DE60320131T2 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines rechtwinkligen steckanschlusses für rohrleitungen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines rechtwinkligen steckanschlusses für rohrleitungen Download PDF

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14598Coating tubular articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
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    • B29L2031/243Elbows

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Steckanschlüsse und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses an dem Ende eines Rohrs.
  • Rechtwinklige Rohr-Steckanschlüsse sind in zahllosen Installations-Szenarien erforderlich. Bei einem typischen rechtwinkligen Steckanschluß gemäß dem Stand der Technik wird ein erstes rohrförmiges Steckanschluß-Element auf ein offenes Ende eines Rohrs, entweder über das Rohr oder in das Rohr, gepaßt, und ein zweites rohrförmiges Steckanschluß-Element wird im rechten Winkel zu dem ersten Steckanschluß-Element gesichert. Diese Prozedur ist sowohl zeitaufwendig als auch teuer.
  • Ferner offenbart das Dokument WO 98/00663 A ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses unter Verwendung des Spritzgießens eines Kunststoffmaterials. Gemäß diesem Stand der Technik wird ein vorgeformtes inneres Gehäuse verwendet, welches L-förmig ist und zwei offene Enden aufweist. Jedes Ende des inneren Gehäuses ist mit einer Aufnahmenut zur Unterbringung eines O-Rings versehen. Ein rohrförmiges Element ist in ein Ende des inneren Gehäuses eingesetzt, während das andere Ende des inneren Gehäuses durch Einsetzen eines Formkerns verschlossen wird, bevor der Spritzgießvorgang in einer Horizontaleinfüll-Vertikalklemm-Spitzgießmaschine stattfindet. Durch den Spritzgießvorgang wird ein äußeres Element ausgebildet, welches das innere Gehäuse vollständig umgibt und das rohrförmige Element innerhalb des inneren Gehäuses sichert. Während des Spritzgießvorgangs verhindern die O-Ringe und der Formkern, daß das Kunststoffmaterial in das innere Gehäuse eindringt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Aufgabe dieser Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten Verfahrens der Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines Rohrs, und einer verbesserten Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs, durch welches/in welcher der rechtwinklige Steckanschluß in einem einfachen Formvorgang ausgebildet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale gelöst, die in den Ansprüchen 1, 3, 4, 8, 10 bzw. 11 angegeben sind, welche die Erfindung definieren. Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterentwicklungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Ansprüche 2, 5 bis 7 bzw. 9.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines Rohrs die Schritte:
    Positionieren des Rohr-Endabschnitts in einer Formhöhlung einer Spritzguß-Baugruppe einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat;
    Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der Formhöhlung mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
    Entfernen des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
    wobei das nach innen gerichtete Ende des Kerns während des Formens des Steckanschlusses über dem offenen Ende des Rohrs positioniert wird und dieses abdichtet.
  • Diese Verfahrenweise schafft eine einfache und kostengünstige Einrichtung zur Schaffung eines rechtwinkligen Rohr-Steckanschlusses, bei welcher das nach innen gerichtete Ende des Kerns über dem offenen Ende des Rohrs positioniert wird und dieses abdichtet, um dadurch den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial in das offene Ende des Rohrs während des Formens des Steckanschlusses zu verhindern.
  • Vorzugsweise umfaßt die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern, welcher sich auf dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns abstützt, um das nach innen gerichtete Ende während des Formens des Steckanschlusses in fester abdichtender Anlage mit dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts zu halten.
  • Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs vorgesehen, wobei die Formvorrichtung umfaßt:
    eine Spritzguß-Baugruppe, welche eine mittlere Formhöhlung, die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt, welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und eine Größe hat, um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt in den ersten Höhlungsabschnitt hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
    einen axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    wobei das nach innen gerichtete Ende des axialen Kerns eine flache Dichtfläche definiert, die dazu angepaßt ist, über dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts positioniert zu werden und dieses abzudichten, wodurch der Eintritt von geschmolzenem Material in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts während des Formens des Steckanschlusses verhindert wird.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines Rohrs die Schritte:
    Positionieren des Rohr-Endabschnitts in einer Formhöhlung einer Spritzguß-Baugruppe einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat;
    Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der Formhöhlung mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
    Entfernen des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
    wobei die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern umfaßt, welcher zur Positionierung in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts durch eine Öffnung in dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns hindurch verläuft. Im Ergebnis wirken das nach innen gerichtete Ende des Seitenkerns und das nach innen gerichtete Ende des axialen Kerns zusammen, um während des Formens des Steckanschlusses den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial in das offene Ende des Rohrs zu verhindern.
  • Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs vorgesehen, wobei die Formvorrichtung umfaßt:
    eine Spritzguß-Baugruppe, welche eine mittlere Formhöhlung, die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt, welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und eine Größe hat, um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt in den ersten Höhlungsabschnitt hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
    einen axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    wobei die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern umfaßt, der seitlich in die Formhöhlung in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern hervorsteht und zur Aufnahme in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts durch eine Öffnung in dem nach innen gerichteten Endabschnitt des axialen Kerns hindurch verläuft.
  • Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines Rohrs die Schritte:
    Positionieren des Rohr-Endabschnitts in einer Formhöhlung einer Spritzguß-Baugruppe einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat;
    Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der Formhöhlung mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
    Entfernen des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
    wobei die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern umfaßt, welcher einen Abschnitt, der an dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns anliegt, und einen weiteren Einsteckabschnitt umfaßt, der sich in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts erstreckt.
  • Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs vorgesehen, wobei die Formvorrichtung umfaßt:
    eine Spritzguß-Baugruppe, welche eine mittlere Formhöhlung, die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt, welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und eine Größe hat, um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt in den ersten Höhlungsabschnitt hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
    einen axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende hat;
    wobei die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern umfaßt, der seitlich in die Formhöhlung in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern hervorsteht und einen ersten Abschnitt umfaßt, der eine flache Fläche, die an dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns anliegt, und einen zweiten Einsteckabschnitt definiert, der sich in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts hinein erstreckt.
  • Bei jedem der Ausführungsbeispiele, die einen Seitenkern erfordern, wird der Einspritzung des geschmolzenen Kunststoffmaterials folgend der Seitenkern entfernt, und ein Stöpsel aus Kunststoffmaterial wird in die Öffnung in dem Steckanschluß eingesetzt, die durch das Entfernen des Seitenkerns verblieben ist.
  • Andere Anwendungen der vorliegenden Erfindung werden für Fachleute offensichtlich, wenn die folgende Beschreibung der besten Art und Weise, die zur Praktizierung der Erfindung vorge sehen ist, in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die hier vorliegende Beschreibung nimmt auf die beigefügten Zeichnungen Bezug, wobei sich gleiche Bezugszeichen durch mehrere Ansichten hindurch auf gleiche Teile beziehen, und in denen:
  • die 1 eine Draufsicht auf ein Rohrs mit einem darauf ausgebildeten rechtwinkligen Steckanschluß gemäß der Erfindung ist;
  • die 2 eine Seitenansicht des Rohrs und des Steckanschlusses ist;
  • die 3 eine perspektivische Querschnittsansicht des Rohrs und des Steckanschlusses ist;
  • die 4 eine perspektivische Ansicht des Rohrs und des Steckanschlusses ist;
  • die 5 eine fragmentarische Explosionsansicht einer Formbaugruppe ist, die bei der Ausbildung des rechtwinkligen Steckanschlusses verwendet wird;
  • die 6 eine fragmentarische Draufsicht auf die Formbaugruppe ist;
  • die 7 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht eines axialen Kerns ist, der in der Formbaugruppe verwendet wird;
  • die 8 eine Querschnittsansicht einer modifizierten Formbaugruppe ist;
  • die 9 eine Querschnittsansicht einer weiteren modifizierten Formbaugruppe ist;
  • die 10 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht eines axialen Kerns ist, der in der Formbaugruppe gemäß 9 verwendet wird;
  • die 11 eine fragmentarische Vorderansicht des axialen Kerns gemäß 10 ist;
  • die 12 eine Querschnittsansicht noch einer weiteren modifizierten Formbaugruppe ist;
  • die 13 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht eines Seitenkerns ist, der in der Formbaugruppe gemäß 12 verwendet wird;
  • die 14 eine Querschnittsansicht eines Rohrs und eines Steckanschlusses ist, die unter Nutzung der Formbaugruppe gemäß 8 oder der Formbaugruppe gemäß 9 ausgebildet werden.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Wie in 1 zu sehen ist, wird ein Steckanschluß 10 gemäß der Erfindung in einem Formvorgang an einem offenen Endabschnitt 12a eines Rohrs 12 ausgebildet.
  • Unter zusätzlicher Bezugnahme auf die 2, 3 und 4 umfaßt der Steckanschluß 10 einen rohrförmigen Abschnitt 10a, der ineinanderschiebbar auf dem Rohr-Endabschnitt 12a positioniert ist, einen Hauptkörperabschnitt 10b und einen Anschluß abschnitt 10, der sich in einem rechten Winkel zu dem rohrförmigen Abschnitt 10a erstreckt. Es ist zu verstehen, daß der Anschlußabschnitt 10c angeordnet ist, um ineinanderschiebbar in eine Öffnung zu passen, die in einer Vorrichtung definiert ist, bei welcher es erwünscht ist, ein Fluid durch das Rohr 12 zuzuführen, und die auf eine bekannte Weise eine Nut 10d zur Aufnahme eines O-Rings und eine weitere Nut 10e zur Aufnahme einer geeigneten Klammer umfaßt, um dadurch den Anschlußabschnitt 10c fest an der Vorrichtung zu sichern, die die Öffnung definiert.
  • Eine zentrale, sich axial erstreckende Bohrung 10f ist in dem Anschlußabschnitt 10c und in dem Hauptkörperabschnitt 10b definiert. Die Bohrung 10f umfaßt einen Hauptkörperabschnitt 10g und einen relativ flachen Abschnitt 10h mit reduziertem Durchmesser, positioniert in überlagernder Beziehung zu dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts 12a. Die mittlere Achse der Bohrung 10f ist in ihrer Anordnung in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohrs 12 verdeutlicht, so daß der Steckanschluß 10 einen rechtwinkligen Steckanschluß in Bezug auf das Rohr 12 ausbildet.
  • Die Art und Weise, auf welche der Steckanschluß 10 auf den Rohr-Endabschnitt 12 geformt ist, wird am besten unter Bezugnahme auf die 5 und 6 verständlich.
  • Die Formvorrichtung, die verwendet wird, um den Steckanschluß 10 auf den Endabschnitt des Rohrs 12 zu formen, umfaßt, allgemein betrachtet, eine untere Stempel- oder Formhälfte 14, eine obere Stempel- oder Formhälfte 16 und einen axialen Kern 18. Der untere Stempel 14 definiert die untere Hälfte 14a einer Formhöhlung, eine halbkreisförmige untere Kanalhälfte 14b, die der Größe nach das Rohr 12 aufnimmt, und eine halbkreisförmige untere Kanalhälfte 14c, die eine passende Größe hat, um den axialen Kern 18 aufzunehmen. Es ist verständlich, daß der obere Stempel 16 eine ergänzende obere Hälfte der Formhöhlung und ergänzende obere Kanalhälften, die mit der Formhöhlung 14a und den halbkreisförmigen Kanälen 14b und 14c zusammenwirken, um die gesamte Formhöhlung auszubilden, eine zylindrische Bohrung 20 für die verschiebbare Aufnahme eines Rohr-Endabschnitts 12a und eine zylindrische Bohrung 22 für die verschiebbare Aufnahme des axialen Kerns 18 umfaßt.
  • Die Formvorrichtung umfaßt ferner auf eine bekannte Art und Weise einen Angießkanal 24, einen Verteilerkanal 26, der sich von dem unteren Ende des Angießkanals zu der Formhöhlung erstreckt, und einen Einlauf 28 an dem Eingang des Verteilerkanals 26 in die Formhöhlung.
  • Der axiale Kern 18 (siehe gleichfalls 7) umfaßt einen zylindrischen Hauptkörperabschnitt 18a, der verschiebbar in der Bohrung 22 aufgenommen ist, und einen flachen nach innen gerichteten Endabschnitt 18b, der eine flache Dichtfläche 18c definiert und mit dem Hauptkörperabschnitt 18a durch abgeschrägte Flächen 18d und 18e verbunden ist.
  • Beim Gebrauch der Formvorrichtung zur Ausbildung des Steckanschlusses 10 auf dem Rohr-Endabschnitt 12a wird ein Rohr 12 in dem Kanal 14b des unteren Stempels positioniert, um den Rohr-Endabschnitt 12a in der Formhöhlung zu positionieren; ein axialer Kern 18 wird in dem Kanal 14c positioniert, wobei der Spitzenabschnitt 18b über dem offenen Ende des Rohrs liegt und die Abdichtfläche 18c abdichtend an dem ringförmigen Endabschnitt 12b des Rohrs anliegt; der obere Stempel wird auf dem unteren Stempel positioniert; geschmolzenes Kunststoffmaterial (wie zum Beispiel glasfaserverstärktes Nylon 12) wird dem Angießkanal 24 zugeführt, um den Verteilerkanal 26 und den Einlauf 28 in die Formhöhlung zu passieren, um die Formhöhlung in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt 12a und dem axialen Kern zu füllen; und dem Festwerden des Kunststoffmate rials folgend wird der obere Stempel von dem unteren Stempel entfernt, und der axiale Kern 18 wird entfernt. Diese Formprozedur bildet einen Steckanschluß 10, der fest an dem Rohr-Endabschnitt 12a gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung stehende axiale Bohrung 10f hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist.
  • Unter fortgesetzter Bezugnahme auf die 5 und 6 wird deutlich, daß die Formhöhlung 14a einen ersten ringförmigen Abschnitt 14d in umgebender Beziehung zu dem aufgenommenen Rohr-Endabschnitt umfaßt und den rohrförmigen Abschnitt 10a des Steckanschlusses und einen zweiten ringförmigen Abschnitt 14e definiert, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt in umgebender Beziehung zu dem aufgenommenen Kern erstreckt und den Hauptkörperabschnitt 10b und den Anschlußabschnitt 10c des Steckanschlusses definiert. Es wird ferner deutlich, daß sich die Bohrung 20, die den Rohr-Endabschnitt verschiebbar aufnimmt, an ihrem nach innen gerichteten Ende in den Höhlungsabschnitt 14d öffnet, und sich die Bohrung 22, die den axialen Kern verschiebbar aufnimmt, an ihrem nach innen gerichteten Ende in den Höhlungsabschnitt 14e öffnet.
  • Bei der modifizierten Form der in 8 verdeutlichten Formvorrichtung umfaßt die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern oder Quer-Kern 30, der in einem Kanal 14d in dem unteren Stempel zur Verschiebebewegung in einer Bohrung positioniert ist, die zwischen dem oberen und dem unteren Stempel koaxial mit der Bohrung 20 definiert ist.
  • Es wird verdeutlicht, daß es bei der in 5 gezeigten Formvorrichtung beabsichtigt ist, gleichzeitig zwei Steckanschlußelemente auszubilden (unter Verwendung eines weiteren Verteilerkanals 26a und eines weiteren Einlaufs 28a) und daß zu Zwecken der Veranschaulichung der linke oder untere Abschnitt der Formvorrichtung in 5 veranschaulicht worden ist, um die Verfahrensweise gemäß 6 zu zeigen, und die rechte oder obere Hälfte der Formvorrichtung gemäß 5 konfiguriert worden ist, um die Verfahrensweise gemäß 8 unter Verwendung des zusätzlichen oder seitlichen Kerns 30 zu zeigen.
  • Die Verfahrensweise, bei welcher die Formvorrichtung gemäß 8 angewandt wird, ist mit der Verfahrensweise, bei welcher die Formvorrichtung gemäß 6 angewandt wird, identisch, mit der Ausnahme, daß der Seitenkern 30 während des Einspritz-Formvorgangs gegen die Fläche 18f des nach innen gerichteten Endes 18b des axialen Kerns positioniert ist, um sicherzustellen, daß die Fläche 18c des nach innen gerichteten Endes des axialen Kerns in fester abdichtender Anlage mit dem ringförmigen Ende 12b des Rohr-Endabschnitts bleibt, um den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial in das Innere des Rohrs zu verhindern. Dem Festwerden des Kunststoffmaterials und der Entfernung des oberen Stempels, des axialen Kerns und des Seitenkerns folgend, wird die in dem Steckanschluß 10 aufgrund des Seitenkerns 30 gebildete Öffnung 10i mit einem Stöpsel 32 (14) gefüllt, der aus einem Material ausgebildet ist, das ähnlich oder identisch dem bei dem Spritzformprozeß verwendeten Material ist.
  • Bei der modifizierten Form der in den 9 und 10 verdeutlichten Formvorrichtung umfaßt das nach innen gerichtete Ende 18b des axialen Kerns eine zentrale Kernöffnung 18g, und der Seitenkern 34 hat eine Größe derart, daß er die Öffnung 18g passieren kann, um in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts 12a einzutreten, wodurch das nach innen gerichtete Ende 34a des Seitenkerns mit dem Endabschnitt des axialen Kerns zusammenwirkt, um den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial in das offene Ende des Rohrs zu verhindern. Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 8 wird der Entfernung des oberen Stempels und des axialen und des seitlichen Kerns folgend ein Stöpsel 32 in der durch den Seitenkern 34 gebildeten Bohrung 10i in dem Steckanschluß positioniert.
  • Bei der in den 12 und 13 verdeutlichten modifizierten Form der Formvorrichtung weist der axiale Kern 36 einen zylindrischen Stab auf, der ein flaches rundes Ende 36a hat, und der Seitenkern 38 umfaßt einen zylindrischen Abschnitt 38a für die verschiebbare Aufnahme in der zylindrischen Bohrung, die durch den oberen und unteren Stempel definiert ist, einen Abschnitt von quadratische Flächen 38b definierenden Querschnitten und einen zylindrischen, nach innen gerichteten Stöpsel-Abschnitt 38c. Im Gebrauch wirkt eine Fläche 38b an dem Abschnitt mit quadratischem Querschnitt des Seitenkerns mit dem flachen Ende 36a des zylindrischen Kerns 36 zusammen, und der Stöpselabschnitt 36c ist in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts aufgenommen, um den Eintritt von geschmolzenem Kunststoff in den Rohr-Endabschnitt zu verhindern. Wie bei den Ausführungsbeispielen gemäß den 8 und 10 ist ein Stöpsel 32 in der Bohrung 10i positioniert, die in dem Steckanschluß durch den Seitenkern definiert ist.
  • Es wird deutlich, daß der Steckanschluß bei dem fertigen Produkt, und ohne Rücksicht auf das angewandte Formverfahren, einen rohrförmigen Abschnitt 10a, der fest auf dem Endabschnitt 12a des Rohrs gesichert ist, einen Hauptkörperabschnitt 10b von im Allgemeinen kreisförmiger Konfiguration in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Abschnitt der Formhöhlung, und einen Anschlußabschnitt 10c in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Abschnitt der Formhöhlung umfaßt und eine mittlere Bohrung hat, die mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung steht, sich im rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts erstreckt und mit der Konfiguration des Kerns oder der Kerne übereinstimmt.
  • Es wird ferner deutlich, daß die Vorrichtung und die Verfahrensweise gemäß der Erfindung ein schnelles, kostengünstiges und wirksames Mittel zur Schaffung eines rechtwinkligen Anschlusses an einem Rohr bereitstellen.

Claims (11)

  1. Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) an einem Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), umfassend die folgenden Schritte: Positionieren des Rohr-Endabschnitts (12a) in einer Formhöhlung (14a) einer Spritzguß-Baugruppe (14, 16) einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat; Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns (18) in der Formhöhlung (14a) mit der Achse des Kerns (18) in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts (12a), wobei der Kern (18) ein nach innen gerichtetes Ende (18b) hat, das nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts positioniert ist; Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung (14a) in umgebender Beziehung zu dem Kern (18) und dem Rohr-Endabschnitt (12a); und Entfernen des Kerns (18), um einen Steckanschluß (10) auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt (12a) gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs (12) in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung (10f) hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts (12a) erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns (18) angepaßt ist; wobei das nach innen gerichtete Ende (18b) des Kerns (18) während des Formens des Steckanschlusses (10) über dem offenen Ende des Rohrs (12) positioniert wird und dieses abdichtet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern (30) umfaßt, welcher sich auf dem nach innen gerichteten Ende (18b) des axialen Kerns (18) abstützt, um das nach innen gerichtete Ende (18b) während des Formens des Steckanschlusses (10) in fester abdichtender Anlage mit dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) zu halten.
  3. Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) an einem Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), umfassend die folgenden Schritte: Positionieren des Rohr-Endabschnitts (12a) in einer Formhöhlung (14a) einer Spritzguß-Baugruppe (14, 16) einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat; Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns (18) in der Formhöhlung (14a) mit der Achse des Kerns (18) in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts (12a), wobei der Kern (18) ein nach innen gerichtetes Ende (18b) hat, das nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts positioniert ist; Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung (14a) in umgebender Beziehung zu dem Kern (18) und dem Rohr-Endabschnitt (12a); und Entfernen des Kerns (18), um einen Steckanschluß (10) auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt (12a) gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs (12) in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung (10f) hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts (12a) erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns (18) angepaßt ist; wobei die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern (34) umfaßt, welcher zur Positionierung in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) durch eine Öffnung (18g) in dem nach innen gerichteten Ende (18b) des axialen Kerns (18) hindurch verläuft.
  4. Verfahren zur Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) an einem Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), umfassend die folgenden Schritte: Positionieren des Rohr-Endabschnitts (12a) in einer Formhöhlung (14a) einer Spritzguß-Baugruppe (14, 16) einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat; Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns (36) in der Formhöhlung (14a) mit der Achse des Kerns (36) in einem rechten Winkel zu der Achse des Rohr-Endabschnitts (12a), wobei der Kern (36) ein nach innen gerichtetes Ende (36b) hat, das nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts positioniert ist; Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in die Formhöhlung (14a) in umgebender Beziehung zu dem Kern (36) und dem Rohr-Endabschnitt (12a); und Entfernen des Kerns (36), um einen Steckanschluß (10) auszubilden, der fest an dem Rohr-Endabschnitt (12a) gesichert ist und eine mit dem offenen Ende des Rohrs (12) in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung (10f) hat, die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts (12a) erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns (36) angepaßt ist; wobei die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern (38) umfaßt, welcher einen Abschnitt (38b), der an dem nach innen gerichteten Ende (36a) des axialen Kerns (36) anliegt, und einen weiteren Einsteckabschnitt (38c) umfaßt, der sich in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) erstreckt.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei welchem auf das Entfernen des Seitenkerns (30, 34, 38) folgend ein Stöpsel (32) aus Kunststoffmaterial in eine Öffnung (10i) in dem Steckanschluß (10) eingesetzt wird, die durch das Entfernen des Seitenkerns (30, 34, 38) verblieben ist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Formhöhlung (14a) einen ersten Abschnitt (14d), der eine Größe hat, um den Rohr-Endabschnitt (12a) aufzunehmen, und einen ringförmigen Raum rund um den aufgenommenen Rohr-Endabschnitt (12a) definiert, und einen zweiten Abschnitt (14e) umfaßt, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt (14d) erstreckt, eine Größe hat, um den Kern (18, 36) aufzunehmen, und einen ringförmigen Raum rund um den aufgenommenen Kern (18, 36) definiert.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem die Spritzguß-Baugruppe (14, 16) ferner eine erste Bohrung (20), die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Formhöhlungsabschnitt (14d) öffnet und eine Größe hat, um den Rohr-Endabschnitt (12a) verschiebbar aufzunehmen, und eine zweite Bohrung (22) definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung (20) erstreckt, sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Formhöhlungsabschnitt (14e) öffnet und eine Größe hat, um den Kern (18, 36) verschiebbar aufzunehmen.
  8. Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) auf den Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), wobei die Formvorrichtung umfaßt: eine Spritzguß-Baugruppe (14, 16), welche eine mittlere Formhöhlung (14a), die einen ersten Abschnitt (14d) und einen zweiten Abschnitt (14e) hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt (14d) erstreckt, welche eine erste Bohrung (20), die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) öffnet und eine Größe hat, um das Rohr (12) verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt (12a) definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung (22) definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung (20) er streckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) öffnet; und einen axialen Kern (18), der verschiebbar in der zweiten Bohrung (22) aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern (18) zu definieren, wobei der Kern (18) ein nach innen gerichtetes Ende (18b) zur Positionierung nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts hat; wobei das nach innen gerichtete Ende (18b) des axialen Kerns (18) eine flache Dichtfläche (18c) definiert, die dazu angepaßt ist, über dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) positioniert zu werden und dieses abzudichten, wodurch der Eintritt von geschmolzenem Material in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) während des Formens des Steckanschlusses (10) verhindert wird.
  9. Formvorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern (30) umfaßt, der seitlich in die Formhöhlung (14a) in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern (18) hinein vorsteht und an einer Fläche (18f) an dem nach innen gerichteten Ende (18b) des axialen Kerns (18) gegenüber der Dichtfläche (18c) anliegt, wodurch die Dichtfläche (18c) in feste Anlage mit dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) gedrückt wird.
  10. Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) auf den Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), wobei die Formvorrichtung umfaßt: eine Spritzguß-Baugruppe (14, 16), welche eine mittlere Formhöhlung (14a), die einen ersten Abschnitt (14d) und einen zweiten Abschnitt (14e) hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt (14d) erstreckt, welche eine erste Bohrung (20), die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) öffnet und eine Größe hat, um das Rohr (12) verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt (12a) definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung (22) definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung (20) erstreckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) öffnet; und einen axialen Kern (18), der verschiebbar in der zweiten Bohrung (22) aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern (18) zu definieren, wobei der Kern (18) ein nach innen gerichtetes Ende (18b) zur Positionierung nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts hat; wobei die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern (34) umfaßt, der seitlich in die Formhöhlung (14a) in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern (18) hervorsteht und zur Aufnahme in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) durch eine Öffnung (18g) in dem nach innen gerichteten Endabschnitt (18b) des axialen Kerns (18) hindurch verläuft.
  11. Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses (10) auf den Endabschnitt (12a) eines Rohrs (12), wobei die Formvorrichtung umfaßt: eine Spritzguß-Baugruppe (14, 16), welche eine mittlere Formhöhlung (14a), die einen ersten Abschnitt (14d) und einen zweiten Abschnitt (14e) hat, der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt (14d) erstreckt, welche eine erste Bohrung (20), die sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) öffnet und eine Größe hat, um das Rohr (12) verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) in den ersten Höhlungsabschnitt (14d) hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt (12a) definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt (12a) ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung (22) definiert, die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung (20) erstreckt und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) öffnet; und einen axialen Kern (36), der verschiebbar in der zweiten Bohrung (22) aufgenommen ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt (14e) vorsteht, um einen ringförmigen, den Steckanschluß ausbildenden Höhlungsraum in umgebender Beziehung zu dem Kern (36) zu definieren, wobei der Kern (36) ein nach innen gerichtetes Ende (36a) zur Positionierung nahe dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts hat; wobei die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern (38) umfaßt, der seitlich in die Formhöhlung (14a) in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern (36) hervorsteht und einen ersten Abschnitt umfaßt, der eine flache Fläche (38b), die an dem nach innen gerichteten Ende (36a) des axialen Kerns (36) anliegt, und einen zweiten Einsteckabschnitt (38c) definiert, der sich in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts (12a) hinein erstreckt.
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