DE603282C - Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Schiebefenster - Google Patents

Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Schiebefenster

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DE603282C
DE603282C DEU11805D DEU0011805D DE603282C DE 603282 C DE603282 C DE 603282C DE U11805 D DEU11805 D DE U11805D DE U0011805 D DEU0011805 D DE U0011805D DE 603282 C DE603282 C DE 603282C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/10Counterbalance devices
    • E05D13/12Counterbalance devices with springs
    • E05D13/1253Counterbalance devices with springs with canted-coil torsion springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Gewichtsausgleichsvorrichtung für Schiebefenster Die Erfindung betrifft eine Gewichtsausgleichsvorrichtung für Schiebefenster mit einem am Fensterflügel angeordneten drillbohrerartig verwundenen Glied und einer von diesem Glied durch Verdrehung unter Spannung gesetzten Schraubenfeder. Die bekannten Einrichtungen dieser Art bestehen aus einem mit einer drillbohrerartig verwundenen Nut versehenen Rohr, welches auf einer fest am Fensterflügel sitzenden Achse läuft und in sich eine Schraubenfeder trägt, die einerseits mit dem Rohr und andererseits mit der Achse verbunden ist.
  • Die Gewichtsausgleichsvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß das drillbohrerartig verwundene Glied mit einem Ende an dem Fensterflügel unverdrehbar befestigt ist und mit dem anderen, freien Ende in einem Führungsschlitz eines Pfropfens gleitet, der fest an dem freien Ende einer am Fenstergewände unverdrehbar sitzenden Schraubenfeder angebracht ist. Durch Verschieben des Fensters und damit des drillbohrerartigen Gliedes in dem Führungsschlitz des Pfropfens wird die Feder verdreht und unter Spannung gesetzt, so daß sie dem Gewicht des Fensterflügels entgegenwirkt. Um die Veränderung der Federspannung auszugleichen, welche bei größerer Verdrehung zunimmt, ist die Steigung der Verdrillung nicht auf der ganzen Länge gleichförmig gemacht, sondern die Steigung des drillbohrerartig verwundenen Gliedes wird nach seinem Befestigungspunkt hin allmählich geringer.
  • Die Art der Anordnung der Schraubenfeder nach der Erfindung hat den Vorteil, daß eine ruckartige plötzliche Beanspruchung des drillbohrerartigen Gliedes nicht stattfinden kann. Die Schraubenfeder kann sich nämlich bei ruckartigem Öffnen des Fensterflügels in Längsrichtung ausdehnen, aber diese Ausdehnung geht sofort wieder vollständig zurück, sobald die Verdrehung der Feder einsetzt.
  • Dabei hat die Ausgleichsvorrichtung gegenüber anderen Vorrichtungen, die mit Schraubenspindeln oder bandförmigen Spiralfedern arbeiten, den Vorteil größerer Billigkeit.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. r zeigt ein solches Fenster schaubildlich; Abb. 2 ist ein Querschnitt durch eine Seite des Gewändes und der Flügel; Abb. 3 zeigt schaubildlich die Ausgleichsvorrichtung allein; Abb.4 stellt das drillbohrerartige Glied gelöst von der Schraubenfeder dar; Abb. 5 ist eine schaubildliche Darstellung des Propfens und Abb. 6 ein Schnitt durch denselben.
  • Die verschiebbaren Flügel 23 und 25 gleiten in dem Fenstergewände 22 (Abb. 2) in parallelen Ebenen, in welchen sie durch Führungsleisten gehalten werden. Die seitlichen Rahmenhölzer der Flügel haben an den dem Gewände 22 zugekehrten Seiten Nuten 21 und 24 für die Aufnahme der Ausgleichsvorrichtung.
  • Die Ausgleichsvorrichtung umfaBt eine Schraubenfeder io, die am oberen Ende unter Vermittlung einer Öse i i mit dem Fenstergewände z2 fest verbunden ist. Innerhalb dieser Schraubenfeder io befindet sich ,ein drillbohrerartiger Stab 17, der aus flachem Werkstoff hergestellt ist. Dieser Stab ist an seinem unteren Ende mit einer, Öse 18 versehen und durch einen Stift 26 mit dem verschiebbaren Flügel verbunden. Das drillbohrerartige Glied 17 ist in der Feder io durch einen mit Führungsschlitz 16 versehenen Pfropfen 12 geführt, der bei 13 einen Bund aufweist und an dein abgedrehten Ende mit Gewindegängen 2o versehen ist. Dieser Pfropfen ist in die Windungen der Feder io hineingeschraubt und kann sich nicht leicht lösen. Das untere Ende der Feder io liegt dann auf der Schulter 14 des Pfropfens 12 an. Zur Sicherung dieses drillbohrerartigen Stabes 17 gegen Herausgleiten aus dem Pfropfen 12 ist das freie Ende ig des Stabes etwas abgebogen.
  • Soll beispielsweise eine derartige Ausgleichsvorrichtung an dem unteren Fensterflügel 25 angebracht werden, so wird die Feder io an ihrem oberen Ende an dem Gewände 22 befestigt. Der drillbohrerartige Stab 17 -wird nun vollständig in die Schraubenfeder io hineingeschoben und wird dann noch einige Male verdreht,. um der Feder eine gewisse Vorspannung zu geben, welche ausreicht, den Fensterflügel in Offenlage zu Balten. Hierauf wird der Stab mittels der Öse 18 an dem unteren Ende des Fensterflügels 25 unuerdrehbar befestigt, zu welchem Zweck der Flügel 2§ ganz nach oben verschoben wird. Schiebt man jetzt den Fensterflügel25 nach abwärts, so nimmt er den Stab 17 mit, und da sich dieser Stab nicht verdrehen kann, so führt er eine Verdrehung des Pfropfens 12 und damit der Feder io herbei. Es wird also beim Abwärtsschieben die Feder io unter Spannung versetzt. Wird dann der Flügel 25 nach. oben hin geschoben, so unterstützt das Bestreben der Feder io, sich zu entspannen, diese Bewegung des Flügels nach oben hin.
  • Ist diese Ausgleichsvorrichtung an dem oberen Fensterflügel23 anzubringen, so wird der drillbohrerartige Stab 17 an dem oberen Fensterflügel in der Nähe des oberen Endes befestigt, und die Schraubenfeder wird an dem unteren Ende des Fenstergewändes verankert.
  • Wie aus Abb.3 und 4 ersichtlich, vergrößert sich die Steigung der Gänge des drillbohrerartigen Stabes allmählich von dem einen Ende nach dem anderen hin, und zwar wird die Steigung in Richtung gegen das nicht verankerte Ende ig hin größer. Hierdurch wird die Veränderung der Federspannung ausgeglichen, welche infolge des Verdrehens der Feder beim Verschieben des Fensterflügels eintritt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewichtsausgleichsvorrichtung für Schiebefenster mit einem am Fensterflügel angeordneten drillbohrerartig verwundenen Glied und einer von diesem Glied durch Verdrehung unter Spannung gesetzten Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, daß das drillbohrerartig verwundene Glied (17) mit einem Ende unverdrehbar an dem Fensterflügel befestigt ist und mit dem anderen, freien Ende in einem Führungsschlitz (16) eines Pfropfens (12) gleitet, der fest an dem freien Ende einer am Fenstergewände unverdrehbar sitzenden Schraubenfeder (io) angebracht ist.
  2. 2. Gewichtsausgleichsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung des drillbohrerartig verwundenen Gliedes (17) nach seinem Befestigungspunkt zu allmählich geringer wird.
DEU11805D 1932-06-19 1932-06-19 Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Schiebefenster Expired DE603282C (de)

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DE (1) DE603282C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949218C (de) * 1946-11-29 1956-09-13 Abraham De Vries Vorrichtung fuer den Gewichtsausgleich von lotrecht schiebbaren Fluegeln und aehnlichem
DE1003083B (de) * 1953-09-12 1957-02-21 Johannes Hermanus Addicks Vorrichtung zum Gewichtsausgleich eines Schiebefluegels gegenueber dem feststehendenRahmen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949218C (de) * 1946-11-29 1956-09-13 Abraham De Vries Vorrichtung fuer den Gewichtsausgleich von lotrecht schiebbaren Fluegeln und aehnlichem
DE1003083B (de) * 1953-09-12 1957-02-21 Johannes Hermanus Addicks Vorrichtung zum Gewichtsausgleich eines Schiebefluegels gegenueber dem feststehendenRahmen

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