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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich auf Steckanschlüsse und insbesondere auf ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausbildung eines rechtwinkligen
Steckanschlusses an dem Ende eines Rohrs.
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Rechtwinklige
Rohr-Steckanschlüsse
sind in zahllosen Installations-Szenarien erforderlich. Bei einem
typischen rechtwinkligen Steckanschluß gemäß dem Stand der Technik wird
ein erstes rohrförmiges Steckanschluß-Element
auf ein offenes Ende eines Rohrs, entweder über das Rohr oder in das Rohr,
gepaßt,
und ein zweites rohrförmiges
Steckanschluß-Element
wird im rechten Winkel zu dem ersten Steckanschluß-Element
gesichert. Diese Prozedur ist sowohl zeitaufwendig als auch teuer.
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Ferner
offenbart das Dokument
WO 98/00663
A ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausbildung eines
rechtwinkligen Steckanschlusses unter Verwendung des Spritzgießens eines
Kunststoffmaterials. Gemäß diesem
Stand der Technik wird ein vorgeformtes inneres Gehäuse verwendet, welches
L-förmig
ist und zwei offene Enden aufweist. Jedes Ende des inneren Gehäuses ist
mit einer Aufnahmenut zur Unterbringung eines O-Rings versehen.
Ein rohrförmiges
Element ist in ein Ende des inneren Gehäuses eingesetzt, während das
andere Ende des inneren Gehäuses
durch Einsetzen eines Formkerns verschlossen wird, bevor der Spritzgießvorgang
in einer Horizontaleinfüll-Vertikalklemm-Spitzgießmaschine
stattfindet. Durch den Spritzgießvorgang wird ein äußeres Element
ausgebildet, welches das innere Gehäuse vollständig umgibt und das rohrförmige Element
innerhalb des inneren Gehäuses
sichert. Während
des Spritzgießvorgangs
verhindern die O-Ringe und der Formkern, daß das Kunststoffmaterial in
das innere Gehäuse eindringt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Aufgabe dieser Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten
Verfahrens der Ausbildung eines rechtwinkligen Steckanschlusses
an einem Endabschnitt eines Rohrs, und einer verbesserten Formvorrichtung
zum Formen eines rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt
eines Rohrs, durch welches/in welcher der rechtwinklige Steckanschluß in einem
einfachen Formvorgang ausgebildet werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale gelöst, die in den Ansprüchen 1,
3, 4, 8, 10 bzw. 11 angegeben sind, welche die Erfindung definieren.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterentwicklungen
der Erfindung bilden den Gegenstand der Ansprüche 2, 5 bis 7 bzw. 9.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung
eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines
Rohrs die Schritte:
Positionieren des Rohr-Endabschnitts in
einer Formhöhlung
einer Spritzguß-Baugruppe
einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende
hat;
Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der
Formhöhlung
mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des
Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende
hat;
Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in
die Formhöhlung
in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
Entfernen
des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an
dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende
des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich
in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts
erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
wobei
das nach innen gerichtete Ende des Kerns während des Formens des Steckanschlusses über dem
offenen Ende des Rohrs positioniert wird und dieses abdichtet.
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Diese
Verfahrenweise schafft eine einfache und kostengünstige Einrichtung zur Schaffung
eines rechtwinkligen Rohr-Steckanschlusses, bei welcher das nach
innen gerichtete Ende des Kerns über
dem offenen Ende des Rohrs positioniert wird und dieses abdichtet,
um dadurch den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial in
das offene Ende des Rohrs während
des Formens des Steckanschlusses zu verhindern.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern, welcher
sich auf dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns abstützt, um
das nach innen gerichtete Ende während
des Formens des Steckanschlusses in fester abdichtender Anlage mit
dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts
zu halten.
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Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines
rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs
vorgesehen, wobei die Formvorrichtung umfaßt:
eine Spritzguß-Baugruppe,
welche eine mittlere Formhöhlung,
die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der
sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt,
welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten
Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und
eine Größe hat,
um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt
in den ersten Höhlungsabschnitt
hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung
zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt
ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert,
die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt
und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den
zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
einen
axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen
ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt
vorsteht, um einen ringförmigen,
den Steckanschluß ausbildenden
Höhlungsraum
in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern
ein nach innen gerichtetes Ende hat;
wobei das nach innen gerichtete
Ende des axialen Kerns eine flache Dichtfläche definiert, die dazu angepaßt ist, über dem
offenen Ende des Rohr-Endabschnitts positioniert zu werden und dieses
abzudichten, wodurch der Eintritt von geschmolzenem Material in
das offene Ende des Rohr-Endabschnitts während des Formens des Steckanschlusses
verhindert wird.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung
eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines
Rohrs die Schritte:
Positionieren des Rohr-Endabschnitts in
einer Formhöhlung
einer Spritzguß-Baugruppe
einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende
hat;
Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der
Formhöhlung
mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des
Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende
hat;
Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in
die Formhöhlung
in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
Entfernen
des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an
dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende
des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich
in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts
erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
wobei
die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern
umfaßt,
welcher zur Positionierung in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts
durch eine Öffnung
in dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns hindurch verläuft. Im
Ergebnis wirken das nach innen gerichtete Ende des Seitenkerns und
das nach innen gerichtete Ende des axialen Kerns zusammen, um während des Formens
des Steckanschlusses den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial
in das offene Ende des Rohrs zu verhindern.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines rechtwinkligen
Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs vorgesehen, wobei
die Formvorrichtung umfaßt:
eine
Spritzguß-Baugruppe,
welche eine mittlere Formhöhlung,
die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der
sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt,
welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten
Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und
eine Größe hat,
um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt
in den ersten Höhlungsabschnitt
hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung
zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt
ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert,
die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt
und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den
zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
einen
axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen
ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt
vorsteht, um einen ringförmigen,
den Steckanschluß ausbildenden
Höhlungsraum
in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern
ein nach innen gerichtetes Ende hat;
wobei die Formvorrichtung
ferner einen Seitenkern umfaßt,
der seitlich in die Formhöhlung
in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern hervorsteht und zur
Aufnahme in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts durch eine Öffnung in
dem nach innen gerichteten Endabschnitt des axialen Kerns hindurch verläuft.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Ausbildung
eines rechtwinkligen Steckanschlusses an einem Endabschnitt eines
Rohrs die Schritte:
Positionieren des Rohr-Endabschnitts in
einer Formhöhlung
einer Spritzguß-Baugruppe
einer Formvorrichtung, wobei der Rohr-Endabschnitt ein offenes Ende
hat;
Positionieren eines sich axial erstreckenden Kerns in der
Formhöhlung
mit der Achse des Kerns in einem rechten Winkel zu der Achse des
Rohr-Endabschnitts, wobei der Kern ein nach innen gerichtetes Ende
hat;
Einspritzen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in
die Formhöhlung
in umgebender Beziehung zu dem Kern und dem Rohr-Endabschnitt; und
Entfernen
des Kerns, um einen Steckanschluß auszubilden, der fest an
dem Rohr-Endabschnitt gesichert ist und eine mit dem offenen Ende
des Rohrs in Verbindung stehende mittlere axiale Bohrung hat, die sich
in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts
erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist;
wobei
die Formvorrichtung ferner einen sich seitlich erstreckenden Seitenkern
umfaßt,
welcher einen Abschnitt, der an dem nach innen gerichteten Ende
des axialen Kerns anliegt, und einen weiteren Einsteckabschnitt
umfaßt,
der sich in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts erstreckt.
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Gemäß dem dritten
Aspekt der Erfindung ist auch eine Formvorrichtung zum Formen eines
rechtwinkligen Steckanschlusses auf den Endabschnitt eines Rohrs
vorgesehen, wobei die Formvorrichtung umfaßt:
eine Spritzguß-Baugruppe,
welche eine mittlere Formhöhlung,
die einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt hat, der
sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt erstreckt,
welche eine erste Bohrung, die sich an einem nach innen gerichteten
Ende von dieser in den ersten Höhlungsabschnitt öffnet und
eine Größe hat,
um das Rohr verschiebbar aufzunehmen, wobei der Rohr-Endabschnitt
in den ersten Höhlungsabschnitt
hinein vorsteht, und die einen ringförmigen Höhlungsraum in umgebender Beziehung
zu dem Rohr-Endabschnitt definiert, wobei der Rohr-Endabschnitt
ein offenes Ende hat, und welche eine zweite Bohrung definiert,
die sich in einem rechten Winkel zu der ersten Bohrung erstreckt
und sich an einem nach innen gerichteten Ende von dieser in den
zweiten Höhlungsabschnitt öffnet; und
einen
axialen Kern, der verschiebbar in der zweiten Bohrung aufgenommen
ist und in den zweiten Höhlungsabschnitt
vorsteht, um einen ringförmigen,
den Steckanschluß ausbildenden
Höhlungsraum
in umgebender Beziehung zu dem Kern zu definieren, wobei der Kern
ein nach innen gerichtetes Ende hat;
wobei die Formvorrichtung
ferner einen Seitenkern umfaßt,
der seitlich in die Formhöhlung
in einem rechten Winkel zu dem axialen Kern hervorsteht und einen
ersten Abschnitt umfaßt,
der eine flache Fläche,
die an dem nach innen gerichteten Ende des axialen Kerns anliegt,
und einen zweiten Einsteckabschnitt definiert, der sich in das offene
Ende des Rohr-Endabschnitts hinein erstreckt.
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Bei
jedem der Ausführungsbeispiele,
die einen Seitenkern erfordern, wird der Einspritzung des geschmolzenen
Kunststoffmaterials folgend der Seitenkern entfernt, und ein Stöpsel aus
Kunststoffmaterial wird in die Öffnung
in dem Steckanschluß eingesetzt,
die durch das Entfernen des Seitenkerns verblieben ist.
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Andere
Anwendungen der vorliegenden Erfindung werden für Fachleute offensichtlich,
wenn die folgende Beschreibung der besten Art und Weise, die zur
Praktizierung der Erfindung vorge sehen ist, in Verbindung mit den
beigefügten
Zeichnungen gelesen wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
hier vorliegende Beschreibung nimmt auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug, wobei sich gleiche Bezugszeichen durch mehrere Ansichten
hindurch auf gleiche Teile beziehen, und in denen:
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die 1 eine
Draufsicht auf ein Rohrs mit einem darauf ausgebildeten rechtwinkligen
Steckanschluß gemäß der Erfindung
ist;
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die 2 eine
Seitenansicht des Rohrs und des Steckanschlusses ist;
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die 3 eine
perspektivische Querschnittsansicht des Rohrs und des Steckanschlusses
ist;
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die 4 eine
perspektivische Ansicht des Rohrs und des Steckanschlusses ist;
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die 5 eine
fragmentarische Explosionsansicht einer Formbaugruppe ist, die bei
der Ausbildung des rechtwinkligen Steckanschlusses verwendet wird;
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die 6 eine
fragmentarische Draufsicht auf die Formbaugruppe ist;
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die 7 eine
fragmentarische, perspektivische Ansicht eines axialen Kerns ist,
der in der Formbaugruppe verwendet wird;
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die 8 eine
Querschnittsansicht einer modifizierten Formbaugruppe ist;
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die 9 eine
Querschnittsansicht einer weiteren modifizierten Formbaugruppe ist;
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die 10 eine
fragmentarische, perspektivische Ansicht eines axialen Kerns ist,
der in der Formbaugruppe gemäß 9 verwendet
wird;
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die 11 eine
fragmentarische Vorderansicht des axialen Kerns gemäß 10 ist;
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die 12 eine
Querschnittsansicht noch einer weiteren modifizierten Formbaugruppe
ist;
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die 13 eine
fragmentarische, perspektivische Ansicht eines Seitenkerns ist,
der in der Formbaugruppe gemäß 12 verwendet
wird;
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die 14 eine
Querschnittsansicht eines Rohrs und eines Steckanschlusses ist,
die unter Nutzung der Formbaugruppe gemäß 8 oder der Formbaugruppe
gemäß 9 ausgebildet
werden.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Wie
in 1 zu sehen ist, wird ein Steckanschluß 10 gemäß der Erfindung
in einem Formvorgang an einem offenen Endabschnitt 12a eines Rohrs 12 ausgebildet.
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Unter
zusätzlicher
Bezugnahme auf die 2, 3 und 4 umfaßt der Steckanschluß 10 einen
rohrförmigen
Abschnitt 10a, der ineinanderschiebbar auf dem Rohr-Endabschnitt 12a positioniert
ist, einen Hauptkörperabschnitt 10b und
einen Anschluß abschnitt 10,
der sich in einem rechten Winkel zu dem rohrförmigen Abschnitt 10a erstreckt.
Es ist zu verstehen, daß der
Anschlußabschnitt 10c angeordnet
ist, um ineinanderschiebbar in eine Öffnung zu passen, die in einer
Vorrichtung definiert ist, bei welcher es erwünscht ist, ein Fluid durch
das Rohr 12 zuzuführen,
und die auf eine bekannte Weise eine Nut 10d zur Aufnahme
eines O-Rings und eine weitere Nut 10e zur Aufnahme einer
geeigneten Klammer umfaßt,
um dadurch den Anschlußabschnitt 10c fest
an der Vorrichtung zu sichern, die die Öffnung definiert.
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Eine
zentrale, sich axial erstreckende Bohrung 10f ist in dem
Anschlußabschnitt 10c und
in dem Hauptkörperabschnitt 10b definiert.
Die Bohrung 10f umfaßt
einen Hauptkörperabschnitt 10g und einen
relativ flachen Abschnitt 10h mit reduziertem Durchmesser,
positioniert in überlagernder
Beziehung zu dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts 12a.
Die mittlere Achse der Bohrung 10f ist in ihrer Anordnung
in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohrs 12 verdeutlicht,
so daß der
Steckanschluß 10 einen
rechtwinkligen Steckanschluß in Bezug
auf das Rohr 12 ausbildet.
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Die
Art und Weise, auf welche der Steckanschluß 10 auf den Rohr-Endabschnitt 12 geformt
ist, wird am besten unter Bezugnahme auf die 5 und 6 verständlich.
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Die
Formvorrichtung, die verwendet wird, um den Steckanschluß 10 auf
den Endabschnitt des Rohrs 12 zu formen, umfaßt, allgemein
betrachtet, eine untere Stempel- oder Formhälfte 14, eine obere Stempel-
oder Formhälfte 16 und
einen axialen Kern 18. Der untere Stempel 14 definiert
die untere Hälfte 14a einer
Formhöhlung,
eine halbkreisförmige
untere Kanalhälfte 14b,
die der Größe nach
das Rohr 12 aufnimmt, und eine halbkreisförmige untere
Kanalhälfte 14c,
die eine passende Größe hat,
um den axialen Kern 18 aufzunehmen. Es ist verständlich,
daß der obere
Stempel 16 eine ergänzende
obere Hälfte der
Formhöhlung
und ergänzende
obere Kanalhälften,
die mit der Formhöhlung 14a und
den halbkreisförmigen
Kanälen 14b und 14c zusammenwirken, um
die gesamte Formhöhlung
auszubilden, eine zylindrische Bohrung 20 für die verschiebbare
Aufnahme eines Rohr-Endabschnitts 12a und eine zylindrische
Bohrung 22 für
die verschiebbare Aufnahme des axialen Kerns 18 umfaßt.
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Die
Formvorrichtung umfaßt
ferner auf eine bekannte Art und Weise einen Angießkanal 24,
einen Verteilerkanal 26, der sich von dem unteren Ende
des Angießkanals
zu der Formhöhlung
erstreckt, und einen Einlauf 28 an dem Eingang des Verteilerkanals 26 in
die Formhöhlung.
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Der
axiale Kern 18 (siehe gleichfalls 7) umfaßt einen
zylindrischen Hauptkörperabschnitt 18a,
der verschiebbar in der Bohrung 22 aufgenommen ist, und
einen flachen nach innen gerichteten Endabschnitt 18b,
der eine flache Dichtfläche 18c definiert
und mit dem Hauptkörperabschnitt 18a durch
abgeschrägte
Flächen 18d und 18e verbunden ist.
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Beim
Gebrauch der Formvorrichtung zur Ausbildung des Steckanschlusses 10 auf
dem Rohr-Endabschnitt 12a wird ein Rohr 12 in
dem Kanal 14b des unteren Stempels positioniert, um den Rohr-Endabschnitt 12a in
der Formhöhlung
zu positionieren; ein axialer Kern 18 wird in dem Kanal 14c positioniert,
wobei der Spitzenabschnitt 18b über dem offenen Ende des Rohrs
liegt und die Abdichtfläche 18c abdichtend
an dem ringförmigen
Endabschnitt 12b des Rohrs anliegt; der obere Stempel wird
auf dem unteren Stempel positioniert; geschmolzenes Kunststoffmaterial
(wie zum Beispiel glasfaserverstärktes
Nylon 12) wird dem Angießkanal 24 zugeführt, um
den Verteilerkanal 26 und den Einlauf 28 in die
Formhöhlung
zu passieren, um die Formhöhlung
in umgebender Beziehung zu dem Rohr-Endabschnitt 12a und
dem axialen Kern zu füllen;
und dem Festwerden des Kunststoffmate rials folgend wird der obere
Stempel von dem unteren Stempel entfernt, und der axiale Kern 18 wird
entfernt. Diese Formprozedur bildet einen Steckanschluß 10,
der fest an dem Rohr-Endabschnitt 12a gesichert ist und eine
mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung stehende axiale Bohrung 10f hat,
die sich in einem rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts
erstreckt, und an die Konfiguration des Kerns angepaßt ist.
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Unter
fortgesetzter Bezugnahme auf die 5 und 6 wird
deutlich, daß die
Formhöhlung 14a einen
ersten ringförmigen
Abschnitt 14d in umgebender Beziehung zu dem aufgenommenen Rohr-Endabschnitt
umfaßt
und den rohrförmigen
Abschnitt 10a des Steckanschlusses und einen zweiten ringförmigen Abschnitt 14e definiert,
der sich in einem rechten Winkel zu dem ersten Abschnitt in umgebender
Beziehung zu dem aufgenommenen Kern erstreckt und den Hauptkörperabschnitt 10b und
den Anschlußabschnitt 10c des
Steckanschlusses definiert. Es wird ferner deutlich, daß sich die
Bohrung 20, die den Rohr-Endabschnitt verschiebbar aufnimmt,
an ihrem nach innen gerichteten Ende in den Höhlungsabschnitt 14d öffnet, und
sich die Bohrung 22, die den axialen Kern verschiebbar
aufnimmt, an ihrem nach innen gerichteten Ende in den Höhlungsabschnitt 14e öffnet.
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Bei
der modifizierten Form der in 8 verdeutlichten
Formvorrichtung umfaßt
die Formvorrichtung ferner einen Seitenkern oder Quer-Kern 30,
der in einem Kanal 14d in dem unteren Stempel zur Verschiebebewegung
in einer Bohrung positioniert ist, die zwischen dem oberen und dem
unteren Stempel koaxial mit der Bohrung 20 definiert ist.
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Es
wird verdeutlicht, daß es
bei der in 5 gezeigten Formvorrichtung
beabsichtigt ist, gleichzeitig zwei Steckanschlußelemente auszubilden (unter
Verwendung eines weiteren Verteilerkanals 26a und eines
weiteren Einlaufs 28a) und daß zu Zwecken der Veranschaulichung
der linke oder untere Abschnitt der Formvorrichtung in 5 veranschaulicht
worden ist, um die Verfahrensweise gemäß 6 zu zeigen,
und die rechte oder obere Hälfte
der Formvorrichtung gemäß 5 konfiguriert
worden ist, um die Verfahrensweise gemäß 8 unter
Verwendung des zusätzlichen
oder seitlichen Kerns 30 zu zeigen.
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Die
Verfahrensweise, bei welcher die Formvorrichtung gemäß 8 angewandt
wird, ist mit der Verfahrensweise, bei welcher die Formvorrichtung gemäß 6 angewandt
wird, identisch, mit der Ausnahme, daß der Seitenkern 30 während des
Einspritz-Formvorgangs gegen die Fläche 18f des nach innen
gerichteten Endes 18b des axialen Kerns positioniert ist,
um sicherzustellen, daß die
Fläche 18c des
nach innen gerichteten Endes des axialen Kerns in fester abdichtender
Anlage mit dem ringförmigen Ende 12b des
Rohr-Endabschnitts bleibt, um den Eintritt von geschmolzenem Kunststoffmaterial
in das Innere des Rohrs zu verhindern. Dem Festwerden des Kunststoffmaterials
und der Entfernung des oberen Stempels, des axialen Kerns und des
Seitenkerns folgend, wird die in dem Steckanschluß 10 aufgrund
des Seitenkerns 30 gebildete Öffnung 10i mit einem
Stöpsel 32 (14)
gefüllt,
der aus einem Material ausgebildet ist, das ähnlich oder identisch dem bei
dem Spritzformprozeß verwendeten
Material ist.
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Bei
der modifizierten Form der in den 9 und 10 verdeutlichten
Formvorrichtung umfaßt das
nach innen gerichtete Ende 18b des axialen Kerns eine zentrale
Kernöffnung 18g,
und der Seitenkern 34 hat eine Größe derart, daß er die Öffnung 18g passieren
kann, um in das offene Ende des Rohr-Endabschnitts 12a einzutreten,
wodurch das nach innen gerichtete Ende 34a des Seitenkerns
mit dem Endabschnitt des axialen Kerns zusammenwirkt, um den Eintritt
von geschmolzenem Kunststoffmaterial in das offene Ende des Rohrs
zu verhindern. Wie bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß 8 wird der
Entfernung des oberen Stempels und des axialen und des seitlichen
Kerns folgend ein Stöpsel 32 in
der durch den Seitenkern 34 gebildeten Bohrung 10i in dem
Steckanschluß positioniert.
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Bei
der in den 12 und 13 verdeutlichten
modifizierten Form der Formvorrichtung weist der axiale Kern 36 einen
zylindrischen Stab auf, der ein flaches rundes Ende 36a hat,
und der Seitenkern 38 umfaßt einen zylindrischen Abschnitt 38a für die verschiebbare
Aufnahme in der zylindrischen Bohrung, die durch den oberen und
unteren Stempel definiert ist, einen Abschnitt von quadratische
Flächen 38b definierenden
Querschnitten und einen zylindrischen, nach innen gerichteten Stöpsel-Abschnitt 38c.
Im Gebrauch wirkt eine Fläche 38b an
dem Abschnitt mit quadratischem Querschnitt des Seitenkerns mit
dem flachen Ende 36a des zylindrischen Kerns 36 zusammen,
und der Stöpselabschnitt 36c ist
in dem offenen Ende des Rohr-Endabschnitts aufgenommen, um den Eintritt
von geschmolzenem Kunststoff in den Rohr-Endabschnitt zu verhindern. Wie
bei den Ausführungsbeispielen
gemäß den 8 und 10 ist
ein Stöpsel 32 in
der Bohrung 10i positioniert, die in dem Steckanschluß durch
den Seitenkern definiert ist.
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Es
wird deutlich, daß der
Steckanschluß bei dem
fertigen Produkt, und ohne Rücksicht
auf das angewandte Formverfahren, einen rohrförmigen Abschnitt 10a,
der fest auf dem Endabschnitt 12a des Rohrs gesichert ist,
einen Hauptkörperabschnitt 10b von
im Allgemeinen kreisförmiger
Konfiguration in Übereinstimmung
mit dem entsprechenden Abschnitt der Formhöhlung, und einen Anschlußabschnitt 10c in Übereinstimmung
mit dem entsprechenden Abschnitt der Formhöhlung umfaßt und eine mittlere Bohrung
hat, die mit dem offenen Ende des Rohrs in Verbindung steht, sich
im rechten Winkel zu der mittleren Achse des Rohr-Endabschnitts
erstreckt und mit der Konfiguration des Kerns oder der Kerne übereinstimmt.
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Es
wird ferner deutlich, daß die
Vorrichtung und die Verfahrensweise gemäß der Erfindung ein schnelles,
kostengünstiges
und wirksames Mittel zur Schaffung eines rechtwinkligen Anschlusses
an einem Rohr bereitstellen.