß 2,
eine Phasenantwort, die mit der Frequenz variiert. Innerhalb des
gewünschten
Kanals ist die Phasenantwort der Translationsschleife im Wesentlichen konstant.
Des Weiteren ist die Phasenantwort der Translationsschleife innerhalb
eines Nebenkanals in einem Teil des Nebenkanals konstant, variiert
jedoch in einem anderen Teil des Nebenkanals mit der Frequenz. Innerhalb
eines Alternativkanals variiert die Phasenantwort der Translationsschleife
erheblich mit der Frequenz. Andere Translationsschleifen können eine
andere Phasenantwort aufweisen, die starker oder weniger mit der
Frequenz variiert. Die graphische Darstellung gemäß 11 ist
lediglich zur Beschreibung der Lehren der vorliegenden Erfindung angegeben.
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Zur
Reduzierung/Minimierung der durch die Translationsschleife erzeugten
Nebenkanal- und Alternativkanalleistung müssen die Phase und die Hüllkurve
der Translationsschleife bei allen Frequenzen, einschließlich des
gewünschten
Kanals, des Nebenkanals und des Alternativkanals, genau aneinander
angepasst werden. Die Lehren der vorliegenden Erfindung, wie unter
Bezugnahme auf die 2-10 beschrieben,
zeigen wie dieses Ziel bei Translationsschleifen mit konstanter
Phasenantwort vollständig erreicht
und bei Translationsschleifen mit einer mit der Frequenz variierenden
Phasenantwort größtenteils
erreicht werden kann. Bei Translationsschleifen, die das Verhalten
gemäß 11 zeigen,
können
jedoch die Phase und die Hüllkurve
der Translationsschleife über
das volle Frequenzspektrum des gewünschten Kanals, des Nebenkanals
und des Alternativkanals nicht vollständig aneinander angepasst werden.
Da die Hüllkurven-/Phasenanpassung
nur im gewünschten
Kanal (mit konstanter Phasenantwort) vollständig durchgeführt wenden
kann, können die
Nebenkanal- und Alternativkanalleistung bei Translationsschleifen
mit der Phasenantwort gemäß 11 nicht
vollständig
minimiert werden.
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Daher
werden die Nebenkanal- und Alternativkanalkomponenten des Basisbandsignals
erfindungsgemäß vor ihrer
Anwendung auf die Translationsschleife phasenentzerrt. Bei einem
spezifischen erfindungsgemäßen Betrieb
wird ein Basisbandsignal vor seiner Umwandlung in die ZF gemäß der in 11 gezeigten
Phasenentzerrungskurve phasenentzerrt. Die Phasenentzerrung des
Basisbandsignals bereitet das Basisbandsignal auf, um die durch die
Translationsschleife infolge ihrer Phasenantwort eingebrachten betrieblichen
Unzulänglichkeiten
zu überwinden.
Tatsächlich
kompensiert die Phasenentzerrung des Basisbandsignals die Phasenantwort der
Translationsschleife. Daher werden, wenn die Hüllkurve und die Phase des Ausgangs
der Translationsschleife aneinander angepasst sind, die Nebenkanal-
und Alternativkanalleistung erheblich reduziert.
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12 ist
ein Blockdiagramm, das eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß konstruierten
HF-Senders darstellt. Der Aufbau des HF-Senders 1200 ähnelt dem
Aufbau des unter Bezugnahme auf 2 beschriebenen
HF-Senders 200, wobei 2 entsprechende
Elemente dieselben Bezugszeichen behalten. Der HF-Sender 1200 gemäß 12 umfasst
jedoch ferner einen Phasenentzerrer 1202 und einen Digital-/Analog-Umsetzer (DAU) 1204.
Der Phasenentzerrer 1202 empfängt ein moduliertes Basisbandsignal
vom Basisbandprozessor und erzeugt ein phasenentzerrtes moduliertes Basisbandsignal.
Die vom Phasenentzerrer 1202 durchgeführte Phasenentzerrung wird
durchgeführt, um
eine Phasenentzerrungskurve zu erzeugen, wie beispielsweise in 11 gezeigt.
Die tatsächliche vom
Phasenentzerrer 1202 erzeugte Phasenentzerrung basiert
auf in der Translationsschleife 204 durchgeführten Kalibrieroperationen.
Diese Kalibrieroperationen sind unter Bezugnahme auf 15 näher beschrieben.
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Bei
diesem Aufbau des HF-Senders 1200 empfängt der Phasenentzerrer 1202 digitale
I- und Q-Komponenten des modulierten Basisbandsignals von einem
angeschlossenen Basisbandprozessor. Der Phasenentzerrer 1202 entzerrt
die Phase des digitalen modulierten Basisbandsignals und erzeugt ein
digitales phasenentzerrtes moduliertes Basisbandsignal (das sowohl
die I- als auch die Q-Komponente umfasst). Der DAU 1204 empfängt das
digitale phasenentzerrte modulierte Basisbandsignal und wandelt
das digitale phasenentzerrte modulierte Basisbandsignal in ein analoges
phasenentzerrtes moduliertes Basisbandsignal (das sowohl die I-
als auch die Q-Komponente umfasst) um, welches er dem ZF-Modulator 202 zuführt.
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Bei
dieser digitalen Ausführungsform
des Phasenentzerrers 1202 kann ein digitales Allpassfilter
verwendet werden, das in der Zeitdomäne arbeitet. Ein solcher Aufbau
ist unter Bezugnahme auf 14 näher beschrieben.
Alternativ können
die Operationen des Phasenentzerrers 1202 in der Frequenzdomäne durchgeführt werden.
Ein Aufbau, der die Phasenentzerrung in der Frequenzdomäne durchführt, ist
unter Bezugnahme auf 13 beschrieben.
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Bei
einer alternativen Konstruktion des HF-Senders ist der Phasenentzerrer 1202 eine
analoge Komponente, die analoge Phasenentzerrungsoperationen durchführt. In
einem solchen Fall würde der
Phasenentzerrer 1202 ein analoges moduliertes Basisbandsignal
von dem angeschlossenen Basisbandprozessor empfangen und ein analoges
phasenentzerrtes moduliertes Basisbandsignal erzeugen. Bei einer
Konstruktion dieser Ausführungsform ist
der Phasenentzerrer 1202 ein analoges Allpassfilter mit
einer Phasenantwort, die der Phasenentzerrungskurve gemäß 11 entspricht.
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Bei
dem HF-Sender 1200 gemäß 12 ist ein
DAU 1206 außerhalb
des Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblocks 212 dargestellt.
Bei diesem Aufbau erzeugt der Hüllkurven-Zeitverzögerungseinstellblock 212 ein
digitales zeitverzögertes
Hüllkurvensignal,
das durch den DAU 1206 in eine analoge Entsprechung desselben
umgewandelt wird. Der Ausgang des DAU 1206 wird dann durch
das Tiefpassfilter 1208 tiefpassgefiltert, bevor er an
den Hüllkurveneinstellblock 206 angelegt
wird.
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Wie
es auch beim HF-Sender 200 gemäß 2 der Fall
war, kann beim HF-Sender 1200 gemäß 12 der
Hüllkurvenermittlungsblock 202 von drei
separaten Quellen Eingänge
empfangen. Bei einem ersten Betrieb empfängt der Hüllkurvenermittlungsblock 202 seinen
Eingang vom Basisbandprozessor. Bei einem zweiten Betrieb empfängt der
Hüllkurvenermittlungsblock 202 seinen
Eingang vom Ausgang des Phasenentzerrers 1202. Bei einem
dritten Betrieb empfängt
der Hüllkurvenermittlungsblock 202 seinen
Eingang vom Ausgang des ZF-Modulators 202.
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13 ist
ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäß konstruierten Phasenentzerrers
des HF-Senders gemäß 12 darstellt.
Bei dem Phasenentzerrer 1300 gemäß 13 wird
die Phasenentzerrung in der Frequenzdomäne an digitalen Signalen durchgeführt. Der
Phasenentzerrer 1300 umfasst einen Fast-Fourier-Transformation-(FFT – Schnelle
Fourier-Transformation) Operationsblock 1302, einen Phaseneinstellblock 1304 und
einen Inverse-Fast-Fourier-Transformation-(IFFT)
Operationsblock 1306, die mit der I-Komponente des digitalen
modulierten Basisbandsignals arbeiten. Ebenso umfasst der Phasenentzerrer 1300 einen
Fast-Fourier-Transformation-(FFT) Operationsblock 1308,
einen Phaseneinstellblock 1310 und einen Inverse-Fast-Fourier-Transformation-(IFFT) Operationsblock 1312,
die mit der Q-Komponente des digitalen modulierten Basisbandsignals
arbeiten.
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Die
FFT-Operationsblöcke 1302 und 1304 empfangen
die I- und die Q-Komponente des digitalen modulierten Basisbandsignals
jeweils in der Zeitdomäne
und wandeln die I- und Q-Komponenten des digitalen modulierten Basisbandsignals
in die Frequenzdomäne
um. Der Phaseneinstellblock 1304 und der Phaseneinstellblock 1310 empfangen
Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen 1314 und stellen basierend
auf den Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen 1314 die
I- und Q-Komponenten des modulierten Basisbandsignals in der Frequenzdomäne ein, um
die I- und Q-Komponenten des phasenentzerrten modulierten Basisbandsignals
in der Frequenzdomäne
zu erzeugen. Dann empfangen die IFFT-Operationsblöcke 1306 und 1312 die
I- und Q-Komponenten des phasenentzerrten modulierten Basisbandsignals in
der Frequenzdomäne
und erzeugen das phasenentzerrte modulierte Basisbandsignal in der
Zeitdomäne.
Die Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen 1314 bewirken,
dass die Phaseneinstellblöcke 1304 und 1310,
die in 11 gezeigte Phasenentzerrungskurve
implementieren.
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14 ist
ein Blockdiagramm, das ein weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäß konstruierten
Phasenentzerrers des HF-Senders gemäß 12 darstellt.
Der Phasenentzerrer umfasst ein Allpassfilter 1402, ein
Allpassfilter 1404 und Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen 1406.
Das Allpassfilter 1402 empfängt die I-Komponente des modulierten
Basisbandsignals und erzeugt die I-Komponente des phasenentzerrten
modulierten Signals. Das Allpassfilter 1404 empfängt die
Q-Komponente des modulierten Basisbandsignals und erzeugt die Q-Komponente
des phasenentzerrten modulierten Signals. Das Allpassfilter 1402 und
das Allpassfilter 1404 empfangen jeweilige Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen
und führen
basierend darauf Phasenentzerrungsoperationen durch. Allpassfilter
sind im Stand der Technik wohlbekannt. Für eine Beschreibung von Allpassfiltern,
siehe Adel S. Sedra und Kenneth C. Smith, Microelectronic Circuits,
vierte Ausgabe, Oxford University Press, 1998.
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15 ist
ein Logikdiagramm, das ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Kalibrieren
eines Phasenentzerrers darstellt. Die Kalibrierung kann beim Einschalten,
Zurücksetzen,
periodisch oder anderweitig initiiert werden (Schritt 1502).
Da sich die Betriebseigenschaften der Komponenten des HF-Senders,
einschließlich
der Translationsschleife, mit der Temperatur ändern können, kann eine periodische
Kalibrierung bevorzugt sein. Nachdem die Kalibrieroperationen begonnen
haben, wird ein erster ausgewählter
gewünschter
Kanal gewählt
(Schritt 1504). Dann wird, wenn der HF-Sender in dem gewünschten
Kanal ein Testsignal sendet, das vom Basisband prozessor bereitgestellt
wird, die Phasenantwort der Translationsschleife im Nebenkanal und
Alternativkanal gemessen (Schritt 1504).
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Wenn
der gewählte
gewünschte
Kanal der letzte zu berücksichtigende
gewünschte
Kanal ist, geht der Betrieb zu Schritt 1510 über. Wenn
nicht, kehrt der Betrieb zu Schritt 1504 zurück, in dem
der nächste
gewünschte
Kanal gewählt
wird. Die Phasenantwort der Translationsschleife variiert typischerweise
nicht nur mit der Frequenzdifferenz zwischen dem gewünschten
Kanal und den Neben-/Alternativkanälen, sondern auch mit der Frequenz
des gewünschten
Kanals. Die Kalibrieroperationen als solche werden für jeden
gewünschten
Kanal durchgeführt,
der von der Translationsschleife bedient wird. Bei einigen Translationsschleifen
jedoch, kann die Phasenantwort nur eine Funktion der Differenz zwischen
dem gewünschten
Kanal und den Neben-/Alternativkanälen sein. In einem solchen
Fall wird nur ein einzelner gewünschter
Kanal bei den Operationen gemäß 15 berücksichtigt.
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Wenn
für jeden
gewünschten
Kanal Messungen erhalten wurden, geht der Betrieb zu Schritt 1510 über, in
dem die Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen bestimmt werden.
Die bestimmten Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen basieren auf
dem Aufbau des eingesetzten Phasenentzerrers. Wenn der Phasenentzerrer
ein Allpassfilter ist, umfassen die Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen
Filterkoeffizienten. Wenn der Phasenentzerrer Frequenzdomäneoperationen
einsetzt, können
die Phasenentzerrer-Kalibriereinstellungen komplexe Frequenzdomänekoeffizienten
umfassen.
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16 ist
ein Logikdiagramm, das den erfindungsgemäßen Betrieb eines Phasenentzerrers
darstellt. HF-Übertragungen
erfolgen immer in einem gewünschten
Kanal. Somit wird als erste Operation der gewünschte Kanal gewählt und
der lokale Oszillator (10) entsprechend eingestellt (Schritt 1602). Dann
werden die Phasenentzerrereinstellungen für den gewünschten Kanal gewählt und
abgerufen (Schritt 1604). Die Phasenentzerrereinstellungen werden
dann in den Phasenentzerrer geladen (Schritt 1606). Der
Betrieb wird mit diesen Phasenentzerrereinstellungen fortgesetzt,
bis sich der gewünschte
Kanal ändert
(Schritt 1608), an welchem Punkt ein neuer gewünschter
Kanal gewählt
wird (Schritt 1610) und der Betrieb zu Schritt 1602 übergeht.
Bei einer anderen Ausführungsform
wird ein einzelner Satz Entzerrerkalibriereinstellungen für alle gewünschten
Kanäle
eingesetzt.