DE60316975T2 - Verfahren zum finden einer mobilstation und eines zwischenverstaerkers der mobilstation - Google Patents

Verfahren zum finden einer mobilstation und eines zwischenverstaerkers der mobilstation Download PDF

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DE60316975T2
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet der Mobilkommunikation, insbesondere auf ein Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station und eines Zwischenverstärkers mit Hilfspositionsfunktion.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Um dem Mobilkommunikationsnetzwerk zu ermöglichen, neue Dienste vorzusehen, muss die Positionstechnik für mobile Stationen eingeführt werden, um die Position von mobilen Stationen zu bestimmen. In einem zellularen Mobilkommunikationsnetzwerk gibt es drei grundsätzliche Positionierungsverfahren: 1) Positionierungsverfahren nach der Zeit der Ankunft (TOA), das die Abstände von einer mobilen Station zu den entsprechenden Basisstationen ermittelt durch Messen der TOA von der mobilen Station zu drei oder mehr Basisstationen und dann die Position der mobilen Station durch Lösen eines Satzes von Kreisgleichungen schätzt; 2) Positionierungsverfahren nach der Zeitdifferenz der Ankunft (TDOA), das die Abstandsdifferenzen von einer mobilen Station zu den entsprechenden Basisstationen ermittelt durch Messen der TDOA von der mobilen Station zu drei oder mehr Basisstationen und dann die Position der mobilen Station durch Lösen eines Satzes von hyperbolischen Gleichungen schätzt; 3) Positionierungsverfahren mit Zellenidentifizierer (CELL-ID) + TOA, das zuerst die Position der bedienenden Zelle bestimmt, bei der sich die mobile Station befindet, mit den durch das Netzwerk konfigurierten CELL-IDs, und dann weiterhin die Position der mobilen Station in der Zelle mit dem TOA von der mobilen Station zu der bedienenden Basisstation bestimmt.
  • Jedoch werden bei herkömmlichen Mobilkommunikationssystemen, um eine normale Kommunikation zwischen mobilen Stationen und Basisstationen sicherzustellen, Zwischenverstärker in einigen Bereichen, die durch Basisstationen nicht abgedeckt werden können, installiert; ein Zwischenverstärker ist im Wesentlichen ein bidirektionaler Funkfrequenzsignalverstärker, der sowohl von einer mobilen Station gesendete Aufwärtsverbindungssignale als auch von einer Basisstation gesendete Abwärtsverbindungssignale verstärkt und weiterleitet; wie in 1 gezeigt ist, nimmt in der Abwärtsverbindungsrichtung die gebende Antenne (Antenne der bedienenden Basisstation) Signale von dem bestehenden Abdeckungsbereich auf, filtert Außerbandsignale durch ein Bandpassfilter, verstärkt die gefilterten Signale durch einen Leistungsverstärker und sendet dann die verstärkten Signale zu dem abzudeckenden Bereich zurück; in der Aufwärtsverbindungsrichtung werden Signale von der mobilen Station in dem Abdeckungsbereich in einer ähnlichen Weise verarbeitet und dann zu der entsprechenden Basisstation gesendet; hierdurch wird die Signalübertragung zwischen der Basisstation und der mobilen Station durchgeführt. Die Einführung eines Zwischenverstärkers implementiert eine normale Kommunikation zwischen der mobilen Station in dem Abdeckungsbereich der Basisstation und der Basisstation.
  • Die Einführung von Zwischenverstärkern führt dazu, dass die mobilen Stationen in dem Abdeckungsbereich des Zwischenverstärkers nicht effektiv positioniert werden können. Wenn sich eine mobile Station, die positioniert werden muss, in dem Abdeckungsbereich eines Zwischenverstärkers befindet, für das TDOA-Positionierungsverfahren, versagt der TDOA-Positionierungsvorgang, da die Anzahl von erfassbaren Basisstationen zu klein ist; selbst wenn ausreichend Basisstationen erfasst werden können, gibt es sehr große Abweichungen in den gemessenen Werten, da die Signale von den Basisstationen durch den Zwischenverstärker weitergeleitet werden; als eine Folge können die gemessenen TDOA die Abstandsdifferenzen zwischen den Basisstationen nicht korrekt reflektieren; wenn das Messergebnis für die Positionsschätzung verwendet wird, gibt es eine sehr große Abweichung in der bestimmten Position der mobilen Station; weiterhin ist das Positionierungssystem nicht in der Lage, zu bestimmen, ob die mobile Station innerhalb des Abdeckungsbereichs des Zwischenverstärkers ist oder nicht und ob das Messergebnis durch den Zwischenverstärker beeinträchtigt ist oder nicht. In gleicher Weise treten, wenn die mobile Station, die für das TOA + CELL- ID-Positionierungsverfahren positioniert werden soll, in dem Abdeckungsbereich des Zwischenverstärkers ist, größere Fehler in den TOA aufgrund des Zeitverzögerungseffekts, der sich durch den Zwischenverstärker ergibt, auf, und die TOA-Positionierungsgenauigkeit wird stark verschlechtert; als Folge ist es nicht möglich, die mobile Station genau zu positionieren.
  • In dem Dokument US 2002/0115448 empfängt das Netzwerk Zeitmessungen von einer mobilen Station, bestimmt, ob die Zeitmessungen von einem Zwischenverstärker sind, und schätzt die Position der mobilen Station auf der Grundlage derartiger Zeitmessungen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station und einen Zwischenverstärker hiervon vorzusehen, eine genaue Positionierung von mobilen Stationen innerhalb des Abdeckungsbereichs der Zwischenverstärker zu implementieren und hierdurch die Genauigkeit der Positionierung von mobilen Stationen in dem Mobilkommunikationsnetzwerk zu verbessern.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird wie folgt gelöst: ein Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station, welches aufweist: Wenn es eine Positionierungsanforderung von einer mobilen Station empfängt, weist das Mobilkommunikationsnetzwerk Zwischenverstärker an, Hilfspositionssignale zu senden, und die mobile Station misst die Positionsschätzparameter gemäß den empfangenen, von den Zwischenverstärkern gesendeten Hilfspositionssignalen und von von den Basisstationen gesendeten Abwärtsverbindungssignalen und schätzt dann die Position der mobilen Station gemäß den Messergebnissen und bestimmt hierdurch die Position der mobilen Station.
  • Das Verfahren zum Positionieren der mobilen Station weist weiterhin auf:
    • a. Das Mobilkommunikationsnetzwerk misst, wenn es eine Positionierungsanforderung von der mobilen Station empfängt, die Hin- und Rücklaufzeit (RTT) zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station, empfängt das von der bedienenden Basisstation mitgeteilte Messergebnis und sendet gleichzeitig eine Messsteuernachricht zu der mobilen Station;
    • b. Bestimmen aller Zwischenverstärker, die die bedienende Basisstation als eine gebende Basisstation nehmen, Konfigurieren von Hilfspositionierungsparametern für die Zwischenverstärker und Senden von Hilfspositionierungssignalen zu der mobilen Station;
    • c. die mobile Station misst die TDOA zwischen sich und den Zwischenverstärkern gemäß der von dem Mobilkommunikationsnetzwerk gesendeten Messsteuernachricht und den von den Zwischenverstärkern gesendeten Hilfspositionierungssignalen und teilt die Messergebnisse dem Mobilkommunikationsnetzwerk mit;
    • d. das Mobilkommunikationsnetzwerk oder die mobile Station schätzen die Position der mobilen Station gemäß der empfangenen RTT zwischen der dienenden Basisstation und der mobilen Station sowie den TDOA zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern und bestimmen hierdurch die Position der mobilen Station.
  • Die Hilfspositionierungsparameter enthalten: Ruheperioden-Abwärtsverbindungs(IPDL)-Parameter, den einem Zwischenverstärker zugeteilten Verwürfelungscode und die Trägerfrequenz und die Übertragungsleistung(en) der Hilfspositionierungssignale.
  • Das Hilfspositionierungssignal ist ein primärer gemeinsamer Pilotkanal (P-CPICH), der mit dem Verwürfelungscode moduliert ist, der mit der Basisstation synchronisiert ist und nur während der IPDL gesendet wird.
  • Die Messsteuernachricht im Schritt c weist auf: Informationen über die bedienende Basisstation und Informationen über die benachbarten Basisstationen; welche Informationen der bedienenden Basisstation den primären Verwürfelungscode der bedienenden Basisstation aufweisen; welche Informationen über eine benachbarte Basisstation den primären Verwürfelungscode der benachbarten Basisstation, die relative Zeitdifferenz (RTD) zwischen der benachbarten Basisstation und der bedienenden Basisstation und die Breite des Suchfensters aufweisen.
  • Die Messsteuernachricht weist auch Informationen über Zwischenverstärker auf, die in die Informationen der benachbarten Basisstation eingefügt sind, welche aufweisen: Verwürfelungscode der Zwischenverstärker, RTD zwischen der bedienenden Basisstation und den Zwischenverstärkern sowie Breiten der Suchfenster.
  • Die RTD werden gemäß den Abständen zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation sowie den IPDL-Parametern bestimmt oder durch Messung unter Verwendung einer Ortsmesseinheit (LMU) erhalten.
  • Der Verwürfelungscode eines Zwischenverstärkers ist einer von 512 primären Verwürfelungscodes und unter scheidet sich individuell von solchen von benachbarten Basisstationen.
  • Der Schritt d weist auf:
    • d1. Das Mobilkommunikationsnetzwerk oder die mobile Station suchen in den Messergebnissen der TDOA gemäß den Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker und bestimmen gemäß den Messergebnissen, ob die mobile Station innerhalb des Abdeckungsbereichs von Zwischenverstärkern ist; falls dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d2; anderenfalls Ausführen des Schritts d3;
    • d2. Korrigieren des Messergebnisse und Schätzen der Position der mobilen Station;
    • d3. direktes Schätzen der Position der mobilen Station anhand der Messergebnisse.
  • Der Schritt d1 weist auf:
    • d11. Das Mobilkommunikationsnetzwerk oder die mobile Station bestimmen gemäß den Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker, ob die Messergebnisse der TDOA von der mobilen Station eine TDOA enthalten, bei der der dieser zugeordnete Verwürfelungscode der eines Zwischenverstärkers ist; wenn dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d12; anderenfalls Ausführen des Schritts d13;
    • d12. Bestimmen der Zeitverzögerung und der Koordinate des Zwischenverstärkers gemäß dem erhaltenen Verwürfelungscode des Zwischenverstärkers und Ausarbeiten des Abstands zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation;
    • d13. Bestimmen, ob die TDOA entsprechend dem Zwischenverstärker angenähert gleich der Summe der Zeitverzögerung des Zwischenverstärkers und des Zeitwerts, der durch Teilen des Abstands zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation durch die Lichtgeschwindigkeit erhalten wird, ist; wenn dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d2; anderenfalls Behandeln des Zwischenverstärkers als eine benachbarte Pseudo-Basisstation und Ausführen des Schritts d3.
  • Der Schritt d2 weist auf:
    • d21. Bestimmen der Zeit der Ankunft (TOA) zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station, der Zeitverzögerungen der Zwischenverstärker, der Abstände von den Zwischenverstärkern zu der bedienenden Basisstation, der TDOA zwischen den benachbarten Basisstationen und der bedienenden Basisstation, und der TDOA zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation;
    • d22. Subtrahieren der TDOA zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation von den TDOA zwischen den benachbarten Basisstationen und der bedienenden Basisstation, um die TDOA zwischen den benachbarten Basisstationen und dem Zwischenverstärker zu erhalten; Subtrahieren des Zeitwertes, der durch Teilen der Abstände zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation durch die Lichtgeschwindigkeit erhalten wurde, von der TOA zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station, und Subtrahieren der Zeitverzögerungen der Zwischenverstärker von den vorstehend erhaltenen Ergebnissen, um die TOA zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern zu erhalten;
    • d23. Bestimmen der Position der mobilen Station gemäß den TDOA zwischen den benachbarten Basisstationen und den Zwischenverstärkern sowie den TOA zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern, in Verbindung mit den Koordinaten der Zwischenverstärker und den Koordinaten der benachbarten Basisstationen.
  • Diese benachbarten Basisstationen enthalten den Zwischenverstärker, der als eine benachbarte Pseudo-Basisstation behandelt wird.
  • Ein Zwischenverstärker zum Implementieren der Funktion des Positionierens der mobilen Station weist einen Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal und einen Aufwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal auf; welcher Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal eine hinzugefügte Hilfspositionierungseinheit enthält, die Abwärtsverbindungssignale von der Basisstation und von dem Mobilkommunikationsnetzwerk gesendete, Hilfspositionierungsparameter tragende Signale empfängt, und Hilfspositionierungssignale erzeugt und zu der mobilen Station sendet.
  • Die Hilfspositionierungseinheit weist auf:
    ein Kommunikationsmodul, das Signale, die von dem Mobilkommunikationsnetzwerk gesendete Hilfspositionierungsparameter tragen, empfängt;
    ein Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul, das Abwärtsverbindungssignale von der Basisstation empfängt, die Signale verarbeitet, um ein Rahmensynchronisationssignal zu erhalten, und das Rahmensynchronisationssignal zu einem Taktsteuermodul bzw. einem Pilotmodulationsmodul sendet;
    ein Taktsteuermodul, das das von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul gesendete Rahmensynchronisationssignal empfängt, eine Impulsfolge erzeugt und zu dem Pilotmodulationsmodul sendet;
    ein Pilotmodulationsmodul, das das von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul gesendete Rahmensynchronisationssignal und die von dem Taktsteuermodul gesendete Impulsfolge empfängt, Hilfspositionierungssignale erzeugt und zu der mobilen Station sendet.
  • Der Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal weist einen rauscharmen Verstärker, ein Filter und einen Leistungsverstärker auf.
  • Abhängig von der tatsächlichen Struktur des Zwischenverstärkers weist die Hilfspositionierungseinheit auch auf:
    ein HF-Verarbeitungsmodul, das ein Submodul zur automatischen Verstärkungssteuerung, ein HF-Empfangs- und Filter-Submodul und einen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und HF-Signale zu einem Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul ausgibt;
    ein Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul, das ein Zwischenfrequenzfilter-Submodul, ein Analog/Digital-Umwandlungs-Submodul und einen digitalen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und von dem HF-Verarbeitungsmodul gesendete HF-Signale empfängt, die HF-Signale verarbeitet und Basisbandsignale erzeugt und die Basisbandsignale zu dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul sendet.
  • Das Kommunikationsmodul empfängt Hilfspositionierungsparameter von der Basisstation durch Signalisierung.
  • Das Kommunikationsmodul empfängt Hilfspositionierungsparameter über den Operations- und Wartungsanschluss des Zwischenverstärkers.
  • Eingangssignale der Hilfspositionierungseinheit werden direkt durch Koppeln mit der spendenden Antenne erhalten.
  • Eingangssignale der Hilfspositionierungseinheit werden von einem Knoten in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers erhalten.
  • Ausgangssignale der Hilfspositionierungseinheit werden nach dem Kombinieren mit Signalen von dem Zwischenverstärker an einem Knoten in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers ausgegeben.
  • Ausgangssignale der Hilfspositionierungseinheit werden über eine Vorwärtsantenne nach dem Kombinieren mit Signalen von dem Zwischenverstärker gesendet, bevor die Leistung des Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanals des Zwischenverstärkers verstärkt wird.
  • Es ist anhand der vorbeschriebenen technischen Lösung ersichtlich, dass das Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station und des Zwischenverstärkers hiervon gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist: zuerst Bestimmen, ob die mobile Station innerhalb des Abdeckungsbereichs eines Zwischenverstärkers ist oder nicht; wenn dies der Fall ist, Bestimmen der Position der mobilen Station mit dem entsprechenden Zwischenverstärker als dem Bezugspunkt, wodurch die Positionierungsgenauigkeit der mobilen Station innerhalb des Abdeckungsbereichs des Zwischenverstärkers verbessert wird; falls dies nicht der Fall ist, Positionieren der mobilen Station mit dem Positionierungsverfahren für die bestehende mobile Station; das heißt, die vorliegende Erfindung kann bestimmen, ob die mobile Station innerhalb des Abdeckungsbereichs eines Zwischenverstärkers ist, gemäß den Messergebnissen der mobilen Station, und wenn dies der Fall ist, kann die vorliegende Erfindung den spezifischen Zwischenverstärker bestimmen und die Messergebnisse mit dem Bezugspunkt korrekt korrelieren. Als eine Folge löst die vorliegende Erfindung die Aufgabe der Verbesserung der Genauigkeit der Positionierung der mobilen Station innerhalb des Abdeckungsbereichs eines Zwischenverstärkers; zusätzlich ist der bei der vorliegenden Erfindung vorgesehene Zwischenverstärker mit Hilfspositionierungsfunktion einfach zu implementieren und beeinträchtigt nicht die Struktur und den Signalisierungsfluss der herkömmlichen mobilen Station.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist das schematische strukturelle Diagramm eines herkömmlichen Zwischenverstärkers;
  • 2 zeigt schematisch die Netzwerkstruktur des Mobilkommunikationsnetzwerks;
  • 3 ist ein implementierendes Flussdiagramm des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist ein Flussdiagramm für die Schätzung der Position der mobilen Station;
  • 5 ist ein schematisches strukturelles Diagramm des Zwischenverstärkers gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Die Netzwerkstruktur des Mobilkommunikationsnetzwerks ist wie in 2 gezeigt. Um die Genauigkeit der Positionierung der mobilen Station in dem Mobilkommunikationsnetzwerk, das mit Zwischenverstärkern versehen ist, zu verbessern, sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Positionieren der mobilen Station vor, dessen detailliertes Ausführungsbeispiel in 3 gezeigt ist:
  • Schritt 1: Das Mobilkommunikationsnetzwerk empfängt eine Positionierungsanforderungsnachricht von der mobilen Station;
  • Schritt 2: Das Mobilkommunikationsnetzwerk sendet eine Messanforderung für die Hin- und Rücklaufzeit (RTT) zu der bedienenden Basisstation;
  • Schritt 3: Die bedienende Basisstation misst die RTT zwischen sich und der mobilen Station und teilt das Messergebnis mit;
  • Schritt 4: Sucht und bestimmt alle Zwischenverstärker, die die bedienende Basisstation als eine gebende Basisstation nehmen, gemäß den Informationen von der dienenden Basisstation, die die mobile Station bedient;
  • Schritt 5: Das Mobilkommunikationsnetzwerk konfiguriert Hilfspositionierungsparameter für jeden der im Schritt 4 bestimmten Zwischenverstärker und initiiert alle Zwischenverstärker, Hilfspositionierungssignale zu senden;
    wobei die Hilfspositionierungsparameter enthalten: IPDL (Leerlaufperioden-Abwärtsverbindungs)-Parameter, Verwürfelungscodes entsprechend den Zwischenverstärkern und Trägerfrequenz und Leistung(en) der Hilfspositionierungssignale;
    das Konfigurieren der Hilfspositionierungsparameter für jeden der im Schritt 4 bestimmten Zwischenverstärker kann implementiert werden durch Empfangen von Hilfspositionierungsparametern von den Basisstationen durch Signalisieren oder durch Empfangen von Hilfspositionierungsparametern von dem Operations- und Wartungsanschluss des Zwischenverstärkers;
  • Schritt 6: Das Mobilkommunikationsnetzwerk sendet eine Messsteuernachricht zu der mobilen Station, die zu positionieren ist;
    wobei die Messsteuernachrichten Informationen über die bedienende Zelle, die zu der bedienenden Basisstation gehört, und Informationen über ihre benachbarten Zellen enthält; welche Informationen über die bedienende Zelle einen primären Verwürfelungscode der bedienenden Zelle usw. aufweisen; welche Informationen über die benachbarten Zellen primäre Verwürfelungscodes über die benachbarten Zellen, die RTD zwischen den benachbarten Zellen und der bedienenden Zelle sowie die Breiten der Suchfenster aufweisen; welche Informationen aller im Schritt 4 bestimmter Zwischenverstärker, die Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker, RTD zwischen den Zwischenverstärkern und der gebenden Basisstation und die Breite des Suchfensters aufweisen, auch in die Informationen über die benachbarten Zellen eingefügt sind und zusammen mit den Informationen über die benachbarten Zellen gesendet werden; worin der Verwürfelungscode eines Zwischenverstärkers einer von 512 Verwürfelungscodes und unterschiedlich gegenüber den Verwürfelungscodes von benachbarten Basisstationen ist; die RTD bestimmt sind gemäß den Abständen zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation sowie den IPDL-Parametern oder erhalten sind durch Messung unter Verwendung einer Ortsmesseinheit (LMU);
  • Schritt 7: Nach Empfang der Messsteuernachricht misst die mobile Station die TDOA und teilt die Messergebnisse mit; schätzt das Mobilkommunikationsnetzwerk oder die mobile Station die Position der mobilen Station gemäß den Messergebnissen und positioniert hierdurch die mobile Station.
  • Der im Schritt 7 beschriebene Schätzvorgang für die Position der mobilen Station weist die folgenden Schritte auf, wie in 4 gezeigt ist:
  • Schritt 71: Das Mobilkommunikationsnetzwerk oder die mobile Station erhält die durch die bedienende Basisstation gemessene RTT und die von der mobilen Station gemessenen TDOA;
  • Schritt 72: Sucht in den von der mobilen Station gemessenen TDOA gemäß den Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker und bestimmt, ob eine TDOA entsprechend dem Verwürfelungscode eines zu der bedienenden Zelle gehörenden Zwischenverstärkers vorhanden ist; falls nicht, Ausführen des Schritts 73; anderenfalls Ausführen des Schritts 74;
  • Schritt 73: Bestimmt, dass die mobile Station nicht innerhalb des Abdeckungsbereichs irgendeines Zwischenverstärkers ist, und verwendet das herkömmliche Verfahren, das die Position der mobilen Station direkt schätzt gemäß den gemessenen TDOA und RTT in Verbindung mit den Koordinaten der bedienenden Basisstation und der benachbarten Basisstationen, und bestimmt hierdurch die Position der mobilen Station;
  • Schritt 74: Bestimmt, dass die mobile Station Hilfspositionierungssignale von einem Zwischenverstärker empfangen hat und sucht nach der Zeitverzögerung T und den Koordinaten des Zwischenverstärkers gemäß den Informationen über den Zwischenverstärker;
  • Schritt 75: Berechnet den Abstand D zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation gemäß den Koordinaten des Zwischenverstärkers und der bedienenden Basisstation;
  • Schritt 76: Bestimmt, ob die TDOA entsprechend dem im Schritt 72 bestimmten Zwischenverstärker angenähert gleich D/C + T ist (d. h. die Summe des Zeitwerts, der erhalten ist durch Teilen des Abstands zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation durch die Lichtgeschwindigkeit, und der Zeitverzögerung dieses Zwischenverstärkers), wobei C die Lichtgeschwindigkeit ist, um weiterhin zu bestimmen, ob die Signale von der bedienenden Basisstation, die von der mobilen Station empfangen wurden, durch den Zwischenverstärker weitergeleitet wurden; wenn die TDOA nicht angenähert gleich D/C + T ist, Ausführen des Schritts 77; anderenfalls Ausführen des Schritts 78;
  • Schritt 77: Bestimmt, dass die Signale von der bedienenden Basisstation, die von der mobilen Station empfangen wurden, nicht durch den Zwischenverstärker weitergeleitet wurden, führt dann Schritt 73 aus;
    obgleich die mobile Station Hilfspositionierungssignale von einem Zwischenverstärker empfangen hat, ist der Bezugspunkt für die positionierende mobile Station immer noch die bedienende Basisstation, und der Zwischenverstärker kann als eine benachbarte Pseudo-Basisstation behandelt werden; die Koordinaten der benachbarten Basisstationen, die bei der Positionierungsschätzung im Schritt 73 verwendet wurden, enthalten die Koordinaten der benachbarten Pseudo-Basisstation (d. h. die Koordinaten des Zwischenverstärkers), und die TDOA von benachbarten Basisstationen, die bei der Positionsschätzung verwendet wurden, enthalten auch die TDOA der benachbarten Pseudo-Basisstation (d. h. die TDOA entsprechend dem Zwischenverstärker);
  • Schritt 78: Bestimmt, dass die Signale von der bedienenden Basisstation, die von der mobilen Station empfangen wurden, durch den Zwischenverstärker weitergeleitet wurden, und schätzt die Position der mobilen Station mit dem Zwischenverstärker als dem Bezugspunkt und positioniert hierdurch die mobile Station;
    das spezifische Positionierungsverfahren ist wie folgt:
    Es wird angenommen, dass die entsprechende TOA gemäß der von der bedienenden Basisstation gemessenen RTT erhalten wird, die Zeitverzögerung des Zwischenverstärkers gleich T ist, der Abstand von dem Zwischenverstärker zu der Basisstation gleich D ist, der Messwert der TDOA zwischen der benachbarten Basisstation und der bedienenden Basisstation gleich TDOAi ist, die TDOA zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation gleich TDOAo ist, die Lichtgeschwindigkeit gleich C ist, dann ist die TDOA zwischen der benachbarten Basisstation und dem Zwischenverstärker TDOAi' = TDOAi – TDOAo, die TOA zwischen der mobilen Station und dem Zwischenverstärker ist TOA' = TOA – D/C – T;
    die Position der mobilen Station wird berechnet gemäß TDOAi' und TOA' in Verbindung mit den Koordinaten des Zwischenverstärkers und der benachbarten Basisstation, und hierdurch wird die mobile Station positioniert.
  • Somit wird die genaue Positionierung einer mobilen Station in einem Mobilkommunikationsnetzwerk, das mit Zwischenverstärkern versehen ist, durch den vorbeschriebenen Vorgang implementiert.
  • Auf der Grundlage des vorbeschriebenen Verfahrens sieht die vorliegende Erfindung auch einen Zwischenverstärker mit Hilfspositionierungsfunktion vor, der implementiert wird durch Hinzufügen einer Hilfspositionierungseinheit zu dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal eines herkömmlichen Zwischenverstärkers, um das vorbeschriebene Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station zu implementieren. Wie in 1 gezeigt ist, weist ein herkömmlicher Zwischenverstärker eine spendende oder gebende Antenne und eine weiterleitende oder Vorwärtsantenne auf; in der Abwärtsverbindungsrichtung werden von der gebenden Basisstation empfangene Signale durch einen rauscharmen Verstärker, ein Filter und einen Leistungsverstärker verarbeitet und schließlich über die weiterleitende Antenne übertragen; der Vorgang der Aufwärtsverbindungs-Signalverarbeitung ist derselbe wie der der Abwärtsverbindungs-Signalverarbeitung.
  • Die spezifische Struktur des gemäß der vorliegenden Erfindung beschriebenen Zwischenverstärkers mit Hilfspositionierungsfunktion ist wie in 5 gezeigt; eine Hilfspositionierungseinheit ist in der Abwärtsverbindungsrichtung des Zwischenverstärkers hinzugefügt, die Hilfspositionierungseinheit empfängt Abwärtsverbindungssignale von der Basisstation und Signale, die Hilfspositionierungsparameter tragen, die von dem Mobilkommunikationsnetzwerk gesendet wurden, erzeugt Hilfspositionierungssignale und sendet sie zu der mobilen Station; welche Hilfspositionierungseinheit hauptsächlich ein Kommunikationsmodul, ein Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul, ein Taktsteuermodul und ein Pilotmodulationsmodul aufweist; worin:
    das Kommunikationsmodul Hilfspostionierungsparameter tragende Signale von dem Mobilkommunikationsnetzwerk empfängt; die Hilfspositionierungsparameter enthalten IPDL-Parameter, die Verwürfelungscodes von Zwischenverstärkern sowie die Trägerfrequenz und Leistung(en) der Hilfspositionierungssignale;
    das Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul empfängt Abwärtsverbindungssignale von der Basisstation, erhält ein Rahmensynchronisationssignal nach Verarbeiten der Signale und sendet das Rahmensynchronisationssignal zu dem Taktsteuermodul bzw. dem Pilotmodulationsmodul, um die Erzeugung von Verwürfelungscodes und einer Impulsfolge zu unterstützen;
    das Taktsteuermodul empfängt das Rahmensynchronisationssignal von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul, erzeugt eine Impulsfolge, die verwendet wird zum Unterstützen der Steuerung der Übertragung und des Beendens der Hilfspositionierungssignale gemäß den IPDL-Parametern und dem Rahmensynchronisationssignal, und sendet sie zu dem Pilotmodulationsmodul;
    das Pilotmodulationsmodul empfängt das von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul gesendete Rahmensynchronisationssignal und die von dem Taktsteuermodul gesendete Impulsfolge; es erzeugt zuerst einen Verwürfelungscode, der mit Signalen von der Basisstation gemäß dem Rahmensynchronisationssignal synchronisiert ist, und die Nummer des Verwürfelungscodes, und moduliert dann P-CPICH mit dem Verwürfelungscode, um kontinuierliche Hilfspositionierungssignale zu erhalten, moduliert dann die kontinuierlichen Hilfspositionierungssignale mit der Impulsfolge und sendet sie zu der mobilen Station.
  • Die Eingangssignale des Hilfspositionierungsmoduls können direkt durch Koppeln mit der gebenden Antenne erhalten werden, und sie können auch von anderen Knoten in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers eingegeben werden; die von dem Hilfspositionierungsmodul ausgegebenen Hilfspositionierungssignale können mit Abwärtsverbindungssignalen von dem Zwischenverstärker vor der Leistungsverstärkung in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers kombiniert werden und dann zusammen mit den Abwärtsverbindungssignalen von dem Zwischenverstärker durch die weiterleitende Antenne übertragen werden, und sie können auch mit Signalen von dem Zwischenverstärker an anderen Knoten kombiniert und dann übertragen werden.
  • In Abhängigkeit von unterschiedlichen Eingangssignalen kann die Hilfspositionierungseinheit auch ein HF-Verarbeitungsmodul oder ein erforderliches Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul aufweisen, die beide herkömmliche Strukturen enthalten; wobei das HF-Verarbeitungsmodul ein Submodul für automatische Verstärkungssteuerung, ein HF-Empfangs- und Filter-Submodul und einen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und HF-Signale zu dem Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul ausgibt; das Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul ein Zwischenfrequenz-Filter-Submodul, ein Analog/Digital-Umwandlungs-Submodul und einen digitalen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und ausgebildet ist zum Empfangen von von dem HF-Verarbeitungsmodul gesendeten HF-Signalen, Basisbandsignale erzeugt und die Basisbandsignale zu dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul sendet.

Claims (22)

  1. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station, welches aufweist: das Mobilkommunikations-Netzwerk, das, wenn es eine Positionierungsanforderung von einer mobilen Station empfängt (1), Zwischenverstärker anweist, Hilfspositionierungssignale zu senden (5), und die mobile Station die Positionsschätzparameter gemäß den von den Zwischenverstärkern gesendeten, empfangenen Hilfspositionierungssignalen und von von der Basisstation gesendeten Abwärtsverbindungssignalen misst, und dann Schätzen der Position der mobilen Station gemäß den Messergebnissen (7) und hierdurch Implementieren der Positionierung der mobilen Station.
  2. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 1, weiterhin aufweisend: a. das Mobilkommunikations-Netzwerk, fordert, wenn es eine Positionierungsanforderung von der mobilen Station empfängt, die bedienende Basisstation auf, die Hin- und Rücklaufzeit RTT zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station zu messen, empfängt das von der bedienenden Basisstation mitgeteilte Messergebnis und sendet gleichzeitig eine Messsteuernachricht zu der mobilen Station (3) ; b. Bestimmen aller Zwischenverstärker, die die bedienende Basisstation als eine spendende Basisstation nehmen, Konfigurieren von Hilfspositionierungsparametern für die Zwischenverstärker und Senden von Hilfspositionierungssignalen zu der mobilen Station (4); c. die mobile Station misst die Zeitdifferenzen der Ankunft TDOAs zwischen sich und den Zwischenverstärkern gemäß der von dem Mobilkommunikations-Netzwerk gesendeten Messsteuernachricht und den von den Zwischenverstärkern gesendeten Hilfspositionierungssignalen und teilt die Messergebnisse dem Mobilkommunikations-Netzwerk mit (7); d. das Mobilkommunikations-Netzwerk oder die mobile Station schätzen die Position der mobilen Station gemäß der empfangenen RTT zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station sowie den TDOAs zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern und bestimmen hierdurch die Position der mobilen Station (71).
  3. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 2, bei dem der Hilfspositionierungsparameter enthält: Ruheperioden-Abwärtsverbindungs-IPDL-Parameter, den einem Zwischenverstärker zugeteilten Verwürfelungscode, und die Trägerfrequenz und Leistung(en) der Hilfspositionierungssignale.
  4. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 2, bei dem das Hilfspositionierungssignal ein primärer gemeinsamer Pilotkanal P-CPICH ist, der mit dem Verwürfelungscode moduliert ist, der mit der Basisstation synchronisiert ist und nur während der IPDL gesendet wird.
  5. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 2, bei dem die Messsteuernachricht im Schritt c aufweist: Informationen über die bedienende Basisstation und Informationen über die benachbarten Basisstationen; welche Informationen über die bedienenden Basisstation den primären Verwürfelungscode der bedienenden Basisstation aufweisen; welche Informationen über eine benachbarte Basisstation den primären Verwürfelungscode der benachbarten Basisstation, die relative Zeitdifferenz RTD zwischen der benachbarten Basisstation und der bedienenden Basisstation und die Breite des Suchfensters aufweisen.
  6. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 5, bei dem die Messsteuernachricht auch Informationen über Zwischenverstärker aufweist, die in die Informationen über die benachbarten Basisstationen eingefügt sind, welche aufweisen: Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker, RTDs zwischen der bedienenden Basisstation und den Zwischenverstärkern sowie Breiten der Suchfenster.
  7. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station gemäß Anspruch 6, bei dem die RTDs gemäß den Abständen zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation sowie den IPDL-Parametern bestimmt oder durch Messung unter Verwendung einer Ortsmesseinheit (LMU) erhalten werden.
  8. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station nach Anspruch 5, bei dem der Verwürfelungscode eines Zwischenverstärkers einer von 512 primären Verwürfelungscodes ist und sich individuell von solchen von benachbarten Basisstationen unterscheidet.
  9. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station nach Anspruch 6, bei dem der Schritt d aufweist: d1. das Mobilkommunikations-Netzwerk oder die mobile Station suchen in den Messergebnissen der TDOA gemäß den Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker und bestimmen, ob die mobile Station innerhalb des Überdeckungsbereichs von Zwischenverstärkern ist, gemäß den Messergebnissen; falls dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d2; anderenfalls Ausführen des Schritts d3; d2. Korrigieren der Messergebnisse und Schätzen der Position der mobilen Station; d3. Schätzen der Position der mobilen Station direkt anhand der Messergebnisse.
  10. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station nach Anspruch 9, bei dem der Schritt d1 aufweist: d11. das Mobilkommunikations-Netzwerk oder die mobile Station bestimmen gemäß den Verwürfelungscodes der Zwischenverstärker, ob die Messergebnisse der TDOA von der mobilen Station eine TDOA enthalten, bei der der dieser zugeordnete Verwürfelungscode der eines Zwischenverstärkers ist; wenn dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d12; anderenfalls Ausführen des Schritts d3; d12. Bestimmen der Zeitverzögerung und der Koordinate des Zwischenverstärkers gemäß dem erhaltenen Verwürfelungscode des Zwischenverstärkers, und Ausarbeiten des Abstands zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation; d13. Bestimmen, ob die TDOA entsprechend dem Zwischenverstärker angenähert gleich der Summe der Zeitverzögerung des Zwischenverstärkers und des Zeitwerts, der durch Teilen des Abstands zwischen dem Zwischenverstärker und der bedienenden Basisstation durch die Lichtgeschwindigkeit erhalten wird, ist; wenn dies der Fall ist, Ausführen des Schritts d2; anderenfalls Behandeln des Zwischenverstärkers als eine benachbarte Pseudo-Basisstation und Ausführen des Schritts d3.
  11. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Schritt d2 aufweist: d21. Bestimmen der Zeit der Ankunft (TOA) zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station, der Zeitverzögerungen der Zwischenverstärker, der Abstände von den Zwischenverstärkern zu der bedienenden Basisstation, der TDOAs zwischen den benachbarten Basisstationen und der bedienenden Basisstation, und der TDOAs zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation; d22. Subtrahieren der TDOAs zwischen den Zwischenverstärkern und der bedienenden Basisstation von den TDOAs zwischen den benachbarten Basisstationen und der bedienenden Basisstation, um die TDOA zwischen den benachbarten Basisstationen und dem Zwischenverstärker zu erhalten; Subtrahieren des Zeitwertes, der durch Teilen der Abstände zwischen den Zwischenverstärkern zu der bedienenden Basisstation durch die Lichtgeschwindigkeit erhalten wurde, von der TOA zwischen der bedienenden Basisstation und der mobilen Station, und Subtrahieren der Zeitverzögerungen der Zwischenverstärker von den vorstehend erhaltenen Ergebnissen, um TOAs zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern zu erhalten; d23. Bestimmen der Position der mobilen Station gemäß den TDOAs zwischen den benachbarten Basisstationen und den Zwischenverstärkern sowie den TOAs zwischen der mobilen Station und den Zwischenverstärkern, in Verbindung mit den Koordinaten der Zwischenverstärker und den Koordinaten der benachbarten Basisstationen.
  12. Verfahren zum Positionieren einer mobilen Station nach Anspruch 11, bei dem die benachbarten Basisstationen den Zwischenverstärker enthalten, der als eine benachbarte Pseudo-Basisstation behandelt wird.
  13. Zwischenverstärker zum Implementieren einer Funktion des Positionierens einer mobilen Station, aufweisend einen Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal und einen Aufwärtsverbindungs- Verarbeitungskanal, wobei der Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal eine hinzugefügte Hilfspositionierungseinheit enthält, die ausgebildet ist zum Empfangen von Abwärtsverbindungssignalen von der Basisstation und von von dem Mobilkommunikations-Netzwerk gesendeten, Hilfspositionierungsparameter tragenden Signalen, zum Erzeugen und zum Senden von Hilfspositionierungssignalen zu der mobilen Station, wenn sie hierzu aufgefordert ist.
  14. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem die Hilfspositionierungseinheit aufweist: ein Kommunikationsmodul, das ausgebildet ist zum Empfangen von von dem Mobilkommunikations-Netzwerk gesendeten, Hilfspositionierungsparameter tragenden Signalen; ein Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul, das ausgebildet ist zum Empfangen von Abwärtsverbindungssignalen von der Basisstation, zum Verarbeiten der Signale, um ein Rahmensynchronisationssignal zu erhalten, und zum Senden des Rahmensynchronisationssignals zu einem Taktsteuermodul bzw. einem Pilotmodulationsmodul; ein Taktsteuermodul, das ausgebildet ist zum Empfangen des von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul gesendeten Rahmensynchronisationssignals, zum Erzeugen und zum Senden einer Impulsfolge zu dem Pilotmodulationsmodul; ein Pilotmodulationsmodul, das ausgebildet ist zum Empfangen des von dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul gesendeten Rahmensynchronisationssignals und der von dem Taktsteuermodul gesendeten Impulsfolge, zum Erzeugen und zum Senden von Hilfspositionierungssignalen zu der mobilen Station.
  15. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem der Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal einen rauscharmen Verstärker, ein Filter und einen Leistungsverstärker aufweist.
  16. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem die Hilfspositionierungseinheit in Abhängigkeit von der tatsächlichen Struktur des Zwischenverstärkers auch aufweist: ein HF-Verarbeitungsmodul, das ein Submodul zur automatischen Verstärkungssteuerung, ein HF-Empfangs- und Filter-Submodul, und einen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und HF-Signale zu einem Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul ausgibt; ein Zwischenfrequenz-Verarbeitungsmodul, das ein Zwischenfrequenzfilter-Submodul, ein Analog/Digital-Umwandlungs-Submodul und einen digitalen Frequenzherabsetzungswandler aufweist und ausgebildet ist zum Empfangen von von dem HF-Verarbeitungsmodul gesendeten HF-Signalen, zum Verarbeiten der HF-Signale und zum Erzeugen von Basisbandsignalen, und zum Senden der Basisbandsignale zu dem Rahmentakt-Wiedergewinnungsmodul.
  17. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem das Kommunikationsmodul ausgebildet ist zum Empfangen von Hilfspositionierungsparametern von der Basisstation durch Signalisierung.
  18. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem das Kommunikationsmodul ausgebildet ist zum Empfangen von Hilfspositionierungsparametern über den Operations- und Aufrechterhaltungsanschluss des Zwischenverstärkers.
  19. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem Eingangssignale der Hilfspositionierungseinheit direkt durch Koppeln mit der spendenden Antenne erhalten werden.
  20. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem Eingangssignale der Hilfspositionierungseinheit von einem Knoten in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers erhalten werden.
  21. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem Ausgangssignale der Hilfspositionierungseinheit ausgegeben werden nach dem Kombinieren mit Signalen von dem Zwischenverstärker an einem Knoten in dem Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanal des Zwischenverstärkers.
  22. Zwischenverstärker nach Anspruch 13, bei dem Ausgangssignale der Hilfspositionierungseinheit über eine Vorwärtsantenne nach dem Kombinieren mit Signalen von dem Zwischenverstärker, bevor die Leistung des Abwärtsverbindungs-Verarbeitungskanals des Zwischenverstärkers verstärkt wird, gesendet werden.
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