DE60317151T2 - Elektromotor - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor.
  • Bei einem Elektromotor, in dem ein Läufer außerhalb eines Ständers zum Umlauf um den Ständer angebracht ist, weist der Läufer im typischen Fall eine im Allgemeinen zylinderförmige Läuferwandung und eine Vielzahl von Dauermagneten oder von anderen Elementen zur Erzeugung eines Magnetfelds auf, die auf einer Innenseite der Läuferwandung angebracht sind. Der Zylinder der Läuferwandung wird dabei an einem Ende mit einer oberen Läuferabdeckung verschlossen, die eine Fassung für eine zentrale Läuferwelle bildet, wobei die Motorwelle zum Umlauf innerhalb des Ständers um dessen Längsachse angebracht ist.
  • Bekanntlich wird der Läuferabschluss mit Hilfe einer Buchse gebildet, die aus dem Läuferabschluss gebildet ist, wobei die Welle mit der Buchse unter Presspassung in Eingriff steht. Um eine derartige Verbindung herzustellen, muss jedoch der Läuferabschluss ausreichend stark sein, damit zur Bildung einer solchen Buchse ausreichend Werkstoff vorhanden ist. Da der Läuferabschluss und die Läuferwandung im typischen Fall aus einem einzigen Metallblech gebildet sind, muss das Blech so dick sein, dass genügend Material zur Bildung der Buchse auf dem Läuferabschluss vorhanden ist. Ein derartiges dickes Metallblech trägt ganz erheblich zum Gewicht des Läufers bei und ist im Vergleich zu der Mindestdicke, die für die Läuferwandung erforderlich ist, übermäßig dick, um so für die Abstützung für die Magneten zu sorgen.
  • Es ist außerdem bekannt, die Welle an dem Läuferabschluss anzuschweißen, doch ist dies zeitraubend und ungünstig.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung sehen wir nun einen Elektromotor mit einem Läufer vor, der auf einer Motorwelle zum Umlauf um einen Ständer montiert ist, wobei der Läufer eine im Allgemeinen zylinderförmige Wandung und einen oberen Läuferabschluss aufweist, welcher im Allgemeinen den Zylinder der Läuferwandung abschließt, wobei der Läufer mittels einer Verbindungsvorrichtung mit der Motorwelle verbunden ist, wobei die Verbindungsvorrichtung im Inneren einer Öffnung in dem oberen Läuferabschluss aufge nommen ist und eine Öffnung zur Aufnahme der Motorwelle mit Presspassung aufweist, welche die Drehung der Welle bezüglich der Verbindungsvorrichtung verhindert, wobei die Verbindungsvorrichtung eine erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung an einer ersten Seite des oberen Läuferabschlusses und eine zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung an einer zweiten Seite des oberen Läuferabschlusses aufweist, so dass der obere Läuferabschluss zwischen der ersten und zweiten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung aufgenommen ist, und wobei zwischen der ersten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung und der ersten Seite des oberen Läuferabschlusses ein Abstandhalter vorgesehen ist, wobei der Abstandhalter Zähnungen aufweist, die sich in die erste Seite des oberen Läuferabschlusses und in die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung eindrücken, um eine Drehbewegung der Verbindungsvorrichtung bezüglich des Rotors zu verhindern.
  • Somit wird dank der Erfindung ein Läuferabschluss mit einer Motorwelle verbunden, ohne dass ein Anschweißen oder eine Ausbildung einer Buchse an bzw. aus dem oberen Läuferabschluss erforderlich ist.
  • Die Motorwelle und die Wandungen der Öffnung in der Verbindungsvorrichtung weisen vorzugsweise Keilnuten auf, um so für eine verbesserte Presspassung zu sorgen.
  • Die Verbindungsvorrichtung kann einen im Allgemeinen zylinderförmigen Korpusabschnitt aufweisen, wobei sich der Korpusabschnitt durch die in dem oberen Läuferabschluss ausgebildete Öffnung erstreckt. In diesem Fall kann sich die erste sich radial nach außen erstreckender Ausbildung von einem ersten Ende des Korpusabschnitts weg erstrecken und kann sich die zweite sich nach außen erstreckende Ausbildung von einem zweiten Ende des Korpusabschnitts weg erstrecken.
  • Bei dem Abstandhalter handelt es sich vorzugsweise um ein ringförmiges Element wie beispielsweise eine Unterlegscheibe, die um den Korpusabschnitt der Verbindungsvorrichtung angeordnet wird.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung sehen wir ein Verfahren zum Montieren eines Elektromotors vor, wobei der Elektromotor einen Läufer mit einer im Allgemeinen zylinderförmige Läuferwandung und einen oberen Läuferabschluss aufweist, welcher im Allgemeinen den Zylinder der Läuferwandung abschließt, wobei der Läufer zum Umlauf um einen Ständer auf einer Motorwelle angebracht ist, und wobei der Motor des Weiteren eine Verbindungsvorrichtung aufweist, die zur Verbindung des oberen Läuferabschlusses mit der Motorwelle ausgelegt ist, und wobei die Verbindungsvorrichtung eine erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung aufweist, wobei das Verfahren den Schritt zur mechanischen Verformung eines Abschnitts der Verbindungsvorrichtung umfasst, um so eine zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung in der Weise zu bilden, dass der obere Läuferabschluss zwischen der ersten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung der Verbindungsvorrichtung festgespannt wird und eine Bewegung des Läufers bezüglich der Verbindungsvorrichtung im Wesentlichen verhindert wird, wobei sich das Verfahren dadurch auszeichnet, dass es des Weiteren den Schritt zum Anordnen eines Abstandhalters um die Verbindungsvorrichtung vor der Verformung der Verbindungsvorrichtung umfasst, so dass die Verformung der Verbindungsvorrichtung die Zähnungen des Abstandhalters dazu veranlasst, sich in den oberen Läuferabschluss einzudrücken.
  • Somit wird dank der Erfindung die Notwendigkeit, aus dem Läufer eine Buchse zu bilden oder eine Buchse auf dem Läufer anzuschweißen vermieden.
  • Vorzugsweise umfasst das Verfahren des Weiteren den Schritt zum Einsetzen der Motorwelle in eine Öffnung, welche in der Verbindungsvorrichtung vorgesehen ist, in der Weise, dass die Welle mit der Verbindungsvorrichtung unter Presspassung in Eingriff gelangt und eine Drehbewegung der Motorwelle bezüglich der Verbindungsvorrichtung im Wesentlichen verhindert wird.
  • Nachstehend wird die Erfindung nun unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welcher:
  • 1 eine Darstellung eines Elektromotors gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ist;
  • 2 eine Ansicht eines Längsschnitts durch einen Teil des Elektromotors aus 1 zeigt, und
  • 3 den Abstandhalter aus 2 darstellt.
  • Es wird nun auf 1 verwiesen, in welcher ein Elektromotor mit einem Läufer 10 und einem Ständer 11 dargestellt ist, wobei der Läufer 10 dazu ausgelegt ist, dass er im Betrieb um den Ständer 11 umläuft. Der Läufer 10 weist eine im Allgemeinen zylinderförmige Läuferwandung 12a und einen oberen Läuferabschluss 12b auf, welcher den Zylinder der Läuferwandung 12a abschließt. Eine Vielzahl von Elementen zur Erzeugung eines Magnetfeldes – in diesem Fall Dauermagneten 14 – ist um eine Innenseite der Läuferwandung 12a angebracht.
  • Der Läufer ist dabei auf einer Motorwelle 18 angebracht, die sich durch eine im Allgemeinen in der Mitte liegende runde Öffnung erstreckt, welche in dem oberen Läuferabschluss 12b in der axialen Erstreckung der Läuferwandung 12a vorgesehen ist. Die Welle 18 ist dabei für den Umlauf um ihre Längsachse A angebracht.
  • Die Welle 18 ist mittels einer Verbindungsvorrichtung 20 mit dem oberen Läuferabschluss 12b verbunden, welche einen im Allgemeinen zylinderförmigen Korpusabschnitt 18a aufweist und eine Öffnung besitzt, die sich axial durch den Korpusabschnitt 18a erstreckt. Ein Abschnitt der Motorwelle 18 erstreckt sich durch die Öffnung in dem Korpusabschnitt 18a und wird darin unter Presspassung gehalten. Um die Presspassung noch zu verbessern und die Möglichkeit zu verringern, dass sich die Welle 18 in der Öffnung dreht, sind sowohl die Welle 18 als auch die Innenwandungen der Öffnung mit Keilnuten versehen.
  • Die Verbindungsvorrichtung 20 weist des Weiteren eine erste und eine zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b, 21c auf, wobei sich diese Ausbildungen jeweils von einem ersten bzw. zweiten Ende des Korpusabschnitts 18a aus radial nach außen erstrecken. Der Korpusabschnitt 21a ist in der in dem oberen Läuferabschluss 12b ausgebildeten Öffnung aufgenommen, und die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b ist einer ersten Seite des oberen Läuferabschlusses 12a benachbart, während die zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21c der zweiten Seite des oberen Läuferabschlusses 12a benachbart ist.
  • Ein Abstandhalter 22 – in diesem Fall ein ringförmiges Element wie beispielsweise eine Unterlegscheibe 22 – ist um den Korpusabschnitt 21a der Verbindungsvorrichtung 20 zwischen der ersten Seite des oberen Läuferabschnitts 12a und der ersten sich nach außen erstreckenden Ausbildung 21b angeordnet. Die erste sich nach außen erstreckende Ausbildung 21b liegt auf der Unterlegscheibe 22 so auf, dass sie den oberen Läuferabschluss 12b zwischen der Unterlegscheibe 22 und der zweiten sich nach außen erstreckenden Ausbildung 21c festklemmt, im Wesentlichen zu dem Zweck, eine Bewegung der Verbindungsvorrichtung 20 bezüglich des Läufers 10 zu verhindern.
  • Um die Möglichkeit, dass die Verbindungsvorrichtung 20 unter Umständen in der Lage ist, sich bezüglich des oberen Läuferabschlusses 12 zu drehen, auf ein Mindestmaß zu verringern, ist die Unterlegscheibe 22 mit einer Vielzahl von Zähnen 22a auf ihrer Oberseite und Unterseite versehen, wie dies in 2 und 3 dargestellt wird. Bei diesem Beispiel handelt es sich bei den Zähnen 22a um Grate, die sich radial zur Unterlegscheibe erstrecken, doch können die Zähnungen 22a stattdessen beispielsweise auch radial verlaufende Reihen einzelner Spitzen aufweisen.
  • Dabei ist zu beachten, dass die Größe der Zähne 22a relativ zum übrigen Teil des Motors aus Gründen der Übersichtlichkeit erheblich übertrieben dargestellt ist. Die Höhe der Zähne 22a kann beispielsweise in der Größenordnung von nur einigen Mikron liegen.
  • Die Zähne 22a auf der Oberseite der Unterlegscheibe 22 drücken sich in die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b der Verbindungsvorrichtung 22, während sich die Zähne 22a auf der Unterseite der Unterlegscheibe 22 in die erste Seite des oberen Läuferabschlusses 12b eindrücken. Damit verbessern die Zähnungen 22a die mechanische Sicherung zwischen der Unterlegscheibe 22 und dem oberen Läuferabschluss 22.
  • Dank der radialen Anordnung der Zähnungen 22a können die Zähne 232a verhindern ode4r zumindest im Wesentlichen verhindern, dass sich die Unterlegscheibe 22 um die Achse A, bezogen auf den Läufer 10 oder die Verbindungsvorrichtung 20, dreht.
  • Der Läufer 10 wird dabei folgendermaßen mit der Welle 18 verbunden: Die Verbindungsvorrichtung 20 wird mit dem Material versorgt, das die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b bildet, welche eine Fortsetzung des zylinderförmigen Korpusabschnitts 21a darstellt. Der zylinderförmige Korpusabschnitt 21a wird durch die Öffnung in der oberen Läuferabdeckung 12b in der Weise eingeführt, dass die zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21c von der Läuferwandung 12a umschlossen wird und mit der zweiten Seite des oberen Läuferabschlusses 12b in Eingriff gelangt. Anschließend wird die Unterlegscheibe 22 über die erste Lippe 21b eingeführt und um den Korpusabschnitt 21a der Verbindungsvorrichtung 20 aufgesetzt.
  • Die Welle 18 wird dann in den Wellensicherungsabschnitt 21a eingeführt, und zwar entweder vor dem Einpassen der Verbindungsvorrichtung 20 durch die Öffnung in dem oberen Läuferabschluss 12b oder vor bzw. nach dem Aufsetzen der Unterlegscheibe 22 um den Korpusabschnitt 21a.
  • Die Verbindungsvorrichtung 20 wird dann mechanisch verformt, um so die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b zu bilden und um sicherzustellen, dass die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b mit einer Oberseite der Unterlegscheibe 22 in Eingriff kommt und den oberen Läuferabschluss 21b zwischen der Unterlegscheibe 22 und der zweiten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung 21c festzuklemmen. Dies lässt sich durch Stoßverformen oder mit irgendeiner anderen Schmiedetechnik erzielen.
  • Da die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b mit der Oberseite der Unterlegscheibe 22 in Eingriff steht, drücken sich zumindest einige der Zähne 22a, die auf der Oberseite der Unterlegscheibe 22 vorgesehen sind, in die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung 21b. In ähnlicher Weise drücken sich zumindest einige der Zähne 22a, die auf der Unterseite der Unterlegscheibe 22 vorgesehen sind, in die erste Seite der oberen Läuferabdeckung 12b, wenn die Unterlegscheibe 22 unter Kraftaufwand auf die erste Seite des oberen Läuferabschlusses 12b gedrückt wird. Somit wird eine Bewegung der Welle 18 bezüglich des Läufers 10 im Wesentlichen verhindert, ohne dass es notwendig wird, an einem dickwandigen oberen Läuferabschluss 12b eine Buchse anzuschweißen oder aus diesem eine Buchse zu bilden.
  • Um das vom Motor erzeugte Geräusch zu verringern, ist es möglich, die Läuferwandung 12a und/oder den oberen Läuferabschluss 12b aus einem Schichtwerkstoff herzustellen, welcher zwei Bleche aus Metall oder einem anderen steifen Material umfasst, die durch eine Schicht aus viskoelastischem Material von einander getrennt sind. Ein Beispiel für ein derartiges Material ist im Handel unter dem Warenzeichen BONDAL® erhältlich.
  • Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, die Unterlegscheibe 22 aus einem derartigen Schichtwerkstoff herzustellen, was sich als unterstützend Maßnahme beim Dämpfen der Schwingungen des Läufers 12 erwiesen hat, insbesondere in den Fällen, in denen der Motor mit hoher Geschwindigkeit arbeitet.

Claims (7)

  1. Elektromotor mit einem Läufer (10), der auf einer Motorwelle (18) zum Umlauf um einen Ständer (11) montiert ist, wobei der Läufer (10) eine im Allgemeinen zylinderförmige Wandung (12a) und einen oberen Läuferabschluss (12b) aufweist, welcher im Allgemeinen den Zylinder der Läuferwandung (12a) abschließt, wobei der Läufer (10) mittels einer Verbindungsvorrichtung (20) mit der Motorwelle (18) verbunden ist, wobei die Verbindungsvorrichtung (20) im Inneren einer Öffnung in dem oberen Läuferabschluss (12b) aufgenommen ist und eine Öffnung zur Aufnahme der Motorwelle (18) mit Presspassung aufweist, welche die Drehung der Welle (18) bezüglich der Verbindungsvorrichtung (20) verhindert, wobei die Verbindungsvorrichtung (20) eine erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21b) an einer ersten Seite des oberen Läuferabschlusses (12b) und eine zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21c) an einer zweiten Seite des oberen Läuferabschlusses (12b) aufweist, so dass der obere Läuferabschluss (12b) zwischen der ersten und zweiten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung (21b, 21c) aufgenommen ist, und wobei zwischen der ersten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung (21b) und der ersten Seite des oberen Läuferabschlusses (12b) ein Abstandhalter (22) vorgesehen ist, wobei der Abstandhalter (22) Zähnungen (22a) aufweist, die sich in die erste Seite des oberen Läuferabschlusses (12b) und in die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21b) eindrücken, um eine Drehbewegung der Verbindungsvorrichtung (20) bezüglich des Rotors (10) zu verhindern.
  2. Motor nach Anspruch 1, bei welchem die Motorwelle (18) und die Wandungen der Öffnung in der Verbindungsvorrichtung (20) verzahnt sind.
  3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Verbindungsvorrichtung (20) einen im Allgemeinen zylinderförmigen Korpusabschnitt (21a) aufweist, durch welchen die Öffnung hindurch vorgesehen ist und welcher sich durch die im oberen Läuferabschluss (12b) vorgesehene Öffnung erstreckt.
  4. Motor nach Anspruch 3, bei welchem die erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21b) von einem ersten Ende des Korpusabschnitts (12a) aus verläuft und die zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21c) von einem zweiten Ende des Korpusabschnitts (21a) aus verläuft.
  5. Motor nach Anspruch 3 oder 4, bei welchem der Abstandhalter ein ringförmiges Element ist, das um den Korpusabschnitt der Verbindungsvorrichtung angeordnet ist.
  6. Verfahren zum Montieren eines Elektromotors, wobei der Elektromotor einen Läufer (10) mit einer im Allgemeinen zylinderförmigen Läuferwandung (12a) und einen oberen Läuferabschluss (12b) aufweist, welcher m Allgemeinen den Zylinder der Läuferwandung (12a) abschließt, wobei der Motor des Weiteren eine Verbindungsvorrichtung (20) aufweist, welche zum Verbinden des oberen Läuferabschlusses (12b) mit der Motorwelle (18) ausgelegt ist und wobei die Verbindungsvorrichtung eine erste sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21c) aufweist, wobei das Verfahren den Schritt zur mechanischen Verformung eines Abschnitts der Verbindungsvorrichtung (20) umfasst, um so eine zweite sich radial nach außen erstreckende Ausbildung (21b) in der Weise zu bilden, dass der obere Läuferabschluss (12b) zwischen der ersten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung (21c) und der zweiten sich radial nach außen erstreckenden Ausbildung (21b) der Verbindungsvorrichtung (20) festgespannt wird und eine Bewegung des Läufers (10) bezüglich der Verbindungsvorrichtung (20) im Wesentlichen verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren den Schritt zum Anordnen eines Abstandhalters (22) um die Verbindungsvorrichtung (20) vor der Verformung der Verbindungsvorrichtung (20) umfasst, so dass die Verformung der Verbindungsvorrichtung (20) die Zähnungen (22a) des Abstandhalters (22) dazu veranlasst, sich in den oberen Läuferabschluss (12b) einzudrücken.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, welches des Weiteren den Schritt zum Einsetzen der Motorwelle (18) in eine Öffnung, welche in der Verbindungsvorrichtung (20) vorgesehen ist, in der Weise umfasst, dass die Wel le (18) mit der Verbindungsvorrichtung (20) unter Presspassung in Eingriff gelangt und eine Drehbewegung der Motorwelle (18) bezüglich der Verbindungsvorrichtung (20) im Wesentlichen verhindert wird.
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