DE603192C - Spindelein- und -ausrueckvorrichtung - Google Patents

Spindelein- und -ausrueckvorrichtung

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DE603192C
DE603192C DEB160194D DEB0160194D DE603192C DE 603192 C DE603192 C DE 603192C DE B160194 D DEB160194 D DE B160194D DE B0160194 D DEB0160194 D DE B0160194D DE 603192 C DE603192 C DE 603192C
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DE
Germany
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thread
spindle
roller
thread guide
release lever
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Expired
Application number
DEB160194D
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English (en)
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/08—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00—Handled material; Storage means
    • B65H2701/30—Handled filamentary material
    • B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Spindelein- und -ausrückvorrichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spindelein- und -ausrückvorrichtung für Spulmaschinen mit parallel zueinander und quer zur Maschinenlängsachse angeordneten einzeln abkuppelbaren Spulspindeln, bei welcher beim Stillsetzen einer Spulspindel der Faderi selbsttätig aus: dem als Schwinghebel ausgebildeten Fadenführer ausgehoben wird.
  • Es ist nun im allgemeinen bei Spulmaschinen bekannt, beim Stvllsetzen der Spulspin.del den Faden aus dem Fadenführer auszuheben, um denselben dem Einfluß des, weiter hin und her gehenden, Fadenführers zu entziehen. Zu diesem Zweck waren aber bisher besondere umständliche Vorrichtungen erforderlich, welche das, Ausheben, und Hochhalten des Fadens bewerkstelligen. Bei derartigen Maschinen ist es auch bekannt, die einzelnen Spulspindeln durch eine gegeneinander versetzte Anordnung von Ausrückhebel und Kupplung s-tillzusetzen, indem der mit einer schrägen Flächeversehene Ausrückhebelgegen die entsprechend ausgebildete Kupplung bewegt wird: und diese hierbei löst. Hierbei bestecht jedoch der Nachteil, d@aß infolge des stillstehenden Ausrückhebels und der umlaufenden Kupplung bald ein Verschleiß auftritt, da die Flächen: beim Stillsetzen immer kurze Zeit aneinander vorbeilaufen. Diese Nachteile zu vermeiden ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
  • Bei dieser trägt der Spindelausrückhebel eine mit einer keilförmigen Umfangsnut versehene und zu der Spindelkupplungsralle axial versetzt angeordnete Ralle und eine an: der Spule anliegende Fadenüberlaufwalze, ferner stützt er sich unter Federkraft an einem den Spulendurchmesser bestimmenden verstellbaren und verschwenkbaren Anschlag ab, an dem er bei vollendeter Spule abgleitet und dadurch mittels der .beiden Rollen die Spindel ausrückt sowie durch die Überlaufwalze den Fadenführerhebel entgegen der Fadenlaufrichtuna so weit ausschwenkt, Abis der Fadenführerschlitz aus dem Bereich des mittels eines am Ausrückhebel angeordneten Fadenanhebers hochgehobenen Fadens gelangt isst. Zweckmäßig werden nun noch am Aus.rückhebel zwei die Fadenüberlaufwalze an den Enden überdeckende bogenförmige - Platten so angeordnet, daB der beim Einrücken vom Fadenführerhebel seitwärts gegen eine der Platten gedrückte Faden in den Fadenführerschlitz einspringt.
  • Der Erindungsgegenstandl hat den Vorteil, daB. an einem einzigen Hebel die Ausrückung, auch bei bestimmtem Spulendurchmesser, sowie die Dämpfung zur Vermeidung von Erschütterungen angeordnet ist und dieser Hebel auch die Fadenführerstellung zur Aufwickelspule und bei ausgerücktem Zustand die Faden.führerstellung zum auflaufenden Faden regelt, was eine außergewöhnliche Vereinfachung sowohl im Aufbau wie auch vox allem in der Bedienung bedeutet. Ein weiterer Vorteil liegt noch darin, d'aß .bei Ausrückung infolge der Rollenanordnung kein Verschleiß auftreten kann, da im Augenblick des Aufdrückens der Rolle auf die Gegenrolle der Kupplung erstere bis zur Kuppelungslösung mitläuft, so daß jede zusätzliche Reibung vermieden wird. Außerdem ist noch vorteilhaft, .daß beim Einrücken der Faden. wieder selbsttätig in den Fadenführerscblitz gebracht wird.
  • Die Zeichnung stallt den: Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Aulsführungsform diar, und zwar zeigt: Fig. i eine Spulspind'el mit Ein- und Ausrückvorrichtung und zugehörigem Fadenführer in Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der Fig. i, Fig.3 einen teilweisen Schnitt der Fig.2 nach Linie A-B in größerem Maßstabe.
  • Die quer zur Längsachse der Maschine angeordnete Spulspindel i steht mitbgs einer Reibungskupplung 2- mit der Antriebsrolle 3 in Verbindung, welch letztere ihren Antrieb von einem durchlaufenden Riemen q, erhält. Oberhalb der Spulspind'el ist -der um den Bolzen 5 schwenkbare Ausrückhebel angeordnet, welcher an seinem Arm 7 eine mit einer Keilnute g versehene Rolle 8 trägt, die zu der der Keilnute 9 entsprechenden Gegenrolle zo der Kupplung 2 axial versetzt angeordnet ist. Der Arm: 6 des Ausrückhebels trägt auf einer Achse i i die Fadenüberlaufwalze 12 und ist vor der Fadenüberlaufwalze zu einem Schlitz 13 ausgebildet, in welchem sich der auf einer Schwingwelle iq. angeordnete Fadenführerhebel 15 führt. Letztere kommt also mit der Fadenüberlaufwalze reicht in Berührung und ist außerdem um eineGelenkstelle 16 schwenkbar. Die die Fadenüberlaufwalze i2 tragende Achse i i ist weiterhin zu einem Handgriff 17 ausgebildet, mittels welchem die Ein- und Ausrückvorrichtung betätigt wird. Über die Fadenüberlaufwalze 12 greifen an beiden Enden gebogene Platten 18, 18', welche am Arm 6 angeordnet sind und nicht auf der Walze aufliegen, sondern; einen Zwischenraum für den hin und her laufenden Faden frei lassen. Die Fadenüberlaufwalze selbst liegt an der zu wickelnden Spule ig an und wird von dieser angetrieben. Um nun. Vibrationen bzw. Erschütterungen zu vermeiden, ist eine Feder 2o vorgesehen, welche einen mittels einer Schraube2i verstellbaren Anschlag 22 gegen den Arm- 7 des Ausrückiiebels drückt, wobei der Anschlag 2e, gleichzeitig zum Einstellen auf einen bestimmten Spulendurchmesser dient. Der den, Anschlag tragende Körper 23 ist um einen Bolzen 24. schwenkbar angeordnet.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Bei Erreichung eines Spulendurchmessers, welcher durch Einstellung des Anschlages 22 vorher bestimmt worden ist, wird -der Arara 7 des Ausrückhebels durch die Schräge des unter Federzug stehenden Anschlages 22 nach unten gedrückt, wobei die Ralle 8 mit ihrer Keilnute 9 die etwas versetzte Gegenrolle io übergreift und die Kupplung 2 entgegen dem Federdruck löst. Hierbei wird aber gleichzeitig der Arm 6 und somit die Walze 12 von der Spule ig abgeschwenkt und der Fadenführerhebel 15 durch den Schlitz 13 mitgenommen. Da nun die Fadenüberdaufwallze 12 um den Bolzen 5 schwenkt und hierbei einen Kreisbogen nach oben beschreibt, geht der Fadenführer 15 bis unter die Oberkante des Schlitzes 13 und gibt den angehobenen, Faden 25 frei (s. Fig. i strichpunktiert). Beim Einrücken braucht jetzt nur die FadenÜberl'aufwalze am Handgriff 17 gegen die Spulen geschwenkt, und die Kupplung 2 wird wieder freigegeben, die Dämpfungsfeder 2o gespannt und der Fadenführerhebel 15 wieder in den Bereich .des Fadens 2o5 gebracht zu werden. Der Faden wird: nunmehr von der Außenkante des Fadenführers erfaßt und gegen eine der Platten 18, 18' bewegt, welche den Faden festhält, und zwar so lange, bis derselbe in den Fadenführerschlitz einspringt (s. FZg. 3).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spindelein- und -ausrückvorrichtung für Spulma@schinen mit parallel zueinander und quer zur Maschinenlängsachse angeordneten einzeln abkuppelbaren Spülspindeln, bei welcher beim Stillnetzen einer Spulspindel der Faden sel#bsttäti#g aus dem als Schwinghebel ausgebildeten Fadenführer ausgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelausrückhebel (6,7) eine mit einer keilförmigen Umfangsnut versehene und zu der Spindelkupplungsrolle (io) axial versetzt angeordnete Rolle (8) und eine an der Spule anliegende Fadenüberlaufwalze (12) trägt sowie sich unter Federkraft an einem den Spulendurchmesser bestimmenden verstellbaren und verschwenkbaren Anschlag (22) abstützt, an dein er bei vollendeter Spule abgleitet und dadurch mittels der beiden Rollen (8, io) die Spindel ausrückt sowie durch die überlaufwalze (12) den Fadenführerhebel (15) entgegen der Fadenlaufrichtung so weit ausschwenkt, bis der Fadenführerschlitz aus dem Bereich des mittels eines am Au@srückhebel angeordneten Fadenanhebers hochgehobenen Fadens gelangt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausrückhebel (6, 7) zwei die Fadenüberlaufwalze (i2) an den Enden überdeckende bogen@örmnge Platten (r8, z8') so angeordnet sind, dah der beim Einrücken vom Fadenführerhebel seitwärts gegen eine` der Platten gedrückte Faden in den Fadenführerschlitz einspringt.
DEB160194D 1933-03-23 1933-03-23 Spindelein- und -ausrueckvorrichtung Expired DE603192C (de)

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