DE603308C - Schaltungsanordnung fuer Schnurverstaerkeraemter - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Schnurverstaerkeraemter

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Publication number
DE603308C
DE603308C DEA61127D DEA0061127D DE603308C DE 603308 C DE603308 C DE 603308C DE A61127 D DEA61127 D DE A61127D DE A0061127 D DEA0061127 D DE A0061127D DE 603308 C DE603308 C DE 603308C
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DE
Germany
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line
group
amplifier
test
circuit arrangement
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Expired
Application number
DEA61127D
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Strache
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Publication of DE603308C publication Critical patent/DE603308C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40—Applications of speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Schnurverstärkerämter Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für Schnurverstärkerämter mit selbsttätiger Verstärkerwahl, bei der die Verstärker in einer der zu verbindenden Leitungen oder in- dem verbindenden Schnurpaar angeordnet sind. Den Verstärkern sind dabei Wählvorrichtungen zugeordnet, die nach Art der in Selbstans,chlußanlagen bekannten Anrufsucher die einen Verstärker anfordernde Fernleitung aufsuchen. Die Wählvorrichtungen bestehen in bekannter Weisse aus mehreren hintereinandergescmalteten Anrufsuchern, die nacheinander erst eine bestimmte Gruppe von Fernleistungen und hierauf die betrefbende Fernleitung selbst aufsuchen. Um nun bei Herstellung einer Verbindung die benötigten Gruppenleitungen und -relais nur bis zur Beendigung des jeweiligen Wahlvorganges zu belegen, ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Prüf- und -Sperrglieder des Gruppenwählers von der Einstellung des Gruppenwählers ab bis zur vollendeten Einstellung des zugeordneten Leitungswählers über die zum Ausprüfen des Leitungswählers erforderliche Gruppenleitung erregt gehalten werden und daß nach Herstellung der Verbindung zwischen Verstärker und rufender Leitung die Gruppenleitung wieder freigegeben wird und der Stromkreis für die Prüf- und Sperrglieder über eine der anreizenden Fernleitung zugeteilte Prüfleitung geschlossen ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die erforderlichen Grupp@enprüfleitungen und -relais bei einem Wahlvorgang stets nur sehr kurze Zeit belegt sind und sofort wieder für einen neuen Wahlvorgang zur Verfügung stehen, so daß nur eine im Verhältnis zur Zahl der Pernleiüun= gen geringe Anzahl Prüfleitungen und -relais erforderlich sind. Um weiterhin zu verhindern, daß nach öffnen des Stromkreises, das Prüfrelais des Gruppenwählers des Verstärkersuchers bei fortbestehendem Anreiz durch die Auslösetaste einen weiteren Verstärker belegt, wird gemäß der weiteren Erfindung durch ein in der Gruppenprüfleitung befindliches Relais mittel- oder unmittelbar der Anreiz für das Weiterlaufen des Verstärkersuchers fortgenommen.
  • In der Zeichnung ist an einem Ausführungsbeispiel die Schaltanordnung nach der Erfindung dargestellt, an Hand deren die Erfindung im einzelnen erläutert werden soll. In diesem Beispiel sollen achtzig Fernleitungen beliebig.mit einer Anzahl Verstärker verbunden werden. Die Fernleitungen sind zu diesem Zweck erfindungsgemäß in Gruppen unterteilt, und zwar in acht Gruppen zu je zehn Leitungen. In der Zeichnung sind hiervon die Prüfleitungen von drei Gruppen mit den entsprechenden Anrufsuchern und Schaltmitteln zur wahlweisen Verbindung mit zwei Verstärkern dargestellt. Die nicht gezeichneten Sprechleitungen verbinden die Verstärker unverzweigt über die Wählerarme mit den Fernleitungen.
  • Soll beispielsweise die Leitung 9o der Gruppe VIII mit einem Verstärker versehen werden, so wird von der betreffenden Beamtin die Taste T 290 gedrückt und dadurch über Erde p 39o, T 29o und die Gruppenleitung das Relais 19, 408 erregt. Durch Schließen des Kontaktes a 5o8 wird dadurch über Erde, a 5o8 und g 7oo die Vielfachkontakte am Verstärker und Kontakt v, der Drehmagnet M eines Verstärkersuchers, eingeschaltet und dieser mittels eines dem Verstärkersucher zugeordneten Selbstunterbrecherkontaktes vorwärts bewegt. Der - Verstärkersucher überfährt mit . seinem Kontaktarm die Kontaktbahn, an die die Prüfleitungen aller Verstärker angeschlossen sind. Läuft der Arm des Verstärkersuchers auf die Prüfleitung eines freien Verstärkers auf, beispielsweise des Verstärkers 2, so sprechen über Erde, a 5o8 und g 7oo die Vielfachkontakte der Verstärker, Relais Ps, Wählerarm des Verstärkersuchers, tvl und Relais Rv die Relais Ps -und Rv an. Ps unterbricht durch öffnen seines Kontaktes v den Stromkreis seines Drehmagneten M -und belegt den Verstärker 2. Rv schließt den Stromkreis des Drehmagneten, Dr des erfindungsgemäß dem Verstärker zugeordneten Gruppenwählers S1 über den Kontakt r2. Der Wähler läuft an und überfährt mit seinen Kontaktarmen, von denen nur der Prüfarm gezeichnet ist, die Kontaktbahnen, an die sämtliche acht Gruppen angeschlossen sind. Die rufende Gruppe ist als solche dadurch gekennzeichnet, daß über die Auslösetaste T 290 und die Gruppenrelais L 6o i und C 8oo an den betreffenden Kontakt Erde gelegt ist. Beim Auffahren des Prüfarmes auf diesen Kontakt wird daher über den weiteren Kontakt r1 der Stromkreis für das Verstärkerrelais Wo sowie die Gruppenrelais C 8oo und L 6oi geschlossen. Wo unterbricht durch Öffnen des Kontaktes tv4 den Stromkreis des Drehmagneten des Gruppenwählers und gleichzeitig den Stromkreis für das Prüfrelais Rv. Der Gruppenwähler S1 bleibt stehen und ist gegen weitere Belegungen gesperrt. Da der Verstärkersucher nur immer jeweils einen einzigen Gruppenwähler einschaltet, so können Fehl- oder Doppelverbindungen nicht vorkommen. Gleichzeitig hat nun das Relais C 8oo durch Schließen des Kontaktes: c goo den Stromkreis des Drehmagneten N des Leitungswählers S2 geschlossen. Dieser läuft an und überfährt mit seinen Kontaktarmen die Kontaktbahn der zehn Fernleitungen, bis er auf die rufende Leitung auffährt, an deren Kontakt über das Relais P 9o, Taste T 290 und Schleppkontakt p 390 Erde liegt und dadurch den Stromkreis für das Relais P1 95o einschaltet. P1 95o unterbricht den Stromkreis des Drehmagneten des Leitungssuchers S2 durch Öffnen des Kontaktes p1952, so daß dieser stehentleibt, ferner durch Öffnen des Kontaktes p1953 den Stromkreis der Gruppenleitung, so da.ß diese für weitere Schaltungen der Gruppe frei wird, -und legt die Prüfleitung der Leitung 9o und die eigene niederohn-iige Wicklung an die Leitung zum Gruppenwähler, so daß sich P 9o, PI 950 und Wo weiter über den Schleppkontakt P390, dem Kontakt x igo des nicht gezeichneten Auslöserefais X, P 9o, Prüfarm von S2, niederohmige Wicklung von P195 o, Prüfarm von S1, w3 und die niederohmige Wicklung von Wo halten. Der Verstärker hat nunmehr die rufende Leitung 9o belegt -und sperrt sie gegen Belegung durch andere Verstärkerwähler in bekannter Weise durch die niederohmigen Wicklungen von Wo rund P195 o.
  • Nachdem sich der Wähler S i auf die rufende Gruppe eingestellt hat, unterbricht, wie oben erwähnt, Wo den Prüfstromkreis des Verstärkersuchers durch öffnen des Kontaktes w1. Hierdurch wird das Relais Ps des Verstärkersuchers stromlos, und der Verstäxkersucher würde, da A, 5o8 noch weiter über Taste T 290 erregt ist, wieder anlaufen, falls dies nicht durch andere Mittel verhindert wird. Erfindungsgemäß schalten die Gruppenrelais L 6o i, L 602 usw. ein Sperrelais Gr 6oo ein, das seinerseits durch einen Ruhekontakt g 700 den Anlaßstromkreis für den Verstärkersucher so lange unterbricht, bis sich der zur Gruppe gehörende LeitungssucherS 2 auf die rufende Leitung eingestellt hat. Nach dem Einstellen des Leitungssuchers wird, wie oben beschrieben, das Relais C 8oo und im vorliegenden Falle das Gruppienrelais L 6oi stromlos, so daß ein Anreiz von einer anderen Leitung aus, jetzt von dem Verstärkersucher, wieder ,aufgenommen werden kann. Der Anreiz der eigenen Leitung ist dadurch aufgehoben, daß nach Loslassen der Taste T290 über den Kontakt p 39o die Erde von der Anlaßleitung fortgenommen worden ist.
  • Sind nun :unter den vorhandenen Fernleitungen solche, die besonders häufig ge,= braucht werden, so können Schaltmittel und Einstellzeiten dadurch gespart werden, daß diese Leitungen gemäß der weiteren Erfindung zu einer Gruppe zusammengefaßt und ohne Leitungswähler direkt einzeln an den Gruppenwähler angeschlossen werden. In der Zeichnung ist dies für Gruppe i dargestellt, für die daher das Gruppenrelais I sowie der Leitungswähler samt den entsprechenden Schaltungen in Fortfall kommt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Schaltungsanordnung für Schnurverstärkerämter, bei der die Verstärker im Bedarfsfall durch eine Schaltmaßnahme der Beamtin in eine der zu verbindenden Leitungen öder in das verbindende Schnur'-paar eingeschaltet werden -und bei der den Verstärkern ein oder erforderlichenfalls mehrere Anrufsucher zugeordnet sind, welche derart in Reihe geschaltet sind, daß nacheinander zuerst die Gruppe der Fernleitungen ausgesucht wird, in der sich die rufende Fernleitung befindet und darauf diese Fernleitung selbst ausgewählt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Prüf- und Sperrglieder (Wo, C 8oo) des Gruppenwählers (S i) zunächst auf dem Umweg über die zum Ausprüfen des Leitungswählers (S 2) @erforderliche Gruppenhilfsleitung, nach Beendigung des Wahlvorganges jedoch nur noch über eine der anreizenden Fernleitung zugeteilte Prüfleitung geschlossen ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Axi spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gruppenprüfleitung das AnlaßreIais (C 8oo) des der Gruppe zugeordneten Leitungswählers (S2) liegt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß durch mittelbare oder unmittelbare Einwirkung der in den Gruppenprüfleitun:-gen liegenden Sperrelais (L 6o i, L 6o2 ,USW.) während der Dauer der Belegung dieser Gruppenleitungen die Anlaßleitung für den .Antriebsmagneten (M) des Verstärkersuchexs unterbrochen ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Axispruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Gruppen von Fernleitungen (Gruppe I bis VIII) ohne Zwischenschaltung von Leitungssuchern direkt an die Kontaktbahn der Gruppenwähler (S i) geführt sind.
DEA61127D 1931-02-17 1931-03-13 Schaltungsanordnung fuer Schnurverstaerkeraemter Expired DE603308C (de)

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DE603308C true DE603308C (de) 1934-10-03

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ID=25947226

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