DE60317580T2 - Sägeblattspannvorrichtung mit mehrfacher Sägeblattspannposition - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf angetriebene Werkzeuge. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Sägeblattklemmanordnungen für angetriebene Werkzeuge mit einem Sägeblatt, das zur Hin- und Her-Schneidbewegung an einer Stange befestigt ist. Eine Sägeblattklemmanordnung, wie sie in dem Oberbegriff von Anspruch 1 angeführt ist, wird in dem US-Patent Nr. 2 735 685 offenbart.
  • Angetriebene Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt, einschließlich Stichsägen und anderer Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt, werden im Handel allgemein als "Rezip"-Sägen bezeichnet. Diese Sägen weisen sich hin- und herbewegende Antriebsstangen auf. Die Antriebsstangen treiben allgemein geradlinige Sägeblätter entlang eines vorgegebenen Weges an, um einen geradlinigen oder umlaufenden Schneidvorgang auszuführen.
  • In einer herkömmlichen Weise sind die mit solchen angetriebenen Werkzeugen verwendeten Sägeblätter an den sich hin- und herbewegenden Antriebsstangen durch einen Blatthalter befestigt, der einen Schlitz für das Aufnehmen des Sägeblatts und eine Stellschraube aufweist, die in einem Loch im Blatt aufgenommen wird. Durch das Anziehen der Stellschraube wird das Blatt an seiner Position bezüglich der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange festgeklemmt. Auch wenn sich diese herkömmliche Weise der Sägeblattbefestigung allgemein als zufriedenstellend und kommer ziell erfolgreich erwiesen hat, ist sie nicht ohne inhärente Nachteile. So sind z. B. angetriebene Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt während des Betriebs hohen Schwingungskräften ausgesetzt, die häufig zu einem Lösen der Stellschraube führen. Wenn die Stellschraube nicht ausreichend angezogen bleibt, kann das Sägeblatt außer Eingriff von der Antriebsstange kommen. Ein weiterer Nachteil bei der herkömmlichen Halterung der Sägeblätter an den sich hin- und herbewegenden Antriebsstangen bezieht sich auf die fehlende Möglichkeit, verschlissene oder gebrochene Sägeblätter schnell und bequem zu entfernen. Weil es oft erwünscht ist, ein Werkstück mit minimalem Materialverlust zu schneiden, ist es vorteilhaft, entsprechend die Dicke des Sägeblatts zu minimieren. Dadurch ist ein Bruch infolge der während des normalen Gebrauchs wirkenden Kräfte eine nicht ungewöhnliche Erscheinung. Diese mögliche Häufigkeit des Blattwechselns macht die Bequemlichkeit und Schnelligkeit eines solchen Vorgangs wünschenswert. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Sägeblattklemmanordnungen ist die Notwendigkeit, ein separates Werkzeug, beispielsweise einen Schraubenschlüssel, für das Befestigen und Entfernen des Sägeblatts zu verwenden.
  • Es sind in der Vergangenheit viele Versuche unternommen worden, die Nachteile, die mit der vorher beschriebenen herkömmlichen Halterung von Sägeblättern verbunden sind, durch das Ausschließen der Verwendung einer Stellschraube zu überwinden. Alle diese vorherigen Versuche können jedoch noch verfeinert und verbessert werden. So sind zum Beispiel die meisten der bekannten Vorrichtungen kompliziert und teuer in Herstellung und Montage, weil sie aus vielen Einzelteilen bestehen. Weiterhin erfordert der Betrieb vieler dieser früheren Vorrichtungen das Ausüben von oft erheblicher Kraft zum Befestigen des Sägeblatts an seinem Platz und zum Lösen des Blatts zum Trennen von der Antriebsstange. Das Erzielen einer ausreichenden Kraft erfordert oft die Verwendung eines Schraubenschlüssels oder eines anderen Werkzeugs.
  • Herkömmliche Sägeblattklemmanordnungen leiden weiterhin allgemein an der fehlenden Möglichkeit, ein Sägeblatt in mehreren Ausrichtungen aufzunehmen. Zu dem beschränkten Ausmaß, in dem herkömmliche Sägeblattklemmanordnungen in der Lage sind, das Sägeblatt in mehreren Ausrichtungen aufzunehmen, kommt noch dazu, dass solche Anordnungen nicht in der Lage sind, mit einem Freigabehebel zusammenzuwirken, der durch ein Gehäuse des Werkzeugs gehalten wird. Weiterhin erfordern solche Anordnungen normalerweise komplizierte Mechanismen für das alternative Befestigen des Sägeblatts an der Antriebsstange in den verschiedenen Ausrichtungen.
  • Im Fachgebiet bleibt es daher notwendig, eine Sägeblattklemmanordnung für eine Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt zur Verfügung zu stellen, die die vorher angeführten und andere Nachteile des Stands der Technik überwindet. Gleichermaßen bleibt es eine ständiges Ziel im Fachgebiet, die Schneidflexibilität von Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt zu verbessern, um Behinderungen zu vermeiden, wobei die Schneideffektivität und die Schneidqualität beibehalten werden.
  • Ein Beispiel eines dem Stand der Technik entsprechenden angetriebenen Werkzeugs, das einige der vorher angeführten Probleme zeigt, ist im US-Patent Nr. 2 735 685 offenbart. Ein anderes Beispiel eines dem Stand der Technik entsprechenden angetriebenen Werkzeugs ist im US-Patent Nr. 6 295 736 offenbart.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Sägeblattklemmanordnung mit den Merkmalen von Anspruch 1 zur Verfügung gestellt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein angetriebenes Werkzeug mit den Merkmalen von Anspruch 5 zur Verfügung gestellt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Sägeblattklemmanordnung für angetriebene Werkzeuge mit sich hin- und herbewegendem Antriebselement zur Verfügung, die die Nachteile überwindet, die mit dem Stand der Technik im Zusammenhang stehen. Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung eine neue und verbesserte Sägeblattklemmanordnung für eine angetriebene Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt zur Verfügung, die in der Lage ist, das Sägeblatt in mehreren Ausrichtungen aufzunehmen.
  • In der bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung, die nachfolgend ausführlich beschrieben wird, ist ein Freigabehebel schwenkbar für die Bewegung zwischen zwei Stellungen befestigt. Weiterhin ist in der bevorzugten Ausführung der Freigabehebel nicht mit der Antriebsstange zur hin- und hergehenden Bewegung mit dieser verbunden. Statt dessen ist der Freigabehebel schwenkbar am Gehäuse angebracht, wodurch die Masse verringert wird, die von der sich hin- und herbewegenden Stange getragen wird.
  • Vorteilhafterweise stellt die vorliegende Erfindung eine Sägeblattklemmanordnung für eine angetriebene Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt mit einfacher Konstruktion zur Verfügung, die relativ billig herzustellen und zu montieren ist. Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine Sägeblattklemmanordnung zur Verfügung, die herkömmliche Sägeblätter mit verschiedenem Aufbau aufnehmen kann und die das Sägeblatt an seinem Platz halten kann, ohne Stellschrauben zu verwenden und ohne dass eine andere Art eines Werkzeugs verwendet werden muss. Ferner stellt die vorliegende Erfindung eine Sägeblattklem manordnung mit einer Ausgestaltung zur Verfügung, die ihre Bauteile gegen übermäßigen Verschleiß und vorzeitiges Versagen schützt. Gemäß einem speziellen Merkmal stellt die vorliegende Erfindung auch eine Sägeblattklemmanordnung zur Verfügung, die ein Sägeblatt in mehreren Ausrichtungen aufnehmen kann, um die Flexibilität des Werkzeugs zu verbessern, damit Behinderungen vermieden werden.
  • In einer speziellen Form stellt die vorliegende Erfindung eine Sägeblattklemmanordnung für ein angetriebenes Werkzeug zur Verfügung mit einem Gehäuse, einer zur Hin- und Herbewegung bezüglich dem Gehäuse befestigten Antriebsstange und einem Sägeblatt, das lösbar mit der Antriebsstange verbunden ist. Die Klemmanordnung weist einen von der Antriebsstange getragenen Klemmkörper oder eine von der Antriebsstange getragene Klemmhalterung auf, die das Sägeblatt in zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufnehmen können. Die Sägeblattklemmanordnung weist ferner einen Schieber oder ein Steuerelement auf, das mit der Klemmhalterung zur Bewegung zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung verbunden ist. Das Steuerelement weist einen ersten Bereich zur wahlweisen Erzeugung einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange auf, wenn das Sägeblatt von der Klemmhalterung in einer ersten der zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufgenommen wird. Das Steuerelement weist ferner einen zweiten Bereich zur wahlweisen Erzeugung einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange auf, wenn das Sägeblatt von der Klemmhalterung in einer zweiten der zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufgenommen wird.
  • In einer anderen speziellen Form stellt die vorliegende Erfindung gleichermaßen eine Sägeblattklemmanordnung für ein angetriebenes Werkzeug zur Verfügung mit einem Gehäuse, einer zur Hin- und Herbewegung bezüglich dem Gehäuse befestigten Antriebsstange und einem Sägeblatt, das lösbar mit der Antriebsstange zur hin- und hergehenden Bewegung entlang einer Längsachse verbunden ist. In dieser speziellen Form weist die Sägeblattklemmanordnung eine Klemmhalterung zur Befestigung an der Antriebsstange auf, die einen vertikalen Schlitz für das Aufnehmen des Sägeblatts in senkrechter Ausrichtung hat. Die Klemmhalterung weist weiterhin einen horizontalen Schlitz für das Aufnehmen des Sägeblatts in horizontaler Ausrichtung auf. Der vertikale Schlitz ist vom horizontalen Schlitz beabstandet.
  • In einer noch anderen speziellen Form stellt die vorliegende Erfindung wiederum eine Sägeblattklemmanordnung für ein angetriebenes Werkzeug zur Verfügung mit einem Gehäuse, einer zur Hin- und Herbewegung bezüglich dem Gehäuse befestigten Antriebsstange und einem Sägeblatt, das lösbar mit der Antriebsstange zur hin- und hergehenden Bewegung entlang einer Längsachse verbunden ist. Die Sägeblattklemmanordnung weist eine Klemmhalterung, ein Steuerelement und einen Freigabehebel auf. Die Klemmhalterung ist mit der Antriebsstange verbunden und ausgestaltet, um wahlweise das Sägeblatt in zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufzunehmen. Das Steuerelement ist mit der Klemmhalterung verbunden und erzeugt eine betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange, wenn das Sägeblatt von der Klemmhalterung in einer der zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufgenommen wird. Das Steuerelement ist zwischen einer ersten Stellung zur Erzeugung einer betriebsmäßigen Verbindung und einer zweiten Stellung, die das Entfernen des Sägeblatts erlaubt, bewegbar. Der Freigabehebel ist am Gehäuse befestigt und normalerweise vom Steuerelement beabstandet. Der Freigabehebel ist von Hand bewegbar, um mit dem Steuerelement einzugreifen und das Steuerelement von der ersten Stellung in die zweite Stellung zu verlagern.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung von fünf Ausführungen, die Bezug auf die Zeichnungen nimmt, zu erkennen. Die ersten vier Ausführungen, die in den 1 bis 40 dargestellt sind, sind nicht erfindungsgemäß. Sie sind nur einbezogen, um die Erfindung besser zu verstehen. Nur die in den 41 bis 50 dargestellte fünfte Ausführung ist eine erfindungsgemäße Ausführung.
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt mit einer Sägeblattklemmanordnung, die gemäß den Merkmalen einer ersten, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Ausführung gestaltet ist.
  • 2 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung der nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Sägeblattklemmanordnung.
  • 3 ist eine vergrößerte Seitenansicht des in 2 dargestellten Klemmhalterungselements.
  • 4 ist eine vergrößerte Endansicht des Klemmhalterungselements.
  • 5 ist eine vergrößerte Seitenansicht des in 2 dargestellten Klemmfederelements.
  • 6 ist eine vergrößerte Endansicht des Klemmfederelements.
  • 7 ist eine partielle Seitenansicht der Sägeblattklemmanordnung aus 1 und stellt die Verbindung der Antriebsstange mit einem herkömmlichen Sägeblatt dar.
  • 8 ist eine partielle Querschnittsansicht der schlüssellosen Sägeblattklemme aus 1 entlang der Linie 8-8 aus 1, dargestellt mit aus Gründen einer klareren Darstellung entfernter Endplatte aus 2.
  • 9 ist eine partielle Ansicht eines Halterungsbereichs einer ersten alternativen Sägeblattgestaltung, die mit der nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Sägeblattklemmanordnung verwendbar ist.
  • 10 ist eine partielle Ansicht eines Halterungsbereichs einer zweiten alternativen Sägeblattgestaltung, die mit der nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden schlüssellosen Sägeblattklemmanordnung verwendbar ist.
  • 11 ist eine Querschnittsansicht der Klemmanordnung aus 1 entlang der Linie 11-11 aus 1 und stellt den Freigabehebel in eine erste stabile Stellung gedreht dar, in der das Klemmfederelement der Klemmanordnung das Sägeblatt in die betriebsmäßige Verbindung mit der Antriebsstange vorspannt.
  • 12 ist eine Querschnittsansicht ähnlich der in 11 dargestellten und stellt den Freigabehebel in einer zweiten stabilen Stellung dar, in der das Klemmfederelement vom Sägeblatt durch den Freigabehebel verschoben ist, wodurch das Sägeblatt leicht von der Klemmanordnung entfernt werden kann.
  • 13 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung einer Sägeblattklemmanordnung, die gemäß den Merkmalen einer zweiten Ausführung gestaltet ist, die nicht der Erfindung entspricht, und eines Bereichs einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt.
  • 14 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Klemmhalterungselements der zweiten, in 13 dargestellten Ausführung.
  • 15 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 15-15 aus 14.
  • 16 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Verriegelungsstiftelements der zweiten, in 13 dargestellten Ausführung.
  • 17 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Klemmfederelements der zweiten, in 13 dargestellten Ausführung.
  • 18 ist eine partielle Querschnittsansicht der Sägeblattklemmanordnung aus 13 und stellt den in eine erste Stellung gedrehten Hebel dar, in der das Verriegelungsstiftelement aus dem das Sägeblatt aufnehmenden Schlitz verlagert ist und dadurch ermöglicht, dass das Sägeblatt leicht vom Klemmhalterungselement entfernt oder leicht in dieses eingesetzt werden kann.
  • 19 ist eine partielle Querschnittsansicht ähnlich der in 18 dargestellten, die den Freigabehebel in einer zweiten Stellung darstellt, in der das Klemmfederelement das Verriegelungsstiftelement in einer verriegelten Stellung zum Halten des Sägeblatts im Schlitz vorspannt.
  • 20 ist eine Seitenansicht eines Bereichs einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt, dargestellt, um eine partielle Querschnittsansicht einer Sägeblattklemmanordnung einzuschließen, die gemäß den Merkmalen einer dritten, nicht erfindungsgemäßen Ausführung aufgebaut ist.
  • 21 ist eine Endansicht der Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt aus 20 und stellt die Sägeblattklemmanordnung in einer geklemmten Stellung dar.
  • 22 ist eine Endansicht ähnlich der aus 21 und stellt die Sägeblattklemmanordnung in einer Freigabestellung dar.
  • 23 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Sägeblattklemmanordnung aus 20, die zum Zweck der Erläuterung von der sich hin- und herbewegenden Säge entfernt dargestellt ist.
  • 24 ist eine Endansicht der Sägeblattklemmanordnung aus 22.
  • 25 ist eine Ansicht des Klemmhalterungselements aus 24 von oben.
  • 26 ist eine Ansicht des Klemmhalterungselements aus 24 von oben.
  • 27 ist eine Seitenansicht des Schieberelements aus 24.
  • 28 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 28-28 aus 27.
  • 29 ist eine Endansicht des Bundes aus 24.
  • 30 ist eine Seitenansicht des Bundes aus 24.
  • 31 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 31-31 aus 30.
  • 32A ist eine perspektivische Ansicht eines ersten Endes eines äußeren Elements eines alternativen Bundes zur Verwendung mit der Sägeblattklemmanordnung der dritten, nicht erfindungsgemäßen Ausführung.
  • 32B ist eine perspektivische Ansicht des zweiten Endes des äußeren Elements.
  • 33A ist eine perspektivische Ansicht eines ersten Endes eines inneren Elements, das für das Zusammenwirken mit dem äußeren Element aus 30 bestimmt ist.
  • 33B ist eine perspektivische Ansicht des zweiten Endes des inneren Elements.
  • 34 ist eine vergrößerte Ansicht ähnlich der aus 26 und stellt das vom Lager und vom Verriegelungsstift in der Klemme in seiner Stellung gehaltene Sägeblatt dar.
  • 35 ist eine teilweise weggeschnittene Ansicht einer Sägeblattklemmanordnung, die mit den Merkmalen einer vierten, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Ausführung aufgebaut und dargestellt ist, um einen Sägeblattausstoßmechanismus einzuschließen, wobei der Sägeblattausstoßmechanismus in einem zurückgezogenen Zustand dargestellt ist.
  • 36 ist eine teilweise weggeschnittene Ansicht, ähnlich der aus 35, und stellt den Sägeblattausstoßmechanismus in einem ausgefahrenen Zustand dar.
  • 37 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 37-37 aus 26.
  • 38 ist eine Seitenansicht des Kolbens der vierten, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Ausführung, zum Zweck der Erläuterung von der Umgebung 35 und 36 entfernt dargestellt.
  • 39 ist eine Seitenansicht der Kappe der vierten, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Ausführung, zum Zweck der Erläuterung von der Umgebung 35 und 36 entfernt dargestellt.
  • 40 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 40-40 aus 39.
  • 41 ist eine perspektivische Ansicht einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt mit einer Sägeblattklemmanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung, die als fünfte Ausführung bezeichnet und in betriebsmäßiger Verbindung mit einem Sägeblatt in einer ersten Ausrichtung dargestellt wird.
  • 42 ist eine perspektivische Ansicht eines Bereichs der Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt aus 41, wobei die Sägeblattklemmanordnung in betriebsmäßiger Verbindung mit einem Sägeblatt in einer zweiten Ausrichtung dargestellt ist.
  • 43A und 43B sind eine perspektivische Ansicht ähnlich der aus 42, wobei die Sägeblattklemmanordnung in betriebsmäßiger Verbindung mit dem Sägeblatt in einer dritten Ausrichtung dargestellt ist, bzw. eine Seitenansicht der Sägeblattklemmanordnung, die das Sägeblatt in einer dritten Ausrichtung an einer Antriebsstange des Werkzeugs befestigt darstellt.
  • 44 ist eine perspektivische Ansicht, ähnlich der aus 42, wobei die Sägeblattklemmanordnung in betriebsmäßiger Verbindung mit dem Sägeblatt in einer vierten Ausrichtung dargestellt ist.
  • 45A bis 45C sind verschiedene Ansichten der Klemmbasis der Sägeblattklemmanordnung der 41 bis 44.
  • 46A bis 46C sind verschiedene Ansichten des Schiebers der Sägeblattklemmanordnung der 41 bis 44.
  • 47 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 47-47 aus 41.
  • 48 ist eine Querschnittsansicht ähnlich der aus 47 und stellt den Hebel in eine Blattfreigabestellung geschwenkt dar.
  • 49 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 49-49 aus 41.
  • 50 ist eine perspektivische Ansicht der Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt aus 41, die das Sägeblatt in der dritten Stellung darstellt, und wobei die Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt für das Bündigschneiden eines Werkstücks verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine verbesserte Sägeblattklemmanordnung für ein angetriebenes Werkzeug zur Verfügung. Es ist so zu verstehen, dass die vorliegende Erfindung leicht an die Verwendung mit jedem angetriebenen Werkzeug anpassbar ist, das ein oder mehrere sich hin- und herbewegende Schneidelemente aufweist (z. B. Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt, Stichsägen, verschiedene chirurgische Sägen und Küchenmesser, usw.).
  • Allgemein auf die Zeichnungen, in denen identische oder äquivalente Elemente mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind, und insbesondere auf die 1 bis 12 Bezug nehmend, ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines angetriebenen Werkzeugs dargestellt, das nicht der Erfindung entspricht. Das als Beispiel dargestellte angetriebene Werkzeug ist in 1 als eine angetriebene Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt dargestellt, die allgemein mit der Bezugszahl 10 gekennzeichnet ist. In einer herkömmlichen Weise wird die angetriebene Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt 10 durch einen Motor (nicht dargestellt) angetrieben, der durch einen Kipphebelschalter 12 betätigt wird. Die Zuführung von elektrischer Energie zum Motor durch ein Netzanschlusskabel (teilweise dargestellt und mit der Bezugszahl 14 gekennzeichnet) wird durch den Kipphebelschalter 12 gesteuert.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das angetriebene Werkzeug 10 so dargestellt, dass es einen Griffbereich 16 aufweist, der den Kipphebelschalter 12 trägt. Das angetriebene Werkzeug 10 ist weiterhin so dargestellt, dass es ein Gehäuse 18 einschließt, das einen zentral angeordneten Motorgehäusebereich 20 und einen vorn angeordneten Getriebegehäusebereich 22 aufweist. Wie am deutlichsten aus 2 zu erkennen ist, ist der Getriebegehäusebereich 22 so ausgebildet, dass er eine vordere Fläche 24 mit einer allgemein rechtwinkligen Öffnung 26 aufweist, die die Öffnung eines sich in Längsrichtung erstreckenden Antriebsstangenkanals 28 bildet.
  • Das angetriebene Werkzeug 10 weist ferner eine Antriebsstange 30 auf, die sich teilweise im Antriebsstangenkanal 28 erstreckt und betriebsmäßig mit einem Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) verbunden ist, der sich im Getriebegehäusebereich 22 befindet. Diese Verbindung zwischen dem Antriebsmechanismus und der Antriebsstange 30 kann jede im Fachgebiet gut bekannte Verbindung sein. Die Antriebsstange 30 ist zur hin- und hergehenden Bewegung allgemein entlang der durch das angetriebene Werkzeug 10 definierten Längsachse befestigt.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, weist das Gehäuse 18 erste und zweite, sich nach vorn erstreckende Seitenwandelemente 32 und 34 auf, die mit dem Getriebegehäusebereich 22 verbunden sind. In der ersten Ausführung sind die ersten und zweiten, sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelemente 32 und 34 einstückig mit dem Getriebegehäuse 22 ausgebildet und aus Aluminium, Magnesium oder aus einem anderen geeigneten Leichtmetall hergestellt. Die spezielle Ausgestaltung und die Funktion der ersten und zweiten, sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelemente 32 und 34 wird nachfolgend noch ausführlich beschrieben.
  • Die Antriebsstange 30 ist dazu angepasst, mit einem Schneidelement, beispielsweise mit einem Sägeblatt 38, zusammenzuwirken, um das Sägeblatt 38 bei einer Schneidbewegung entlang einem geradlinigen Weg zurück- und vorzubewegen. In dieser Hinsicht ist die sich hin- und herbewegende Antriebsstange 30 so gestaltet, dass sie eine sich in Querrichtung erstreckende Öffnung 40 zum Aufnehmen eines Antriebsstifts 42 (dargestellt in 7) aufweist. Eine Presspassung hält den Antriebsstift 42 in der Öffnung 40. Der in den 1 und 7 dargestellte Aufbau des Sägeblatts weist in herkömmlicher Weise einen vorderen Schneidbereich 44 auf, der einstückig mit einem hinteren Halterungsbereich 46 gebildet ist. In einer im Fachgebiet bekannten Weise ist im Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 eine Öffnung 48 ausgebildet, die den Antriebsstift 42 aufnimmt, wenn das Sägeblatt 38 an der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 gehaltert ist. Das freiliegende Ende des Antriebsstifts 42 erstreckt sich von einer ersten Seitenwand 52 (dargestellt in 8) der sich hin- und herbewegenden Stange 30 in einem Ausmaß, das etwa der Dicke des Sägeblatts 38 äquivalent ist.
  • Das angetriebene Werkzeug 10 weist weiterhin eine Klemmanordnung 56 für das lösbare Halten des Sägeblatts 38 in einer betriebsmäßigen Verbindung mit der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 auf. Die Klemmanordnung 56 ist in den Zeichnungen durchgehend so dargestellt, dass sie ein Klemmhalterungselement 58, ein Vorspannelement 60 und ein Betätigungselement 62 aufweist. Der Rest der vorliegenden ausführlichen Beschreibung der ersten Ausführung ist vorwiegend auf den Aufbau und den Betrieb der Klemmanordnung 56 gerichtet.
  • Insbesondere auf die 3 und 4 Bezug nehmend, wird der Aufbau und der Betrieb des Klemmhalterungselements 58 beschrieben. Im in den Zeichnungen durchgehend dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Klemmhalterungselement 58 als ein getrenntes Element dargestellt, das dazu angepasst ist, mit der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 für die Bewegung mit dieser verbunden zu werden. Von Fachleuten ist jedoch zu erkennen, dass das Klemmhalterungselement 58 und die Antriebsstange 30 alternativ einstückig als ein einziges Bauteil ausgebildet sein können. Das Klemmhalterungselement 58 ist einheitlich aus gehärtetem Stahl oder aus einem anderen geeigneten Material hergestellt. Die Verbindung des Klemmhalterungselements 58 und der Antriebsstange 30 erfolgt durch einen Drehstift 68 in Presspassungseingriff mit einer sich in Querrichtung erstreckenden Öffnung 70, die durch das Klemmhalterungselement 58 verläuft, und durch eine entsprechende Öffnung 72, die in der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 angeordnet ist.
  • Das Klemmhalterungselement 58 weist einen Hauptkörperbereich 73 auf, der teilweise einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kanal 74 bildet, der so dimensioniert ist, dass er die sich hin- und herbewegende Antriebsstange 30 aufnehmen kann. Insbesondere ist der Längskanal 74 durch eine innere Wand 75 und durch erste und zweite gegenüberliegende Seitenwände definiert, die jeweils an Endwänden 80 bzw. 82 enden. Die innere Wand 75 ist konkav gekrümmt, um eine zweite Seitenwand 79 der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 aufzunehmen. In der ersten Ausführung ist eine erste Seitenwand 52 der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 dazu angepasst, bündig mit den Endwänden 80 und 82 angeordnet zu sein (wie es in den 11 und 12 dargestellt ist). Die Endwände 80 und 82 wirken mit der ersten Seitenwand 52 zusammen, um eine Fläche zu bilden, gegen die das Sägeblatt 38 angeordnet ist, wenn es betriebsmäßig mit einem angetriebenen Werkzeug 10 verbunden ist.
  • Benachbart zu einer oberen Fläche 86 ist das Klemmhalterungselement 58 ausgebildet, um einstückig einen L-förmigen Flansch 88 aufzuweisen, der teilweise einen Kanal 90 zum Aufnehmen einer oberen Fläche 94 des Sägeblatts 38 bildet. Benachbart zu einer unteren Fläche 96 weist das Klemmhalterungselement 58 einen sich nach außen erstreckenden Bereich 98 auf, der dazu angepasst ist, an einer unteren Fläche 100 des Sägeblatts 38 anzuliegen. Die obere Fläche 86 des Klemmhalterungselements 58 weist ein Paar von beabstandeten, sich nach oben erstreckenden Flanschbereichen 102 und 104 auf. Wie nachfolgend zu erkennen ist, wirken die Flanschbereiche 102 und 104 zusammen, um die Längsbewegung des Vorspannelements 60 zu begrenzen. Ein zweiter, sich in Querrichtung erstreckender Kanal 108 ist teilweise zwischen dem Hauptkörperbereich 73 des Klemmhalterungselements 58 und einem sich nach unten erstreckenden Bereich 110 einer hinteren Wand 112 der Klemmhalterung 58 gebildet. Der Kanal 108 ist entlang einer unteren Seite offen.
  • Insbesondere auf 6 Bezug nehmend, ist das Vorspannelement vorzugsweise als ein Klemmfederelement 60 dargestellt. Das Klemmfederelement 60 ist dazu angepasst, direkt vom Klemmhalte rungselement 58 für eine Bewegung mit der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 getragen zu werden. Das Klemmfederelement 60 ist allgemein C-förmig ausgebildet und einstückig aus einem Federmetall oder aus einem anderen geeigneten Material hergestellt und weist einen gekrümmten mittleren Breich 120 und erste und zweite Enden 122 und 124 auf. In einer Anwendung ist das Klemmfederelement 60 aus 1,3 mm (0,05 Inch) dickem Stahl hergestellt. Eine Seitenansicht des Klemmfederelements 60 ist in 6 in einem im Wesentlichen unbelasteten Zustand dargestellt. Eine Öffnung 125 verläuft durch den mittleren Bereich 120, die dazu angepasst ist, ein Ende des Antriebsstifts 42 aufzunehmen, wenn sich kein Sägeblatt in der Klemmanordnung 56 befindet.
  • Das Klemmfederelement 60 weist weiterhin geradlinige obere und untere Segmente 126 und 128 auf, die einstückig an den gegenüberliegenden Enden des gekrümmten mittleren Bereichs 120 angeordnet sind. Die oberen und unteren Segmente 126 und 128 sind allgemein quer zum gekrümmten mittleren Bereich 120 angeordnet und wirken mit diesem zusammen, um teilweise eine sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung für das Aufnehmen des Klemmhalterungselements 58 und der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 zu bilden.
  • Das Klemmfederelement 60 ist weiterhin so dargestellt, dass es einen Haltebereich 132 benachbart zum zweiten Ende 124 aufweist, der dazu angepasst ist, in den Längskanal 108 des Klemmhalterungselements 58 eingespannt zu werden. Das Klemmfederelement 60 weist ferner einstückig einen Federvorsprungsbereich 136 benachbart zum ersten Ende 122 auf, der sich bezüglich dem oberen Segment 126 nach oben erstreckt und geringfügig nach hinten in Richtung auf den gekrümmten mittleren Bereich 120 angewinkelt ist. Der Federvorsprungsbereich 136 ist frei von der direkten Einspannung in Bezug auf das Klemmhalterungselement 58.
  • Zusammengesetzt und in Klemmeingriff mit der Antriebsstange 30 und dem Sägeblatt 38 ist das untere Segment 128 des Klemmfederelements 60 benachbart zur unteren Fläche 96 des Klemmhalterungselements 58 positioniert. In einem unbelasteten Zustand ist das obere Segment 126 des Klemmfederelements 60 so gestaltet, dass es im Wesentlichen benachbart zur oberen Fläche 86 des Klemmhalterungselements 58 positioniert ist. Wie vorher erläutert, wird die Verlagerung des Klemmfederelements 60 in Längsrichtung durch die Flanschbereiche 102 und 104 des Klemmhalterungselements 58 begrenzt.
  • Der gekrümmte mittlere Bereich 120 weist ein unteres, nach außen gekrümmtes Segment 139, das das Sägeblatt 38 aufnimmt, und ein oberes, nach außen gekrümmtes Segment 140 auf. Der gekrümmte mittlere Bereich 120 weist ferner einen nach innen gekrümmten mittleren Bereich 142 auf, der dazu ausgestaltet ist, das Sägeblatt 38 direkt zu berühren. Von Fachleuten ist zu erkennen, dass der spezielle Aufbau des Klemmfederelements 60 modifiziert werden kann. Jeder Aufbau, der einen Bereich für das Befestigen des Klemmhalterungselements 58, einen Bereich für das direkte Vorspannen des Sägeblatts 38 und ein verschiebbares freies Ende aufweist, ist geeignet.
  • Sich in der Klemmstellung befindend, wie es in 11 dargestellt ist, funktioniert das Klemmfederelement 60 so, dass es durch den Kontakt des mittleren Bereichs 142 und des Sägeblatts 38 eine Vorspannkraft gegen das Sägeblatt 38 ausübt. Die Vorspannkraft dient dazu, das Sägeblatt 38 in betriebsmäßiger Verbindung mit der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 zu halten, indem sie verhindert, dass sich das Sägeblatt 38 in Querrichtung bezüglich der Antriebsstange 30 bewegt.
  • Von Fachleuten ist zu erkennen, dass die Klemmanordnung 56 Sägeblätter verschiedener Ausgestaltung ohne Veränderung aufnehmen kann. In Form eines Beispiels und nicht einschränkend sind zwei alternative für die Verwendung mit der Klemmanordnung 56 geeignete Sägeblattausgestaltungen in den 9 und 10 dargestellt. Bezug auf 9 nehmend, weist ein erstes alternatives Sägeblatt 38' einen allgemein rechteckigen Halterungsbereich 46' auf, der mit einer Öffnung 48' versehen ist, die so dimensioniert ist, dass sie den Antriebsstift 42 aufnehmen kann. In 10 ist ein zweites alternatives Sägeblatt 38'' so dargestellt, dass es eine Öffnung 48'' und einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 144 aufweist. Jede aus einer Anzahl anderer bekannter Sägeblattausgestaltungen kann durch die Klemmanordnung 56 lösbar mit der Antriebsstange 30 verbunden werden.
  • Wie durchgehend in den Zeichnungen dargestellt, ist das Betätigungselement vorzugsweise als ein Freigabehebel 62 dargestellt, der bewirkt, dass die Vorspannkraft des Klemmfederelements 60 überwunden und dadurch das Entfernen und Auswechseln des Sägeblatts 38 ermöglicht wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Freigabehebel 62 für eine schwenkbare Bewegung zwischen einer ersten stabilen Stellung oder geklemmten Stellung (dargestellt in 11) und einer zweiten stabilen Stellung oder nicht geklemmten Stellung (dargestellt in 12) angebracht. Von Bedeutung ist, dass der Freigabehebel 62, wenn er sich in seiner ersten stabilen Stellung befindet, vom Klemmfederelement 60 beabstandet ist, damit er in Längsrichtung bezüglich dem Gehäuse 18 feststehend bleibt. Daher bleibt der Freigabehebel 62 relativ stationär, wenn die sich hin- und herbewegende Antriebsstange 30 betätigt wird, wodurch sich das Gewicht verringert, das durch die Antriebsstange 30 zurück und nach vorn bewegt wird und wodurch sich auch die damit verbundenen Schwingungskräfte verringern.
  • Um das schwenkbare Haltern des Freigabehebels 62 zu erleichtern, weist das angetriebene Werkzeug 10 ferner eine Endplatte 150 auf, die mit den ersten und zweiten sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelementen 32 und 34 verbunden ist. Wie in 2 dargestellt, ist die Endplatte 150 allgemein eben und weist eine Ausgestaltung auf, die der vorderen Fläche 24 des Getriebegehäuses 22 gleicht. Die Endplatte 150 weist eine Öffnung 152 auf, durch die sich das Sägeblatt 38 erstrecken kann. In der dargestellten Ausführung ist die Endplatte 150 durch eine Anzahl von mit Gewinde versehenen Befestigungselementen 154, die dazu angepasst sind, durch vier in der Endplatte vorgesehene Öffnungen 156 zu verlaufen, an ersten und zweiten sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelementen 32 und 34 angebracht. Die Befestigungselemente 154 sind dazu angepasst, mit Gewindelöchern 158 einzugreifen, die in Vorsprungsbereichen 160 an jedem der sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelemente 32 und 34 angeordnet sind. In der dargestellten Ausführung sind die Vorsprungsbereiche 160 entlang den freien Enden der sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelemente 32 und 34 angeordnet. Fachleute werden erkennen, dass die Endplatte 150 alternativ in jeder einer Anzahl anderer gut bekannter Verfahrensweisen an den sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelementen 32 und 34 angebracht werden kann. In dieser Hinsicht ist es denkbar, dass die Endplatte 150 alternativ an die sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelemente 32 und 34 angeschweißt sein könnte.
  • Der Freigabehebel 62 weist allgemein einen L-förmigen Querschnitt mit einem ersten Schenkel 170 und einem zweiten Schenkel 172 auf. Die Länge des Freigabehebels 62 in Längsrichtung ist ausreichend, um sich entlang des gesamten Bewegungswegs des Klemmfederelements 60 zu erstrecken, wenn die Antriebsstange 30 hin- und herbewegt wird. Eine sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung 174 verläuft an der Verbindung der ersten und zweiten Schenkel 170 und 172 durch die Länge des Freigabebels 62 und ist dazu angepasst, einen Schwenkstift 176 aufzunehmen. Der Schwenkstift 176 weist ein erstes Ende 178, das dazu angepasst ist, mit einer in der vorderen Fläche 24 gebildeten Öffnung 180 einzugreifen, und ein zweites Ende 182 auf, das dazu angepasst ist, mit einer in der Endplatte 150 angeordneten Öffnung 184 einzugreifen. Das zweite Ende 182 weist einen verringerten Durchmesser auf, um eine Verlagerung des Stifts 176 nach vorn zu verhindern.
  • Wie in den 11 und 12 dargestellt, ist der Freigabehebel 62 ausgebildet, eine Vertiefung oder Tasche 188 aufzuweisen, die so gestaltet ist, dass eine Torsionsfeder 190 aufgenommen werden kann. Die Torsionsfeder 190 hat die Funktion, den Freigabehebel 62 in Richtung auf seine erste stabile Stellung (wie sie in 11 dargestellt ist) vorzuspannen, und sie weist einen mittleren Bereich auf, der einen benachbarten Bereich des Schwenkstifts 176 umgibt. Die Torsionsfeder 190 weist weiterhin ein befestigtes Ende 194 in Eingriff mit einem Vorsprungsbereich 196 der Vertiefung 188 auf. Die Torsionsfeder 190 weist ferner ein freies Ende 198 auf, das dazu angepasst ist, mit einem Anschlagstift 200 einzugreifen, der sich von der vorderen Fläche 24 des Getriebegehäuses 22 erstreckt. Der Anschlagstift erstreckt sich in die Vertiefung 180, um eine Behinderung des Freigabehebels 62 zu vermeiden.
  • Wie am deutlichsten in den 11 und 12 dargestellt ist, ist das zweite sich nach vorn erstreckende Wandelement 34 im Querschnitt allgemein S-förmig und weist ein oberes Segment 208 auf, das eine Anschlagfläche 210 bildet, die vorgesehen ist, den Freigabehebel 62 zu haltern. Das obere Segment 208 dient dazu, eine weitere Drehung des Freigabehebels 62 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn zu verhindern, wie es in den 11 und 12 dargestellt ist. Der erste Schenkel 170 des Freigabehebels 62 erstreckt sich quer geringfügig über ein oberes vertikales Segment 212 des zweiten sich nach vorn erstreckenden Wandelements 34 hinaus, so dass der Benutzer ein freies Ende 214 des ersten Schenkels 170 ergreifen kann.
  • Das erste sich nach vorn erstreckende Seitenwandelement 32 ist im Querschnitt allgemein L-förmig und entlang dem Umfang eines entsprechenden Bereichs der vorderen Fläche 24 des Getriebegehäuses 22 ausgebildet. Ein oberes Segment 216 des zweiten sich nach vorn erstreckenden Seitenwandelements 34 endet an einer Anschlagfläche 218, die für den Eingriff mit dem Freigabehebel 62 bestimmt ist, wenn dieser in seine zweite stabile Stellung (wie sie in 12 dargestellt ist) gedreht wird.
  • Der zweite Schenkel 172 des Freigabehebels 62 weist eine Eingriffsfläche 222 auf, die dazu angepasst ist, den Federvorsprungsbereich 136 des Klemmfederelements 60 zu berühren. Wie in 12 dargestellt ist, führt das Drehen des Freigabehebels 62 um eine in Längsrichtung verlaufende, durch den Schwenkstift 176 gebildete Schwenkachse zu einer Berührung zwischen der Eingriffsfläche 222 des zweiten Schenkels 172 und dem Federvorsprungsbereich 136 des Klemmfederelements 60. Die Länge des zweiten Schenkels 172 ist bedeutend geringer als die Länge des ersten Schenkels 170, wodurch ein mechanischer Vorteil bezüglich der Überwindung der durch das Klemmfederelement 60 ausgeübten Vorspannkraft erzielt wird.
  • Die Schwenkachse des Freigabehebels 62, die durch den Schwenkstift 176 gebildet wird, ist bezüglich der Eingriffsfläche 222 des zweiten Schenkels 172 so angeordnet, dass eine überzentrierte Beziehung dazwischen hergestellt wird. Dadurch drückt, wenn der Freigabehebel 62 seine zweite stabile Stellung erreicht (wie in 12 dargestellt), die entgegenwirkende Vorspannkraft des Klemmfederelements 60 den Freigabehebel 62 gegen die Anschlagfläche 218 des ersten sich nach vorn erstreckenden Wandbereichs 32.
  • Speziell auf die 11 und 12 Bezug nehmend, wird nun der Betrieb der Klemmanordnung 56 der vorliegenden Erfindung, die vorher ausführlich erläutert wurde, beschrieben. Beginnend mit dem Sägeblatt 38, das in betriebsmäßiger Verbindung mit der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 steht, wird der Freigabehebel 62 im Uhrzeigersinn aus seiner ersten stabilen Stellung (dargestellt in 11) gedreht, indem von Hand gegen den ersten Schenkel 170 gedrückt wird, um die Vorspannkraft der Torsionsfeder 190 zu überwinden. Die anfängliche Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt, dass der zweite Schenkel 172 des Freigabehebels 62 mit dem Federvorsprungsbereich 136 des Klemmfederelements 60 in Eingriff gelangt.
  • Die fortgesetzte Drehung des Freigabehebels 62 im Uhrzeigersinn dient dazu, den Federvorsprungsbereich 136 in Querrichtung zu verschieben und die Vorspannkraft des Klemmfederelements 60 zu überwinden, indem das Klemmfederelement 60 elastisch verformt wird. Genauer ausgedrückt erzeugt die elastische Verlagerung des Federvorsprungsbereichs 136 einen Zwischenraum 224 zwischen dem gekrümmten mittleren Bereich 120 des Klemmfederelements 60 und dem Sägeblatt 38. Wenn der Freigabehebel 62 seine zweite stabile Stellung erreicht, bewirkt die überzentrierte Beziehung zwischen der Eingriffsfläche 222 des zweiten Schenkels 172 und der durch den Schwenkstift 176 gebildeten Schwenkachse, dass die Vorspannkraft des Klemmfederelements 60 den Freigabehebel 62 im Uhrzeigersinn weiter gegen die Anschlagfläche 218 drückt. An diesem Punkt bleibt der Freigabehebel 62 in seiner zweiten stabilen Stellung, bis er in Richtung auf seine erste stabile Stellung gedrückt wird. Dadurch sind beide Hände des Benutzers frei zum Ausführen des Auswechselns des Sägeblatts 38 oder für andere erforderliche Aufgaben.
  • Das Sägeblatt 38 kann nun aus dem angetriebenen Werkzeug 10 entfernt und ein neues Blatt kann in den Zwischenraum 224 zwischen dem Klemmfederelement 60 und der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 eingesetzt werden. Die obere Kante 94 des Sägeblatts 38 befindet sich im Kanal 90, und die Öffnung 48 ist über dem Antriebsstift 42 positioniert. Die betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Sägeblatt 38 und der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 wird erreicht, indem von Hand in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn auf den Freigabehebel 62 gedrückt wird. Nach der anfänglichen Bewegung des Hebels 62 entgegen dem Uhrzeigersinn drückt die Vorspannkraft des Klemmfederelements 60 den Freigabehebel 62 in seine erste stabile Stellung.
  • Nun auf die 13 bis 19 der Zeichnungen Bezug nehmend, wird eine Sägeblattklemmanordnung 56' beschrieben, die gemäß der zweiten, nicht erfindungsgemäßen Ausführung aufgebaut ist. In dieser zweiten Ausführung sind Komponenten, die denen der ersten Ausführung gleichen, in den Zeichnungen mit entsprechenden Bezugszahlen bezeichnet. Wie bei der ersten Ausführung ist die Sägeblattklemmanordnung 56' für die Verwendung mit dem angetriebenen Werkzeug 10, beispielsweise mit einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt oder mit einem anderen Werkzeug, das eine sich hin- und herbewegende Antriebsstange 30 aufweist, funktionsfähig.
  • Wie bei der ersten Ausführung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, weist die Sägeblattklemmanordnung 56' der zweiten Ausführung ein Klemmhalterungselement 58, ein Vorspannelement 60 und ein Betätigungselement 62 auf. Die Sägeblattklemmanordnung 56' der zweiten Ausführung unterscheidet sich von der ersten Ausführung darin, dass sie zusätzlich ein Verriegelungselement 230 aufweist, das wirksam wird, um wahlweise mit dem Sägeblatt 38 einzugreifen und um das Sägeblatt 38 mit der Antriebsstange 30 zu verbinden. Der Rest der vorliegenden ausführlichen Beschreibung der zweiten Ausführung richtet sich auf die Unterschiede der zweiten Ausführung gegenüber der ersten Ausführung im konstruktiven Aufbau und in der Funktion.
  • Wie in 13 dargestellt, ist die Antriebsstange 30 der zweiten Ausführung allgemein zylindrisch und weist ein offenes entferntes Ende 232 zum Aufnehmen eines ersten Endes 234 des Klemmhalterungselements 58 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind das erste Ende 234 des Klemmhalterungselements 58 und die Antriebsstange 30 durch den Stift 68 verbunden, der mit zusammenwirkenden Öffnungen 235 eingreift, die im ersten Ende 234 und in der Stange 30 angeordnet sind. Fachleute werden jedoch erkennen, dass jede geeignete Verfahrensweise angewendet werden kann, um das Klemmhalterungselement 58 betriebsmäßig mit der Antriebsstange 30 zu verbinden. So können zum Beispiel das Klemmhalterungselement 58 und die Stange 30 alternativ durch eine Presspassungsverbindung und durch Hartlöten verbunden sein.
  • Bezug auf die 14 und 15 nehmend ist das Klemmhalterungselement 58 so dargestellt, dass es einen allgemein rechteckigen Kanal 236 aufweist, der sich teilweise in Längsrichtung dadurch erstreckt. Der rechteckige Kanal 236 ist benachbart einem zweiten oder entfernten Ende 238 des Klemmhalterungselements 58 offen und ausgestaltet, um den Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 aufzunehmen. Das Klemmhalterungselement 58 weist ferner eine sich in Querrichtung erstreckende Vertiefung 240 auf, die allgemein einen konischen Bereich 242 und einen zylindrischen Bereich mit verringertem Durchmesser 246 aufweist. Der Bereich mit verringertem Durchmesser 246 ist so angeordnet, dass er nach dem Einsetzen des Sägeblatts 38 in den Kanal 236 mit der Öffnung 48 im Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 ausgerichtet ist. Der konische Bereich 242 wird teilweise durch einen sich nach oben erstreckenden zylindrischen Flansch 248 gebildet. Wie nachfolgend zu erkennen ist, ist die Vertiefung 240 ausgestaltet, um zusammenwirkend das Verriegelungselement 230 aufzunehmen.
  • Weiter auf 13 und zusätzlich auf 16 Bezug nehmend, ist das Verriegelungselement 230 so dargestellt, dass es allgemein einen konischen Bereich 250 aufweist, der so ausgestaltet ist, dass er mit dem konischen Bereich 242 der Vertiefung 240 zusammenwirkt. Gleichermaßen weist das Verriegelungselement 230 einen allgemein zylindrischen Bereich 252 auf, der für das Einsetzen in den zylindrischen Bereich 246 der Vertiefung 240 angepasst ist. Wenn das Verriegelungselement 230 in die Vertiefung 240 des Klemmhalterungselements 58 eingesetzt ist, schneidet der zylindrische Bereich 252 den rechteckigen Kanal 236 und greift mit der Öffnung 48 im Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 ein, wodurch er das Sägeblatt 38 betriebsmäßig mit dem Klemmhalterungselement 58 verbindet. Das Verriegelungselement 230 ist so dargestellt, dass es weiterhin einen Kopf 254 aufweist, der durch einen Bereich mit verringertem Durchmesser 256 mit dem konischen Bereich 250 verbunden ist.
  • Nun Bezug auf die 13 und 17 nehmend, wird nun ein Vorspannelement 60 der zweiten Ausführung beschrieben. Wie bei der ersten Ausführung ist das Vorspannelement 60 der zweiten Ausführung ein Klemmfederelement 60, das dazu angepasst ist, durch das Klemmhalterungselement 58 zur Bewegung mit der Antriebsstange 30 direkt getragen zu werden. Das Klemmfederelement 60 weist ein erstes Ende 122, das durch das Betätigungselement 62 verschiebbar ist, und ein zweites Ende 124 auf, dass bezüglich dem Klemmhalterungselement 58 eingespannt ist. Das zweite Ende 124 ist im Längskanal 108 des Klemmhalterungselements 58 eingespannt. Das Klemmfederelement 60 bewirkt normalerweise, dass das Verriegelungselement 230 in eine Sitzstellung in der Vertiefung 240 des Klemmhalterungselements 58 vorgespannt wird und dadurch das Klemmhalterungselement 58 und das Sägeblatt 38 betriebsmäßig verbindet.
  • Wie am deutlichsten in 17 dargestellt ist, weist das Klemmfederelement 60 eine benachbart zum ersten Ende 122 angeordnete Öffnung 258 auf. Die Öffnung 258 weist einen länglichen Bereich 260 auf, der mit einem kreisförmigen Bereich 262 verbunden ist. Im Gebrauch wird der Kopf 250 des Verriegelungselements 230 durch den kreisförmigen Bereich 262 der Öffnung 258 eingesetzt und der Bereich mit verringertem Durchmesser 256 des Verriegelungselements 230 wird im länglichen Bereich 260 positioniert. Ein erstes Ende 122 des Klemmfederelements 60 wird durch das Betätigungselement 62 ausgelenkt, und dem Bereich mit verringertem Durchmesser 256 des Verriegelungselements 230 wird es ermöglicht, sich im länglichen Bereich 260 zu verlagern.
  • Wie bei der ersten Ausführung ist der Freigabehebel 62 der zweiten Ausführung schwenkbar mit dem Gehäuse 18 zur Bewegung zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung verbunden. Diesbezüglich erstreckt sich der Schwenkstift 176 durch die sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung 174. Das erste Ende 182 greift mit der Öffnung 184 ein, die in der Abdeckplatte 150 gebildet ist. Gleichermaßen greift das zweite Ende 178 mit der Öffnung 180 ein.
  • In der ersten Stellung (wie in 19 dargestellt) ist der Freigabehebel 62 vom Klemmfederelement 60 beabstandet und bewegt sich nicht mit der Antriebsstange 30 hin und her. Das freie Ende 214 des Freigabehebels 62 liegt an einer Lippe 262 an, die zusammen mit dem Gehäuse 18 ausgebildet ist, um eine weitere Drehung des Freigabehebels 62 im Uhrzeigersinn, wie in den Zeichnungen dargestellt, zu verhindern. In seiner zweiten Stellung (wie in 18 dargestellt), verschiebt der Freigabehebel 62 das erste Ende 122 des Klemmfederelements 60 und entfernt dadurch teilweise das Verriegelungselement 230 aus der Vertiefung 240. Im Ergebnis wird der zylindrische Bereich 252 aus dem Kanal 236 und der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 zurückgezogen, wodurch ein Entfernen des Sägeblatts 38 ermöglicht wird.
  • Jetzt auf die 20 bis 31 der Zeichnungen Bezug nehmend, wird nun eine Sägeblattklemmanordnung 56'', die gemäß der dritten, nicht erfindungsgemäßen Ausführung aufgebaut ist, beschrieben. Wiederum werden Komponenten, die denen der ersten Ausführung gleichen, in den Zeichnungen mit entsprechenden Bezugszahlen bezeichnet. Wie bei der ersten und zweiten Ausführung ist die Sägeblatt-klemmanordnung 56'' für die Verwendung mit dem angetriebenen Werkzeug 10, beispielsweise mit einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt oder mit einem anderen Werkzeug, das eine sich hin- und herbewegende Antriebsstange 30 aufweist, funktionsfähig.
  • Wie bei der ersten Ausführung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, weist die Sägeblattklemmanordnung 56'' der drit ten Ausführung ein Halterungselement 58, ein Vorspannelement 60 und ein Betätigungselement 62 auf. Die Sägeblattklemm-anordnung 56'' der dritten Ausführung unterscheidet sich von der ersten Ausführung darin, dass sie zusätzlich ein Verriegelungselement 310, das betriebsmäßig das Sägeblatt 38 mit der Antriebsstange 30 verbindet, ein Steuerelement 312, das das Verriegelungselement 310 verlagert, und einen Bund 314 aufweist, der bewegbar das Steuerelement haltert.
  • Wie bei der zweiten Ausführung ist die Antriebsstange 30 der dritten Ausführung allgemein zylindrisch und weist ein offenes entferntes Ende 232 zum Aufnehmen eines ersten Endes 234 des Klemmhalterungselements 58 auf. Vorzugsweise sind das erste Ende 234 des Halterungselements 58 und die Stange 30 in Presspassung miteinander verbunden und hartgelötet. Wie von Fachleuten zu erkennen ist, kann alternativ jede geeignete Verfahrensweise verwendet werden, um das Halterungselement 58 betriebsmäßig mit der Antriebsstange 30 zu verbinden.
  • Insbesondere auf die 25 und 26 Bezug nehmend, ist das Klemmhalterungselement 58 des Werkzeugs 56 so dargestellt, dass es ein Paar voneinander beabstandeter Schenkel 316 aufweist. Ein allgemein rechteckiger Kanal 318 (am besten in 24 zu erkennen) ist teilweise durch das Paar von Schenkeln 316 gebildet und erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Schenkel 316 und ist dazu angepasst, den Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 aufzunehmen. Das Halterungselement 58 weist ferner eine sich in Querrichtung erstreckende Öffnung 320 auf. Die Öffnung 320 erstreckt sich durch einen ersten Schenkel 316a und schneidet den rechteckigen Kanal 318. Nach dem Einsetzen des Sägeblatts 38 in den Kanal 318 ist die Öffnung 320 im Wesentlichen mit der Öffnung 48 im Halterungsbereich 46 des Sägeblatts 38 ausgerichtet. Wie unmittelbar nachfolgend zu erkennen ist, ist die Öffnung 320 ausgestaltet, um das Verriegelungselement 310 aufzunehmen. Das Verriegelungselement 310 der dritten Ausführung ist so dargestellt, dass es vorzugsweise ein sphärisches Lager 310 aufweist. Das Lager 310 weist einen Durchmesser auf, der geringfügig kleiner als die Breite der länglichen Öffnung 320 ist. Die längliche Gestaltung der Öffnung ermöglicht es dem Lager 310, sich zu bewegen und die Öffnung 48 im Sägeblatt leicht zu positionieren.
  • Bezug auf die 21, 22, 27 und 28 nehmend, wird nun das Steuerelement 312 der dritten Ausführung beschrieben. Das Steuerelement 312 ist mit dem Halterungselement 58 so verbunden, dass es bezüglich diesem geradlinig verlagerbar ist. In der dargestellten Ausführung ist das Steuerelement 312 geradlinig in einer im Wesentlichen zur Richtung der hin- und hergehenden Bewegung der Antriebsstange 30 senkrechten Richtung zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung verlagerbar. Wie nachfolgend ausführlicher erläutert wird, wird das Steuerelement 312 durch den Bund 314 betriebsmäßig bezüglich dem Halterungselement 58 gehalten. Das Steuerelement 312 drückt das Lager 310 wahlweise in Eingriff mit dem Sägeblatt 38, um dadurch das Sägeblatt 38 in betriebsmäßigen Eingriff mit der Antriebsstange 30 zu bringen. Insbesondere drückt in einer ersten Stellung, wie speziell in 21 dargestellt, das Steuerelement 312 das Lager 310 in Eingriff mit dem Sägeblatt 38. In dieser ersten Stellung ist das Lager 310 von einer ersten Seite des Sägeblatts 38 teilweise in die Öffnung 48 eingesetzt. In seiner zweiten Stellung, wie in 22 dargestellt, ermöglicht das Steuerelement 312, dass das Lager 310 aus einer Stellung, in der es sich in Eingriff mit der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 befindet, verlagert werden kann, wodurch ein Entfernen und Auswechseln des Sägeblatts 38 ermöglicht wird.
  • Weiter Bezug auf 27 und auf die Querschnittsansicht gemäß 28 nehmend, ist das Steuerelement 312 so dargestellt, dass es einen Kanal 326 für ein zumindest teilweises Aufnehmen des Lagers 310 aufweist. Der Kanal 326 weist eine schalenförmige Tasche 328 und eine konkav gekrümmte Mulde 330 auf. Die Mulde 330 ist durch eine Nockenfläche definiert, die so angewinkelt ist, dass die Mulde 330 an einem vom Hohlraum 328 versetzten Punkt am flachsten ist. Wenn sich das Steuerelement 312 in seiner zweiten Stellung befindet (wie in 22 dargestellt), ist das Verriegelungselement 310 im Wesentlichen im Hohlraum 328 des Kanals 326 zentriert. Dadurch kann das Lager 310 aus einer Stellung verlagert werden, in der es sich mit der Öffnung 46 des Sägeblatts 38 in Eingriff befindet. Wenn das Steuerelement 312 aus seiner zweiten Stellung in seine erste Stellung bewegt wird, bewegt sich das Lager 310 entlang der Mulde 330. Wegen der Winkelausrichtung der Mulde 330 wird das Lager 310 dadurch in Richtung auf den rechteckigen Kanal 318 und in Eingriff mit der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 gedrückt.
  • Mit Bezug auf die 29 bis 31 wird nun der Bund 314 beschrieben. Wie vorher angeführt, ist der Bund 314 wirksam, um das Steuerelement 312 mit dem Halterungselement 58 und dieses wiederum mit der Antriebsstange 30 zu verbinden. Der Bund 314 weist einen Hauptkörperbereich 332 auf, der eine zentrale Öffnung 334 bildet, die dazu angepasst ist, um ein Paar von Schenkeln 316 des Halterungselements 58 aufzunehmen. Dadurch umgibt der Bund 314 umfangsmäßig wirksam das Halterungselement 58. Ein Splint 336 verläuft durch ein Loch 338 im Hauptkörperbereich 332 und ein entsprechendes Loch 340 im Halterungselement 58, um dadurch den Bund 314 und das Halterungselement 58 lösbar zu verbinden.
  • Wie speziell in 30 dargestellt, bildet der Bund 314 einen allgemein T-förmigen Kanal 339, der dazu angepasst ist, das Steuerelement 312 gleitend aufzunehmen. Genauer ausgedrückt weist der T-förmige Kanal 339 einen vertikal ausgerichteten Bereich 340 und einen horizontal ausgerichteten Bereich 342 auf. Der vertikal ausgerichtete Bereich 340 ist speziell dazu angepasst, ein Paar von sich nach außen erstreckenden Flanschen 344 aufzunehmen, die einstückig mit dem Steuerelement 312 ausgebildet sind. Ein Flansch 346 erstreckt sich durch den horizontal ausgerichteten Bereich 342 und geringfügig darüber hinaus.
  • Es ist zu erkennen, dass es in bestimmten Anwendungen vorteilhaft sein kann, den Bund 314 in zwei Komponenten auszuführen. So kann zum Beispiel ein aus zwei Komponenten bestehender Bund Fertigungsvorteile haben. Bezug auf die 32 und 33 nehmend, ist ein alternativer, aus zwei Komponenten bestehender Bund 314 zur Verwendung mit der Sägeblattklemmanordnung 56'' der dritten Ausführung dargestellt. Der Bund 314 ist nämlich so dargestellt, dass er zwei Komponenten umfasst. Ein äußeres Element 350 ist in den 32A und 32B dargestellt. Ein inneres Element 352 ist in den 33A und 33B dargestellt. Die äußeren und inneren Elemente 350 und 352 wirken zusammen, um die Funktionen des Bundes 314 zu erfüllen, die vorher erläutert wurden.
  • In der dargestellten Ausführung weist das Vorspannelement 60 eine Schraubenfeder 60 auf, die das Halterungselement 58 umfangsmäßig umgibt. Wie in 23 dargestellt, greift ein erstes Ende 350 der Schraubenfeder 60 mit einer im Halterungselement 58 ausgebildeten Öffnung 352 ein. Ein zweites Ende 354 der Schraubenfeder 60 greift mit einer Öffnung 356 ein, die im Flansch 346 unter dem Steuerelement 312 ausgebildet ist. Die Schraubenfeder 60 bewirkt, dass normalerweise das Steuerelement 312 in Richtung auf seine erste Stellung (wie in 21 dargestellt), in der das Lager 310 in Eingriff mit der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 gedrückt wird, vorgespannt wird.
  • Nun auf die 20 bis 22 Bezug nehmend, ist der Freigabehebel der dritten Ausführung schwenkbar mit dem Gehäuse 18 verbunden, zur Bewegung zwischen einer ersten Stellung (wie in 21 dargestellt) und einer zweiten Stellung (wie in 22 dargestellt) dargestellt. Diesbezüglich verläuft ein Schwenkstift 176 durch eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung im Freigabehebel 62. Das erste Ende 182 des Schwenkstiftes 176 greift mit den Öffnungen 184 ein, die in der Abdeckplatte 150 gebildet sind. Das zweite Ende 178 des Schwenkstifts 176 greift mit der Öffnung 180 ein. Von Fachleuten ist zu erkennen, dass alternativ der Freigabehebel 62 einstückig ausgebildet sein kann, um zylindrische Bereiche zu bilden, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken und wirksam den Schwenkstift 176 ersetzen.
  • In der ersten Stellung ist der Freigabehebel 62 vom Flansch 346 des Steuerelements 312 beabstandet. Es ist zu erkennen, dass sich der Freigabehebel 62 nicht mit der Antriebsstange 30 hin- und herbewegt. In seiner zweiten Stellung verschiebt der Freigabehebel 62 das Steuerelement 312 in seine zweite Stellung und ermöglicht dadurch das Entfernen und Auswechseln des Sägeblatts 38 in der vorher erläuterten Weise. Der Freigabehebel 62 der dritten Ausführung ist so am Werkzeug 10 angebracht, dass eine Presspassung vorhanden ist, um so den Freigabehebel 62 in seiner Freigabestellung zu halten. Alternativ kann der Freigabehebel 62 so am Werkzeug 10 angebracht sein, dass seine zweite Stellung (wie in 22 dargestellt), eine überzentrierte Stellung ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sägeblattklemmanordnung 56'' der dritten Ausführung so dargestellt, dass sie einen Positionierungsstift 360 aufweist, der sich in die in Längsrichtung verlaufende Öffnung des Halterungselements 58 erstreckt und dazu angepasst ist, mit der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 von einer zweiten Seite des Sägeblatts 38 einzugrei fen. Das sphärische Lager 310 und der Positionierungsstift 360 wirken zusammen, um ein unbeabsichtigtes Entfernen des Sägeblatts 38 aus dem Längsschlitz zu verhindern. Diesbezüglich verhindert der Positionierungsstift 360, dass das sphärische Lager 310 aus der Öffnung 48 gedrückt wird, wenn das Sägeblatt 38 schweren Belastungen ausgesetzt ist. Der Positionierungsstift 360 ist dazu angepasst, in der Öffnung 48 des Blatts 38 zu sitzen, und dient daher weiterhin dazu, das Blatt 38 in seiner Position zu verriegeln. Der Durchmesser des Positionierungsstifts 360 ist kleiner als die Öffnung 48 des Sägeblatts 38, wodurch das sphärische Lager 310 und die darauf ausgeübte Federkraft das Blatt 38 im Klemmhalterungselement 58 positionieren können. Insbesondere um eine Freigabe des Blatts 38 vom Klemmhalterungselement 58 zu verhindern, wenn das sphärische Lager 310 dazu neigt, aus dem in Längsrichtung verlaufenden Blattöffnungsschlitz zu gleiten, greift die Seitenwand der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 mit dem Positionierungsstift 360 ein, und das Blatt 38 wird im Klemmhalterungselement 58 gehalten.
  • Nun auf die 35 bis 40 der Zeichnungen Bezug nehmend, wird nun eine Sägeblattklemmanordnung 56'' gemäß den Merkmalen der vierten Ausführung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, beschrieben. Die Sägeblattklemmanordnung 56''' der vierten Ausführung ist so zu verstehen, dass sie im Wesentlichen mit der Sägeblattklemmanordnung 56'' der dritten Anordnung identisch ist, mit der Ausnahme, dass die Klemmanordnung 56''' der vierten Ausführung so modifiziert ist, dass sie einen Mechanismus 400 zum Ausstoßen des Sägeblatts 38 daraus aufweist. Komponenten, die denen der vorher beschriebenen Ausführungen gleichen, werden in den Zeichnungen mit den entsprechenden Bezugszahlen bezeichnet.
  • Der Ausstoßmechanismus 400 der vierten, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechenden Ausführung ist so dargestellt, dass er allgemein einen Kolben 402, eine Endkappe 404 und eine Schraubenfeder 406 aufweist. Wie bei den vorherigen Ausführungen weist die Klemmanordnung 56''' ein Befestigungselement oder Klemmhalterungselement 408 auf. Das Klemmhalterungselement 408 gleicht in Funktion und Aufbau dem Klemmhalterungselement 58 mit der Ausnahme, dass es modifiziert ist, den Kolben 402 aufzunehmen. Diesbezüglich bildet das Klemmhalterungselement 408, das sich in einem Ende der Antriebsstange 30 in Presspassung befindet, einen allgemein zylindrischen Hohlraum 410. Der zylindrische Hohlraum 410 ist am deutlichsten in der Querschnittsansicht aus 37 zu erkennen.
  • Der Kolben ist ein länglicher Kolben 402 mit einem ersten Ende 412 und einem zweiten Ende 414. Ein sich radial erstreckender Flansch 416 ist zwischen den ersten und zweiten Ende 412 und 414 angeordnet. Der Kolben 402 ist im Hohlraum 410 angeordnet, wobei sich das erste Ende 412 durch eine Öffnung mit verringertem Durchmesser 418 erstreckt, die im Klemmhalterungselement 408 vorgesehen ist. Das zweite Ende 414 erstreckt sich aus einer in der Kappe 404 vorgesehenen Öffnung 420, die über eine Presspassung in einem gesenkten Bereich 422 des Hohlraums 410 vorgesehen ist. Die Kappe 404 ist so dargestellt, dass sie einen sich axial erstreckenden Flansch 424 aufweist.
  • Der Kolben 402 ist geradlinig zwischen einer ersten Stellung (in 36 dargestellt) und einer zweiten Stellung (in 35 dargestellt) zum Ausstoßen des Sägeblatts 38 aus der Sägeblattklemmanordnung 56''' bewegbar. Im Ausführungsbeispiel weist die Sägeblattklemmanordnung 56''' ein Vorspannelement in Form einer Schraubenfeder 426 auf, die das zweite Ende 414 des länglichen Kolbens 402 umgibt und den Kolben 402 in die zweite Stellung vorspannt. Die Schraubenfeder 426 liegt auf einer Seite der Kappe 404 und auf der anderen Seite dem Flansch 416 gegenüber.
  • Wenn das Sägeblatt 38 in die Sägeblattklemmanordnung 56''' eingesetzt ist, liegt es an den ersten Enden 412 des Kolbens 402 an und verlagert den Kolben 402 rückwärts. Diese Rückwärtsverlagerung des Kolbens 402 drückt die Schraubenfeder 426 zwischen der Kappe 404 und dem Flansch 416 zusammen. Wenn das Entfernen oder Auswechseln des Sägeblatts 38 gewünscht wird, wird der Freigabehebel 62 betätigt, um die Sägeblattklemmanordnung 56''' in ihre nicht geklemmte Stellung zu bewegen, und die Vorspannkraft der Schraubenfeder 426 drückt den Kolben 402 in seine zweite Stellung, um dadurch das Sägeblatt 38 auszustoßen.
  • Nun auf die 41 bis 50 der Zeichnungen Bezug nehmend, ist eine Sägeblattklemmanordnung dargestellt, die gemäß den Merkmalen einer fünften Ausführung aufgebaut ist, welche die bevorzugte Ausführung der Erfindung ist, und allgemein mit der Bezugszahl 500 gekennzeichnet ist. Wie bei der vorherigen Ausführung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, ist die Sägeblattklemmanordnung 500 wirksam, ein Sägeblatt 38 mit einer sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 eines angetriebenen Werkzeugs 10, beispielsweise einer Säge mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt, lösbar zu koppeln. Hauptsächlich unterscheidet sich die Sägeblattklemmanordnung 500 der fünften Ausführung, die die bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung ist, funktionell von den restlichen hierin beschriebenen Ausführungen dadurch, dass sie ein Sägeblatt 38 in verschiedenen Ausrichtungen aufnehmen kann. Wie nachfolgend noch deutlicher zu erkennen ist, bietet dieser Aspekt der vorliegenden Erfindung dem Benutzer des Werkzeugs 10 eine verbesserte Flexibilität hinsichtlich der Vermeidung von Behinderungen, die während der Schneidvorgänge auftreten können.
  • Vor dem Beschreiben des spezifischen Aufbaus und des Betriebes der Klemmanordnung 500 wird eine kurze Erläuterung der verschie denen Sägeblattausrichtungen gegeben. 41 stellt eine erste Schneidstellung dar, in der das Sägeblatt 38 in einer allgemein vertikalen Ebene angeordnet ist und die Zähne des Blatts 38 nach unten gerichtet sind. Diese Blattausrichtung ist für die bekannten Sägen mit sich hin- und herbewegendem Sägeblatt die Normalausrichtung. 42 stellt eine zweite Schneidstellung dar, in der das Sägeblatt 38 wiederum in einer allgemein vertikalen Ebene ausgerichtet ist. In dieser zweiten Schneidstellung sind die Zähne des Blatts 38 nach oben gerichtet. 43 stellt eine dritte Schneidstellung dar, in der das Sägeblatt 38 in einer allgemein horizontalen Ebene ausgerichtet und somit senkrecht zu den ersten und zweiten Schneidstellungen ausgerichtet ist. 44 stellt eine vierte Schneidstellung dar, in der das Sägeblatt 38 wiederum in einer allgemein horizontalen Ebene ausgerichtet ist. In dieser vierten Schneidstellung sind die Zähne des Blatts 38 in einer Richtung ausgerichtet, die der Richtung der dritten Schneidstellung aus 43 entgegengesetzt ist.
  • Die Klemmanordnung 500 ist so dargestellt, dass sie allgemein eine Klemmbasis oder eine Klemmhalterung 502 und ein Steuerelement oder einen Schieber 504 aufweist. Die Klemmbasis 502 weist eine Halterungsbereich 506 auf, der eine Öffnung 508 bildet. In der bevorzugten Ausführung nimmt die Öffnung 508 ein Befestigungselement 509 (dargestellt in 43B) für das lösbare Befestigen der Klemmbasis 502 an der sich hin- und herbewegenden Stange 30 des Werkzeugs 10 auf. Alternativ kann die Klemmbasis 502 in Presspassung oder in einer anderen geeigneten Weise an der Stange 30 angebracht sein.
  • Die Klemmbasis 502 bildet einen ersten oder vertikalen Schlitz 510 für das Aufnehmen des Blatts 38 in entweder der ersten Schneidstellung (wie in 41 dargestellt) oder der zweiten Schneidstellung (wie in 42 dargestellt). Wie in Verbindung mit den vorherigen Ausführungen der vorliegenden Erfindung dargestellt, weist das Sägeblatt 38 einen Halterungsbereich 46 mit einer Öffnung 48 auf. Wie vielleicht am ausführlichsten in den Querschnittsansichten der 47 und 48 dargestellt, bildet die Klemmbasis 502 eine Öffnung 512, die den ersten Schlitz 510 schneidet und dazu ausgestaltet ist, ein Verriegelungselement oder eine Kugel 514 aufzunehmen. In einer nachfolgend noch ausführlicher erläuterten Weise kommt die Verriegelungskugel 514 mit der Öffnung 46 des Sägeblatts 38 zum Befestigen des Sägeblatts 38 in Eingriff.
  • Die Klemmbasis bildet ferner ein Loch 516. Das Loch 516 nimmt einen Positionierstift 518 auf (siehe 47). Der Positionierstift 518 erstreckt in die Öffnung 510 und wirkt mit der Verriegelungskugel 514 zusammen, um ein unbeabsichtigtes Entfernen des Sägeblatts 38 aus dem Schlitz 510 zu verhindern. Der Positionierstift 516 ist dazu angepasst, in der Öffnung 48 des Blatts 38 zu sitzen, und dient daher weiterhin dazu, das Blatt 38 an seinem Platz zu verriegeln. Diesbezüglich verhindert der Positionierstift 518, dass die Verriegelungskugel 514 aus der Öffnung 48 herausgedrückt wird, wenn das Sägeblatt 38 stark belastet ist.
  • Die Klemmbasis 502 ist weiterhin so dargestellt, dass sie einen zweiten oder horizontalen Schlitz 520 aufweist. Der zweite Schlitz 520 ist dazu bestimmt, ein Sägeblatt 38 in der dritten Schneidstellung (dargestellt in 43) oder in der vierten Schneidstellung (dargestellt in 44) aufzunehmen. Von Bedeutung ist, dass der zweite Schlitz 520 vom ersten Schlitz 510 beabstandet ist. Auf diese Weise ist das Sägeblatt 38 bezüglich der Antriebsstange 30 außermittig und dicht an einer Seitenwand des Werkzeuggehäuses angeordnet. Eine solche Positionierung des Sägeblatts 38 dichter an der Seitenwand des Werkzeuggehäuses erleichtert das Bündigschneiden eines Werkstücks mit dem Sägeblatt 38.
  • Der zweite Schlitz 520 wird von einem dritten Schlitz 522 geschnitten, der den Schieber 504 verschiebbar aufnimmt. Der Schieber oder das Steuerelement 504 sind geradlinig im dritten Schlitz in einer Richtung verlagerbar, die im Wesentlichen senkrecht zur Richtung der Hin- und Herbewegung der Antriebsstange 30 zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung verläuft. Wie nachfolgend ausführlicher erläutert, ist der Schieber 504 wirksam, um wahlweise die Verriegelungskugel 514 in Eingriff mit dem Sägeblatt 38 zu drücken, um dadurch das Sägeblatt 38 mit der Antriebsstange 30 betriebsmäßig in Eingriff zu bringen. In der ersten Stellung, die insbesondere in der Querschnittsansicht von 47 dargestellt ist, drückt der Schieber 504 die Verriegelungskugel 514 in Eingriff mit dem Sägeblatt 38. In dieser ersten Stellung ist die Verriegelungskugel 514 teilweise in die Öffnung 48 von der ersten Seite des Sägeblatts 38 eingesetzt. In seiner zweiten Stellung, wie in der Querschnittsansicht aus 48 dargestellt, ist der Schieber 504 geradlinig nach unten verlagert und ermöglicht das Verlagern der Verriegelungskugel 514 aus einer Stellung, in der sie sich mit der Öffnung 48 des Sägeblatts 38 in Eingriff befindet. Auf diese Weise ist das Entfernen und Auswechseln des Sägeblatts 38 möglich.
  • Der Schieber 504 weist einen ersten Bereich zum wahlweisen Erzeugen einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt 38 und der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 auf. In der dargestellten Ausführung weist der erste Bereich einen Kanal oder einen Nockenschlitz 524 für das zumindest teilweise Aufnehmen der Verriegelungskugel 514 auf. Der Kanal 524 weist eine konkav gekrümmte Mulde auf, die durch eine Nockenfläche gebildet wird, die so angewinkelt ist, dass die Verschiebung des Schiebers 504 von der ersten Stellung in die zweite Stellung nach unten einen zusätzlichen Freiraum für die Verriegelungskugel 514 erzeugt, um die Bewegung vom Sägeblatt 38 weg aufzunehmen. Wegen der winkligen Ausrichtung des Kanals 524 wird das Steuerelement 504 aus seiner zweiten Stellung in seine erste Stellung bewegt, und die Verriegelungskugel 514 wird in die Öffnung 512 und in Richtung auf das Sägeblatt 38 gedrückt.
  • Es ist weiterhin so zu verstehen, dass der Schieber 504 ferner wirksam ist, um das Sägeblatt 38 wahlweise bezüglich der Antriebsstange 30 festzuhalten, wenn es sich in seiner dritten Schneidstellung oder in seiner vierten Schneidstellung befindet. Diesbezüglich weist der Schieber 504 einen zweiten Bereich 530 zum wahlweisen Erzeugen einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt 38 und der sich hin- und herbewegenden Antriebsstange 30 auf, wenn sich das Sägeblatt 38 in seiner dritten Schneidstellung oder in seiner vierten Schneidstellung befindet. In der dargestellten Ausführung ist der zweite Bereich ein einstückig ausgebildeter Stift 530. Wie vielleicht am deutlichsten in der Querschnittsansicht von 49 dargestellt, greift der einstückig gebildete Stift 530 des Schiebers 504 mit einer Öffnung des Sägeblatts 38 ein, wenn der Schieber 504 nach oben in seine erste Stellung verlagert wird. Auf diese Weise wird das Sägeblatt 38 im Schlitz 520 festgehalten. Umgekehrt verschiebt das Verlagern des Schiebers 504 aus seiner ersten Stellung nach unten in seine zweite Stellung den Stift 530 aus dem Sägeblatt 38, um dessen Entfernen und/oder Auswechseln zu erlauben.
  • Wie bei der vorherigen Ausführungen weist die Klemmanordnung 500 einen Freigabehebel 532 auf, der wirksam ist, den Schieber 504 aus der ersten Stellung in die zweite Stellung zu verlagern. In einer normalen Stellung (wie in 41 dargestellt), ist der Freigabehebel 532 von einem Flansch 536 des Schiebers 504 beabstandet. Es ist zu erkennen, dass der Freigabehebel 532 sich nicht mit der Antriebsstange 30 des Werkzeugs 10 hin- und herbewegt. Der Freigabehebel 532 ist in eine zweite Stellung (wie in 48 dargestellt) bewegbar (d. h. drehbar). In dieser zweiten Stellung verschiebt der Freigabehebel 532 den Schieber 504 nach unten in seine zweite Stellung und erlaubt somit das Entfernen und Auswechseln des Sägeblatts 38 in der vorher beschriebenen Verfahrensweise. Der Schieber 504 ist durch ein Vorspannelement 538 (wie in 43B dargestellt) nach oben in seine erste Stellung vorgespannt (wie in den 47 und 49 dargestellt). Das Vorspannelement 538 ist vorzugsweise eine Feder 538. Eine Feder, die in ihrem Aufbau und ihrer Funktion identisch ist, ist in 23 in Verbindung mit der dritten Ausführung der vorliegenden Erfindung dargestellt und braucht daher in Verbindung mit der vorliegenden Ausführung nicht beschrieben zu werden.
  • Es ist nun zu verstehen, dass die vorliegende Erfindung dem Benutzer des Werkzeugs 10 eine verbesserte Flexibilität bietet, um Behinderungen zu vermeiden, die durch den Griff, den Motor oder andere Teile des Werkzeugs 10 während der Schneidvorgänge auftreten können. Diesbezüglich kann das Sägeblatt 38 in verschiedener Weise bezüglich der Geometrie des übrigen Werkzeugs 10 ausgerichtet werden, um die Schwierigkeiten zu minimieren, die bei den Behinderungen auftreten. Ein Beispiel dieses Aspekts der vorliegenden Erfindung ist spezifisch in den 43A, 43B und 50 dargestellt. In 43B wird das Sägeblatt 38 durch die Klemmhalterung 502 in der dritten Ausrichtung aufgenommen. Das Sägeblatt 38 ist aus einer Längsachse der Antriebsstange 30 verlagert. Dadurch ist das Sägeblatt 38 dichter zu einer Seitenwand des Gehäuses des Werkzeugs 10 angeordnet (siehe 43A). In 50 wird das Werkzeug 10 mit dem Sägeblatt 38 in dieser dritten Ausrichtung verwendet, um ein Werkstück benachbart zu einem Wandbereich oder einem ebenen Element bündig zu schneiden. Auf diese Weise wird ein bündigeres Schneiden des Werkstücks erleichtert.
  • Es ist so zu verstehen, dass die Merkmale der vorliegenden Erfindung direkt auf andere angetriebene Werkzeuge mit sich hin- und herbewegenden Antriebsstangen, einschließlich Stichsägen, jedoch nicht auf diese beschränkt, anwendbar sind.

Claims (5)

  1. Sägeblattklemmanordnung (500) für ein angetriebenes Werkzeug (10) mit einem Gehäuse (18), einer zur Hin- und Herbewegung bezüglich dem Gehäuse befestigten Antriebsstange (30) und einem zur Hin- und Herbewegung entlang einer Längsachse lösbar mit der Antriebsstange verbundenen Sägeblatt, wobei die Sägeblattklemmanordnung aufweist: eine mit der Antriebsstange verbindbare Klemmhalterung (502), die so ausgebildet ist, dass sie wahlweise das Sägeblatt (38) in zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufnimmt, und ein mit der Klemmhalterung verbundenes Steuerelement (504), das einen ersten Bereich (524) zur wahlweisen Erzeugung einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange hat, wenn das Sägeblatt von der Klemmhalterung in einer ersten der zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufgenommen wird, und das ferner einen zweiten Bereich (530) zur wahlweisen Erzeugung einer betriebsmäßigen Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange hat, wenn das Sägeblatt von der Klemmhalterung in einer zweiten der zumindest zwei zueinander senkrechten Ausrichtungen aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich ein Nockenschlitz (524) ist, der eine Kugel (514) aufnimmt.
  2. Sägeblattklemmanordnung nach Anspruch 1, wobei das Steuerelement zwischen einer ersten Stellung, in der die betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Sägeblatt und der Antriebsstange erzeugt wird, und einer zweiten Stellung bewegbar ist, die ein Entfernen des Sägeblatts erlaubt.
  3. Sägeblattklemmanordnung nach Anspruch 2, wobei das Steuerelement gradlinig zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung bewegbar ist.
  4. Sägeblattklemmanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zweite Bereich ein Stift (530) ist, der direkt mit dem Sägeblatt eingreift.
  5. Angetriebenes Werkzeug (10) mit einem Gehäuse (18), einer zur Hin- und Herbewegung bezüglich dem Gehäuse befestigten Antriebsstange (30) und einer Sägeblattklemmanordnung (500) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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