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RÜCKVERWEISUNG
AUF VERWANDTE ANMELDUNG
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Diese
Anmeldung beansprucht Priorität
gegenüber
der
JP-A-2002-57887 ,
eingereicht am 4. März 2002,
deren Inhalt hierin durch Verweis eingefügt ist.
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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft ein Wabenfilter zur Abgasreinigung, das als Filter
zum Entfernen von Partikeln u. ä.
verwendet wird, die in Abgasen enthalten sind, die von einem Verbrennungsmotor
abgegeben werden, z. B. einem Dieselmotor o. ä., sowie eine Abgasreinigungsvorrichtung,
die das Wabenfilter zur Abgasreinigung verwendet.
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HINTERGRUND DER TECHNIK
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In
den letzten Jahren haben Feststoffteilchen (Rußpartikel, im folgenden Partikel
genannt), die in Abgasen enthalten sind, die von Verbrennungsmotoren
solcher Fahrzeuge wie Busse, Lastkraftwagen o. ä. sowie Baumaschinen u. ä. abgegeben
werden, starke Probleme verursacht, da diese Partikel für die Umwelt
und den menschlichen Körper
schädlich
sind.
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Vorgeschlagen
wurden verschiedene Keramikfilter, die ermöglichen, daß Abgase poröse Keramikwerkstoffe
durchströmen,
und Partikel in den Abgasen auffangen, um die Abgase zu reinigen.
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Herkömmlich wurden
für Keramikfilter
dieser Art Wabenfilter vorgeschlagen, die eine Struktur haben, bei
der eine Anzahl von Durchgangslöchern
parallel zueinander in einer Richtung plaziert ist und Wandabschnitte,
die die Durchgangslöcher
voneinander trennen, als Filter fungieren können. An ders gesagt ist jedes
der im Keramikfilter gebildeten Durchgangslöcher mit einem Stopfen an seinem
abgaseinlaßseitigen oder
-auslaßseitigen
Ende abgedichtet, so daß Abgase,
die in ein Durchgangsloch eingetreten sind, aus einem weiteren Durchgangsloch
abgegeben werden, nachdem sie stets jeden Wandabschnitt durchlaufen
haben, der die Durchgangslöcher
trennt.
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Eine
Abgasreinigungsvorrichtung hat eine Struktur, bei der das Wabenfilter
mit dieser Anordnung in einem Abgaskanal eines Verbrennungsmotors
vorgesehen ist, und werden Partikel in Abgasen, die vom Verbrennungsmotor
abgegeben werden, veranlaßt,
das Wabenfilter zu durchlaufen, werden die Partikel durch den Wandabschnitt
abgefangen, so daß die
Abgase gereinigt werden.
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Schreitet
ein solcher Reinigungsvorgang für
Abgase fort, werden Partikel allmählich auf der Trennwand angesammelt,
die die Durchgangslöcher
des Keramikfilters trennt, was Verstopfung und die anschließende Unterbrechung
der Gasdurchlässigkeit
verursacht. Aus diesem Grund muß das
o. g. Keramikfilter einem Regenerationsvorgang regelmäßig unterzogen
werden, indem man durch eine Heizeinrichtung, z. B. eine Heizung
o. ä.,
erwärmte
Gase das Durchgangsloch durchströmen
läßt, um so
die Partikel zu verbrennen und zu entfernen, durch die es zum Verstopfen
kommt.
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In
einem solchen Regenerationsvorgang des herkömmlichen Wabenfilters ist es
aber schwierig, auf der Trennwand angesammelte Partikel vollständig zu
verbrennen und zu entfernen, und der Regenerationsvorgang des Wabenfilters
verursacht Ascherückstandskomponenten
(Asche), die von Metallkomponenten der Partikel auf der Trennwand
herrühren.
Normalerweise bleibt diese Asche über nahezu der gesamten Fläche des
Wandabschnitts in einem gleichmäßigen Zustand,
und das herkömmliche
Wabenfilter erschwert es, die Asche vom Wandabschnitt zu trennen
und kann die Asche innerhalb des Durchgangslochs kaum mit Hilfe
von Gasen bewegen, die in das Durchgangsloch im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters eintreten (siehe 9(a) bis 9(c)).
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Hierbei
ist 9(a) eine Querschnittaufnahme,
die einen Querschnitt eines solchen Wabenfilters parallel zur Längsrichtung
zeigt, 9(b) zeigt teilweise vergrößerte Querschnittaufnahmen,
die Querschnitte des Wabenfilters von 9(a) in
der Umgebung der Abgaseinlaßseite,
des Mittelabschnitts und der Abgasauslaßseite darstellen, und 9(c) zeigt teilweise vergrößerte Querschnittaufnahmen
senkrecht zur Längsrichtung
in der Umgebung der Abgaseinlaßseite,
des Mittelabschnitts und der Abgasauslaßseite des Wabenfilters. Bei
diesem Wabenfilter verbleibt nachweislich Weißasche nahezu über der
gesamten Fläche
der Trennwand.
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Da
aus diesem Grund bei Durchführung
des Vorgangs zum Einfangen der Partikel durch Verwendung der Abgasreinigungsvorrichtung
mit Hilfe des herkömmlichen
Wabenfilters der Regenerationswirkungsgrad im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters niedrig ist, steigt der Druckverlust schnell, was
häufige
Regenerationsvorgänge
des Wabenfilters nötig
macht.
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Bei
wiederholter Durchführung
des Einfangvorgangs und Regenerationsvorgangs von Partikeln steigt die
in gleichmäßigem Zustand über nahezu
der gesamten Fläche
der Trennwand des Wabenfilters verbleibende Aschemenge schnell an,
was Verstopfung in der Trennwand infolge der Asche verursacht. Da
in diesem Fall der Anfangsdruckverlust nach dem Regenerationsvorgang
des Wabenfilters infolge der Ascherückstände hoch wird, müssen Waschvorgänge zum
Entfernen der Asche häufig
durchgeführt
werden.
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In
den Waschvorgängen
zur Ascheentfernung muß das
o. g. Wabenfilter normalerweise von der im Abgaskanal im Verbrennungsmotor
vorgesehenen Abgasreinigungsvorrichtung gelöst und einem Waschvorgang mit
Wasser, einer Chemikalienbehandlung u. ä. unterzogen werden; daher
ist es nicht möglich,
die her kömmliche
Abgasreinigungsvorrichtung lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
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Die
EP-A-990777 offenbart
ein Regenerationssystem für
eine Abgasreinigungsvorrichtung mit einer Heizeinrichtung und einem
schachbrettartigen SiC-Wabenfilter.
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Die
JP-A-8-028248 offenbart
eine Abgasreinigungsvorrichtung mit Filtereinheiten, die in einem
Stück miteinander
verbunden sind, indem ein Dichtungsmaterial dazwischen eingefügt ist.
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Die
JP-A-2001-286725 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abgasbehandlung mit Hilfe eines
Zeolithkatalysators, der in eine Reaktionssäule gefüllt ist.
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Die
JP-A-2-146212 offenbart
eine Vorrichtung zum Einfangen von Partikeln und offenbart einen
minimalen Innenzellendurchmesser (über 1,5 mm) sowie das Verhältnis der
Durchgangslänge
jeder Zelle zum minimalen Innendurchmesser (unter 60).
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung kam zustande, um diese Probleme zu lösen, und ihre Aufgabe besteht
darin, folgendes bereitzustellen: ein Wabenfilter zur Abgasreinigung,
das Partikel, die sich auf dem Wandabschnitt in einem Wabenfilter-Regenerationsvorgang
ansammeln, nahezu vollständig
verbrennen und entfernen kann und ermöglicht, daß sich Ascherückstände auf
dem Wandabschnitt innerhalb des Durchgangslochs nach dem Regenerationsvorgang
leicht bewegen, da die Asche vom Wandabschnitt leicht getrennt werden
kann, sowie eine Abgasreinigungsvorrichtung, in der das Wabenfilter
auch nach wiederholten Regenerationsvorgängen des Wabenfilters weniger
anfällig
für einen
hohen Anfangsdruckverlust ist und lange Zeit kontinuierlich verwendet
werden kann.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung hat ein Wabenfilter zur Abgasreinigung
eine Struktur, bei der: ein aus poröser Keramik hergestellter Säulenkörper eine
Anzahl von Durchgangslöchern
aufweist, die parallel zueinander in Längsrichtung mit einem dazwischen
eingefügten
Wandabschnitt plaziert sind; jedes der Durchgangslöcher mit
einem Stopfen an einem abgaseinlaßseitigen Ende oder einem abgasauslaßseitigen Ende
abgedichtet ist; und ein Teil oder der gesamte Wandabschnitt, der
die Durchgangslöcher
trennt, als Filter zum Auffangen von Partikeln fungiert, wobei eine
Länge l
(mm) der längsten
Seite in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs
und eine Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Säulenkörpers die Beziehung
60 ≤ L/l ≤ 500 erfüllen und
eine Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs die Beziehung
Ra ≤ 100 μm erfüllt.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung hat ein Wabenfilter zur Abgasreinigung
eine Struktur, bei der: ein aus poröser Keramik hergestellter Säulenkörper eine
Anzahl von Durchgangslöchern
aufweist, die parallel zueinander in Längsrichtung mit einem dazwischen
eingefügten
Wandabschnitt plaziert sind; jedes der Durchgangslöcher mit
einem Stopfen an einem Ende einer Abgaseinlaßseite oder einer Abgasauslaßseite abgedichtet
ist; und ein Teil oder der gesamte Wandabschnitt, der die Durchgangslöcher trennt,
als Filter zum Auffangen von Partikeln fungiert, wobei eine Fläche S (mm2) des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung des
Durchgangslochs und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Säulenkörpers die
Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllen und
eine Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs die Beziehung
Ra ≤ 100 μm erfüllt.
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Weiterhin
weist eine erfindungsgemäße Abgasreinigungsvorrichtung
auf: ein Gehäuse,
das mit einem Abgaskanal eines Verbrennungsmotors verbunden ist;
und das erfindungsgemäße Wabenfilter
zur Abgasreinigung sowie eine Erwärmungseinrichtung, die innerhalb
des Gehäuses
vorgesehen sind. Bei Durchführung eines
Regenerationsvorgangs für
das erfindungsgemäße Wabenfilter
zur Abgasreinigung werden durch die Erwärmungseinrichtung erwärmte Gase
in das Wabenfilter zur Abgasreinigung unter solchen Bedingungen strömen gelassen,
daß eine
Einströmgeschwindigkeit
mindestens 0,3 m/s beträgt
und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6% beträgt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1(a) ist eine Perspektivansicht, die ein
Beispiel für
ein Wabenfilter der Erfindung zur Abgasreinigung schematisch zeigt,
und 1(b) ist eine Querschnittansicht
an der Linie A-A von 1(a).
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2 ist
eine Perspektivansicht, die ein weiteres Beispiel für das Wabenfilter
der Erfindung schematisch darstellt.
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3(a) ist eine Perspektivansicht, die ein
poröses
Keramikteil schematisch zeigt, das im Wabenfilter der Erfindung
gemäß 2 verwendet
wird, und 3(b) ist eine Querschnittansicht
an der Linie B-B von 3(a).
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4 ist
eine Querschnittansicht, die ein Beispiel für eine Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung schematisch zeigt.
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5 ist
eine Draufsicht, die ein Beispiel für ein Haltedichtungsteil schematisch
zeigt, das in der Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung verwendet
wird.
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6(a) ist eine Perspektivansicht, die ein
Beispiel für
ein Gehäuse
schematisch darstellt, das in der Abgasreinigungsvorrichtung der
Erfindung verwendet wird, und 6(b) ist
eine Perspektivansicht, die ein Beispiel für ein weiteres Gehäuse schematisch
zeigt.
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7 ist
eine Querschnittansicht, die einen Zustand schematisch darstellt,
in dem das Wabenfilter gemäß 3 hergestellt
wird.
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8(a) ist eine Querschnittaufnahme, die
durch Aufschneiden eines porösen
Keramikteils eines Wabenfilters in Verbindung mit Beispiel 1 in
Parallelrichtung zu seiner Längsrichtung
aufgenommen wurde, und 8(b) zeigt
teilweise vergrößerte Aufnahmen
auf der Abgaseinlaßseite,
im Mittelabschnitt und auf der Abgasauslaßseite der Querschnittaufnahmen,
die durch Aufschneiden eines porösen
Keramikteils eines Wabenfilters in Verbindung mit Beispiel 1 in
senkrechter Richtung zur Längsrichtung
des porösen
Keramikteils aufgenommen wurden.
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9(a) ist eine Querschnittaufnahme, die
durch Aufschneiden eines porösen
Keramikteils eines Wabenfilters in Verbindung mit Vergleichsbeispiel
1 in Parallelrichtung zu seiner Längsrichtung aufgenommen wurde, 9(b) zeigt teilweise vergrößerte Aufnahmen
auf der Abgaseinlaßseite,
im Mittelabschnitt und auf der Abgasauslaßseite der Querschnittaufnahmen
gemäß 9(a), und 9(c) zeigt
Querschnittaufnahmen auf der Abgaseinlaßseite, im Mittelabschnitt
und auf der Abgasauslaßseite,
die durch Aufschneiden eines porösen
Keramikteils eines Wabenfilters in Verbindung mit Vergleichsbeispiel
1 in senkrechter Richtung zu seiner Längsrichtung aufgenommen wurden.
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10 ist ein Diagramm einer Beziehung zwischen der
Anzahl von Regenerationsvorgängen
und dem Anfangsdruckverlust eines Wabenfilters jeweils in Verbindung
mit Beispiel 17 und Vergleichsbeispiel 12.
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NÄHERE
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Anhand
der Zeichnungen erläutert
die nachfolgende Beschreibung Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem ersten
und zweiten Aspekt der Erfindung sowie eine Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung.
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Zunächst werden
Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem ersten und zweiten Aspekt
der Erfindung beschrieben.
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Das
Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
hat eine Struktur, bei der:
ein aus poröser Keramik hergestellter Säulenkörper eine
Anzahl von Durchgangslöchern
aufweist, die parallel zueinander in Längsrichtung mit einem dazwischen
eingefügten
Wandabschnitt plaziert sind;
jedes der Durchgangslöcher mit
einem Stopfen an einem abgaseinlaßseitigen Ende oder einem abgasauslaßseitigen
Ende abgedichtet ist; und
ein Teil oder der gesamte Wandabschnitt,
der die Durchgangslöcher
trennt, als Filter zum Auffangen von Partikeln fungiert,
wobei
eine
Länge l
(mm) der längsten
Seite in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs und
eine Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Säulenkörpers die
Beziehung 60 ≤ L/l ≤ 500 erfüllen
und
eine
Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs die Beziehung
Ra ≤ 100 μm erfüllt.
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Das
Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung
hat eine Struktur, bei der:
ein aus poröser Keramik hergestellter Säulenkörper eine
Anzahl von Durchgangslöchern
aufweist, die parallel zueinander in Längsrichtung mit einem dazwischen
eingefügten
Wandabschnitt plaziert sind;
jedes der Durchgangslöcher mit
einem Stopfen an einem Ende einer Abgaseinlaßseite oder einer Abgasauslaßseite abgedichtet
ist; und
ein Teil oder der gesamte Wandabschnitt, der die Durchgangslöcher trennt,
als Filter zum Auffangen von Partikeln fungiert,
wobei
eine
Fläche
S (mm2) des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Säulenkörpers die
Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllen und
eine
Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs die Beziehung
Ra ≤ 100 μm erfüllt.
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Anders
gesagt hat das Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung die gleiche Struktur wie das Wabenfilter zur
Abgasreinigung gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung mit der Ausnahme, daß es statt Erfüllung des
Vergleichsausdrucks 60 ≤ L/l ≤ 500 den Vergleichsausdruck
20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllt. In
Abhängigkeit
von der Form des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs
ist das Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
mit dem Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung
identisch.
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Daher
erläutert
die folgende Beschreibung gleichzeitig das Wabenfilter zur Abgasreinigung
gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung zusammen mit dem Wabenfilter zur Abgasreinigung
gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung als Wabenfilter zur Abgasreinigung der Erfindung,
wobei unterschiedliche Abschnitte jeweils erläutert werden.
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1(a) ist eine Perspektivansicht, die ein
Beispiel für
ein erfindungsgemäßes Wabenfilter
zur Abgasreinigung (im folgenden einfach Wabenfilter der Erfindung
genannt) schema tisch zeigt, und 1(b) ist
eine Querschnittansicht an der Linie A-A des Wabenfilters gemäß 1(a).
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Wie 1(a) zeigt, hat ein Wabenfilter 10 der
Erfindung zur Abgasreinigung eine Struktur, bei der ein aus poröser Keramik
hergestellter Säulenkörper eine
Anzahl von Durchgangslöchern 11 aufweist,
die parallel zueinander in Längsrichtung
mit einem dazwischen eingefügten
Wandabschnitt 13 plaziert sind; und ein Teil oder der gesamte
Wandabschnitt 13, der die Durchgangslöcher trennt, funktioniert als
Filter zum Auffangen von Partikeln.
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Anders
gesagt ist gemäß 1(b) bei jedem der im porösen Keramikteil 10 gebildeten
Durchgangslöcher 11 eines
seiner Enden auf der Einlaßseite
oder Auslaßseite
von Abgasen mit einem Stopfen 12 abgedichtet; somit sind
Abgase, die in eines der Durchgangslöcher 11 eingetreten
sind, dazu bestimmt, aus einem weiteren Durchgangsloch 11 auszuströmen, nachdem
sie stets den Wandabschnitt 13 durchlaufen haben, der die
entsprechenden Durchgangslöcher 11 trennt.
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Folglich
werden Partikel, die in den Abgasen enthalten sind, die in das Wabenfilter 10 eingetreten
sind, durch den Wandabschnitt 13, beim Durchlaufen des
Wandabschnitts 13 eingefangen, so daß die Abgase gereinigt werden.
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Das
Wabenfilter 10 der Erfindung ist so gestaltet, daß eine Länge l (mm)
der längsten
Seite in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 und
eine Länge
L (mm) in Längsrichtung des
Wabenfilters 10 (Säulenkörpers) die
Beziehung 60 ≤ L/l ≤ 500 erfüllen, oder
es ist alternativ so gestaltet, daß eine Fläche S (mm2)
des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs 11 und die Länge L (mm) in Längsrichtung
des Wabenfilters 10 (Säulenkörpers) die
Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllen.
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Im
Wabenfilter 10 der Erfindung erfüllen vorzugsweise alle Durchgangslöcher 11 den
Vergleichsausdruck 60 ≤ L/l ≤ 500 oder
den Vergleichsausdruck 20 ≤ L/S ≤ 400; unterscheidet
sich aber der Wert von L/l oder der Wert von L/S für jedes
der Durchgangslöcher,
kann ihr Mittelwert den Vergleichsausdruck 60 ≤ L/l ≤ 500 oder den Vergleichsausdruck
20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllen.
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Insbesondere
ist erwünscht,
daß diese
Beziehung auf der Abgaseinlaßseite
erfüllt
ist.
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Durch
Festlegen des Werts L/l oder L/S in einem solchen Bereich im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters 10 strömen
Gase, die durch eine Erwärmungseinrichtung
(nicht gezeigt) auf hohe Temperaturen erwärmt wurden, zum Ende auf der
Abgasauslaßseite
als Laminarströmung
innerhalb des Durchgangslochs 11; da die auf dem Wandabschnitt 13 abgeschiedenen
Partikel von der Abgaseinlaßseite
fortschreitend verbrannt werden, können daher die Partikel nahezu
vollständig
verbrannt und entfernt werden.
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Liegt
der Wert L/l unter 60 oder liegt der Wert L/S unter 20, wird die
Länge (l)
der längsten
Seite im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 zu
lang, oder die Fläche
(S) im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 wird
zu groß,
oder die Länge
(L) in Längsrichtung
des Wabenfilters 10 wird zu kurz. Wird die Länge (l)
der längsten
Seite im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 zu
lang oder wird die Fläche
(S) im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 zu
groß,
so wird das Durchgangsloch 11 im Wabenfilter 10 groß und formt
innerhalb des Durchgangslochs 11 strömende Gase nicht zu einer Laminarströmung im
Regenerationsvorgang des Wabenfilters 10. Folglich ist
es im Regenerationsvorgang des Wabenfilters 10 unmöglich, die
auf dem Wandabschnitt 13 abgeschiedenen Partikel von der
Abgaseinlaßseite
nacheinander zu verbrennen; dadurch verbleibt in der Tendenz Asche
im Weg, oder Partikel werden nicht vollständig entfernt, was zu Beeinträchtigung
des Regenerationswirkungs grads im Wabenfilter und der sich daraus
ergebenden Notwendigkeit häufiger
Regenerationsvorgänge
des Wabenfilters 10 führt.
Wird ferner die Länge
(L) in Längsrichtung
des Wabenfilters 10 zu kurz, kommt es aufgrund der Tatsache,
daß Gase
mit dem abgedichteten Abschnitt (Stopfen) am anderen Ende des Wabenfilters 10 leicht
kollidieren, zur Erzeugung einer turbulenten Strömung im Durchgangsloch. Da
folglich der Verbrennungsvorgang nicht vom Einlaßabschnitt des Wabenfilters 10,
sondern von allen Abschnitten in seinem Inneren gleichzeitig beginnt,
wird die resultierende Asche im Durchgangsloch insgesamt gleichmäßig abgeschieden
und kann sich nicht zur Abgasauslaßseite bewegen. Da hierbei
die Länge
des Wandabschnitts 13 in Längsrichtung natürlich verkürzt ist
(d. h. die Filterfläche
kleiner wird), tritt Verstopfung infolge der Partikel schnell auf,
was häufige
Regenerationsvorgänge
des Wabenfilters 10 notwendig macht und somit die Kraftstoffkosten
steigert.
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Übersteigt
dagegen der Wert L/l 500 oder übersteigt
der Wert L/S 400, wird die Länge
(l) der längsten Seite
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs 11 zu kurz, oder die Fläche (S)
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs 11 wird zu klein, oder die Länge (L)
in Längsrichtung
des Wabenfilters 10 wird zu lang. Wird die Länge (l)
der längsten
Seite im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 zu
kurz oder wird die Fläche
(S) im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des Durchgangslochs 11 zu
klein, so wird es für
die Abgase schwierig, das Durchgangsloch 11 zu durchströmen, wodurch
Partikel nicht gleichmäßig eingefangen
werden; folglich werden die Partikel auf dem Abschnitt der Abgaseinlaßseite des
Wabenfilters 10 abgeschieden, wodurch es zu Brückenbildung
kommt. In einem solchen Fall ist anzunehmen, daß im Regenerationsvorgang des
Wabenfilters 10 die Verbrennung von Partikeln nur auf der
Abgaseinlaßseite
auftritt, was es der Asche unmöglich
macht, sich zur Abgasauslaßseite zu
bewegen, sowie Risse infolge einer Wärmebelastung verursacht, der
das Wabenfilter 10 ausgesetzt ist.
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Wird
ferner die Länge
(L) in Längsrichtung
des Wabenfilters 10 zu lang, so wird es im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters 10 aufgrund der Tatsache, daß die Abgase
Schwierigkeiten haben ist, das Durchgangsloch 11 zu durchströmen, schwierig,
Partikel gleichmäßig einzufangen;
folglich werden die Partikel auf dem Abschnitt der Abgaseinlaßseite des
Wabenfilters 10 abgeschieden, wodurch es zu Brückenbildung kommt.
Weiterhin ist es unmöglich,
die Abgasauslaßseite
des Wabenfilters 10 auf eine hohe Temperatur zu erwärmen, wodurch
die auf dem Wandabschnitt 13 in der Umgebung der Abgasauslaßseite abgeschiedenen Partikel
nicht verbrannt und entfernt werden. Folglich tritt im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters 10 eine Verbrennung der Partikel von der
Abgaseinlaßseite
bis zum Mittelabschnitt auf, was zu Rissen infolge einer Wärmebelastung
im Wabenfilter 10 führt.
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Erwünscht ist
hierbei, daß der
Wert L/l in einem Bereich von 100 ≤ L/l ≤ 300 festgelegt
ist. Dieser Bereich ermöglicht,
auf dem Wandabschnitt 13 abgeschiedene Partikel wirksamer
zu verbrennen und zu entfernen.
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Weiterhin
ist im Wabenfilter 10 der Erfindung die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 auf Ra ≤ 100 μm festgelegt. Dadurch können Ascherückstände auf
dem Wandabschnitt 13 durch den Regenerationsvorgang vom
Wandabschnitt 13 leicht getrennt werden. Daher wird es
in diesem Regenerationsvorgang möglich,
auf dem Wandabschnitt 13 abgeschiedene Asche mit Hilfe
von Hochtemperaturgasen leicht zu bewegen, die als Laminarströmung strömen, und
somit Asche daran zu hindern, auf der gesamten Oberfläche des
Wandabschnitts 13 in gleichmäßigem Zustand zu verbleiben.
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Wie
zuvor beschrieben, besteht eines der herkömmlichen Probleme darin, daß es schwierig
ist, die Ascherückstände auf dem
Wandabschnitt abzutrennen, und der Grund dafür ist noch nicht geklärt; allerdings wurde
durch Untersuchungen im Rahmen der Erfindung festgestellt, daß durch
Festlegen der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs auf Ra ≤ 100 μm die Ascherückstände auf
dem Wandabschnitt leicht abgelöst
werden können.
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Bei über 100 μm Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 wird es schwierig, die auf dem Wandabschnitt 13 abgeschiedene
Asche nach dem Regenerationsvorgang des Wabenfilters 10 vom
Wandabschnitt 13 zu trennen; dadurch bewegt dieser Regenerationsvorgang
die Asche nicht zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs 11 mit Hilfe von Hochtemperaturgasen,
die in das Innere des Durchgangslochs 11 eintreten. Aus
diesem Grund ist diese Asche über
dem gesamten Wandabschnitt 13 vorhanden; bei wiederholter
Durchführung
des Regenerationsvorgangs des Wabenfilters 10 wird dadurch
der Anfangsdruckverlust des Wabenfilters 10 schnell höher, was
es unmöglich
macht, das Filter lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
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Erwünscht ist,
daß die
Obergrenze für
die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 auf 50 μm festgelegt ist, stärker erwünscht auf
10 μm. Dadurch
wird es im Regenerationsvorgang des Wabenfilters 10 möglich, die
auf dem Durchgangsloch 11 abgeschiedene Asche vom Wandabschnitt 13 mit Hilfe
der Gase als Laminarströmung
wirksamer zu trennen, die in das Durchgangsloch 11 strömt, und
somit die Asche durch das Durchgangsloch 11 zu bewegen.
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Erwünscht ist,
daß die
Untergrenze für
die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 auf 1,0 μm festgelegt ist. Ist die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 kleiner als 1,0 μm, werden Partikel so abgeschieden,
daß sie
die Lücken
zwischen Teilchen aus einem porösen Keramikmaterial
füllen,
das die Innenwände
des Durchgangslochs 11 bildet; dadurch kommt es in der
Tendenz zu Verstopfung in den Innenwänden des Durchgangslochs 11.
Da folglich Asche zwischen den Teilchen nach dem Regenerationsvorgang
leicht angesammelt wird, wird es schwierig, die Asche zu lösen. Zudem
werden die Partikel, die so eingefangen wurden, daß sie die
Lücken
zwischen den Teilchen füllen,
die die Innenwände des
Durchgangslochs 11 bilden, aggregiert und können kaum
reagieren, so daß der
Regenerationsvorgang schwierig wird. Beträgt die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs 11 mindestens 1,0 μm, werden die Abgase veranlaßt, verschiedene
Strömungen
zu bilden, so daß die
Partikel eingefangen werden können,
während
Verstopfung in den Innenwänden
des Durchgangslochs 11 verhindert wird; dadurch läßt sich
eine Beeinträchtigung
des Reaktionsvermögens
im Regenerationsvorgang vermeiden. Indem die Abgase verschiedene
Arten von Strömungen
bilden können,
wird zudem bewirkt, daß die
Abgase heftiger ein- und ausströmen,
so daß es
möglich
wird, die Asche von den Innenwänden
des Durchgangslochs 11 leichter zu lösen.
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Das
Wabenfilter 10 der Erfindung ist aus einem porösen Keramikmaterial
hergestellt. Zu Beispielen für das
Keramikmaterial, das nicht speziell eingeschränkt ist, zählen: solche Oxidkeramikwerkstoffe
wie Cordierit, Aluminiumoxid, Siliciumoxid, Mullit u. ä.; solche
Carbidkeramikwerkstoffe wie Siliciumcarbid, Zirconiumcarbid, Titancarbid,
Tantalcarbid, Wolframcarbid u. ä.;
sowie solche Nitridkeramikwerkstoffe wie Aluminiumnitrid, Siliciumnitrid,
Bornitrid, Titannitrid u. ä.
Genutzt werden normalerweise solche Oxidkeramikwerkstoffe wie Cordierit
u. ä. Diese
Materialien ermöglichen,
das Herstellungsverfahren mit geringen Kosten durchzuführen, haben einen
vergleichsweise kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten
und sind im Gebrauch weniger oxidationsanfällig. Ferner können siliciumhaltige
Keramikwerkstoffe, die durch Einmischen von metallischem Silicium
in die o. g. Keramikwerkstoffe herge stellt sind, und durch Silicium
und Silicatverbindungen gebundene Keramikwerkstoffe verwendet werden.
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Obwohl
sie nicht speziell eingeschränkt
ist, ist erwünscht,
daß die
Porosität
des Wabenfilters 10 der Erfindung in einem Bereich von
40 bis 80% festgelegt ist. Liegt die Porosität unter 40% ist das Wabenfilter 10 verstopfungsanfälliger,
während
bei einer Porosität über 80%
die Festigkeit des Wabenfilters 10 beeinträchtigt wird;
dadurch kann es leicht zerbrechen.
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Hierbei
läßt sich
diese Porosität
durch bekannte Verfahren messen, z. B. ein Quecksilbereinpreßverfahren,
Archimedesverfahren, ein Meßverfahren
mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops (REM) u. ä.
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Erwünscht ist,
daß der
mittlere Porendurchmesser des Wabenfilters 10 in einem
Bereich von 5 bis 100 μm
festgelegt ist. Unter 5 μm
verursacht der mittlere Porendurchmesser in der Tendenz leicht Verstopfen
von Partikeln. Übersteigt
dagegen der mittlere Porendurchmesser 100 μm, werden Partikel in der Tendenz
veranlaßt,
die Poren zu durchlaufen; somit können die Partikel nicht eingefangen
werden, wodurch die Teile nicht als Filter fungieren können.
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Weiterhin
ist gemäß 1(b) im Wabenfilter 10 eine Anzahl
von Durchgangslöchern 11 zum
Durchströmenlassen
von Abgasen parallel zueinander in Längsrichtung mit dem dazwischen
eingefügten Wandabschnitt 13 plaziert,
und bei jedem der Durchgangslöcher 11 ist
eines seiner Enden auf der Einlaßseite oder Auslaßseite mit
einem Stopfen 12 abgedichtet.
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Für das Material,
das zur Bildung des Stopfens 12 zu verwenden ist, wird
ohne spezielle Einschränkung
beispielsweise das zuvor erwähnte
Keramikmaterial vorgeschlagen. Erwünscht ist, daß insbesondere das
gleiche Material wie das Keramikmaterial verwendet wird, aus dem
das Wabenfilter 10 gebildet ist. Dadurch wird es möglich, für den gleichen
Wärmeausdehnungskoeffizienten
zu sorgen und somit Rißbildung
in folge von Temperaturänderungen
im Gebrauch und bei Regenerationsvorgängen zu verhindern.
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Die
Größe des Wabenfilters 10 ist
nicht speziell eingeschränkt
und wird unter Berücksichtigung
der Größe eines
Abgaskanals des zu verwendenden Verbrennungsmotors u. ä. geeignet
bestimmt.
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Zudem
ist seine Form nicht speziell eingeschränkt, solange sie eine Säulenform
ist, z. B. kann jede gewünschte
Form wie eine Zylinderform, elliptische Säulenform, rechtwinklige Säulenform
u. ä. verwendet werden.
Allgemein werden gemäß 1 solche
mit einer Zylinderform oft gebraucht.
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Weiterhin
ist im Wabenfilter der Erfindung erwünscht, daß ein Säulenkörper gebildet ist, indem mehrere
rechtwinklige säulenförmige poröse Keramikteile
durch Klebeschichten kombiniert sind, wobei jedes dieser säulenförmigen porösen Keramikteile
eine Anzahl von Durchgangslöchern
aufweist, die parallel zueinander in Längsrichtung mit dazwischen
eingefügten
Trennwänden
plaziert sind. Da mit dieser Anordnung der Säulenkörper in mehrere poröse Keramikteile
aufgeteilt ist, läßt sich
eine auf die porösen
Keramikteile im Gebrauch ausgeübte
Wärmebeanspruchung
reduzieren und folglich dem Wabenfilter der Erfindung ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit
verleihen. Zudem ist es durch Erhöhen oder Verringern der Anzahl
poröser
Keramikteile möglich,
seine Größe frei
einzustellen.
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2 ist
eine Perspektivansicht, die ein weiteres Beispiel für das Wabenfilter
der Erfindung schematisch darstellt, 3(a) ist
eine Perspektivansicht, die ein Beispiel für poröse Keramikteile schematisch
zeigt, die das Wabenfilter gemäß 2 bilden,
und 3(b) ist eine Querschnittansicht
an der Linie B-B von 3(a).
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Gemäß 2 sind
in einem Wabenfilter 20 der Erfindung mehrere poröse Keramikteile 30 über Klebeschichten 24 zu
einem Keramikblock 25 miteinander kombiniert, und eine
Dichtungsmaterialschicht 26 ist auf dem Umfang des Keramikblocks 25 gebildet.
Weiterhin hat gemäß 3 jedes
der porösen
Keramikteile 30 eine Struktur, bei der eine Anzahl von
Durchgangslöchern 31 parallel
zueinander in Längsrichtung
plaziert ist, so daß Trennwände 33,
die die Durchgangslöcher 31 voneinander
trennen, als Filter fungieren können.
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Anders
gesagt ist gemäß 3(b) bei jedem der im porösen Keramikteil 30 gebildeten
Durchgangslöcher 31 eines
seiner Enden auf der Einlaßseite
oder Auslaßseite
von Abgasen mit einem Stopfen 32 abgedichtet; dadurch strömen Abgase,
die in eines der Durchgangslöcher 31 eingetreten
sind, durch ein anderes Durchgangsloch 31 aus, nachdem
sie stets den Wandabschnitt 33 durchlaufen haben, der die
entsprechenden Durchgangslöcher 31 trennt.
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Weiterhin
ist die Dichtungsmaterialschicht 26 so plaziert, daß sie Abgase
daran hindert, den Umfang jedes Keramikblocks 25 zu durchdringen,
wenn das Wabenfilter 20 in einem Abgaskanal eines Verbrennungsmotors
vorgesehen ist.
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Hierbei
geben in 3(b) Pfeile die Strömungen von
Abgasen an.
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Das
Wabenfilter 20 mit dieser Struktur ist im Abgaskanal in
einem Verbrennungsmotor so plaziert, daß Partikel in den vom Verbrennungsmotor
abgegebenen Abgasen durch die Trennwand 33 beim Durchströmen des
Wabenfilters 20 eingefangen werden; dadurch werden die
Abgase gereinigt.
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Da
das Wabenfilter 20 dieser Art ausgezeichnete Wärmebeständigkeit
hat und für
leichte Regenerationsvorgänge
u. ä. sorgt,
wurde es auf verschiedene Großfahrzeuge
und Fahrzeuge mit Dieselmotoren angewendet.
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Im
Wabenfilter 20 der Erfindung mit dieser Struktur entspricht
die Länge
der längsten
Seite des Durchgangslochs 31 des porösen Keramikteils 30 l
im Wabenfilter 10, die Fläche des Durchgangslochs 31 des
porösen
Keramikteils 30 entspricht S im Wabenfilter 10,
und die Länge
in Längsrichtung
des porösen
Keramikteils 30 entspricht L im Wabenfilter 10.
Auch im Wabenfilter 20 der Erfindung erfüllen l und
L die Beziehung 60 ≤ L/l ≤ 500, oder
S und L erfüllen
die Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400, und
die Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs 31 erfüllt die
Beziehung Ra ≤ 100 μm.
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Für das Material
des porösen
Keramikteils 30, das nicht speziell eingeschränkt ist,
können
die gleichen Materialien wie die zuvor genannten Keramikmaterialien
verwendet werden. Erwünscht
ist insbesondere, Siliciumcarbid zu verwenden, das große Wärmebeständigkeit,
ausgezeichnete mechanische Eigenschaften und hohe Wärmeleitfähigkeit
hat.
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Für die Porosität und den
mittleren Porendurchmesser des porösen Keramikteils 30 können die
gleiche Porosität
und der gleiche mittlere Porendurchmesser wie im anhand von 1 erläuterten
Wabenfilter 10 der Erfindung verwendet werden.
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Für die Teilchengröße von Keramikteilchen,
die bei Herstellung der porösen
Keramikteile 30 zu verwenden sind, gelten zwar keine speziellen
Einschränkungen,
aber erwünscht
ist, solche zu verwenden, die im anschließenden Sinterverfahren weniger
schrumpfanfällig
sind, und erwünscht
ist, solche Teilchen zu verwenden, die durch Kombinieren von 100
Gewichtsteilen Teilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 0,3
bis 50 μm
mit 5 bis 65 Gewichtsteilen Teilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 0,1
bis 1,0 μm
hergestellt sind. Durch Mischen von Keramikpulvern mit diesen jeweiligen
Teilchengrößen und
diesem Mischungsverhältnis läßt sich
ein poröses
Keramikteil 30 bereitstellen.
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Für das die
Klebeschicht 24 bildende Material gilt keine besondere
Einschränkung,
und es kann z. B. ein Material verwendet werden, das sich aus einem
anorganischen Bindemittel, einem organischen Bindemittel, anorganischen
Fasern und anorganischen Teilchen zusammensetzt.
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Für das anorganische
Bindemittel können
z. B. Kieselsol, Tonerdesol u. ä.
verwendet werden. Jedes davon kann allein verwendet werden, oder
zwei oder mehr Arten von ihnen können
in Kombination zum Einsatz kommen. Unter den anorganischen Bindemitteln
wird Kieselsol stärker
erwünscht
verwendet.
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Zu
Beispielen für
das organische Bindemittel zählen
Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose
u. ä. Jedes
von diesen kann allein verwendet werden, oder zwei oder mehr Arten
von diesen können
in Kombination zum Einsatz kommen. Unter den organischen Bindemitteln
wird Carboxymethylcellulose stärker
erwünscht
verwendet.
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Zu
Beispielen für
die anorganischen Fasern zählen
Keramikfasern, z. B. Siliciumoxid-Aluminiumoxid (Aluminiumsilikat),
Mullit, Aluminiumoxid, Siliciumoxid u. ä. Jede davon kann allein verwendet
werden, oder zwei oder mehr Arten von ihnen können in Kombination zum Einsatz
kommen. Unter den anorganischen Fasern werden Aluminiumoxid-Siliciumoxid-Fasern
stärker
erwünscht
verwendet.
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Zu
Beispielen für
die anorganischen Teilchen zählen
Carbide, Nitride u. ä.,
und zu spezifischen Beispielen gehören anorganisches Pulver oder
Whisker, die aus Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Bornitrid u. ä. hergestellt
sind. Jedes davon kann allein verwendet werden, oder zwei oder mehr
Arten von ihnen können
in Kombination zum Einsatz kommen. Unter den anorganischen feinen
Teilchen wird Siliciumcarbid mit ausgezeichneter Wärmeleitfähigkeit
stärker
erwünscht
verwendet.
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Im
Wabenfilter 20 gemäß 2 ist
der Keramikblock 25 in eine Zylinderform geformt; aber
ohne Einschränkung
auf die Zylinderform kann der Keramikblock des Wabenfilters der
Erfindung jede gewünschte
Form haben, z. B. eine elliptische Säulenform, eine rechtwinklige
Säulenform
u. ä.
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Weiterhin
ist die Dichtungsmaterialschicht 26 auf dem Umfang des
Keramikblocks 25 gebildet, um Abgase daran zu hindern,
den Umfang jedes Keramikblocks 25 zu durchdringen. Für das Material
der Dichtungsmaterialschicht, das nicht speziell eingeschränkt ist,
kann z. B. das gleiche Material wie für die o. g. Klebeschicht 24 verwendet
werden.
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Ohne
spezielle Einschränkung
ist erwünscht,
daß die
Dicke der Dichtungsmaterialschicht in einem Bereich von 0,3 bis
1,0 mm festgelegt ist. Unter 0,3 mm Dicke kommt es in der Tendenz
zum Austritt von Abgasen aus dem Umfang des Keramikblocks 25,
wogegen es bei über
1,0 mm Dicke in der Tendenz zu beeinträchtigter Wirtschaftlichkeit
kommt, wenngleich der Austritt von Abgasen ausreichend verhindert
werden kann.
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Weiterhin
kann das Wabenfilter der Erfindung einen Katalysator haben, der
CO3 HO, NOx u. ä. in den Abgasen entfernen
kann.
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Trägt es einen
solchen Katalysator, kann das Wabenfilter der Erfindung als Filter
fungieren, das Partikel in Abgasen einzufangen vermag, und auch
als Katalysatorträgerteil
zum Entfernen von CO3 HO, NOx u. ä. fungieren,
die in Abgasen enthalten sind.
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Ferner
ist es im Wabenfilter der Erfindung durch Beschichten der Innenwände des
Durchgangslochs mit einem Katalysator möglich, Asche leicht abzulösen. Normalerweise
reagieren solche Verbindungen wie Sulfide und Phosphite, die in
Abgasen aus Kraftstoff o. ä.
enthalten sind, mit der Katalysatordeckschicht und dem Filter zu
Asche und bleiben daran haften. Angenommen wird aber, daß die Haftung
von Metall, z. B. dem Katalysator, ermöglicht, die Asche an der Reaktion
mit der Katalysatordeckschicht und dem Filter zu hindern.
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Zu
Beispielen für
den Katalysator, der nicht speziell eingeschränkt ist, solange er CO3 HO, NOx u. ä. in Abgasen entfernen kann,
zählen
solche Edelmetalle wie Platin, Palladium, Rhodium u. ä. Zusätzlich zu
den Edelmetallen kann ein solches Element wie ein Alkalimetall (Gruppe
1 im Periodensystem der Elemente), ein Erdalkalimetall (Gruppe 2
im Periodensystem der Elemente), ein Seltenerdmetall (Gruppe 3 im
Pe riodensystem der Elemente) oder ein Übergangsmetall zugegeben sein.
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Beim
Auftragen des Katalysators auf das Wabenfilter der Erfindung ist
außerdem
bevorzugt, den Katalysator aufzutragen, nachdem die Oberfläche mit
einem solchen Trägerteil
wie Aluminiumoxid o. ä.
vorbeschichtet wurde. Dadurch wird es möglich, die spezifische Oberfläche zu vergrößern, den
Dispersionsgrad des Katalysators zu erhöhen und folglich den reaktionsfähigen Anteil
des Katalysators zu steigern. Da zudem das Trägerteil Sintern des Katalysatormetalls
verhindert, läßt sich
die Wärmebeständigkeit
des Katalysators verbessern. Zusätzlich
wird auch der Druckverlust gesenkt.
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Das
Wabenfilter der Erfindung, auf dem dieser Katalysator aufgebracht
ist, kann als Gasreinigungsvorrichtung auf die gleiche Weise wie
die herkömmlich
bekannten DPF (Dieselpartikelfilter) mit Katalysator funktionieren.
Daher entfällt
in der nachfolgenden Beschreibung die nähere Darstellung des Falls,
in dem das Wabenfilter der Erfindung auch als Katalysatorträgerteil
dient.
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Wie
zuvor beschrieben, erfüllen
im Wabenfilter der Erfindung mit Bezug auf einen Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung
des Durchgangslochs die Länge
l (mm) der längsten
Seite und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Wabenfilters (Säulenkörpers) die
Beziehung 60 ≤ L/l ≤ 500, oder
die Fläche
S (mm2) des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Wabenfilters (Säulenkörpers) erfüllen die
Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400, und
die Oberflächenrauhtiefe
Ra (nach JIS B 0601) der Innenwand des Durchgangslochs ist auf höchstens
100 μm festgelegt.
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Daher
durchströmen
im Wabenfilter der Erfindung während
des Regenerationsvorgangs Gase, die durch die Erwärmungseinrichtung
auf hohe Temperaturen erwärmt
wurden, das Innere des Durchgangslochs als Laminarströmung; da
somit die auf den In nenwänden
des Durchgangslochs abgeschiedenen Partikel von der Abgaseinlaßseite nacheinander
verbrannt werden, können
die Partikel nahezu vollständig
verbrannt und entfernt werden.
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Zudem
ist im Wabenfilter der Erfindung die Oberflächenrauhtiefe Ra auf höchstens
100 μm festgelegt; dadurch
können
Ascherückstände, die
nach dem Regenerationsvorgang des Wabenfilters auf dem Wandabschnitt
verbleiben, vom Wandabschnitt leicht getrennt werden. Daher wird
es in diesem Regenerationsvorgang möglich, die Asche innerhalb
des Durchgangslochs mit Hilfe von Hochtemperaturgasen leicht zu bewegen,
die durch das Innere des Durchgangslochs als Laminarströmung fließen, und
folglich Asche daran zu hindern, auf der gesamten Oberfläche des
Wandabschnitts in gleichmäßigem Zustand
zu verbleiben.
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In
der folgenden Beschreibung wird eine Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung erläutert.
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Die
Abgasreinigungsvorrichtung weist auf:
ein Gehäuse, das
mit einem Abgaskanal eines Verbrennungsmotors verbunden ist; und
das
Wabenfilter der Erfindung zur Abgasreinigung sowie eine Erwärmungseinrichtung;
die innerhalb des Gehäuses
eingebaut sind;
wobei
bei Durchführung eines Regenerationsvorgangs
für das
Wabenfilter zur Abgasreinigung durch die Erwärmungseinrichtung erwärmte Gase
in das Wabenfilter zur Abgasreinigung unter Bedingungen strömen gelassen
werden, daß eine
Einströmgeschwindigkeit
mindestens 0,3 m/s und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6%
beträgt.
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4 ist
eine Querschnittansicht, die ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Abgasreinigungsvorrichtung
schematisch darstellt.
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Gemäß 4 ist
die Abgasreinigungsvorrichtung 100 der Erfindung hauptsächlich gebildet
durch das o. g. Wabenfilter 20 der Erfindung, ein Gehäuse 130,
das den Umfang des Wabenfilters 20 abdeckt, ein Haltedichtungsmaterial 120,
das zwischen dem Wabenfilter 20 und dem Gehäuse 130 plaziert
ist, sowie eine Erwärmungseinrichtung 110,
die auf der Abgaseinlaßseite
des Wabenfilters 20 vorgesehen ist, und ein Einleitungsrohr 140,
das mit einem solchen Motor wie einem Verbrennungsmotor gekoppelt
ist, ist mit einem Ende des Gehäuses 130 auf
der Seite verbunden, an der Abgase eingeleitet werden, und ein Abgaberohr 150,
das nach außen
führt,
ist mit dem anderen Ende des Gehäuses 130 verbunden.
Hierbei bezeichnen Pfeile in 4 Strömungen der
Abgase.
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In 4 wird
hier das Wabenfilter 20 gemäß 2 verwendet;
gleichwohl kann das Wabenfilter, das in der Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung zu verwenden ist, als Wabenfilter 10 gemäß 1 hergestellt sein.
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In
der Abgasreinigungsvorrichtung 100 der Erfindung mit dieser
Anordnung werden von einem solchen Motor wie einem Verbrennungsmotor
o. ä. abgegebene
Abgase durch das Einleitungsrohr 140 in das Gehäuse 130 eingeleitet
und können
die Trennwand 33 aus dem Durchgangsloch 31 des
Wabenfilters 20 durchlaufen, so daß nach Einfangen von Partikeln
durch die Trennwand 33 die resultierenden gereinigten Abgase
durch das Abgaberohr 150 nach außen abgegeben werden.
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Hat
sich in der Abgasreinigungsvorrichtung 100, die diesen
Abgasreinigungsbetrieb durchführt,
eine große
Partikelmenge auf der Trennwand 33 des Wabenfilters 20 angesammelt,
um einen hohen Druckverlust zu verursachen, wird ein Regenerationsvorgang
am Wabenfilter 20 durchgeführt.
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In
diesem Regenerationsvorgang werden durch die Erwärmungseinrichtung 110 erwärmte Abgase
in die Durchgangslöcher 31 des
Wabenfilters 20 strömen
gelassen, so daß das
Wabenfilter 20 erwärmt
wird und die auf dem Wandabschnitt 13 angesammelten Partikel
vollständig
verbrannt und entfernt werden.
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Für die durch
die Erwärmungseinrichtung 110 zu
erwärmenden
Gase seien z. B. von einem solchen Motor wie einem Verbrennungsmotor
o. ä. abgegebene
Abgase und Luft aufgeführt.
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In
der Abgasreinigungsvorrichtung 100 der Erfindung strömen bei
Durchführung
dieses Regenerationsvorgangs durch die Erwärmungseinrichtung 110 erwärmte Gase
in das Wabenfilter 20 unter solchen Bedingungen, daß eine Einströmgeschwindigkeit
mindestens 0,3 m/s beträgt
und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6% beträgt.
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Wie
zuvor beschrieben, ermöglicht
das Wabenfilter 20 der Erfindung, auf der Trennwand 33 angesammelte
Partikel durch seinen Regenerationsvorgang nahezu vollständig zu
verbrennen und zu entfernen, und es ermöglicht, daß sich Ascherückstände auf
der Trennwand 33 nach dem Regenerationsvorgang leicht ablösen. Da
in der Abgasreinigungsvorrichtung 100, die das Wabenfilter 20 dieser
Art verwendet, die durch die Erwärmungseinrichtung 110 unter
diesen Bedingungen erwärmten
Hochtemperaturgase in das Wabenfilter 20 unter den vorstehenden
Bedingungen strömen,
können
sich Ascherückstände, die
auf nahezu der gesamten Oberfläche
der Trennwand 33 des Wabenfilters 20 abgeschieden
sind, zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs 31 bewegen und in diesem Abschnitt
ansammeln.
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Als
Ergebnis ist kaum Asche auf Abschnitten der Trennwand 33 mit
Ausnahme dieser Abschnitte auf der Abgasauslaßseite vorhanden, so daß es möglich ist,
die Filterfläche
der Trennwand 33 als große Fläche lange Zeit beizubehalten
und somit das Wabenfilter 20 weniger anfällig gegenüber einem
hohen Anfangsdruckverlust zu machen, auch wenn der Einfangvorgang
von Partikeln und Regenerationsvorgang im Wabenfilter 20 wiederholt
durchgeführt
werden; dadurch wird es möglich,
das Wabenfilter 20 lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
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Damit
die o. g. Gase in das Wabenfilter 20 unter den Bedingungen
strömen
können,
daß eine
Einströmgeschwindigkeit mindestens
0,3 m/s beträgt
und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6% beträgt, ist
in dem Fall, in dem Abgase als diese Gase verwendet werden, z. B.
eine zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit
der Abgase und der Sauerstoffkonzentration fähige Vorrichtung am Mittelabschnitt
des Einleitungsrohrs 140 oder in der Umgebung der Endfläche auf
der Abgaseinlaßseite
des Gehäuses 130 angebracht, so
daß die
Abgase, die durch diese Vorrichtung auf die Bedingungen eingestellt
sind, daß eine
Einströmgeschwindigkeit
mindestens 0,3 m/s beträgt
und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6% beträgt, in das
Wabenfilter 20 strömen.
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Wird
Luft als das o. g. Gas verwendet, ist ferner z. B. eine Pumpe o. ä. am Mittelabschnitt
des Einleitungsrohrs 140 oder in der Umgebung des Endes
auf der Abgaseinlaßseite
des Gehäuses 130 angebracht,
so daß Luft,
die durch die Pumpe auf die Bedingungen eingestellt ist, daß eine Einströmgeschwindigkeit
mindestens 0,3 m/s beträgt
und eine Sauerstoffkonzentration mindestens 6% beträgt, in das
Wabenfilter 20 strömt.
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Unter
0,3 m/s Gaseinströmgeschwindigkeit
werden die auf der Trennwand 33 abgeschiedenen Ascherückstände nicht
durch das Regenerationsverfahren zur Abgasauslaßseite des Durchgangslochs 31 bewegt,
und die auf der Trennwand 33 auf der Abgasauslaßseite im
Regenerationsvorgang angesammelten Partikel werden auch nicht verbrannt,
was zu einem unzureichenden Regenerationsbetrieb u. ä. führt. Unter
6% Sauerstoffkonzentration im Gas kommt es zudem zu Schwierigkeiten
beim Verbrennen der auf der Trennwand 33 angesammelten
Partikel.
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Die
Erwärmungseinrichtung 110 ist
zum Erwärmen
des in das Durchgangsloch 31 strömenden Gases vorgesehen, um
die auf der Trennwand 33 abgeschiedenen Partikel im zuvor
beschriebenen Regenerationsvorgang des Wabenfilters 20 zu
verbrennen und zu entfernen, und für die Erwärmungseinrichtung, die nicht speziell
eingeschränkt
ist, kann z. B. eine solche Vor richtung wie eine Elektroheizung,
ein Brenner o. ä.
verwendet werden.
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Weiterhin
kann gemäß 4 die
Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung ein System haben, in dem das
Wabenfilter 20 durch die auf der Abgaseinlaßseite des
Wabenfilters 20 vorgesehene Erwärmungseinrichtung 110 erwärmt wird,
oder ein System, in dem ein Oxidkatalysator auf das Wabenfilter
aufgetragen ist, wobei Kohlenwasserstoff in das Wabenfilter als
Träger
des Oxidkatalysators strömt,
so daß das
Wabenfilter erwärmt wird,
oder ein System, in dem ein Oxidkatalysator auf der Abgaseinlaßseite des
Wabenfilters plaziert ist, damit das Wabenfilter erwärmt wird,
indem der Oxidkatalysator dadurch Wärme erzeugen kann, daß Kohlenwasserstoff
der Abgaseinlaßseite
des Oxidkatalysators zugeführt
wird.
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Da
die Reaktion zwischen dem Oxidkatalysator und Kohlenwasserstoff
eine wärmeerzeugende
Reaktion ist, kann das Wabenfilter parallel zum Abgasreinigungsvorgang
regeneriert werden, indem eine während der
Reaktion erzeugte große
Wärmemenge
genutzt wird. Auch in diesem Fall müssen hierbei die in das Wabenfilter
strömenden
Gase die Bedingungen einer Einströmgeschwindigkeit von mindestens
0,3 m/s und einer Sauerstoffkonzentration von mindestens 6% erfüllen.
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Zu
Beispielen für
das Material des Haltedichtungsmaterials 120 zählen ohne
besondere Einschränkung
anorganische Fasern, z. B. kristalline Aluminiumoxidfasern, Aluminiumoxid-Siliciumoxid-Fasern,
Siliciumoxidfasern u. ä.,
sowie Fasern, die eine oder mehrere Arten dieser anorganischen Fasern
enthalten, u. ä.
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Erwünscht ist
ferner, daß das
Haltedichtungsmaterial 120 Aluminiumoxid und/oder Siliciumoxid
enthält.
Durch diese Struktur kann für
ausgezeichnete Wärmebeständigkeit
und Dauerfestigkeit im Haltedichtungsmaterial 120 gesorgt
sein. Insbesondere ist erwünscht,
daß das
Haltedichtungsmaterial 120 mindestens 50 Gew.-% Aluminiumoxid
enthält.
Diese Struktur ermöglicht,
für verbesserte
Elastizität
auch bei hohen Temperaturen in einem Bereich von 900 bis 950°C zu sorgen
und damit die Haltefestigkeit für
das Wabenfilter 10 zu erhöhen.
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Weiterhin
ist erwünscht,
das Haltedichtungsmaterial 120 einem Vernadelungsverfahren
zu unterziehen. Dadurch können
sich die das Haltedichtungsmaterial 120 bildenden Fasern
verwirren, um die Elastizität zu
verbessern und die Haltefestigkeit für das Wabenfilter 20 zu
erhöhen.
-
Für die Form
des Haltedichtungsmaterials 120, die nicht speziell eingeschränkt ist,
solange es auf den Umfang des Wabenfilters 20 aufgebracht
werden kann, läßt sich
jede gewünschte
Form nutzen; und erwünscht ist,
eine Form gemäß 5 zu
verwenden.
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5 ist
eine Draufsicht, die ein Beispiel für das Haltedichtungsmaterial
schematisch zeigt.
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Gemäß 5 ist
das Haltedichtungsmaterial 120 gebildet durch einen Basisabschnitt 121 mit
einer rechtwinkligen Form in der Draufsicht, einen konvexen Abschnitt 122,
der auf einer der kurzen Seiten des Basisabschnitts 121 gebildet
ist, und einen konkaven Abschnitt 123, der in der anderen
kurzen Seite des Basisabschnitts 121 gebildet ist.
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Hinsichtlich
der Größe des Haltedichtungsmaterials 120,
die nicht speziell eingeschränkt
ist, ist sie in Übereinstimmung
mit der Größe des Wabenfilters 20 geeignet
eingestellt, und erwünscht
ist, daß die
Länge der
langen Seite des Basisabschnitts 121 genauso wie die Umfangslänge des
Wabenfilters 20 festgelegt ist. Dadurch bildet sich kein
Spalt zwischen dem Umfang des Wabenfilters 20 und dem Haltedichtungsmaterial 120,
das seinen Umfang abdeckt.
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Weiterhin
ist erwünscht,
daß die
Länge der
kurzen Seite des Basisabschnitts 121 nahezu auf die gleiche
Länge wie
die Gesamtlänge
des Wabenfilters 20 eingestellt ist. Dadurch kann das Wabenfilter 20 ausgezeichnete
Haltestabilität
haben.
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Ferner
ist erwünscht,
die Größen und
Positionen des konvexen Abschnitts 122 und des konkaven
Abschnitts 123 so anzuordnen, daß diese genau zusammenpassen,
wenn das Haltedichtungsmaterial 120 auf den Umfang des
Wabenfilters 20 aufgebracht ist.
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Indem
das Haltedichtungsmaterial 120 in diese Form gebracht ist,
lassen sich die Außendurchmessertoleranz
des Wabenfilters 20 und die durch Wickelvorgänge des
Haltedichtungsmaterials 120 verursachte Differenz richtig
einstellen, und es ist auch möglich,
Abweichungen im Haltedichtungsmaterial 120 zu verhindern, das
auf dem Umfang des Wabenfilters 20 plaziert ist.
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Hierbei
kann für
die Form des Haltedichtungsmaterials in der Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung, die nicht speziell auf die Form des Haltedichtungsmaterials 120 gemäß 5 eingeschränkt ist,
beispielsweise jede gewünschte
Form verwendet werden, z. B. eine Plattenform in Draufsicht und
eine Form, bei der mehrere konvexe Abschnitte und mehrere konkave
Abschnitte an den beiden Enden des Basisabschnitts mit einer Rechteckform
in Draufsicht gebildet sind.
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Für das Material
des Gehäuses 130 kann
ohne spezielle Einschränkung
z. B. rostfreies Material u. ä. verwendet
werden.
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Weiterhin
kann für
die Form des Gehäuses,
die nicht speziell eingeschränkt
ist, eine Zylinderform gemäß einem
Gehäuse 41 von 6(a) verwendet werden, oder es kann eine
zweigeteilte Mantelform zum Einsatz kommen, bei der ein Zylinder
in seiner Axialrichtung in zwei Abschnitte unterteilt ist, was durch
ein Gehäuse 42 von 6(b) veranschaulicht ist.
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Die
Größe des Gehäuses 130 ist
geeignet eingestellt, so daß das
Wabenfilter 10 über
das Haltedichtungsmaterial 120 darin plaziert ist. Gemäß 4 ist
das zur Abgaseinleitung verwendete Einleitungsrohr 140 mit
einem Ende der Endflächen des
Gehäuses 130 verbunden,
und das Abgaberohr 150 zur Abgasabgabe ist mit der anderen
Endfläche
verbunden.
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Wie
zuvor beschrieben, wird in der Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung
das Wabenfilter der Erfindung verwendet, und während des Regenerationsvorgangs
für das
Wabenfilter strömen
durch die Erwärmungseinrichtung
erwärmte
Gase in das Wabenfilter zur Abgasreinigung unter Bedingungen einer
Einströmgeschwindigkeit
von mindestens 0,3 m/s und einer Sauerstoffkonzentration von mindestens
6%.
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Aus
diesem Grund können
sich bei Durchführung
des Regenerationsvorgangs für
das Wabenfilter mit Hilfe der Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung
Ascherückstände, die
auf nahezu der gesamten Oberfläche
des Wandabschnitts des Wabenfilters abgeschieden sind, zur Abgasauslaßseite des
Durchgangslochs bewegen und in diesem Abschnitt ansammeln.
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Dadurch
ist kaum Asche auf Abschnitten des Wandabschnitts mit Ausnahme dieser
Abschnitte auf der Abgasauslaßseite
vorhanden, so daß es
möglich
ist, die Filterfläche
des Wandabschnitts als große
Fläche
lange Zeit beizubehalten und somit das Wabenfilter weniger anfällig gegenüber einem
hohen Anfangsdruckverlust zu machen, auch wenn Einfang- und Regenerationsvorgänge von
Partikeln im Wabenfilter wiederholt durchgeführt werden; dadurch wird es
möglich,
das Wabenfilter lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
-
In
der folgenden Beschreibung werden Beispiele für ein Herstellungsverfahren
für das
Wabenfilter der Erfindung und ein Herstellungsverfahren für die Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung erläutert.
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Zuerst
wird das Herstellungsverfahren für
das Wabenfilter der Erfindung beschrieben.
-
Hat
das Wabenfilter der Erfindung eine Struktur, die insgesamt durch
einen einzelnen Sinterkörper
gemäß 1 gebildet
ist, wird zunächst
ein Extrusionsvorgang durchgeführt,
indem eine Materialpaste verwendet wird, die sich hauptsäch lich aus
den zuvor beschriebenen Keramikwerkstoffen zusammensetzt, so daß ein Keramikformkörper gebildet
wird, der eine dem Wabenfilter 10 gemäß 1 entsprechende
Form hat.
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In
diesem Extrusionsvorgang wird die Materialpaste durch ein Metallwerkzeug
kontinuierlich extrudiert, das an der Spitze der Extrusionsmaschine
angebracht und mit einer Anzahl darin gebildeter dünner Poren
versehen ist, und auf eine vorbestimmte Länge geschnitten, so daß der o.
g. Keramikformkörper
hergestellt wird, und zur Herstellung des Wabenfilters der Erfindung
ist die Wandfläche
der im Werkzeug gebildeten dünnen
Poren einem Poliervorgang u. ä.
unterzogen, so daß die
Oberflächenrauhtiefe
Ra auf höchstens
100 μm eingestellt
ist.
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Die
Wandfläche
der dünnen
Poren des o. g. Werkzeugs ist ein Abschnitt, der die Materialpaste
im Extrusionsvorgang direkt kontaktiert, und hat die Wandfläche eine
große
Oberflächenrauhtiefe,
wird die Oberflächenrauhtiefe
der Innenwand der Öffnung,
die das Durchgangsloch eines herzustellenden Keramikformkörpers bildet,
größer; dadurch übersteigt
die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs des Wabenfilters der Erfindung,
das durch anschließende
Vorgänge
herzustellen ist, 100 μm.
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Hierbei
sind alternativ die Viskosität
der Materialpaste und die Teilchengrößen und Mischungsverhältnisse
der jeweiligen Materialien so richtig eingestellt, daß die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs des herzustellenden Wabenfilters
auf höchstens
100 μm eingestellt
werden kann.
-
Außerdem wird
die Länge
(L' (mm)) in Längsrichtung
des Keramikformkörpers
in Übereinstimmung
mit der Länge
(1' (mm)) der längsten Seite
(Innendurchmesser, von dem die Wand ausgeschlossen ist) der Öffnung bestimmt,
die das Durchgangsloch des Keramikformkörpers bildet, oder die Fläche (S' (mm2))
der Öffnung
und insbesondere L' wird
so eingestellt, daß die
Wer te L' und l' 60 ≤ L'/l' ≤ 500 erfüllen, oder so, daß die Werte
L' und S' 20 ≤ L'/S' ≤ 400 erfüllen.
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Auf
diese Weise läßt sich
durch richtiges Einstellen der Länge
L' in Längsrichtung
des Keramikformkörpers
folgendes herstellen: das Wabenfilter gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung,
bei dem die Länge
(l (mm) der längsten
Seite (Innendurchmesser, von dem die Wand ausgeschlossen ist) des
Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Wabenfilters (Säulenkörpers) die
Beziehung 60 ≤ L/l ≤ 500 erfüllen, oder
das Wabenfilter gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung, bei dem die Fläche (S (mm2))
des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung
des Durchgangslochs und die Länge
L (mm) in Längsrichtung
des Wabenfilters (Säulenkörpers) die
Beziehung 20 ≤ L/S ≤ 400 erfüllen.
-
Als
nächstes
wird dieser Keramikformkörper
Entfettungs- und
Sintervorgängen
unter vorbestimmten Bedingungen unterzogen, so daß ein Wabenfilter
hergestellt wird, das durch poröse
Keramikwerkstoffe geformt und insgesamt durch einen einzelnen Sinterkörper gebildet
ist.
-
Für die Zusammensetzung
der Materialpaste und die Bedingungen der Entfettungs- und Sintervorgänge des
Keramikformkörpers
u. ä. können die
herkömmlich
verwendeten Bedingungen zum Einsatz kommen, die auf das aus porösen Keramikwerkstoffen
hergestellte Wabenfilter Anwendung finden.
-
Bei
Entfettungs- und Sintervorgängen
des Keramikformkörpers
kann zusätzlich
durch Einstellen der Einströmgeschwindigkeit
von Gasen, die das Durchgangsloch des Keramikformkörpers durchströmen sollen, die
Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs des Wabenfilters der Erfindung
eingestellt werden, und durch Erhöhen der Einströmgeschwindigkeit
der Gase läßt sich
die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs des Wabenfilters der Erfindung
erhöhen.
-
Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist bevorzugt, einen Sintervorgang
für den
Keramikformkörper
durchzuführen,
während
ein Reduktionsvorgang mit Hilfe von Wasserstoffgas erfolgt. Annahmen
zufolge wird es dadurch möglich,
die Oberfläche
des Keramiksinterkörpers
zu modifizieren, um die Benetzbarkeit zu ändern und folglich den Katalysator
leicht auftragen zu lassen.
-
Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist bevorzugt, den Keramiksinterkörper in
Fluorwasserstoffsäure
einzutauchen. Annahmen zufolge wird es dadurch möglich, die Beschaffenheit der
Keramik abzuwandeln, um die Benetzbarkeit zu ändern und folglich den Katalysator
leicht auftragen zu lassen.
-
Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist ferner erwünscht, daß ein Aluminiumoxidfilm auf
der Oberfläche
des Keramikformkörpers
gebildet ist, der gesintert wurde, und der Katalysator auf den Aluminiumoxidfilm
aufgetragen wird.
-
Insbesondere
werden durch Durchführung
der folgenden Vorgänge
(A), (B) und (C) in dieser Reihenfolge der Aluminiumoxidfilm, ein
Promotor und ein Katalysator aufgetragen.
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(A) Beschichtungsverfahren mit Aluminiumoxid
-
(A-1) Lösungsimprägniervorgang
-
Durchgeführt wird
dieser Lösungsimprägniervorgang
zum Auftragen des Aluminiumoxidfilms durch Imprägnieren der Oberfläche des
Keramikformkörpers,
der dem Sintervorgang unterzogen wurde, mit einer Lösung einer
aluminiumhaltigen Metallverbindung durch ein Sol-Gel-Verfahren.
-
Eine
anorganische Metallverbindung und eine organische Metallverbindung
können
für die
Ausgangsmetallverbindung in der Lösung der aluminiumhaltigen
Metallverbindung verwendet werden.
-
Zu
Beispielen für
die anorganische Metallverbindung gehören: Al(NO3)3, AlCl3, AlOCl,
AlPO4, Al2(SO4)3, Al2O3, Al(OH)3 und Al.
Von diesen ist erwünscht,
daß insbesondere
Al(NO3)3 und AlCl3 verwendet werden, die in einem solchen
Lösungsmittel
wie Alkohol, Wasser o. ä.
leicht zu lösen
und leicht zu handhaben sind.
-
Zu
Beispielen für
die organische Metallverbindung zählen: metallisches Alkoxid-,
metallisches Acetylacetonat- und metallisches Carboxylat-Al. Zu
spezifischen Beispielen gehören
Al(OCH3)3, Al(OC2H3)3 und Al(iso-OC3H7)3.
-
Für das Lösungsmittel
für die
aluminiumhaltige Metallverbindungslösung werden ein oder mehrere Materialien,
die unter Berücksichtigung
der Lösbarkeit
der Metallverbindung aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Wasser, Alkohol,
Diol, Polyol, Ethylenglycol, Ethylenoxid, Triethanolamin und Xylol
besteht, gemischt und darin verwendet.
-
Außerdem kann
bei Herstellung der Lösung
Salzsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Essigsäure, Fluorwasserstoffsäure o. ä. als Lösungsmittel
zugegeben werden.
-
Hier
wird Al(NO3)3 als
erwünschtes
Beispiel für
die Metallverbindung vorgeschlagen, und diese wird in einem Lösungsmittel
bei vergleichsweise niedriger Temperatur gelöst, so daß sich die Materiallösung leicht herstellen
läßt. Für das erwünschte Lösungsmittel
wird hier 1,3-Butandiol vorgeschlagen. Der erste Grund für die Verwendung
dieses Materials ist, daß es
eine geeignete Viskosität
hat und ermöglicht,
einen Gelfilm mit einer geeigneten Dicke in einem Gelzustand aufzutragen.
Der zweite Grund für
die Verwendung dieses Materials ist, daß das Lösungsmittel Metallalkoxid in
der Lösung
bildet, so daß sich
ein Metalloxidpolymer, das durch Bindungen von Sauerstoff-Metall-Sauerstoff
hergestellt ist, d. h. ein Vorläufer
eines Metalloxidgels, leicht bilden läßt.
-
Erwünscht ist,
daß die
Menge von Al(NO3)3 in
einem Bereich von 10 bis 50 Gew.-% festgelegt ist. Bei einer Menge unter
10 Gew.-% wird keine Aluminiumoxidmenge mit ausreichender Oberflächengröße unterstützt, die
die langfristige Aktivität
des Katalysators beibehalten kann; dagegen bewirkt eine Menge über 50 Gew.-%
eine große
Wärmeerzeugungsmenge
beim Lösen,
wodurch die Lösung
leicht geliert.
-
Für die Temperatur
bei Herstellung der Imprägnierlösung der
Metallverbindung ist erwünscht,
sie in einem Bereich von 50 bis 130°C festzulegen. Unter 50°C bewirkt
die Temperatur eine geringe Löslichkeit
im Gelösten,
während
eine Temperatur über
130°C einen
abrupten Fortschritt der Reaktion zur Gelbildung verursacht, was
den Gebrauch als Beschichtungslösung
unmöglich
macht.
-
Bei
Herstellung der Imprägnierlösung der
Metallverbindung ist erwünscht,
die Rührzeit
in einem Bereich von 1 bis 9 Stunden festzulegen. Durch diesen Bereich
kann die Viskosität
der Lösung
stabilisiert werden.
-
Im
Lösungsimprägniervorgang
ist erwünscht,
daß der
Keramikformkörper,
der gesintert wurde, mit der wie zuvor beschrieben eingestellten
Lösung
der Metallverbindung teilimprägniert
wird, so daß die
Metallverbindung darauf fixiert wird, und daß z. B. durch Imprägnierenlassen
des gesinterten Keramikformkörpers
bis zu einem Zielabschnitt zum Tragen des Katalysators der Trägerabschnitt
und der Nichtträgerabschnitt
gebildet werden. Danach geht die Abfolge zum nächsten Trockenvorgang über.
-
(A-2) Trockenvorgang
-
Im
Trockenverfahren werden solche flüchtigen Komponenten wie NO2 u. ä.
verdampft und entfernt, so daß die
Lösung
der Gelierung unterzogen wird, um auf der Keramikteilchenoberfläche fixiert
zu werden, wobei die überschüssige Lösung gleichzeitig
entfernt wird; somit wird der Erwärmungsvorgang etwa 2 Stunden
in einem Temperaturbereich von 120 bis 170°C durchgeführt. Liegt die Erwärmungstemperatur
unter 120°C,
wird es schwierig, die flüchtigen
Komponenten zu verdampfen, während bei über 170°C Erwärmungstemperatur
die Dicke des gelierten Films ungleichmäßig wird.
-
(A-3) Vorsintervorgang
-
Dieser
Vorsintervorgang ist ein Verfahren zum Durchführen eines Vorsinterbetriebs,
um Restkomponenten zu entfernen und einen amorphen Aluminiumoxidfilm
zu bilden, und bevorzugt ist, den Formkörper bei einer Temperatur in
einem Bereich von 300°C
bis 500°C
zu erwärmen.
Liegt die Temperatur beim Vorsintern unter 300°C, wird es schwierig, die organischen
Reststoffe zu entfernen; übersteigt
dagegen die Temperatur 500°C,
wird Al2O3 kristallisiert,
so daß kein
kleinfaseriger hervortretender Böhmit
in der anschließenden
hydrothermalen Behandlung gebildet werden kann.
-
(A-4) Hydrothermale Behandlung
-
Bei
einer hydrothermalen Behandlung wird der vorgesinterte Keramikformkörper in
Warmwasser eingetaucht, um einen Aluminiumoxidfilm zu bilden, der
aus kleinfaserigem hervortretendem Böhmit hergestellt ist. Bei Durchführung einer
solchen hydrothermalen Behandlung werden Teilchen auf der Oberfläche des amorphen
Aluminiumoxidfilms einer Peptisierungswirkung unmittelbar nach der
Behandlung unterzogen und in die Lösung in einem Solzustand freigesetzt,
und durch Hydratisierung erzeugte Böhmitteilchen werden zu kleinfaserigen
Vorsprüngen
ausgebildet und kondensiert, so daß ein stabiler Zustand gegen
Peptisierung zustande kommt.
-
Anders
gesagt ermöglicht
diese hydrothermale Behandlung, daß Aluminiumoxidteilchen, die
einzeln an der Oberfläche
jedes Keramikteilchens haften, kleine Fasern (nadelförmige Teilchen)
bilden, die nebeneinander nach außen stehen, um eine sogenannte
Haartransplantationsstruktur aufzuweisen, was zu einer aufgerauhten
Oberfläche
führt.
Folglich wird es möglich,
einen Aluminiumoxidfilm mit einer großen spezifischen Oberfläche zu bilden.
-
Erwünscht ist,
die Temperatur dieser hydrothermalen Behandlung in einem Bereich
von 50 bis 100°C festzulegen.
Liegt die Temperatur unter 50°C,
schreitet die Hydratisierung nicht im amorphen Aluminiumoxidfilm
fort, wodurch kein kleinfaseriger hervortretender Böhmit gebildet
wird. Übersteigt
dagegen die Temperatur 100°C,
wird Wasser verdampft, was es erschwert, den Vorgang lange Zeit
aufrecht zu erhalten. Erwünscht
ist, die Behandlungszeit auf mindestens 1 Stunde festzulegen. Unter
einer Stunde Behandlungszeit wird die Hydratisierung von amorphem
Aluminiumoxid unzureichend.
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(A-5) Hauptsintervorgang
-
In
diesem Verfahren wird der durch die Hydratisierung erzeugte Böhmit dehydriert,
um Aluminiumoxidkristall zu bilden. Erwünscht ist, den Hauptsintervorgang
5 bis 20 Stunden bei einer Temperatur in einem bereich von 500 bis
1000°C durchzuführen. Liegt
die Temperatur beim Hauptsintern unter 500°C, schreitet die Kristallisation
nicht ausreichend fort; übersteigt
dagegen die Temperatur dabei 1000°C,
schreitet die Kristallisation übermäßig stark
fort, was zu einer Verkleinerung der Oberfläche führt.
-
Hierbei
können
die Vorgänge
(A-3) und (A-4) entfallen. Für
ein weiteres Aufbringungsverfahren für das Trägermaterial kann das im folgenden
dargelegte Verfahren vorgeschlagen werden.
-
Zunächst wird
für ein
Herstellungsverfahren für
die Lösung
Pulver des Trägermaterials
mit Hilfe einer Mühle
o. ä. fein
zermahlen und mit einem Lösungsmittel
unter Rühren
zu einer Lösung
gemischt.
-
Insbesondere
wird Pulver eines Oxids, z. B. Aluminiumoxid, Titanoxid, Zirconiumoxid
o. ä.,
mit Hilfe eines Sol-Gel-Verfahrens
o. ä. gebildet.
In diesem Fall ist erwünscht,
ein solches Material mit einer möglichst großen spezifischen
Oberfläche
zu verwenden, um eine Deckschicht aus einem Katalysator zu bilden;
und erwünscht
ist, das Material mit einem hohen spezifischen Oberflächenwert
von mindestens 250 m2/g auszuwählen. Hierbei
ist erwünscht, γ-Aluminiumoxid
auszuwählen,
das eine große
spezifische Oberfläche
hat. Um zudem die Zersetzungsreaktion von Schwefel zu beschleunigen,
ist ebenfalls erwünscht,
Titanoxid zuzugeben.
-
Diesen
Pulvern werden ein anorganisches Bindemittel, z. B. Aluminiumoxidhydrat,
Tonerdesol, Kieselsol o. ä.,
und etwa 5 bis 20 Gew.-% eines Lösungsmittels
zugegeben, z. B. Reinwasser, Wasser, Alkohol, Diol, Polyol, Ethylenglycol,
Ethylenoxid, Triethanolamin, Xylol o. ä., und die resultierende Mischung
wird zermahlen und gerührt.
Hierbei wird der Mahlvorgang durchgeführt, bis die Größe des als
Trägermaterial
zu verwendenden Oxids einen Wert von höchstens 500 nm erreicht hat.
Durch diesen Feinmahlvorgang kann ein Aluminiumoxidfilm auf jedem
Teilchen gleichmäßig gebildet
werden.
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Der
Sinterkörper
wird mit einer Lösung
teilimprägniert,
die das o. g. Pulver aus Metalloxid enthält, das zuvor beschrieben wurde.
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Nach
Trocknen durch einen etwa 2-stündigen
Erwärmungsvorgang
bei 110 bis 200°C
wird er einem Hauptsintervorgang unterzogen. Erwünscht ist, die Temperatur des
Hauptsinterverfahrens auf eine Temperatur in einem Bereich von 500
bis 1000°C
festzulegen, und das Verfahren wird 1 bis 20 Stunden durchgeführt. Liegt die
Temperatur des Hauptsintervorgangs unter 500°C, schreitet die Kristallisation
nicht ausreichend fort; übersteigt
dagegen die Temperatur 1000°C,
schreitet die Kristallisation übermäßig stark
fort, was zu einer Verkleinerung der Oberflächengröße führt. Außerdem ist es durch Gewichtmessung
vor und nach diesen Vorgängen möglich, die
aufgebrachte Menge zu berechnen.
-
(B) Verfahren zum Aufbringen von Promotor
und NOx-Katalysator
-
(B-1) Lösungsimprägniervorgang
-
Dieser
Lösungsimprägniervorgang
wird durchgeführt,
um die Oberfläche
des gesinterten Keramikformkörpers
mit einem solchen Film wie einem Seltenerdoxidfilm o. ä. zu beschichten,
d. h. einem Film, der Alkalimetall, Erdalkalimetall, ein Seltenerdelement
und ein Übergangsmetallelement
enthält,
indem seine Oberfläche
mit einer Lösung
einer Metallverbindung, die ein Seltenerdelement u. ä. enthält, durch
ein Sol-Gel-Verfahren
imprägniert
wird.
-
Für die cerhaltige
Verbindungslösung
unter den Metallverbindungslösungen,
die ein Seltenerdelement u. ä.
enthalten, können
z. B. Ce(NO3)3,
CeCl3, Ce2(SO4)3, CeO2,
Ce(OH)3 und Ce2(CO3)3 verwendet werden.
-
Für das Lösungsmittel
der Mischlösung
werden mindestens ein oder mehrere Materialien, die unter Berücksichtigung
der Lösbarkeit
der Metallverbindung aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Wasser, Alkohol,
Diol, Polyol, Ethylenglycol, Ethylenoxid, Triethanolamin und Xylol
besteht, gemischt und darin verwendet.
-
Außerdem kann
für den
bei Herstellung der Lösung
verwendeten Katalysator Salzsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Essigsäure,
Fluorwasserstoffsäure
o. ä. zugegeben
werden.
-
Um
ferner die Wärmebeständigkeit
des Aluminiumoxidfilms zu verbessern, können zusätzlich zum Seltenerdoxid eine
solche Einzelsubstanz wie Li, K, Ca, Sr, Ba, La, Pr, Nd, Si, Zr
u. ä. sowie
eine Verbindung davon dem Ausgangsmaterial zugegeben werden.
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Hierbei
wird Ce(NO3)3 als
erwünschtes
Beispiel für
die Metallverbindung vorgeschlagen, und sie wird bei einer vergleichsweise
niedrigen Temperatur in einem Lösungsmittel
gemischt, so daß sich
die Materiallösung
leicht herstellen läßt. Für das erwünschte Lösungsmittel
wird Ethylenglycol vorgeschlagen. Der Grund für den Gebrauch dieses Materials ist,
daß es
eine geeignete Viskosität
hat und ermöglicht,
einen Gelfilm mit einer geeigneten Dicke auf dem Keramikteilchen
zu bilden.
-
Erwünscht ist,
die Menge von Ce(NO3)3 in
einem Bereich von 1 bis 30 Gew.-% festzulegen. Unter 1 Gew.-% Menge
wird die Rußoxidation
nicht gefördert;
dagegen verursachen mehr als 30 Gew.-% Menge Teilchenwachstum von
CeO2 nach dem Sintervorgang.
-
Erwünscht ist,
das Mischungsverhältnis
zwischen Al(NO3)3 und
Ce(NO3)3 auf 10:2
festzulegen. Grund für
dieses Verhältnis
ist, daß der
Dispersionsgrad von CeO2-Teilchen nach dem
Sintervorgang durch einen größeren Anteil
von Al(NO3)3 verbessert
ist.
-
Erwünscht ist,
daß die
Temperatur bei Herstellung der Imprägnierlösung der Metallverbindung in
einem Bereich von 50 bis 130°C
festgelegt ist. Bei unter 50°C
Temperatur kommt es zu geringer Löslichkeit im Gelösten, während über 130°C Temperatur
einen abrupten Fortschritt der Reaktion verursachen, was eine ungleichmäßige Lösung bildet
und den Gebrauch der Lösung
unmöglich
macht.
-
Bei
Herstellung der Imprägnierlösung der
Metallverbindung ist erwünscht,
die Rührzeit
in einem Bereich von 1 bis 9 Stunden festzulegen. Durch diesen Bereich
kann die Viskosität
der Lösung
stabilisiert werden.
-
Für die cerhaltige
Metallverbindung Ce(NO3)3 kann
zusätzlich
zum vorgenannten Beispiel das nachfolgende Verfahren vorzugsweise
verwendet werden, um das o. g. Verbundoxid zu erhalten: Beispielsweise werden
ZrO(NO3)2 und ZrO2 als Zirconiumquellen verwendet, um ein
Verbundoxid oder eine feste Lösung
mit Zirconium herzustellen, und durch Lösen dieser Materialien in Wasser
und Ethylenglycol zu einer Mischlösung sowie nach Imprägnieren
des gesinterten Keramikformkörpers
mit dieser Mischlösung
wird das Resultat getrocknet und gesintert, um die cerhaltige Metallverbindung
darauf zu bilden.
-
Im
Lösungsimprägniervorgang
ist erwünscht,
daß der
Keramikformkörper,
der gesintert wurde, mit der wie zuvor beschrieben eingestellten
Lösung
der Metallverbindung teilimprägniert
wird, so daß die
Lösung
darauf fixiert wird, und daß z.
B. durch Imprägnierenlassen
des gesinterten Keramikformkörpers
bis zu einem Zielabschnitt zum Tragen des Katalysators der Trägerabschnitt
und der Nichtträgerabschnitt
gebildet werden. Danach geht die Abfolge zum nächsten Trockenvorgang über.
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(B-2) Trockenvorgang
-
Im
Trockenvorgang werden solche flüchtigen
Komponenten wie NO2 u. ä. verdampft und entfernt, so daß die Lösung dispergiert
wird, um auf der Keramikteilchenoberfläche fixiert zu werden, wobei
die überschüssige Lösung gleichzeitig
entfernt wird; somit wird der Erwärmungsvorgang etwa 2 Stunden
in einem Temperaturbereich von 120 bis 170°C durchgeführt. Liegt die Erwärmungstemperatur
unter 120°C,
wird es schwierig, die flüchtigen
Komponenten zu verdampfen, während
bei über
170°C Erwärmungstemperatur
die Dispersion ungleichmäßig wird.
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(B-3) Sintervorgang
-
Dieser
Sintervorgang ist ein Vorgang zum Durchführen eines Sinterbetriebs,
um Restkomponenten zu entfernen und CeO2 auf dem Aluminiumoxidfilm
abzuscheiden, und vorzugsweise wird der Formkörper 1 bis 2 Stunden bei einer
Temperatur in einem Bereich von 500°C bis 800°C erwärmt. Liegt die Temperatur beim Vorsintern
unter 500°C,
wird es schwierig, die organischen Reststoffe zu entfernen; übersteigt
dagegen die Temperatur 800°C,
kommt es in der Tendenz zu Teilchenwachstum.
-
(C) Verfahren zum Aufbringen von Katalysator
(aktive Komponente)
-
Die
Oberfläche
des gesinterten Keramikformkörpers
wird z. B. mit einem Aluminiumoxidfilm beschichtet, der ein Sel tenerdoxid
enthält,
und eine solche aktive Komponente wie Platin o. ä. wird auf den Aluminiumoxidfilm
aufgebracht. Die Menge der darauf aufgebrachten aktiven Komponente
wird so bestimmt, daß der
Trägerkörper in
die Platin o. ä.
enthaltende wäßrige Lösung eingetaucht
wird, um sie durch seine Wasserabsorptionsmenge zu absorbieren,
so daß seine
Oberfläche
beginnt, etwas naß zu
werden.
-
Hierbei
wird die Wasserabsorptionsmenge, die durch den gesinterten Keramikformkörper festgehalten wird,
wie folgt bestimmt: Nimmt man an, daß der gemessene Wasserabsorptionswert
eines getrockneten gesinterten Keramikformkörpers 22,46 Gew.-%, das Gewicht
des gesinterten Keramikformkörpers
110 g und seine Kapazität
0,1631 beträgt,
kann dieser gesinterte Keramikformkörper 24,7 g/l Wasser absorbieren.
-
Hierbei
wird für
die Platin-Ausgangssubstanz beispielsweise eine Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin ([Pt(NH3)2(NO2)2]HNO3),
Platinkonzentration: 4,53 Gew.-%) verwendet. Um z. B. 1,7 g/l Platin
auf dem gesamten gesinterten Keramikformkörper abzuscheiden, werden 1,7
(g/l) × 0,163
(l) = 0,272 g Platin auf dem gesinterten Keramikformkörper abgeschieden;
daher wird die Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin (Platinkonzentration: 4,53 Gew.-%) durch destilliertes
Wasser verdünnt.
Anders gesagt wird das Gewichtsverhältnis X (%) der Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin (Platinkonzentration: 4,53 Gew.-%)/destilliertes
Wasser durch den Ausdruck X = 0,272 (Platinmenge in g)/24,7 (Wassergehalt
in g/4,63 (Platinkonzentration in Gew.-%) berechnet und mit 24,8
Gew.-% ermittelt.
-
(C-1) Lösungsimprägnierverfahren
-
Für die wäßrige Lösung von
Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin, die wie zuvor beschrieben hergestellt ist,
wird eine gewünschte
Menge, die auf einem gesinterten Keramikformkörper als Ziel abzuscheiden
ist, in ein Gefäß gegossen.
-
Danach
wird im Fall der o. g. Bedingungen die Konzentration auf 24,8 Gew.-%
eingestellt, und die Lösung
wird eine vorbestimmte Zeit in diesem Zustand gehalten, bis die
Lösung
vollständig
absorbiert wurde. Dadurch wird Platin dispergiert und auf der Oberfläche des
Aluminiumoxidträgerfilms
gleichmäßig fixiert,
der den gesinterten Keramikformkörper
bedeckt.
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(C-2) Trocken- und Sintervorgänge
-
Der
gesinterte Keramikformkörper,
der mit der wäßrigen Lösung imprägniert wurde,
wird durch ein etwa 2-stündiges
Erwärmungsverfahren
bei 110°C
getrocknet, so daß er
nach Feuchtigkeitsentfernung einem einstündigen Sintervorgang bei etwa
500°C in
einer Stickstoffatmosphäre
unterzogen wird, damit Platin in Metall überführt wird.
-
Hierbei
kommt in dieser Ausführungsform
für das
Verfahren zum Aufbringen der aktiven Komponente, z. B. Platin o. ä., ein Verfahren
zum Einsatz, bei dem Platin durch den Wasserabsorptionsvorgang abgeschieden
werden kann; allerdings kann auch ein anderes Verfahren verwendet
werden, z. B. ein Imprägnierverfahren,
bei dem der gesinterte Keramikformkörper in einer vorbestimmten
Position in der Lösung
zum Imprägnieren
für eine
vorbestimmte Zeitspanne fixiert wird, um das Abscheiden bis zur
Sollposition durchzuführen,
ein Verfahren mit Eindampfung zur Trocknung, ein Absorptionsgleichgewichtsverfahren,
ein Anfangsnässeverfahren
oder ein Spritzverfahren.
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Nach
den o. g. Vorgängen
sind das Trägermaterial,
der Promotor, der NOx-Absorptionskatalysator und der Katalysator
auf der Oberfläche
des gesinterten Keramikformkörpers
aufgebracht.
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In
diesem Fall ist für
die Höhe
jedes der Materialien (Länge
in Abgasströmungsrichtung
im Wabenfilter), die zwar nicht speziell eingeschränkt ist,
erwünscht,
daß die
Höhen aller
der anderen Materialien auf die Höhe eingestellt werden, in der
der Katalysator aufgebracht ist. Stimmen alle Hö hen des Trägerteils, Promotors, NOx-Absorptionskatalysators
und Katalysators miteinander überein,
sind die Regenerationseffekte aufgrund von Synergiewirkungen verbessert,
und werden einige von diesen an unnötigen Abschnitten weggelassen,
wird es möglich,
den Druckverlust zu reduzieren und auch unnötigen Materialverbrauch zu
vermeiden, um Kosten zu sparen.
-
Hat
ferner das Wabenfilter der Erfindung eine solche Struktur, daß gemäß 2 mehrere
poröse
Keramikteile über
Klebeschichten miteinander kombiniert sind, wird zunächst ein
Extrusionsvorgang mit Hilfe einer Materialpaste durchgeführt, die
sich hauptsächlich
aus den o. g. Keramikwerkstoffen zusammensetzt, so daß ein Keramikformkörper gebildet
wird, der eine Form in Entsprechung zum porösen Keramikteil 30 gemäß 3 hat.
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Hierbei
wird das Extrusionsverfahren unter den gleichen Bedingungen wie
die im Extrusionsverfahren des Wabenfilters durchgeführt, das
aus einem einzelnen Sinterkörper
hergestellt ist. Allerdings unterscheidet sich das bei Herstellung
des Rohformkörpers
zu verwendende Werkzeug von dem Werkzeug, das bei Bildung des aus
einem einzelnen Sinterkörper
hergestellten Wabenfilters zu verwenden ist, in seiner Form und
den Positionen der dünnen
Poren.
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Als
nächstes
wird dieser Keramikformkörper
Entfettungs- und
Sintervorgängen
unter vorbestimmten Bedingungen unterzogen, so daß ein poröses Keramikteil
mit einer Struktur hergestellt wird, bei der mehrere Durchgangslöcher parallel
zueinander in Längsrichtung
mit dazwischen eingefügten
Trennwänden
plaziert sind.
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Bei
Entfettungs- und Sintervorgängen
des Keramikformkörpers
kann zusätzlich
durch Einstellen der Einströmgeschwindigkeit
von Gasen, die das Durchgangsloch des Keramikformkörpers durchströmen sollen, die
Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände
des Durchgangslochs des Wabenfilters der Erfindung eingestellt werden,
und durch Erhöhen
der Einströmgeschwin digkeit
der Gase läßt sich
die Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs des Wabenfilters der Erfindung
erhöhen.
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Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist bevorzugt, einen Sintervorgang
für den
Keramikformkörper
durchzuführen,
während
ein Reduktionsvorgang mit Hilfe von Wasserstoffgas erfolgt. Dadurch
wird es Annahmen zufolge möglich,
die Oberfläche
des Keramiksinterkörpers
zu modifizieren, um die Benetzbarkeit zu ändern und folglich den Katalysator
leicht auftragen zu können.
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Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist bevorzugt, den Keramiksinterkörper in
Fluorwasserstoffsäure
einzutauchen. Annahmen zufolge wird es dadurch möglich, die Beschaffenheit des
Keramiksinterkörpers
abzuwandeln, um die Benetzbarkeit zu ändern und folglich den Katalysator
leicht auftragen zu können.
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Trägt das Wabenfilter
der Erfindung einen Katalysator, ist ferner erwünscht, daß ein Aluminiumoxidfilm auf
der Oberfläche
des Keramikformkörpers
gebildet ist, der gesintert wurde, und der Katalysator auf die gleiche
Weise wie in den o. g. Herstellungsverfahren des aus einem einzelnen
Sinterkörper
hergestellten Wabenfilters auf den Aluminiumoxidfilm aufgetragen
wird.
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Als
nächstes
werden gemäß 7 poröse Keramikteile 30 auf
einer Basis 80 plaziert, deren oberer Abschnitt so gestaltet
ist, daß er
eine V-Form in seinem Querschnitt hat, damit die porösen Keramikteile 30 darauf
gekippt gestapelt werden können,
wonach Klebepaste zur Bildung einer Klebeschicht 24 auf
zwei nach oben weisende Seitenflächen 30a und 30b in
gleichmäßiger Dicke
aufgetragen wird, um eine Verbindungsschicht 81 zu bilden;
anschließend
wird ein Laminiervorgang zur Bildung eines weiteren porösen Keramikteils 30 auf
dieser Verbindungsschicht 81 nacheinander wiederholt, so
daß ein
rechtwinkliger laminierter Keramiksäulenkörper 30 mit einer vorbestimmten
Größe hergestellt
wird. Hierbei wird für
die porösen
Keramikteile 30, die vier Ecken des laminierten Keramikkörpers entsprechen,
ein dreieckiges poröses
Keramiksäulenteil 30c, das
durch Zerschneiden eines viereckigen porösen Keramiksäulenteils
in zwei Teile gebildet ist, mit einem Harzteil 82 mit der
gleichen Form wie das dreieckige poröse Keramiksäulenteil 30c verbunden,
indem ein beidseitiges Band mit leichter Abziehbarkeit verwendet
wird, um ein Eckteil herzustellen, und diese Eckteile werden für die vier
Ecken des laminierten Keramikkörpers
verwendet, und nach den Laminiervorgängen der porösen Keramikteile 30 werden
alle die vier Ecken des laminierten Keramikkörpers bildenden Harzteile 82 entfernt; dadurch
kann ein laminierter Keramikkörper
mit einer polygonalen Säulenform
in seinem Querschnitt hergestellt werden. Dadurch ist es möglich, die
Abfallmenge zu verringern, die porösen Keramikteilen entspricht,
die nach Bildung des Keramikblocks durch Beschneiden des Umfangsabschnitts
des laminierten Keramikkörpers zu
beseitigen sind.
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Für das Verfahren
zur Herstellung des laminierten Keramikkörpers mit einer polygonalen
Säulenform in
seinem Querschnitt können
außer
dem Verfahren gemäß 7 z.
B. ein Verfahren verwendet werden, bei dem die an vier Ecken anzuordnenden
porösen
Keramikteile entfallen, sowie ein Verfahren, bei dem poröse Keramikteile
mit einer Dreieckform in Übereinstimmung
mit der Form des herzustellenden Wabenfilters miteinander kombiniert
werden. Hierbei kann natürlich
ein viereckiges Keramiksäulenteil
hergestellt werden.
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Danach
wird der laminierte Körper
dieses porösen
Keramikteils 30 erwärmt,
so daß die
Verbindungsschicht 81 trocknet und erstarrt, um eine Klebeschicht 24 zu
bilden, und der Umfangsabschnitt davon wird dann in eine Form gemäß 2 geschnitten,
indem z. B. ein Diamantschleifer verwendet wird, so daß ein Keramikblock 25 hergestellt
wird.
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Anschließend wird
eine Dichtungsmaterialschicht 26 auf dem Umfang des Keramikblocks 25 gebildet, so
daß ein
Wabenfilter mit einer Struktur hergestellt wird, bei der mehrere
poröse
Keramikteile über
Klebeschichten miteinander kombiniert sind.
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Hierbei
können
für die
o. g. Materialpaste, die Zusammensetzungen des Klebers und der Dichtungsmaterialpaste,
die Bedingungen für
Entfettungs- und Sintervorgänge
des Formkörpers
die gleichen Bedingungen u. ä.
zum Einsatz kommen, die bei Herstellung eines herkömmlichen
Wabenfilters mit einer Struktur verwendet werden, bei der mehrere
poröse
Keramikteile über
Klebeschichten miteinander kombiniert sind.
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Jedes
der gemäß der vorstehenden
Beschreibung hergestellten Wabenfilter hat eine Säulenform
und eine Struktur, bei der eine Anzahl von Durchgangslöchern parallel
zueinander mit einer dazwischen eingefügten Trennwand angeordnet sind.
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Hat
das Wabenfilter eine Struktur, die insgesamt durch einen einzelnen
Sinterkörper
gemäß 1 gebildet
ist, kann die eine Anzahl von Durchgangslöchern trennende Trennwand insgesamt
als Filter zum Einfangen von Partikeln fungieren; hat dagegen das
Wabenfilter eine Struktur, bei der mehrere poröse Keramikteile über Klebeschichten
gemäß 2 miteinander
kombiniert sind, kann aufgrund der Tatsache, daß jeder der die zahlreichen
Durchgangslöcher
trennenden Wandabschnitte durch eine das poröse Keramikteil bildende Trennwand
und eine zum Kombinieren der porösen
Keramikteile verwendete Klebeschicht gebildet ist, ein Abschnitt davon,
d. h. der Trennwandabschnitt, der nicht in Kontakt mit der Klebeschicht
des porösen
Keramikteils steht, als Filter zum Einfangen von Partikeln fungieren.
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In
der nachfolgenden Beschreibung wird ein Herstellungsverfahren für die Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung erläutert.
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Bei
Herstellung der Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung wird zunächst ein
Haltedichtungsmaterial hergestellt, mit dem der Umfang des Wabenfilters
der Erfindung beschichtet wird.
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Zur
Bildung des Haltedichtungsmaterials wird zuerst ein anorganischer
mattenförmiger
Stoff (Bahn) mit Hilfe anorganischer Fasern gebildet, z. B. kristalline
Aluminiumoxidfasern, Aluminiumoxid-Siliciumoxid-Fasern, Siliciumoxidfasern
u. ä. sowie
Fasern u. ä.,
die eine oder mehrere Arten dieser anorganischen Fasern enthalten.
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Hierbei
wird für
das Verfahren zur Bildung dieses anorganischen mattenförmigen Stoffs
ohne Einschränkung
z. B. ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die o. g. Fasern u. ä. in einer
kleberhaltigen Lösung dispergiert
werden, so daß durch
Nutzung einer Papiermaschine u. ä.
zur Papierherstellung ein anorganischer mattenförmiger Stoff hergestellt wird.
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Außerdem ist
erwünscht,
daß dieser
anorganische mattenförmige
Stoff einem Vernadelungsvorgang unterzogen wird. Durch diesen Vernadelungsvorgang
können
die Fasern miteinander verwirren, so daß es möglich ist, ein Haltedichtungsmaterial
herzustellen, das hohe Elastizität
hat und das Wabenfilter ausgezeichnet hält.
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Danach
wird dieser anorganische mattenförmige
Stoff einem Schneidvorgang unterzogen, so daß ein Haltedichtungsmaterial
mit einer Form z. B. gemäß 5 gebildet
wird.
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Als
nächstes
wird der Umfang des Wabenfilters der Erfindung mit diesem Haltedichtungsmaterial
beschichtet, so daß das
Haltedichtungsmaterial darauf befestigt wird.
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Für die Einrichtung
zum Befestigen dieses Haltedichtungsmaterials kann ohne besondere
Einschränkung
z. B. eine Einrichtung zum Verbinden des Haltedichtungsmaterials
durch einen Kleber oder eine Einrichtung zu seinem Anbinden mit
Hilfe eines schnurförmigen
Teils verwendet werden. Außerdem
kann die Abfolge zum nächsten
Vorgang übergehen,
wobei das Wabenfilter mit dem Haltedichtungsmaterial beschichtet
ist, ohne es mit Hilfe einer spezifischen Einrichtung zu befestigen.
Hierbei kann das o. g. schnurförmige
Teil aus einem durch Wärme
zu zersetzenden Material hergestellt sein. Auch wenn das schnurförmige Teil
nach Plazierung des Wabenfilters innerhalb des Gehäuses durch
Wärme zersetzt
wird, löst
sich das Haltedichtungsmaterial nicht ab, da das Wabenfilter schon
im Gehäuse
plaziert wurde.
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Als
nächstes
wird das diesen Vorgängen
unterzogene Wabenfilter im Gehäuse
plaziert.
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Da
das Material, die Form, die Struktur u. ä. dieses Gehäuses zuvor
beschrieben wurden, wird hier auf ihre Beschreibung verzichtet.
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Für das Verfahren
zum Einbauen des Wabenfilters im Gehäuse wird für den Fall, daß das Gehäuse als
zylinderförmiges
Gehäuse 41 (6(a)) hergestellt ist, z. B. das folgende
Verfahren vorgeschlagen: Ein mit dem Haltedichtungsmaterial beschichtetes
Wabenfilter wird in eine seiner Endflächen geschoben, und nach Plazierung
an einer vorbestimmten Position werden Endflächen, die mit einem Einleitungsrohr,
Rohrleitungen, einem Abgaberohr u. ä. zu verbinden sind, an den
beiden Enden des Gehäuses 41 gebildet.
Hierbei kann das Gehäuse 41 eine
Zylinderform mit einer Unterseite haben.
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Um
bei dieser Struktur zu verhindern, daß sich das befestigte Wabenfilter
leicht bewegt, müssen
solche Faktoren wie die Dicke des Haltedichtungsmaterials, die Größe des Wabenfilters,
die Größe des Wabenfilters
und die Größe des Gehäuses 41 auf
einen Grad eingestellt sein, daß sich
der Einschiebevorgang unter Ausübung
einer recht hohen Druckkraft durchführen läßt.
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Ist
ferner das Gehäuse
als zweigeteiltes mantelförmiges
Gehäuse 42 (6(b)) hergestellt, wird z. B. das folgende
Verfahren vorgeschlagen: Nach Plazierung eines Wabenfilters in einer
vorbestimmten Position innerhalb eines halbzylinder förmigen unteren
Mantels 42b wird ein halbzylinderförmiger oberer Mantel 42a auf dem
unteren Mantel 42b plaziert, so daß Durchgangslöcher 43a,
die in einem oberen Befestigungsabschnitt 53 gebildet sind,
und Durchgangslöcher 44a,
die in einem unteren Befestigungsabschnitt 44 gebildet
sind, deckungsgleich sind. Ferner wird eine Schraube 45 durch
jedes der Durchgangslöcher 43a und 44a eingesetzt und
mit einer Mutter o. ä.
befestigt, so daß der
obere Mantel 42a und der untere Mantel 42b aneinander
befestigt werden. Danach werden Endflächen, die Öffnungen haben, die mit einem
Einleitungsrohr, Rohrleitungen, einem Abgaberohr u. ä. zu verbinden
sind, an zwei Enden des Gehäuses 42 gebildet.
Um auch in diesem Fall das befestigte Wabenfilter an Bewegung zu
hindern, müssen
solche Faktoren wie die Dicke des Haltedichtungsmaterials, die Größe des Wabenfilters,
die Größe des Wabenfilters
und die Größe des Gehäuses 42 eingestellt
sein.
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Durch
dieses zweigeteilte mantelförmige
Gehäuse 42 können Austauschvorgänge für das darin
plazierte Wabenfilter im Vergleich zum zylinderförmigen Gehäuse 41 leichter durchgeführt werden.
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Als
nächstes
wird eine Erwärmungseinrichtung
darin eingebaut, die zum Erwärmen
von Gasen verwendet wird, die in die Durchgangslöcher des Wabenfilters bei Durchführung eines
Regenerationsvorgangs für das
Wabenfilter strömen.
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Für die Erwärmungseinrichtung
kann ohne besondere Einschränkung
z. B. eine Elektroheizung, ein Brenner o. ä. genutzt werden.
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Normalerweise
wird diese Erwärmungseinrichtung
in der Umgebung der Endfläche
auf der Abgaseinlaßseite
des im Gehäuse
plazierten Wabenfilters angeordnet.
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Danach
wird das Gehäuse,
in dem das Wabenfilter der Erfindung und die Erwärmungseinrichtung eingebaut
sind, mit einem Abgaskanal eines Verbrennungsmotors verbunden.
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Insbesondere
wird die Endfläche
des Gehäuses
auf der Seite, an der die Erwärmungseinrichtung
angebracht ist, mit dem Einleitungsrohr verbunden, das mit einem
solchen Motor wie dem Verbrennungsmotor gekoppelt ist, wobei die
andere Endfläche
mit dem nach außen
führenden
Abgaberohr verbunden wird.
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Zudem
wird eine Pumpe o. ä.,
durch die für
den Regenerationsvorgang des Wabenfilters zu verwendende Gase in
das Wabenfilter strömen
können,
im Mittelabschnitt des Einleitungsrohrs oder in der Umgebung der
Abgaseinlaßseite
des Gehäuses
plaziert.
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Bei
Durchführung
des Regenerationsvorgangs des Wabenfilters können durch die so eingebaute Pumpe
o. ä. durch
die Erwärmungseinrichtung
erwärmte
Gase in das Wabenfilter unter Bedingungen einer Einströmgeschwindigkeit
von mindestens 0,3 m/s und einer Sauerstoffkonzentration von mindestens
6% strömen.
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Statt
die Pumpe o. ä.
einzubauen, kann weiterhin eine Vorrichtung o. ä., die die Einströmgeschwindigkeit
und Sauerstoffkonzentration der Abgase einstellen kann, die von
einem solchen Motor wie einem Verbrennungsmotor abgegeben werden,
im Mittelabschnitt des Einleitungsrohrs oder in der Umgebung der
Endfläche des
Gehäuses
auf der Abgaseinlaßseite
eingebaut werden.
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Indem
diese Vorgänge
durchgeführt
werden, lassen sich das Wabenfilter und die Abgasreinigungsvorrichtung
der Erfindung effektiv herstellen.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
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In
der folgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand von Beispielen
näher erläutert; gleichwohl soll
die Erfindung nicht durch diese Beispiele eingeschränkt sein.
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Beispiele 1 und 2 und Vergleichsbeispiel
1
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- (1) α-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 5 μm (60 Gew.-%)
und β-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 μm (40 Gew.-%)
wurden naßgemischt,
und zu 100 Gewichtsteilen der resultierenden Mischung wurden 5 Gewichtsteile
eines organischen Bindemittels (Methylcellulose) und 10 Gewichtsteile
Wasser zugegeben und verknetet, um eine Materialpaste zu erhalten.
Nachdem als nächstes
eine geringe Menge eines Weichmachers und eines Gleitmittels der
Materialpaste zugegeben und diese weiter geknetet wurde, wurde die
resultierende Materialpaste mit Hilfe von Werkzeugen extrudiert,
die unterschiedliche Werte, d. h. 100 μm, 50 μm und 120 μm, der Oberflächenrauhtiefe
Ra von Wandflächen
dünner
Poren hatten, die mit der Materialpaste direkt in Kontakt kommen,
so daß drei
Arten von Rohformkörpern
hergestellt wurden, die unterschiedliche Werte der Oberflächenrauhtiefe
der Innenwände der Öffnungen
haben, die parallel zueinander in Längsrichtung gebildet sind.
Danach wurden diese Rohformkörper
mit Hilfe eines Mikrowellentrockners getrocknet, wonach vorbestimmte
Durchgangslöcher
mit einer Paste mit der gleichen Zusammensetzung wie der Rohformkörper gefüllt wurden,
und nachdem diese wiederum mit Hilfe eines Trockners getrocknet
wurden, wurden sie bei 400°C
entfettet und bei 2200°C
in einer Argonatmosphäre
unter Normaldruck 3 Stunden gesintert, um poröse Keramikteile gemäß 3 herzustellen,
von denen jedes aus einem Siliciumcarbid-Sinterkörper hergestellt war und eine
Größe von 34,4 mm × 34,4 mm × 300 mm,
144 Durchgangslöcher,
eine Länge
l der längsten
Seite von 2,39 mm, eine Länge L
in Längsrichtung
von 300 mm und eine Dicke des Wandabschnitts von 0,44 mm hatte.
- (2) Anschließend
wurde eine Anzahl der porösen
Keramikteile miteinander kombiniert, indem ein wärmebeständiger Kleber verwendet wurde,
der solche anorganischen Fasern wie Keramikfasern u. ä. und solche anorganischen
Teilchen wie Sili ciumcarbid u. ä.
enthielt, und dann mit einem Diamantschleifer geschnitten; dadurch
wurde ein zylinderförmiger
Keramikblock mit einem Durchmesser von 165 mm und einer Länge von
300 mm gemäß 2 erhalten.
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Im
Anschluß daran
wurde eine Dichtungsmaterialschicht auf dem Umfang des Keramikblocks
mit Hilfe des wärmebeständigen Klebers
gebildet, so daß ein
zylinderförmiges
Wabenfilter gemäß 2 hergestellt wurde.
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Nach
JIS B 0601 betrugen Werte der Oberflächenrauhtiefe Ra der Innenwand
des Durchgangslochs der so hergestellten Wabenfilter 100 μm (Beispiel
1), 50 μm
(Beispiel 2) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 1), wobei L/l auf 125,5 festgelegt war.
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Beispiele 3 und 4 und Vergleichsbeispiel
2
-
- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
1 und 2 und im Vergleichsbeispiel 1 wurden mit der Ausnahme durchgeführt, daß in (1)
der Beispiele 1 und 2 und des Vergleichsbeispiels 1 die Länge L in
Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 500 mm festgelegt wurde, um ein poröses Keramikteil
zu erhalten.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände des
Durchgangslochs 100 μm
(Beispiel 3), 50 μm
(Beispiel 4) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 2) betrugen, wobei L/l auf 209,2 festgelegt
war.
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Vergleichsbeispiele 3 bis 5
-
- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
1 und 2 und im Vergleichsbeispiel 1 wurden in (1) der Beispiele
1 und 2 und des Vergleichsbeispiels 1 mit der Ausnahme durchgeführt, daß die Länge L in
Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 100 mm festgelegt war, um ein poröses Keramikteil
zu erhalten.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwände des
Durchgangslochs 100 μm
(Vergleichsbeispiel 3), 50 μm
(Vergleichsbeispiel 4) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 5) betrugen, wobei L/l auf 41,8 festgelegt war.
-
Beispiele 5 und 6 und Vergleichsbeispiel
6
-
- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
1 und 2 und im Vergleichsbeispiel 1 wurden in (1) der Beispiele
1 und 2 und des Vergleichsbeispiels 1 mit der Ausnahme durchgeführt, daß das poröse Keramikteil eine
Größe von 34,42
mm × 34,42
mm × 100
mm, 324 Durchgangslöcher,
eine Länge
l der längsten
Seite von 1,49 und eine Länge
L in Längsrichtung
von 100 mm hatte, um ein poröses
Keramikteil herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen 1 und 2 und
im Vergleichsbeispiel 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 5), 50 μm (Beispiel
6) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 6) betrugen, wobei L/l auf 67,1 festgelegt war.
-
Beispiele 7 und 8 und Vergleichsbeispiel
7
-
- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
5 und 6 und im Vergleichsbeispiel 7 wurden in (1) der Beispiele
5 und 6 und des Vergleichsbeispiels 6 mit der Ausnahme durchgeführt, daß die Länge L in
Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 300 mm festgelegt war, um ein poröses Keramikteil
herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 7), 50 μm (Beispiel
8) bzw. 120 μm
(Ver gleichsbeispiel 7) betrugen, wobei L/l auf 201,3 festgelegt
war.
-
Beispiele 9 und 10 und Vergleichsbeispiel
8
-
- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
5 und 6 und im Vergleichsbeispiel 7 wurden in (1) der Beispiele
5 und 6 und des Vergleichsbeispiels 6 mit der Ausnahme durchgeführt, daß die Länge L in
Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 500 mm festgelegt war, um ein poröses Keramikteil
herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 9), 50 μm (Beispiel
10) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 8) betrugen, wobei L/l auf 335,6 festgelegt
war.
-
Beispiele 11 und 12 und Vergleichsbeispiel
9
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- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
1 und 2 und im Vergleichsbeispiel 1 wurden in (1) der Beispiele
1 und 2 und des Vergleichsbeispiels 1 mit der Ausnahme durchgeführt, daß das poröse Keramikteil eine
Größe von 34,43
mm × 34,43
mm × 100
mm, 484 Durchgangslöcher,
eine Länge
l der längsten
Seite des Durchgangslochs von 1,22 mm und eine Länge L in Längsrichtung von 100 mm hatte,
um ein poröses Keramikteil
herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 11), 50 μm (Beispiel
12) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 9) betrugen, wobei L/l auf 82,0 festgelegt war.
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Beispiele 13 und 14 und Vergleichsbeispiel
10
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- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
11 und 12 und im Vergleichsbeispiel 9 wurden in (1) der Beispiele
11 und 12 und des Vergleichsbeispiels 9 mit der Ausnahme durchgeführt, daß die Länge L in Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 300 mm festgelegt war, um ein poröses Keramikteil
herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 13), 50 μm (Beispiel
14) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 10) betrugen, wobei L/l auf 245,9 festgelegt
war.
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Beispiele 15 und 16 und Vergleichsbeispiel
11
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- (1) Die gleichen Verfahren wie in den Beispielen
11 und 12 und im Vergleichsbeispiel 9 wurden in (1) der Beispiele
11 und 12 und des Vergleichsbeispiels 9 mit der Ausnahme durchgeführt, daß die Länge L in Längsrichtung
des porösen
Keramikteils auf 500 mm festgelegt war, um ein poröses Keramikteil
herzustellen.
- (2) Die gleichen Verfahren wie in (2) der Beispiele 1 und 2
und des Vergleichsbeispiels 1 wurden durchgeführt, so daß Wabenfilter hergestellt wurden,
bei denen Werte der Oberflächenrauhtiefe
Ra der Innenwand des Durchgangslochs 100 μm (Beispiel 15), 50 μm (Beispiel
16) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 11) betrugen, wobei L/l auf 409,8 festgelegt
war.
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Jedes
der in den Beispielen 1 bis 16 und Vergleichsbeispielen 1 bis 11
hergestellten Wabenfilter wurde im Gehäuse der Abgasreinigungsvorrichtung
gemäß 4 eingebaut
und Bewertungsversuchen unterzogen, bei denen Einfangvorgänge von
Partikeln und Regenerationsvorgänge
100 mal wiederholt durchgeführt
wurden, wonach jedes der resultierenden Wabenfilter entnommen und
aufgeschnitten wurde. Für
die Schnittfläche je des
der Wabenfilter wurde der Regenerationszustand von Partikeln visuell
beobachtet, und das angesammelte Aschemengenverhältnis (B/A) zwischen der angesammelten
Aschemenge (A) in der Umgebung des Endes auf der Abgasauslaßseite (1/3-Punkt
von der Auslaßseite
in der Mitte des Filters) und der angesammelten Aschemenge (B) in
der Umgebung des Endes auf der Abgaseinlaßseite (1/3-Punkt von der Einlaßseite in
der Mitte des Filters) wurde gemessen. Hierbei wurde die angesammelte
Menge durch Messen der Aschedicke gemessen. Sofern Restpartikel
verblieben, wurde die Messung durchgeführt, nachdem diese Restpartikel
in einem Elektroofen verbrannt waren.
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Hierbei
strömt
im o. g. Regenerationsvorgang durch Verwendung der Pumpe, die in
der Umgebung des Endes auf der Abgaseinlaßseite des Gehäuses plaziert
ist, Luft (Sauerstoffkonzentration: 21%) durch das Wabenfilter mit
einer Einströmgeschwindigkeit
von 0,8 m/s.
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In
der folgenden Tabelle 1 sind die Ergebnisse gezeigt. Tabelle 1
| | l
(mm) | L
(mm) | L/l | S (mm2) | L/S (mm–1) | Ra (μm) | Katalysator vorhanden | Partikel vorhanden | Angesammeltes Aschemengenverhältnis |
| Beispiel
1 | 2.39 | 300 | 125.5 | 5.71 | 52.52 | 100 | Nein | Nein | 0.04 |
| Beispiel
2 | 2.39 | 300 | 125.5 | 5.71 | 52.52 | 50 | Nein | Nein | 0.05 |
| Beispiel
3 | 2.39 | 500 | 209.2 | 5.71 | 87.53 | 100 | Nein | Nein | 0.06 |
| Beispiel
4 | 2.39 | 500 | 209.2 | 5.71 | 87.53 | 50 | Nein | Nein | 0.08 |
| Beispiel
5 | 1.49 | 100 | 67.1 | 2.22 | 45.04 | 100 | Nein | Nein | 0.03 |
| Beispiel
6 | 1.49 | 100 | 67.1 | 2.22 | 45.04 | 50 | Nein | Nein | 0.04 |
| Beispiel
7 | 1.49 | 300 | 201.3 | 2.22 | 135.13 | 100 | Nein | Nein | 0.06 |
| Beispiel
8 | 1.49 | 300 | 201.3 | 2.22 | 135.13 | 50 | Nein | Nein | 0.08 |
| Beispiel
9 | 1.49 | 500 | 335.6 | 2.22 | 225.22 | 100 | Nein | Nein | 0.07 |
| Beispiel
10 | 1.49 | 500 | 335.6 | 2.22 | 225.22 | 50 | Nein | Nein | 0.08 |
| Beispiel
11 | 1.22 | 100 | 82.0 | 1.49 | 67.19 | 100 | Nein | Nein | 0.06 |
| Beispiel
12 | 1.22 | 100 | 82.0 | 1.49 | 67.19 | 50 | Nein | Nein | 0.12 |
| Beispiel
13 | 1.22 | 300 | 245.9 | 1.49 | 201.56 | 100 | Nein | Nein | 0.06 |
| Beispiel
14 | 1.22 | 300 | 245.9 | 1.49 | 201.56 | 50 | Nein | Nein | 0.07 |
| Beispiel
15 | 1.22 | 500 | 409.8 | 1.49 | 335.93 | 100 | Nein | Nein | 0.08 |
| Beispiel
16 | 1.22 | 500 | 409.8 | 1.49 | 335.93 | 50 | Nein | Nein | 0.09 |
| Vergleichsbeispiel
1 | 2.39 | 300 | 125.5 | 5.71 | 52.52 | 120 | Nein | Nein | 0.85 |
| Vergleichsbeispiel
2 | 2.39 | 500 | 209.2 | 5-71 | 87.53 | 120 | Nein | Nein | 0.89 |
| Vergleichsbeispiel
3 | 2.39 | 100 | 41.8 | 5.71 | 17.51 | 100 | Nein | Ja | 0.22 |
| Vergleichsbeispiel
4 | 2.39 | 100 | 41.8 | 5.71 | 17.51 | 50 | Nein | Ja | 0.26 |
| Vergleichsbeispiel
5 | 2.39 | 100 | 41.8 | 5.71 | 17.51 | 120 | Nein | Ja | 0.81 |
| Vergleichsbeispiel
6 | 1.49 | 100 | 67.1 | 2.22 | 45.04 | 120 | Nein | Nein | 0.88 |
| Vergleichsbeispiel
7 | 1.49 | 300 | 201.3 | 2.22 | 135.13 | 120 | Nein | Nein | 0.89 |
| Vergleichsbeispiel
8 | 1.49 | 500 | 335.6 | 2.22 | 225.22 | 120 | Nein | Nein | 0.94 |
| Vergleichsbeispiel
9 | 1.22 | 100 | 82.0 | 1.49 | 67.19 | 120 | Nein | Nein | 0.90 |
| Vergleichsbeispiel
10 | 1.22 | 300 | 245.9 | 1.49 | 201.56 | 120 | Nein | Nein | 0.92 |
| Vergleichsbeispiel
11 | 1.22 | 500 | 409.8 | 1.49 | 335.93 | 120 | Nein | Nein | 0.94 |
-
Gemäß Tabelle
1 waren in den Wabenfiltern der Beispiele 1 bis 16 kaum Partikel
auf der Trennwand angesammelt, und im Hinblick auf die Asche war
sie fast insgesamt von der Trennwand gelöst und zur Abgasauslaßseite bewegt.
-
8(a) ist hierbei eine Querschnittaufnahme
durch Aufschneiden eines Wabenfilters von Beispiel 1, das dem Bewertungsversuch
unterzogen wurde, in Parallelrichtung zur Längsrichtung des porösen Keramikteils;
und 8(b) zeigt teilweise vergrößerte Aufnahmen
auf der Abgaseinlaßseite,
im Mittelabschnitt und auf der Abgasauslaßseite der Querschnittaufnahmen,
die durch Aufschneiden eines porösen
Keramikteils eines Wabenfilters von Beispiel 1 in senkrechter Richtung
zur Längsrichtung
des porösen
Keramikteils aufgenommen wurden.
-
Gemäß 8(a) und 8(b) wurde
im Wabenfilter von Beispiel 1 visuell nachgewiesen, daß Partikel kaum
auf der Trennwand angesammelt waren, während Asche auf der Abgasauslaßseite des
Durchgangslochs angesammelt war.
-
Auch
in den Wabenfiltern der Beispiele 2 bis 16 wurde nahezu der gleiche
Zustand nachgewiesen.
-
Obwohl
dagegen in den Wabenfiltern der Vergleichsbeispiele 1 und 2 und
der Vergleichsbeispiele 6 bis 11 Partikel kaum auf der Trennwand
angesammelt waren, verblieb Asche in nahezu gleichmäßigem Zustand
auf der Trennwand. Außerdem
blieben in den Wabenfiltern der Vergleichsbeispiele 3 und 4 viele
Partikel auf der Trennwand, ohne vollständig verbrannt worden zu sein;
allerdings war nach nachgewiesener Verbrennung der Partikel die
meiste Asche von der Trennwand gelöst und zur Abgasauslaßseite des
Durchgangslochs bewegt. Weiterhin blieben beim Wabenfilter des Vergleichsbeispiels
5 viele Partikel auf der Trennwand ohne Verbrennung, und die Asche
blieb in nahezu gleichmäßigem Zustand
auf der Trennwand.
-
Hierbei
ist 9(a) eine Querschnittaufnahme,
die einen Querschnitt des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels 1
parallel zur Längsrichtung
des porösen
Keramikteils zeigt,
-
9(b) zeigt teilweise vergrößerte Querschnittaufnahmen,
die Querschnitte des Wabenfilters von 9(a) auf
der Abgaseinlaßseite,
im Mittelabschnitt und auf der Abgasauslaßseite darstellen, und 9(c) zeigt teilweise vergrößerte Querschnittaufnahmen
senkrecht zur Längsrichtung
des porösen
Keramikteils, die Querschnitte des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels
1 auf der Abgaseinlaßseite,
im Mittelabschnitt und auf der Abgasauslaßseite zeigen.
-
Gemäß 9(a) bis 9(c) wurde
im Wabenfilter des Vergleichsbeispiels 1 visuell nachgewiesen, daß zwar kaum
Partikel auf der Trennwand angesammelt waren, aber Asche auf der
gesamten Fläche
der Trennwand in nahezu gleichmäßigem Zustand
angesammelt war.
-
Auch
in den Wabenfiltern der Vergleichsbeispiele 2 und 6 bis 11 wurde
nahezu der gleiche Zustand nachgewiesen.
-
Wie
die Ergebnisse von Tabelle 1 verdeutlichen, ist es in dem Fall,
in dem die Länge
l der längsten Seite
des Durchgangslochs des Wabenfilters und die Länge L des porösen Keramikteils
in einem Bereich von 60 ≤ L/l ≤ 500 liegen,
während
die Fläche
S des Durchgangslochs des Wabenfilters und die Länge L des porösen Keramikteils
in einem Bereich von 20 ≤ L/S ≤ 400 liegen,
möglich,
auf der Trennwand angesammelte Partikel nahezu vollständig zu
verbrennen und zu entfernen, und in dem Fall, in dem die Oberflächenrauhtiefe Ra
der Innenwände
des Durchgangslochs Ra ≤ 100 μm erfüllt, wird
es möglich,
die Ascherückstände auf
der Trennwand leicht abzulösen
und somit die Asche innerhalb des Durchgangslochs unter Nutzung
von Gasen zu bewegen, die das Durchgangsloch im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters durchströmen.
-
Beispiele 17 und 18 und Vergleichsbeispiel
12
-
Das
Wabenfilter von Beispiel 1 wurde im Gehäuse der Abgasreinigungsvorrichtung
gemäß 4 mit Hilfe
des in der näheren
Beschreibung der Erfindung erläuterten
Verfahrens plaziert, so daß eine
Abgasreinigungsvorrichtung hergestellt wurde. In der Umgebung des
Endes des Gehäuses
auf der Abgaseinlaßseite
der Abgasreinigungsvorrichtung wurden eine Pumpe, durch die Luft
(Sauerstoffkonzentration: 21%) in das Wabenfilter mit einer gewünschten
Einströmgeschwindigkeit
im Regenerationsvorgang des Wabenfilters strömen kann, und ein Gegendrucksensor
eingebaut, der einen Druckverlust im Wabenfilter mißt.
-
Hierbei
waren im Regenerationsvorgang des Wabenfilters Werte der Einströmgeschwindigkeit
von Luft, die in das Wabenfilter strömt, auf 0,3 m/s (Beispiel 17),
1,0 m/s (Beispiel 18) und 0,2 m/s (Vergleichsbeispiel 12) festgelegt.
-
Beispiele 19 und 20 und Vergleichsbeispiel
13
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 17 und 18 und im Vergleichsbeispiel
12 wurden mit der Ausnahme durchgeführt, daß das Wabenfilter von Beispiel
2 verwendet wurde, so daß eine
Abgasreinigungsvorrichtung hergestellt wurde.
-
Hierbei
waren im Regenerationsvorgang des Wabenfilters Werte der Einströmgeschwindigkeit
von Luft, die in das Wabenfilter strömt, auf 0,3 m/s (Beispiel 19),
1,0 m/s (Beispiel 20) und 0,2 m/s (Vergleichsbeispiel 13) festgelegt.
-
Vergleichsbeispiele 14 und 15
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 17 und 18 und im Vergleichsbeispiel
12 wurden mit der Ausnahme durchgeführt, daß das Wabenfilter von Vergleichsbeispiel
1 verwendet wurde, so daß eine
Abgasreinigungsvorrichtung hergestellt wurde.
-
Hierbei
waren im Regenerationsvorgang des Wabenfilters Werte der Einströmgeschwindigkeit
von Luft, die in das Wabenfilter strömt, auf 0,3 m/s (Vergleichsbeispiel
14) bzw. 1,0 m/s (Vergleichsbeispiel 15) festgelegt.
-
Vergleichsbeispiele 16 und 17
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 17 und 18 und im Vergleichsbeispiel
12 wurden mit der Ausnahme durchgeführt, daß das Wabenfilter von Vergleichsbeispiel
3 verwendet wurde, so daß eine
Abgasreinigungsvorrichtung hergestellt wurde.
-
Hierbei
waren im Regenerationsvorgang des Wabenfilters Werte der Einströmgeschwindigkeit
von Luft, die in das Wabenfilter strömt, auf 0,3 m/s (Vergleichsbeispiel
16) bzw. 1,0 m/s (Vergleichsbeispiel 17) festgelegt.
-
Beispiele 21 bis 24
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 17 bis 20 wurden mit der
Ausnahme durchgeführt,
daß im
Regenerationsvorgang des Wabenfilters das Gas, das in das Wabenfilter
strömen
soll, auf ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas mit einer Sauerstoffkonzentration
von 6% umgestellt wurde.
-
Vergleichsbeispiele 18 bis 21
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 17 bis 20 wurden mit der
Ausnahme durchgeführt,
daß im
Regenerationsvorgang des Wabenfilters das Gas, das in das Wabenfilter
strömen
soll, auf ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas mit einer Sauerstoffkonzentration
von 4% umgestellt wurde.
-
Jede
der in den Beispielen 17 bis 24 und Vergleichsbeispielen 12 bis
21 hergestellten Abgasreinigungsvorrichtungen wurde in einem Abgaskanal
eines Motors eingebaut und Bewertungsversuchen unterzogen, bei denen
Einfangvorgänge
von Partikeln und Regenerationsvorgänge des Wabenfilters 100 mal
wiederholt durchgeführt
wurden, so daß der
Druckverlust im Anfangsstadium (im folgenden Anfangsdruckverlust
genannt) jedes Wabenfilters nach jedem der Regenerationsvorgänge gemessen
wurde. Außerdem
wurde nach den Bewertungsversuchen jedes der Wabenfilter, das in
jeder der Abgasreinigungsvorrichtungen verwendet wurde, entnommen
und aufgeschnitten; dadurch wurde das angesammelte Aschemengenverhältnis (B/A)
zwischen der angesammelten Aschemenge (A) in der Umgebung des Endes
auf der Abgasauslaßseite
und der angesammelten Aschemenge (B) in der Umgebung des Endes auf
der Abgaseinlaßseite
gemessen. Hierbei wurde die angesammelte Menge durch Messen der
Aschedicke gemessen.
-
Die
Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 2 und in 10 dargestellt.
-
-
Gemäß Tabelle
2 war in den Wabenfiltern der Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele
17 bis 24 Asche auf der Abgasauslaßseite des Durchgangslochs
angesammelt, wobei kaum Asche auf der Trennwand auf der Abgaseinlaßseite und
im Mittelabschnitt des Durchgangslochs verblieb.
-
Dagegen
verblieb in den Wabenfiltern der Abgasreinigungsvorrichtungen der
Vergleichsbeispiele 12 bis 15 Asche in nahezu gleichmäßigem Zustand
auf der Trennwand.
-
Weiterhin
zeigt 10 ein Diagramm der Beziehung
zwischen der Anzahl von Regenerationsvorgängen jedes der Wabenfilter
von Beispiel 17 und Vergleichsbeispiel 12; sowie dem Anfangsdruckverlust
in jedem der Wabenfilter nach den Regenerationsvorgängen.
-
Gemäß 10 beträgt
beim Wabenfilter von Beispiel 17 der Anfangsdruckverlust nach dem
ersten Regenerationsvorgang 4 kPa, und der Anfangsdruckverlust steigt
allmählich
in der Kurve zweiten Grades; so beträgt der Anfangsdruckverlust
nach dem 100. Regenerationsvorgang 9 kPa, wodurch es möglich ist,
einen niedrigen Wert des Anfangsdruckverlusts lange Zeit beizubehalten.
-
Hierbei
wurde für
die Beziehung zwischen der Anzahl von Regenerationsvorgängen und
dem Anfangsdruckverlust jedes der Wabenfilter der Beispiele 18 bis
24 nahezu die gleiche Beziehung wie die von Beispiel 17 erhalten.
-
Daher
ist es in den Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele 17 bis
24 möglich,
eine große
filterfähige
Fläche
im Wabenfilter auch nach den o. g. Bewertungsversuchen zu behalten;
dadurch wird es möglich, den
Anfangsdruckverlust des Wabenfilters daran zu hindern, nach den
Regenerationsvorgängen
zu hoch zu werden, und somit das Filter auch nach den diesen Bewertungsversuchen
kontinuierlich zu verwenden.
-
Obwohl
im Gegensatz dazu beim Wabenfilter von Vergleichsbeispiel 12 der
Anfangsdruckverlust nach dem ersten Regenerationsvorgang 4 kPa beträgt, steigt
der Anfangsdruck verlust linear vergleichsweise steil an; somit beträgt der Anfangsdruckverlust
nach dem 100. Regenerationsvorgang 16 kPa; folglich wird der Anfangsdruckverlust
leicht höher.
-
Hierbei
wurde für
die Beziehung zwischen der Anzahl von Regenerationsvorgängen und
dem Anfangsdruckverlust jedes der Wabenfilter der Vergleichsbeispiele
13 bis 15 nahezu die gleiche Beziehung wie die von Vergleichsbeispiel
12 erhalten.
-
Daher
tritt bei den Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
12 bis 15 Verstopfung in der Trennwand des Wabenfilters infolge
von Asche nach den Bewertungsversuchen auf, was einen hohen Anfangsdruckverlust
im Wabenfilter verursacht; folglich muß das Wabenfilter durch Waschen
mit Wasser o. ä. nach
den Bewertungsversuchen gewaschen werden, was den kontinuierlichen
Filtergebrauch unmöglich macht.
-
Obwohl
zudem beim Wabenfilter jeder der Abgasreinigungsvorrichtungen der
Vergleichsbeispiele 16 und 17 ein Teil der Asche auf der Abgasauslaßseite des
Durchgangslochs angesammelt ist, verbleibt Asche auf der Trennwand
auf der Abgaseinlaßseite
und im Mittelabschnitt des Durchgangslochs zusammen mit vielen Partikeln,
was den Anfangsdruckverlust nach dem Regenerationsvorgang leicht
höher werden
läßt; dadurch
muß der
Partikelregenerationsvorgang verglichen mit den Abgasreinigungsvorrichtungen
der Beispiele 17 bis 20 häufiger
durchgeführt
werden. Obwohl ferner die Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
16 und 17 keinen Waschvorgang des Wabenfilters durch Waschen mit
Wasser o. ä.
unmittelbar nach dem Bewertungsversuch erfordern, benötigen diese
Vorrichtungen den Waschvorgang in einer kürzeren Zeitspanne verglichen
mit den Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele 17 bis 24.
-
Außerdem werden
im Wabenfilter jeder der Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
18 bis 21 die Partikel unzureichend verbrannt und bleiben zurück, was
zu einer höheren
angesammelten Aschemenge führt.
-
Wie
die Ergebnisse gemäß Tabelle
2 deutlich machen, wird es im Regenerationsvorgang des Wabenfilters
in der Abgasreinigungsvorrichtung unter Verwendung des Wabenfilters
der Erfindung durch Festlegen der Einströmgeschwindigkeit von Gasen
in das Wabenfilter auf mindestens 0,3 m/s möglich, Ascherückstände auf
der Trennwand zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs zu bewegen, um eine große filterfähige Fläche in der Trennwand zu wahren
und somit das Wabenfilter lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
-
Ist
z. B. die Einströmgeschwindigkeit
von Gasen in das Wabenfilter auf mindestens 0,3 m/s im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters festgelegt, so ist es ohne Verwendung des Wabenfilters
der Erfindung unmöglich,
Ascherückstände auf
der Trennwand zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs zu bewegen; somit läßt sich das Filter nicht lange
gebrauchen.
-
Ist
zudem die Sauerstoffkonzentration von Gasen niedrig, die in das
Wabenfilter strömen
sollen, werden die Partikel nicht ausreichend verbrannt und verbleiben
darauf; dadurch wird die angesammelte Aschemenge höher.
-
Beispiele 25 und 26 und Referenzbeispiel
1
-
- (1) α-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 5 μm (60 Gew.-%)
und β-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 μm (40 Gew.-%)
wurden naßgemischt,
und zu 100 Gewichtsteilen der resultierenden Mischung wurden 5 Gewichtsteile
eines organischen Bindemittels (Methylcellulose) und 10 Gewichtsteile
Wasser zugegeben und verknetet, um eine Materialpaste zu erhalten.
Nachdem als nächstes
eine geringe Menge eines Weichmachers und eines Gleitmittels der
Materialpaste zugegeben wurden und diese weiter geknetet wurde,
wurde die resultierende Materialpaste mit Hilfe eines Werkzeugs extrudiert,
das 0,1 μm
Oberflächenrauhtiefe
Ra von Wandflächen
dünner
Poren hat, die mit der Materialpaste direkt in Kontakt kommen, so
daß ein
Rohform körper
hergestellt wurde, in dem mehrere Durchgangslöcher parallel zueinander in
Längsrichtung
mit einer dazwischen eingefügten
Trennwand angeordnet waren.
-
Nachdem
dieser Rohformkörper
mit einem Mikrowellentrockner getrocknet war, wurden anschließend vorbestimmte
Durchgangslöcher
mit einer Paste mit der gleichen Zusammensetzung wie der Rohformkörper gefüllt, und
diese wurde wieder mit Hilfe eines Trockners getrocknet.
-
Als
nächstes
wurde der Rohformkörper
einem Entfettungsvorgang bei 400°C
unterzogen und 3 Stunden bei 2200°C
gesintert, wobei Argongas alle Durchgangslöcher des Rohformkörpers mit
einer Einströmgeschwindigkeit
von 15 m/s (Beispiel 25), 12 m/s (Beispiel 26) bzw. 5 m/s (Referenzbeispiel
1) durchströmte.
Hergestellt wurden dadurch gemäß 3 poröse Keramikteile,
von denen jedes aus einem Siliciumcarbid-Sinterkörper hergestellt war und eine
Größe von 34,4
mm × 34,4
mm × 300
mm, 144 Durchgangslöcher,
eine Länge l
der längsten
Seite von 2,39, eine Fläche
S des Durchgangslochs im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung von
5,71 mm2, eine Länge L in Längsrichtung von 300 mm und
eine Dicke des Wandabschnitts von 0,44 mm hatte.
- (2)
Anschließend
wurde eine Anzahl der porösen
Keramikteile miteinander kombiniert, indem ein wärmebeständiger Kleber verwendet wurde,
der solche anorganischen Fasern wie Keramikfasern u. ä. und solche anorganischen
Teilchen wie Siliciumcarbid u. ä.
enthielt, und dann mit einem Diamantschleifer geschnitten; dadurch
wurde ein zylinderförmiger
Keramikblock mit einem Durchmesser von 165 mm und einer Länge von
300 mm gemäß 2 erhalten.
-
Im
Anschluß daran
wurde eine Dichtungsmaterialschicht auf dem Umfang des Keramikblocks
mit Hilfe des wärmebeständigen Klebers
gebildet, so daß ein
zylinderförmiges
Wabenfilter gemäß 2 hergestellt wurde.
-
Nach
JIS B 0601 betrugen Werte der Oberflächenrauhtiefe Ra der Innenwand
des Durchgangslochs der so hergestellten Wabenfilter 10 μm (Beispiel
25), 1 μm
(Beispiel 26) bzw. 0,5 μm
(Referenzbeispiel 1), wobei L/l und L/S auf 125,5 bzw. 21,97 festgelegt
waren.
-
Beispiele 27 und 28 und Vergleichsbeispiel
22
-
- (1) α-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 5 μm (60 Gew.-%)
und β-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 μm (40 Gew.-%)
wurden naßgemischt,
und zu 100 Gewichtsteilen der resultierenden Mischung wurden 5 Gewichtsteile
eines organischen Bindemittels (Methylcellulose) und 10 Gewichtsteile
Wasser zugegeben und verknetet, um eine Materialpaste zu erhalten.
Nachdem als nächstes
eine geringe Menge eines Weichmachers und eines Gleitmittels der
Materialpaste zugegeben wurden und diese weiter geknetet wurde,
wurde die resultierende Materialpaste mit Hilfe von Werkzeugen extrudiert,
die unterschiedliche Werte, d. h. 100 μm, 50 μm und 120 μm, der Oberflächenrauhtiefe
Ra von Wandflächen
dünner
Poren hatten, die mit der Materialpaste direkt in Kontakt kommen,
so daß drei
Arten von Rohformkörpern
hergestellt wurden, die unterschiedliche Werte der Oberflächenrauhtiefe
der Innenwände
der Öffnungen
haben, die parallel zueinander in Längsrichtung gebildet sind.
-
Danach
wurden diese Rohformkörper
mit Hilfe eines Mikrowellentrockners getrocknet, wonach vorbestimmte
Durchgangslöcher
mit einer Paste mit der gleichen Zusammensetzung wie der Rohformkörper gefüllt wurden,
und nachdem diese wiederum mit Hilfe eines Trockners getrocknet
wurden, wurden sie bei 400°C
entfettet und bei 2200°C
in einer Argonatmosphäre
unter Normaldruck 3 Stunden gesintert, um poröse Keramikteile gemäß 3 herzustellen,
von denen jedes aus einem Siliciumcarbid-Sinterkörper hergestellt war und eine
Größe von 34,4
mm × 34,4
mm × 300
mm, 144 Durchgangslöcher,
eine Länge l
der längsten
Seite von 2,39, eine Länge
L in Längsrichtung
von 300 mm und eine Dicke der Trennwand von 0,44 mm hatte.
-
Ferner
wurde jedes der porösen
Keramikteile 5 Minuten in Fluorwasserstoffsäure (Konzentration: 0,1%) eingetaucht,
so daß seine
Oberfläche
modifiziert wurde.
- (2) Al(NO3)3 wurde 1,3-Butandiol zugegeben, und diese
Mischung wurde 5 Stunden bei 60°C
gerührt,
so daß eine
1,3-Butandiollösung hergestellt
wurde, die 30 Gew.-% Al(NO3)3 enthielt.
Nach Eintauchen des porösen
Keramikteils in diese 1,3-Butandiollösung wurde das resultierende
poröse
Keramikteil 2 Stunden bei 150°C
erwärmt
und dann ferner 2 Stunden bei 400°C
erwärmt,
und nach weiterem 2-stündigen
Eintauchen in Wasser bei 80°C
wurde es 8 Stunden bei 700°C
erwärmt,
so daß eine
Aluminiumoxidschicht auf der Oberfläche des porösen Keramikteils gebildet wurde.
-
Ce(NO3)3 wurde Ethylenglycol
zugegeben, und diese Mischung wurde 5 Stunden bei 90°C gerührt, so daß eine Ethylenglycollösung hergestellt
wurde, die 6 Gew.-% Ce(NO3)3 enthielt.
Nach Eintauchen des porösen
Keramikteils in diese Ethylenglycollösung wurde das resultierende
poröse
Keramikteil 2 Stunden bei 150°C
erwärmt
und dann auch 2 Stunden bei 650°C
in einer Stickstoffatmosphäre
erwärmt,
so daß eine
ein Seltenerdoxid enthaltende Aluminiumoxidschicht, die zum Aufbringen
eines Katalysators verwendet wurde, auf der Oberfläche des
porösen
Keramikteils gebildet wurde.
-
Eine
Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin ([Pt(NH3)2(NO2)2]HNO3),
die 4,53 Gew.-% Platin enthielt, wurde mit destilliertem Wasser
verdünnt,
und das poröse
Keramikteil mit einer Wasserabsorptionsmenge von 28,0 g/l wurde
in diese Lösung
eingetaucht, so daß es
2 g/l Pt enthielt, wonach das resultierende poröse Keramikteil 2 Stunden bei
110°C erwärmt und
ferner 1 Stunden bei 500°C
in einer Stickstoffatmosphäre erwärmt wurde,
so daß ein
Platinkatalysator auf die Oberfläche
des porösen
Keramikteils aufgebracht wurde.
- (3) Als nächstes wurde
eine Anzahl der porösen
Keramikteile miteinander kombiniert, indem ein wärmebeständiger Kleber verwendet wurde,
der anorganische Fasern, z. B. Keramikfasern u. ä., und anorganische Teilchen,
z. B. Siliciumcarbid u. ä.,
enthielt, und anschließend
wurden sie mit Hilfe eines Diamantschleifers geschnitten, so daß ein zylinderförmiger Keramikblock
gemäß 2 mit
einem Durchmesser von 165 mm und einer Länge von 300 mm gebildet wurde.
-
Danach
wurde eine Dichtungsmaterialschicht auf dem Umfang des Keramikblocks
mit Hilfe des wärmebeständigen Klebers
gebildet, so daß ein
zylinderförmiges
Wabenfilter gemäß 2 hergestellt
wurde.
-
Nach
JIS B 0601 betrugen Werte der Oberflächenrauhtiefe Ra der Innenwand
des Durchgangslochs der so hergestellten Wabenfilter 100 μm (Beispiel
27), 50 μm
(Beispiel 28) bzw. 120 μm
(Vergleichsbeispiel 22), wobei L/l auf 125,5 festgelegt war.
-
Beispiele 29 und 30 und Referenzbeispiel
2
-
- (1) α-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 5 μm (60 Gew.-%)
und β-Siliciumcarbidpulver
mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 μm (40 Gew.-%)
wurden naßgemischt,
und zu 100 Gewichtsteilen der resultierenden Mischung wurden 5 Gewichtsteile
eines organischen Bindemittels (Methylcellulose) und 10 Gewichtsteile
Wasser zugegeben und verknetet, um eine Materialpaste zu erhalten.
Nachdem als nächstes
eine geringe Menge eines Weichmachers und eines Gleitmittels der
Materialpaste zugegeben wurden und diese weiter geknetet wurde,
wurde die resultierende Materialpaste mit Hilfe eines Werkzeugs extrudiert,
das 0,1 μm
Oberflächenrauhtiefe
Ra von Wandflächen
dünner
Poren hatte, die mit der Materialpaste direkt in Kontakt kommen,
so daß ein
Rohformkörper
hergestellt wurde, in dem mehrere Durchgangslöcher pa rallel zueinander in
Längsrichtung
mit einer dazwischen eingefügten
Trennwand angeordnet waren.
-
Nachdem
dieser Rohformkörper
mit einem Mikrowellentrockner getrocknet war, wurden anschließend vorbestimmte
Durchgangslöcher
mit einer Paste mit der gleichen Zusammensetzung wie der Rohformkörper gefüllt, und
diese wurde wieder mit Hilfe eines Trockners getrocknet.
-
Als
nächstes
wurde der Rohformkörper
einem Entfettungsvorgang bei 400°C
so unterzogen, daß Argongas
alle Durchgangslöcher
des Rohformkörpers
mit einer Einströmgeschwindigkeit
von 15 m/s (Beispiel 29), 12 m/s (Beispiel 30) oder 5 m/s (Referenzbeispiel
2) durchströmen
konnte.
-
Anschließend wurde
der Rohformkörper
einem 3-stündigen
Sintervorgang bei 2200°C
so unterzogen, daß Wasserstoffgas
alle Durchgangslöcher
des Rohformkörpers
mit einer Einströmgeschwindigkeit
von 15 m/s (Beispiel 29), 12 m/s (Beispiel 30) oder 5 m/s (Referenzbeispiel
2) durchströmen
konnte.
-
Hergestellt
wurden dadurch gemäß 3 poröse Keramikteile,
von denen jedes aus einem Siliciumcarbid-Sinterkörper hergestellt war und eine
Größe von 34,4
mm × 34,4
mm × 300
mm, 144 Durchgangslöcher, eine
Länge l
der längsten
Seite von 2,39, eine Fläche
S des Durchgangslochs im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
von 5,71 mm2, eine Länge L in Längsrichtung von 300 mm und
eine Dicke des Wandabschnitts von 0,44 mm hatte.
-
Ferner
wurde jedes der porösen
Keramikteile 5 Minuten in Fluorwasserstoffsäure (Konzentration: 0,1%) eingetaucht,
so daß die
Beschaffenheit seiner Oberfläche
modifiziert wurde.
- (2) Al(NO3)3 wurde 1,3-Butandiol zugegeben, und diese
Mischung wurde 5 Stunden bei 60°C
gerührt,
so daß eine
1,3-Butandiollösung hergestellt
wurde, die 30 Gew.-% Al(NO3)3 enthielt.
Nach Eintauchen des porösen
Keramikteils in diese 1,3-Butandiollösung wurde das resultierende
poröse
Keramikteil 2 Stunden bei 150°C
erwärmt
und dann ferner 2 Stunden bei 400°C
erwärmt,
und nach weiterem 2-stündigen
Eintauchen in Wasser bei 80°C
wurde es 8 Stunden bei 700°C
erwärmt,
so daß eine
Aluminiumoxidschicht auf der Oberfläche des porösen Keramikteils gebildet wurde.
-
Ce(NO3)3 wurde Ethylenglycol
zugegeben, und diese Mischung wurde 5 Stunden bei 90°C gerührt, so daß eine Ethylenglycollösung hergestellt
wurde, die 6 Gew.-% Ce(NO3)3 enthielt.
Nach Eintauchen des porösen
Keramikteils in diese Ethylenglycollösung wurde das resultierende
poröse
Keramikteil 2 Stunden bei 150°C
erwärmt
und dann auch 2 Stunden bei 650°C
in einer Stickstoffatmosphäre
erwärmt,
so daß eine
ein Seltenerdoxid enthaltende Aluminiumoxidschicht, die zum Aufbringen
eines Katalysators verwendet wurde, auf der Oberfläche des
porösen
Keramikteils gebildet wurde.
-
Eine
Salpetersäurelösung von
Dinitrodiamminplatin ([Pt(NH3)2(NO2)2]HNO3),
die 4,53 Gew.-% Platin enthielt, wurde mit destilliertem Wasser
verdünnt,
und das poröse
Keramikteil mit einer Wasserabsorptionsmenge von 28,0 g/l wurde
in diese Lösung
eingetaucht, so daß es
2 g/l Pt enthielt, wonach das resultierende poröse Keramikteil 2 Stunden bei
110°C erwärmt und
ferner 1 Stunden bei 500°C
in einer Stickstoffatmosphäre erwärmt wurde,
so daß ein
Platinkatalysator auf die Oberfläche
des porösen
Keramikteils aufgebracht wurde.
- (3) Die gleichen
Verfahren wie in (2) der Beispiele 25 und 26 und des Referenzbeispiels
1 wurden durchgeführt,
so daß ein
zylinderförmiges
Wabenfilter hergestellt wurde.
-
Nach
JIS B 0601 betrugen Werte der Oberflächenrauhtiefe Ra der Innenwand
des Durchgangslochs der so hergestellten Wabenfilter 10 μm (Beispiel
29), 1 μm
(Beispiel 30) bzw. 0,5 μm
(Referenzbeispiel 2), wobei L/l und L/S auf 125,5 bzw. 21,97 festgelegt
waren.
-
Beispiele 31 bis 72, Referenzbeispiele
3 bis 16 und Vergleichsbeispiele 23 bis 50
-
Die
gleichen Verfahren wie in den Beispielen 1, 2 und 25 bis 30, im
Vergleichsbeispiel 1 und in den Referenzbeispielen 1 und 2 wurden
mit der Ausnahme durchgeführt,
daß bei
der Herstellung des porösen
Keramikteils die längste
Seite l des Durchgangslochs und die Fläche S des Durchgangslochs am
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
eingestellt wurden, während
die Länge
L in Längsrichtung
eingestellt wurde, indem die Anzahl der Durchgangslöcher und
die Größe jedes
Durchgangslochs gemäß den Tabellen
3 bis 6 eingestellt wurden, so daß Wabenfilter mit einer Zylinderform
hergestellt wurden.
-
Jedes
der in den Beispielen 25 bis 72, Referenzbeispielen 1 bis 16 und
Vergleichsbeispielen 22 bis 50 hergestellten Wabenfilter wurde in
einem Gehäuse
einer Abgasreinigungsvorrichtung gemäß 4 plaziert, und
nach Bewertungsversuchen, bei denen Partikeleinfang- und Regenerationsvorgänge 100
mal wiederholt wurden, wurde jedes der Wabenfilter entnommen und
aufgeschnitten. Für
die Schnittfläche
jedes der Wabenfilter wurde der Regenerationszustand von Partikeln
visuell beobachtet, und das angesammelte Aschemengenverhältnis (B/A)
zwischen der angesammelten Aschemenge (A) in der Umgebung des Endes
auf der Abgasauslaßseite
und der angesammelten Aschemenge (B) in der Umgebung des Endes auf
der Abgaseinlaßseite
wurde gemessen. Hierbei wurde die angesammelte Menge durch Messen
der Aschedicke gemessen.
-
Hierbei
strömt
im o. g. Regenerationsvorgang durch Verwendung der Pumpe, die in
der Umgebung des Endes auf der Abgaseinlaßseite des Gehäuses plaziert
ist, Luft (Sauerstoffkonzentration: 21%) durch das Wabenfilter mit
einer Einströmgeschwindigkeit
von 0,8 m/s.
-
Die
Ergebnisse der Versuche sind in den Tabellen 3 bis 6 dargestellt.
-
Gemäß den Tabellen
3 und 4 waren in den Wabenfiltern der Beispiele 25 bis 72 kaum Partikel
auf der Trennwand angesammelt, und hinsichtlich der Asche war diese
zumeist vollständig
von der Trennwand gelöst und
zur Abgasauslaßseite
bewegt.
-
Obwohl
dagegen gemäß Tabelle
5 in den Wabenfiltern der Referenzbeispiele 1 bis 16 kaum Partikel auf
der Trennwand angesammelt waren, verblieb Asche auf der Trennwand
auf der Abgaseinlaßseite
des Durchgangslochs.
-
Weiterhin
verblieben gemäß Tabelle
6 in den Wabenfiltern der Vergleichsbeispiele 24 bis 44 viele Partikel
auf der Trennwand, ohne vollständig
verbrannt worden zu sein, und Asche verblieb auf der Trennwand auf
der Abgaseinlaßseite
des Durchgangslochs.
-
Wie
die Ergebnisse der Tabellen 3 bis 6 verdeutlichen, ist es in dem
Fall, in dem die längste
Seite l des Durchgangslochs des Wabenfilters und die Länge L des
porösen
Keramikteils in einem Bereich von 60 ≤ L/l ≤ 500 festgelegt sind, wobei die
Fläche
S des Durchgangslochs des Wabenfilters und die Länge L des porösen Keramikteils
in einem Bereich von 20 ≤ L/S ≤ 400 festgelegt
sind, möglich,
die auf der Trennwand angesammelten Partikel durch den Regenerationsvorgang
des Wabenfilters nahezu vollständig
zu verbrennen und zu entfernen, und ist auch die Oberflächenrauhtiefe
Ra auf der Innenwand des Durchgangslochs in einem Bereich von 1
bis 10 um festgelegt, können
sich auf der Trennwand angesammelte Ascherückstände leicht ablösen, und
im Regenerationsvorgang wird es möglich, Asche durch das Durchgangsloch
mit Hilfe von Gasen zu bewegen, die in das Durchgangsloch strömen.
-
Beispiele 73 bis 88, Referenzbeispiele
17 bis 20, Vergleichsbeispiele 51 bis 66
-
Jedes
der Wabenfilter der Beispiele 25, 26, 29, 30, Referenzbeispiele
1 und 2 und Vergleichsbeispiele 25 und 31 wurde im Gehäuse der
Abgasreinigungsvorrichtung gemäß 4 mit
Hilfe des in der näheren
Beschreibung der Erfindung erläuterten
Verfahrens plaziert, so daß eine
Abgasreinigungsvorrichtung hergestellt wurde. In der Umgebung des
Endes des Gehäuses
auf der Abgaseinlaßseite
der Abgasreinigungsvorrichtung wurden eine Pumpe, durch die Luft
(Sauerstoffkonzentration: 21%), ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas
mit einer Sauerstoffkonzentration von 6% oder ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas
mit einer Sauerstoffkonzentration von 4% in das Wabenfilter mit
einer gewünschten
Einströmgeschwindigkeit
im Regenerationsvorgang des Wabenfilters strömen kann, und ein Gegendrucksensor
eingebaut, der einen Druckverlust im Wabenfilter mißt.
-
Hierbei
strömte
gemäß Tabelle
7 im Regenerationsvorgang des Wabenfilters Luft (Sauerstoffkonzentration:
21%), ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas mit einer Sauerstoffkonzentration
von 6% oder ein Sauerstoff-Stickstoff-Mischgas mit einer Sauerstoffkonzentration
von 4% in das Wabenfilter, und ihre Einströmgeschwindigkeiten waren auf
0,3 m/s, 1,0 m/s bzw. 0,2 m/s festgelegt.
-
Jede
der in den Beispielen 73 bis 88, Referenzbeispielen 17 bis 20 und
Vergleichsbeispielen 51 bis 66 hergestellten Abgasreinigungsvorrichtungen
wurde in einem Abgaskanal eines Motors eingebaut und Bewertungsversuchen
unterzogen, bei denen Einfangvorgänge von Partikeln und Regenerationsvorgänge von
Wabenfiltern 100 mal wiederholt durchgeführt wurden, so daß der Druckverlust
im Anfangsstadium jedes Wabenfilters nach jedem der Regenerationsvorgänge gemessen
wurde. Außerdem
wurde nach den Bewertungsversuchen jedes der Wabenfilter, das in
jeder der Abgasreinigungsvorrichtungen verwendet wurde, entnommen und
aufgeschnitten; dadurch wurde das angesammelte Aschemengenverhältnis (B/A)
zwischen der angesammelten Aschemenge (A) in der Umgebung des Endes
auf der Abgasauslaßseite
und der angesammelten Aschemenge (B) in der Umgebung des En des auf
der Abgaseinlaßseite
gemessen. Hierbei wurde die angesammelte Menge durch Messen der
Aschedicke gemessen.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 7 dargestellt. Tabelle 7
| | Filter | Sauerstoffkonzentration
von Einströmgas (%) | Einströmgeschwin
digkeit (m/s) | Angesammeltes Aschemengenverhältnis |
| Beispiel
73 | Beispiel
25 | 21 | 0.3 | 0.10 |
| Beispiel
74 | Beispiel
25 | 21 | 1.0 | 0.04 |
| Beispiel
75 | Beispiel
26 | 21 | 0.3 | 0.18 |
| Beispiel
76 | Beispiel
26 | 21 | 1.0 | 0.10 |
| Beispiel
77 | Beispiel
29 | 21 | 0.3 | 0.09 |
| Beispiel
78 | Beispiel
29 | 21 | 1.0 | 0.03 |
| Beispiel
79 | Beispiel
30 | 21 | 0.3 | 0.15 |
| Beispiel
80 | Beispiel
30 | 21 | 1.0 | 0.09 |
| Beispiel
81 | Beispiel
25 | 6 | 0.3 | 0.13 |
| Beispiel
82 | Beispiel
25 | 6 | 1.0 | 0.08 |
| Beispiel
83 | Beispiel
26 | 6 | 0.3 | 0.23 |
| Beispiel
84 | Beispiel
26 | 6 | 1.0 | 0.18 |
| Beispiel
85 | Beispiel
29 | 6 | 0.3 | 0.13 |
| Beispiel
86 | Beispiel
29 | 6 | 1.0 | 0.06 |
| Beispiel
87 | Beispiel
30 | 6 | 0.3 | 0.20 |
| Beispiel
88 | Beispiel
30 | 6 | 1.0 | 0.18 |
| Referenzbeispiel
17 | Referenzbeispiel
1 | 21 | 0.3 | 0.28 |
| Referenzbeispiel
18 | Referenzbeispiel
1 | 21 | 1.0 | 0.19 |
| Referenzbeispiel
19 | Referenzbeispiel
2 | 21 | 0.3 | 0.25 |
| Referenzbeispiel
20 | Referenzbeispiel
2 | 21 | 1.0 | 0.18 |
| Vergleichsbeispiel
51 | Beispiel
25 | 21 | 0.2 | 0.77 |
| Vergleichsbeispiel
52 | Beispiel
26 | 21 | 0.2 | 0.79 |
| Vergleichsbeispiel
53 | Beispiel
29 | 21 | 0.2 | 0.74 |
| Vergleichsbeispiel
54 | Beispiel
30 | 21 | 0.2 | 0.76 |
| Vergleichsbeispiel
55 | Vergleichsbeispiel
25 | 21 | 0.3 | 0.3S |
| Vergleichsbeispiel
56 | Vergleichsbeispiel
25 | 21 | 1.0 | 0.28 |
| Vergleichsbeispiel
57 | Vergleichsbeispiel
31 | 21 | 0.3 | 0.33 |
| Vergleichsbeispiel
58 | Vergleichsbeispiel
31 | 21 | 1.0 | 0.27 |
| Vergleichsbeispiel
59 | Beispiel
25 | 4 | 0.3 | 0.38 |
| Vergleichsbeispiel
60 | Beispiel
25 | 4 | 1.0 | 0.42 |
| Vergleichsbeispiel
61 | Beispiel
26 | 4 | 0.3 | 0.48 |
| Vergleichsbeispiel
62 | Beispiel
26 | 4 | 1.0 | 0.52 |
| Vergleichsbeispiel
63 | Beispiel
29 | 4 | 0.3 | 0.35 |
| Vergleichsbeispiel
64 | Beispiel
29 | 4 | 1.0 | 0.40 |
| Vergleichsbeispiel
65 | Beispiel
30 | 4 | 0.3 | 0.45 |
| Vergleichsbeispiel
66 | Beispiel
30 | 4 | 1.0 | 0.50 |
-
Gemäß Tabelle
7 war in den Wabenfiltern der Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele
73 bis 88 kaum Asche auf der Trennwand auf der Abgaseinlaßseite und
im Mittelabschnitt des Durchgangslochs angesammelt, während etwas
Asche auf der Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs angesammelt war. Außerdem war in den Wabenfiltern
der Beispiele 73 bis 88 die Beziehung zwischen der Anzahl von Regenerationsvorgängen des
Wabenfil ters und dem Anfangsdruckverlust nahezu die gleiche wie
im Beispiel 17, und gemäß 10 steigt der Anfangsdruckverlust allmählich in
der Kurve zweiten Grades mit jeder Wiederholung des Regenerationsvorgangs,
so daß ein
niedriger Wert für
den Anfangsdruckverlust lange Zeit gewahrt bleiben kann.
-
Daher
ist es in den Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele 73 bis
88 möglich,
eine große
filterfähige
Fläche
im Wabenfilter auch nach diesen Bewertungsversuchen zu behalten;
dadurch wird es möglich,
den Anfangsdruckverlust des Wabenfilters daran zu hindern, nach
den Regenerationsvorgängen
zu hoch zu werden, und somit das Filter auch nach den o. g. Bewertungsversuchen
kontinuierlich zu verwenden.
-
Dagegen
verblieb bei den Wabenfiltern der Beispiele 17 bis 20 die Asche
auf der Trennwand auf der Abgaseinlaßseite des Durchgangslochs.
Außerdem
wurde für
die Beziehung zwischen der Anzahl von Regenerationsvorgängen und
dem Anfangsdruckverlust jedes der Wabenfilter der Beispiele 17 bis
20 nahezu die gleiche Beziehung wie im Vergleichsbeispiel 12 erhalten,
und gemäß 10 steigt der Anfangsdruckverlust mit jeder Wiederholung
des Regenerationsvorgangs linear vergleichsweise abrupt; somit wird
der Anfangsdruckverlust schnell höher.
-
Daher
tritt bei den Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
17 bis 20 Verstopfung in der Trennwand des Wabenfilters infolge
von Asche nach den Bewertungsversuchen auf, die einen hohen Anfangsdruckverlust
im Wabenfilter verursacht; folglich muß das Wabenfilter durch Waschen
mit Wasser o. ä.
nach den Bewertungsversuchen gewaschen werden, was den kontinuierlichen
Filtergebrauch unmöglich
macht.
-
Obwohl
beim Wabenfilter jeder der Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
51 bis 66 ein Teil der Asche auf der Abgasauslaßseite des Durchgangslochs
angesammelt war, verblieb Asche auf der Trennwand auf der Abgaseinlaßseite und
im Mittelabschnitt des Durchgangslochs zusammen mit vielen Partikeln,
was den Anfangsdruckverlust nach dem Regenerationsvorgang leicht
höher werden
läßt; dadurch
muß der
Partikelregenerationsvorgang verglichen mit den Abgasreinigungsvorrichtungen
der Beispiele 73 bis 88 häufiger
durchgeführt
werden. Obwohl ferner die Abgasreinigungsvorrichtungen der Vergleichsbeispiele
51 bis 66 keinen Waschvorgang des Wabenfilters durch Waschen mit
Wasser o. ä.
unmittelbar nach dem Bewertungsversuch erfordern, benötigen diese
Vorrichtungen den Waschvorgang in einer kürzeren Zeitspanne verglichen
mit den Abgasreinigungsvorrichtungen der Beispiele 73 bis 88.
-
Wie
die Ergebnisse gemäß Tabelle
7 deutlich machen, wird es im Regenerationsvorgang des Wabenfilters
in der Abgasreinigungsvorrichtung unter Verwendung des Wabenfilters
der Erfindung durch Festlegen der Einströmgeschwindigkeit von Gasen
in das Wabenfilter auf mindestens 0,3 m/s möglich, Ascherückstände auf
der Trennwand zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs zu bewegen, um eine große filterfähige Fläche in der Trennwand zu wahren
und somit das Wabenfilter lange Zeit kontinuierlich zu verwenden.
-
Ist
weiterhin z. B. die Einströmgeschwindigkeit
von Gasen in das Wabenfilter auf mindestens 0,3 m/s im Regenerationsvorgang
des Wabenfilters festgelegt, so ist es unmöglich, Ascherückstände auf
der Trennwand zur Abgasauslaßseite
des Durchgangslochs zu bewegen, ohne das Wabenfilter der Erfindung
zu verwenden; folglich läßt sich
das Filter nicht langfristig gebrauchen.
-
Ist
zudem die Sauerstoffkonzentration von Gasen niedrig, die in das
Wabenfilter einströmen
sollen, werden die Partikel nicht ausreichend verbrannt und verbleiben
darauf; dadurch wird die angesammelte Aschemenge höher.
-
GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
-
Die
Wabenfilter zur Abgasreinigung gemäß dem ersten und zweiten Aspekt
der Erfindung entsprechen der vorstehenden Beschreibung; daher ist
es in einem Wabenfilter-Rege nerationsvorgang möglich, auf dem Wandabschnitt
angesammelte Partikel so gut wie vollständig zu verbrennen und zu entfernen
und außerdem Ascherückständen auf
dem Wandabschnitt zu ermöglichen,
sich innerhalb des Durchgangslochs problemlos zu bewegen, da die
Asche vom Wandabschnitt leicht getrennt werden kann.
-
Weiterhin
entspricht die Abgasreinigungsvorrichtung der Erfindung der vorstehenden
Beschreibung, was ermöglicht,
eine große
filterfähige
Fläche
im Wandabschnitt auch nach kontinuierlichen Partikelauffang- und
Regenerationsvorgängen
des Wabenfilters zu wahren; dadurch wird es möglich, den Anfangsdruckverlust des
Wabenfilters daran zu hindern, nach den Regenerationsvorgängen zu
hoch zu werden, und folglich das Wabenfilter lange Zeit kontinuierlich
zu verwenden.
-
- 10,
20
- Wabenfilter
zur Abgasreinigung
- 11,
31
- Durchgangsloch
- 12,
32
- Stopfen
- 13
- Wandabschnitt
- 24
- Klebeschicht
- 25
- Keramikblock
- 26
- Dichtungsmaterialschicht
- 30
- poröses Keramikteil
- 33
- Trennwand