DE603205C - Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen

Info

Publication number
DE603205C
DE603205C DEA67412D DEA0067412D DE603205C DE 603205 C DE603205 C DE 603205C DE A67412 D DEA67412 D DE A67412D DE A0067412 D DEA0067412 D DE A0067412D DE 603205 C DE603205 C DE 603205C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure rollers
flexible
core
resin
manufacture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA67412D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALLG ELEK CITAETS GESELLSCHFAT
Original Assignee
ALLG ELEK CITAETS GESELLSCHFAT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALLG ELEK CITAETS GESELLSCHFAT filed Critical ALLG ELEK CITAETS GESELLSCHFAT
Application granted granted Critical
Publication of DE603205C publication Critical patent/DE603205C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/005Coating of the composition; Moulding; Reclaiming; Finishing; Trimming
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/06Shells for rollers of printing machines for inking rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N2207/00Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
    • B41N2207/02Top layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N2207/00Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
    • B41N2207/14Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines characterised by macromolecular organic compounds

Description

Das Hauptpatent 594 970 betrifft Druckwalzen, welche ölbeständig und von größerer Lebensdauer sind als die bisherigen mit Kautschuk oder mit Glycerinleimrnassen hergestellten Druckwalzen. Die neuen Walzen besitzen eine ,Oberfläche, die aus Kondensationsprodukten mehrwertiger Alkohole und mehrbasischer organischer Säuren von biegsamer, elastischer, kautschuckähnlicher Beschaffenheit besteht.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Herstellungsverfahren der neuen Druckwalzen. Es besteht darin,.daß das biegsame Harz mit Hilfe einer Ringdüse in Schlauchform oder als schlauchförmiges Gebilde auf den dicht vor dem Düsenausgang angeordneten Kern der herzustellenden Druckwalze unmittelbar aufgeschoben wird. Auf diese Weise wird eine viel einfachere Herstellung ermöglicht.
In Abb. ι ist eine für die Durchführung des Verfahrens brauchbare Vorrichtung dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt entsprechend der Linie 1-1 in Abb. 1.
Bei der Herstellung der Druckwalzen wird ein entsprechender Grundkörper oder Kern 10 benutzt. Dieser Kern kann aus Stahl bestehen oder auch, aus anderen Werkstoffen hergestellt sein, und er dient dazu, die Schicht des Alkydharzes aufzunehmen.
Dieser Kern 10 wird mittels eines Bolzens 11, der in das Mundstück 12 der Presse eingeschraubt ist, an der Presse befestigt. Am anderen Ende ist der Bolzen 11 abgestützt. Die Stütze 13 begrenzt den Kern 10 an dessen vom Mundstück entferntesten Ende. Das andere Ende des Kernes wird auf den Vorsprung
14 des Mundstückes 12 gelagert, und in diesen Vorsprung ist auch- der Bolzen 11 eingeschraubt.
Das Mundstück 12 selbst besteht aus drei Teilen 15, 16 und 17, die leicht lösbar miteinander verschraubt sind. In dem einen Teil
15 ist der Einsatz 17 mit dem daran befestigten Lager 14 durch Verschraubung befestigt. Der Teil 17 ist ausgekehlt. Die Aussparungen 18 dieses Teiles sind deutlich auch in Abb. 2 zu erkennen. Durch diese Aussparungen wird das Harz auf den Kern 10 als schlauchförmiges Gebilde aufgeschoben. Der andere Teil 16 des Mundstückes ist einerseits bei 19
zu einer Kammer erweitert, welche das hintere Ende des Teiles 15 aufnimmt, andererseits besteht er aus einer bei 25 durchbohrten Buchse 20.
Die Buchse 20 ist mittels einer Kappe 21 mit einem am Behälter 23 angebrachten Nippel 22 verschraubt. In dem Behälter 23 ist ein Kolben 24 beweglich angeordnet, welcher das im Behälter 23 enthaltene Harz durch das Mundstück preßt. Der Durchgang 25 der Buchse 20 verbindet die Teile 22 und 12.
Der Stempel 24 wird in bekannter Weise durch eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung betätigt, und er preßt das Harz bei seiner Abwärtsbewegung aus dem Behälter 23 durch 22, 25, 19 und durch die Aussparungen 18 hindurch als röhrenförmiges Gebilde auf den Kern 10 auf. Dabei bedeckt das schlauchförmig aus der Presse austretende Harz die Oberfläche des Kernes vollständig. Sobald der Kern vollständig bedeckt ist, wird der Druck unterbrochen und der Kern mit dem Harzüberzug vom Mundstück entfernt.
Bei der Durchführung des Verfahrens benutzt man Alkydharze, welche plastisch sind und sich zum Pressen durch enge Querschnitte eignen. Harze dieser Art sind im Hauptpatent beschrieben. Sie bestehen aus einer Mischung von gehärteten und ungehärteten biegsamen Alkydharzen in 'einem solchen Mengenverhältnis, daß die Masse leicht als zusammenhängendes Gebilde aus dem Mundstück gedruckt werden kann. Die Masse behält ihre Gestalt nach dieser Formgebung bei und härtet zu biegsamen, nachgiebigen1,, elastischen, mit Kautschuck vergleichbaren Massen. Man kann beispielsweise 75 °/o vollständig gehärteten, gemäß der im Hauptpatent angegebenen Vorschrift hergestellten Harzes mit 25 0/0 'eines teilweise gehärteten Harzes mischen und Füllstoffe, wie Kork, Holzmehl, Baumwolle, Ruß, Titanoxyd, mitverarbeiten. Das Harz besitzt eine Zusammensetzung, derart, daß auf 4 Teile Bernsteinsäureglykolester oder Adipinsäureglykolester ι Teil Glycerinphthalsäureester kommt. Wie im Hauptpatent beschrieben, können die Anteile der Harzkamp onent en auch geändert werden, und man erhält abweichend von dem oben genann.-ten Verhältnis brauchbare Massen bei einem Verhältnis von 2:1 bis zu 15:1. Die Herstellung des gehärteten Harzes kann beschleunigt werden, wenn man das Reaktionsgemisch in einem geheizten Mischer behandelt, z. B. in einer doppelarmigen Knetmaschine. Man kann auf diese Weise die Härtungsdauer auf rund 8 Stunden herabsetzen.
Die gleichev Mischung der Ausgangsstoffe kann auch zur Umsetzung gebracht werden und die Härtung etwa 15 bis 20 Stunden in flachen Pfannen oder etwa 40 Minuten lang in einer Knetmaschine, gerechnet vom Zeitpunkt der Gelbildung ab, bei etwa 1500 vorgenommen werden. Dann hat man ein für die Zwecke der Erfindung hinreichend teilgehärtetes Harz. Dieses teilgehärtete Harz und das vollständig gehärtete Harz gemischt bilden die vorzugsweise zur Anwendung gelangende Preßmasse.
Nachdem die Mischung in der oben beschriebenen Weise als schlauchförmiges Gebilde über den Kern geschoben worden ist und die Rolle von der Preßvorrichtung entfernt wurde, wird die Härtung vorgenommen. Zu diesem Zweck wird sie mit Draht und Band bewickelt in die Härtevorrichtung eingelegt und nach genügend langer Zeit aus dem Ofen entfernt. Man läßt langsam abkühlen, entfernt den Draht und die Bänder und bearbeitet die Rolle in der im Hauptpatent beschriebenen Weise.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen, deren Oberfläche aus biegsamen Kondensationsprodukten mehrwertiger Alkohole und mehrbasischer organischer Säuren besteht, nach. Patent 594 970, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem go biegsamen Alkydharz mit Hilfe einer Ringdüse ein Schlauch gebildet und auf dem dicht vor dem Düsenausgang angeordneten Kern unmittelbar aufgeschoben wird. 9s
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Alkydharzschicht während der Wärmebehandlung mit Gewebe umwickelt und mit dicht gewickeltem dünnen Draht umgeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA67412D 1932-07-27 1932-10-14 Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen Expired DE603205C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US403905XA 1932-07-27 1932-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE603205C true DE603205C (de) 1934-09-25

Family

ID=21910726

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA67090D Expired DE594970C (de) 1932-07-27 1932-09-11 Druckwalzen
DEA67412D Expired DE603205C (de) 1932-07-27 1932-10-14 Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA67090D Expired DE594970C (de) 1932-07-27 1932-09-11 Druckwalzen

Country Status (3)

Country Link
DE (2) DE594970C (de)
FR (2) FR43718E (de)
GB (1) GB403905A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742920C (de) * 1939-07-23 1943-12-14 Auergesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Schutzstoffen, insbesondere von Verbundstoffen, gegen hautangreifende Kampfstoffe, wie ª‰,ª‰'-Dichlordiaethylsulfid

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2447983A (en) * 1944-05-25 1948-08-24 American Viscose Corp Shrinkable container closure
DE8110660U1 (de) * 1981-04-08 1981-09-10 Wilden Kg, 8473 Pfreimd Schreibwalze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742920C (de) * 1939-07-23 1943-12-14 Auergesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung von Schutzstoffen, insbesondere von Verbundstoffen, gegen hautangreifende Kampfstoffe, wie ª‰,ª‰'-Dichlordiaethylsulfid

Also Published As

Publication number Publication date
DE594970C (de) 1934-03-24
GB403905A (en) 1934-01-04
FR741542A (de) 1933-02-10
FR43718E (fr) 1934-08-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2461925B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Lackieren von durch Spritzgießen hergestellten Formungen aus thermoplastischem Kunststoff
DE631942C (de) Verfahren zum Befestigen von Weichkautschuk oder einem elastischen, kautschukartig dehnbaren Stoff an einer starren Flaeche
DE603205C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckwalzen
DE2553975A1 (de) Verbessertes verfahren fuer die erneuerung von verschlissenen reifen durch direkte anbringung einer vorgepressten laufflaeche auf der reifenkarkasse
DE898441C (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichmaessigen Verteilen von Stoffen in einer Fluessigkeit oder in einer brei- oder pastenartigen Masse
DE2336360C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Behälters
DE215373C (de)
DE644389C (de) Verfahren zur Herstellung eines linoleumartigen Belagstoffes
DE833251C (de) Verfahren zur Herstellung von Tischtennisbaellen aus Celluloid und danach hergestellter Tischtennisball
DE1297324B (de) Verfahren zum Herstellen eines Schaumgummierzeugnisses mit einer Praegung
DE835273C (de) Verfahren zur Verbesserung von UEberzuegen oder Formkoerpern aus Vinylchloridpolymerisaten
DE654864C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukfaeden
AT79299B (de) Verfahren zur Herstellung von hornartigen Produkten aus Eiweißkörpern aller Art.
AT29894B (de) Verfahren zur Herstellung eines die Verletzungen von Luftschläuchen selbsttätig schließenden Überzuges aus Vogelleim.
DE1517237C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Tabakfolien
DE647311C (de) Verfahren zum Herstellen von poroesen Scheidern von Akkumulatoren
AT401904B (de) Holzspirale schablone zur herstellung von holzspiralen verfahren zur herstellung von holzspiralen
DE485061C (de) Verfahren zur Herstellung wasserundurchlaessiger, geschmeidiger Bronzepapiere
DE839757C (de) Behälter, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE2157006A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines in Schichten aufgebauten Streifens
DE599960C (de) Verfahren zur Herstellung von Teilungen
AT232709B (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Ringkörpers durch Rollen
AT138201B (de) Verfahren zur Herstellung eines Bodenbelages.
DE543452C (de) Verfahren zur Herstellung eines bituminoesen Bindemittels fuer Strassenbauzwecke undBaustoffe
AT118817B (de) Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Undurchdringlichmachen von Leder.