DE603393C - Verfahren zum Verlegen von oelgefuellten Kabeln - Google Patents
Verfahren zum Verlegen von oelgefuellten KabelnInfo
- Publication number
- DE603393C DE603393C DEG76747D DEG0076747D DE603393C DE 603393 C DE603393 C DE 603393C DE G76747 D DEG76747 D DE G76747D DE G0076747 D DEG0076747 D DE G0076747D DE 603393 C DE603393 C DE 603393C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cable
- oil
- jacket
- insulating tube
- insulation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 28
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 21
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 7
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 3
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 238000001465 metallisation Methods 0.000 description 4
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
- H02G15/24—Cable junctions
Landscapes
- Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
- Processing Of Terminals (AREA)
Description
Beim Verlegen von ölgefüllten Kabeln muß möglichst der Zutritt von Luft zu der durch das
Abschneiden des Bleimantels freigelegten Isolation verhindert werden. Um das zu erreichen,
ist bereits der Vorschlag gemacht worden, das Kabelende nach oben zu richten, das äußerste
Ende des Kabelmantels und der Isolation abzuschneiden und ein Anschlußstück auf dem so
freigelegten Leiter zu befestigen. Zwei in dieser ίο Weise vorbereitete Kabelenden werden vorübergehend
durch eine aufgesetzte Gummikappe verschlossen, wieder in die Waagerechte zurückgebogen und in einen Ölbehälter getaucht,
in dem die Isolation durch Abschneiden des Bleimantels auf die gewünschte Länge freigelegt,
die beiden Leiter miteinander verbunden und danach Isolierpapier gleichfalls unter Öl aufgewickelt
werden. Durch das Verfahren wird der Zutritt von Luft zu der Kabelisolation verhindert.
Denn die nach oben gerichteten Kabelenden, von denen der Bleimantel und die Isolation
nur so weit abgeschnitten werden, daß die Anschlußstücke auf dem Leiter befestigt werden
können, werden durch den noch vorhandenen Bleimantel geschützt, und wenn die Kabelenden
unter öl getaucht sind, kann gleichfalls Luft zur Isolation nicht zutreten. Das Verfahren
ist indessen umständlich, weil' ein erheblicher Teil der Arbeit, nämlich das Verbinden
der Leiter und vor allem das Aufwickeln der Papierisolation, unter Öl vorgenommen
werden muß.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, bei dem die genannten Arbeiten, nämlich das Verbinden
der Kabelenden und vor allem das Aufwickeln der Papierisolation, nicht unter Öl vorgenommen
zu werden brauchen und bei dem doch der Zutritt von Luft und Feuchtigkeit in die freigelegte
Papierisolation verhindert wird. Bei dem Verfahren wird zunächst der erste Teil des
bekannten Verfahrens benutzt, bei dem das Leiterende freigelegt wird, ohne daß Luft zur
Papierisolation gelangen kann. Der zweite Teil des Verfahrens besteht darin, daß der Bleimantel
auf die erforderliche Länge abgeschnitten wird und daß erfindungsgemäß sofort danach
ein vorher vorbereitetes Rohr aus Isolierstoff über die freigelegte Kabelisolation geschoben
und dichtend einerseits mit dem Bleimantel und anderseits mit dem über die Papierisolation
vorstehenden Leiter durch geeignete Verbindungsteile verbunden wird, und zwar derart,
daß das Ende des Leiters über das den Verschluß bildende Rohr hinausragt. Man stellt so gewissermaßen
das Kabel wieder her, das an seinem Ende das Isolierrohr enthält, dessen Leiter aber über dieses Rohr hinausragt. Ein .
in dieser Wxeise vorbereitetes abgedichtetes Kabel kann nun ohne Rücksicht auf die Ölfüllung
verlegt und mit einem anderen Kabel oder einem anderen Anschlußteil verbunden und
danach in bekannter Weise, beispielsweise durch ; Aufbringen von Impedanzen, Isolierstoff und
der Verbindungsmuffe oder des Endverschlusses, gesichert werden. Handelt es sich um ein Hohlleiterkabel,
so wird der hohle Leiter sofort, wenn er durch Abschneiden des äußeren Endes des Bleimantels und der Isolation freigelegt ist,
durch einen Verschlußpfropfen abgeschlossen durch den das Abfließen von öl verhindert wird
Der erste Teil des Verfahrens kann in der bekannten Weise durchgeführt werden, indem
die Kabelenden nach oben gerichtet werden der Bleimantel abgeschnitten und sofort die
Isolierbüchse dichtend übergeschoben wird, so daß keine Luft in die Papierisolation gelangen
kann. Sollte aber von der Außenfläche der }0 Isolation etwas öl abgeflossen sein, so wird dies
noch bei nach oben gerichtetem Kabelende dadurch ersetzt, daß in den engen Raum zwischen Isolierrohr und Papierisolation öl
eingegossen wird.
Xg Will man die Möglichkeit des Abfließens von öl von der Oberfläche der Kabelisolation vollständig ausschließen, so wird das Kabelende nach dem Abschneiden des äußersten Endes des Bleimantels unter öl getaucht, der Bleimantel unter Öl abgeschnitten und das Isolierrohr übergeschoben und an beiden Enden am Bleimantel einerseits und am Leiter anderseits abgedichtet. Dieses ,Verfahren läßt sich leicht durchführen, da unter öl nur ganz einfache Handgriffe durchgeführt zu werden brauchen und da insbesondere ein gewöhnlicher Ölbehälter, nicht aber eine Maschine zum Aufwickeln der Papierbahn unter öl Verwendung finden kann. Die Herstellung der Verbindung oder des Endverschlusses des mit dem Papierrohr versehenen Kabelendes erfolgt dann, wenn das Kabelende aus dem Ölbad wieder herausgenommen ist, auf übliche Weise.
Xg Will man die Möglichkeit des Abfließens von öl von der Oberfläche der Kabelisolation vollständig ausschließen, so wird das Kabelende nach dem Abschneiden des äußersten Endes des Bleimantels unter öl getaucht, der Bleimantel unter Öl abgeschnitten und das Isolierrohr übergeschoben und an beiden Enden am Bleimantel einerseits und am Leiter anderseits abgedichtet. Dieses ,Verfahren läßt sich leicht durchführen, da unter öl nur ganz einfache Handgriffe durchgeführt zu werden brauchen und da insbesondere ein gewöhnlicher Ölbehälter, nicht aber eine Maschine zum Aufwickeln der Papierbahn unter öl Verwendung finden kann. Die Herstellung der Verbindung oder des Endverschlusses des mit dem Papierrohr versehenen Kabelendes erfolgt dann, wenn das Kabelende aus dem Ölbad wieder herausgenommen ist, auf übliche Weise.
Während des Betriebes des Kabels ist bekanntlich ein Austausch von Öl zwischen der
Papierisolation und einem Vorratsbehälter erforderlich. Um einen solchen Austausch zu ermöglichen,
besitzt das über das Kabelende geschobene Isolierrohr oder dessen Stützring eine
4„ Öffnung, die während der Vorbereitung des
Rohres geschlossen ist und erst nach dem Füllen der Verbindungsmuffe mit öl geöffnet
wird.
In, der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch das Ende eines Einleiterkabels mit aufgebrachter Verbindungsoder
Anschlußmuffe.
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung an 5„ einem Mehrleiterkabel im Längsschnitt.
Das ölkabel mit bekanntem Aufbau besteht z. B. aus einem Hohlleiter 13 mit Stützspirale 14,
einer mit öl getränkten Papierisolation 12 mit Metallisierung 5 und dem Bleimantel 4. Auf
bekannte Art und Weise wird ferner nach dem Verlegen des Kabels das verschlossene Kabelende
zweckmäßig aufwärts gebogen, geöffnet und auf zunächst etwa 5 bis 7 cm vom Mantel
befreit, so daß auf dem freigelegten Leiterende eine die spätere Verbindung herstellende Büchse
zweckmäßig durch Löten befestigt und in den Hohlraum des Leiters ein Stöpsel 22 zur
Abdichtung eingetrieben werden kann.
Nachdem dann der Bleimantel und die
Metallisierung 5 auf eine größere Länge entferrit worden sind, wird erfindungsgemäß über
die freigelegte Papierisolation 12 mit geringem Spielraum ein Isolierrohr 8 geschoben, das bis
an das Ende des fortgeschnittenen Mantels 4 reicht und aus dessen vorderer öffnung der
Leiter herausragt. Dieses Rohr ist praktisch ölundurchlässig und besteht zweckmäßig aus
Papier als Werkstoff, das mit einem synthetischen Harzprodukt getränkt ist. Zur Verbindung
des Rohres 8 mit dem Bleimantel und der Metallisierung dient ein aus Messing bestehender
Stützring 6, der mit konischem Gewinde versehen ist und auf den Mantel 4 dicht aufgeschraubt wird. Das Rohr 8 wird in die
erweiterte Bohrung des Ringes 6 hineingeschoben und hält sich in dieser Stellung durch
Reibung. Am entgegengesetzten Ende ist in uas Rohr 8 eine Mutter 18 eingeschraubt, die
sich dichtend gegen eine außen auf die Büchse 15 geschraubte Mutter 17 preßt. Hierdurch wird
das Kabel vollkommen öldicht nach außen abgeschlossen. Die Abschlußstücke 17 und 18
bestehen zweckmäßig aus Isonerstoff.
Die nachfolgende Verbindung der einzelnen Kabelenden miteinander und die übrigen Arbeiten
zur Fertigstellung der Kabelarmatur können also in Ruhe in Luft vorgenommen werden, ohne daß die Isolation des Kabels durch
Austritt von öl und Eindringen von Luft gefährdet ist. Das Aufsetzen des Rohres 8 läßt
sich ferner so schnell durchführen, daß ein nennenswertes Abfließen von Öl von der freigelegten
Papierisolation nicht eintritt. Vorsorglich kann man aber auch nach dem Aufsetzen
des Rohres 8 und vor dem Verschließen desselben etwas öl in den engen Ringraum
zwischen Papierisolation und Rohr gießen oder diese Arbeiten ganz unter Öl in einem einfachen
ölbehälter ausführen, wie weiter oben bereits ausgeführt wurde. Statt dessen kann man auch
in das Kabelende ein Rohr stecken, das an eine unter Druck stehende Ölquelle angeschlossen
ist. Das austretende öl bildet dann den Ersatz für das aus dem offenen Kabelende ausfließende
Öl.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß das Kabelende nach Auflöten der
Büchse 15 durch eine Gummikappe verschlossen und in öl getaucht wird und daß danach nach
Abnehmen der Gummikappe das Rohr 8 und die Muttern 17 und 18 unter öl aufgeblacht
werden. Ein Eindringen von Luft oder ein Austritt von Öl kann dann während des Aufbringens
des Rohres und der Mutter nicht erfolgen. Die weiteren Arbeiten, nämlich die Herstellung
der Verbindung mit dem nächsten Kabelende und die Isolierung der Verbindungs-
stelle, erfolgen an freier Luft. Man kann sogar sämtliche vorbereitenden Arbeiten, also auch
das erste öffnen des Kabels, unter Öl ausführen. Das Verbindungsstück 15 wird in diesem Falle
nicht durch Löten, sondern in anderer Weise befestigt. Die Wahl der einzelnen beschriebenen
Möglichkeiten richtet sich nach dem Zustand des Öles, der Dichtigkeit des Papiers und nach
den äußeren Umständen.
Die Metallisierung 5 wird stets so weit fortgeschnitten, daß sie nach Fertigstellung der
Kabelverbindung noch in den Ring 6 ragt, wie aus Fig. ι zu ersehen ist.
Die Herstellung der Leiterverbindung zweier Kabelenden erfolgt z. B. mit Hilfe einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Metallmuffe 16, die auf die beiden einander gegenüberliegenden Anschluß- oder Verbindungsstücke 15 aufgeschraubt wird. Die Verbindungsstelle wird
Die Herstellung der Leiterverbindung zweier Kabelenden erfolgt z. B. mit Hilfe einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Metallmuffe 16, die auf die beiden einander gegenüberliegenden Anschluß- oder Verbindungsstücke 15 aufgeschraubt wird. Die Verbindungsstelle wird
z. B. auf bekannte Art und Weise durch Anordnung von Impedanzen gegen Durchschlag
gesichert, die beispielsweise aus metallischen Scheiben mit dazwischenliegenden Kondensatoren
9 bestehen, welche das elektrische Feld zwischen dem Leiter xind dem Bleimantel bzw.
dem Muffengehäuse 1 so verteilen, daß an keiner Stelle eine übermäßig hohe Beanspruchung auftritt.
Zur Isolierung dienen ferner die über die Kondensatoren geschobenen Isolierrohre 10 und
11, welche beide starr sein und in fertigem Zustand aufgeschoben werden können, oder das
Rohr 11 kann auch auf das Rohr 10 aufgewickelt
werden. Die einzelnen Impedanzen sind zwischen dem Flansch des Ringes 6 und einer metallischen Scheibe 20 gelagert, die
durch einen auf dem Rohr 8 sitzenden Ring 19 gehalten wird. Der äußerste Unke Kondensator
ist, wie bereits bekannt, mit seiner Belegung über den Ring 6 an den geerdeten Kabelmantel
angeschlossen, während der äußerste rechte Kondensator über die Scheibe 20 und die Muffe
16 mit dem Leiter in Verbindung steht. Schließlich wird, wie üblich, das äußere Muffengehäuse 1
mit Füllöffnung 2 aufgebracht und an der Stelle 3 mit dem Bleimantel verbunden.
Im Rohr 8 oder zweckmäßig in dem Stützring 6 befinden sich Löcher 37, die den vom
Gehäuse 1 umschlossenen Raum mit der Kabelisolation 12 in Verbindung setzen. Durch einen
go auf dem Ring 6 drehbaren und mit Bohrungen versehenen Ring 7 werden die öffnungen 37
während der die Herstellung der Verbindung vorbereitenden Arbeiten abgedeckt. Nach dem
Füllen des Gehäuses mit Öl werden die öffnungen 37 durch Drehen des Ringes 7 von außen her
durch eine passend angeordnete öffnung im Gehäuse freigelegt, so daß das öl im Kabel mit dem
Öl im Gehäuse in Verbindung steht. Der Ring 7 kann in dieser Offenstellung festgehalten werden.
Dann wird das Gehäuse 1 vollends ganz mit öl
gefüllt und die Öffnung im Gehäuse geschlossen.
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung auf die Herstellung der Verbindungsmuffe eines
mehradrigen Kabels. Das umschließende Gehäuse besteht hier, wie üblich, aus einem zylindrischen
Teil 1 und daran angeschlossenen._ glockenförmigen Teilen 35, die an den Enden
des zurückgeschnittenen Kabelmantels befestigt werden. Nach Überschieben der glockenförmigen
Teile über die noch geschlossenen Kabelenden werden diese geöffnet und die isolierten Leiter ausgebreitet. Hierauf werden
in der oben beschriebenen Weise ölabdichtende Rohre 8 aufgeschoben, die in Bohrungen einer
Stirnplatte 36 des glockenförmigen Teiles 35 des äußeren Gehäuses hineinragen. Hierauf
werden die einzelnen Kabelenden elektrisch und mechanisch miteinander verbunden. Danach
kann das Gehäuse endgültig übergeschoben, abgedichtet und mit Öl gefüllt werden. Das Gehäuse
muß hier etwa um die Hälfte länger sein als bei der Verbindung von Einleiterkabeln, da
jeder einzelne Leiter auf eine genügend lange Strecke geradlinig verlaufen muß, um ein Beiseiteschieben
der äußeren Isolierhülle 11 bei der Herstellung der elektrischen Verbindung der
Leiter zu ermöglichen. Entsprechend erhalten auch die Isolierrohre 8 an dem einen Kabelende
eine entsprechend größere Länge als an dem anderen. Die Impedanzen 9 brauchen sich indessen
auf der einen (rechten) Seite nicht bis zu den glockenförmigen Teilen 35 zu erstrecken.
Die Belegung der rechtsliegenden Impedanz wird dann elektrisch mit den geerdeten glockenförmigen
Teilen verbunden, wie in Fig. 2 bei 38 schematisch angedeutet ist.
Claims (5)
1. Verfahren zum Verlegen von ölgefüllten Kabeln, bei dem zunächst nach Aufschneiden
des Kabelendes ein zur Verbindung mit dem Nachbarkabel dienendes Anschlußstück unter Vermeidung eines schädlichen Ölverlustes
auf der Ader befestigt wird und danach der Kabelmantel zurückgeschnitten und die Kabelisolation am Ende freigelegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß über die freigelegte Isolation ein Isolierrohr (8) geschoben
wird, welches dichtend einerseits mit dem Kabelmantel (4) und andererseits
~ unter Verwendung von Abschlußstücken (17,18) mit dem Leiter (13) derart verbunden
wird, daß der letztere aus dem Rohr (8) herausragt, worauf unter Abschluß des im
Kabel befindlichen Öles durch das Rohr (8) ng die Verbindung der beiden Leiterenden in
der üblichen Weise fertiggestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zum Verlegen von Kabeln mit hohlen Leitern, dadurch
gekennzeichnet, daß apßer dem An-Schluß- oder Verbindungsstück (15) ein den
Hohlraum der Ader abschließender Ver-
schlußpfropfen (22) in die Ader gesteckt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, bei dem das Anschlußstück bei nach aufwärts
gerichtetem Kabelende aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsetzen
des Isolierrohres (8) und das hierzu erforderliche Abschneiden des Kabelmantels gleichfalls
bei nach aufwärts gerichtetem Kabelende erfolgt und daß das etwa abfließende Öl durch öl ersetzt wird, das in das nach
aufwärts gerichtete, mit dem Bleimantel dicht verbundene Isolierrohr gegossen wird,
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, bei
dem das Kabelende nach Aufbringen des Anschlußstückes unter Öl getaucht und dort
weiterbearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierrohr (8) unter Öl aufgesetzt wird, nachdem das entsprechende
Ende des Kabelmantels in an sich bekannter Weise unter Öl abgeschnitten wurde.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das
Kabelende aufgesetzte Isolierrohr (8) bzw. dessen Stützring (6) mit einer verschließbaren
öffnung (37) ausgestattet ist, die erst nach dem Füllen des Gehäuses mit Öl geöffnet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76747D DE603393C (de) | 1929-06-21 | 1929-06-21 | Verfahren zum Verlegen von oelgefuellten Kabeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76747D DE603393C (de) | 1929-06-21 | 1929-06-21 | Verfahren zum Verlegen von oelgefuellten Kabeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603393C true DE603393C (de) | 1934-10-01 |
Family
ID=7136307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG76747D Expired DE603393C (de) | 1929-06-21 | 1929-06-21 | Verfahren zum Verlegen von oelgefuellten Kabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603393C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974739C (de) * | 1953-02-05 | 1961-04-13 | Pirelli | Verfahren zum Durchschneiden eines oelgefuellten elektrischen Kabels |
-
1929
- 1929-06-21 DE DEG76747D patent/DE603393C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974739C (de) * | 1953-02-05 | 1961-04-13 | Pirelli | Verfahren zum Durchschneiden eines oelgefuellten elektrischen Kabels |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1918168C3 (de) | Verfahren zum Verbinden von zwei elektrischen Kabelleitern | |
| DE907905C (de) | Kabelarmatur fuer mit getraenktem Papier isolierte elektrische Hochspannungskabel | |
| DE1067902B (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrfachoelkabeln und Einrichtungen zu seiner Durchfuehrung | |
| DE606386C (de) | Elektrische Durchfuehrung | |
| DE1490177A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen einer Kabelverbindung bei einem oelgefuellten Drei- oder Mehrleiterkabel sowie danach hergestellte Kabelverbindung | |
| DE2609078C3 (de) | Übergangsmuffe | |
| AT203568B (de) | Verfahren zum Trocknen, Tränken und Ummanteln ölgefüllter, elektrischer Kabel und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2539325C3 (de) | Verfahren zum gasdichten Abstopfen eines Nachrichtenkabels | |
| DE3218628C2 (de) | ||
| DE455698C (de) | Hochspannungskabel | |
| DE524817C (de) | Verfahren zum Aufrechterhalten einer einwandfreien OElfuellung elektrischer Hochspannungskabel | |
| DE828735C (de) | Geloetete Verbindung zweier Leiterlaengen eines gasgefuellten elektrischen Kabels | |
| DE613975C (de) | Verfahren zum Verbinden eines mit einem fluessigen Isoliermittel gefuellten und mit Hohlleiter versehenen Hochspannungskabels mit einer ebenfalls mit einem fluessigen Isoliermittel gefuellten Kabelarmatur, z.B. einem Endverschluss oder einer Sperrmuffe | |
| DE649122C (de) | Kabelendverschluss fuer Hochspannungskabel mit Isolierkoerper aus erstarrter Masse | |
| DE1790145C3 (de) | Druckgas- und feuchtigkeitsdichte Durchführung elektrischer Leiter durch eine Schottwand | |
| DE1490191A1 (de) | Selbstabdichtende Endkappen fuer die Impraegnierung von ummantelten elektrischen oelgefuellten Kabeln | |
| DE975796C (de) | Verfahren zur Herstellung gegen Wasser und Gas laengsundurchlaessiger Spleissstellenin symmetrischen Kabeln, insbesondere Seekabeln, mit Polyaethylen als Aderisolierungund Kabelmantelmaterial | |
| DE912955C (de) | OElkabelanlage | |
| DE526694C (de) | Sperrmuffe fuer oelisolierte Kabel | |
| DE607062C (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbindungs- und Anschlussstellen bei fluessigkeitsisolerten Kabeln | |
| AT208429B (de) | Verfahren zum Zurichten der Enden von mehradrigen, ölgefüllten Kabeln beim Anschluß von Armaturteilen, wie Kabelverbindungen oder Kabelendverschlüssen, und Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3627599A1 (de) | Kabelverbindung fuer starkstromkabel | |
| DE2524548C3 (de) | Aufteilungsendverschluß für mehradrige Starkstromkabel | |
| DE538469C (de) | Verfahren zum Impraegnieren von oelgefuellten, schon verlegten Kabeln | |
| DE2252441C3 (de) | Verfahren zum Verlöten des Anschlußstutzens eines Endverschlusses mit dem Metallmantel eines elektrischen Kabels |