DE603193C - Huelse fuer Garnknaeuel - Google Patents

Huelse fuer Garnknaeuel

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DE603193C
DE603193C DESCH98757D DESC098757D DE603193C DE 603193 C DE603193 C DE 603193C DE SCH98757 D DESCH98757 D DE SCH98757D DE SC098757 D DESC098757 D DE SC098757D DE 603193 C DE603193 C DE 603193C
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DE
Germany
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sleeve
jacket
yarn
ball
mandrel
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Expired
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DESCH98757D
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English (en)
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Julius Schuerer A G
Original Assignee
Julius Schuerer A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/04Kinds or types
    • B65H75/08Kinds or types of circular or polygonal cross-section
    • B65H75/10Kinds or types of circular or polygonal cross-section without flanges, e.g. cop tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Hülse für Garnknäuel Die -im Handel üblichen Garnknäuel werden zumeist aus Gründen der Festigkeit des Knäuels auf eine Hülse zweckmäßiger Größe aufgewickelt. Diese Hülsen, die aus Pappzylinder bestehen, werden zur Herstellung des Knäuels auf einen Dorn gesteckt, und dann wird das Garn aufgewickelt. Solche Garnknäuel zeigen aber, wenn das Garn lediglich an den Mantelflächen und einer Stirnseite der Hülse aufgewickelt wird, ein unschönes Äußeres, deshalb werden die Knäuel zumeist an beiden Stirnseiten überhängend gewickelt, so daß der größere Teil der sonst offenen Enden des Zylinders bis auf ein mittleres Loch verdeckt wird. Die Größe dieses Loches bestimmt sich nach dem. Durchmesser des zu verwendenden Dornes, den man, damit das Garn möglichst weit überhängend gewickelt werden kann, im Durchmesser so klein wie möglich zu halten bestrebt ist.
  • Um nun einen Dorn mit möglichst kleinem Durchmesser verwenden zu können und eine entsprechend große überhängende Wicklung des Garnes auf den beiden Stirnseiten zu erhalten, hat man in die als Zylinder ausgebildete Hülse als Halteglied zwei Stirnscheiben oder eine Stegscheibe eingesetzt, in denen Löcher kleinen Durchmessers zum Durchstecken eines Dornes entsprechenden Durchmessers vorgesehen sind. Eine solche Ausbildung des Knäuelkerns gestattet zwar, zufolge des dann möglichen geringen Durchmessers des Dornes, das Garn an den Stirnseiten weit überhängend zu wickeln, jedoch hat die fabrikatorische Herstellung derartiger Kerne den Nachteil, daß das mit einem Loch versehene Halteglizd in Gestalt zweier Stirnscheiben oder einer Stegscheibe in einem besonderen Arbeitsgang hergestellt, in die Hülse eingebracht und dort befestigt werden müß. Man muß aber bestrebt sein, für eine Knäuelhülse die Herstellungskosten so gering und das Gewicht so leicht wie möglich zu halten, damit sich die Verkaufskosten des Garnes nicht unnötig erhöhen.
  • Wickelhülsen mit eingesetzter Stegscheibe haben außerdem den Nachteil, daß sie ein erhebliches Gewicht haben, da die Dicke des Mantels ein bestimmtes Maß nicht unterschreiten darf, weil im anderen Falle beim Transport der unbewickelten Hülsen die Wandungen eingebuchtet werden und somit ein großer Teil der Hülsen zum Bewickeln von Garn unbrauchbar wird.
  • Den Vorteil der Gewichtsverminderung einer Hülse hat man schon dadurch zu erreichen versucht, daß die Hülse einfach aus einem zylindrischen Papprohr hergestellt und zum Bewickeln mit Garn in das Rohr ein mit Spreizarmen versehener Dorn eingeführt wird. Die Verwendung solcher Hülsen hat aber den Nachteil, daß das Einsetzen des Dornes mit den Spreizarmen und das Herausnehmen nach fertiggewickeltem Garnknäuel erhebliche Zeit in Anspruch nimmt, insbesondere deshalb, weil nach dem Fertigstellen des Garnknäuels der Dorn mit den Spreizvorrichtungen vorsichtig aus der Hülse herausgebracht werden muß, um den an dieser Seite überhängenden Teil der Wicklung nicht zu verletzen.
  • Die Erfindung hat nun zum Ziel, eine Knäuelhülse auf die einfachste und billigste Weise bei geringstem Gewicht unter Ausschalten der angeführten Nachteile und unter Wahrung des Vorteiles herzustellen, daß das Knäuel an beiden Stirnseiten weit überhängend gewickelt werden kann.
  • Dieses Ziel wird durch eine Hülse erreicht, bei welcher gemäß der Erfindung das scheibenförmige Halteglied bzw. die Halteglieder mit dem Mantel aus einem Stück bestehen.
  • Die einstückig mit dem Mantel hergestellten Halteglieder bilden zweckmäßig die Stirnseiten der Hülsen und sind gemäß der Erfindung durch Umlegen des einen Endes oder beider des Mantels gebildet. Durch dies Umlegen nach innen werden in der Mitte der Stirnseiten zwei Löcher geeigneter Größe zum Durchstecken eines entsprechenden Dornes freigelassen.
  • Gemäß der Erfindung kann auch der Hülsenmantel nach innen umgelegt und nochmals nach einwärts zu einer Nabe umgestülpt sein, die ein breites Auflager für den Wickeldorn bildet. Dieses zweimalige Umlegen kann an beiden Mantelenden vorgenommen werden, so daß zwei breite Auflagerstellen für den Dorn entstehen. Die Nabe bzw. die Naben können auch gesondert hergestellt und in die Stirnscheibe bzw. Stirnscheiben eingesetzt werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen Fig. i einen Längsschnitt durch ein Garnknäuel mit einer Hülse gemäß der Erfindung, Fig.2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig.3 bis 6 weitere Ausführungsformen der Erfindung im Längsschnitt.
  • In allen Figuren bezeichnet i die Wandung der Hülse und 2 das aufgewickelte Garn, 2a und 2b dessen an den Stirnseiten überhängend gewickelte Teile.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Fig. i sind die Stirnseiten ia und ib der Hülse durch Umlegen seiner Enden mit allmählichem Übergang hergestellt, so daß durch die Stirnwandungen Löcher 3 geeigneten Durchmessers zum Durchstecken eines Dornes freigelassen sind. Das Umlegen der Stirnseiten ist insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich.
  • Gemäß Fig. 3 ist nur eine Stirnseite ic mit allmählichem runden Übergang an der Hülse vorgesehen. Dadurch wird jedoch die Herstellung der an beiden Stirnseiten überhängenden Wicklung 2a und 2b nicht beeinträchtigt.
  • Gemäß der Ausführungsform der Fig. q, ist der Übergang von der Mantelfläche der Hülse i zu den Stirnseiten if, ig bzw. einer Stirnseite verhältnismäßig scharfkantig ausgebildet, so daß ebenso wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen je nach Größe der Umlegung entsprechende Löcher 3 bzw. ein Loch zum Durchstecken des Dornes freibleibt. Bei dieser Ausführungsform nimmt der überhängend gewickelte Teil des Knäuels etwas andere Gestalt als bei den. anderen Ausführungsformen an, die durch den scharfkantigen Übergang vom Knäuelmantel zu seinen Stirnseiten bedingt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Stirnseiten il und ik einstückig mit dem Mantel durch Umlegen der Mantelenden ausgebildet, jedoch erfolgt auf der einen Seite der Übergang von der Mantelfläche zur Stirnseite bogenförmig mit beliebigem Krümmungsradius, während er auf der anderen Seite scharfkantig ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.6 ist das eine Mantelende der Hülse zweimal umgelegt, so daß an die Stirnseite im anschließend eine Nabe in gebildet wird, die ein breites Auflager für :den Wickeldorn schafft. Dieses zweimalige Umlegen kann auch am anderen Mantelende der Hülse vorgenommen werden, so daß auf diese Weise zwei breite Auflager in Gestalt von Naben in, ip entstehen. Diese Anordnung ist in gestrichelten Linien -in Fig. 6 dargestellt. Die durch das Umlegen gebildete Nabe kann sich beliebig weit durch die Hülse, gegebenenfalls bis zum anderen Ende derselben bzw. bis zu der anderen Stirnseite, falls eine solche vorgesehen ist, erstrecken. Die Nabe kann auch als gesonderte Buchse hergestellt und in eine Stirnseite oder in beide der Hülse eingesetzt i werden. Auch bei dieser Ausführungsform kann der Übergang des Hülsenmantels zu einer Stirnscheibe oder beiden oder von der Stirnseite zur Nabe bei einstückiger Herstellung allmählich im Bogen oder scharfkantig i erfolgen. Falls ein allmählicher Übergang im Bogen verwendet wird und an der anderen Seite der Hülse keine Stirnscheibe vorgesehen ist, ist es zweckmäßig, an dieser Seite eine Wulst anzuordnen, um eine gleichförmige Wölbung des Knäuels auf beiden Seiten zu erzielen. Die Nabe kann einen geringen Querschnitt haben, so daß die Wicklung sehr weit überhängend hergestellt werden kann, und zwar so weit überhängend, daß das verbleibende Loch nach dem Wickelvorgang infolge des sehr geringen Durchmessers des verwandten Dornes sich nach dem Abziehen des fertigen Knäuels von dem Wickeldorn fast vollständig schließt.
  • Die durch das Umlegen eines oder beider Enden des Mantels entstehenden Löcher in einer Stirnseite bzw. in beiden Stirnseiten der Hülse können beliebig gestaltet, d. h. rund, oval, drei-, vier-, fünf- oder mehreckig ausgebildet sein.
  • Die Hülse selbst kann ebenfalls beliebig gestaltet, d. h. von rundem, ovalem, drei-, vier-, fünf- oder mehreckigem Querschnitt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hülse für Garnknäuel mit scheibenförmigem Halteglied zum -Aufstecken auf den- Wickeldorn, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied bzw. die Halteglieder mit dem Mantel der Hülse aus einem Stück bestehen.
  2. 2. Hülse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der- Hülsenmantel an seinem einen Ende oder an beiden nach innen zur Bildung des Haltegliedes bzw. der Halteglieder umgelegt ist.
  3. 3. Hülse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenmantel an seinem einen Ende oder an beiden nach innen umgelegt und nochmals nach einwärts zu einer Nabe bzw. Naben als Auflager für den Wickeldorn umgestülpt ist.
  4. 4. Hülse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Halteglied bzw. Halteglieder eine Lagerbuchse eingesetzt ist.
DESCH98757D 1932-09-01 1932-09-01 Huelse fuer Garnknaeuel Expired DE603193C (de)

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