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Bereich der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Beschleunigungssensoren, welche aus Silizium
durch Mikro-Materialbearbeitung
hergestellt worden sind, und insbesondere Sensoren mit einer Trägheitsmasse,
die durch Torsionstragelemente positioniert sind.
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Hintergrund der Erfindung
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Im
Stand der Technik ist es bekannt, dass kleine kompakte Beschleunigungssensoren
durch Mikro-Materialbearbeitung von Silizium-Wafern in geeignete
Konfigurationen geformt werden können, welche
dazu fähig
sind, eine Beschleunigung längs einer
Achse zu erfassen. Der Mikro-Materialbearbeitungsprozess wird normalerweise
an Stapels aus Silizium-Wafern durchgeführt. Dieser Prozess besteht aus
Maskieren und Bilden von Muster aus Ätz-Stop-Material auf einer
Waferoberfläche, Ätzen des
freigelegten Siliziums, Entfernen des Ätz-Stop-Materials, Metallisieren
und Bonden. Die Silizium-Wafer
werden würfelartig
in individuelle Beschleunigungssensorvorrichtungen geteilt und mit geeigneten
elektronischen Schaltkreisen zur Bildung von Beschleunigungsmessern
verbunden. Unter Verwendung dieser Techniken erfordert ein Zwei-Achsen- oder Drei-Achsen-Beschleunigungssensor
jeweils zwei oder drei diskrete, würfelartig geteilte Vorrichtungen,
um längs
zweier oder dreier orthogonaler Beschleunigungsachsen exakt mechanisch
ausgerichtet zu sein. Beispiele von Beschleunigungssensoren, welche
durch einen Prozess einer Mikro-Materialbearbeitung gebildet sind,
werden in den folgenden Patenten der Vereinigten Staaten beschrieben: 4,574,327;
4,930,043 und 5,008,774.
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Frühere Arten
von Beschleunigungssensoren aus Silizium verwenden eine Trägheitsmasse, welche
sich als Antwort auf Beschleunigung bewegt und durch Auslegertragbauteile
positioniert ist, welche eine Asymmetrie einführen können, die eine unerwünschte Querachsenempfindlichkeit
ergeben kann. Zur Vermeidung dieses uner wünschten asymmetrischen Effekts
werden diese Vorrichtungen mit flexiblen Tragelementen um die Peripherie
einer Trägheitsmasse
herum so konstruiert, dass die Antwort auf eine Beschleunigung vorzugsweise
längs einer
Achse erfolgt, welche senkrecht zu der Ebene der Trägheitsmasse
und der Tragelemente liegt. Um weiterhin die Beschleunigungsantwort
auf eine Achse zu begrenzen, werden die Tragelemente manchmal in der
Mittelebene der Trägheitsmasse
oder symmetrisch an den oberen und unteren Oberflächen der Trägheitsmasse
angeordnet. Die auf diese Art und Weise hergestellten Vorrichtungen
zeigen weite Parametervariationen zwischen den Vorrichtungen. Außerdem müssen mehrfache
diskrete Vorrichtungen für
Mehrfachachsenanwendungen zu jeder Beschleunigungsachse exakt ausgerichtet
werden. Schwierigkeiten, die bei der Herstellung auftreten, schließen die
genaue Positionierung der Mittelebene und die präzise Ausrichtung von mehrfachen
Vorrichtungen mit ein, wodurch der Herstellungsprozess komplex,
langsam und kostenaufwändig
gemacht wird.
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Die
vorstehenden Gründe
ergeben einen Bedarf für
einen Beschleunigungssensor mit mehrfachen Achsen, der durch Mikro-Materialbearbeitung aus
Silizium durch einen relativ einfachen Herstellungsvorgang erstellt
wird, welcher Vorrichtungen mit geringer mechanischer Spannung ergibt,
die temperaturstabil mit engen Parametertoleranzen unter den Vorrichtungen
sind. Es ist wünschenswert,
dass jede erforderliche Mehrfachachsenausrichtung eher als ein Bestandteil
des bei der Vorrichtungsherstellung benutzten Lithografieprozesses
durchgeführt
wird, als dass eine exakte mechanische Ausrichtung von diskreten
Vorrichtungen nach dem Zerwürfelungsvorgang
erforderlich ist. Es ist weiterhin wünschenswert, dass der Herstellungsprozess
auf einer Stapelbasis einstellbar ist, um Vorrichtungen mit vorher
festgelegter Beschleunigungsempfindlichkeit zu produzieren, wobei
Stapel in Vorrichtungen von niedriger Empfindlichkeit bis hoher
Empfindlichkeit klassifiziert sind.
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Hinsichtlich
des Stands der Technik wird auf US-Patent
US-A-5 707 077 Bezug genommen,
welches eine Lösung
im Stand der Technik für
einen in einem Fahrzeug-Airbagsystem
verwendeten dreidimensionalen Beschleunigungssensor darstellt, bei welchem
der massive Teil mit dem Rahmen mit der Hilfe eines Diaphragmas
bzw. einer Membran verbunden ist. In dieser Schrift des Stands der
Technik wird eine Lösung
offenbart, wobei die Beschleunigung in drei Dimensionen unter Verwendung
von nur einer Masse gemessen werden kann, indem in geeigneter Weise
Kondensatoren angeordnet werden und indem in geeigneter Weise die
Masse gehalten wird. Weiterhin wird eine Lösung offenbart, bei welcher
die große
Masse in vier kleinere Massen aufgeteilt ist, wobei jede kleinere
Masse einen Ausleger- bzw. Kragtragaufbau aufweist.
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In
Bezug auf den Stand der Technik wird auf die europäische Patentanmeldung
EP-A-0 301 816 Bezug genommen, welche
eine Lösung
im Stand der Technik für
einen in drei Richtung messenden Beschleunigungssensor darstellt,
wobei in einen einzelnen Silizium-Wafer Krag- bzw. Auslegerträger mit Massen
eingeätzt
sind, die asymmetrisch zu einer neutralen Ebene und mit 120 Grad
zueinander angeordnet sind. In diesem Dokument des Stands der Technik
ist auch eine Lösung
offenbart, bei welcher die Beschleunigung in drei Richtungen von
jeder der Massen gemessen werden kann.
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In
Bezug auf den Stand der Technik wird auf die deutsche Patentanmeldung
DE 196 49 715 A Bezug
genommen, welche eine Lösung
im Stand der Technik für
einen dreidimensionalen Beschleunigungssensor zeigt, der in Fahrzeugsicherheitssystemen
zur Anwendung kommt, bei welchem jedes individuelle Sensorelement
eine eigene Haupt-Empfindlichkeitsachse
auf gleichem Substrat aufweist, wobei jede der Achsen eine Winkelverschiebung
zu Oberflächennormalen
des Substrats aufweist. In diesem Dokument des Stands der Technik
ist eine Lösung
offenbart, bei welcher die Massen mit einem Kragtragaufbau getragen
sind.
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In
Bezug auf den Stand der Technik wird auf die japanische Patentanmeldung
JP 01 287470 Bezug genommen,
welche eine Lösung
im Stand der Technik für
einen Beschleunigungssensor vorlegt, wobei eine Beschleunigung auf
piezoresistive Art und Weise in unterschiedlichen Richtungen gemessen
werden kann, indem eine Ätzgeschwindigkeit
benutzt wird. Die Massen in diesem Beschleunigungssensor tasten
eine Beschleunigung längs
dreier Beschleunigungsachsen (X- und Y-Achse, Z-Achse) ab.
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In
Bezug auf den Stand der Technik wird auf die deutsche Gebrauchsmusterspezifikation
DE 93 20 965 U Bezug
genommen, welche eine Lösung
im Stand der Technik für
einen Beschleunigungssensor, der aus vier kleineren Massen geformt
ist, darstellt. In dieser Schrift aus dem Stand der Technik wird
eine Lösung
offenbart, bei welcher die Massen mit einem Kragtragaufbau getragen
sind.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist auf einen temperaturstabilen, monolithischen
Mehrfachachsen-Beschleunigungssensor mit geringer mechanischer Spannung
ausgerichtet, welcher enge Parametertoleranzen zwischen Vorrichtungen
aufweist, und welcher aus durch einen relativ einfachen Herstellungsprozess
aus Silizium in Mikro-Materialbearbeitung
hergestellt ist. Da der vorliegende monolithische Mehrfachachsen-Beschleunigungssensor durch
den Lithografieprozess, der bei der Vorrichtungsherstellung benutzt
wird, ausgerichtet wird, ist die Notwendigkeit einer präzisen mechanischen
Ausrichtung von diskreten Sensorvorrichtungen längs orthogonaler Beschleunigungsachsen
aufgehoben. Der Herstellungsprozess der vorliegenden Erfindung kann
auf einer Stapel- bzw. Batchbasis einstellbar sein, um Vorrichtungen
mit vorher festgelegter Beschleunigungsempfindlichkeit zu produzieren,
wobei Stapel in Vorrichtungen von niedriger Empfindlichkeit bis
Vorrichtungen mit hoher Empfindlichkeit eingeteilt sind.
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Während frühere Formen
von Silizium-Beschleunigungssensoren versuchten, asymmetrische Querachsenempfindlichkeit
zu verhindern, nutzt die vorliegende Erfindung diesen Querachseneffekt,
um eine Herstellung eines monolithischen Mehrachsen-Beschleunigungssensors
zu ermöglichen.
Die vorliegende Silizium-Beschleunigungssensor-Erfindung
weist eine, zwei, drei oder vier Silizium-Beschleunigungssensorzellen auf, wobei
jede Sensorzelle eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
aufweist, die sich als Antwort auf eine Beschleunigung bewegt und
durch Tragelemente koplanar mit einer ersten Oberfläche der
Silizium-Trägheitsmasse
positioniert und an einem Siliziumtragaufbau befestigt ist. Eine
Einrichtung zur Abtastung einer Bewegung der Trägheitsmasse oder einer resultierenden
Durchbiegung der Tragelemente auf Grund einer Beschleunigung der
Trägheitsmasse
und des Siliziumtragaufbaus ist vorgesehen. Die relative Position
jeder Trägheitsmasse
liegt in rechten Winkeln zu einer benachbarten Trägheitsmasse,
wenn die erste Oberfläche jeder
Sili zium-Masse unter Verwendung der Tragelemente als Winkelreferenz
bzw. als Winkelbezug betrachtet wird. Eine Silizium-Beschleunigungssensorvorrichtung,
welche die vorliegende Erfindung verkörpert, besteht aus zumindest
zwei einzelnen Sensorzellen, von denen jede eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
aufweist, und jede eine Beschleunigung in zwei orthogonalen Achsen
abtasten kann, aber nicht zwischen einer Beschleunigung längs einer
Achse oder der anderen unterscheiden kann. Eine Vorrichtung mit
zwei Sensorzellen, bei welcher jede Sensorzelle eine bewegliche
Silizium-Trägheitsmasse
aufweist, die in einem 180-Grad-Winkel zu der Trägheitsmasse der anderen Sensorzelle
angeordnet ist, wenn die ersten Oberflächen der Trägheitsmassen unter Verwendung der
Tragelemente als eine Winkelreferenz betrachtet werden, kann eine
Beschleunigung in zwei orthogonalen Achsen abtasten und kann zwischen
einer Beschleunigung längs
beider Achsen unterscheiden. Eine Vorrichtung mit drei Sensorzellen,
wobei jede Sensorzelle eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
positioniert in Winkeln von 0, 90 und 180 Grad relativ zu jeder
anderen aufweist, wenn die ersten Oberflächen der Trägheitsmassen unter Verwendung der
Tragelemente als eine Winkelreferenz betrachtet werden, kann eine
Beschleunigung längs
dreier orthogonaler Achsen abtasten und kann zwischen einer Beschleunigung
längs jeder
der drei Achsen unterscheiden. Eine Vorrichtung mit vier Sensorzellen, wobei
jede Sensorzelle eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse positioniert in
Winkeln von 0, 90, 180 und 270 Grad relativ zu jeder anderen besitzt, wenn
die ersten Oberflächen
der Trägheitsmassen unter
Verwendung der Tragelemente als eine Winkelreferenz betrachtet werden,
kann eine Beschleunigung längs
dreier orthogonaler Achsen abtasten und kann zwischen einer Beschleunigung
längs jeder
der drei Achsen unterscheiden. Die Vorrichtung mit vier Sensorzellen
ist von einer physikalischen symmetrischen Geometrie, wenn die erste
Oberfläche
jeder Trägheitsmasse
betrachtet wird, und stellt die Fähigkeit zur Neutralisierung
von Nichtlinearitäten
in gegenüber
liegenden Richtungen bereit. Somit ist eine Abtastung einer Mehrfachachsenbeschleunigung
mit einer einzelnen monolithischen Vorrichtung erreichbar, welche
keine präzise
mechanische Ausrichtung von vielen diskreten Einzelachsen-Beschleunigungsabtastvorrichtungen
erfordert. Eine Einrichtung zur Erfassung einer Bewegung der Trägheitsmasse
besteht darin, die Kapazität
zwischen der ersten Oberfläche
der beweglichen Trägheitsmasse
und einem ersten elektrisch leitenden Layer, der von der ersten Oberfläche beabstandet
ist und in Bezug auf den tragenden Siliziumaufbau befestigt ist,
zu messen; und indem die Kapa zität
zwischen einer zweiten Oberfläche
der beweglichen Trägheitsmasse
gegenüber
liegend der ersten Oberfläche
und einem zweiten elektrisch leitenden Layer, der von der zweiten
Oberfläche
beabstandet und in Bezug auf den tragenden Siliziumaufbau befestigt
ist, gemessen wird. Eine weitere Einrichtung zur Abtastung einer
Bewegung der Trägheitsmasse
besteht darin, den Widerstand von piezoresistiven Elementen zu messen,
welche auf den positionierenden Tragelementen angeordnet sind. Die
Tragelemente sind in einer Torsionskonfiguration ausgebildet. Die
Gestalt der Trägheitsmasse wird
im Allgemeinen als ein rechtwinklig ausgebildetes Parallelepiped
in der bevorzugten Ausführung
der Erfindung beschrieben.
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Ein
Verfahren zum Herstellen einer Silizium-Beschleunigungssensorvorrichtung
mit einer einzelnen Beschleunigungssensorzelle mit einer elektrisch
leitfähigen
beweglichen Silizium-Trägheitsmasse
weist das Formen eines Sandwichaufbaus mit Layern eines Ätz-Stop-Layers
zwischen einem ersten Wafer-Abschnitt elektrisch leitenden Siliziums und
einem, wobei der erste Wafer-Abschnitt elektrisch leitenden Siliziums
eine freiliegende erste Oberfläche
und der zweite Wafer-Abschnitt elektrisch leitenden Siliziums eine
freiliegende zweite Oberfläche
aufweisen. Ein zweiter Abschnitt der Silizium-Trägheitsmasse wird geformt, indem
ein rechtwinkliger rahmenförmiger
Kanal in dem zweiten Wafer-Abschnitt von der freiliegenden zweiten
Oberfläche
aus sich bis zu dem Ätz-Stop-Layer
erstreckend geätzt
wird. Ein erster Abschnitt der Silizium-Trägheitsmasse
wird durch Ätzen
eines U-förmigen
Kanals und eines stabförmigen
Kanals in dem ersten Wafer-Abschnitt von der freiliegenden ersten
Oberfläche
aus sich bis zu dem Ätz-Stop-Layer
erstreckend geformt, wobei der stabförmige Kanal und der U-förmige Kanal
in dem ersten Wafer-Abschnitt so positioniert werden, dass sie in
horizontaler Ausrichtung mit dem rechtwinkligen rahmenförmigen Kanal in
dem zweiten Wafer-Abschnitt liegen und gleiche planare Abmessungen
wie dieser aufweisen. Es sind Einrichtungen zur elektrischen Verbindung
des zweiten Abschnitts der Trägheitsmasse
mit dem ersten Abschnitt der Trägheitsmasse
durch den Ätz-Stop-Layer
oder auf der geätzten
Oberfläche
der Trägheitsmasse
vorgesehen. Der Siliziumdioxidlayer, welcher durch den geätzten rahmenförmigen Kanal
freigelegt ist, der geätzte
U-förmige Kanal
und der geätzte
stabförmige
Kanal werden dann gestrippt, wodurch eine rechteckige, in Gestalt
eines Parallelepipeds geformte, bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
geschaffen wird, welche durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Tragelemente
positioniert ist. Eine alternative Einrichtung zur elektrischen
Verbindung des zweiten Abschnitts der Trägheitsmasse mit dem ersten
Abschnitt der Trägheitsmasse
besteht darin, einen Layer aus leitfähigem Polysilizium über dem
resultierenden geätzten
und gestrippten Aufbau abzulagern. Dieser Ablagerungs- bzw. Abscheidungsvorgang
könnte
auch benutzt werden, wo es gewünscht
ist, nichtleitende Silizium-Wafer-Abschnitte zu verwenden. Einrichtungen
zur Abtastung einer Bewegung der Silizium-Trägheitsmasse sind vorgesehen,
indem ein erster elektrisch leitender Layer, der von der ersten
Oberfläche
der Trägheitsmasse beabstandet
ist, relativ zu dem Siliziumtragaufbau für eine erste Kapazitätsmessung
zwischen der ersten Oberfläche
der Trägheitsmasse
und dem ersten elektrisch leitenden Layer befestigt ist; und indem
ein zweiter elektrisch leitender Layer, der von der zweiten Oberfläche der
Trägheitsmasse
beabstandet ist, relativ zu dem Siliziumtragaufbau für eine zweite
Kapazitätsmessung
zwischen der zweiten Oberfläche der
Trägheitsmasse
und dem zweiten elektrisch leitenden Layer befestigt ist. Diese
elektrisch leitenden Layer sind vorzugsweise in ihrer Zusammensetzung metallisch
ausgeführt.
Alternativ können
Einrichtungen zur Abtastung einer Bewegung der Trägheitsmasse
vorgesehen sein, indem piezoresistive Elemente an den positionierenden
Tragelementen, die an dem Siliziumtragaufbau befestigt sind, angebracht sind,
und die Widerstandsänderung
gemessen wird, wenn die Tragelemente gebogen oder verdreht werden.
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In
einer bevorzugten Ausführung
eines Verfahrens zum Herstellen eines Silizium-Beschleunigungssensors mit zumindest
zwei Silizium-Beschleunigungssensorzellen wird der erste Abschnitt
der beweglichen Silizium-Trägheitsmasse
durch Ätzen
eines U-förmigen
Kanals und eines stabförmigen
Kanals in dem ersten Layer aus Silizium von der freiliegenden ersten
Oberfläche
aus sich zu dem Siliziumdioxidlayer erstreckend geformt, wobei der
stabförmige
Kanal und der U-förmige
Kanal in dem ersten Layer aus Silizium so positioniert werden, dass
sie in horizontaler Ausrichtung mit und von gleichen Flächenabmessungen
zu dem rechtwinkligen rahmenförmigen
Kanal in dem zweiten Layer aus Silizium ausgebildet sind. Der stabförmige Kanal
wird über der
offenen Oberseite des U-förmigen
Kanals angeordnet, wobei er innerhalb der äußeren Abmessungen der offenen
Oberseite des U-förmigen
Kanals zentriert ist, und sich in Länge ausdehnt, um der gesamten
Außenbreite
der Oberseite des U-förmigen Kanals zu
entsprechen, derart, dass die räumliche Trennung
eine Einrichtung mit einer Silizium-Trägheitsmasse ergibt, welche
durch Torsionstragelemente positioniert ist.
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Obwohl
die bevorzugte Ausführung
der Erfindung einen Siliziumdioxidlayer als Ätz-Stop-Layer benutzt, gibt es alternative
Ausführungen.
Diese alternativen Ausführungen
weisen einen Layer aus Siliziumnitrid, einen Layer aus dotiertem
Silizium und den Verarmungslayer mit der Verbindung von zwei unterschiedlich
dotierten Siliziumabschnitten auf.
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In
weiteren Beispielen eines Verfahrens zum Herstellen eines Silizium-Beschleunigungssensors, welcher
keine Ausführung
betrifft und zumindest eine Silizium-Beschleunigungssensorzelle
aufweist, wird der erste Abschnitt der beweglichen Silizium-Trägheitsmasse
durch Ätzen
eines U-förmigen
Kanals und eines stabförmigen
Kanals in dem ersten Layer aus Silizium von der freiliegenden ersten
Oberfläche aus
sich zu dem Siliziumdioxidlayer erstreckend geformt, wobei der stabförmige Kanal
und der U-förmige
Kanal in dem ersten Layer aus Silizium so positioniert werden, dass
sie in horizontaler Ausrichtung mit und von gleichen Flächenabmessungen
zu dem rechtwinkligen rahmenförmigen
Kanal in dem zweiten Layer aus Silizium ausgebildet sind. Der stabförmige Kanal
wird über
der offenen Oberseite des U-förmigen
Kanals angeordnet, wobei er innerhalb der äußeren Abmessungen der offenen
Oberseite des U-förmigen
Kanals zentriert ist, und sich in Länge ausdehnt, um kleiner zu
sein als die Innenbreite der Oberseite des U-förmigen Kanals. Die Enden des stabförmigen Kanals
sind von der inneren Oberseite des U-förmigen Kanals räumlich so
getrennt, dass die räumliche
Trennung eine Einrichtung mit einer Silizium-Trägheitsmasse ergibt, die durch
Ausleger- bzw. Kragtragelemente positioniert ist.
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Eine
weitere Ausführung
eines Verfahrens zum Herstellen eines Silizium-Beschleunigungssensors mit zumindest
zwei Silizium-Beschleunigungssensorzellen besteht darin, die Beschleunigungsempfindlichkeit
zu variieren, indem die Dicke der Tragelemente eingestellt wird,
indem die Dicke des ersten Silizium-Wafer-Abschnitts eingestellt
wird, indem die Breite der Tragelemente durch Einstellen der räumlichen
Trennung zwischen dem U-förmigen
Kanal und dem stabförmigen
Kanal eingestellt wird, oder indem die Länge der Tragelemente durch
Einstellen der Breite der geätzten
Kanäle
eingestellt wird.
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Das
Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung mit zwei Silizium-Beschleunigungssensorzellen, von
denen jede eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
aufweist, ist identisch zu dem Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung
mit einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle mit einer beweglichen
Silizium-Trägheitsmasse,
mit der Ausnahme, dass eine zweite Trägheitsmasse lithografisch und
dann physikalisch in einem 90-, 180- oder 270-(welcher funktionell
der gleiche wie 90 ist)Grad-Winkel zu der ersten Trägheitsmasse,
wenn die freiliegende erste Oberfläche der Silizium-Massen unter
Verwendung der positionierenden Träger als Winkelreferenz betrachtet wird,
positioniert wird. Das Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung
mit drei Silizium-Beschleunigungssensorzellen, von denen jede eine
bewegliche Silizium-Trägheitsmasse
aufweist, ist identisch zu dem Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung
mit zwei Silizium-Beschleunigungssensorzellen, mit der Ausnahme,
dass die dritte Trägheitsmasse
lithografisch und dann physikalisch in einem 90-Grad-Winkel zu der zweiten
Trägheitsmasse
und in einem 180-Grad-Winkel zu der ersten Trägheitsmasse positioniert wird,
wenn die freiliegende erste Oberfläche der Silizium-Massen unter Verwendung
der positionierenden Träger
als Winkelreferenz betrachtet wird. Das Verfahren zum Herstellen
einer Vorrichtung mit vier Silizium-Beschleunigungssensorzellen, von denen
jede eine bewegliche Silizium-Trägheitsmasse aufweist,
ist identisch zu dem Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung
mit drei Silizium-Beschleunigungssensorzellen, mit der Ausnahme,
dass eine vierte Trägheitsmasse
lithografisch und dann physikalisch in einem 90-Grad-Winkel zu der
dritten Trägheitsmasse,
in einem 180-Grad-Winkel zu der zweiten Trägheitsmasse und in einem 270-Grad-Winkel zu
der ersten Trägheitsmasse
positioniert wird, wenn die freiliegende erste Oberfläche der
Silizium-Massen unter Verwendung der positionierenden Träger als
Winkelreferenz betrachtet wird. Auf diese Art und Weise wird ein
monolithischer Mehrachsen-Beschleunigungssensor geformt, welcher
keine präzise mechanische
Ausrichtung von vielen diskreten Einzelachsen-Beschleunigungssensoren
erfordert.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1A illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht, welche einen Teil eines
vereinfachten monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors mit
einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle ohne einen ersten und
einen zweiten Deckplattenaufbau mit einer Trägheitsmasse darstellt, die
durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Torsionstragelemente
positioniert ist.
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1B illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht, welche einen Teil eines
vereinfachten monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors mit
einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle ohne einen ersten und
einen zweiten Deckplattenaufbau mit einer Trägheitsmasse darstellt, die
durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Ausleger- bzw. Kragtragelemente
positioniert ist.
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2 illustriert
eine perspektivische Ansicht, welche einen vereinfachten monolithischen
Mehrachsen-Beschleunigungssensor ohne einen ersten Deckplattenaufbau
und mit vier Silizium-Beschleunigungssensorzellen zeigt, wobei jede
eine Trägheitsmasse
aufweist, die in einem unterschiedlichen Winkel orientiert ist,
wenn die Tragelemente in der Ebene der X- und Y-Achse betrachtet
werden, und jede Trägheitsmasse
durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Torsionstragelemente
positioniert ist.
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3 zeigt
eine Tabelle, welche die Bewegungsrichtungen jeder der in 2 gezeigten
beweglichen Trägheitsmassen
hinsichtlich einer Beschleunigung des Beschleunigungssensors längs der
drei orthogonalen Beschleunigungsachsen angibt.
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4A und 4B illustrieren
zwei perspektivische Ansichten, die einen vereinfachten monolithischen
Mehrachsen-Beschleunigungssensor ohne einen ersten Deckplattenaufbau
und mit drei Silizium-Beschleunigungssensorzellen darstellen, wobei
jede eine Trägheitsmasse
aufweist, die in einem unterschiedlichen Winkel orientiert ist,
wenn die Tragelemente in der Ebene der X- und Y-Achse betrachtet
werden, und jede Trägheitsmasse
durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Torsionstragelemente positioniert
ist.
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5 illustriert
eine perspektivische Ansicht, welche einen vereinfachten monolithischen
Mehrachsen-Beschleunigungssensor mit zwei Silizium-Beschleunigungssensorzellen
darstellt, wobei jede eine Trägheitsmasse
aufweist, die in einem unterschiedlichen Winkel orientiert ist,
wenn die Tragelemente in der Ebene der X- und Y-Achse betrachtet werden,
und jede Trägheitsmasse
durch an einem Siliziumtragaufbau befestigte Torsionstragelemente positioniert
ist.
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6 illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht eines monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors
mit einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle.
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7 illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht, welche einen vereinfachten
monolithischen Silizium-Beschleunigungssensor mit einer nichtleitenden
Einzelzelle mit piezoresistiven Elementen an Auslegertragelementen
darstellt.
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8 stellt
eine alternative Ausführung
eines Deckplattenaufbaus dar.
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9 illustriert
eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines elektrisch leitfähigen Silizium-Wafers.
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10A illustriert eine perspektivische Ansicht eines
zweiten Silizium-Wafer-Abschnitts
mit Siliziumnitridpunkten und einem ersten Siliziumdioxidlayer auf
einer Oberfläche.
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10B illustriert eine Schnittansicht eines zweiten
Silizium-Wafer-Abschnitts mit Siliziumnitridpunkten und einem ersten
Siliziumdioxidlayer auf einer Oberfläche.
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11A illustriert eine perspektivische Ansicht eines
zweiten Silizium-Wafer-Abschnitts
mit einem zweiten Siliziumdioxidlayer, der mit Silizium-Mesas auf einer Oberfläche durchsetzt
ist.
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11B illustriert eine Schnittansicht eines zweiten
Silizium-Wafer-Abschnitts mit einem zweiten Siliziumdioxidlayer,
der mit Silizium-Mesas auf einer Oberfläche durchsetzt ist.
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12A illustriert eine perspektivische Ansicht des
in 9 gezeigten Wafer-Abschnitts mit einem ersten Silizium-Wafer-Abschnitt,
der an den Siliziumdioxidlayer gebondet und abgeschliffen ist.
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12B illustriert eine Schnittansicht des in 9A gezeigten Wafer-Abschnitts mit einem ersten Silizium-Wafer-Abschnitt,
der an den Siliziumdioxidlayer gebondet und abgeschliffen ist.
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13A illustriert eine perspektivische Ansicht eines
Layers aus Siliziumdioxid, der auf einem Silizium-Wafer-Abschnitt
herangezogen ist.
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13B illustriert eine perspektivische Teilschnittansicht
eines Layers aus Siliziumdioxid im Sandwichaufbau zwischen Silizium-Wafer-Abschnitten, die
durch ein alternatives Herstellungsverfahren geformt sind.
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13C illustriert eine perspektivische Ansicht eines
Layers aus Siliziumdioxid im Sandwichaufbau zwischen Silizium-Wafer-Abschnitten zum
Bilden eines alternativen Herstellungsverfahrens.
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14A illustriert eine perspektivische Ansicht des
in 12A gezeigten Sandwichaufbaus mit Layern mit Vertiefungen,
die in die ersten und zweiten Oberflächen eingeformt sind.
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14B illustriert eine Schnittansicht des in 12B gezeigten Sandwichaufbaus mit Layern mit Vertiefungen,
die in die ersten und zweiten Oberflächen eingeformt sind.
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15A illustriert eine perspektivische Ansicht des
geformten zweiten Abschnitts der Trägheitsmasse.
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15B illustriert eine Schnittansicht des geformten
zweiten Abschnitts der Trägheitsmasse.
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16A illustriert eine perspektivische Ansicht der
geformten ersten und zweiten Abschnitte der Trägheitsmasse.
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16B illustriert eine Schnittansicht der geformten
ersten und zweiten Abschnitte der Trägheitsmasse.
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17A illustriert eine perspektivische Ansicht der
geformten Trägheitsmasse,
die durch die Tragelemente, welche an dem Siliziumtragaufbau befestigt
sind, positioniert ist.
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17B illustriert eine Schnittansicht der geformten
Trägheitsmasse,
die durch die Tragelemente, welche an dem Siliziumtragaufbau befestigt sind,
positioniert ist.
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18 illustriert
eine perspektivische Ansicht eines Aufbaus, der zur Darstellung
der Bildung von Auslegertragelementen benutzt wird.
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19 illustriert
die Anbringung von Deckplattenaufbauten an dem Siliziumtragaufbau.
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20A illustriert eine perspektivische Ansicht eines
zum Teil geformten Deckplattenaufbaus, welcher einen Wafer-Abschnitt
mit einem Siliziumdioxidlayer zeigt.
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20B illustriert perspektivische Ansicht eines
zum Teil geformten Deckplattenaufbaus, welcher einen Wafer-Abschnitt
mit Graben mit einer Silizium-Mesa zeigt.
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21 illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht der bevorzugten Ausführung eines Deckplattenaufbaus.
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22 illustriert
eine Schnittansicht eines monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors mit
einer Einzelsensorzelle, die an eine Kapazitätmessschaltung angeschlossen
ist.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Es
wird nun Bezug auf 1A genommen, in welcher ein
Teil eines vereinfachten monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors 100 mit
einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle
mit einer elektrisch leitenden beweglichen Silizium-Trägheitsmasse 300,
die durch Torsionstragelemente 400, welche an einem elektrisch
leitfähigen
Siliziumtragaufbau 200 befestigt sind, positioniert ist,
eine X-Achse 510, eine Y-Achse 520 und eine Z-Achse 530 dargestellt
sind. In ähnlicher
Weise zeigt 1B einen Teil eines vereinfachten
monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors 100 mit
einer Silizium-Beschleunigungssensorzelle mit einer elektrisch leitenden
beweglichen Silizium-Trägheitsmasse 300,
die durch an dem elektrisch leitfähigen Siliziumtragaufbau 200 befestigte
Ausleger- bzw. Kragtragelemente 410 positioniert sind,
die X-Achse 510, die Y-Achse 520 und die Z-Achse 530.
Da die vorliegende Erfindung die in 1A gezeigten
Torsionstragelemente 400 verwendet, um die bewegliche Silizium-Trägheitsmasse 300 zu
positionieren, wird 1A als eine Referenz zum Zwecke
der Beschreibung des Betriebs der vorliegenden Erfindung benutzt,
aber es ist zu verstehen, dass die Diskussion in gleicher Weise
ebenfalls auf die Auslegertragelementekonfiguration von 1B,
welche keine Ausführung
der Erfindung ist, anwendbar ist. Es wird nun eine Beschleunigung
relativ zu der Z-Achse 530 betrachtet. Wenn der Silizium-Beschleunigungssensor 100 in
die +Z-Richtung längs
der Z-Achse 530 beschleunigt wird, bewegt sich die Trägheitsmasse 300 in
die –Z-Richtung
längs der
Z-Achse 530 relativ zu dem Siliziumtragaufbau 200,
wobei sie um die Achse, welche von Torsionstragelementen 400 gebildet
ist, verschwenkt. Wenn in umgekehrter Weise der Silizium-Beschleunigungssensor 100 in
die –Z-Richtung längs der
Z-Achse 530 beschleunigt wird, bewegt sich die Trägheitsmasse 300 in
die +Z-Richtung längs
der Z-Achse 530 relativ zu dem Siliziumtragaufbau 200,
wobei sie um die von Torsionstragelementen 400 gebildete
Achse verschwenkt. Es wird nun eine Beschleunigung relativ zu der
X-Achse 510 betrachtet. Wenn der Silizium-Beschleunigungssensor 100 in
die +X-Richtung längs
der X-Achse 510 beschleunigt wird, bewegt sich die Trägheitsmasse 300 in
die –X-Richtung
längs der
X-Achse 510 relativ zu dem Siliziumtragaufbau 200,
wobei sie um die Achse, welche von Torsionstragelementen 400 gebildet
ist, verschwenkt. Wenn in umgekehrter Weise der Silizium-Beschleunigungssensor 100 in
die –X-Richtung längs der
X-Achse 510 beschleunigt wird, bewegt sich die Trägheitsmasse 300 in
die +X-Richtung längs
der X-Achse 510 relativ zu dem Siliziumtragaufbau 200,
wobei sie um die von Torsionstragelementen 400 gebildete
Achse verschwenkt. Es wird eine Beschleunigung relativ zu der Y-Achse 520 betrachtet.
Wenn der Silizium-Beschleunigungssensor 100 entweder in
die +Y- oder –Y-Richtung
längs der Y-Achse 520 beschleunigt
wird, ist die Trägheitsmasse 300 an
einer Verschwenkung um die Achse, welche von den Torsionstragelementen 400 gebildet
ist, gehindert, da die Kraft der Trägheitsmasse auf Grund der Beschleunigung
nicht radial um, sondern in Ausrichtung mit der Achse verläuft, welche
von den Torsionstragelementen 400 gebildet ist. Somit ist
die Konfiguration des Silizium-Beschleunigungssensors nach 1A dazu
geeignet, eine Beschleunigung längs
zweier orthogonaler Beschleunigungsachsen abzutasten, längs der
Z-Achse 530 und längs
der X-Achse 510, aber sie kann nicht zwischen diesen beiden
Beschleunigungsachsen unterscheiden.
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Es
wird nun Bezug auf 2 genommen, in welcher ein Teil
eines vereinfachten monolithischen Mehrfachachsen-Silizium-Beschleunigungssensors 140 mit
vier Silizium-Beschleunigungssensorzellen gezeigt
ist, von denen jede eine bewegliche Silizium- Trägheitsmasse 310, 320, 330, 340 aufweist.
Ein erster Deckplattenaufbau ist in 2 nicht
dargestellt, um die relative Winkelpositionierung der Trägheitsmassen
in Bezug auf die Tragelemente sichtbar zu machen. Jede der vier
Trägheitsmassen
ist ähnlich
der in 1A gezeigten beweglichen Silizium-Trägheitsmasse 300 ausgebildet,
wobei sie durch Torsionstragelemente 400 positioniert sind,
die an einem Siliziumtragaufbau 240 angebracht sind. Jedoch
ist nur Trägheitsmasse 300 in
gleicher Weise wie Trägheitsmasse 300,
die in 1A gezeigt ist, in Bezug auf
die Orientierung der Schwenkachse orientiert, welche von den Torsionstragelementen 400 in Bezug
auf die X-Achse 510 und die Y-Achse 520 gebildet
ist. Folglich antwortet bzw. reagiert Trägheitsmasse 310 nur
auf eine Beschleunigung längs
der X-Achse 510 und der Z-Achse 530 durch Verschwenkung
um die von den Tragelementen 400 gebildete Achse in ähnlicher
Weise wie die Trägheitsmasse 300 von 1A.
Die Bewegungsrichtung von Trägheitsmasse 310,
welche aus der Beschleunigungsrichtung längs der drei orthogonalen Beschleunigungsachsen
resultiert, ist in der Spalte unter der Überschrift _310_ in der Tabelle
von 3 dargestellt. Unter Gebrauch einer ähnlichen
Analyse wie derjenigen, welche zur Festlegung einer Bewegung der
Trägheitsmasse
in 1A als Reaktion auf eine Beschleunigung des Beschleunigungssensors
benutzt wird, kann die Bewegung von Trägheitsmassen 320, 330, 340 schnell
bestimmt werden. Die Bewegungsrichtung der vier Trägheitsmassen 310, 320, 330, 340 des
in 2 gezeigten Beschleunigungssensors 140 als
Antwort bzw. Reaktion auf eine Beschleunigung längs der X-Achse 510,
der Y-Achse 520 und der Z-Achse 530 ist in der
Tabelle von 3 angegeben.
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Unter
Betrachtung der Tabelle von 3 resultiert
eine Beschleunigung des Beschleunigungssensors 140 aus 2 in
der +X-Richtung in der eindeutigen Bewegungskombination von Trägheitsmasse 310 aus 2 in
der –Z-Richtung,
von Trägheitsmasse 330 aus 2 in
der +Z-Richtung und keiner Bewegung von Trägheitsmassen 320, 340 aus 2.
In umgekehrter Weise resultiert eine Beschleunigung des Beschleunigungssensors 140 aus 2 in
der –X-Richtung
in der eindeutigen Bewegungskombination von Trägheitsmasse 310 aus 2 in
der +Z-Richtung, von Trägheitsmasse 330 aus 2 in
der –Z-Richtung
und keiner Bewegung von Trägheitsmassen 320, 340 aus 2.
Bei ähnlicher
Betrachtung einer Trägheitsmassenbewegung als
Reaktion auf eine Beschleunigung des Beschleunigungssensors 140 aus 2 in
der +Y-, –Y,
+Z und –Z-Richtung
ist aus den in 3 dargestellten Resultaten zu ersehen,
dass es eine eindeutige Kombination von Bewegungen der vier Trägheitsmassen
für jede
Kombination von simultaner Beschleunigungsgröße und -richtung längs einer,
zweier oder aller drei orthogonaler Beschleunigungsachsen gibt.
Somit ist der in 2 gezeigte Beschleunigungssensor
dazu geeignet, gleichzeitig Beschleunigungsgröße und -richtung längs dreier
orthogonaler Beschleunigungsachsen einer Beschleunigung einschließlich der Komponenten
zu erfassen, die aus einer außerhalb der
Achsen liegenden Beschleunigung resultieren. Es ist anzumerken,
dass, während 2 eine
Konfiguration von vier symmetrisch angeordneten Trägheitsmassen
zeigt, die gemäß 3 reagieren,
es gezeigt werden kann, dass nur drei Trägheitsmassen zur simultanen
Unterscheidung von Beschleunigungsrichtung und -größe längs einer,
zweier oder dreier der orthogonalen Beschleunigungsachsen oder jeder
Kombination von Beschleunigungskomponenten außerhalb der Achsen benötigt werden.
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4A zeigt
eine mögliche
Konfiguration eines vereinfachten monolithischen Mehrfachachsen-Silizium-Beschleunigungssensors 120 mit
drei Trägheitsmassen 310, 320, 340,
welche durch an einem Siliziumtragaufbau 220 befestigte
Torsionstragelemente 400 positioniert sind. 4B zeigt
eine weitere mögliche
Konfiguration eines vereinfachten monolithischen Mehrfachachsen-Silizium-Beschleunigungssensors 130 mit
drei Trägheitsmassen 310, 320, 340,
welche durch an einem Siliziumtragaufbau 230 befestigte
Torsionstragelemente 400 positioniert sind. Der erste Deckplattenaufbau
ist in 4A und 4B nicht
dargestellt, damit die relative Winkelpositionierung der Trägheitsmassen
in Bezug auf die Tragelemente sichtbar ist.
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Es
kann auch gezeigt werden, dass nur zwei Trägheitsmassen zur simultanen
Unterscheidung von Beschleunigungsrichtung und -größe längs einer oder
zweier orthogonaler Beschleunigungsachsen wie auch von Komponenten,
die außerhalb
der Achsen liegen, erforderlich sind. 5 zeigt
eine mögliche
Konfiguration eines vereinfachten monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors 110 mit zwei
Trägheitsmassen 320, 340,
die durch Torsionstragelemente 400, welche an einem Siliziumtragaufbau 210 befestigt
sind, positioniert sind. Der erste Deckplattenaufbau ist in 5 nicht
dargestellt, um die relative Winkelpositionierung der Trägheitsmassen
in Bezug auf die Tragelemente erkennen zu lassen.
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Es
wird nun Bezug auf 6 genommen. 6 illustriert
eine perspektivische Teilschnittansicht, welche eine Ansicht eines
vollständigen
Beschleunigungssensors darstellt, der in 1 ohne den
Deckaufbau gezeigt wurde. 6 illustriert
eine einzelne Sensorzelle, welche ein Element der vorliegenden Erfindung
ist, indem eine perspektivische Teilschnittansicht eines monolithischen
Silizium-Beschleunigungssensors 150 mit einer Silizium-Beschleunigungsensorzelle
dargestellt ist. Die Sensorzelle weist eine elektrisch leitfähige, bewegliche
Silizium-Trägheitsmasse 300 mit
einer ersten Oberfläche 302 und
einer gegenüber
liegenden zweiten Oberfläche 304 auf.
Die Trägheitsmasse 300 ist
statisch durch elektrisch leitfähige
Torsionstragelemente positioniert, die in 6 nicht
gezeigt sind, aber als Torsionstragelemente 400 in 1A dargestellt
sind. Die Torsionstragelemente sind an dem elektrisch leitenden
Siliziumtragaufbau 200 befestigt, wobei der Siliziumtragaufbau 200 eine
erste Oberfläche 202 und
ein gegenüber
liegende zweite Oberfläche 204 aufweist.
Ein erster Deckplattenaufbau 600 weist einen ersten metallischen
Layer 640 auf, der von der ersten Oberfläche 302 der
Trägheitsmasse 300 beabstandet
ist, wobei der erste metallische Layer 640 auf einem an
der ersten Oberfläche 202 des
Siliziumtragaufbaus 200 befestigten ersten Isolator 610,
vorzugsweise Glas, aufgeformt ist. Der erste metallische Layer 640 und
die erste Oberfläche 302 der
Trägheitsmasse 300 bilden
einen ersten veränderlichen Kondensator
eines Wertes, der von der Position der Trägheitsmasse 300 abhängig ist.
Ein zweiter Deckplattenaufbau 700 weist einen zweiten metallischen Layer 740 auf,
der von der zweiten Oberfläche 304 der
Trägheitsmasse 300 beabstandet
ist, wobei der zweite metallische Layer 740 auf einem an
der zweiten Oberfläche 204 des
Siliziumtragaufbaus 200 befestigten zweiten Isolator 710,
vorzugsweise Glas, aufgeformt ist. Der zweite metallische Layer 740 und die
zweite Oberfläche 304 der
Trägheitsmasse 300 bilden
einen zweiten veränderlichen
Kondensator eines Wertes, der von der Position der Trägheitsmasse 300 abhängig ist.
Die Größe der Beschleunigung, welche
eine Bewegung in der Trägheitsmasse 300 bewirkt,
wird durch Messung der Größe der Differenz zwischen
dem Wert des ersten veränderlichen
Kondensators und dem Wert des zweiten veränderlichen Kondensators angegeben
bzw. nachgewiesen. Die bevorzugte Einrichtung zur elektrischen Verbindung der
Trägheitsmasse 300 mit
einem Schaltkreis zur Kapazitätsmessung
besteht in einem Anschluss eines elektrischen Leitungsdrahts 880 an
ein elektrisches Bonding-Pad 870, das auf einer äußeren Oberfläche des
elektrisch leitenden Siliziumtragaufbaus gebildet ist, welcher durch
die elektrisch lei tenden Tragelemente mit der elektrisch leitenden
Trägheitsmasse 300 verbunden
ist. Die bevorzugte Einrichtung zur elektrischen Verbindung des
ersten metallischen Layers 640 des ersten Deckplattenaufbaus 600 mit
einer Schaltung zur Kapazitätsmessung
besteht in einem dritten elektrisch leitfähigen Silizium-Wafer-Abschnitt 620 mit
einer zweiten Oberfläche 624,
die auf dem ersten Isolator 610 aufgebracht ist und eine
erste leitfähige
Silizium-Mesa (Tafeloberfläche) 630 durch
den ersten Isolator 610 in elektrischem Kontakt mit dem
ersten metallischen Layer 640 aufweist. Der elektrische
Leitungsdraht 880, welcher mit der Schaltung zur Kapazitätsmessung
verbunden ist, ist auch an dem elektrischen Bonding-Pad 870 an
der zweiten Oberfläche 624 des
dritten Silizium-Wafer-Abschnitts 620 angeschlossen, wobei
somit die elektrische Verbindung mit dem ersten metallischen Layer 640 vervollständigt ist.
In ähnlicher
Art und Weise besteht die bevorzugte Einrichtung zur elektrischen
Verbindung des zweiten metallischen Layers 740 des zweiten
Deckplattenaufbaus 700 mit einer Schaltung zur Kapazitätsmessung
in einem vierten elektrisch leitfähigen Silizium-Wafer-Abschnitt 720 mit
einer zweiten Oberfläche 724,
die auf dem zweiten Isolator 710 aufgebracht ist und eine zweite
leitfähige
Silizium-Mesa 730 durch den zweiten Isolator 710 in
elektrischem Kontakt mit dem zweiten metallischen Layer 740 aufweist.
Der mit der Schaltung zur Kapazitätsmessung verbundene elektrische
Leitungsdraht 880 ist auch an dem elektrischen Bonding-Pad 870 an
der zweiten Oberfläche 724 des
vierten Silizium-Wafer-Abschnitts 720 angeschlossen,
wobei somit die elektrische Verbindung mit dem zweiten metallischen
Layer 740 vervollständigt
ist. In dieser bevorzugten Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist die Gestalt der Silizium-Trägheitsmasse 300 ein
rechtwinkliges Parallelepiped, wobei die erste Oberfläche 302 der
Trägheitsmasse 300 von
der ersten Oberfläche 202 des
Siliziumtragaufbaus 200 leicht tiefer liegend ausgebildet
ist, um einen dielektrischen Abstand für den ersten veränderlichen
Kondensator zu schaffen, und die zweite Oberfläche 304 der Trägheitsmasse 300 von
der zweiten Oberfläche 204 des
Siliziumtragaufbaus 200 leicht tiefer liegend ausgebildet
ist, um einen dielektrischen Abstand für den zweiten veränderlichen
Kondensator zu schaffen.
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Weitere
Beispiel, welche keine Ausführungen
der vorliegenden Erfindung sind, schließen die Verwendung von Ausleger-
bzw. Kragtragelementen 410, die in 1B gezeigt
sind, zur Positionierung der in 6 dargestellten
Trägheitsmasse 300 mit ein.
Weitere Beispiele betreffen das Formen von piezoresistiven Elementen
auf den in 1A gezeigten Torsionstragelementen 400 oder
auf den in 1B gezeigten Auslegertragelementen 410. 7 stellt eine
vereinfachte Einzelsensorzelle eines Silizium-Beschleunigungssensors 100 dar,
welche eine Silizium-Trägheitsmasse 300 illustriert,
die durch Silizium-Auslegertragelemente 410, die an einem
Siliziumtragaufbau 200 angebracht sind, positioniert ist. Piezoresistive
Elemente 420 sind an die Tragelemente 410 gebondet
und in Reihe elektrisch mit elektrischen Bonding-Pads 870 über metallisierte
Zwischenverbindungen 890 verbunden. Bond-Drähte 880 verbinden
diese piezoresistiven Elemente mit einer Schaltung zur Widerstandsmessung
um die Höhe
eine Durchbiegung in den Tragelementen 410 festzulegen,
wobei ein Maß der
Bewegung der Trägheitsmasse 300 gegeben
ist, was ebenfalls ein Maß der
Größe der Beschleunigung
ist, welche die Trägheitsmasse 300 erfährt.
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Eine
alternative Ausführung
einer elektrischen Verbindung des ersten metallischen Layers 640 aus 6 mit
einer Schaltung zur Kapazitätsmessung
ist in 8 illustriert, welche einen alternativen Deckplattenaufbau 650 zeigt.
Der alternative Deckplattenaufbau 650 weist einen alternativen
Isolator 660 mit einer ersten Oberfläche 662 und einer gegenüber liegenden
zweiten Oberfläche 664 auf. Ein
elektrisches Bonding-Pad 870 ist
auf der ersten Oberfläche 662 angeordnet,
und ein alternativer metallischer Layer 668 ist auf der
zweiten Oberfläche 664 des
Isolators 660 angeordnet. Ein metallisiertes Loch 666 ist
in dem Isolator 660 platziert, welches den metallischen
Layer 668 mit dem Bonding-Pad 870 verbindet, und
ein an den Bonding-Pad 870 gebondeter elektrischer Leitungsdraht 880 ist
an eine Schaltung zur Kapazitätsmessung
angeschlossen. Zwei dieser alternativen Aufbauten bilden einen ersten
Deckplattenaufbau 600 und einen zweiten Deckplattenaufbau 700,
welche in 6 dargestellt sind. Obwohl die
Zeichnungen die Trägheitsmasse
in der Gestalt eines Würfels
zeigen, kann sie als ein rechtwinkliges Parallelepiped ausgebildet
sein, um die Sensorempfindlichkeit durch Erhöhung der Größe der Trägheitsmasse zu vergrößern.
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Typische
Abmessungen für
einige Komponenten von 2 können wie folgt sein: jede würfelförmige Trägheitsmasse 310, 320, 330, 340 besitzt Seiten
zwischen ungefähr
300 μm bis
ungefähr
400 μm;
die Tragelemente 400 weisen eine Stärke von zwischen ungefähr 5 Mikron
bis ungefähr
10 μm auf; der
Abstand zwischen den Trägheitsmassen 310, 320, 330, 340 und
dem Tragaufbau 240, bekannt als Kanalbreite, be trägt ungefähr 20 μm. Ein typischer Silizium-Beschleunigungssensor 110 mit
vier Trägheitsmassen 310, 320, 330, 340 weist
Seiten von ungefähr
1200 μm
auf. Die gegebenen typischen Abmessungen sind nur als veranschaulichend
für eine typische
Ausführung
gedacht und sollen nicht als Begrenzungen für irgendwelche physikalischen
Parameter der Vorrichtungen ausgelegt werden.
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Typische
Abmessungen für
einige Komponenten von 6 können wie folgt sein: die Stärke des
ersten Isolators 610 beträgt ungefähr 75 μm und die Stärke des zweiten Isolators 710 beträgt ungefähr 75 μm. Der Abstand
zwischen der erste Oberfläche 302 der
Trägheitsmasse 300 und
dem ersten Deckplattenaufbau 600 beträgt ungefähr 1 μm. Der Abstand zwischen der
zweiten Oberfläche 304 der
Trägheitsmasse 300 und
dem zweiten Deckplattenaufbau beträgt ungefähr 1 μm. Die Stärke des ersten metallischen
Layers 640 beträgt
ungefähr
mehrere hundert pm, und die Stärke
des zweiten metallischen Layers beträgt ungefähr mehrere hundert pm.
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Wie
oben diskutiert sind die in 2, 4A, 4B und 5 gezeigten
Konfigurationen monolithische Silizium-Beschleunigungssensorvorrichtungen
mit entweder vier, drei oder zwei Beschleunigungssensorzellen, wobei
der erste Deckplattenaufbau entfernt ist, um die relative Winkelpositionierung
der Trägheitsmassen
in Bezug auf die Tragelemente ersichtlich zu machen. Die Überlagerung des
in 6 gezeigten Aufbaus über den Aufbau der in 2, 4A, 4B und 5 gezeigten
Vorrichtungen illustriert den vollständigen Aufbau dieser monolithischen
Vorrichtungen.
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Es
wird nun das Verfahren zum Herstellen des monolithischen Silizium-Beschleunigungssensor betrachtet,
wobei eine Technologie zur Mikro-Materialbearbeitung
von Silizium bei der Herstellung der in 6 dargestellten
beispielhaften Sensorvorrichtung sowie der in 2, 4A, 4B und 5 gezeigten
Mehrfach-Sensorzellenvorrichtungen verwendet wird. Eine Vervielfachung
dieser Vorrichtungen erfolgt normalerweise durch Stapel- bzw. Batch-Fabrikation
unter Verwendung von Silizium-Wafern. Das Verfahren zum Herstellen
des monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors kann in die folgenden
Verfahrensschritte unterteilt werden: (1) Formen eines Sandwichaufbaus
mit Layern aus Siliziumdioxid zwischen zwei Layern aus elektrisch leitendem
Silizium; (2) Herstellen von beweglichen Silizium-Trägheitsmassen,
Tragelementen und Siliziumtragaufbauten; (3) Herstellen erster Deckplattenaufbauten
und zweiter Deckplattenaufbauten und Bonden der ersten und zweiten
Deckplattenaufbauten an die Siliziumtragaufbauten; und (4) würfelartiges
Aufteilen des sich ergebenden Aufbaus in eine, zwei, drei oder vier
Sensorzellenvorrichtungen, Bonden elektrischer Leitungsdrähte und
Einkapseln der Vorrichtungen. Da Verfahrensschritt (4) Verfahren benutzt,
die konventionell und im Stand der Technik wohlbekannt sind, wird
es nicht notwendig sein, eine detaillierte Beschreibung dieser Vorgänge anzugeben.
Während
die folgende Beschreibung das Verfahren zum Herstellen einer monolithischen
Silizium-Beschleunigungssensorvorrichtung mit einer einzelnen Sensorzelle
beschreibt, ist es für
den Fachmann verständlich,
dass nicht nur eine Vielzahl von Einzelsensorzellen gleichzeitig
in Batch-Weise herstellbar ist, sondern eine Vielzahl von Mehrfach-Sensorzellenvorrichtungen
zur Verwendung zur Abtastung von Beschleunigung längs verschiedener
Achsen kann ebenfalls gleichzeitig als Batch-Fabrikation erfolgen.
Der Hauptunterschied zwischen den Mehrfach-Sensorzellen innerhalb einer einzelnen
Vorrichtung besteht in der Winkelorientierung in Bezug auf jede
andere Sensorzelle und die elektrische Anschlusskonfiguration. Deshalb
ist die folgende Beschreibung auf die Herstellung einer einzelnen
Sensorzellenvorrichtung konzentriert, da, sobald dieses verstanden
wurde, es leichter zu verstehen ist, wie eine Vielzahl von Mehrfach-Sensorzellenvorrichtungen
gleichzeitig produziert werden kann. Es ist zu beachten, dass die
Abmessungen in der Beschreibung typisch für die bevorzugte Ausführung der
Erfindung und zum Zwecke der Veranschaulichung sind. Die aktuellen
Vorrichtungsabmessungen werden in Abhängigkeit von den gewünschten
Vorrichtungsparametern variieren.
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Die
bevorzugte Ausführung
der vorliegenden Erfindung beginnt mit dem ersten Verfahrensschritt Formen
eines Sandwichaufbaus mit Layern aus Siliziumdioxid zwischen einem
ersten Layer aus elektrisch leitendem Silizium mit einer freiliegenden
ersten Oberfläche
und einem zweiten Layer aus elektrisch leitendem Silizium mit einer
freiliegenden zweiten Oberfläche,
wobei der erste Layer aus Silizium und der zweite Layer aus Silizium
in elektrischem Kontakt miteinander stehen. Es wird 9 betrachtet,
welche einen Abschnitt 250 eines zweiten elektrisch leitenden
Silizium-Wafers 292 zeigt, der typischerweise 400 Mikron
dick ist. Es ist zu beachten, dass es auch einen ähnlichen
ersten Silizium-Wafer-Abschnitt, dritten – Wafer-Abschnitt und vierten – Wafer-Abschnitt
gibt, die in aufeinanderfolgenden Herstellungsschritten betrachtet
werden. Der in 10A dargestellte zweite Wafer-Abschnitt 250 ist ebenfalls
400 Mikron dick und weist eine erste Oberfläche 256 und eine zweite
Oberfläche 258 auf,
welche typischerweise 600 Quadratmikron betragen. Das bevorzugte
Verfahren zum Herstellen des Sandwichaufbaus mit Layern besteht
darin, Dots bzw. Punkte aus Siliziumnitrid 252 auf der
ersten Oberfläche 256 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 an Stellen aufzubauen, welche
keine Ätzvorgänge stören, die
in späteren
Herstellungsschritten ausgeführt
werden. Die erste Oberfläche 256 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 wird dann thermisch oxidiert,
was bewirkt, dass ein selektiver erster Siliziumdioxidlayer 254 an
Stellen heranwächst,
die nicht von Dots aus Siliziumnitrid 252 bedeckt sind. 10B zeigt einen Querschnitt des zweiten Wafer-Abschnitts 250 von 10A mit Silizium-Mesas 262 (Tafeloberflächen), die
sich aus dem Oxidationsprozess ergeben. Der erste Siliziumdioxidlayer 254 wird
dann von der ersten Oberfläche 256 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 gestrippt, wobei eine in die
erste Oberfläche 256 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 eingeformte Vertiefung relativ
zu der Übergangsstelle
zwischen dem Silizium und den Dots aus Siliziumnitrid 252 zurückgelassen
wird. 11A und 11B stellen
den zweiten Wafer-Abschnitt 250 dar, nachdem ein zweiter
Siliziumdioxidlayer 260 in der eingeformten Vertiefung
in dem zweiten Wafer-Abschnitt 250 thermisch aufgezogen
worden ist und sich zu einer Höhe erstreckt,
die zu der Übergangsstelle
zwischen dem Silizium und den Dots aus Siliziumnitrid 252 von 10B korrespondiert, und die Siliziumnitriddots 252 gestrippt
worden sind. So wird eine planare Oberfläche nahe der ersten Oberfläche 256 des zweiten
Wafer-Abschnitts 250 geschaffen, welche den zweiten Siliziumdioxidlayer 260 durchsetzt
mit Silizium-Mesas 262 wie in 11A und 11B gezeigt aufweist. 12A und 12B illustrieren einen ersten Wafer-Abschnitt 270 eines
zweiten elektrisch leitenden Silizium-Wafers mit einer ersten Oberfläche 276 und
einer zweiten Oberfläche 278, welche
typischerweise 600 Quadratmikron betragen. Dieser erste Wafer-Abschnitt 270 ist
an die geformte planare Oberfläche
des zweiten Wafer-Abschnitts 250 so
gebondet, dass die zweite Oberfläche 278 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 in
Kontakt mit der geformten planaren Oberfläche steht. Der erste Wafer-Abschnitt 270 wird
dann auf einen Wert abgeschliffen, der typischerweise zwischen 5
und 10 Mikron beträgt.
Der Wert wird die Dicke bzw. Stärke
der Tragelemente festlegen, die einem späteren Herstellungsschritt gebildet
werden. Dies resultiert in einem Sandwichaufbau mit Layern aus Siliziumdioxid
zwischen einem ersten Silizium-Wafer-Abschnitt 270 und
einem zweiten Silizium-Wafer-Abschnitt 250 mit einer typischen
Dicke von ungefähr
400 Mikron, wobei der erste Wafer-Abschnitt 270 und der
zweite Wafer-Abschnitt 250 elektrisch untereinander durch
den Siliziumdioxidlayer hindurch über die Silizium-Mesas 262 verbunden
sind.
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Zusätzlich zu
der oben beschriebenen bevorzugten Ausführung gibt es verschiedene
alternative Ausführungen
eines Formens eines Sandwichaufbaus mit Layern aus Siliziumdioxid
zwischen zwei Layern aus Silizium. Eine alternative Ausführung zur Herstellung
eines Aufbaus ähnlich
zu dem in 12A und 12B gezeigten
besteht darin, Ionen bis in eine Tiefe von typischerweise 5 bis
10 Mikron unter die Oberfläche
des zweiten Siliziumdioxidlayers 260 des zweiten Wafer-Abschnitts 250,
der in 11A und 11B gezeigt
ist, vor einem Bonden des ersten Silizium-Wafer-Abschnitts 270 aus 12A und 12B an
die planare Oberfläche
des zweiten Siliziumdioxidlayers 260 auf dem zweiten Wafer-Abschnitt 250,
wie in 12A und 12B gezeigt
ist, zu implantieren. Der erste Wafer-Abschnitt wird nicht abgeschliffen,
aber der resultierende Aufbau wird thermisch geschockt. Der thermische Schock
ist derart, dass der zweite Wafer-Abschnitt 250 dazu veranlasst
wird, sich längs
der Verbindung der Ionenimplantation und dem verbleibenden Silizium
des zweiten Wafer-Abschnitts 250 zu spalten, woraus sich
ein Aufbau ergibt, der zu dem in 12A und 12B gezeigten Aufbau invertiert ist, wobei der
zweite Wafer-Abschnitt 250 typischerweise zwischen 5 und
10 Mikron stark ist und der erste Wafer-Abschnitt 270 typischerweise
400 Mikron stark ist. Eine weitere alternative Ausführung zum Herstellen
eines Aufbaus ähnlich
zu dem in 12A und 12B besteht
darin, einen ersten Layer aus Siliziumdioxid 254 auf dem
zweiten Wafer-Abschnitt 250 wie in 13A gezeigt
ist, heranzuzüchten
und dann mehrere kleine Bereiche 255 des zweiten Wafer-Abschnitts 250 durch
den Siliziumdioxidlayer 254 hindurch freizulegen, wobei
eine Pfütze
(Puddle) aus geschmolzenem Silizium erzeugt wird, und wobei die Pfütze aus
geschmolzenem Silizium auf die freiliegende Oberfläche des
Siliziumdioxidlayers 254 gezogen wird, wie in 13B gezeigt ist. Ein erster Layer aus Silizium 270 wird
oben auf dem Siliziumdioxidlayer 254 gebildet, wenn das
geschmolzene Silizium wie in 13B gezeigt
abkühlt,
wobei sich ein Aufbau ergibt, der ähnlich zu 12A und 12B ist.
Eine weitere alternative Ausführung
zum Herstellen eines Aufbaus ähnlich
zu 12A und 12B besteht darin,
einen ersten Layer aus Siliziumdioxid 254 auf der ersten
Oberfläche 256 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 wie in 13A gezeigt
zu formen. Die zweite Oberfläche 278 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 wird an den ersten Siliziumdioxidlayer 254 wie
in 13C gezeigt gebondet. Eine Vielzahl von kleinen Löchern wird
entweder in dem ersten Wafer-Abschnitt 270 oder in dem
zweiten Wafer-Abschnitt 250 freigelegt, welche sich zu
dem Siliziumdioxidlayer 254 erstrecken. Der freiliegende
Siliziumdioxidlayer 254 wird gestrippt und leitfähiges Polysilizium
oder anderes leitfähiges
Material wird in den kleinen Löchern
abgeschieden. Dies resultiert in einer Bildung von elektrischen
Verbindungen zwischen dem ersten Wafer-Abschnitt 270 und dem zweiten
Wafer-Abschnitt 250, wie in 13B gezeigt
ist.
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Der
zweite Verfahrensschritt der bevorzugten Ausführung ist ein Herstellen einer
beweglichen Silizium-Trägheitsmasse 300,
von Tragelementen 400 und eines Siliziumtragaufbaus 200,
wie in 1A dargestellt ist. Der Sandwichaufbau
mit Layern des Siliziumdioxidlayers 260 zwischen dem ersten
Wafer-Abschnitt 270 und dem zweiten Wafer-Abschnitt 250,
die in 12A und 12B gezeigt sind,
bildet den Startpunkt für
diesen zweiten Verfahrensschritt. Um einen Bewegungsraum für eine in aufeinanderfolgenden
Schritten zu formende Trägheitsmasse
bereitzustellen, wird eine erste ein Mikron tiefe Vertiefung 284 auf
der ersten Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 und
zweite ein Mikron tiefe Vertiefung 264 auf der zweiten
Oberfläche 258 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 eingeformt, wie in 14A und 14B dargestellt
ist. Es ist zu beachten, dass der zweite Siliziumdioxidlayer 260 und
die Silizium-Mesas 262, gezeigt in 14B, in
einem vorhergehenden Schritt des Herstellungsprozesses geformt worden
sind. Die erste Vertiefung 284 und zweite Vertiefung 264 werden
gebildet, indem ein erster Layer aus Siliziumnitrid auf der freiliegenden
ersten Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 und ein zweiter Layer aus Siliziumnitrid auf
der freiliegenden zweiten Oberfläche 258 des zweiten
Wafer-Abschnitts 250 wie in 14B gezeigt
herangezüchtet
bzw. aufgebaut werden. Der erste Layer aus Siliziumnitrid und der
zweite Layer aus Siliziumnitrid werden maskiert, um für die erste rechtwinklige
Vertiefung 284 und die zweite rechtwinklige Vertiefung 264 einen
ersten und einen zweiten freigelegten rechtwinkligen Bereich zu
schaffen. Der erste und der zweite rechtwinklige Bereich werden
so positioniert, dass sie in horizontaler Ausrichtung zueinander
liegen. Der freigelegte erste und zweite rechtwinklige Bereich werden
dann von dem Siliziumdioxidlayer so freigestrippt, dass der erste und
zweite rechtwinklige Bereich aus Silizium auf dem ersten Wafer-Abschnitt 270 und
dem zweiten Wafer-Abschnitt 250 freiliegen. Layer aus Siliziumdioxid
werden auf dem freiliegenden Silizium in dem ersten und zweiten
rechtwinkligen Bereich herangezüchtet.
Die Maskierung der Siliziumnitridlayer wird entfernt und das Siliziumnitrid
und das Siliziumdioxid werden gestrippt, wobei eine 1 Mikron tiefe
Vertiefung auf der ersten Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 und eine 1 Mikron tiefe Vertiefung auf
der zweiten Oberfläche 258 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 zurückgelassen werden, wo die Layer
aus Siliziumdioxid herangezüchtet
worden waren, wie in 14A und 14B dargestellt
ist.
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Ein
zweiter Abschnitt 308 einer beweglichen Silizium-Trägheitsmasse
wird in dem zweiten Wafer-Abschnitt 250 von 14B wie in 15A und 15B gezeigt geformt, indem ein rechtwinkliger rahmenförmiger Bereich
mit einer Breite von typischerweise 20 Mikron innerhalb der Peripherie
der zweiten Vertiefung 264 von 14B maskiert
wird, wobei der rechtwinklige rahmenförmige Bereich eine große und eine
kleine Abmessung besitzt. Ein Siliziumdioxidlayer wird über dem
verbleibenden freiliegenden Bereich der zweiten Oberfläche 258 des
in 14B gezeigten zweiten Wafer-Abschnitts 250 herangezüchtet, und
die rahmenförmige
Maskierung wird entfernt, wobei ein rahmenförmiger Bereich aus Silizium
innerhalb der zweiten Vertiefung 264 auf der zweiten Oberfläche 258 des
zweiten Wafer-Abschnitts 250 von 14B freiliegt.
Das freigelegte Silizium wird von der freiliegenden zweiten Oberfläche 258 aus 14B sich zu dem Siliziumdioxidlayer 260,
der einen Ätz-Stop
bildet, hin erstreckend geätzt,
vorzugsweise mittels resistivem Ionenätzen (RIE = Resistive Ion Etching),
wobei ein rahmenförmiger
Kanal 266 in dem zweiten Wafer-Abschnitt 250 von 14B erzeugt wird, woraus sich der Siliziumtragaufbau 200 und
der zweite Abschnitt 308 der Trägheitsmasse ergibt, wie in 15A und 15B dargestellt
ist. Innerhalb des Kanals 266 befindet sich der zweite
Abschnitt 308 der Trägheitsmasse
mit einer zweiten Oberfläche 304,
die zuvor Teil der zweiten Oberfläche 258 des zweiten
Wafer-Abschnitts 250 aus 14B war.
Außerhalb
des Kanals 266 befindet sich der Siliziumtragaufbau 200 mit
einer zweiten Oberfläche 204,
welche zuvor Teil der zweiten Oberfläche 258 des zweiten
Wafer-Abschnitts 250 aus 14B war.
Ein erster Abschnitt 306 der beweglichen Silizium-Trägheitsmasse 300 von 1A und
Tor sionstragelemente 400 werden in dem ersten Wafer-Abschnitt 270 aus 14B wie in 16A und 16B gezeigt geformt, indem ein U-förmiger Bereich
und ein stabförmiger
Bereich, jeder mit einer Breite von typischerweise 20 Mikron, innerhalb
der Peripherie der ersten Vertiefung 284 maskiert werden.
Der stabförmige
Bereich besitzt eine lange Abmessung, welche mit der großen Abmessung
bzw. Hauptabmessung des in 15A und 15B gezeigten rechtwinkligen rahmenförmigen Kanals 266 fluchtet.
Der U-förmige
Bereich und der stabförmige Bereich
werden so positioniert, dass sie in horizontaler Ausrichtung mit
dem rechtwinkligen rahmenförmigen
Kanal 266 aus 15A,
der zuvor in den zweiten Wafer-Abschnitt 250 von 14A eingeformt worden ist, liegen und gleiche
planare Abmessungen wie dieser aufweisen. Diese Ausrichtung ermöglicht eine
rechtwinklige Parallelepipedgestalt der zu formenden Trägheitsmasse
nach dem anschließenden Ätzprozess
des ersten Abschnitts 306 Trägheitsmasse. Ein Siliziumdioxidlayer
wird über
dem verbleibenden freiliegenden Bereich der ersten Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 aus 14A herangezüchtet, und
die U-förmige
und stabförmige Maskierung
wird entfernt, wobei ein U-förmiger und ein
stabförmiger
Bereich von Silizium innerhalb der ersten Vertiefung 284 auf
der ersten Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 nach 14A freigelegt
werden. Das freigelegte Silizium wird von der freiliegenden ersten
Oberfläche 276 sich
zu dem Siliziumdioxidlayer 260 aus 14A,
der einen Ätz-Stop
bildet, hin erstreckend geätzt,
vorzugsweise mittels resistivem Ionenätzen (RIE = Resistive Ion Etching),
wobei ein rahmenförmiger
Kanal 286 und ein stabförmiger
Kanal 288 in dem ersten Wafer-Abschnitt 250 von 14A erzeugt wird, wie in 16A und 16B dargestellt ist. Das interstitielle Silizium
zwischen dem U-förmigen
Kanal 286 und dem stabförmigen
Kanal 288 bildet die Torsionstragelemente 400.
Innerhalb des U-förmigen
Kanals 286 und des stabförmigen Kanals 288 befindet
sich der erste Abschnitt 306 der Trägheitsmasse mit einer ersten
Oberfläche 302,
welche zuvor Teil der ersten Oberfläche 276 des in 14A gezeigten ersten Wafer-Abschnitts 270 war.
Außerhalb
der Kanäle 286, 288 befindet
sich der Siliziumtragaufbau 200 mit einer ersten Oberfläche 202,
welche zuvor Teil der ersten Oberfläche 276 des in 14A gezeigten ersten Wafer-Abschnitts 270 war.
Der sich ergebende Aufbau, der in 16A und 16B dargestellt ist, ist die Trägheitsmasse 300 aus 1A,
welche durch Stege aus Siliziumdioxid und den Torsionstragelementen 400,
die an dem Siliziumtragaufbau 200 befestigt sind, in Position
gehalten wird. Die in 16B gezeigte Trägheitsmasse
weist den ersten Abschnitt 306, welcher Teil des ersten
Wafer-Abschnitts 270 und
des Siliziumdioxidlayers 260 aus 14B war, und
den zweiten Abschnitt 308 auf, welcher Teil des zweiten
Wafer-Abschnitts 250 aus 14B war.
Der in 16B gezeigten Siliziumtragaufbau 200 weist einen
Teil des ersten Wafer-Abschnitts 270,
des Siliziumdioxidlayers 260 und des zweiten Wafer-Abschnitts 250 nach 14B auf.
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Der
gesamte Aufbau wird in dem geätzten rahmenförmigen Kanal 266,
in dem geätzten
U-förmigen
Kanal 286 und in dem geätzten
stabförmigen
Kanal 288 wie in 16A und 16B gezeigt von freiliegendem Siliziumdioxid gestrippt,
wodurch eine als ein rechtwinkliges Parallelepiped geformte Trägheitsmasse 300 mit
einer ersten Oberfläche 302 und
einer zweiten Oberfläche 304 erzeugt
wird, welche durch Torsionstragelemente 400 positioniert
ist, die an einem Siliziumtragaufbau 200, der eine erste
Oberfläche 202 und
eine zweite Oberfläche 204 aufweist, befestigt
sind, wie in 17A und 17B dargestellt
ist. Der benutzte Stripper ist typischerweise Fluorwasserstoff.
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Es
gibt verschiedene Alternativen für
die bevorzugte Ausführung
zur Herstellung der beweglichen Silizium-Trägheitsmassen 300,
Tragelemente 400 und Siliziumtragaufbauten 200,
die in 17A und 17B gezeigt
sind. Eine dieser Alternativen weist ein Einstellen der Dicke bzw.
Stärke
der Tragelemente 400 durch Einstellen der Dicke des ersten Wafer-Abschnitts 270 aus 14A mit ein, was erreicht werden kann, indem entweder
auf der freiliegenden ersten Oberfläche 276 des ersten
Wafer-Abschnitts 270 Silizium epitaxial herangezüchtet wird oder
die freiliegende erste Oberfläche 276 des
ersten Wafer-Abschnitts 270 aus 14A durch
Ionenfräsen
oder Schleifen bearbeitet wird. Weitere alternative Ausführung bestehen
darin, die Breite der Tragelemente durch Einstellen der räumlichen
Trennung zwischen dem U-förmigen
Kanal 286 und dem stabförmigen
Kanal 288 aus 16A einzustellen,
oder die Länge
der Tragelemente durch Einstellen der Breite der geätzten Kanäle 266, 286, 288 wie
in 16A und 16B gezeigt
einzustellen. Die bevorzugte Ausführung zur Bildung von Torsionstragelementen 400,
wie in 1A gezeigt ist, besteht darin,
in Bezug auf 16A und 16B den
stabförmigen
Kanal 288 über
der offenen Oberseite des U-förmigen
Kanals 286 zu positionieren, wobei der stabförmige Kanal 288 innerhalb
der äußeren Abmessung
des U-förmigen
Kanals 286 zentriert ist, wobei sich die Länge des
stabförmigen
Kanals 288 ausdehnt, um der gesamten äußeren Breite der Oberseite
des U-förmigen Kanals 286 zu
gleichen, und wobei ein räumliches
Trennen der Enden des stabförmigen
Kanals 288 von der Oberseite des U-förmigen Kanals 286 erfolgt.
Ein Verfahren zum Formen von Ausleger- bzw. Kragtragelementen 410, wie
in 1B dargestellt ist, wird mit Bezugnahme auf 18 beschrieben,
wobei die Auslegertragelemente geformt werden, indem der stabförmige Kanal 288 über der
offenen Oberseite des U-förmigen
Kanals 286 positioniert wird, wobei der stabförmige Kanal 288 innerhalb
der Innenabmessung des U-förmigen
Kanals 286 zentriert wird, wobei sich die Länge des
stabförmigen
Kanals 288 ausdehnt, um kleiner zu sein als die innere
Breite der Oberseite des U-förmigen
Kanals 286, und wobei ein räumliches Trennen der Enden
des stabförmigen
Kanals 288 von der inneren Oberseite des U-förmigen Kanals 286 erfolgt.
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Eine
Alternative zum elektrischen Verbinden des ersten Wafer-Abschnitts 270 und
zweiten Wafer-Abschnitts 250 besteht darin, ein leitfähiges Material,
vorzugsweise Polysilizium, an den Seitenwänden des U-förmigen Kanals 286,
des rahmenförmigen
Kanals 266 und des stabförmigen Kanals 288 nach
einem Strippen des innerhalb dieser Bereiche freigelegten Siliziumdioxidlayers 260 abzulagern.
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Eine
alternative Vorrichtung zur Abtastung bzw. Erfassung einer Bewegung
der Trägheitsmasse 300 durch
Befestigung von piezoresistiven Elementen 420 an den Tragelementen 410 erfordert
einen einfachen ersten Deckplattenaufbau 600 und einen einfachen
zweiten Deckplattenaufbau 700, wobei beide aus einem Isoliermaterial,
wie zum Beispiel Glas, zum Bonden an den Siliziumtragaufbau 200, wie
in 7 gezeigt ist, bestehen. Die piezoresistiven Elemente
sind dann an eine geeignete Schaltung zur Widerstandsmessung angeschlossen,
um die Größe einer
Verdrehung oder Biegung der Tragelemente auf Grund einer Bewegung
der Trägheitsmasse
als Reaktion auf Beschleunigung festzulegen.
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Der
dritte Verfahrensschritt der bevorzugten Ausführung ist ein Herstellen des
ersten Deckplattenaufbaus 600 und zweiten Deckplattenaufbaus 700 und
ein Bonden der Deckplattenaufbauten an den Siliziumtragaufbau 200,
wie in 19 dargestellt ist. Die bevorzugte
Ausführung
zur Abtastung einer Bewegung der Trägheitsmasse besteht darin,
zwei veränderliche
Kapazitäten
zu messen. Die erste veränderliche
Kapazität
besteht zwischen der ersten Oberfläche 302 der Trägheitsmasse 300 und
einem ersten metallischen Layer 640, der an einem ersten
Deckplattenaufbau 600 befestigt ist, welcher von dem Siliziumtragaufbau 200 isoliert
und an diesem angebracht ist. Die zweite veränderliche Kapazität besteht zwischen
der zweiten Oberfläche 304 der
Trägheitsmasse 300 und
einem zweiten metallischen Layer 740, der an einem zweiten
Deckplattenaufbau 700 befestigt ist, welcher von dem Siliziumtragaufbau 200 isoliert
und an diesem angebracht ist. Der erste Deckplattenaufbau 600 ist
ein Spiegelbild des zweiten Deckplattenaufbaus 700, wie
in 19 gezeigt ist, so wird zur Abkürzung nur
die Herstellung des ersten Deckplattenaufbaus beschrieben.
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Bezug
nehmend auf 20A besteht die bevorzugte Ausführung zum
Herstellen des ersten Deckplattenaufbaus 600 darin, dass
ein erster Layer aus Siliziumdioxid 626 auf einer freiliegenden
ersten Oberfläche 622 eines
elektrisch leitfähigen
dritten Wafer-Abschnitts 620 aufgebaut
wird, wobei der dritte Wafer-Abschnitt 620 eine zweite
Oberfläche 624 gegenüber der
ersten Oberfläche 622 aufweist.
Der erste Layer aus Siliziumdioxid 626 auf dem dritten Wafer-Abschnitt 620 wird
so maskiert, dass die Siliziumdioxidoberfläche bis auf ein kleine geformte
Schablone freiliegt, welche positioniert wird, um mit der Lage der
Trägheitsmasse
wie in 20A gezeigt übereinzustimmen. Der freiliegende
Siliziumdioxidlayer 626 wird gestrippt, um das Silizium
der ersten Oberfläche 622 des
dritten Wafer-Abschnitts 620 mit Ausnahme der maskierten
geformten Schablone freizulegen. Die freigelegte Siliziumoberfläche wird
bis auf eine Tiefe von typischerweise 75 Mikron dergestalt geätzt, dass
eine kleine Silizium-Mesa 630 (Tafeloberfläche) auf
der ersten Oberfläche 622 des
dritten Wafer-Abschnitts 620 wie in 20B dargestellt geformt
wird. Dann werden Gräben
in einem rechtwinkligen kreuzschraffierten Muster auf der ersten Oberfläche 622 des
dritten Wafer-Abschnitts 620 bis auf
eine Tiefe von typischerweise der halben Dicke des dritten Wafer-Abschnitts 620 oder
von ungefähr 200
Mikron eingeformt. Die rechtwinklige Kreuzschraffierung enthält eine
Silizium-Mesa und ist so positioniert, dass sie mit der Position
der Trägheitsmasse
wie in 20B gezeigt übereinstimmt.
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21 ist
eine perspektivische Teilschnittansicht des ersten Deckplattenaufbaus 600,
welche den dritten Wafer-Abschnitt 620 mit Gräben darstellt, nachdem
ein Layer aus Glas über
der ersten Oberfläche 622 des
dritten Wafer-Abschnitts 620 so geschmolzen ist, dass die
Gräben
mit Glas gefüllt
sind und die Silizium-Mesa 630 mit Glas bedeckt ist. Die Glasoberfläche wird
flachgeschliffen, wobei eine planare Glasoberfläche 612 geformt wird,
wobei die Oberseite der Mesa 630 freiliegt, und die zweite Oberfläche 624 des
dritten Wafer-Abschnitts so zurückgeschliffen,
dass die mit Glas gefüllten
Gräben wie
in 21 gezeigt freiliegen. Ein erster metallischer
rechtwinkliger Musterlayer 640 wird auf der planaren Glasoberfläche 612 des
ersten Deckplattenaufbaus so geformt, dass der metallische Layer 640 mit
dem gegenüber
liegenden elektrisch leitenden dritten Wafer-Abschnitt 620 und
seiner zweiten Oberfläche 624 durch
die elektrisch leitende Silizium-Mesa 630 elektrisch verbunden
ist. Der erste metallische Layer 640 wird so positioniert
und mit Abmessungen versehen, dass er mit der ersten Oberfläche 302 der in 19 dargestellten
Trägheitsmasse 300 übereinstimmt.
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Die
Glasoberfläche 612 des
ersten Deckplattenaufbaus 600, der in 21 gezeigt
ist, wird auf die erste Oberfläche 202 des
in 19 gezeigten Siliziumtragaufbaus 200 so
gebondet, dass der erste metallische Layer 640 mit der
ersten Oberfläche 302 der Trägheitsmasse 300 übereinstimmt
und von ihr beabstandet ist, dergestalt, dass zwischen der ersten Oberfläche 302 und
dem ersten metallischen Layer 640 wie in 19 gezeigt
ein erster veränderlicher Kondensator
gebildet wird. In ähnlicher
Weise wird der zweite Deckplattenaufbau 700 auf die zweite Oberfläche 204 des
Siliziumtragaufbaus 200 so gebondet, dass zwischen der
zweiten Oberfläche 304 der
Trägheitsmasse
und dem zweiten metallischen Layer 740 wie in 19 gezeigt
ein zweiter veränderlicher
Kondensator gebildet wird. Elektrische Bonding-Pads 870 werden
auf der zweiten Oberfläche 624 des
dritten Wafer-Abschnitts 620, auf der Oberfläche des
Siliziumtragaufbaus 200 und auf der zweiten Oberfläche 724 des
vierten Wafer-Abschnitts 720 wie in 6 gezeigt
gebildet. Elektrische Leitungsdrähte 880 verbinden
den ersten Deckplattenaufbau 600, den Siliziumtragaufbau 200 und
den zweiten Deckplattenaufbau 700, wie in 6 gezeigt
ist, mit einer elektronischen Schaltung zur Messung des Werts des
ersten veränderlichen
Kondensators und des Werts des zweiten veränderlichen Kondensators, wobei
eine Messung der Bewegung der Trägheitsmasse 300 geschaffen
wird, welche eine Angabe der Beschleunigungsgröße und Beschleunigungs richtung
ist, die auf den Sensor einwirken. 22 zeigt einen
Querschnitt eines monolithischen Silizium-Beschleunigungssensors
mit einer einzelnen Sensorzelle, die an eine elektronische Schaltung
zur Kapazitätsmessung
angeschlossen ist.
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Eine
weitere Ausführung
zum Herstellen eines abwechselnden ersten Deckplattenaufbaus 650 besteht
darin, ein kleines Loch 666 in einen Abschnitt eines elektrisch
isolierenden Materials bzw. Isolationsmaterials 660 mit
einer ersten Oberfläche 662 und
einer zweiten Oberfläche 664 wie
in 8 gezeigt so einzuformen, dass das Loch mit der
Lage einer Trägheitsmasse übereinstimmt.
Die Oberfläche des
Lochs 66 wird metallisiert, wie auch ein erster rechtwinkliger
metallischer Layer 668 auf der zweiten Oberfläche 664 des
isolierenden Materials 660, dergestalt, dass der rechtwinklige
metallische Layer 668 auf der zweiten Oberfläche 664 mit
der ersten Oberfläche
durch das metallisierte Loch elektrisch verbunden und positioniert
und größenmäßig so abgestimmt
ist, dass er mit einer ersten Oberfläche einer Trägheitsmasse übereinstimmt.
Ein elektrisches Bonding-Pad 870 wird auf der ersten Oberfläche 662 des
isolierenden Materials 660 in elektrischem Kontakt mit
dem metallisierten Loch 666 geformt. Die zweite Oberfläche 664 des
isolierenden Materials 660 wird auf die erste Oberfläche des
Siliziumtragaufbaus so gebondet, dass der metallisierte Layer 668 mit
der ersten Oberfläche
der Trägheitsmasse übereinstimmt
und von dieser beabstandet ist, wodurch ein erster veränderlicher
Kondensator gebildet wird. Ein zweiter Deckplattenaufbau wird in ähnlicher Art
und Weise geformt und auf die zweite Oberfläche des Siliziumtragaufbaus
gebondet.
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Es
wurde oben angemerkt, dass monolithische Beschleunigungssensoren
mit mehr als einem Sensor durch das oben beschriebene Verfahren
hergestellt werden können,
indem lediglich die Winkelorientierung der Tragelemente in Bezug
aufeinander verändert
wird. 5 zeigt einen monolithischen Beschleunigungssensor 110 mit
einer ersten und einer zweiten Beschleunigungssensorzelle, wobei
die zweite Sensorzelle eine Trägheitsmasse 320 aufweist,
die in einem 180-Grad-Winkel zu der ersten Sensorzelle mit einer
Trägheitsmasse 340 orientiert ist,
wenn die erste Oberfläche
der Trägheitsmassen unter
Verwendung der Tragelemente als Winkelreferenz betrachtet wird. 4A und 4B zeigen
Alternativen eines monolithischen Beschleunigungssensors 120, 130 mit
einer ersten, einer zweiten und einer dritten Beschleunigungssensorzelle, wobei
die zweite Sensorzelle eine Trägheitsmasse 310 aufweist,
die in einem 90-Grad-Winkel
zu der ersten Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 340 orientiert ist,
und die dritte Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 320 ist
in einem 180-Grad-Winkel zu der ersten Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 340 orientiert, wenn
die erste Oberfläche
der Trägheitsmassen
unter Verwendung der Tragelemente als Winkelreferenz betrachtet
wird. 2 zeigt einen monolithischen Beschleunigungssensor 140 mit
einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Beschleunigungssensorzelle,
wobei die zweite Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 310 in
einem 90-Grad-Winkel zu der ersten Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 340 orientiert
ist, die dritte Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 320 in
einem 180-Grad-Winkel zu der ersten Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 340 orientiert
ist, und die vierte Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 330 in
einem 270-Grad-Winkel zu der ersten Sensorzelle mit einer Trägheitsmasse 340 orientiert
ist, wenn die erste Oberfläche
der Trägheitsmassen
unter Verwendung der Tragelemente als Winkelreferenz betrachtet
wird.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung in beträchtlicher Detaillierung mit
Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Versionen davon beschrieben worden
ist, sind weitere Versionen möglich.
Es sollte selbstverständlich
sein, dass die hierin beschriebenen Ausführungen lediglich beispielhaft
sind, und dass viele wechselnde Ausführungen und zusätzliche
Ausführungen
dem Fachmann offensichtlich werden, wobei die vorliegende Erfindung
nur durch den Inhalt und Rahmen der hier angefügten Ansprüche begrenzt ist.